Nr. 304 Samstag deu 28. December 1896 Der <$Uf, cv.fr Anzeiger erscheint täglich, ■ernt Ausnahme de- MonlagS. Die Gießener A.mikienßtLller werden dem Anzeiger »-chentlich dreimal beigclegt. Gießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger. SierteljShrtger A-o«ncmen1»Pret» r 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Viedaction, @fpcbittok und Druckerei: Schutstraße -Jlc.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Areis Gieren. »nuahm« von Anzeigen zu der Nachmittag- für be* TtPltfifrtftf>T Ätti ^nnoncen-Bureaux de- In« und Su-lande- nehme» folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. ^TUHIUKHVlUUtl. Anzeigen für den „Gießener Anzeiger^ entgegen. Amtlicher Theil. Nr. 43 des Reichs-Gesetzblatt, auSgegeben den 20. d. M., enthält: (Nr. 2280.) Bekanntmachung über die Ausdehnung der am 15. April 1893 zu Dresden abgeschlossenen internationalen Hebereinkunft, betreffend Maßregeln gegen die Cholera, auf die britischen Colonien Natal, Ceylon, Lagos, St. Helena enb Canada. Vom 14. December 1895. (Nr. 2281.) Bekanntmachung, betreffend die dem internationalen Uebereinkommen über den Eisenbahnfrachtverkehr beigefügte Liste. Vom 14. December 1895. Gießen, den 24. December 1895. GroßherzogltcheS Kreisamt Gießen, v. Gagern. Gießen, den 27. December 1895. Betr.: TabakS-Berufsgenoffenschaft. Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen au die Groffh. Bürgermeistereien der Land- gemeindeu des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche mit der Erledigung unserer Verfügung vom 4. d. MtS. (Anzeiger Nr. 288) noch im Rückstände ffnd, werden hieran mit Frist von drei Togen erinnert. v. Gagern. Deutsche» Reich. Berlin, 24. December. Gegen den Assessor Wehlau ist, wie die „Voss. Ztg." hört, vor der kaiserlichen Strafkammer in Potsdam ein neuer Verhandlungstermin auf den 7. Januar n. I. anberaumt wo den. Anstand. Rom, 24. December. Die Nachrichten aus Afrika laffen ein stetiges Dorrück-n des Feindes erkennen. Das Gros deS Heeres nähert sich unter Menelik, RaS Makonen steht dicht vor Makalle. Rom, 24. December. Die „Riforma" veröffentlicht eine Mittheilung des polnischen Comitvs, wonach aus Rußland nicht nur Waffen und Munition, sondern auch 120 Offiziere nach Abesshnien abgegangen sind. Rom, 24. December. Aus Massauah wird gemeldet, daß Boten, die aus dem feindlichen Lager gekommen fiad, mittbeilen, daß der Feind von einer großen Anzahl Frauen vnd Sclaven begleitet sei. Paris, 24. December. Der türkische Botschafter in London wurde von einem Redacteur des „Gaulois" interwievt- derselbe erklärte, daß die Lage im Orient sich gebeffert hab. und der Sultan mit Hilfe der Mächte Lte Ruhe wieder Herstellen und alle Reformen durchführen werde. Paris, 24. December. Aus Port Vencires wird mitgetheilt, daß dortseldst 113 Soldaten aus Madagaskar eingetroffen sind. Dieselben mußten sofort nach dem HoSpital gebracht werden. Paris, 24. December. Die parlamentarische Commission für die Ausstellung von 1900 sprach sich mit allen gegen eine Stimme im Principe für die Ausstellung aus. Paris, 23. December. Der Ministerpräsident Bourgeois hielt auf einem Banket des Verbandes für Unterrichtswesen eine Rede, in welcher er die Solidarität der Volktklaffen hervorhob und ihre gegenseitige Annäherung rühmend anerkannte. Der Minister erklärte, daß er in das nächste Budget den leitenden G-undsatz der Beihilfe und Vorsorge einzeichnen werde, denn es sei durchaus unzulässig, daß in einem demokratischen Staatswesen ein Menschenleben der nothwendigen Exlstenzmittkl beraubt sei. Loudon, 24. December. Ein New Yorker Kabel Tele gramm meldet: Cleveland ordnete die unverzügliche Ausgabe von Gold > Obligationen an, um daö Vertrauen der Finanzwelt wieder herzustellen. D,e Golo Reserven sollen um 100 Millionen Dollar erhöht werden. Loudon, 24. December. Aus Newyork wird von ben schiedenen Bankhäusern gemeldet, daß das Vertrauen nach und nach zurückkehrt. Die Ansicht ist vorherrschend, daß der auglo-amerikanische Conflict gütlich beigelegt werden wird. London, 24, December. Die russische Regierung hat hier vertraul,ch angefragt, ob England eS gern sehen werde, wenn Rußland, deffen Beziehungen zu Washington andauernd vortreffliche seien, zur Herstellung deS Einver- nebmenS seine Dienste anbiete. England soll erwidert haben, eS hege die Zuversicht eine directe Verständigung mit Venezuela zu erzielen. Käme dies tndeß nicht zu Stande, dann möge Rußland in Washington Vorstellungen machen London, 24. December. Allem Anscheine nach hat sich die Gefahr des Ausdrucks eines Krieges mit den Vereinigten Staaten erheblich vermindert. Dublin, 24. December. Ein Rettungsboot, welches ausgelaufen war, um die in bedrängter Lage befindliche Bemannung eines Schiffes in der Bucht von Kingstown zu retten, schlug um; 16 Personen ertranken. — Auf der Höhe von Dungarvan strandete gestern das Sckiff „Moresby"; von der Bemannung ertranken 17. Belgrad, 24. December. Hier herrscht eine ungemeine Aufregung wegen eines Etnbruchsdiebstahls in der serbischen diplomatischen Agentur in Sofia, welcher während der Abwesenheit des diplomatischen Agenten ausgeführt wurde. Die Diebe erbrachen sämmtliche Kisten und Schreibtische, worin die gesammte diplomatische Corre spondenz, wichtige Briefe u. L w., sich befand. Alle wich' tigen Papiere wurden von den Dieben mitgenommen. Man glaubt, daß eine kundige Hand dabei im Spiele war und daß der Diebstahl den Zweck hatte, das Actenmaterial zu erlangen. Koustantiuopel, 24. December. Die Reserven in Thyra, Aidin, Karad-Jasu und Jeni-Bazar sind einberufen worden. Konstantinopel, 24. December. Man nimmt an, daß die türkischen Truppen zunächst versuchen werden, die Aufständischen ohne Kampf zu zwingen, sich zu ergeben. Demnach ist also das Gerücht, daß bet Zeitun bereits die EntscheidungS- schlacht geschlagen worden sei, noch verfrüht bezw. falsch. Wenn es wahr ist, daß die gefangene türkische Garnison von den Aufständischen niedergemacht worden ist, dann dürfte auch das Schicksal der armenischen Insurgenten ein sehr trauriges sein. Newyork, 25. December. Aus H av annah wird gemeldet: Die Aufständischen unter Gomez in einer Stärke von 12,000 Mann mit sechs Kanonen erreichten Jovellanos, westlich von Colon Auf ihrem Marsche verbrannten die Aufständische'' zahlreiche Pflanzungen und zerstörten die Eisenbahnen. M^schall Martinez Campos befahl den Generalen Valdez, Aldccoa und Navarro, unter allen Umständen die Aufsiändtschen anzugretfen. Die Aufständischen griffen die Spanier an und tödteten 70 spanische Soldaten bei Jacan. ES geht vas Gerücht, daß eine große Schlacht in der Nähe von Matanzas stattgefunden hat. Die Aufständischen sind nur noch 50 Meilen von der Stadt Havavnah entfernt. Neueste Nucheschteu. ÄolffL telegraphisches Correfpondenz-Bure«u. Langendreer, 26 December. Aus dem hiesigen Bahn- Hofe entgleiste bet der Ausfahrt der mit zwei LocomoUven bespannte Pcrsonenzug nach Bochum. Die erste Maschine fiel um und begrub den Locomotivführer, sowie den Heizer unter sich. Der Heizer war sofort tobt, bet Locomotivführer wurde erst nach sechs Stunden unter den Trümmern der Maschine hervorgezogen; derselbe ist heute früh gestorben. Daß Hauptgeleise wurde für längere Z-it gesperrt, die Maschine ist völlig zertrümmert. Von den Paffagleren ist keiner verletzt. Rom, 26. December. Die „Agencta Stefani" meldet aus Massauah von heute: Die im Lager von Adigrat versammelten Italiener feierten gestern das We'hnachttfest. Trotz der Kälte in den Nächten ist der moralische Zustand und die Gesundheit der Truppen sehr gut. In der Landschaft ringsumher herrscht überall Ruhe. Yokohama, 26, December. Meldung des Reuter'schen Bureaus. Der Kreuzer „Kw anping", welchen die Japaner den Chinesen im japanisch chinefiscken Kriege weggenommen hatten, ist bet den PeScadores-Jnseln am 21. December gescheitert; mehrere Offiziere und etwa 60Mann werden vermißt. Df-orsÄ« bet Shireos «Herold* Wien, 26. December. In hiesigen, der russischen Bot« schast naheftehenden Kreisen wird die Meldung italienischer Blätter, daß Rußland gegen eventuelle neue Eroberungen in Abeffynien Einspruch erhoben hätte, für vollständig unbegründet bezeichnet. Budapest, 26.D cembcr. In ESzzebetfalva wurden die Tischlermeister Julius Borgt und Ignaz Popovics bet der Verausgabung falscher Kronenstücke verhaftet. Beide sind Mitglieder einer weitverzweigten Falschmünzerbande. Newyork, 26. December. Gegenüber mehreren Congreß- Mitgliedern sprach Präsident Cleveland sein Bedauern darüber aus, daß seine Botschaftz über Venezuela zu falschen Schlüffen Veranlassung gegeben hat. Er perhorteS- z're jedes Kriegsgeschrei und wünsche nur Gerechtigkeit im Streite mit England. Sollte sich England im Recht befinden, so würde die zur Untersuchung der Grenzstreuigkeit ernannte Commission dies sicher feststellen. In diesem Falle werde er die ganze Angelegenheit fallen lassen. WB. Washington, 27. December. DaS Reprä- sentantenhaus nahm gestern den CommissionSantrag auf Mittel und Wege zur Erhebung eines Zolles von 6,6 Cents per Pfund ungewaschener Wolle, 32 pCt. von Wollgeweben, 15 pCt. von Bauholz an. Morgen beschließt das HauS über die Ausgabe von Bonds und Schatzcerti» ftcaten. Der Krieg von 1870|71, geschildert durch Ausschnitte aus Zeitung« Nummern jener Zett (Nachdruck verboten.) 27. Decemder. Diesmal werden wohl wenige Kindertromweln und Säbel und Kanonen den Kindern geschenkt worden sein; denn das kriegerische Spiel ist zu furchtbar, um eS auf den Weihnachtstisch zu übertragen. Die Phantasie von halb Europa ist erfüllt van den Schrecken deS Bombardements von Paris, an welches die letzte Hand gelegt wird. Vorher freilich find Laufgräben ausznwersen und mehrere Forts zu nehmen, aber dann werden den Parisern furchtbare Stunden bevorstehen. Der GeschÜtzeLdonner des Mont Valerien wird nur ein Kindeslallen sein gegen die Sprache der deutschen Riesenmörser und Kanonen. De deutschen Schanzen werden einem Vulkan gleichen, der centnerschwere Gefchoffe in die Stadt schleudert. Neue Heereswogen rücken auS Deutschland heran, neue CadreS aller Waffengattungen werden gebildet. Der Widerstand facht auch in Deutschland die Kräfte zu den höchsten Leistungen an und eS sieht aus, als ob der Deutsche seine stets feindlich gesinnten gallischen Brüder auf Jahrzehnte hilflos machen werde. Die Franzosen am Rhein hatten eine schöne WeihnachtSbeschecrung vor. Die 60000 Kriegsgefangenen in den Festungen Mainz, Coblenz und Köln hatten sich verschworen, in derselben nächtlichen Stunde die Wachtmann- schaften zu Überfallen, zu entwaffnen und zu ermorden und dann unter Mord und Brand die französische Grenze zu erreichen und im Elsaß Zuzug zu erwarten. Die Nacht zwischen dem heiligen Abend und dem ersten Christtage war zum Loßscklagen verabredet. Die Behörden waren aufmerksam geworden und ließen in Köln am Spätabend plötzlich Jnsanterie und Artillerie nach den Barackenlagern in Kalk und Wahn abrücken. In den Kasernen lagen 10000 Mann bereit, um bet dem ersten Schlage des Generalmarsches auSzurücken. Aehnlich in Coblenz und Mainz. Wochenlang vorher waren deu französischen Gefangenen Briefe und Aufrufe zugesteckt und Waffensendungen verheißen worden. Gefangene Offiziere hatten angefragt, ob sie sich Weihnachtsgeschenke aus der Heimath schicken laffen dürsten. So viel Ihr wollt! war die Antwort. Als aber die Stiften kamen, waren Waffen, Dolche, Degenklingen, Revolver darin und wurden weggenommen. Die strengsten Maßregeln haben seitdem den Verschwörungen und AuSbrüchcn einen Riegel vorgeschoben. — St. Quentin, in das die Nordarmee eingerücki war, ist wieder von den Preußen besetzt worden. Am ersten Weihnachtsfeierlag hat die Beschießung des Fort Avron begonnen. 29. December. Nach neueren Nachrichten treffen im südlichen Frankreich frische afrikanische Truppen ein, welche der Lyoner Armee als eine Art Freicorps betgegeben werden sollen, denn der Augenblick ist gekommen, die Anordnungen deS Generals Faidherbe auSzuführen und die arabischen Gums marschieren zu laffen. Diese GumS kämpfen als Plänkler unb Übernehmen den AufklälungSbienst, da wir ^unsere leichte Caoallerie nun einmal nicht zu gebrauchen verstehen. Ihr nächster Zweck ist: die Ulanen zu vernichten oder toentpftenß durch einiges Kopsabschneiden einzuschüchtern. In zwei ober drei Gruppen, denen man einige deutsch redende Offiziere unb Unteroffiziere beigtbt, werden sie sich in das H'-rzogthum Baden werfen, wo sie zur Aufgabe hoben, den Deutschen das Hebet, daS sie ur.S anthun, zurückzugeben, d. h. alle Dörfer zu verbrennen und alle Wälder anzn» zünden — eine Kleinigkeit jetzt, wo daS trockene Laub den Boden bedeckt. Der Schwarzwald wird in Brand gefegt unb Nachts das Rhe rbal erleuchten^ darnach werden die GumS ihn umgehen und nach Württemberg kommen, wo sie alles verwüsten. Der Ruin der mit Preußen verbündeten Länder wird sicherlich deren Abfall herbeiführen. Die GumS r ragen nichts als Patronen bei sich. Ueberall finden fie L-benSmittel- fie verbrennen die Städte und Dörfer erst daun, wenn sie sich auf einige Tage mit dem Nothwendigen versehen haben. Wir werden diesen braven Söhnen des Propheten sagen: „Wir kennen Euch, wir schätzen euern Muth, wir wissen, daß ihr energisch, ungestüm, unternehmend seid; geht und schneidet Köpfe ab; je mehr, desto höher wird unsere Achtung vor euch steigen." Auf die Nachricht von dem Einfall dieser Afrikaner auf dem feindltchen Boden wird sich ein Schrecken in Deutschland verbreiten, und die preußischen Heere werden ihren Abzug von HauS und Hof zu bereuen anfangen, wo ihre Frauen und Kinder mit ihrem Leben die Grausamkeiten ihrer Väter und Männer bezahlen müffen. Fort mit dem Erbarmen! Fort mit den Gefühlen der Menschlichkeit! Keine Gnade für die modernen Vandalen, welche an Ruchlosigkeit die Hunnen und alle Barbaren des Mittelalters übertreffen, die die Wälder Germaniens seit 1400 Jahren über uns ausgespteen haben. Nur ein Einfall in Deutschland kann die Aufhebung der Belagerung von Parts rasch herbeiführen. Die GumS werden Ehre einlegen, wenn wir ihnen die Losung geben: Tod, Plünderung, Brand! • (Independance alger!) Die ganze deutsche Armee ist auf der Flucht, der König ist in Metz angekommen, Bismarck mit der ganzen KriegS- faffe gefangen, Paris ist entsetzt und frei, dem Prinzen Friedrich Karl hat eine Kanonenkugel den Kopf weggerissen, 50 000 Deutsche sind in der Seine und Marne ertrunken, 270 Kanonen in französischen Händen, 180 vernagelt, die Bayern haben ihre sämmtlichen Flinten und Kanonen weg- geworfen und flüchten sich auS Frankreich in Bauernkleidern s. w. — DaS alles und noch mehr ist wieder einmal in ben französischen Zeitungen zu lesen und zwar zum Theil in Dörfern und Städten, welche die Deutschen besetzten, als Proclamation angeschlagen. Biele Präfeeten in Frankreich möchten jedes Städtlein und Dörflein zu einem Saragossa machen. Sie haben befohlen, daß jede Gemeinde sich aufs Aeußerste gegen die Deutschen vertheidige und jeden Tag junge Männer auS- sende, welche Patrouillen, Posten und namentlich Rciter abfangen und niederschteßen. Jedem, der sich in diesem kleinen Kriege auSzeichnet, wird hohe Belohnung und Nennung in den Zeitungen versprochen. CocoUs unb LroVinzieller, Gießen, 27. December 1895. • * Ernennung. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädtgst geruht: am 23. Dec-mber den Beztrkscommissär in Mainz Wilhelm Schildwächter auS Homberg a. d. O. zum Polizeicommiffär bet der Polizetverwaltung der Stadt Kastel zu ernennen. * * HauSwafserleitttngen betreffend. Bet der eingetretenen stärkeren Kälte machen wir unsere Leser auf die von dem GaS- und Wasserwerk wiederholt veröffentlichten Vorkehrungen gegen daS Einfrieren der Hauswasserleitungen hiermit nochmals aufmerksam. * * Das diesjährige Weihoachtsfest ist im Allgemeinen gut verlaufen. Nachdem es bezüglich des Wetters den vorhergehenden Tagen nach schien, als ob uns grüne Weihnachten, die gewöhnlich weiße Ostern zeitigen sollen, bescheert werden würden, setzte der erste Feiertag in aller Frühe mit einem tüchtige« Schnee ein, der d.e ganze Landschaft tu oaS bekannte weiße Kleid hüllte- die Folge davon war, daß sofort die Schlttien in Dienst gestellt wurden und so sah man schon am Vormittag diese leichten Gefährte dahin fliegen. Die Gelegenheit des Schlittenfahrens wurde auch gestern und heute fleißig benutzt. — Wie alljährlich, so traten auch ln diesem Jahre die von WohlthätigkeitS- rc. Vereinen veranstalteten Chriftbe- scheerungen mir in den Vordergrund. Kleinkinderschule, Jugendfreund, Herr Lehrer Curjchmann, Tante Rothe, Zither- Elub rc. hatten bereit- neben den, nicht an die Oeffent'ich- kett getretenen Vereinigungen ihre Christbescheerungen vor dem Feste veranstaltet und manches drohende Leid verscheucht. Am WeihnachtSfeste selbst trat besonders noch hervor die mit Bescheerung bedürftiger Kinder verbundene Weihnachtsfeier der katholischen Gemeinde und des KriegervereinS. Die Feier der katholischen Gemeinde im Käse Leib wurde besonders verschönert durch Vorträge deS Gesangvereins, dann aber durch die die Geburt des Heilandes, die Verbreitung des Christen- thumS in Wort und Bild höchst wirkungsvoll wiedergebenden Darstellungen, die auf die den Saal bis zum letzten Platz füllenden Zuschauer einen ersichtlich tiefen E ndruck machten. Bon der Weihnachtsfeier des KriegervereinS ist besonders zu erwähnen, daß die jüngeren Mitglieder ihren am Kriege gegen Frau reich betheiligt gewesenen älteren Kameraden die Spangen bescheerten, die nach Kaiserlicher Verordnung auf den Bändrrn der Kriegsdenkmünzen für Combattanten getragen werden sollen. Die Gesang-, Turn-, GeselligkeitS- u. s. w. Vereine begingen ebenfalls die Weihnachtsfeier durch die übliche Veranstaltung gegenseitiger Beschenkung, Chriftbaum-Verloosung u. L w. Kein Mißton störte die Feier, die sich, wie dies in Gießen nicht anders zu erwarten, auch kirchlich hervorlhat, denn alle Gotteshäuser waren überaus stark besucht. Hoffentlich hat das Fest Alle befriedigt und den friedlichen Zauber in der Hütte wie im Palast zurückgelaffen, der einzig unserem deutschen Weihnachtsfeste eigen ist. • DaS Bankgeschäft M. Linden in Rotterdam fordert — auch unter dem Namen „Allgemeine Prämien- und Rentenbank in Rotterdam" — unter geschickter Benutzung der Spiellust deS Publikums in Profpecten zum Ankauf von Loosen und Loosenuntheilen auf, deren Preis zu dem wahren Werth dieser Loose in keinem Verhältniß steht. Bezeichnend für den Geschäftsbetrieb dieser Firma erscheint eS, daß sich in den Vertragsabschlüssen die Clausel vorfindet, daß die Theilnahme am kleinsten Treffer ausgeschlossen, also gerade die größte Gewinn-Chance dem Käufer von vornherein genommen und in einen Reingewinn der Unternehmerin umgewandelt wird. Ferner findet sich bet der Theilnahme an einer Mehrheit von Loosen die Clausel in den Vertragsabschlüssen, daß bei Auszahlung von kleineren Treffern ein Abzug von 50 Pfg. monatlich für angebliche BerwaltungSkosten gemacht werden, wodurch diese kleineren Gewinne sämmtlich in die Taschen deS Bankgeschäfts geleitet werden. Unter diesen Umständen kann vor Geschäftsabschlüssen mit der genannten Firma nur dringend gewarnt werden. *1. Watzenborn, 25. December. Am vorigen Sonntag, vierten Advent, verschied dahier die älteste Person der Gemeinde, 'vielleicht des ganzen Kreises Gießen, die Wittwe Anna Elisa bethja Happel, (eine -geborene Häuser. Sie hat ein Alter von nahezu 95 Jahren erreicht und war bis in ihre letzten Lebensjahre rüstig und gesund. Sie hinterläßt 5 Kinder, 16 Enkel, 46 Urenkel, 2 Urureukel. Vor zwei Jahren verstarb in hiesiger Gemeinde eine nahe Verwandte der Entschlafenen, gleichen Namens wie sie, im 91. Lebensjahre. Alzey. 22. December. Auf eine Beschwerde hin hat der Krcisausschuß die letzte Sradtv er ordne tenwahl für ungültig erklärt, weilDder Wahliermin zwar durch die hiesigen Zeitungen, in dem Vorort Schashausen aber nicht, wie für Landgemeinden üblich, durch die Schelle bekannt gemacht worden war. A Mainz, 26. December. Der in der Schuhfabrik der Firma Eichbaum & Cie. hier ausgebrochene Lohn- strike, der zu einer allgemeinen Arbeitseinstellung in genannter Fabrik zu führen drohte, bat aus gütlichem Wege Beilegung gefunden. Die Firma hat den neuen Lohntarif zurückgezogen und bis auf wenige unwesentliche Punkte die Bedingungen der weiblichen Arbeitskräfte erfüllt. In Folge hiervon find die gegenseitigen Kündigungen zurückgenommen worden und der Betrieb wieder im vollen Gang. — Dem Beispiele mehrerer Nachoarstädte folgend, haben die hiesigen Cigarren- und Tabakhändler eine Petition an den Reichstag gerichtet, worin ersucht wird, die Sonntagsruhe im Handels gcwerbe dahin zu ergänzen, daß der Verkauf von Cigarren, Cigaretten und Tabak an Sonn- und Feiertagen außer den gesetzlich freigegebenen Stunden Jedermann verboten sein soll. Diese Petition will hauptsächlich dem Verkauf von Cigarren in oen Wirthsch^ceir Einhalt geboten wissen. — DaS Weihnachtsgeschäft hat, wie in den letzten Jahre.i, auckjd^seS Mal hier im Allgemeinen wieder viel zu wünschen übrig gelassen. Flott war der Geschäftsgang nur n.t: ganz billigen Artikeln, mäh', end bessere Sachen weniger verkauft wurden. Auch wird geklagt darüber, daß sehr viel auf Credit gekauft wurde. Anzeige« der Stadt Gietzen. Loaagelifche Gemeinde. Sonntag, den 29. December. Sonntag nach Weihnachten. Gottesdienst. I« der Etadttirche. Vormittags 91/« Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Abends 5 Ubr: Pfarrer Schlosser. Dienstag de« 81. Deren,de*. Sylvester. Abends 6 Ubr: Pfarrer Schlosser. Mittwoch de« 1. Januar 1896. Re«i»hr. Vormittags 9‘/e Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Collecte für die Armen. 3« der AohaoueSkirch«. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dr. Nauma nn. Abends 5 Uhr: siehe Stadtkirche. Die«Stag de« 31. Deeemder. Sylvester. Abends 8 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Am NeujahrStag 1896 wird eine besondere Collette für die Armen erhoben werden. Katholische Hrmeiade. Sonntag den 29 December. Samstag: Nachmittags um 5 Ubr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zvr hl. Beiwre. Sonntag: Vormittags von 6irttyfd>af6 Stmvrrrg 24. December. Frachtmarkt. Roth er ®d>.n X 13,25, weißer Weizen X 00.00, Korn X 9.25, Gerste X 8.75, Haier X 6.00.__________________________________________________ Seiden-Damaste Mk. 1.35 bis 18.65 p. Met. — sowie schwarze, weiße und farbige He«««» beeg-Seide von 60 Pf. bis Mk. 18.65 p. Met. — glatt, gestreift, carrtrt, gemustert, Damaste rc. (ca. 240 oersch. Qual und 2000 versch. Farben, DesfinS rc-), porto- and steuerfrei ins Maes. Muster umgehend. 8151 Seiden-Fabriken 6. Hennebarg (ik. hoa.), Zürich. Gut und billig kauft man ßämmtliohe Gemüse- und Obst-Conserven bei [10547] J. M. Schulhof. Durch den Schnee zu bleichen, deshalb gebraucht fie die ächte „Lnhne Salmiak- T erpentt n-K e r n s e t f e" — preisgekrönt mit gotd. Medaille - welche blendende Weiße und ein neuetz Aussehen hervorbringt, und zugleich die Wäsche schont__ 8381 — Gemeinnütziges. Es ist vielfach der Jrrthum verbreitet, daß Schube und Sttttel nur bet Regen- und Schneewettrr geschmiert werden müffen, jedoch dedmkt man nicht, daß Schuhwerk, daS bet trockener Witterung immer nur gewichst wird, auStrocknen und brüchig werden muß. AuS diesem Grunde ist nur zu empfehlen, daß die Schuhe auch bet trockenem Weiter ab und zu mit einer» guten Fett gtschmiert w>rd.n, und eignet sich zu diesem Zwecke daS bekannte Krebs-Fett am heften, da dasselbe oem Leder erhaltende Stosse zufühn und dasselbe geschmeidig macht, während Vaseline (b. t. verdicktes Erdorl) das Leder nach und nach brüchig macht und zerfrißt. Man lasse sich dahrr durch das schöne Aussehen deS VaseltneS nicht irre machen, sondern verlange ausschließlich nur KrebS-Fett. 1041$ Bekanntmachung. Die von Jacob Noll 3. Wwe. dahier dem Johannes Nickel daselbst bestellte Hypothek ist bezüglich der Items Flur XXXIII Nr. 188 und 189 für erloschen erklärt und die Löschung im Hypothekenbuch vollzogen worden. loesi Gießen, den 19. December 1895. Grobherzogliches Amtsgericht. Pflaster-Verdingung. Zur Herstellung der neuen Freiladestraße an der Westseite des Bahnhofs Gießen soll die Ausführung von 3200 qm Basaltsteinpflaster einschließlich Lieferung der Materialien vergeben werden. Die Bedingungen können in unserem AmtSgebäude, Poststraße 6, Zimmer 26, sowie in dem Dierstzimmer deS Regie, rungS - Baumeisters Horstmann in Gießen (EmpfangSgebSude) eingefehen oder gegen post- und bestellgeldfreie Einsendung von 50 H durch uns bezogen werden. Die Angebote sind mit der Aufschrift: »««gebot auf Herstellung von Gtraßenpflaster* zu versehen und verschlossen bb Vttttwo» de« 8. Januar 1890, Vormittags 11 Uhr, hierher einzureichen. Zuschlagsfrift vier Wochen. [10603 Frankfurt a. M, den 19 Decbr. 1895. König!. Eisenbahn-BetriebS-Jnspettion 2. Jagdverpachtung. Freitag den 10. Januar 1896, Nachmittags 58Va Uhr, werden im „Deutschen Haus" zu Alsfeld die Domanialjagdbezirke Nr. 2 (Walddiftricte „Obere, Mittlere und Untere Dick" mit zus. 430 ha Jagdfläche) und Nr. 3 (Walddiftricte „Steinfürst", „Rindstrauch" mit zus. 481 ha Jagdfläche) auf 12 Jahre öffentlich verpachtet. Die Jagdbezirke sind in il2, resp. 1 Stunde von Alsfeld aus zu erreichen. Bewerber, deren Qualification nicht notorisch vorliegt, wollen sich innerhalb 10 Tagen bei uns genügend auüweisen. Alsfeld (Oberhessen), am 22. December 1895. Großh. Hessische Oberförsterei Eudorf. Brill. 10677 J. M. Schulhof empfiehlt fein reichhaltiges Lager in: Cacao, Chocolade, Kaffee, chinesischen TheeS, 10561 Arrac, Rum, Punschessenzen, deutsch, und franz. Cognac, diversen feinen Liqueuren. Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag,L0.Decemberl8S5, Vormittags S*/r Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald, in den Districten Aue, Grubenkopf und Fauler Boden, versteigert werden: 1 Fichtenstamm mit 0,28 Festm., 512 Fichtenstangen mit 15,62 „ 5 Rmtr. 8ichen-Nnhschettholz, 81 „ Eichen-Scheitholz, 204 „ Buchen- „ 94 „ Eichen-Knüppelholz, 113 „ Buchen- „ 109,5 „ Eichen-Stockholz, 69 „ Buchen- „ 3500 Wellen Eichen-Reisig, 3900 „ Buchen- „ 4150 „ Nadel- „ Die Fichtenstangen sitzen im District Fauler Boden und kommen am Nachmittag zum Ausgebot. Die Zusammenkunft ist bei dem Forsthause Hochwarle am Lumpenmannsbrunnen. Gießen, den 21.December 1895. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 10594 Berlin - Südwestdeutscher Güterverkehr. Zu dem Tarif für den vorbezeichneten Verkehr tritt mit dem 1. Januar k. I der Nachtrag XII in Kraft Nähere Auskunft ertheilen die Güterabfertigungen. Gießen, den 23. December 1895. Gr. Direction der Oberhesfischen Eisenbahnen. 10656 10554 Neu! Neu! Eis-Galofcheu aur Verhütung des AuSgleitenS) wieder (ingetroffen bei 10697 L. Süß, Marktstraße 9. Schlitten i ein- und zweifvännige, zu verkaufe».' Zl. Littdeuftruth, Tiefenweq 13. Salzgurken, Mggurkeo. Sauerkraut empfiehlt in bekannter Güte 9482 Heinrich Wnllach. Tänskndk unö aber Tanseadk von Wäscherinnen gebrauchen heute nur Luhn’e 10356 Salmiak-Terpemin-Kernseife für die feinste bunte und wollene Wäsche. Farben halten! Stoff bleibt weich! Holen Sie sofort ein Probcpacket zu ‘23 Ä bei A. & ft. Wallenfels, ftie**en. ftaoiar, feinsten grobkörnig, Bismarkheringe, Bratheringe, Rollmöpse, Gardine«. Gardeste«, flronenbnmmtr i » Galm un Lelsardinr« z Dosen empfiehlt 9164 J. H. Schalhof. Wirtbe erhalten billigste VormaSpreise. ÄX Schlitten zu verkaufen. Friedrich Kühne sen.9 10693 «sterweg 2. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Alten-Buseck für 1S96/97 liege vom 28. d. Mts. an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier offen. Alien-Bus eck, den 21. December 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Alten-Buseck. __Körber.__________________W68O Enthebung von Gratulationsbesuchen «.Zusendung von Gratulationskartrn pi Neujahr 1896. Wie in den vergangenen Jahren, so bitten wir auch angesichts des bevorstehenden Jahreswechsels zur Enthebung von Gratulationsbesuchen und von Zusendung von Gratulationskarten für die hiesige Kleinkinder-Bewahranstalt eine Gabe spenden und einem der Unterzeichneten übermitteln zu wollen. Durch diese Einrichtung wird der genannten Wohlthätigketts-Anstalt beträchtliche wünfchenswerthe Unterstützung zu Theil. Durch Veröffentlichung der Namen der Geber noch vor Jahresschluß in diesem Blatte möge es allgemein anerkannt werden, daß Alle, die mit einer solchen Gabe ihren Namen nennen lassen, von Abstattung der Neujahrsbesuche sowie von Zusendung der Neujahrskarten befreit find und ihrerseits Beides nicht beanspruchen. Gießen, am 27. December 1895. Pfarrer Dingeldey. Rechner Döring. Pfarrer Dr. Naumann. ^-ibrifont Emil Seb in all. ________________ Evangelischer Bund ju Gießen. Die Herren Mitglieder werden hierdurch zu einer Versammlung eingeladen, die am Montag den 30. December, Abends 8 Uhr im oberen Saale von Feidels Nestaurant Bavaria abgehalten wird. Tages-Ordnung: 1. Die religiöse Erziehung der Kinder in gemischten Ehen. Referent: Herr Professor Dr Arthur Schmrdt. 2. Borstandswahl. 10689 Bei der Wichtigkeit der VerhandlungSgegenstände wird um zahlreiches Erscheinen gebeten. Gäste, die Freunde des Bundes sind, sind willkommen. Der Borstand. Allgemeine Renten-Anstalt zu Stuttgart. Versichcrungs- Gesellschaft aus volle Gegenseitigkeit. Die mit Ablauf des 31. December I. I. fällig werdenden Renten können von da an gegen Ucbergade der mit Lebevsbestätiguug drs Mitgli ds ,tnb mit Quittung versehenen Coupons ohne jeglichen Abzug bei den unterzeichneten Vertretern der Anstalt erhoben werden **-’! V Soweit ein Dioidendenanspruch besteht, entfallen auf je eine volle Mark Rente 2 Pfennig Dividende. 10674 Beitrittserklärungen werden jederzeit entgegengenommen. Hanptoge* w* Sieben t Gebrüder Zülch, niittQr. 22. ^Generalagent»« Darmstadt Berben ich, Elisabethenstr.26,1. 9 3 ä X ® 3 L ® o L X ui » c .o 9 D C M w 9 ö c B B s 'S a g Q- £c B B Q J] ® ö ® 2. to ÖD 2» D. 3 TS ® & ÖD -1 ' 5 ® ® 5ö o « L J -L o / / Ananas, Apricosen, Birnen, Erdbeeren, Kirschen, Melange, X, Mirabellen, Nüsse, Pflaumen,' Pfirsiche, Reineclauden, Stachelbeeren u. s. w. o ’® p-o L S 1 's .60 Ul “ 4« eg T5 g" N » C ® ° ® TS ■ ® Billiger und besser als frische, empfehle eingemachte Gemüse u. Früchte aus den bedeutendsten Fabriken, wie Moitrier, Lampe, Koch u. s. w. Dadurch, dass ich am hiesigen Platze die weitgrössten Quantitäten hiervon beziehe, bin ich in der Lago, dieselben zu aussergewöhnlich billigen Preisen abgeben zu können. Emil Oring, 9934 Bahnhofstrasse 30. Prinzess-, Perl-, Wachs-, Schnitt-, Kern- und dicke Bohnen, Erbsen, / Carotten, Erbsen mit Carotten, Gemischte Gemüse, Stangen- /Q und Brechspargel, Teltower Rübchen. /g- g Pasteurisirte Milch Toilette-Cream Nur echt mit Marke Pfeilring ■■rtiMllrlnE ;ln den Apotheken ;; und Drogerien. UnDbertroaen V als A Schönheitsmittel und zur K.. empfiehlt die —- Dampfmolkerei Gießen. B i der überall herrschenden Maul- und Klauenseuche ist Vorsicht doppelt ioi45 geboten und sollte man nur pasteurisirte Milch verwenden. ÄL FchiachihüLS. Freibank. [10699 Heute und morgen: Faselochsenfleisch, nicht labenrein, pr. Psd. 48 Pfg. Kalbfleisch, nicht ladenrein, pr. Pfd. 4^ ???(?♦ Ungehenc» schnell tobtet Ratten und Maus Ererl&nder Meerzwiebel- PaMta (HauSthieren unschädlich) von Oscar Tietze, Namslau. Dosen h 25 und 50 bei Gustav Walter, Giessen. MäuSburg 13. ö788 Man verlange ausdrücklich «aeriLuder Meerzwiebel» Pasta. N”dre™u Bären ist Inhoffen’s gebrannter [Jaffee echt! A erfannt wohtschmeLendster n. m: (Gebrauche Vilkigfter natür^ Ncher Dohnen-Kaffee beim Kaiserl. Patentamte geschützt. P.H. Inhoffen, Bonn Hoflieferant Ihrer Majeflät der Kaiserin nnb Königin Friedrich. Grste und größte Dampf- kaffeebrenntrei in Bonn. Preise: 3175 SO, 85,90, 95 und 100 Pfg. per VrPfd.-Packu. ,R't haben in Kch Selloff II. Chr. Kieker, I Wer, Ioh. Hainbach Kvwe., (5. Herbord, Kh. Herrmann, f. Salkhof, Alb. KSchlin, Ioh. Mich. Kun, ftib fonq yachf., Peter feppta, juinj. fotlj, fr. Müller fr., Ul. NI. voll, Emil Grbig, H. A. Lack, Lud Zchlabachsvachf.. Ehr Achonhols, M. ächomber, Sarl Achnlre II., Mich. Senling, herm. Kogi II., A°g Voigt, Gießen bei: Micenstraße. Neustadt. Ludwigsstraße Marburgerstr. Ma: kl. Seltersweg. Seltersthor. Bergstraße. Neustadt. Dammstraße. Neustadt. Wallthorstr. Neustadt. Ederstraße. Bahnhofstraße Neuenweg. .Ludwigsplatz. Ederstraße. Neuenbäue. Schillerstraße. Wetzsteinstr. Ludwigsstraße Seltersweg. Pferde Decken i VON 1 Mk. 30 Pfg. an empfiehlt Heinrich Wallach. M Panter & Co., Hochheim edicinal-Champagner feinster, deutscher Sect für Gesunde u. Kranke, V* Fl. 1 Ji, i/z Fl. JL 1.70, */i Fl. 3 JL empfiehlt F. Schott, 9832_______Bahnhofstr. 23, Giessen. Hackklötze und Hackbretter sind wieder vorräthig bei 9912 Andr. Euler. Havelocks aus wasserdichtem Lod en st off, Pelerine-Mäntel in großer Auswahl, 8492 HohenMrn-MSntel zu billigsten Preisen, KchlllsMe, Iligd-u. tzlius-Ioppkn empfiehlt q, Rübsamen. Große Schellfische, garantirt frisch, per Tfnnb 20 nnb 26 4 10690 im »Rebstock^. Gummischuhe werden reparirt bei 1( 698 S. Süß, Marktstraße 9. FülHnsftNkil! Aunakme alter Wollsachen aller Art gegen Lieferung von Kleider-, Unter« rock >i Mantelstoffen,Damentuchen, BuckS- ktnS, Strickwolle, Porliören, Schlaf- und Teppichdccken in den neuesten Mustern zu billigen Preisen durch 1203 R.Eichmann.Ballenstedta.Harz leistungsfähigste Firma. Annahmestelle und Musterlager bei: Frau Ferd. Wokoun Wittwe, Wallthorstraße 14. Complette Betten eigenen Fabrikates, 9862 Sprungfedern-, Roßhaar-, «apock« nnd Wollmatratzen, Deckbetten und Kissen, vettfeder« nnd Daunen, varchend, Drell und Daunenköper, Steppdecke«, wollene Lotter. Th Brück, Schloßgasse 16, Brand-u.Kanzleiberg-Ecke- __________Telephon 27.__________ cheschw. Aeerz Neuenweg 7 empfehlen ihr Lager in fertiger Damen-, Herren- und Kinderwäsche; Extra-Bestellungen hierin werden entgegengenommen und rasch und pünktlich ausgeführt. Lieferungen ganzer Aussteuern von Leib- und Bettwäsche werden übernommen. Taschentücher in großer Auswahl; das Sticken und Zeichnen derselben w.rü rasch und billigst besorgt.8389 Patent-H-Stollen Stets scharf! Kronentritt unmöglich. !®R fl Das einzig Praktische für } glatte Fahrbahnen. M Preislisten und Zeugnisse gratis und franco. » Leonhardt & 0°: Berlin, Schiffbauerdamm 3 (M CO CO O Neue getrocknete Kaflauieu, Neue ausgekernte Pflaumen, Femste Pretßelbeereu 10591 emvfieblt Heinrich Wallach. Flüssige Broncen, in allen Farben, bei A. & G. Wallenfels, 0574 Markt 21. — Telephon 46. Apfelsinen | in prachtvoller, reifer Frucht! empfiehlt I. M. Schulhof. Luch- u. Kuckskin-Kkste, zu Anzügen, Hosen rc. passend, billig zu verkaufen bei W. Karnbach, 9896 Markt 17, 2 Treppen. Sardellen, marinirte und Bismarck-Heringe, Rufs, und Oel-Sardinen, Bücklinge, Rollmops.. Ural-Caviar, Kronen Hummer, i Salm, l in Zungen- t Büchsen, Corned-Beef, 1 empfiehlt in stets frischer Maare 9481 Heinrich Wallach, QF* Kür »riefmartensammler. Große Seltenheit. Eine 2,Kr.-Dienstmarke, Norddeutsch. Postbezirk, auf ganzem Briefe, ist preiSwerth zu verkaufen. Off. unter K, Ö. an die Exped. d. Bl. 10637 Scheuertücher, gute Qual., 90 -cm groß IS Pfg extra schwere Qualität 28 Pfg. Z C. Röhr & Co. Hofhunde, mittelgroße, junge, sehr wachsame abzugeben 10606 Hardthof 18. „Juni ßrükkhlküstku". 71. Likbigstraße 71. Guter Mittagstisch und Abendbrot 10152 zu mäßigstem Preis. NB. Jeden Freüag gebackene Fische. Wachstuch und (Su