Erstling,e.n Wäsche. ?nrn6 ' 9Ut sitze» «roßer Auswahl. !nÄ tittt dartits X?am' °^°use foE “’nen, ganz unter Vit Sonnenstr 2 Vollsach«, r pDonÄIeiber^" ’°M,Damentuchen, eskortieren, Schlat- - ’ °m neuesten Mch- 1 durch Mn8tete< §Wie Sfana. und Musterlagrr dm Leib, Wallthsrstr.1 ertrotien! mittel u. zor Hantpfleji s von Wunden u. io k tinderstobe «Ä-Lanoli. irlk, Nartinikenfelde k Berlin. V^Ia, SMtmw „m/r in SW*' i 20 mit 10«. irs-apothekt, ui du otDtfeu.hiberetna tdapothetr, forote ir rien von Vrvvtt o. onSmUMba»,^ haaf und von A. n. Wallmftl». b: Mn: Merk. #»»««» 5 JiffftnM«. Oe Reiht von hoch- intklMten Anzel- ßrlebniM tui a«S den » Zähre" L 1870'»' »Hü«* °°" ie° lern. M «•^6,. Vtr. 175 Der siebener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montag». Die Gießener D««ilienvtä11er werdm dem Anzeiger «dchentlich dreimal beigelegt. Erstes Blatt. Sonntag den 28. Juli ______________ Gießener Anzeig er General-Anzeiger. 18»» vierteljähriger Avounemcalspreit: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Psg. Redaction, Lxpeditio» und Druckerei: ScLulstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblntt füv den llvets Gieren. | Gratisbeilage: Gießener IamiNenökätter Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Borm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In. und Ausländer nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Aintlichsr Theil. Gefunden: 1 Broche, 1 Cigarrenetui, 1 Taschen- meffer, 1 Botanisirbüchse, 1 Wasserflasche, 1 Visitenkarten» täschchen, 1 Buch, 1 Heft, 1 Paar Handschuhe, l Hinderst rohhut, 1 Paar Strümpfe und 1 Theil eines Pferdegeschirrs. Gießen, den 27. Juli 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth. Netteste Nttch^lchtem WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Bochum, 26. Juli. Wie der „Märkische Sprecher" mit- theilt, betrug die Gesammtzahl der an der Explofions- stelle der Zeche „Prinz von Preußen" beschäftigten Bergleute 44. Hiervon sind 33 tobt, 8 verwundet. Depeschen deS Bure«» „Herold*. Berlin, 26. Juli. Die „Voss. Ztg." meldet auS London: ES verlautet, der Kaiser werde während seiner Anwesenheit in Cowes daS aus den spanischen Gewäsiern heimkehrende deutsche Geschwader besichtigen. Berlin, 26. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg." veröffent- licht das vom Reichstagspräsidenten Freiherrn v. Buol an die Reichstagsmitglieder ergangene Einladungsschreiben zur Lheilnahwe an der feierlichen Grundsteinlegung zum Kriser-Wilhelm-Denkmal. Berlin, 26. Juli. Wegen der beim Kaiser-Franz-Garde- Grenadier-Regiment vorgekommenen Typhus-Erkrank- uvgen wurde mittelst eines Commandanturbefehls ange- ordnet, daß das erste Bataillon des betreffenden Regiments heute seine Kaserne zu verlaffen hat. Die Soldaten werden in der Umgebung von Berlin einquartiert. Neue Erkrankungen find bei dem Bataillon seit sieben Tagen nicht vorgekommen. Die noch im Lazareth befindlichen Kranken befinden sich auf dem Wege der Besserung. Die betreffende Kaserne wird während der Abwesenheit deS Bataillons einer gründlichen DeSinfection unterzogen. Berlin, 26. Juli. Prinz Max von Sachsen, dessen Eintritt ins Priesterseminar zu Eichstätt s. Zt. so großes Aufsehen erregte, empfing gestern, wie ein Provinzialblatt mittheilt, durch den Bischof von Eichstätt die Wethe des SubdiakonatS und soll heute die als Diakon erhalten. Berlin, 26. Juli. Heute Mittag wurde der seit dem 6. Mai inhaftirte Anarchist Schneider Krebs aus der Untersuchungshaft entlassen. Das Verfahren gegen ihn ist eingestellt. Dagegen bleibt der verhaftete Töbs weiter I in Haft. Breslau, 26. Juli. Der „Breslauer Generalanzeiger" meldet: In einer heute stattgefundenen Gerichtsverhandlung vor der dritten Strafkammer des Landgerichts Breslau erklärte der Rechtsanwalt Schreiber, der Mörder der Else Groß wäre ermittelt und in einer Irrenanstalt mternirt. Schreiber verweigerte jede weitere Auskunft, behauptete aber, seine Aeußerung in jeder Hinsicht vertreten zu können. Raubten, 26. Juli. Zu dem Eisenbahn-Unglück wird noch gemeldet: Die Locomotive hat eine 4 Fuß dicke Ziegelmauer durchstoßen und steht mit erhobenem Dordertheil im Wartesaal 2. Klasse, wo eine Mauerecke ihr endlich Halt gebot. Auf dem Geleise liegen die Splitter emes Wagens 4. Klasse, zertrümmerte Theile anderer Wagen u. s. w. in wirrem Hausen durcheinander. Ein Wagen 3. Klasse lag ohne Räder halb im Wartesaal, umgeben von Ziegelstücken und Holzsplittern. Der Locomotivsührer Sonntag wurde vorläufig vom Amte suspendirt. Er soll bereits in Lüben einmal einen ähnlichen Unfall verschuldet haben. Bochum, 26. Juli. Bis jetzt zählt man 3 8 Todte und 8 Schwerverwundete. Die Untersuchung ergab Explosion, entstanden durch Entzündung von Kohlenstaub bei den Schießarbeiten. Essen a. d. R., 26. Juli. Heute Nachmittag zwischen 4 und 5 Uhr ging ein außerordentlich starkes Gewitter mit luS Hühnerei großem Hap"' und Wolker^ruchregen nieder, welches viele Keller und niedrig gelegene Wohnungen überschwemmte. Die Ernte wurde durch das Unwetter arg geschädigt. Köln a. Rh., 26. Juli. In der hiesigen Eisengießerei sind unter großem Knall mehrere Granaten explodirt, wodurch das Dach, sowie die innere Einrichtung zertrümmert wurden. Personen find nicht verletzt. Coburg, 26. Juli. Fürst Ferdinand von Bul- garten ist mit seiner Gemahlin hier eingetroffen, desgleichen gestern Abend die Prinzessin Clementine. Wien, 26. Juli. In der russischen Provinz Wolhynien tritt die Cholera äußerst heftig auf. Neuerdings wurden 93 Erkrankungen constatirt, von denen 25 tödt- lich verlausen find. Wien, 26. Juli. Hier sind Meldungen auS Belgrad eingelaufen, wonach daselbst fortwährend sehr alarmirende Gerüchte über die politische Lage in Bulgarien I circuliren. An dte Rückkehr des Fürsten Ferdinand soll in I Bulgarien kein Mensch glauben- man spreche von einer Militär-Dictatur unter dem jetzigen Kriegsminister Petrow. — Eine andere Meldung besagt, Rußland solle den Rath ertheilt haben, eine provisorische Regentschaft unter dem Metropoliten Klement einzusetzen, die Sobranje einzuberufen, und zwar zur Fürstenwahl, welcher^ein russischer und ein türkischer Commissar beizuwohnen hätte. Sollte Prinz Ferdinand wiedergewählt werden, so hätte Rußland nichts dagegen, doch müsse der Prinz bis nach Vollzug der Wahl außer Landes bleiben. Budapest, 26. Juli. Der Weinhändler Franz Podruschk in RakoS-Palota, welcher bisher den Wein für den Fürsten Ferdinand lieferte, verweigert die Weinlieferung für den Fürsten in folgendem Schreiben an den Kellermeister: Mein Herr! Ich bedauere, daß ich Ihnen mit dem für den Fürsten Ferdinand bestellten Wein weder jetzt noch in Zukunft dienen kann. Ich bin ein Mann in bescheidener Stellung und ungarischer Gewerbsmann, welchem sein moralisches Selbstbewußtsein es verbietet, auch nur in Geschäftsverbindung mit Demjenigen zu bleiben, welcher den Tod Stambulows, eines Freundes von Ungarn, verschuldet hat. London, 26. Juli. Die deutsche Brigg „Adolph", von Danzig nach Sunderland unterwegs, ist mit Besatzung untergegangen. Paris, 26. Juli. In der zweiten Hälfte des August wird im Hafen von Cherbourg ein russisches Geschwader eintreffen. Die Ankunft des Geschwaders ist dadurch verzögert worden, baß dem Geschwader das Panzerschiff „Nikolaus II." zugelellt werden soll, welches noch nicht völlig armirt ist. Sofia, 26. Juli. Nach einer gerichtlichen I.ventar- aufnahme beträgt das oeiammte zurückgelaffenr _ e. mögen Stambulows 260,000 ^anc?. *)ie Pa'-ivc. betragen 130,000 Franc» Hypothekeuschulden und 5 Francs Wechselschulden. Sofia, 26. Juli. Die „Swoboda" veröffentlicht zwei Briefe Stambulows, welche dieser im Mai an den Fürsten gerichtet hat. In denselben spricht Stambulow die Bitte aus, ihn zu entschuldigen, wenn er Fehler begangen haben sollte. Er möge aber auf seine (Stambulows) Vergangenheit Rücksicht nehmen und ihn vor seinen Feinden schützen, welche ihn zu tödten trachteten- vor Allem aber möge ihm der Fürst eine aus Gesundheitsrücksichten nöthige Reise ins Ausland ermöglichen. WB. Saintbrienx (Bretagne), 27. Juli. Ein gestern entgleister Pilgerzug enthielt 24 überladene Wagen und zwei Locomotiven. Die erste Locomotive entgleiste und riß den übrigen Zug mit sich. 6 bis 8 Wagen find voll- ^uilleton. Wochenbriese aue der Residen?. (Origtnalbericht des „Gießener Anzeigers"). Z. Darmstadt, 26. Juli, gnm Kriegerfest. — Vom Sommertheater. — Vom Großh. Hoftheater. Große Feste werfen gerade wie große sonstige Ereigniffe des Lebens ihre Schatten schon voraus, das sieht man deurlich, wenn man die Vorbereitungen beachtet, die unsere Stadt zu dem am 11. August beginnenden großen Landeskrieger- fefte fortwährend trifft. Bekanntlich werden sich die Hauptacte der in Frage stehenden Feierlichkeiten in der noch vom Mittelrheinischen Turn- und vom Musikfeste her stehenden riesigen Festhalle auf dem Exercierplatz nächst dem Main- Neckar-Bahnhofe abspielen. Eine große Anzahl von Handwerkern ist schon seit Wochen emsig damit beschäftigt, die durch die Unbilden der Witterung rc. an dem gewaltigen Holzbau entstandenen Schäden auszubeffern und demselben durch Anbringung passender Decorattopen ein würdiges Aussehen zu geben. Mittlerweile hat man rund um die Festhalle eine Bretterwand gezogen, die ein colossales Quadrat einschließt, in dem wiederum fünf große gedeckte Hallen, die zu Restaurationszwecken bestimmt find, und zwei Mufiktempel Platz gefunden haben. Besonders prächtig wird fich das aus drei geräumigen Eingängen bestehende, im Stile eines mittelalterlichen Burgthores gehaltene und von vier stattlichen Thürmen flankirte Portal an der Vorderseite des Festplatzes in seiner Vollendung ausnehmen. Während so auf dem Exercierplatze alle Hände fleißig thätig find, herrscht auch in der Stadt, besonders in den einzelnen Commissionen ein überaus großer Eifer, um das Fest möglichst glanzvoll zu gestalten. Schon vor einigen Wochen erschienen Aufrufe tn den Tagesblättern, um die Einwohner zum gemeinsamen Zusammentreten und Wirken bei der Ausschmückung der Straßen einzuladen. Wie die letzte Sitzung des Finanz- Ausschusses des FestcomiteS zeigte, hat außerdem die Bürgerschaft ihrer Sympathie für die Erinnerungsfeier durch namhafte Zeichnungen für den Garantiefonds und durch Spenden freiwilliger Beiträge zu den Kosten deS Festes recht angenehm Ausdruck verliehen. Die Proben zu den Maffenchören, welche zum Erinnerungsfest von 500 bis 600 Sängern zu Gehör gebracht werden, sind bereits in vollem Gange und auch an den patriotisch bedeutende Momente und Personen verherrlichenden lebenden Bildern, die nach Zeichnungen des Profeffors Hermann Müller und unter dessen Leitung zur Darstellung kommen, wird schon tüchtig geübt. Der Brennpunkt der Festlichkeiten wird wohl der 18. August, als Gedächtniß jenes für unsere hessische Division so blutigen, aber auch so überaus glorreichen Tages werden. Zu ihm haben sich allein über 12000 auswärtige Krieger- Vereinsmitglieder hier angemeldet. Um die ordentliche Verpflegung einer so gewaltigen Menschenmaffe zur Zufriedenheit der Festgäfte besorgen zu können, haben schon jetzt die Gast- wirthe der Stadt, unter der Leitung des Ausschuffes, Schritte zur entsprechenden und planmäßigen Vertheilung der zu Erwartenden gethan. Am Festtage selbst wird des Morgens früh um 7 Uhr eine Parade der hiesigen Garnison statt- finden. Darauf sind in den Kirchen der verschiedenen Con- sessionen Festgottesdienste, die dem Danke an Gott für die Erfolge jenes Tages und dem Gedächtniß an die auf dem Felde der Ehre Gefallenen geweiht sein werden. Gegen 10 Uhr beginnt dann die Aufstellung des, den Vorarbeiten nach zu schließen, außerordentlich imposant fich gestaltenden Festzuges. Hoffentlich macht der Himmel dann ein freundlicheres Gesicht als jetzt und die Feier wird würdig ihres großen vaterländischen Zweckes verlaufen. Die regnerische Witterung der letzten Woche hat in dem Sommerprogramm der verschiedenen Vereine und Corporationen mehrere minder angenehme Veränderungen nothwendig gemacht, eine ganze Reihe von Gartenfesten mußten schon mehrmals verschoben werden und harren noch immer ihrer Begehung, indeffen des Einen Tod ist des Andern Brod. Das Sommertheater hat weniger Grund, Jupiter Pluvius zu zürnen, denn er verschafft ihm recht stattlich besuchte Häuser. So fand am verflossenen Sonntag die siebente Wiederholung der Zeller'schen Operette „Der Obersteiger" wiederum vor ausverkauftem Hause statt. Auch die erste Aufführung von Gerhart Hauptmanns „Weber" am verflossenen Dienstag hatte ein zahlreiches Publikum angelockt. Das Stück ging mit starkem — vielleicht etwas ostentativ starkem — Erfolg hier in Scene, an dem wohl besonders die überfüllte Gallerie schuld war, denn die Zuschauer auf den besseren Plätzen verhielten fich zu dem zweifellos künstlerisch werthvollen, aber von einer gewissen Tendenz doch nicht ganz freizusprechenden Werke wenn auch nicht ablehnend, so doch ziemlich reservirt. Immerhin muß man der Direktion des Instituts Dank wissen, daß sie den Darmstädtern die Kenntniß der modernen Dramen durch die Wiedergabe dieses Stückes, sowie Max Halbes „Jugend", Sudermanns „Schmetterlingsschlacht" u. A. m. vermittelte, die das Hoftheater doch nicht in sein Repertoire aufnehmen kann. Die ersten Mittheilungen über den Spielplan unseres einheimischen Kunstinstituts für die kommende Wintersaison find übrigens auch vor einigen Tagen in die Presse gelangt. Danach find neu engagirt zwei Damen und zwei Herren, während eine Dame und drei Herren noch auf Engagement gastiren. Die Regie für Oper und Schauspiel ist in die Hände deS früheren Oberregisseurs deS Lübecker StadttheaterS Bald eck übergegangen, während zur Leitung des Ballets Frau Grüllmeyer vom Breslauer Stadttheater berufen wurde. Somit wird das Ensemble, das durch den Weggang mehrerer Künstler Lücken hatte, jetzt wieder vollständig erscheinen. ständig zertrümmert. Eine Anzahl Reisender auS dem unversehrten Wagen floh wie wahnsinnig querfeldein- zwöl Leichen wurden unter den Trümmern gefunden, darunter beide Maschinisten und beide Heizer. 50 Verwundete und 20 Schwerverwundete wurden inS Hospital gebracht. Die Ursache der Entgleisung ist wahrscheinlich durch Regen auf- geweichtes Erdreich. Der Krieg von 1870,71, geschildert durch Ausschnitte aus ZeitungS-Nummern jener Zeit. (Nachdruck verboten.) 28. Zoll. Auf dem Kriegsschauplätze naht die furchtbar ernste Stunde, in welcher sich die Armeen zum ersten Male meffen werden. In Berlin hat man darauf aufmerksam gemacht, daß die deutschen Heere zum Angriff übergehen und in Frankreich einmarschiren werden, und seit dem 27. Juli ist ein lebhafte- Vorgehen der französischen Truppen gegen die Pfalz zu beobachten. Die feindlichen Truppen stehen an manchen Punkten sich so nahe gegenüber, daß ein Schuß, das Plänkeln von Patrouillen und Vorposten einen größeren Kampf Hervorrufen kann. Den Kaiser Napoleon hat sein altes unaussprechliches Uebel geschlagen, er konnte noch nicht zum Heere reisen. Der Herzog von Nassau hat sein 1866er Kreuz würdig und still getragen, heute verleiht ihm das deutsche Volk seinen hellsten Ehrenstern. Kaiser Napoleon schrieb ihm : „Stelle Dich unter meinen Schutz, ich gebe Dir Dein Land wieder." Der Herzog schrieb zurück' „Ich weiß, was ein deutscher Fürst seinem Vaterlande schuldig ist", und stellte sich sofort sammt seinem Halbbruder, dem Prinzen Nikolaus, dem BundeSoberfeldherrn zur Verfügung. Sein Sohn diente unter den Sachsen. Graf Beust hat eine nachdrückliche Verwarnung an den Exkönig von Hannover in Gmunden erlaffen, alle feindseligen Agitationen gegen Deutschland etnzustellen. Italien rüstet gewaltig und allem Anscheine nach — gegen Deutschland. Der Preis, den Napoleon für das BÜndntß Italiens gezahlt hat, ist Rom. Die Franzosen räumen Rom. Die Italiener schicken den Franzosen ein Heer zur Hilfe. Dieser Vertrag soll so gut wie abgeschloffen sein. 29. Juli. König Wilhelm und auch Napoleon haben Ansprachen an ihre Völker gerichtet. von unserer Langmuth keine Notiz Napoleon sagt: „Preußen, dem wir bis 1866 und leit demselben die versöhnlichsten Gesinnungen bezeugt hatten, hat von unserem guten Willen, Wilhelm sagt: „Ich bin gezwungen, infolge eine- willkürlichen Angriffes das Schwert zu ziehen, um denselben mit aller Deutschland zu Gebote stehenden Macht abzuwehren. Es «nädiger Hilfe alles gelegen ist. 'uf Ihn hoffe Ich und fordere Ich Mein Volk aus zu gleichem Vertrauen." ist Mir eine große Beruhigung genommen . . . Die glorreiche vor Gott und den Menschen, daß Fahne, welche wir wieder einmal Ich dazu in keiner Weise Anlaß denen gegenüber entfalten, die gegeben habe. Ich bin reinen unS fordern, ist dieselbe, welche Gewissen« über den Ursprung durch ganz Europa die ctotlisa- dieses Krieges und der Gerechtig- torischen Ideen unserer großen kcit unserer Sache vor Gott ge- Revolution trug. — Franzosen! wtß. Von Jugend auf habe ich Ich bin im Begriff, mich an die ver trauen gelernt, daß an Gottes Spitze dieser tapferen Armee zu stell«, welche durch Pflichtgefühl und Vaterlandsliebe beseelt ist; sie weiß, was sie werth ist, denn sie hat gesehen, wie in vierWelttheilen sich der L>teg an ihre Schritte heftete. Ich führe meinen Sohn mit mir; ungeachtet seines jugendlichen Alters kennt er die Pflichten, welche sein Name ihm auserlegt, er ist stolz, auch seinerseits theil- nehmen zu dürfen an den Gefahren Derjenigen, welche für das Vaterland kämpfen. Gott segne unsere Bemühungen! Ein großes Doll, welches eine gerechte Sache verthetdigt, ist unbesieglich!" Cocukt tttztzö pesvLitzLette» •legen, den 27. Juli 1896. Pr.** Neues Theater. Mit musikalischen Aufführungen hat die Direction TreSper-BaarS entschieden mehr Glück als mit solchen von Schauspielen. Die für gestern angekündigte Vorstellung Cavalleria rusticana hatte trotz der großen Hitze ihre Wirkung auf daS Publikum nicht verfehlt und der Saal des „Cafä Leib" war leidlich besetzt. Wir find nicht ganz ohne Vorurtheil in die gestrige Auf. siihrung gegangen und haben unS in den Erwartungen, die wir daran knüpften, nicht getäuscht. Ein Ensemble wie das jetzige, welches in seinen musikalischen Aufführungen Haupt« sachlich Werke leichteren Inhalts bevorzugt, kann einem so tiefernsten Werke wie der Cavalleria rusticana unmöglich gewachsen sein und dies war gestern fast durchgängig der Fall, so gern wir auch den guten Willen der Darsteller an- erkennen. Stimmlich war ihrer Rolle nur Frl. Schröder gewachsen, welche sich als eine würdige Vertreterin der betrogenen und rachedürstigen Santursa erwies und selbst verwöhnteren Ansprüchen genügen konnte. Alle übrigen Dar- fteller zeigten in ihren Leistungen größere oder kleinere Mangel und vermochten sich nicht in dem Rahmen dieses er- ?^LCnb.Cno-^U^-brama8 iu bewegen. Auszunehmen wäre höchstens Frau Hein, welche als Lucia leider zu wenig in den Gang der Handlung eingreift und uns deshalb gestern keine Gelegenheit geben konnte, ihr Können auch auf ernstem G-bitt 8U r-'s-n. Dir Shor liefe mchrsoch zu wünschen übrig und auch da« Orchester, da« unsere« Wissen« nach einer einzigen Prabe die Aufführung begleitete, war gestern (einet Ausgabe nicht gewachsen. Die undankbarste Ausgabe hatte entschieden Herr Lapellmeister DSU, der sichtliche Mühe hatte, die beiden letzteren Ensemble« zusammenzuhalten, was ihm um so schwerer wurde, als er die wirklich recht mangelhafte Orchefterbesctzung theilweise auf dem Klavier ersetzen mußte. Wir wiederholen nochmals, daß Aufführungen wie die der Cavalleria rusticana, namentlich wen« sie nicht genügend vorbereitet und von einem vollbesetzten Orchester begleitet werden können, für das Ensemble TreSper - Baars sich nicht eignen, und die Direction wird gut daran thun, in Zukunft weniger schwierige Werke aufzuführen, die ihr außer einem besetzten Hause noch einen guten künstlerischen Erfolg etnbringen. — Der der MaScagni'schen Oper voraus- gehende Einacter ist eins jener niedlichen harmlosen Stückchen, die bei guter Durchführung daS Publikum immer befrie- digen. Gestern Abend wurde „Gott fei Dank, der Tisch ist gedeckt" flott heruntergespielt und hatte Dank dem guten Humor und der manchmal etwas derben Komik der Darsteller eine recht erfreuliche Wirkung. Wir bedauern lebhaft, daß uns auS verschiedenen Gründen von der rührigen Direction nicht öfter Lustspielabende geboten werden können. DaS Vorlesung» • Berzeichniß der Gr. Landes - Universität für daS Winter-Semester 1895/96 ist erschienen und zum Preise von 20 Pfg. durch alle Buchhandlungen und die Hof- und UniverfitätS-Druckerei Curt von Münchow zu beziehen. , ♦ ♦ Zm Gewächshause des botanischen GartenS blüht gegenwärtig Musa sapientum, die ächte Banane aus Ost-Indien. ♦ ♦ Der Frankfurter Ruder Club wird nunmehr auf der hiesigen Regatta doch starten, nachdem er den seitens eines der betheiligten Vereine beigebrachten Protest durch genügenden Gegenbeweis entkräftet hat. Die Regatta gewinnt durch das Erscheinen deS Frankfurter Clubs ganz bedeutend, da die von demselben genannte Mannschaft über ein formvollendetes Rudern verfügt und eine der besten Rennmannschaften Süddeutschlands ist. ♦ * Radfahrfport. Karl Duill wird in Darmstadt nicht fahren, weil die Meldung zu spät eingetroffen ist. •* Anschütz' Projections • Borträge. Trotzdem die vortrefflichen , lebenswahren Darstellungen keiner besonderen Empfehlung bedürfen, weifen wir hiermit noch einmal auf die heute Abend in Steins Garren stattfindende Aufführung hin. ** Tyroler Concerte. Wie aus dem Jnferatentheil heute ersichtlich, giebt die Throler Vocal- und Jnftrumental- Concert-Gesellschaft I. Planer Montag und Dienstag im Garten der Restauration ElgeS Abend-Concerte. Die deS Oefteren hier schon anwesende Gesellschaft steht durch ihre guten Leistungen noch in bestem Andenken. Kaiser-Maunöver. Wenn eine auS Mainz hier ein- getroffene Nachricht sich bestätigt, so hat im nächsten Jahre das 11. ArmeecorpS Kaiser-Mannöver. ** Der Stab des 11. Zägerbataillous, auf einem UebungS- ritt in die Gegend von Darmstadt begriffen, traf gestern hier im „Hotel Einhorn" ein und setzte heute Morgen die Reise fort. *• Ertrunken. Ein junger Lehrer aus Münchholzhausen ist gestern Abend beim Baden in der Lahn bet Dutenhofen ertrunken. Derselbe gerieth, wahrscheinlich deS Schwimmens unkundig, in eine tiefe Stelle und verschwand o vor den Augen seiner beiden Collegen. Erst heute früh wurde die Leiche aufgefunden. *♦ Betrug hat eine hiesige Wittwe dadurch verübt, daß te sich von dem Armenamte Gießen seit Jahren Unter- tützung geben ließ, obwohl sie noch im Besitze von Spar- affeneinlagen über 500 Mk. war. Vom hiesigen Schöffengericht wurde sie dieserhalb mit 6 Wochen Gefängniß betraft. Es verdient dies in weiteren Kreisen bekannt zu werden, damit Denjenigen, welche sich etwa in gleicher We se vergangen, bezw. vergehen, die Folge ihrer Handlungsweise vor Augen gestellt ist. ♦* 25jahrlge Ertuuerungsfeier au 1870, zugleich Verbandsfest der Kriegerkameradschaft „Hasfia" zu Darmstadt. Die Festordnung für die Erinnerungsfeier an das Jahr 1870, zugleich Verbandsfest der Kriegerkameradschaft „Hassia", ist jetzt endgültig festgestellt. Dieselbe lautet wie folgt: Sonntag, 11. August: Concert auf dem Festplatz von 3 Uhr an. Abends 7 Uhr: Concert und Aufführung in der Fefthalle. Samstag, 17. August, Vormittags: Empfang der ankommenden Festgäste. Vormittags 11 Uhr: Delegirtentag der Kriegerkameradschaft „Hassia" im städtischen Saalbau; Eintritt haben hierzu nur Mitglieder der „Hassia" und geladene Gäste. Die Eröffnung der Bureaux findet um 9 Uhr statt. Nachmittags 3 Uhr: Festessen der Delegirten und Festausschüsse hiesiger Vereine in der Festhalle. Abends 7 Uhr: In der Festhalle: Begrüßungsfeier, Concert, Festgedicht, Aufführung von Massenchör«, Nebelbildern und turnerisch« Darstellungen usw. Concert auf dem Festplatz von 8 Uhr ab. Sonntag, 18. August, Vormittags von 7 Uhr an: Empfang der ankommenden Festgäste. Vormittags 8 Uhr: Gottesdienst, mit besonderem Bezug auf den Tag, in den sämmtlichen evangelischen Kirchen, der katholischen Pfarrkirche und in der Synagoge für die Theilnehmer Vormittags ' 21O Uhr: Ausstellung des Festzuges vor dem Iägerthor. 7211 Uhr: Abmarsch des Festzuges, Bewegung am Kriegerdenkmal vorüber, Vorbeimarsch am Großh. Residenzschloß vor Sr. Konigl. Hoheit dem Großherzog, durch mehrere Straßen nach dem Exercierplatz. Im Zuge kommt die Entwickelung der Uniformirung der hessischen Truppen seit Landgraf Philipp dem Großmuthigen durch Gruppen zur Darstellung, ebenso werd« auf Festwagen Colossalbüsten, Allegorien usw. vorgesührt Auf dem «finbet für die Zugtheilnehmer die eigentliche Ge- dachtnißfeier zur Erinnerung an die Opfer des Krieges statt. Nachmittags 2 Uhr: Gemeinsames Mittagessen der Veteranen In der Emlhetlunz nach den alten ^ruppmoerbänd«. Nachmittags von 3 Uhr ab: Concert auf dem Festvlatz. Abends 7 Uhr: Concnt und Ausführung« in der Festhalle, Prolog, Vorführung lebender Bilder, Scenm aus dem Kriege 1870 darstellend, nach den Entwürfen des Herrn Professor Hermann Müller in Darmstadt, GesangSoorträae und turnerische Darstellungen, Feuerwerk auf dem Festplatze. k A August, Vormittags 9 Uhr: Gedächtnißfeier der Darmstadter Kriegervereine auf den Friedhöfm. Nachmittags D0" Uhr ab . Loncert auf dem Festvlatze. Abends 7 Uhr: Concnt und Ausführung in der Festhalle, Vorführung von Nebelblldern, Darstellungen von Personen und Ereignissen der dmkwürdigen Zeit, Ausführung von Maffenchören usw. .. 20 August, Nachmittag- von 3 Uhr an: VolkS- feft auf dem Fest platz, von Abends 7 Uhr an: Concert in der Fest- Halle und auf dem Festplatz. Sonntag, 25. Äugust: Feier deS LudwigStagcs nach besonderer Ordnung. Sonntag, 1. September: Sedanfeier, ebenfalls nach besonderer Ordnung. • • Getteidemarkt. (Berichtswoche vom 18. bis 25. Juli.) Der Getreidemarkt blieb die letzte Woche gedrückt, obwohl in Amerika wegen ungünstiger Ernteerträge die Weizenpreis' wiederholt stiegen. Diese merkwürdige Erscheinung läßt sich nur dadurch erkläre«, daß in Europa bereits Weizen und Roggen der neuen Ernte in schöner Qualität auf den Markt gebracht wurde und deshalb altes Getreide überreichlich an- geboten worden ist. Auch die Zufuhren aus Rußland und Ungarn waren bedeutend. In Berlin und Leipzig wurden gekauft: Weizen per 20 Centn er zu 138 bis 152 Mk., Roggen 118 bis 126 Mk., Gerste 108 bis 156 Mk. und Hafer 126 Mk. bis 152 Mk. * ** Lollar, 27. Juli. Herrn W. Feller, Gründer und Hauptmann unserer freiwilligen Feuerwehr und Vor« fitzender des Provinzial Feuerwehr BerbandeS der Provinz Oberheffen, Mitglied der LandeS-Brandkammer, ist gestern nach einer stattgehabten Uebung unseres Feuerwehrcorps durch Herrn KreiSamtmann Dr. Wallau-Gießen für vielseitige Verdienste auf dem Gebiet des Feuerlöschwesens der Verdienst« orden zweiter Klaffe Philipps des Großmüthigen überreicht worden. Nniversitäts - Nachrichten. — Der Stadtrath in Genf ernannte an StelledeS verstorbenen Karl Vogt zum Professor der Zoologie und der vergleichend« Anatomie an der dortigen Universität Herrn Emil Dung, ein« Gmfer, Schüler und später auch Stellvertreter VogtS. Briefkasten. Herrn F. in Lauter. Wir haben Ihre Karte dem Verfaffer betr. Artikels zugesandt. Red. Brodpreise vom 28. Juli bis 11. August 1895. Der hiestge« BLcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......25 Pfz 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......50 „ 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrot)......23 _ 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot.......46 , 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot)......21 „ Roggen-Schwarzbrod bei Ernst Muth ... 20 _ 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot)......42 , Roggen-Schwarzbrod bei Ernst Muth u.W.Amend . 40 _ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod......63 , Der auswärtige« Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrot) bei W. Weittel von Lang-GönS 21 Pfg. Aug. Deibel von Wiefeck 23 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei Gg. Ant. Heuser von Gr.-Linden 38 „ L Schmidt von Gr.-Linden 40 „ W. Weitzel von Lang-GönS 42 , 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod bei Gg. A. Heuser 0. Gr.-Linden 36 „ Joh. Kd. Veite v. Kirch-GönS, LouiS Schmidt v. Gr.-Linden, W. Weitzel v. Lang-Göns F. Schön 0. RutterShausm, 38 , W. Steinmüller v. Lang-GönS il G. Jacoby v. Alten-Buseck 40 , Aug. Deibel v. Wieseck 42 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei G. Jacoby v. Alten-Buseck 60 „ Balth.Christ. Ww. 0.Wieseck 63 Der vrodverkäufer. Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern. Gießen, den 27. Juli 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Wolff. Amsrng OMS den StanötMmtMregiftmi Ht Stadt »ietzea. Juli: 20. Ernst Ludwig Rosenberg, Rechtsanwalt dahier, mit Elsa Bettina Wertheim zu Frankfurt a. M. 22. HanS Carl Bogumil Gotthold Koberstein, Kunstmaler zu Berlin, mit Josephina Wilhelmine Giesa Riegel Hierselbst. G-eschließ««-Oa» Juli: 20. Friedrich Adalbert Heinrich Max Klingelhöffes, Gräflicher Oberförster zu Westerburg, mit Sophie Ernestine Kmp/fre Amalie Anna Jöckel bierselbst. 20. Konrad Steinbach, Platzmeister dahier, mit Maria Elisabetha Ltnn hierselbft. 24. Franz Martin Henn, Bäcker dahier, mit Marie Christine Cappeller hierselbft. 24. Julius Kaspar Wellhöfer, Küfer und Wirth dahier, mit Wilhelmine Nickel Hierselbst. 26. Kaspar Volland, Schneider dahier, mit Helene Marie Weber hierseldst. 26. Karl Biedenkopf, Postschaffner dahier, mit Anna Fritz von Ober-Seibertenrod. •<6ote«<. Juli: 15. Dem Privatier Ludwig Prelsag ein Sohn. 16. Dem Taglöhner Philipp Schmidt IY. ein Sohn, Georg Philipp Karl. 17. Dem Locomotlvführer Friedrich Wilhelm Busch eine Tochter, Martha Elisabeth. 18 Dem Lackirer Karl Ludwig Barbas eine Tochter. 20. Dem Schuhmachermeister Friedrich Keil eine Tochter. 20. Dem Calculator Carl Mathes ein Sohn, Karl WUHelm. 22. Dem Lehrschmied Georg Lampert eine Tochter. 23. Dem Schuhmacher Ignatz Fleischmann ein todtgeboreneS Kind männlichen Geschlechts. BttlorfrtiWi Juli: 22. Amalie Weller, 66 Jahre alt, Rentnerin von Mainz. 22. Elisabetha Rabenau, 66 Jahre alt, Prioatin dahier. 22. Heinrich Runkel, 52 Jahre alt, Schlosser dahier. 23. Christine Stroh, geb. Ganß, 63 Jahre alt, Ehefrau von Schreinermeister Franz Joses ^troh dahier. 23. Helene Reiber, geb. Helm, 73 Jahre alt, Ehefrau von Rentner Wilhelm Reiber dahier. 24. Georg Wilhelm Adami, 17 Jahre alt, Kaufmann dahier. 24. Landwirlh Wilhelm Will, 24 Jahre alt, von Rod heim v. d. H., Kreis Friedberg, Dragoner im 24. Dragoner-Regiment. 25. Otto Stork, 20 Jahre all, Schloff« von Schotten. 25. Karl Schäfer, 51 Jahre alt, von Berghahn. 26. Konrad Schomber, 7 Monate alt, Sohn von Wirth Konrad Schomber dahier. 26. Ludwig Port, 4 Monate alt, Sohn von Tag- löhner Konrad Port dahier. Auszug ans den Kircbcnböcbem der Stadt (Sieben. Evangelische Gemeinde. Betraute» „ MarkuSgemeinde. Den 23. Juli. Karl August Göbel, Schneid« in Gießen, und Marie Oppertohauser, Tochter des TaglöhnnS Johannes OppertS- Häuser zu Friedeihausen. LukaSgemeinde. Sen 20. Juli. Friedrich Kltngelhöffer, Gräflicher Obersirff« zu Westerburg, und Anna Jöckel, Tocht« des LandgerichtSdtrectors Ludwig Jöckel zu Gieß«. Juli. Karl Biedenkopf, Postschaffner, und Anna Fritz, Tocht« deS verstorbmen LandwirthS Johannes Fritz von Ober- isetoertmrod. „ JohanneSgemeinde. x)cn 20. Juli. Conrad Steinbach, Platzmeist« zu Gießen, ein tutet WM! tlcW ,n-yakn öffentlich WfMtig fr rl, Äderen 3* vtr sonstwie ungem Mch im laufet M 3 Monate Alle Impft I kommt nur best im Tarmstadt. M Miwvoö imittags geimft« ,>.n Schluß der ossi i$rner^in nity zahl fließen, be: 0: srS-''» 21- K, $ W21.3»;5 eafcjJsV 6 V, Jifflt «396 __ ßnH. M von Nich ,Vim 10. August In der Zeit v .»idliothek täglich von Gießen, den 6374 Mittwoch, den Tagesordnung: Um tihlreichk- K MW J K Poistn-und | Für Möi I Sprungfedern, ^'alratzentvolle lonlHgen Jul R6.F|br Uhr: Bilder aus dem Leben. Numerirter Platz: 1.50 JL (im Vorverkauf 1.25 JL), 1. Platz: 1 JL. (Vorverkauf 75 H), 2. Platz: 50 H. Kinder zahlen für den numerirten Platz 75 4 und für den 1. Platz 60 H. — Billets- Voroerkauf in der Musikalienhandlung des Herrn Grnst Challter und in Steins Garte«. 6340 Kasienöffnung: 7 Uhr Abends. Schützenverein. Zu Ehren unserer Preis schützen findet Montag den 29. ds. Mts. Schießen einer Ehrenscheibe mit darauffolgendem geselligem Zusammensein im Schützenhause statt. 6399 Der Vorstand. betroffenen schweren Verlust statten wir hiermit unseren tiefgefühltesten Dank ab. [6388 Familie Fritz Adami. SS Sonntag: Kraftsuppe. Hammelbraten mit Bohnen. Italienische Kartoffeln oder Salm - Majonaise. Geflügel. Salat. — Früchte. Blamanche. ä Couvert Mark 1.20. Restauration Busch (Hch. Elges), Seltersweg Montag den 29. und Dienstag den 30. Juli: ÄÄ2ÄT' “‘mit Kim Wauraiions - Köchin Preis unter P. 22 nn die Exped. d. Bl. wird zum baldigen Eintritt gegen hohen Lohn gesucht. Näheres durch 6402 Hotel Prinz Carl. Bei schöner Witterung befindet sich die Restauration im Garten und Gartensaal. Bürstenmacher-Lehrling gesucht. [6394] «. Welz ' 4084] Einen Lehr««- sucht Wilh. Hosch, Mechaniker. Handlungsgehilfen empfiehlt seine Dienste der Kaufmännische Verein zu Frank- möbltrte Zimmer in einem Hause, eo. 2 Zimmer und 1 Zimm, m Eab- Gefl. Anerd. unter „3 Buden" mit Preisangabe (incl. Bedienung ohne Kaffee) bis Dienstag Abend nn die E^ped- d. Bl- sm WWWWWWMMMMWW>WWWWWWWWWWWWM» Steins Garten Dienstag, den 30. Juli: V.rrtrt Um Jrrthum zu vermeide«, theile ich ergebenst mit, daß ich «nr wie nach bei Sterbefällen die Cok Missionen besorge und als Marschall bei Beerdigungen fungire. Friedrich Berg, 4896 Kaplaneigaffe 11. _____ Villa Pietsch. 6260] Ein ordentliches Dienst»Ldche« ♦**•?$* -"'"-'s * W dpzcttgl. für mein Drogengcschäft Offen, bach, sowie meine Filiale in Butz« dach gesucht. Realschulbildung erforderlich. 6381 Ludwig Wüst, Offenbach a. M. r rr «eil in de"flU® 1 i,r X“ Dtrn J?»ii e-i-M «i«, • t' jin W Tage .^neht. i i t vnWedrnfltn T Besaymslstaud M LocaU Srüvieri 2( .^rmmeathale 3itei titln zam rvlage gelegt. Ab „Dieb-thurmS" bi -ijttiiotrl umgebau «itbtn außer einer .mW Avfichten de ,!>tM Mazm eing ®üiamnti]teT Zimo I Infpiaditn und voll iLtadtrilhe, btt liblid)« drei Hamr •fier Grundsteinlegun I ÜtOungtn Mogr 'icritn bit Arbeite Sinunttm^merf, b und Wurst bewirthet Bettln ygtünUt, d btt Pnsttzrru ! hgonntn. •I- Melbach, 2 Briefkasten des „( iikuea Raxtofft neue „Frühn 'Dopptktntntr) ju der Preis etw, Milan ft werben, wi für Maschinenguß und für Ofenguß auf gut lohnende und dauernde Arbeit gesucht von der Eisengießerei Julius Wurmbach in Frankfurt a. M.—Bockeuheim. 6346] Ein Gchreiriergeselle sofort gesucht. Wilh. Weigel, Löberstr. 9. «rbection: «. kch-yda. — Druck und Brrlag btt Brüht'schen Un.vernlätSBuch. und Sreindrrickerei (Pietsch' & Schenda) in «irfem. 3 Die ßeirtiflt Kummer umfaßt 8 Seiten POSTKELLER von Anton Koch, früher Oberkellner „Hotel Schütz“. ausaemhrt von der Capelle des 2. Großh. Hessischen Infanterie-Regiments „Kaiser Wilhelm". PROGRAMM* Samstaa den 27. Juli, Abends 8 Uhr: Gesellige Vereinigung im Bootshaus der Gießener Ruder-Gesellschaft, ^onntaa den 28» Juli, Morgens 8 Uhr: Vorrennen (gegen Vorzeiaen der Regatta-Eintrittskarten freier Eintritt). „ Nachmittags 4 Uhr: „Regatta", hieraus „Preisvertheilung". „ Abends 8V2 Uhr: Reunion mit Concert in Steins Saalbau. Preise der Plätze: Nummerirter Tribünenplatz Mk. 2.-—, im Vorverkauf Mk. 1.70, Festplatz am Bootshaus „ 1.25, „ „ „ 1.—, „ Schürz'sche Bleiche „ 0.30, ,, „ „ 0.30 Fintrittakarten im Vorverkauf bis Samstag, den 27. Juli, Abends, bei den Herren Ernst Balser, Mäusburg, Daniel Heil, Lindenplatz, Adolf Geiste, Seltersweg und Seinrilb Hettler Südanlaqe - Beikarten zu Mitglieder-kasso-partoutz für den Festplatz imdzum ermäßigten Preise von Mk. 0.75 bei Herrn G. Ph. Fillmau», Marktftr 17 in (Upfang zu nehmen'. JgM- Ter Zutritt ohne Karte ist Niemand gestattet. Näheres durch die Tagesprogramme.6278 Giessener Ruder - Gesellschaft. - REGATTA ===== .» ton*. W> •« Emi. ... H-Ü-» «» » *"■ Sonn,a«- de" ** dem Oberinnthal, Tyro!, b ■' ■» aus 7 Personen, 4 Damen und 3 Herren, in prachtvor Original-National-Costüm. Höchst decentes Famtlien-Programm. zu miethen gesucht. Offerten unt C.V. 6390] Gewandtes Mädchen für Küche an die Exped. d- Bl. erbeten.6361 und Hausarbeit gesucht. Drei Studenten suchen für da- nächste Semester drei ae* in meiner Gartenwirthschaft, Thg ausgeführt von der rühmlichst bekannten und "ßrenommirten [6382 Tyroier Vokal« und Jnffro.- n bConcert-Gesellschast - ■T en a ist für Kinder und Kranke HantawVltmlhW ass 86er warum 1 «M am Feste sh «l« so. Sein Beri I nur ein Jw ordentlicher : ®l»ern £ z 1 ®'l4äfte d-r EI Hm"t8l"!’"n nilt hiiair, k ’i a,, ' Tag des Fe Ü8 ®“ä n »Mbet.Fr 1 FÄ'tr i •wS "> ? !ntn herein ” eber frtn e|?f* dem F Verein Geselligkeit. Sonntag, den 28. Juli: 637$ Aöendunterhaklung auf dem Lahnstein. Salat. — Kartoffeln. 6028 1 a Couvert SO Pfennig. 6377] Eine erste Transport. Der. stchernngS-Uelien-Gesellschaft svcht gegen hohe Provisto« einen ge» eigneten Vertreter der gute Beziehungen hat zu Firmen, welche Sendungen für See-, Fluß- und Landtransporte zu versichern haben. Gest. Anerbietungen sind unter B. P. 432 an Haasenstein & Vogler, A.-G., Aranksnrt a. M. erbeten.__________ <*eübte Cigarren- u. Wickelmacher gesucht. 6384 Wiefenstrafte 1. 6323] Tüchtige 7rmi empfiehlt sich im