ff • • 45 hm, WN foioit tauf . 10 . 10 - 40,^ • 25 „ • • 25 • . 20 • - 20 • - 15 W- 'iesen • 32 ,, • 20 .. . 10 4 • • 10 .. • • 20 ’ n ' ' 304 ‘ - 20 Dine.) c Nummer.) r iu oermiethen. 'zg, Mansarde. SS KE 1U oernnahen [imgrifturlM TiNftHsott oon 6 Zwo-rn omni* a bewobole wgosarden #■) J* Sw*’ bÄp^trfltr- er, io>fl^9.u off*1' rSSTj® Wx ifipö ingen. Zim. mit Zubeb, AstMvttz 44. rterre-Wohmmz itl all. Zubeh, in ist p.I.Oct.zu L 'Rtfo.A hv^A. RotbmlQgt, be- n, Bleichplatz rc , ft. Lchvolb. denwohmmg per tz, Edrrstraße 8. plk), 6 Zimmer Bleichplatz, bi« rmietjen. Bleichstraße 18. ing, mlttf- 6tod, alsbald zu ver, tzaudaih U- orinftratze 2. aen Hause, Aster« ilogis, 4 Zimmer, i, Wasserleilu-g, etben- H-rstMlS_ 189# Rr. (49 Erstes Blatt. Freitag den 28. Juni Der $Uftenex Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Anmitiendkälter werden dem Anzeiger «Lchmtlich dreimal beigelrgt. Gießener Anzeiger General-Anzeiger. vierteljähriger AdonnemeutspretAr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Txpediti« und Druckerei: Kchutstraße $r.1. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt fite den Nreis Gieffen Hratisöeikage: Gießener Aamitienötätter 5596 Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Deutsche» Leich. Berlin, 26. Juni. Noch immer klingen die festlichen Ereignisse, die sich in den Nordmarken Deutschlands abgespielt haben, in der öffentlichen Meinung unseres Vaterlandes nach und geben Anlaß zu mancherlei Betrachtungen. Einstimmigkeit herrscht über den gelungenen Verlauf der Hamburger und Kieler Feste und namentlich wird betont, daß die Harmonie zwischen den Repräsentanten der fünfzehn Nationalitäten, welche sich in Kiel ein Stell- dtchetu gegeben hatten, durch keinen Zwischenfall getrübt worden sei. Selbst die reservirte Haltung, welche die französischen Gäste in Kiel beobachteten, vermochte keinen störenden Mißton in die Canalfeier zu bringen, mit vornehmer Unbefangenheit hat der deutsche Gastgeber über daS seltsame Austreten deS offiziellen Frankreichs in Kiel hinweg- gesehen. AlS freundliche Nachklänge der Kieler Festtage erweisen fich die Besuche, welche eine Anzahl der Fest- theilnehmer theilS in Kopenhagen, theils in Bremen und Lübeck abstatteten. _ f __ Die Vorlage über die Errichtung einer Centralen st alt zur Förderung des genossenschaftlichen Personaleredits ist von der Budgetcommisfion mit unwesentlichen Abänderungen genehmigt worden. — Der Provinzialausschuß der Rhetnprovinz hat be- schloffen, die Alexianeranftalt Mariaberg auf mehrere Jahre zu pachten und dort eine ProvinzialJrrenanstalt zu errichten. Lseate« prsvtetzteite» Gieße», den 27. Juni 1895. »* Bon der Universität. Das JahreSfest der Universität findet am Montag den 1. Juli, Vormittags 11 Uhr, in der großen Aula der Universität nach folgendem Programm statt: 1. „Morgengebet" von Eichendorfs, componirt von F. Mendelssohn-Bartholdy- 2. Festrede deS Rectors- 3. Ser- kündigung der Preise und Preisangaben, 4. Chor „Wach auf' aus „Die Meistersinger" von R. Wagner. •• Der nengebildete stndentifche Ausschuß tritt morgen Freitag daS erste Mal zu einer Berathung zusammen. hellrothes Stierkalb stehen geblieben. Der Eigenihümer wird aufgefordert, seine Ansprüche dahier binnen vier Wochen geltend zu machen. Gießen, den 27. Juni 1895. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Wolff, RegierungS - Affeffor. zum Diner zu entsprechen. Hamburg, 26. Juni. Vor dem hiesigen Schwurgericht begann heute die voraussichtlich drei Tage in Anspruch nehmende Verhandlung gegen die Banknotenfälscher Thies, Gronemeher, Gentsch und.Genoffen, welche 1893-94 Tausende von 5 Pfund- und 5 Dollar- Noten angefertigt und zum großen Theil nach Amerika und Australien zur Verausgabung geschickt hatten. München, 26. Juni. Die Meldung des „Kl. Journ. , wonach die Reise de« KaiierS hierher mit den Kieler Festlichkeiten in Verbindung gebracht wird, entbehrt durchaus feder Begründung. , _ r Triest, 26. Juni. Wie der „Piccolo" aus Florenz meldet, ist der dortige deutsche Consul seit drei Tagen verschwunden. Er soll sich wegen ungünstiger sinanzieller Verhältniffe geflüchtet haben. Pari», 26. Juni. B o i d e f f r e, Chef des Generalstabs, begleitet von zahlreichen höheren Offizieren, bereist augenblicklich die strategischen Punkte der Vogesen. Die letzte Nacht brachten die Reisenden in Boyci und Blain- btUC Paris, 26. Juni. Der „GauloiS" veröffentlicht ein Interview seines Berliner Correspondenten mit einem höheren Marinebeamten, wonach der Kaiser be- schloffen haben soll, im nächsten Frühjahr allen .Machten, welche der Einladung nach Kiel gefolgt, als Gegenbesuch ein deutsches Geschwader zu schicken. Nach den französischen Hafen Cherbourg und Brest sollen die Dampfer „Bayern und Hohenzollern" geben und entweder der Admiral Knorr oder der Admiral Reiche das Geschwader befehlen. Der betr. Admiral werde einen eigenhändigen Brief des Kaisers au den Präsidenten Faure, sowie den Schwarzen Adlerorden überbringen. ä r, . London, 26. Juni. Ein neuer Kutsch erstrike steht in Aussicht. Die Kutscher einer Gesellschaft, deren Wagen vom Hyde-Park nach dem Innern der Stadt fahren, sollen den Ausstand erklärt haben, weil man sie zwingen wollte, eine bestimmte Kleidung zu tragen. Andere Kutscher werden f°l8eßonbon, 26. Juni. Aus Tientsin wird gemeldet, die Japaner befestigen die Grenze von Liaotong. Schotten mit 46,041 Hectar. ** Volkszählung. Der Reichstag hat bekanntlich bei der Berathung des Gesetzentwurfs über die Berufs- und Gewerbezählung eine Resolution angenommen, welche die Veranstaltung einer Volkszählung am 1. December 1895 befürwortet. Dem Vernehmen nach liegt es in der Absicht der Reichsregieruug, diesem Wunsche deS Reichstags, für welchen sowohl Gründe militärischer wie finanzpolitischer Natur sprechen, Folge zu geben und schon in nächster Zeit die nöthigen Schritte zur Vorbereitung der neuen Volkszählung zu unternehmen. Im Wesentlichen würden sich die Erhebung-- punkte von den bisher üblichen wenig unterscheiden- jedoch soll es in der Absicht liegen, zwei neue Fragen zur Beantwortung zu stellen, von welchen die eine sich aus die Ermittelung der militärisch nicht geschulten landfturwpfltchttgen Männer, die andere auf die beschäftigungslosen Arbeitnehmer bezieht. WaS die letztere Frage betrifft, so ist sie ja bereits Es handelt fich laut Anschlag am schwarzen Breit 1) um ne Feier deS 25jährigen Jubiläums eines akademischen Lehrers, 2) um die Feier der 25jährigen Wiederkehr der Errichtung des deutschen Reiches, 3) um die Bctheiligung der akademischen Jugend am Mittelrheinischen Turnfest. *• 22. Mitielrheinisches KreiS-Tnmfest. Immer näher rückt das Fest heran. Nur wenige Tage noch — und die Borfeier, eingeleitet durch einen Commers am Vorabend, beginnt. Ein Besuch deS FeftplatzeS genügt, um einen Vorgeschmack echter, wahrer Feststtmmung zu gewinnen. Wie durch Zauber sind die Festbauten herrlich herausgewachsen, und namentlich die Festhalle bietet in ihrer einfachen Großartigkeit und Schönheit einen wunderbar schönen, wohlthuenden Anblick Die gewaltigen Dimensionen, bei größter Solider, die vortrefflichen Leinwandmalereien rc. äußern auf den Beschauer eine anziehende, erhebende Wirkung. Ja eine anziehende. Scheint es doch, als könne das Publikum die Zeit nicht erwarten, bis die Festivitäten ihren Anfang nehmen. In Schaaren zieht täglich Jung und Alt heran, um das Fort- fchreiten der Bauten und der Ausschmückungen zu verfolgen und zu bewundern und die Tage herbeizuwünschen, wo die Feierabendstunde bi- zum Morgen deS andern TageS hinauS- gerückt, wo heute Morgen heimgegangen wird. Brette Wege durchziehen die Festhalle und gestatten einen regen Verkehr, laffen eine Stockung nicht leicht eintreten. D^tz auch die Sitzplätze sehr bequem aujgeschlagen sino, ist durch manche frohe Sitzung bet einem ganz vortrefflichen Glase „Förtsch" längst erwiesen. Doch wozu dies AlleS und noch vieles Andere hier noch erzählen? Komme Jeder und urtheile selbst. Es gibt eben Dinge, die sich nicht beschreioen affen - die müssen gesehen, gefühlt, gekostet werden. Gut Hetl^ 22. Mittelrheinisches Turnfest. Gestern Abend sand im Saale des „Cafe Leib" die erste Gesammtprobe der vereinigten Gießener Gesangvereine statt. An derselben nahmen folgende Vereine Theil: //Bauer scher Gesangverein", „Bürgergesellschaft", „Concordia", „Gemüthltch- kett", „Harmonie", „Heiterkeit", „Liederkranz", //Manner- gesangverein" und „Sängerkranz", zusammen etwa 250 Mitglieder. Die Gesammtchöre standen unter der Leitung deS Festdtrigenten, Herrn Franz Bauer und lassen die elben erhoffen, daß den Besuchern des ConcertS etwas wirklich Genußreiches geboten wird. Der Vorsitzende des geschaftS- führenden Ausschusses, Herr Georgi, benutzte eine ringe- tretene Zwischenpause zu einer kurzen Ansprache, in der er Namens der Festleitung den Sängern für ihre Theilnahme an dem Turnfest herzlichst dankte und die Erwartung auS- sprach, daß dieselben bei dem Concert mindestens ebenso zahlreich wie heute vertreten sein mögen. — Die nächste Probe findet am Freitag im „Cafe Leib" statt. *♦ Die Betrügerin, welche vor einigen Tagen in einem btesiaen Schuhgeschäft drei Paar Damenschuhe ausschwindelte, ist in der Person der stellenlosen Dienstmagd Elise Maui aus Rauschenberg ermittelt und verhaftet worden. Dieselbe hatte ein Paar Schuhe verkauft, ein Paar trug sie an den Füßen und das dritte Paar will sie fortgeworfen haben. Falsche Thaler. In den letzten Tagen wurden wieder in verschiedenen Gegenden falsche Thalerstücke ausgegeben, die theilweise das Bildnip des Königs Wilhelm von Preußen und die Jahreszahl 1866 trugen. ** Statistisches. Von dem Gesammtflachentnyatt des Großherzogthums Heffen von 768,173 Hectar kommen 328,786 Hectar allein auf die Provinz Oberhessen, wahrend der Flächeninhalt von Starkenburg 301,910, dagegen von Rheinheffen 137,476 Hectar beträgt. Der räumlich größte Kreis in der Provinz Oberheffen ist der Kreis Alsfeld mit 62,174 Hectar, ihm folgen Gießen mit 60,371, Friedberg mit 57,233, Lauterbach mit 53,842, Büdingen mit 49,119, Berlin, 26. Juni. Die „Kreuzztg." versichert gegenüber anderen Nachrichten, daß die diesjährige große Herbst- Parade, wie bereits seit längerer Zeit feststeht, am 2. September um 9 Uhr ftattfindet. Kola, 26. Juni. Ein Petersburger Drahtbericht der Köln. Ztg." meldet: Während wir aus vorzüglicher Quelle w.ffen, daß die Beziehungen Deutschlands zu Frankreich und Rußland die allerbesten sind, wird plötzlich in den leitenden russischen Finanzkreisen eine Ver- timmung über Deutschland, sowie eine stark gereizte Stimmung gegen England bemerkbar. Letzteres habe China gegenüber Rußland zu der Erklärung bewogen, daß die auf russi.cher Seite gemachten Anleihevorschläge in der jetzigen Gestalt von China nicht angenommen werden können, vielmehr zuvor Aenderungen unterzogen werden müßten. Ebenso soll China vor dem bereits gemachten Zugeständniß zum Bau der sud- linte der Sibirischen Bahn zurückschrecken. Die russische Finanzleitung erblicke hierin den Einfluß Englands, dessen Einsprache Deutschland unterstütze. Trotzdem hofft man die Schwierigkeiten zu überwinden und den endgilttgen Abschluß der Anleihe in zwei bis drei Wochen zu bewerkstelligen. Französische Bankoertreter sind wegen der Verzögerung nach ^°^Kftl,8 26^ Juni. Heute Abend von 7*/a bis 8V2 Uhr wird unter der Anwesenheit des Kaisers im Kieler Hafen großer Blumeu-Corso statchnden, an welchem Boote fiimmllichcr Kriegsschiffe fich b-theiltg-u werden. Di- B°°t- werden zu diesem Zweck b-fonderS decnrirt. Nach dem Biumen-Corfo gedenkt der Kaiser einer Einladung des Admirals Kirkland an Bord des amerikanischen Flaggschiffes „New-S)ork Zleueftc Nachrichten. WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 26. Juni. Die Budget-Commission nahm Lie Verstaatlichung der Weimar-Geraer, der Saal- Eisenbahn, der Werra-Bahn und ferner den Uebergang der Strecke Nikrisch-Zittau in das Eigenthum des sächsischen Staates, sowie den entsprechenden Nachtragsetat an. — Eine Petition, betreffend die Canalisirung der Ober- wes er, wurde der Regierung als Material überwiesen. London, 26. Juni. Der Großherzog und die Großherzogin von Hessen trafen Abends zum Besuche der Königin auf Schloß Windsor ein. Depeschen des Bureau .Herold". Berlin 26. Juni. Das Befinden der Kaiserin, welche sich noch im Kieler Schlöffe befindet, ist andauernd gut. Berlin, 24. Juni. Der preußische Landtag hat heute die Stempelsteuer-Borlage in dritter Lesung angenommen. Auf der morgigen Tagesordnung stehen Wahlprüfungen und IUin»«ltil“826. Juni. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht einen kaiserlichen Erlaß vom 15. Juni, nach welchem für die Unterhaltung und den Betrieb des Nord-Oftsee-Canals zum 1. Juli eine dem Reichsamt deS Innern unmittelbar nach- geordnete ReichSbehörde unter der Bezeichnung: „Kat er- zich es Canalamt" mit dem Sitz in Kiel errichtet ^Berlin, 26. Juni. Wie aus Kiel gemeldet wird, erschien der Kaiser gestern Abend 9*/e Uhr S» dem Bier - abend in der Marine-Akademie, wo er bis 11'/, Uhr verweilte. Aiirtlicher Theil. Nr. 22 des Reichsgesetzblatts, ausgegeben den 22. d. M., enthält: (Nr. 2243.) Gesetz, betreffend die Abänderung des Dranntweinfteuergesetzes vom 24. Juni 1887. Vom 16. Juni 1895. m k (Nr. 2244.) Bekanntmachung, betreffend die Redacuon des Branntweinsteuergesetzes vom 24. Juni 1887. (ReichS- gesetzbl. S. 253.) Vom 17. Junt 1895. Gießen, den 28. Juni 1895. Großherzogltches Kreisamt Gießen. v. Gagern._____________________ Bekanntmachung. Pei dem letzten Diehmarkte am 25. l. Mts. ist ein bei der diesjährigen Berufszählung gefteUt; da aber diese \ letztere in die für die ArbeitSverhältnisie günstigste Jahreszeit fiel, so würden, wie angenommen wird, erst dann Ergebnisse zu erlangen fein, welche für die Verwaltung wie für die W.ssenschaft von Werth sind, wenn eine Zählung der Arbeitslosen in einer für die ArbeitSverhältnisie ungünstigen Jahreszeit, und das wäre ja der 1. December, stattfinden würde. Nidda. 22. Juni. Herr Hutmacher Conrad Ruppel dahier, der älteste Bewohner unseres Städtchens, trat gestern in voller Körperrüstigkeit und Geistesfrische in sein 91. Lebensjahr ein. Der alte Herr wurde von allen Seiten beglückwünscht. 0. Ortenberg. 26. Juni. In dem Steinbruche, welcher zu dem zwischen hier und Selters liegenden kleinen Dorfe Wippenbach gehört, ist gestern Nachmittag ein tief bedauerlicher Unglücks fall pasfirt. ES stürzte nämlich ganz unverhofft ein starker Felsbrocken herab und traf zwei nichts ahnende Arbeiter so unglücklich, daß der eine sofort getödtet, der andere aber so schwer verletzt wurde, daß, wenn er mit dem Leben davonkommt, eine schwere Schädigung seiner Gesundheit und Erwerbsfähigkeit befürchtet werden muß. Beide Verunglückte find ledig,- der eine stammt von Boben- hausen, der andere von Wippenbach. Es sind fleißige Leute, die ihre Angehörigen von ihrem Arbeitsverdienste wacker unter» stützt haben. Der Unglücksfall findet allgemein das größte Mitleid in der ganzen Gegend. Vom Odenwald, 25. Juni. Die Heidelbeerernte hat mit dieser Woche allenthalben ihren Anfang genommen. Es gibt quantitativ und qualitativ eine reiche Ernte. Auch find die Preise dieses Jahr bis jetzt etwas annehmbar, was wohl auf die Thatsache zurückzuführen ist, daß bereit- in wahreren Orten die armen Leute einfach erklärten, wenn wir n cht mindestens 12 Pfg. pro Liter bekommen, so brechen totr einfach keine mehr, worauf die Aufkäufer ein gutes Gesicht zum bösen Spiele machten und in die Bedingung einwilligten. Mainz, 25. Juni. Im Alter von 64 Jahren starb gestern Abend einer unserer bedeutendsten Großindustriellen, Herr Wtlh. Pagenstecher, der Theilhaber der weithin bekannten Firma Stein u. Köster. A Mainz, 26. Juni. Eine rührende Störchenges ch ich t e verursachte heute Mittag in der Gegend des „Stockhauses" hier einen großen Straßenauslauf. Auf einem hohen Fabrikschornstein in dortiger Gegend nistet seit einigen Jahren ein Storchenpaar, das sich in den letzten Wochen eifrig der Fütterung zweier Jungen hingab. Seit einigen Tagen sind nun die alten Störche spurlos verschwunden, und die des Fliegens noch nicht mächtigen Jungen reckten immerfort ihre Hälse nach Nahrung aus dem Neste heraus. Diese Vorgänge in dem Storchennest wurden von einem nahen Kirchturme beobachtet, und zwei kühne Männer unternahmen daS Wagniß, die dem Hungertode preisgegebenen Thiere aus ihrer lustigen Höhe herunter zu holen. Da im Innern ein Emporkommen nicht möglich, kletterten die beiden Männer von Außen den hohen Schornstein hinauf, an Seilen eine Leiter mit sich ziehend, mittelst welcher es ihnen gelang, die beiden ermatteten Thierchen herabzuholen und sie in einem Sacke wohlbehalten niederzulassen. Bei ihrem Herunterkommen wurden die beiden thierfreundlichen muthigen Männer von der vielköpfigen Menge mit jubelndem Beifall empfangen. — Der vor mehreren Jahren nach Verübung großer Betrügereien und Hinterlassung unzähliger Schulden von hier flüchtig gegangene Bankagent und Notariatsgehülfe Kins- b erger, der durch seine betrügerischen Manipulationen zahlreiche Familien in Noth und Elend gestürzt, soll sich, nach einer Privatmittheilung, in Amerika erhängt haben. Bestätigung bleibt abzuwarten. . VerMischtes. * Wetzlar. 25. Juni. Die Bahnhofssperre auf hiesiger Stakion ist seit gestern aufgehoben. Warteräume und Restauration find also dem Verkehr wieder vollständig freigegeben. Dagegen ist für das Betreten des Bahnsteiges von Nichtpasiagieren auch fernerhin eine Karte ä 10 Pfg. zu lösen. * Frankfurt a. M.. 26. Juni. Berufs- und Gewerbezählung. Das vorläufige Ergebniß der Gewerbezählung für die Stadt Frankfurt ist das folgende: Die Zahl der Haushaltungslisten beträgt 48,221, der Land- wirthschastsbetriebe 1293, der Gewerbebetriebe 9518. Die ortSanwesende Bevölkerung beträgt: männliche 106,915, weibliche 116,120, zusammen 223,035 (gegen 198,695 am 1. December 1890). Die Bevölkerungszunahme seit 1890 beträgt daher 24,390. * Kassel. 25. Juni. Der älteste deutsche Rechtsanwalt, Justizrath Klippert, hat vor einigen Tagen in voller Rüstigkeit den 94. Geburtstag gefeiert. • Köln o. Rh., 26. Juni. Der Verbandstag der Fleischer wählte Mannheim zumOrte der nächstjährigen Tagung. * Radelnde Infanterie Kolonnen. Eine höchst intereffante Derwendungsweise soll während der diesjährigen Kaisermanöver den Radfahrern zufallen. Es sollen einige Abteilungen gebildet und dann als radfahrende Infanterie verwendet werden. Man will Versuche machen, inwieweit wohl eine solche radfahrende Infanterie im Stande ist, einen entfernt gelegenen Punkt von tactifdjer Wichtigkeit zu besetzen. Diese Infanterie wird gleichsam ein Jnsanteriecorps darstellen, das sich schnell über große Entfernungen zu bewegen und zu fechten hat. Jeder zufällige Eifenbahnzug, eine Locomotive und ein paar gewöhnliche Transport- und Kohlenwagen genügen schließlich, um die Mannschaften mit ihren Maschinen unterzubringen. Ist dann der betreffende Punkt erreicht und zur Vertheidigung eingerichtet, so kann man den kommenden Dingen mit Rahe entgegensehen. Mit dieser radfahrenden Infanterie würde man außerdem dem Problem der reitenden Infanterie, die, so sehr man sich auch dagegen sträubt, doch als ein Bedürfniß des modernen Krieges auftritt, näherkommen- denn die Pferde der reitenden Infanterie können getödtet werden, sie müffen Wasser und Fourage haben u. f. w. Bei den Kaisermanövern wird die radfahrende Infanterie aber auch zu Erkundigungen verwendet und weiter werden eingehende Versuche dahin gemacht werden, wie weit sie im Stande ist, mit anderen Waffen zu wirken. Betont mag zum Schluß noch werden, daß die radfahrende Infanterie besonders bann von Bedeutung werden kann, wenn wichtige Fortschritte im schnellen Fortschaffen von Maschinen-Geschützen gemacht werden. * Für 180,000 Mark Kohle« hat nach Angaben von Marine-Offizieren täglich die in der Kieler Föhrde versammelte Flotte verbraucht. * Von dem Geniestreich des Pförtners in einem vielbesuchten sächsischen Gasthofe erzählen die „Dresdener Nachrichten": Sitzt da Nachts gegen 1 Uhr der Pförtner des Hotels in feinem Stübchen und duselt so vor sich hin. Plötzlich rüttelt ihn ein gemütliches Männchen aus dem süßen Schlummer mit den freundlichen Worten: „Härnse, Herr Bortier, Sie gennten mer emal die Hausdhiere uffmachen, ich hab mer tun eenigen Fremden die Stiefel zu'a AuS» beffern geholt und da muß ich eilen, daß ich fe bis morgen frieh fertig bringe." Der Pförtner reibt sich den Schlaf aus den Augen und steht, daß der biedere Schuhmacher sechs Paar Stiefel in den Händen trägt, an denen er angeblich Genesungskuren vornehmen soll. „Na, wenn Sie eemal die befecten Stiefel mitnehmen, da genn’n Se ooch gleich e Baar von mir mitnehmen zum Ausbeffern, wenn Se bte ooch erst iebermorgen wiederbringen." Mit diesen Worten übergibt der Pförtner auch feine Stiefel dem Fuß- künstler, schließt ihm die Hausthüre auf und entläßt ihn mit einem freundlichen „Gute Nacht, auf Wiedersehen!" Der freundliche Schuhmacher hat aber bis zum heutigen Tage sich mit den Stiefeln nicht wieder sehen lassen und sechs Hotelgäste mußten früh Morgens mehrere Stunden auf Strümpfen laufen. * 5. Internationale Zucht- und Nutzvlehfchan Wien 1895. Diese seit dem Jahre 1891 in Wien von der k. k. Land- wirthschafts-Gesellschaft alljährlich veranstaltete Fachausstellung findet Heuer in der Zeit vom 5. bis 8. September statt. In den Kreisen der Viehzüchter des In- und Auslandes gibt sich schon heute für diese Schau das lebhafteste Jmereffe kund und ist zu erwarten, daß dieselbe, so wie ihre Vorgängerinnen, reich beschickt sein wird. Der Zweck der Ausstellung, den Producenten edlen Zuchtviehes mit dem Consu- menten in birecte Verbindung zu bringen, soll auch durch die heurige Ausstellung erreicht werden und bei der Wichtigkeit, welcher heute der Viehzucht im landwirtschaftlichen Betriebe innewohnt, wird gewiß diese Schau in allen kulturellen Kreisen die verdiente Beachtung finden. Mit der Zucht- und Nutzviehschau wird eine Special-Ausstellung von Sämereien, Kraftfutter- und künstlichen £)ungmitteln verbunden fein. — Anmeldungen zu dieser Ausstellung werden bis längstens 1. August b. I. bet der k. k. Lanbwirthschafts-Gesellschaft Wien, I. Herrengaffe 13, entgegengenommen, woselbst alle zur Anmeldung nöthigen Drucksorten kostenfrei bezogen werden können. * Das berühmte Heidelberger Faß hat einen Rivalen auf der Industrie-Ausstellung zu Bordeaux gefunden, nämlich eine Weinflasche, die eine Höhe von 40 Meter hat. Allerdings ist dieselbe weder auS Glas geblasen, noch mit edlem Naß gefüllt, sondern ist thurmartig conftruirt, und aus einzelnen grünen Glastafeln zusammengesetzt, bte burch Blei unb Eisenrippenwerk verbunben find; bte Flasche hat mehrere Etagen, unten befinbet sich ein Weinrestaurant und führt eine Treppe bis in ben Kork ber Flasche, ber tote ein mit Draht gebunbener Champagnerkork erscheinen!) einen Kiosk bilbet, in welchem gleichzeitig 35 Personen eine entzückenbe Aussicht über bte ganze Ausstellung genießen können. * Eine Hängebrücke von 1000 Meter Spannweite totrb jetzt in New-Dork zur Ueberbrüdung bes Hnbson zur Ausführung gebracht. Die Kosten bcrfelben werben sich auf 25 Millionen Dollars belaufen, bie Ausführungszeit zehn Jahre betragen. Die Brücke wirb mittelst zwölf Stahlseil- Kabeln zwischen Thürmen von 200 Meter Höhe ausgehangen unb im Staube sein, gleichzeitig die Last von 6 Eisenbahn- Zügen zu tragen. Auf diese Weise wird es möglich, die Züge, bte bisher nur bis Jersey-City als Enbstation fuhren, bis nach New Dork weiter gehen zu lassen. — Mitgetheilt vom Internationalen Patentbnreau Carl Fr. Reich eit, Berlin NW.) * Wie bte Amerikaner Gemüsebau im Großen treiben. Der größte Gemüsegarten, den Amerika anfzuwetsen hat, ist nach der „Wiener illustrirten Gartenzeitung" jener von Summerdale bei Chicago, beffen Areal 250 Hectar umfaßt. Von tiefen sind 60 Hectar für Gurkencultur, 40 für Zwiebeln, 20 für Früherbsen, 20 für Kohlarten, 20 für Zuckermats, 40 für verschiebene andere ©emüfearten unb 50 zum Futterbau für 65 Pferde und Rinder, die in diesem Betriebe beschäftigt werden, bestimmt. Mit demselben ist auch eine Conservensabrtk verbunden. Zwei- dis dreihundert Arbeiter haben dort vom Frühjahre bis zum Herbste ihre Beschäftigung. * Das Salutiren der Kriegsschiffe. Anläßlich ber Kieler Festlichkeiten bürste es angebracht fein, etwas über bie Ehrenbezeigungen Seitens der Schiffe mitzuthetlen. In erster Linie kommt hier das „Salutiren" in Betracht. Durch Feuern aus ben Schiffskanonen werden begrüßt der Kaiser und bte Kaiserin mit 33 Schüssen, ber Kronprinz und bie Kronprinzessin mit 21 Schüssen, ebenso regierenbe deutsche Könige unb bereu Gemahlinnen unb nichtbeutsche regierenbe Kaiser unb Könige unb bereu Gemahlinnen. Durch Feuern auS den Schiffsgeschützen werden begrüßt deutsche Groß- Herzoge und Prinzen, sowie deren Gemahlinnen mit 21 Schüssen^ Botschafter mit 19, Admirale mit 17, Vice-Admirale mit 15, Contre-Admirale mit 13, Capitäns zur See als Comrnobore mit 11, Generalkonsuln mit 9, Consuln mit 7, Vlceconsuln mit 5 Schüssen. Die Flagge deS Landes, auf beffen Rhede ein Kriegsschiff, ein Geschwaber ankert, wirb bei Ankunft auf ber Rhebe mit 21 Schüssen begrüßt. Von ben Salut» schliffen werben erwidert biejenigen für die ßanbefiflagge, diejenigen für Seebefehlshaber und Salutschüsse, welche etwa von deutschen ober fremben Kauffahrern für eine Flotte, ein Geschwaber ober ein Kriegsschiff gefeuert werben. Fahrzeuge von ber Klaffe ber Kreuzer vierter Klaffe, Kanonenboote unb Avisos feuern in der deutschen Marine keine Salutschüffe. * Die Plage der Zufecteu, die ins Zimmer bringen und uns Nachts recht unangenehm stören können, beginnt jetzt, mit den warmen Tagen. In Italien, das bekanntlich viel von Stechmücken zu leiden hat, findet man oft die folgende einfache Jnsectenfalle, welche gute Dienste leistet. Mau stellt in die Mitte eines tiefen weißen Porzellantellers ein kleines brennendes Nachtlicht und füllt den Tell-r mit weißlich aus- sehender Flüssigkeit, z. B. Seifen- oder Chlorkalkwaffer, auch einfach nur Wasser, das man mit Milch oder Salzsäure versetzt, unb stellt biefen Teller Nachts in bte Mitte bes Schlaf» zirnrnerS auf den Boden. DaS Licht lockt alle Insekten an, bte meist immer bann in bie Flüssigkeit fallen. Auch gegen Motten, ja selbst gegen Flöhe soll sich bieseS einfache Mittel bewähren. * Humor aus dem Urwalde. Der bekannte Forschungs- reifenbe Otto Ehlers liegt in einem NaaSborfe krank barnteber. Daß er aber bte gute Laune trotz aller Widerwärtigkeiten nicht verloren, beweist eine poetische Epistel, die er von dort an seine Hamburger Verwandten hat gelangen- lassen: „3mn oberen Brahmaputralauf Zog hoffnungsfroh ich jüngst hinaus; Doch waren, rote sichs fügte, Die Götter gegen mich gesinnt. Nicht immer, wer da wagt gewinnt: Ich kam, ich sah, ich - siechte." Eingesandt. Gießen, 27. Juni 1895. Sehr geehrter Herr Redacteur! Das „Eingesandt" in ber heutigen Nummer Ihrer geschätztem Zeitung, das Geschrei eines Papageis auf ber Ostanlage betr., veranlaßt ben Besitzer des unzweifelhaft gemeinten Vogels zu folgender Erwiderung, resp. Richtigstellung: 1. Es ist unrichtig, baß ber Papagei burch „eintöniges, widerwärtiges Geschrei" lästig wirb. Er schreit überhaupt nicht, sondern pfeift und spricht nur. 2. Es ist unrichtig, daß er einen „ohrenzerreißenden Gesang" ertönen läßt. Er singt überhaupt nicht — Es ist daher 3. auch unrichtig und grosse Uebertreioung, wenn von dem Abscheu der Leute und den Klagen vieler Bewohner der Ostanlage gesprochen wird. Das Gegentheil entspricht vielmehr der Wahrheit. Die Inschriften des Barometers am Wetterhäuschen auf der Südanlage sind mir ber schärfsten Brille nicht mehr zu lesen. Ebenso die Höhenlage der Berge in Oberheffen. Ueberhaupt bedarf das Häuschen dringend eines neuen Anstriches. Es bedarf wohl nur dieses Hinweises, um diesem Zustand abzuhelfen. Citeratur nnd Annst. — „Kaiser Wilhelm auf der Kanzel", ein prächtiges AquareN von I. Falat, bildet den Hauptschmuck ber soeben erschienen Nr. 20 der „Moderne« Kunst" (Verlag von Rich. Bong, Berlin, ä Heft 60 Ptg.). Fr. Freiherr von Diricklage-Eampe schildert mit jedem Waibmann ecfreuenber Frische des Kaisers Waldluft, wenn er von der Kanzel herab bas Schreien ber Hirsche hört unb ihren Kampf um die Alleinherrschaft im Revier berauscht. Ein feinsinniger Essay über „Laurens Alrna-Tabrma" von Georg Malkorosky wird die Künstler unb Kunstfreunde interessiren, während der Musikfreund in einer Besprechung ber (e-stlichen Oper Christus von Rubinstein und in einer Würdigung des oe ftorbenen Komponisten Franz von Supp4 seine Rechnung findet, linier den belletristischen Beiträgen ist eine anmuthige Nooelletie von Olga Wohlbrück „Der stille Eompagnon^ hervorzuheben. Die erste Seite des vornehm ausgestatteten BlatteS schmückt ein prächtiger Kopf eines italienischen Knaben von E.von Blaas unb unter ben Kunftbcilagen nimmt Herrn. Henbrichs romantischphantastisches Gemälde „Siegsriebs Tod" eine hervorragende Stelle ein. — Allgemeiner deutscher Muster-Briefsteller unb Universal-Haus-Secrelär für alle in ben oerschtebenen gesellschaftlichen Verhältnissen, sowie im Geschäfts-, Gewerbs- unb Privatleben vor- fotnmenben Fälle. Unentbehrliches Handbuch für Jedermann von Georg von Gaal. Zwölfte, gänzlich umgearbeitek unb den Zeit- oerhältnissen vollkommnen angevaßk Auflage. In 13 Lieferungen zu 4 Bogen Preis jeder Lieferung 40 Pfg. Ausgabe in zehntägigen Zwischenräumen. Auch remplet geheftet 5 Mk ober geb. 6 Mk. (Hartlebe ns Verlag, Wien.) Auch auf diese neue, die zwölfte Auflage des roeltbefanten Werkes wurde dieselbe Sorgfalt oerroenbjt, welche der Bearbeitung feiner früheren Auflagen gewidmet wurde. Alle Theile in dem ganzen Buch sind mit steter Berücksichtigung ber neuesten Zeitverhältnisse verändert unb zum großen Theile umge-- arbeitet worden. Neven dem eigentlichen Briefsteller - Material, welches sich in einer fast imponirenbtn, schier unerschöpflichen unb alle Verhältnisse berührenden Fülle vorfindet, sind auch die verschiedensten socialen unb staatlichen Einrichtungen unb Formen, natürlich nach dem neuesten Standpunkte ber Gesetzgebung, in dieses Buch ausgenommen worden, unb ber Leser findet bas Wichtigste aus bem Hanbels- unb Gewerbeaesetze, über die ConcurSordnung, über bas Wehr- unb Lanbroebrgesetz, über bie confessionellen Gesetze unb über bie öffentlichen Behörben; kurz, das für ben täglichen Gebrauch erforderliche Gesetzmaterial Vom jucistischen Standpunkte werben alle jene streitigen Rechtsgeschäfte besonbers hervorgeho'-en, welche ohne Hilfe eines Rechtsfreundes felbftänbig burchgeführl werden können. Die Verkehrswelt findet in diesem Buche alles, was über Staatsschuld, Börse, Actien - Unternehmungen, Lotterien, Münz-, Maß- unb Gewichtswesen, bas Gtrogeschäft, Interessen-,. Gehalt- unb Lovnberechnungs-Tabellen u. bgl. zu wissen nöthig ist, sowie das Stempel-, Post, Telephon- und Telegrapbenwesen, zusammengestellt nach ben neuesten Vorschriften. Zur Orbnung im gewerblichen und geschäftlichen Haushalte gehört auch die Führung von Büchern für alle Geschäftsvorkommnisse und ist den wichtigsten diesbezüglichen B-ftimmungen ein eigenes Capitel gewidmet. Endlich steht ein kleiner Hauspoet bem Haus- unb Familienleben zu Gebote, wenn ein solcher bei ben zahlreichen heiteren und ernsten Beziehungen des täglichen Lebens benöthigt werden sollte. So dürfte auch diese neue — zwölfte — Auflage ihr en Vorgängern würdig an die Seite treten-. > unb jene freundliche Ausnahme im Publikum finden, welcher wir sie empfehlen. Bei der Redaction eingegangene Bücher rc.: — Die Schule der Zukunft. Zur Kritik und Neubildung unserer Schuloraamsat'on uon Max Wundtke. Verlag von Ulrich Kracht, Berlin W. Preis 50 Psg. — Die Kritik, Wochenschau des öffentlichen Lebens. Herausgegeben von Kart Schneidt. Verlag von Hugo Storm, Berlin^., Gleditschstr. 35. Abonnement vierteljährlich 5 Mk. Einzelne Hefte 50 Pfg. Probenummern dtrect vom Verlag oder durch jede Buchhandlung. Heft 37 vom 15. Juni enthält: Bruder Heinrichs Brüder. Dom Herausgeber- — Gerhart Haup'mann. Ein Interview von Max Stempel. — Wilde in der Tretmühle. Von H. von Basedow. — Ein Besuch im Zuchthaus. Von Prof. Dr. Ritter. — Auch ein Beitrag zur Frauensrage. Von Gertrud Specht. — Künstlerelend. — Die Pariser Kunst in Berlin. Von Fritz Stahl. — Satanismus. Von Eduard Engels. — Das Heft 6 der unter der Redactton von Bertha von Suttner im Verlag von E Vterson in Dresden erscheinenden Zeitschrift »Die Waffen nieder!* — Die Wahrheit. Beiträge zur Vertiefung in die Fragen und Aufgaoen deö Menschenlebens. Herausgeber: Ehr. Schremps. Monatlich zwei Heste 8 . Preis vierteljährlich 1.60 Mk. Heft 42. Fr. Frommans Verlag (E. Hauff) Stuttgart. Technische Fortschritte. — Putzseife für Melallgegensiünde. 5 kg Cocosöl versetzt man mir 8 kg Sobalauge von 23u (vom Seifensieder zu beziehen), und siedet so lange, bis eine klare, letmarttge Masse entsteht. Nachdem die Seife abgertchtet und fest genug ist, giebt man 1 kg Kreide, 500 g Bleiweiß, 500 g Weinstein und 500 g Alaun, welche Substanzen zuvor auf das Feinste gepulvert werden, hinzu, und gießt die Masse in kleine, beliebig eckige Formen, in welchen die Putzseife schnell erkaltet und dann leicht herausgedrückt werden kann. Durch Nachreiben mit Hirschleder erhalten die mit dieser Seife geputzten Metallgegenstände einen hochfeinen Glanz. „ — Wa-eufett für leichtere- Auhrwerk. In einem größeren eisernen Kessel schmilzt man vorsichtig bet mäßiger Feuerung 25 kg rothes, transparentes amerikanisches Harz und 25 kg ausgelassenen minderwerthigen Talg. Ist der Kesselinhalt völlig geschmolzen, so giebt man unter tüchtigem Umrühren nach und nach 25 kg Aetznatronlauge (36 ° Be.) hinzu und, sobald der Keffeltnhalt I n'cdt mehr zu steigen beginnt, gießt man langsam unter Umrühren 1 25 kg Leinöl hinzu, erhält alles 15 bis 20 Minuten im Sieden, gießt die heiße Flüssigkeit durch ein baumwollenes Gewebe in einen '• reinen, hölzernen Bottich und läßt daselbst erkalten. Ist das Wagenfett völlig erkaltet, so stellt es eine schöne gelbe, butterarttge Waare dar, welche sich für leichtere Fuhrwerke vortrefflich eignet. Oerkehr, £anO* rrnd VoUswirthschaft « Gießener Btehmarkt. Der gestrige Ochsenm ar kl war sehr schwach befohrm; eö mochten 200 Stück am Markt sein, die j lange nicht btr Nachfrage genügten. Der Handel war flott und ging das Vieh zu fluten Preisen ab. Fettvieh war nicht am Markt, auch war hierfür keine Nachfrage. Zugochsen wurden gehandelt: 1. Qual, zu 700 bis 800 Mk., 2. Qual, zu 550 bis 600 Mk. Aus dem Schweinemarkt waren 12- bis 1400 Thiere aufgetrieben, - die zu Preisen wie beim letzten Markt Nehmer fonben. Stuttgart, 24. Juni. (Allgemeiner Deutscher Versicherungs- Verein.) Im Monat Mai 1895 wurden 570 Schadenfälle regulirt. Davon entfielen auf die Haftpflichtversicherung 91 Fälle wegen Körperverletzung und 43 wegen Sachbeschädigung; auf die Unfallversicherung dagegen 378 Fälle, von denen 3 den sofortigen Tod und 4 eine gänzliche oder theilweise Invalidität der Verletzten zur Folge hatten. Von den Mitgliedern der Sterbekasse find im gleichen Zeiträume 58 gestorben. Neu abgeschlossen wurden im Monat Mai 4313 Versicherungen. Alle vor dem 1. März 1895 der Unfall-Versicherung angemeldeten Schadenfälle (incl. der Todes- und Invaliditäts-Fälle) sind bis auf die von 79 noch nicht genesenen Personen erledigt. Briefkasten. R. hier. Der Festzug des Mittelrheintschen Turnfestes passirt auch Ihre Straße. Bringen Sie die Guirlanden möglichst hoch an, damit ben Fahnen unb Grupvenwagen burch bieselben kein Hinder- niß bereitet wirb. Die Ausstellung bes Festzuges erfolgt voraussichtlich an ber Licher- unb Grünbergerstiaße unb in bem bort ein- münbenben Schiffenberger Weg. Reb. Witterungshericht vom 26. Juni. Der Lustbruck über Central- unb West-Europa nimmt fortgesetzt ab, boch bleibt seine Vertheilung über bem Continent vorläufig noch immer bieselbe. Ein großes aber flaches Depressionsgebtet liegt im Osten; auch ber ©üben weist relativ nteberen Barometerstand auf, während derselbe über dem Canal und Nordsrankreich am höchsten ist. Im Westen der britischen Inseln scheint eine neue Depression vorüber zu ziehen, boch ist bas Druckgefälle vom Maximum aus nach allen Seiten nur sehr gering. In Deutschland bauert bei meist westlicher bis nordwestlicher Luftzufuhr ziemlich kühles unb allgemein wolkiges Wetter fort. BvrauSftchtliche Witterung t Zunächst keine wesentlichen Aenderungen. Thermometer: min. 4- 13° R., max. 4- 18° R. Hygrometer: Gewitierbtlbung. am 27. Juni Mittag« 12 Ubr (Wetterhäuschen in ber Südanlage). Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeßen am 27. Juni, zwischen 11 unb 12 Uhr Mittag-. Master 17'Lust 19^ im Schatten. Rübsamen'sche Babe- unb Schwimmanstalt. Henneberg-Seide — nur ächt, wenn oitect ab meiner Fabrik bezogen — schwarz, weiß unb farbig, von 60 Pf. bis Mk. 18 65 per Meter — glatt, gestreift, farrhrt gemustert, Damaste rc. (ca. 240 versch Qual unb 2000 oersch. Farben. Dessins rc.) porto- und steuerfrei Ins Haus. Muster umgebend. 197 Seiden-Fabrik 6. Henneberg (k. k. Hoti.), Zürich. Man wasche die Kinder nur neuen Patent-Myrrholin-Seife unb höre man auf folgendes ärztliche Urthell : Re»»Isenburg, 13. Apnl 1895. Verbildlichst benttnb für bie Patent -Myrrholin - Seife nehme ich keinen Anstanb, bieselbe als eine ganz vorzügliche Toiletteseife zu bezeichnen. Dr. Alichter. Die Patmt-Myrrholin-Seife, welche als Specialseise für bie Pflege her Haut unübertroffen unb einzig in ihrer Art, ist ä 50 Psg. in ben Apotheken, guten Droguen- unb Pariumerie-Geschästen erhältlich unb muß jebetz Stück bie Nummer 63 592 tragen. 4346 Gießener sreiw. Feurrwkhr. Wir^erthttlt. 2 ‘‘ — c _ Zu erfragen in ber Mufikalienhanbl: 2752 Verlag von Emil Roth in Gießen. Das Commando. Um gütigen Zuspruch bittet Gnauth. 5557 5519 5592 5602 Gr. Direktion. 3 5588 Spar- u. Credit-Derem für Stadt u. Fand in Faudach Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht. 1894 pro 31. December in großer Auswahl. 5006 Die Zahl der Genoffen betrug Anfangs 1894 . 216 Näheres daselbst 3. Stock (1110 5)28] 3- bis 4-Zimmer-Wobnung zu vermiethen. Südanlage 7. 5589 W. Diehl. Kircher. Jochem. 12 8 A. Hoffmann, Concursverwalter Der Director: Juderthal. Der Rendant: Stein. es schieden aus in 1894 . . und traten ein in 1894 . . Stand Ende 1894 . . . . Der Controleur: Wöruer. Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1893 57 Während 1894 gingen: Familien - Wohnungen »"> m. eingeh. Auskunft b. gr. Auswahl weist unentg nach b. Wohnungsnachw-Jnstil- o. «. Bahnboistr. 11, Ecke Kaplg Tägl. geöffn. 8-8, Feiertags 9-2 Uhr. Karte der provin; Gberheffen mit Angabe ber Eisenbahnen, Staatsstraßen, Kreisstraßen. Maßstab 1:8000a, Größe 110x110 cm. Nach amtlichen Quellen bearbeitet von C. Welzbacher in Darmstadt. Preis roh in 4 Bl. ,.Altjkil-§lUklkl [5582 Giessen roirb höflichst gebeten. 5584 Des Versuches werth! ♦ Dr. Dr. j Ausverkauf wegen Umzug! Dr. Di Dr. Kochet mit Gas! Dr. Dr. Ierwischte Anzeigeru ßäroenfl. 28, A M Lchulbof 28. 6. A. 9 U. Bea. W Frankfurter Börse vom 26. Juni 1895. Zimmergesellen 4V5°/c Oesterr. SUberrente 101.15 5531 sucht 1887 5583 dieses Blattes. dto. 3’/i°/o 342»/. Darmft. Bk.-«ctten Gas-Koch- und Heiz-Apparate 85.50 103 75 27.20 9110 38.30 a> « Z 4o/c Ung. Gold-Rente 3°/u Portugiesen ßo/,- Mexicaner *o/c Monopol-Griechen von UFünfzigerl! Die diesjährige Feier findet Samstag, den 29. Juni, Abends 8 Uhr im Cafe Leib statt, und Sonntag Mittag: Ausflug nach dem Schiffenberg. Um pünktliches Erscheinen der Theilnehmer AVendeonrser 158 7U | Oesterr. Eredit-Actien Festwirth: Georg Euler. Ile Iro. 4. — Arn Iurplaß Kräftiges Mädchen Lehrmädchen, wird zum baldigen Eintritt gesucht. Alex. Lalomon & Co., Marktplatz 18, Carl Petri Ma ktplatz21, Acht«.WalleofelS Marktplatz 8, Hetnr Wallach Seifenpuloer in Aachen. Niederlage« in Gisstenr Bahnhsstr. 51, Ang. Noll II. Babnhfstr. 30, Emil Orbig. Dammstr. 34, Aritz Sony Nachf. Ederst af e 1, **'. M Noll Krruzplatz 9, Georg Kinkel. Ludwigspl. 4, R SchlavachS Nchs Ludmtg'lr. 36, Jae Hüus«r. 8Viu/o Deutsche Reichs««!. 30/0 Preuß. EonsolS 8f/'a°/r Gr. Hessische Obl. 4ü/0 St«dt Darmstadt 0. 1891. 41/ü , WormS unk. d. 1901 Rj/o Oesterr. DtaalSbah« v. 1885 30/0 Jtal. ftaatSgar. Etsenü. 99.70 104 60 104. tO 105.50 Thompson s Seifenpulver ist anerkannt das beste, billigste und bequemste Waschmittel- ▼ Thompson s Seifenpulver ♦ macht die Wäsche blendend weiß, obne Rasenbleiche. * Thompson s Seifenpulver ▲ spart Zeit und Geld unter größter Schonung der Stoffe. T Thompson s Seifenpulver ist garantirt frei von allen ätzenden, die Wäsche angretfenden ▼ Bestandtheilen. + Thompson s Seifenpnlver mit heißem Wasser ausgelöst, gi^bt, wen" kalt geworden, eine V schöne, weiche weist« Seife und verleiht d-r Wäsche einen angenehmen frischen Geruch. ▲ Thompson s Seifenpulver ▲ ist der Hauptsache nach eine Kernseife bester Qualität. Thompson s Seifenpulver ▼ bat sich seit einer langen Reihe von Jahren in Tausenden von Familien unentbehrlich gemacht ▲ Thompson s Seifenpulver ist i« Gi-ste« und Umg«du«g in allen besseren Colonial- ' und Maieriatwaaren Handlungen zu habe«. SCO CO 3 2. 3K8T Große Parthien unseres Lagers sind im Preise bedeutend herabgesetzt. Wer für 10 Mark kauft, erhält eine Bloufe nach Wahl gratis! 5291 HauMrger Engros-Lager: Kirchrnplatz 11. Aufseher ein tüchtiger, für die Wasser- leitungsardeüen in Grünberg gesucht. Näheres bei 5595 H. Winn, Gießen. in den zweckmässigsten und gangbarsten Ausführungen, als: Kocher, Herdplatten, vollständige Herde, Brat- und Backöfen, Bügeleisen-Apparate, Gas-Bade- und Heizöfen, Löt- und Brenneisenapparate, Kaffeebrenner u. s. w. Gaspreis für Koch- und Heizzwecke 15 Pfg. für 1 cbm bei Ausführung der Leitungen durch uns und Aufstellung eines besonderen Gasmessers (Gas für Beleuchtung: Grundpreis 22 Pfg. für 1 cbm). — Die Apparate, wovon in Giessen einige Hundert in Gebrauch sind, können in unseren Ausstellungsräumen in Thätig- keit gezeigt werden. 2746 Städtisches Gas- und Wasserwerk Giessen. Dtttretkl für Merhesseu. Suchen gewandten, tüchtigen Vertreter für Cognac, Speiseöle und Fruchtfäfte. Offerten unter 8. A. 1O1 befördert die Exped. Gießen, den 27. Juni 1895. Die Beerdigung findet Freitag, den 28. Juni, Nachmittags 4 Uhr vom Sterbehause, Schiüerstraße 29 aus, statt. 5599 Heute Nacht entschlief nach langem, schweren Leiden mein | lieber Mann Jean Retter, I was ich allen Verwandten und Bekannten hierdurch tiefbetrübt Neustadt 53, L. «ohle-mann II Neustadt 41, Wr Müller Neustadt 79, Pet Leppla MäuSburgl4, «ebr «dami Neuebäue 1<\ W SMomder Schtllerstr. 7, Earl Schulze U S eitere w. 33, Pht» Herrmann Selr-rsw. 2, Adolf iSeitze Selter sw. 39, Otto Schaaf Seltcrsw 71, fyr. Leo Westanlage 2, L «olkhoff Walltdftr. 45, «b-rhardt Dort Wallthstr. 22, Ludw Loth Wallthorftr.5, E Roth U 4618 Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brübl'schcn Universitäts-Buch- und Steindruckere, (Pietsch & Scheyda) in Gießen. Die heutige Kummer umfaßt 6 Seite« Coursbericht non «B. Kurz & Co., Giessen, Kühllhosüraßk 63. wwtuu. «J, Heinr Becker Marktstr. 28, H. Arnold U. Markrst. 4, _ Marktplatz >5, H E Jughardt. auf gute erste Hypothet gesucht. Näheres durch « Gtiadnh, Bahntosstr. 11, Ecke Kaplansgasse.____5581 55s0] Möblt tes Zimmer gesucht von einem jungen Kaufmann Offerten unter B. B. 50 an die Exped. d. Bl- erbeten. Eine guteingeführte, alt. deut. Bers. Gis. sucht für i. Lebens-, Töchter- u Militärdienst-Branche für den Bezirk Gießen einen in Organisation u. Acquisitton tüchtig. Illspkltionsbeamtell gegen Fixum und Retsediäten. Leh'er, Beamte, Kaufleute rc., die Tüchtiges zu leisten im Stande sind, wollen sich melden Off. eub. 5229 an die Er ped d Bl. [5229 kann heute nicht stattfinden.__________ Gießener Männergesangverein. Die laut Karte auf Sonntag, den 30. Juni er. festgesetzte Parthie an den Ludwigsbrunnen fällt, wegen der Vorfeier zum Turnfest, ans. t5586 Der Vorstand. Thompson s Seifenpulver wird in Original-Paketen von Pfund verkauft. Beim Einkauf achte man genau dara"f, daß d'e Pakete den Namen ♦ „Dr. Thompson und die Schutzmarke, den „Schwan", tragen. ♦ Man fordere ausdrücklich Dr. Tbompson'S Seifenpnlver und weise alle mivderwerthigen Nachahmungen, welche unter ähnlich klingendem Namen anoeboten werden, zurück. ▲ Alleiniger Fabrikant: «rnst Steglt«, Fabrik von vr. Thompson's Todes-Anzeige. Heute verschied auch unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Fr» Clara W**lin 5574J Ein jüngerer Hausbursche gesucht. Bahnhofrestavrant «ietzen. 55941 Zur Führung einer kl. bürgerlichen Haushaltung wird eine gefetzte, erfahrene Person gesucht. Eintritt alsbald. Zu erfragen in der Exped. d. Bl 5593j Ein braves Müdchett gesucht. _______Frau Schürz, bintere Bleiche. 5540] Ein Mädchen, daS kochen kann und Hausarbeit übernimmt, wird albAu-hülfe iür di? Zeit vom 10. Juli bis . Mitte August gesucht. Gartenstratze 17. 3V»°/o Frankfurter Hyp. Bk. BVi°/o Frkf. HyP. Creb. B. 40/0 DeutscheGrvschLS.unkch.1904 5350] Ludwtastratze 22, dricker Stock, 6 Zimmer und Gartenantheil, auf 1 Ocibr. zu vermiethen. Näheres daselbst 2. Stock. ~ 2t77) Eine Famtlienwohnung von vier : Rimmern mit allem Zubehör, im 1. Stock, zu ver-mietber.___________Asterweg 6 541] SchSne Wohnung, fünf frdl. Zimmer mit AnbehSr, Wasser Kettung, Bleichplatz, ist pr. sofort -a verru. Neustadt 78, 1 Tr., ______am OswaldSgarten 5726t Freundl. Famitienlogis, Ecke LelterSweg u. Plockstr.. mit Zubehör und Wasserleitung, per 1. October, eoent. auch früher, an ruhige Familie zu ver, miethen.__ Ernst Bl^edner. "F457J Seltersweg 91 Neubau, ist eine Mansardenwobrung mit 4 Zimmern und Zubehör zu vermiethen ___________Näheres Neuenweg 9. Meine Billa, Marburgerstraße Nr. 14, zum Allein- bewohueu, vom 1. October d. I. ab, an eine ruhige Familie zu Vermietheu. Auskunft bei Otto Roth, Mar- burgerstraße 20.__ 548"] Der Laden nebst Wo^nräuwen und Keller, Eonnenstratze 28, soll per 15 September d. I anderweit vermtethet werden. Nähere Auskunft ertbeilt daS Armenamt. ~47U] Schöner Lade« m. an^r.Zimmer sofort zu vermiethen. ^Marttstratze 82. —5489] Eine geräumige Werkstatt zu vermiethen._________Löwengasse 80. 1856] Möblir'es Zimmer mit Cabtnel und einfach möblirtes Zimmer zu vermiethen. __________MüuSvurg 7. 5352] Möblirtes Zimmer zu vermiethen _________ Bahnhofstrasse 56. 5407) Ein sch)n möbltrteS Zimmer zu vermiethen. stranlfurterstrasse 67. 5042) Möblirtes Zimmer zu mrmitthen- «letchstratz^18, pari. 5321) Möblirte Zimmer zu vermiethen- _______________ avndofstratze 57. 5597] Gur möblirtes Zimmer nut Cabinet, vor dem Corridor, sofort zu vermiethen. Wiefenstr. 2. C. W. Bogel, Zimmermstr., __________Siegen._________ 5525) Tüchtiger Arbeiter zum Kohlenfahren gesucht. _________G. RubPel, Schillerstraße 5. 5F63] In einem hiesigen Krncht» geschüft findet ein Arbeiter, der mit Säcketragen umgehen kann, sofort Beschäftigung Näheres in der Exp d Bl. Tüchtiger Hausbursche gesucht. 5552 ______________»SteiuA Garten." 4084] Einen Lehrling sucht Wilh. Hosch, Mechaniker. 91.76 40/0 Etseub. Rentmb. Obl. 102.00 64.60 50/0 BuderuS Obl. 10190 101.60 3Vs°/oH»mbrgr.Hyp.Bk.unk.b.l90k 102X10 101.20 3»/,°/oPreuß.Hyp.A.Bk.unk.b.l905 101.50 105.00 40/0 Pomm.Hyp.A.Bk.unk.b 1904 105.50 101.30 4»/»°/o Franks. Laudw. Ered. Bk. 103 40 55871 Solider, junger Mann, welcher auch flott rechnen und schreiben kann, lucht Beschäftigung. Gefl Anfr. unt. D. W. an die Exped. d Bl- »rief 20 Franken-Gt. 16.22 »ngl. Sovereigns 20.40 Deller» ta «old__________4.20 Gelds G