~S&Äotftta6t 33. Zssi- Ä^Pfo0i8< 6 Qim N,lrwetter ZAinn 5Ji^rr? >ZLL iir«äS«yi SÄ' *Ä*sa ’nc§ 8amNiüöztsH. Wohftungt^^, 3. M t1Äm?'N-u-Zubehc- .o>mm., Küche u. Xubeti: 'm JrQ'eurtobrr ’öfnung im jwtittn Siotf 'ohnung tm btltttn Stott' iu ottmitti)tn. W . Werner, Si^gärkn JO. zu nrmich^ VahnhosftraLe Hü, h t vt ttx . o Zimmer M ^WT ge Familie zu ptrmut^.n. meinem neuen Hauie.Uftn i Manftudmlogis, ijlmmti Bodenraum, Wass-ckilu-i ic-, zu vermieden. iheres Wallttzorstrahe 18 rchöne Mnung, mlttl 6M mit Zubehör, aiobald zu oc Ehr. tzauvatz LI., «rosdorjerstrabe L - Zimmer mit Zubeb. Ali« Mper i-Aug-, ?ev.8Ziininc kü-anlage 18, n per 1. Cc M-eres eäfaulagt 19, ■ ’ schöner, freier Lage ist be: ck, 6 Zimmer nebst Zubehör ’ötxxsMtyxi W( ?«!■ freundliches Logis, 3 Slmc. lör, per 1.3nli ju vermiet:. MttMe IL z« «etwa tzaost, ffrati sße 12, ist der Haide Pa- (2 große Stowt mtt°- । Corridor ttti allem .11 um 1. Jali 1.1». W vn RechiSmwalt HWstl. sTTstöffi* 40, Ecke der N-rd-tz..^ §6-7 Simmern, \ WA*,® en»»’«»* ?: neu, alsbaiv z» lß. spgyii SIS-» KahvW--—" gbieTErS' n84(rt «*'Ä« SZL-S- !VM Rr. 123 Erstes Blatt. Dienstag dm 28. Mai Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de- MontagS. Die Gießener DckmitieaSrälier werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. I8S» vikrtelsahriger JWoaetmealsprcU: 2 Mars 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Rebactton, LxpcditioO und Druckerei: S«L»raratze Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt für den Tkveis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Börm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Hießener Kamilienökätter. Alle Lnnoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtliche». Theil. Lekauntmachuug, betreffend Feldbereiutguug tu der Gemarkung Bellersheim. Nachdem von dem OrtSvorstand zu Bellersheim der Antrag auf Feldbereinigung der Gemarkung Bellersheim und die Anlage von Zufuhrwegen in den Obstbaumftücken gestellt worden ist, solches von der Großh. Oberen landwirthschaft- lichen Behörde für zulässig erachtet und der Unterzeichnete zum Commiffär zur Leitung der Abstimmung ernannt worden ist, so wird hiermit Tagfahrt zur Abstimmung der betheiltgten Grundeigenthümer Über den erwähnten Antrag auf Samstag de« LS. Juni 1895, Vormittags 10 Uhr, in das Gemeindehaus zu Bellersheim bestimmt. Diejenigen betheiltgten Grundbesitzer, welche in der anberaumten Abstimmungstagfahrt weder persönlich noch durch gehörig Bevollmächtigte abftimmen, werden alS für das Verfahren stimmend angesehen. Gleichzeitig fordere ich hiermit die außerhalb des Be- retntgungsbeztrks wohnenden AuSmarker auf, zur Wahrung ihrer Jntereffen einen im Bereinigungsbezirk wohnenden Bevollmächtigten zu bestellen, da eine wettere besondere Zuschrift tm Laufe deS Verfahrens nicht mehr erfolgt. Friedberg, den 25. Mat 1895. Der Commiffär zur Leitung der Abstimmung: Dr. Götte lmann, 4774 Großh. KreiSamtmann. Bekmmtmachmig, betreffend Feldberetntgung in der Gemarkung Obbornhofen. Nachdem von dem OrtSvorstand zu Obbornhofen der Antrag auf Feldberetnigung der Gemarkung Obbornhofen und die Anlage von Zufuhrwegeu in den Obstbaumftücken gestellt worden ist, solches von der Großh. oberen landwirth- schaftlichen Behörde für zulässig erachtet und der Unter- zeichnete zum Commiffär zur Leitung der Abstimmung ernannt worden ist, so wird hiermit Tagfahrt zur Abstimmung der betheiligten Grundeigenthümer über den erwähnten Antrag auf Donnerstag den 13. Juni l. I., Vormittags IO Uhr, in daS Gemeindehaus zu Obbornhofen bestimmt. Diejenigen betheiltgten Grundbesitzer, welche in der anberaumten AbstimmungStagfahrt weder persönlich noch durch gehörig Bevollmächtigte abstimmen, werden als für daS Verfahren stimmend angesehen. Gleichzeitig fordere ich hiermit bie außerhalb des BereiniguogSbezirkS wohnenden AuSmärker auf, zur Wahrung ihrer Jntereffen einen im Bereinigung-- Kttilleton. ein Roman aus der dritten Gießener ZranrosenM. 1797. Von Dr. Otto Buchner. _ (Fortsetzung.) Infolge einer 1777 vom Ministerium in Darmstadt geführten Untersuchung über Studentenunruhen in Gießen ertheilte die oberste Behörde jedem Einzelnen des Lehrkörpers, auch dem Rector und dem Kanzler derbe Wischer. Bei letzterem, dem damaligen Prokanzler Koch wird bemerkt, daß er bei „den meisten füreiligen und ohne Jnstruirung der Sache ausgeschnellten Erkenntnissen" mit seinem Vota vorausgegangen, dabei mehrfach ebenfalls als Richter und Zeuge aufgetreten sei und seine Stimme „in einem so hohen und bedrohlichen Ton" abgegeben habe, „daß die anderen Votanten, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, einzustimmen sich bewegen ließen." Um den Kanzler Koch genauer kennen zu lernen, genügen die seither durchforschten Quellen nicht. Was sagt Karl Friedrich Bahrdt von ihm? Waren doch beide zu gleicher Zeit Lehrer an der Hochschule. Bahrdt behandelt nun auch im 2. Band seiner Lebensbeschreibung sehr ausführlich die Zeit seines Aufenthaltes in Gießen und gedenkt dabei (S. 159) auch seines Freundes Koch. „Mein eigentlicher Busenfreund war der Kanzler Koch, ein Mann von dem besten Herzen, von recht guter Laune und von ausgebreiteten, besonders literarischen Kenntnissen. Er war ganz für die Freundschaft gemacht. Er war munter, scherzhaft, gefällig und von festem Character. Mir war er bezirk wohnenden Bevollmächtigten zu bestellen, da eine weitere besondere Zuschrift tm Laufe des Verfahrens nicht mehr erfolgt. Friedberg, den 25. Mai 1895. Der Commiffär zur Leitung der Abstimmung: Dr. Göttelmann, 4775 Großh. Kreisamtmann. Monat April 56,353,101 Mark, gegen April 1894 -f- 5,916,555 Mark. Die Zölle erbrachten 30,202,253 Mark (+ 5,193,694 Mark), die Tabaksteuer ergab 643,496 Mark (— 113,066), Zuckersteuer 8,436,414 Mark (+ 982,121), Salzsteuer 3,701,935 Mk. (— 104,650), Maischbottich- und Branntweinsteuer 1,115,281 Mark, (— 430,837), Ber- Deutscher Reich. Berlin, 25. Mai. Der Bund der Landwirthe beabsichtigt, in nächster Zett eine rege Agitation in der Umgebung von Berlin zu entfalten. Viele Eigentümer und Gaftwirthe in den nahegelegenen Ortschaften erhielten dieser Tage Zuschriften, in denen sie zu vertraulichen Besprechungen mit den Mitgliedern des Bundes eingeladen werden. Berlin, 25. Mai. In der Klageschrift des Berliner Magistrats gegen den Oberbürgermeister Zelle wegen Beanstandung der vom Magistrat beschlossenen Petition gegen die Umsturzvorlage hat Bürgermeister Kirschner als Mandatar des Klägers auf den analogen VerwaltungSstreit zwischen Magistrat und Oberbürgermeister von Stettin verwiesen. Dort hatte letzterer ebenfalls auf Anweisung der Aufsichtsbehörde eine Petition des Magistrats und der Stadtverordneten gegen die Erhöhung der Getreidezölle beanstandet, war aber vom Gerichtshof verurtheilt worden. Der Berliner Magistrat hat jetzt seine Klage in ähnlicher Weise wie der Stettiner Magistrat begründet. Oberbürgermeister Zelle hat in seiner Kiagebeantwortung lediglich auf die betreffende Verfügung des Oberpräsidenten verwiesen. — DaS preußisch e Abgeordnetenhaus ist am Sonnabend nach Erledigung verschiedener Vorlagen in die Pftngstferien gegangen. Der nachpfingstliche Sessions- abschuttt des Hauses wird der Hauptsache der Durchberathuug des umfangreichen StemvelsteuergefetzeS gewidmet sein, da die Regierung auf dessen Zustandekommen großen Werth legt. Auch die Session desBundesratheS wird sich noch einige Zeit htnziehen, die genannte Körperschaft muß noch zu einer ganzen Anzahl der gefaßten Retchstagsbeschlüffe Stellung nehmen und wird sie sich wahrscheinlich auch noch mit verschiedenen neuen Entwürfen zu befassen haben, w. z. B. mit der Vorlage über die Errichtung von Handwerkerkammern. — Der Reichskanzler Fürst Hohenlohe wird am 4. und 5. Juni den Nordoftsee-Canal anläßlich der bevorstehenden LinweihungSfeter inspiziren. — Major v. Wiß mann wird bereits in den nächsten Tagen nach Deutsch-Ostafrtka abreisen, um seinen GouverneurSposten anzutreten. Mit der Ankunft des neuen Gouverneurs sollen noch verschiedene andere Veränderungen in den höheren Posten der ostafrikauischen Colonie vor sich gehen. — Reichseinnahmen. Die zur RetchSkaffe gelangte Jsteinnahme an Zöllen und Verbrauchssteuern betrug tm brauchSabgabe von Branntwein und Zuschlag zu derselben 9,856,651 Mark (-ft 472,161), Brausteuer und Heber- gangsabgabe von Bier 2,397,071 Mark (— 82,868 Mark.) Hannover, 25 Mai. Der hier versammelte Verein deutscher Banken bekennt sich in der Währungsfrage zu folgenden Anschauungen: Die Versammlung ist einstimmig der Ansicht, daß an dem gegenwärtig tm deutschen Reiche geltenden Währungsgesetze eine Aenderung nicht vorgenommen werden darf. Sie hält alle Bestrebungen, die auf eine Aenderung dieses Gesetzes zu Gunsten deS Silbers hinzielen, für in höchstem Grade schädlich und beunruhigend für Handel und Gewerbe und gegen daS Interesse der ge- sammten Bevölkerung Deutschlands verstoßend, ist auch der Ueberzeugung, daß die landwirthschaftlichen Kreise die von einer Aenderung der Währung erhofften Vortheile nicht finden werden- sie sieht deshalb mit tiefem Bedauern, daß eine Anregung zu einer internationalen 'Münzconferenz von Deutschland auSgehen solle, sie stellt als zweifellos fest, daß durch eine Verschlechterung der heimischen Valuta die Zerstörung eines großen Theiles des nationalen Vermögens und eine Verschlechterung der socialen Lage der Arbeiterbevölke- rung herbeigesührt würden. Sie erklärt eS aus diesem Grunde für die Pflicht eines jeden patriotischen Deutsche»-, mit ganzer Kraft für die Aufrechterhaltung der bestehenden Währung zu wirken. Sie tritt aufS entschiedenste der weitverbreiteten Anschauung entgegen, als ob grade Bank-Institute ein besonderes großes Jntereffe an der Goldwährung hätten. Wenn in dieser Beziehung der eigene Vortheil maßgebend sein sollte, so könnten Banken doch nur für die denkbar schlechteste Valuta eintreten- denn die mit einer solchen verknüpften Schwankungen geben, wie überall ersichtlich, den meisten Anlaß, die geschäftliche Vermittlung von Banken tu Anspruch zu nehmen. Im Uebrigen ist daS Jntereffe der Banken au der Goldwährung nicht größer als daS jedes andern Besitzers von deutschen Werthpapieren, d. h. alle würden durch eine Herabminderung des Werthes der heimischen Valuta aufS empfindlichste geschädigt werden. Kiel, 25. Mai. Der Kaiser hat wegen Zeitmangels die Theilnahme am Provtnzialfeft abgelehut. Alle Mitglieder des schleswig-holsteinischen ProvinziallandtageS wurden zum Einweihungsfeste eingeladen. Oppeln, 25. Mai. Eine von der hiesigen Handels- kammer nach Leobschütz berufene Versammlung von Zucker- Interessenten beschloß: Zuckerprämie möglichst hoch, möglichst fünf Mark den Doppelcentner, bis zur Abschaffung alles, — meine fast einzige L'Hombrepartie — mein im Geschmack mit mir sympathisirender Gesellschafter — mein redlichster Freund — mein weisester und treuester Rathgeber. Er liebte mich so herzlich, wie ich ihn. Und selten verging ein Tag, wo wir uns nicht am Gartengeländer sprachen, selten ein Abend, wo wir nicht von 8—10 Uhr beisammen waren, er bei mir, ich bei ihm, und scherzten oder über die Narrheiten der Welt unsere Glossen machten. Ein gut Glas Wein und guter Shmfter war seine Sache, wie die meine." Wer Bahrdt, sein Leben und seinen Character auch nur annähernd kennt, wird dieses übersprudelnde Lob Kochs zu würdigen wissen. Es muß jede Bedeutung verlieren oder gerade in das Gegentheil umschlagen. Bahrdts sittenlose Natur, die in Erfurt noch vollends verdorben worden war, mußte sich ganz besonders zu K o ch hingezogen fühlen. So ist es denn auch kein Wunder, daß Laukhardt in seinen „Beiträgen und Berichtigungen zu BahrdtS Lebensbeschreibung 1791" recht bösartige Bemerkungen über das Freundschafts- verhältniß zwischen Koch und Bahrdt einfließen läßt. H ö p f n e r, nachdem er Gießen verlassen und nach Darmstadt übergezogen war, blieb in brieflichem Verkehr mit Koch, der freundschaftlicher klang, als vorher der persönliche Verkehr gewesen war. Und doch finden sich in den von W a g n e r herausgegebenen „Briefen aus dem Freundeskreise von Goethe, Herder, Höpfner und Merck" (1847) nicht wenige Belegstellen dafür, daß der seiner Wahrheitsliebe wegen so mißtrauisch angesehene, übelbeleumundete Laukhardt über den eingebildeten, eitlen und streitsüchttgen Kanzler Koch genau nach der Natur berichtet und keineswegs böswillig übertrieben hat. Wenige Belege können dafür genügen. So schreibt Koch an Höpfner 1782 (S. 193): „Herr Geh. R. Goethe hat mir zum 2ten Male geschrieben und glaubt, es könne nicht anders sein, als daß ich den Wunsch der Höfe und des gesammten „Publici in Jena befriedigen müßte." Und am 7. August gelegentlich der Veröffentlichung einer juristischen Schmähschrift, die längst vergessen ist: „Ich gönne es dem Krieger (seinem Gießener Verleger), obgleich auswärtige Buchhändler darum gebuhlt haben." Mit Karl Renatus von Senkenberg, dem Wohl- thäter der Hochschule, stand Koch auf dauerndem Kriegsfuß , nicht weniger mit seinen Amtsgenossen C r o m e, Christian Heinr. Schmid, Jaup, dem Prof, und nachmaligen Minister G a tz e r t, dem Geschichtschreiber Teuthorn und vielen anderen, deren Namen nur noch der Geschichte angehören. Das bis dahin gesagte genügt, um den Kanzler Koch, seinen Character, seine vielseitige juristisch-schriftstellerische Thätigkeit, sein Leben im Collegium und im Bekanntenkreise, sowie in der Familie zu schildern und weiter auszumalen. Dazu die finstere, schmutzige, von hohem Festungswall umgürtete kleine Stadt, die engen winkeligen Gassen, in denen namentlich Nachts das Geschrei, das Gebrüll der verwilderten Studentenschaft widerhallt und nicht selten gefährliche Raufereien Schrecken bis in die innersten Gemächer der Philister- Häuser verbreiten. Dazu kommen nun nach und nach die drei Besetzungen der Stadt und Festung Gießen durch die Franzosen, über die in „Gießen vor 100 Jahren" S. 106 u. ff. daS nöthige gesagt ist. Mit der dritten derselben tritt die zweite Hauptperson in unserem Roman auf. Es ist der französische Geniecapitän Etienne Louis Malus, der 1797 während 11 Monaten Commandant der Festung Gießen war. Malus war am 23. Juli 1775 zu Paris geboren aller Exportprämien, ferner Eontingentiruog der Zuckerfabriken gemäß dem Antrag Paasche. Ausland. Budapest, 25. Mat. In der anglikanischen »ttrche kam eS gestern za argen Scandalen, die schließlich in eine Schlägerei au-arteten. Die englischen Missionare, welche zu ihren Misfioo-predigteo eine Anzahl Juden eingeladen hatten, stellten die Behauptung auf, daß die Juden in Ungarn der- folgt und verachtet würden. Daß anwesende Publikum pro- testirte hiergegen. Die hierdurch entstandene Schlägerei konnte erst durch die Polizei geschlichtet werden. Rom, 25. Mai. AuS Neapel wird gemeldet, daß seit gestern Morgen der Vesuv sich in außergewöhnlicher Thätig« feit befindet. Die Lava ergießt fich aus den alten und den neu entstandenen Oefinungen und fließt in der Richtung nach Pompeji in baß Thal. Bon fachmännischer Seite wird behauptet, daß der Ausbruch mit dem Eintritt deß Neumondes in Zusammenhang stehe. Zum Schutze der Gemeinden am Fuße deß Vesuvß find Truppen entsandt worden. Brussel, 25. Mai. Ein hiesiges Blatt glaubt zu wiffen, Kaiser Wilhelm werde bei seiner Reise nach Lothringen den Großherzog von Luxemburg besuchen. Der König der Belgier werde einen Vertreter zur Begrüßung dorthin entsenden. / Sofia. 25. Mai. Die Verhaftung Srambulowß soll in aller Kürze erfolgen. Die Untersuchung gegen denselben scheint einen ernsten Character und große Dimensionen anzunehmen. Stambulow wird bereits streng polizeilich überwacht. Rewqork, 25. Mai. Bei der Eröffnung der Ausstellung in Santiago ereignete fich ein deutsch-französischer Zwischenfall. Der Präsident der französischen Abtheilung bewirkte, daß die französische Fahne über dem Eingangsthor neben der chilenischen Fahne aufgepflanzt wurde, angeblich, weil die französische Abtheilung die bedeutendste fd. In letzter Stunde wurde jedoch die französische durch die deutsche Fahne ersetzt. Die Franzosen protestirren energisch und enthielten fich der Theilnahme an dem Eröff- nungsbauket. Der französische Gesandte reichte seiner Regierung einen Bericht ein. Auf den AuSgang der Angelegenheit ist man sehr gespannt. Neueste Nachrichten. Depeschen des Bureau .Herold". Prag. 26. Mai. Gesteru ist über Smicho w ein äußerst hestigeS Gewitter niedergegangen. Infolge dessen barst em Eanalrohr. Daß Wasser verbreitete sich mit rasender Schnelligkeit in den Straßen und stand stellenweise meterhoch. In aller Eile wurden Nothbrücken gebaut, um den Verkehr aufrechthaiien zu können. Der durch daß Wasser angerichtete Schaden ist sehr beträchtlich. WB. Rom. 27. Mat. Biß 4>/2 Uhr srüh sind von 508 Wahlen bekannt 320. Gewählt: 200 ministerielle, 64 konstitutionelle Opposition, 28 Radicale, 8 Socialisten, 7 Unabhängige- 14 Stichwahlen. Lrtspi ist siebenmal gewählt, darunter viermal in Sictlien. Rudini, Zanardelli, Giolitti sind wiedergewählt. Die Wahlen sind meist ruhig verlaufen. WB. Rom, 27. Mai. 502 Resultate von 508 find bekannt. Nach nicht amtlichen Berechnungen find gewählt 321 ministerielle, 148 oppositionelle, worunter 15 Socialisten, 16 unbestimmt - 17 Stichwahlen. Die Resultate von sechs Wahlkreisen stehen noch auß. Alle Minister und Unter» staarssecretäre find gewählt, ausgenommen wahrscheinlich der Unterstaatssecrerär der Marine, Serra. Crispi wurde im 9. Wahlkreise gewählt. Cocale* «n- Gieße», den 27. Mat 1895. ** (Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den evangelischen Stadtpfarrer Martin IBaaß zu Darmstadt zum geistlichen wo sein Vater Schatzmeister war. In seiner Schulzeit vertiefte er sich in das Studium der lateinischen und griechischen Klassiker, und noch bis zu seinem Tode konnte er lange Stellen auö der Jliade, aus Anakreon, Horaz und Virgil auö dem Gedächtniß sagen. Auch im Dichten versuchte er sich, doch wurden seine epischen Gedichte und Trauerspiele nie gedruckt. Bei all diesen schönwissenschaftlichen Beschäftigungen vernachlässigte er nicht das Studium der Geomettie und Algebra. Mit 18 Jahren bestand er die Prüfung an der Genie- schule zu MöziörcS und wurde in demselben Jahre Unten licutcnant, als aber in Folge schwerer Unordnungen an der Schule diese aufgehoben wurde, konnte Malus keinen Gebrauch von seiner Aufnahme machen. Daraufhin trat er als Freiwilliger in das 15. Bataillon von Paris und ging nach Dünkirchen, wo er als Arbeiter mit dem Schubkarren in der Hand an den Belagerungsarbeiten theilnahm. Der leitende Ingenieur erkannte an der Arbeit und der Unterhaltung, daß der einfache Schanzgräber ein ganz besonders geistig bevorzugter junger Manu fei und schickte ihn deshalb auf die polvtechnischc Schule, die eben gegründet worden war. So wurde Malus einer der ersten Schüler dieser berühmten Anstalt, an deren Spitze der ausgezeichnete Monge stand, der durch seine Untersuchungen und Ent« bedungen einen in der Geschichte der Wissenschaft unauslöschlichen Namen behalten wird. Ma>1uß erfreute sich der Freundschaft dieses vortrefflichen Mannes, der auch verhinderte, daß er infolge der Einmischung in politische Streithändel der patteizerrtsfeneu Hauptstadt abgesetzt wurde. (Fortsetzung folgt). Mitglied und Rath bei dem Oberconfistorium und zum Superintendenten der Superintendentnr Darmstadt zu ernennen. Kirchliche Dieustuachrichteu. Ernannt wurden: Pfarrverwalter Eckstein zu Leidhecken zum Pfarrverwalter in Allendorf a. d. Lda., Pfarrassistent GroS zu Langen zum Pfarrverwalter in Leidhecken- Pfarrvicar Böchner zu Stadecken zum Pfarrverwalrer daselbst. ••r. Theologische Coufereuz. Am 13. Juni, Vormittags 10J/j Uhr, findet im Gießener Festsaal (Cafe Leib) eine theologische .Conferenz statt. Daß Referat über daß Thema: „Der Streit über daß Verhältniß von Kirche und Recht in der neuesten kirchenrechtlichen Literatur" hat Herr Prof. D. Reisch le übernommen. Darauf wird Herr Professor Dr. Fröring - Friedberg über „das alte Testament im evangelischen Religionsunterricht" einen Vortrag halten, woran fich eine Discusfion schließen wird. ** BerkehrSaotiz. Der Güt er zu g 709 befördert seit dem 1. Mai auf der Strecke Wetzlar-Dillenburg Personen in 1—4. Wagenklasse. Dieser Zug fährt um 4 Uhr 15 Min. Nachmittags in Wetzlar ab und trifft um 5 Uhr 45 Min. Nachmittags in Dillenburg ein. Vom 1. Juni d. Hk ab wird der um 4 Uhr 25 Min. Morgens von Wetzlar nach Gießen abgehende Güterzug 714 ebenfalls Personen auf der Strecke Wetzlar-Gießen, jedoch nur in 4. Wagenklaffe, befördern. Ankunft in Gießen um 5 Uhr 51 Min. Morgens. •• Turnerisches. DaS gestern in Kirchhain für den ganzen Gau Hessen stattgefundene Wett turn en in volkSthürnlichen Uebungen war sehr zahlreich besucht, saft alle Vereine hatten Turner entsandt und ist eß, da hierbei Gerätheturnen ausgeschlossen, besonders auch den kleineren ländlichen Vereinen möglich, fich an diesem Turnen zu be- theiligen. Die Uebungen bestanden im Weitspringen, Stabhochspringen, Stemmen und Steinstoßen und waren hierzu 127 Turner angetreten. — DaS schöngelegene Feststädtchen hatte alles aufgeboten, seine Gäste freundlichst zu empfangen- anhaltender, wenn auch nicht allzu schwerer Gewitterregen schien aber die Freude verderben zu wollen. Nachdem fich jedoch der Himmel allmählich aufgeklärt, begann gegen drei Uhr Nachmittags baß Turnen. Geturnt wurde sehr wacker und so konnte gegen 9 Uhr Abends die PreiSvertheilung vorgenommen werden. Auch unsere beiden Gießener Vereine hatten sich hervorragend betheiligt eß errangen von dem Turnverein Emil Marx den 1. Preis mit 39 Punkten, Herrn. Haubach den 4. Preis mit 36*/2 Punkten, Ehr. Weeg den 5. Preis mit 36 Punkten, Wilh. Ziegler den 7. Preis mit 35 Punkten, Wilh. Wacker den 8. Preis mit 341/2 Punkten, Herrn. Ströcfcr den 9. Preis mit 33i/z Punkten, Carl Weidig den 15. Preis mit 30 Punkten. Wilh. Brühl, Heinr. Pieper und Chr. Brückel den 21. Preis mit je 27 Punkten - vom Männerturnverein Ferd. Nennstiel den 2. Preis mit 38 Punkten, Heinr. Weller den 6. Preis mit 351/2 Punkten, Adam Schäfer den 11. Preis mit 321/2 Punkten, Rud. Hahn den 12. Preis mit 32 Punkten. „Gut Heil." PA. Erinuerungsfeier an 1870. Daß Präsidium der Kriegerkameradschaft „Hassia" erläßt in einigen Zeitungen, welche außer unserem engeren Vaterland Verbreitung haben, für diejenigen Feldzugskameraden, die nicht im Großherzog- thum leben, und daher einem Kriegerverein des Hessischen LandeSverbandeS nicht angehören können, eine Einladung zu dem Erinnerungsfest an die 25 jährige Wiederkehr der Ereignisse des Jahres 1870. Selbstverständlich sind auch alle FeldzugSkameraden im Großherzogthum, welche nicht Mitglieder der „Haffia" sind, bei dem Feste herzlichst willkommen. ES können ihnen indeß nicht die Vergünstigungen gewährt werden, welche die „Hassia"-Mitglieber haben. (Diese Vergünstigungen sind bekanntlich freier Eintritt zu allen Festlichkeiten, sowie Theilnahme am Festzug und am Festmahl der Veteranen am 18. August.) — UedrigenS ist eS erfreulich, constatiren zu können, daß fich im ganzen Großherzogthum in den betreffenden Kreisen mit geringen Ausnahmen das einmütige Bestreben kundgibt, an den in der Landeshauptstadt in bester Vorbereitung begriffenen Festlichkeiten theilzunehmen, und bereits haben ganze Vereine beschlossen, mit sämmtlichen Mitgliedern sich zu beteiligen. In Darmstadt wird alles aufgeboten werden, die Gedenkfeier an das weltgeschichtliche Völkerringen von Gravelotte, bei welchem die hessische Divifion so rühmlich fich auSzeich- nete, zu einer für die Theilnehmer unvergeßlichen zu machen. Die definitive Feststellung des reichhaltigen Programms wird in allernächster Zeit vollzogen sein, und wird alsdann unmittelbar darauf die Veröffentlichung desselben erfolgen. ** Schlägerei. In einer Wirtschaft in der Neustadt entstand gestern Abend zwischen Arbeitern ein Streit, wobei eS blutige Köpse gab. Ein schon wegen Körperverletzung vorbestrafter Knecht schlug mit einem dicken Stock auf seinen Gegner ein und brachte ihm zwei nicht unbedeutende Kopfwunden bei; auch der Wirth trug eine Verletzung davon. ** (Einen Menschenanslanf verursachte gestern Abend in der Neustadt ein Arbeiter dadurch, daß er auf offener Straße ein Dienstmädchen schlug. Der hinzugekommene Schutzmann mußte, um Ordnung zu schaffen, zur Verhaftung schreiten. *♦ Die häufigen Gewitter der letzten Tage brachten in unserer Umgegend auch mehrfache Blitzschläge mit fich. So schlug am Freitag der Blitz in Daubringen in ein kleines Haus ein, glücklicher Weise ohne zu zünden, und in der Nähe des Orteß in eine Tanne. Heute sanden Passanten an der Straße von Wieseck nach Buseck Telegraphendrähte und «Stangen beschädigt, wahrscheinlich von dem gestrigen Wetter. ** (Erledigte Lehrersteseu. Erledigt sind: Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende erste Lehrerstelle an der Gemeinde- schule zu Schwabenrod, Shreiß Alsfeld, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinbeschule zu Ober-Besssngen, Kreiß Gießen, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit ber Stelle ist Organistenbienst verbunden. Dem Herrn Fürsten zu Solmß-Lich steht baß PriientationSrecht zu ber» selben zu. Die mit katholischen Lehrern zu besetzenbe zweite und dritte Lehrerftelle an ber Gemeinbeschule zu Klein» Krotzenburg, Kr. Offenbach, mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 1000—1600 Mk. Eine mit einer katholischen Lehrerin zu besetzende Lehrerinnenstelle an der Gemeindeschule zu Finthen, Kr. Mamz, mit einem jährl. Gehalte von 1000 Mk. •• In Amerika verstorbene tzeße». Farmington, Mo.: Catharina Kiepe, geb. Schäfer, 35 Jahre alt, auß Lorbach. Monitow oc, WiS.: Jacob Hessel, 77 Jahre alt, auß Hessen-Darmstadt. Spring field, D.: Johann Ada« Nicklas, 72 Jahre alt, auß Gumpen. St. Louiß, Mo.. Chr. Ploeser, 69 Jahre alt, ans Seehei« a. d. v. -r. KleiuLiuden, 27. Mai. Bei der gestern statt- gefundenen Gauturusahrt des Gaues Hessen zu Kirchhain errang PH. Weigel von hier den 9. Preis mit 331/2Punkten, Carl Weigel den 20.Preis mü2?i/,Punkten. Möge der Verein noch weiter so blühen und gedeihen. Gut Heil? A Mainz. 26. Mai. Als ein dringendes Bedürfnis machte fich seit Langem eine Irrenanstalt für Rheinhessen fühlbar. DaS Bedürfniß zeigte sich um fo mehr als die staatlichen hesfischen Irrenanstalten Heppenheim und Hofheim häufig derart überfüllt waren, daß keine Kranken mehr Aufnahme finden konnten. Zur Beseitigung dieses Mißstandes war von ärztlicher Seite im vorigen Jahr im Kreistage von Mainz die Errichtung einer Irrenanstalt für Rheinhessen beantragt worden. Dieser Antrag ist jetzt hinfällig geworden, indem das Ministerium dem letzten Kreistag zur Kenntniß- nähme mittheilte, daß durch Neubauten und Erweiterung der Landesirrenanstalt in Hofheim und durch die bevorstehende Fertigstellung der psychiatrischen Klinik in Gießen ausreichend Gelegenheit zur Unterbringung von Kranken geboten sei. — Die diejährige Pr 0 vinzialcon fere nz der rheinhessischen protestantischen Geistlichen findet am 13. Juni unter dem Vorsitz des Superintendenten Dr. Walz in Oppenheim statt. Unter Anderem steht als wichtiger Gegenstand auf ber TageSorbnung „Welche Beschränkung hat sich der Geistliche hinsichtlich der Mitarbeit an sociale» Aufgaben aufzuerlegen". • Sin kostspieliger „Jrrthum". In Weisenau wird bekanntlich nach Pfingsten ein Sängerfest gefeiert. Auf ber Höhe von Weisenau finb bereits bie nothwenbigen Festbauten fertig gestellt. Daß Terrain aber, auf welchem biefe Bauten sich erheben, gehört — maß man übersehen hatte — >um Mainzer Gebiet, obwohl bie betreffenben Aecker Eigenthum von Weisenauer Bewohnern siob. Durch diesen Jrrthum ist ber Festausschuß ber Stabt Mainz tributpflichtig geworben, ba für alle Getränke, Wein, Bier :c., welche auf bem Festplatze ober in besten Halle getrunken werben, Octroigebühren zu bezahlen find unb zwar in berselben Weise, wie dies von Seiten deß WirthschaftSausschusteS des deutschen Schützenfestes im verflossenen Jahre geschehen mußte. Da bie Bauten schon fast fertig finb, ist ber Jrrthum nicht mehr rückgängig zu machen. Vermißtes. • Hanau, 24. Mai. Der städtische Polizeisergeant Schmidt, welcher wegen Mißbranchß ber Dienstgewalt strafrechtlich verfolgt würbe, machte auß Furcht vor Strafe seinem Leben ein Enbe, er erhängte fich in bem benachbarten Bruchködler Walde. * Wilhelm Gras von Keßler f. Pariser Blätter melden baß plötzliche Ableben beß weltbekannten Großinbustriellen Grasen Wilhelm von Keßler, ber burch einen Schlaganfall dem großen Kreise seiner Verwanbten und Freunde entrissen wurde. Dactetyc, Canö* und •rünt>«e, 25. Mai. Fruchtpreise. Weizen X 14,92, Korn X 13,84, Gerste X 12,54, Hafer X 10.16, Erbsen X 00,00, Linsen X 00,00, ffitefen X 00,00, Lein X 00,ÜO, Kartoffeln X 4 72, Samen X 00,00. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 27. Mai, zwilchen 11 unb 12 Uhr Mittags Wasser 14'/?. Luft IC1 hn Schatten. Rübsamen'fche Bade- unb Schwimmanstalt. Witterungsbericht vom 26. Mai. Zwei große, wenn auch flache Depresfionsge diele bedeckten heute' den größeren Theil (Europas. Das eine ist über der Wefthäl'te bei Kontinents auSgebreitet und weist verschiedene Eentra über ber Rhein Pfalz unb Elsaß Lothringen, dem Lalzkammergute und an der Riviera aus. Ein zweites eicht sich von <-üb-SchwedeN über bie Ostsee nach den dortigen russischen Provinzen. Die Wetterlage bleibt daher noch immer die gleiche und bauert der bisherige Wulerun-s- character dementsprechend fort. voravsstchtlich« Witternng 1 Cbne wesentliche Aenderung des bisherigm Witterungs- Eharacters. Zbertnometer: min. 4- 6° R., max. 4- 18* R. Hygrometer: Trocken. Gewiti erbilbg. Anmerkung: Die punftirte Linie bei der varoweierseala gibt den Stand bei vorhergehenden Tages an. em 27. Mai Mittags 12 Uhr (Wetterhäuschen in der Südanlage). Barometerstand s. Hi Tie 'U .The Singer -ys Ter 3®* ^Maschinen' 1 ben 6°^ Men unb anW Miß. al» Sckto rechts MZ ,gMb< zu e m jniüiN w urj* i Ctntrrtii und u -Aist mit der frt Siunddücher eingetragen in di ünblichenFadrüg jtritt die hort, dem Geschäfte m :bnlti unb Ah' kn gtianunttn 3 Hamburg unb t im Srvß-eyoB ie AsMß Un -.chen Mente, ; schort, unb Ml »beriummen. Dieser Sesch 'chatt auf dieselbe Rechnung ber Gest Unkosten mit bem und alle Lußenstä zehen. DieGesel her iinntlidjen 3 Mönger alle ai taungen aller! Gesellschaft von । lmger all Inhal brachten Forderm tud ÄonMborf, Seiellschast zu ül ^aturalübergabe dch« unb haß 1 D bttrabtn. fawatmttnDrga ui tragen. Hi VerMr ’M ÄSNR hmgadt m 450( ichug von 5001 E» ist verst festgesetzten Kauft fr bal Seschä ivß - . . w bai Seschäf unb für bie s fa da» Seschäf Tollte mibe ,fTn anderen der 1 die ersorderli * ’oB Mr im 1 »ernabarte Kauft der Gesell N all nicht den Xc Ä« der ( in Laien aSs ” Ifluten auf -tzrr SÄ 5 ottoT""01 «Wer «lL *» 14 CS fo «I unter [4776 M. 3 830 000,- hierfür auf^ 4764 s btt Gute Speisekartoffeln // // 810 000 — 360 000,— 4599] Eine große Briefmarken - Sammlung, nur Prachtstücke, ist zu verkaufen. Zu erfragen in der Expeb. d. Bl. für das Geschäft in der Oesterreichischen Monarchie und für die Fabrik Floridsdorf..... für das Geschäft im Königreiche Ungarn . . . Verdingung. Die zum Neubau eines Kaserne- ments für das 4. Halbbataillon Reg. Kaiser Wilhelm II., insbes. für Errichtung eines Kammergebäudes, einer Latrine und einer Einfriedigungsmauer erforderlichen 1. Erd- und Maurerarbeiten, 2. Zimmerarbeiten, 8. Dachdeckerarbeiten, 4. Spenglerarbeiten, 5. Schreinerarbeiten, 6. Schlofferarbeiten nebst Eisenlieferung, 7. Glaserarbeiten, 8. Weißbinderarbeiten, 9. Pflaster- und Chaussirarbeiten sollen auf unserem Stadtbauamte verdungen werden und wird Termin Für Bauintereffenten. Wer übernimmt noch die Lizenzfabrikation eines patentirten, vorzüglichen, sich gut bewährten Massenartikels der Vanbranche? Hohe Rentabilität, Reingewinn 70% bis 1OO%. Zu einem größeren Betriebe sind ca. 5—10000 Mk. erforder- lich, dagegen keine Fachkenntniffe. Beste Referenzen liegen vor. Befonders empfehlensw. f. Ringofen-Ziegelei-Besitzer. Offer. unter D. 1448 an die Annoncenexpedition Rudolf Messe, Düsseldorf. 4747 ,fich— E. K. G. V. Morgen, Dienstag, Probe für Pfingsten. Zugleich wird an die vor der Probe stattfindende Generalversammlung erinnert. 4763 Der Vorstand: Schlosser. Montag den 10. Juni d. I., Vorm. 11 Uhr, anberaumt. Arbeitsbeschreibung, Bedingungen und Pläne liegen während der Amtsstunden auf dem Stadtbauamte (Bau- büreau II) offen. Angebote sind auf vorgeschriebenem Formular, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum genannten Termin dorthin einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 25. Mai 1895. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. ter. städtische NWgtant Hauchs der Dirchrmlt ite aus Furcht vor W ingte sich in dm beuch Pariser Blätter atlto ^kannten Großiudu^" er, der durch ckvS^l' Verwandten uud MN 22. Mittelrheinisches Kreis-Turnfest. Vereine und Körperschaften, welche an dem Sonntag den 7. Juli d. I. stattfindenden Festzug sich betheiligen wollen, sind gebeten, sich längstens bis den 4. Juni bei unterzeichnetem Ausschuß anzumelden. Der Zug- und Ordnungs-Ausschuß. 4773 I. A.: Otto Schmidt. Total Mk. 5 000 000,— Sollte wider alles Erwarten der Gesellschaft in dem einen oder ötm anderen der vorerwähnten Länder der Geschäftsbetrieb nicht gestattet oder die erforderliche Erlaubniß zum Geschäftsbetriebe verweigert werden, so soll zwar im Uebrigen der zwischen der Gesellschaft und G. Neidlinger vereinbarte Kaufvertrag bestehen bleiben, jedoch bezüglich des Landes, für welches der Gesellschaft der Geschäftsbetrieb nicht verftattet werden sollte, der Kauf als nicht geschlossen gelten. In solchem Falle ist G. Neidlinger verpflichtet, den Kaufpreis, der in Gemäßheit der im vorigen Absätze getroffenen Bestimmungen für das Geschäft des Lander, in welchem der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft verweigert ist, ihm bezahlt ward, der Gesellschaft in Actien der Gesellschaft, die zum Nominalwerthe von je tausend Mark in Zahlung zu nehmen sind, zurückzuvergüten. Das Actien-Capital der Gesellschaft wird alsdann unter Beobachtung der Vorschriften des Art. 248 des Handelsgesetzbuchs entsprechend herabgesetzt. Das Grund-Capital der Gesellschaft ist auf Mk. 5,000,000,— festgesetzt. Dasselbe ist eingetheilt in 5000 Actien ä. Mk. 1000,—. Die Actien lauten auf Inhaber. Die den Vorstand der Gesellschaft bildende Direction besteht nach Ermeffen des Aufsichtsraths aus einem oder mehreren Mitgliedern, welche pom Aufsichtsrach gewählt werden. Der Aufsichtsrath kann auch für einen im Voraus bestimmten Zeit- raum eines oder mehrere seiner Mitglieder für behinderte Mitglieder des Vorstandes in den Vorstand abordnen. Die Zeichnung der Firma wird, falls der Vorstand nur aus einer Person besteht, von dieser allein, falls der Vorstand aus mehreren Mitgliedern besteht, von je zwei Mitgliedern gemeinschaftlich oder einem derselben in Gemeinschaft mit einem vom Aufsichtsrathe dazu erwählten Beamten (Prokuristen) geschehen. Die Firma kann, falls der Vorstand an» mehreren Mitgliedern besteht, auch durch ein Vorstands-Mitglied und ein zu diesem Zwecke, in Gemäßheit Art. 225a des H.-G.-B., bestelltes Mitglied des Auffichtsrathes gezeichnet werden. Die Berufung der General-Versammlung erfolgt seitens des Vor- ftvndeS oder seitens de» Auffichtsrathes durch öffentliche Bekanntmachung u»ter Mittheilung einer Tagesordnung, mit einer Frist von mindestens 14 Tagen vor dem dafür angesetzten Termine. Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen unter der Firma ter Gesellschaft durch eine einmalige Veröffentlichung in dem „Deutschen Ririchsanzerger", sofern nicht das Gesetz für bestimmte Fälle eine häufigere A'tröffentlichung erfordert. Dieselben können vom Vorstande oder vom AfsichtSrathe unterzeichnet werden. Adler - Fahrräder von Heinrich Kleyer in Frankfurt a. M., gediegenstes deutsches Fabrikat, liefert sehr preiswerth 4754 H. Kraft, Mechaniker, Neuenweg 46, eigene Reparaturwerkstätte. Die Gründer der Gesellschaft, welche sämmtliche Actien übernommen haben, find: 1) Kaufmann Georg Neidlinger in Hamburg, 2) Kaufmann Frederick Gilbert Bourne zu New-Aork, 3) Kaufmann William Sylvester Church, z. Zt. zu New-Park, 4) Kaufmann Johann Wilhelm Ludwig Blöcker zu Groß-Lichterfelde bei Berlin, 5) Kaufmann Karl Martens in Hamburg. Der erste Aufsichtsrath besteht aus: 1) Kaufmann Frederick Gilbert Bourne zu New-Park, 2) Kaufmann Carl Christian Wilhelm Rump, 3) Rechtsanwalt Dr. Heinrich Gieüchen, diese beiden in Hamburg. Zu Mitgliedern des Vorstandes sind erwählt: 1) Kaufmann Georg Neidlinger in Hamburg, 2) Kaufmann William Sylvester Church, z. Zt. zu New-Park. Die Gesellschaft hat Heinrich Müller und Ludwig Carl August Heldt dergestalt zu Procuristen bestellt, daß dieselben befugt sein sollen, in Gemeinschaft mit je einem Mitgliede des Vorstandes die Firma per procura zu zeichnen. Zur Prüfung des Hergangs der Gründung sind die beerdigten Bücher-Revisoren beste Qualitäten, von den größte« bis zu den ^kleinste« Packungen aus der Weinbrennerei von Jacob Stück Nacht, in Hanau a. H. empfiehlt 4763 IW. Krause, zirsch-Apothekk. Feinste Kervetatwurst empfiehlt 4759 G. Kreuder, Neustadt 17. i-SÄet mA® riÄ; 600 »" mit Bet der Taues ft? ** " hin den 9 J Preis “J bringendes Bedürfnis N°lt für RhA, 8 stch um so mehr ali ^ Heppenheim und Hof. eiti? e ?e »ehr im Kreistage von n'Kdhq« br- geworden, Reistag zur Kenntnix, lten und Erweiterung der urch die bevorstehende In Gießen ausreichend sanken geboten sei. - ^reuz der rhrin- 'eistlichen findet am tttntenbmmOr. $Qli eve ftrht als »ijtlgtr „Weiche SBt^rröf^ ö« Mitarbeit m [odoltw Weisenau wird gerfest geseiett. Äus der e nothwendigen Festtauten auf welchem diest Sauten iibersehen hatte - zum essenden Mr Eigenthum >urch diesen Jrrthum ist der butpflichtig geworden, da weiche aus drm Festplaft erden, Octroigebiihren zu ben Weise, wie dies von eS deutschen SchiitzenfesteS tt. Da die Bauten schon icht mehr Mgdugig für das Geschäft im Deutschen Reiche und im Großherzogthum Luxemburg Großh. Amtsgericht Gießen. Hintrag zum Hesetlschafisregister vom 13. Mai 1895. Die zu Hamburg bestehende Actiengesellschaft unter der Firma „The Singer Manufacturing Company, Hamburg, A.-G.“ hat )U Gießen eine Zweigniederlassung errichtet. ‘ Der Gesellschastsvertrag datirt vom 1. Februar 1895, mit Nachtrag vom 28. Februar 1895. Das Unternehmen ist auf eine gewisse Zeit nicht beschränkt. Der Zweck der Gesellschaft ist der Vertrieb von Ortginal-Singer- Nähmaschinen, sowie die Fabrikation und der Vertrieb von Nähmaschinen nach den Systemen Singer, von anderen Nähmaschinen, Nähmaschinen- theilen und Nähmaschinen Utensilien. Die Gesellschaft kann sich auch bei anderen Unternehmungen jeglicher Art als stiller Gesellschafter, Comman- ditist , als Actionär, sowie auf jede andere Art betheiligen. Sie ist berechtigt, Zweigniederlassungen, Commandüen und Agenturen im In- und Auslande zu errichten. In Ausführung dieser Zwecke wird abfeiten der Gesellschaft zunächst das vor dem Aktionär Georg Neidlinger in Deutschland, Luxemburg, Oesterreich und Ungarn bisher unter der Firma G. Neidlinger betriebene Geschäft mit der Fabrik in Floridsdorf bei Wien, nach dem Auszuge aus den Grundbüchern des k. k. österreichischen Bezirksgerichts Korneuburg, eingetragen in das Grundbuch Groß-Jedlersdorf E. Z. 312, den dort befindlichen Fabrikgebäuden nebst Einrichtung, Inventar, sämmtlichen Maschinen, ferner die dort, in Deutschland, Luxemburg, Oesterreich und Ungarn in dem Geschäfte von G. Neidlinger vorhandenen Nähmaschinen, Nähmaschinen- theilen und Nähmaschinen-Utensilien, dem Geschäftsinventar und Utensilien, den gesummten Außenständen und den Baarbeständen im Hauptgeschäfte zu Hamburg und in allen einzelnen Filial-Geschäften im Deutschen Reiche, tm Großherzogthum Luxemburg, in der Oesterreichischen Monarchie, sowie im Königreich Ungarn, ebenso die der Firma G. Neidlinger zur Zeit gehörigen Patente, kurz das gesammte Geschäft mit Allem, was zu demselben gehört, und zwar in dem Zustande, wie sich dasselbe gegenwärtig befindet, übernommen. Dieses Geschäft geht mit dem Augenblick der Errichtung der Gesell- ichaft auf dieselbe über und soll als bereits vom 1. Januar 1895 für Rechnung der Gesellschaft geführt gelten, so daß alle Gewinne, Lasten und Unkosten mit dem 1. Januar 1895 für Rechnung der Gesellschaft valediren und alle Außenstände der Firma G. Neidlinger auf die Gesellschaft übergehen. Die Gesellschaft übernimmt als eine eigens Schuld die Forderungen der sämmtlichen Angestellten an die Firma G. Neidlinger, während Georg Neidlinger alle anderen Passiven seiner Firma, namentlich auch die Forderungen aller Lieferanten, selbst tilgen wird und sich verpflichtet, die Gesellschaft von allen desfallsigen Ansprüchen frei zu halten. Georg Neid- tinger als Inhaber der Firma G. Neidlinger cedirt hierdurch die eingebrachten Forderungsrechte der Gesellschaft und verpflichtet sich, das Grund- ilück Floridsdorf, sowie die Patente auf erstes Anfordern auf Namen der Gesellschaft zu übertragen, die eingebrachten körperlichen Sachen bis zur Naturalübergabe an den Vorstand der Gesellschaft nur für letzteren zu besitzen und das Geschäft vom 1. Januar 1895 nur für die Gesellschaft zu betreiben. G. Neidlinger verpflichtet sich ferner, aus eigenen Mitteln die gesummten Organisationskosten der Gesellschaft einschließlich aller Stempel- Abgaben zu tragen. Als Vergütung für die vorerwähnte Einlage erhält Georg Neidlinger fünf Millionen Mark. Die Berichtigung des Kaufpreises ^geschieht durch Hingabe von 4500 voll eingezahlten Actien ä 1000 Mk. und durch Baar- zahlung von 500000 Mk. Es ist verstanden, daß von dem vorstehend auf fünf Millionen Mark festgesetzten Kaufpreise valediren: H. I. C. G. Fricke und I. C. L. O. Jalass, beide in Hamburg bestellt gewesen. Großherzogl. Amtsgericht Gießen. Neuenhag e n. § Gute Speisekartoffeln z« übernehmen. Off. unt. verkauft Ästl Euler, Hammstraße 6.| G.K. an b. Gxp. b. Bl. 4693 Entlaufen in der Nähe des SchiffenbergeS eine gelbe chwarz-getigerte deutsche Dogge mit vernickeltem Halsband. Wiederbringer erhält gute Belohnung. Vor Ankauf wird gewarnt. Restaurateur «lges, Gießen, SelterSweg 79.__[4617 Dame mit fchönerHanb- chrift wünscht Abschriften Milch, Dickmilch u. Schmierkäse verkauft täglich frisch Christ. Haubach, Maurermstr., 4769 Westanlage 25.________ 5 Grosse Schellfische, garantirt frische Waare (Dienstag früh), pe r Wund 23 H im .Rebstock". 4771] Grbsenreiser zu haben Neustadt 81. 4471] Lade« mit und ohne LogiS, sowie zwei möblirte Zimmer sofort zu vermiethen.________Sreuzplatz 4. 4319] Lade« mit Comptoir nebst Keller pro 1. August zu vermiethen- Näheres ________________Wolkrngaste »2. 3794] Freundlich möblirteS Zimmer, mit oder ohne Pianino, zu vermiethen. __________________Lindenplatz 8. 1856] MöblirteS Zimmer zu vermiethen. L. Arohnhüuser, MäuSburg 7 4772] Sch Sn möbl- Zimmer zu verm. eoent. mit Cabinet- Westanlage 45, u' Vermischte Anzeigen. Gute 1 Belohnung Demjenigen, welcher Auskunft gibt über unfern einzigen Sohn Eduard Emden, 13 Jahre alt, der am Mittwoch den 22. Mai die Schule besucht und bis jetzt noch nicht wieder zurückgekehrt st. — Bekleidet war derselbe mit irauncarrirtem Anzug, grünem Filz- -ütchen, Schaftenstiefeln, dunkel- rraunen Strümpfen und rothkarrir- tem Hemd mit weißem Umlegekragen. Die tiefbetrübten Eltern: Karl Emden und Frau, Gießen, Frankfurterstr. 151. Ich warne hiermit Jedermann, meiner Tochter Anna Geld auf meinen Namen zu borgen, da ich für Nichts haste. Conrad Leib, 4767_________________«leider«. 4778] Einfach möbl. Zimmer, Preis 6—8 vtl pro Monat, für einen jungen Kaufmann zu mieihe« gesucht. Offerte 8ub. H. 100 bis 5. Juni an die Exp. d Bl. 4766] Lchaufeusterabschlutz zu kaufen gesucht. Offerten unter W. 8 an die «xped. d. «l. Mittwoch den 29. Msi l. I., Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale - Neustadt — versteigert: Möbeln aller Artem 3 Regulateure, 1 Aquarium, Hirschgeweihe, 1 Oel- bild, verschiedene Bilder, 1 Sommerwagen, 3 schwere Wagen, 1 Pianino u. v. a. 4770______«ditzler, Gerichtsvollzieher. Dienstag den 28. d. Mts], Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im »Adler« (Marktplatz 20) dahier gegen Baarzahlung: 1) 1 Petroleumbehälter mit Meß- ^parat, 1 Kiste Malzkaffee, eine Kiste Kaffee-Esienz. Z 2) 2 Etsfchränke, 2 Nähmaschinen, 1 Ladeneinrichtung, 1 Schreibtisch, 1 Sopha, 1 Commode, 1 Spiegel und andere Sachen. „ Versteigerung ad. 1 findet bestimmt statt, ad. 2 theilweise. 1755 Born, Gerichtsvollzieher. Vermletfiungen. 4777] Kleine Wohnung, 2 Zimmer, 2 Kammern nebst Zubehör, neu her- gerichtet, für 20 pro Monat an ruhige Familie zu vermiethen. ____________«rünbergerstratze 3. 4751] Ein geräumiges Mansarden- logts mitWasserl. ,u verm. Ärnti 10. 4435] Südlicher Stadtthell ist die Bel-Etage, 6 Zimmer, Badezimmer und allem Zubehör, auf den 1. October, event. auch früher, zu ver- mtethen; auch können drei unmöblirte Zimmer und Bodenkammer vom 1. Juli ab bezogen werden- Näheres bei S. «lee», Agent, Südanlage 18. 3989] Bahnhofstraße 51, 3. Stock, 3 große Zimmer mit Zubehör, per ersten August l. I- frei. Angnst Boll. Familien - Wohnungen 8865 m. eingeh. Auskunft b- gr- Auswahl weist unentg. nach d. WohnungSnachw -Jnstit. o. E. EtlaSny, Bahnhofstr. 11, Ecke Kaplg. Tägl. geöffn. 8-8, Feiertags 9-2 Uhr: 3195] Eine Mansardenwohnung per 1. Juli zu vermiethen- _____________«tückrath, Ederstraße 8. 4686] LogiS mit Wcrkftätte zu ver- miethen.______________Neustadt 11. 4589] Liebtgstr.55 Part.-Wohn.,4Zim., od.Mans-,3Zim.nebst all. Zubeh-.v-l-Juli zu verm. Näh- bei R. Gärtner, Bleichstr. 12, od. M. Langsdorf, Liebigftr.57, pari. 4069] Wegzugshalber ist Parterre- Wohnung, Grünbergerstratze 48, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör (Wasserleitung, Bleichplatz und Garten- antheil), zum 1. Juli zu vermiethen- 2177] Eine Familienwohnung von vier Zimmern mit allem Zubehör, im 1. Stock, zu vermiethen._________Asterweg 6. 541] «ich-«« frdl. Wohnung, fünf Zimmer mit Zubehör, Master- leitung, »leichplatz, ist pr. sofort zu verm. »euftadt 78, 1 Tr.» __am OSwaldSgarten. Lagerraum § zu vermiethen. Wallthorftrabe 7. < 5 * .«KV- Sah« jSS**! 2452 Adolf Bieler, Westanlage 44, Giessen. L« 4410 Nähere in der Anstalt zu erfahren ist. tiiilnH al trjtbunglbi unseren innigsten Dank. tung von - - NieleW.Oade ürschner’s Lexicon Carl Löwe »tattin Schmoll, Accord d. Bl. erbeten. 4745 Vkumt-IS« 1804 !L 12«nho. Lred. 8t 167.00 | Oesterr. Lredit-Actien 3U , Darmst. Bk.-Lctten Heute Montag: Coursbericht von Conrad »letz, Bankgeschäft, Gießen Schulstraße 10 tu . Cefl.flbiD.ULl Gottherbbahn. Schwz. Central Schwz flordost Itl Mittelmeer Pr.HeurisLrb.) |en«4l- Oes» tu BrxaaaL »ab. Th. 100 Bayer. Th 100 Donau Reg. . Eoln-Mmden. Th. 100 Utabrib . . . . Mein Th. 100 Cefkrt.D 1840 Clben». Th. 40 flaab'SrazlOO lürf. frt. 400 Fahrpreis 10 Pfg. von «nd «och de« V«tz«»os. KahrPreis 10 «ft 6 Uhr Vtotfttni. Omnibus-Verbindung 10 Uhr «HeM von «nd «och de» Schiffe« derger Mold Sonn» und Feiertags Kachm. 2" alle 20 Mtn ( Fahrpreis Werktags Nachm. 8 und 3*> l 20 Pfa. An Wochentagen Fahrkartenoorverkauf bet El. * G. Wolle«felO (Telephon M 4750 Familie Zoll. *77,^ *** . . A. Rubinstein | Ferd. Hiller Chor a capella a) „In der Marienkirche“ b) „Im Vorübergehen“ 5. Drei Solostücke für Clavier a) „Waldesrauschen“ von Fr. Liszt b) Soherzino . . . „ W. de Haan c) Ballade in As-dur „ Fr. Chopin 6. Zwei Lieder filr gemisch. \ Chor a capella Ä)rDerbucklichteFiedler“ 'joh. Brahms (Rheinisches Volkslied)! b) „Fahr wohl.“ . . J 7. Drei Duette für Sopran und Bass mit Clavierbegl. a) „Wanderers Nacht- mit Clavierbegleitung 4. Zwei Lieder für gern. Dir Öai bet' "^traka 6a«* i-u ,!,"" k“ Cf toht, 'ten «t-eri Moif. at> »u, * * tn «g* bli De Rübsamen’sche II* null Scliwliniiianslali. Geöffnet ist die Anstatt von Morgen- 6 btt Abend« 8 Uhr, a Sonntagen nur Bormittag« von 6 bi- 12 Uhr. Unterricht-stunden und Badezeit für die Schuljugend find an ta Wochentagen von 10 bi- 12 Uhr, Nachmittag« von 3 btt 7 Uhr. In diesen Stunden wird gute und strengste Aufsicht geführt, so da, die verehelichen Ettern in jeder Beziehung beruhigt sein tonnen. Ich lade zum Abonnement ergebenst ein und bemerke, daß ALei Coursbericht lM J. Kurz & Co«, Giessen, -sthlchsfßraje 63, Frankfurter Börse vom 26. Mai 1896. 244.- is Vildtza«er, Srü«vergerstr. 18» Kellnerlehrling der Exped. b. Bl.4762 für R LL 3u?*ecr,U"0,n ** iU1" 6teil. W SSÄFÄ > n* liTQj RSÄttt*' SräfX S&8SS tarn nur brti ® °»rtaa> 8 Giessener Festsaal — Cafe Leit. ... O Dienstag, den 28. Mai- ™ ---- 3Vi°/o Frankfurter Hyp. Bk. 101Ä) 8Vi°/ö Frkf. HyP- «red. B. 101.20 «o/o DÄcheHrdichBumk.b.1904 106.00 4»/o Pomm.Hgp. 37.°/° dto. 10120 47.7, Franks. L Alken Denen, welche am VUrge« leide«, bin ich gern bereit, unentgeltlich mitzutbeilen, wie sehr sch am Magen gelitten und wie ich unge» achtet meine- hohen Alters davon befrett bin. Li«de« bei Hannover. 3653 Ungerstr. 14. Heyer, Lehrer a. D. Giessener Concertverein. Sechstes Concert (103. Vereinsjahr; Mittwoch den 29. Mai 1895, Nachmittags 5 Uhr, im Saale des Geeellschaftsvereins unter Leitung des Gr. Üniv.-Musikdircctors Herrn Ad. Felchner und Mitwirkung des Fetal I Johanna Nathan (Sopran), des Herrn Adolf Müller aus Frankfurt a. M., dos Herrn Musikdirector Gisbert Enzian aus Kreuznach (Pianoforte) und des akadem. Gesangvereins hiersclbet. Programm. 1. „Frühlingsbotschaft“, Concertstück für Chor mit Clavierbeglei- Lehrling g kann eintreten bet Hrch. »r4mtr, Schmiedmeister, -a«sen bei Gießen. Einen Lehrling sucht Hch. Tack, Schreinermftr., 4460_______Gr. Mühlgaffe 5. Ein tüchtiger Junge per 1. Juni in die Cantine gesucht. 4624 Theist. Duill, Neue Kaserne. 4761] Gesucht für eine bteftgeCigarren» fabrtk eine Arbeiteei« für die Packstube und and. Fabrikat betten. Wteseustr. I. 4708] Ein Aiüdche«, was annähernd kochen kann, per sofort gesucht. vuhuhofsteaße 3t r-i — Tourse vom x\ Tourse vom 25./5. j 18. 5. 5 Tours 25., 5. < vom 18./5. Tourse vom 5 Tourse vom 25./S. 18. 5. 25.5. 18./5. 25./5. 18. 5. jlialepnpitrt. 5 Rum. am. Rte. 99.85 99.55 4 Lissabon. . . . 71.60 72.— 4 Prag-Duxl891 101.25 101.40 4 Pr.H. Act. alte 101.95 101.90 XratfAc 4 Stuss. Obl.v. 30 102.35 102.45 4 Rom II—VIII 85.90 85.60 3 Raab Led.v.91 80.40 80.65 4 PrH.-Act.neue 104.40 104.40 4 D. Reichv'Anl. 106 95 106.85 4 Schwed. Obl. . 100.40 100.50 V. Buenos - Aires 4 Rudolfb. Gold 108.70 103.75 BV, 4 do....... 101.20 101.20 87, do....... 105.10 105.05 37, do....... 101.50 101.50 n. 1888 . . . 74.30 74.60 3 Ital. gar.E.B. 54.85 54.60 Goth unk. 1903 105.30 — — 3 do....... 98.40 98.45 5 Serb.Tld.-Rte. 69.50 68.75 Ziutzestzrl.Ail. 3 Lworneser. . . 57.85 57.80 Diverse UM. LuderuS E.W Eisenb. Rtenök. 4 87, 3 Preuß.ConsolS do....... do....... 106.45 105.20 98.95 106.45 105.— 98.85 5 4 5 do. Tab.-Rte. Spanische Rte. Türt.Zoll-Obl. 70.60 72.95 102.— 68.75 72.90 102.- do. S.-Brauns, do. Solms-Lich do.Ifnb. Birst. Grfl. S.-Laub. 101.— 102.— 100.30 102.- ; 4 Sicll. v. 1891 ToScanische. . Russ. Südwest 86.— 92.40 103.30 88.20 92.60 103.30 5 4 103.70 102 — 103.90 102 - 4 Bad. Et.'Obl. 1 bo.conn.Lit.C. 28.80 28.85 4 RjLsan Uvalflf 103.55 103.60 Iiik'lrtifli. v. 1886 . . . 106.86 107.05 1 do. LiLD. 26.— 25.95 5 Anawlische B 95.80 95.80 DtscheReichsbk 161.15 160.40 4 Bapr. <5t. Dbl. 107.15 107.30 4 Ung. Gld. Rte. 103.44 102.90