Mllschalt 0 Mark. äusser rrumien. Kien, Z n, 2«2 ^greunbeti unb@|n6m • N-M •Stube Sect im Glas 25 e Weine zu ben bUgfie» 2479 , M1, Lublinski, lftraße 30 Wchivein, M 2LZS . Rahm 20 Arnold II., Ürahe 28. n 'M iiMsederbichte» w* zendrcüe e. :=-====: ^nsstattangi- Geschäft. ch Nr. 73 Erstes Blatt. MMwoch den 27. März 1893 Der -letzt»" ^njdget «fd)fint täglich, mn Ausnahme bei Montag!. Die Gießener yemtrienSfittcr »erben bem Anzeiger »Hchentlich dreimal deigelrgt. Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. Vierteljähriger -SonnemeutsPreisr 2 Mark 20 Psg. mit Bringerloh». Durch die Poft br$egm 2 Mark 50 Pfg. «edaction, Expeditto» nnd Druckerei: Kchutstratze Ar.7. Kervfprecher 61. Amts- und Anzergeblntt für den Tireis Gieren. Hratisöeikaae: Gießener Aamikienbkätter Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag! für bcw fokgenben Tag erscheinenben Nummer bis Lorm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux bei In- unb Auslandes nehme» Anzeigen für ben ^Gießener Anzeiger" entgegen. feiner Gäste entgegennahm und in einer etwa 20 Minuten währenden Ansprache betonte, daß eS für ihn eine hohe AuS- zeichnung fei, weit über feine persönlichen Verdienste und Stiftungen, daß er eine so vornehme Gesellschast, wie fie der Sachsenwald noch nie gesehen habe, in FriedrichSruh zu seiner Beglückwünschung versammelt sehe. Die Anerkennung gelte nicht ihm persönlich (lauter Widerspruch), sondern der Sache, die er vertrete. Fürst BiSmarck hob sodann die Verdienste der deutschen Fürsten um die Förderung der nationalen Entwickelung im Gegensatz zu den Fractionen hervor, welche sich durch politische Verstimmungen, lauteren und unlauteren Wett« bewerb mit anderen Fractionen leiten ließen. Der nationale Gedanke müßte ebenso, wie er in den Dynastien fest begründet ist, in den Landtagen der einzelnen Bundesstaaten zum Ausdruck kommen. Der Landtag sollte sich mehr mit Reichspolitik be- schästigen und nicht nur preußische, sondern kaiserlich deutsche Politik treiben. Zum Schluffe seiner Rede sagte der Fürst, wenn er gesund genug wäre, würde er noch viel zu sage» haben- so aber sei er ein matter, alter Mann. (Rufe: Rein!) Er danke nochmals für die ihm erwiesene hohe Ehre und bedauere, nicht mehr mitarbeiten zu können. Er sei aber nicht mehr gesund genug, um die Anfechtungen einer Berliner | Existenz in mehrfacher Beziehung auszuhalten. Er bitte aber die Herren, nicht zu vergessen, daß sie Reichsbürger feie» und treu zu ihrem König und Kaiser zu stehen hätten. Fürst BiSmarck forderte die Anwesenden auf, in den Ruf einzn- stimmen: Seine Majestät der Kaiser und König von Preuße» lebe hoch! Die Versammlung stimmte jubelnd in den Ruf I ein. AlSdann wurden dem Fürsten stürmische Ovationen dar- H. FriedrichSruh, 26. März. Der Kaiser ist heute Mittag 12 Uhr mit militärischem Gefolge und dem Kron- Prinzen hier eingetroffeu- er ritt an der Spitze der Halber- städter Kürassiere in den Schloßhof, wo herzlichste Begrüßung stattsand. gebracht. Stuttgart, 15. März. Die gestrige LandeSversammlun, der freisinnigen Volkspartei hat im Anschluß an mehrere Resolutionen ein Telegramm an die in Berlin weilende» Abgeordneten der Partei gesandt, worin die Versammlung denselben ihre Genugthuung über daS ablehnende Verhalten gegenüber der BtSmarck-Ehrnng tm Reichstage ausspricht. Budapest, 25. März. Anläßlich des Jahrestages bet Todes KossuthS zogen gestern gegen 100,000Personen z» dessen GrabeSstätte, wo Reden gehalten und Kränze nieder- gelegt wurden. Die Ruhe ist jedoch nicht gestört worden. Brüssel, 25. März. Die Lage in den großen Industrie- städten Lüttich, VervierS, Charleroi und Gent wird mit jedem Tage schwieriger. Die Zahl der Ausständige« nimmt täglich zu. In offictellen Kreisen scheint man sich auch über den AuSstand unb ble revolutionäre Bewegung sehr zu beunruhigen. Brussel 25. März. Dem Socialistenblatt „Peuple" zusolge haben von 25 Syndikaten, welche die Brüsseler Arbeiterpartei zählt, 24 sich zu Gunsten des General- auSstandes ausgesprochen. Pari«, 25. März. Der „GauloiS" theilt mit, Fürst Bismarck habe mit einem Verleger in Stuttgart betreffs seiner Memoiren ein Uebereinkommen abgeschlossen «ud sei demselben bereits der erste Theil der Memoiren zuge- gegangen. Graf Herbert BiSmarck soll nach dem Tode seines Vaters mit der Herausgabe der übrigen Bände beauf- . tragt sein. London, 25. Marz. Ein schrecklicher Orkan »er- nichtete gestern zahlreiche Fischerboote. Man befürchtet viele Rewyork, 25. März. In ArkansaS-Eith wurde die Eonseivenfabrik durch eine große Feuersbrunst total zer- stört. Der Schaden beträgt mehr als eine Million Dollars. Die Präsidenten beider Häuser t Bahnhose eingefunden hatte, hieß die Herren willkommen i» Lauenburg, in der Wildniß. Er begab sich sodann zu dem Neueste Nuchrlchten» WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 25. März. Der „Reichsanzeiger" schreibt: Der Kaiser hat mittelst Allerhöchsten Erlasses bestimmt, daß am 1. April, als dem Tage, an welchem Fürst BiSmarck, Herzog von Lauenburg, sein 80. Lebensjahr Vollender, die Reichs- und StaatSgebäude beflaggt werden. Der CultuS- minifter ordnete an, daß am 1. April der Unterricht in allen Schulen ausfällt. Madrid, 25. März. Der Marineminister beschloß, zur Aufsuchung der „Reina Regente" ein Kriegsschiff, daS das Meer bis Madeira durchforschen soll, auSzusenden, eine Untersuchungscommisston einzujetzen und die ganze Angelegenheit dem obersten Marinerathe zu unterbreiten. WB. Berlin, 26. März. Der Kaiser ist mit dem Kronprinzen heute Vormittag um 8 Uhr 20 Minuten nach FriedrichSruh abgereist. Die Rückkehr in Berlin wird Abends 7 Uhr erwartet. Depeschen des Bureau „Herold'. Berlin, 26. März. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet, daß der Kaiser sowohl am Samstag Nachmittag wie am Sonntag Nachmittag im ReichSkanzler-Palais den Vortrag des Reichskanzlers entgegengenommen hat. Berlin, 25. März. Dem Vernehmen nach soll in der heutigen Sitzung des Staat!Ministeriums der Wortlaut einer dem Fürsten BiSmarck zum 80. Geburtstage seitens deS Staatsministeriums zu überreichenden Adreffe festgestellt worden fein. Berlin, 25. März. Heute Vormittag begaben sich in drei Extrazügen 418 Abgeordnetenhaus-, Reichstags- und Herrenhaus-Mitglieder zum Fürsten Bismarck nach FriedrichSruh, woselbst fie von dem Grafen Waldersee, den Grafen Herbert und Wilhelm Bismarck, sowie dem Grafen Rantzau empfangen wurden. Bei dem Empfange durch den Fürsten BiSmarck, welcher innerhalb des Schloß« pattes erfolgte, hielt der Präfident des Abgeordnetenhauses, v. Köller, eine Ansprache, welche Fürst BiSmarck erwiderte. DaS Wetter ist hell und klar. — Außer Herrn v. Köller hielten noch Ansprachen die Herren Graf Stolberg und v. Levetzow. Letzterer erklärte: Er spreche leider ohne Auftrag deS Reichstags, aber im Namen aller derjenigen Mitglieder deffelben, die sich seit Jahrzehnten unausgesetzt dessen erinnern, was Fürst Bismarck für daS Vaterland ge- than habe. Sein schwacher Mund könne eS nicht bekunden, die Geschichte habe es aber mtt goldenen Lettern verzeichnet. Wie ein Sturmwind durchrauschte ganz Deutschland das Gefühl der Dankbarkeit und Ergebenheit für den ersten Reichskanzler- Segenswünsche für ihn ertönen brausend überall, wo nationales Bewußtsein vorhanden ist. „Eö war unser Recht und unsere Pflicht, auszusprechen,- so schloß Redner, .daß nicht vergessen ist und mcht vergeffen wird, waö Eure Durchlaucht für unS gethan. Gott segne, waS Eure Durchlaucht unter unserem ersten großen Kaiser für Deutschland errungen I" — Fürst Bismarck dankte in etwa viertelstündiger Rede und brachte ein Hoch auf den Kaiser auS, welches stürmisch ausgenommen wurde. Sodann folgtenj stürmische Ovationen für den Fürsten. Die Empfangsfeierlichkeiten totales rrrrd prooiniielles* Sieße», den 26. März 1895. ** Ernennungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben durch Allerhöchste Entschließung vom 23. l. M. Allergnädigst geruht, mit Wirkung vom 1. April d. I. an: ben Steuercommiffariatsasfistenten bei bem Stenercommifsariatt Mainz Karl Kritzler zum Steuercommiffar deS Stener- waren gegen 2 Uhr zu Ende. des Landtags, der bisherige Reichstagspräsident v. Levetzow, Lauenburg, in der Wildniß. L. -.o . sowie die Vorstände der Fractionen wurden vom Fürsten Schlosse zurück auf die Terrasse, woselbst er die G^ückwü sch mit einer Einladung zum Frühstück beehrt, während die 1 ............. 20 ®?,nuteM übrigen Herren nach dem Bahnhofe zurückkehrten. Graf Waldersee reifte um 2 Uhr 30 Min. nach Hamburg zurück. Berlin, 25. März. AuS FriedrichSruh wird gemeldet, der Kaiser habe für seinen morgigen Besuch dem j Fürsten Bismarck eine besondereUeberraschung und Aus- | zeichnung zugedacht. Berlin, 25. März. Die Mittheilung, daß der Groß« | Herzog von Baden der ReichStagSfitzung am SamStag I beigewohnt, beruht auf einem Jrrthum. In der Hofloge I befand sich unter Anderen Prinz Hermann von Sachsen- I Weimar. Berlin, 25. März. Wie die .Nationalzeitung" ver« I nimmt, werden sich auf Anordnung des Kaisers mehrere I Schwadronen des Magdeburgischen Kürassier« Regi-l mente Nr. 7, dessen Chef Fürst BiSmarck ist, mit dem Obersten unb sämmtlichen Stabsoffizieren nach Fried- I richsru h begeben und auf einem Wiesenplatz in der Nähe I des Schlosses Paradeausstellung nehm-n. Der Kaiser wird I voraussichtlich selbst dem Chef des Regiments die Truppen I Vorführer,. Die Schwadronen treffen schon heute in Fried- I richSruh ein und werden in den umliegenden Dörfern ein- I quartiert. I Berlin, 25. März. Die Ankunft des Kaisers beim I Fürsten Bismarck erfolgt morgen Mittag 12 Uhr. Die I Abreise von FriedrichSruh erfolgt morgen Abend 6 Uhr. I Wenn das Wetter günstig ist, wird der Kaiser mit dem I Fürsten Bismarck eine Spazierfahrt durch den Sachsenwald I unternehmen. Der Gesundheitszustand des Fürsten Bismarck I ist ein durchaus erfreulicher. Für die Ankunft der Ab« I geordneten hatte heute der Bahnhof in FriedrichSruh ein I Festgewand angelegt. Auch die Empfangshalle war grün I bekränzt und mit den Farben der deutschen Länder geschmückt. I Berlin, 25. März. Der Abgeordnete Schröder I (fks. Vg ), welcher durch ernste Erkrankung verhindert ge« I wesen ist, der Samstags-Sitzung des Reichstags beizuwohnen, würde, wie er der „Nationalzeitung" mittheilt, für den Antrag aus Ehrung des Fürsten BiSmarck zu dessen 80. Geburts- tage gestimmt haben. 1 Berlin, 25. März. Graf Matusch ka in Langmeil bei Züllichau erklärt als guter Katholik und deutscher Patriot in einer Zuschrift an verschiedene Blätter, daß der Beschluß des CentrumS, den Fürsten Bismarck zu seinem 80. GeburtS« tage nicht zu beglückwünschen, von Millionen Katholiken als eine unsterbliche Blamage dieser Partei bedauert werde, welche mit den Parteien deS Umsturzes und der ReichSfetnde sich | als identisch erwiesen habe. Berlin, 25. März. Das Staatsministerium hat heute Nachmittag 2 Uhr eine Sitzung abgehalten. Berlin, 25. März. Gegenüber anderweitiger Meldung der „Kreuzzeitung" erklärt die „Nordd. Allgem. Ztg.", daß der Antrag Kanitz im StaatSrathe thatsächlich mit einer Majorität von 39 gegen 4 Stimmen abgelehnt worden ist. Ein weiterer Vorschlag, welcher durch Verhandlungen mir den hauptsächlichsten Vertragsstaaten eine Verständigung über Maßnahmen zur Hebung der Getreidepreise auf Grundlage der bestehenden Verträge herbeiführen wollte, wurde mit 27 gegen 16 Stimmen abgelehnt. Berlin, 25. März. Wie die „National - Zeitung" zuverlässig erfahren haben will, bestehe innerhalb der Re« gierung jetzt keine Abficht', Neuwahlen herbeizuführen. Wie die Regierung fich sonst zu den jüngsten Vorgängen im Reichstage zu stellen gedenkt, sei noch nicht bekannt. Berlin, 25. März. Wie verlautet, will das Centrnm bei der Wahl des Reichstagspräsidenten int ersten Wahlgange Herrn v. Levetzow wiederwählen, der die Wahl ' indeß bestimmt ablehnt. Beim zweiten Wahlgang soll Frhr. ! v. Buol gewählt werden- als erster Vicepräsident wird vom Centrum und den Freisinnigen Herr Schmidt-Elberfeld gewählt i werden. Nach einer anderen Version soll Herrn Rickert die - erste Vicepräfidentenstelle angetragen worden sein- doch soll ! er sich hierauf Bedenkzeit erbeten haben. I Berlin, 25. März. Der Gouverneur von Kamerun, -von Zimmerer, der Anfang März von München hier eintraf, ist kurz nach seiner Ankunft erkrankt uftd noch nicht ganz wiederhergestellt. Der „Kreuz-Ztg." zufolge sprechen manche Anzeichen dafür, daß er nach Ablauf seines Urlaubs eine andere Verwendung im äußeren ReichSdienste, vielleicht ein erledigtes.Generalconsulat, erhält. Friedrichkuh, 25. März. Fürst Bismarck, welcher sich zur Begrüßung der Abgeordneten persönlich auf dem Amtlichem Theil. Gießen, den 21. März 1895. vetr.: Die Ableistung des Huldigungs- und Verfassungs- eides. DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Gr. Bürgermeistereien der Amtsgerichtsbezirke Grüuberg und Homberg. Die Ableistung des Huldigungs- und Verfassungseides der in Ihren Gemeinden neu aufgenommenen Ortsbürger, sowie derjenigen Grobherzoglich Hessischen Untertanen, welche sich ohne OrlSbürger zu werden, verheirathet haben, soll Samstag den 6. April d. I., Vormittags 9 Uhr in dem Rathhause zu Grünberg stattfinden. Wir beauftragen Sie hierdurch, die betreffenden Per- sonen zu dem Termine vorzuladen und wie geschehen unter Angabe der Namen der Vorgeladenen anzuzeigen ober zu berichten, daß Niemand vorzuladen war. Halten sich derartige Personen auswärts auf, so wollen Sie deren Aufenthaltsort angeben. v. Gagern. rommissariatS ©rünbeifl, de« jSteuereommissariatSasfistenten bei de« Steuercommiffariate Darmstadt Jacob Stein- tziuser zum Steuercowmifsar de» SteuercommiffariatS Alsfeld und den SteuercommiffariatSasfiftenten bei dem Steuercommiffariate Gießen Adam Hübner zum Steuer« oommiffar des Steuercommiffariat« Fürth- die Kreisbauauf« feherafpiranten Philipp Rahn au- Nieder-Florstadt «nb Pail Marx au- Gießen, erstere« zum Hochbauaufseher bei dem Hochbauamte Gießen, letztere» zum Straßenmeister z« ernennen. ** Bom Großherzogliche« Gymnasium. Dem diesjährigen Programm des Großherzogl. Gymnasiums zu Gießen ist eine Abhandlung de- Herrn Dr. Georg Clemm beigegeben, betitelt: „UhlandS Trauerspiel „Ernst Herzog von Schwaben" »IS dramaturgische AnsangSlectüre im Gymnasium, 1. Theil." Die am 14. März d. I. abgehaltene Reifeprüfung haben wir bereit- erwähnt. Die Anstalt hatte am Anfang de- SchuljahreS einen Bestand von 365 Schülern, wahrend de» Schuljahre» traten ein 23, ausgetreten find 25, sodaß für den JahreSschluß verblieben 363. Dem ReligionSbekenntniffe «ach befinden sich darunter 337 Evangelische, 16 Katholiken, 34 Israeliten, 1 ConfesfionSloser. Die Prüfungen finden am 29. und 30. März, nach denselben die Bekanntmachung der Versetzungen und die AuStheilung d?r Zeugnisse statt. Die Anmeldungen zur Aufnahme werden Montag, den 22. April, von 9 bis 11 Uhr entgegengenommen. • • Der 80. Geburtstag bei Fürsten Bismarck wird hier am Sonntag den 31. März festlich begangen werden. DaS morgen erscheinende ausführliche Programm enthält folgende Nummern: 1) FestactuS von 6 Uhr ab in Steins Saal« bau mit Gesang-vorträgen, lebenden Bildern, Festrede und Festspiel. 2) Fe ftcommerö ebendaselbst von 9 Uhr ab. Da nur beschränkter Raum zur Verfügung steht, so ist zu empfehlen, daß man sich, sobald die Ausgabe der nummerirten Karten zum FestactuS eröffnet wird, mit solchen versieht. * • Die deutsche Turuerschaft wird bet der Ehrung de- Alt-ReichSkanzlerS nicht fehlen. Der deutsche Turn« Ausschuß hat beschlossen, anknüpfend an Jahn- Schlußworte seiner Schwanenrede: „Deutschlands Einheit war der Traum meines erwachenden Lebens, das Morgenroth meiner Jugend, der Sonnenschein meiner Manneskraft und ist jetzt der Abend- Vern, der mir zur Ruhe winkt" — dem Schöpfer der deutschen Einheit zu seinem 80. Geburtstage im Namen der deutschen Turnerschaft eine Ehrengabe darzubringen. Diese besteht in einem auf einer Eichenholztafel angebrachten vergoldeten Stlberkranz. Auf der Stirn der Tafel stehen die angeführten Morre des Turnvaters Jahn, in der Mitte des Kranze- die daran anknüpfende Widmung. Zu beiden Seiten des Kranzes befinden sich auf Silberbändern, die sich um Säulen winden, die Namen der Kreise der deutschen Turnerschaft. Unter dem Kranz steht die Jahreszahl 1895. Jeder Kreis trägt zu den Kosten 15 Mark bei. • • Mtlitärdieuflnachrichteu. v. Han ft ein, Pr.-Lt. vom Juf.'Regt. Kaffer Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, von dem Commando als Erzieher bei dem Cadettenhause in Karlsruhe entbunden. Graf zu Solms-Laubach, Pr.-Lt. vom Leib-Garde-Hus.-Regt., k la suite des RegtS. gestellt. Erbprinz zu SolmS-HohensolmS-Lich, Sec.- Lieut. k la suite desselben RegtS., mit dem 1. April d. I. in daS Regiment wieder einrangirt. — Bei der Eadetten- Bertheilung pro 1895 wurden dem Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116 der Portepee-Unteroffizier v. Pentz I. als Secondelieutenant und der Cadett Kade als characterisirter Portepeefähnrich zugetheilt. * • Die gegenwärtig gellende« Aushebungs-Bestimmungen, welche die früheren Anforderungen für die Beurtheilung der körperlichen Brauchbarkeit der in die Armee einzustellenden Mannschaften erheblich herabsetzen, haben, nach der „Dass. Ztg.", zur Folge gehabt, daß im Laufe deS verflossenen Winters zahlreiche Entlassungen wegen Dienstuntauglichkeit stattfinden mußten, und gewiß hätten viele junge Leute, die den strengen Anforderungen deS Militärdienstes nicht gewachsen waren, dauernde Schädigung ihrer Gesundheit erlitten. DaS habe dahin geführt, daß neuerdings die AuShebungScommissionen angewiesen seien, etwas ausgiebiger bei der Zurückstellung schwächlicher Mannschaften zu verfahren. Weiter theilt daS Blatt mit, die neuen Offizierssäbel und die grauen Mäntel hätten sich nicht bewährt. ES werde deshalb eine Aenderuug geplant. Die Sonntagsruhe für?Z«dustrie^ vud Handwerk. Am kommenden 1. April treten die retchsgesetzlichen Bestimmungen über die Sonntagsruhe für Industrie, Handwerk «nd Kleingewerbe in Kraft, womit daS seit 1. Juli 1892 in Wirksamkeit bestehende „SonntagSruhe-Gesetz" für daS Handelsgewerbe seine bedeutsame practische Ergänzung erfährt. Die Borerhebungen von zuständiger Seite über den muth« maßlichen Einfluß der Sonntagsruhe auf den Betrieb und die Leistungen in den vielen verschiedenen Branchen der industriellen wie handgewerblichen Tätigkeit find sehr sorg« fällige und eingehende gewesen, so daß wohl gehofft werden kann, es werde die Durchführung der neuen gesetzlichen Bestimmungen weniger mit den Jntereffen deS praktischen Lebens collidiren, als dies seinerzeit von der Sonntagsruhe im HandelSgewerbe gelten mußte und zum Thetl noch jetzt gilt. Wie schon im Handelsgewerbe, so sind auch in den «eisten Zweigen der Industrie, weniger allerdings deS Hand« Werks, von vornherein eine Reihe Ausnahmen von der allgemeinen Sonntagsruhe festgesetzt worden. Dieselben be« ziehen sich bei der Industrie hauptsächlich auf complicirtere «ud schwierigere Betriebe, die eine Unterbrechung der Arbeit «tcht vertragen, beim Handwerk und Kleingewerbe auf die Branche mit sogenannter Saisonarbeit, bei der ebenfalls die Sonntage mit zu Hilfe genommen werden müffen. Doch selbst diese Ausnahmen haben nur für eine bestimmte Anzahl von Sonntagen im Jahre Gültigkeit, die Arbeit steht hierbei dazu noch unter strenger polizeilicher Soulrolle. In solche« ! Fälle« muß aber den betreffeudeu Arbeiter« dann Vers ein freier Tag t« der Woche gewährt werden. An den beiden Feiertagen der großen Kirchenfeste ist für alle dem neuen Gesetz zu unterstellenden Betriebe unbedingte Rahe vor« geschrieben, mit wenigen Ausnahmen. In Fällen, die zur SonotagSarbeir zwingen, ist stets besondere polizeiliche Er« laubniß erforderlich, was sogar für eigentliche Nothsälle gilt. Wie sich nun da- neue Gesetz für Industrie und Handwerk in der Praxis bewähren wird, das bleibt freilich noch abzuwarten. Sicherlich ist regierungsseitig bei Erlaß der Ausführungsbestimmungen zu dem neuesten Sonntagsruhegesetze Alles gethan worden, um unnörhige Härten für die betref« senden Kreise möglichst zu vermeide«, aber in der Praxi- pflegen sich eben die Dinge stet- etwa- ander- darzustelleu, als am grünen Tische. Man weiß za, wie zahlreiche Klagen und Beschwerden alsbald nach Inkrafttreten der reichSgefetz« lichen Sonntagsruhe für daS HandelSgewerbe erschollen, da eS sich sehr rasch zeigte, daß dies Gesetz in sehr vielen Punkten mit den Erforderniffen und Jntereffen deS praktischen Lebens in direcrem Widerspruche stand. Seit jenem Zeitpunkte haben die Bestimmungen über die Sonntagsruhe im HandelSgewerbe wiederholt abgeschwächt werden müffen, und hat es sich überhaupt nöthfg gemacht, den zuständigen Behörden freiere Hand in der Auslegung der einzelnen Bestimmungen zu lassen, trotzdem herrscht selbst heute noch vielfach Unzufriedenheit mit dem die Sonntagsruhe im Handels« gewerbe betreffenden Gesetze. ES steht zu befürchten, daß die nämlichen Übeln Erfahrungen auch mit der Sonntags- ruhe für Industrie und Handwerk gemacht werden, eS werden sich zweifellos bei der Uebertragung auch diese- Gesetzes in- Practische so manche bedenkliche Härten und sonstige drückende Seiten desselben Herausstellen. Hoffentlich wird dann die Regierung hierbei ebenfalls möglichst Abhilfe schaffen und für milde Auslegung der einzelnen Bestimmungen sorgen, soweit hierdurch da- innere Wesen des ganzen Gesetzes, das doch in erster Linie Hunderttausenden von Arbeitern eine größere sonntägige Ruhe- und Erholungspause verschaffen will, nicht berührt wird. Vorerst aber wird jeder Industrielle und selbstständige Handwerker gut thun, sich bei Zeiten mit den Hauptpunkten deS neuen Gesetzes bekannt zu machen, und sich über etwaige seine spezielle Branche betreffende kniffliche Einzelheiten bet den zuständigen Behörden genau zu infor- miren, denn „Unkenntniß der Gesetze schützt vor Strafe nicht \" * • Brauereien in Hesse«. In dem abgelaufenen Jahre waren im Großherzogthum Hessen 244 Bierbrauereien vorhanden und zwar 135 in den Städten und 89 auf dem Lande- davon waren nur 183 Brauereien im Betriebe- in den letztgenannten wurden nur in 7 obergährtgeS und in 176 untergährigeS Bier gebraut. Die gesammte Production belief sich auf 1,053,696 Hectoliter Bier, für welches 925,049 Mark Brausteuer vereinnahmt wurden. Mit dem EtngangSzoll rc. belief sich der Gesammtertrag au Bier« abgaben auf 1,072,464 Mark^ *• Zur Beachtung für Viehzüchter. Ein Landwtrth verkaufte kürzlich eine fette Kuh nach Wetzlar. Dort wurde dieselbe auf die Freibank verwiesen und nach thierärztlichem Gutachten der Werth deS Fleisches auf 45 Pfg. das Pfund festgesetzt. Da sich in Wetzlar zwar eine Freibank, aber kein Metzger befindet, der auf derselben daS Fletsch auShaut, so war der Landwtrth gezwungen, daS ganze Fleisch für 80 Mk. an einen dortigen, Freibankfleisch führenden Metzger zu verkaufen. Hätte der Landwtrth die Kuh an einen Gießener Metzger verkauft, so hätte er, wenn sie auf die Freibank verwiesen worden wäre, gelöst für 500 Pfd. Fleisch k 45 Pfg. gleich 225 Mk., für die Haut 16 Mk., für Fett und Kopf 10 Mk., zusammen 251 Mk. Hiervon gingen ab an Octroi, Schlachthaus- und Freibankgebühr 36 Mk., so daß ihm noch 215 Mk. verblieben wären, also 135 Mk. mehr wie in Wetzlar. ES sollte sich daher jeder Landwtrth überlegen, bevor er Bteh nach auSwärtS verkauft. U|E. Echzell, 24. März. In dem benachbarten Bingenheim feierte gestern daS W. Scheib ffche Ehepaar daS seltene Fest seiner goldenen Hochzeit. Es war beabsichtigt, den Jubilaren, die beide noch rüstig sind, eine Ovation zu bringen. Da aber gebeten wurde, davon abzuseheu, wurde jede weitere Veranstaltung unterlassen. Ein anderes Ehepaar, I. Sch l euntng und Frau, feierte tm vorigen Jahre die goldene Hochzeit, und ein drittes Paar, Herr Altbürgermeister Lahm und Frau konnte bereits vor drei Jahren die goldene Hochzeit begehen. Da der Ort Bingenheim nur sechshundert bis fiebenhundert Seelen besitzt, kann eS als eine große Seltenheit angesehen werden, daß drei Ehepaare sich darunter befinden, welche bei relativ guter körperlicher und geistiger Frische ihre goldenen Hochzeiten feierten. Der Fall steht aber durchaus nicht vereinzelt in dem genannten Dorfe da, denn Ende der fiebenziger Jahre kam es vor, daß gleichzeitig drei Ehepaare an einem und demselben Tage ihre goldene Hochzeit feierten. DaS ist ein Ereigniß, welches im Hinblick auf die jetzt noch lebenden Jubelpaare darauf schließen läßt, daß die^Ehen in Bingenheim durch ein langes Bestehen gesegnet finb.J § Aus dem Ohmthal, 25. März. Die Preise für fette Schweine sind in letzter Zeit ganz bemerkenSwerth herabgegangen. Während noch kürzlich für daS Pfund Lebendgewicht 40 und 41 Pfg. bezahlt wurden, geben die Händler nur 34 Pfg. Im vorigen Jahr bezahlte man im diese Zeit noch 43 Pfg. für daS Pfund Lebendgewicht. Auch in den hohen Ferkelpreisen berichtet man von einer RückwörtSbewegung. So wurde daS Paar Ferkel auf verschiedenen Märkten erst mit 20 bis 30 Mark bezahlt, Einlegschweine waren schon für 60 bis 70 Mark erhältlich. Wenn auch den Schweinezüchtern ein Fallen der Preise nicht- weniger al- willkommen ist, so muß doch betont werden, daß diese Preise fßr Ferkel und Läufer seither entschieden zu hoch waren «nd i» keine« rechten Berhälwiß zu de« Preise der gemästeten Schweine standen. — Altenhai«, 25. März. Zn den hiesigen Brände« bemerken wir, daß verschiedene Umstände, wie da» Ausbreche» beider Brände um dieselbe Zeit, auf evenr. Brandstiftung schließen ließen. Infolge dessen har da- Gericht die Untersuchung in die Hand genommen. Beide Abgebrannten find in der Stettiner Feuerverficherung-gesellschaft versichert. Der Jnspector der Gesellschaft, der behuf- Regulirung de- Gotta» scheu Brandschaden- hierher gekommen, befand sich noch in der Nähe, al- er abermals hierher eilen mußte. A Mainz, 24. März. Vie Hochwasser- «nd UeberschwemmungSgesahr rückt immer drohender heran. Hier wächst der Rhein fongesetzt sehr beträchtlich — in den letzten 24 Stunden nahezu 50 Eeatimeter — und lauten in gleichem Sinn die von Maxau, Mannheim und dem Main vorliegenden Nachrichten. Nur von Wimpfen wird langsame- Fallen de» Neckar- gemeldet. In den Niederungen nächst der Stadt find die Aecker und Wiese« bereit» tbo schwemmt, ebenso werden die niedergelegenen Ufer i« der Stadt schon stellenweise von dem Wasser überspült. I« früheren Jahren waren bei dem gegenwärtigen Wafferftand die unteren Stadttheile schon vielfach überschwemmt, eine Calamität, die Dank unseres Entwässerung»- und Eanal- system» erst wieder dann eintreten kann, wenn der Rhein «och etwa 3 Meter steigt, beziehungsweise zu einer Höhe kommt, die den bis jetzt bekannten höchsten Wasserstand vom Jahre 1784 um einen halben Meter überragt. — Nach einer Mittheilung der hiesigen Localblätter planen eine Anzahl hervorragender Mainzer Persönlichkeiten im Jahre 1897 hier i« Mainz eine internationale WetnauSstellung z« veranstalten und soll dieserhalb bereit- eine Besprechung statv- gefuoden haben. In WeinhandelSkreisen ist hiervon nichtbekannt und bedarf daher die Mittheilung noch der Bestätigung. Dermifcfctc». • Frankfurt a M., 21. März. Die Stadtverordnete» beschlossen heute bei der Etat-berathung die Aushebung bei BürgerrechtSgelde». • Im Tode vereint. Als dem CentrumS-Abgeorduete» von Schalscha die Sterbesacramente gespendet werde» sollten, stürzte seine Gattin plötzlich hin und war nach kurzer Zeit eine Leiche - der Priester, der ihre- Gatten wegen erschien« war, konnte ihr nur noch die letzte Oelung reichen. * Denkmal für Eapitäu von Gössel. Dem heldenmllthtge» Capitän der „Elbe", von Gössel, soll al- ehrende Anerkennung seine- echt seemännischen Verhalten- ein Denkmal errichtet werden. Der Bildhauer Everding in Breme« hat den Auftrag erhalten, eine Reliesbüste de» Eapitän» anzw- fertigen. In drei Monaten soll die Büste bereit» fertig fei». Der Kops wird lebensgroß und in weißem Marmor, die Umrahmung in töuigem Marmor au»gesührt werden Al- Ort der Anbringung der Büste hat der Norddeutsche Lloyd seine Paffagierhalle in Bremerhaven zur Verfügung gestellt. Die Kosten de» Kunstwerk» trägt zu einem Theile der Lloyd, zum Theil sind sie durch freiwillige Gaben im Jnla»de aufgebracht worden. * Zur Wohnungsfrage. Da» Einfamilienhau» — so sagt der „Vorwärts", da» Eentralorgan der focialdemo- krattfchen Partei Deutschland» — sei eine rechte Bourgeois« schöpsung für die kleinen Rentier» — und soliden Leute. DaS Zufammenwohnen hingegen Pflanze die Solidarität i» gleich bedrängte Herzen. DaS heißt aus deutsch solide Leute geben keine Rekruten ab für die Exerziermeister, welche die Masse der zielbewußten Proletarier commandiren Da» heißt ferner: in den Arbeiterkasernen der Großstädte und Jndustrieorte und in den unsäglichen Mißständen, die i» diesen Zellenbauten aufgehäuft liegen, findet die Soeial demokratie ihre bequemsten Agitationsgebiete. Durch diese UrtheilSabgabe wird der „Vorwärts" wider feinen Wille» in überzeugender und eindringlicher Weife der beste Anwalt all der Bestrebungen, die sich eine Verbesserung der Arbeiterwohnungen in Stadt und Land al» Ziel vorgesetzt habe». ES ist doch eine recht eigenthümliche KampseSweise, für die MiethScasernen einzutreten und dabei zu behaupten, «a» nehme die Jntereffen de» arbeitenden Volke» wahr. Vir wissen wohl, warum sich die Socialdemokratie nicht damit befreunden mag, auf dem Dege der WohnungSreform Volk»- Wohlfahrt und BolkSgefittung zu festigen. Diese Arbeit iß ja nicht darnach angethan, da» Volk unzufrieden zu mache» und die foctale Revolution in die Wege zu leiten. Um io mehr sollen sich alle wahren Volk-freunde in Stadt und Land die Aufgabe stellen, unseren arbeitenden Volksgenosse» möglichst angenehme MiethSwohnungen zur Verfügung zu stellen und, wo eS irgend angehr, ihnen ein Stück deutscher Erde mit einem eigenen Häuschen unter die Füße zu geben. Jeder seßhafte Mann, der den Werth der eigenen Scholle erkannt hat. entwächst ganz von selbst dem Einflüsse socialdemokratischer Irrlehren. Arbeitervereine, Männer- uni Jüngling-Vereine, Spar- und Ballgesellschaften müssen noch viel nachdrücklicher wie bisher den Bau von ArVeiter- Wohnungen betreiben. Der Staat und die Gemeinde hat, wie eß auch schon geschehen ist, für ihre höheren und niedere« Beamten mustergtlttge Wohnungen zu schaffen. Bor Allem aber muß die Gemeinde der frevelhaften Speculation-wuth mit Grundstücken und MielhSkaierneu entgegentreten «nd nicht länger zögern, den Bau von Arbeiterwohnungen, aber nicht in besonderen Arbeitervierteln, selbst zu betreiben. Da» Eapital, da» sie hier anlegt, trägt die besten Zinsen. • Rußlands Aeichthu« in Erzen aller Metalle, a» Sohle» und Petrolenm ist wohl so groß, wie in keinem andere« Lande Europa»- aber so lange noch Eisenbohnverbindunge» nach den Hauptfundstellen fehlen, kann von einer lohnende» Hebung dieser Schätze noch nicht die Rede sein. Die Haupt- n A Stück 6 Monat alte Schwel«« XV »erlauft 2387 »enuel, Riegelpfad 12. r. Die Stadlvttordvttk, R dir Aushebsvg dei $,tl,e h“ Mßte. in btt .ö°chwasst, grsrht [e6 Nyet jjwttRtommt tint und ttoül, iu einer M» fnwJ »om gQ)u NüNet. ’ We 1897 ¥w |, ■ ‘•««UlhUuM ,, * t” HI««»» «14« “Ifitaj not bet CentrumS«Abgeordileta «ente gefpendet verdn ^in und war nach lurjn 8 Gatten wegen erschien Delling reichen. jil. ®t» ^fbrniitjiga W alt tljitnbt Xg. trWtaa du Denkmal irding in Brrwen hat e btt LayMt m\> W bereits srNiz \t\». »eifeem Marmor, die -geführt werden. Kit btt Norbbtutsche Aohd zur Dtrfügung gefteLt. i einem Theile der Lloyd, Gaben im Jnlande ans- kinfavilienhans - alorgau der fodalbtai- I eint rechte BouraeoiL- - und soliden kente. rnze die &ollbndtit ic •ifet auf bt* Wt die EMiemeisier, welche ritr cmmandirtn. W cnö der GrvfeM^ to Mifeständen, die w L findet die 6oM l» wider seinen M» $,|[e bet beste «ft •rbtlferane bet «ft"‘ Ziel WM ft gtmtftWÄ. B ' et 1« deh-B", « de« Solle» * *■ ,®ä« oit ““ftX n« i> W i«, » 6* ■55.*# • S'St'l irvereint' ” ikM«” “ ft n”b .-L-tninb«111? A-h° " z.t * i« 'ftLlatiiwft .|6a(ten «b tn tntgft’ niet «W •Ä®* « „ ,let»* <# ‘V«**£ °°»** ftül* * ’■ I Laubsäge-Artikel G.SCHALLER&CO. jJaPT KONSTANZ BarttUtttoS j Katalog umsonst) Technische Fortschritte uch° rbr-nnt werd7n. "Dte Einrichtung besteht nach der W°ch^ Barometerstand. rra L. t ; ?8 (in der Art, «rSße und Berg, versteigert werden: Emil Orbig 5,75 km, Eichen-Stämme, mit (Inh.: Lach). im 752 der bei Heinr. Wallach, Marktpiste. 2 S4,5 0,96 0,52 9,33 1,88 M // H 48 3 10 167 27 10 8 10t 15 860 470 470 2 0,5 1135 Eichen- Erlen- Radel- Thermometer: min. 4- 5' R , max. 4- 9' R- Hygrometer: Neues iscuit steht. Run fiel ei der klugen Polizei aber auf, daß i« letzter Zeit die i» den Drlieateßläden feil gehaltenen confer« virten Saueen so auffallend billig wurden und einer ungemein großen Nachfrage zumal von Seiten der Restaurant- sich erfreuten- bei näherer Untersuchung gaben dann die unter der Flagge von Hammel«, Roastbeaf-, Laib , Schweins«re.» Saucen segelnden „Saucee piquantes“ Ausschluß über den Verbleib der vielen Schlachtrosse und wurden denn auch einige Fabriken ermittelt, welche diese Spccialität lieferten - um festzustellen, ob man solche „Rocinanten-Sauce* oder reelle, ihrem Namen entsprechende Waare vor sich hat, bedarf ei nur, die verdünnte Sauce mit etwas Salpetersäure an- zusäuern und vorsichtig am Rande des SchauglaseS etwas mit Jod abgekochieS Wasier auffließen zu lasten- bildet sich ein violett-rother Ring, so stammt die Kraftbrühe vom Die Zusammenkunft ist aus Sicherstraße an der 7. Schneise. Gieße», 25. März 1895. Gutachten. Herr Carl Better in München übergab mir eine als „Haarwasser“ S 9 « 9 ® Sicherheitszweirad billig ,u verkaufen. . „ _ 2557 Gsün-er-erffraße empfohlen »erden kann. Die «erlagsh-ndlrmg b°t krtne Müb< gescheut, trotz bei billigen Preises da« Werk in Ausstattung tadellos )U gestalten. UQoaaooaaapoQDoouwuütxju. 23ß3 Italiener Rothweiu, r~ zu 70 te«d 90 Pfg. die »lasche, L^... ..... eWPfi£C. Roth II., Wallthorstr. 5. 2k. Koch Nacht sollen im Gießener Stadtwald, in den Districten Brauhof und Anna- witterrrngrarrsfichteii am 26. März Mittags 12 Uhr (Wetterhäuschen in der Südanlage). Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 2668 Eichen« „ Buchen-Knüppelholz, Henneberg-Seide - nur ächt, wenn direct ab meiner Fabrik bezogen - und farbig, von 60 Pf. bis Mk. 18 65 per Meter - gtatt^gestreift, rarr».rt gemustert, Damaste rc. (ca. 240 versch. Qual und 2000 versch. Farben. Dessins rc.), porto- und steuerfrei las Haas. Muster umgehend. 197 Seiden-Fabrik 6. Henneberg (K. k. Ho«.), Zürich. sachlich Erze führenden Gegenden find vor alle« das Ural- gebirge, das südliche und südwestliche Rußland, das südliche Polen, Sibirien und Südfinnland. Zur Zeit sind die Ural- Montanwerke die wichtigsten, die z. B. allein % Don allem in Rußland producirten Gußeisen liefern- die Erze find hauptsächlich Magneteisenstein, Brauneisenstein, Hämatit, Chrom- und Manganeisen- die Fundstellen für Brauneisen- stein, gegen 2000 an der Zahl, find unerschSpflich, viele aber noch gar nicht angebaut. An Manganeisenerzen wurden 270000 Tonnen im vergangenen Jahre verarbeitet. Gin Umstand, der die Vorzüglichkeit des Ural-EisenS bedingt, ist der, daß die meisten Hochöfen die Erze nur mit Holzkohle produeieren, da der Waldreichthum des Gebirges dieses Heizmaterial viel billiger erscheinen läßt, als die dagegen im Verhältniß theuere, daselbst ebenfalls vorhandene Steinkohle. — (Mitgetheilt vom Internationalen Patentbureau Carl Fr. Reichelt, Berlin NW.) ♦ Siu Uaicum in der deutschen Geschäftswelt besteht in KönigSwinter a. Rh., nämlich eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, bestehend aus einem einzigen Mitglied. SS gibt also, wie die „Monatsschrift für Actienrecht und Bankwesen" hierzu bemerkt, thatsächlich in Deutschland einen Menschen, der neben seiner physischen Person zugleich eine juristische Person darstellt, also zwei Persönlichkeiten in sich vereinigt. Er hat sich selbst daS Vertrauen geschenkt, sich zum Geschäftsführer zu bestellen und eS ist zu erwarten, daß er dieses Vertrauen rechtfertigen und die ihm von ihm selbst gegebenen Vorschriften streng befolgen wird, damit er nicht fa die Lage kommt, sobald er sich als Generalversammlung sonstituirt, sich auS seiner Stellung als Geschäftsführer abzuberufen. Die Beschlüsie in dieser Generalversammlung werden jedenfalls einstimmig gefaßt, denn eß ist nicht zu befürchten, daß er sich von sich majoristren lasten wird. Jeden- falls kann er sich sein Gehalt jeden Augenblick erhöhen lasten »nd es ist ein feierlicher Moment, wenn der versammelte Gesellschafter sich den Dank sür seine Geschäftsführung durch Erheben von seinem Platze aussprechen wird. ♦ DaS Alter der Papste. Papst Leo XIII. hat am 2. März seinen Eintritt in das 18. Jahr seines Pontificats und in sein 86. Lebensjahr gefeiert. Damit ist er über daS DurchschnittSmaß der Lebens- und RegierungSzeit der Päpste weit hinausgerückt. Von den 263 Päpsten, die man seit PetruS zählt, haben nur 11 länger regiert als 17 Jahre und seit der Rückkehr des PapftthumS von Avignon (1378) haben nur 16 Päpste das 80. Lebensjahr überschritten. Der jüngste dieser 80 jährigen war Gregor XVI., der 1846 im Alter von 80 Jahren und 8 Monaten starb. Dann kommen Gregor XII., CalixtuS II. und Benedict XIII., die 81 Jahre alt wurden. Die Päpste Alexander VIII. und Pius VI. starben nach vollendetem 82. Jahre. Vier vollendeten das 83. Jahr: Gregor XIII., Jnnocenz X., Bendict XIV. und Pias VII. Paul HI. starb mit 84 Jahren und Pius IX. wurde 85 Jahre alt, wie Clemens X. und Clemens XII. Die Päpste, die seit 1378 daS höchste Alter erreichten, sind Siemens XI., der beinahe 92 Jahre alt war, als er starb, mb Paul IV., der mit 89 Jahren Papst wurde und im Alter Dom 93 Jahren starb. Von Leo XIII. erzählt man;, er rechne bestimmt darauf, 90 Jahre alt zu werden, denn dies fci ihm in seiner Jugend prophezeiht worden. Früher war eS allgemeiner Glaube, kein Papst werde 25 Jahre lang regieren, die Zeit, die angeblich der Apostel Petrus der Gemeinde in Rom vorgestanden hat- dieser Glaube ist ledoch durch PiuS IX., der 32 Jahre regierte, zu Schanden gemacht worden. Der Glaube fand sogar seinen Ausdruck im Skrönungsceremoniell. * Die Zahl der jährlich i» Pari« zu NahruugSzweckeu w den öffentlichen Schlachthäusern geschlachteten Pferde hat eine geradezu beunruhigende Höhe erreicht, da z. B. im letzten Jahre 2000 „Schlachtroffe" den Tod im Schlacht- Hause fanden, wogegen die geringe Zahl von nur 120 Läden, die Pferdefleisch führen, tn keinem richtigen Verhältniß dazu Prima Akpftiwtm empfiehlt Wodell-Mt- -wie 9T sämmtliche Mbeitetl der Saison tn Damen-, Mädchen- und «nabenhüten, Stoffe, »änder, Spitze«, vlnmev, Aeder« und Hut- fournitnren sind in großer AuSw^l etngetroff.n. _ 2681 A. Fangmann Wwe. ________»ad«hofffraße._______ Frühjahrs-Saatgut. H. Schudt, Domäne Hof Rheinfelden. Post Waller, flädten. empfiehlt: » . . .. in bewährten Sorten: Be- Steigt treibt Äae «erweizen, WevbS bartlose Gerste; sowie Saat Win: Prof.vr.Märcker, »rnee, Erste von N^SmmOdork, Aspasta. sowie btoerfe and. Sorun, welche ich als Versuchsanfteller der deutschen Kartoffel-Culturst^ion anbaue. — Muster osn Getreide u. Preislist« auf Verlangen gratis und franco. 11041 Fichten- , „ Eichen« Stangen, „ Fichten- n Eschen- „ w BucheN'Scheüholz, - Eine SackauSklopsmaschine. 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Gießen, den 23. Marz 1895- 2kßo Gr Direction. gegen frankirte Einsendung von 20 zu 1 «Inder, empfiehlt beziehen, Angebote, in welchen die Station. I 9ßtun5 gll Pfg. ..x «ja» hi» 9fnH,f,ritna erfoloen foQ-1 t*61 vv riö ve-kehr, Land, nnd voUrwirthschaft. •Ute«» 26. März. Marktbericht Ank»^em heutige» »och^L« kostet-- »utter pr Md- ^ 0,75-0 9^Hühners per Stück 5-6 4, Enteneier pr- St. 6 Gänfe-ier pr. ©v 10—11 X »äse pr- 6t. 5-8 A, «äsem^ie or. 6t-8 «rosen pr Liter 20 A, Linsen vr. Liter 32 H, Tauben pr. Paar _ bl« 130 üänerpr. Stück Jl 1,30 bi« 1 50, Hahner pr. Stück 1'60-2.00, Enten pr. St- X 1,80-2,20, £)chlenfirisvr .^td. 74__78 A, Jhib»u. Riudfle-sch pr. Psd. 66—70^, Dchweif'fleisch pr. ®fb 64—72 Ä Kalbfteisch pr. Vsd. 60-66 X Anmvelfleisch pr. Md' 60—70 T ”Spr- 100 mTÄÄ TH pr M-tück -A, Zwiebeln pr. «entart 6,00-0,00 X, MUch pr. Liter 16-20 X - .. Lo Bestens empfohlen werden Maggr« hlt 2518 vractische Gießhäbnchen zum fparfatnea C. Roth II., Wallthorstr. 5. und bequemen Gebrauch der Suppen- -------Würze.___LLZft Universität- - Nachrichten. — Mr Heinrich Simon in London stiftete dem Owens College in Manchester 5000 Pfund für die Errichtung etaeS Lehrstuhles für deutsche Sprache und Literatur. Literatur und Annft. — »strst BiSmar«. Ein Bild seines Lebens. Mit eine» Porträt deS Fürsten nach einer Originalzeichnung L. Arndts und zahlreichen Text-Abbildungen. 196 Seiten 8', 6-bunden 1.25 Mk. Unter dem obigen Titel ist soeben im Verlage von Fritz A ttnning- florff in Berlin eine sehr hübsch auSgestattete, geschmackooll gebundene Biographie deS Fürsten erschienen, die, wie d" »"leger in seinem Begleitwort bemerkt, „ihr Entstehen der Absicht verdankt, dem deutschen Volke ^ung und Alt, zum 80. Geburtstage Bismarcks eine fr'sch und floll geschriebene anschauliche Schilderung seines Lebens und Strebens zu geben und dadurch mit dazu beizuttager, dah den weitesten Kreisen mehr und immer mehr das 1Lerfiandnth erschlossen wird, für die Gröhe und Bedeutung deS Mannes, dem wir zumeist unser einiges Deutschland verdanken. — De* nei«< Ma1er.»oihsch«». Ekl practischer Fahrer durch daS W.ffenswürdigste aus Dem Gebiet der HandelSwiffenschaften. Bearbeitet von der Redaction deS (großen) Mater-Rothschild. Zweite neu bearbeitete Zufiaee. Aelnun, 1. V-tl»g » Sutach- unb L>andelswtffenschaft (Dr. P. Langenscheidt), Berlin bw. 4b. jn 11 Lieferungen ä 50 Pfg. Der .Kleine Maier-Rothschild will in verständlicher Form und feffelnder Darstellung, frei von schulmäßiger Steifheit und Umständlichkeit, ben strebsamen langen Kaufmann nicht weniger wie den Gewerbetretbendm und Handwerker bei seiner Ausbildung unterstützen und ihm über alles W'sfenswerthe knappe, aber genügende Auskunft geben. Aehnlich wie der Jlctne Daniel oder Moetz der -kleine" Meyer oder BrockhauS zu ihrer »großen Ausgabe fich verhalten, io bildet der „Kleine Mater-Rothschild eine für daS Lerständniß des Anfängers und des einfachen Mannes berechnete Vorschule und Einführung in den »großen , von der Kritik als Ideal eines kaufmännischen Lehr- und Nackschlagebuches bezeichneten Maier-Rothschild" des gleichen Verlages. Mit diesem scharsbegrenzten, einheitlichen Plane ist der ^Kleine Mater-Rothschild neu unb einzig in seiner Art Die ersten Kräfte auf den einzelnen Gebieten haben sich vereinigt, ein durch Kürze, Reichhaltigkeit, Klarheit und Faßlichkett mnft-raültiaes Buch äu schaffen, daS jedem im Geschäftslrben Steherchen als unentbehrlicher Führer für seine ersten Studien besten« Frische Kieler Mcklinse empfiehlt 12121) I. M. Schulhof. Apfelsinen, Citronen, Feigen, Brünellen, 2662 Zwetschen, Rosinen, Mandeln, Vanille, Cltronat, Orangeat rc. empfiehlt Heinrich Wallach. Schellfisch u. Cablian „ Buchen-Stockholz, , Eichen- „ „ Erlen- , n Nadel- Wellen Buchen-Reistg (Durchforstungswellen), Wellen Eichen-Reisig, „ Erlen- „ „ Nadel- „ R gen- trte yunhtete UWeMkr Berometerfeel« gibt «tentz M aorhergrhrndev Tagti «■ Confirmanve«» J. Vogel, Neustadt 1. ------I Suppen- I würze _________I bei Glyctrin-Schweseimiilh-Zeise btefklb!2U tU,2bAnn!m^rb?ntbäÜ : Nürnberg(prämiirtB.Lande9-AuR8t. 1882), ju berichten. Di-ses Haarwaffer en Hal StP Erfoig eingeruhrt seit 186g, d" dawit angestellten Analyse^ zufolge. Fg„ielQng j^e^hen, geschmeidig ♦SifrTrt* tmoterien • ihre B'standtbeile wad blendend reinen Teints, von Aerztee finb solcher' Art daß von dem empfohlen gegen Haat-Aussohläfle, Haet- MtaUseb'er?in wohl! : jucken, Flechten, Grind, Kopf- und Ba* ^ätsig^r Einfluß auf das Wachsthum schuppen, Frostbetien,Schweisstoese 456 der Haare zu erwarten ist und stedt daher Verbesserte Theer-Seife,^35Pf. ihrer Anwendung keinerlei Bedenken ent. Jheer-SchWefel-Seife, 50 Pf. ^München, 7. September 1867. bei Heinr. Wallach, Marktplate. (L. 8.) Dr. H. g. Wittstem. R« haben i 40 Pfg. u. Mk. 1.10 bei I. e« Stehr, S-nnenstratze 25. AMn-AlyM ß'M M-tb-rmache». ß fofott frothnrnti und gtrudjlos, g Einfache, wie KnÄitm«» von Aedermann leicht anwendbar, Q elegante Allein ächt in Gießen: g 1 werden nach Pariser Schnitt zu billigen Gustav Walter, g j Preisen angefertigt, an onAHihttrA in. n rretvee ö wer. nationalen ^atenthureau Carl Fr. Reichelt, SSeriin N.W.) Ionb„n wird von einer Ventilattonseinrt-btung aniaelagm, in eb 0. • 3m3-hre 189t liefen hn Hafen »an R ew. N °t k -icht weniger als 879 Paffagterdampser, auS Europa kommend, flud) vetbrannt werden. Die Einrichtung besteht nach der^WockiN- ein- so groß diese Zahl auch erscheinen mag, so bleibt die- fd)dh M®euUdjer füllet" in ber Öfluptlfl*e flu8 einesettichl. UmgangSf. Sprach» unb Musikunterricht. Mäßiger Prei« Vorzüal Referenzen. AuSkunst ertbeilt Herr Ernwt Chai Her, Musikalien, Hii'blunp, Giemien.______________ rie«4ta§, den 26. «Lr, 1895c Gillpikl llharlollk faigr-prütirti«. «oßer «onnemeut. Donna Diana od> r Ntoli und Liebe. Lustspiel in 5 Aden von Moreta Kallfwäulliflhk KraNkil- & ökgräbnißkiiffk r. S. Geeste«. kb" Oröentliche Generalversammlung Montag den 8. April 1895, Abends 8V2 Uhr Klemt & Hanke, Göhlenan, 2682 Der Vorstand. — , * 5761 Ein dl« zwei Schüler können der alten Ktaserre zu vermiethen. 2396 gute ~ " * j|. H »ynhr, Sonrenstraße 2.°». y^pel Darlehen. 2670] Ein diesiger Geschäftsmann sucht .in Capital von ca. JL 20000 aufzunehmen, w lche« zum Betrieb eines bestebenden auswärtigen, äußerst rentablen Fabrik» geschäfte« Verwendung finden soll. Mebr- fache Bürgschaft sowie die ganze gleich» werthige Fabdt - Einrichtung wird al« unbedingte Sicherheit g geben- Gute und rentable Kapital« Anlage. Gest Offert, beliebe man unter A. D 100 an die Exped- b. Bl. zu richten. ststhrmacher-Lehrliug gesucht- 12674 AT Rädere« in der Erved. b Bl. Danksagung. Seit langen Jahren litt ich an sürckter» lichenKopiichmerzen, verbuuden mit stai ken Schwindelaniätten und Maaenschmerzen, so daß ich mich manchmal festhalten mußte, um nicht Hinhusallen. Alle dagegen angewandten Mittel waren er'olglo« und konnten die zu Rathe gezogenen Aerzte da« Leiden nicht beseitigen. Da erfuhr ich die Adresse de« Herrn Dr. med. Volbeding, domSopalh. «rzt in Düffeloorf, SSnigöalleeO und wandle mich nun on dtesrn Demselben gelang e«, mich in der kurzen Zeit von ca. drei Monaten vollstärdig wieder herzustellen unb kann ich nicht umhin, dem genannten Herrn hiermit meinen öffentlichen Dank auszusprechen. Düsseldorf, Erkratberstr- 31. Dermietilungen. 26'6) Bahnhofstraße 4t ist der dritte Stock, 5 Zimmer mttZubehör unb Ganen» benuftung, an ruhige Leute per 1. 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