Nr. 49 Mittwoch den 27. Februar 1S95 Der chietznier Anzeiger crldjrint täglich, nm Ausnahme deS MontagS. Die Gießener Pa«tlienvtL11er »erden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal deigelegt. Gießener Anzeig er Keneral-Anzeiger. LierteljShriger Avannemeotspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit vringerleh»- Durch die Post bezog«» 2 Mark 50 Pfg. Rtbortien, (Jpjcbitioa und Druckerei: -chulstraße Zlr.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigsblutt für den Grefzen. LL-r7LL?L-.'SLr!rr Hr°tisvnc°g-- Hi-ßm-r K-min-nk«t-r. Amtlicher Theil. Gießen, den 23. Februar 1895. Betr.: Die Darstellung des Zustandes der Fortbildung^- schulen im Kreis Gießen im Schuljahr 1894/95. Die Großh. Kreis-Schulcommisfion Gießen au die Schulvorstände des Kreises. Nach dem Schluß der Fortbildungsschulen am Ende dieses Monats oder int Laufe des Monats März wollen Sie alsbald die betr. Berichte an uns einsenden. In denselben ist anzugeben: 1) Zahl der Klassen, 2) Zahl der Lehrer, 3) Zahl der Schüler, 4) Zahl der abgehaltenen Stunden, 5) Vergütung für den ganzen Unterricht, abzüglich der Vergütung für Licht und Heizung. 6) Leistungen der Schüler, 7) Betragen der Schüler, 8) Zahl der Versäumnisse der Schüler: a. erlaubte, b. wegen Krankheit, c. unerlaubte. 9) Dasselbe wie 8, a, b, c, in Procenten ausgedrückt. Zugleich erinnern wir daran, daß die Fortbildungs- schulen in Gegenwart des Schulvorstands mit einer durch den Lehrervorzunehmenden öffentlichen Prüfung zu schließen sind. v. Gagern. Gießen, den 25. Februar 1895. Betr.. Das Landgeftüt, hier den Abgang der Landgestüts. beschäler nach den Landgestütsstationen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen OW die «rotzh. vürgermeiftereie« des «reifes. Wir beauftragen Sie, in Ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen, daß die Landgestütsbeschäler für die Land- gestüisstationen Berstadt, Butzbach und Grünberg abgegangen sind. v. Gagern. Nro. 7 des Reichsgesetzblatts, ausgegeben den 21. d. M., enthält: (Nro. 2215). Verordnung über die Abänderung der Verordnung, betreffend den Geschäflskreis, die Einrichtung und die Verwaltung der Deutschen Seewane, vom 26. Dezember 1875. Vom 4. Februar 1895. (Nro. 2216). Bekanntmachung über den Beitritt Serbiens und Lichtensteins zu der am 15. April 1893 zu Dresden abgeschlossenen internationalen Uebereinkunft, betreffend Maßregeln gegen die Cholera. Vom 15. Februar 1895. Gießen, am 25. Februar 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Deutschem Reichstag. 45. Sitzung. Montag, den 25. Februar 1895. Abg. Haenichen-DreSden (Land) hat sein Mandat niedergelegt. Interpellation Richter, betr. reglementwidrige WahlauS- schretbung für den Wahlkreis Eisenach. StaatSstcretär v. Böttcher erklärt, bah die Regierung bereit« in diesem Sinne thätig war. Die weimarische Regierung habe in Folge dessen den Termin aufgehoben und werde einen neuen mit Der Maßgabe der Aufstellung neuer Listen anordnen. Damit ist die Interpellation erledigt. Erste Lesung de« Finanzresormgesetze«. Schatzsecretär Graf Poiadowsky führt aus, es bandle stch nur um eine kleine Finanzresorm, die aber doch große Bedeutung in finanzpolitischer und wtuhschastlicher Beziehung habe. Eine Einschränkung der olsnsnla Fianckenftetn enthalte die Vorlage nur insofern, als die EinzelstaatkN nur den etatsmäßtgen B-trag der lieber: Weisungen enthielten und nicht den rechnungsmäßigen. Die Vorlage bedeute nur eine Stärkung der Reichsfinanzverwaltung. Daß daS Reich neuer Mittel bedürfe, sei ja allseitig anerkannt worden. Abg. Richter (frf. Vp.): Für neue Mittel müßten andere Wege gesucht werden. An sich könne doch Niemand bestreiten, daß jede neue Mehrbelastung einen Artikel oertheuere, demgemäß den Consum verringere und in Folge dessen zu Arbeiter - Entlastungen führe. Die Dortbetle der Einzelstaaten aus dieser Vorlage überschätze man. Der Schatzsecretär habe von einer jährlichen Steigerung der Reichsausgaben um 4 pEt. gesprochen. Von den 800 Millionen Reichs, ausgaben fielen 475 Millionen auf das Heer. Vielleicht rechne der Schatzsecretär etwa auch künftig mit einer jährlichen Steigerung des Heeres um 40 000 Mann. Am richtigsten wäre es, dieses Gesetz Überhaupt nicht weiter zu berathen. Bayerischer Bevollmächtiger Frhr. v. Stengel führt aus, Richter hätte sich in Bezug auf die Höhe der Mehrüberweisungen an Bayern pro 1894/95 doch wohl geirrt. Richtig sei jedenfalls, Feuilleton. ' Aus der hessischen Fransosenzeit. 1806—1814. Von Dr. Otto Buchner. (Fortsetzung.) Dir am Ende des Jahrhunderts sind schon lange daran gewöhnt, Nachrichten von wichtigen Ereignisten in kürzester Zeit von den Tagesblättern mitgetheilt zu lesen. Wie anders war das zu Anfang unseres Jahrhunderts. Jetzt kommen Nachrichten vom chinesisch-japanischen Kriegsschauplatz oder aus Abyssinien rascher zu uns, als die Nachricht von der Schlacht bei Leipzig nach Darmstadt. Freilich erschien die Großh. Hess. Zeitung in Quartformat nur dreimal wöchentlich. Wo jetzt der Telegraph in allerkürzester Zeit auf beliebige Entfernungen eine Nachricht trägt, war damals der Courier der Ueberbringer derselben und es hing von dem Pferd, den Wegen, der Witterung und tausend zufälligen Einflüssen ab, wann der Bote ankam. Ohne Zweifel wurde der König von Bayern spätestens am 19. October 1813 von der gewonnenen Schlacht bei Leipzig benachrichtigt, der Courier kam auch wirklich schon am 22. October in München an. Am 23. October kam die Nachricht nach Wien. Sicher kannte man auch in Darmstadt den Sieg der Verbündeten, aber die osficielle Zeitung durfte noch nichts darüber bringen- auch darüber enthielt sie keine Mittheilung, daß der Großherzog bei der Kunde von der Flucht Napoleons und des französischen Heeres schon vor der Schlacht bei Hanau (30. October) am 27. October nach Mannheim abreiste, um dem nahenden Kriegsqetürnmel zu entgehen. Dafür schickte er den wirklichen Geh. Rath und nachmaligen Minister du Thil nach Dörnigheim bei Hanau, wo das Hauptquartier der Verbündeten war und wo am 2. November der Beitritt Hessens zum Bund, also der Abfall vom Rheinbund erklärt wurde. Drohte doch ohne das abermals wie vor sechs Jahren die Gefahr des Mediatisirtwerdens. Die Großh. Hessische Zeitung brachte aber darüber erst in ihrer Nummer vom 6. November eine osficielle Mitthei- lung: „Nachdem des Großherzogs von Hessen, unseres allergnädigsten SouverainS König!. Hoheit Sich bewogen gefunden haben, mit den gegen Frankreich verbündeten und im Krieg ! stehenden Mächten unterm 2. d. M. eine vorläufige Allianz- Convention abzuschl'eßen, durch welche S. K. H. aus den : bisher mit Frankreich bestandenen Consöderations-Verhältnissen • getreten und der Sache der gegen Frankreich verbündeten Mächte beigetreten und Mitallnrter derselben geworden sind, so wird solches allen Dienern, Untertanen und Angehörigen im ganzen Großherzogthume zur Nachricht und Nachachtung ' hierdurch zu dem Ende öffentlich bekannt gemacht, daß sie alle in die Großherzoglichen Lande einrückende Truppen der alliirten Mächte als ihre treuen Freunde anzusehen, sie bestens auf- j zunehmen und sich von ihnen eine diesen Verhältnissen ganz । entsprechende Behandlung zu gewärtigen haben. Darmstadt, ! 5. November 1813." An diesem Tage kehrte Ludwig I. auch wieder in seine Residenz zurück. Früher als Hessen war Baden vom Rhein- : bund abgefallen (26. October). Jetzt konnte die Hess. Ztg. auch, über zwei Wochen nach ! der Schlacht bei Leipzig, ausführlichere Berichte über dieselbe , bringen und dabei den Abfall der württembergischen und i sächsischen Regimenter während der Schlacht mittheilen. Der Verlust der Franzosen wird aus 40000 M. Todte geschätzt ; und 40 000 Gefangene, 3000 Offiziere, 29 Generale und 340 Kanonen. Auch über die Schlacht bei Hanau wurden nun ausführliche Mitthe'lungen gemacht und der bewunderungswürdigen • Tapferkeit der verbündeten Truppen das höchste Lob gespendet. Wie anders klingt jetzt der Bericht aus Frankfurt über den Einzug der zwei Kaiser von Oesterreich und von Rußland, i „Pon dem Jubel des herbeigeströmten Volkes können sich nur ! Augenzeugen einen Begriff machen. Alle Straßen, alle ! Fenster, selbst die Dächer waren mit Menschen gefüllt, welche durch den Ausdruck der lautesten Freude bewiesen, daß einige drangvolle Jahre die srohe Erinnerung an alte glückliche Zeiten nur erhöhen können. Dieselben ehrwürdigen Stätten, welche mehrere Jahrhunderte Zeugen deutscher Huld'gung waren, ertönten wieder von tausend Stimmen freier Deutschen." Zwischendurch kommt aber, vielleicht aus alter Gewohnheit, noch ein französischer Kriegsbericht, so in der Beilage zu Nr. 135 über die Schlacht bei Leipzig. Danach hatte Napoleon am 16. und 18. October gesiegt, aber durch daß Bayern eventuell indirecte Steuern erheben müsse und daher die schwächeren Schultern nicht würde schonen können. Metningenscher Staatsminister v. Heim tritt gleichfalls vom Standpunkte der Einzelstaaten für die Vorlage ein, ebenso der Sachfen Weimarische Bevollmächtigte Dr. Heer wart. Ada. Lieber (Eentr.) bedauert, daß die Ausgaben detzReiche« so ins Ungemessene wachsen und daß hierdurch wiederum die Belastung der Einzelstaaten eine so schwere werde. Die Einzelstaaten hätten ein geschichtliches Recht, daß die Ueberschüsse der Reich«- einnabmen aus Zöllen und Tabaksteuern über die reich« igen-n Bedürfnisse den Einzelstaaten zukommen. Nähmen wir Absatz 2 de« § 1 an, wonach der wirkliche Mehrbetrag an Ueberweisungen über den etatsmäßigem im Reiche verbleiben soll, so beseitigen wir die Rechte der Einzelstaaten. Schon auS diesem Grunde ist eine eingehende CommifsionSberathung nöthig. Abg. v. Fr ege (cons) tritt Namen« seiner Partei für die Vorlage ein. „ t _ ,, Weiterberathung morgen 1 Uhr, außerdem Wahlprüfungen. Deutsches Reich. Hamburg, 24. Februar. Der Liverpooler 1400 Ton« große Dampier „Kingdom", welcher mit der Bestimmung nach Charleston am 18. Dccember Cuxhaven verließ und am 24. December Cap Butt of Lewis (Hebriden) passirte, gilt für untergegangen, da seit dem 24. December jede Nachricht über den Dampfer fehlt. Arr-laird. Wien, 24. Februar. Die „Neue freie Presse" meldet: Zum Zwecke der Conversion der sünfprocentigen Staatsbahn- Prioritäten wird eine neue breiprocenttge Anleihe im Maximalbetrage von 90 Millionen Mark ausgenommen werden. Die Anleihe, welche ausschließlich für den deutschen Markt de- stimmt ist, wird bis zum Jahre 1965 tilgbar sein. Die Inangriffnahme der Conversion ist für die ersten Tage deS Monat März in Aussicht genommen. Petersburg, 24. Februar. Wie hiesige Blätter melden, wurde auf kaiserlichen Befehl eine Commission eingesetzt zur Berathung deS Projectß betreffend die Gründung eines nach dem Kaiser Alexander III. zu benennenden Hauses zur Ver- forgung alter und kranker Schriftsteller, Künstler und Schauspieler. DaS Haus soll auf einem kaiserlichen Apanagengut errichtet werden. die 95,000 gethanen Kanonenschüsse die Munition bis auf 16,000 Schüsse verbraucht, die kaum für ein zweistündiges Feuer reichten. Die französische Armee hatte seit 5 Tagen mehr als 220,000 Kanonenschüsse gethan und nur zu Magdeburg ober zu Erfurt konnten neue Vorräthe an Munition gefaßt werden. „Dieser Umstand nöthigte die französische Armee, den Früchten zweier Siege zu entsagen, in welchen sie mit so vielem Ruhme eine weit überlegene Truppenzahl und alle Armeen des festen Landes geschlagen hatte." Die zu frühe Sprengung der Elsterbrücke wird darin der Dummheit eines Sappeurcorporals „ein Mensch ohne alle Einsicht und den Sinn seines Auftrags gar nicht verstehend", zu- geschrieben. „Die dadurch in die Armee gebrachte Unordnung veränderte die ganze Lage der Dinge- die siegreiche französische Armee kam zu Erfurt in einem Zustand an, als ob sie geschlagen wäre." Auch erfahren wir auf diesem Weg und aus dieser Quelle, daß Napoleon am 1. November von Frankfurt aus zwanzig in den Schlachten von Leipzig und Hanau eroberte Fahnen an die Kaiserin nach Paris schickte. Die Frankfurter Zeitung, die kurz vorher noch Rheinbundzeitung war, bemerkte dazu: „Die verbündeten Heere haben an den glorreichen Tagen von Wachau, Leipzig und Hanau nicht eine einzige Fahne verloren." Schon am 9. November 1813 war Napoleon in Paris angekommen. Ihm mußte viel daran gelegen fein, Zeit zu gewinnen, um neue Heere ins Feld zu stellen. Friedens- Verhandlungen begannen in Frankfurt, führten aber zum Glück nicht zum Ziel. Unterdeß wälzten sich unermeßliche Schaaren begeisterter deutscher Krieger dem Rhein zu und es war das Jahr noch nicht zu Ende, so war Holland bis auf wenige feste Plätze erobert. Das schlesische Heer unter Blücher, 137,400 Mann stark mit 508 Kanonen, stand von Mannheim bis Coblenz am Rhein, dem berühmten Ueber- gang Blüchers über den deutschen Strom bei Caub in der Neujahrsnacht 1814 folgten unmittelbar die leichteren Ueber- 1 gange bei Mannheim und Coblenz und nun ging« unaufhaltsam nach Frankreich hinein. (Fortsetzung folgt.) Neueste Nachrichten. Wolffs telegrophlfcheS 6onefponbm|:Burt«L Serlin, 25. Februar. Der Kaiser reiste heute Abend 7 Uhr 50 Mtn. mit Gefolge mittelst Sonderzuge» nach Wien ab. Auf dem Bahnsteige war der österreichisch-ungarische Botschafter anwesend. An Stelle deS Flügeladjutanten von Kalcksteiu ist Oberst voa Scholl mitgereist. Berlin, 25. Februar. Im Abgeordnetenhause wurde der Antrag eingebracht, die Regierung möge Maßregeln ergreifen, um die durch wiederholte Sperrung de» Berliner BiehhofS der Landwirthschaft und dem Vieh» handel zugefügten Schäden künftig zu beseitigen. Berlin, 25. Februar. In die heute zu bildende Tabak- fabrikatsteuer-Commisfion entsenden die Nationalliberalen drei Anhänger: Bennigsen, Clemm, Paasche und einen Gegner: Basserman» - daS Centrum zwei Anhänger: Schädler und Reindl, 6 Gegner: Witt, v. ArnSwaldt, Hardenbostel, Fritzen, Humann, Wattendorf und Müller-Fulda. Königsberg, 25. Februar. Der Provinziallandtag von Ostpreußen erklärte mit 44 gegen 23 Stimmen die Errichtung einer LandwirthlchaftSkammer für Ostpreußen für zweckmäßig. Daneben wurde das Weiterbesteheu der landwirthschaftlichen Centralvereine für erwünscht erachtet. Wiesbaden, 25. Februar. Der seit drei Tagen zur Kur hier weilende sächsische Bergrath, Professor der Bergakademie zu Freiberg Dr. Alfred Stelzner ist gestorben. London, 25. Februar. Nach einer Meldung der „DimeS" •u» Tientsin vom 25. d. M. hatte der amerikanische Missionar Reid in Peking eine Zusammenkunft mit der Majorität der Mitglieder deS Großen Raths, welche lebhaft den Frieden wünschten. — Hauptmann Haun eken hat die Organisation der Armee infolge deS obstructiven Vorgehens der Chinesen und Infolge der Weigerung, die von ihm für nothwendig erachteten vorläufigen Bedingungen zuzugestehen, aufgegeben. London, 25. Februar. Eine der Admiralität zugegangene Depesche bestätigt, daß am Braßflusfe im englischen Pro- tectorat deS Niger ein ernsterer Kampf mit den Ausständi- sckren ftaitgefunden hat. Lieutenant Tailor vom Panzerschiff „r©t. Georg" und zwei Mann wurden getödtet, fünf verwundet. Einzelheiten fehlen noch. Petersburg, 25. Februar. Officiell wird jetzt mitgetheilt, daß bei dem Untergange deS Kriegsschiffe» „Russalka" im November 1893 zwölf Offiziere und 165 Mann Unteroffiziere Mnb Matrosen umgekommen find. Freiwillige Spenden haben 216 000 Rubel eingebracht. Weitere Nachforschungen nach der „Russalka" sind definitiv aufgegeben. — AuS ASkhabad wird berichtet, daß die Stadt Kutsch an mit Tausenden von Einwohnern am 17. Januar von der Erde total verschlungen worden sei. Der englische Consularagent in Kutschan, welcher entkommen ist, bestätigt die Nachricht. Mehrere Erdstöße waren der Katastrophe vorauSgegangen. tzaitsching, 25. Februar. (Central News of Germ.) Die von Niutschwang und yingtschow zusammengezogenen chinesischen Streitkräfte griffen am Donnerstag die japanischen Stellungen an, wurden aber mit bedeutenden Verlusten zurückgeschlagen. General NodzuS Kundschafter hatten vorher gemeldet, daß 12000 Mann besser bewaffneter Truppen in drei Abtheilungen auf beiden Setten deS Hatchon- Flüsse» im Anrücken begriffen feien. Die erste Abtheilung von Antfun hatte 10 Geschütze,, die zweite von Tongwason 4, die dritte von Laohang 6 Geschütze. Letztere enthielt den Rest der vorige Woche geschlagenen Truppen. Die Chinesen griffen die Japaner von drei Seiten gleichzeitig an: daS vorzügliche und regelmäßige Feuer der japanischen Artillerie ließ sie aber nicht nahekommen. Der heftigste Angriff erfolgte von der Bandstraße von Laohang. Hierbei verloren die Chinesen über 100 Tobte. Die Schlacht dauerte bis 3 Uhr Nachmittags, bann zogen sich die Chinesen zurück, verfolgt von dem japanischen Veschlltzfeuer: Eine allgemeine Verfolgung wurde nicht beschlossen, nur die japanische Cavallerie verfolgte den Feind eine kurze Strecke und machte viele Gefangene. Der Verlust der Chinesen beträgt über 200 lobte und viele Verwundete. Die Japaner hatten nur sechs Tobte. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 25. Februar. Zur Feier des Geburtstages des Königs von Württemberg fand heule eine größere Frühstückstafel beim Kaiser statt, zu welcher ber Reichskanzler und Mitglieder der württembergischen Ge- sandtschast mit Einladungen beehrt wurden. Berlin, 25. Februar. Die „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt: Der Reichskanzler Fürst Hohenlohe ist heute an» Anlaß de» Geburtstages de» Königs von Württemberg zum Kaiser befohlen und hat aus diesem Grunde seine Absicht, sich an den Berathungen deS Reichstag» über die Finanzreform Vorlage mit einer einleitenden Rede zu bethei- ltgen, aufgeben müssen. Berlin, 25. Februar. Die Justiz-Commission de» Reichstags setzte heute die Berathung der Novelle zum GerichtSoerfassungSgesetz fort. § 78, welcher bestimmt, daß wegen großer Entfernung deS Landgerichtssitzes bei einem Amtsgericht eine Strafkammer gebildet und dieser die gejammte Thätigkeit der Strafkammer de» Landgerichts zu- gewiesen werden kann, sollte dahin ergänzt weiden, daß sämmtltche Mitglieder der Kammer durch die Landes-Justiz« Verwaltung berufen werden. Dieser Vorschlag wurde ab- gelehnt und e» bleibt daher bei der bestehenden Einrichtung, daß die Amrör.chter durch d,e Lande« Justizverwaltung berufen, die übrigen Mitglieder durch da« Präfibtum deS Land- gertchlS bezeichnet werden. Berlin, 25. Februar. W,e die „Worbb. Allgem. Ztg * welbei, ist bte Regierung gegenwärtig mit einer Revision des Gesetzentwurf» betreff» de» unlauteren Wettbewerbs beschäftigt und zwar an der Hand etngelausener Gutachten. Der Entwurf wird noch in der laufenden Session dem BundcS- rathe und dem Reichstage zugeheu. Berlin, 25. Februar. Kaiser Wilhelm, welcher sich heute Abend zu dea BeisetzungSseierlichkeiten nach Wrrn begibt, wird von einem Gefolge von 10 Personen begleitet sein. Die Ankunft erfolgt auf dem Nordbahnhof morgen Vormittag 11 Uhr. Kaiser Franz Josef und alle Erzherzöge werden den Kaiser auf dem Bahnhofe begrüßen und in die Hofburg geleiten. Bei dem Letcheubegängniß wird Kaiser Wilhelm neben dem Kaiser Franz Josef hinter dem Sarge deS Erzherzogs Albrecht einhergehen. Am Mittwoch brab- fichtigt der Kaiser die Rückreise anzutreten. — Gestern ist bereits ein äußerst kostbarer Kranz für den verstorbenen Erzherzog Feldmarschall im Auftrage deS Kaisers nach Wien abgegangen. — In der österreichischen Hauptstadt ist mau von der persönlichen Theilnahme deS deutschen Kaisers am Leichenbegängnisse um so sympathischer berührt, als bekannt geworden, daß Kaiser Wilhelm in den letzten Tagen einen leichten Influenza-Anfall gehabt hat und au» diesem Grunde durch den Regenten von Braunschweig oder den Prinzen Heinrich vertreten werden sollte. — Der Extrazug, der die Leiche des Erzherzogs Albrecht mit sich führte, ist gestern Abend 10 Uhr in Wien eingetroffen. Die Leiche wurde sofort nach der Pfarrkirche der Hofburg gebracht und daselbst aufgebahrt. Berlin, 25. Februar. Am Tage der Beisetzungsfeier- lichkett in Wien findet in der St. HedwtgSktrche Hierselbst ein TrauergotteSdienft statt. Berlin, 25. Februar. Im preußischen Landtage wurde Heute der CultuSetat weiterberathen. DaS Capttel „Höhere Lehranstalten" wurde nach einer lebhaften Debatte über die Gleichstellung der Lehrer mit den Richtern bewilligt. Berlin, 25. Februar. DaS Staat-Ministerium trat heute Nachmittag 2 Uhr im ReichStagSgebäude zu einer Sitzung zusammen. Berlin, 25. Februar. Wie der „Loealanzeigcr" von sonst gut unterrichteter Seite erfährt, ist die den russischen Handelsvertrag preisende Stelle in der Ansprache, die der StaatSsecretär v. Bötticher an den deutschen HandelStog gerichtet hat, auf eine direkte Anweisung deS Kaisers zurückzuführen. Berlin, 25. Februar. Der „Staatsbürger-Zeitung" zufolge verlautet, daß der Minister v. Köller mit der Ausarbeitung einer neuen lex Heintze beschäftigt sei. Berlin, 25. Februar. Die „Post" schreibt zu dem gestern von der „Volkszeitung" veröffentlichten Erlaß des Kriegsministers an die Intendanturen, in dem bestimmt wird, daß Arbeiter, welche für Zwecke der Socialdemokratie in irgend einer Weise wirken oder socialdemokrattschen Verbindungen angehören, im Betriebe der Militärverwaltung nicht beschäftigt werden dürfen, daß eS sich hier nicht um ein geheimes Aktenstück handle. Der betreffende Erlaß fei am Tage feiner Veröffentlichung gedruckt und in vielen Hunderten Exemplaren an die einzelnen Jntendautuien versandt worden. Berlin, 25. Februar. Wie die „Staatsbürgerzettung" mittheilt, hat der antisemitische ReichSlagSabgeordnete Ha ent ch en sein Mandat wegen andauernder Krankheit niedergelegt. Bern, 25. Februar. Auf dem Züricher See ist gestern die Eisdecke ein gebrochen. Mehrere Personen, die sich mit Schlittschuhlaufen belustigten, find ertrunken. Pari», 25. Februar. Gestern ist der Gefangenen- Transport, unter welchem fich auch der Excapitän DreyfuS befand, nach den Salutinseln abgegangen. „Libre Parole" verlangt bei dieser Gelegenheit Aufschluß über die Versuche, welche angeblich gemacht worden sein sollen, um dem Verurtheilten die Flucht zu ermöglichen. Dasselbe Blatt sagt, ein Abgeordneter werde sich schon finden, der die Regierung hierüber interpelliren werde. — Der „Jntranfigeant" veröffentlicht einen sensationellen Artikel, in welchem er daS Vorhaben der Regierung, ein Geschwader zur Eröffnung de» Nord-Ostsee-CanalS zu entsenden, als eine Beschimpfung und Erniedrigung der französischen Flotte bezeichnet und der Hoffnung Ausdruck gibt, daß im ganzen Lande ein Protest gegeu dieses Vorhaben erhoben werde. Paris, 25. Februar. Am 4. Juni wird auf dem Schlachtfelde von Magenta ein Standbil.d Mac Ma hon» enthüllt werden. Madrid, 25. Februar. AuS Saragossa wird gemeldet, daß bei dem Abladen von Pulver in einem Pulvermagazin eine furchtbare Explosion erfolgte, wobei fünf junge Mädchen schwer verwundet wurden. London, 25. Februar. Die „Times" meldet au» Kobe, zur Bemächtigung der Insel Formosa werde in Hiroshima ein neues japanisches Expeditionscorps gebildet. — Eine Meldung aus Tientsin besagt, der japanische Admiral Ito habe alle gefangenen Fremden, mit Ausnahme eines Amerikaner», der vor ein Kriegsgericht kommt, entlassen, nachdem sie geschworen, im Laufe deS Krieges nicht mehr gegen Japan kämpfen zu wollen. CocaUs rrirö ptoohtjfc Bietzen, den 26. Februar 1895. ♦* Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Donnerstag den 28. Februar 1895, Nachmittag» 4 Uhr, mit Fortsetzung Freitag den 1. März desgleichen. 1. Der Entwurf de» Voranschlag» der Stadt Gießen für 1895/96. 2. Gesuch de» Michael Lechner um Concesfion zum Betrieb einer Schankwirthschaft im Hause Kaplaneigasse 7. 3. DeSgl. der Peter Jmmel Ehefrau im Hause Neuenweg 62, Wiener Hof. 4. DeSgl. de» LouiS Weiffenbach im Hause von Lotz, Neustadt 11. 5. Gesuch de» Bäckermeisters W. Amend um pachtweise Ueberlassung eines Holzlagerplatzes. 6. Errichtung eine» Mädchenhorte». 7. Abgabe von Einfassungsgräbern. 8. Errichtung eines Pissoir» über dem Stadtbach an der Bahnhofstraße. 9. Die an die Beschaffenheit und Lage der zum Betrieb von Gast- und Schankwirthschaftea bestimmten Locale zu stellenden polizeilichen Anforderungen. * * Reue» Theater, lieber eine Aufführung deS große« Ausstattungsstückes „Die Kinder de» Copitäu Graut", welcher auch hier gelegentlich de» Gastspiel» ber Herren Dir. Gebr. Hartmann zur Darstellung gelangt, schreibt eine Dortmunder Zeitnng: „Im Stadttheater mochten gestern Abend „Die Kinder deS Capitän» Grant" zum ersten Male ihre Aufwartung. Wir hoffen, daß sie nach dem hierbei erzielte« Erfolg noch deS Oefteren in der Lage fein werden, einem Zahlreichen Publikum da» Schicksal ihres Vater», de» tapfere« CapitänS, der nach erlittenem Schiffbruch auf einer uowirih- lichen Insel an der Grenze de» südlichen Eismeere» do« feinen Matrosen schmählich verlassen und sammt feinem Sohne dem sicheren Hungertode preisgegeben wird, sowie ihre eigenen Schicksale, die sie sammt verschiedenen Freunden bei der Aufsuchung der Schiffbrüchigen, die durch eine Flaschenpost der Welt Kunde von ihrem Verbleib gegeben haben, erleide«, veranschaulichen werden. Die Dekorationen waren großartig, insbesondere der Bergrutsch und der feuerspeiende Berg, die schwimmenden Eisberge und die Polarsonne. Gespielt wurde ganz vorzüglich, wir wüßten kaum, wem wir den Vorzug geben sollten und begnügen uns daher, allen Darsteller« unser Lob auszusprechen. Hoffentlich versäumen nur wenige, sich die Aufführung anzusehen, wir bürgen dafür, daß keiner enttäuscht daS Theater verlassen wird. * • Wohlthatigkeits Vorstellung für die Nähabeude für Unbemittelte am 28. Februar. ES ist in der Stadt da» Gerücht verbreitet, da» HauS fei ausverkauft, da» nähert fich der Wahrheit, ist aber trotzdem nicht wahr. Wo e» sich um Wohlthun handelt, kann ein Ausverkauf eigentlich nie statt- finden, wer ein warmes Herz für Hilfsbedürftige hat, findet bei Herrn Challier immer noch Karten vor. * * Die Rückerstattung vo« Beitrüge« zur Invalidität»- und AlterSverficheruog wird in diesem Jahre zum ersten Male stattfinden. Gemäß § 30 und 31 des Gesetze» steht folgend:« Personen, welche mindesten» fünf Beltrag»jahre (fünfmal 47 Wochen: 235 Wochen) geklebt haben, da» Recht auf Rück- forderung ihrer Beiträge zu: 1. solchen weiblichen Personen, welche sich verheirathen und keine Rente beziehen, 2. der hinterlassenen Wittw: oder In Ermangelung dieser den hinterlassenen ehelichen Kindern eine» ohne Rente gestorbene« männlichen Versicherten, 3. den hinterlassenen Kindern unter 15 Jahren einer versicherten Wittwe, welche ohne Rente gestorben ist. Rückerstattung der Beiträge erfolgt nicht, wen« Infolge deS Tode» eine» Versicherten eine gesetzliche Rente gezahlt wird. e * • Zu Amerika verstorbene Heflea. Arlington, O.: Elisabetha KrauS, geb. Schwtn, 72 Jahre alt, au» Beeden- kirchen. Brooklyn, N. U.: Carl Strauch, au» Hessen- Darmstadt. Jeffersonville, N. U.: Philipp Metzger, 47 Jahre alt, auS Gambach. St. Louis, Mo.: Sophie Dombach, Wittwe von Philipp Anthe», 70 Jahre alt, au» Arhellgen. Wheeling, W. Ba Frau Ferdinand Fey, eine geb. Elisabetha Ohlmitller, 60 Jahre alt, au» Bensheim- Christian Bierheller, 64 Jahre alt, au» Fauerbach. * * Ein kalter Februar ist dem Landmann sehr willkommen, und ie dichter ber Schnee die Saaten beckt, besto besser ist eS für die Entwickelung. Darum heißt es auch in einer alten Bauernregel: Wenn'S im Hornung nicht recht wintert, so kommt Kälte um Ostern. Der diesjährige Februar leistete nun allerdings de» Gute« beinahe zu viel, denn so ausdauernd an Kälte und Schnee war seit vielen Jahren keiner seiner Vorgänger. Schon jetzt sieht man in den bedrohten Landstrichen dem Tage mit großer Besorgniß entgegen, wo ein warmer Regen die Schnee und EiSmaffen auflöst. r. Aus dem Kreife Bietzen. 24. Februar. Ei« Lehrer hatte vor wenigen Tagen infolge Verhinderung seines College« dessen Klaffe mit der setntgen gleichzeitig zu beschästige«. Während er nun in der einen Klasse unterrichte::, ließ er in der anderen eine schriftliche Arbeit anfertigen, setzte aber, um während seiner Abwesenheit die nothwendige Ruhe zn erhalten, einen Schüler auf den Katheder mit dem Auftrage, alle Störenfriede zu verzeichnen und zur Anzeige zu bringe«. Diese „Erhöhung" des betreffenden Schüler» nahm jedoch ein Mitschüler sehr „krumm", denn derselbe legte alsbald einen Zettel mit folgender Aufschrift auf den Katheder: „Ich und alle Bischöffe sagen e» Dir, du falscher Mönch Hildebrand, steige herab von deinem angemaßten Thron, steige herab!" Lich, 24. Februar. GenSdarm Müller dahier ist als Stationsführer nach Homberg a. d. O. versetzt worbe«. An beffen Stelle tritt GenSbarm Holland in Gießen. r. Lich. 24. Februar Die Abgangsprüfung ai ber hiesigen Präparanben-Anstalt findet unter dem Vorsitz beS Großh. Semlnardlrector» Dr. Ouentell au» Friebderg am 9. und 10 April d. I. statt. -n. An» dem Kreise Friedberg. 25. Februar. Eine interessante Wahrnehmung konnte man während de» letzten Thauwetter» in Gemarkungen mit nur theilweiser Entwässerungsanlage machen. Während nämlich auf brainlrte« Parzellen der Schnee schon fast vollständig weggethaut war, lag er auf andern noch in geschlossener Decke. Da» zeigt deutlich, wie der Boden durch Entziehung der Nässe a« Warme gewinnt. — Bi» jetzt kannte an ber $Binterfru(Mt noch fein Frostschaben constatin werben. Wunberschvn steht der junge Klee. Er sieht so frisch grün au»; al» ob da» Thermometer nie auf 23 Grad unter Null gesunken wäre. Erfahrungsgemäß schaden ja auch auf dem Felde die Winter- röste weit weniger, al» die FiüdjadrSfröfte. Die seitherige kalte Temperatur hat unsere Obstbäume noch sehr zurück- gehalten. E» ist noch kein Anschwellcn der Knospen zu beobachten, sodaß man zu der Hoffnung berechtigt Ist, die BlÜlhezett falle jenseits der bekannten Frostperiode im Mai. — Mit Beginn de» Thauwetter» ist die Nachfrage nach Sy?!* Kr s« u"w«i' **• d.. X ,OI1I‘ ihn ’ 8'tunben btl Ä «*te ^spielt Mt tonr ben ÖOtMi aQtn Darstrller, !m‘n totnigt, >°lür, daß keim l^abenbe für Ua- Ä dar T„ücht "ahm sich dn W° es fich ua evtlich nie statt- W Hai, findet oot. M Ntfibiioii- 1 sm ersten Male es steht folgend:« gsjahre (fünfmal i< Recht aufM. blichen Personen, beziehen, 2. btt dieser den hinter, levte gestorbenen en Kindern unter eiche ohne Rente irsolgt nicht, wenn gesetzliche Revle lrlington, 0.: alt, anS Beeden, ruch, auS Heffeil Philipp Metzger, I, Mo.: Sophie > Aahre alt, auS ffirblnanb fit), alt, auf 9in(< M ^Erbach, zehr totfUomtntn, r, desto besser ist es auch in einer irrt, so koinlllt rbingf deS Guten lä/te unb Schnee iger. Schon jetzt Tage mit großer die Schaee^ unb ar. Ein Lthrer ung seines College, g zu beschäslizrn. ^richtete, lieh er ltgtn, setzte aber, vendige Ruhe z» iit dem «ustrage, 'zeige zu bring». er- nahm zeooch ,be legte aW en Katheder: ,3<* cher Wbach Hilde- $ttn Thron, W Füller D, verletzt ab In * . unV^\ ell aus Fnedbell ebruar. 11 °°° jch°°I U 1116J®*”11'1,! Ä **s ’K (,6t i°'7 noch ai SooS 1 Mark. Hauptvertrieb für Gießen bet Heinrich Wallach, Markt. ferner bei: 958 8t. Buchacker, Bahnhofstraße, Heinrich Stoll, am Kirchenpltz. ______Snft. Gerhardt, Lindenplaatz. 1652] Ein s br wenig gebrauchter Krack, für schlanke Figur paffend, btllt- zu verkaufen- Eine oo.de Waschbütte, fast neu, zu verkaufen Lndwigstratze 86, UL 9?rJ 5 1676 Männerturnverein! 1368 ***** ****** ******* ****** 1659 Der Vorstand. ptflen fluten, festen Dochenlohn, auf sofort oder 1. Avril, nach Gelegenheitskauf, "£* Cadicmirc und Mk. m CD 1456 idastne Giessen. /\ CD Malz-Kaffee 1658) Tüchtige Mädchen erholten Stellen durch Vermiethsrou Pitzer, Ast rweg 13. 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