WZ, ®*,*»*l. «.'S?1"» ’5«*ÄS 869 ^lirigg höchste Auszeichnung 'w ^mobilen Zwecke von 2-150 Pferdekräften, ustrie, 'lud verkauft. ebllch sparsamer sein bei mindestem ibssicherhelt. INE > FECAUP Frankreich ste teure. am küsse jeder Etiquette mit der Directors: ' ä*rUU 489 iil Fischbach. aqent, HAMBURG achnahme nfabrik i b. Solingen. ger-erancht um porto- 5 J. S. wie Zeichnung, Klingen und nut jer- it, hochfeinste Politur, sse’r innerhalb 8 Tage iBenden. ler*ift -1»* - beim 5S"S u, * K itlichen Nr. 23 Der Gießener -«zelger rrschkint täglich, ■rit Ausnahme deS MontagS. Die Gießener Kamltienv tatter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Erstes Blatt. Sonntag den 27. Januar (895 Gießener Anzeiger General-Anzeiger. Vierteljähriger Aöonncmcntsprck«: 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: StSutstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- unb Anzeigeblcrtt für den Ttveis Giefzetr. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Aamilienökätter. Alle Annoncen-Dureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Theil. Gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Uhrkette, 1 Compaß, 1 Handschuh, 1 Schleier, 1 Paar Strumpfbänder und 1 Tragkringen. Gießen, den 26. Januar 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. A.: Roth. Aus den Verhandlungen der Zweiten Kammer der hessischen Stände. nn. Darmstadt, 25. Januar. Die Berathung des Forstschutzgesetzes wird heute fortgesetzt. Zunächst wurde im Hause die Frage angeregt, ob man in die Berathung der Vorlage eintreten wolle oder nicht. Abg. Metz-Darmstadt stellt einen Antrag in Aussicht, wonach die Regierung ersucht werden soll, den Gemetnde- forstwarten schon jetzt eine Aufbesserung zu gewähren. Gegen die Vorlage sprechen noch die Abg. Bähr, Sturmfels und Friedrich. Reg. Commiss. Minister.-Rath U sing er hebt hervor, daß die Regierung nicht die Absicht habe, dies Recht der Gemeinden zu schmälern, sondern werde jederzeit die Selbstverwaltung hochhalten. Hier handle es sich nur um eine Besserstellung der Gemeindeforftwarte und um eine Besserung des ForstschutzeS der Gemeinde Waldungen. Den Gemeinden seien hierzu nur kleine Opfer zugemuthet. Am Platz sei es aber, in die Berathung der Vorlage einzutreten. Nachdem noch Namens der Minorität Abg. Haas-Offenbach sur Ablehnung der Vorlage gesprochen, der Abg. Schroeder Dem Haus die Annahme der Vorlage empfahl, wird diese in namentlicher Abstimmung mit 26 gegen 19 Stimmen zum drittenmal abgelehnt. Ein Antrag des Abg. Schmitt-Mainz auf Aufhebung des Ordensgesetzes findet, nach dem Antrag des Ausschusses, der eine Revision für angezeigt hält, mit großer Mehrheit Annahme. Die von der Regierung beantragte Bewilligung von 34285 Mk. Dotalgeldern für die Prinzessin Alix wird gegen 7 Stimmen (Soc. und Antis.) ohne Debatte genehmigt. Eine Interpellation Metz-Darmstadt, die Beschleunigung der Einführung des bürgerlichen Gesetzbuchs betr., beantwortet Staatsminister Finger dahin, daß die Fertigstellung desselben weiter schreite, so daß in den einzelnen Refforts gutachtliche Aeußerungen demnächst eingeholt würden. Der Antrag des Abg. Metz-Gießen auf Herstellung ^ineS selbstständigen Justizministeriums wird nach dem Ausschußantrag vorerst auf sich beruhen laffen, weil die Groß- herzogliche Regierung demnächst eine Reorganisation der obersten Staatsbehörde in Erwägung gezogen habe. Die Vorlage der Regierung, die Erwerbung des Hinder- lang'schen Grundstücks für das Arbeitshaus in Dieburg, wird gutgeheißen. Ein Antrag des Abg. Muth auf Errichtung eines wetteren Amtsgerichts im südlichen Theil des Amtsgerichts Herbstein wird, nachdem der Antragsteller und der Abg. Sturmfels sich für die Nothwendigkeit auöge- !p rochen, nach dem Ausschußantrag für erledigt erklärt. Damit ist die Sitzung beendigt. Schluß 1 Uhr. Deutscher Reichstag. 23. Sitzung. Freitag, den 25. Januar 1895. Gesetzentwurf, betr. die prtvatrechtltchen Verhältnisse der Binnenschifffahrt. Staatsseretär Nieder ding erklärt, der Gesetzentwurf sei für die Interessenten ein ganz besonders dringendes Bedürfniß. Auch die Verhältnisse der Kleinschiffer, die immer schwieriger werden, rü6ten erwogen werden. Der Entwurf regele die Verhältnisse der tzigenthümer, Mannschaften, Frachtinteressenten u. s. w., auch soll die Polizei eingreifen können, wenn die Mannschaft widerrechtlich d«s Schiss verläßt und so leichtfertig Gefahren heraufbeschwört. Der Befähigungsnachweis für Schiffer, wie er auf der Elbe, Oder and Weser bereits verlangt wird, soll «uch für andere Schiffsführer Angeführt werden. Abg. Letocha (Centr.) hält die Vorschriften des Entwurfs im Allgemeinen den Bestimmungen des Seerechtes entsprechend; mit Unrecht seien Klagen in einer Schifferversammlung in Eharlotten- tzurg dagegen laut geworden. Die Einzelheiten der Vorlage können ja in der Commission, welcher Redner den Entwurf zu überweisen gedenkt, berathen werden. Abg. Rickert (frf. Vg.) ist der Meinung, daß auch die Wünsche bet kleinen Schiffer berücksichtigt werden müssen. Zu erwägen sei euch die Frage der Haftbarkeit in Bezug auf die Haftpflicht deS l^gnerd. Wenn der etwaige Zwangtzlose nicht als zur Schiffsbesatzung gerechnet werden soll, dann müßte für etwa durch ihn angerichteten Schaden der Staat haften. Der Befähigungsnachweis sei von sehr bauwürdigem Werthe. Staatssecretär Nieberding erklärt, der Befähigungsnachweis Iil nur bei vorhandenem Bedürfniß und innerhalb der nöthigen lreute mit dem MiitagS- SefangeneuttanSporteure rris verhaftet gewesene d • Grenadier • Regiment übergeben. Zwei Ossiimpfang und reisten mit In den SierraS liegt er \\t, sewvstner machen thril- )ie Züge aus der Central orwärtS kommen. Dabei zu schneien. Der Schnee ähte heran.___ chten. m durch die Agenten 6ttl ^chulhos. riftofietS, vom Norddeutsch» Nachmittags wohlbchall» in i» der „Red !3. Januar Star Linie" ii wohldehallm in Sicinberger - 38 , 22 W 20 ° 1; 40 , 34 ' 36 , 38 . 24 A 25 . 23 , 48 , 50 46 n 22 , 21 , 44 , 42 r 20 , 19 » 19 , 40 r 38 r Februar )Lcktt. *1 ÄS "»‘S. W®5"1 ^w*l81L ssys,' ■ ßacouV u‘ SO*' 4 - ' . K. Steinberger • ulh ■ Nniversttäts - Naehvichten. Würzburg, 25. Januar. Der Rector der UniversttSt, Professor Stengel, hat einen Ruf nach München angenommen. Bern, 25. Januar. Der Theologie Professor Oettli hier hat eine Berufung an die Universität Greifswalde angenommen. — Eine Bckanntmachuug der Universität Breslau wegen Bethetltgung an der Lösung einer Preisaufgabe ist bemerrens- werth. Das Thema lautet: „Welche Einwirkung haben die in den letzten dreißig Jahren erzielten Fortschritte der Kenntnih fremder Erchtheile auf das staatliche und wtrthschastliche Leben des deutschen Reiches ausgeübtV An der Preisbewerbung kann sich leder Deutsche be- thetligen. Die Arbeiten müssen bis zum 1. Januar 1896 bet der BreSlauer philosophischen Facultät eingeretcht sein. Für die Preis- verthetlung stehen 12 000 bis 14 000 Mk. zur Verfügung. Der Mindestpreis beträgt 9001 Mk. Die Stiftung, aus welcher die Preise fließen, ist die des verstorbenen Generalconsuls Neigebaur. — Für die Universitäten ist in dem preußischen Etat für 1895/96 ein Mehr von 82 304 Mk. auSgeworfen. Es wird u. A. die Errichtung folgender neuer Lehrstühle beabsichtigt: Zu Berlin ein Extraordtnariat für die Jurisprudenz und ein ebenfolches für experimentelle Physik, in Greifswald ein Extraordtnariat für neu- testamentltche Theologie und Exegese, in Breslau ein solches in der katholisch-theologischen Facultät, in Halle drei Extraordinariate in der philosophischen Facultät, in Göttingen die Umwandlung des Extraordtnariats für physikalische Chemie in ein Ordinariat, in Bonn ein Extraordtnariat in der juristischen Facultät. Auszug au» den Stairdesaintsregifterr» der Stadt Gießen. «lnfgebote. Januar: 19. Christoph Wetz, Kutscher dahier, mit Emilie Heller Hierselbst 19. Wilhelm Heinrich Kraemer, Pfarrverwalter zu Seckmauern, mit Emilie Luise Karoline Elisabeth Bindewald Hierselbst. 22. Dr. Heinrich Philipp Zinßer, practtscher Arzt dahier, mit Susanna Rowack Hierselbst. 22. Karl Adolph, Vicefeldwebel dahier, mit Mathilde Magdalene Harms hterselbst. 24 Karl Ludwig Berck, PfarrVerwalter zu Essenheim, mit Sophie Kaihartna Dorothea Elvire Anna Allwohn hterselbst. 25. Philipp Ernst Ludwig Faulstich, Fuß- gendarm dahier, mit Susanna Mohr von Steinbach. «heschließnuge«. Januar: 23. Peter Dittmar, Kutscher dahier, mit Barbara Scheer hterselbst. 23. Ferdinand Sauer, Schreiner dahier, mit Elisabeth Steth von Alsfeld. 25. Johannes Heß, Gärtner dahier, mit Maria Merz von Dirlammen. 25. Heinrich Kehl, Schreiner dahier, mit Juliane Elisabeth Nassauer hterselbst. 25. Karl Wilhelm Konrad Grau, Schlosser dahier, mit Elisabeth Philipptne Wilhelmine Schneider hterselbst. •ebottw. Januar: 12. Dem Metzgermeister Gustav Sack ein Sohn, Gustav Adolf. 15. Dem Maurer Johs. Fölstng ein Sohn, Heinrich. 16« Dem Buchhändler Georg Andreas Martini eine Tochter, Hildegard Friederike Luise. 18. Dem Zahnarzt Eduard Jäger eine Tochter. 18. Dem Locomotivheizer Karl Schäfer eine Tochter, Anna Johanna Antonie. 19. Dem Müller Georg Adam Reich ein Sohn. 19. Dem Postcasfier Theodor Goebel eine Tochter, Anna Maria Theodora Chrysolopa. 20. Dem Schmied Jakob Waldschmidt ein Sohn. 21. Dem Molkereibesitzer Philipp Lahr ein Sohn. 22. Dem Knecht Heinrich Adolph ein Sohn, Wilhelm. 22. Dem Packmeister Heinrich Hof eine Tochter. 23. Dem Maurer Heinrich Sommerlad ein todtgeboreneS Kind männlichen Geschlechts. Gestorbene. „ • Januar: 18. Heinrich Hippenstiel, 47 Jahre alt, von Sascken- dorf. 21. Bertha v. Schmalkalder, geb. Scheffer, 61 Jahre alt, Ehefrau von Landgerichtsrath i. P. Ludwig v. Schmalkalder dahier. 23. Adele Friederike Gertrud Tellmann, 5 Monate alt, Tochter von Schlosser Gustav Tellmann dahier. Auszug aus den Airchenbücheen der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getränte. Matth äusgemeinde. Den 25. Januar. Karl Wilhelm Konrad Grau, Schlosser in Gießen, und Elisabeth Philipptne Wilhelmine Schneider, Tochter des verstorbenen Bahnarbeiters Konrad Schneider. MarkuSgemeinde. Dm 23. Januar. Ferdinand Sauer, Schreiner in Gießen, und Eltsabethe Steih, Tochter des Taglöhners Johann Steth zu Altzfeld. Lukasgemeind e. Den 23. Januar. Peter Dtttmar, Kutscher, und Barbara Scheer, Tochter des verstorbenen Schuhmachers Johannes Scheer von Lauterbach. ; Getaufte. Matthäusgemeinde. Dm 20. Januar. Dem Kutscher Peter Jacob ein Sohn, Peter I Friedrich Ferdinand, geboren den 20. December. __ _ MarkuSgemeinde. Den 20. Januar. Dem Arbeiter Heinrich Schäfer ein Sohn, Heinrich, geboren den 1j. December. j Denselben. Dem Lacktrer Konrad Wagner ein Sohn, Wilhelm ‘ Balthaser Ludwig Tillmann, geboren den 4. December. gg r j Lukasgemeinde. Den 19. Januar. Dem Kaufmann Karl Röhr eine ^Tochter, Johanna Minna Luise, geboren den 27. November. Johannesgemeinde. Dm 20. Januar. Dem Glaser Wilhelm Kreß eine Tochter, Luise, geboren dm 16. November 1894. Beerdigte. Lukasgemeinde. Den 23. Januar. Bertha v. Schmalkalder, geb. Scheffer, Ehefrau des LandgerichtsrathS t. P. Ludwig v. Schmalkalder, alt 61 Jahre, starb den 21. Januar. Johannesgemeinde. Den 22. Januar. Katharine Zeug, ledig, Hospitalitin, alt 59 Jahre, starb den 19. Januar. Buchdruck-Arbeiten Zur Anfertigung aller im Geschäfte- und Privat-Verkehr gebräuchlichen empfiehlt sich die WM tatai Schul strasse 7. Ball-Seidenstoffe v. 60 Pfg. bis 18.65 p. Met. — sowie schwarze, weiße und farbige Henneberg- Seide von 60 Pf. bis Mk. 18.65 p. Met. glatt, gestreift, karrtcrt, gemufte.t, Damaste rc. lca. 240 veisch. Qual, und 2000 verfch. Farben, Dessins rc.), porto- und steuerfrei Ins Haus. Muster umgehend. [197 Seiden-Fabrik 6. Henneberg (k. k. Ho«.), Zürich. 6pf(iolilil in ravtiklciiklMn jM M bilizflt Preist j. 8 > Fiir13Mk.80Pf. 3.Mtr. Hochs. 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Compagnie hier überlassen, «o* Mnkidkrs Restunrant, Oswul-sslirteii. § Heute Sonntag: Concert. Atelier f. H'orlraitsmalerei. — Auch Unterricht daselbst. — 286 _________________Otto Fritz, Bleichstraße 24. Omnibus-Verbindung dem Bahnhof. 7 AH» Wliintf Fahrpreis 10 Pfennig. 10 Uhr UbmbO» ttate ▲ SrihoOW«,—Kr«,—«arll-Wallthor-Marburgerstr-ß». ** 1 «Otzotzoffwche-MaA-Shu«' vLue-Orünbergerstuchfl. Statt jeder besonderen Anzeige. Tödes - Anzeige im beinahe vollendeten 70. Lebensjahre. Heute früh verschied sanft nach kurzem, aber schweren Leiden unsere gute, treue Mutter Frau Rendant Helene Walther Wwe. Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen, den^26. Januar 1895. Die Beerdigung findet Montag den 28. Januar, Nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Alicestrasse 23, aus statt. 9i8 Herrenhemden nach Maß oder Muster werden unter Garantie des guten Passens in kürzester Zeit geliefert. Reiche Auswahl in Stoffen und Einsätzen. Geschw. 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