6. HM tx, öon MuixW^a I „ «889 V Et S®«t W Dlan*' Dtrbltnt, *Mtn fi#nb ^°rdril (ei, u« Ä"8* « nlabun8«: »l«nimiun9 in L?“1 Mfltn 8Tt”ntn etjaltm ? $ttfommluni lr8ermdfteref fo lQbt- D«,ch bl, ^tiftereibt- ■efeener 3eilung* ‘Rauptet Din m. Mlllkkbet- worben fri f ikme anberr mno btg vtrr* benndfier. ‘ Aufla-e melnri t Unwahrheit, hbl utt AbsatzM s kurz oor bei lij-itunfl auf bra denen F fljetlnn- cd entf-Lbigl, brrechnet würben ict oiele Initiale Utbrigtn wurde n unb durch bie liten rulnfkstlngt rburch hinreichend >. Din der M!de mir, um mich In Misro. encn unb daher tauen in btt ich gehe# ben A, XagtblaH). i )ö. renk a von 8410 101« KN 8910 1881 31 ti DbL MN 101» tötfj.1906 101J S M«. 1®* ffflötff W“ h 14 " 155.10 118.- 144.« 155.61 >1«" 140.6» 121.0* 1I2.1* ««' 11.0 96.- 34.59 141-89 »9.10 141.3° 128-50 132.4° DO^t ixtet $-) [flff ittt 100 ■ 1.100 eg- • iben. , 100 ÜÖO 1B ■Mö #100 400 116180 >61*0 s'3s tVt_278 Der ziehe«" A«zeig.n und sodann die Arbeiten derart fördern, daß das gesammte Material in oorgeschrtcbener Ordnung bis znm 21. December d. I. längstens (§ 20 der Bestimmungen und Schlußsatz unseres AuSschreibenS vom 1. d. MtS. — Anzeiger Nr. 262 —) unS vorliegt. W'r machen bet dieser Gelegenheit noch besonders darauf aufmerksam, daß nach § 5 der Bestimmungen darauf Bedacht zu nehmen ist, daß Veranstaltungen, welche den Stand der ortSanwesenden Bevölkerung am 2. December wesentlich verschieben können, insbesondere Jahrmärkte, Feste, öffentliche Versammlungen u. s. w. nicht stattfinden dürfen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend Maßregeln gegen die Maul- und Klauenseuche. Im Anschluß an unser Verbot, betreffend daS Abhalte» von Diedmärkten untersagen wir hiermit auch den Handel mit Rmdvieh, Schweinen, Schafen und Ziegen im Umhcrzieherr (Hausirhandel) wegen der mit dieser An des Handels verbundenen Gefahr der Verschleppung der Maul- und Kla«e«- seuche. Gießen, den 21. November 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Gießen, den 21. November 1895. Detr.: Wie oben. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie in Ihren Gemeinden alsbald ortsüblich veröffentlichen laffen und den Befolg unserer Verfügung strenge überwachen. v. Gagern. Lehrer-Coufereuz im Eoofereuz-Bezirk Gießen Mittwoch de» 4. December, Vormittags IO Uhr, in Gießen. Lieder 194, 213. Gießen, den 25. November 1895. Büchn er, Schulrath. Kunst-Ausstellung, ‘"5^raÄ 3Ä nähme ves Samstags, von 11 btg 1 Uhr, am Mittwoch unb Sonntag auch noch von 3 bis 5 Uhr. — Eintritte preis für Nichtmitgtieder an Werktagen 50 Psg., an Sonntagen 20 Psg. Feuilleton. Die Persries. Eine Jagderinnerung aus T xaS von Franz Potter. (Fortsetzung.) Vielleicht bewog ich sie aber zum Abzüge, wenn ich noch ei« paar von ihnen niederschoß? Schnell suchte ich in der Lasche nach den Lancaster-Patronen, die mir Mr. WilkinS aufgenöthigt hatte, zu meiner Bestürzung erwies sich jedoch die Tasche als leer, zweifellos waren die Patronen herausgefallen, alS ich den Baum so hastig hinankletterte. Aerger- lich schleuderte ich die jetzt nutzlos gewordene Waffe auf die Pecarie« hinunter, welche die schöne Büchse mittels ihrer Zähne sehr rasch in eine klägliche Ruine von einem Gewehr ver wai delteu, wie ich recht gut beobachten konnte. Nunmehr zog ich, einmal warm geworden, den stet- geladene» sechSschüssigen Loli Revolver auS dem Gürtel und feuerte viermal in die feindlichen Borstenthiere hinein und zedeSmal wurde mir die Genugthuung, eine der bösartigen Bestien fallen zu sehen. Dieselben schienen jedoch durch den Verlust weiterer Genossen nur in erneuten Glimm zu ge- ralhc», denn mit womöglich noch erhöhter Wuth tobten und sprangen sie um den Baum herum, ohne auch nur die leiseste Absicht zu bekunden, sich endlich zu trollen. Ich überlegte — sollte ich auch noch meine beiden lrtzten Revolverkugeln opfern? Nein, es wäre doch zwecklos gewesen, besser darum, ich sparte sie mir für den aller- Laßersten Nothfall. Schließlich blieb mir ja auch weiter gar nichrS anders übrig, als geduldig auSzuharren, bis mir Kettung von Mr. W lkinS und seinen Leuten wurde. Der Richter wußte wcrugstenS, daß ich wich nach dem Red Crcek h'-tte begeben wollen und so war wohl anzunehmeu, daß man wich in dieser Richtung oussuchen wttide, sobald nur mein NuSbleibcn erst einmal auifi'l. Inzwischen war die Sonne im Westen versunken und bald trat nächtliches Dunkel ein, denn die Dämmerung in diesen südlichen Gegenden der Union dauert nicht lange. Die nach und nach am Himmel erglänzenden Sterne ließen es jedoch keineswegs wirkliche Nacht werden, vielmehr herrschte ein eigenrhümlicheS Halbdunkel, jenes „clair-obscur“, wie die Franzosen sagen, welches emem scharfen Aage selbst nächtlicher Weile eine gewisse Orientirung im Freien gestattet. So konnte ich denn von meinem erhöhten Sitze auS die ziemlich deutlichen Umriffe der benachbarten Gebüschgruppen sehen, während ich von den PecarieS unter mir allerdings nichts mehr zu erblicken vermochte. Daß meine grimmigen Feinde jedoch noch zugegen waren, dies bezeugte ein gelegentliches Grunzen der kleinen Bestien, sowie der eigenthüwliche scharfe Geruch, den die Thtere durch die Flüssigkeit, welche sie auS ihrer Rückendrüse absondern, um sich verbreiten und welcher auch zu mir hinaufdrang. Ich ließ meine Taschenuhr repetiren — den Schlägen nach zu urtheilen mußte eS bald 8 Uhr sein, um welche Zeit man sich in der Familie W'lktnS zur Abendtafel niederfetzte. Offenbar würde ich nun bald vermißt werden und zweifellos durste ich dann ermatten, daß Squire WilkinS mit seinen ßfuhn ausbrtchkn würde, um wich zu suchen. Aber bis sie mich entdeckieu, wenn sie überhaupt in die Gegend meines nothgedrungenen Zufluchtsortes kamen, konnten noch Stunden vergehen, unb ich empfand ein sich immer energischer äußerndes Hunger- und Durstgefühl. Ich suchte in den Taschen nach etwas Eßbarem und war auch so glücklich, in einer derselben einen freilich etwas hart gewordenen Fletschzwieback zu entdecken, den ich sofort verzehrte. Gegen den Durst stand mir aber kein Mittel zu Gebot, da sich diese« Gefühl indeß immer stärker meldete, so kaute ich ein paar Cyprtffknblätler, bi-r bittereGe'chmack derselben behagte mir j.doch nicht, so daß ich daS Blätterkauen bald wleder auigab. Infolge des stundenlangen Sitzens in den hartkantigen Heften begannen mich üorigenS Glieder und Rücke» zu schmerzen und ich versuchte daher auf alle mögliche Weise in meine halb sitzende, halb liegende Position etwa- Abwechselung zu bringen, waS aber nur sehr unvollkomme« gelang. So war eS zehn Uhr geworden, wie mich eine erneute Befragung meiner Taschenuhr belehrte. Die Zunge klebte mir vor Durst sö'Mlich am Gaumen, während die Beine immer steifer wurden, auch die Schmerzen in den Armen, im Rücken und in den Seiten vergrößerten sich immer mehr. Lange vermochte ich -S auf dem Baume nicht mehr auszuhalten, daS wurde mir klar, und ich fing an, ernstlich darüber nachzufinnen, wie ich wohl die P caneS überlisten könnte, als ich plötzlich glaubte, in der Richtung nach der Hacienda zu einen Hellen Schein zu bemerken. Angestrengt, mit klopfendem Herzen blickte ich nach der Stelle hin, — richtig, ich hatte m ch richt getäuscht, es waren meine Retter, welche mich suchten. Jetzt hatte ich für nichts weiter Dirn, als für die wandelnden Llchipünktchen, die tt nunmehr entdeckte,- es waren offenbar Fackeln, welche von den mich suchenden Leuten getragen E.den. Jetzt verschwanden die Pünktchen, j tzt tauchten sie auf, dann verschwanden fie wiederum — metn Gott, sollten eVe’& stch nach einer anderen Richtung hingewandt haben? ■ ^p-ffimmer erschien abermals und zwar entschieden ra^E als vorhin — auf einmal klang der ferne Schall von Flintenschüssen an mein Ohr, ein zweifelloses Signal für mich. Sofort feuerte ich zur Erwiderung meine beiden Rcvolvetkugeln ab, obwohl es mich beinahe unmöglich dünkte, daß der verhält- nis-mäßig schwache Knall dieser kleinen Schießwoffe von den Männern schau vernommen werden könnte. (Schluß folgt.) Bekanntmachung. Die Rechnung der Armenkasse und der Plockischen Stiftung zu Gießen pro 1894/95 liegen während acht Tagen auf dem Lrmenamte -u Jedermann» Einsicht offen. Gießen, 22. November 1895. * 9890 Die Armen-Deputation der Etadt Gießen. _________________________Wolff.__________________________ Nahabend. Durch den starken Zudrang zu unseren Nähabenden ist eine weitere Theilung nöthig geworden E« sollen sich künftig versammel«: 1. im alten Rathhaus, Freitag» von 5 bi» 7 Uhr, die Schulkinder, Freitags von 7% bis 91/» Uhr, die älteren Mädchen. L. im Schwesternhaus (Lonystr. 2), Mittwochs von 7i/a bis 9% Uhr die Frauen, die in der Lukas- und Johannesgemeinde wohnen; Freitags von 7*/a bis 9’/a Uhr die Frauen, die in __________der Matthäus- und MarkuSgemeinde wobnen.__________9253 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Grüuberg für 1896/97 liegt vom 27. d. Mts. an acht Tage lang -ur Einsicht der Interessenten auf unterzeichneter Stelle offen. Grün berg, den 23. November 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. ______________________Zimmer. 9879 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Lindeustruth pro 1896/97 liegt vom 29. November an acht Tage lang auf dem Geschäft» zimmer des unterzeichneten Bürgermeisters zur Einsicht der Betheiligten offen. Linde»struth, den 24. November 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Lindenstruth. ___________________________Scheld._______________________9884 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Reinhardshain für 1S96/97 liegt vom 27. d. Mts. an acht Tage lang auf dem Geschäftszimmer de» unterzeichneten Bürgermeisters zu Jedermanns Einsicht offen. Reinhardshain, den 24. November 1895. Grobherzogliche Bürgermeisterei Reinhardshain. _________________Wagner.____________________9885 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Langd Pro 1896/97 Hegt vom 28. November bis zum 6. December d. I. zur Einsicht eines jeden Betheiligten auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier offen. Langd, den 26. November 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Langd. _______________________Ront Haler.____________________9887 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Lumda pro 1896/97 liegt vom 29. d. MlS. an acht Tage lang auf dem Geschäftszimmer de» unterzeichneten Bürgermeisters zur Einsicht der Betheiligten offen. Lumda, den 26. November 1895. Grobherzogliche Bürgermeisterei Lumda. ______________________Schultheiß.___________________9886 Worih Kregori & Sohn empfehlen zur Saison ihr großes Lager in: Gekleideten Puppen, Gelenk-Puppen Gestellen, Köpfen, Schuhen, Strümpfen, ____ Hüten, Armen re. Pnppenwäfiche. Puppengardeiobe etc. D.R.P. Original Houbens Gasöfen mit neuem Muschelreflektor. Höchster Nutzeffekt! Als bester Gas-Ofen officiell anerkannt. Nur echt, wenn mit Firma. Milderte Zeugnisse *WG W Catalog franco. J. G. Honben Sohn Carl Aachen. Fabrikant de» Aachener Bade-Ofens 8088 Zu beziehen durch das hiesige Gas- und Wasserwerk u. A. van lloulen’s Cacao. Bester — im Gebrauch billigster. to72 Probe-Local = Bahnhofstrasse Nr. 1. Chocolade per Tasse 10 Pfg. Milch-Chocolade „ „ 15 „ ________Geöffnet von Morgens 8 Uhr bis Abends 8 Uhr. Aucr'schcs Gasglühlicht. Vreisermähigung betr. Nachdem die Deutsche GaSglühlicht Actien Gesellschaft in Berlin sich zu einer außerordentlichen Preis-Herabsetzung ihrer Auer'schen GaSglühlicht- brenner entschlossen hat, sind auch wir in die erfreuliche Lage gesetzt, den Preis eines vollständigen Gasglühlicht-Apparates (Brenner mit Glühkörper und gewöhnlichem Cyliuder) — um die Hälfte des seitherigen Preises — aus SW 5 Mark zu ermäßigen. Der Preis eines Glühkörpers (Strumpf) bleibt dagegen wie seither Mk. 1.80. Von den bis jetzt im Handel erschienenen etwa 30 Fabrikaten von GaSglühlicht haben wir die meisten mittelst einer besonderen Einrichtung während längerer Zeit vergleichend geprüft und haben nach unseren Versuchen — unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Lichtentfaltung, der Licht- färbung, sowie der Haltbarkeit des Strumpfes — gefunden, daß bis jetzt keiner der unserseits geprüften Gasglühlichtbrenner den Auer'schen Glühkörper an Gesammtgüte erreicht, was nach Erklärung der Deutschen GaSglühlicht Actien- Gesellschaft der durch Patent geschützten besonderen Mischung der Edel, erden, die neben dem Thorium den Glühstoff bilden, zuzuschreiben ist. Wir machen noch darauf aufmerksam, daß wir Auer'sche Glühkörper auf Brenner anderen Fabrikat» abzugeben nicht berechtigt sind. Gießen, 19. November 1895. 9758 Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Verein Jugendfreund! Zwar hat unser Verein durch den Tod seines Begründers und lang' jährigen Vorsitzenden, des Herrn Restaurateurs Schnell, einen beklagen», werthen Verlust erlitten, doch wird er unter dem Vorsitze des Herrn Sparkasserechners Doering seine gewohnte Thätigkeü forlsetzen, nämlich Kindern unbemittelter hiesiger Familren eine Weibnachtssreude zu bereiten. Er bittet daher, das ihm seither in so reichem Maße geschenkte Wohlwollen auch ferner zu bewahren und Cigarrenabschnitte sowie Geldspenden reundlichst abgeben zu wollen bei unseren Vorstandsmitgliedern: Friseur G. Gerhardt, Lmdenplatz, Bibliothekscustos Dr. EmilHeuser, Bahn- hofstraße Nr. 27, Bildhauer Emil Kalbfleisch, Licherstraße, sowie in der Restauration Schnell, Brandgasse. Mein Lager in Tpiheu all« Srt, Hand- und Maschine», klöppel, Tüll- und spachtel, Lyoner und sonstiger Seidenspitz« ic., schwarz und weiß und in alle« Breiten; sowie große Auswahl » Bändern, Sammeten, Leide», stoffen, Ttilkereien u. lM HM. SMaffaiWt- 863u) Mtteestraße 18 zwei g >t sü£ liTte Zimmer zu oermtefben. Röhere» Aleel, ilg nt, Lüvanlage 18. 9871] Zwei groi,e. schöu mödltBe Zimmer, vii-4-ri» der Sula, sofort zs Jltld Innaho" 1 z^zeudeN tü «eß"- döstlep. Dtwßa» |(l SedoriStc sttrzozin rxnb am NaLi Hit ©tattintii •tieft aus dal gtftDOtfttUuni e*dti ßsttgehaditn in trsitulii vor eine srl taiM verttr Wurde bei d Sorfllenbtn, Vresden) tobakgewerb Hit die »selb ttUung des htzmtichi. mähte» Prai bürg) Hand die «htuvg milchige» v sei. Ja St durch fori fit ittnfftnb bii tarthfttt an »erschlügen zu zerrchiiM n t ath Um Ersetze beettb E von Hern schon in bei silns Lrkia Verein im wobei lobffi einer tiiwg inb Fchuupl (C r-Ss-lel de Die Dr.M «dwechüivd tuiftimmuni brachten, das °on Varize rvtzSckrr anljal ?ul|tUNtn | 'S ~ hl ^lazir und «tuq ”b vollend «6t. Die c jJjft anftr, •ntt! batüi btt i ***** f^hich^ ~ Bii ’J1“* l-la8l i.i? U-b-