Sonntag den 26. Mai 189S Nr 122 Erstes Blatt Gießener Anzeig er Kenerat-Mnzeiger Zlints- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Hratisöeitage: Hießener Kamitienötätter Amtli^ev Theil find zur ^pla" jrden- Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für bew folgenden Tag erscheinenden Nummer bi« Borm. 10 Uhr. Alle Lnnoncen-Bureaux de« In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. scWe?; JAVA- WfEE. Die Gießener MamtkieuSräller werden dem Anzeiger »öchmtlich dreimal beigelegt. Der #Uje*cr Aazelger erscheint täglich, Mit Ausnahme de« Montag«. Gefunden: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Cigarren- Etui, 1 silb. Löffel, 1 Notizbuch, 1 Romanbuch, 2 Handschuhe, 1 Schleier, 1 Packet, 1 Kinderschuh und 1 Pferdedecke. Gießen, den 25. Mai 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Wolff, Regierungs-Assessor. Wolff» telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 24. Mai. Wie die „Post" schreibt, von teer Houd - Mtt - Krmttli gegr. 1857 All» 10, 95 u. 100 Pfg. dal , Verkaufsstelle: Sich, h. Wallach, Markt. 8 den Bundesrath steht in seiner laufenden Session noch eine ganz neue größere Vorlage io Aussicht, und zwar eine solche bezüglich der Bildung von Handwerkerkammern/ sie befindet sich zur Zeit im RetchSamte des Innern in Ausarbeitung. über der ursprünglichen Fassung. Hoffentlich wird der für unsere Geschäftswelt so wichtige Gesetzentwurf dem Reichstage gleich beim Beginn seiner nächsten Session endlich vorgelegt. «16=hus Der Verrath von Betriebs- und Geschäfts- Geheimnissen. Seit dem Auftauchen der Frage einer gesetzgeberischen Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes im geschäftlichen Leben hat den meistumstrittenen und schwierigsten Punkt in dieser Materie der Verrath von Betriebs- und Geschäfts- Geheimnissen gebildet. Bot doch schon die Definition des Begriffes eines Betriebs- oder Geschäfts-Gehetmniffeö ihre besonderen Hindernisse dar, während daneben das Problem, die berechtigten Interessen der Besitzer von Betrieben und Geschäften mit jenen ihrer bisherigen Angestellten einigermaßen in Einklang zu bringen, fast noch schwierigere Setten aufwieS. Der ursprüngliche Entwurf des geplanten Gesetzes gegen die illoyale geschäftliche Toncurrenz befriedigte denn auch gerade in den Bestimmungen betreffs des Verrathes von Fabrik-- und Geschäfts-Geheimnissen allgemein sehr wenig, und spectell von dem § 7 mußte besorgt werden, daß durch seine damalige Fassung jedem Lehrling und Angestellten eines Geschäftes die spätere Verwerthung der in demselben erlangten Kenntnisse und Erfahrungen fast unmöglich gemacht werden würde. Der kürzlich vom BundeSrath genehmigte, umgearbeitete Entwurf des genannten Gesetzes hat nun, wie in so manchen anderen Punkten, so auch hinsichtlich der Verhinderung deS BerratheS von Geschäfts- und Betriebs-Geheimnissen unleugbare Verbesserungen erfahren. Vor Allem ist an dem neuen Entwurf das Bemühen anzuerkennen, den Interessen der GeschäftSangeftellten in Hinblick auf die künftige Selbst- ständigmachung derselben mehr Rechnung zu tragen, ohne doch hierdurch zugleich natürliche geschäftliche Rechte der Prinzipale zu verletzen. In dieser Hinsicht verdient namentlich die Bestimmung hervorgehoben zu werden, welche die absolute Schweigepflicht nur auf die Dauer des Vertrages deS Angestellten mit seinem Prinzipal beschränkt, während die erwähnte Verpflichtung nach der früheren Fassung sogar noch zwei Jahre über den Endtermin des Dienstvertrages hinaus dauern sollte. Nur in dem Falle, wenn sich der Prinzipal durch schriftliche Zusicherung Seitens der Angestellten gegen den Verrath bestimmter Geheimnisse noch über die Dauer deS Vertrags hinaus gesichert hat, soll die Mittheilung an Andere noch fernerhin strafbar sein. ES wird also eine schriftliche, den Gegenstand des Geheimnisses specialifirende Zusicherung der Verschwiegenheit Seitens deS Angestellten verlangt. Dies hat für den Angestellten den Voriheil, daß der Prinzipal bei Beginn des Dienstverhältnisses oder für die Dauer desselben nicht schlechthin alle Einzelheiten seines Geschäftsbetriebes als Gehetmniß bezeichnen und sie somit nicht der späteren Benutzung durch Andere entziehen kann. Außerdem beseitigt die genaue Abgrenzung der geheim zu haltenden Gegenstände des Betriebes jede Unsicherheit und jede Handhabe zur späteren chikanösen Ueberwachung eines feine Stellung aufgebenden Angestellten. Man kann zugeben, daß die Specialisirung dessen, was ein Geschäftsinhaber als sein Gehetmniß ansieht, durch ihn selbst, und die Beschränkung der Schweigepflicht hierüber auf die jedesmalige schriftliche Anerkennung deS Angestellten die Bedenken gegen das Operiren mit dem Begriffe des Geschäfts-und Betriebs-Geheimnisses abschwächt. Freilich erscheint auch die Gefahr eines Mißbrauches der vom Angestellten abgegebenen schriftlichen Versicherung keineswegs ausgeschlossen, dies z. B. dann, wenn eS sich darum handelt, Angestellte an der späteren berechtigten Verwerthung ihrer erlangten Kenntnisse über Bezugsquellen und Absatz-Gelegenheiten in einer späteren Stellung zu verhindern. Auch enthält der jetzige Entwurf Bestimmungen, welche direct den erweiterten Schutz der Prinzipale gegen die Ausbeutung ihrer Geschäftsgeheimnisse bezwecken, und zwar durch jene Stellen, welche auch die mißbräuchliche Benutzung fremder Geheimnisse Seitens dritter Personen mit empfindlichen Strafen bedroht. Alles in Allem genommen, bedeutet der vom Verrath der Geschäfts- und Betriebs - Geheimnisse handelnde Theil des Gesetzentwurfes zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes eine unleugbare Verbesserung gegen- Derrtsches Reich. Berlin, 24. Mat. In Der Sitzung des Reichstages vom 22. d. M. ist es gelegentlich der weiteren Specialdebatte über die Novelle zum Branntweinsteuergesetze zu recht unliebsamen Zwischenfällen gekommen. Abg. v. Kar- dorff, der Führer der Freiconservativen, griff den Abg. Richter mit der Beschuldigung an, er und seine politischen Freunde verttäten lediglich die Börseu-Juteressen, was den freisinnigen Parteichef zu einer scharfen Erwiderung mit einer Anspielung auf die bekannte Affaire des Abgeordneten und KreuzzeitungS-RedacteurS v. Hamm erst ein veranlaßte. Abg. Singer (Soc.) griff die Hammerftein'sche Angelegenheit sofort lebhaft auf, woraus sich dann scharfe, persönliche Auseinandersetzungen zwischen Frhrn. v. Hammerstein, Singer und Richter entwicketten. Herr v. Hammerstein erklärte hierbei, daß er gegen die „Kleine Presse" in Frankfurt a. M. wegen der von diesem Blatte wider ihn in seiner redactionellen Stellung erhobenen Anschuldigungen Strafantrag gestellt habe. Dann folgte wiederum eine äußerst gereizte und in persönlichem Tone gehaltene DiS- cussion zwischen dem ReichSParteiler Gamp und Herrn Singer, in welcher ersterer ziemlich deutliche Zweifel an dem Vorhandensein eines stärker entwickelten Ehrgefühles bet dem genannten Socialistenführer durchblicken ließ; natürlich fiel die Antwort des Abg. Singer entsprechend dieser Provocation auS. Wiederholt mußte Präsident von Buol mit Ordnungsrufen in diese verschiedenen Polemiken eingretfen. — Weder daS Börsenreformgesetz noch die Vorlage zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes find dem Reichstage vor Abschluß seiner Arbeiten noch zugegangen, allerdings hätte eS auch keinen Zweck mehr gehabt, diese wichtigen gesetzgeberischen Stoffe dem Parlamente unmittelbar vor Thoresschluß zu unterbreiten. Da fie aber im Bundesrathe jetzt so gut wie fertiggestellt worden find, so darf man wohl annehmen, daß fie dem Hause gleich zu Beginn seiner nächsten Sesfion vorgelegt und von ihm hoffentlich auch bald in Angriff genommen werden. Für Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 24. Mai. Der Kaiser ist heute früh auS Pröckelwitz abgereist und trifft Abends 6 Uhr im Neuen Palais in Potsdam ein. Heute Abend 8 Uhr findet anläßlich des Geburtstages der Königin von England im königlichen Schlosse ein großes Diner statt. Berlin, 24. Mai. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht daS Gesetz, betreffend die Feststellung eines Nachtrags zum ReichShauShaltSetat für 1895/96. Berlin, 24. Mai. Wie die „Nordd. Allg. Ztg." hört, steht eS noch nicht fest, ob schon tu der heutigen Sitzung des Plenums deS Bundesraths über die Ausschußanträge zu dem Entwürfe eines Kirchengesetzes und eines Gesetzes, betr. die Pflichten der Kaufleute bet Aufbewahrung fremder Werthpapiere, berathen werden kann. Berlin, 24. Mai. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine Reihe von Ernennungen für den preußischen Eifenbahnrath, darunter befinden fich die Reichstags- abgeordneten Graf Kanitz, Freiherr v. Stumm, v. Arnim, v. Helldorf, die Vertreter der Landwirthschaft, des Handels- standeS und der Industrie. Berlin, 24. Mai. Hterfelbst wurde eine Bande von zwanzig Einbrechern und Hehlern verhaftet, welche seit einiger Zeit die vornehmeren Viertel von Charlottenburg und Schöneberg in Schrecken versetzte, indem fie dorr zahlreiche Einbrüche verübte. Berlin, 24. Mai. Gouverneur Major v. Wißmaun wird der „Kreuzzeitung" zufolge in einigen Wochen nach Oftasrika abreisen. Die eigentliche Uebernahme seiner neuen Stellung erfolgt am 15. Juni, an welchem Tage der Urlaub deS früheren Gouverneurs v. Scheele abläuft. Karlsruhe, 24. Mai. In Tauberbischofsheim ist eine Typhusepidemie ausgebrochen. Einige 20Personen find bereits erkrankt. Laibach, 24. Mai. Gestern Abend lP/< Uhr ist hier wieder ein heftiger Erdstoß wahrgenommen worden, welcher mehrere Secunden andauerte. Mailand, 24. Mai. Der „Eorriere della Sera" berichtet aus Brindisi: Bei dem Prinzen Fräs so er« schienen fünf Männer, welche sich dem Prinzen, welcher ministerieller Wahlcaudidat ist, als dessen Anhänger vorstellten. Plötzlich stürzten fie sich auf die im Zimmer Au- wesenden, zogen ihre Dolche hervor und richteten ein förmliches Blutbad au. Zwei Bediente des Prinzen wurden tödtlich verletzt und wurden sterbend ins Spital gebracht. Die Angreifer konnten erst nach heftigem Kampfe festgenommen werden. Paris, 24. Mai. Die Regierung hofft, daß die Kammer am nächsten SamStag die von ihr geforderten Credite für die Errichtung eines Denkmals zu Ehren der im Jahre 1870/71 Gefallenen mit großer Mehrheit genehmigen werde. Die Grundsteinlegung soll zu einem großartigen Feste Anlaß geben, bei dem der Präsident der Republik, sowie sämmtliche Minister, Kammer, Senat, Armee und Marine zugegen sein werden. Ferner wird daS Ministerium dem Anträge der Socialdemokrateu, das Denkmal der Statue von Straßburg in Bronce gießen zu lassen, fich Feier der Eröffnung des Nord-Ostsee-Cauals die Chefs sämmtltcher europäischer Botschaften in Berlin, von den nichteuropäischen nur der nordamertkantsche Botschafter, Runyon, eingeladen. Berlin, 24. Mat. Die verstärkte Agrarcommisston deS Abgeordnetenhauses nahm einstimmig den Antrag Ring- Gamp an, betr. die Neuregelung der PreiSuotiruugen für die preußischen Viehmärkte durch Anstellung vereidigter Makler, sowie Bestrafung wissentlich falscher Angaben über die gezahlten Preise. Wien, 24. Mai. Die „Polit. Corresp." meldet auS Konstantinopel: Der türkische Dampfrad-Aviso „Fuad" ist abgegangen, um die Türkei bei der Eröffnung deS Nord- Ostsee -CanalS zu vertreten. Halifax (England), 24. Mai. In einer hiesigen Woll- fabrik wurden gestern fünf Frauen durch eine Kessel- exploston gelobtet. Mlerei' chm. Butter, » W Wh per ,20 Ml. bei M G. Wallenfels, KSl.SttiispkchtkW.tt entrifugen- rahm-Butter, * feinste 0* Gießens, täglich sM Ich. Arnow "'i ^üse^Ä^' uservöÄ) vierteljähriger A6oh ncmratspcrU r 2 Mark 20 Pfg. Bit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schntstrahe Ar.7. Fernsprecher 51. mW“ i« Breme» Deutscher Reichstag. 99. Sitzung. Freitag, den 24. Mai 1895. Der Abg. Möller (ntl.) hat sein Mandat niedergelegt. Dritte Berathung des Branntweinsteuer-Gesetzes. Graf Kanitz (cons.) erklärt, auch heute für daS Gesetz stimmen zu wollen. t „ Abg. Liebermann v. Sonnenberg theilt mit, daß einTheil seiner Freunde daS Gesetz aunebmen würde. Abg. Meyer-Halle (fts. Vg.) äußert fich gegen die Vorlage. Abg. Paasche (ntl.) bedauert daS agitatorische Anftteten deS Gratm Kanitz im Verfolg seiner Ausführungen. Abg. Richter (fts. Vp.) betont nochmals die ablehnende Haltung seiner Partei und kennzeichnet das Verhalten der Agrarier der Regierung gegenüber. Abg. Manteuffel (cons.) nimmt den Abg. Kanitz in Schutz. StaatSsecretär Bötticher pflichtet den berechtigten Klagen bei, daß die Erledigung deS Börsen- und Margarinegesetzes in dieser Session nicht gelungen sei. Redner erwähnt die wiederholte Beschlußunfähigkeit deS Hauses. Abg. Graf Arnim (cons) bedauert, daß das Börsengesetz nicht Vorgelegen habe. Schatzsecretär Posadowsky führt aus, die Regierung suche zunächst da zu helfen, wo es am dringlichsten ist, so bei dem Branntwein- und Zuckersteuergesetz. Redner tritt dann noch den Aussührungm der Abgg. Meyer-Halle und Richter entgegen. Abg. Singer (Soc.) hätte das Börsengesetz gerne gesehm, das Margarinegesetz jedoch nicht. Nach kurzen Bemerkungen deS Staatssecretärs Bötticher und des Abg. Meyer-Halle schließt die Generaldebatte. Es findet noch eine kurze Spectaldebatte statt, worauf die Branntweinsteuer-Novelle mit 165 gegen 85 Stimmen angenommen wird. In dritter Lesung wird sodann die Zuckersteuer» Novelle genehmigt. Ebenso erfolgt die Annahme des Gesetzes über die Schutztruppe. Bei dem Nachtragsetat finden unwichtige Auseinandersetzungen zwischen den Staatssecretären Posadowsky und Bötticher einerseits und den Abgg. Limburg - Stirum (cons.) und Lieber (Ctr.) anderseüs statt, worauf auch dieser genehmigt wird. Das Haus erledigt sodann einige Wahlprüfungen nach dem Anträge der Commission und nimmt einen Antrag v. Bennigsen (ntl.) an, wonach durch die Mandatsniederlegung des Abg. Möller (ntl.) des letzteren Mandatsprüfung überflüssig geworden sei. Es wird noch die Etatsüberstcht pro 1892/93 und die Petition deutscher Invaliden der Regierung zur Berücksichtigung überwiesen. Die Tagesordnung ist erschöpft. Der Reichskanzler verliest die kaiserliche Botschaft, datirt Pröckelwitz, den 23. Mai und schließt die Sitzungen des Reichstages. Der Präsident erklärt nach dreimaligem Hoch auf den Kaiser die Sitzung für geschlossen. Die Socialdemokraten hatten vorher ben Saal verlassen. Schluß 3n Stadt Gieße«. BaiieteU. Mai . 21. Adolf Grämlich, LazarethgebUse dahier, mit Katbarim Magdalme Klein ,u Dorn-Assenheim. 21. Iuliu« Adam Ludwig Mattin Echleuning, Lackker dahier, mit Karoline Hof von Geber». Edes chltetz««Oaaa» Mai: 24. Jacob Gimbel, Schuhmacher dahier, mit Lake Berg hierfeldst. Mai 15. Dem Schuhmacher Georg EmU Baum H. eine Tochter, Anna Luise Katharine. 16. Dem Friseur Wilhelm Balser eine Tochter, Luke Margarethe. 17. Dem Postschaffner Balthasar Bögler ein Sohn. 17. Dem Küfer Georg Fischbach eint Locht«. 18. Dem Fuhrmann Karl yaei ein Soho, Karl. 18. Dem Dimst- mann Daniel Weitzenüei» ein Sohn, Heinrich. 18. Dem Lademeift« ntwerpe Auskunft crt^edaj: ' schnelle Fahrten, gute ’ Vervflrgung. billigte Preise. eSStarliu 'Neiße Stern Linie König. Belg. Postdampfer von W dmchjiehnten 'ö hatte bai W. tx Rasse UjfJorfntt entdeckt und dnsüe in 3n dem ßurjttaattn' Wt eingehnndrk touibt, Inf Mark zu bltl In die h chenländung.) Bei der löjWtgen Elisa« hn ausgesunden. Dal th zu Fronhausen im imfid) entfernt. Ipolijtl ift t6 gelungen, Einbrecher« und tW W- GMu zur M W, sestzu« r hast gebrachten Tpitz- ubrrcherzunst, die schon uuse zugebracht haben! n darunter, die bisher umittelbar vom Bauplan t> sie in btt Nacht Statz. Ein Wem hat drei iter gevesea und trägt :uft, Die Baade hat feit Hertel von Berlin, Thar« ecken versetzt, iudw •m Mrtr und dort Gold- uni Wnsachev in etwa dreM W 000 Mk. belaufen, w b haben die jv en, darunter auch bd »bft Rette und Ring b 'Radetzky, zeltriimmm ichen Reliquien «mder $ir$"f£«lw ** bien. „rtw««*“" »wei i^ntmer ^leu en±niJ\Umtett Nh ^»i« "«M j ®le »«■ ^gev untz !-°b Stait ■*-8 Äftjj über gu,Schaft,. MsS*- «tos k’xCbl"®4»tal ** d°» 16. di. Jaben l° letzter Zeit l°8en wegen geringerer " Sünden, doch ^tn WM diese Kauflust lte Ernte nicht unter. W in bet Vorwoche "Eentner Sehen Gerste 110 M 4* 0 Mvliat v n-chklw ll eiot LSkÄS »fff ö* -torich- des deS Ehesraa 17. Mat. Wittwer, all Ehefrau deS Anmerkung: Die punktirte Linie bei der Barometerscala gibt den Stand deS vorhergehenden TageS an. Thermometer: min. 4- 8o R., max. 4-17° R. Hygrometer: Trocken. Gewitterbildg. JohanneSgemeinde. Dm 19. Mat. Gmtite Pfeil, geb. Hellmold, Schreinermeifters Carl Pfeil, alt 34 Jahre, starb dm Dm 21. Mai. LouiS Wagner, Hospitaltt, ein l! i JohanneSgemeinde. Den 18. Mat. Dem Locomottvheizer Ferdinand Wilbelm Krautze etne Tochter, Katharine Auguste Emtlte, geboren den 5. Mat. Den 19. Mat. Dem Schreinermeister Carl Pfeil ein Sohn, Otto Emil, geboren dm 7. Mat. Dm 23. Mat. Eine außereheliche Tochter, Eltsabethe Marte, geboren den 24. April. Temperatur der Lahn und Luft nach Rcaumur gemessen am 25. Mai, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags Wasser 14«, Luft 17° im Schatten. Rübsamen'sche Bade- und Schwimmanstall. 77 Jabre, starb den 19. Mat. Den 23. Mat. Eltsabeth Sann, geb. Scheid, Buchbinders Heinrich Sann, alt 28 Jahre, starb den 22. Mai. Auszug aus den Airchenvücherir der Stadt Sieben. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Markusgemetnde. Dm 19. Mat. Ein unehelicher Sohn, Karl Friedrich, geboren den 30. März. Denselben. Dem Schuhmacher Ludwig Kratz ein Sohn, Ludwig Ernst, geboren den 10. Februar. Denselben. Dem Hetzer Heinrich Kraft ein Sohn, Willi Karl, geboren den 22. März. Lukasgemetnde. Dm 19. Mat. Dem Bergmann Ludwig] Kreusel ein Sohn, Karl, geboren den 27. März. Denselbm. Dem Schloster Konrad Pfeiffer ein Sohn, Karl Theodor, geboren den 18. April. Beerdigt*. Lukasgemetnde. Dm 21. Mat. Christine Becker, geb. Wüst, Wittwe Rmdantm Peter Becker, 77 Jahre all, starb dm 19. Mai. Dietrich Bogel ein Sohn, Ludwig Heinrich Dietrich. 19. Dem Bremser Johannes Dechert eine Tochter. 21. Dem Dachdeckermeister Johann Lapp etne Tochter, Katharine Luise Maria Clisabethe. Getto rdeae. Mat: 19. Ludwig Schnecker, 14 Jahre alt, Sohn von Ober- knecht Ludwig Schnecker dahier. 19. Christiane Becker, ged. Wüst, 77 Jahre alt, Wittwe von Rendant Peter Becker dahier. 19. Ludwig Wagner, 76 Jahre alt, Hospttalit dahier. 19. Joseph Stamm, 22 Jahre alt, Bergmann von Obertiefenbach, Amt Runkel. 20. Friedrich Parthier, 44 Jahre alt, Agent dahier. 21. Carl Bender, 8 Jahre alt, Sohn von Taglöhner Christian Bmder zu Gleiberg. 21. Emilie Betz, geb. NieS, 28‘/i Jahre all, Ehefrau von Landwirth Adolf Heinrich Betz zu Rodenroth, Amt Herborn. 22 Elisabethe Sann, geb. Scheid, 28 Jahre alt, Ehefrau von Buchbinder Heinrich Sann dahier. 22. Johanna Bmder, 25 Jahre alt, Näherin von Frankfurt a. M. Witterungsbericht vom 24. Mai. Ein ziemlich breiter Rücken relatto bohm Drucken zieht sich zwar auch heute noch mtttm durch dm Continmt, doch hat sich derselbe etwas nach Osten verschobm, indem von Westen bet etne allerdings schwache Depression in ziemlich schnellem Borrückm begriffen ist. Ferner liegt ein Minimum über Südscandtnavtm und dm dänischen Inseln, außerdem besteht noch ein weiteres über Ostdeutschland, Galtztm und Siebenbürgen. Wenn auch die Unterschiede im Luftdruck an und für sich nicht groß sind, so bleibt doch seine Verthetlung etne ungleichmäßige und dauert daher auch die unsichrre zu Gewittern geneigte Wetterlage an. BorauSstchtltche Witterung: Bei wechselnder Bewölkung warmes Wetter mit Steigung zu Gewitterbtldungm. Verkehr, Land- «nd Nolkrwirldjchaft. Bitten, 25. Mai. Marktbericht. Auf dem heutigen «ochenmarkt kostete: Butter pr- Md X 0,85—1,00, Hühnereier 2 Stück 9-11 4, Enteneier pr. St. 6 4, Gänseeier pr. ©i 10-11 4. KNe pr. vt. 5-8 4, «äsematte or. St. 8 4, »rbsm pr. Liter 18 4, Linsen or. Liter 30 4. Tauben pr. Paar X OJO bis 0,80, Hühner pr. Stück X 0,90 bi« 1.20, Hahnn pr. Stück X 1.00-1,60, Entm pr. St. X 1,80-2,00, Ochsmsteisch pr. Pf 72-76 4, «uh. U. Rindfleisch pr. Md. 66-68 4, Schweimfleisch pr. Md. 60—70 4, Kalbfleisch pr. Md. 56-60 4, Hammelfleisch pr. Md. 60-70 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,00-6,50 X, Wetßkrau pr. Stück —A, siwiebelu pr- Lentn.r 9.00—10,00 X, Milch pr. Liter 16—20 4, Kirschen pr. Pfund 60—70 4- am 25. Mai Mittag« 12 Uhr (Wetterhäuschen in der Südanlage). Barometerstand. ■nnnm nnnm UMM M innn V » |u. k o« O* 1 1 u* v.> 69 72 71 7i> — 75 \14 1 7a 8 Restauration Schützenhaus. Hochachtungsvoll Gießen, 25. Mai 1895. Hrch. Wenzel St, Girier, Hamm 5. verkauft 4721 Hammstraße 7. Zkenniethungen. miethen- LSwengafse 27. Vermischte Anzeigen. Dr Dr. Kuhmist abzugeben. Auch wird Stroh dagegen angenommen- K«abe« Mä«tel, 'Anzüge in Tricot-, Buckskin- und Waschstoffen; Mädchen« Jäckchen, -EapeS, «Mäntel und «Kleidchen in Wolle- und Waschstoffen; Damen« vlonsen und Schürze« empfiehlt zu billigsten Preisen > 3832 A. Fangmann Wwe., Bahnhofstr. 29. Thompson^ Seifenpulver bat sich seit einer langen Reihe von Jahren in Tausenden von Familien unentbehrlich gemacht. Thompson'S Seifenpulver ist in Gießen und Umgebung in allen besseren Colonial' und Materialwaaren-Handlungen zu haben. 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Der unterzeichnete Wohnungsausschuß beginnt in den nächsten Tagen mit seiner Thätigkeit, und richtet deßhalb die freundliche Bitte an die Bewohner unserer Stadt, auch diesmal wieder diejenige Gastfreundschaft bethätigeu zu wollen, welche Gießen bisher vor allen anderen Städten hervorragend ausgezeichnet hat. Der Wohnungssusschuß des 22. Festes des Mtelrhemkreises. I. A.: H. Leib. 4629 22. Mittelrheinisches Kreis-Iurnfest zu Hießen. Die Arbeiten zur Einfriedigung des Feftplatzes und des Turnplatzes, Auffchlagen der Vorturnertribüne, Errichtung zweier Pissoirs rc. einschl. Herleihen der Schalbretter (also Schreiner- bezw. Zimmerarbeit) sollen verdungen werden. Zeichnungen, Arbeits« beschreibung und Bedingungen liegen auf dem Stadtbauamte während der Amtsstunden offen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular sind bis spätestens Donnerstag, 30. Mai, Mittags 12 Uhr an den Unterzeichneten einzureichen. Die Eröffnung der Angebote findet in der Sitzung des unterfertigten Ausschuffes am gleichen Tage statt. Zuschlags- stist 10 Tage. Gießen, 25. Mai 1895. 4726 Bau« und Ausschmückungs-Ausschuß zum 22. Mittelrhein. Kreis-Turnfest. I. A.: Schmaudt, Stadtbaumeister. nrschner’s Lexicon, ä Mark 3—, sind noch einige Exemplare abzugeben in der Expedition des „Giessener Anzeiger“, Schulstrasse 7. Kochet mit Gas! Gas-Koch- und Heiz-Apparate in den zweckmässigsten und gangbarsten Ausführungen, als: Kocher, Herdplatten, vollständige Herde, Brat- und Backöfen, Bügeleisen-Apparate, Has-Bade- und Heizöfen, Löt- und Brenneisenapparate, Kaffeebrenner u. s. w. Gaspreis für Koch- und Holzzwecke 15 Pfg. für 1 cbm bei Ausführung der Leitungen du^ch uns und Aufstellung eines besonderen Gasmessers (Gas für Beleuchtung: Grundpreis 22 Pfg. für 1 cbm). — Die Apparate, wovon in Giessen einige Hundert in Gebrauch sind, können in unseren Ausstellungsräumen in Thätigkeit gezeigt werden. 2746 Städtisches Gas- und Wasserwerk Giessen. Freunde des Vereins T ödes-Anzeige 4714 Sterbehause, Diezstrasse 11. Emil Schmall. Georg Schmall. Giessen, den 25. Mai 1895. Die Beerdigung findet Sonntag, den 26. Mai, Nachmittags 5 Uhr statt, vom Mutter geb. Vonihof, Schmall, Gestern Abend verschied nach langem Leiden unsere liebe Caroline Schmall, Wittwe des Drechslermeisters Christian was wir Verwandten und Freunden tief betrübt mittheilen. - JliirK« «St . -.Sti»'"1"1 * W««* Montag, 27. Mat, Abend» 8'/, Uhrr C'oalantente AuMfährung Jean Fränkel Bankgeschäft 8 Uhr in Steins Garten. 4740 Der Vorstand angfltfübrt von der 4739 4656 für Stuhlarbeiten gesucht. Der Vorstand. 4700 4735 eröffnet kr eeifn t 4741 Der Vorstand. 472» | „Postkeller“ | $ Speisenfolge: a Der Vorstand. sind willkommen. 4°/g Monopol-Griechen oee 1887 37 80 ip.et.unfJ.1906 101.75 Bahnhofstraße 31. 8«/ie/o Pr< i. L «. 334.00 166 801 Oesterr. Eredtt-Lctien Dcrnrit. Vf-'Aetten Telephon No. 60. 101 Ä 10660 108 40 Reichsbank- Giro-Conto. 106.10 96.76 104.90 104.25 106 JO M *) 108.40 *28 87 DO 4*/»•/# Oesterr StlbcrroiU 40/, Ung. Gold-Rente 3®/o Portugiesen 6*Io Mexieauer •odjenh (Odgtiu Heute Samstag: Erbsensuppe mit Schweinsohren. Hammelragout mit Fischkartoffeln. a Couvert 90 Pfennig. Conversations Verein Gießen. Alle activen, passiven und Ehrenmitglieder werden aufgefordert, zu der heute Abend präcis 9 Uhr stattfindenden Feier recht zahlreich zu erscheinen. Meine soeben in elfter Auflage erschienene- vollständig nm gearbeitete Brorhnre: „Capltalwanlage und Speculatlon“ mit beeonderer BcrQ<-keiohtiruo| der Zeit- und Prämlengeechifle -Zeitgeechlfte mit be*chrlnlrteei Rieico# versend«* ich grntie u. franco im Comptoir, Laden, Lager oder für die : Reise erbietet eich der KaifnieeltOhe Verein zu Frankfurt (Maie). — Jahresbeitrag für aoewirt, ordentl. Mitglieder 1 5 _x Einschroibgeld für stell eeuchende । Handlungsgehilfen (Niohtmitgl.) 21/« jH - für 3 Monate. Stellen besetzt 1894: 2842, seit 1864 oa. 32 000. 509 in dem Vereiuslocal zu erscheinen. Der Vorstand Cafe Leib Gartenwirthschaft von heute ab Gegründet im Jahre 1870. Berlin W., Behrenstrasse 87,1. Etage Junger Kaufmann sucht Stellung unter besch. Ansprüchen als Verkäufer oder Lagerist. (4606 Anfragen unter A. L 59 postl- Wetzlar. betttssen Tie zu Liu sttLul- und 9lauei ggfgehodm. Sießen, bei Sroßh Sängerkranz. Die verschobene Parthie wird heute (Tonntag) ausgeführt. — Abfahrt 1 Uhr 45 Min. Mittags. — Bei ungünstiger Witterung Abends Sctt: Die Boran «reisst Qiel Ui SM an die evang. Dir haben bei Mm in den nti ntdDWtz gemacht, morden A, bas it mit dem roibirttti pi bringen. Wir du tyolgt genauer Voranschlags - In( Goncqrtl ist das £ rechuer abpigeben. Sei Erlaß de vom 12. Cdobtr J anWge ,'inn gröl /enach bie Sorförifi sichtigt werden. m bn V ty. achi rat besondere Erl^ gelommenrn Res alt krläutmmgthest e Inotbnung Leiter zu überwachen. ' =U6, Mg bei «ufst Urschrift de- vo iorochen wird. 47081 Ein Mlldcheu, wo« annähernd kochen kann, per sofort gesucht. . ._________________ *“!■ ■ IW Wer schnell und mit geringsten en ■ Kosten Stellung staden will, oertatfle |. f. ■ per Postkarte die »Deutsche Bacaruen- . t. ■ Poft' in Gßltugerr a. A. (508 Unsere Müglieder werden ersucht, sich bei der Sonntag Vormittag U1/, Uhr von den Neuen Kliniken aus stattfindenden Beerdigung unseres Vereinsgenoffen Julius Zoll unter Anlegung des Vereinsabzeichens zu betheiligen. Zur kestenfteios Besetzung offener Stellen 8‘/i°/o Deutsche ReichSanl. 8c/0 Preotz. EonfolS 8Vi°/f) Gr. Hessische DbL 4°/a Stadt Darmstadt v. 1891. 4Ve , Sonnt unk. b. 1901 30/0 Oesterr. Staat Sd ahn v. 1886 8®/o Ital. staatSgar. Eis end. Cipklk des 2. Sr,htz. ßrß. Jnf.’Ktgimenfs Ar. 116, Aiilrr »Utzrl, unter persönlicher Leitung de» Großh. Mufikdirectors Herrn C. Krauße. Anfang 4 Uhr. Bier im OlaS. (Entree 30 Pfg. Prämien- Geschäften Kostenfreie Controle verloosbarer Effecten. Kostenfreie Conpone-Elnlöeung:. Heute Sonntag: Königin-Suppe. Ochsenfleisch mit verschiedenen Beilagen. Geflügel. Salat — Früchte. Eis. a Couvert Mark 1.80. Fahrpreis 10 Pfg. Bau «n> nach de» Bahnhof. Fahrpreis 10 Pl, 6 Uhr Ktrinil. Omnibus- Verbindung «»<*»•. von und nach de« chchtffeuderaer Wat» Sonn- und Feiertag» «achm. 2“ alle 20 Min ( Fahrpreis Werttaas Ztachm. S und 3«° i 20 Pfa- Än ©oibertajer. ^abrkarkenv?r verkauf bei B. st S. Lstalleufel» (T'l^vbon 4a)- Steins Garten. Lonntag, den 26. Mai, Kroßes Militär-Eonceri Giessener Zitherclub Verein). Heute Sonntag den SS. »ai: 4716 Waldfest am alten Anneröder Weg. Abmarsch mit Musik um 1 ,/a Uhr von der Licher Straße. Bei ungünstiger Witterung bei Grün, Neustadt. Mädchen 4737] Ein tstchttge» «lldchem, so I. alt. mit guten Zeuaniffen facht Stelle auf sofort. Auskunft erlheilt Kran Müller. I- Vermiethbüreau Löwengoffe.______________ Gesucht SÄÄTJ bürgerl. Küche. Wenn auch tücht- t. Stäben, wird keine grobe Arbeit verL Offerten unter Nr. 4666 an die Erved.1 d. Bl. erbeten.4665 CONCORDIA. Die Mitglieder werden gebeten, heute Tamstag Abend Abend*: 4817 Krebssuppe. Gespickter Kalbsrücken, h Couvert 90 Pfennig. Uebergebene Werthpapiere werden als gesonderte Depots und als Sondereigent hu: der einzelnen Hinterleger ohne Vermengung mit anderen Beständen unter Namensbezeichnung und 4701 Nummer naufgabe auf bewahrt. K. Hanner A Ä „ Der sonst so theure Fleischextract wird damtt nicht bloß >