Nh. Febril Albau, «Ä^klet SÄ "'"'N" MU.«, ta* Js ■-------- *001 iessen. t,S en! 504 "stermm. dittkr" bürg i. Breiwn, Seb. Kneipp in on dem klmttn eid, Leiter der r Ätadr Frei- vesenllich tinwlrtl. tigen Zusammen- nt btr allerersten illich ftintr SBt.tu' c len, holländischen Inssichl 54 heim) bte zmklutt o. M. 1 nüabt uob lüx bib mfltnttn tntfttn Et- W wmbtn. t^beiFriedrich meinem Conlor ein’ ,n unbuiM11 na 1S95 Dienstag den 26. Februar Erstes Blatt. Nr. 48 Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. Siebaction, Erpkditt»^ und Druckerei: Kchukstraße "Ar.?. Fernsprecher 51. LrertkljShriger jUlonnemcnbpreto r 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezog« 2 Mark 50 Psg. Die Gießener A««itieu5rLl1er werben dem Anzeiger wöchentlich dreimal dcigelcgt. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, wit Ausnahme deS Montags. Amts- und Zlnzeigeblntt für den Tiveis Grefzen. C Alle Annoncen-Bureaux dcS In- und Auslandes nehmen ] chraiisöeikage: Hießener Jamitienökätter Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. den den Neueste Nnehrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 24. Februar. Der Kaiser begibt sich Montag 25. d. M. Abends mittelst Extrazug nach Wien zu Ausland. Wien. 23. Februar. Heute Vormittag brach im Palais des Unterrichtsministeriums Feuer aus, welches großen Schaden anrichtete. Der Brand konnte erst nach mehrstündiger anstrengender Arbeit gelöscht werden. London, 23. Februar. In politischen Kreisen befürchtet man, daß die Regierung bei derDiscussion der Trennung zwischen Staat und Kirche in Wales in die Minderheit kommen werde. In diesem Falle wird sich das Cabiuet zurückziehen und das Parlament aufgelöst werden. London, 23. Februar. Der „Standard" meldet aus Odessa, daß in der Nähe von Astrabad ein schreckliches Erdbeben stattgefunden hat. Die Stadt Kutchat soll theilweise zerstört und mehr als tausend Personen sollen umgekommen sein. Aufgabe in vortrefflicher Weise. Ihr gebührt daher unser aufrichtigster Dank. Der Kotzebu-'sche Einacter, der den lebenden Bildern voraufging, versetzte durch seine drastische Komik und die flotte Darstellung das Publikum in die fröhlichste Laune. Besonders die Wiedergabe der Frau Krebs und des Schulmeisters wirkte überwältigend. Herr Hacker vom hiesigen Theater war in liebenswürdiger Wetse in eine plötzlich eingetretene Lücke in der Besetzung eingesprungeu. Wir sagen ihm hierfür sowie für die prächtige humoristische Durchführung seiner Rolle unseren Dank. Die piece de resistance des Abends waren die lebenden Bilder „Im Reiche des WafferS". Hier sah man, welche DccorationSwirkungeu mit Fleiß und gutem Willen auf unserer kleinen Bühne erzielt werden können. Die Jnscenirung war glänzend, jedes einzelne B ld von reichster Farbenpracht. Zum Schluffe müssen wir noch erwähnen, daß die Ltedervorträge und die Vorträge des Streichquartetts großen Beifall gefunden haben. Allen denen, die so bereitwillig ihre Zeit und ihre Kraft in den Dienst der guten Sache gestellt haben, besonders aber der Gießener Rudergesellschaft und ihren Damen, sowie dem Marineverein sagen wir an dieser Stelle unseren herzlichste« Dank. , ** Neues Theater. Wie sehr Herr Direktor RetnerS bemüht ist, dem Gießener Publikum etwas Neues und Gute« zu bieten, erkennt man schon daran, daß dem erfolgreichen Gastspiel des „Hänsel und Grethel"-EnsembleS am 28. d. M. das der Dtrectoren Gebr. Hartmann mit ihren Ausstattungsstücken „Die Reise um die Erde in 80 Tagen", „Die Kinder des Capitän Grand", „Die sieben Raben" folgen wird. Uebcr die Leistungen der Herren Gebr. Hartmann bezüglich der Dekorationen und Requisiten liegt uns ein Bericht über eine Aufführung om Stadttheater in Hamm vor, welcher sagt: Dor ausverkauftem Hause fand gestern Abend die erste Aufführung des großen Ausstattungsstückes „Die Reife um die Erde in 80 Tagen" statt. Die Dekorationen waren geradezu prächtig und übertrafen alle Erwartungen, dazu arbeitete die Regie mit großem Erfolg. Wir kommen gelegentlich der nächsten Aufführungen vielleicht noch eingehender auf das Stück zurück, für heute beschränken wir uns darauf, alle unsere Leser aufzufordern, sich den Genuß nicht entgehen zu laffen und die heutige oder morgige Aufführung zu besuchen. ♦ * Sanitatsvereiu. In der gestern Nachmittag im Saale des Herrn Restaurateur Böhm abgehaltenen zahlreich besuchten Generalversammlung ^wurde der Geschäftsbericht vorgetragen, nach dem sich eine Mttgliederzahl von 462 ergab. Der Kassenbericht wies eine Einnahme von Mk. 3029.93, eine Ausgabe von Mk. 2969.49 nach. Der gelammte Kaffenbestand beträgt Mk. 332.44. In der Dorstandswahl wurde der seitherige Kassirer Herr Aug. Bock einstimmig wiedergewählt, an Stelle des freiwillig ausscheidenden Schriftführers Herrn Hensel wurde Herr Schwarz gewählt. Bei der Wahl eines Beisitzer- wurde Herr Karl Bonarius ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Mehrere anwesende Gäste ließen sich al- neue Mitglieder eintragen. Es ist in Anbetracht der guten Zwecke, die der Verein verfolgt, zu hoffen, daß derselbe bald eine Mitgliederzahl von 500 erreicht. * * Patentanmeldungen. Füllofen mit Einrichtung zur Zuführung von Secundärluft zu den Rauchgasen, Hugo Buderus, Hirzenhain, 5. 7. 94. RegelungSvorrichtuug für Füllöfen, Hugo Buderus, Hirzenhain, 3. 10. 94. — Verlängerung der Schutzfrist. Anwendung der durch daS Patent Nr. 48,852 dargestellten Einrichtung usw., H. Schaff- staedt, Gießen, 19. 2. 92, 26. 1. 95. * ♦ Der Getreidemarkt. (Berichtswoche vom 14. bis 21. Februar.) Der Getreidemarkt zeigte in letzter Woche eine von Tag zu Tag schwankende Haltung, die indessen keineswegs die bisherigen Preise drückte, sondern eher deren Festigkeit bewies. Die Preisschwankungen sind offenbar auf die ungewiffen Aussichten auf die zukünftige Ernte zurückzu- führen, zumal man in mehreren Ländern bedeutende Frostschäden besürchtet. In Berlin und Leipzig wurden gekauft: Weizen pro 20 Centner für 119 bis 139 Mk., Roggen für 111 bis 116 Mk., Gerste für 92 bis 170 Mk., Hafer für 106 bis 138 Mk., je nach Qualität. § Crainfeld, 21. Februar. Dem Bericht aus Nr. 20 dieser Zeitung über die Verbastung des hier ansässig gewesenen David Sommer III. zu Schlüchtern auf Requisition der Großherzoglichen Staatsanwaltschaft in Gießen wegen Wuchers kann der Berichterstatter hinzufügen, daß Sommer auch noch wegen Betrug, Erpreffung, Meineid, Verbrechen gegen die Sittlichkeit angeklagt ist. Wegen der zu führender umfangreichen Beweisaufnahme konnte die Unter« BeiietzungSseierlichkeiten für Erzherzog Albrecht. Arco, 24. Februar. Gestern Abend wurde die Leiche des E'zherzogS Albrecht eingesegnet und unter außerordentlicher Betheiltgung zum Bahnhöfe übergeführt. Der Extrozug mit der Leiche ging Abends um 10 Uhr nach Cocttite* rrirö Gieße», den 25. Februar 1895. * * Empfang. Se. Königliche Hoheit der Großherzog empfingen am 23. Februar u. A. den Beigeordneten Jäger von Schlitz, den Justizrath Dr. Schwarz von Gießen. * • Militärdienstnachrichten. Freiherr v. Manteuffel, Major vom Generalstabe der Großh. Heff. (25.) Div., als Bats.-Commandeur in das 4. Garde-Regt. zu Fuß versetzt. Freiherr v. Uckermann, Hauptm. und Comp.-Chef vom Füs. Regt. Königin (Schleswig-Holsteins ches) Nr. 86, unter Ueberwetsung zum Generalstabe der Großh. Heff. (25.) Div., in den Generalstab der Armee zurückversetzt. * ♦ Fernsprechlinie Gießen Frankfurt. Die Fernsprechlinie Gießen-Butzbach-Bad-Nauheim-Friedberg Groß Karben- Vilbel-Frankfurt a. M. scheint, wie der „Darmst. Ztg." aus Friedberg gemeldet wird, zu Stande zu kommen. Für Friedberg ist die Herstellung einer Stadtsernsprechanlage geplant, welcher die umliegenden Städte der Wetterau angeschloffen werden sollen- auch mit Hungen und Nidda soll sich deßhalb noch benommen werden. Das Abonnement ist per Jahr 150 Mk.- bis zur Entfernung von 5 Km. (Luftlinie) ist das Gespräch frei- bei einer Entfernung von 5—30 Km. kostet daS Gespräch eine Extragebühr von 50 Psg.- bei einer Entfernung über 30 Km. (jedeSmal Luftlinie verstanden) wäre für jede- Gespräch eine Extragebühr von 1 Mk. zu entrichten. Die Abonnenten könnten somit mit Gießen, Frankfurt, Hanau, Offenbach, Homburg v. d. H. gegen Entrichtung der vorgeschriebenen Gebühr Gespräche führen. In Friedberg haben .25, in Bad Nauheim 8, in Groß-Karben 6 Jntereffenten in verbindlicher Weise sich abonnirt. ♦ * „Elbe" - Wohlthätigkeits - Vorstellung am 22. d. MtS. Für Fräulein Wendorf, die Plötzlich erkrankt war, hatte Fräulein Hartwig vom Frankfurter Stadttheater den Prolog und die Partie der „Undine" in letzter Stunde übernommen. Trotzdem zum Studtren nicht mehr viel Zeit übrig geblieben war, entledigte sich Fräulein Hartwig ihrer Deutsche» Reich. Berlin, 23. Februar. Auf dem heutigen Diner des Provinziallandtages erwiderte der Kaiser auf ein vom Oberpräsidenten Achenbach auSgebrachteS Hoch: „Die eben vernommenen Worte Ihres verehrten Herrn Oberpräsidenten haben aufs Neue die Gesinnung der Treue und Anhänglichkeit Meiner Märker zum Ausdruck gebracht. Von ganzem Herzen danke ich Ihnen dafür. Solche Gesinnungen sind in so schweren Zeiten doppelt werth und sind für mich in meinem dornenvollen Amte Erquickung und Unterstützung, denn sie bedeuten daS Vertrauen, welches Sie in Ihren Markgrafen setzen, und daS Vertrauen bedeutet hinwiederum die Luft zur Mitarbeit und Unterstützung und das, was mir meine Ausgabe am meisten zu erleichtern im Stande ist, wenn mein ganzes Volk sich entschließt, auch mit der That seinem LandeSvater fördernd zur Seite zu stehen. Die Fragen, welche im Augenblick die Gemüther bewegen, betreffen vorwiegend den Bauernstand. Wie dieselben angefaßt werden sollen, ist Ihnen zur Genüge aus meinen letzten Auslastungen bekannt. Ich hoffe von ganzem Herzen, daß es mir gelingen wird, dauernd Nützliches für Sie zu schaffen «nd mit ganzer Kraft will ich dafür eintreten. Ich möchte aber dringend davor warnen, überspannte Hoffnungen zu hegen oder gar die Verwirklichung von Utopien zu verlangen. Kein Stand kann beanspruchen, auf Kosten der anderen besonderSbevorzugtzu werden. DesLandesherrn Aufgabe ist eS, die Interessen aller Stände gegen einander abzuwägen und mit einander zu vermitteln, damit das allgemeine Interesse des großen Vaterlandes dabei gewahrt bleibt. Auf dem heutigen Tage ruht noch ein Schimmer deS Tages von Friesack. Möge uns der Blick auf jenen ernsten, schlichten, erzgerüsteten Mann daran erinnern, daß nur im Zusammenwirken von Fürst und Volk der Erfolg verbürgt ist. Im Begriff, in die Feier der 25jährigen Wiederkehr der Neuerrichtung des geeinten Vaterlandes einzutreten, mögen wir besten eingedenk sein, wie nur die gemeinsame Arbeit aller deutschen Stämme und ihrer Fürsten das Reich gebaut. Unvergesten ist dabei der Ruhm der Brandenburger, vor Allem an jenen glorreichen 16. August. In Erinnerung hieran und mit dem alten Rufe, mit dem die reisigen Schaaren Berlins einst den Hohenzollern zu manchem Streite gefolgt sind . Berlin alleweil vorne und voran, erhebe ich mein Glas und leere es auf das Wohl der Mark und meiner Brandenburger." Berlin, 23. Februar. Bei dem gestrigen Festmahle deS Deutschen Handelstages erwiderte Staatssecretär v. Bötticher auf den Toast deS Präsidenten Geheimen Eommerztenraths Frentzel: „Wenn auch Unzufriedenheit herrsche und die bei Begründung deS Reiches aufgeflammte Stimmung nicht mehr vorhanden sei, so sei eS doch That- sache, daß wir uns mit immer größerem Stolze des geeinten Vaterlandes freuen. Wir dürfen an der Zukunft nicht ver- zweifeln, wenn uns auch einmal irgendwo der Schuh drückt. Unzufriedenheit könne fördernd wirken, wenn die Unzufriedenen ernstlich gewillt und bereit sind, selbst helfend zuzugreifen. Die Unzufriedenheit, welche Lärm schlage, weil es Einzelnen schlecht gehe, dürfe nicht über unS kommen. Der ehrlichen Arbeit deS Handelstages werde der Erfolg nicht fehlen. Möge Jeder den Kopf oben behalten. Hoch lebe der Handelstag 1" Berlin, 23. Februar. Die Begründung einer großen Mittelstandspartei nach dem Muster des Bundes der Landwirtbe wurde in einer gestern stattgefundenen Delegirten- Versammlung der Berliner Innungen angeregt und beschlosten, eine umfangreiche politische wirthschaftliche Agitation zu entfalten. Am 1. März soll eine große öffentliche Versammlung stattfinden. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den fetgenben Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Wien ab. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 24. Februar. Am 28. d. M. finden Hierselbst acht öffentliche Volksversammlungen statt, in denen die Berliner Arbeiterschaft gegen die geplante Mehrbelastung des Tabaks Stellung nimmt. Zohaunisburg, 24 Februar. Bei der gestrigen Reichs- tagSErf atz wähl im Wahlkreise Oletzko Lyk-JohanntSburg wurde Oberpräfident Gras Stolberg (conf.) mit großer Majorität gewählt. Es stehen noch einige Bezirke aus, die indessen am Resultat nichts ändern. Dresden, 24. Februar. Im Palais deS Prinzen Fried- rich August ist heute früh Feuer auSgebrochen. Der Schaden soll ziemlich bedeutend fein. Budapest, 24. Februar. In der Angelegenheit betreffs Maßregeln zur Unter drück ung der focialistischen Bewegung tn Alföld fand gestern Nachmittag im Ministerpräsidtum eine Conferenz statt, zu welcher Vertreter der Staatspolizei und der betreffenden Obergespane zugezogen waren. Schemnitz (Ungarn), 24. Februar. In Berncsfalu wurde ein Dynamitattentat gegen den dortigen evangelischen Pfarrer verübt. Zufällig hatte sich der Pfarrer mit seiner Familie auf den Hof begeben, als die Explosion im Wohnzimmer erfolgte, welche große Verheerungen anrichtete. Die in der Küche befindlichen drei Dienstboten wurden an die Wand gedrückt und waren betäubt. Die Thäter sind noch unbekannt. Paris, 24. Februar. Bet der gestrigen Kammerdebatte verlangte auf der Tribüne ein früherer Dcputirter daS Wort. Derselbe mußte durch die Saaldtener entfernt werden. Es stellte sich heraus, daß derselbe irrsinnig war. Bologna, 24. Februar. Die Unruhen unter den Arbeitern dauern fort, seit zwei Tagen kommen fortgesetzt Zusammenstöße vor, wobei eine größere Anzahl von Personen verwundet wurde. DaS Elend unter der Bevölkerung ist groß. suchung bis jetzt «och nicht abgeschlossen «erde« und dürfte . die Sache erst im zweiten Quartal da- Schwurgericht in ■ Gieren beschäftigen. %* Au» der Wetters« erhielten wir heute folgendeZuschrift: „Ihr 8.-Correspondent ,8u8 dem Horloffthal" hat «nterm 14. d. M. in Ihrem Blatt vom 19. d. M. eine haarsträubende Geschichte veröffentlicht, daß Gutsbesitzer E. aus Biffes in Posen von vier Wölfen in Stücke zerrissen sei. Zur Steuer der Wahrheit und zur Beruhigung allzu ängstlicher Gemülher können wir Ihnen aus bester Quelle mit« theile«, daß Wilhelm Eigner von hier zwar voriges Jahr sich ein großes Gut in Deutich-Fordon bei Bromberg billig gekauft, daß er aber am 17. d M. eigenhändig an feine Mutter hier geschrieben hat, daß er und seine ganze Familie dort wohlauf und munter seien und er auf feinem Gut noch keinen Wolf zu sehen bekommen habe rc. rc. Mit der Fabel von den vier Wölfen hat sich also Ihr II.-Correspondent einen gewaltigen Bären auf« binden lassen, wonach Sie den betreffenden Artikel gefl. berichtigen wollen. § Vom höheren Vogelsberg. 21. Februar. Auch bet uns sieht man feit letzter Zeit, daß einzelne Forstbeamten mit Schneeschuhen ihre dienstlichen Touren verrichten. Anfangs wurde von Fachleuten behauptet, die Beamten sollten mittelst Schneeschuhen ihren Dienst bequemer ausüben können, eS hat sich diese Ansicht jedoch nicht bestätigt, sondern eS dürfte daS Schneeschuhlaufen mehr auf den Sport beschränkt bleiben. Mehrere Personen haben ihre Schneeschuhe bereits wieder ab geschafft. § Vom oberen Vogelsberg. 21. Februar. Das von Grebenhain aus an sämmtliche OrrSoorstände des Kirchspiels Crainfeld gerichtete Gesuch um die baldige Errichtung einer Arztstelle in Grebenhain oder Crainfeld ist mit 70 Unterschriften versehen. In der Eingabe wird die Noth- Wendigkeit dargelegt, nach dem Weggange deS Herrn Dr. Stern von Bermuthshain wieder einen Arzt in der Nähe zu haben, da der nächste Arzt weiter als zwei Stunden von den genannten Orten entfernt wohne. Die Bezirke der Aerzte zu Freiensteinau und Herbstein seien zu groß, um von dort rechizeitig Hülfe erwarten zu können. Da eS bei Unglücksfüllen und plötzlichen Erkrankungen darauf ankomme, rasch ärztliche Hülfe zu erhalten, so wäre die Niederlaffung eines Arztes in Crainfeld oder Grebenhain, event. unter Bewilligung i einer Subvention, freier Wohnung rc. seitens der verbündeten \ Gemeinden dringend wünschenSwerth. Der gegenwärtige Zu« > stand, daß der hohen Kosten wegen man sich oft zu spät entschließt, einen Arzt zu holen, habe große Gefahrn im Gefolge, j Da auch der Staat zur Unterhaltung von Aerzteu in ärmeren * Gegenden Zuschüsse leistet, so hoffen die Gesuchsteller auf baldigen Erfolg des Gesuches. Offenbach. 22. Februar. Ein junger Mann, der am verflossenen Samstag Nachmittag in dem Hause seiner Eltern in der Feldstraße dahier einen Eiribruchsdiebstahl verübte, um die Mittel zum Besuche eines Maskenballes in Oberrad zu erlangen, und der sich alsdann in der Umgegend herumdrückle, wurde heute früh in der Wolfschneise bei Offenbach tobt aufgefunden. Er lag mitten aus dem Wege und neben ihm eine Branntweil flasche. Jedenfalls hat er den Tod durch Erfrieren gefunden. Die Leiche wurde nach :■ dem Oderräoer Friedhof verbracht. Mainz. 24. Februar. Die Eisdecke des Rheins steht mer noch unverändert fest, nur haben sich die offenen Stellen an den beiden Usern vergrößert, wodurch Jedem die Gelegenheit genommen ist, die Eisdecke zu betreten. Amtlich wird von WormS hierher gemeldet, daß sich daS NheinetS gegen vier Uhr heute Morgen bei fallendem W^ffer in Bewegung gesetzt hat. Hier hat sich die Bewegung des OberrheinS noch in keiner Weise bemerkbar gemacht. △ Mainz. 24. Februar. Von dem so viel gerühmten Mainzer C arneval ist in diesem Jahr wenig oder nichts zu sehen. Einige maSkirie Kinder in den Straßen und am Abend in den Hotels und Wirthschaften daS bekannte MaSken- treiben ist das Einzige, was daran erinnert, daß wir uns in FastnachtStageu befinden. Daß man in diesem Jahr von den üblichen großen Veranstaltungen, wie Rosenmontagzug, Kappenfahrt u. s. w. Umgang genommen, ist neben einer gewissen Carnevalsmüdigkeit hauptsächlich den schlechten Geschäfts und Geldverhältntffen zuzuschreiben, wozu noch tritt, daß durch daS oorigjährige deutsche BundeSschießen die Ge- sammtbevökerung von Mainz zu großen Ausgaben veranlaßt wurde und sich daher jetzt Mancher nothgedrungen eine gcwiffe Sparsamkeit auferlegen muß. Mainz. 21. Februar. Am Sonntag Abend 8 Uhr erkrankte einer der beiden im Kostheimer Winterquartier de- findlichen dresfirten ^lephanten dcs Herrn Antonio Wallenda infolge Verstopfung. Man telegraphirte sofort nod) Frankfurt, Köln und nach Hamburg an Hagenbeck, aber von keiner Seite konnte Auskunft ertheilt werden, was bei dem Thiere angewenüet werden sollte. Nun wandte man sich an einen hiesigen Thierarzt, worauf dem Thiere acht Liter RicinuSöl eingespritzt wurden. Die Verstopfung löste sitz daraufhin auch, trotzdem aber ging daS Thier in der Dienstag Nacht ein. Heute wurde der Cadaver geöffnet, wobei sämmtliche Thierärzte zugegen waren. Das Thier hat ein Gewicht von 50 Centern, die zwei Zähne wiegen nahezu 100 Pfund. DaS Thier repräfentirte einen Werth von ca. 10,000 Mk. Herr Wallenda, der eben mit feinen Doggen in Berlin im Wintergarten engagirt ist, will die Haut des ThiereS der Stadt zum AuSstopfen für das Museum zum Geschenk machen. △ Aas dem Rheiagau, 24. Februar. In den Weinbergen zeigt eS sich jetzt allmälig, daß der Frost größeren Schaden angerichtet hat, als man anfänglich glaubte. Während fönst in den Niederungen der Frost zuerst feine i Wirkungen zeigt, haben diese» Mal hauptsächlich die Reben 1 der Berglagen Noth gelitten. — Gegen die proj-ctirte ' Gemeindeweinbesteuerung regt sich tm ganzen Rhein« ' gau eine energische Agitation. An derselben beteiligen sich die Winzer wie die Weinhändler, welche Beide ei«e weitere Belastung nicht mehr tragen zu könne« erklären. WormS. 22. Februar. Linen Verlust von 2000 Mk. hat, wie eine Correspondenz auS Berlin zu melden weiß, am Samstag der Reichstagsabgeordnete Herr von Hehl erlitten. Herr v. Hehl bat noch Beendigung eines „Älten- Herren-DinerS" am genannten Abend noch eine kleine Bier« reife unternommen. AIS er von derselben nach Haufe gekommen war, sand er zu feiner Ueberraschung, daß ihm fein eleganter Ueberrock vertauscht worden war, eine Entdeckung, die um so fataler war, als sich in dem betreffenden Ueberrock eine Brieftasche befunden batte, die außer allerhand Legi- timattonspapieren u. s. w. 2000 Mk. in Hundertmarknoten enthielt. Für die Wiedererlangung seines EigrnthumS bietet Herr v. Hehl eine Belohnung von 300 Mk. auS. LebeuSmiltel-Preife Ende Januar 1895. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Centralftelle für die LandeS- statistik kosteten: Städte mit Oclroi Darmstadt Mainz Offenbach Worms Gießen Städte ohne Octrot ötngen Bensheim Alzen Friedberg Alsfeld Lauterbach Ochsenfleisch | per Pfund [ Rindfleisch per Plrind per Pfund Schweinefl. per Pfund Hammelfleisch 1 per Pfund Gemifchtes Brod Roggen- Brod Butter per Pfund Milch 1 filter___ Eier 1 Stück 76 70 76 76 70 12 11 89- 99 18 7-9 72 63 70 75 55 11,5 10 94- 98 18 6-8 76 66 76 80 60 11 9 120-130 21 6-10 74 70 72 68 68 9 9 91-105 17 6—9 76 69 65 68 65 10 9 76- 84 18 7-9 75 65 60 70 60 10 9 90-100 19 7-9 76 70 70 64 60 11,5 9 100—105 17 7-8 68 64 65 65 60 15 9 77— 92 17 9-10 75 70 70 60 65 11,5 10 85- 90 18 8—9 70 63 70 60 — 12,5 9,5 100-110 16 7 64 64 60 60 60 12 9 100 16 7 vermischte». * Düren. 21. Februar. Unter großartiger Betheiligung der Einwohnerschaft wurde heute die Leiche des beim Untergänge der „Elbe" umgekommenen Fabrikanten Walther Schüll, Mitinhabers der Kunstwollfabrik Gebr. SchÜll in BirkeSdorf, zu Grabe getragen. Die Leiche traf heute früh auS England hier ein. Die Zahl der Theilnehmer an dem Leichenbegängnifle betrug viele Hunderte, während in den Straßen Taufende von Menschen standen, die den Trauerzug an sich vorüberziehen ließen. Für den Verunglückten, der hier überall in hohem Ansehen stand und namentlich bei dem zahlreichen Arbeiterpersonal seiner Fabrik außerordentlich beliebt war, hatte bereits vor 14 Tagen eine ergreifende Gedächtnlßfeier in der evangelischen Kirche stattgefunden. * Graudenz. 22. Februar. Der Käthner Jedamczyk auf Abbau Warpuhnen, KrelS SenSburg (Ostpreußen) erschlug in einem Wahnsinnsanfall seine Ehefrau, steckte die zerstückelten Theile der Leiche in den Ofen, warf dann den lebendigen dreijährigen Sohn gleichfalls in die Ofen- gluth. Der dazukommende Schwager verhinderte die Verbrennung des anderen Kindes. Der Verhaftete gab an, seine Opfer seien „vom Teufel beseffen" gewesen. * Breme«, 23. Februar. Für die Hinterbliebenen der mit der „E l b e" Verunglückten sind hier 140000 Mk., inS- gesammt ca. 400000 Mk. eingekommen. * Aus Bayer«. 21. Februar. In einem oberbaherischen Dorfe suchte sich em Ehepaar, als der Gerichtsvollzieher zum Pfänden kam, zu erhängen. Der Gerichtsvollzieher vermochte sie noch rechtzeitig abzuschneiden. Der Prinzregent hat dem Ehepaare ein Geschenk von 50 Mark zustellen lasten. titeratur unb ICnnft. — Akademische Freiheit. Lieder und Gedichte eines »Alten Herrn". Verlag von I. Harrwitz Nachfolger, Berlin. Diese Lieder und Gedichte verbreiten sich in herzei qulckender Weise über alle Phasen deS akademischen Lebens und darüber hinaus bis ins Philisterthum. DaS Werk eignet sich, wofür auch durch Einfügung eines besonderen Blattes Vorsorge getroffen ist, vorzüglich zu Dedicationen. — Cin Nothschrei. «n den Deutschen Reichstag und daS deutsche Volk. »WaS stürzt, stürzt!" Berlin, H. S. Herr mann 18'95. 40 Seiten groß 8". Preis 60 Pfg. Diese Schrift unterzieht die zur Zeit den Deutschen Reichstag beschädigende Tabaksteueroorlage einer Kritik. Der Stoff ist in drei Abschnitte gegliedert: 1. Die „höhere Belastung des Tabaks" in anderen Ländern. 2. Die wirkliche Mehrbelastung des Tabaks. 3. Der Rückgang des ConsumS. Jeder Leser ohne Unterschied der Parteistellung kann sich daraus eingehende und interessante Belehrung über die zur Zeit brennende Tadaksteuerfrage verschaffen. — Der «injähris • Freiwillige. Zusammenstellung der Bestimmungen für den einjährig freiwilligen Dienst, vom Eintritt in das wehrpflichtige Alter ab biS zur Eritlastnng auS dem Mrlitär- Verhiltnlß. Von Frhr. v. Schütz zu Hollhausen, Hauptmann und Compagnie-Ebes im 6. Wests. Ins - Rgt. Nr. 55 Verlag der He - wing'schen Verlagshandlung in Hannover. DaS Werk behandelt in 14 Abschnitten und einer Anzahl Anlagen eingehend die witzigsten Bestimmungen, welche auf den Einjährig - Freiwilligen von Beginn feiner Dienstzeit bis zur Entlastung auS dem Soldaten »Stand anwendbar sind. ES ist daS Werk fonach ein unentbehrlicher Führer nicht nur für Einjährige, sondern auch für alle, die in mehr ober weniger engeS Verhältniß zum Heere oder der Marine kommen. Besonders wichtig erscheinen die Abschnitte, welche vom Ersatz her Truppentheile, von den körperlichen Ansorderungen an den Dienst- pflichiigen, von der Ergänzung der Oifiziere deS BeurlaubtenstandeS handeln. Preis des 10 Bogen starken, durch jede Buchhandlung zu beziehenden Werke« 2 Mk. Verkehr, CanO» und Volkrrvirchschaft. Grllnderg, 23 Februar. Fruchtpreise Weizen 12,00, Rom X 12,20. Gerste X 10.00, Hafer X 10,00, Erbsen X 0,00. Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0 00, Samen X 00,00 Etuttgart. 9. Februar. (Allgemeiner Deutscher Versicherung»- Sarin.) Im Monat Januar 1895 wurden 522 Schadenfälle regultrt* Davon entfielen aus die Haftpflichtversicherung 49 Fälle wegen Körperverletzung und 54 wegen Sardeschädigung; aus die Urstallonstcherrwtz dagegen 419 Fälle, von denen 5 den sofortigen Tod und 6 eine gänzliche oder theilweise Jnoalidiiät der verletzten zur Folge hatten. Von ben Mitgliedern ber Ster bekiffe starben in diesem Monat 57. Neu abgeschlossen wurden tm Monat Januar 4546 Versicherung«. Alle vor dem 1. November 1834 der Unfall Berficherung angemeldete» Schad nlälle incL der TodeS, und Invaliditäts-Fälle find bis auf die von 64 noch nicht genesenen Pertonen vollständig regulirt. — Rach den statistischen Ermittelungen deS Verein» deutsch« Eisen- und Stahlindustrieller belief sich die «oheisenprodnetio» des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburg») im Monti Januar 1895 aus 489 575 Tonnen, darunter Puddelrodeisen und Eviegeler'en 153 950 Tonnm, Beffemerroheisen 33 166 Tonnen« ThomaSroheifen 226 649 Tonnen und Gießereiroheisen 75 810 Tonnen. — Die Production im Januar 1894 betrug 426 418 Tonnen, tm December 1894 498233 Tonnen.'^ Die Sterpeotznction vnd die Landwtrthschaft. Die bedauerliche Tvaifache, baß nach Deutschland au» dem Auviande lährlich für circa 40 Millionen Mark Hühnereier bezogen werden, um ben einheimischen Bedarf zu decken, unb ber Umstanb, baß in ben meisten Landwirthschaslen bte Hühnerzucht noch nicht rationell betrieben wird, also dadurch den deutschen Lindwirthen und dem Rational- vermögen jährlich eine hübsche Anzahl von Millionen Maik oct> loten gehen, veranlassen un», immer wieder auf die SWittel unb Wege dinzuweiscn, wodurch die Eierproducttoa zu Heden ist. Diese taffen sich zusammenfaffen in drei Bedingungen, nämlich erfiltch i« der Anschaffung geeigneter Leghühner und Vermeidung aller Inzucht. DaS heißt, der Landwirth und G.fl'igelrüchter ben nicht denken, daß er genug g ihan, wenn er einen neuen Stamm guter Leghühner i angeschafft hat, sondern er muß auch dafür sorgen, daß jede» Jahr l durch Anschaffung eine« Hahne« entsprechender Raffe von einem anderen Hübt erbose daS Blut der Hühner aufgefrticht, deren Pro» ! duction gestärkt unb alle Degeneration (Entartung) bekämpft wird. 1 Ferner muß darauf geachtet werden, daß kein Leghuhn über 3'/, Iahte alt werden darf, denn nach dieser Zett sinkt d:e Eier Production der H nnen ganz bedeutend. Ist man trotzdem mit ber ©letpiobuctlo« nicht zufrieden, so beobachte man die einzelnen Hü ner in Jfolir« ställen auf ihre Elerproduction und überliefere solche Hühner, welche in der guten Legzeit woch-ntlich nicht 4 bi« 5 Eier legen, ber Küche. Dann ist vor allen Dingen aber auf bte Art ber Fütterung b«r Hühner großer Stiertb zu legen. Da« Huhn braucht zur Körpererhaltung, zur Eier-, Fett- und Federerzeugung täglich 12 bi» 15Gramm Eiweiß. Wenn da« Huhn täglich bi« zu 100 Gramm Körner aufnimmt, fo enthalten diese noch nicht die obige Eiweißmenge und sind dabei ein tbeure» Futter ES ist deshalb zweckmäßig, neben Körnern andere billigere eiweißhaltige Futtermittel tätlich »u verabreichen wie z. B. Fleischsuttermedl, Brei au« Kleie, Fleischabfälle, auch Abfälle au« Fleischereien, wie Blut, gebockte Gedärme u. f. w., ferner : Milchabfälle. Auch sorge man dafür, daß die Hühner täglich etwa« Grünfutter, zumal Salatabfälle, Latticharten, Kohlköp e unb ’m Winter etwas gehackte Möhren b tomnien unb bte Eier erhalten schöne gelbe Dottern. Da das G flügel keine Zähne bat, so muß es die Futterstoffe in seinem starken, dickwandigen Muskelmage« • mit Hilfe von Sand unb kleinen Steinchen zerreiben. Sanb muß , deshalb stets dem Geflügel zur Verfügung gestellt werden, besonder» tm Winter, wenn die Thiere meist im Stall ober sonst in ei'em abgeschlossenen Raum ffch aufhalten müssen. Ferner ist dem fläpel ber Kalk zur Verdauung unb insbesondere zur Eierschaien- i btldung nöthig. Man verabreiche alle paar Tage im Weichfutter J fein zerriebene Eierschalen oder Knorpeln, oder auch Kreide unb Futter knochenmehl. — Zur Eonservirung der Düngerkrast. Der Stalldünger ist für bie Landwirtbichast tmm t Der beste unb billigste Da nun aber die Ch.mie bewiesen bat, baß ber Werth jebe« Dünger» in seinem Arnrnontakgehalt (Slickstoff) besteht, so ist fast keine Frage so wichtig, als durch geeignete Matzregeln ben Stickstoff im Dünger siftzuhalten. In di ser Hlnstcht wird aber von den meisten Land- wtrihen unglaublich viel vernachlässigt, denn au« jedem freiliegenden Düngerhauien dampft der Ammoniak förmlich heraus, und regnet es gar auf den Dünger, fo wird bcifelbe gar ausgewaschen unb halb ober ganz entwerthet Eine gemauerte und cemmenlkte liefe Düngergrube mit nach oben möglichst luftdicht schltrßend-r Thüre ist daher daS beste Eonfervtrungsmittel für den Dünger, den man in dieser Grude noch möglichst festtreten läßt unb bei jebeSmaliger Füllung lagenroetie mit etwa« Gyp« ober auch Bau« unb Kalkschult bestreut. Auch kann man in solchen Gruben ben Dünger wöchentlich einmal mit etwas Jauche begießen, welcher man vorher etwa« Schwefelsäure zum Binden de« Slickstoffe« zugießt Da» Zugieße« ber Schwefelsäure muß aber sehr vorsichtig gehandhabt werden, da dieselbe gewöhnlich die Jauche zum Aufspritzen bringt. Gesäße mit sehr langen Trichtern find dabei nöthig. Ipitlplan der vereinigten frankfurter Ltadttheater Cprmhao». Dienstag ben 26 Februar: Barbier von Sevilla. Hierauf: Saltarello (Ballet). Mittwoch den 27. Februar: Hänsel unb Gretel. Hieraus: Der Teufel im Penfionar. Donnerstag 1 den 28.Februar: Der Barbier von Bagbab. Hierauf: Enoch A'ben. Freiiag ben 1. März geschloffen. LamStag ben 2 März: Der Barbier von Bagbad. Hierauf: Saltarello (Ballet). । Sonntag ben 3. März. Tannhäufer. Schauspieivau». Dienstag den 26 Februar: Obersteiger. Mittwoch bat 27. Februar: Der Geizige. Der eingebildete Kranke. . Donnerstag den 28. Februar: Ebarley« Tante. Vorher: ! Frauenkampt. Freitag ben 1. März: EycluS beutfcher Dramen, siebenter Abend: Prinz von Homburg. SamStaa ben 2. März: , Halali! Sonntag den 3. März, Nachmitiao» 3', Uhr: Madame Han«-G' ne. Abends 7 Ubi: Der Brdlioi hekar. Montag - den 4. März: Einmalige« Gastspiel de« Herrn Konrad Dreher. ! Die beiden Reichenmüller. AirchttcheAnzeigen -er evang. Gemeinde. Montag den 25. Februar, Abend» 8 Ubr: Bibelflunbe im Eonfirmandensaal der Johanneskircbe. Marku« Cap. 14, Haß unb Liebe aut dem Leidenswege Jesu Pfarrer Dr. Ä au mann. - »enn tnae im Winter vom warmen Zimmer ie die kalte tönst binauetriit, so wird leicht bte Haut empfindlich unb leicht ftnoen Beschädigungen durch Frost statt. Es ist vi'lleicht nicht unangebracht, daraus hinzuweisen, daß wir in dem „Lanolin" ein vortreffliche» Schutzmittel gegen den auftretenden Frost besitzm, wie i dasselbe auch vorhandene Frostbeulen rasch unb sicher beseitigt. Die j Wirkung deS Lanolins tzr diesem Falle erklärt sich barau«, baß daffelde ' mit dem natürlichen Hautseit identisch ,ft. welche» ber Haut zur • Wa mebaliung unb ffiärmereguliruna dient. Man verwendet am besten in solchen Fällen Lanolin«Toilette.Cream Lanolin, da» in fast jeder Apotheke und Drogerie in Tuben unb Do'en zu billigen Preisen zu haben ist. Beim Einkauf achte man wohl darauf, daß sämmtliche Packungen zur Garantie ber Echtheit die Schutzmarke .Pfeilring" tragen! 244 S. Klein Marktstr. 4 Giessen. Bankgeschäft -----------12J— tv..»2 ,b A * V- «ffSow K» 1 50 k: ed'oetncfl^ e Huhnn. weich« r kflen, ber Küche, der Fütterung b,r auch! zur Mpn- 112 bis 15@rarntn imm Körner auf. ßmenge unb ftnb g, neben Rimtrn iu vnadrtichm aMe, auch «d- r u. i. w., ferner W tbglich etoai oWvtzie unb tm bie M erhalten chne bat, jo muh laen Muskelmaglp üben. Sanb muh weiben, besonberS der sonst in eirtm emer ist htm Ge- e jur Sierschaitti- e im Weichsutter auch Steibe unb vorzüglichster Dualität. H. Hettler, Wohlthätigkeits-Vorstellung. IDouuerstag, 28. Februar 1895, ___ 3NT in Steins Garten-Etablissement, ?u Gunsten des Näh-Abends für Unbemittelte. Bon 4‘/2 Uhr an ohne b.sondere« Entree: ____ Gesellige Vereinigung H mit Cafe- und Thee-Coden, verbunden mit einem Hausir-Bazar. Um 7 Uhr: Aufführung des vieractigen Schwanks „Der Raub der Sabinerinnen" von Franz und Paul von Schönthan/ Vortrag des Vereins „Giessener Zitherkranz“. Von 9i/z Ubr an: kaltes Büffe' mit Wein- und Bier-Ausschank. Um 10 Uhr: Eoncert der hiesigen Regimems Eapelle unter Leitung des Herrn Musikdirectors Krauß e. Um 11 Uhr: Berloosung von Bildern und Gegenständen der Kunst'Jndustrie. Zur Theater-Borstellung sind Eintrittskarten bei Herrn Mustkalien« Händler Challier und Abends an der Kaffe zu haben zu nach'teheuden Preisen: 1. Platz numerirt eine Karte 3 Mk., zwei Karten 5 Mk., drei Karten 7 Mk.; Ä. Platz unnnmerirt 1 50 Mk.; Studentenkarten 1 Mk. _ Di- »m 20. d. M. im Grüninger Mittwoch d. 27 Ftbr. 1895, [y Kirchenoesanaverein, i «arkwald abgehall-n- Hol,°erstelge- $a<6mHtaa» 2_ttor, , * » 8 " Jamls«!- Mriem. l“,ä‘S 1625] LogiS mit Ptnsion, ca. M. 400 satz der Brauerei garantiren, und pro Offerten gegen Caffa abnehmen tonnen, er- unter 10 des. dte^Exped. . Bl.------ halten äußerst billige Preise berechnet. Probebier wird bis zu 1 hl mit liebsten zwischen L^zareth u- Universität. 12 JC., Gebinde frei zurück, ab Gefl Lff unt. E.B.70 hauptpostl. 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Mendels^olui: Er ist ein guter Hirte, mann „Musiklexikon", Zeller „Hess Ber- j f. Frauenchor und Orgel. fassu g U' d Verwaltungs echt", 1 großes < H. L. Hassler: 0 Haupt voll Blut und Brleimarkenalbum- — Verzcichnch der 1 Wunden, f. gern. Chor. sämmtl'chen Bücher liegt in meiner Amts- stub- offen. | s,CQt °™ Die Versteigerung der Bücher In Monte Olivoti \ (v 1632), f. gern. Chor, b.zügllch and-r-r _ Eintritt nnen,Seltlieh. = öOttiiti tnetlwetie- i ^34 Geißler. Die Plätze auf dem Chor, den beiden Hautkrankheiten heilt briefl. billigst. Garantie. 25jährige Praxis. 1163 Apotheker F. Jekel, Breslau, Neudorfstr 3. Agenten Nnthracitkohlen, '^5. 1800 Ctr. Nußkohlen. 36. 60 Rm. Scheitholz, tannen, 37. 20000 Lt'er Petroleum, 38. 100 Dhd. Lampen- cylinder, 39. 260 m Lawpendochie, 40. Bürstenwaaren lt Verzeichn'ß, 41. 1500 kx. Kernseife, weiße. 42. 700 kg Schmier- stise, 43 1200 kg Soda, 44. 10) Liter thron, 45. fO Stück Fllzkappen, 46. 2 0 0 Bogen Fensterpapier, 47. 400 kg D aculmui papier, 48. 30 Dtzd. Kämme 49. 1000 m Putzlumpenzeug, bO. 200 etörf Retierbesen, 51. 10 kg Staerin- lichter, 52 100 Päcke Zündhölzer, 53. 20 Stück Lampenschirme, 54. 20 Stück L. asserflaschen. 5b. 50 Stck. Wassergläffcr, CG >0 Dtzd Eßloff-:!, 57. Paplerwaaren 11. Verzeichniß, 58. Drucksachen lt. Ver- zei.iniß. C. Stoffe zum Verarbeiten, un» »rfährr 59. 3900 Stück tann. Dielen, Latten un d Rähmlinge, 60. 8o0 Stck. zugerichtete eichene Jtüferbauhen, 61. 800 kg Sohlte er, 62. 350 kg Rind-, Raupen- und Kulbsbder, 63. verschiedene Schuhmach.r» artikel, 64. Farbwaaren unb Droguen, 65 6.-50 kg Eiien-, Stahl«, Zt k- und Vtessingblech, Eisen und Ringdrobt, Schmiede- und Bandeisen, Holzschrauben unb Drahtstifte. 66. 250 Liter Lein- unb Rüböl, 67. 60 m Uniform- unb Mantel- tud>, 68 100 m Drell, 69. 250 kg L-inen- imb Boumwollengarn, 70. ItOO m Baum- wollencöper, 71. 50u m Handtnchgebilb, 72. IkOO m Zwilch, 73. 5jO Stück Taschentücher, 74. verschiedene Schneider- prtikel, 7b. 150 kg Strickgarn aus reiner Schafwolle. Die ISegenflände unter Ord. Nr. 1—3, 4--7, 8 und 9, 12 und 13, 15—17, 1'—32, 33-35, 38 unb 39, 41—43, 53—55 werben zusammen vergebest unb flab zu O.-Nr. 11, 15-32,41—44, 49, 57, 61—63, 67—75 Muster, — von ben Angeboten getrennt, — vo zulegen. Kostenfreie Angebote werden bis.zur H röffnungsstunde: Donnerstag de« 14. Mürz 1895 Vormittags 10 Uhr e beten. Dieselben müssen verschloffen sein und die Auslchrift tragen: „Lieferung für die Zellenstrafanstalt." Zu gleicher Stunde sollen geöffnet werden die bis dahin eingelausenen An, pebote betr.: Fuhren, Bezug der Knoche«, des SesvülS, der faulen Kartoffeln und Lumpen für 1895/96. Bezüglich der Bedingungen für die Bewerbung um die Lieferungen wird auf ben Mmisterialerlaß vom 16. Jant 1893 »erwiesen; derselbe kann nebst den übri- 2en festgesetzten allgemeinen und b son- eren Bedingungen an den Werktagen Lormitt zwischen 10 und 12 Uhr und Nochmitt zwischen 3 und 4 Ubr auf der GeschäflSstube deS Oekonomen (A. u. B) unb Werkmeisters (C.) eingesehen, auch zegen Erstattung der entsprechenden <5ckreibgebuhr abschrisilich bezogen werden. Die Zuschlagstrist bet'ägt 14 Tage. Für die Angebote >ft ein besondere- Formular vorgeschrteben, welches zum Preise von 10 Pfg. pro Stück auf unserer Schreibstube erhältlich ist. Butzbach, am 22. Februar 1895. Lroßh Dtrection der Zellenstrafanstall. ___________Clemen t. 1609 Versteigerung. Mittwoch den 27. d. Mts., N' chmittags 2 Uhr, versteigere ich Marktplatz 20 dahier legte Baarzahlung: 1 Pianino, ca 75 Liter Branntwein, 2 Ettzschränke, 3 goldene unb 1 silberne Taschenuhr, 9 Betten, 1 Zimmer- tepptth 1 Sopha, 1 Tisch, 1 Waschtisch und andere Sachen. 1630 Bor«, Gerichtsvollzieher. Putz. Gebild. Dame v. Lande wünscht März in feinem Geschäft geg. Vergüt. Putzmachen zu lernen. Off. unter L. W, 1622 and. Exp. d. Bl. 1622 Damen- u. Kinder- Kleider werden in und außer dem Hause angefertigt. 1624 Südanlage 21, Nebenhaus. 1518 Statt jeder besonderen Anzeige 1647 [1631 Rödgen, Usenborn, den 24. Februar 1895. fDr sofort gtfucbt, Soch, Atterweg 7. welches wir Freunden und Bekannten hiermit tiefbetrübt anzeigen. Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen, 25. Februar 1895. 1645 Die Beerdigung findet statt Mittwoch Nachmittag 3 Uhr, vom Trauerhause, Seltersweg 30. 1887 trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Dingeldey, bto. 3V*% sagen tiesgesühlsten Dank. 1644 333 00 Coursbericht von Conrad Dietz, Bankgeschäft, Gießen, Schulstratze 10 158 101.50 101.00 bei die 104.7< > 98-75 104 50 104.10 104 20 104 90 - 105 50 104 00 81.60 102 7» 2 > 90 7 40 35 0 4Vs°/n Oesterr. Silberrente 4 J" Ung. Gold-Rente 3°/o Portugiesen 6°/ Mexicaner 4°/q Monopol-Griechen von 4tO 16.19 20.3S 4.16 4o/o HamburgerHyp Bk.urckb.19OO 3'/,°/o Preuß Hyp. A. Bk. 4»/o Pomm Hyp.A.Bk.unk.b 1904 Zriltiere Schneiderin sucht Arbeit, Schneidern. Wetstnäben und Flicken. Wolfstr. 21 ob- Bahnhofstr 56. 1035 101 50 1< 5 — nä Mk. 8.-, 12.-, 14.-, 16.- mit abnehmbarem Cape. Carl Nowack, Damenconfection Die Beerdigung findet Mittwoch, den 27. da. Mta., Nachmittags 2 Uhr, vom Trauerhauae, Ludwigatraase 14, aua statt. Oti»1 16L3 20.42 4.20 Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme dem Heimgange unserer lieben Mutter, sowie für Um stille Theilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen : Susanne Euler, geb. Krauskopf. Marie Euler. Ludwig Euler. Elisabeth Euler. Karl Euler. Giessen, Stuttgart, den 25. Februar 1895. thltig war, sucht per s» ort Stellung. Prima Referenzen ttehen zur Seite. Gest. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen G Nauheimer. 30,0/0 Deutsche ReichSanl. 3 7o Preutz. Coniol» 3Vv°/n Gr. Hesstsche Ohl. 4% Stadt Darmstadt v. 1891. 4% „ Worms unk. b. 1901 3% Oesterr. GtaalSbadn 0. 1885 3% Jtal. staatSgar. Dtienb. 37«°/o Frankiurter Hyp. Bk. Druck en> Verlag ba Brühl'sch« Druckerei (Fr. Thr Ptltsch) ta Are heutige Kummer umfaßt 6 Seite» Gestern Abend 10 Uhr entschlief sanft nach langem, schweren Leiden im 51. Lebensjahre unser innigstgeliebter Gatte, Vater, Schwager und Onkel Christian Philipp Euler, Schreinermeister. 1590] Gefacht werden »Schirrten, *?“•'u"i ÄÄ Cff,r,tn unter'K. H."16id an dl- -l°ed. Oberes bei Frau Müller, TeufelS.ust, bg Platte« erbeten. 1616 garlchen 20. ____ __. 92.95|4o/o Eisend. Renten». ObL 55.75 | 5o/o Buderu» ObL Heute Nacht 1 Uhr entschlief sanft nach langem, schweren Leiden unsere innigst geliebte Frau Käthchen Schomber geb. Klein |»V Wer schnell und mit geringsten kosten Stellung finden will, verlange per Postkarte die .Deutsche v»Lanzen- Post' in «tzltnge« a. 5t. [MM DavNagunst. Für die vielen Beweise aufrichtiger Theilnahme, sowie für die tröstenden Worte des Herrn Pfarrer Scrtda bei dem Begräbnisse unseres unvergeßlichen BalerS, Schwiegervater» und Großvater», Wilhelm Schmidt, sagen wir hiermit unseren tiefgefühltesten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Franz. Banknoten Amertc. Todes-Anzeige. Heute Morgen 10 Uhr entschlief sanft unser innigstgel'edte» Kind uno Schwesterchen Henriette im Alter von acht Monaten. Im Namen der Hinterbliebenen Heinrich Schmidt und Frau. Gießen, den 24. Februar 1895. 1628 Coursbericht von J. Kurz «fc Co., Giessen, Kahnhosstlaßk 63. Frankfurter Börse vom 23. Februar ISftö li 1 20 4,/i% Frankl- Landw. Ered. Bk. Nbaudeourfer 151-601 Oesterr« Credtt-Actten en« • s I 81 20 -.— 165 20 --4 15 V. 3,/i°/n Frki.Hvp.Cred.V. 4% DeutschcGrdfch.B.unk.b.1904 105.00 Schreiner-Vesellen sucht sofort 1192 K VIII., ÄUitt»2inb<«. Einen Zpeaglerlkhrling Z -u Ostern sucht Ehr. Rosenberg^ Kutscher, na* au6er6a‘6 1645_______<. ettainy, Wagengzsse. Gesucht auf Ostern nach Au-wärt» in eine feine, gesucht »Senz'scher Ffelsenkellee.* Eink tüchtigk vkrkäafttin, «*»»*■ £*,X!ÄÄ kleine Familie (3 Personen) ein brave» Mädchen, wa» in Küche und Hau» wohl Darmst. Bk.-Actien bewandert ist. Näheres in der Exped d- Bl. ________1629 15891 Eine gesunde Amme sucht Stelle auf Anfang» März. Nähere» auf 20 Franken-St dem I Vermieih Bureau Frau Müller, Tngl. Sovereign» Teufelslustgärtchen 26. Dollar» in Gold I l*nnffrnn eine ordentl., sof. ges. ,111111111111, 1646 Ludwigstr. 22. Gewandte Verkäuferin für ein Wäsche- und Betten (Geschäft ;um 1. April gesucht. Kenntnlß ur. Znschneiden erwünscht. Näheres durch d. Exped. ds. Bl. [1633 •E Vourse vom 23. 2.! 16. 2 ;il <5ourse vom (sonrse vom 5, 23/2. 16./2. *5" I Eourse vom _ b'ourfr vo» Ä 2S./2. 16. r 23. 2 । 16. 2. -- e 23 2. 16 2. 4 37, 3 4 3'/, 3 4 4 4 5 4 5 3 4 4 7. <7, 47, 3 Slaalopapiere. Deutsch, D. Reichs,Anl. do....... do....... Preuß. ConsolS do....... do....... Bad. St. Obl. v 1886. . . Bayr.St.Obl. do. Eilb.Dbl. Brem.St.-Anl. v.1892 . . . Hamb.St Rte. v. 1893 . . Hess- Et- Obl do «ullin»i|d)<. Gr rech E B v 1890 .... do. Mon Anl. Jtal. Rte. Et 1000—4000. do....... Oest. Gold Rte. OestEilb.-Rte Ocsterr.Locald. verstaatl Port St. Anl. do...... ._ 105.75 104.70 98.70 105.55 104.75 98.75 107.15 106.90 105.— 103.15 103.10 105.70 104.90 33.— 35.90 89.— 53.60 103.45 84.60 38.50 106.15 104.80 98.40 105 6» 104.8t 98.60 107.1t 106.8t 105.- 103.20 103.20 106.- 108.35 32.90 36.45 89 60 54.10 103 45 103.45 82.20 38.3t 26.65 5 4 4 31/, 5 5 4 5 1 l 4 4 <7, i 4 i. 5 l • 3l ■ ■ ■ « 87, 1 3‘, Rum. am. Rte. Rust. Obl. v. 80 Schweb. Obl . do....... Serb.Gld. Rte. do. Tab. Rte. Spanische Rte. Türk. Zoll Obl. bo.conv.Lit.C. do. LitD. Ung. Gld.Rte. do.Kron. Rte. do.E. B.Gold v. 1889 . . . Arg. inn. Anl. do. auß.v.1888 ChinesischeAnl. Egyptische unif. Mexic. v. 1890 do. Eisend. . do. Güter. . stnthen (Xranfi- v. 1893 Darmst. 88 94 Gießen .... Main;..... Ostend, d.1892 WieSb. , 1887 Worms .... Worms . 99.30 102.65 101.90 101.25 77.80 78.— 77.40 101.50 26.55 102.75 97.45 106.— 44-40 102.40 104-80 77.50 66.— 22.20 102.20 loi M 102.20 104.— 104.20 99.35 102.8t 102.- 102.10 78.5t 78.3t 78.1« 112.— 29.3« 26.70 102.65 97.1t 55.25 45.70 102.60 1< 5.70 79.8t 68.50 22.40 102.90 101.70 104.- 102.- 104.2t 1 4 47, 31 , 3', 87, 4 4 1 4^ 4 4 1 4 5 I 1 3 3 Lissabon. . . . Rom II—VIII Buenos - Aires v. 1888 . . . Siil-kshri.Aii. do. S. Brauns, do. Solms-Lich do.Jsnb.-Birst. Grfl. S.-Laub. osjsevb.-priorii. Deutsch«. Heff. Ludw. v. 1868 69 . . bo.D. 1874 . . bo. d. 1875 78 do...... Hamburger I. . Pfälzer Rordb. «udlänvische. Elisab.-B. ftfr. staschau Oderb. v. 1891 . . . Lombardische . lombardische . Oest. StaatSb. do.. . . 76.30 86- 72.40 100.40 101.— 91.50 101.— 108.65 103.30 103.70 104.85 104.50 103.— 72.85 1 1 7 30 94.50 94.— 76.50 86.60 72.30 100.3t 101.— 90.30 101.- 103.60 103.5t 103.50 104.65 104.40 103.- 72.55 1) 8.50 104.3t 93.90 1 3 4 3 3 4 5 4 l 5 *7, 47, 3 1 1 4 4 4 3* , »*, 4 4 3' , 1 4 3* , Prag-Dux 1891 Raab-Oed.v.91 Rudolfb. Gold Jtal. gar.E.B. Livorneser. . . Sicil. v. 1891 ToScanische. . Ruff Südwest Rjüsan Urals! Anatolische B Portug. v 86 . do. v. 1889 . . Ealon.-Mon Ifiibhieft. D t'Srndschuld bank V—VI do. i-n do....... Fks.Hyp-Bkllk do....... do. Hyp Ered. do. 1905 unk S 27 ... 6 28 ... Ldw.Ered Bk Hamburg. Hyp do. unk. b. 1900 do....... Mein Hyp alte do. neue do....... 104.— 76.30 103.95 55.75 58.10 86.95 93.80 103.35 103.50 93.70 68 • G 34 50 64.10 105.— 101.20 101.20 105 10 101.50 102.50 105.20 101 — 104.- 101.— 104 90 101.— 102.15 10.— ■101.8- 104.2b 76.4G 103.7 t 56.25 58.9t 85.9« 94.2t 102.85 93.50 65.75 36.60 62.90 105.— 101 — 101 20 115 - 101.20 102.5 t 104- 101.15 104 65 101 — 102.4t 105.1 101 60 1 1 37, 4 4 Pr.H.-Act. alte Pr H. Act.neue do....... Goth unk. 1903 lieerft flbi Buderu» E W Eisend. Rtcnbk. Sank'Adirn. DtscheRerchSbk Frankstr. Bank Berl HdlSges . Darmst. Bank. Deutsche Bank DiSct Comm. Dresdner Bank Mitteld Cr Bk Oest.Erd. Anst. Jilitrie-Ädifi Rordd. Lloyd . Höchster Farbw. Bochumer Guß Dortm Unton. Gelsenk. Brgw. Harpen. Brgw. 8er. Äönigi u. Laura . . fifeib.-ldiri Hest.LudwrgSb. Csac. Agram . Oft. StaatSb 101 8ü 101.20 105 — 101.50 160.50 163 50 153.50 152.40 178.80 205.40 115.40 109 50 337'/. 87.70 416.— 136.70 156 - 135 20 123 20 117.50 218.— 33C«/. 101.80 104.6b 101.20 105.2U 105.05 101.50 160 90 163 - 155.3' 153.10 176 50 2ü7.10 159- 110.80 3401/. 87.20 417- 136.5b 61.35 156 - 134 20 132.1t 116 4t 216« 4 332*/. l 87, 27, oo.Gübb. (2bL Oest. Rdw ULI Gotlhardbahn. Schwz. Central Schwz.Rordost Jtl.Mttlelmeer Pr Henri Lxb.,> OeniieL (uft in Tre tntee. «ad. DH. 100 . Bayer. Th. 100 Donau Reg. . EülN'Mmden. Th. 100 Madrid .... Mein Td. 100 Oesterr v 1860 Oldenb. Th. 40 Raab: Graz 100 lürf. srs 400 luniiil. («ff eer LeSck m »Tf. Ansbacher st. 7 Augsburg , 7 Finnland. , 10 Frerdurg fe.15 Maüünder, 10 Meminger st. 7 Pappend , 7 Venediger L. 30 88» « 2321/, J8844 134.10 135.50 94.40 101.10 147.30 150.80 119.30 143.50 53.- 141.40 183.85 128.50 98.10 35.65 44.35 27.65 108 50 58.10 14.55 24.95 25.60 24.90 SH"/4 888'/, 183.40 184 50 136 20 95- 99 58 1 46.80 150.10 119.80 142.55 54 75 141.90 128.50 98.50 35.45 44.40 27.75 107.- 28 60 39.50 24.80 25.50 24.50 bo.L-VIIL6m. do. IX. Em. . do. v. 1885 . . do. Erg.-Netz.