heilen I, tu issen Wäsche. hrung. ptuosen ■*E0, Giessen. Pr-H4L2S| " »> » " 50 iin8\ " " " *10 " >. >, 1.30 " » » 140 ach " " » 180 McbjUu." " " J80 ” ’> n -— " n „ 2.60 ' " II 11'— [231 eren-Weiner | Bohnerp' , Tücher. VioMbesen, dnen Lützellinden MltkMtl I l, Hun'de ic. Einährstosseu. liefert ;u billigsten 793 i» Mim iirtttinbcrg, Wch z- _ m Diensten. *ö w Gesellschaft Ke. Ljadenplatz. ^~777u .ihygieioisciie md Handpflege taste Object der W’u"i 5n anatr.tbmtr Murd ^ ch oejimde. * retn^ EchSnbrit, Fns-Hr unb ^ t, und biü fiS M Re^A «gs @?S» öt um den Großgrundbesitz, sondern um den Schutz aller angesiss neu gewerblichen und kleinbäuerlichen Betriebe sowie der L-dertnbustrie handelt. Redner diückt sein Befremden darüber aus, daß die R.gterung dieser Frage noch nicht näher getreten sei. Abg Langerhans (Fr. 93p.) erklärt, bet vielen Ledersorten lasse sich mit Quebracho größerer Erfolg erzielen, was seine dem Hause vorgelegien Proben b,w isen. Den Preisdruck führe nicht das etngeführte Quebrachobolz, sondern die vom Auslant-e tmporthtc Eichenlohe herber. Diese Einsubr sei aber nolvia, da unsere Etchen- schälwaldungen den B-datt bei Wertem nicht d-cken können. Abg. Graf Kanrtz (Eons.) hätte gewünscht, daß der Stoats- secretär seine vorgestern in Bezug auf den russtschen Zoll auf Rohbaumwolle aeäußertcn Ansichten auch hinsichtlich des Getretdezolles vertreten hätte. Abg. DreSler (ntl.) hält einen Zoll auf Quebrachoholz für angebracht. Gcheimrath Henle tritt der Befürchtung des Aba. Buddeberg entgeoen, wonach durch den höheren Zoll auf Baumwoll-Sam,nöl die P oductton von Kunstbutter und Kunstschmalz stark mrtheuert werde. v. Marschall tritt den Ausführungen deS Abg. Kanitz entgegen und nemeikt, in Rußland l abrn sich auch nicht alle Erwartungen ganz erfüllt, die man an den Handelsvertrag bezüglich der Getreidrausfuhr zu höheren Preisen nach Deutschland geknüpft batte. Abg. Barth (Fr. Vg.) hä t die Un'erfchetdung zwisch n natürlichem und künstlichem Honig für sehr leicht und ist gegen den Zoll auf Baumwoll Lamenöl und Quebrachoholz. Die Verwendung des letzteren Gerbstoffes bringe für die Lederherstellung ganz bedeutende Vortheile. Abg. Fusangel (Centr.) erklärt, seine Partei werde die Vorlage daraufhin prüfen, ob"berechtigte Interessen durch dieselbe verletzt werden. Abg. Stumm hält eine Benach'bciligung der Lederindustrie »urch den Quebrachozoll für autzgeschl, ffen. Abg. Dr. Hammacher (ntl.) orbreitet sich ausführlich über Nt Verwendung des Baumwoll Samenöls, die fi-br vielseitig sei. Abg. W'tzlsperaer (Eeritr.) empfiehlt den Quebrachozoll. Abg. Möller-Doitmund (ntl.) constatirt den Aulschwung her E sen- und Mafchinen-Jndustrie in Folge des russischen Handels- vertraaes. Abg. Kanitz (conf.) äußert sich nochmals kurz zum russischen Handelsvernage, dessen Nutzen für die Industrie er nicht bestritten habe. Nachdem noch Abg. Wurm (So,.) sich gegen jeden Zoll erklärt hat, wird die Vorlage zur Vorbe.athung an eine Eommisston von 21 Mitgliedern verwiesen. Nächste S tzung: Freitag 2 Uhr. _____ Deutsches Reich. — Die Anzahl der Ordensverleihungen bei dem diesmaligen Ordensfest ist eine besonders große. Sie beträgt 1905 gegen 1732 im Vorjahre. Es wurden verliehen: 1 Großkreuz zum Rothen Adlerorden mit Eichenlaub und Schwertern, 3 Rothe Adierorden 1. Klaffe mit Eichenlaub und Schwertern am Ringe, 4 Rothe Adlerorden 1. Klaffe mit Eichenlaub, 4 Sterne zum rotheu Adlerorden 2. Klaffe mit Eichenlaub und Schwertern am Ringe, 19 Sterne zum Rothen Adlerorden 2. Klaffe mit Eichenlaub, 1 Rüther Adlerorden 2. Klaffe mit dem Stern, 12 Rothe Aölerorden mit Eichenlaub und Schwertern am Ringe, 56 Rothe Adlerorden 2. Klaffe mit Eichenlaub, 2 Rothe Adlerorden 2. Klaffe, 7 Rothe Avlerorden 3. Klasse mit der Schleife und Schwertern am Ringe, 143 Rothe Adierorden 3. Klaffe mit der Schleife, 3 Rothe Adlerorden 3. Klaffe, 692 Rothe Adlerorden 4. Klaffe, 12 Kronenorden 1. Klaffe, 3 Sterne zum Krönens,den 8. Klaffe mit Schwertern am Ringe, 8 Sterne zum Kronenorden 2. Klasse, 9 Kronenorden 2. Klaffe mit Stern, 2 Kronenorden 2. Klaffe mit Schwertern am Ringe, 39 Kronenorden 2. Klaffe, 4 Kronenorden 3. Klaffe mit Schmerlen am Ringe, 139 Kronenorden 3. Klasse, 105 Kronen- orden 4. Klaffe, vom Königlichen HauSorden von Hohen- zollern 4 Adler der Ritter, 2 Kreuze der Inhaber, 20 Adler der Inhaber, 75 Allgemeine Ehrenzeichen in Gold, 536 Allgemeine Ehrenzeichen. — Unter den Parlamentarischen Vorgängen der Woche nahm die dreitägige Generaldebatte des preußischen Abgeordnetenhauses über den Etat die allgemeine Aufmerksamkeit überwiegend in Anspruch. Denn diese Verhandlungen betrafen nur zum kleineren Theile den Etat und die hiermit zusammenhängenden Angelegenheiten, »eit mehr aber bezogen sie sich auf Fragen und Vcrgänge doä allgimeinerem Interesse. Die Finanzreform im Reiche, die schwebenden Steuerfragen, die Polenfrage, die Nothlage der Landwirthschaft, sogar der „Culturkamps", den man doch längst selig entschlafen glaubte, all dies und noch manches Ändere gelangte zur Erörterung. Namentlich aber spielten die jüngsten Ministerkrisen und daS, was hiermit in Ver- diuduog stand, in die Etatsdiscusfion hinein. Der Bice- xrSfident des Staatsministeriums v. Bötticher wie Ministerpräsident Fürst Hohenlohe selber ergriffen an den betreffenden Stellen das Wort, um den Gerüchten über den Mangel an Solidarität im preußischen Staatsministerium, über bevor- i stehende weitere Veränderungen in letzterem u. s. w. energisch entgegknzutreten, hoffentlich wird sich nunmehr der umherspukende Bcunruhigungsbacillus verflüchtigen! Zu erwähnen wäre dann noch, daß Finan^minister Dr. Miquel im Laufe der Etatsverhandlungen gegenüber wiederholten „Anzapfungen" erklärte, daß die preußische Regierung in der aufgiworfenen Frage der Convertirung der vierproeentigen Reichs- und Staatsanleihen noch ferne Stellung genommen habe. Ausland. Paris, 24. Januar. Die Bildung eines neuen französischen Ministeriums an Stelle des zurück- getretenen Cobinets Dupuy erweist sich als ein weit schwierigeres Weik, als dies von der Wahl deS neuen Staatsoberhauptes Frankreichs, des Präsidenten Faure, gelten konnte. Der Radieale Bourgeois hatte mit seinen mehrtägigen Bemühungen, das neue Cabinet zu Stande zu bringen, zunächst Sch ffbruch gelitten und erst auf dringendes Zureden des Präsidenten leß sich Bourgeois bestimmen, nochmals an diese dornenvolle Aufgabe heranzugehen. Am Mitwoch Nachmittag sand zwischen Bourgeois und den in erster Linie als Mitglieder des neuen Cabinets in Aussicht genommenen Persönlichkeiten, darunter Hanotavx, Cavaignac und Senator Camdes, eine längere Besprechung statt, von welcher endlich die Beseitigung der vorhandenin Sctwierigkeiten er wartet wurde. Neueste riacheichteir. Wolffs telegraphisches Eorresporidenz-Bureau. Berlin, 24. Januar. Der Kaiser hat dem Generaloberst von Pape seine Büste in Marmor mit einem Hand- schreiben, das den kaiserlichen Dank für treu geleistete Dienste ausspricht, übersandt. Berlin, 24. Januar. Der Kaiser nimmt heute Vormittag die Donräge des Chefs des Civilcabinets, des Kriegs- mintfters und des Chefs des Militärcabinets entgegen. Zur Mittagstafel um 6 Uhr ist der deutsche Boischafter auS Petersburg, General v. Werder, geladen. Abends wird der Kaiser in der militärischen Gesellschaft einem Vortrage des OoersttieutenantS im 1. badischen Leibdragoner - Regiment Nr. 20, v. Bernhardt, über die „Schlacht bei Prag" beiwohnen. Budapest, 24. Januar. Etwa 800 Arbeitslose durchzogen unter dem Gesänge der Marseillaise die Straßen und versuchten vor daS Abgeordnetenhaus zu gelangen, um zu demonstriren. Die Polizei zerstreute die D-rnonstranten und verhaftete Diejenigen, die sich widersetzten. Eine wettere, durch Neugierige stark angewachsene Versammlung, welche den gleichen Zweck wie die erwähnten Arbeitslosen verfolgte, wurde abermals zersprengt. Die Menge widerfitzte sich der Polizei, welche die Ruhe nach einer Viertelstunde herstellte und zahlreiche Verhaftungen vornahm. Die zum Abgeordnetenhaus führenden Straßen blieben bis zum Schluß der Sitzung des Abgeordnetenhaufes polizeilich besetzt. Bern, 24. Januar. In Folge des starken Schneesalles ist eine sehr große Zahl von Po st Verbindungen unterbrochen, darunter neben unbedeutenden namentlich die Stmplon-Route und die Route über den Splügen und St. Bernhardin. Der Transport der Postsachen soll theil- weise zu Fuß und auf Pferden versucht werden. Auch im Bahnbetriebe sind Störungen eingetreten. London, 24. Januar. Der Schatzkanzler Sir W. Harcourt hielt gestern in Derby eine Rede, in der er auch bemerkte, daß der Friede in Europa nie mehr gesichert gewesen sei als gegenwärtig. Falsche Gerüchte seien ausgestreut worden, um Zwietracht in die Reihen der Liberalen zu säen. Wenn die Partei so einig wäre, wie das Cabinet, so wäre alles aufs Beste bestellt. London, 24 Januar. Ein RegierungS-Leichterschiff, mit Kanonen, Pulver und Kugeln beladen, ist heute Nacht 1 Uhr in der Themsemündung in die Luft geflogen. Von der Bemannung fehlt bisher noch jede Spur. Newyork, 24. Januar. Bei einem Sturme auf dem Mich tganfee ist der Dampfer „Chicora" untergegangen. 29 Personen sind dabei ertrunken. Newyork, 24. Januar. Die Drahtarbeiter haben der Aufforderung der Strtkeführer, die Arbeit zu verlassen, Folge geleistet. Die Weigerung der Trambahngesellschaften, sich wegen deS StnkeS einem Schiedsgericht zu unterwerfen, hat die Volkssympathien gänzlich den Ausständigen zuge- toenbet. Von vielen Arbeitern sind Sammelgelder ei»- gegangen. Ein Theater veranstaltet eine Vorstellung zum Besten der Ausständigen. Yokohama, 24 Januar. Prinz Arisugawa, Chef befl japanischen Generalstabs, ist gestorben. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 24. Januar. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine kaiseil'che Verordnung vom 14. Januar 1895, betreffend die Einführung preußischer Landesgesetze in Helgoland. Berlin, 24. Januar. Die „Nordd. Allg. Ztg." dementirt die Bläitermeldung, wonach der französische Botschafter Herberte sich demnächst nach Paris begebe, um mit dem Präsidenten Faure über die politische Lage zu confeuren. Berlin, 24. Januar. Für das Herrenhaus ist einer parlamentarischen Correspondenz zufolge als Candidat für den Posten des zweiten Dicepräsidenten in erster Linie der Oberbürgermeister von Frankfurt a. M. Adickes in Aussicht genommen. Jedoch soll wegen der Wahl des zweiten Vice» Präsidenten nicht extra eine Sitzung anberaumt werden. Man will vielmehr warten, dis baß erforderliche Arbeitsmaterial sich angesammelt hat. Berlin, 24. Januar. Der „Staatsbürger-Ztg." wird aus Hamburg gemeldet, Fürst Bismarck beadsichiige, falls fein Gesundheitszustand und das Wetter es gestatten, zum Geburtstage des Kaisers nach Beil n zu kommen. Berlin, 24. Januar. Die offic öse „Berliner Corresp." wendet sich gegen die Ausführungen der „Freis. Ztg." betr. die Schiffsneubauten für die deutsche Kriegsmarine und sagt: Die von der „Freis. Ztg." herangezogene Zusammenstellung in der Manne-Rundschau könnte nicht als Beweis gegen die officiellen Angaben dienen. Wenn der Etat 1894/95 noch beträchtliche, wenn auch gegen das Vorjahr schon wesentlich verminderte Ausgaben für Schiffsneubauten aufwieS, so lag dies daran, daß in demselben noch große Summen als Schlußraten für die Panzerschiffe erster Klaffe „Weißenburg" und „Kurfürst Friedrich Wilhelm" und für die Panzerschiffe vierter Klasse „Hagen" und „Heimdall", T und V, ferner für den Kreuzer F und für den Aviso K enthalten sind. Diese Schiffe sind zum größten Theile fertig- gestellt und beschäftigen deshalb den Schiffbau nur noch wenig, im Etatsjahre 1895/96 überhaupt nicht mehr. Berlin, 24 Januar. Der „Reichsanzeiger" publicirt die Verle hung des CharacterS als Legationsrath an den zum zweiten Secretär bei der Botschaft in St. Petersburg ernannten Legations-Secrelär Grafen v. Pückler. Berlin, 24. Januar. Die „Nat.-Ztg." bezeichnet die von verschiedenen Blättern gebrachte Nachricht, daß Major v. W iß mann in Neapel an akutem Gelenkrheumatismus und asthmatischen Anfällen erkrankt sei, als gänzlich falsch, indem Major v. Wißmann lediglich einer leichten Erkältung halber seinen Aufenihalt in Neapel verlängert habe. Gaffel, 24. Januar. Einer amtlichen Mittheilung zufolge findet die Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise Eschwege- Schmalkalden am 28. Februar statt. Wien, 24. Januar. Dem „Neuen Wiener Tagbl." zufolge verlautet aus bester diplomatischer Quelle, daß Kaiser Wilhelm an den Czaren Nicolaus den persönlichen Wunsch gerichtet habe, an Stelle des Grafen Schuwalow einen Mann wie den Fürsten Lobanow zu setzen. Daraufhin schrieb der Czar selbst an den Füisten Lobanow, daß er außerordentliches Gewicht auf gute Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland lege, weshalb er den Fürsten ersuche, dem Wunsche des deutschen Kaisers nachzugeben. Wies, 24. Januar. Die „Polit. Corresp." meldet auß Rom, daß das die Auflösung der Kammer verfügende Königliche Decret erst Mitte Mai erscheinen werde. Die allgemeinen Wahlen werden erst einen Monat später statt- finden. Prag, 24. Januar. In der heutigen Landtags- sitzung rief die Debatte über die Abtretung einiger Meter Gassengrund an das deutsche Casino eine stürmische Scene hervor. Unter heftigem Lärm erhoben die Jungczechen Protest gegen die Abtretung- das Resultat der Abstimmung, die bk Annahme der Abtretung mit 95 gegen 65 Stimmen ergab, bezeichneten die Jungczechen in lauten Rufen als eine Schande. Brüssel, 24. Januar. In der heutigen Kammersitzung kam es zu einem heftigen Wortwechsel zwischen dem Minister des Innern und dem Socialisten Vandervelde. Der Minister hatte die Ausführungen eines Socialisten, welcher die Regierung beschuldigte, bei den vorjährigen Ausständen da- Erschießen mehrerer Arbeiter verfügt zu haben, als eine Infamie bezeichnet. Dandervelde erhob sich hieraus und rief, nur ein gemeiner Mensch wie Burlet könne solche Ausdrücke gebrauchen. Dem Präsidenten gelang es, sowohl de Burlet wie Baadervelde zur Zurücknahme ihrer Aeugerungen zu bewegen, worauf der Zwischenfall erledigt war. Charleroi, 24. Januar. Gestern Abend stürzte Hiersein Bretrergebäude der Ausstellung, welche im Juli eröffnet werden soll, infolge deS großen Sturmes ein. Der Materialschaden ist bedeutend, verletzt wurde Niemand. Paris, 24. Januar. Unter den Socialiften scheint die Uneinigkeit immer größer zu werden. Verschiedenen Blättern zufolge soll nach dem Austritt zweier Abgeordneten ans der Partei eine Anzahl anderer Abgeordneten sich nicht mehr dem Parterzwange unterwerfen wollen. Man erwartet deshalb noch den Austritt weiterer Parlamentsmitglieder. Loudon, 24. Januar. Lord Churchill ist gestorben. — Der Lord-Major Erdot eröffnete die Sammlung für die Hinterbliebenen der Opfer der Diglak-Katastrophe. In den überschwemmten Schacht wurden Luftwege nach den blokirten Stellen hergestellt. Eine Abtheilueg Arbeiter steht bereit, das Rettungswerk sofort wieder aufzunehmen, wenn das Waffer abg» floffen ist. Bukarest, 24. Januar. Die Oppositionsparteien lasten in der Provinz unter der Bevölkerung und auch in den größeren Städten eine Flugschrift verbreiten, welche sich in Schimpfworten gegen die Ausländer und das Berg- gesetz wendet. nn. Darmstadt, 25. Januar. Die Kammer lehnte das Forstschutzgesktz mit 29 gegen 16 Stimmen ab, genehmigte die Revision des Ordensgesetzes und 34285 Mk. Dotalgelder für die Prinzessin Alix. Cocoit» uns provinzieller Gießen, den 25. Januar 1805 Theater Verein. Anna-Liese von Hermann Hersch. Der gestrenge TheaterkritikuS hat am Schluffe seiner Besprechung über die Leistungen des Wiesbadener Residenztheaters den sehr berechtigten Wunsch geäußert, man möge nun endlich, nach Moltöre und Sardou auch einem Deutschen mal wieder das Wort ertheilen und sei es auch, wie der Kritikus schelmisch schloß, die Jungfrau von Orleans. Der Theater-Verein hat sich diesen Mahnruf sehr zu Herzen genommen, er bringt zwar nicht die Jungfrau von Orleans, die ihm noch viel zu fremdländisch ist, dafür aber die Deffauer Jungfrau, die Anna • Liese, dieses echt deutsche Mädchen und Weib und mit ihr zugleich das, echtes deutsches Leben athmende Werk, des so reich begabten Hermann Hersch. Hersch (1821 zu Jüchen in Rheinpreußen geb.) ist zwar erst 1870 in Berlin gestorben, jedoch liegt seine Hauptschaffensperiode wesentlich weiter zurück, er gehört noch zu den Dichtern, die mehr zu den Herzen als zu drn Sinnen ihrer Zuhörer sprechen, deren Kinder ihrer Phantasie man aber lieb gewinnt und in Erinnerung behielt, darum hat sich auch seine Anna-Liese, welches wohl sein reifstes Werk ist, bis auf den heutigen Tag seine Jugendsrische bewahrt und manche moderne Schöpfung schon überlebt. Der Stoff zu dem historischen Lustspiel Anna Liese lehnt sich eng an das Geschichtliche an, er behandelt die Liebe und die Ehe Leopold I. von Anhalt Dessau mit der Apothekerstochter Anna Louise Föse auS Dissau, die genannter Fürst 1694 zur Gemahlin erhob, die dann 1701 anerkannt und in den Reichsfürstenstand erhoben wurde. Noch heute wählen gastirende Schauspieler gern die ungemein dankbare Aufgabe, den Fürsten Leopold, den alten Deffauer, der mit zu den Bausteinen gehört, die daS Fundament des Deutschen Reiches bilden, zu verkörpern. Auch wir sehen mit großer Spannung den Frankfurter Gästen entgegen und sind sicher, daß die Darstellung am 31. Januar wieder eine musterhafte sein wird. H. Neues Theater. Obgleich Fräulein Ronneberg eine sehr begabte Schauspielerin ist, hatte ihr Benefiz am gestrigen Abend nur eine verhältnißmäßig geringe Anzahl ihrer Freunde versammelt. Wir können die Schuld hauptsächlich nur dem schlechten Wetter zuschreiben, das wohl Manchen vom Theaterbesuch abgehalten hat. Der Titel des Stuckes, das Fräulein Ronneberg gewählt hatte, war oller d ngs nicht dazu angethan, besondere Sympathieen zu erwecken, aber „Marie-Anne" ist doch ein Bolksstück wie die meisten anderen dieser Gattung und bietet noch dazu der Heldin die schönste Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. Fräulein Ronneberg hat denn auch in schönster Weise ihre Aufgabe gelöst. Wir hatten nicht ost baß Vergnügen, die Darstellerin in Rollen zu sehen, die ihrer Eigenart entsprechen, aber was wir gestern sahen, übertraf alle Erwartungen. Fräulein Ronneberg entwickelte ein Feuer, eine Leidenschaft, eine Innigkeit deS Gefühls, die das Herz mit fvrtriß und alle Unmöglichkeiten des Stückes vergessen machte. Nicht endenwollender Beifall wurde der Künstlerin zu Theil, immer wieder mußte sie sich dem begeisterten Publikum zeigen. Neben der von Fräulein Ronneberg verkörperten Hauptperson verschwanden alle übrigen Personen vollkommen, zumal ihnenvon den Bersaffern des Stückes nur mehr oder weniger untergeordnete Rollen zugeiheilt worden sind. Fräulein Egger wußte aus der Sophie soviel zu machen, als aus dieser thränenseligen Rolle überhaupt zu machen war. Herr Otto war nicht in seinem Element. Der characierlose Schwächling ist nicht sein Fach, wir dürfen ihm aber trotzdem für die Durchführung danken. Herr Heyne vermochte dem gemeinen Remy eine humoristische Seite abzugewinnen, waö wir anerkennen müffen. Die übrigen Rollen genügten. * Zn die Klinik gebracht wurde heute ein Arbeiter, dem im Bahnhofe Betzdorf beim Reinigen der Weiche durch eine Maschine ein Fuß überfahren wurde. Jubiläum. Am 24. d. M. war der Destillateur Herr . W. Denner 25 Jahre ununterbrochen in einem h esigen Liqueur-Gekchäfte thätig. Möge dem treuen, braven Manne vergönnt sein, noch recht lange in seinem Berufe thätig zu sein. * * Schwindler. Gestern miethete sich ein Fremder in hiesiger Stabt eine Schlafstelle, verschwand aber kurz darauf und nahm einen Ueberzieher mit. ♦ ♦ Falsches Geld. Vorigen Samstag wurde von einer Frauensperson in einem hiesigen Geschäft ein falsches Zweimark st ück verausgabt, und gestern versuchte ein hiesiger Specereihändler em solches in einer hiesigen Wirth- schäft zu verausgaben. In letzterem Falle hänselt es sich um eine wissentliche Verausgabung und wird sich der Betreffende gerichtlich zu verantworten haben. ♦ ♦ Bahnsteigkarten wurden im Etatsjahre 1893/94 im Gebiete der preußischen Staatsbahnen verkauft 5 373 338 Stück, was einem Erlös von 537 333 Mk. entspricht. * * Der Verein hessischer Zahnärzte hielt am Sonntag den 20. Januar eine zahlreich besuchte Versammlung in Offenbach („Stadt Cassel") ab. Die Versammlung war hauptsächlich den Standesintereffen und inneren Angelegenheiten des Vereins gewidmet. * * Die Mannschaften der Landwehr zweiten Aufgebots werden wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß sie ebenso wie die übrigen Mannschaften des Beurlaubtenstandes alle Wohnungsveränderungen innerhalb der Städte und jeden Wohnungswechsel binnen 14 Tagen dem Bezirksfeldwebel schriftlich oder persönlich zur Anzeige zu bringen haben. Die Unterlassung hat die gesetzliche Strase zur Folge und wird dieserhalb auf die den Militärpäffen vorgedruckten Bestimmungen verwiesen. * * ReichSrentner. Ueber den Stand der Zahl der Reichsrentner am 1. Januar d. I. schreibt der „Reichsanzeiger" : Die Zahl der seit dem Inkrafttreten des JnvaltditätS- und Altersoerficherungsgesetzes erhobenen Ansprüche aus Bewilligung von Altersrente betrug 304,840. Von diesen wurden 241,864 Rentenansprüche anerkannt und 50,972 zurück- gewiesen, 5268 blieben unerledigt, während die übrigen 6736 Anträge auf andere Weise ihre Erledigung gefunden haben. Die Zahl der während desselben Zeitraumes erhobenen Ansprüche auf Invalidenrente betrug insgesammt 145,385. Von diesen wurden 101,603 Rentenansprüche anerkannt und 29,686 zurückgewiesen, 7399 blieben unerledigt, während die übrigen 6697 Anträge auf andere Weise ihre Erledigung gefunden haben. Unter den Personen, die in den Genuß der Invalidenrente traten, befanden sich 2178, die bereits vorher eine Altersrente bezogen. X Lollar, 24. Januar. Der erste Hauptmann der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr, Herr F. W. Feller, vollendete heute sein sechzigstes Lebensjahr. Das CorpS, welchem er schon seit der Gründung als erster Hauptmann vorsteht, hat ihm aus diesem Anlaß einwerthvolles Geschenk, mit Widmung und dem Feuerwehrgruß „Gut Wehr" versehen, durch vier der ältesten Kameraden überreichen lassen. Nidda, 23. Januar. Eine merkwürdige Ausgleichung wurde einer hiesigen Familie zu Theil. Bei der vor zwei Jahren hier herrschenden Diphtheritisepidemie war^r der Familie innerhalb weniger Tage zwei prächtige Kinder, ein ’ Knabe und ein Mädchen, durch den Tod entrißen worden, i die auf dem Friedhöfe nebeneinander ruhen. Nunmehr wurden derselben Familie vor einigen Tagen Zwillinge geboren, ein Knabe und ein Mädchen, die nun nebeneinander in der Wiege ruhen. • Gewiß eine merkwürdige Fügung des Himmels. Darmst. Ztg. Staben, 24. Januar. Bei der am 21. Januar dahier abgehaltenen Wahl eines Beigeordneten erhielt der Laudwirth Johannes Schuld II. 38 von 41 abgegebenen Stimmen. 55 pCt. der Wahlberechtigten traten zur Urne. F. AuS dem Kreise Friedberg, 22. Januar. Dasjenige landwirthschaftliche Gewerbe, welches vorzugsweise im Winter betrieben zu werden Pflegt, weil um diese Zeit das Rohmaterial am bequemsten zur Hand und die freie Zeit zur Verfügung steht, ist die B rannt wein brenn er et, welche auch in diesem Winter von denjenigen Brennereien betrieben wird, die durch ihre Kontingente dazu berechtigt sind. DaS Material, die 1894er Kartoffeln, sind re'cht befriedigend im Preise, haben aber den großen Fehler, daß sie Neigung zum Faulen haben. Der Einblick in verschiedene Brenneretbetriebe und das Faulen der Kartoffeln gibt uns Veranlassung, unsere liebenswürdigen Hausfrauen grabe jetzt wieder daran zu erinnern, ihre Kartoffel- vorräthe noch einmal durchsehen und die kranke.n Exemplare daraus entfernen zu lassen- die geringe Arbeit und Mühe lohnt sich dreifach. Zu den Branntweinbrennereien in unserem Kreise zurückkehrend, wird bemerkt, daß neue Betriebsanstalten in letzter Zeit nicht errichtet worden sind. Was die Ausbeute an Branntwein oder richtiger: reinem Alkohol aubelangt, so ist er sehr schwankend. ES kommt hierbei ungemein viel auf die Apparate an. Aeltere Apparate, die den neueren Con« ftructlonen gegenüber wenig leistungsfähig find, bringen es nicht viel über 5l/,pCt., bessere Apparate erzielen 6, 7, 8 und etwas mehr Proeent. Der Kartoffelpreis schwankt zwischen 28/t b'.S 3’/3 Mk. pro Doppelcentner (Speisekartoffeln stehen selbstverständlich höher), wobei das Branntweinbrennen bestehen kann. WaS die Höhe der abzubrennenden Brannt- roeincontingenle betrifft, so sind diese vor einigen Jahren um ca. 20pCt. erhöht worden, wodurch einem entschiedenen Bedürfnisse abgcholfen wurde, genügend ist die Erhöhung aber noch nicht. In Betreff der Felderbe st ellung muß bemerkt werden, daß auch bei unS — wie anderwärts — viele Grundstücke, die für Winterhalmgetreide bestimmt waren, nicht mehr eingeiäet werden konnten, weil eS die schlechte Herbstwiiterung unmöglich machte. Ein großer Theil der Zuckerrübenfelber ist unbestellt geblieben. Man wirb im kommenden Frühjahre viele Grundstücke, welche mit Weizen bestellt werden sollten, mit Gerste einsäen. Die Weizen- und Gerstepreise geben sich fast nichts mehr heraus. Gute Brauergerste wird schon langst höher als Weizen bezahlt. Darmstadt, 24. Januar. Heute früh ist OberoppellationS- und EaffatiouSgerichtSrath i. P. Dr. Kleinschmidt, einer der hervorragendsten. Juristen HeffenS, hochbetagt gestorben. Darmstadt, 24. Januar. Ein hiesiger, wenig mit Glücks- gütern gesegneter Mann wurde durch das Bankhaus C. Schade mit der angenehmen Nachricht überrascht, daß er auf fein AnlehenSloos 3 0000 Mk. gewonnen habe. Dieburg. 23. Januar. Em neues C on se r virnng'S» mittel wurde durch einen hiesigen Bürger mit bestem Erfolg angewandt. Derselbe vergrub nämlich im Herbste einen Korb voll Aepfel in seinem Garten, um sich später an deren Genuß zu erfreuen, da seine Söhne mit dem auf- gespeicherten Dorrath bald fertig waren. Letzter Tage nun grub derselbe die Aepsel auS, und zu feinem Erstaunen waren dieselben nicht nur sehr gut erhalten, sondern hatten auch noch einen feineren Geschmack bekommen. WorwS, 22. Januar. Ihren 100. GeburtS t ag feierte vorgestern in Mannheim die aus WormS stammende Privatin Fräulein Brecher, welche auS diesem Anlaß von Nah und Fern zahlreiche Glückwunschschreiben und Telegramme, sowie Geschenke aller Art erhielt. Die Großherzogin ließ der hochbetagten Jubilarin durch die Präsidentin des dortigen FrauenvereinS ihr Bild überreichen. Der Stadtrath sandte ein Gratulationsschreibeu. Bemerkenswerth ist, daß die Jubilarin immer behauptet, erst 88 Jahre alt zu fein und zwar steht sie schon seit Jahren auf diesem Standpunkt. Inmitten ihres in einen Blumengarten umgewandelten Z mmerS befand sich ein von Deilcheir hergestellteS Kiffen, welches mittelst eingelegter weißer Blumen die Zahl 100 trug. Darüber war ein Lorbeerkranz angebracht und davor der am 20. Januar 1795 von der Mairie Wo^mS, Departement DonnerSberg, im dritten Jahre der französischen Republik ausgestellte Geburtsschein nebst zahlreichen Gratulationen von Nah und Fern. Aus dem Verwaltungsbericht der Grotzh. Bürgermeisterei Gießen für daS ElatSjahr 1893/94. (Fortsetzung.) Die Straßenunterhaltung hat im BerichlSjahre eine vollständig neue Organisation erfahren, veranlaßt ine blondere noch durch den Zugang der Ortsdurchfahrten der Staats- und KreiS- straßen. Es sind zunächst die ersteren in einer Gesammtlänge von 8,017 km, uno zwar mit Wirkung vom 1. Juni 1893, gegen eine jährliche Pauschalvergütung von 5000 Mk. in die Unterhaltung durch die Stadt übergegangfn; des Weiteren sind auf Grund deS Art. 1< des Weggesetzes auch die Ortsdurchfahrten der Kreitzstroße nach Wieseck (Wieseckerweg), nach Haus-n (Sdi।ffe^bergetroep), nach Leibgestern (Leihgesternerweg) und nach strofboff (Krofdorferweg) mit zusammen 2,141 km vom Kreis in die Unterhaltung der Stadt übernommen worden mit der Maßgabe, daß dabei die Stadt vergütet wird pro rat« der Längen dstser Ortsdurchfahrten nach den wirklichen flufrornoungen des Kreises für die übrigen freien Strecken der betnffenden Straßen tilge. Damit war die Länge der zu unterbQltenben Straßen auf 13,220 km u^d ter chau'strten Wege auf 6,370 km, beide zusammen somit auf 19,590 km angewachsen, sodaß rs geboten erschien, dieselben in drei Straßenwartbezuke einzutheilen. Nicht minder aber war es nunmehr vollends unerläß ich geworden, zur Veaufsichtigung detz bei der Straßenunterbaltung wie bet der Straßenreinigung thäiigen Personals an Straßenwarten, Vorarbeitern und Taglöbncrn, rote von Fuhrleuten und Accordanlen einen besonderen Beamten, Straßen- metster, anzuftillen. — In der Einrichtung der Straßenreintgung sind Aenderungen nicht eingetreten. Die bebet wie bet b-.r Straßen- unterballunguJ.ro. beschäftigten Arbeiter erhalten Sommers bei zehnstündiger Arbeitszeit einen Stunbenlobn von 20Pfg. bet A> beiten im Trocknen unb von 28 Pia. bet Arbeiten im Wasser, welche Sätze im Winter bet aUmällger Verringerung ber A'betttzeit auf acht Stunben auf 22 bezw. 30 P'g. erhöht sinb, bie Vorarbeiter erhalten 20 bis 30 Pfg. Zulage. — Mt sogen. NotbstanbSarbeiten würben im Winter 1893/94 13 anberroelt beschäitigungslose Albeiter mit Planir- unb ©anbgrubenaibdten beschäftigt. Verkehrswesen. Nachbem nunmehr das Kgl. Eisenbahn- betrtebsamt Cassel zum Umbau deS Ba hnhofS und zur Verlegung des gelammten Güterv.rk'hrS auf die Westseite der Bahn ermächtigt worden, sinb von der Stabt diejenigen Arbeiten lingeleitet worden, welche ihr durch besonderen Vertrag obliegen; eS sind dleiste Ausführung der Hammstraße vom N'ustädterthor bis zur Wieseck wogegen die Bahnoerwaltung die Verpsttchtung übernommen Hal, mit lleberbiütfung unb Verlegung ber Wieseck bis zum künftigen Güterschuppen auf ber Westseite ber Main - Weser - Bahn eine neue Hufuhruraße (in nur 2«/e pCt. Steigung) herzustell«n unb diese gegen Gewährung eines städtrschen Zuschusses von 20 000 Mk. mit ber Westanlage zwischen ber Stabtmäbchenschule unb ber Geilsuh'schen Besitzung burch eine Straßenunterfühlung zu verbinben. — Die Enteignung ber bahnseitig zu erroerbenben Peivatgrundstückc ist inzwischen zum Abschluß gelangt unb die eigentlichen Bauarbeiten sind energisch in Angriff genommen, eS wirb aber immerhin beren gänzliche Vollendung eine Bauzeit von mindestens 3 Jahren beanspruchen. Unter diesen Umständen konnten auch die Verhanblunaen wegen Anlage öffentlicher Lagerhäuser unb Lagerplätze im Anschluß an ben zu oerlcgenben Güterbahnhos im B 'ichtsjabr um so weniger eine Förderung ei fahren, al« noch am l.Juni 1893 bie Stabtoe oibneten-Versammlung bas Beruhen derselben auch um beßwillm beschlossen hatte, weil sie bie seitens Gr. Hanbeltkammer seinerzeit nachgewiesene Beiheiligung ber Interessenten burch Zeichnung von Beiträgen für keineswegs ausreichend erachtet batte. Die daneben mit dem Präsidenten des lanbwirthschastlich n Vereins für die Provinz Oderoessen geführten Ve-Handlungen haben zwar bestätigt, baß bat Proj ct ber Anlage öffentlicher Lagerhäuser an unserem Güterbahnhof auch ben Interessen ber oberhessischen Land- roirthe bienen würbe, eS hat aber auch von b'efer Seite biöberan ermangelt an bem Angebot dner finanziellen Unterstützung ober son fügen Gewährleistung beS Unternehmens aus landroirihschaftlichm Kreisen. Die im Gang befindliche Bearbeitung einer umfassenden Erweiterung des wtadtbauplaneS hat Veranlassung gegeben zu einem erneuten Gesuch um Anlage einer Haltestelle für Personenzüge am Rosberg, und es hatte sich dabei die Siabtverorbneten Versammlung Im Voraus bereit erklär», bie in solchen Fällen von den Inter.ssenten verlangten Opfer auch hier zu leisten, insbesondere auch demnächst für Anlage einer fahrbaren, befestigten und beleuchteten städtischen Straße zu jener — voraussichtlich beim Wärterbaus Nr. 161/5 an» zulegenben — Haltestelle zu sorgen. Bedauerlicher Weise hat jedoch die Königl. Eisenbahn-Direkton Hannover bem Gesuch keine Fstge gegeben „in Ermangelung eines BebürsnisscS des öffentlichen Verkehrs-, und unter H nwers einerseits auf bie dabei eintretende Er- | schwerung des Be>rlebsbienftes unb die entstehenden fortdauernden Kosten wie anderseits auf den geringen Vortheil, welchen daS er- richt der Grotzh. Gießen 1893/94. t",***’"•* k'te*» 1 'ÄJ; h-b° " °«I fa b «im,?,1*™ 6r. L *«ÄÖ Sä ?61'* M Marotta tobntiji, 77"h», 4* Ä ■“ i,in »°! Qul b,elent Standpunkt 'Mit! Sifin, Wdw ' blt S»hi 100 ii«. Mt anb iaoor b!tan, SipmtM ■ sranzöffschen Republik Gratulationen von t im SrrlchlSjihre eine voll- oeranloht inebcjonbere noj en der Siaals- und -reis in einer Geftomtlänge do» n 1, Juni 1893, gegen dm t. in die Unteroaliung bmi mb auf ®runb beb Sri. 11 i der Kreitzstiahe nach ÜBitjed ergerweg), nach Leibgrßeni rojborfnwtg) mit jufammtn ng ber Stabt iitwnomma Stadt vergütet wirb :en wntiichin MwmvMgr wirMwnkn Strahrn crc us 6,310 km, beide juiamma i es geboten eischtm, blelelta . Richt minder aber war ei i, zur Lcauiüchtigung beb M t Stratz'nreinigung Ihütizer fern unb Taglödmrn, wie dos sonderen Seamlen, Strall-n^ ngber Straßenreinigunr le bibei wie beiber©* Ihr erhalten Eoinrmrs bei Mn mm 20Psg. beiMckeo eiten im ffiafrr, welche Sütz ug der A siud, bie Vorarbeiter txbdto ogen. Notbltanbbarbei » ;elt beschäsligungÜvst Arbeiter SeM «rthnfiofb und jur Ber- Mf W#«< 1,1 JS «•ft® n.nftäbtertbor bis zur < L'KLL ?s&« w «4 t'-VN rbäufer ü" „gSidiibjab; ^üterbabnbi” . qun| 189o n, alS nd ei? auch ub e seitens G . « butd) Zei» ssfiSsfli'«? rS»H-- SxLxs r'Ss-K« I.bursn'^ bghd {Aibau«^, in^ v betene Unhalten der LokalpnfonenzSge und die ohne Gepäckabfertigung erkolgende Fahrkartenausgabe Im Ortsverkehr der näher gelegenen Stationen haben würde, und zwar eigentlich nur für den Verkehr nach Norden und nur für einen geringen.Theil der Stadt, selbst dann, wenn die Bebauung der letzteren bis an den Rodberg heraogerückt fein würde. __________________________(Fortsetzung folgt)___________________________ Vermischter. • Frankfurt a. M, 24. Januar. Infolge des heute Abend eingetreteneu Schneesturmes hatten alle Züge aus Bayern, Thüringen und dem Schwarzwald mehr oder weniger Verspätungen. * Marburg, 23. Januar. Schwerer Aecht. Herr Ed. Bamberger von hier, Mitglied des Fischereiclubs, hatte das seltene Glück, am Montag in der Lahn, am sog. Woog, einen Hecht von 25Va Pfund zu fangen., Me. Gaffel, 24. Januar. Hochwasser. In Folge der eingetretenen kälteren Witterung ist hier in Cassel wie anch am Oberlaufe des Fuldoflufses ein erheblicher Rück- gang deS Hochwassers eingetreten. DaS Gleiche läßt sich auch von den Nebenflüssen annehmen, denn die Station Rotenburg, welche gestern noch 2 Meter über Null hatte, zeigte heute bei fallendem Wasserstande nur noch 1,62 Meter über Null an, ebenso Fulda nur noch 1,28 Meter und Wasser fallend. Die Schlagde, sowie die Bleichen vor dem Weserthore sind jedoch hier auch heute noch theilweise über- fluthet, dasselbe wird von niedriger gelegenen Strecken am Oberlaufe gemeldet. Die Schwalm ist noch sehr hoch, Treysa meldet nämlich einen Pegelstand von |,60 Meter über Rull. Auch die Eder, Ohm, Lahn, Diemel, haben starkes Hochwasser. * Köln, 24. Januar. Nachdem die Kölner Pegelhöhe b Meter überschritten hatte, wurde angesichts des fortgesetzten Steigens des OberrheinS der Hochwasserdienst eingerichtet. Die Keller der Häuser, die in den am Ufer gelegenen Straßen stehen, sind bereits unter Wasser gesetzt. * Durch einen Eiszapfen gelobtet. In Schwarzenthal (bei Hohenelbe), wo z. Zt. ein ungewöhnlich starker Frost herrscht, fiel ein spitzer Eiszapfen von einem Dache | auf einen vorübergehenden Passanten und bohrte sich in dessen Kopf, so daß sofort der Tod eintrat. * Bayreuth, 24. Januar. Die GenSdarmerte verhaftete in Schwarzenbach a. d. S. den 19jahrigen Taglöhner Künzel. Künzel wurde bisher vergeblich gesucht- er hat eingestanden, im September 1894 bet Pilgramsreuth ein 19jährigeS Mädchen ermordet zu haben. * Straßburg i. E., 23. Januar. Während der Industrie- und Gewerbe-Ausstellung wird der 10. deutsche Turn-KretS, der Baden, Elsaß Lothringen und die Pfalz umfaßt, seinen Turnertag in Straßburg abhalten und zwar am 4. und 5. August. Der Kreis zählt nahe an 400 Vereine mit rund 33 000 Mitgliedern, von denen ein sehr großer Theil zum Turnertage erscheinen wird. Jedenfalls werden sämmtliche Vereine mit ihren Fahnen im Festzuge vertreten sein. Auch haben schon Turner aus anderen Kreisen und von auswärts, so aus Württemberg und der Schweiz ihren Besuch zugesagt. An den gemeinsam auszuführenden Fret-Uebungen werden 2000 Turner theilnehmen. • Brüssel, 24. Januar. In Folge deS heftigen Schnee- sturmes, der mit Thauwetter begleitet ist, schwollen alle Nebenflüsse des Maasbeckens sofort an. Ueberall sind bereits Ueberschwemmungen vorgekommen. In Flandern stiegen die Flüsse und Canäle auch sehr rasch. Alost, Dendermonde, Furnes, Gent sind durch Hochwasser bedroht. Die telegraphischen und telephonischen Verbindungen mit Parts sind seit zwei Tagen vollständig unterbrochen. kirchliche Anzeige« Her Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Sonntag den 27. Januar. 3. nach Epiphanias Gottesdienst- In der Etadttirche. Vormittags 98/< Ubr: Militärgottesdienst zur Feier deö Geburtstag,S Sr. Majestät Kaiser Wilhelm II, Pfarrer Dingeldey. Nachmitrags 5 Uhr: Pfarroerwalter Dr. G rein. i Beichte unb heil. Ab?n mahl für die Markusgemeinde. An- ■ Meldungen dazu in der Wohnung deS Geistlichen, Wetzsteingasse 48. t Kinderkiiche fällt aus. 3* den AohanneSkirche. Vormittage 9Vg Uhr: Pfarrer vr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die JobmneS» ■ gemeinde. «Bord reitung am SamStag, Nachmittags 31/* Uhr, im 1 Consirmandei kaal.) Pfarrer Dr. Nau mann. Abends 5 Ubr: Pfarrer Dingeldey i Montag den 28. Januar, Ab-nds 8 Ubr: vtbelstunde im ! Confirmandensaal der Johanne-kirche. Erster Brief des Johannes, ! Cap. 4 von Vers 7 an: Ursprung der Liebe auS Gott, Gemeinschaft । mit Gott durch die Liebe. Pfarrer Dr Naumann Am Sonntag den 3. Februar Beicht und heil Abendmahl für 1 die Zobanr eSgemeinde tm Abendgottesdtenst. Anmeldung erbeten । im Pfarrhaus, an der Südanlage. Katholische Gemeinde. Sonntag den 27. Januar. 3. S. nach Epiphanie. Samstag: ’ Nachmittags um 4', Uhr und Abends um 8 Uh» Gelegenheit zur hl. Beichte. ( S anntag: Vormittags von 6'/, Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; ‘ „ um 61/9 Uhr erste hl. Messe; „ um 7Ve Uhr Ausiheilung der hl. Communion; „ um 8 Uhr zweite hl. Messe; MilitärgotteSdienst mit Predigt zur gftiir deS Geburtstage- Sc. Majestät deS Kaisers. „ um 91/l Ubr Hochamt mit Predigt und feierliche Wethe deS Vereens der christlichen Familien an die 1)1. Familie von Nazareth. Abends um 6 Uhr Andacht mit Segen. Verein für jüdische Geschichte und Literatur t Wetzsteingasse 8, Nachmittags 2 Uhr. 28 j Deutscher Cognae. Unter den zahlreichen deutschen Cognac-Erzeugnissen der N-u- i zeit hat sich kaum ein zweites Fabrikat so überraschend schnell und . allaemein eingeführt, als dasjenige einer großen süddeutschen Firma, welches als Schlüssel-Cognac (so genannt nach der einen Schiüsiel ■ darstellenden Schutzmarke), ber-its in den weitesten Kreisen vortheil ' haft bekannt ist. Dieser rchlüfsel Coguae ist von ärztlichen Auto- rstäten in sehr günstiger Weste deguiacheet und für Fälle, welche eine Alcohol-Behandlung erfordern, empfohlen worden. Genannter Cognac hat öot vielen andern, welche gegenwärtig den Markt überschwemmen, den Vorzug, daß er auf Echtheit, sorgfältige Bereitung — und was die Hauptsache bet einem guten Cognac bildet — langjährige Ablagerung vollen Anspruch machen kann und sich allein schon durch diese Eigenschaften zur Genüge empfiehlt. 490 Erfindungsschutz! imJn-ll Ausl, besorgt u.verwtrth. Louis Dill, zeil 67. Frankfurt a. BI. zeii67. Deutscher ognao Aerztllch empfohlen. QQ S63 844 Bekanntmachung. I Versteigerung Ix dem Concursverfahren über Von Arbeiten und Fuhrleistungen. 865 K. Klees. Gnauth. 768 Wagner. 864 786 Dienstag den 29. d. Mts., Vormittags um 11 Uhr, sollen im Saale des alten Rathhauses nachverzeichnete, für das Rechnungsjahr 1895/96 auszuführende Ar beiten und Muhrleistungen versteigert werden: 1. das Reinigen der Oefen in den städtischen Anstalten, 2. die Abfuhr von Straßendünger auf die städtischen Wiesen. Gießen, den 21. Januar 1895. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mainz, 19. Januar 1895. Der Erste Staatsanwalt. Ewald. Gießen, den 20. Januar 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Gießen, den 22. Januar 1895. Großh. Amtsgericht Gießen. Seeger. das Vermögen des Kaufmannes M. Student in Gießen sollen 712 Mk. 24 Pfg. unter 5927 Mk. 13 Pfg. zur Vertheilung kommen; das diesbezügliche Verzeichniß liegt auf der Gerichtsschreiberei Großh. Amtsgerichts Gießen offen. Gießen, am 25. Januar 1895. Der ConcurSverwalter. Schrllfiich und Cabliau stets frisch im .Rebstock-. 64 OagÖoerpacfjtung der Gemeinde Reiskirchen. Freitag den 1. Februar, Mittags 1 Uhr, soll auf dem Rathhaufe zu Reiskirchen die Feld, und Waldjagd auf sieben Jahre ver- Paäitet werden. Reiskirchen, 24. Januar" 1895. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. Die Stelle einer Küchenwärterin iin Großh. Gefängniß zu Mainz mit einem Jahresgehalt von 400 Mark und freier Kost und Wohnung ist z u besetzen. Geeignete Bewerberinnen wollen sich unter Vorlage ihrer Zeugnisse alsbald bei dem Unterzeichneten vorstellen. Holzversteigerung in der frriljrtrlidjtH Oberförstttki Sabrnnu. Es werden versteigert: Donnerstag den rri.Januar, Vormittags 9'/- Uhr, in der Wirthschaft zur Germania in Beuern: Stämme: Buche 7 Stück —10,36 fm, Schnitt- und Wagnerholz, Nadelholz 1 Stück — 1,06 fm, Scheiter, rm: Buche 274, Eiche 17: Knüppel, rm: Buche 46, Eiche 15, Nadelholz 38, Birke 1; Reisig, rm: Buche 344, Eiche 32, Nadel- Holz 448; Stöcke, rm: Buche 48, Eiche 6. Steigliebhaber wollen sich das Holz vorher einsehen. Nähere Auskunft ertheilt Forst- wart Leyerer zu Climbach. Papiermühle, den 23. Januar 1895. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Schlotterer. 861 Bekanntmachung, betr. die Heichelheim'sche Stiftung. Rus obiger Stiftung sind am 27. April d. IS. die halbjährigen Zinsen mit 525 Mark an eine in Gießen wohnhafte würdige und be- dürftige christliche Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden von heute an bis 10. Februar d. Js. im Bürgermeisterei-Bureau, Zimmer Nr. 3, entgegen genommen. Montag den 11. Februar, StachmtttagS 4 Uhr, s»U auf dem hiesigen OrlSgericht die dem Doha««eS »eil erster tn Gießen ge, tjiifle Hmraitde: Slur 2 Nr 1O4*/io — 623 qm Laggärten in den hintersten Echüßgärten -iffentllch meistbietend versteigert werden- Gießen, 25. Januar 1895. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A-: Bogt. 6721 Bekanntmachung. In dem Firmenregister des unterzeichneten Gerichts wurde heute eingetragen, daß der Sitz der Firma „Busch und Mylius" von Heuchel- heim nach Gießen verlegt worden ist. -Srennhnh-VersteiserMg- Mnrakmen Aprikchn-Marmtlade in den Waldungen der Stadt lich. i ' per Pfund 40 Pfg. Nersteiaert werden in der ^arst. 4,011 Bildern in den billigsten bis wieder emgetroffen bei JtÄm« | ^^feinflen Rahmen^ 1401 PH. Herrmann f Atif ?IY) All AmC 11 M K 63' rav« A 1 : • _TT *606 GelterSwea SS. «J. Hirz GelterSwtg SS. SeBtersweg 22 und 8390 und Otto Schaaf 687 240 520 Garten- Heim-Benern empfiehlt J> M. Schulhof 810 empfiehlt 133 Emil Fischbach weise empfiehlt billigst 256 Bahnhofstr. 33 MAlteilArWpf^ 14 MLnSburg 14. Gießen, am 22. Januar 1895. Die Direction des akademischen Forst- Verkaufapreise von 2 Mark Vicinal. Pflanz- 17 1 130 2 75 rm Buchen-Scheiter, 162,8 rm Buchen-, Etchen- irzstituts. Dr. Heß. Fichten-Stämme mit 3,34 fm, Birken Stamm mit 0,17 fm, Fichten-Stangen mit 6,31 fm, rm Kiefern - Scheiter, 8 rm Fichten- und Kiefern-Knüppel, sowie 240 bergt. Wellen. 490 Verkaufsstelle : Carl Schwaab, Giessen Nadel-Knüppel, Wellen Buchen-, Eichen- Nadel-Reisig, (Brust-6^aramellen) von E. Übermann - Dresden sind das einzig beste diätet. Genußmittel bei Husten und Heiserkeit. Zu haben bei: Gebrüder Adami rm Buchen-, Elchen- und Nadel- Stöcke-, Stück Fichten-Derb- und Neis- stangen, für Wagner sowie 610] Ein neues, massiv gebautes 4stöckiges Lagerhaus mit vorzüglichem Keller, circa 70 qm Grundfläche, für jedes Gewerbe sich eignend, ist bill. zu verkaufen. Neuenweg 9. Holz-Versteigerung. Montag den 28. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, sollen im1 akademischen Forftgarten folgende Holzsortimente versteigert werden: Schutzmarke „Pfeilring“. in Blechdosen ä 20 unb 10 Pf. Lich, am 24. Januar 1895. Großh. Bürgermeisterei Lich. Heller. 866 ßflatzen aus der Matzenfabrik von A. 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Ich sage hiermit He rn Dr. «olbcbing öffentlich meinen Dank 251 Karl Eertel, G'enzaufseher in Lagarbe (Lothringen). Bruchlcidende^!^ Die größte Erleichterung, bequemes Tragen bei Tag und Nacht, oft vollkommene Heilung bewirkend, sind die Vorzüge meiner beliebten Bruchbänder. Leib- und Borfallbinden. Auskunft kostenfrei. Zu sprechen Sams- lag den 2. Februar im Prinz Earl. 868 M Reischoek. tiJÜ 215 « tchaste Lokomobilen T^JJingerragene Schutzmarke über ganz Deutschland. In Glessen zu haben bei 489 ’ava * Ort u. Datum (recht deutlichi. Unterschrift leserlich). 488 H. E. Jughardt 856 Echulsirotze 4, 8. St. 804 Hinterbai'6 3. 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