«I * “WäR ta!a"*S ^oss?"“ ftswXfS's 7W-LL«L. füfrSsS L^LLE uDZ^Z ,»Zimmern, 6l#i*nUi ” iu umnitt$eiL eu"*pUt" 5!te*w. JÖ? 9' ift bAtr- « "G ZllbM ,' 7Mermitöir , ' ru vnmttUM. zj;j Werner, gjAftta ij ^ndlichisMz^ )T| p^r 1. Juli in wnMti — LMKstzrfi. l% 12> iS btt Mit P« («sroße 3imwt *it d. 1 ^arridor un) aflm fr wl .goW/,31. mM WchwMÄStübcha'* ""ÄjSnWi RManwalt HvttapfU. igerraum Wallthorstratzt?, iadm mit und ohne 8ojH i möblitte Zimmer Mtr kn Skto^iatz 4. 11.9loi>ember eöenl üher find Marktstr AewvdnMrLada i\t Wvhmtug zu vek 4491 res bei Herrn Architekt Hamana. Bahuhvsstt. 2. ;in mö t- Z'M». IU onmietbe rteU_foiort biMdir RSblKteS Zimmer mitJM i- i. ftWW 7. vcrmiM Schönes möbline-Dmr rni «tswerth foflW I“ W,U8|Ä^ mlchte N^"' DM w**Ji *s“Ör SOx Jlt. 121 Erstes Blatt. Samstag dm 25. Mai 189» Der #Ufcner -artiger erscheint täglich, «it Ausnahme be8 Montag«. Die Gießener yemHUetmter werden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelrgt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. vierteljähriger „Moantuunispttfrr 2 Mark 20 Psg. ma vringerloha. Durch die Poft bezog« 2 Mark 50 Psg. «edaction, «n’rtiti« und Druckerei: SchntstraßeMr.1. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeig-blatt für den Nreis Gietzen. Gratisbeilage: Gießener Kamitienblätter. \ den pro Kalenderjahr auf 25 statt 50 Mark festgesetzt. z/ . *n.aM künstlerisch ausgeführter Geschenke darzubrtngeu. Berlin, 22. Mai. Der „Statistiichen Correspond--, . “ ’ JeB Sängerchor da« „D-ulfch- H-erbannli-d dor- zusolge war der Durchschnitti-Saat-nftand in . htel, G-h-imrath Wi,n«--s eine Preußen Mitt- Mai d.J. solgender: Weizen2^6, Winter. ! 8 an den Fürsten, die mit einem i-b-l-d ans. Roggen 3,4, Sommer-Roggen 2,8, 2A genommenen Hoch aus den Fürsten schloß. Fürst Birmarck Haser 2,8, Erbsen 2,7, Kartoffeln 2,7, Klee 2,2, Wiesen 2,8 in längerer Rede. Er erinnerte an seine mehrsachen Fraukfurt a. M. zuges Frtedrichsruh. Deprschen bt6 Bureau .Herold^. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für de, folgenden Lag erscheinenden Nummer bi» vorm. 10 Uhr. Deutscher Reichstag 98. Sitzung. Mittwoch, bei 22. Mai 1895. Versammlung stimmte begeistert iu das Hoch ein. Der Sängerchor trug hierauf das altniederläudische Volkslied „Gebet" vor. Nach dem Empfang lud der Fürst eine größere Anzahl der Fefttheilnehmer zu einem Imbiß zu sich in das Schloß. Gegen 5 Uhr verließen die Leipziger mittelst Sonder- (wobei i sehr gut, 2 gut, 3 mittel, 4 gering und 5 sehr gering bedeutet). Die wegen Auswinterung umgepflugte, mit Winterroggen angebaut gewesene Fläche betrug 369 675 Hectar = 8,3 pCt. gegen 0,1 pCt. im Vorjahre. Während der ver- stoffenen BerichtSperiode war im Westen meist fruchtbares erwiderte in längerer Rede. Er erinnerte an feine mehrfachen Beziehungen zur Stadt Leipzig, daß seine Voreltern mütter. licher Seits in Leipzig ansässig waren und daß er schon als Minister wiederholt eine liebenswürdige Aufnahme in Leipzig Aufstand ausgebrochen. Die weißen Zuckerplantageubefitzer, welche infolge des Niederganges der Zucker-Industrie die rückständigen Löhne der Neger nicht bezahlen konnten, tute geflüchtet.— | gearbeitet. ES ist nicht auSgeschloffen, daß der Entwurf dem l Bundesrath noch in dieser Session zugehen wird, unmöglich I aber, daß der Gegenstand den Reichstag noch in der laufenden I Session beschäftigt. I Berlin, 22. Mai. Der Director der Eolonial-Abtheilung im Auswärtigen Amt, vr. Kayser, ist von seiner Krankheit I wieder hergestellt und hat seine Amtsgeschäfte in vollem aus Kreuznach: -—, - ------ t . TheilnehmerS an der FriedrichSruher Huldigungsfahrt hat Fürst Bismarck diesem Herrn gegenüber die Absicht aus« gesprochen, im Juni Bad Kreuznach zu besuchen. Hamburg, 22. Mai. Der Prokurist Thiessen von der Sonderburger Bank wurde gestern ohne Eaution aus der Haft entlasten. Tin Gerücht, er habe 180 000 Mark für Prtvatrechnung deponirt gehabt, bestätigt sich nicht. Wolffs telegraphisches Correspondmz-Bureau. Friedrichsruh, 23. Mat. Fürst Bismarck empfing heute Mittag etwa 1500 Bewohner der Stadt Leipzig, die über Hamburg gegen Mittag hier eingetroffen waren, um Demtjche» Reich. Berlin, 22. Mai. Wie der „Poft" zufolge verlautet, findet im Lause dieser Woche keine BundeSrathSsttzung mehr statt, sodaß damit auch die Möglichkeit, das Börsengesetz noch in dieser Session in den Reichstag zu bringen, htnsällt. Berlin, 22. Mai. Wie die „Poft" erfährt, wird gegen- wärtig im Reichsamt deS Innern die Vorlage eines Gesetzes, betreffend die Bildung von Haudwerkerkammern, auS- AusUrnd. Rom, 22. Mai. Aus Florenz wird gemeldet, daß die Einwohner der Stadt und den umliegenden Ortschaften wieder nach ihren Wohnungen zurückkehren. Doch ist die Erregung noch immer eine sehr große. Ueberall werden öffentliche Gebete abgehalten, da man eine Wiederkehr der Berlin, 23. Mat. In einer von 1500 HandlungS« \ Gehilfen und «Gehilfinnen besuchten Versammlung, t welche gestern Abend im großen Keller'schen Saale ftattfand, j sprach Retchstagsabgeordneter Liebknecht über die politischen Alle «nnoncen-Bureaux de» In- und Ausländer nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. = 8,3 pst. g-g-n 0,1 pst. im Vorjahrs Während der per. Trotzdem Leipzig nicht an einem fchlffb-r-- floff-n-n BerichtSperiode war Im Westen Mist sruchibare« 8 1 * unb nld|t Residenz fei, habe c8 doch große B-> Wetter, der Osten litt, ausgenommen der Regierungsbezirk , »8 “rUngt Anlnllpf-nd an di- BSlk-richl-cht bei Leipzig, Frankfurt und ein Et)eil des Regierungsbezirks Potsdam, I n Male Deutsche au» Preußen und Oesterreich unter der Trockenheit. Besonders ungünstig lauten die ; @ ’[(£t an Schulter fochten, erinnerte der Fürst au die auf Bericht- au- Ostpr-uß-n, W-stpr-uß-n, Pofen! und Schlesien. , Drei-Monarchen-Hügel" geschloffene heilige Allianz, di- ' - ■ ”, 22. Mai. Die Franks.Zig. meidet । bk wäulg, franzüfifch- Eroberungspolitik n-thw-ndi, Nach einem Schreiben -ine- .rheinischen 8 8 8 tm(,w (obann Me Pflege guter B-. • v CKvle>kvlrfi&rilFl#Y dinunasiabr t ha» D —. r . < t . L . rr. t.lna auf Absatz 3^ Debatte stellt Abg. Richter (fts. »p). einen I Antrag auf Streichung diese« Absatzes. . Q Der Antrag Richter wird jedoch abgelehnt und Absatz 3 un- I »erändert angenommen. „ „ . Zu dem vierten und Schlußabsatz des $ 3 liest ein Antrag I Müller - Fulda vor. Derselbe will statt 1902/3 1897/98 setzen. I Die DiScusston wird wegen des Zusammenhlmges dieses A^rages I •um Artikel 3 Absatz 2 über die Dauer der Gültigkeit der Brenn- I steuer gleich aus diesen Artikel ausgedehnt. , „ e . I In der nun entstehenden Debatte ersolgen erregte Auseinander- I setzungen, die theilweise persönlicher Natur sind. I Der Abg. v. Hammerstein zieht sich hierbei einm OrdnungS- I ruf deS Präsidenten zu. Im Uebrigen verhallen sich die meisten I Redner dem Anträge Müller gegenüber ablehnend, fodatz sich deS I letzteren FractionSgenoffe Lieber veranlaßt steht, einen Eompromitz- I Antrag vorzuschlagen, welcher die Gültigkeit der Brennsteuer bis zum I 30. September 1901 will. Dieser Antrag findet auch, nach Ab- I lehnung des Müller'schen, Annahme. w Der jetzt folgende Artikel 2» Iwird gestrichen. Artikel 2b, welcher den BundeSrath ermächtigt, den Kleinhandel mit Spiritus I abweichend vom S 33 der Gewerbeordnung xu regeln, wird genehmigt. I Artikel 3 bestimmt in Nummer 1, daß dieses.Gesetz, mit Ausnahme I des S 3 deS Artikel» 2, am 1. Juni 1895 in Kraft tritt. Dieser Artikel wird mit einem Anträge Gamp, welcher eine andere Form oorschlägt, angenommen. Der Rest deS Gesetzes wird debatteloS ge- ncbmiat, ebenso eine von der Eommisfton vorgeschlagene Resolution. Die dritte Lesung über das Sclavereigesetz ergiebt die Annahme desselben in der in der zweiten Lesung beschloffenen Faffuna. In der zweiten Berathung wird der Gesetzmtwurf über die EchutztruppeinSüd-Westafrikaund Kamerun anaenommm. Ebenso wird der Nachtragsetat in zweiter Lesung genehmigt. Freitag, 11 Uhr, stehen zur dritten Berathung: B ennerei- und Zuckersteuer-Gesetz, Nachtragsetat, Gesetz über die Schutztruppe. Außerdem: Wahlprüfungen. Umfange wieder ausgenommen. Berlin, 22. Mai. In § 54 des Bürfensteuer- gesetzentwurfeS wird die Eintragung in das Börsen- ; ^arnou gt„tM VUUUH .......—„----- - register auf 150 statt 300 Mark und die Erhaltungsgebühr ; v Anhänglichkeit zu bekunden und eine große Branntweinsteuer-Novelle. S 2 wird debatteloS angenommen. S 3, welcher von Ausfuhrprämien handelt, will eventuell bei dem Spiritus, welcher für die Esfigbereitung dient, eine Vergütung eintrcten lasten. Ein Antrag Wurm (Soc.) will bie Vergütung für Mannt- wein zur Effigbereitung obligatorisch machen und dieselbe auch aus- aedehnt wissen für Spiritus zu Puh-, Koch-, Heizungs- und Be- UU<6t®M «nfrag Gamp (Rp.) will die Ausfuhrvergüttmg auf die Fabrikate ausdehnen, zu deren Herstellung überhaupt Branntwein verwendet wird. mhb bcr Antrag Wurm abgelehnt, Antrag Gamp angenommen. DieDiScussion erstreckt sich nur noch Erdbeben befürchtet. PariS, 22. Mai. Privatnachrichten aus Madagascar zufolge ist der Gesundheitszustand der französischen Truppen ein sehr ungünstiger. Das Fieber erfordert zahlreiche Opfer. d°" ®”le °°° 150 mann Pnb aUr 40 j S’fS"SSn ta H-nd-lS°ng-st-llt-°. Rtdn-r Sonin. 22. Mai. D-r „Standard" rn-id-t au- Newyotk i führte ein reiches st-tistifch-S Material über di- A-b-itSz- t von aestern- Laut einer telegraphischen Nachricht auS Saner in diesem Berufe an und forderte zu reger Agitation auf. Thomas '^ist umer den Negern in Santa Cruz ein ! In einer Resolution wurde beschloffen, den Verband der ziehuugen zu Rußland, mit dem Deutschland keine zwingenden Jntereffen zu theilen habe. Nothwendig sei auch der Frteoe der monarchischen Staaten untereinander im Jntereffe der Aufrechterhaltung von Gesetz und Frieden gegenüber den | revolutionären Bestrebungen. Der Fürst schloß, sein Hoch ' gelte dem König Albert von Sachsen, der einer der ge- ! schtcktesten Pfleger der friedenerhaltenden Politik sei. Die Feuilleton. Ein Roman aus der dritten Gießener Iransosen;eit» 1797. Von Dr. Otto Buchner. In meinem langen Leben habe ich manchen Roman gelesen, wenn auch nicht sehr viele, nie aber habe ich einen selbst erlebt, viel weniger noch je einen selbst geschrieben. Auch jetzt habe ich nicht die Absicht, diesen Roman zu schreiben, wohl aber einem Berufeneren, als ich es bin, den Stoff für einen solchen darzubieten. Er entwickelt sich in seinen Anfängen in Gießen, in Paris aber findet er sein Ende. ES ist bekannt, daß die Festung Gießen im vorigen Jahrhundert dreimal von den Franzosen besetzt war, zuerst während des siebenjährigen Krieges vom 16. November 1758 bis zum Schluß des Krieges 1763, und dann während der Revolutionskriege 1796 vom 8. Juli bis zum 11. September und 1797 vom 21. April bis zum März 1799. Während dieser drei Gießener Franzosenzeiten war Johann Christoph Koch Professor der Jurisprudenz an der Hochschule daselbst. Er war 1732 in Mengeringhausen in Waldeck geboren, wo sein Vater Bürgermeister war. 16 Jahre alt, ging er aus das Gymnasium nach Osnabrück und bezog 1751 die Universität Jena. Nach drei Jahren wurde er Advokat, doch beschloß er bald, da ihm die akademische Lehrthätigkett mehr zusagte, jurisüsche Vorlesungen zu halten. Er erwarb 1756 die juristische Doctorwürde, arbeitete an verschiedenen juristischen Zeitschriften mir, erwarb sich dadurch einen gewissen wissenschaftlichen Ruf und so kann es uns kaum wundern, daß er, erst 27 Jahre alt, einen Ruf als jüngster juristischer Profeffor nach Gießen erhielt. Dabei hatte er das unerwartete Glück, daß noch, ehe er anlangte, seine beiden Vormänner an der Hochschule, die Profefforen Höpfner und Jenichen, starben, sodaß er sofort aus der 4. in die 3. und 1763 in die 2. Stelle rückte. Er erhielt den Titel Hoftath- ein Jahr später wurde ihm das Universitäts - Shndicat übertragen. Er stieg von Stufe zu Stufe aufwärts, wurde 1766 Regierungsrath und nach dem Tode von Prof. Kort holt 1771 Vicekanzler und erster Profeffor der Rechte, dann Kanzler, was er bis zu seinem Tode am 13. Januar 1808 blieb. Da der Roman im Hause des Kanzler K o ch in Gießen spielt, so müffen wir den Mann und seine Familie etwa» genauer kennen lernen. Seine Frau Helene war die Tochter des alten Superintendenten und Prof, der Theologie D. Reinh. Henr. Roll in Gießen. Die beiden Söhne Dr. Heinrich Wilhelm Koch, der 1800 Amtsschultheiß in Königsberg wurde — damals war daselbst noch ein stattliches bewohntes Schloß — und Christian Franz Koch, der 1795 im 31. Jahre starb, treten nur als Nebenpersonen im Roman auf. Wichtiger, wenn auch nicht Hauptperson, ist die älteste Tochter Ioh annette Ernestine Sophie, die nach dem Kirchenbuch der evangelischen Stadtkirche zu Gießen am 24. Februar 1766 geboren und getauft wurde. Es ist schlimm, daß Wir für bie Geschichte Gießens im letzten Viertel des vorigen Jahrhunderts keine anderen ausführlicheren Quellen besitzen, als die Schriften Laukhards, der nach seiner ganzen Natur allezeit am meisten Freude an Klatsch und Scandal hatte und auch in seinen Büchern mit Vorliebe behandelte. Aber anerkennen muß man, daß er in allen seinen Erzählungen und Urtheilen wahr blieb und mcht durch Bosheit oder angeborene Lügenhaftigkeit in seinem Buche „Leben und Schicksale" zu Lügen und Verläumdungen sich bewegen ließ. Anders ists in seinen romanhaften Erzählungen (Schilda, Eulerkapper), die nicht als sichere GeschichtS- quellen dienen können. Die vorhin erwähnte älteste Tochter Johannette kann nicht das in Jena geborene uneheliche, aber auf Kochs Namen getaufte Kochs Hannchen sein, von dem Lauk- hard in „Leben und Schicksale" mehrfach erzählt. Danach kam Hannchen 1775 (Johannette war damals erst 9 Jahre alt) nach Gießen, „ich habe sie selbst gesehen, es war ein allerliebstes Mädchen". Der Vater, statt sie zu unterstützen, fügte sie von sich Uttö drohte ihr, sie durch den Rätbsdiene^, fortjagen zu lassen, wenn sie sich nicht selbst trollte. Hannchen mußte fort und kam zurück nach Jena, Wo sie ein lüderliches Leben aus Noth anfing. Ich ttof sie vor fünf Jahren irr Leppstädt bet Jena an, wo sie mir Mit Thränen In den Augen ihre gräßliche Lage erzählte und die Hartherzigkeit ihres Vaters anklagte, durch deffen versagte Hülfe sie zur Lüderlichkeit verführt und ins Elend gestürzt worben wäre. Sie sagte mir babei, baß sie mehrmals an ihn geschrieben, aber niemals einige Antwort zurückerhalten hätte." Es wäre boch merfwürbig, wenn zwei Schwestern, eine uneheliche unb eine eheliche, auf benselben Namen getauft Worben wären. Unb boch ist nicht anzunehmen, baß bie ganze Geschichte von Kochs Hannchen, bie Laukh arb erzählt, erfunben wäre. Wie es sich bamit verhält, überlasse ich ben Forschungen bes Romanschreibers im Jenenser Kirchenbuch. (Fortsetzung folgt). Handlungsgehilfen weiter zu kräftigen, um mit Erfolg bessere Löhne und kürzere Arbeitszeit zu erringen. Zn allen bedeutenderen Städten Deutschlands werden in nächster Zeit ebensalls gröbere Versammlungen zum gleichen Zwecke ver» anftaltet werden. Dte Rede Liebknechts soll gedruckt und als AgüationSmittel unter den HandlungSgehUfev Deutschlands vertheilt werden. Antwerpen, 23. Mat. DaS zur Theilnahme au den Kieler Festlichkeiten besttmmie italienische Kriegsschiff „Umberto" ist gestern hier eingetroffen. velgrab, 23. Mai. Zwei Kaufleute aus Semeu- dria wurden bet einem JagdaoSfluge von dem berüchtigten Heidukeuführer Nika gefangen genommen. NetWork, 23. Mat. Der französische Dampser „GaS» cogne" ist gestern Abend mit dreitägiger Verspätung hier eiugetroffen. Zwei Schleppdampfer mußten dem Schiffe entgegenfahren, um dasselbe wegen seiner auf der Reise erlittenen bedeutenden Beschädigungen in den Hafen zu bringen. CocaU* nnö provinskllCf. Gießen, den 24. Mai 1895. * Ehrung für Dr. Ludwig Bamberger. Die juristische Facultät unserer Universität hat dem ehemaligen Reichstags» abgeordneten Dr. Ludwig Bamberger, welcher am 24. Mat 1845 bei derselben promovirte, anläßlich dieses 5«>jährtgen Jubiläums das Doctordiplom erneuert und dieses Diplom gleichzeitig mit einer Glückwunschtafel an den Jubilar »ach Berlin übersandt. Militärisches. Der Commandeur des 11. Armee» Corps, General der Infanterie Freiherr v. Wittich, Exc., der Commandeur der 25. (Großh. Hessischen) Division, General Freiherr v. Goßler, Exc. und der Chef des Generalstabes Oberst Bock v.Pollach nebst Adjutanten find gestern Abend zur Jnfpection des Kaiser.WilhelM'RegimentS hier angekommen und haben im Hotel Kühne Absteigquartier genommen. *• Octroi bett. Nach bem Jahresbericht deS Octrot» inspector» Jost pro 1894/95 beträgt: A. bad Octroieinkomrnen ber Stabt Gießen: in 1893/94 in 1894/95 Mk. Pf«. Mk. Pfg- 1) für Schlachtvieh 32,990 21 30,667 65 2) „ Fleisch u. Wilbpret 4020 01 4894 61 3) „ Brennmaterial 26,908 33 28,245 90 4) „ Mehl :c. 27,839 57 28,749 18 5) „ Getränke 26,656 93 26,881 71 Zusammen 118,415 05 119,439 05 118,415 05 daher in 1894/95 mehr : 1,024 —— B. die Rückvergütungen betragen: 1) für Schlachtvieh 521 52 612 99 2) „ Brennmaterial 162 91 670 19 3) „ Mehl rc. 13,591 88 14,576 97 4) „ Getränke 3883 10 4188 15 5) an baS Militär 2750 83 2834 65 Zusammen 20,910 24 22,882 20,910 95 24 daher in 1894/95 mehr 1972 71 C. Abschluß: Bon dem Einkommen 118,415 05 119,439 05 die Rückvergütungen ab 20,910 24 22,882 95 bleibt Einkommen 97,504 81 96,556 97,504 10 81 daher in 1894/95 weniger 948 71 ** △ Courertveretu. DaS Loncertjahr 1894/95 schließt diesmal nicht, wie üblich, mit einem Oratorium, sondern, weil ein größeres Chorwerk weltlichen Inhalts schon im Januar dsS. IS. zur Aufführung gelangt ist, mit Liedern, Duetten und kleineren Chorgesängen, unter Mitwirkung eines Pianisten. ES ist dem Vereinsvorstande gelungen, eine ganz hervorragende Sängerin tn Fräulein Johanna Nathan aus Frankfurt zu diesem Concerte zu gewinnen. Dieselbe, eine Schülerin Julius Stockhausen-, erregte bekanntlich schon im vorigen Jahre bet dem mtttelrheiutschen Musik» feste in Darmstadt berechtigtes Aufsehen und wird auch auf dem diesjährigen ntederrhetntschen Musiksefte zu Pfingsten in Köln unter den Solisten zu den ersten gehören. Die Herren Adolf Müller und Gisbert Enzian find un- liebe bekannte Künstler, die im Verein mit Frl. Nathan und dem akademischen Gesangverein unS einen genußreichen Abend am Mittwoch den 2 9. Mat zu verschaffen bestrebt setn werden. Herr Musikdirector Enzian hat sich übrigens entschloffen, an Stelle der bereits angekündigten 32 Variationen von Beethoven drei kleinere Stücke von Liszt, de Haan und Chopin, als dem Character des ganzen Programms ange» meffener, zu spielen. Anfang und Schluß des ConcerteS werden die liebliche „Frühlingsbotschaft" von Gade und das characteristische „Zigeunerleben" von Schumann bilden. *• Der gestrige HimmelsshrMag wurde zu Ausflügen in die nähere und weitere Umgebung Gießens ausgiebig benutzt, da diesmal, im Gegensatz zu früheren Jahren, schönes Wetter herrschte. In erster Linie nahm der Stadtwald eine große Menge Ausflügler auf, die schon am frühesten Morgen, ehe die Sonne sich zu zeigen wagte, hinauSgewandert waren, die in diesem Jahre von der Natur reichlich gespendeten lieblichen Maiglöckchen wanderten, zu vielen hundert Sträußchen ver» einigt, im Laufe des Tages in die Stadt und der Wald» meister, der ja hier in Maffen wächst, wurde in gewaltigen Bündeln heimgetragen. Die fliegenden Dirthschaften hatten am Morgen besonder- starken Zuspruch, aber auch Schiffenberg, Forstgarten, Annerod usw. waren säst den ganzen Tag über von stärkung-bedürftigen Au-flüglern stark besetzt. Ueber den Oberwald, Lumpenmaun-brunnen und deffen Umgebung ging gegen 4 Uhr Nachmittags eia heftiger Regen nieder, während die näher gelegenen Walddiftricte wie die Stadt selbst von einem Sieg nur etter völlig verschont blieben. Lab Nauheim. 22. Mai. „In entscheidender Stunde", Drama in einem Act von Wilhelm Wagner (Bad-Nauheim) gelaugt Freitag den 31. Mai im Kurtheater zu Bad Nauheim zur Erstaufführung. Da- Stück spielt in einem Badeort, ist außerordentlich spannend und voll er» greifender Liebe-Poesie. Von dem noch jugendlichen Ver- faffer kommt ferner in allernächster Zeit ein größere- Schauspiel „Verirrte Liebe" in Leipzig und Berlin zur Aufführung. Wilhelm Wagner hat vor drei Jahren auch da- bekannte und oft aufgeführte Lustspiel „Herz» fehler" geschrieben. Den intereffanten Gegenstand, den da- Drama behandelt, hat der Autor vor zwei Jahren unter dem Titel „In Nauheim- größter Stunde" al- Erzählung veröffentlicht und stand dieselbe auch im April 1894 im „Gießener Anzeiger." -o- Blofeld, 23. Mai. Vorn herrlichsten Maiwetter begünstigt, strömen die Bewohner de- Nidda» und Horloff» thale- soeben zu Hunderten nach dem schönen Walde, wo der bekannte uralte FelS „der wilden Frauen Gestühl" liegt, um das Himmelfahrt» und Maifest zu feiern. Die fünftägige Regen» und Kälteperiode vom 15. bis 20. df-. Mts. hat in unserer Gegend nicht da- Geringste geschadet, dagegen aber viel genützt, denn die Maikäferplage nahm rasch ein Ende, die große Trockenheit wurde gründlich beseitigt, und daS zu rasche Borwachsen der Culturpflanzen wurde ver» zögert. Trotzdem, und obgleich das Winterwetter bis in den April hinein reichte, sind wir jetzt, in der letzten Mai» woche so weit, wie in normalen Jahren. In warmen Lagen ist der Roggen schon fast vollständig ausgewachsen, so daß sich bereits die ersten Ansätze zur Blüthe zeigen und der Luzerneklee ist so hoch und stark geworden, daß man ihn da und dort zu Heu gemäht hat. Wir werden auch wieder Obst erhalten, da angenommen werden darf, daß jetzt keine Nachtfröste mehr auftreten. Die späten Frühjahre find für unsere Gegend die zuttäglichsteu. § Grebe»hain, 21. Mai. Die bei den ersten Holz- Versteigerungen in hiesiger Oberförsterei erzielten hohen Preise hielten sich auch bei der heute abgehaltenen letzten Holzversteigerung. Der Raummeter Buchen-Scheitholz 1. Klaffe kostete Mk. 4.80 bis Mk. 5.20, 2. Klaffe Mk. 2.80 bis Mk. 3.20, Buchen »Knüppel der Raummeter 1. Klaffe Mark 3.80 bis Mk. 4.20, 2. Klaffe Mk. 2.40 bis Mk. 2.80. Sehr billig war Reisig, der Raummeter wurde zu 30 bis 50 Pf. versteigert. In Folge Jbeö Sturmes und Schnee» gestöberS am 18. Mai fiud viele Bäume im Oberwald ab» gebrochen ober der Erde entrissen usw., so daß die Holz» Hauer wieder längere Zeit Beschäftigung haben. Auch an den Chauffebäumen usw. hat der Sturm vielen Schaden ungerichtet. § Ilbeshausen, 21. Mai. Im Oberwald war kürzlich ein Stoß Holz entwendet worden. Nach langem Forschen gelang es dem hiesigen Forstwart, daS Holz in Klein-Lüder (Kreis Fulda), etwa 7 Stunden von hier, zu entdecken- der Verdacht, das Holz aus so »eite Entfernung sortgeschafft zu haben, fällt aus einen JlbeShäuser Landwirth. n. Altenstadt, 22. Mai. Im Nidderthal mußten in den letzten Tagen viele bereits ausgestellte Zuckerrüben» äcker umgepflügt und nochmals bestellt werden, da durch die gleich nach Ostern niedergegangenen Regen die Erdober» fläche so hart geworden war, daß die Keimchen der Pflänzchen nicht durchzubringen vermochten. Roggen lagert bereits vielfach. § AuS dem Ohmthal, 23. Mai. Wer dem herrlichen O h m t h a l mit seinen saftig grünen Wiesen in jetziger schöner Zeit seine Ausmerksamkeit schenkt, der wird in manchen Gemarkungen eine Zierde dieses schönen ThaleS ungern vermissen, die Erlenbüsche und Erlenbäume, die den Flußlauf an den Ufern säumend von weithin erkennen ließen. Man hat sie auSgerodet, abgehauen, vertilgt. AuS welchem Grunde? AuS einem keineSsallS ihre Entfernung rechtfertigenden. Ob wirklich durch Busch und Baum am Fluß- ufer weniger GraSwuchs, als ohne dieselben erzielt wird, muß dahin gestellt bleiben. Daß aber dieselben außer ihrer Verschönerung deS ThaleS hohen wirthschastlichen Nutzen haben, kann nicht bezweifelt werden. Fast in jedem Jahre treten Ueberschwemmungen ein, bei denen daS reißend fließende Wasser an kahlen Ufern Verwüstungen anrichtet. Wo aber die Wurzeln von Busch und Baum die Ufer durchwachsen haben, da bilden diese einen sehr widerstandsfähigen natürlichen Schutz gegen den Wafferanprall. Den Fischen bieten die bewurzelten Ufer einen sicheren Zufluchtsort gegen ihre Hauptfeinde: Fischotter und Fischreiher. Ueberhaupt ist ein mit Busch und Baum bestandener Flußlauf der Fischzucht förderlicher, als ein kahler. Schließlich finden sich im Busch» und selbst im Wurzelwerk der Flußufer vielfach die Nester sehr nützlicher Vögel. Gründe genug, Busch und Baum am Flußlauf nicht auSzuroden, sondern zu erhalten suchen. ES ist an der Zeit, daß die irrige Meinung, welche in der Entfernung deS Buschwerks vom Flußufer, wie auch der Hecke an sonst unfruchtbarem Orte einen Culturfott» schritt erblickt, beseitigt wird. § Hattmanovhala im (Vogelsberg), 21. Mai. AIS höchst seltenes Erlebniß kann mitgetheilt werden, daß heute ein hiesiger Landwirth, al» er einen Wagen Dünger auf einen Acker fahren wollte, in einem alten Hohlwege in der Nähe unseres OnS im Schnee stecken blieb. Der Schnee lag noch etwa ein Meter hoch. Nur mit Hilfe einiger Personen und Anwendung von Schippen und Hacken konnte daS Fuhrwerk herauSgeschafft werden. ~ -u- i—1 ♦ Elberfeld, 21. Mai. Die Höhe des Leichtsinns zeigt folgender Fall: Ein Remscheider Specerrihändler hatte , sich eine Büchse zur Erlegung von Spatzen geliehen. Ein Nachbar erklätte die Flinte für ein untaugliches Schießeisen und erbot sich, al- Zielscheibe für einen Probeschuß zu dienen, obwohl ihm der Händler einige Tage vorher auS Anlaß einer ähnlichen Erörterung bereits zur Probe einige Schrotkörner in die Wade gejagt hatte. Der Nachbar hielt fetn Bem zur HauSthüre hinaus und der Händler stellte sich in einigen Schritten Entfernung seitwärts am Hause auf, lud die Büchse mit einer Schrotpatrone und nahm den Holzschuh an dem herauSlugeuden Beine deS Nachbars aufs Korn. Als der Händler nicht gleich losdrückte, wurde der Nachbar neugierig und steckte seinen Kopf hinter dem Thürpfosten hervor. In diesem Augenblick ging der Schuß loS und dem Nachbar wurde ein Auge auS dem Kopfe gefchoffen. Jetzt hatte der Spaß ein Ende- der Nachbar zeigte den unglücklichen Schützen an und die Strafkammer verunheilte ihn zu einem Monat Gefängniß, betonte aber, der Ankläger habe durch seinen sträflichen Leichtsinn den schlimmen AuSgang selbst mit» verschuldet. • Schwerte, 22. Mai. Die Krone der Bi-marck- Eiche, die aus Anlaß des 80. Geburtstage- de- Alt-Reich-- kanzlerS gepflanzt wurde, ist in der vorletzten Nacht von ruchloser Hand abgebrochen worden, sodaß der Baum wohl eingehen wird. Auf die Ermittelung de- THLter- hat die Polizei eine Belohnung von 200 Mk. au-gesetzt. • Manchen, 22. Mai. Ein am Hotel „Deutscher Kaiser" befindlicher Balkon, welcher renovirt werben sollte, ist heute herabgestürzt. Ein Arbeiter unb ein vorüdergehenber Knabe würben getödtet, ein anberer Arbeiter erlitt schwere Verletzungen. • Manila, 22. Mai. Der spanische Dampfer „Sravina" ist gescheitert. 168 Personen find ertrunken. Einzelheiten fehlen noch. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Earl Loo- und I. M. Schulhof. Bremen, 22. Mat. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Stuttgart, Kapitän D. Söhlen deck, vom 9iordd. Lloutz tn Bremen, nach Baltimore bestimmt, ist gestern 11 Uhr Bor» mittags wohlbehaUen tn Newyork angekommen. Der Postdampfer ,’NbvnUnb' der »Red Star Etat" in Nnt- werpen ist laut Telegramm am 22. Mat wohlbehalten in Nesw york angekommen. Citeratur uwb Kauft — Bei eit» ein Bierteljahrhundert ist seit dm Tagen de» deutsch» französischen Kriege» verflossm, und um die Erinnerung an jme große Zett in den weitesten Kreisen wieder lebmdig zu machm, um iulid?€ Anzeigen -er Stadt Gietzen. Eraugelifche Bemeiibt. Gottesdienst. Sonntag den 26. Mai Exaudi. I« der «tadttirche. vormittags S>/, Uhr: Pfarrer Schlosser. vormittag» 11 Uhr: Kinderkirche. Pfarrer Schlosser. Nachmittag» 2*/i Uhr: Pfarroerwalter Dr. Grein. Am zweiten Psingstfeiertag sinket Beichte und heil- Abendmahl für Matthau»- und MareuSgemetnde gemeinsam statt. Die daran theilnehmen wollen, werden gebeten, sich vorher bei den Pfarrern ihrer Gemeinde anzumelden. Vormittag« 71/* Uhr: Iraner Din^eldey. vormittag» 9Ve Uhr: Pfarrer Dr. Naumann vormittag» ll Uhr: Kinderkirche der Luka-gemeinde- Pfarrer Dinge ldey. Die Neuconftrmitten au» der Johanne»gemeinde werden gebeten, am Sonntag nach dem vonntttag-aotte-dtenst, 11 Uhr, in dem Confirmanbenfaol sich zu versammeln. Pfarrer Dr. Nauman». Am 1. Psingstfeiertag wird Beichte und heil- Abendmahl gehalten gemeinsam für die Luca»» und JohanneSgerneinde. Am 1. Psingstfeiertag wird eine Eollecte erhoben für die hessische Lutherstiftung, am 2. Pfingstfeiettag für die Armen Der nächste KindergotteSdienst für die JohanneSgemeinde bubet statt am 2. Pfingstfeiettage, vormittag« 11 Uhr, die Vorbereitung dazu am Freitag, 31. Mai, Nachmittags 8 Uhr- Katholische Gemeinde. Sonntag, den 26. Mai 6. Sonntag nach Ostern Samstag: Nachmittag« um 4*/i Uhr und Abend» um 8 Uhr Gelegenheit zur hl- Beichte- Sonntag: vormittag» von 6Vi Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; , um 6»/i Uhr erste hl. Meffe; , um 7‘/i Uhr AuStheiluna der hl. Eommunton; , um 8 Uhr zweite hl- Meffe; „ um 91, Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittag» um 2 Uhr bhristenlehre; darauf Andacht. Dienstag unb Freitag Abend um 6'/, Uhr ist Maiandacht- esotttiiMenft in der Synagoge. Samstag, den 25- Mai. Vorabend 7* Ubr, Morgen« 8* Uhr, Nachmittag» 4* Uhr, Sabbatbaußgang 9* Uhr. Bereits fckr jüdische Geschichte Literatur r Wetzsteingasie 8, Nachmittag» 8 Uhr. «ä Varfebr, £anö» und volkAwirths jur 'Hit»« V0lM«*«’k4fe ?£.«■ in Äft •■"s» •Ä&: ■Ä.U’i '•“ÄS °°'lchkll Kcht 6or btr Baum wohl bt6 ThatrrS bQt «w 9 ,e °tel„DmHttA^tt" 2? *- ist heute '"Errgehrvdtt Knabe 11 Et schwere Ber» de Dampser „Gravina" ttrimken. Etozelheilen tat» «•*•« Neta 6tti ltis-m Tüegraph.] z>a M vom Nordd. W st gestem 11 Uhr &r, imtn. ,Red Star Eint' tn Itiu I wohlbehtllm W Äm- tauft. seit den ÄM des dtülstd- Lrümmmg an jene große big zu machen, um auch inatton rtn getreuer Md tx\W svebm in einer et, datz erstmals während irals eine geradezu enorme blt in trflct Auflage im bttnme ILofirirt, •P ches jetzt von bn Union neu herauSgeaeben wird S hnvorragenve Wert ist ,x\M ^mch^chrv und und beigegldmen Karten m Technik und so komm PreiieS, die Snschastung sehlen. Stadt Eichen. itiadt. st- '6jU Psarrer Schlosser- M vr- Sreim leichte und heil- w einsam statt- h oorhtt bei btn Elirttnt tW* igeldey- s«u *» “Äft 11®,» hu* »?** "’ SSEt»** W'SL z 3 Vhr- «tinbt. nM n° «ach ><* «atzaHaf. 6«br»rd»,10 Wt 6 uta eutettt». Omnibus-Verbindung >» »*■ — »n en» «ach ta* e*iWmXre Sonn- und Feiertag» Nackm. 2* alle 20 Min ( WerktaaS Nackm. 8 unb 3* In wixbentaaen Fahttuttenvorverfauf M 2. »6. 1 16.18 I Franz, vanknoten I 3038 Ddterr. Mo. 4.16 | »merk. DanNagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bet dem un» betroffenen schmerzlichen Verlust, den wir durch den Tod unserer lieben und unvergeßlichen Elisabeth Sana erlitten, sagt innigsten Dank im Namen der trauemben Familie 4671 Der tiestrauernde Gatte Heinrich Sann. für den Deutsch. Arbeitsmarkt befördert die Agentur Giessen A. tiretHcher, Neustadt 55. 4657 3Vs°/o Frankfurter 8« ,’/fl Frkf. Hyp-' 40/0 Deutschedrdsch Wie dto- Waschstoffe für Blounen und Kleider in Beps, Piqud, Mousselino, Batist und Cattun, billigst, in grosser Auswahl empfiehlt Gestern Abend 5«/, Uhr verschied sanft nach langem, schweren Leiden unser lieber Sohn und Bruder Julins Zoll nach kurz vollendetem 23. Lebensjahre, wa» wir Verwandten und ve- kannten mit der Bitte um stille Theilnahme schmerzerfüllt mittheilen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen 4688 Familie Zoll. Gießen, den 24. Mai 1895. Die Beerdigung findet Sonntag vormittag IV/s Uhr von den Neuen Aliniken au4 statt. Entlaufen in der Nähe des SchiffendergeS eine gelta schwarz «getigerte deutsche Dogge, mit vernickeltem HalSbanb Wtederbrtnger erhält gute Belohnung, vor Ankauf wird fitroarnL Restaurateur Elge», Gießen, SelterSweg 79. [4617 ~ Verloren I Ansammlung um 2'/, Uhr pünktlich am Bahnhoft. Fahrt nach dn, mtnu?, “ -br«ch. Dut-nl>°s,°; °°n dar. etwa -instündtg-r Gang ,u dem W-ldf-ft Finder wird gebeten, dieselbe gegen gute des Wetzlarer Vereins. - Belohnung abjugeben 46671 Der Vorftanv. LsihOe-erasrweg 18» Schöne Ausstcht- _ M fr Ml d!>, .215» “’i in Mil, b,t » Tut 6” «Um t'Ä Sj?8Ä lltu le u, bin t Schellfische Ms Eis! Turnverein Gießen eingetroffen bei 4689 As & G. Wallenfels. 45 6J Lin StLdche« tagsüber »u zwei Kindern gesucht. Schtürrstraße 18, patt. Mädchen Steinstraße 74. [4684 4583] Lin in Iküchen- und Hausarbeit durlhaus ttlahrknes Mädchen zum baldmögltchsten Dienstantritt gesacht von Frau Rechtsanwalt Noseabeug. 4591] Empfehle mich einem geehrten Publikum im Wkißnähtn,stlckrnn.Ztllchk« besten» und verspreche billigste PreiS- ber.chnung- Frau Retter, >Zch>llerftr.29. Chor a capella a.i „In der Marienkirche* b) „Im VorÜbergehon* 5. DreiSolostücke fürClavier a) „ Waldesrauschen ** von b) Scherzino • ■ • ■ c) Ballade in As-dur . 6. Zwei Lieder für gemisch. | Chor n capella a)„Der bucklichteFiedler** \ (Rheinisches Volkslied)! b) ,Fahr wohl." . . j 7. Drei Duette für Sopran und Bass mitClavierbegl. a) „Wanderen« Nacht- Chor mit Clavierbeglei- s. s Lr rar' aoPru„Niciiwoadr ?ifl,en Jenen, mit Clavierbogleitung I (^/ a) Mit Mj'rthen u. Rosen v. R. Schumann I nuijje am Mage« leide«, bin ich gern b) „Feldeinsamkeit*- von Joh. Brahms I bereit, unentgeltlich mitzutheilen, rote sehr c) „Willkommen mein I jxtz am Magen gelttten und wie ich unfit» Wald“ von . . . Rob. Franz I achtet meines hohen Alter» davon befreit bin. 3. Ballade für Bass, „Dori | Linde« bei Hannover. 3558 N6ck“,nach einer nord. I | Hngerstr. 14. Meyer, Lehrer a- D. vonAüE'Ko,,1,ch'1 । ^Vertretcrgefuch. 4607] Zum verkauf uns. natürl. flüff- Kohlens, suchen wir einen fiectgntten Vertreter, am liebsten Installateur, Mädchen 4326] Ein braves «Ldche« gesucht. ___Go»«e«stratze 10. 4579] Ein in HauS» und Iküchenarbeit erfahrenes «Ldche« zu miethen gesucht. ________________vtetchstrata 1«, < dessere» Mädchen ob. Stütze prov- i- f. bürgerl. Küche. Wenn auch tücht. i. Nähen wird keine grobe Arbeit verl. Offerten unter Nr. 4665 an die Exped. d. Bl. erbeten.4665 4»/e , Bete» unf. b. 1901 10620 unter günstigen Bedingungen. vad-ra«dei«er «OhtensLurf Werk ________i« vetzaStaNtetM.________ Anstreicher-Gehülfen gesuchL 4610 C. StoyhMi in LSetztwr. Einen Lehrling sucht Hch. Tack, Schreinermftr., ' 4460 Gr. 101JU 3' /,oHambrgr.Hyp.Bkumkch.lS06 ________ 101J» 3«/i°/o Preuß. Hup. «. Bk. ich.B.unk.b.1904 106.00 4«/0 PcmrmHpp.ABk.mLb. 1904 10120 4« tVo Fra-kf. 8obw. M. Bk. 4683] »t« tt. m«dvttrdi«Vfte««! Qn dem am S9. Mal d. J. stattfindenden geged. Nähere« vvm — m _ Z.LL Sitzwagen SÄ ISra6litjSCh 8 0 FßSt’BSlIß bn Bmqruint Staufenberg. Station Lollar, ladet Theater-Verein, «g-benst«« Das Das Gastspiel findet Anfang 4 Uhr Nachmittag. nicht statt. <«ee : : Ein tüchtiger Zunge ]Ford. Hille I i (n b(e ihnttne gesucht. 8. .Zigeunerleben“ fQr Chor 4624 TtzeßW. D«UL Reue Aasen«. Mk. 2.50, (Sperrsitz Mk. 3.50) sind in von 17 bt« 18 Albren roelcher mrt P,erd der Musikalienhandlung von Frnst umiugthen versteht, in ein ztztaswr«Uter* Challier (Rudolph’s Nacht), fttr Stu- «eschLft awch «wd-Ra-tai» gesucht- dirende auch bei Herrn Hausverwalter RühereS zu crfrafltJi bet der Storck *u ermIssigtem Preise zu haben. I 46M HUe4>eH>0k