r% ir W Reici iCflen Freiheit nmt, 1 2 Personen le? derselben udentenkarten ire auch beim kauften Kunst, agsZUhr, „ 9793 ue rc, sind bi« ÖL er Verlobung ^rath. gs 6 Ahr ihardt. G.F. «W ids 8 Uhr au. 4 8'/, «t- iorstaud. ?6. io“ i». Lbt- 8430 101 JO Lbt 1887 820 102.» ICO 90 (AbonneM" , - iüq6 101^ lS!0^A 105^ NI, ,m! .nqöi isfB jjhn^' sF Deutsches Uäd?» Betliiz 22 November. In der jüngsten Wocheoplenar- Atzung seS Bund esrat heö sind wiederum zwei wichtige BerathnugSstoffe für den KeichStag fertiggestellt worden. 8S find dies die Vorlage über die Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes und der Gesetzentwurf, betr. »fee Abänderung deS Erwerbs- und WtrthfchaftS- genoffenschaftS-GefetzeS, beide Entwürfe fanden uach den Ausschußanträgen unverändert die Zustimmung deS BundeSrarhS-PlenumS. Ueber letztgenannte Vorlage wird ,ffiti-serfeits mitgetheilt, daß fie in ihrem Kernpunkte be- stimme, Eonsumvereine sollen künftig ihre Waaren nur an Ritglieder oder deren Vertreter verkaufen dürfen. Auf iavdwirthschaftl'che Consumvereine ohne offenen Laden findet lie genannte Beschränkung keine Annahme. — Der dem BundeSrathe zugegangeue umgearbeitete tzAtw«rf deS Gesetzes über die Errichtung bo* 18SÄ Sonntag den 24. November Erstes Blatt M. 277 vicneljährtger Zimts- und Anzeigeblatt für den "Kreis Gieren. | Hratisöeitage: Gießener Kamilienbtätter Amtlicher Theil nheben. § 5. •*) «) d) «) f) 1 1 Alle Annoncen-Bureaux beS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de, stokgenden Tag erfcheinmden Nummer bis Sonn. 10 Uhr. Zur Winterzeit gelten noch weiter folgende Bestimmungen: a) Sobald Glatteis entsteht, muh, soweit die Hofraithen mit Einschluß der Höfe, Gärten und sonstigen Grundstücken an der Straße oder an öffentlichen Plätzen liegen, der Fußpfad, oder wenn kern Fußpfad vorhanden ist, die Straße zwei bis drei Fuß breit mit Asche oder Sand genügend bestreut werden. Entsteht das Glatteis zwischen 7 Uhr Morgens und 9 Uhr Abends, so muß sogleich, längstens mit Ablauf der ersten halben Stunde nachher, entsteht eS aber in der Nacht, bis 71/» Morgens gestreut fein. An den auf die Straße gehenden Dachkandeln, Gossen- steinen und sonstigen Ableitungen des Wassers nach der Straße rc. muß das auf den Seitenpflastern oder Fußpfaden angeletzte Eis auf Auffordern Großberzoglicher Pol'zeiverwaltung aufgehauen und weggeschofft werden. Außerdem ist bei Frostwetter dafür zu sorgen, daß da- etwa vom Innern der Hofraithen ausgeschüttete Waffer nicht durch die Floßrtnnen auf die Straße laufen kann. Bor den öffentlichen Brunnen ist, so oft eS nö'hig erscheint, aufetfen und mit Asche oder Sand streuen zu lassen. Bei eintretendem Thauwetter sind nach Aufforderung der Localpolizeibehörde ohne Verzug die Straßen, öffentlichen Plätze und insbesondere Floßrinnen aufetfen und Handwerkerkammern ist von der „Deutschen Wacht" in Dresden, welcher er „auf den RedactionSttsch gebracht" wurde, veröffentlicht worden. § 1 umgrenzt die Aufgaben der Handwerkerkammern, § 2 bestimmt, daß die Kammerbezirke von den Landescentralbehörden festzustellen seien. Der BundeSrath kann jedoch verfügen, daß die Errichtung von Handwerkerkammern in solchen Bezirken, in denen bereits andere Institute für eine genügende Vertretung der Inte- reffen des Handwerks bestehen, eventl. zu unterbleiben hat. § 3 behandelt die Maßnahmen zur Errichtung von Hand werkerkammern, desgleichen § 4. Im § 5 wird festgesetzt, daß wählbar als Mitglieder der Handwerkerkammern nur Per« fönen sind, welche mindestens 30 Jahre alt, und die ferner im Kammerbezirke mindestens feit einem Jahr lang ein Handwerk selbstständig betreiben. § 6 bezieht sich auf die Wahl von Ersatzmännern und § 7 bestimmt, daß die Wahl auf vier Jahre zu erfolgen habe. § 11 enthält das Nähere über die Berechtigung zur Theilnahme an den Wahlen, § 13 unterstellt die Handwerkerkammern der Aufsicht der höheren Verwaltungsbehörde und § 14 betrifft die Bestellung von RegierungScommiffaren- im Ganzen soll der Entwurf 17 Paragraphen aufweisen. Ob diese Mittheilungen der „D. W." auf authentischen Grundlagen beruhen, muß zunächst dahingestellt bleiben.2 — Der König von Sachsen beendigte am Donnerstag Nachmittag seinen mehrtägigen Jagdbesuch beim König von Württemberg in Bebenhausen undreiste direct nach Dresden zurück. Bringerlohn. Durch die Post bezog» 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Expeditt»» und Druckerei: ZchNlstraßeZrr.^ Fernsprecher 51. kehren zu lassen. DaS Fahren mit kleinen Schlitten und das Schleifen auf den öffentlichen Plätzen und Fußpfaden ist unter« faflt. Wenn diesem Verbot zuwider dennoch Schleifen entstehen, so sind diejenigen, welchen die Reinigung über- Haupt obliegt, auf Ausfordern der Polizeibehörde verbunden, die Schleifen entweder mit Sand oder Asche tüchtig bestreuen oder aufhauen zu laffen. »\ Beim Schneefall muß längs der Hofraithen mit Eiu- ’ schlnß der Höfe, Gärten und sonstigen Grundstücke auf dem Bankett, oder wo kein solches vorhanden ist, auf der Straße ein 3 bis 4 Fuß breiter Pfad rein gekehrt und dies bet fortdauerndem Schneefall so oft, als »öihig, Neueste NucheLchLen. WolffS telegraphrfchrS Ccrrefponden>-Burr*u. Berlin, 22. November. Die „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt: Bei dem Reichskanzler waren gestern u. A. Staatssecretär a. D. Herzog, Kammerherr v. d. Knesebeck, Präsident Bödiker, Geheimrath Althoff, Director des ReichS- gesundheitSamts Köhler, Geheimrath Lehden und Stabsarzt Panwitz versammelt zur Beralhung eines einheitlichen Vorgehens in der Begründung von Volksheil st ätten für unbemittelte Lungenkranke. In der Besprechung kam zum Ausdruck, daß in der Bekämpfung der Tuberkulose durch Volksheilstätten mit allen Kräften vorzugehen sei. Köhler illustrirte durch umfangreiches Material die Gefahr, der daS Volkswohl durch die Tuberkulose ausgesetzt ist. Für die Versorgung von gänzlich Unbemittelten und Unterbringung von Minderbemittelten, die für die Anstaltsverpflegung ein Entgelt zu zahlen vermöchten, wären unter gemeinsamer Oberleitung am besten zwei getrennt arbeitende Abteilungen zu bilden, wobei auf die Mitwirkung schon organifirter gemeinnütziger Vereine, in erster Linie des Rothen Kreuzes, zu rechnen sei. Zum Schluffe wurde ein Subcomits gebildet für die weitere Verfolgung der Angelegenheit. Berlin, 22^ November. Die Meldung der „Colonial- Lorrespondenz", der Fmanz-Director für Deutsch Ostafrika, v. Bennigsen, habe seinen Abschied nachgesuchs, wird in der „Nationalzeitung" von zuverlässiger Seite für unbegründet bezeichnet. Bennigsen befindet sich ge-^nmärtig auf Urlaub, der erst Anfang 1896 beendet ist. Berlin,22. November. Saatenstand. Ernteschätzung in Preußen Milte November: Winterweizen 2,4, Winter- spelz 2,9, Winterroggen 2,3, Klee 2,8, wobei 2 gut und 3 mittel bedeutet. Ernte in Kilogramm pro Hectar: Hafer 1552, Erbsen 1113, Kartoffeln 12 894, davon krank 2,8 pCt., Kleeheu 4362, Winterheu 3455. Kiel, 22. November. Bestem Vernehmen nach werden Vorbereitungen getroffen, damit die beiden ältesten königlichen Prinzen von nächstem Frühjahr ab in der Nähe von Ploen Wohnung nehmen können. Die Prinzen sollen in dem durch gesundes Klima und vortreffliche Lage ausgezeichneten Orte ihre Studien fortsetzen, zu welchem Zwecke sowohl bisherige bewährte Lehrer mit Übersiedeln, wie andere ausgezeichnete Kräfte theilS aus Ploen, theilS von der Universität Kiel herangezogen werden sollen. Herford i. W., 22. November. Bei der Reichstags- Nachwahl im Bezirk H erford-Halle, den früher Frhr. v. Hammerstein vertrat, wurden bis 9 Uhr AbendS gezählt: Für Weihe (cons.) 2991, für Quentin (lib.) 2715, Hoffmann (Soc.) 1424 und Pastor Schall (deutsch-social) 90 Stimmen. Schwerin, 22. November. Der Landtag lehnte die Gehaltsaufbesserung der Lehrer durch Landesmittel principiell ad. Pari«, 22. November. Der Finanzminister ermächtigte den Syndikus, den Börsenm-rlern zu erklären. wiederholt werden. h) Schnee und Eis darf aus dem Innern der Hofraithen nicht auf die Straße gebracht werden, ohne daß für augenblickliche Wegschaffung gesorgt wird. Gießen, den 23. November 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. E. v. Bechtold, Regierungs-Affeffor. Gefunden: 1 Armband, 2 Portemonnaies mit In- halt, 1 Taschenuhr, 1 Ohrring, 1 Paar Handschuhe, 1 einzelner Handschuh, 1 Schürze, 1 Arbeitsbeutel mit Inhalt, 1 Schleier, Scheere, 1 Taschenmesser, 1 Chaisendrücker, 1 Turnschuh, Kappe und 1 Packet mit Inhalt. Gießen, den 23. November 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. E- v. Bechtold, Regierungs-Affeffor. Bekanntmachung. Wir bringen die nachstehenden Bestimmungen des Local- NeglementS vom 10. November 1879 mit dem Anfügen zur Allgemeinen Kenntniß, daß die Polizeibeamien angewiesen find, gegen Contravenienten unnachsichtig Polizeianzeige zu Der chleßener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Asamikienvlätter werden dem Anzeiger tnSchentlich dreimal beigelegt. die Orientfrage brauche die Geschäftswelt nicht zu beunruhigen. Paris, 22. November. Der wegen Spionage angeklagte Oesterreicher Stubenrauch wurde heute frei- gesprochen. Die Verhandlungen fanden bei geschloffenen Thüren statt. Depesche» beS Buren« „Herold*. Berlin, 22. November. Der Kaiser ist heute vor- mittag 11 Uhr 30 Min. von Rumpenheim in der Göhrde eingetroffen. Kurz nach seiner Ankunft fand im Jagdschloffe Früdstückstafel statt, an welcher außer dem Kaiser und dem Prinzen Albrecht von Preußen der Erbprinz von Sachsen- Coburg und Gotha, der Fürst zu Schaumburg L'ppe und der Herzog Friedrich Ferdinand zu Schleswig Holstein-Sonder- butg-GlückSburg theilnahmen. Um 1 Uhr Mittags erfolgte der Aufbruch zur Jagd. . Berlin, 22. November. Kaiser Wilhelm spendete durch das deutsche Consulat in Triest für die Stadt Laibach 6000 Mark. Berlin, 22. November. Der Minister für Handel und Gewerbe hat die Handelskammern und sonstigen wirthschast- lichen Corporationen zu einer erneuten Berichterstattung über die hinsichtlich der Handelsverträge gemachten Beod» achtungen und etwaigen Wünsche der Jntereffenten auf- Berlin, 22. November. Die Influenza tritt fett einigen Tagen in Berlin, und zwar zumeist in den nördlichen Stadttheilen, mit ziemlicher Heftigkeit auf. Todesfälle sind bis jetzt nicht zu verzeichnen. Berlin, 22. November. Die Conferenz zur Br- rathung des Entwurfes eines neuen Handels- geietzbuchcS trat heute Vormittag zur zweiten Plenarsitzung zusammen. Nachdem fie im Verlaufe der gestrigen Sitzung die ersten Artikel im ersten Theile des Handelsgesetzbuches durchbesprochen hatte, wendete sie sich in der heutigen Debatte der Feststellung deS Begriffes der HandelS- bücher zu. Berlin, 22. November. In der heutigen Nummer deS „Reichsanzeigers" werden die dem BundeSrathe vorgelegten Gesetzentwürfe, betreffend Aenderung und Ergänzung des GerichtSverfasfungS - Gesetzes, der Straf- proceßordnung und die Beschränkung des Verkehrs mit Butter, Käse, Schmalz und deren Ersatzmitteln, nebst Begründung veröffentlicht. Berlin, 22. Novomber. Der „Kreuzzeitung" wird getrieben, Major von Wißmann sei darum eingekommen, daß ihm wenigstens die Vertretung des CommandeurS der Schutztruppe in deffen Abwesenheit übertragen werde und er habe sein ferneres Verbleiben tm Amte von einer Regelung der Verhältnisie in diesem Sinne abhängig gemacht. Berlin, 22. November. Der Fernsprechverkehr mit Zerbst, Ballenstedt, Güsten (Anhalt), Salzwedel und Stendal ist eröffnet worden. Die Gebühr für ein gewöhnliches Drei-Minuten Gespräch beträgt 1 Mk. Frankfurt a. M., 22. November. Die „Franks. Ztg.- meldet aus Konstantinopel: Die diplomatische So*- dirung der Pforte bezüglich deö Wunsches der Mächte, je ei* zweites Stationsschiff hierher zu senden, ergab keinen Widerspruch der Pforre. Die Botschafter haben in diesem Sinne ihren Regierungen berichtet, und von Wien, sowie vo* Rom find bereits die Zusagen wegen der Absendung von Schiffen eingetroffen. Köln, 22. November. Heute Vormittag begannen die Verhandlungen in dem Mülheimer Krawall-Proceß. Die 31 Angeklagten find fast durchweg halbwüchstge Burschen. Der Andrang des Publikums ist sehr stark. Die Vernehmung der großen Anzahl von Zeugen und der Angeklagten wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die Anklage lautet auf Revolte und Widerstand gegen die Staatsgewalt. Breslau, 22. November. Gestern wurde hier der Parteitag der Conservativen Schlesiens abgehalten. Eiwa 400 Conservattve nahmen daran Theil. Die Begrüßungsrede hielt Graf Harrach; sodann sprachen der Reichstagsabgeordnete Jakobskötter-Erfurt über Forderungen deS Handwerks, der Landtagsabgeordnete v. Heydebrand und der Lass über conservative Agrarpolitik, der Abgeordnete Graf Limburg-Stirum über die allgemeine politische Lage. Schließlich wurde eine Resolution mit allen gegen eine Stimme angenommen. Um 4 Uhr wurde der Parteitag durch den Grafen Harrach geschloffen. München, 22. November. Die „Münch. N. Nachr. melden aus Berlin: Der demokratische Verein Berlins beschloß, den Namen „Wahlverein der deutsche* BolkSpartei" anzunehmen und auf der Grundlage des Gießener Anzeiger " Kenerat-Wnzeiger. Münchener Programms eine rege Agitation zu entfalten. Zu ihrer Uaterftützuug werden demnächst verschiedene auswärtige bekannte Führer der deutschen BolkSpartet in Berlin sprechen. In Kurzem wird ein Flugblatt veröffentlicht werden, da- alle Gesinnungsgenossen zum Anschluß an die deutsche Bolkepartei auffordert. C®e* *le« und Gieße», den 23. November 1896. • • Schwurgericht. In der nächsten Schwurgerichts- tagung kommen, wie uns mitgetherlt wird, vier Falle zur Verhandlung, worunter zwei Meineide. Tine fünfte zur Ab- «rthetlung vorgesehene Anklagesache wegen Sittlichkeits-Verbrechen hat sich dadurch erledigt, daß sich der Angeschuldigte der drohenden Bestrafung durch Selbstmord im Provinzial- arresthau- entzogen hat. * • Dresdener Gesammt - Borstelnng. Cyprienne. Am Mittwoch gelangt mit den Dresdener Gästen, die einen Triumph an den anderen reihen, SardouS reizvolles Lustspiel ^Cyprienne" in glänzendster Besetzung zur Darstellung. BilletS zu dieser und des TagS daraus folgenden 4. Abonnement - Vorstellung find in Herrn ThallierS Musikalienhandlung zu haben, sowie auch noch je 4 BonS zu bekannten Preisen, was gewiß gern noch Mancher benutzt. * * Mansaroendiebstahl. In einem Hause der Wallthor- ftraße wurde heute Vormittag von einem unbekannten Gauner ein Mansardendieb stahl auSgesührt. ES ftden dem Dieb ca. 130 Mk. zur Beute, meistens Geld der im Hause befindlichen Bediensteten. * * Das Fest der silberne« Hochzeit feiert heute Herr Goldarbeiter und Stadtverordneter Karl Brück. * * Der Getreidemarkt. (Berichtswoche vom 15. bis 22. November.) Aus allen Getreidemärkten herrschte in der letzten Woche eine große Stille, doch da bei den geringen Geschäften, die abgeschlossen wurden, sich die Preise behaupteten, so lag der Markt nicht eigentlich flau, sondern in der Zurückhaltung im Angebot wie in der Nachfrage offenbarte sich mehr die Vorsicht in Bezug auf die weitere Entwickelung der Getreidepreise, die ebenso gut steigen als fallen können. In Berlin und Leipzig wurde gekauft: Weizen per 20 Centner für 136 bis 148 Mk., Roggen für 115 bis 122 Mk., Gerste für 113 bis 175 Mk. und Hafer für 115 bis 150 Mk. □ Ruppertenrod, 22. November. Sehr fruchtbare Kühe besitzt der hiesige Landwirth Joh. Reinig. Zwei Kühe desselben warfen fünf Kälber, nämlich die eine drei die andere zwei. Während die zwei Kälber der einen Kuh gesund und munter sind, kamen die drei der anderen Kuh tobt zur Welt. a. Burkhardsfelden, 22. November. Bei der heute hier stattgefundenen Wahl eines Bürgermeisters wurde der Bruder des verstorbenen seitherigen Bürgermeisters, Herr Jakob Hofmann mit 58 Stimmen gewählt. Die De- theiligung an der Wahl war eine recht flaue, und konnte man von der seit Jahren bestehenden Parteilichkeit nichts merken. § Aus dem Kreise Alsfeld, 22 November. An verschiedenen Bezirken der Staatsstraßen im Kreise, wie bei Ermenrod, Schellnhausen u. a., werden gegenwärtig wieder Neupflanzungen von Ob ft bäumen vorgenommen. Wer die zu diesen Pflanzungen zur Verwendung kommenden Obststämmchen mit denjenigen vergleicht, die auch jetzt wieder Haustier feiltragen und feilbieten, dem werden nicht die Vorzüge entgehen, die erstere vor letzteren besitzen. Schon auf den ersten Blick fällt der viel klüftigere Stamm der zur Anpflanzung an die Staatsstraße kommenden Stämmchen auf. Im Vergleich hierzu sind die Stämmchen der Hausirer die reinsten Ruthen oder Gerten. Dann besitzen erstere eine viel stärkere Bewurzelung und eine viel kräftiger entwickelte Krone, als letztere. Daß solche kräftige Stämmchen die Vorbedingung zu einem späteren gesunden, tragsähigen Obstvaume in ganz anderem Maße besitzen als die Schwächlinge der Hausirer, muß selbst dem Uneingeweihtesten klar sein. Dazu kommt aber noch die richtige Sortenwahl und die Aechtheit der Sorte, bezüglich derer bei den Haüfirern der größte Schwindel getrieben wird. Letztere haben stets die Sorten bei sich, nach denen der Käufer fragt, denn wenn später aus einer vermeintlich gepflanzten Goldparmäne ein Süßapsel sich entpuppt, so kann der Verkäufer nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden. Da der Hausirer meistens den Schund aus den Obstbaumhandlungen zusammenkauft, so kann er allerdings feine Waare zu einem Spottpreis ab- lassen. Dieser niedrige Preis ist auch hauptsächlich der Grund, warum die Hausirer mit Obststämwchen ihre Waare immer noch an den Mann zu bringen wissen. Aber auch der billigste Preis für solche Waare ist in den meisten Fällen hinaus- geworfenes Geld. Man kaufe deshalb niemals den Haüfirern mit Odststämmchen, wie sie jetzt wieder die Ortschaften durchwandern, Obstbäumchen ab, sondern wende sich an Bezugsquellen, von denen man weiß, daß man nicht betrogen wird und von denen man eine Waare bekommt, wie sie jetzt wieder an den Staatsstraßen zur Anpflanzung gelangt. Mainz, 21. November. Die vermeintliche Jagd auf Raubzeug. Vorgestern, gerade um die Mittagsstunde, spazierte eine junge Dame auf dem Marktplatz. Ein funkelnagelneuer Hut thronte auf ihrem Kopfe. Nach der neuesten Mode hatte derselbe etwa die Form eines mittleren Wagenrades- alle möglichen Federn und Flügel grupphten sich in einer bedenklichen Pyramide. Ganz oben reckte ein kühner Raub- Vogel den Schnabel in die Höhe. — Doch mit des Geschicke« Mächten ... ein Windstoß kam und entführte der Schönen den Hut, der in wettern Bogen sich zur Erde niederlteß. Doch, o Unglück! Die radförmige Fa<;on ließ denselben weiterrollen mit Windeseile. Da kam Hektor des Weges — ein Jagdhund reinster Raffe. Dieser, die vielen Federn und Flügel gewahrend, stürzte sich auf bat vermeintlich davoneilende „Raubzeug*, ein Schnappen und der schöne Hut war im Maule bet Hundes. Hektor eilte gegen den Rhein zu von bannen, jebensaklS nm feinem Herrn baS Raubzeug zu bringen. Die junge Dame jeboch mußte unter großer Heiterkeit des Publikums 'hren Weg baarhäuptig fortsetzen. A Mainz, 22. November. Gegen den von der hiesigen Bürgermeisterei erlaffenen ablebnendev Entscheid deS von verschiedenen Seiten wegen Offenlegung der Listen der Stimmberechtigten für die Ergänzungswahl der Stadtverordneten eingelegten Wahlprotest ist von den Beschwerdeführern nunmehr RecurS bei dem KretSauSschuß erhoben worden. Der RecurS wird damit begründet, daß die Novelle zum UnterstützungSwohvfitzgesetz vom 10. April 1895 keine rückwirkende Kraft haben könne und daß erst von diesem Zeitpnnkr ab die Frist zur Erwerbung bet UnterstützungS- Wohnsitzes zu beginnen habe. — Wie bie hiesigen Behörden benachrichtigt worden find, ist vor wenigen Tagen das dreijährige Söhnchen des LandwirthS Mehlmann in Pfiffligheim bei WormS spurlos verschwunden. Nach dem behördlichen Ausschreiben glaubt man allgemein, daß das Rinb von Zigennern, die zu damaliger Zeit durch Pfifflig- heim tarnen, geraubt worden ist. Welche Richtung die verdächtigten Zigeuner von dort auS eingenommen, hat man bis jetzt noch nicht ermitteln können. — Gegen 6 Uhr gestern Abend beobachtete man hier ein großes, prachtvolles Meteor, baS einen ganzen Schweif funkelnder, glitzender Körperchen nach sich zog. Dasselbe kam aus dem Osten und löste sich über der hiesigen Stadt ähnlich einer Rakete in einer Unzahl kleiner, leuchtender Sternchen auf. * Berlin, 22. November. Die Morgenblätter berichten aus Posen: Bei dem Brande eines Hauses in Kempten kamen ein Kind im Alter von 3 und ein Zwillingspaar im Alter von V/2 Jahren um'S Leben. Ein sechsjähriges Kind erlitt lebensgefährliche Brandwunden. Die Kinder waren von der Mutter, als diese auf das Feld ging, eingeschloffen worden und haben wahrscheinlich mit Streichhölzern gespielt, wodurch daS Feuer entstand. * Ein töbilicher Unfall ereignete sich beim Königin Augusta-Regiment in Spandau. Einige Rekruten sührten nach dem Dienste noch Hebungen am Reck aus, wobei sich drei gleichzeitig an die Stange hingen, welche zerbrach. Beim Fall zog sich der Füsilier Junge so schwere Verletzungen zu, daß er am nächsten Tage gestorben ist. * Mecklenburg . Französisch. Wie mecklenburgische Füsiliere im letzten Kriege „französisch" parlirten, davon enthält ein Feldpostbrief eines damaligen Vicefeldwebels der Reserve folgende ergötzliche Probe: „Unser Füsilier Möhrer hat eben seine nassen, müden Füße im Quartier gegen den Kamin gesetzt. Die Wirthin, die ihm den Hunger anfieht und zu hohen Forderungen des Feindes Vorbeugen w ll, fragt sofort höchst aufmerksam: „Des pommes de terre, monsieur, des pommes de terre?“ — „Ja," sagt Mödrer wichtig, „bombarberen beben fei hüt höflichen!" — „Oui, oui, monsieur,“ erwibert bie dienstbeflissene Wirthin, athmet erleichtert auf unb stellt sofort eine große Schüffel mit Kartoffeln auf« Feuer. — „Junge," sagte Möhrer, als er einem Kameraben diese Unterredung mittheilte, „wat bat gliek (sogleich) schlugen^ (scheuen) bet, as ick man bloß von bombarberen anfängt!" • Karlsruhe, 22. November. Die „KarlSr. Ztg." meldet: Für baß in Durlach für den Begründer der ersten deutschen Feuerwehr, Hengst, zu errichtende Denkmal ist daS von Dtrector Götz entworsene Projcct gewählt und demselben zugleich die künstlerische AuSsührung übertragen worden. * Moderne Fugend. In Wien erschoß sich aus offener Straße ein junger Mann, Charles Horny, Zögling der orientalischen Akademie, der kurz vorher in einem Wagen angefahren war. In einem Briefe gibt der noch nicht 25jährige Selbstmörder an: Gräßliche Langeweile! Ob eß um einen solchen Menschen besonders schabe ist? * Pest, 21. November. Ein dreistöckiges Haus stürzte heute ein und begrub dreißig Personen unter seinen Trümmern. ♦ Einige recht interessante Daten über baß Ergebnis der vorjährigen Necrutenonshebung in Rußland veröffentlicht der „Russische Invalid": Im Ganzen hätten 270,000 Mann auSgehoben werden sollen, unb die Zahl der jungen Leute, die sich zu stellen hatten, betrug 1,024,167, von denen 937,338 Christen, 51,124 Juden, 34,181 Mohamedoner, unb 1524 Heiden waren. ES sind außgeblieben 24,855 Christen, 7,994 Juden, 905 Mohamedaner und 7 Heiden. Nicht weniger als 79,579 der jungen Leute waren schon verhei- rathet. Bon den Recruten waren 74 vom Hundert deS Lesens und Schreibens unkundig! WaS die Nationalität betrifft, so waren 202,000 eigentliche Ruffen, 18,000 Polen, 14,000 Jkraeliten, 9000 Finnländer, 8000 Litdauer unb Leiten, 4OOO Tataren, 4000 Baschkiren unb 4000 Deutsche- der Rest gehörte gegen zwanzig verschiedenen Nationalitäten an. • Chicago, 22. November. Gestern Nachmittag brach in dem GeschästSviertel ein großes Feuer auS. Der Schaden beträgt über eine Million Dollar. * Pserdesteischcovseroen werden von einer Conservefabrik in Chicago unter Verwendung bei Fleisches alter unb sonst minderwerthiger Thiere angefertigt. Nach amerikanischen Zeitungen werden diese Conserven hauptsächlich nach Europa exportirt. * GewohUheitSfrage. Freier (Stammgast) „Herr Wirth, ich möchte Ste nm die Hand einer Ihrer Töchter bitten." — Gaftwirth „H eil ober dunkel?* Literatur und Aunft. — Soeben ist der 85. Jahrgang bei so beliebten unb weit»«- breiteten Seskei Schreib- unb ÄalteHtß erfch.rne» 214 vracNlchkS Notizbuch für 3eberman die.et er: einen Ralenber unb Notizenblätt« für alle Zaat be« Wahres, einen Ratenber d« Juden, ein Kaffabuch, bk 3ntmffen Rechnung von 3di«6pEt., Um- rechnungStad'llen von sechs verschiedenen Währungen in die jetzige Deutsche RrichSwährung, viele wichtige unb höchst mleressanie, toi Geschäftsleben wohl zu verwendende Notizen. einen Post unb <Äe» bÜbren-Taris für Telegramme, einen ausführlichen BerloolungS- Kalenber, sowie sehr verwerthbare statistische Notiz n in Betreff deS GroßderzogthumS Hessen unb schlreß'ich eine ausführliche Genealogie der Regenten und aller hohen fürstlichen Häufer rnb zwar Alles dieS — sauber und solid gebunden — zu dem Preis von 1 25 3RL, ju welchem baß handliche Büchlein in Taschen-Formal durch ib wm,. "J® RiS J}"* 5 *M, I* 1 n die frtu, -tib4 461« 7 d°-»Ä W. Leske i NWlglik ' bann, be\ r'° Wien, M mitziW ; wx ar-, n btt LchrLück Dlrb blt |o tt- in Spiritus tni: iltrtrt. üßünft: i man btnfdbti SajranauSjugrt i" Fäden uni dflüfiigkeit wird entfernen, l.j, lbertZ-hnso» oibnung: Hinter r btstSnbtg md iaIS, wie AM stirb tzrjwmik.' th >u verlest de Luft geleit erhitzt wild, j kommt und H len befindet f4 eigase zu Innua 3M Wut* nadjfl auf btt Zb ihn, tmb tW auijbkjr xt\g. Wrui, erhalten, uto- nbleipaiMt r, und batimlc : MefsinM w «t muß bann du äS* *&*» n Äd»» vbirldJ W Todjter. 1 19. ^i5 J* 84^ Deo» A gier Wünilbe w ntag dss Thule Zndic mit ihn iag vom HW !e in einer 9W ?peidk„W alen grob'nPr«- uf dem ReM ie. lelbauit in nev aitsM^-c- Anna Lod, [ D. W'llac: N. M'ytr, W Mme^__ >.« »"Sn är*** Auszug aus den Kircbenbfi^ent der Stadt Gieße». Evangelische ©emeinbe. •ctraoit. Markusgemeinde. Den 20. November. Johannes Erb, Kutscher zu Gießen, und Äathartne Pfe'ffer, Tochter des Schuhmachers Johann Georg Pfeiffer zu Erda Den 22. November. Ludwig Haas, Schlaffer zu Gießen, und Helene Henkelmavn, Tochter des verstorbenen LandwirihS Heinrich Henkelmann zu Staufenberg. MarkuSgemeinde. Den 17 November. Dem Tag öhner Friedrich Schupp eine Tochter, Elisabeth, geboren den 6. October. LukaSgemetnde. Den 17. November. Dem L.'comotivheizer Johannes Michel ein Sohn, Wilhelm, geboren den 5. Oktober. Den 20. November- Dem Gymnasiallehrer Professor vr. Karl Noack eine Tochter, Lina, geboren den 22. September. JohanneSgemeinde. Den 17. November. Dem Lokomotivführer Friedrich Bindewald eine Tochter, Alice Henny Eltfabetb, geboren den 9. Oktober. Denselben. Dem Steinmetz Heinrich Heinz eine Tochter, Emilie, geboren den 17. Oktober. Denselben. Dem Kutscher Philipp Blum eine Tochter, Friederike Sophie Elise, geboren den 14. Oktober. Militärgemeinde. Den 17. November. Dem Gentzdarm Heinrich Becker ein Sohn, Georg Friedrich Karl, geboren den 12. Oktober. veerdtgU. MatthäuSgemeinde. Den 19. November. Elise Weinand, Arbeiterin, 54 Jahre alt, starb den 16. November. •♦ftotbMU- November: 14. Lina Friederike Henriette Wigandt, 8 Jahre «lt, Tochter von Schl allermeister Earl Wigandt dahier. 15. Helene Schmidt, aeb. Damm, 75 Jahre alt, Eheftau von Straßenk'hrer Johann Georg Schmidt dahier. 15. Katharine Kunz, veb. Laumann, 58 Jahre alt, Watwe von Wilhelm Kunz zu Wetzlar. 16. Adol «ieffrr, 1 IRonat alt, Sohn von Taglöhner Heinrich Pfeffer dabier. 18 Dr. Friedrich Mobitz, 39 Jahre alt, practtscher Arzt, Kaiserlich Ruistfcher Hofrath zu Wetzlar. 16. Elise Weinandt, 54 Jahre alt, Arbeiterin dahier. MarkuSgemeinde. Den 16. November. Karoline Elisabethe Müller, geb. WaUber, Ehefrau von Bergmann Heinrich Müller, 51 Jahre alt, starv da» 14. November. Den 17. November. Katharine Zeidter, geb. Schopbach, Witime deS verstorbenen Schneiders Ludwig Zeidter, 74 Jahre alt, starb de» 15. November. , , Denselben. Helene Schmidt, geb. Damm, Ehefrau von Straße»« kehrer Iobavn Georg Schmidt, 75 Jadre alt, starb den 15. Novbr. Vartet?», Canö< unö DoU»xvtrti?id?aft, eietm, 23. November. Marktbericht. Auf dem heutige» Wochmmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,90-1,CO, Hühnnehr pr. St. 7—8 4, 2 St. 00 H, Enteneier pr. St 00 H, Gänse- eiet pr. St. 00—00^, Käfe pr. St. 4-8^, Käsematte pr. St. 3 A» Erbsen pr. Liter 18 H Linsen pr. Liter 28 Taubm pr. Pa« X 0,60 biS 0,70, Hühner pr. Stück 1,00 bis 1,20, Hahnen pr.Stück X 0,75-1,00, Enten pr. Stück X 1,60-2.CO, Gänse pr. ßfunj X 0.44-0.58, Ochsenfletsch pr. Pfd. 72-76 Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 66-68 Schweinefleisch pr. Pfd. 66 biS b8£, Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 72 A, Kalbfleisch pr-Dsd. 60-64 Hrmmelfleisch pr. Psd. 60-70 H, Kartoffeln pr. 100 Mlo 4C0 bt< 5,00 X, Weißkraut pr. Stück 8-16 Zwiebeln pr. C-nlner X 3,00—4,00, MUch pr. Liter 16-20 H 9851 9864 Magnus b. d. Walde 9830 releptzm »r 55 Lindenplatz 3 Trlephm flr. 55 899 9831 in Mainz. 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In Wirklichkeit wurden nämlich zur Zeit meines Wegganges aus dem B mmert'schen Geschäft noch Nicht einmal i ooo Stück gedruckt. Von dieser Auflage war noch ein großer Theil Freiexemplare. 2. Herr Emri Bommert gab in seiner Eingabe an d>e Bürgermeisterei an: „Im Winter beläuft sich die Auflage in der Stadt Gießen auf ca. 1400 und auf dem Lande auf ca. 4—500." Demgegenüber constatire ich, daß ich seit heute einen Belag in Händen habe, bemmfolge Herr Emil Bommert selbst im Winter 1894 seine Gesammt» avstaae auf nur 1200 Exemplare angtebt — H^aus ist zu schlt-ßm: Entweder ist die Auflage vom hinter 1893 bis dahin 1894 um 700 Exemplare zurückaeaanaen (man beachte, daß Herr «mil Vommert in dieser die «ingabe an die vürgermeisterei «achte t!) ober aber, dag er sich bet der Angabe seiner Auflage in 1893 oder 1894 „geirrt“ hat. 3. Was die Anschuldigung anlangt, ich habe das Vertragsverhältniß zwischen den Herren Hollmann und Emil Bommert aus den Casfabüchern ersehen, so erkläre ich dieselbe für unwahr, lieber jene« Verhältniß bin ich von dritter Seite 4. Was^He^rr Emil Bommert mit seinen sonstigen mich sverdSchtigenden Erklärungen bezweckt, liegt klar auf der Hand. Um jedoch dem Gießener Publikum noch ein Beweismittel für die geschäftlichen Manipulationen des Herrn Emil Bommert zu geben, führe ich folgenden Fall an- Bei Gelegenheit des 22. Mittelrheinischen Kreis-Turnfestes erschien in feinem Verlage eine Festschrift. In einem diesbezüglichen Circular, welches zur Gewinnung von Inserenten an die hiesigen Geschäftsleute versandt wurde, heißt es u. „Die Festschrift wird in einer Auflage von ca. 6000 Exemplaren gedruckt. Un er Herr Carl Bo««ert wird sich in einigen Tagen erlauben rc/ Die Jnsertionsgebühren entsprachen dieser hoben Auflage. Von dieser Festschrt t wurden aber nicht, wie angegeben, 6000, sondern nur 2000 Stück gedruckt. Die geehrten Leser mögen nun entscheiden, ob Herr Emil Bommert die Glaubwürdigkeit verdient, die er für seine Person in Anspruch nimmt. «inen großen Posten [9858 Winter-Schuhe Muster in Ang-, Schnür-, Knopf--L-tieseln u. feine Pantostel von einer der größt. Fabrik Deutschlands verkaufe um den halben Wertb des reellen Preises in Nr. 37, 38, 39 Nur bei L. Süss, Markt-Straße 9. Vom 7.—II. December d. J. Haupt- und Schlussziehung der XV. Weimar-ltotterie mit 5000 Gewinnen im Gesammtwerth von 150,000 Mk. Hauptgewinne Werth: 50,000 Mk., 10,000 Mk. u. 8. w. Loose -i> , »ML IO Pf* II Loose = II Mk. 10 Pfg- mit Reichsstempel für W1I1.K.. IT 1. zg „ — 27 „ 80 „ sind allerorts zu haben in den durch Plakate kenntlichen Verkaufsstellen und durch den Verdingung. Betr. Feldbereimgung Ruttershausen. Die bei der Verschleisung des GraS- weges in rubr. 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