^ns beehr Deehreö sich ■n dauert M noch Q tu ^ngsschule. ZZLL- • NahnrS dmch P,vsM n meint TaisonitzMEn thilde Müller. vahl Mi Mmien . zu Fabrikpreisen bei [3468 KreuBatz 10. » entferne $ ung von Covsso, @ranatmut)tln tdoB und ohne mindeste Geich ur briefL Manen mit Retour- „ Wivgertstk. 11.-Die meisten bei unb werben grö&tentbellb als en finb: Abgang nabel' ebn tgen, matter W, fypettMiMt, flauen, Auisteiaen eines Muro tarn, V (Stito., bei. Sw, tytfl. loht iessen, KMAch t>? September 1895. Oestnr. Silbtntnit ÄjO Ing. S-Matr “ iortugiefen «J §M-Griechm von 1887 36.45 fenb. 9iaM Obi g’ W m IW -sSSS INS", *>eriaH 7892 168 10. 82.40 147.85 142.60 13.W rs.^ 26.90 24152- 5 3 94.90 80 90 41.50 26.80 47.-0 26.80 108.50 147.70 159.70 59.- 29.60 13.58 24.40 ffourft oom 21./9 14-1*1 ) 3 0 0 I I do.ZOvb.M SML?, „Essen und Trinken hält Leib und Leben zusammen und fördert die Musik. Herr Ebel, eine Backschüssel voll Kartoffelsalat und sechs Portionen Rindsbraten, die größten, die Sie haben, sie sind für Reconvalescenren." — Das Bestellte erschien und unsere Künstler schafften sich dahinter. „Eine Mufikanten- kehle ist als wie ein Loch!" heißt es in jenem schönen Liede, eine Fulder Mustkantenkehle, welche seit 24 Stunden keinen «armen Löffel überS Herz schlug, ist aber schon mehr ein Kellerloch. Die Riefenportionen verschwanden im Nu und die Künstler, welche Schüssel und Teller fein säuberlich ausgeleckt hatten, schauten sich nach mehr um. — „Zweite vermehrte und verbefferte Auflage!" commandirte H. und von Neuem begann die Kinnladenthätigkeit der Fulder. „Wir machen Euch die Tafelmusik dazu," bemerkte H. weiter und *) Daß Hungern weh thut, sollten wir genug sechs Jahre später, im August anno 1870, sehr deutlich empfinden. Sechs- unddreißlg Stunden lanfl hatten wir nichts zu reißen, nichts zu beißen, so daß wir eS als eine große Wohlthat empfanden, mit den Händen Kartoffeln ausgraben und in der Asche rösten zu können. ergriff den Bombardon, in welchen er mit aller Kraft seiner Lunge hineinpuftete. ES kam ein Ton zum Vorschein, als wenn eine Kuh muht. — „Sie haben scheints Bombardon blasen lernen," bemerkte der Capellmeifter dem pustenden H., welchem er gerne eine Schmeichelei gesagt hätte. — „Das weniger, aber mein Bruder bläst die Flöt!" erwiderte H. — „Hab ich mir doch von vornherein gedacht, daß einer tn Ihrer Familie musikalisch sein müßte," versetzte der auf zwei Backen kauende Capellmeifter im Brustton vollster Ueberzeugung. — Ein riesiges Beifallsgelächter erscholl, denn so war der allezeit schlagfertige H. noch nie abgeblitzt. „Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewußt! Freund H., lasse Dich die Abfuhr nicht kränken," trösteten wir H., welcher den unschürigen Bombardon nicht gerade sanft auf den Tisch bettete. Der unverwüstliche Fulder Appetit machte den unserigen rege- es wurde ein gemeinschaftlicher Imbiß bestellt, zu welchem die nun einigermaßen gesättigte Capelle die Tafelmusik anstimmre. „Stoßt an, Gießen soll leben," begannen sie, aber es war kaum zum Aushalten. Im Freien waren die gräulich falschen Töne noch eher zu ertragen, aber in einem kleinen Saale und beim Essen wirkte diese Musik fürchterlich. Freund F. bekam Zahn- und Ohrenschmerzen und konnte keinen Bissen hinunterbringen. „Die Fulder sollen f..... bis sie schwarz werden," wurde befohlen. Verständnißinnig legten sie ihre Marterwerkzeuge bei Seit? und gaben sich dem wonnigen GesÜhle hin, so viel gratis trinken zu dürfen, bis nichts mehr in sie ginge. Nachdem wir unseren Appetit gestillt hatten, machten sich die Fulder hinter die Reste und räumten schnellstens mit ihnen auf. Eine Kegelparthie — ohne Musik — schloß sich an das (Souper. Langsam und gediegen tranken die Fulder weiter, bis einer nach dem andern unter den Tisch sank. Der Capellmeifter hielt am besten Stands er bekam für seine Capelle noch sechs blanke Silbergulden. Wohin er mit seiner Künstlerschaar gerieth und wie er sie weiterlootste, ist uns nicht bekannt geworden, sie waren alle „vull" wie ein Kanonevstiefel und hatten die Wegsteuer nicht mehr. Am folgenden Tage gab es eine Wagenparthie nach dem Schiffenberge, die in jeder Beziehung gelungen ausfiel. Mit Schilderung dieses TageS wollen wir den freundlichen Leser nicht weiter aufhalten. Am dritten Tage folgte eine kleine Nachfeier und bann —--war das OechSlein — — — v-e-r-i-t-r-u-n-k-e-n. * * * Seitdem ist ein Menschenalter verflossen. Nicht ein- unddreißig Jahre scheinen es zu fein, sondern höchstens ein- unbbreißig Wochen, so schnell rast die Zeit dahin: Tempora mutantur et dob mutamur cum illis. Ja, die Zeiten ändern sich, der alte Lateiner hat recht und wir Menschen werden mit ihnen geändert. Aber die Erinnerung an schön verlebte Stunden bleibt unverändert, wird sie durch die Phantasie noch etwas verschönt und idealisirt, so kommt die Erinnerung der Wirklichkeit nicht selten gleich. Wie wurden inzwischen das traute Gießen,, wie unsere hohe alma mater Ludoviciana geändert? Einfach: Großartig — ein besseres Wort gibt eS nicht dafür. Man muß selten und in längeren Zwischenräumen dorthin kommen, um den gewaltigen Aufschwung der Stadt und das Emporblühen der Hochschule ganz und voll würdigen zu können. Wenn wir Alten dorthin kommen, stört eß anfangs, daß man sich so ganz und gar nicht mehr zurecht finden kann, bald weiß man aber wieder Bescheid und das Herz erweitert sich, wenn man sieht und hört und fühlt, was in diesem Menschenalter geleistet worden ist. Alle Hochachtung und Hut ab! Nicht uninteressant ist ein Vergleich zwischen den Preisen von 1864 und 1805. Unser OechSlein war etwa 250 Gulden, sagen wir rund 500 Mk., werth. Der diesjährige erste Preis repräfentirt baß Zehnfache: 5000 Mk. - eß wächst der Mensch mit seinen höheren Zwecken. — Möchte dieser Preis einigen fidelen Musensöhnen zusallen, daß ist unser herzlicher Wunsch. Nicht selten soll es vorkommen, daß solche Loose gewinnen, die einem förmlich aufgenöthigt werden. Unser Ochsengewinnst anno 1864 scheint auch ein Beleg dafür zu sein. Für heute einstweilen dem lieben Gießen ein dreifaches Hoch! Und ein herzliches Vivat floreat crescat alma mater Ludoviciana! Darin stimmt gewiß Jeder gerne em. Literatur und Aunst. — Sorben beginnt im Verlage von Otto Spamer in Leipzig f«ne neue — bereits die neunte — Auflage des .Buche» der »r- ftndunge«, Gewerbe und Zsudustrien^ zu erscheinen. . j. flro&arii0e, in seiner Anlage unter der gesammtm technischen Literatur aller Völker einzig dastehende nationale Werk, da, einen Stolz der deutschen populären Literatur bildet, genießt ’e<. mr- Reihe von Jahren beim Publikum, Buchhandel und Presse so hohes Ansehen, daß es fast überflüssig erscheinen möchte, dasselbe noch besonders zu empfehlen. - In Anbetracht des rast- LL"-"EriUe« der Technik, der fast täglich dem menschlichen Lchasten neue Gebiete erschließt, verband sich mit jener grundlegenden Aenderung der Gesammtanlage des Werkes notbgedrungen eine Erweiterung deS Umfanges. Die neunte Auflage des „Buches der Erfindungen, Gewerbe und Industrien" erscheint in zehn Bänden, °u welche der ungeheure Stoff nach Möglichkeit in der Weise oer- tbcilt ist, daß jeder Band ein selbständiges und zuiammenhängendes Arbeitsgebiet behandelt, ein Umstand, der nicht nur der Uebersichlich- j^i aanz außerordentlich zu statten kommt, sondern auch den that- iachlichen Verhältnissen bester entspricht und den Beifall jedes Practikers gewinnen wird. Ein erschöpfendes, mit größter Sorgfalt ausgearbeitetes Register wird jedem Bande be'gefügt, und außerdem wird ein am Schlüsse des Werkes solgmdeS Generalregtster den Besitzer in Stand setzen, jeden ihn augenblicklich interessirendm Gegenstand, lebe Bezeichnung sofort aufzuftnden, sodaß das Buch zugleich als vractischeS Nachschlagewerk auf dem g-iammten Gebiete der Gewerbe und Technik an erster Stelle steht. Von dem reichen Inhalt und der glücklichen Vertbeiluna des ausgedehnten Stoffes maa die bei- gefügte kurze Inhaltsübersicht eine Vorstellung geben. 1. Band enthält: EntwickelungSqang und Bildungsmittel der Menschheit. — Entwickelung der Baukunst. — Technik detz Bauwesens. Beleuchtung, Heizung, Ventllation. — OrtSanlagen. Gemeinnützige bauliche Einrichtungen der modernen Städte. 2. Band: Die Kräfte der Natur und ihre Benutzung. 3. Band: Die Eletrtcität, ihre Erzeugung und Anwendung in Industrie und Gewerbe. 4. Band: Landwirthschaft und landwirihschaftliche Gewerbe und Industrien. 5. Band: Bergbau und Hüttenwesen. 6. Band: Tie Verarbeitung der Metalle. 7. Band: Die Industrien der Steine und Erden sowie die chemische Industrie 8. Band; Die Verarbeitung der Faserstoffe. 9. Band: Weltverkehr und seine Mittel. 10. Band: Welthandel und Weltwirthschast und schließlich das Generalregister. Technische Fortschritte. — Das kalte LSthe«. Da es in technischen Betrieben oft wünschenswerth ist, Metallgegenstände ohne Anwendung von Feuer und Hitze zu löthen, so sei nach der „Gewerbeschau" auf folgendes Verfahren des kalten LöthenS mit Hülfe von Quecksilber und Natrium aufmerksam gemacht. DaS Verfahren der Kaltlöthung kann sogar zur Verbindung von zwei Flächen gewöhnlichen Gußeisens und bei Metallblöcken von beliebiger Größe in folgender Weise ausgesührt werden. Obschon die erste Piäparirung langwierig ist, kann doch gleich eine große Menge der Materialien auf einmal herfleftelll werden; der eigentliche Löthprazeß ist ein'ach und schnell erledigt. Flußmittel: Man nehme 1 Tbeil Natriummetall auf 50 bi« SO rheile PMischung muß in gut verschlosiener Flasche, von der Luft abgelchlosien, aufbewahrt werden und bat die Eigenschaft, lebe metallische Fläche, mit Einschluß de« Gußeisen«, zu amsL gamiren, was dem Verzinnen (Grundmachens in der Hitze gleich- kommt. Natriummetall verbindet sich mit Quecksilber wenn es mit dielem in einer Flasche gut geschüttelt wird, auch kann man sich diese« Amalgam In der Apotheke oder bei Drogisten be, stellen lassen: Loth: Man stelle eine schwache Lösung von Kupfervitriol (250 z in 1 Liter Wasser) an. DaS Kupfer fälle man durch Htneinstellen von Ztnkftäbe, wasche den Niederschlag zwei- diS dreimal in beiße« Master, laste diele« ablaufen und füge für je 75 g- de« N-eder. schlage« 16') bis 170 g Quecksilber und auch ein wenig Schwefelsäure zu, um die Verbindung dieser beiden Metalle zu befördern Das fein zertheilte Kupfer verbindet sich mit dem Quecksilber und beide Metalle bilden eine Maste, die in wenigen Stunden außerordentlich hart wird. Während sie aber noch weich ist, muß diese Maste zu kleinen Kügelchen geformt werd n; diese verhärten sich alsbald und haben die Eigenschaft, in der Hitze weich und in wenige« Stunden wieder ha,t zu werden. Im BedarsS'alle erhitze man ein« oder mehrere Kügelchen, bi« das Quecksilber an der Oberfläche in kleinen Perlen abläust, fchüttle diese ab oder wische sie fort und verreibe dann die Kugel in einem kleinen Näpfchen. Meine Wohnung befindet sich jetzt 7867 für Deutschland in Gotha. 7757 ttxxxxxxxxxxxxxxxxx 'afermelil. Norddeutscher Lloyd, Bremen Schnelldampferfahrton nach Newyork: Bremen Dienstage and Sonnabende. Von 7687 Vossius. Isidor Schulhof, Friedberg, Julius Karl, Grflnberg und Wilhelm Aoker, Berstadt. bei un« einzureichen. 7868 600 15 Weilburg, 23. Septbr. 1895. Krupp sche Bergvcrwaltuug. 10 2 2 6 36 100 400 350 300 Von Von Nach Japan. Oceanfahrt nach Newyork 7-8 Tage. Nach Buenos Aires. Nach Baltimore. Bremen-Südamerika. Nach Montevideo. Aepfeln, Kartoffeln, unterird. Kohlraben, via Gibraltar aweimal monatlich. Bremen-Oetaeien. Nach China. Southampton Mittwochs und Sonntags. Genua bezw. Neapel Vorzügliche end billige Relsegelegenheit. Bremen-Nordamerika. Nach Newyork. Heinrich Hochreuther Vertreter der Lebens- und Feuerversicherungsbanken rung von 25 Gentner 6312] (»jn «och gut erhaltener Füllofen (Amerikaner) sieht zum Preise von 20 Mk. zum Berkaus. Ludwigsir. 44, II. Concursv erfahren. Ue6er das Vermögen des Schuhmachers Heinrich Reinschmidt in (großen - Buseck wird, heute am 21. September 1895, Vormittag« 9 Uhr, das Coneursver- fahren eröffnet. Der Kaufmann Jean Boeck in Gießen wird zum Concursverwalter ernannt. Concursforderungen sind bis zum 12. October 1895 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Befchlußfaffung über die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläu- bigerausfchusses und eintretenden Falls über die in § 120 der Concursord- nung bezeichneten Gegenstände, sowie zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Dienstag 22. October 1895, Vormittags 9‘/2 Uhr, cor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Concursmafse gehörige Sache in Besitz haben ober zur ConcurSmaffe etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Concursverwalter bis zum 5. Oktober 1895 Anzeige zu machen. Großherzogl. Amtsgericht zu Gießen. Zur Beglaubigung: [7874 Der Gerichtsschreiber. I. V.: Dosch. Zur Beseitigung bestehender Unklarheiten in der Auslegung des neuen Einkommensteuer-Gesetzes wird Herr Landtagsabgeordneter Metz. einem von uns ergangenen Ersuchen entsprechend, die Güte haben, in einer Dienstag den 24. d. Mts., Abends 8*|8 Uhr, in den oberen Räumen der Restauration Feidel (Bavaria) stattfindenden Versammlung zu referiren. Interpellationen werden von unterrichteter Seite Beantwortung finden. Holz-Lieferung. Die Lieferung des Holz - Bedarfs unserer Gruben für die Zeit vom 1. Januar bi« 31. December 1896 soll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen können auf unserem Bureau dahier eingesehen und auch von uns bezogen werden. Offerten sind in verschlossenen, mit der Aufschrift „Holzlieferung" versehenen Couvert« bi« spätesten« den 30. d. M., Nachmittag« 2i/i Uhr, Großherzogliche Handelskammer Koch. Bremen-Australien. Nach Adelaide, Melbourne, Sydney. Nähere Auskunft durch: * J. M. Schulhof, Giessen C. Röhr & Co. Giessen Specialgeschäft für Kinderbetten u. Erstlings- £ wasche. ® Illustr. Catal. grat. u. fco ist das anerkannt beste KindernälirniitteL Geh. Hvsraih Professor Dr. R. FfSSiniUS sagt: RaffStlf'S Hafermehl ist al« ein aus einer guten Hasersorte hergeftellte«. rationell bereitetet Präparat zu bezeichnen, das die dem Hiser rigenthümlichen Vorzüge mit hohem Nährstoffgehalt verbindet Rheinische Präserventabrlk Kaftanf * Co., Koblenz. Ueberall erhältlich 731 7 auf dem öffentlichen Submissionswege vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen können auf dem Verwaltungsbureau, Nachmittags von 3—5 Uhr, eingesehen werden. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 5. October d. I. auf dem erwähnten Büreau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 11. October. Gießen, den 16. September 1895. Großh. Verwaltungs - Direction der chirurg.-ophthalm. Universitäts-Klinik. Hausverkauf. 7832J Ein für jeden Geschäftsbetrieb, besonder« aber für eine Metzgerei vorzüglich geeignetes, neue« Wohnhau« mit Garten in Mardurg ist mit 60 0 JL Anzahlung wegen Wegzug des Besitzer« zu verkaufen Näherer durch J. Hühner, Harburg. Ürbartion: K. kckieyda. — Druck and Verlag der Brühl'fchen Univerßtölsvach. »nd Steindruckerei «Pietsch