Rr. 198 Der Hießener «Anjeiger erscheint täglich, .Wit Ausnahme de- MontagS. Die Gießener A«mttteuvtä1ter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Samstag den 24. August Gießener Anzeig er Kenerat-Mnzeiger. 189» Vierteljähriger Lvonncmcntspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogeir 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Txpeditio» und Druckerei: Schukstrahe Ar.7. Fernsprecher 51. Zlints- und Zlnzeigcblatt für den Kreis Giefzen. f9,„ ju d-rH-chmin-gs für b« | (Lratisbeikaae: chießener Aamitienökätter. iben Nummer bis Borm. 10 Uhr. | o _____ Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Deutscher Reich. Berlin, 21. August. Der „Vorwärts" veröffentlicht schon wieder einen vertraulichen Erlaß, und zwar eine am 25. Juli ergangene Verfügung des Regierungsplästdenten an die Polizeiverwalter in Altona, Kiel, Flensburg und einigen anderen Orten Schleswigs, in welcher diese aufgefordert werden, socialdemoriatische Aufzüge, die nur dazu dienen sollen, durch das damit verbundene Aufsehen zu imponiren, die socialdemokratische Partei zu stärken und die ihr entgegenstehenden Bevölkerungsklaffen einzuschüchtern, nach Möglichkeit zu tnhtbtren, da dieselben mit ähnlichen Veranstaltungen anderer Vereine, welche nur patriotische oder Vergnügungs zwecke versolgten, nichts gemein hätten. Maßgebend in dieser Beziehung sei eine Erkenntniß des Königlichen Oder-Ver- avaltungsgerichts vom 9. Januar 1892, in welchem der Grundsatz anerkannt ist, daß ein öffentlicher Aufzug, welcher stch in einer Weise, welcher die Aufmerksamkeit des Publikums zu erregen und die öffentliche Ordnung, insbesondere den Verkehr zu gefährden geeignet ist, über die öffentlichen Straßen hinwegbewegt, gemäß § 10 des Vereinsgesetzes verboten werden kann. Da diese Voraussetzungen bei den in Rede stehenden Festzügen der socialdemokratischen Vereine in den meisten Fällen zutreffen, so werden die Polizeiverwalter angewiesen, für die Folge derartige Festzüge in der Regel zu verbieten, wenn aber besondere Umstände eine Ausnahme gerechtfertigt erscheinen lassen, vorher die Ent> schetdung deS Regierungspräsidenten einzuholen. Daß die Sache, so wie sie in dem veröffentlichten Erlaß angeordnet ist, ziemlich einwandsfrei ist, bedarf keiner Versicherung- der „Vorwärts" ist aber veranlaßt von zweierlei Maß zu reden, mit dem die bürgerlichen Parteien und mit dem die Proletarier gemessen werden. Auffallend ist jedoch eins, was der besonderen Erwähnung verdient. Der Regierungspräsident batte seine Verfügung mit den Worten geschloffen: „Mit Rücksicht auf die bei secreren Erlaffen in letzter Zeit wiederholt vorgekommenen Jndiscretionen mache ich die Herren Polizeiverwalter für die strengste Geheimhaltung der vorstehenden Verfügung verantwortlich." Trotzdem wurde das Schreiben der Redaction des „Vorwärts" zur Verfügung gestellt. — In der nächsten Tagung des Reichstags wird der „Mil.-Pol. Corr." zufolge ein Vorschlag zur ander- weiten Regelung des VerhältniffeS der Finanzen des Reichs mnd der Sinzelstaaten nicht wieder eingebracht werden. Der nächste Reichshaushaltsetat werde in allen seinen Thetlen ein Bild der äußersten Sparsamkeit und Zurückhaltung mit | Forderungen darbieten. Neueste Nachrichten» WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Breslau, 22. August. Die „Schlesische Volkszeitung" veröffentlicht folgenden Beschluß der Fuldaer Bischofs- Conferenz: „Zur Erinnerung au die göttliche Fügung, welche in den glorreichen Ereignissen vor 25 Jahren gnädig über unserem Vaterlande gewaltet hat, verordnen wir, daß am 1. September in allen Kirchen unserer Diöcesen mit dem Hauptgottesdienste ein feierliches Tedeum unter Einläutung desselben am Vorabende verbunden wird. Der in Fulda versammelte preußische EpiScopat". Kiel, 22. August. Die Manöver der Herbst- Übungs flotte in der Nordsee werden bis zum 25. d. M. dauern. Am 27. erfolgt die Abfahrt nach der Ostsee. Während der dreitägigen Fahrt um das Cap Stagen werden Evolutionen vorgenommen werden. Am 30. trifft die Flotte in Kiel ein, wo am folgenden Tage Kohlen aufgefüllt werden. Am 1. September ist Ruhetag, am 2. September findet große Sedanfeier statt, am 3. werden die Hebungen wieder ausgenommen. Die Flotte geht zunächst nach Saßnitz, trifft am 11. tn Danzig ein, wo bis zum 15. die Schlußmanöver statlfinden. An letzterem Tage erfolgt vor Neufahrwaffer die Auflösung der Flotte. Luzern, 22. August. König Alexander von Serbien kehrte mit seinem Vater gestern Abend von einem Ausfluge nach Meiringen über die Grimselstraße zurück. Beide reisen heute Abend nach Paris ab. Paris, 22. August. Die Direction der Glashütten in Carmaux erklärt in einem Briefe, daß fie den Ausständigen keine neue Zugeständnisse machen werde. Loudon, 22. August. DaS Reuter'sche Bureau meldet aus Yokohama, daß seit dem AuSbruch der Cholera in Japan dort 25,000 Erkrankungen vorgekommen find, von denen 16,000 tödtlich verliefen. Petersburg, 22. August. Der Kaiser und die Kaiserin haben sich gestern nach KraSnoje Sselo zu den dort staitfindenden Manövern begeben. Depeschen deS Bureau .Herold" Berlin, 22. August. Die Reise des Kaisers von Oesterreich nach Stettin ist eine rein militärische. Kaiser I Franz Josef wird daher von keinem Minister, wohl aber von dem Chef deS Generalstabes begleitet sein. Der Aufenthalt wird bis zum 12. September dauern. Berlin, 22. August. Die „StaatSbürger-Zeitung" schreibt in Bezug auf das H ö llen m a s ch in en - At te n tat, dem der Polizeioberst Krause zum Opfer fallen sollte: Neuerdings sind gegen mehrere Personen wichtige Verdachtsmomente zu Tage getreten. Infolge deffen fanden heute Vormittag auf Veranlaffung der Staatsanwaltschaft durch Polizeibeamte mehrfach Haussuchungen und Verhastungen statt. Die Verhafteten wurden noch im Laufe deS Nachmittags der Staatsanwaltschaft vorgeführt. Man hofft nunmehr auf der richtigen Spur zu sein und die Attentäter überführen zu können. _ , x a RK// Wilhelmshaven, 22. August. DaS Torpedoboot „8. 55 hat Ordre erhalten, der am 2. September stattfindenden Feier am Niederwald-Denkmal beizuwohnen. Es geht bereits in den nächsten Tagen von hier den Rhein aufwärts. . , c,, r Meiningen, 22. August. Die Landessynode beschloß, den Oberkirchenrath zu ersuchen, dahin zu wirken, daß der gesetzliche Zwang zur Abnahme überflüssiger Eide in Wegfall komme. . Lemberg, 22. August. Der „Kurjer Lwowski" berichtet. Während des letzten Manövers der hiesigen Garnison nahm eine Cavallerie-Attacke auf das 24. Infanterie-Regiment einen so unglücklichen Verlauf, daß 30 Infanteristen unter die Pferde kamen und schwere Verletzungen erlitten. Rom, 22. August. Aus Palermo wird mitgetheilt, daß in ganz Sicilien eine große Agitation begonnen habe g egen die Eintreibung verschiedener Steuern. Nach mehreren Ortschaften mußten Truppen abgehen. In Scordia hat die bewaffnete Macht das Municipalgebäude vor einem Ansturm Seitens der Einwohner schützen müssen. In verschiedenen anderen Orten mußten die Steuerbureaus militärisch besetzt werden. London, 22. August. Aus Hongkong wird gemeldet, daß bei Futschau neue G e w a ltt h ätig k eit en stattgefunden haben. Die Capelle und Schule der dortigen amerikanischen Mission find von einer wüthenden Volksmenge zerstört worden. Portsmouth, 22. August. Heute wurde hier ein neues englisches Panzerschiff „Prinz Georg" vom Stapel gelassen. Dasielbe ist 350 Fuß lang, 75 Fuß breit, hat 27V2 Fuß Tiefgang und ist mit 50 Kanonen arrnirt. Belgrad, 22. August. Auf den General-Gouverneur von Macedonien, Abdnl-Kerino Pascha, wurde ein Feuilleton. A Ermattungen eines freiwillige« Kauitätsmauues aus de« A«g«st- «ad Zeptembertage« des Jahres 1870. (2. Fortsetzung.) fuhren nach Darmstadt und meldeten uns im PalaiS deß Prinzen Ludwig- hier herrschte eine bcwunde- rungswürdtge Thätigkeit unter dem Protectorate der unvergeßlichen Prinzessin, späteren Großherzogin Alice von Heffen. Hofgerichtsrath Weber (jetzt Finanzminister, Excellenz) empfing unS und gab uns die erforderlichen Instructionen. In dem Augenblicke, als ich mich zurückziehen wollte, traf eine Depesche der 25. Division ein, wonach eine Parthie Specialkarten der Umgegend von Metz dringend erwünscht sei. Sofort erhielt ich 25 Stück Reymann'scher Special- karteu (ich selbst hatte mich vorher mit einer solchen versehen), dann ging es nach dem Bahnhofe, wo mir Major KniSpel, der Etappencommandant, die erforderlichen Legitimationspapiere einhändigte. Unsere Abreise konnte jedoch erst in der Frühe deS 22. August -erfolgen. Bis Mannheim ging es leidlich schnell- hier herrschte ein gewaltiges Gewühl- gegen Abend gelang eS, weiterzukommen, wir erreichten noch Kaiserslautern und boten, als wir erfuhren, daß wir mindestens 12 bis 15 Stunden liegen bleiben müßten, unsere Dienste in den Lazarethen an, erfuhren aber, daß reichliche Kräfte vorhanden seien. Ein junger Arzt, Dr. Sch., schloß sich uns an, waS freudigst begrüßt wurde- wir hatten nun auch einen Techniker bei unserer kleinen Sanitätstruppe. Arn anderen Tage (23. August) ging es weiter- wir gelangten bis Saarbrücken. Auch hier war in den Lazarethen gut gesorgt. Der eingeäscherte Bahnhof, sowie verschiedene abgebrannte Häuser in der Stadt und in der Vorstadt St. Johann zeigten uns die einzigen Heldenthaten der Franzosen auf deutscher Erde anno 1870. Gegen Abend setzte sich unser Eisenbahnzug, welcher tn« zwischen auf 94 Waggons mit drei Locornotiven angewachsen war, langsam in Bewegung. Wir hatten uns in einem Viehwagen mit Heu und Stroh, die Rucksäcke als Kopfkiffen, ein leidliches Lager hergerichtet. Es ging an dem Eisenwerke Stiring und an Forbach vorüber. Bei St. Avold blieb der Zug liegen- alle Lichter wurden Abends ausgelöscht. Franc- tireurs hatten aus dem Walde auf unseren vorüberfahrenden Zug geschaffen. Mehrere Stunden mochte der Zug still gelegen haben, als er sich wieder langsam in Bewegung setzte- ich erhob mich, indem ich mich auf den rechten Arm stützte, und stieß meinen Nachbar Dr. S. an. „Es scheint, wir fahren weiter, das wäre hocherfreulich," bemerkte ich. — Dr. S. murmelte schlaftrunken etwas vor sich hin. — Der Zug hielt einen Augenblick an, bann setzte er sich wieder in Bewegung, aber wie es schien, rückwärts. Plötzlich erfolgte ein gewaltiger Stoß, ein Krachen, Knarren und Knirschen kam unmittelbar darnach, wobei ich wie ein Spielball bis an die entgegengesetzte Wand über die „löffelchesweise" hintereinander liegenden Schläfer wegflog. Aus dem unmittelbar vor uns laufenden Wagen, der von Markedentern und Marke- denterinnen besetzt war, erschollen so herzzerreißende Töne, tote ich fie weder vorher, noch nachher jemals vernommen habe. Unser Zug mußte, wie wir später hörten, auf ein anderes Geleise verbracht werden, weil ein russischer Courier per Extrazug mit Depeschen aus Petersburg an König Wilhelm durchkäme. Auf dem anderen Geleise standen jedoch 12 bis 14 aneinander gekoppelte leere Güterwagen, welche in der Dunkelheit nicht bemerkt wurden. Auf diese fuhr unser mächtiger Train mit ziemlicher Schnelligkeit los. Die vordersten Güterwagen zersplitterten wie eine zerschmetterte Schachtel Streichhölzer. WaS von den Waggons nicht zermalmt wurde, aber Räder behielt, ergriff das Hasenpanier und lief davon, wie die Eigentümer der Waggons, die edlen Franzosen. Die Dunkelheit machte die Sache viel grausiger als sie sich später herausstellte. Wir kamen mit einigen geschundenen Nasen, Beulen und Schrammen davon. Das Widerwärtigste bei der Geschichte war das Gefühl völliger Hilflosigkeit, ähnlich wie ich es bei Erdbeben, welche in den Jahren 1869 und 1870 die Gegenden bei Groß-Gerau und an der Bergstraße heimsuchten, empfunden hatte. Wer noch keinen Eisenbahnzusammenftoß und keine Erderschütterung erlebt hat, weiß nicht, was Hilflosigkeit ist. Wir sprangen aus dem Wagen, wie die Übrigen Reisenden. Mit Hilfe einiger kleinen Blendlaternen, welche verschiedene Paffagirre bei sich hatten, wurde der Vorfall untersucht. Erst nach Tagesanbruch (25. August) stiegen wir wieder in unseren Viehwagen, der nicht den mindesten Schaden gelitten. In mäßiger Eile ging es über Falkenberg (Faulquemont) und Herny nach Remilly, der letzten erreichbaren Eisenbahnstation vor Metz. Unsere Fahrt war verhältnißmäßig schnell und glücklich von Statten gegangen. Nun hieß es marschiren. Im Begriffe, nach dem Dorfe Remilly zu gehen, hielt man uns an. Niemand durste hinein, jedes Haus, jede Scheuer, jeder Stall war mit Schwerverwundeten besetzt. Nicht einmal ein Tropfen Wasser durfte an Gesunde abgegeben werden. Die Leichtverwundeten waren sämmtlich evacuirt worden. — Der Magen regte sich bei unS- seit 20 Stunden etwa hatten wir nichts mehr genoffen. Wir schauten uns nach den Markedentern um, welche mit in demselben Zuge fuhren- fie seien bereits nach Voimehaut, östlich von Remilly, mit Fuhrwerk abgeholt worden, hieß eS. Von dem grausigen Chaos, das um Remilly herrschte, hat nur Derjenige einen Begriff, der es sah. Eine Schilderung versuchen wir gar nicht. Nur das sei bemerkt, daß aus mehreren Eisenbahnwagen die Pilze von verschimmeltem, in Fäulniß übergegangenem Brode handlang hervorsahen. Der Geruch davon, gemischt mit demjenigen von In Verwesung übergegangenen tobten Pferben und Rinbvieh, von Menschenblttt und etternben Wunben, von Rauch unb Brand legt sich Jedem, der zum ersten Male auf ein Schlachtfeld kommt, schwer auf die Nerven, selbst bann, wenn er eine starke Körper« unb Sinnenbeschaffenheit besitzt. (Fortsetzung folgt). I Attentat ausgeführt. Mehrere Macedonier schaffen auS einem Hinterhalt auf den Wagen des Pascha-, ohne diesen jedoch zu verletzen. Die Attentäter entkamen. M Der Krieg von 1870|71, geschildert durch Ausschnitte aus ZeitungS-Nummern jener Zeit. (Nachdruck verboten.) 24. August. Bar le Duc, 24. August, 9 Uhr Abends. ChalonS vom Feinde geräumt. Unsere Spitze darüber hinaus. Armee fetzt ihren Bormarsch fort. Nur jetzt keinen Frieden! Die europäischen Diplomaten haben sich wohlbedächtig zurückgehalteu, schlau oder ängstlich geschwiegen, als vielleicht der Krieg noch durch ein kategorisches Nein der nicht Betheiligten vermieden werden konnte, jetzt, seit die blutigen Schlachten geschlagen find, tauchen fie auf, jetzt möchten sie alle mitspielen: den Frieden wollen sie vermitteln! Als die deutschen Völker zum Rheine zogen, daS hrimtsche Land zu schützen, da hieß eS in den europäischen Cibineten, man müffe die beiden Kämpfenden allein laffen, i'o iren, auf sich selbst beschränken, man müffe den Krieg localtfiren. Wohlau! Wir haben den Krieg gegen die Be- droher Europas allein geführt, wir wollen auch den Friedens- fchluh localisiren- wir wollen den Frieden zwischen dem französischen und deutschen Volke allein abschließen, wie wir den Kampf allein gekämpft, wir wollen in Paris die Be- d'-'gungeo, welche da- deutsche Volk vor einer Erneuerung so ch räuberischen UeberfalleS, wie es der Krieg von 1870 flt oesen, schützen werden, selbst dictiren, und kein Diplomat siemder Mächte, welche die Hände in den Schoß gelegt, soll uns dreinsprechen. Wer nichts geleistet, soll auch nichts vermitteln. Schwab. Merk. Gießen, den 23. August 1896. * • Laudwirlhfchaftliche Ausstellung. Der Schluß der Anmeldung für die Gießener Ausstellung, Abtheilung III, Pcoducte des Pflanzenbaues, naht heran. Bekanntlich werden in dieser Abtheilung noch bis zum 1. September d. IS. Anmeldungen entgegengenommen. Der Commtffar dieser , Abheilung ist Herr Dr. von Peter in Friedberg. Wer also noch Producte des Pflanzen- und Obstbaues anzumelden hat, der beeile sich. Anmeldungen sind zu richten an die G'schäftSstelle der landw. Ausstellung in Gießen. An Ehren- p eisen für die Ausstellung in Gießen sind jetzt im Ganzen 12 gestiftet worden- eS befinden sich darunter herrliche Gaben in Edelmetall. • * Katalog der Laudwirthfchaftlicheu Ausstellung. Wir machen die Geschäfte der Stadt Gießen auf eine Annonce in der heutigen Nummer aufmerksam, nach der noch Annoncen für den Katalog der landwirthschaftl. Ausstellung tn Gießen angenommen werden. Gewiß werden unsere Geschäfte sich diese günstige Gelegenheit nicht ent- gehen laffen. * * Der gestrige 2. Kammermusik Abend auf dem Lahusteiu bot wiederum ein recht gediegenes Programm. Namentlich war eS die Suite für Eello von H. Kruse, welche sehr gefiel und die Techntk deS Componisten und Vortragenden, des König!. Kammermusikers Herrn H. Kruse, recht zur Geltung brachte. Neben dieser Programm-Nummer waren eS die Lieder der Opernsängerin Frl. Sophie Schulze, die sehr gefielen und eS bedauern ließen, daß das Eoncert so schwach besucht war. Es ist aber eben Hochsommer und Ferienzeit, welche das Concert-Publikum von eben gebotenen Concertgenüffen fernhalten. * * Gonccrt Kruse. Verhältnisse halber muß daS dritte Abonnement-Eoncert der Familie Kruse im Concerthaus Lahnstetn schon SamStag den 24. August stattfinden. (Siehe Inserat.) * * Stenographischer. Einen sprechenden Beweis für die Vorzüglichkeit der vereinfachten Stenographie in der Praxis brachte vor Kurzem der hiesige Vertreter dieses Systems, Herr C. Herber. Wie die „Wacht", Organ der vereinfachten Stenographie, in ihrer Juli-Nummer veröffentlicht, legte derselbe am 6. Juni dS. IS. daS Examen als Praktiker der Stenographie bei einer durchschnittlichen Schnelligkeit von 226 Silben in der Minute ab. Herr Schrey, Vorsitzender der Prüfung-Commission, theilre per- sönlich mit, daß daS Original-Stenogramm vollständig correct und für jeden Systemkundigen mit Leichtigkeit lesbar sei- H. hätte, dem Stenogramm nach zu urtheilen, bet einem schnelleren Dictat eine noch bedeutend höhere Schnelligkeit entwickeln können. Die Uebertragung deS 5-Minuten-DictatS erfolgte in 26 Minuten 40 Sekunden fehlerfrei. In Anbetracht dieser vorzüglichen Leistung wurde Herrn Herber von der Prüfung--Commission daS Prädicat „sehr gut" er- theilt, sowie ein Ehrengeschenk, bestehend tn einer Goldfüllfeder, übersandt. — Obige Schnelligkeit, in noch vollständig korrekter, sauberer Schrift, dürfte also gewiß ein Beweis dafür sein, daß sich die vereinfachte Stenographie neben ihrer genauen Bezeichnung und großen Einfachheit auch in besonders hohem Maße als Redezeichenschrift eignet. Das Problem, leichte Erlernbarkeit, sichere Lesbarkeit und practische Brauchbarkeit, dürfte somit durch die vereinfachte Stenographie gelöst sein und können wir daher jedem Stenographie- bedürftigen die Erlernung diese- Systems aufs Wärmste empfehlen. Gelegenheit hierzu bietet sich durch den hiesigen Verein für vereinfachte Stenographie, welcher in Kürze einen weiteren CursuS eröffnen wird (siehe Inserat), worauf wir an dieser Stelle noch besonders ausmerkiam machen. • • Goldene Medaille bei der Bieransstellnng in München. Eine ehrenvolle Auszeichnung wurde der Act ien b rau erei Gießen zu Theil, fie erhielt laut gestern hier eingegangenem Telegramm gelegentlich der Internationalen Bierausstellung zu München für ausgestellte Biere unter 37 Bewerbern die goldene Medaille nebst Ehrendiplom. * * AnSstellnngS-Odjecle. Gestern Nachmittag erregte eS großes Aufsehen, als vor dem GeschästSlocale der Firma Ä. Kilbi nger am SelterSweg auf einem Handwagen ein hocheleganter Schlitten, sowie ferner vier Equipagen der verschiedensten Bauart vorgefahren wurden. ES handelte sich, wie wir erfahren, um die zur Bahn zu bringenden AuS- stellungS-Objecte für die Oberhesfische Industrie- und Ge- werbe-AuSstellung zu Alsfeld; es waren drei Waggons erforderlich, um diefe Fahrzeuge nach dort zur Verladung zu bringen. Concerte bei der Ausstellung in Alsfeld. Die Reihenfolge der Capellen, welche in dem Ausstellungsparke der Gewerbe- und Industrie-Ausstellung der Provinz Oberheffen ihre Weisen zu Gehör bringen, ist bis jetzt in folgender Weife feftgestellt: ES concertiren nachstehende Militärmusiken: Sonntag den 1. September: Infanterie-Regiment Nr. 83 v. Wittich (Raffel); Donnerstag den 5. September: Husaren-Regimenl Nr. 14 (Kassel); Sonntag den 8. September : dieselbe Capelle; Sonntag den 15. September: Infanterie Regiment Nr. 115 (Darmstadt). Außerdem ist für jede Woche bis jetzt ein Concert, ausgeführt von einer Civtlcapelle, vorgesehen. ** Kriegervereioe in Hessen. Nach einer Zusammen- stellung deS Kriegerverbands Hasüa bestehen im Großherzogthum 710 militärische Vereine mit zusammen 39,091 Mitgliedern. DaS Capitalvermögen der Vereine ist 354,620 Mk. Die Unterstützung an bedürftige Kameraden, eine der schönsten Seiten der Thätigkeit der Kriegervereine, belaufen sich tnS- gelammt bis gegenwärtig auf 367,577 Mk., Kriegerdenkmale für 1870/71 sind an 219 Orten errichtet Gedenktafeln 81, Friedensbäume sind gepflanzt 239; für Denkmale wurden im Ganzen 317,790 Mk. verausgabt. Die Hasfia zählt 654 Vereine mit 31,752 activen und 5141 passiven Mitgliedern. 194 Hassia-Mitglieder besitzen daS Eiserne Kreuz. Der stärkste Verein im Lande ist der Kriegerveretn Darmstadt I mit 568 Mitgliedern. In Hessen war der erste Shriegeroerein der am 1. Januar 1871 zu Fränkisch-Crumbach inS Leben getretene Soldatenverein. ** Der elfte Allgemeine Vereinstag des Allgemeinen Verbandes der deutschen landwirthschaftlicheu Genoffenschafteu findet vom Dienstag, den 27. bis einschließlich Donnerstag, den 29. August d. I., in Neustadt a. d. H. statt. Die öffentlichen Verhandlungen beginnen am 28. d. M., Dor- mütagS 6 Uhr im Saalhau und werden nächsten Tags um dieselbe Zeit fortgesetzt. Für den 30. d. M. ist ein Ausflug nach Bad Dürkheim und der Klosterruine Limburg mit Besichtigung der berühmtesten Weingüter der unteren Hardt auf der Hinreise vorgesehen. Mufcheuheim, 22. August. Bet der am 21. August in Muschenheim stattgehabten GemeinderathSersatzwahl wurden Karl Knoll I. mit 56 Stimmen, Johs. Kutt mit 58 Stimmen wieder- und Heinrich Reif II. mit 51 Stimmen neugewählt. R. Bersrod, 22. August. Bei der heute dahier abgehaltenen GemeinderathSwahl machten 52 Wähler von ihrem Wahlrecht Gebrauch. ES wurden gewählt: Schuh- Machermeister Philipp Zimmer mit 43, Friedrich MöbuS mit 36, Johannes Becker mit 33 Stimmen. n. Friedberg, 22. August. DaS alle Jahre auf unserem allgemeinen Festplatz, der schön gelegenen Seewiese, gefeierte Sedan fest, soll in diesem Jahr als 25jährige ErinnerungS- feier in etwas weiterem Umfang als bisher gefeiert werden. Die Feier wird auch Heuer wieder den Character eines Jugendfestes haben, und hofft man auf reichliche Unterstützung und allseitige Betheiligung. A Mainz, 22. August. DaS kirchliche Amtsblatt der Diöcele Mainz enthält folgende Verordnung des Bischofs Haffner: „Zur Erinnerung an die göttliche Fügung, welche in glorreichen Ereigniffen vor fünfundzwanzig Jahren gnädig über unserem Vaterland gewaltet hat, verordnen Wir, daß am 1. September d. I. in allen Kirchen unserer Diöcesen mit dem Hauptgottesdienst ein feierliches Te Deum unter Einläutung desselben am Vorabend verbunden werde." — Für die den kommenden Montag erfolgende Hierherkunft des deutschen Kaisers sind jetzt die militärischen Dispositionen getroffen. Der kaiserliche Hofzug trifft um 10 Uhr hier ein und wird bis an die Waggonfabrik der Gebrüder Gastell geleitet, wo der Kaiser und sein Gefolge Pferde besteigen und sich auf „den großen Sand" begeben. Nach Besichtigung der unter dem Oberbefehl des GenerallteutenantS von Roon aufgestellten Regimenter folgt eine Gefechtsübung der 41 Infanterie-Brigade gegen einen markirten Feind, sodann ein Exercieren von zwei Cavallerie - Regimentern. Gleichzeitig trifft auch der Großherzog von Hessen auf dem Manvverfeld ein. Nach Beendigung der Kritik werden der Kaiser und der Großherzog voraussichtlich an der Spitze der Fahnencompagnie in das Großh. Palais reiten und hier ein Frühstück einnehmen. Weiter find noch keine Dispositionen bekannt geworden, nur steht soviel fest, daß der Kaiser sich von hier aufl zum Besuch der Kaiserin Friedrich nach Cronberg begiebt. Kastel, 22. August. Der Gefreite Becker von der 14. Compagnie des Jnfanterie-RegimentS Nr. 118 erschoß sich gestern in der Kaserne mit seinem Gewehr. Motiv: Furcht vor Strafe wegen geringen Vergehens. Vermischtes. • Frankfurt a. M., 22. August. Der Polizeibericht meldet über eine Schieß-Affäre, welche sich in der oer- gangenen Nacht hier adspielte, Folgendes: der Redacteur des Offenbacher Generalanzeiger, Julius Hoß, passirte in der vergangenen Nacht mit einem Freunde die Triersche Gaffe, woselbst dieselben von zwei Männern belästigt wurden, denen sich noch mehrere Andere anschloffen. Hoß zog schließlich seinen Revolver und gab zwei scharfe Schüsse ab, wodurch der Krankenwärter Weile durch einen Schuß in den Leib und der Spengler Christian durch einen Streifschuß am Haise verletzt wurde. Die inzwischen noch Hinzugekommenen ' mißhandelten nun Hoß schwer, welcher schließlich in Haf genommen wurde. Die Verletzungen deS Weise und Christian sollen nicht gefährlich sein. * Brotterode, 20. August. Bis jetzt sind hier sech- große Baracken eingerichtet und bezogen; daneben auch vorläufig eine Apotheke, eine Krankenbaracke und einige Schmiedewerkstätten. Alle diese stehen außerhalb deS Brand- gebieteS vom 10. Juli, ebenso ein Ersahgebäude für den niedergebrannten Jnselberg-Gasthof, der noch in dieser Woche in Gebrauch genommen wird. * Fnlda, 21. August. Der Eröffnungsfeier der Bischofs-Conferenz hat außer der Landgräfin von Hessen und der Prinzessin Sophie von Preußen, der jetzigen griechischen Kronprinzessin, auch Prinz Friedrich Karl von Hessen mit seiner Gemahlin Prinzessin Margarethe von Preußen beigewohnt, die gegenwärtig auf Besuch in Schloß AdolfSeck weilen. e Wasungen, 21. August. In einer zwischen hier und Schwallungen gelegenen Ziegelei sind am Sonnabend drei Personen, zwei Frauen und ein 6jähriger Knabe, beim Lehm- holen von herabstürzeaden Massen verschüttet worden. Der Junge ist in Folge dessen gestorben, die beiden Frauen haben erhebliche Verletzungen davongetragen. Berlin, 22. August. AuS Prenzlau wird gemeldet: Auf dem Dachraum deS hiesigen GerichtSgesängnisseS brach Feuer auS; in wenigen Minuten stand der ganze Bodenraum in Hellen Flammen. Die Feuerwehr war bald zur Stelle und wurden die Gefangenen sofort auS ihren Zellen in den Hofraum geführt und von schnell herbeigerufen:m Militär bewacht, daS auch den Brandherd besetzte. Von dem Gebäude wurde daS Dach und daS obere Stockwerk eingeäschert. Auf dem mit Zink gedeckten Dache des Gefängnisse- waren mehrere Arbeiter mit Reparaturen beschäftigt. Drei der Leute mußten durch die Feuerwehr gerettet werden. * Mannheim, 22. August. Durch eine Feuersbrunst wurden in Plankstadt bei Schwetzingen gestern Nachmittag dreizehn Wohn- und Wirthschaftsgcbäude eingeäschert. * Stuttgart, 22. August. Im Hofe des Zuchthauses wurde heute Früh 6 Uhr der wegen Raubmorde- zum Tode verurtheilte Tagelöhner B o e ft e r mittelst Fallbeil hingerichtet. * Landau (Pfalz), 21. August. In der Nähe des Dorfes Arzheim wurde an einem WingertSbalken her 52jährige Kaufmann Christian SibberS auS Butter-- büll, Kreis Tondern (Schleswig-Holstein) erhängt aufgefunden. Er kam, wie auS feinen Papieren zu schließen ist, von Monaco, wo er, wie dies aus schriftlichen Aufzeichnungen hervorgeht, sein ganzes Vermögen verspielt hat. Sd^iffsnacbricbtem Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl LooS und I. M. Schulhof. Bremen, 22. August. (Per transatlantischen Telegraph-! Der Schnelldampfer Havel, Capt. Th. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. kirchliche Anzeige« der Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag den 25. August. 11. nach Trinitatis. I« bet «tadttirche. Vormittags 7»/. Uhr: Pfarrer Schlosser. Gottesdienst mit Christenlehre für die Neuconfirmirten ander MatthöuSgemeinde. Vormittags 9'/r Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Beichte und heil. Abendmahl für die MarcuSgemeinde. Anmeldungen werden zuvor bei dem Pfarrer der Gemeinde (Schanzen- straße 22) erbeten. Am nächsten Sonntag den 1. September wird eine Collecte zum Besten der Kaifer-Wtlhelm-Stistung erhoben werden. 3»t der JoharrneOktrche. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Am Sonntag, den 1. September, wird nach der kirchlichen 25jährigen Gedächtnißfeier des SedantageS eine Collecte erhoben zum Besten der Kaiscr-Wilhelm Stiftung für deutsche Krieg-invaliden. Katholische Gemeinde. Sonntag, den 25. August. 12. Sonntag nach »Pfingsten. SamStag: Nachmittag- um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag: Vormittags von 6Vt Uhr an Gelegenheit zur HU Beichte; , um 6*/e Uhr erste hl. Messe; „ um 7*/t Uhr AuStheilung der hl. Communion; „ um 8 Uhr zweite hl. Messe; „ um 91/, Uhr Hochamt mit Predigt; Nachmittags um 2 Uhr Christenlehre; darauf Andacht für die Abgestorbenen- «Sottrsdienk in der Synagoge. SamStag, den 24. August. Vorabend 7°® Ubr, Morgens 880 Uhr, Nachmittags 400 Uhr, SabbathauSgang 815 Uhr. Witterungsbericht vom 22. August. Das barometrische Maximum schreitet langsam ostwärts zurück, indessen steht der größte Theil von Cent»!- und Süd-Curopa noch unter feiner Herrschaft. Dementsprechend dauert auch daS heitere und warme Wetter allenthalben an. Don Westen und Nordwesten der hat der niedere Druck etwas an Raum gewonnen, doch dürfte derselbe die Wetterlage im südlichen Deutschland vorerst noch nicht gefährden. vorau-ftchtliche Witter««-, Vorläufig noch heiteres und warmes Wetter. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 23. August, zwischen 11 und l 2 Uhr Mittag-. Wasser 18°, Luft 22° im Schatten. Rübsamen'sche Bade- und Schwimmanstalt. Bähe lür 58 Ptennige erfräll man vor Fliegen, Schnaken, Flöhen ufw. durch „Dalma". Für 2 Pfennige davon lobtet alle Fliegen ufw. eine-ZimmerS, der Küche oder Stallung in 3 Minuten unter Garantie. Für Menschen und HauSthiere unschädlich. GlaS 30 u. 50 Ptg., dazu gehöriger Patentbeutel 15 Pfg. In allen Apotheken auf Lager. In Gießen in der Hirschapolheks. 5664 33. srdei Lonntag d in dem Saale werden soll; b zahlreiches Ersi 1. Miltheilung 2. ÜtMutfaflu Xorftanb ju 3. Ausschluß von 4. Wahl eines 5 h. bMMW Lantz'G Der Bors eiogetrageni @in Cu Meldungen jofoi M Einsicht vor. Spra< 3$ Urttu Alt-er In Mz mich für » Darmsti o Der Unte ^ngiborf sprich w ja 6* WW* y DO 2.91 Übendes aiiSgrführl von I 7038___ Spar-1 Eingew Mgtz 3« 3* (Ziehen. Die G Werl S,ädtl8ch( J? Af !-»« 'etl auch ,b tlhlqe (für der, '»Woche •\^ btx * Nl 5 Nfltn Ä«l voa w oott in Schloß 'hier und >°eud bitt lc|m Lehm. forbtn. b'e beibtll !N. gemeldet: ses brach le Boden« halb zur en Zellen IHUfffl-zg tr. Von Ttoiweff r bti tzr- itunn bf Feuerwehr rSbrunst Nachmittag ert, Wfynntg iimibit tK Hin- iähe der llen der ButterS- ngt aus« ' schlirhen ichen fluj» Vielt bot. jenten 6irl TchlV-./ ordbMm '.befallt^ Netzen. mitten aus idnbe. An- (6N)!n> W iutn ier kirWrn i erbeben M iegSinvaliden. Wgsten. elrgen-elt M lhle: unten; jt für die W ms i”»' lng«h' ;S6 Jß ne» Lust I2ui^ §tM«nß^. Schuaknt' 0 n,i5btet «lle K7'S lbavn"' I"afltn 5& ktt» Doevfer. Sonnenstraße 25. Einladung zahlreiches Erscheinen ersucht A. Henrich, Director. Schäfer zu Daubringen ver- Casseler 28 Marktstratze 28 6521 Aozelögafle S. 6343 handlang von 6215 CarlSchwaab, Hoflieferant. 1. 2. Vorstand zu ertheilende Decharge. Ausschluß von Genossen. Wahl eines Directors und Controleurs. 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Zur Saat empfehle Zncarnat- und Senffamen. Heb. Arnold II.. I Ich Unterzeichneter bezeuge hiermit, daß ich in dem Sprachheil - JnstitM Walther in ganz kurzer Zeit von sehr starkem Etotter« gebellt worden bin Ich balle mich für verpflichtet, dem Institute meine innigste Dankbarkeit auszusprechen. Darmstadt, 16 Juli 1895. Johannis LangSborf, Babnhofsarbeiter. Der Unterzeichnete bestätigt hierdurch den Erfolg der Heilkur im Stottern; Langsdorf spricht jetzt überraschend correct. Main-NeckarBahn, Station Darmstadt. 7037 Reinhardt, Stationsvorsteher. Aechter s Trampler-Kaffee ist anerkannt der beste Kaffee-Zusatz. C. TRAMPLER, Lahr i. Baden. Gegründet 1793. Mit der goldenen Medaille prämllrt Dresden 1894. Stotter». Ein Curfus für Stotternde hat begonnen und werden Treis a.d.L., den 22. August 1895. Meldungen sofort erbeten. Zahlreiche amtlich beglaubigte Zeugniffe liegen Großh. Oberförsterei Treis a. d. L. zur Einsicht ->°r. _ , Am-ndt. 7058 Soraehheil-Institut Waltüer, 7057] Das Gr««metgraS von 2 Wiesen »praCtiQOl* M .» W W ’ verkauft E. MalkomefiuS, Neuenw. 27. Gießen, Bahnhofstr. 18, 3. ^vtock 1---" Beka»«t«<»ch«ng. I 1»! iogk/q« i-titiprhnlh dpr soll auf dem hiesigen OrtSgericht die der Das 3. Ziel Gemeindesteuer pro 1895/96 ist mneryaiv oer ^,^lm rfillmaun Wwe. und Kim nächsten acht Tage bei Meidung des Beitreibungsverfahrens an den ge -„in Gießen gehörige Hofraithe: von °Shnlich°n Zahltagen zur hieflgen S'°d'kass- zu entrichten Ä Klipf 6F - LcbLblvllkll, Gleichzeitig wird darauf aufmerksam gemacht, daß die infolge oon 9 '1895- ! Reklamationen erlaffenen Gemeindesteuern nunmehr gegen Quittung ui Großh. OrtSgericht Gießen. ÄL0I10gr31DIllS Empfang genommen bezw. aufgerechnet werden können. I- A.: Bogt. 6726 in empfehlende Erinnerung, zz @^Fean9Cbe^228ta%uft^T95a9 Unb SamM<18' । tttrtfflttMA I Ferner -mrf-ble Der Stadtrechner: C. Röhr & Co. 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Arzt in DQsteidort, SSntg»allee 6, welcher mich nach kurzer Zeit von meinem Leiden befreite und ich demselben hiermit öffentlich aufrichtig Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mittheilung, daß heute Morgen 2-n. J». Loverich, Fcantlurlrrstl. 64. Trih Lony Machf., Dammstr. 34. Lark ^c^rmunb, Neuenwea 36. Lndw. ^otß, Wallthorm. 23 Ldertz. Metzger, 'Ji »Hum 8 unb FiantfuNeriir. 1 August Noll II., Bahnho'str. 51. (hnit chrbtg. Badnbosttr. 30. Carl 2*e(ri, Marktplatz 18. Lionr. Aottz, Wallrborftr. 5 Hart Lkg 23 Schwager, Selt'i?w«g Audotf Schtabach Äachf., LudwigSploy 4 2km. Schomber, Neuenbäuei 10. Hart Schutze II., Schillsstr. 5. A. Stutzt, Neustadl 23. A. M. Schuthof, Maik'str. 4. Ji»dj. Wallach, Mark'pl. 8. Ä. L ch. Wallenfels, Maiklpl. 21. Hust. Vatter, Mäusdurg 13. A. ZSräuiigam, Neuenbäuen 5. K. G. Zughardt, Maikipt. 15 M. W. Wall, (Iberftr 1. ltd. Zuckert, N uenbäuei. Afßert Köchtiu, BergUrahe 22. En-gros Niederlagen: Gebr. Hanstein. Gebr. Zülch. Liederkranz. 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Ein fdjnmqtr Lonnkuschirm stehen geblieben. L. «attrein. (7075 Verloren. 7074] Vorige Woche wurde auf dem Weg vom Echiffenberg bis GlÜnberger- straßc eine blau ematllirte Damenuhr verloren. Dem ehrlichen Finder eine gute Belohnung. Nähere- in der Exped. d. SBL AI«» dat die Bettdecke gewönne«. 7(72 Vereinfachte Stenographie Mittwo» den 4. Lep» temderd A , Abends9Uhr, eröffnet der unterzeichnete Verein, unter Leitung des Herrn <. Herber, geprüfter Lehrer und Practiker ter Stenogropdie, in feinem Lo» cale,iam VoftteOet* einen weiteren C'nrsus in obiger Stenographie- Theilnebmerkarten hierzu k v* 6 incl. Lehrmittel sind bei Herrn Ernst Baiser erhältlich. Verein für vereinfachte Stenographie TUM gegr: 1846