lg auf Ä* ß' Kunden. fc Kenten 6ltl SmSse If 70fl übe. 11 zu noch- en, sfe eel. xxxxxx X gen x «getroffen. । M X X jPfg.au g ter x x Eick; g äft. X xxxxxx ), 1,80, 1,90 ) bas Pfund, lumundlkraft. :n in Gießen ft. Mdhot. iptmebttN' -alkhof, West. Bad. Schla- ' Aachf, Lud. MSplatz. Zimmer VU. ar bei A. Zim* >,S.-,4.-und 1 250 gr- ____ nzT 5/«igs höchste Auszeichnung iir Lokomobilen für industrieU« Zwecke SÄ* •A „-«tiBer ckherh«IL_^ Erstes Blatt. Sonntag den 24. Februar Nr. 47 1893 Gießener Anzeiger Kenerak-Mnzeiger. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Giesien chratisöeitage: Hießener Aamilienökälter. Annahme von Lnzeigen zu der Nachmittag» für de» falzenden Tag erscheinenden Nummer bi» Barm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux de» In- und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Nedaction, Expeditioß und Druckerei: Kchutstraße Ar.7. Fernsprecher 51. vierteljähriger Akonncmentspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 60 Psg. Die Gießener Pamtltendtälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigrlegt. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, ■nt Ausnahme des Montags. Amtlicher Theil. Gefunden: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 8 Bücher, Geld, 1 Tabakspfeife, 1 Schleier, 1 Schürze, 1 Halstuch, 2 Taschentücher, 1 Armstauchen, 1 Pferdedecke und 1 Peitsche. Gießen, den 23. Februar 1895. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Wolff, Regierungs - Assessor. Deutscher Reichstag. 44. Sitzung. Freitag, den 22. Februar 1895. Die Beratung der Tabaksteuer-Vorlage wird fortgesetzt. Abg. Basfermann (nll): Ein Thetl meiner Freunde und ich selbst find nicht der Ansicht, daß, wer d'e Miliiäroorlage bewilligt hat, nun auch die Tabaksteuer annehmen müsse. Schon bet Berathung der Militärvorlage wuide ja darauf hingrwtesen, daß deren Kosten eecntucfl durch höhere MatrtcularbeitrLge zu betten seien. Vorliegende Steuer widerlpitcht aber vor Allem der Zusage, daß jene Kosten auf die letstungsjaoigen Schultern gelegt werden sollen. Wie die Steuer geplant ist. wild sie hauptsächlich den ärmeren Tbeil des Tabak consumtrenden Publikums, loroie auch die kleinen Producenten und die A>beiter tuffen. Zur Dickung der Kosten der Mtlitärvorlage bedarf es auch «ar nicht der Tabaksabrikatsteuer. Weshalb beschreibt man nicht den Weg der dtreclen R>ichssteuern? Daß bte Annahme der Vorlage einen starken Konsum Rückgang zur Folge haben wirb, ist sicher, denn eine Mehrbelastung von 30 Millionen Mark würbe da« rauchende Publikum nicht tragen können. Die Vorlage würde eine Monopolisiiung des Tabakhantels in wenigen Händen im Gefolge baden und so der Einiüh.ung des Monopols Vorschub ktflcn. Auch steht der Vorlage bas Bedenken entgegen, daß die Fabrikat- steuer sich beliebig würde emporschrauben lassen, so daß das Tadak- geroerhe doch nicht zur Ruhe kommen würde. Daran, daß umfangreiche Arbeiter Entlassungen staitfinden würden, rst nicht zu zweifeln. Und dieses Unglück wird um so größer fein, als e« bei den j tz'gen Verhältntsien sehr schwer s.tn wird für die Entlassenen, irgendwo anders unterzukommen. Und nun die Wt'kung auf die kleinen Betriebe! Den großen Betrieben wird die Steuer nichts schaden, um so mehr den kleinen. Wird die Vorlage Geletz, so wird eine Reihe von Existenzen sofort aufhören, und das wäre um so bedauerlicher, als gerade innerhalb der Tabakindustrte ein ununterbrochenes Aus- steigen der Existenzen von unten nach oben, vorn Arbeiter zum kleinen hausindustriellen Unternehmer, ftattfindet. Tie Fadrikal- fieuer würde unf-ren Tabakbau ebenso gewiß schädigen, wie es gewiß ist, daß der Verbrauchs-Rückgang hauptsächlich den inländischen Tabak treffen wüide. Zu befürchten ist auch, daß auf Kosten unseres inländischen Rauchtabaks der Verbrauch von Cigaretten und von fremdländischem Rauchtabak in kleinen Pfeifen zunehmen wird. Zur Erzielung von Mehreinnahmen aus dem Tabak halte ich nur den Weg einer Zollerhöhung für geeignet. Auf diesem Boden bin ich auch mttzuwtrken bereit. Abg. Dr. Schädler (Centr.) lehnt eine Reichseinkommensteuer ab, will aber den Gedanken einer Reichserbschasissterier trotz aller fi'.bcraÜDen Bedenken nicht abweisen. Wenn Abg. Graf Holstein von einer Bier steuer sprach, so hat StaatSsecretär Graf Pofadowsky schon zutriffenb darauf hingewiesen, daß alsdann die süddeutschen Staaten Höhere Aversen zahlen müßten. Das kommt dann auf ba^ isilbe heraus, als wenn sie höhere Matrikularbeiträge zahlen müssen. Die Vorlage anlangend, so sind auch diejenigen meiner Freunde, die der Tabaksabrikatsteuer freundlich-r gegenüberftehen, als Abg. Müller Fulda, nicht geneigt, sich auf die Vorlage festzu'egen. Jedenfalls hat dieselbe gegen die früheren viel Vorzüge, allerdings muß eine stä tere Erhöhung des Zolls eintreten, um den einheimischen Tabatflbau zu stützen. Die Arbeiterfrage wird in der Commission eingehend zu prüfen fein. Es robb ba auch zu untersuchen fein, inwieweit in Erwartung ber Vorlage bereits eine U-berproduction ftattgefunben hat. bte auch bei Ablehnung der Vorlage Arbeiter- mtlassungen zur Folge haben müßte. Seor zu erwägen ist, inwieweit ein stärkerer Schutz für die Kleinbetriebe geschossen werden kann. Wir lehnen die Vorlage nicht pure ab, weil ein b ffereS finanzielles Verhä tniß zwischen Reich und Einzelstaaten geschaffen werden muß. Aus diesem Grunde stehe ich auch persönlich der Vorlage sympathisch gegenüber. Herzog!. Sachfeu-MeiningenscherBundesbevollmächtigter Staatsminister Dr. v. Heim legt eingehend die Nothwendigkeil einer Ver- «rehrung der Retchseinnabmen im Hinblick auf die Fmanzverhältnisse ber Einzelstaaten dar. Die Matrikularbertiäge dürften die Hebet: Weisungen nicht überschreite», wenn nicht die Einzelstaaten, insbesondere die Kleinstaaten, die ein wichtiges Bindeglied Im Reiche bildeten, schwer geschädigt werden sollen. Abg. Pöhlmann sRetch?p) begrüßt im Gegensatz zu vielen seiner Freunde, die von der oorgescvlagenen Fabrtkalssteuer eine große Benachthetligung der Production besürchten, die Vorlage mit Freuden. Mildere dieselbe doch die für den deutschen Tabakbau so lästigen Controlbestimmungen. Allerdings sollte der Bedarf nicht durch den Tabak allein, sondern auch durch Heranziehung des Bieres in Form von Malzsteuer gedeckt werden. Abg. ©aller (fübb. Volksp): Meine Partei ist eine Mittel- liandspartei unb muß beshalb eine Vorlage ablehnen, welche wie Liese ben Mutelstanb schwer schädigt. Die Vorlage schneibet Hef in daS gewerbliche Leben e», daß die Regierung jetzt den Entschluß nur noch erwägt, den Belagerungszustand zu verhängen. Es wird befürchtet, daß Stambulow und RadoSlawow mit Hilfe eines ThetlS der Armee einen Putsch in Scene setzen. Alle Präfecten haben Anweisungen erhalten, die strengsten Maßregeln zur Unterdrückung der Opposition zu ergreifen. Cocofci ttttö Vietze«, den 23. Februar 1895. • * Kirchliche Dienstnachrichl. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem evan- gel'schen Pfarrer Ernst Büchner zu Ober-Saulheim die erledigte evangelische Pfarrstelle zu Selters im Dekanat Büdingen zu übertragen. * • Reue Eisenbahndirectiouen. Die unterm 14. December 1894 sanctionirte neue Berwaltungsordnung für die preußischen Staatßbahnen ist im „Reichsanzeiger" veröffentlicht worden. Danach tritt die bisher unter der Kgl. Eisenbahn-Direction Hannover stehende Main-Weser-Bahn zu einem Theil unter die neu errichtete Direction Caffel, zum anderen Theil unter die Eisenbahndirection Frankfurt a. M. von der letzteren werden in Zukunft folgende Strecken verwaltet: Kalk- Betzdorf—Gie ßen, Siegburg—Derschlag, Derschlag— Bergneustadt, Osberghausen—Wiehl, Wissen—Morsbach, Grünebach—Daaden, Dillenburg—StraßeberSbach, Dillenburg—Auguststollen bczw. NicolauSstollen, Troisdorf— Horchheim—Frankfurt a. M., Engers—Siershahn—Ao, Grenzau—Höhr - Grenzhausen, Limburg — Altenkirchen, Siershahn—Staffel, Lollar—Wetzlar, Wetzlar — C ob lenz, Welburg—LaubuS Eschbach, Wiesbaden—Dietz, Hohenrhein—Oberlahnstein. Kurve—Wiesbaden, Wiesbaden- Biebrich, Höchst—Soden, Frankfurt—Homburg, Homburg— Usingen, Sachsenhausen—Offenbach, Frankfurt—Bebra, L o l lar—Gießen—Bockenheim, Friedberg— Hanau,Elm— Landesgrcnze, LandeSgrenze—Gemünden, Bronzell—Gersfeld, Götzcnhof Tann, Urbach—Troisdorf. Die Strecke Lollar— Vaffel tritt in den Bereich der Eisenbahn-Direction Caffel. • • Kuofiverein. Der Ausstellung im ThurmhauS am Brand sind siebenundzwanzig neue Gemälde zugegangen. Wir werden ersucht, auch an dieser Stelle mitzutheilen, daß den in 1895 neu beigrtretenen Mitgliedern, deren Mitglieds- karten von Darmstadt noch nicht eingetroffen sind, dessen- ungeachtet gegen Angabe ihrer Namen beim Aufwärter der freie Besuch der Ausstellungen jederzeit ermöglicht ist. Die „Elbe" WohlthätigkeitS Vorstellung fand gestern Abend — wie wir mit Genugthuung feststellen können — *or ausverkauftem Hause statt, obgleich sich mit wenigen Ausnahmen allein die Gießener Bürgerschaft betheiligt hatte. Die verschiedenen Aufführungen fanden den lebhaftesten Beifall, den sie auch in jeder Bestehung verdienten. Wohlth-tigkeitSVorftellung. Zum Besten der Näh- Abende für Unbemittelte am 28. Februar 1895. Unsere bereits früher gemachten Notizen, die sich fast lediglich auf die schauspielerischen und gastronomischen lieber« raschungen beschränkten, wollen wir heute insofern ergänzen, alß wir mittheilen wollen, daß auch die edle F,au Musika voll und ganz zu ihrem Recht kommen soll. Nicht allein 1 unsere vortreffliche RegirnentScapelle wird unter der Leitung deß Herrn Musikdirector» Krauße conccrtiten, sondern auch der Gießener Zitherkranz, einer unserer leistungsfähigsten < Zithervereme, hat sich bereit erklärt, feine geübtesten Mit- 1 glieder zu entsenden Wir glauben nun, daß gerade die । Betheiligung des geschätzten Zühervereine» große Freude erregen wird; in unserer Gegend wird da» Zitherspiel leider nur sporadisch gepflegt und nicht viele Besucher der Wohl- thätigkeitS-Borstellung werden einen Eoncertvortrag von einem Ensemble geübter Zitherspieler gehört haben. Besonders erwähnen wollen wir noch, daß auch die musikalischen Genüsse in uneigennützigster Weite, lediglich au» Freude an dem Liebeßwerk Mitwirken zu können, dargebracht werden. •• Wiederholte Warnung. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß da» aus Fastnacht übliche Erbsenwerfen nach dem R.-St.-G. strafbar und die Schutzmannschaft angewiesen ist, strengsten» gegen die Uebertreter vorzugehen und Anzeigen zu erheben. " Wegen Betrug» und Tiebstahl wurde gestern ein Arbeiter verhaftet. Derselbe hatte in einer Winhschast gut gefrühstückt und sich dann unter Mitnahme eines Lcder- Ranzenß mit Inhalt heimlich entfernt, ohne feine Zeche zu bezahlen. •* Wahrend bei Feuerwehtfeste» im August v. I. wurde ein Kutscher, welcher an seiner von zwei hiesigen Feuerwehrmännern besetzten Kutsche die vorschriftsmäßigen Laternen nicht angebracht hatte, wegen der daraus entstandenen Widersetzlichkeit gegen die Polizei verhaftet. Gegen den Kutscher war Anklage wegen Widerstandes, gegen die Feuerwehrleute wegen Bethülfe dazu erhoben worden. In der gestrigen Sitzung des Schöffengerichts wurde der Kutscher zu 3 Wochen und 5 Tagen Gefängniß verurthetlt, die beiden Feuerwehrleute, welche in guter Absicht »ntcivenirt zu haben vorgaben, zu je einer geringen Geldstrafe verurtheilt. ♦* Der demuächstige Leiter des hesfischen Bolksfchulweseul, Herr Oberschulrath I)r. Heinrich Ei sen h uth, steht im kräftigsten ManneSalter, er ist 43 Jahre alt. Seine erste Brr- Wendung im hessischen Schuldienst fand, wie da» „D. T." berichtet, im Jahre 1873 an der Realschule zu Darmstadt statt, von wo er bald darauf nach Laubach, an das damals dort vom Grafen SolmS Laubach gegründete später verstaut- lichte Gymnasium überging. Von 1877 bi» 1880 war der Genannte dann Rector der Darmstädter Knabenmittelschule, von 1880 bis 1892 Director des Schullehrerseminars In Alzey. Nach der Pensionirung des Herrn Wulckow wurde ihm im Jahre 1892 die Leitung der höheren Mädchenschule in Darmstadt übertragen. Der neue Director hat sonach den größten Theil seiner seitherigen Lehrthätigkeit im theil» mittelbaren, theils unmittelbaren Dienste der Volksschule zugebracht. **-h. Bismarcks Geburtstag in Frankfurt a. M. In Frank- furt veranstalten die nationalliberalen Freunde B'SmarckS zu dessen 80. Geburtstag zwei großartige Festabende im Saalbau und zwar am Samstag den 23. und SamStag den 30. März. Der erste Abend wird von der National- liberalen Vereinigung Nordwest veranlaßt und schließt ein F estco nce rt vom höchsten musikalischen Werthe ein; eß wird ausgesührt vom vollständigen und verstärkten Karlsruher Hoforchester unter Felix Mottls genialer Leitung, sowie unter Mitwirkung der Großherzoglich Badischen Hofopernsängerin Frau Mo t tl-St a nd h ar t n er und des Badischen Kammersängers Herrn Fritz Plank. Das Programm enthält folgende Nummern: 1) Huldigung»- marsch von R. Wagner. 2) Drei Lieder von Mozart. 3) Vorspiel zum zweiten Act der Oper Jngwalde von Schillings. 4) Wotanß Abschied und Feuerzauber auß Walküre von R. Wagner. 5) Charfreitagszauber aus Parsifal von R. Wagner. 6) Gartenarie aus FigaroS Hochzeit von Mozart und 7) die Eroica-Symphonie. Nach dem Concert, das schon um 7 Uhr beginnt, kann bequem heimgereist werden. Da der Kartenverkauf in Frankfurt schon begonnen hat und natürlich großen Absatz findet, ist hiesigen Musik- und Bismarck- freunden sehr zu empfehlen, umgehend sich mit Karten zu versehen. Bestellungen nimmt Herr Ernst Chalier (Rudolphs Nachfolger), Musikalienhandlung in Gießen, gerne entgegen. (Siehe übrigens die heutige Annonce im Jnseratentheil.) — Der zweite Festabend gehört dem Commers mit reichhaltigem Programm und wird von der nationalliberalen Vereinigung Nordwest und dem nationalliberalen Wahloerein gemeinsam veranstaltet. Auch soll eine Gedenktafel an dem Hause in der Eschenheimer Gaffe, in welchem Bickmarck als Bundes- gesandter wohnte, angebracht werden. ’* Von hesfischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Taglöhner Adam Pfeffer aus Nieder Asphe von der Staatsanwaltschaft in Gießen wegen Diebstahls; Arbeiter Franz Weiße auS Gahlenz, Amt Flöha, zuletzt in Butzbach, von der Staatsanwaltschaft in Gteßen wegen Unterschlagung. Niederweifel, 21. Februar „Die Lieke höret nimmer auf", so konnte man auch am Montag sagen, alß ein hiesiger Bewohner, welcher bereits im 73 Lebensjahre steht, seine 29 Jahre alte Braut zum Traualtar führte. Eberstadt, 21. Februar. Unser früherer Bürgermeister Herr PH. Gör lach IV. feierte dieser Tage daS Fest der goldenen Hochzeit. Seligenstadt, 20. Februar. Bei der durch daS Thau- wetter der letzten Tage ermöglichten Oeffnung der Kar- tosselgruben auf dem Felde ergab sich leider, daß in manchen Lagen 60 bi» 70 pCt. der Kartoffeln der Fäulniß und Kälte zum Opfer gefallen find. Die Bauersleute hatten nämlidj im Herbste wegen der niedrigen Preise größere Mengen Kartoffeln zur Schweinemast aufbewahrt und wegen Kellermangels vergraben. E» macht fich infolge diese» liebel- standeS bereits ein bedeutendes Steigen der Kartoffelpreise bemerkbar. Darmst. Ztg. Vom Odenwald, 18. Februar. Die seit Wochen bei un» herrschende große Kälte hat unserem Witdstande bedeutenden Schaden zugefügt. Im fürstlich Leiningschen Wildpark bei Ernstthal wurden allein bi» jetzt 105 Stück tobte» Wild aufgefunden. Mainz 2J. Februar. Die hiesigen ,9?. Nachr." berichten einen Fall von Solbatenmißhanblung. Der . Unteroffizier Schneeberger vom Hafarenregiment Nr. 18 soll einem Rekruten aus Hosheim (Taunus) eine Pferdedecke, an bei. fich eine Schnalle befand, in das Gesicht geschlagen haben, wodurch ein Auge sofort außlief und da» andere derart verletzt wurde, baß man auch den Verlust diese» Auges befürchte« muß. Strenge Untersuchung ist emgeleitet und der Unter» affiner in Halt genommen. Gesoudhcitszoftaud uud Sterblichkeit der Ltadt (Sieben im Jahre 1894. ES verstärken im Berichtsjahre in der Stadt Gießen hn (Vm|. vermehrten Bevölkerung der Stadt Gießen, eine Sterbeziffer von 23,29 vom Tausend. Wenn auch diele letz'erc an sich niedriger ist, al» in den vier oorauS^egangenenJadren (1893 : 31,65 •/ e), lo erhält man doch, wie die» früher schon öfter heroorgeboben worben ist, eine richtige Vorstellung von den Sterbeverhältnissen und dem Gesundheitszustand der Stadt Gi-ßen, so.'ie einen nötigeren Vergleich mit anderen Städten unseres L'a, de» erst dann, wenn man die Ortsfremden abrechnet, und stellt sich lo die Sterb,zffcr bet 290 Sterb fällen OrtSeinhelmiicher auf 13,12 oom Tausend; ein so günstig » Verhältnlß, rote dasselbe gleichfalls m den vier oorauSaeganaenrn Jabren nicht gerotfen ist, da die gleiche BerhSltnißzahl 19.00, 17.01, 15,64 und 18,76 %©, auf die jeweilige Bewohnerzahl der Stadt berechnet, für die Jahre 1890—1893 betrug. Von den 290 LterbtälltN OrtSeinheimlscher, welche wir hier in der Folge allein in Betracht ziehen, waren 71 ftlnber unter einem Jahre, 58 solche von 2—15 Jahr.n, 104 Erwachsene von 15—60 Jabren und 57 über 60 Jahre alte Personen. In allen vier «lietl» floh' n war die Zahl der Sterbfälle eine zum Theil wesentlich geringere als im Durchschnitt der Doraufg-gangenen Jahre. Von den einzelnen JahrcSmonaten halten der Januar mit 32, März mit 29 und Juli mit 28 die meisten, November, December und August mit 17, 20 und 21 die geringste Zahl der Todesfälle. Ansteckende Krankheiten sind verhältnißmäßla wenig zahlreich und günstig aufgetreten. Influenza bestand von December 1893 her noch fort und bewirkte im Januar noch 5 ärztlich constatirte Todesfälle; an Malern fand, roie auch im ganzen Kreise, kein Sterb- sall in der Stadt Gießen im Berichtsjahre statt. Scharlach verlief bei einer verhältnißmäßla größeren Zahl von Erkrankungen sechsmal tödllich. Diphtherili» brachte 21 Sterbsälle, darunter 15 in den ersten sechs JahreSmonaten, während in der zweiten Jahreshälfte das Auftreten der Krankheit ein sehr viel weniger zahlreiches und auch mi dereS war. An Rose wurden 5 Sterbsälle, in Folge des Wochenbettes, jedoch nicht an Kindbettfieber ein Sterbfall gezählt Keuchhusten und Unterleibstyphus haben Sterbsälle bei OrtSein- heimlfchen im Berichtsjahre nicht herbeigeführt; ein als epidemische Genickstarre gemeldeter Sierbsall bei einem Schuler blieb vereinzelt. Von sonstigen bemerk, ntzwerthen Äranfbeitm hatten Lungen schwindsucht 42, Tuderculose anderer Organe 16, Lungen Entzündung und andere entzündliche Erkrankungen der Athmung» Organe zulammen 39, Gehirnschlagfluß 13 und Erkrankungen d.S Herzen» 10 Sterbsälle zur Folge. Die Zahl der Brechdurchfälle bei Ämoern mit 17 war eine gegenüber dem sonstigen Vorkommen und bei der doch nur mäßigen Sommerwärme hohe; 13 davon kamen auf die Monate Juli«September. Neubildungen und AlterSkrankheiten wurden 16 und 10 Mal alS Todesursache bezeichnet. An sonstigen benannten Krankheiten starben 59 und an unbekannter Krankheit 6 Personen. Viermal ist der Tod durch UnglückSsälle und 10 Mal in Folge von Selbstmord eingetreten. Gießen, den 21. Februar 1895. Großherzogliches KreiSgesundheiisamt. Permijcbki. * Köln, 22. Februar. Die Nachrichten vom Ober- rhein und den zugefrorenen Nebenflüssen bestätigen, daß fich bei stetem Steigen des Wasser» die Eisdecken bedeutend gehoben haben. Falls der Rhein nicht bald aufgeht, stehl gefahrdrohender Eisgang zu befürchten. Ueberall werden Schutzmaßregeln getroffen. In gleicher Gefahr befinden fich die Orte am Niederrhein, wo daS Rhetnet» fest- geschlossen bis oberhalb Wesel steht. * Altona, 22. Februar. Der Gastwirth Breitrück wurde wegen Ermordung des Knaben Raczka vorn Schwurgericht zum Tode verurthetlt. * Rybnik (bei Markiowttz), 22. Februar. Sieben Schulkinder find auf dem Rückwege von der Schule erfroren. Eng umschlungen wurden die Leichen im Schnee aufgefunden. * Budapest, 22. Februar. Der bei der Gräfin Karolyi jüngst eingebrochene Räuber, welcher Juwelen und eine Geldsumme stahl, wurde in der Person deS Handelsakademiker» JurkovicS in Sluhlweißenburg verhaftet. * Venedig, 22. Februar. Der hiesige FinanzwSchter Marfiglieni erschoß mittelst seines Dienstgewedre» au» Rache seinen Brigadier Cacciabua und bann sich selbst. • vriesmarkea Automaten sollen auf den Berliner Bahnhöfen, in WirthSbäusern, sowie an den Selter Sbudea angebracht werden. Diele Äurrmaten haben je drei Einwürfe, die nur für Zehnpfenntgstücke eingerichtet find. Der erste Einwurf liefen Postbriefmarken, der zweite Packet- sabrt-Briefumichläge und Karten, der dritte einen zusammen- steckbaren Federhalter mit Bleistift und präparirter Feder. • Sinen originellen Brief, ter weiteren Kreisen bekannt gegeben zu werden verdient, erhielt em Lehrer au» der Umgegend von Stolzenau (Beziik Bremen) von dem Vater einer seiner Schülerinnen: „Liber her lerer! Al» unter SofÜ heute Midag so späht au» die ichuhle körnt, da frache Ich Sie, wo das kamt, daß Si lo ipäht kamt. Sie sacht, Sie hatte Nachsiezen must, w-il ©ic den kölnisch von Papilon ntch gewust hatte. Hatt-.n Ste Mir gelrocht, Ich hatte e» auch nid) Hersachen gefönt, da» Ste darum Eine Halbstun hat Nachsiezen gemust, da» Wahr nid) Recht von Ihr. Wen Meine Kinder Dum sind, da kennen sie nid) vor. Wenn Sie aber noch Mal vor solchen Unsihn Nachsiezen lassen, so würde ich gleich zum Herrn Pastur gehn uod mal stachen, ob Sie darum um tone Kleinigkeit Nachfiezen lassen dürfen. Liber her lerer Härzliche Grüle von Ihren N. N." "'»> Sir. i» ,, ! »'N,&1,8 ^-,Z'7d e uni> 129 e? 'nen, bf, lnM t ?,ßrid£ Ak Mn 23,2$ /o2’ f° erhalt vsü ift, rint n "b Tesuvd- J#en Nutt mit n van die Otl§, .'«»Ä 1 J® 1° flunfllgrg ■ DoraiiftQfflopQfn * 19,00, 1701 W btt Siabt d^ Ä4c "Mitt in 5»tt unter einem lö)Knt non 15-60 Jjjtai Dlerülter?.- ^ell welmtlli 6, ® Iahte. ötr Januar mit 32 wember, December 'I ott tobrtfMe, la wenig zabireich December 1893 hn htiich conitaihit Mt, Irin Tterb-. ^bartad) oetliej mrantungen sechs-. le, barunter 15 In er zweiten Jahres- weniger zahlreiches SterbfäHe, in Folge ein Sterbsall gezihll bfäQe bei Orlsein- , ein als evidemlsche ihr blieb vereinzelt, en batten ßungtn: >, Lungen-Enizün- Alhmungs Organe ungtn henens ix Wt btlRinbern mmen unb bei der loon tarnen auf bk d Hlterttrantbellen chnel. Sn sonstigen ibdannla fcaiM Äsiüe unb 10 M tsunbhtltsamt. btto vom Ober« >ll bestätigen, baß Eisdecken be< 3 nicht halb ans- Lichten. Ueberoff Archer Tesch bc- das RheineiS sü' wirth ®rdtrüd Cjfa vom Schwur' ar, Sieben Schul« Wie erfroren. fm Schnee aus- er Greisin Karolvi en unb eine Gelb' ^nbesSakadkwiktls yss «btn H "1 ®” er jiwi« . einen »tapariet« 8'b1' ’n Streifen bet««" -S «“ L'« 'f 3 n,f =»* 3®<> ich D.ot;,n so würde ezenl°^ & ial V* Liber >ssen dürfe»' , 9?/ Cfteratur «nd Arinft. — Wir glauben tm Interesse unserer Leser zu handeln, wenn wir !te hierdurch aus ein hervorragendes Werk aufmerksam machen, daS soeben aus dem Emil Noth'schen Verlag in Gießen hervor- gegangen ist. Wir meinen die UmgebuttgSkarte vo« Gieße«. Dieselbe ist von A. Wämser im Waßftab von 1:20,OOO entworfen xnb in lOfarbigem Druck bergestellt. Sie besteht aus 4 Blättern mtb deckt aufgezogen eine Fläche von 125/155 Clm. Es ist dies eine GrSße, die eS gestattet, selbst geringe Abweichungen des Terrain« zur Darstellung zu bringen. WaS aber biefe Karte vor allen anderem vortheilhoft auSzeichnet, ist die Verbindung einer geradezu genialen Darstellung der TerrainverhSltntsse in Verbindung mit gleichzeitiger Lohenschichten - Darstellung. Es ist so ein Kartenbild entstanden, das die ungethe.lte Anerkennung aller Fachmänner und auch die Empfehlung Groß- herzoglichen Ministeriums gesunden hat. Wie aus der Vogel- perspective überschaut man mit einem Blick die ganze Bodengenaltung der Stadt Gießen mit ihrer Umgebung auf 3 Stunden im Umkreis. Richt allein Höhen und Thäler, sondern auch Lgndstraßen, Wege, Eisenbahnen, W-sserläufe 2c. kommen mit einer Klarheit zur Anschauung, die Bewunderung erweckt und selbst weniger Geübten es ermöglicht, sich mtt Leichtigkeit zurechtzufiaden. Eine solche Karte durste in keinem Klassenzimmer hiesiger Lehranstalten, in keinem Bu'eau, in keinem Geschäfishause fehlen. Der Preis eines Exemplare« von 12 Mk. — auf Leinwand aufgezogen mit Rollstäben 20 Mk. — muß — in Anbetracht der sehr erheblichen Herstellungskosten wirklich guter Kartenwerke — als sehr mäßig bezeichnet werben. r. — -Deutscher Soldatenhort", tllustrirte Zeitschrift für das deutsche Heer und die Marine. Herausgeber: General-Lieutenant z. D. H. d. Below. Preis pro Quartal 1.80 Mk. Verlag von Karl S i e g i 4 m u n d. Berlin W., Mauerstraße 68. VI. Jahrgang Heft 13 erschien soeben. — -Reueste Erfindungen und Erfahrungen" auf den Hc bieten der practtschen Technik, Electrotechnik, der Gewerbe, . Industrie, Chemie, der Land- und Hauswirthschaft rc. (A Hartlebens Verlag in Wien). PränumerationSpreis ganzjährig für 13 Hefte franco 7.50 Mark. Einzelne Hefte für 60 Pfg. in Briefmarken. — Diese gewerblich technische Zeitschrift,welche in ihrem zweiundzwanzigsien Jahrgang erscheint, verfolgt nur rein practische Zwecke. Die Mitarbeiter find nur Männer der Praxis, welche am besten die wirklichen Bedürfnisse der Techniker und Industriellen zu etmeffen versieben. Die Zeitschrift, reich an Originalbeilrägen und constructiven Ab- hildungen, bietet einen vollständigen UeberbUck über alle Fortschritte itn gewerblichen Leben. Besonders werthvoll erscheint es, daß in dieser Zeitschrift immer practische Wege zu neuen Erwerbsarten, »erb.fierte Arbeitseinrichtungen und practische Anleitungen zur Er- bSbung der Concurrenzsähigkeit gegeben werden. Dadurch empfiehlt sich dieselbe von selbst für jeden VorwärlSstrtbenden. Technische Fortschritte. — Leder in eine hornartige Masse zu verwandel«. Biigout in Paris entfettet zu biesem Zwecke das Leder zuerst mit dünner Sodalösung bei 75 Grad C-, wäscht es aus und kocht c8 eine Viertelstunde lang mit Boraxlösung, wobei das verdampfte tön ff er ersetzt wird. Hierauf läßt man es in der Boraxlösung erkalten •mb trocknet es an der Luft. Das Leder wird hierdurch bornartig, hart, nicht brüchig, läßt sich schneiden und zeigt sich ähnlich dem kelluloid. — Ueder die Reinigung von Nlckelgegenstättde«. Gegenstände aus Nickel laffen sich, wenn sie nicht sehr gut pobrt sind, im Allgemeinen schwer reinigen. Doch ist nach dem „Bayr. Jnbusirie- mnd Gewerbeblatt" jetzt eine neue 2h t der Reinigung von Nickel- gegenständen erfunden. Dieselbe besteht in dem Einlegen des Gegenstandes In eine Mischung aus 50 Thetlen Alkohol und einem Tbeil Schwefelsäure. Nach 5 bis 15 Secunden nimmt man ibn heraus, wäscht mit Wafier, spült mit Alkohol nach und trocknet mit Leinwand. Selbst gelb oder fleckig gewordene Nickelwaaren sollen auf diese Weise wieder wie neu werden. — Eine neue BeleuchtungSart durch eine« GaSofe«. Eine wichtige Eifindung tm BcleuctUungvwrsen soll nach einem Berichte d. L. Tgdl. ein Kahlaer, Namens Eisenach, gemacht haben. Derselbe conftruirte einen ungefähr 2 Eubikmeter großen Ofen, in weichem ein Gas erzeugt wird, welches eine immense Leuchtkraft besitzen soll. Das Gas wird wie Kohlengas in eiserne Röhren geleitet. Der Druck wird durch ein einige Gentner schweres Gewicht hergestellt. Der Apparat functionlrt vollständig geräuschlos, und der Raum für die Anlage ist ein nur geringer. Da weder eine Feuerungsanlage, noch sonst eine mechanische Kraft dabei nöthig ist, so kann her Apparat Überall im Haufe Aufst.llung finden. Der Preis des Brennftofies bei einer circa 50 Kerzen starken Lampe beträgt pro Stunde ungefähr P/s bis l®/< Pfg. In dem Geschäft seines Vater« hat der Erfinder einen Apparat aufgestellt. Allerdings mutz erst ■bgemartet werden, ob sich diese neue Erfindung auch wirklich bewährt. — Wasserdichte «leider oder Ze«ge herzufiellen. Man nimmt zwei Pfund Alaun, das man in emem Eimer Wasser auflöst; tn einem andern Eimer löst man zwei Pfund Bleiesstg. Beide Klüsfigkriten werden bann gemischt und eine Zeitlang in Ruhe gelassen, wobei sich schweselsaureS Bleioxyd niederschlSgt. Dann wi d die Flüsfigkeit behutsam abgegossen, sodaß der Bodensatz ganz zurück- ‘ bleibt. Diese Flüsfigkeit dient zum Wafierdichtmachen der betreffenden Kleidungsstücke oder Zeuge, indem man solche darin einweicht. Man nimmt hierauf den Stoff heraus, durchknetet ihn einigemal und hängt ihn dann zum Trocknen, womöglich in freier Luft, auf. Verkehr, Land- nnd Volkswirthschnfi- Gletz««, 23. Februar. Marktbericht. Aut dem heutigen »ochenmarkt kostete: Butter pr Psd. x 0.80 -0,90, Hübner er pr. Stück 6-8 4, Gänseeier pr. St. 14—16 H, Käse vr St. 4-8 4, jr5fernt' e vr. 6t* 3 4, irbicr pr. Ater 18 A, Linsen pr. Utter 30 A, Tauben pr. Paar X 1,00-1,30, Hühner pr. Stück X 1,40 bi» 1.70, fcotatv pr. Stück x 1,40- 1.80, Ochfeufieisch pr. Pfd 74 bi« 78 X «uh. u. Rindfl. pr. Pfd. 66-70 ^,Schweir. fleisch pr. Pfd. f 64—72 A, Kalbfleisch pr. Pfd. 64-66 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 60—70 Kartoffeln pr. 100 Kilo 5,00 X, Weißer' vr- Eck Zwiebeln pr. Eentver 5,00-5,50 X, Milch per Liter 16-20 — Versuche, die Leuchtkraft des Petroleums zu ver- deffer«. Gegenüber der großen Eoncurrenz, w.lche das Gaslicht unD Gasglühlicht, sowie neuerdings auch das electrtsche L'cht an vielen Orten der Petroleumlampe bereiten, ist es dringend geboten, die Leuchtkraft der Petroleumflamme zu vermehren. Diese Bestrebungen find aber nicht leicht durchzuführen, da sich die chemischen Etgenscha tcn des Petroleums fast gar nicht ändern lassen und nur durch größere Reinheit desselben besten Leuchtkraft erhöht werden kann. Als Zusätze, die tm Petroleum gelöst und mtt diesem verbrennend erhöhend auf die Leuchtkraft wirken, haben sich nun aber doch Kampher und Naphthalin erwiesen und tritt durch einen solchen Zusatz eine wesentliche Derthcuerung dieses Brennstoffes ein. In neuerer Zeit werden auch Mischungen von verschiedenen Salzen, so z. B. eine unter dem Namen »Petrolith", angeboten, die, in den Ballon der Lampe geschüttet, die Leuchtkraft steigern, sowie das Rußen der Flamme und das Schwitzen der Glasbehälter verhindern sollen. Da nun aber derartige Mischungen sich weder im Petroleum lösen, noch sonst eine chemische Veränderung desselben hervorzurufen im Stande sind, so muß von Verwendung derartiger Zusätze abgerathen werden. Der einzige Nutzen, den solche Zusätze bringen könnten, würde nur darin bestehen, daß etwaiges schlecht gereinigtes wasser- und säurehaltiges Petroleum entwässert und entsäuert werde, da die Mischungen Kochsalz und Soda enthalten. Dies erreicht man aber auf billigere Weise, wenn man Kleinigkeitlm dieser Salze in das Aufbewahtungs- gesäß des Petroleums gitbt. Von Frankreich aus wird aber jetzt ein Zusatz von 1 pEt. Amylacetat zum Leuchlpetroleum empfohlen. Durch diesen soll nicht nur die Famme weißer brennend werden, sondern es soll auch eine Verdeckung des unangenehmen Geruches stattfinden, da Amylacetat einen angenehmen Fruchtgeruch besitzt. Dieser Versuch, das Petroleum zu verbessern, ist sehr der B-achtung werth, doch sei dabei hervorgehoben, daß solche Versuche nicht fahrlässig von den Consumenten selbst, sondern nur von Technikern, Chemikern u. f. w. unter Beachtung geeigneter Vorsichtsmaßregeln gemacht und erst nach Erprobung an dem in den Handel gebrachten Petroleum angewandt werden dürfen. Brodpreise vom 24. Februar bis 10. März 1895. Der hiesige« Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......24 Pfg. bei Carl Wallenfels II......25 „ „ L. Kämmerer.......23 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......48 * bei Carl Wallenfels II.......50 „ „ L* Kämmerer.......46 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod......22 " bei L. Kämmerer, Emil Noll unb Gg. Keil . 21 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod......44 * bei L. Kämmerer, Emil Noll und Gz. Keil . 42 , 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot)......20 ' bei L. Kämmerer, Emil Noll, und Gg. Keil . 19 „ Roggen-Schwarzbrod bei Ernst Muth 19 . 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot»......40 „ bei L. Kämmerer, Emil Noll unb Gg. Keil 38 Roggen-Schwarzdrob bei Ernst Muth u.W.Amenb . 38 „ Der auswärtigen Bäcker. 1 Kg. (2 Pfb.) Weißbrob bet Aug. Deibel von Wieseck 22 Pfg. bei W. Weitzel von Lang Göns 20 „ 2 Kg. (4 Pfb.) Weißbrob bei Gg. An t. Heuser von Gr.^Linden 36 „ L Schmlbt von Gr. Linben 38 „ W. Weitzel v. Lang-Göns 40 „ 2 Kg. (4 Pfb.) Schwarzbrot) bei Gg.A.Heusero.Gr.-Linden 34 „ L. Schmidt v.Gr.-Llnden unb Joh. Kb. Belte v. Ktrch-GLnS 36 „ W. Weitzel o. Lang-Göns u. F. Schön v. Ruttershausen 38 „ Aug. Deibel von Wftscck, u. W. Steinmüller v. L -Göns 40 „ 3 Kg. (6 Pfb.) Schwarzbrot, b. Balth. Christ Ww. v. Wieseck 60 „ Der Brodverkäufer. Dieselben Preise wie bet ben Bäckern. Gießen, ben 23. Februar 1895. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Wolff, Negierungs-Affeffor. Schiff-nachvichten. — Der Postdamvfer „Noorbland" der „Red Star ßtnte* ta Antwerpen ist laut Telegramm am 20. Februar wohlbehalten te Rewyork angekommen. — Der Dampfer „Pennsylvania* der „Red Star ßtnte* in Antwerp en ist laut Telegramm am 20. Februar wohlbehalten in Philadelphia angekommen. aus den Stan^csamt»rcgifirr« der Stadt «ietzea. Aufgedoie. Februar: 20. Richard Otto Camilla Trapp, LehramtSastefior dahier, mit Helene Maria Johanna Eugenie Gwinner zu Darmstadt. e»hefchttetz«uge«. Februar: 20. Karl Herr, Dienstknecht, Wittwer dahier, mit Maria Schmidt hierseldst. 20. Julius Max Rehlaff, Kaufmann, Wittwer zu Hamburg, mit Emilie Maihllde Maiie Dreh, geb. Block, dahier, Wittwe des Arztes vr. Johann Heinrich Christian Karl T' tz. 20. Oskar Theodor Kanold, Schutzmann zu Darmstadt, mit >a Hermine Barbara Zwesch hierseldst. 21. Philipp Ernst Lu> uig Faulsttch, Fußgendarm dahier, mit Susanna Mohr von Steinbach. SlbOTMU« Februar: 14. Dem Maurer Johann Ernst Hauser eine Tochter, Johanna Katharina. 14. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Diehl eine Tochter, Anna. 14. Dem Postschaffner Karl Geiß ein Sohn, Heinrich August. 14. Dem Schneider Ludwig Simon ein Sohn. 18. Dem Taglöhner Johann Friedrich Schmierte eine Tochter, Gertrud. 18. Dem Ingenieur Georg Koch eine Tochter, Lurse Henriette Christiane Paula. 18. Dem Lehrer Otto Gerlach ein Sohn, Rudolf Friedrich Heinrich. 21. Dem Former Johanne« Lemp ein Sohn. »efiorde«». Februar: 16. Christine Wack, geb. Klinkerfuß, 31 Jahre alt, Ehefrau von Schreiner Wilhelm W^ck dahier. 17. Peter Kern, 22 Jahre alt, von Wonsheim, Kreis Alz y, Dragoner im 24. Dragoner- Regiment zu Butzbach. 17. Christian Stroemer, 54 Jahre alt, Gast- wirth dahier. 18. N colautz Heinrich, 24 Jahre alt, von Heidesheim, Kreis Bingen, Dragoner tm 24. Dragoner Regiment zu Butzbach. 18. Marie Reusch. geb. Leun, 66 Jahre alt, dahier, Wittwe von Landwirth Konrad Reusch. 18. HanS Paul Schier, 50 Jahre alt, Landwirth von Schorbach. 18. Marie Schieß, geb. Schrimpf alt 28 Jahre (gestorben zu Heblos), Ehefrau von Wi'th Friedrich Schieß dahier. 20 Marie Dippel, 23 Jahre alt, Dienstmagd von Oder- Eschbach. 21. Georg Heinrich Diehl, 73 Jahre alt, Bahnwärter i. P. 21. Maria Nauheimer, geb. Strauch, 64 Jahre alt, Wittwe von Maurermeister August Nauheimer dahier. 21. Katharine Weitzel, 23 Jahre alt, von Elpenrod, KreiS Alsfeld. Auszug aus den Kird?enbitd?crtt -er Stavt (Siesten. Svaugelifche Gemeinde. Getraute. Matthäusgemeinde. Den 20. Februar. Julius Max Retztaff, Kaufmann zu Hamburg, Wifwer, und Emilie Malhttde Marie Dietz, geb. Block, W.Uwe bei verstorbenen practischen Arztes Dr. Johann Heinrich Christian Karl Dietz. Militärgemeinde. Den 21. Februar. Philipp E nst Faulstich, Fußgensdarm, und Susanna Mohr, Tochter deS verstorbenen Lanbwirths Heinrich Mohr von Steinbach. Getaufte.. Matthäusgemeinde. Den 17. Februar. Dem Buchhändler Georg Andreas Martini eine Tochter, Hildegard Friederike Luise, geboren den 16. Januar. JohanneSgemeinde. Den 17. Februar. Dem Mctzgermeister Jakob Braun eine Tochter, Mathilde Emilie Frida, geboren den 12. Januar. Den 21. Februar. Dem Dachdecker Julius Martin Ruckstuhl ein Sohn, Otto Carl Peter, gebor n ben 5. November 1893 zu Ohligs. sMilitärgemeinbe. Den 17. Februar. Dem Felbwebel Wilhelm ThöngeS eine Tochter, Emma Margarethe, geboren ben 25. December. Beerdigte. Matthäusgemeinbe. Den 17. Februar. Martha Elisabeth ©ringel, geb. Feuerrohr, Wittwe bes verstorbenen Londwirths Conrab ©ringel zu Bernsburg, 73 Jahre alt, starb ben 14. Februar. Mar kusgemeinbe. Den 18. Februar. Christine Wack, geb. Klinkerfuß. Ehefrau bes Schreiners Wilhelm Wack, 31 Jahre alt, starb ben 16. Februar. Luka sgemeinbe. Den 20. Februar. Christian Krämer, Hoflieferant unb Bahnhos- reftaurateur, alt 54 Jahre, starb ben 17. Februar. Denselben. Marie Reulch, geb. Leun, Wittwe bes Lanbwirths Äonrab Reusch von Langgöns, alt 66 Jahre, starb ben 18. Februar. S. Klein 4 Bankgeschäft. I |1046 Concursv erfahren. lieber bad Vermögen des Kaufmann s Heinrich Nitzel, früher zu Herborn, jetzt mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, wird, da derselbe zahlungsunfähig ist, beute am 21. Februar 1895, Nachmittags 7 Uhr, das ConcurSverfahren eröffnet. Der Rechtsanwalt Wieman zu Herborn wird zum ConcurSverwalter ernannt. Concursforderungen sind bis zum LI. März 1895 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Befchlußfaffung über die Wahl eines anderen Verwalters, ßowie über die Bestellung eines Gläu- bigerausfchusies und eintretenden Falls über die in § 120 der Concursord- Rung bezeichneten Gegenstände auf Donnerstag d. 14. März 1895, Vormittags 9 Uhr, — und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Donnerstag d.28.März!895, Vormittags 9 Uhr, — vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Concursrnafse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Concursrnaffe etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch bie Verpflichtung auferlegt, von bem Besitze ber Sache unb von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem ConcurSverwalter bis zum 21. März 1895 Anzeige zu machen. [1572 Königliches Amtsgericht zu Kerboru. Ist. Bliithenmehl, 1 Pfd. 18 — 5 Pfd.85 - 10 Pfd. 1.60, Is.Rüböl,p.Lt.60Pf.,Sütz- rahm-Margariye,p Pfd 80, Coeosnutzbutterp.Psd.65Pf. Gustav Walter, 1526 Mä«Sb«rg 13. 1588s Ein kleiner, weißer Cacad« zu verkaufen. Phil. Stier, Schulstraße. ! Holz-Versteigerung. Mittwoch den 27. Februar, Vormittags 10 Ubr, soll in dem Gemeindewald zu Watzenborn-Steinberg nachoerzeichnetes Holz versteigert werden: 68 Eichenstamme mit 19,91 fm, I bis 46 cm Durchmesser, 3 bis 7 m Länge, 139 Nadelstämme mit 67,32 fm, bis 35 cm Durchmesser, 6 bis 18 m Länge, 30 Eichenstangen mit 1,90 fm, 332 Nadelstangen mit 18,22 fm, 35 rm Buchen-Knüppel, Reisszeuge von 2 bis 50 Mk. empfehlen Liebrichs Gebr. Schmidt Neuenweg 16. 737 ff MAGGIS 36 5 29 51 56 Suppenwürze ist besonders Steinberg. Heß. 3400 Eichen- und Nadel-Wellen. Die Zusammenkunft ist im Trisch Steinberg, am 22. Februar 1895 für biejenlgen ein kleiner Schatz, welche ohne viel Zulhaten rasch eine gute Suppe ober ein kräftiges M^hl zu bereiten haben. Ph. Herrmann, SetterSweg. Die leeren Original-Fläschchen ä 65 M m , Pfennig werden zu 45 Pfennig unb bie- Großh. Bürgermetsterer Watzenborn« jenigen i» Mk. 1.10 zu 70 Pfennig mit Maggi's Suppenwürze nachgefüllt [1049 Eichen- „ Nadel- Eichen-Scheit, „ Stöcke, Nadel- „ Fst. Messina-Orangen, Citronen, Feigen empfiehlt [1596s Heinr. Wallach. Prima Buller,;”® 1597 Heinrich Wallach. «Beste und billigste BezugSguelle für garantlrt neue, doppelt gereimgt u. gewaschene, echt nordische Bettfedent Wir versenden zollfrei, gegen Nachn. (jedeS beliebige Quantum)G«te neue Bettfedern per Pfd. für 60 Pfg., 80 Pfg., 1 M. und 1 9)L 25 Psg.; Keine prima Halb- dau«en 1M. 60 Pfg. u. 1M. 80 Pfg.; Weiße Polarfed. 2 M. u. 2 M. 50 Pfg.; Silberweiße Bettfedern 3 M., 8 M. 50 Psg. u. 4 M.; ferner Echt chinesische Ganzdaune«(sehrfüllkräft.)2M.50Pfg. und 3 M. Verpackung rum Kostenpreise. — Bet Beträgen von mindestens 75 M. 6°/0 Rabatt. — RtchtgesallendeL bereitw rurückgenommen I Pecher I Co. in Herford L Wests. _____________HO4M______________ 10 Logenplatz Mk. 6.—, 1 Saalplatz Mk. 5.—, 1 Platz an den Seiten im Saal Mk. S.—, 1 Gallerielogenplats Mk. 8.— 1 Seitengallerieplatz Mk. 2.—, 1 Balkonplatz Mk. 2.—, 1 oberer Gallerieplatz Mk I.—. 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Chor. -- Eintritt unentgeltlich. ZZI Die PHitze auf dem Chor, den beiden vorderen Abtheiluugen im Schiff, sowie die nach dem Kirchenplatz zu gelegene entere Eraporbühno der Kirche sind lur die Inactlvcn Mitglied er re*er- rirt. Programme und Text der Gesänge sind zu 20 Pfg. am Eingang dor Kirche zu haben. Freiwillige Beitrüge zur Dock- . der Kosten werden in die Büchsen erbeten. '«»t Die trauernden Hinterbliebenen. theilen. 1577 der alten Klinik aus statt. I Iserlohn und Gießen, den 22. Februar 1895. NB. Die Beerdigung findet Sonntag Nachmittag 4 Uhr von Statt jeder besonderen Anzeige die traurige Nachricht, daß gestern Vormittag 11% Uhr unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater, der Bahnwärter i. P. Georg Heinrich Diehl im Alter von 73 Jahren sanft entschlafen ist, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Theilnahme mit* Veteranenverein Giessen W.r machen den Mitgliedern mit die traurige Mtttheilung von gestern erfolgten Ableben unseres Kameraden Diehl Die Beerdigung findet Sonntag den 24. d. M., Nachmittags 4 Uhr, von der alten Klinik aus statt und bitten wir um recht starke Betheiligung. Zusammenkunft: Restauration Riegelmann. 1572 Der Vorstand. F. G. F. 1684 Montag Abendr Sorger. Zugelaufen ein junger Dachshund, schwarz mit gelben Abzeichen Abzubolen V67 Btdmarckftratze 8 im Laden. IbG't] Ein kleiner schwarzer Dach», hunb. auf den Namen Lchlvpp hörend, hat sich verlauien. Dem Wiederbringer gute B 'ohiung. Will» lmstrotz' 40. Gefunden Futteral- (1586 Abzuholen Müdlgaste 14. Auf drm Woog glatteEisbahn. Keine Ge^br User der Dienstm. [ 1583 Tüchtige Vertreter werden von alten großen Heuer» und LedenS Versicherung- Gesellschaften geg!» hohe Provisionen, eventuell auch flfgen F xum gesucht. Offerten unter ; M N. 723 an die Exped. d. Bl. ober an Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M. [15 5 1592] Ein tüchtiger »ntscher, gedienter Cavalleriff bevorzugt, gesucht. Heinrich Simon, Neuenweg 32. 1582] Nr. 117 hat d-n Vogelküftg gewonnen.___________Alt-N-Vufeck Heute Sonntag: Humorist. Concert, Komische Vorträge. Gasthaus zum Lahnthal, 1602) Steustadt 48. Wer fertigt zuverlössige [1574 analytische Gewichte 'ür EngroA WieververtL"fer f Aeußerste Angebote unter B. 252 an vaasenstetn & Vogler, «. G., «assel erb len Dnminnc lu verleihen. Üb7b UUUllbUb «elior, Bahnhoiffr. 7. 1599] Ein k äs tpe'> Dienstmädchen für sofort gesucht, Soch, Asterweg 7. Rcingchaltcne plare der Nummer 27 des , Gießener Anzeiger" werden in der Gxpcd. dss. Blattes zurückgekauft. 1578] Einen Lehrling sucht _______ K. »lemmrath. Küfer. 1591) Ein ordentliche- braorS Dienstmädchen vom Lande, tm Alter von 16 dis 18 Jahren, gesucht. Zu erfragen in der Exved d. Bl ' 590] Gesucht werden Haus« und Kindermädchen aus sofort. Näheres bet Frau Müller, Teufelslust» gärtch^n 26.________________________________ 1589 flsint gesunde flmmt lurfit Stelle auf Anfangs März Näheres auf dem I V-rmteth Bureau grau Müller, Teuielslustgärtchen 26. Neues Theater Giessen (Direction: Adam Reiner*.) Gle*f*ener FeMtnaal (Cafe Leib). Sonntag den 24. Febr. 1895, W* Nachmittag» ' ,4 Uhr r "ML Ertra-ünder. n. Sdjükrdnffnljrnng. Aschenbrödel ober Der goldene Pantoffel. Ktndcr-Märcken in 6 Abtheilungen Der Po ft-Auflage unserer heutige» Nummer liegt eine (»xtra-Bcilage der Verlagsbuchhandlung Emil Roth dahier bei. 1563 Heute. SamStag, den 23. Februar wird Probe für He nächsten Dienstag ausfallende gebalten, und zwar um 7 Uhr für Ht Herren, um 8 Uhr für die Damen. 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