'so -ie X)n ’M w Stute ,7. ^^ttgee &Ä °b,g «*{!**• ch/K" Mn, Ä 2, d' '««Li: "°?d-«d h>a,bnin ä,i** 9 "?vcheu. Dir ^ Stichwuudr. an 5* »IS THSttt ?{l.batM drrThat J dtr boitigei H fitnomtnen unb B eÄT8'“ Qu6' L ^Thätrr leint 7 ^eundr unb ist mit einanbtr ^"°luck eines Btistes- D. 8ta. Ingen zu einer ■Giften würbe von .JfJ^en streng vertaner socialißischen re", selbst nicht als ede 3utolbexSanbluu8 uest bestrnst meibtn. hoben, war er m er von dmZchN habe, könnt nicht all üllfichus, i in Wolle, de w, eu e§ nur iemM ‘7 ItuN*' KSR SgtffS •fest i«93r Cue,ser - WW«" , t das 87 u Mr wj M ÄLÄ-.°'^ ÄK Neuheit'. = hwimm- >t-Anzüge ten und Kinder empfiehlt äsche-Fabrik itz Howiek. 7« >5-^ Nr. 120 Erstes Blatt. Donnerstag den 23 Mai 1S9» Der chieheuer Jhq tiger erscheint täglich, mit Ausnahme bei Montags. Die Giehener A«»itt«»5tL1ter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal fceifldeflt Gießener Anzeiger Smerat-Ztnzeiger. vierteljährig« Abonnements preis t 2 Mark 20 Pfg. mit vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Rebaction, ExpeditioL und Druckerei: rchntstrstzeAr.?. Fernsprecher 51. Aints- und Anzeigeblutt fflr den Tiveis Gieren. ' 1 —J—Ul, -JM ■■.. ■ i, .... ■■■■■■ „ , , Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» fort4• (txioGottOf Rlrtltttßott Af/t14e»y Alle Annoncen-Vureaux deS In. und Auslandes nehme» folgenden Zag erscheinenden Nummer bi, vorm. 10 Uhr. | AlMNNeU0UMer. Anzeigen für den .Gießener Anzeiger" entgegen. 2ltttilid?cr Theil. Bekanntmachung. Betr.: Rothlaufseuche unter den Schweinen. In der Gemeinde Launsbach, Kreis Wetzlar, ist die Rothlaufseuche unter den Schweinen ausgebrochen. Gießen, den 21. Mai 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Neueste WolffS telegraphische- Correfpondmz-Bureau. Paderborn, 21. Mai. Wie das „Westfälische Volks« blatt" erfährt, ist in Düffeldorf eine Urkunde eingetroffeu, durch die die deutsche Ordensprovinz der Dominikaner neu errichtet wird. Zum Provinzial ist Pater Trapp in Düffeldorf erwählt worden. Der OrdenSprovioz gehören die Klöster in Düffeldorf, Venlo und Berlin an. Weitere Niederlassungen stehen in Aussicht. Würzburg, 21. Mat. Der Obermain steigt infolge deS anhaltenden Regens langsam. In Haßfurt ist das Waffer bis auf 3,18 Mtr. gestiegen und steigt weiter. Wie», 21. Mai. Franz von Supp«, der bekannte Cornpontst, ist soeben gestorben. Er erreichte ein Alter von 75 Jahren. Budapest, 21. Mat. Durch Verordnung des Acker- baumintsterS wurde über die Anstalt für Borstenvieh in Steinbruch wegen weiterer Ausbreitung der Ruhr- krankheit unter dem Borstenvieh die Sperre verhängt, er Export des Borstenviehes von dort nach dem Auslande verboten. Antwerpen, 21. Mai. Die nationale Freihandelsliga veranstaltete gestern eine Kundgebung. Ein großer Zug bewegte sich durch die Hauptstraßen nach der Börse, woselbst eine Protest Versammlung gegen die der Kammer vorgelegten schutzzöllnerischen Ftnanzzvlle stattfand. Der Bürgermeister verlas eine Petition, welche die Beseitigung deS Zolles auf Leuchtfeuer und Leuchtthürme verlangt und gegen schutzzöllnertsche Einigungszölle protestirt. Paris, 21. Mai. Der Generalrath des Seine-Departe- mentS wies verschiedene Anträge, welche sich auf die Flottenfeste in Kiel bezogen, durch eine Tagesordnung ab, in der eS heißt, daß der Generalrath nicht berufen sei, über diese Frage sich zu äußern. Paris, 21. Mai. Der Mtnisterra 1h beschloß, einen Credit zu verlangen, um auS Anlaß der seit dem Kriege von 1870 verflossenen 25 Jahren den für da« Vaterland gefallenen Soldaten in Parts ein Denkmal zu errichten. London, 21. Mai. Im weiteren Verlaufe der Untersuchung des Handelsamts über das „Elbe"-Unglück sagt Lootse Greenham ferner auS, es sei nutzlos gewesen, die ^Crathie" um Hilfe anzurufen, da sie gegen den Wind gelegen habe und keine Rufe habe hören können. Anwalt Robfen, der Vertreter des Handelsamts, beantragte Vertagung der Verhandlung bis zum 10. Juni, um dem Norddeutschen Lloyd Gelegenheit zu geben, seine Zeugen vorzuführen. Diesem Anträge wurde stattgegeben. Lowestoft, 21. Mai. Die deutsche Bark „Joachim Christian" auS Rostock ist in der Nordsee mit der ganzen Besatzung verloren gegangen. Drei Leichen sind bisher auf- gefunden worden. Petersburg, 21. Mai. In Brest-LitewSk ist die Lage der Abgebrannten fortgesetzt traurig, obgleich die Militärverwaltung Brod liefert und vier Speisehallen in Thätigkeit getreten sind. Ferner ist ein HilfScomits zu- 'ammengetreten, dem der KreiSadelsmarschall, daS Stadt- üaupt, ein orthodoxer und ein katholischer Geistlicher, sowie ein Rabbiner angehören. Bei dem Brande in Kobrin, Gouvernement Grodno, find drei Straßen mit zweihundert Häusern niedergebrannt und drei Menschen um6 Leben gekommen. Auch in dem Flecken Ruschany, Gouvernement Grodno, herrschte eine Feuersbrunst, welche 250 Gebäude, darunter die AmtSgebäude, zerstörte. In dem Flecken Mok- ichani, Gouvernement Pensa, wurden eine große Anzahl Häuser durch Brand vernichtet. Rewyork, 21. Mai. Der Kreuzer „Columbia" ist zur Theilnahmr an den Kieler Festlichkeiten von hier ab- Begangen. Depeschen deS Bure« „Herold". Berli», 21. Mai. DaS Abg eordnetenhauS hat heute die Berathung deS Antrag Arends, betr. internationale Regelung der Währungsfrage, fortgesetzt und zunächst den hierzu eingebrachten Antrag Rintelen auf Streichung der Worte: „Endziel eines internationalen BimetalliSmuS" mtt 187 gegen 82 Stimmen abgelehnt. Alsdann wurde der Antrag Arends mit ähnlichem Stimmeuverhältniß angenommen. Die Vorlage betr. die Vertretung der Synodal-Verbände im Confistorialbeztrk Caffel wurde hierauf in zweiter Lesung genehmigt. Nachdem der Gesetzentwurf betr. die Ergänzung deS JagdpolizetgesetzeS einer hierfür eingesetzten Sommisfion überwiesen worden war, fand noch die Vorlage betr. die Einführung der Grundbuch- und Subhastatious-Ordnung in Frankfurt a. M. und Heffen-Naffau in erster Lesung Erledigung. Morgen kleine Vorlagen. Berlin, 21. Mat. Die Justiz-Commission des Reichstages hat heute den neu beantragten § 300 der Straf- proceß-Ordnuug mit 14 gegen 6 Stimmen, den Antrag Lerno-Munckel auf Streichung des § 300 de» bestehenden Gesetzes mit 12 gegen 8 Stimmen abgelehnt und § 300 deS bestehenden Gesetzes mit dem Anträge Lenzmann angenommen. Hierauf beschloß die Commisfiou, ihre Sitzungen für die gegenwärtige Tagung zu schließen. Berlin, 21. Mat. Wegen MajestätSbeleidigung ist gegen die Zeitschrift: „Die Kritik", Herausgeber und Redacteur Karl Schneidt, Seitens der Berliner Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren eröffnet worden. Die Majestätsbeleidigung soll enthalten sein in einem in Heft 25 vom 23. März veröffentlichten Artikel über Kaiser Wilhelm II., als dessen Verfasser Eduard Engels in Ulm zeichnete. Berit», 21. Mat. Die „Vosfische Zeitung" hält die Stellung deS Herrn von Köller für gründlich erschüttert und glaubt, daß er spätestens nach den Kieler Festlichkeiten seinen Abschied erhalten werde. Berlin, 21. Mai. Heute Nachmittag wurde im Abgeordnetenhause ein Einverständniß darüber erzielt, daß daS Haus sich bereits am 25. d. M. vertagen und am 10. Juni wieder zusammentreten soll. Berli», 21. Mai. Eine Sitzung der Commission des Reichstages über die Vorlage der Communalbefteuerung des Weins, welche für heute Vormittag anberaumt war, konnte nicht stattfinden, da die zur Beschlußfähigkeit erforderliche Zahl von Mitgliedern nicht erschienen war. Berlin, 21. Mai. Gestern Nachmittag wurde hierselbft eine Proteftverfammluug gegen die Branntwein- steuernovelle abgehalten, welche fich in einer Resolution einstimmig gegen die neue Belastung des Branntweingewerbes erklärte. Frankfttrt a. M., 21. Mai. Die hiesige Strafkammer verurtheilte gestern die Angeklagten indem Sachsenhäuser BauunglückS-Proceß, nachdem dieselben wegen Vergehens gegen die allgemeinen Regeln der Baukunst, wegen fahrlässiger Tödtung und Körperverletzung für schuldig befunden worden waren. Der Bauunternehmer Jöckel und der Maurer- parlier Möller erhielten je zwei Jahre, der Architeet Ltmbach ein Jahr Gefängniß. Die beiden Letzteren, welche fich noch auf freiem Fuße befanden, wurden sofort verhaftet. Wie», 21. Mai. Der neue Minister deS Aeußeru, Graf Goluchowsky, übernimmt heute die Führung der Geschäfte und wird dies mittelst eines besonderen Rundschreibens den österreichisch-ungarischen Ministerien und in den nächsten Tagen den auswärtigen Regierungen notificiren. Agra«, 21. Mai. Infolge von fortdauernden Regengüssen find die Raab und Save, sowie deren Nebenflüsse vielfach auS den Ufern getreten. Säurmtliche Dämme find durchbrochen. Große Strecken bebauten Landes wurden überschwemmt. Die Saaten find vollständig vernichtet und viele Gemeinden infolgedessen an den Bettelstab gebracht. Der Verkehr ist gestört, das allgemeine Elend sehr groß. Flore»-, 21. Mai. Das Erdbeben hat au zahlreichen hiesigen Museen und Kunstwerken erheblichen Schaden angerichtet. In Certosa ist eine Seitenwand des Klosters mit 18 Werken von Luca della Rabbia eingestürzt. In Bargello wurde eine kostbare Sammlung werthvoller Majoliken zertrümmert. Im Mucco San Marco find die Bogen des RefectoriumS, wo sich die Fresken Bartolomeos und FeglianoS befinden, geborsten. AuS zahlreichen anderen Orten kommen Meldungen über die Zerstörung werthvoller Bauten und Kunstwerke. Flore»-, 21. Mat. In ganz Oberitalien ist ein ab- Aosta nach England begeben wird, beabsichtigt, fich mehrere Tage auf der Durchreise tu Paris aufzuhalten. Er wird vom Präsidenten Faure empfangen werden. Rewyork, 21. Mai. Der franzöfische Dampfer „GaScogne", welcher bereits im Januar d. I. durch sei» langes Ausbleiben das Schlimmste befürchte» ließ, ist seit 48 Stunden überfällig. Rewyork, 21. Mai. Nach Meldungen aus Havannah ist die große Cigarreufabrik von Fiordefiua ei» Raub der Flammen geworden. Nach oberflächliche» Schätzungen beträgt der Schaden 150 000 Dollars. Achtzehn Feuerwehrleute haben Verletzungen erlitten. CocaUs rrnd protthtjtelfc#, Gieße», den 22. Mai 1895. ** Tagesordnung für die Sitzung bet Stadtverordnete»- Versammlung Freitag den 24. Mai 1895, Nachmittags 4 Uhr. 1. Gesuch des Bäckers Johs. Kumpf tu» pachtweise Ueberlaffung eines Holzlagerplatzes am Lutherberg. 2. DeSgl. des W. Lange zur Legung von Thonröhren in einem städtischen Graben am WiSmarer-Weg. 3. DeSgl. deS Fritz Kühn um Erlaubntß zur Herstellung eines Ausgangs aus seinem Garten am NahruugSberg nach de« neu angelegten Weg im Altenfeld. 4. Desgl. des Glasers Sg. Hofmann zur Anbringung eines Firmenschildes und zweier Schaukasten am Hause Bahnhofstraße 24. 5. DeSgl. deS Fabrikanten G. E. Möhl zur Pflasterung des Trottoirs vor seinem Hause, Weftanlage. 6. Baugesuch deS Karl Berg für die Wagengaffe. 7. DeSgl. deS Johs. Vogel II. für den Krofdorferweg. 8. Desgl. des W. Steinbach für die Ecke der Garten- und Stephanstraße, hier: Dispeus. 9. Gesuch der Baugenossenschaft deS evang. Arbeitervereins um Abtretung von Gelände. 10. Den Brand am 8. Mai d. IS. im ehemals BourgeoiSfchen Haufe- hier Herstellungsarbeiten. 11. Reinigung der Straßen, hier: Anschaffung von vier Garnituren StraßenbesprengungSgeräthen. 12. DaS SreiS- turnfeft, hier Gesuch des Festausschusses wegen Beseitigung von Bäumen auf dem Festplatz. 13. Gesuch deS A. F. Albold wegen Nichtabsperrung des OSwaldschen Garten- während deS diesjährigen Turnfestes. 14. Abhaltung eine- JugendfesteS in 1895. 15. Gesuch des Hch. Wenzel um Erlaubntß zum WtrthschaftSbetrieb im Hause Grünberger- straße 122. 16. DeSgl. des G. W. Kinkel zum Ausschank von Wein, Liqueur und Flaschenbier im Hause Neuenbäue 1. ** Eine Wasserleitung für die Grundstücke deS Nah- rungSbergS ist geplant. — Betheiligte machen wir auf die im heutigen Blatte erlassene Bekanntmachung deS Wasserwerks besonders aufmerksam. •• Verirrter Rehbock. In der Hofraithe deS Maurermeisters Haubach in der Westanlage wurde gestern Abend ein R e h b o ck aufgegriffen. DaS Thier kam vom Neustädterfeld, durchschwamm die Lahn und nahm dann den Weg über den Hamm durch den Eisenbahn-Vtaduct in die genannte Hofraithe. Der Bock wurde vorläufig in dem Thierpark deS Herrn Schwan auf der Pulvermühle untergebracht. Dermifc^tes» * Frankfurta. M., 21. Mai. AuS Hamburg wird berichtet: EinneuerFahrkartenschwindel ist hier aufgedeckt worden. Schon seit 6 bis 8 Monaten war die hiesige Polizeibehörde den Verdächtigen auf der Spur, bis es ihr am Samstag endlich gelang, einige der an diesem Schwindel Betheiligten in flagranti zu ertappen. Schon seit längerer Zeit hatte ein Eisenbahnschaffner, der auf den von hier nach Frankfurt a. M. gehenden DurchgangSzügen fährt, mit einigen dunklen Existenzen, die häufig auf dieser Tour fuhren, in Verbindung gestanden und ihnen durch Vermittelung eines in St. Pauli wohnenden Schuhmachers Fahrkarten zur 1. Klaffe gegen eine mit den reellen Preisen in gar keinem Verhältniß stehende Vergütung besorgt. Am Samstag wurde nun einer dieser Passagiere sammt einem Frauenzimmer bei Abgang eines Zuges am Venloer Bahnhof abgefaßt, als sie mit auf diese Weise erworbenen Fahrkarten ein Abtheil 1. Klaffe bestiegen. Mit ihnen wurde auch der betreffende Schaffner verhaftet. Der Paffagier hatte dem Schaffner nur 1 Mk. angezahlt, wollte ihm aber noch 9 Mk. zuführen, normerWitterungSumschlag eingetreten. In Florenz ist das Thermometer um 13 Grad gefallen. In den Apenninen schneit es, die Höhenzüge find mit Schnee bedeckt. Die Begetatton wird vorauSfichtlich durch diese abnorme Witterung vernichtet. Paris, 21. Mai. Der Kronprinz von Italien, i die er lose in der Tasche bei fich führte. Außer diesen i dreien ist auch noch der Schuhmacher in Haft genommen. Bei einer in dessen Wohnung vorgenommenen HauSsuchmtg wurde wichtiges Beweismaterial vorgefunden, so u. A. ein Stempelapparat und verschiedene alte unb schon für den ' Schwindel vorbereitete Fahrkarten. Die Leute haben ihre welcher fich dewuachst zur HochzeitSfeier deS Herzog- von Betrügereien ganz systematisch betrieben. Der Schuhmacher hämmerte auf den ihm übergebenen Karten den eingepreßten Tagesstempel glatt, die Stelle wurde augefeuchtet, so daß sie ganz ihr früheres Aussehen erhielt, und dann wurden mit dem vorgefundenen Apparat die Karten mit dem betr. Tagesstempel versehen und dann für ein Billiges den Fahrgästen überlasten. Auch Etiketten, wie sie bei Fahrunter- brechungen den Fahrkarten aufgeklebt werden, find bei dem Schuhmacher coofiScirt worden, so daß der oder die Schaffner, die dter in Betracht kommen, auch für kürzere Strecken Fahrkarten zur Verfügung hatten. Auf telegraphisches Ersuchen der hiesigen Lrtminalpolizei ist auch in Frankfurt bereit- ein betheiligter Schaffner festgenommen worden, in beste« Wohnung ein ganzes Packet alter Fahrkarten beschlagnahmt wurde. — Wettere Verhaftungen in dieser Angelegenheit stehen noch bevor. • Wiesbaden. 20. Mai. Der vor Kurzem verstorbene Laude-director a. D. Wirth hat, wie da» „W. T." berichtet, die Stadtgemeinden Wiesbaden und Usingen, sowie die Gemeinde Neesbach im Kreise Limburg, seinen Geburtsort, zu gleichen Theilev zu Erben seines etwa 90,000 Mk. betragenden Vermögens eingesetzt. ♦ Elberfeld. 21. Mai. Der Erdarbeiter «retzler wurde heute Mittag, während er schlief, von dem Erdarbeiter Adolf Henzerliug durch einen Messerstich in die Brust ermordet. Der Mörder ist flüchtig. • Den beliebten Feststen - Vorrichtungen für Rouleau;- Schnuren, au- einem gegen die Schnur gedrückten Winkelhcbel bestehend, der an seinem Druck - Ende gerauht ist, geben Zahn & Gaertig in Berlin eine zweckmäßige Sicherung, welche ein selbstthäÜgeS oder unbeabsichtigtes Auslösen des Hebels verhindert. Dieselbe besteht aus einem Stift, der durch die Länge des Hebelgriffe» geht und mit seinem oberen Ende gegen die Schnur drückt, so daß dasselbe beim Versuch der Drehung des Hebel» eine sperrende Wirkung hervorbringt. Erst wenn der Stift herunter, in den Hebel hineingezogen ist, kann die Auslösung erfolgen- die Verstellung de» Stifte- wird durch die Ausbildung desselben als Schraubengewinde oder durch eine einem Bajonettverschluß ähnliche Anordnung erreicht. — (Mitgetheilt vom Internationalen Patentbureau Carl Fr. Reich elt, Berlin NW.) • Ein reizende» Sittenstückchea au» der Seiaestadt wird eben bekannt — und e» hat den Vorzug, in Wirklichkeit passirt zu sein. Eine Dame der hiesigen Gesellschaft — so schreibt man den „M. N. N." auS Paris — besuchte vor kurzer Zett einen Ball und kehrte auS irgend einem Grunde früher zurück, als sie es beabsichtigt und ihr Personal e» erwartet hatte. Wie sie ihre Wohnung betrat, bemerkte sie, daß drei Personen ihres HauSftandelS fehlten: ihre Bonne, ihre Amme und — ihr Kind. Erschrocken eilte sie zum Concierge des Hauses, und nach einigem Zögern gestand ihr dieser, Stubenmädchen und Amme seien, da sie die Rückkehr der Dame nicht so bald erwartet hatten, in daS bekannte Tanzlocal „Moultn-Rouge" gegangen- dort wären sie sicher zu treffen. Die Dame, deren Gatte nicht anwesend war, suchte tn ihrem Schrecken einen Verwandten auf, und mit diesem begab sie sich zu dem nicht eben im Ruse gutbürgerlicher Harmlosigkeit stehenden „Moulin-Rouge". Dort fand sie denn auch sofort Amme und Stubenmädchen vergnügt in den Genuß ihres „Bockes" vertieft. „®o ist mein Kind?" rief die aufs höchste erregte Dame den beiden sauberen Dienstboten zu. „Beruhen Sie sich, Madame, das ist sehr gut aufgehoben," lautete die unverschämte Antwort. Auf ihr Drängen wurde die Frau, die nebenbei bemerkte, daß da» Stubenmädchen ihre (der Herrin) beste Toilette au- gezogen hatte, zu dem Orte geführt, wo das Kind so gut aufgehoben war. Dieser Ort war ein kleine» Gasthaus in der Nähe. Die Mutter fand ihr Kind schlafend tn einem sauberen Bettchen und im gleichen Locale noch acht andere Kinder, die dort ebenfalls von pflichttreuen Ammen und Kindermädchen „In die Garderobe" gegeben worden waren! Pro Kind bezahltenddieseT'vergnKgungSlustige« Dämchen eine Gebühr von 1,50 Franc». Daß Amme und Stubenmädchen noch io derselben Nacht auch ohne dringendes Ansuchen den Abschied erhielttu, versteht sich wohl von selbst. Pari», da» ohnehin an merkwürdigen Etablissement» keinen Mangel hat, ist somit nm eine Anstalt reicher, die doch wohl dem alten Ben Akiba zum Trotz ander»wo noch nicht dagewesen ist: Einen nächtlichen Aufbewahrungsort für unbequeme Herr- schaftSkinder! • Amerikanische „Goldfische". Amerikanische Blätter zahlen die reichen Amerikanerinnen auf, die sich seit 35 Jahren mit adeligen Europäern verheirathet und dadurch 200 Mill. Doll. Mitgtft nach Europa herübergebracht haben. Die bedeutendste Mitgift brachte Miß Anna Gould, die sich kürzlich zu New- York mit dem Grafen Caffelane verheirathete, nach Europa, nämlich 65 Mill. Mark. Ja der Liste befinden sich 16 Damen mit 140 Mill. Mk., die nach Pari» sich verheiratheten, nun Marquise de Bretenil, Marquise de Gauay, Vicomteffe de Tourval, Frau Sohege (eine der Witttven des Nähmaschinen- Singer), Herzogin Decaze», Fürstin Polignac, Marquise de Choiseul, Herzogin von Dino, Gräfin de Lavofest-Divoune, Gräfin Langier-BillarS, Marquise More», Herzogin Laroche- foucauld, Baronin Leiüiüre heißen rc. Auch sollen nach den Aeußerungen von betheiligter Seite bei den Amerikanerinnen auch deutsche Offiziere hoch in Gunst stehen. ♦ Glanzkäfer in RapSfelderu. Zu dem von uns gemeldeten Auftreten de» Käfer» in den Rapsfeldern wird ungeschrieben, daß durch ein sofortiges Umpflügen und Besäen mit gelbem Senf oft ein größerer Gewinn erzielt wird, als durch die RapSerute erwartet wurde. DaMpr, Ctmb* unb Dolfswirtbfc^aff, — Kol»Marktbericht. Auf dem gestrigen Gießener Markt war der Auftrieb nicht so bedeutend wie beim letzten Markt. Mehrere Händler hatten schon am Montag ihre Waare in größeren Partim zu gutm Preisen verkauft. Die aufgetriebenm Saugkälber genügtm nicht der Nachfrage, weshalb die Preise hierfür gegen dm letzten Markt etwa- anzogm. Der Aufttieb bestand in tragenden und frischmelkenden Kühm (Holländer, Ostpreußen und Vogelsberger) ca. 650 bis 750 Stück, Saugkälber ca. 100 bis 120 Stück, ebenso viel Jungvieh und ca. 100 Stück Mastvieh. — Kühe notirten 1. Qual. Mk. 450 bis 525, 2. Qual. Mk. 350 bis 400. Kälber berechnete man zu Mk. 120 bis 126 per 100 Ko. Schlachtgewicht. Im Fettotehhandel war wmig Kauflust. Die Preise stellten sich für 1. Qual, aus Mk. 124 bis 132, 2. Qual. Mk. 116 bis 124 pro 100 Ko. Schlachtgewicht. — Teutonia in Leipzig. In der Leben-Versicherungs- Abtheilung gingen im Monat April 1895 ein 384 Anträge über 1 972 466 Mk. BerficherungSsumme und 10564 Mk. JahreSrmte, während 312 Anträge über 1602 620 Mk. BerficherungSsumme und 10 860 Mk. JahreSrmte Annahme sanden. Der Versicherungsbestand hob sich MB Ende April 1895 auf 59 626 Versicherungsscheine über 141 337 294 Mk. Versicherungssumme und 145510 Mk. JahreSrmte. Durch Todesfall der Versicherten mürben im April 198 940 Mk. fällig. Trotzdem die Teutonia eine Acttmgesellschaft ist, gewährt sie ihren mit Dividende - Anspruch Dersichertm auch die Dortbeile einer Gegenseitigkeitsgesellschast. Die Gewinnquellen, welche die Bank neben und außer dem Geschäft der divtdmdeberechttgtm Versicherungen besitzt (Zinsen auS dem etnaezahlten Acttencapttal und dem Eapital-Reservesond», Gewinn auS Renten-, Aussteuer-, Unfallversicherung u. f. w.), decken schon für sich allein reichlich dm Gewtnn- anthell, dm die Acttonäre erhaltm, sodaß durch denselbm die Dividende der Versichertm in keiner Weise geschmälert wird. — In der Unfa lloersicherungS-Abthetlung wurdm im Aprll 98 Schadm- fälle angemeldet. Norddeutscher Lloyd, in Gießm verttetm durch die Agmtm Carl Loo» und I. M. Schulhof. Bremen, 21. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Fulda, Kapitän A. Meier, vom Nordd. Lloyd in Bremm, ist gestern 4 Uhr Nachmittag» wohlbehaltm tn Newyork angekommen. ___________ WichnüNche Urb erficht bet IibeifUe ix «iehex. 20. Wache. Dom 12. Mai bi» 18. Mai 1896. Etmoohnennhl: angenommen zn 22 400 (tnd. 1600 Man» Mittig ). SterblichkettSznfer: 11,76* * bq». 9,41 nach AuSschl. der OrtSttemde». Kinder LS st«den an: Zusammen: Erwachsenem im do* 1. Leden«,ahr: T-lL.Jnhr: DiphtherittS 1 (1) - - 1 (1) Lungenschwindsucht 11 — — Lungenentzündung 11 — — Apoplexie 11 — — Sonstige benannte Krankheit m 11 — — Summa: 5 (l) 4 — 1 (1) Anm. Die in Klammern gesetzte» Zistern gebe» an. wie dNU der Todesfälle in der betreffenben Krankherr aus von auSwärt» nach Gießm gebrachte Kranke forme en. Wittcmnß» t<* am 22. Mai Mittag» 12 Uhr (Wetterhäuschen tn der Südanlage). Thermo ureter: min. 4- 5° R., du. 4- 17* R. Hygrometer: Gewitterbildung. H nm erlang: Die punttirte Linie bei der varometerfcal, gibt bm Stand bei vorhergebenden Tage» an. Witterungsbericht vom 21. Mai. Auch heute noch steht fast der ganze Goiittnenl unter der Herr» schäft niederm Druckes. 9kben zahlreichen TheUmtntma zieht sich eine sehr unregelmäßig begrmzte Depression von der Biscava ostwärts über Frankreich, die Schweiz und Süd west-Deutschland hin zum Salzkammergut. Ihr (Jentrutn, welche» am Morgen noch über Frankreich lag, wirb bei seinem wetterm Fortschritte auch da» bayrische Gebiet neuerbing» in Mitleidenschaft ziehen. Fraglich bleibt, ob dasselbe südöstliche Bahnm etnschlagen ober läng» de» Alpensaume» sich fortbewegen wirb. Boraubftchtliche «itlervng: Bet wechselnder Bewölkung zunächst noch kühlem Setter mit stellenwetsm Ntederschlägm. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemestm am 22. Mat, zwischen 11 und 12 Uhr Mittag»- Wasser 11«, Lust 16*/i0 tm Schatten. Rübsamen'sche Babe- und SchwtmmavstaU. kirchliche Anzeige« der Stadt Gietze«. Esaißelische Geweiitze. Gottesdienst- Donnerstag den 23. Mai. Himmelfahrt-feO. I« der Etndttirche. Vormittag» 9*/i Uhr: Pfarrverwalter Dr. Grein Der NachmittagSgotteSbienst wirb in der Friedhofßcapelle gehalten. 3« der AohonneSkirche. Vormittag» 9Vi Uhr: Pfarrer Dingeldey. Nachmittags 2 Uhr, tn der Kriebtzafseapslle r Pfarrer Dr. Naumann. K«ttz»li1che Gemeinde. Ttzristi Himmelfahrt Mittwoch: Nachmittag» um 4Vt Uhr und Abend» um 8 Uhr Gelegenhett zur hl. Beichte. Sonntag: vormittag- von 61/, Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte: , um 6»/, Uhr erste hl. Meste; _ um 7*/i Uhr AuStheiluna der hl. Commumon: , um 8 Uhr zwette hl- Messe; MilitärgotteSbienst mtt Predigt; „ um 91/» Uhr Hochamt mit Predigt- Nachmittags um 2 Uhr Festandacht mit Segen. Gießener Omnibus - Gesellsch ast <£. G. w. b. H. Von heute Donnerstag (Himmelfahrtstag) ab verkehren unsere Sommerwagen bei günstiger Witterung wieder alltäglich nach dem Schiffenberger Wald. 4^52 Markt ab: 2" alle 20 Minuten. Wald ab: 6* 7, 780 Abends. An Wochentagen nach bekanntem Fahrplan. Am Himmelfahrtstage fallen die Stadtfahrten Nr. 33 u 34, 37 u. 38, 43 u. 44 au«. ___________________________________ Der Vorstand. Aufruf n. Bitte an die Einwohner Gießens. Zum vierten Male seit dem Jahre 1862 wird wieder unserer Stadt die Ehre zu Theil, da» Turnfest de» Mittelrheinkreise» in ihren Mauern feiern zu können. Von dem Rheine und der Mosel, von dem Main und der Lahn strömt die deutsche Turnerschast herbei, um in edlem Wettkampfe Körper und Geist zu stählen. von 5000 Turnern erhoffen 2500 wieder die gleiche freundliche Aufnahme in Freiquartieren, welche die Besucher der früheren Feste in steter dankbarer Erinnerung behielten, und welche die Bürgerschaft Gießen» von jeher zierte. Der unterzeichnete Wohnungsausschuß beginnt in den nächsten Tagen mit seiner Thätigkeit, und richtet deßhalb die freundliche Bitte an die Bewohner unserer Stadt, auch diesmal wieder diejenige Oast freundschaft bethätigen zu wollen, welche (Sieben bisher vor allen andere» Städten hervorragend ausgezeichnet hat. Der Dstzuizsusschsi drs 22. ießes des Wittelrhenkreiles. I. H. Leib. 4629 Bekanntwachnug. Der unterzeichnete Vorstand und Aufsichtsrath der Gießener Omnibus-Gesellschaft erklären hierdurch Folgende»: Die in hiesiger Stadt verbretteten Gerüchte bezüglich einer in unserem Pferdebestand zu Tage getretenen Seuche bedürfen der Richtigstellung. E» ist bis jetzt nur ein Pferd als krank erkannt und getödtet worden- bezüglich zweier anderen besteht zwar ein Verdacht, e» ist aber von Seiten der Behörde weder die Tödtnng, noch die Stallsperre, noch eine Einstellung oder Beschränkung deS Betriebs verfügt worden. Alle Vorkehrungen, welche das Gesetz vorschreibt und welche die Behörde angeordnet hat, Separation der verdächtigen Thiere, Desinfection der Ställe und Utensilien, sind sorgfälttg getroffen. Demgemäß ist weder der Verkehr der Wagen in der Stadt noch die Benutzung derselben durch da» Publikum in irgend einer Weise für die Bevölkerung gefahrbringend. Die neuerding» eingeführten Fahrten nach Punkten außerhalb der Stadt, an Werktagen, wie insbesondere an Sonn- und Festtagen, werden selbstverständlich aufrecht erhalten. Wir richten an unsere Mitbürger die Bitte, unser Unternehmen nach wie vor zu unterstützen, zu dieser Unterstützung aber besondere Anregung zu entnehmen aus den allerhand Anfeindungen, die demselben entgegenwirken und aus der gegenwärttgen im gewissen Sinne kritischen Lage der gewiß zum Bedürfniß gewordenen Verkehrseinrichtung. Ker lirln) ui irr in »itifitr •■lihfrtrMhhft 4631 e. (Ä. m. b. H. X ♦ g 1 im Clavierspiel, im (tze- 11 iilOVYtnit und in der Theorie I I II I | I | | Hl | (Harmonielehre, Contrapunkt, v w WMy W Instrumentation rc.) eNheilt nach bewährter Methode sese Paul Polster, Eapeümeister, ^Sberstvafte 2 Pt. Mittwoch dm 5. Juni, Nachmittag» 4 Uhr, soll die dem Herrn »rnfl $9a0rnf0 Pfennig. Pferdebursche zu zwei Pferden gesucht 4626s lkleineS FamilienlogiS zu oer- mieth«.Rittergasse 3H. Gleichzeitig bringe mein Pumpen- and Jvstal- latious - Geschäft in empfehlende Erinnerung. 4Vie/e Oesterr. ©Ubmoit« 4»/, Ong. Gold-Rente 3B/o Portugtes« 6*/o Mexteaner 4*/g Monopol-Griech« von 1887 Cefijf bennblid Vorschriften So Bei Geleg Beifügung übei Die Beerdigung findet am Donnerstag (Himmelfahrtetag), Nachmittags 2 Uhr’ stett «oo Sie P brgumt in die u diesem Ta, nit gezeichnete schein von @n trp abgelieserl Tageszeit abge fangen dehiW Die fäli feuer auf circa |xoi otu btt m unb W \\\x Bchhn tarnt \\ pblung geben Dal Wet brkrügt pro fr mb maß die. •or dem 1. Si leqoglichen 8a ** Mens »Wintr bezahle Httatfit Ihn F bann nur bit 1 tbint, sowie «brirnThinr Erbsensuppe Solberknochen, Sauerkraut Kartoffelpurre. ä Convert 60 Pfennig. hl« n fiwwtlidifi lüf|irt|riki, wie Gloekea, Laternen etc. SVi1/« Ärerffurttr Hyp. 8L y tVo Stff ' Hierdurch Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, dass unser unvergesslicher Vater, Schwiegervater und Grossvater, Herr Bürgermeister Rückel, Bett, krlak Zwar W All an die An dem ' Tienstoorschnft Seite 161, hin ,oda in dem g Sie rollet 4646] Meine Mansardenwohnung zu gerat C. Lew Biw,, Schützenstr. 14. 4643] Schönes Logis im zweit« Stock, 3 Zimmer mit Zubehör, zu vermieth«. Lswenaafie 9. Am Lumpenmannsbrunnen heute am Himmelfahrttage 463J Fermielyungen. 4647] lkleine Wobvung sofort zu oer» «Wk»- irMMtMtnk 17 Ä6) Zweiter Stock zu oermiethe». •rtü»trttrüta^< 43. Vertreter der ersten deutschen Fabrikate von Äp-k. Niiffekrßrim e. M., Leidet k Mau«an», Dresden, Aeinrich Ktnzer, AranLfnrt a. M., chebr. Keichflei», ^traudenßnrg. Wie bekannt führe ich nur erstklassige M-fchi-eu. DiefeS beweist, daß meine Fabrikate die ich führe, «rnnbaha. *. 9aw>fkte%«u1Uc*«>t aufweis«: beweist den leichten Sang und Dauerhastigkeit. — Durch große Abschlüsse bin ich in der Lage dilUger zu verkauf« wie jede Soncurrenz. — Jeder Läufer erhält durch meine eigene Leitung gründlich« Fahrunterricht, so daß daS Kallen gänzlich auSgeschloff« ist. GebrsRchte Ktter ■H’j'ieaaiiift.tifyn pi^ittpirifn. Toües-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerz- liche Mittheilung, daß es Gott gefallen hat, unsere innigst- geliebte, unvergeßliche Gattin, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Elisabeths Sann, geb. Scheld, nach langem, schweren Leiden in ein bessere» Jenseits abzurufen. Im Namen der trauernden Familie Der tteftrauernde Gatte 4635 Heinrich Sann. Gießen, den 22. Mai 1895. Die Beerdigung findet Himmelfahrttag, Nachmittag 8‘/l Uhr, von den N«« Kliniken aus statt. Dee Mt Äuiwb«' iRonWU1 Die E ^tl'4 dre bd|rifit 8lunm $ öe< «,rdHfh lT0Bitn und bi feine 5 JU । n Unfc S- jJt ieefabrenb, i.tM,oceanif*e K-f, *•*&! S i«® $« SÄ rK r.< btro^(Q 8Vi°/i Deutsch« RrtchSanl. 9°/o Preuß. EonfolS BVe6/o »t. Lesstfch« Obl. 4o/o Stadt Darmstadt 0. 1891. 4% , WormS unk. b. 1901 8*/q Oesterr. Staat Sb ahn v. 1886 3UL staatSgar Eisend. 4633] Zwei elegant möblirte Zimmer zu vermicthev, auch werden dtefelb« ge- ttennt abgegeben. Metalldrücker gesucht. Kauffmann Sf Cie., 4581 Lampensabrik. Loose -er Alsfelder fotttrit § • 1 Mark 11 Stück 10 M. Q empfiehlt die Generalagentur für * Gießen und Umgegend V A. Gretscher. Neustadt 55. 0 ________________yiebiqffraft« 47, III 48491 Zum Putzen und Wulcbcn -hean od. Mädchen gesucht. Neu«bäue 30. 8 Stock in gutem Zustande befindliche Treppen find billig adzugeben. Nähere», bet 4658 H öinn, Liebigstraße 58. Coursbericht >n J. Kurz «fc Co., Giessen, -Mtzefstest u. Frankfurter Börse vom 21. Mai 1895. vermischte Anzeigen. 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Mai angekündigte Vortrag findet nicht statt. Es macht sich eine Theilung in zwei Cnrse nöthig, für welche ich vorläufig Samntag und Äontag on 4,/a bis 6)/2 Uhr ansetze. Für Samstag gelten die grünen, für Montag die rethen Karten, wobei es den Theil- nehmerinnen überlassen bleibt, die Karten untereinander zu tauschen. Beginn 25. Mai. 4634 Dr. Sauer. Einige junge Mädchen für die Sleidermacherei sofort grsucht A. PtImm, 4632___________Ludwigstratze 12, Mrt- Mädchen 4590] Ein junge« «Ldchaa wtrVstlr tagsüber zur Hausarbeit gesucht. W ellersbnrg*. Heut^m Himmelfahrttag: 4437 Tanzmusik. 4627] Leistungsfähige Bielefelder Leinen- und Wäsche-Fabrik sucht für hiesigen Platz event. auch Umgegend gewandten Vertreter zum Besuch der Privat-Kundschaft. Hohe Provision. Gefl. Anerbieten u. W. 10 a. d. Exped. ds. BlttS.___________________ St«» Achukiderlrhrlillg s lucht 3. vecker, Bahnhofstraße 8.' Tüchtige Holjdreher für Stuhlarbeit« gesucht. 4655 __Kriede ehm, Lollar. 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M. laf.-fojhttits Ir. 116, »lifn WUtzei» unter persönlicher Leitung de» Großh. Mufikdirecwr» Herrn C. Krauße. ________Anfang 4 Uhr. Gotree 30 Pfg.________ Aum Kimmekfahrttage. Am Ludwigsbruunen. ®o» Frühmorgros 3 Uhr bis Abenbs S «hr Grosses Concert.