d" reifem »°-d, ä* WI«',eÄ " *tt. ’ ™ »in. Stott;1"'1' ****«£■ tej** --H.» Ä* J-.-Ä 7 M b?4 t LkftÜlt mQn ein '«ubftan^ auch fjk “''“«Wtterer Ä Mh diese tin|ad)t, ' ^nannten Erfiadn . 1 : 850000 nach. ‘nenk R besondere« B der Apparat selbst Mander unterscheiden der verschiedenen Blut. Die Genannten »vollen Buchungen organischer 1 der Spektralanalyse poetischen Leden an» leuPateutbureüuCarl tirttt AMHeattt rn Pvrttci. Mittwoch den2b.April: Karmen. im27.8prtl: Zessonda. hr: Seecadet. Abends ittgtr Puppe. b. Der Ahemer und II: Frauenlob. In n. Freitag den 26. Apül: 1: Fedora. Sonntag :apitain. Jungsern Sohn. Montag dm N April: KönigSletd. it*lttn einMüe .nWrn MaMu, neu ib antiquarisch empfiehlt die m ktttt 4 Mije !e SötßeSraße. :a. Nach Baltimore. Oceanfahrt nach Newyork 7-8 Tage. o> cht vereinbart ist, während der ersten vier Wochen der Lehrzeit da- Lehrverhältniß durch einseitigen Rücktritt aufgelöst werden kann. ** fhnbeS erster Schulgang. In diesen Tagen treten Hunderte von kleinen Erdenbürgern die Reise in eine neue Welt an. Geführt von treuer Elternhand, kommt der kleine Knabe, daS kleine Mädchen aus dem Hause deS Wohl» standeS wie miß der Hütte der Armuth zum ersten Male in die Schule, in das Hau-, daS acht lange Jahre da- Ziel seiner täglichen Wanderungen bleiben soll. Mit welchen (gefallen banger Scheu oder kindlichen Stolzes schreiten die Kleinen neben Baier oder Mutter einher! Wie blicken die weitgeöffneten Kinderaugen sich fragend um in dem großen schulsaale, wo die Aufnahme stattfindet, wie ruhen die Blicke forschend auf dem Antlitz de- Lehrer-, der sie in das künftige Heim, in das Klaffenzimmer geführt hat! Der Lehrer! DaS ist also der Mann, von dem die Eltern so ost gesprochen, ältere Geschwister so oft erzählt, mit dem die Kindermädchen nur zu oft gedroht haben? So also sieht er au-! Ob er wohl bös ist! Heute noch nicht! Also warten wir. Wie bald aber wird da- Füßchen nicht schnell genug zu ihm trippeln, das Händchen nicht schnell genug sich ibm entgegenstrecken können! Bald wird da- Kind den ganzen Tag nichts anders zu reden wissen, als von seinem Lehrer. Ja, ihr Eltern, wißt eß wohl, heute führt ihr ihm euer Kind zu- von heute an tragt ihr nicht mehr die Sorgen der Erziehung allein- der Lehrer trägt sie mit euch. Aber 'br sollt und müßt auch noch mittragen, sollt sie ihm nicht allein überladen. Bedenkt daß wohl und handelt darnach, wenn daß Werk der Erziehung nicht fehlschlagen soll! Aber nicht nur einen Thetl eurer Pflichten übertragt ihr auf den Lehrer eurer Kinder — von heute an theilt ihr mit ihm auch die Freuden« der Erziehung, die Liebe eurer Kinder. Und wohl dem Kinde, daß neben daß Bild von lieb Väterchen und Mütterchen auch bald seinen Lehrer mit in daß kleine Herz einschließt! Heil der Kivderschaar, deren Herzen für ihren Lehrer ebenso schlagen wie für Vater und Mutter! Und glücklich der Lehrer, der durch die Liebe feiner Schüler bie Brücke gefunden zu den Herzen der Eltern- denn nur too Elternhaus und Schule sich vereinen zu treuer Arbeit, X’anb in Hand gehen in der Erfüllung der Pflichten gegen bic Kinderwelt, nur da kann der Erfolg den großen Mühen der Erziehung entsprechen. Und nun zieht hin, ihr Eltern mit euren Kleinen, führt sie ein in die heilige Stätte der Schule — und Gott segne eure Kinder! D. A. •• Sine Statistik der Kymnafialabitnrienten bei deutschen Aeichl, die ein Berliner Ghmnafialprofessor auß dreijährigen Beobachtungen veröffentlicht, zeigt, daß nach den 1302 im Lauft der letzten 3 Schuljahre im ganzen deutschen Reich erschienenen Schulnachrichten in der genannten Zeit nicht weniger alß 19 600 Abiturienten von den deutschen Gymnasien entlaffen worden sind. Bon dieser gewaltigen Schaar widmen sich in ganz Deutschland 25 Procent dem Studium der Jurisprudenz, 17% der Medicin, 12 der katholischen, 11 der evangelischen Theologie, 7% dem Heeresdienst, 41/. dem Postfach und nur 2% Procent der Philologie. " Dal gewerbliche Forlbildunglfchnlwesen Hessen! steht fast allen deutschen Staaten, ausgenommen Württemberg, ziemlich obenan. Roch der neuesten Statistik waren im Schul- iah re 1 89 3/94 im Großherzogthum, wenn man die mit ttne Schulen verbundenen SonntagS-Zeichenschulen alS lelbslandige Anstalten ansieht, die Zahlen der letzteren in Starkenburg 47, in Oberheffen 20, in Rheinhessen 11 - zusammen 78. An sämmtlichen Schulen waren 271 Lehrer tbüttg. Die Zuschüsse au-Staatsmitteln waren 86 750 Mk die Baarzuschüffe von öffentlichen Korporationen, Gemeinde^ Bezirks - Sparkaffen und die fanstigen Zuwendungen 76 810 Mk. 62 Pf.- die Einnahmen au- Schulgeld beliefen stch auf 46 303 Mk. 80 Pfg., wonach die Ge'ammtauf- Wendungen für die Anstalten den respectablen Betrag von 219054 Mk. 52 Pf. darstellen, deren Hauptposten die Lehrergehalte mit 143 033 Mk. 36 Pfg. bilden. Die An- ftalten werden, einschließlich von nur noch ausnahmsweise zugelaffenen fogn. 406 Borschülern (Schülern unter 14 Jahren) oon inSgeiammt 6269 Schülern besucht, davon 3589 au6 Starkenburg, 1173 aus Oberheffen und 1607auS Rheinheffen. •• Der Werth bei Tarnens wird vom ReichSgesundheitS- amt wie folgt gegen widerstrebende Eltern venheidigt: „Der Turnunterricht fördert die Kraft und Gewandtheit des Körpers und feiner Gliedmaßen- auf etwaige Gebrechen ist Rücksicht zu nehmen, und ängstliche Eltern handeln unter- ständig, wenn sie ihre Kinder ohne zwingende Gründe von jener nützlichen Körperausbildung zurückhalten. Die in den Turnstunden vorkommenden Verletzungen sind fast immer leichterer Art, und geben hierzu keine Veranlassung, ja solche Unfälle würden ohne Turnunterricht vielleicht noch häufiger sein- denn namentlich die männliche Jugend besitzt nun ein- mal baß Bedürsniß, sich zu tummeln, und würde dasselbe, wenn daß Turnen und die Turnspiele wegfallen, mehr, alß eß jetzt geschieht, in wilden Spielen ohne Aufsicht iu befriedigen suchen." * Schah den Bögeln. Raubst du dem Bogel Nest und Ei, ist- mit Gesang und Obst vorbei. Dieseß Sprüchlein muß schon jetzt, da in kurzer Zeit die Singvögel mit dem Nisten und Brüten beginnen, der Jugend wieder eindringlich eiugeschäift werden. Aber nicht allein muihwillige Buben stellen den Vogelnestern nach, auch Raub- vögel, Katzen und gewerbmäßige Vogelfänger vernichten jähr- lich zahllose Singvögel, so daß alle Kreise Mitwirken müffen, um die lieben Sänger, in Flur und Ham zu schützen. ’* Für Spargelzüchter. Nicht allgemein bekannt dürfte fein, daß die Zeitschrift „Praciischer Rathgeber im Obst- unb Gartenbau" auch in diesem Jahre an alle Spargel-An- pflanzende die Nachricht ergehen läßt, daß Derjenige, der vom 15. April an die fünf dicksten Spa rgel liefert, eine nennenSwerthe Geldprämie erwerben kann. V.A. Invalidität!- and Altersversicherung. Die Con- trolle der unständigen Arbeiter ist jetzt im ganzen Großherzogthum im Gange und hat bereitß viele Mißstände unb Versäumnisse aufgcberft. An letzteren sind theilß die Arbeitgeber, theils die Arbeiter schuld. Die Arbeitgeber finb allein für die Versicherung verantwortlich unb können flch nur entfdjulbigen, wenn begründete Zweifel über die Verficherungßpflicht eineß Arbeiterß bestanden, ober durch ben Nachweiß, daß eß ihnen trotz Bemühung nicht möglich war, bie Einklebung ber Marken zu betätigen, wenn z. B. der Arbeiter bie Vorlage der Quittungskarte beharrlich verweigerte. In Fällen dieser Art wird gegen den Arbeiter eingeschritten. Eß liegt im beiderseitigen Interesse, sowohl der Arbeitgeber wie der Arbeiter, daß pünktlich die Marken eingeklebt werden. Arbeitgeber haben vielfach auf die An- gaben der Arbeiter, daß sie (die Arbeiter) die Marken ein- klebten, vertraut und die BeitragShälfte in Geld beim Lohn bezahlt, statt die Marken einzukleben, unb sind dadurch strafbar geworden, wenn ber Arbeiter bie Marken boch nicht ein- liebte. Mit Recht haben sie dann die Arbeiter für ihre Bestrafung verantwortlich gemacht und in Zukunft solche Arbeiter nicht mehr beschäftigt. DieS ist für solche Arbeiter besonders wichtig, die, wie die Wäscherinnen in der Stadt, in regelmäßiger Wiederkehr bei bestimmten Familien beschäftigt werden. ES empfiehlt sich, für solche Arbeiter bie Marken voraus für die Woche ober den Monat zu ver- wenden und den Arbeitgebern die beklebte Karte jedesmal vorzuzeigen. Auf diese Weise bewahren sie sich und die Arbeitgeber vor Nachtheilen. Arbeiter, die ihren Arbeitgebern fälschlicherweise vorgespiegelt hatten, daß die bett. Marke bereits eingeklebt sei und sich die BeitragShälfte ersetzen ließen, werden wegen Betrugs verfolgt. Ebenso diejenigen, welche sich von mehreren Arbeitgebern in derselben Wache die BeitragShälfte erstatten ließen. Manche Arbeiter glaubten, einen Vorsprung vor den gewiffenhaft einklebenden Arbeitern zu gewinnen, indem sie auf Einklebung einer Marke ausdrücklich verzichteten- ein solcher Verzicht ist ganz unwirksam, und eS wird bei der verschärften Controlle unmöglich, daß sich ein Arbeiter in dieser Weise von der Ver- sicherung drückt. Solche Arbeiter haben auch vielfach geglaubt, wenn sie nachher baß 70. Lebensjahr erreichten ober invalib würben, für bie Vergangenheit alles nachholen zu können, haben sich aber sehr getäuscht gesehen- sie berufen flä) dann auf Unkenntnih, während eß Absicht ober roenigftenß totale Gleichgiltigkeit war. Nicht nur die Beschäftigung am Montag verpflichtet zur Verwendung der Marke für die Woche, sondern in gleicher Weise die Beschäftigung an jedem anderen Wochentag, wenn ber Arbeiter an vorhergehenden Wochentagen keine Lohnarbeit verrichtet hat, daß kann sogar der Samstag sein. — Auch bei ständigen Arbeitern sind mehrfach llnterlaffungen vorgekommen, so befonberß bei Handlungsgehilfen, Dienstboten und Lauffrauen. Handlungsgehilfen und -Lehrlinge, die einen baaren Lohn beziehen und inlgefammt unter 2000 Mk. jährlich erhalten, find ver- sicherungspflichtig. Personen unter 16 Jahren sind nicht versicherung-pflichtig- e- muß aber bet solchen, bereit- beschäftigten Personen bei Bollendung deS 16. Jahre-, sofern sie sonst pflichtig sind, Anmeldung zur Versicherung erfolgen, maß leicht übersehen wird. Lauffrauen, die in einem festen Berhaltniß zu einem ober mehreren Arbeitgebern stehen, finb bann versicherung-pflichtig unb anzumelden, wenn ihr Lohn annähernd % öeß~ ortsüblichen TagelohnS für weibliche Arbeiter erreicht. Sind sie aber sonst noch berufsmäßige Lohnarbeiterinnen, so ist die BerficherungSpflicht ganz un- abhängig von der Höhe beß Lohne- alß Lauffrau, derjenige Arbeitgeber, der die erste Beschäftigung in der Woche gibt, ist für die Marke der ganzen Woche verantwortlich, er kann sich aber mit den anderen Arbeitgebern, bei welchen bie Lauffrau ebenfalls in festem Berhaltniß steht, wegen theilweiien Ersatzes einigen. Näherinnen, die in eigener öobnung arbeiten, sind nicht versicherung-pflichtig, ebenso Personen, welche in eigener Wohnung für Private (Nicht- fabruanten) weben, stricken w. M. Lollar, 21. April. Heute wurde der KriegSveteran Münck unter ,ehr zahlreicher Betheiligung deS Veteran n- und KliegerveretnS und mit allen militärischen Ehren beerdigt r. Bettfeefee, Kreis Alsfeld, 20. April. Bei der brüte dahier stattgefundenen Bürgermeisterwahl wurde der Beigeordnete Karl Langohr mü 36 Stimmen einstimmig als »sicher gewählt. Es ist die- ein ehrenvolle- Zeugniß für solchen unb zeugt von großer Eintracht und Zufriedenheit, welche in hiesigem Orte herrscht. Möge er daß ihm zugefallene Amt zur Zufriedenheit der vorgesetzten Behörde und ber Gemeinde zum Segen verwalten. Aul Schlitz wird der „Darmft. Ztg." berichtet, daß der Kaiser am Montag den 29. April Morgen! boxt eintrifft. Die Abreife nach Darmstadt erfolgt voraussichtlich am l.Mai. Wald-Uelverlheim, 18. April. Um einige hiesige Land- wirthe zu schäbigen, hat ein boshafter Mensch bereu, zur Frühjahrsaussaat vorbereitete Aeckcr mit Flug Hafer besäet. Untersuchung ist eingeleitet, doch konnte der unbekannte Thater biß jetzt noch nicht ermittelt werden, was hoffentlich noch geschieht. Omnifcbteß. • Eisenach, 16. April. Ein brave- Ehepaar, der Hilfs- depeschenbote Stöber und Frau, wurden in der Nacht vom Samstag zum Sonntag während beß Schlafe- durch Gaß - Vergiftung getöbtet. Infolge eineß Gaßrohrbruchß war Ga- in die Erdgeschoßwohnung der Unglücklichen gedrungen und hatte so deren Tod herbeigefühn. * München, 18. April. Nach dem „Bayer. Vaterland" beschloß ber Prinzregent alß Chef beß königlichen HauseS unter Zustimmung der sämmtlichen Agnaten, zum Andenken an König Ludwig II. am Starnberger See eine Botiv- capelle bauen zu lassen. Die «osten sollen 500,000 Mk. betragen und dem Wittelßbach scheu Haußvermögenßfondß entnommen werden. * Wien, 18. April. Die Morgenblätter melden: In der Nähe von Gloggnitz (in der Nähe beß Semmering- Passes) sind die Leichen zweier eleganter Herren im Alter oon 25 biß 30 Jahren gefunden worden, die dort feit dem vorigen Herbst liegen dürften. Beide Leichen zeigten Schuß- wunden an ber Schläfe, fo daß Doppelselbstmord oder Mord und Selbstmord vorzuliegen scheint. Die Identität ist noch nicht festgestellt. Die Wäsche beider Leichen war mit P ge- zeichnet. Auß dem Umstande, baß im vorigen Herbste ein Ehepaar sich in Gloggnitz nach dem verbleib feiner Söhne erkundigte, schließt man, baß die gefundenen Leichen die zweier Brüder sind. * Briefe unb Telegramme jur vi-marck-Ehrnug Staats- Secretär Stephan überreichte den „Hamb. Nachr." zufolge dem Fürsten Bismarck eine Uebersicht über den Post- und Telegrammverkehr in FriedrichSruh vom 25. März btß zu« 2. April: Aufgeliefert wurden 1660 Telegramme mit 123,893 Worten- ongefommen sind 9815 (1. April 4122) Telegramme mit 329,367 Worten- Briefe, Postkarten und Druck- fachen rund 450,000. Dal Pfeifen bei Socialistenmarfchel brachte dem Sol- daten Th. in Leipzig vier Wochen Mittelarrest ein, von denen er freilich nur zwölf Tage adbüßte, da der Qü.iig telegraphisch anordnete, nachdem ber Vater des Th., ein bekannter Leipziger Arzt, früher württembergischer Militärarzt, die Gnade bei Königs angerufen und den Nachweis erbracht hatte, daß fein Sohn nur auß Gefallen an der Melodie den Marsch gepfiffen, von dem Texte aber keine Ahnung gehabt hatte. * ^ne köstliche Geschichte frischen jetzt sächsische Blätter wieder auf auß ber Zeit, wo ber erste Landtag beß Königreichs Sachsen ober wie man ihn damals noch nannte, ber „Stänbetag" in Dreßben zusammentrat. Damals beschlossen die Mitglieder, ein Jeder solle sich abbilden und daß Bildniß in Steindruck Herstellen lassen. Jeder Abgeordnete mußte seiner NamenSunterfchrift irgend einen schönen Spruch, womöglich die Worte eineß großen Dichter! beifügen. Wer nun selbst in Dichterwerken keinen rechten Bescheid wußte, der zog einen Kundigen zu Rathe. Daß Ständemitglied Neumann, ein biederer Landwirth, gerietst dabei an einen Spaßvogel, und aus dessen Rath schrieb er unter sein Bild »Drei Worte nenn ich Euch inhaltsschwer: Johann Gottfried Neumann." * Wem gehört ber ginget' Ein Bauer von Rezonville be, Metz bat dieser Tage, wie die „Metzer Post" berichtet, beim Pflügen eines Ackers einen seltsamen Fund gemacht. Er bemerkte in der Erde einen glänzenden Gegenstand, griff ju unb hatte in der Hanb ein Fin g e r g e l en k m i t einem Siegelring, der noch fest an dem Knochen saß, indem sich zwischen Ring und Knochen Erde angesammelt hatte. Der Knochen ist baß untere Gelenk eineß Mittelfingers. Der Ring ist sehr gut erhalten und hat einen runden Stein. Bei diesem auß großer Zeit herstammenden Fund- gegenständ war kein Menschenskelett zu bemerken. Allem Anschein nach ist dem Besitzer beß Ringe- der Finger abgeschossen worden und vielleicht ist er noch unter den Lebenden. Gegenwärtig- Notiz könnte möglicherweise dazu dienen, den Mann ausfindig zu machen. Knochen und Ring find tm Be- fitze des Herrn Hoilieseranten Uhrmacher- Wagener,Ladoucetten- straße, in Metz. • Vorschlag zur Gute. Schneider (ärgerlich): „Noch immer fein Geld? Degen der lumpigen Hose muß ich jebe Woche zu Ihnen kommen!* — Student: .Machen Sie mir doch no± einen Ueberjieber dazu, damit sich s lohnt!" * heiterel Stückle« wird von der Donau berichtet. Am Eingang tum Graflinger Winkel wurde einer Bäuerin — wohl durch eine Prophezeihung vom Schäfer Thomas — n' die in , "ItyTlftu "?"er «ft t btt 5k; !«! A*"*"«» < Stillt, ttoabr u,, X'bt* T*'« R|V „«»«> <». 3!** W «Ä ‘"6 ‘-t *&s U/ toa§ hdWllich td'Wjraag. Staate b. Nacht." zufolge « bro Hv^ mb 25. Matz bis zum grarnrne mit 123,893 April 4122) Ttlc- lostkartrn und Druck« eS brachte dem Sol- tillelarrest ein, von ßte, da der Köuig er des Th., ein beglichet Militärarzt, n Nachweis erbracht an der Melodie btn keine Ahnung gehabt jetzt sächsische Blälter Landtag des König' [g noch nannte, der Damals beschloßen den und das Bildnis Abgeordnete mußte chöaen Spruch, W tat btW. 8,1 ten Bejj-i» * $,6 ietb iahi «” tt unt« M »■ «hm, b«w> "'""«Mb!» % t®41 ®”- 'k^rohrbruchs tear '^Echen gedrungen »Ht. Vaterland" ' ^"Rchen haulrs Qlen- M Andenken See eine Botin« sollen 500,000 Mk. ermögensfonds enl- rlatter melden: In he deö Semmering, Herren im Alter die dort seit dem tichen zeigten Scbuß« elbstmord oder Mord ie Identität ist noch chen war mit P ge- vorigen herbste ein tbltib seiner Söhne en Leichen die zweier Bauer * »?* “„ÄniS utnL Lebenden- f>”b il,$,e Wgener^ ,,.v r MrlE j4 jebt en .,n Sie wir Dt: F^l°h°t! ult berichtet« i der ®°n Viiuerin ®U riet Tho°"^ " weih gemacht, daß am Charfreitag die Welt untergehe. Daö gute Weib traf alle Vorbereitungen zu der Katastrophe- am meisten war sie aber um ein Schwein und um das im Kamin hängende Geselchte besorgt. Das Schwein wurde geschlachtet und daö Fleisch verkauft, daS Geselchte aber aß sie selbst auf. „Jtza bin i sched herg'richt! Jtza koas augeh!" soll sich die Gute geäußert haben, als sie daS Schweinerne so in Sicherheit gebracht hatte. ttntocrfifäts < Nachrichten. Berlin, 20. April. Die „Nationalzeitung" erfahrt,Udaß Rudolf GenLe zum Professor ernannt worden tftJJ Königsberg L Pr-, 20. April. Der Archäologe Gustav Hirschield, Proftssor an der Untvelfilät, ist nach langem schweren Leiden in Wiesbaden gestorben. Derftlyr, tumb* «n- VoUrrvirtb schäft. Grünberg, 20. jAprtl. Fruchtpreise. Weizen X 12,98, Korn X 12,98, Gerste X 12,92. Hafer X 11,28, Erbsen X 18,00, Linsen X 00,00, Wicken X 16,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 5.74, Samen X 00,00. . ,i5 Mainz, 21. April, lieber ft (bt der Durchschnitts preiset: am Markttage vom 19. April 1895 verkauften Früchte (prollOO kg): Weizen 14.62 Mk., Roggen (Korn) 12.30 Mk., Gerste 14.25 Mk-, Hafer 13.70 Mk., Heu 5 60 Mk. dis 6.00 Mk., Stroh 3.60 Mk. bis 4.40 Mk., Kartoffeln 5.50 Mk. bis 7.00 Mk. - Auf d.m Vieh- markt zu Mainz vom 12. bis 19. April 1895 wurde folgendes Vieh verkauft und nachstebende Preise (Alles per 50 kg Schlachtgewicht) erzielt: 1 Farren 58 Mk., 179 Ochsen, 1. Qual. 64 bis 68 Mk., desgl. 2. Qual. 60 dis 64 Mk., 134 Kühe und Rinder. 1. Qual. 54 bis 60 Mk., deSgl. 2. Qual. 50 bis 54 Mk., 221 Kälber 75 bis SO Mk., 587 Schweine 49 bis 53 Mk. — Nach oen statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahltndustrteller belief sich die Noheiseuproduetio« des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat März 1895 auf 481 144 Tonnen, darunter Puddelrobeisen und Spiegeleisen 138 160 Tonnen, Bessemerroheisen 37 388 Sonnen, Thomasroheisen 230 464 Tonnen und Gießereiroheisen 75132 Tonnen. — Die Production im März 1894 betrug 440 320 Tonnen, im Februar 1895 434704 Tonnen. Vom 1. Januar bis 31. März 1895 wurden producirt 1 405 423 Tonnen gegen 1 270112 Tonnen im bleichen Zeiraume des Vorjahres. Ver«umoacha»g. Aufschrift der Postsendungen. Sicherung schneller Beförderung lind Bestellung da vostsenduRge» müssen auf denselben Empfänger und Bestimmungs- rä so genau bezeichnet sein, bafcjcbtr Ungewißheit »orgebengt wird. Dadei sind uamenllich felgenbt Punkte zu beachten: 1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Ausfchrist die Wohnung des Emp'ängers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkett, daß die Wohmmgsangabe stet» an derselben Stelle der Auffchrist, nämlich unten recht», unmtttelbar unter der Angabe des Bestimmungsorte», erfolge. 2. Lus den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer bet Wohnung de» Empfängers, der Postbezirk (0., K, NO. ic.), ta welchem die Wohnung sich befindet, hinter der OrtSbe» reichnnng .Berlin" zu vermerken. 3. Gibt e» mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzlich« Bezeichnung betzufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Postverkehr als maßgebend anzusehen find, ergibt sich au» dem »Verzeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Dost« orte", daS zum Preise von 10 Pf. durch Vermittlung jeder Reichs-Postanstalt bezogen werden kann. 4. Wenn der im ReichS-Postgebtet belesene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht al- allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es ftch, di« Lage deS Orts in der Aufschrift der Sendung noch de» Näheren zu bezeichnen. Zu derarttgen Bezeichnungen eignet sich die Angabe deS Staates und bet größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen [(Ober), (Elbe), (Rhein), (Main) >. iteS Gebiet niederen Druckes im Süden mit dem Centrum über Dl ttel- Jtalien. Vom Norden der Alpen besteht ein ziemliches Drucks älle nach deren Südsuße. In den anderen nördlichen Gebietsthetten herrscht heiteres Wetter, während gegen das Gebirge die Bewölkung zunlmmi. BorauSfichtliche Witterung r Zunächst noch warmes, wolkiges Wetter; locale Gewitter wahrscheinlich. tüjuetten Brief - und Packet-Siegelmarken fertigt tu bOUgen Freiet* die Br-ühTsche DruckareL Scbulrtratee 7. Höhere und erweiterte Mädchenschule. Zu der Dienstag den 23. April, Vormittags 10 Uhr, ftatlfinbenben Dienst - Einführung bes Herrn Director Dr. Stoeriko haben bie Schülerinnen der Klaffen I bis V der höheren, und 1 b bis 3 b der erweiterten Mädchenschule zu erscheinen und ihre Gesangbücher mitzubringen. 5672 Die Direktion. Verdingung. Die zur Herstellung von rund 143 lfd. m Einfriedigung längs des Schoorgrabens an der Ostanlage erforderlichen Schlosser- und Weiß- biuderarbeiten sollen Samstag den 4. Mai d. I., Norm. IV/2 Uhr auf unserem Stadtbauamte öffentlich verdungen werden. Zeichnung, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen auf dem Stadtbauamte zur Einsicht offen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular sind bis zu obengenanntem Termin dortselbst einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 19. April 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 3624 Gnauth. Verdingung. Die Anfertigung von Vorseustern, sowie die Herstellung verschiedener Weistbiuderarbeiten im städtischen Schlachthofe sollen Samstsg, drn 4. Mai d. I., Norm. 11 Uhr »uf dem Stadtbauamte öffentlich verdungen werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen auf dem Stadtbauamte zur Einsicht offen, woselbst auch Angebote auf vorgeschriebenem Formular erhältlich sind. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 19. April 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 3623 Bilanz am 31. Iecember 1894. Activa. jl 1) Ausgeliehene Capitalien ..... 207653.25 2) Kaffenvorrath. . . 5020.62 3) Vorlagen .... 87.78 4) Ausstände .... 18377.97 5) Mobilien nach Abschreibung von 10% 274.65 231414.27 Passiva. «tt 1) Aufgenommene Capitalien ..... 220982.— 2) Actiencapital . . . 6250.— 3) Reservefond . . . 1680.41 4) Reingewinn . . . 2501.86 231414.27 Watzenborn, den 16. April 1895. 3638 Hi) Lkihknffk iActikiigksklischiift) in Watzendoril-Atembrrg. Der Director: Der Controleur: Der Rechner: Philipp. Hirz. Schäfer. Versteigerung. Dienstag de« 23. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im ,«Met* (Markt- »lat» 20) dahier gegen Baarzahlung: 2 Pferde, mehrere Oelgemalde, 50 Flaschen Ungarroein, 7 Regulateure, ein vollständiges Glaserbandwerks- geschtrr, darunter 20 Diamanten, Porzellan und GlaSwaaren als: Spiegelgläser, Taffen, Blumenvasen, Teller, Weingläser, Kaffeeservice und ' Kaffeekannen; ferner 2 Eisschränke, «ehrere silberne und goldene Taschenuhren, Betten, SophaS, Commoden, BerttcowS. Schränke. Tische und andere Möbel, sowie Juwelen- '612 Dor«, Gerichtsvollzieher- Mittwoch den 24.AprU l.A, Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale — Neustadt — versteigert: Möbel aller Arten, Betten, Bilder, Spiegel, 1 Partie Glas und Porzellan, Woll» u. Specereiwaaren u. a. 3645 Geißler, Gerichtsvollzieher. Stähl Schlachthaus. Freibank. [3669 Heute und morgen: Ochsensteisch nicht ladenrein, pr. Psd. 50Pfg. Kohlenlieferung. Für die chirurgisch-ophthalmologische Universitäts-Klinik soll die Lieferung von: W Ol ca. 2400 Ctr. Anthracitkohlen, „ 2400 „ melirten Kohlen und „ 500 ,, Hütlew CoakS auf dem öffentlichen Submissionswege vergeben werden. Die Bedingungen liegen auf dem Verwaltungsbureau offen. Offerten, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 4. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben. 3663 Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage. Gießen, den 20. April 1895. Großh. Verwaltungs - Direction der chirurg.-ophthalm. Universitäts-Klinik. Arbeitsversteigerung. Donnerstag den 25. April, Nachmittags um 2 Uhr, sollen im Ge- meindehaus dahier Chaussee-Arbeiten, veranschlagt zu 370 Mark, wenigftnehmend vergeben werden. Alten-Buseck, am 19. April 1895. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Krämer. 3635 Maaren-Nerßeigerang. Dienstag den 23. April, Vormittags von 8—12 Uhr und Mittwoch de« 24. April, Nachmittags von 12—6 Uhr, versteigere ich im Saale der Restauration „zum Pfau", Neustadt 55: eine große Partie Buckskin- und Kleiderstoff-Reste, Kattune, Schürzenzeuge 2C. ic. Schneider, 3589 Gerichts-Taxator. Die Holzversteigerung vom 18. b. Mts. in der Oberförsterei Schiffenberg ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 4. Mai bei Großh. Rentamt Gießen in Empfang genommen werden. Die Ueberweisung des Holzes findet Montag den 6. Mai, Morgens 7 Uhr, statt. Gießen, den 20. April 1895. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Heyer. 3626 Die Holzverfteigeruug vom i 16. d. Mts. in der Oberförsterei Schiffenberg ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 27. b. M. bei Großh. Rentamt Gießen in Empfang genommen werden. Die Ueberweisung des Holzes findet Montag den 29. April, Morgens 7 Uhr, statt. Gießen, den 20. April 1895. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Heyer. 3625 Die im Freiherrlich von Rabenau- schen Walde am 19. d. Mts. im District Hoherwald bei Reiskirchen abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und können die Abfuhrscheine von Montag den 29. b. Mts. an bei Freiherr!. Rentei zu Londorf in Empfang genommen werden. Die Holzüberweisung erfolgt Dienstag den 30. d. Mts., Morgens um 7 Uhr. Treis a.d.L., den 20. April 1895. Am endt. 3627 SderhrMt Wudatzuea. Verdingung. Die Arbeiten und Lieferungen zur Erweitern«- der vah«würterhL«ser Nr- 4 (Gem. Gießen), Nr- 5 (Gem. Rödgen), und Nr. 16 (Gem. Göbelnrod), sowie zur Erbauung von Stallgebä«de« bei denselben sollen, für jedes Haus un- getrennt, auf dem Wege des schriftlichen Angebots vergeben werden- Zeichnungen und Bedingungen liegen auf dem Dienstzimmer des Großherzogl- Bahnmeisters Wassem zu Großen-Buseck offen. Die Angebote sind bis zum 4. k. M-, Vor- mtttagS 11 Uhr, hierher einzureichen- Zuschlagsfrist 14 Tage. Alsfeld, den 20. April 1895. Der Großh. Eisenbahn - Bauinspector: Simon. 9634 Ch. A. 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Union 65 45 65.- Ansbacher ft 7 ♦6 4V 4630 1000—4 (HX) 88.20 3* . jvrankf. v. 1893 102.90 103.IC 4 Lombardische . 102.80 103.05 3' . 6 28 ... 101.— 101 — ('klfarf. Brgw 160 — 158.50 Augsburg . 7 27.60 27»" 3 do . 52.40 53.50 1* Darmst. 88 94 103.31 102 85 3 Lombardische 73.40 74.25 4 1 ^dw.Ered Bk 104 20 104.10 Harpen Brgw. 1 40 20 138.80 Brfthn.Thlr20 110.40 110.— 4 Oest.Gold Ate. 103 30 103.45 Gleßen .... 102.10 102.10 5 Lest Siaatsb 118.95 118.40 4 Hamburg Hyp 100.90 101 — Ler. stbmgv u. 182.— 128 80 Amrrländ , 10 Srnburg. f4.15 59.70 Oest.Eilb. Ate. 84.90 85.20] Main;..... 102.35 102.55 4 do....... 104.85 4 do unk. b l900 104.75 104 70 Laura . . . 29 10) 30 <0 3 Oesterr.Localb. 83.60 1 Offend. v. 1892 104.IU 104.10 3 boJ.-VIII.6m. 93.90 93.85 do....... 102.— 101.75 stileNz.-^rtieU Mailander. 1V 14.90 14.5» 47, »erftaatl 84.- 3* , Weesb. . 1887 102.50 102.50 3 do. IX. Em. . 92.85 4 Mem. Hyp. alte 101.— 103.— Hesi.LudwigHb. 117.10 117 65 Memrnqerft. 7 25.40 25.2- Port. St Anl. 37.30 1 Worms .... 105.10 105.id 8 do v 1885 . . 92.45 92.40 4 do. neue 104.75 104.65 Siac. Agram 2201 21»»/, Pappend . 7 26.70 26 8» 3 do...'.... 25 95 25.93 1 Worms . . —.— — 3 do 6ra R-d . 92.70 92 951 8' . do....... 102 — 102 4(X Oeft. OtaatOb 873.— 374.— »ened^er L 30 —.— 262#