Action, **> Mtis, AM weg 15, N unter M- I 2i!0 X schier ♦ Krmjse [2178 hnhoffttaße 51. GieeeeB bei HofconditoT Lind und in den duck Pb kate erkenntlichen» kaufesteilen. 1W ungB-Änzelgsn, kerei racearoui' , AS», lirvev' zrunellev' Dir , . sUhygieim» und Mnndpflegi M "*Ä -HK- Unb|^ÄbUPM^ sgss den MM' MtW -erben de auch fbe"Br638oroi< /c4n» reich , en Ufa. r D 1S93 Samstag den 23. März ErKes Blatt Nr. 70 Biertttjäbriger j Avoancmcutspreis: W 2 Mark 20 Pfg. mit Aints- und Zlnzeigeblcrtt für den Avers Gieren. chratisbeikage: chießener Aamilienbtütter Alle Anuoncen-Bureaux deS In- und AirSlandcS nchine» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Abg. Spohn (Centr.) will eine Ausscheidung der confcssi^mllen Materie im bürgerlichen Geirtzduch und erhält aus eine Anträge vom Staaissecretär die Antwort, daß dem Hause eine Denktwrttt über die aus dem Gebiete der bedingten Verurtheilung gesammelten Erfahrungen zugeben wird. z/T. £ x _ Nach Ausführungen der Abgg. Bachem (Centr.) unb ©nnec« cerus (nll.) erfolgt die Annahme der St ombrck'schen Resolution. Bei der Berathung des Etats des Eisenbahnamtes ent- spinnt sich eine unwesentliche Debatte, woraus auch hier die Be- ^^Morgen'?Uhr: Reüirevde Theile des Postet-ts, Reichseisenbahnverwaltung, Etat der Zoll-' und Verb'anch"tteuern. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für den jokgcndcn Tag erscheinenden Nummer.' bi» Dorm. 10 Uhr. Neueste Nuchrichterr. Wolffs telegraphisches Correspondmz-Bureau. Berlin, 21. März. In der Commission des Abgeordnetenhauses zur Vorberathung des Gesetzentwurfes betreffend die Anlage confessionsloser Begräbnisstätten erklärte der Cultusminister, die Staatsregterung sei von der Nothwendigkeit überzeugt, zum Schutze der confessionellen Minderheiten Vorsorge zu treffen. Die Mehrzahl der Regierungen habe sich für den bestehenden Zustand ausgesprochen. Die Staatsregierung werde jedoch jedenfalls den jetzigen Zustand beseitigen und in der kommenden Tagung einen Entwurf vorlegen. Die Commission beschloß, mit Rücksicht auf die Erklärung des Ministers den Uebergang zur Tagesordnung über den Antrag zu empfehlen. Berlin, 21. März. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Dem Ausschuß deS Zollbeiraths, der behufs Gutachtens über die Frage der Revision des japanischen Handelsvertrages heute zusammengetreten ist, gehören an: Rittergutsbesitzer v. Arnim-Güterberg, Commerzienrath Brunck Ludwigshafen, Graf Kanitz Podangen, Handelskammerpräsident Longe- Lübeck, Lloyddirector Makard Bremen, Handelskammermitglied Melchers-Bremen, Kaufmann Ponfick Frankfurt a. M , Rittergutsbesitzer Reiche Meißen, Rode Hamburg, Handelskammer- Mitglied Sanders-Hamburg, Stadtrath Tessendorf Königsberg, Commerzienrath Vogel-Chcrnwtz und Oberbergrath a. D. Wachler-Berlin. Die Verhandlungen finden unter dem Vorsitze deS Staaissecretärs v. Boetticher statt. Berlin, 21. März. Das „Marine-Verordnungsblatt" veröffentlicht eine kaiserliche Verordnung, wonach am 1. April, an dem 80. Geburtstage Bismarcks, die im Dienste befindlichen Schiffe über Top zu flaggen haben. Berlin, 21. März. Die „Berliner Correipondenz" erklärt die Gerüchte über den Rücktritt des HandelsministerS v. Berlepsch für unbegründet. Berlin, 21. März. Die „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt: Eine Prüfung der von der Umsturzcommission in erster Lesung gefaßten Befchlüffe führt zu dem Ergebniß, daß eS wohl als wahrscheinlich gelten kann, daß die verbündeten Regierungen die Vorschläge der Commission hinsichtlich der neuen Fassung deS § 112 (Unterwühlungen unserer Heeres- einrichtungen und des § 129 a bezw. 49 b (Complot) ac- ceptiren, vielleicht auch mit den von der Commission vorgenommenen Aenderungen des § 131 (Verbreitung erdichteter oder entstellter Tatsachen) und des Art. III der Vorlage (Nr. 3 des § 23 des Gesetzes über die Preffe vom 7. Mai 1874) sich zufrieden geben, in die vollständige Streichung deS zweiten Absatzes des § 130, der in ihren Augen ein Kardinalpunkt der Vorlage bleibt, sowie in bestimmte Umänderungen des § 111 a dagegen nicht willigen werden. Die Vorschläge des § 184 b (Verbot von Theateraufführungen wegen Verletzung der Sittlichkeit) in der Spahn'schen Faffung würden sicherlich nicht auf die Zustimmung der verbündeten Regierungen zu rechnen haben, weil sie zum Nachtheil der Führung einer wirksamen Oberaufsicht die Befugniffe der Polizeibehörde durch eine richterliche Entscheidung ersetzen, deren Ergebniß problematisch ist und mit der Energie eines unmittelbaren Eingriffs nicht concurriren kann. Kolo, 21. März. Hebet die Dynamit-Explosion bei Cleve verlautet weiter, mehrere Schwerverletzte seien dem Tode nahe. Die Bevölkerung befindet sich fortgesetzt in größter Erregung, da Gefahr weiterer Explosionen besteht. Ein gesunkenes, mit Dynamit vollbelabenes Schiff sitzt auf dem Boden fest. Der heftige Wellenschlag stößt die Kisten gegeneinander, sodaß die Lage außerordentlich gefahrvoll ist. Detmold, 21. März. Die „L'ppesche LandeSzeitung" veröffentlicht einen Erlaß des Prinzen Adolf von Schaumburg-Lippe, wonach er die Regentschaft übernimmt, die Regierung verfassungsmäßig zu führen und die Wohlfahrt der Bevölkerung zu fördern gelobt. Sämmtliche Beamten werden bestätigt. Die Ausfertigungen seien im Namen des Fürsten Alexander zu erlaffen. Der Landtag ist auf den 6. April einberufen. — Daffelbe Blatt veröffentlicht ferner einen Erlaß des verstorbenen Fürsten ' Woldemar vom October 1890, durch den Prinz Adolf von Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 21. März. In gut unterrichteten Kreisen gilt es als feststehend, daß Fürst Hohenlohe sich im Gefolge des Kaisers befinden wird, um dem Fürsten Bismarck ebenfalls feinen Besuch abzustatten und seine Glückwünsche auszusprechen. Dagegen wird bestritten, daß ein Besuch aller activen Minister geplant sei. Auch die drei ältesten Prinzen des Kaisers werden nach Friedrichsruh reisen. Verschiedene deutsche Bundesfürften werden ihre Glückwünsche durch ihre Berliner Vertreter ober durch besondere Abgesandte zustelle«. Gerüchtweise verlautet, daß auch Prinz Albrecht von Preußen, Regent von Braunschweig, seinen Besuch an- Berlin, 21. März. Der preußische Hof legt für den verstorbenen Fürsten zu Lippe Trauer auf acht XQ9e ®etlin, 21. März. In der heutigen Sitzung de» StaatSraths wurde über einen aus den Beratungen der zu diesem Zwecke aus der Commission hervorgegangenen Schlußantrag zu der Vorlage betr. Maßnahmen zur Hebung der Preise laudwirthschaftlicher Producte verhandelt. Bei der Abstimmung über diese Position der Vorlage wurde der Antrag der Commission in nachstehender Fassung angenommen: der Staatsrath erkennt die Nothlage der Landwirthschaft an. Die dadurch drohende Gefährdung des allgemeinen Sraats- interesies fordert mit Nothwendigkeit Anwendung aller durchführbaren und zweckdienlichen Mittel zur Bekämpfung der Nothlage. Bei der Beantwortung der dem Staatsrath vor- Bcingerlohu. Durch die Poft o^ogee 2 Mark 50 Psg. «edacrion, Exv<-dikioz und Druckerei: Kchufftraße £tr.7. Fernsprecher 51. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß die Allgemeine Spiegelglas - Versicherungs - Gesellschaft in der Generalversammlung vom 2. l. Mts. ihren Sitz, unter Beibehaltung der seitherigen Firma, nach Berlin zu verlegen beschloffen hat. Gießen, am 20. März 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Deutscher» 8dcb#t«0. 66. Sitzung. Donnerstag, den 21. Marz 1895. Rach unerbeblicher Debatte erfolgt die Genehmigung d-sEtats deS allgemeinen Jnoalidenfonds; desgleichen erfolgt dte debattenlose Erledigung des Etats über den Invalid en fond. Bct der Berathung drs Etats über die Reichsjustiz- »erwaltung richtet der Abg. Bassermann (ntl.) verschiedene An- fragen an die Regierung. Unter Anderem spricht Redner den Wunsch auS auf Herabsetzung des Strafmündigkeitsalters von 12 auf 14 Jahre. Staaissecretär Rieberding antwortet dem Vorredner auf eine diesbezügliche Anfrage, daß dte redactionelle Herstellung deS bürgerlichen Gesetzbuches Ende dieses Jahres erledigt sein dürste. Abg. v. Strombeck (Centr.) befürwortet seine Resolution, betreffend dte Errichtung einer Amtsstelle im Dcutschen Reiche, welcher Miltheilungen zu machen sind, um die Personal Feststellung aufgefundener Leichname sowie vermißter Personen, deren Ableben »ermutbet wird, zu ermöglichen. Abg. Bachem (Centr.) tritt für die Einführung der bedingten Lerurthetlung ein. Staatssecretär v. Rieberding erklärt, daß die Regierung wegen dringender Aufgaben zur Reform der Justiz eine abwartende Stellung etnntmmt. Betreffs der Resolution erklärt Redner, sie im Aogc behalten zu wollen. Aus eine Anfrage des Abg. Groeber (Centr.) erwidert der Staatssecretär Rieberding, daß der Bundesrath eine Statistik über die Concurse beschloffen habe und daß der Entwurf über den unlauteren Wettbewerb zu einem definitiven Abschluß noch nicht geführt habe. Abg. Be ckh (srs. Vp.) plaidirt für die unbedingte Derurtheilung. Abg. Enneccerus (ntl.) spricht sich gegen dte Strombeck'sche Resolution aus. Abg. Strombeck widerspricht den Einwendungen des Vorredners. , Abg. Salisch (conf.) wiederholt feinen Wunsch auf Verein- ßachung der Standesamtsformulare. Staaissecretär Rieberding erklärt dem Abg. Salisch, daß bei feer Revision auf seinen Wunsch Rücksicht genommen worden sei. Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. Der chietzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Aa mikienv kälter werden dem Anzeiger w-chentlich dreimal beigelegt. Schaumburg Lippe zum Regenten ernannt wird, da Prinz Alexander, der Bruder des verstorbenen Fürsten Woldemar, geisteskrank ist. _ , Amberg, 21. März. Die „Amberger Volkszeitung meldet, daß gegen sämmtliche 154 in der Fuch Smühler Angelegenheit unter Anklage Gestellten das Hauptverfahren vor dem Landgericht in Weiden eröffnet worden ist. Die Hauptverhandlung beginnt am 23. April und wird voraussichtlich mehrere Tage dauern. Lowestoft, 21. März. Infolge verschiedener Vorstellungen wurde beschlossen, die Untersuchung über die mit der „(£Ibe" Untergegangenen auf unbestimmte Zeit zu vertagen. Der Coroner erhielt die Mittheilung von der deutschen Regierung, sie beabsichtige, den Gcheimerath Capitän Donner als Vertreter zu entsenden) sie frage an, ob die Untersuchung würde hinausgeschoben werden. Ebenso empfing er auch die Bitte um Vertagung von den EigenthÜrnern der „Craihie". Was den Umstand betrifft, daß die Verhandlungen vor dem Rotterdamer Gericht noch nicht beendet sind, so weigern sich die EigenthÜmer der „Crathie", ihren Zeugen die Zeugnißablegung zu gestatten, indem sie geltend machen, es könne präjudizirend auf das Verbiet der englischen Jury wirken, wenn der Entscheid deS Rotterdamer Gerichtshofs vorher bekannt würde. Der „Norddeutsche Lloyd" theilte dem Coroner mit, die Zeugen in der Angelegenheit der „Elbe" könnten nicht vor einer Woche zur Verfügung gestellt werden. Leicester,21. März. Die ausgesperrten Arbeiter der Tuchfabrik veranstalteten beute Nachmittag eine große Kundgebung, indem etwa 10—12000 Mann sich am Marktplatze versammelten und mit Bannern und Musik durch die Stadt zogen. Redeavon (Indiana), 21. März. Hier kamen 15 Personen durch eine Explosion in einem Kohlenbergwerk um. Yokohama, 21. März. Meldung des Bureau Reuter. Der Erfolg der Friedens-Unterhandlungen in Simonosaki wird bezweifelt. Die japanische Militärpartei, die jetzt die erste Stimme in der Politik hat, ist für die Fortsetzung des Krieges bis zum vollständigen Siege Japans. Das Parlament theilt diese Ansicht. Inzwischen sind neue Truppen für den activen Dienst abgesandt. WB. Berlin- 22. März. Eine Extraausgabe des „Reichsanzeiger" veröffentlicht einen Kaiserlichen Erlaß anbei Reichskanzler, worin es unter Hinweis auf den heutigen Geburtstag beS Kaisers Wilhelm I. heißt: Er würde es mit hoher Genugthuung begrüßen, wenn bei Offizieren unb Mannschaften, welche infolge von Verwundung im Kriege 1870/71 der Anrechnung deS zweiten KriegsjahreS bei der Pensionirung verlustig gegangen, der PensionSauSfall fortan erstattet und ferner den infolge Erwerbsunfähigkeit bedürftigen Unteroffizieren und Mannschaften, welche an den Feldzügen theilgenommen, aber laufende Unterstützung nicht beziehen, zukünftig Beihilfen gewährt werden können. Der I Reichskanzler wird beauftragt, nähere Vorschläge zu machen. Bekanntmachung, »mtStage des Großherzoglichen Kreisamts Gießen betreffend. Die unterzeichnete Behörde wird Samstag den 6. April 1895, Vormittags einen AmtStag im Rathhause zu Grünberg abhalten und wird den Kreis-Eingesessenen aus den Amtsgerichts-Bezirken Grünberg, Homberg und Laubach anheimgestellt, etwaige Anliegen in diesem Termine vorzubringen. Gießen, den 20. März 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ö. Gagern. _____________ Gießen, den 20. März 1895. Betr.: Wie vorher. DaS Grotzherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien der in den Amtsgerichtsbezirken Grünberg, Homberg und LaubachgelegenenGemeinden des Kreises Gießen. Votstehende Bekanntmachung wollen Sie auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Kenntniß bringen laffen. ö. Gagern. Amtliche* Theil. Gießen, den 20. März 1895. Betr.: Das Behüten der Wiesen. DaS Grotzherzogliche Kreisamt Gietzen । die «roßh. Vürgermeistereiei» deS «reife». Wir machen Sie darauf aufmerksam, daß das Behüten - her Wiesen nach der Wiesenpolizei-Ordnung für den Kreis; Gießen vom 1. April an untersagt ist. Sie wollen dte; Schäfer hierauf aufmerksam machen und dte Feldschützen; strengstens anweisen, etwaige Uebertrelungen zur Anzeige zu[ bringen. Die Gendarmerie ist gleichfalls angewiesen, bei ’ Zuwiderhandlungen gegen dieses Gebot Anzeige zu erheben. v. Gagern. Belegten Fragen ist derselbe zu dem Entschluß gelangt, die dem StaatSrath aufgesührten Vorschläge, welche einen unmittelbaren Einfluß auf den Preis deS Getreides durch Eingreifen des Staates in den Handel bezweckt, find als undurchführbar erkannt worden. Eine so weit gehende Aust gäbe, wie fie dem Staat in den Vorschlägen zugedachr wird, erscheint unvereinbar mit einer richtigen Auffassung des heutigen Staats-, Erwerbs- und Verkehrslebens. Auch find die fämmtlichen bezeichneten Vorschläge nicht in Ueberetnstiwmung zu bringen mit den bestehenden Handelsverträgen. Der Staatslath glaubt, daß eine wesentliche Befierung durch solche Maßnahmen mit Erfolg anzubahnen sein wird, welche eine Verbilligung der Hervorbringung und deS Umsatzes landwirth- fihastlicher Produkte, eine Verbilligung der für die Land- wirthschaft nothwendigen Rohstoffe, Schutz der Zucker- und Branntwein-Production, Förderung der RentengutSbildung, Verbilligung und Befferung deS EreditS zum Zweck haben. Auch hält er eine Erwägung der Währungsfrage für dienlich. Hierauf wurden die Verhandlungen deS Staats- rathS durch folgende Ansprache deS Kaisers geschloffen: „Meine Herren! Nach achttägiger angestrengter Berathung find Sie nunmehr am Schluffe der Verhandlungen angelangt. Wenn auch baß Ergebniß derselben hochgespannte Erwartungen vielleicht nicht überall befriedigen vermag, so ist eS doch für die Aufgabe meiner Regierung, alle wirksamen Mittel anzuwenden, um der Nothlage der Landwirthschaft H lfe zu bringen, von hoher Bedeutung, daß auf diesem Gebiete durch Ihre Verhandlungen die Grenzen deS Erreichbaren klarer erkennbar geworden find. Die erschöpfende Erörterung der allseitig anerkannten Nothlage der Landwirth- schäft, ihrer Ursachen, ihres Umfanges und ihrer Folgen, sowie die sorgfältige Prüfung aller Mittel, welche bisher in der Oeffentlichkeit oder im Laufe Ihrer Berathungen für die Abhilfe in Frage gekommen sind, bilden eine werthvolle Unterlage für die weiteren Entschließungen meiner Regierung. Die Sachkunde und praktische Erfahrung, welche in Ihrer Mitte vertreten und bet Ihren Berathungen zum Ausdruck gekommen find, geben mir eine besondere Gewähr dafür, daß die Vorschläge, welche daS Ergebniß Ihrer Verhandlungen find, sich auch bei den weiteren Erwägungen SütenS meiner Regierung als zweckentsprechend und durch- füi'irbar erweisen werden. Solche Mittel aber, deren An- w'ndung auch von Ihnen als ungeeignet für die Er- reichung deS Zweckes, als praktisch nicht durchführbar und als gefährlich für die Erhaltung der staatlichen und w.rthschaftlichen Ordnung anerkannt und widerrathen sind, wrb meine Regierung um so unbedenklicher auS dem Kreise der Erwägungen ausscheiden können. Es ist meine Absicht, weitere Entschließungen unverweilt herbeizusühren. Zum Schluffe ersuche ich Sie meine Herren, an Ihrem Theile dafür zu sorgen und in den Ihnen zugänglichen Kreisen deS Landes die Auffassung zu verbreiten, daß, wenn künftig ähnliche Fragen, wie gegenwärtig die Nothlage der Land- wirthschaft und die Mittel zu ihrer Abhilfe, auch auf anderen Gebieten die Gemülher erregen, zunächst meine Regierung angegangen werde, um baß zur schleunigen Abhilfe Geeignete zu veranlaffen. ES ist meine Absicht, in solchen Fällen unverzüglich selbst in bie Erwägung ber erforberlichen Maßnahmen einzutreten unb nöthigenfallS den StaatSrath zur Berathung derselben zu berufen. Ich schließe nunmehr die Verhandlungen und sage Ihnen Allen meinen königlichen Dank." Berlin, 21. März. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Abberufung deS Generals v. Werder vom Posten des deutschen Botschafters am russischen Hofe. Berlin, 21. März. Wie die „Kreuzzeilung" vernimmt, ist Fürst Radolin, derzeitiger Botschafter in Konstantinopel, «iS Nachfolger deS Generals v. Werder auSerfehen. Berlin, 21. März. In der HrdwigSkirche fand heute Vormittag ein feierlicher Tr au er gotteS dienst für den verstorbenen Abgeordneten Freiherrn von Schor le wer- Alst statt. Leipzig, 21. März. DaS Gesuch deS Verbandes deutscher KriegS-Veteranen, besten Sitz in Leipzig ist, an den Kaiser, den Veteranen zum Besuche der Schlacht- selber von 1870/71 im August bieseS Jahres bie Bahnfahrt von allen Stationen ber beutschen Elsenbahnen nach ben ReichSlanben im Preise von Militär-BilletS zu gewähren, ist sicherem Vernehmen nach vom. Kaiser genehmigt worden. Straßburg, 21. März. Nach einer Meldung deS „Franks. General-Anz." wüthet in Schönburg, KreiS Zobern, furchtbar die D i p ht h e ritiS. Schon vierzig Kinder sollen daran gestorben sein. DaS Ende der Seuche wäre unabsehbar. Loudon, 21. März. Die letzte Post auS Akassa meldet, daß die Eingeborenen nach einem Uebersall hundert Gefangene fortgeführt, imLager getödtet und verzehrt haben. Die französischen Missionare »heilen mit, daß die Eingeborenen nach dem Siege große Feste feierten und zahlreiche Menschenopfer verzehrt haben. Madrid, 21. März. Sagasta erklärte, die Regierung Hobe noch keine officirlle Mitlheilung von dem Untergange der Fregatte „Königin Regentin" erhalten. Von Malaga sei *ur die Meldung den der Auffindung deS zum Schifft ge- hörigen Rettungsbootes gekommen. Sitzung des Tberhesfischen Geschichts- Vereins am 21 März 1895, Herr Oberbibliothekar Dr. Haupt eröffnete die Sitzung »it Ausdruck des Bedauerns, daß der BereinSvorstand in Herrn Director Dr. Sandmann eine bewährte Kraft verliere und bittet ihn, dem Verein auch ferner sein Jntereffe zu bewahren. — Hierauf sprach Herr Psarrer Kn ab von Bruchenbrücken über Wetterauer Kiiegöereigniste und SriegS- leiden im 17. unb 18. Jahrhundert. Beide waren reich an Krieg-elend wie für Deutschland so besonder» für die Wetterau, denn fie bot den Kriegsherren gute Gelegenheit zur Ver- 1 prooiantirung unb zu Winterquartieren, bann führte eine ' uralte Straße zwischen @üb- unb Norddeutschland durch bie Werterau, bie zudem ein beliebtes EinsallSthor für bie Franzosen bei ihren Einfällen in Deutschland war. Schon 1620 wurden von den Detterauischen Grasen 1200 Mann zu Fuß anfgeftellt, welche allenthalben den kaiserlichen und böhm scheu durchziehenden Völkern den Durchmarsch verwehren sollten. Die gräflichen Unterthanen mußten diese Schutztruppe unterhalten. Gegen Ende September 1620 setzte eine Abtheilung deS Unionheeres unter Markgrafen Ernst Joachim von Brandenburg die Wetterau in Schrecken. Gegen 10,000 Mann lagen zwei Tage lang bei Oder» unb Niebermörlen und plünderten stark. Auch ein holländisches HülfScorpS wurde den Wetterauern sehr lästig, bann kamen die Spanier zu Ende 1620, um in einzelnen Städten der Wetterau ununterbrochen biß 1631 zu bleiben. So lagen 800 Spanier io der Re chsstadt Friedberg. Doch der eigentliche Krieg nahte erst Ende 1621, als Christian von Braunschweig biß in die Gegend von Gießen vorrückte. Zwar wurde er im Busecker Thal geschlagen, doch kehrte er im Jahr darauf wieder und der Chronist schreibt von seinen Truppen: sie hausten so übel, deßgleichen der Türk niemals gethan. Für die Wetterau sind drei Perioden des großen Kriegs zu unterscheiden: 1) von 1620—1631 (Ankunft Gustav Adolfs in Frankfurt)- 2) 1631 — 1634 (Niederlage beß schwedisch weimarischen HeereS beiNörblingeo)- 3) 1634—1648 (Friedensschluß.) Zu 1. Zur Bekämpfung Christians von Braunschweig war eine Abtheilung Tilly'scher Truppen unter bem Grafen Anhalt im Herbst 1621 in die Wetterau gekommen, und nahm auch Winterquartier daselbst. Winter 1622—23 legte sich Tilly, der den Herzog Christian bei Höchst am Main besiegt hatte, mit feiner Armee wieder in die Wetterau, sein Hauptquartier war Affenheim. Für die unglücklichen Wetterauer war das verhängnißvoll, denn sie hatten nicht nur für Speise und Trank reichlich zu sorgen, sondern auch für den Sold, Kleider und Schuhwerk. So kam da- Quartier von nur 300 Mann eine Gemeinde oft auf 20000 Gulden zu stehen. Auch im Winter 1623—24 bezogen Tilly'sche Truppen in der Wetterau Quartier. 1625 war diese Gegend Sammel- und Musterplatz für etliche Regimenter der Herzöge Albert von Sachsen-Lauenburg und Georg von Lüneburg. Dadurch litt die Wetterau furchtbar- erst im August 1626 zogen die neuen Regimenter ab. Dazu kam, daß 1625 höchst unfruchtbar war und 1626 die Pest zahlreiche Opfer forderte. — Auch im Winter 1626—27 war die Wetterau mit Truppen überschwemmt. — In Assenheim war daS Hauptquartier beß Herzogs Maximilian von Sachsen-Lauenburg, ber ben Bewohnern bie stärksten Lieferungen abpreßte. Wenn bie Dörfer bie angesetzten (Kontributionen nicht entrichten konnten, so würben Menschen und Vieh eingesperrt unb nicht zur Arbeit unb Weibe gelassen. Die Bürgermeister würben mißhandelt unb ihre Häuser geplünbert. Ganz besonbers schlimm trieb es ber Oberst vou Görzenich. Im Gericht Staden und in den Dörfern der Wetterauer Adeligen hauste „der lahme Görzenich", wie er im VolkSumnd hieß, so furchtbar, daß „davon noch KindeSkinder zu klagen werden wiffen". Er ließ ganze Dörfer ausplündern, alles Vieh wegnehmen, und Schultheiße und Unterthanen fortschleppen, damit sie sich mit schweren Geldsummen wieder außlösen mochten. Den Wein, den die Soldaten nicht mehr trinken konnten, ließen fie auslaufen, Thüren, Fenster, Kisten und Kasten zerschlugen sie. Görzenich wurde endlich seiner Schandthaten wegen hm gerichtet und sein Nachfolger Leo von Mediciß kam wieder in die Wetterau und nach Naffau. Dieser anspruchsvolle Italiener führte einen fürstlichen Hofhalt auS 51 Personen bestehend unb bie wöchentlichen Lieferungen waren ungeheuerlich, z. B 206 Psb. Fleisch, 50 Pfb. Butter, 270 Eier, 4 Malter Korn, 6 Malter Gerste, 18 Malter Hafer, 413 Gebund Stroh, V, Meste Erbsen, ‘/2 Meste Linsen, l1/* Ohm Wein zu 24 Rth., 21/, Ohm Bier zu 2 Rth., 3*/2 Pfb. Baumöl, 16 Pfb. Lichter, 40 Stück Nürnberger Kuchen, 1% Pfb. Feigen, s/< Loth Safran, für 20 AlbuS Branntwein, 7 Maß Milch, 6i/2 Pfb. Stockfisch, ein welscher Hahn, ein hollän- bischer Käse, Speck, Gänse, Hühner, Fische u. bergl. nach Bebürfniß. 1629 kamen im Juli unb December Tilly'sche Muni- tionS- unb Proviantwagen mit starker Bebeckung in bie Wetterau, quartirten sich in ben gräflichen unb abeligen, b. i. evangelischen Dörfern ein, verbarben bieselden unb waren ben armen Lanbleuten zu großer Beschwerung. Auch 1630 bauerte bieser Zustand an. Zu 2. Seit dem Einzug Gustav Adolfs in Frankfurt (17. November 1631) kam für die Wetterau eine bessere Zeit, die leider nicht lange bauern sollte. Er übte eine eiserne DiSciplin so lange er lebte. Doch nach seinem Tob unb nach ber Schlacht bet Nörblingen verwilberten auch biese Völker unb trieben eß mit ben Bewohnern so schlimm wie bie Kaiserlichen unb Ligisten. Nach Abzug der Spanier 1631 auß der Wetterau hatte diese fast 3 Jahre Ruhe vor Ausplünderungen unb Ver- Wüstungen. Allerdings mußte, seitdem sich die Wetterauer Grasen mit Schweden verbündet hatten, der Zehnte alles LanbeöertragS ihrer Gebiete für die Heere gegeben werden, doch durfte sich auch kein Soldat unterstehen, von den Lanbleuten etwas zu erpressen. Zu 3. Ein unendlich großes Unglück für bie Wetterau war bie Niederlage ber Schweben unb ihrer Verbündeten unter Herzog Bernhard von Weimar bei Nördlingen (5. unb 6. September 1634). Wie eine oernichtenbe Fluth er- gossen sich nun in rafdjer Jäufeinanberfolge vier große Heere Über ihr Gebiet, zuerst Enbe September bie Heffen Kasselfchen Truppen unter Melanber, bann bie Spanier unter bem Cardinal-Infamen, bann bie Schweben unb enblich bie Kaiserlichen unb Ligisten. Die Leiben ber Gegend dadurch lassen sich nicht beschreiben. Friedberg wurde mehrfach ge brandschatzt, Ockstadt, Echzell, Assenheim, Kaichen, die verschiedenen Karben und andere Dörfer wurden ganz oder Aum großen Theil eingeäschert. Die Bewohner derselben flohen, soweit sie nicht von den Soldaten ermordet wurden, in die benachbarten Städte, wo eß ihnen aber auch nicht gut ging. Die Felder konnten größtentheilß nicht mehr bebaut werden unb HungerSnoth trat ein. Die Preise der Lebensmittel stiegen ins Ungeheure. In Grünberg kostete z. B. im Winter 1635/36 1 Achtel Kleie 100 fl., 71 Meste Mehl 60 fl. und die ekelhaftesten Dinge wurden verzehrt, Ratten, gefallenes Vieh, selbst Menschenleichen. Dazu kam im Frühjahr 1635 die Pest wieder und raffte Überall eine Masse von Menschen hin. In Brüchen- brücken betrug die Einwohnerschaft kaum noch die Hälfte von früher unb ber Wertb ber Häuser war aufS geringste getunten. Noch zwischen 1641 unb 1647, wo boch schon FriebenSauSsichten vorhanden waren, verkaufte man z. B ein HauS für 25 fl., einen Hrustall für 13 fl., ja sogar daS SchulhauS wurde verkauft für 30 fl., Lehrer unb Geistliche waren natürlich nicht mehr vorhanden. In ber letzten Periobe beß Krieges würbe die Wetteran in eine Wüste verwandelt. Aber auch im 18. Jahrhunden hatte fie viel Schweres zu erleiden. Im siebenjährigen Krieg hatten die Franzosen mit Herzog Ferdinand von Braunschweig in Oberhessen vielfache Kämpfe zu bestehen (Bergen 13. April 1759, Grünberg, Glüningen, Bad Nauheim u. a.), dabei wurde die Wetterau wieder von „der großen Nation" auSgesogen. Bruchenbrücken mit damals nur 333 E nwohnern hatte 1757 biß Ende 1760 für die Franzosen Leistungen im Betrage von 9755 fl. 15 Alb. zu machen und vom 28. August biß 10. September 1762 kostete die französische Armee genanntem Dorf die ungeheure Summe von von 40601 fl. 185/e Wbuß. AIS die Franzosen während der Rrvolutionßkriege abermals nach Deutschland kamen, war eS wieder die Wetteran, die darunter zu leiden hatte. So auch Bruchenbrücken, besonders in ber Schlacht am 10. Juli 1796 zwischen Franzosen unb Oesterreichern bei Friebberg. Daß Dorf wurde eingenommen und vollständig auflgeplünbert. Die geängsteten Bewohner waren nach Altenstabt unb Dübelsheim geflohen unb fanben bei ihrer Rückkehr von ihrer beweglichen Habe nichts mehr vor. Die Geschichte kann unß lehren, baß bie deutschen Stämme einig sein sollen, bann sinb sie nicht der Spielball fremder Völker. Der Vortrag wurde mit großem Beifall unb Dank ausgenommen, baran schloß sich eine kurze Besprechung, an ber bie Herren LanbgerichtSrath Dr. Möbius, Dr. Ebel, Director Muth unb der Vortragende sich beteiligten. Der Vorsitzende zeigte darauf einen Pack Acten mit wichtigen Papieren zur Geschichte der Wetterau 1629 unb 1630, wo Pappenheimer in der Gegend von Friedberg lagen. Herr Dr. Ebel zeigte dann noch einen eigenthümltchen alten Würfel und Dr. Buchner roieß auf die Sammlung von Würfeln und Knöcheln im Museum beß Vereins hin. Darauf wurde die Sitzung geschlossen. CocaUs rrnö provinzielles. Gießen, den 22. März 1895. ** Ernennung. Seine Königliche Hoheit ber Großherzog haben Allergnädigft geruht, am 17. März den Professor an der Technischen Hochschule Geheimen Baurath Eduard Sonne für die Zett vom 1. September 1895 biß zum 31. August 1896 zum Rector der Technischen Hochschule zu ernennen. Zur Tabaksteuerfrage. Daß „Wolff'sche Bureau" meldet auß Berlin: Am 19. dsß. MtS. hat hierfelbst ein Congreß von Tabakinteressenten stattgefunden, in welchem einzelne, daß Maß beß Erlaubten überschreitende Ausführungen namentlich gegen die RegterungSkreise laut wurden. ES dürste von Interesse sein, zu conftatiren, daß die einladenden Vereine mir dem über 1400 Firmen und über 100,0000 Arbeiter auß allen Zweigen unb allen Dtstricten der deutschen Tabakindustrie umfassenden „Deutschen Tabakverein" nichts zu thun Haden. Der Vorstand beß letzteren har seiner Zeit, wie wir hören, die gemeinsame Einberufung etneß solchen CongresseS abgelehnt, sowie später auch, nachdem derselbe nun ohne ihn inS Werk gesetzt wurde, von jeder Theilnahme an demselben abgesehen. Die ein» berufenden Vereine find im Großen unb, Ganzen Berliner Localorganisationen, von denen nur die eine außerdem auch noch eine Anzahl von Mitgliedern von außerhalb umfaßt. Eß war dementsprechend auch der Congreß in der Hauptsache von Unternehmern, Angestellten und Arbeitern auß dem Tabakgewerbe und dem Handel mit Tabakfabrikaten anß Berlin und Umgegend besucht. ** Dem eben erschienenen Jahresberichte der höhere» Mädchenschule ist eine interessante Abhandlung beß Herr» Dr. Zimmer über ben Schulgarten ber höheren Mädchenschule nebst zwei Plänen desselben beigegeben. — Der Anfangßbestand der höheren Mädchenschule stellte sich auf 315, er betrug am Schluffe beß Schuljahreß 1894/95 306- die erweiterte Mädchenschule hatte einen Anfangßbestand vo» 220, einen Schlußdestand von 217 Schülerinnen. Der Gesundheitszustand war bester alß im Vorjahr, einige Lücken zeigten sich während der strengen Rältt._ Die wichtigere» Ereignisse wurden durch entsprechende SchulfeierlichkeÜe» begangen. Die Sammlungen unb Lehrmittel der Schule haben erfteuliche Bereicherungen erfahren. — Die Prüfungen an der erweiterten Mädchenschule finden am Donnerstag ben 28. März, die ber höheren Mädchenschule am Freitag ben 29. März, Morgens 9 Uhr beginnend, statt. Daß neue Schuljahr beginnt am Montag ben 22. April, Vormittags 8 Uhr, an welchem Tage bie Anmelbungen solcher Kinder, die noch keine Schule besucht Haden, erfolgen kann. •• Uebetsahre» In der Grünbergerstraße wurde gester» Nachmittag ein sechsjähriger Junge von einem Velocipedfahrer 5 e-* ,4 6, D. V t.. Kf' •wßvtrftr < *t IW tß ift M tü Wici fr Sm 1 tntuifl not1 kt* t6. Hmtdrvktttt «flein in Agitatorisch 8 werf -ltder prebmtgtll bi ta« «adere. Zvnrmgea, t 8(rbänb#n an hrodverlerbi tat btftnnt «»schloß an ■ -0 - Sil« laß gefammte ob Zielen. ■ bmNeheade haste i. b. T tat laßen »hb. selbst, btm schaffen, bin " hii beftiaat ei -vlgendeS: 8nt!afiung6 hftimen b •errrdiafpt tv.nijtit f saldalea find bie Iroifl-6 30. breta $0' ewMllev: Tai Cibeiffwü! Cfffrtm bi nerschm, b- mge sehen n Wiefe b Süi Nti Bit ilraelW 16 Äbrti »u 2617 A« Die A »öoctev fit' Kr.- 8ba.' _ toi •nib )u (< Mwiwfi: 3? Ach, 13 nn Mkich« 8ud 12 rm . Dtt *ltBen< *b =etan 6tu B1/ ^Qtdjeti v würben ',e der- ^ntr8?.0^ « Sorbet nen aber . ?UrbtIL »ttttta wcht lute. X Ereile Achtel & ®rßnber0 ÄS'1001 * ®enf3'1»«<*« dl- » Ün. 3* s >“« MA" toat aUca , Wt l6«. >».8'Ä" 'N--"'. 4 /t « 13 fl 1 B. Leb»,' iaJ0^ bas U^rer u°d Solche LÄ Metta« 18‘ J«httztad,n > pietiifitn b|tlj„4 W WW, 9rtolr| 1 °>«d, di, ’°9tn' Bruchenbrückeu * 1757 bis @nbt n betrage von 9755 i ust bis 10. September Wanntem Dari blt - Ub/, Albus. Rcdolutionskriege aber- 8 wieder die Wetiera«. auch Bruchenbrüikeu, i 1796 zivischeo Frau. 9- Das Dors tvurde rdert. Die-geängstereu > Düdelsheim gefloheu ihrer beweglichen Habe ah die deutschen Stämme t der Spieiball fremder lern Beifall und : kurze Besprechung, a )r. Äiu8, Dr. 66d, ftdl fctyiligttn. Qu Acten mit wichtigen 1629 und 1630, toi edberg lagen. ) einen eigentümliche» i aus die Sammlung w. der BereinS hin. ^v^n. ünzieller. den 22. März 1895. jche Hoheit der @rofr ht, am 17. März den chule Geheimen Baurath tom 1. September 1895 tor der Technischen Hoch- .8 „Wolffs W Mts. hat hterselbsi et» ent en Mgesunden, i» Erlaubten üderschreitttde Je RezitturigSkreiie laut sein, z° conpatiren, da üto i« 81««” «- Den Zweigen und alle» DN B-ist»°d » iw dl- »*H* , abgeltW i*lf W®«1 n abgti*' « "”b' ’* ; * *s* t ,d len der _ Der ie« ^^ntefichauf315' ‘”*. ?894 95 308i * ^ahre^ 1 gestand bßl Vcn Ansangrvl' 217 ®^ltIlge * « Kälte- .-ttlichttite» l»-°d- »b Raben«® „ taeM “ $aS we»8/ [la'( S««'"” K- Bekanntmachung Kinder, empfiehlt 2». Neustadt 23. 2440 2516 Mige Ekmüsk n. eompotftiichtk.! 5?>d)CltCTfitd)Cr. Erbsenjge, p. 1 Lt.—2Psd.o.58Pfg.an, v Spargel, p. 1 Lt. — 2 Pfd- v- 80 Pfg. an, aute Qual., 90 cm aro6 18 Pfa. Schnittbohnen, p Dose v. 45 Pfg. an, Schlofser- Xinivrl mil VI l. uu cmv Ul wivpv.» - - - U- • “ israelitische Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden m§ | g^reiner; Weißbinder- 2490 Bergstraße L7. 2517 Eichen-Wellen, Beseler Hafer per 100 Kilo 14 Mark, 2471 nicht ladenrein, pr. Psd. 5V Pfg 68 600 1300 Glaser- Tapezier- Pflaster- H. Güngerich, Gutspächter — Hohensolms. per Pfund 50 Pfg- Emil Orbig. Arbeitsvergebung. Die zur Erbauung von Schüler- abocten nebst Piffoir bei der II. Ge- »eindeschule zu Allendorf a. Lda. erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, — Wir glauben unseren Hausfrauen einen Dienst zu erweisen, wenn wir sie auf die gebrannte« Java-Kaffee» der Dampf- kasteebrennerei von M. Schuster in Bonn g-nz belondeir auimerksam machen. Dle Erzeugnisse derselben erfreuen sich seit Jahren allgemeiner Beliebtheit in allen Gauen Deutschlands und zeichnen sich die Sorten durch gleichmäßige vorzügliche Qualität vor allen anderen Sorten vortheilhaft aus. Die Kaffeebrenneret ist mit den ersten technischen Erfindungen der Neuzeit ausgerüstet und leistet, gestützt auf eine oOjäbrtge practtsche Erfahrung, die größte Garantie sür ein in jeder Hinsicht tadelloses Rör.product, dessen kostbare Eigenschaften so hervorragend sind, daß für Denjenigen, der nur einmal die Kaffees von M. Schuster versuchte, es keiner weiteren Anpreisung bedarf. So erklärt sich auch, daß die Kaffees auf allen bisher beschickten Ausstellungen mit d.en höchsten Auszeichnungen prämrtrt wurden, zuletzt auf der Allgemeinen Deutschen Kochkunst-Ausstellung in Hannover mit der einzig höchsten Auszeichnung der Branche — der silbernen Medaille. Schusters Java-Kaffees sind hier am Platze stets frisch gebrannt, das halbe Pfund zu 85, 90, 95 und 100 Pfg. zu haben. als: Maurer-, Steinhauer-, Zimmer-, Dachdecker-, Spengler-, Schlosser-, Schreiner- und Weißbinderarbeilen, sowie Eisen- und Röhrenlieferung, solle» auf Grund der bei der Großherzoglichen Bürgermeisterei Allen- dorf a. Lda. offenliegenden Pläne, 15, April d. I auf unserem Bureau, Zimmer Nr. 3, entgegengenommen. Gießen, den 19. März 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. G n a u t h.______________ Prim Akpftlwkin empfiehl^ Ai Wallthorstr. 5. | Voranschläge und Bedingungen öffent- lich im Wege schriftl. Angebots ver- Bohnen, Erbsen, Linsen, gut kochend, bei Robert Stuhl frühreifeud, per 100 Kilo 16 Mark. _ e®- Probe auf Wonach. "MI Vergebung von Bauarbeiten. Die nachstehenden, zur Erbauung eines Schnlhauses sür die Gemeinde Ettingshausen erforderlichen Arbeiten und Lieferungen Wiener yothwein, zu 70 und 90 Pfg. die Flasche, empfiehlt 2519 C. Roth II., Wallthorstr. 5. und zwar: veranschlagt zu: Erd- und Maurerarbeiten Steinhauer-Arbeiten Zimmer- „ Dachdecker- , Spengler- „ Schellfisch n. Cabliau XW beste, auserlesene Wiare "MI 1737 im „Rebstock“. Stadt. Schlachthaus. Freibank. [2457 rm Nadelholz-Reiser. ,r, ,x .. . Der Anfang ist Morgens 10 Uhr am Distnct Jselschett unwert ver Gießen-Gladenbacherstraße; bemerkt wird noch, daß die Nadelholz-Stamme Nnd -Stangen erst Nachmittags zum Ausgebot kommen. Erumbach, den 81. März 1895. Wagner,"Bürgermeister.. Heute und morgen: 8chwemeffeisch ____Buchen-Wellen II. Durchforstung, 2300 Fichten-Stämme und Stangen mit 50 fm, ^ 32 Eichenstämme mit 9,56 fm zu Wagner- und Grubenholz ftch eignend, rm Buchen- und Eichenscheit und Knüppel, Das Fahren der zwei städtischen Gießfäffer pro 1895/96 soll rm Submissionswege vergeben werden. Hierauf Reflectrrende wollen rhre Offerten bis zum 31. d. M. verschloffen, mit entsprechender Auffchrrft versehen, bei der unterzeichneten Behörde, woselbst auch die Bedrngungen eiugesehen werden können, einreichen. Gießen, den 20. März 1895. Grobherzogliche Bürgermeisterer Greßen. G n a u t h.___________________ Bekanntmachung, betreffend: „Bit Hcichelhcim'sche Stiftung". Aus obiger Stiftung sind am 19. Juni d. I- dre halbiährrgen Imsen mit 525 Mk. an eine in Gießen wohnhafte, würdrge und bedürftige 2"" " • ... c ... m__... 9Ttini»rhnYinf>n morden bis Holzverfteigerung. Donnerstag, den 28. d. Mts., kommt m dem Gemeinde- mald zu Crumbach in verschiedenen Districten folgendes Gehölz zur Ber- ibersahre». Der Junge trug eme nl»t unbtbtuttnbe I ffinnbe an der Stirn davon. Den Radfahrer soll eine Schul | H ♦» Besitzwechsel. Heute ist daö Grundstück des Restaurateurs Philipp Bob, Bahnhofstraße 11, von Herrn 6. Horn käuflich erworben worden. — Allgemeiner deutscher handwerkerburtd. Der Central- vorstaud des Allgemeinen deutschen Handwerkerbundes zu München (Färbergraben 1'/») erläßt wie im, Borj°hre, so auch jetzt wieder, an alle selbständigen Handwerker, 3nnunflcn wuh Haudwerkervereine Deutschlands einen Aufruf, in dem te u. a. heißt „Um ble R-gi-ruug zu Ub-rz-ugku, daß daS deutsche Handwerk seiner weitaus überwiegenden Mehrzahl nach sich mit den Bestrebungen des organifirten Handwerkerstandes identificirt, ist eS unerläßlich, daß bU deutschen Handwerker ebenso wie die deutschen Landwlrthe sich sammeln ■nb alS Ganzes mit vereinter Kraft für ihre Jntereffen und ihre Existenz eintreten und ihre Endziele zu erstreben suchen. SS ist heiligste Pflicht eines jeden Handwerksmeisters, mit all seinen Kräften dahin zu wirken, daß daS ganze deutsche Handwerk sich in Jauungen vereinige, eS ift auch absolut nSlhig, daß die Innungen sich ihren betreffenden Jnuungs- verbäuden, die nach dem JnnungSgesetz zu gemeinsamer Vertretung nur der fachgewerbltchen Jntereffen berufen sind, an- schließen, eS ist aber auch unumgänglich, daß die deutschen Handwerker sich-dem Allgemeinen deutschen Handwerkerbunde, der allein in der Lage ist, in gewerbpolitischer Beziehung agitatorisch zu wirken, angliedern. Soll das deutsche Handwerk wieder floriren und mit feinen Forderungen und Bestrebungen durchbringen, so ist bas Eine so nothwendig, wie das Anbere. Darum brutsche Handwerker! Gründet Innungen, tretet denselben bei, schließt Euch den Innungs- Verbänden an und werdet Mitglieder des Allgemeinen deutschen Handwerkerbundes! Säumt und zaudert nicht länger, sondern bekennt Alle, einmüthig wie ein Mann, 'durch Euren Anschluß an den Allgemeinen deutschen Handwerkerbund, daß daS gesammte deutsche Handwerk einS ist in seinen Wünschen und Zielen. DaS öffentlich zu documentiren, dazu bietet der bevorstehende 8. Allgemeine deutsche Handwerkertag zu Halle a. d. S. beste und schönste Gelegenheit, die zu benützen kein einziger ziel- und standesbewußter Handwerker unterlassen wird. In erster Linie liegt eS an den Handwerkern selbst, dem Handwerke den goldenen Boden wieder zu vergaffen, denn „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!" Hinsichtlich der Rekrutirong deS HeereS für 1895/96 bestimmt eine Kaiserliche CabinetSordre vom 14. dfS. Mts. Folgendes: 1. Entlastung der Reservisten. Der späteste EntlastungStag ist der 30. September 1895. Das Nähere bestimmen die GeneralcommandoS, sür die Fußartillerie die Generalinspection derselben. Die zu halbjähriger activer Dienstzeit im Mai, bezw. November eingestellten Train- soldateu sind am 31. October 1895, bezw. 30. April 1896, die Train-Gemeinen, sowie die Oeconomiehandwerker am 30. September 1895 zu entlasten. 2. Einstellung der Re- kutcn. (Normale Zahlen.) Zum Dienst mit der Waffe sind einzustellen: Bei den Truppentheilen mit zweijähriger activer offen. Gießen, den 21. Mäitz 1895. Der Kreisingenieur. Stahl. 2495 2525] Eine große Bogelzuchtdeck« billig abzugeben. SelierSweg 19» 2436] Ein (5inspLnner-4Sagen sieht zu verkaufen. Schmall, Bleicher. v4L /9s 1271.28 665.32 363.04 106.85 48.50 1178.60 4011.60 2119.98 1264.34 41.76 416.— Planir- 148.— Eisen- und Röhren-Lieferung 45.60 KieS-Lieferung 157.50 Ofen-Lieferung 756.— Dienstzeit die Hälfte der etatSmäßigen Zahl von Obergefreiten, Gefreiten, Gemeinen und Unterlazarethgehilfen (jedoch nach Abzug der für Rechnung von Gefreiten-, Gemeinen- und Unterlazarethgehilfen Stellen verpflegten Capi- tulanten ie. älterer JahreSklasten (oom 3. Dwnstjahre ab», I ferner für unbesetzte Capitulantenstellen in der Zahl der bctr. I offenen Stellen, sowie zur Ergänzung der Artillerie-Schieß- I schulen und der Bersuchscompagnie der Artillerie-Prüfungs- I commission bei jeder fahrenden und reitenden Batterie noch 1, I jedem Fußartillerie-Dataillon noch 9, bet jedem Cavallerie' I regiment mit hohem Etat mindestens 160, mit mittlerem und I niedrigem 150; bet jeder reitenden Batterie mit hohem Etat I mindesten- 35, mittlerem 32, niedrigem 25; bei jeder Train- I compagnie zu halbjähriger activer Dienstzeit im Herbst 1895 I und im Frühjahr 1896 je 38. An Oeconomiehandwerkecn I haben sämmtliche Truppentheile rc. die Hälfte der etatö- mäßigen Zahl einzustellen. «S Alteuhaio. 21. März. Nachdem erst am Donnerstag der vorigen Woche eine Feuersbrunst hier auSgebrochen, I der — wie bereits mitgetheilt — die Hofraithe des Land- I wirthS ®otta zum Opfer fiel, erscholl vorgestern Abend I um dieselbe Zeit, da der erste Brand entstanden, der I SchreckenSruf: Feuer! ES brannte in der Hofraithe des I Landwirths K. Rahn. DaS Feuer war in der Scheune I auSgebrochen und bald stand dieselbe, in der reiche Strohs I vorräthe, noch solche von zwei Jahren, lagerten, in Hellen I Flammen. Mit Blitzesschnelle ergriff das Feuer auch Wohn- I haus und Stallung und bald lohte eine mächtige Feuergarbe I gegen den Nachthimmel empor. Der Feuerschein war so stark, daß er aus zwei Stunden Wegs deutlich bemerkt I wurde. Nichts konnte gerettet werden, alles Mobiliar ver- I brannte, sogar die Kleider, und nur was die Abgebrannten auf ihrem Körper trugen, entging der Feuersbrunst. Wohl waren die Löschmannschaften deS Orts und der Nachbarorte bald auf der Feuerstelle, aber ihre Wirkung konnte sich nur auf den Schutz der Nachbargebäude richten. Der Abgebrannte soll mit All?m in der Summe von 29 000 Mark versichert sein, doch ist der Schaden ein sehr erheblicher, da die ab gebrannten Gebäude saft wie neu, überhaupt die Hosraithe eine der schönsten und größten des Dorfes war und noch viele Futtervorräthe barg. verkehr, Land, «nd volkrwirlhschaft. —n. »riedberg, 20. März. Der heutige Ferkel markt verlief in antmirter Haltung und obgleich ausoerkauft wurde, brachte er doch keine Besserung der Preise. Die alte Regel, daß mit dem Steigen der Kartoffel- und Fruchtpreise die Preise für Ferkel und Einlegschweine sinken, bestätigt sich auch Heuer wieder. Das Paar 6 bis 8 Wochen alte Ferkel galt je nach Qualität und Raffe 20 bis 28 Mk. Einlegschwetne wurden schon zu 60 Mk. für das Paar verkauft. — Die fetten Schweine sind auch im Preise zuruck- gegangen. Die Metzgee ,ahlen eben nur 51 W für das Pfund. Daher kommt es, daß viele Landwirthe, waS sie bei hohen Preisen verkauft hätten, selbst schlachten. Sie heben Fleisch und Wurst geräuchert auf, weil sie jedenfalls sehr richtig denken, daß sie es im Sommer nicht billiger bekommen könnten. Aus dem Laden kostet das Pfund Schweinefleisch noch allgemein 60 Pfg., hier und da sogar noch mehr. werden am Donnerstag, 28. März l. I., Vormittags 10 Uhr, im Gemeindehaus zu Ettingshausen im Wege mündlichen Abstreichs vergeben werden. Termin ist hierzu aus Donnerstag den 4. April, Nachmittags 1 Uhr, festgesetzt, bis zu welchem verschloffene und mit gehöriger Aufschrift versehene Offerten von oben genannter Stelle 1:1 ’wÄbfSZbet Voranschläge ArjsHx KaldSKkUle ", ü», wolle man sich an den Unterzeichneten $otbctDiertei (Brust u. CoteletteS) L 3'/, wenden. 2513 bis 4 Jt, per » Pfund franco Rachw I A Maringer,Bez.-Bauaufseher. 1738] S.de Beer, «mden(Osiftietzl ) Karotten. Wachsbohnen u Compot- srüchte aller Art ebenfalls billigst bei 25v3]_______C. ft. Kleinhenn. Täglich frische feinste MolKkrei-Zührahm-Kiltter, per Pfund JL 1.20, Vogelsb. SiMahm - Miet, per Pfund JL 1—, bei 2094 H. E. Jughardt. n.-iu- a 75 Pfg. per Pfd. KlITTPl bei Abnahme UUIIUI von 10 Pfund an. 2520 Heinrich Wallach. geben. Pläne, Voranschläge und Beding-1 Empfehle zur Gaatr ungen liegen bei Großh. Bürger- "Däcia! äi- T5 meistern Ettingshausen zur Einsicht Vermiet (jungen. 2269] 2 Stock, 3 Zimmer mit Zubehör, per 1. April zu vermiethen __________________Wallthorstraße 46. 1019] Schöne Wohnung von vier Zimmern und Küche, Wasserleitung, Trockenboden und Zubehör, in meinem srenba« zu vermiethen. I. O. Suhr, Sonueuvrahe 28. 1490] Eine schöne Wohnung von sechs Zimmern mit allem Zubehör, im 2. Stock, in der Stadt, nächster Nähe der Anlage, billig zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bl.__ 1105] Die seither von Herrn Fabrikant Barnaß innegehabte Wohnung ist anderweitig zu vermietben- Martin Därr, Nordanlage 18._ 144] DaS von Herrn Forftmstr. Block bewohnte Logis, 6 Zimmer, Bade,, und Zub., ist pr. 1. April 1895 anderw. zu oermiethm. Näh. im Hause Nordanlage 27 und bei Architekt Stein.___ 2481 Der untere Stock der Villa i»leiootz am Nabrungsberg ist mit oder obne Man. sarde (5—7 Z, neu hergerichlet) ndp Gartengelände rc., per sofort zu vermieth. I Näheres im Nebenhause bei Herrn Hoh. Kirchliche Anzeige« de- Stadt Gietzen. Soangelifche Gemeinde. Gottesdienst- Sonntag den 24. Mär,. Laetare. An der Stadtttrche. Bormtitags 9'/, Uhr: Pfarrer Schlosser. Bormittags 11 Uhr: Kinderkirche. Pfarrer Schlosser- Abends 6 Uhr: Pfarroerwalter Dr. Grein- Nächnkünltigen Sonntag, den 31. März, wird in dem um b Uhr stattfindenden Abendgottesdienst Beichte und heil- Abendmahl für die Matihäusgemeinde gehalten- An der Johanneskirche. Vormittags 9«/i Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Ktndergottesdienst für die Johanne«- gemeinde. Pfarrer Dr. Nau ma nn Abendgottetzdienst: siehe Stadtkirche. Montag den 25. März, Abends 8 Uhr: vtbelstunde Confirmandensaal der Johannetzkirche- Markus Cap. 15, JcsuS vor Pilatus. Pfarrer Dr. Naumann. ... * Mittwoch den 27- Mär,, Abends 6 Uhr: V. PassionSandacht in der Johanneskirche: Pfarrer Dingeldey. Am Sonntag den 31. März beginnen die AbendgotteSdie., tc ausnahmsweise um 6 -Uhr.__ Katholische Gemeinde. Sonntag den 24. März- 4. Fasten-Sonntag. Nachmittags um 41/, Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag: Vormittags von 6*/* Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte, „ um 61/« Uhr erste hl. Meffe; „ um 7'/« Uhr Austheilung der hl. Commnnion, „ um 8 Uhr zweite hl. Meffe. „ um 91/a Ubr Hochamt mit Predigt. Abends um 6 Uhr Fastenandacht. Mittwoch Abend 6 Uhr Fastenandacht. Verein für iüdifeve Geschichte nnd Siteratnrr Steinstraße 15 und Neustadt 10, Nachmittags 2 Uhr- "v Nach Tau,enden zählen Dilj-utaen, weiche bet Anfluenza- I erkranTüng, ch.iserteit, Husten und catar7 vatttMen I «ffeetionen der Schleimhäute une genunfl ben Faj h ächten I Sodener Mineral - Pastillen, »rooniun De-Qu.Uen rllo. 1H und I xvin t vei danken. Unglauol'M >lt d°r wovlibal'ge Einfluß dreier I trtff'tcbei. Pallillen bälUt.-p zu 85 Pta, dle Swawlet.) 1899 extra schwere Qualität 28 Pfg. B C. Röhr & Co. Sauerkirschen-, Reineclauden- und PflanmenftLmmchen, sowie Beeren« strckucher zu verkaufen. B Neues iscuit G.,chma- wf-ÄbLLuf^'^rL C liches Gebäck zu Thee, Wein und für O ll C D. Auch die Krauen unserer Mitglieder sind willkommen! 2623 Der Vorstand Abon Frankfurter Hof ich Anfang 8 Uhr. — Entree 30 Pfg. 2529 2527 1, Haupt - Agentur für eine gut elnflefübrte trffc deutsche Lebeusverficherungs» Anstalt tft am htrsigen Platze zu besetzen. ein. 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Wie l lagtSW Mise zurK Nachrichten mr^iiretiik' engeren uil tetf über bi tutet. llntl vbtlhesstr ÄorMtze v zur Rtnnti wird den gebührende Zigers zu Lberheffen Anzeiger fr ivetthen au nchtigung z die Beobac virttffal m den Kren ritfltntS F' titeln ernste Ünterhaltui .^ietzene zeign wöci 'tet- ein ge bringen, n beliebte Sei Wir ers 'hn Mellt wollen. 91 Bestellung gestellt, "io Hummern Lesern in , tat tnjeigi betrag bunt brücklichr A Prokop Schadeck. K5T Zum Ausschank kommt la. Münchener BürgerbrLn, la. Bichler (Export, la. Acpfelwein, reiugehaltene Meine Vermischte Anzeigen. Gesangverein Gemüthlichkeit. Heute «amstag, den 23. MLrzr Abend« «'/, Uhr: Zusammenkunft bei Mitglied Len, im ,e<6ühtnhof*, _________Grünbergerstraße 2507 Hochachtungsvoll Emil Schmal! lerr. dto. 90 60 36 25 Perl«. Butter», Brech», Wachs», Prinzeß, Kern, und Dicke Bohnen. Junge Erbsen (mittel) 4 Pid 2 Pid. 1 Pfd. 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Beim Husten warf ich dicke röthltie Stücke au« Alle Herde, die ich um Rath fragte, konnten mir nicht Helsen. In meiner Notb wandte ich mich an den homdopalh. «r,t Herrn Dr. med. Voldeding in Düflelvors, «Snig«» allee 0, welcher Herr mich in 2 Wochen von meinem Leiden befreite. Ich fv eche hierfür Herrn Dr. Bolbeding meinen lnnigsten Dar k au« und kann ähnlich Leidenden seinen Rath wärmsten« empfehlen. Herzogliche Baugewerkschule «^oV’ Holzminden wtX“ Maschinen- und Mühlenbanschnlo mit V.,rptli'Hnng,an«t»lt. Dir. I, Haarmnnn. Ihbachei: I. Scher,da. — Druck uxb Verla- der vrühl'icha, Uiu*ifÜ4t«.CMd)* inb Sterndrockern (Pietsch * Scheyda) in Gieße». Pie heutige Aummer umfaßt 6 Seifen Weil- u. Scd-Stiilif. Einem verehelichen Publikum, sowie meinen Freunden und Günne» die Mttiheilung, daß ich Lamstag ben 23. er. Ecke Bahnhofstraße und Neustadt eine Wein- u. Sect-Stube eröffnen werde. Für einen gu^en Stoff ist besten« gesorgt. Sect im Glas 25 Pfg., '/, Schoppen la. 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