Iföj Mtttti, ®Ö1L Nfett, 9351 ge. h mein phy^ fr i« mite •telier .TBC W\w Dtt^rltK A >°grG. M w *w MLrn ub bm ie Liebe unb bin hier Kindei uib dngl., bejonbiti rung für * )t hemmgegebe». alb an eine da Amalie Bansa rau AmtSgerichls« ith Kalbfleisch ilage 21), Fra« tens (Bimaw ^.Louise Wort- : Anstalt stad bellt EL°fi7 blU burt W ^rwr r» MM W <®r&? ^QttiorilP r*® ,1.3a«18* Nr. 275 Dkr i>ir>eiur -»»eiger ,r scheint täglich, mu Ausnahme deS Montags. Die Gießener Aamitlea v lälter wert« dem Anzeiger wöchentlich dreimal bngdeflt Erst^^ Blatt. Freitag den 22. November 1898 1 “------ Gießener Anzeig er Kenerat-Mnzeiger. vierteljähriger > JMoee hinten gegen die Beine einen solchen Stoß versetzt hat, baj der Mann dadurch cu en unheilbaren Krampsaderbrvch erlitt. * Don den Beziehungen der Deutschen Vereine »om Rothen Kreuz zur focialpolitischen Gesetzgebung handelt ein längerer, mit warmer Empfindung und tiefgehendem Vcr stündniß geschriebener Aufsatz von Stabsarzt Dr. Pann - witz in Nr. 21 der Zeitschrift „Da» Rothe Kreuz". Der beim Reichßgesundheitßamt beschäftigte Berfaffer, welcher al» Vorstandsmitglied beß Hauptvorstandes vom Vaterländischem Frauenverein über die Thätigkeit der zahlreichen Vereine wohl ein Urtheil zu fällen im Stande ist, weist darauf hin, daß sich gerade jetzt im Jubiläumsjahre im weiteren Ausbau der ArbeiterverficherungS - Gesetzgebung zwei Bedürfniffe geltend machen, bei deren Befriedigung anerkanntermaße» die Mitwirkung privater Kreise durchaus unentbehrlich ist. ES ist die» die Organisation einer sachgemäßen ersten Hilfe bei Unfällen, und die Begründung von DolkSheilstätten für Lungenkranke. Sowohl die BerufSgenoffenschaften alß auch die Versicherungsanstalten, also die auSsuhrenden Organe beß Unfall- und de» Invalidität»- und Alter-verficherung»- Gesetze» haben durch vorläufige Versuche festgestellt, baß durch eine frühzeitige, zweckmäßige Behandlung ihrer gefährdeten Versicherten große Rentenersparniffe erz eit werben können, ganz ungerechnet zunächst ben großen humanen und socialen Gesichtspunkt, daß die Betroffenen wieber arbeitsfähig werden, anstatt als kleine, vielfach unzufriebene Renten' empfanget ihrer Familie zur Last zu liegen. Da nun eine wohlorgauifirte Mitarbeit private' Hilfskräfte die behördlicher ffitß zu erzielenden Vortheile nicht bloß erheblich vermehren^ sondern erst zur vollen Geltung und dadurch auch die Segnungen der ArbeiterverficherungS-Gesetzgebung erst in weitesten Kreisen zur richtigen Würdigung und Anerkennung bringen würde, so hält Verfasser die vereine vom Rothen Kreuz, weil sie seit langem über daß ganze Reich verbreitet enb wohlorganisirt sind, vor anderen für berufen, sich in den Dienst dieser socialpolitischen Arbeit zu stellen. Während die Leistung der ersten Hilfe bei Unfällen schon jetzt vielfach eine Ausgabe der Santtätßcolonnen vom Rothen Kreuz ist und die gedachte Organisation im Anschluß an die Beruf»- i)t von Samt )tto und dck vg an du Ätt- :en sich ot \v wurde von ttoti ? au/M/e. ®ii u fttrbtn, uni §od)yit°r, daß dieselti der Großherzoz! c die Dauer ir ichichrist mit tu stift sich gemai icht aus den - Mibhandiüv! rzem zwei Untn- ierRegiwenlS tu iten außer Diev ; 2 Tage Mitt! Sachen Gisängnii enadier nicht nc der Fußspitze vv versetzt hat, d° psoderbrvch erlit hin Bereiue M» bang handelt e° tiesgehendem W' ihr Kreuz'. ® sasser, welcher ol» int Laterlaudischu ** «''k mist wf ; I wlt<«eS. ( 8*W »n MtWiw i"SS* rK: Lrir die Zek 0,4 ‘U* »“'m bM s <.: ,»**** w»t In- I » 1 “Si "Wth I \ 8'f ° ernber. Ä '6t*« ' ilt «m hitfj lui Ntnfigi,, ? Wüitnli “«>» btnttth len haben ihr, le blätter. Di, ^°hnies Grün n?J,° üppig» Q§ wir schon jt genofsenschaften nur eine Erweiterung dieser Thärigkeit bedeutet, betrifft die Begründung der Heilstätten für unbemittelte Lungenkranke ein ganz neues Gebiet, auf welchem jetzt aller- ortS Bestrebungen sichtbar find. Für die schnelle und er- iolgretche Förderung dieser segensreichen Bestrebungen will Dr. Pannwitz die Kräfte der Rothen Kreuz-Vereine, die in der Ausdehnung, Organisation und Stellung der Vereine liegen, besonders nutzbar machen, indem er zugleich zu beweisen sucht, daß diese neuen Aufgaben, da fie die Bereitstellung zahlreicher Lagerstellen und die Schulung von Personal für den Kriegsfall ermöglichen, direct im Programm der Vereine liegt. Wir stimmen mit dem Verfasser in der Ansicht überein, daß es in gegenwärtiger Zeit mehr denn je eines jeden Pflicht ift, an der Anregung aller guten Kräfte zur Mitarbeit sich zu betheiligen, und würden uns freuen, wenn feine Ideen in den Vereinen vom Rothen Kreuz recht viele Freunde finden würden, die fich zu Volksheilstätten' Vereinen vom Rothen Kreuz zusammenschlöffen. Wir zweifeln nicht, daß eine dem Herzen und Verstände naheliegende FriedenS- khätigkeit die Vereine neu beleben und den Mitgliedern in der Erfüllung neuer Pfl'chten Befriedigung gewähren würde. • Der Milchverbrauch in Krankenhäusern steigt bei der neueren hygienisch-diätetischen Behandlungsmethode von Jahr zu Jahr. In den Pariser Anstalten ha* er sich, wie „Das Rothe Kreuz" schreibt, seit 1888 fast verdoppelt. Während damals nicht ganz 1'/2 Millionen Liter gebraucht wurden, waren im Jahre 1894 über 2X/, Millionen Liter erforderlich, obwohl fich die Zahl der Krankheitstage in derselben Zeit insgesammt nicht erheblich vermehrt hat. Gesundh.-Corr. * Eingeschmuggeltes Pferdefleisch. DaS schweizerische Polizeidepartement gibt bekannt, daß auS England unter falscher Zolldeclaration große Mengen von schlechtem, ein* gesalzenem Pferdefleisch auf daS Festland geschmuggelt werden und daß diese in Fäffern versandle Waare heimlich zur Wurstherstellung verwandt wird. In Gens find infolge Ge- nuffeS solcher Würste drei Personen plötzlich gestorben, darunter der Polizeichemiker, welcher das beschlagnahmte Fleisch untersuchte. ES kann gar nicht dringend genug vor dem Ankauf solcher mit englischem Pökelroßfleifch hergestellten Wurst gewarnt werden. * Das größte Geschäft der Welt besitzt unstreitig die Firma Armour u. So. in Chicago. Diese Firma hatte ftir daS Jahr 1893 nachstehcnden Ausweis: Sie schlachtete 1,750,000 Schweine, 1,800,000 Stück Rindvieh und 625 000 Schafe - ihre Verkäufe beliefen sich auf 102 Millionen Dollars. Sie beschäftigte 11,000 Leute, denen fie zusammen fast 6 Millionen Dollars Löhne zahlte. In den Schweineschlächtereien wurden täglich rund 5000 Borftenthiere verarbeitet, ebenso viel auch an Rindvieh. Im Winter wird diese Zahl noch gewaltig überboten. Armour beherrscht vollständig den Weltmarkt in Schweinefleisch und Schmalz. ♦ Die Fertigstellung der Ehicagoer Preismedaillen und darauf be-ügtichcn Diplome ist, wie jetzt berichtet wird, nickt vor dem 1. Februar k. I. zu erwarten. Eine derartige Verschleppung ift noch niemals dagewesen. Literatur und Knnft — AuS meinem Lebe«. Erinnerungen und Rückblicke von Carl Vogt. Stuttgart. Verlag von E>wtn Jtäflele. Dieses 14 Bogen starke, mit dem Btldniß des Verfassers geschmückte, schön ausgestaltete Werk wird alle Diejenigen in hohem Grade fesseln, welche mit dem im Laufe dieses Wahres in Genf verstorbenen Prof. Dr. Carl Vogt, bekanntlich einem geborenen Gießener, in frühester Jugend, wie in seiner Eigenschaft als Staatsbürger, Lehrer »und Gelehrter in irgend einer Verbindung gestanden. Anschaulich schildert Vogt seinen Lebentzlauf und wer diesen liest, erhält sogleich einen interessanten Einblick in die socialen, baulichen und culturellen Verhältnisse Gießens während der Jugendzeit Vogts, in die Denkungsart unserer Voreltern. Die ganze Anlage des Buches deutet darauf hin, daß Vogt sich recht gerne seiner Vaterstadt erinnert, die er vor einem halben Jahrhundert unter dem Druck der Verhältnisse zu verlassen gezwungen war. Es ist deshalb das Werk in erster Linie den Einwohnern Gießens und besten Umgebung empfohlen, dann aber Denen, die aus der langen Lebensgescktchte eines wett über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Gelehrten Anregung und Unterhaltung schöpfen wollen. — Die Erkrankungen des Magens und Darms. Für den Laten gemetnoerftändltch bearbeitet von Dr. E. v. Sohlern. PretS 3 Mark, in Original-Leinenband 4 Mark. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Auf G-und eigner reicher Spectalerfahrung schildert der Verfasser die Krankheiten in einer auch für den gebildeten Laten verständlichen Weise und wird mit dem Buche Nutzen stiften. Der Verfaster betont ausdrücklich, daß bc8 Buch nicht den Arzt ersetzen, sondern daß nur eingehende ärztliche Untersuchung die vielfach verwickelten Störungen erklären könne. Wir zweifeln nicht, daß das Buch, dessen Verfaster in der Wissenschaft einen guten Namen hat, auch für den praktischen Arzt Interesse bietet, da alle in den letzten 15 Jahren durch fleißiges Studium gewonnenen neuen Ergebnisse mit verarbeitet worden sind. Das v. Sohlern'sche Buch ist das erste, welches in gemeinverständlicher Form die jetzigen Anschauungen über die Erkrankungen der beiden wichtigen Organe wtedergibt; es kann daher allen Gebildeten warm empfohlen werden. — Dreißig Aahre deutscher Geschichte. Mit einem Rückblick am die Zeit von 1815 bis 1840 und einer Uebersicht der ersten 25 Jahre des neuen deutschen Reichs. Von Dr. Karl Biedermann, ord. Honorar-Prof a. d. Universität in Leipzig. Lieferung 1. (Breslau, Schesische Buchdruckeret, Kunst- und Verlagsanstalt v. S. Schottlaender.) —Die „DreißigJahre deutscher Geschichte, 1840—1870" von Karl Biedermann sind bei ihrem ersten Erscheinen 1882 von der Tagespresse aller Richtungen äußerst sympathisch begrüßt worden. Man erkannte darin ein Volksbuch, für weitere Kreise bestimmt, als die der Gelehrten und Hochgebildeten. Der Deutsche Rcichsanzeiger und kgl. preußische Staatsanzeiger sagte über das Buch: „Die klare, flüssige Darstellung kommt dem Werke sehr »u Statten, und so dürste es seinen Zweck, ein gern gelesenes Volksbuch zu sein, wohl erfüllen." Streng conseroative Dlätter, wie die „Schleswiger Nachrichten" und der „Hamburger Correspondent" empfahlen das Buch — trotz ih etz ParleigeaensaheS zu dem Verfasser — als „ein gediegenes Volksbuch und ein Denkmal ächt patriotischer Gesinnung". Die „Dresdener Nachrichten" tbaten sogar den Ausspruch: „DaS Buch sollte in keinem Hause fehler " Ebenso warm äußerten sich aber darüber auch fortschrittliche Walter, wie die Dosstsche und die Kieler Zeitung. Letztere sagte: „Das Werk ist gut und klar geschri.ben, auS lieberaler Gesinnung heraus, die aber auch dem Gegner v lle Aufmerksamkeit gewährt." Man kann es daher der VerlaaSbuchhandlung nur Dank wissen, daß sie die bevorstehende vierte Auflage der „Dreißiger Jahre" auch äußerlich zu einer „Volksausgabe" gestalten will — theilS durch einen billigeren Preis (6 statt 10 Mk), thells durch eine Ausgabe in Lieferungen. Das Werk erscheint ca. 67 Bogen stark, tnk'ctav Format und wird in 12 Lieferungen L 60 Pf., oder in zwei Bänden zum Preise von zusammen 6 Mk. complet werden. Die Lieferungen werden ia rascher Aufeinanderfolge erscheinen, so daß das Werk zu Weihnachten vollständig im Besitze der Abnehmer sein wird. BottEerrst in der Synagoge Samstag den 23. November: Vorabend 41S Uhr, Morgens 9 Uhr, Celebrieruug deS Geburtstages Ihrer Kgl. Hoheiten des GroßherzogS und der Großherzogin, Nachmittags 3 Uhr, Sabbathausgang b" Uhr. GotteSdieny der israelitischen Religionsgesellschaft Freitag Abend 410 Uhr, Samstag Vormittag 845 Uhr, freier zu Ehre« deS Geburtstages Ihrer Kgl. Hoheiten de» GroßherzogS und der Großherzogin, Nachmittag 3 Uhr, Sabbathausgang 520 Uhr. Wochengottesdienst Morgens 7 Uhr, Abends 8 Uhr. tiquetten Brief- und Muster franco Ina Haus, grösste Auswahl. fertigt e* bOlige* Pretow *U BrühTschc Druckerei. Buxkin doppelbreit per Meter ä Mk. 1.35 Cheviot doppelbreit per Meter ä Mk. 1.95 versenden in einzelnen Metern franco 9332 Oettinger & Co., Frankfurt a. M. // Bekanntmachung. Aus der Stiftung des Gemeinderathsmitglieds Louis Labroisfe ist im Januar k. I. Brennmaterial an 15 arme Familien zu vergeben. Bewerbungen werden auf dem Armenamte bis zum 29. November dieses Jahres entgegengenommen. Gießen, 21. November 1895. 9787 Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Wolff. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Bettenhausen für 1896/97 liegt vom 23. d. Mts. an acht Tage lang zur Einsicht der Betheiligten auf dem Bürgermeisterei-Büreau offen. Bettenhausen, den 21. November 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Bettenhausen. Roth. 9791 Mittwoch den 27. l. Mts.,1 Nachmittags 5 Uhr, wird Herr Land gerichtsrath Sandmann die außeramtliche Hebung für die Gerichts accefsisten leiten, wozu die Letzteren eingeladen sind. Gießen, den 21. November 1895. Freiherr von Nicou, Großh. Landgerichts-Präsident. Blechkränze in großer Auswahl und jeder Preislage äußerst billig. Th. Waldschmidt, Spenglerei, 9786 8. Wallthorstraße 8. t der Deutschen Kaffee-Import- Gesellschaft Köln a. Rh. erzielt im Gebrauche erhebliche Ersparniss allen anderen gerösteten Kaffees gegenüber. Niederlagen zu den Preisen von 80, 85, 90 und 100 Pfg. pro i/2-Pfd.-Packet in GiJESSEX bei: A. Geisse, Wilh. Haas, Jac. 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