Nr. 93 Erstes Blatt.________Sonntag den 21. April 1895 Der -iehtier «Ästiger nfdjrint täglich, mit ÄuSnahmr dk- Montag- The Gießener ^amikienvtätler werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal brigelegt. vierteljähriger Jl6o*emtnt$prti»t 2 Mark 20 Pfg. mit Bringcrlohn. Durch die Post oezogea 2 Mark 50 Pfg. vedaction, Sxpeditio» und Druckerei: Kchutstratze zNr.7. Fernsprecher 51. Gießener Anzeiger Keneral-Wnzeiger. Amts- und Anzeigeblatt für den Nreis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. chratisöeikage: chießener Kamitienötätter. Alle Annoncen-Bureaux b(4 In- und Au-landc- nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Anrtriehep Theil. Gefunden: 1 gold. Ning, 1 gold. Stockbeschlag, 1 Buch, 1 Paar Hosenträger, 1 Hundehalsband, 1 Haarflechte, 2 Schürzen, 1 Halstuch und 1 Aushängeschild. Im December 1894 wurde in einer hiesigen Hofraithe < irrthümltch eine Parthie kurzgeschnittenes Tannen-Prügel- Holz abgeladen, ohne daß sich bis jetzt der Eigenthümer ge- - meldet hätte. Gießen, den 20. April 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Wolff, Regierungs-Asiessor. \ Ucucfic Nachrichten. Wolff» telegraphisches Correspondenz-Bureau. Darmstadt, 19. April. Die „Darmstädter Zeitung" i meldet: Auf Einladung des Kaisers wird der Groß- Her zog an den Feierlichkeiten zur Eröffnung des Nord- ostseecauals theilnehmen. — Prinzessin Heinrich von Preußen und Prinz Waldemar werden am 22. d. M. zum Besuch deS hiesigen Hofes hier eintreffen. Berlin, 19. April. Der „Berliner Correspondenz" zufolge verlieh der Kaiser anläßlich des nunmehrigen Abschlusses der Steuer-Reformen einer größeren Anzahl von dem Finanzminister unterstellten Beamten, die bei der Schaffung des Werkes sich besondere Verdienste erworben haben, Auszeichnungen. Berlin, 19. April. Der „Reichsunzeiger" schreibt: Dem Gcneralauditeur Ittenbach ist der Character als Wirkt. Geheimerath mit dem Prädikat „Excellenz" verliehen worden. Berlin, 19. April. Her tzberg-Lottin theilt der 7,Kreuzzeitung" mit) er beabsichtige, im Herrenhause folgende Interpellation einzubrtngen: Welche Programmpunkte der StaatSrathsb.schlüffe gedenkt die StaatSregierung noch in dieser Session durch die Gesetzgebung zu erledigen und beabsichtigt sie, diejenigen Maßregeln im Programm deS StaatsrathS zur Hebung des NothstandeS der Landwirthschaft, welche ohne Mithilfe der Parlamente durchgeführt werden können, sofort auszuführen. Berlin, 19. April. Das „Berl. Tagebl." meldet aus Magdeburg: Die Stadtverordneten - Versammlung wählte den Erfurter Bürgermeister Schneider zum Oberbürger- m e i ft e r. Berlin, 19. April. Den Morgenblättern zufolge ist es zweifelhaft, ob die in Vorbereitung befindlichen Novellen zum Unfallversicherungs- und Altersversicherung Sgesetz dem Reichstage noch in der laufenden Tagung zugehen werden. — Der Landwtrthschafrsmiuister forderte neuerdings die Verwaltungsbehörden zu Gutachten über die Wirkung der Aushebung des Identitätsnachweises auf. FriedrichSruh, 19. April. Bismarck empfing heute Mittag eine Deputation aus Stuttgart, die eine künstlerisch ausgesührte Glückwunsch Adresse der Stadt Stuttgart zum 80. Geburtstag deS Fürsten überre chte, ferner Delegirte des sächsischen Gymnasiallehrer Vereins, die gleichfalls eine Glückwunsch.Adreffe überreichten. Königsberg, 19. April. Eme vom Vorsteheramt der Kaufmannschaft einberufene Versammlung sprach sich einstimmig für die Beibehaltung der Goldwährung auS. Weimar, 19 April. Der Kaiser ist heute Nachmittag 5>/. Uhr hier eingetroffen und wurde am Bahnhofe vom Großherzog, dem Prinzen Heinrich, dem Prinzen von Reuß, dem Gencraladjuranten Grafen Henkel und dem preußischen Gesandten Raschdau empfangen. Der Kaiser und der Groh- Herzog begaben sich im offenen Wagen unter lebhaften Zurufen der in den Straßen angesammelten Menge zum Schlosse. Nach Begrüßung der Großherzogin fand Familiendiner und Marschalltasel starr. Die Stadt ist geschmückt Eisenach, 19. April. Reichstags - Stichwahl. Bisher gezählt sür Casselmann (freisinnige Volkspartei) 4655 Stimmen, für Rö ficke (conservativ) 1040 Stimmen. Bremen, 19. April. In der NachmirtagSsitzung nahm der Geographentag die Einladung an, in Jena den 12. Geographentag 1897 abzuhalten und beschloß die Einsetzung einer Commission behufs Bildung eines deutschen Ver- , einS für Länderkunde. Wien, 19. April. Der deutsche Botschafter Graf? zu Eulenburg ist gestern mit dreiwöchentlichem Urlaub ■ zum Curgebrauch nach Karlsbad abgercrst. Während seiner: Abwesenheit leitet die Geschäfte der erste Secretär der Botschaft, LegalionSrath Prinz von Lichnowsky. Wien, 19. April. In den Wienerberger Ziegelwerken hat ein kleiner Theil der Ausständigen die Arbeit wieder ausgenommen. Der größere Theil setzt den Strike , noch fort. Die Nacht verlief ruhig. Laibach, 19. April. Seit gestern Nachmittag sind vier leichte Erdstöße verspürt worden. Heute herrscht hier kaltes Regenwetter. Die Gesellschaft vom Rothen Kreuz, der Wiener Volksküchenverein und die Wiener freiwillige Rettungsgesellschaft unterstützen in werkthätiger Weise die Bemühungen zur Unterbringung der Kranken und zur Hilfe sür die Noth- leidenden. Madrid, 19. April. Die Königin - Regentin zeichnete' 10,000 Pesetas sür die Hinterbliebenen der mit dem Kreuzer „R e i n a - R e g e n t e" Untergegangenen. Petersburg, 19. April. Die „Nowosti" berichten aus Lodz, daß infolge der zunehmenden Geschäftsflauheit alle Fabriken den Arbeitstag um ein Viertel verkürzt haben. Kiew, 19. April. Der Dnjepr ist ausgetreten. Die Straßen der Vorstadt sind überschwemmt. Der Verkehr ist nur auf Booten möglich. Die Bewohner sind in die höher gelegenen Stadttheile übergefiedelt. Bukarest, 19. April. Aus Oltenitzs und Calarasch werden große Schäden durch Ueberschwemmungen ge meldet. Die Verbindung mit vielen Donauhäfen ist unterbrochen. Rewyork, 19. April. Nach einem Telegramm aus Havannah haben die Insurgenten eine Pflanzung in Dosamigos angezündet. Zwei Millionen Arrobas Zucker wurden dabei zerstört. Ferner wird berichtet, daß in der Provinz Santiago mehrere Personen von den Aufständischen mißhandelt und ermordet wurden. Einer Depesche aus Tampa zufolge haben 750 Rebellen versucht, die Stadt Guantanamo zu nehmen, wurden aber durch eine 4500 Mann starke Truppenabtheilung zurückgeschlagen. Der Verlust der Aufständischen betrug 14 Todte. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 19. April. Die „Berl. Corresp." schreibt gegenüber einen von der „Deutschen Tageszig." am 16. d. Mts. gebrachten Artikel, in welchem die Noth der Landwirthschaft in den düstersten Farben geschildert wurde, Folgendes. „Mit derartigen Uebertreibungen und einer solchen Anleitung zum trübsten Pessimismus wird die Sache, der das Blatt dienen will, nicht gefördert werden. Besonders auffällig aber erscheint die Andeutung des Blattes, daß der Kaiser vielleicht nicht genau genug über die wahre Lage im Lande unterrichtet sei, nachdem soeben unter dem Vorsitze des Monarchen eingehende Berathungen im Staatsrathe über die allseits anerkannten landwirthschaftlichen Nothftände gepflogen worden sind und Seine Majestät dabei wiederholt erklärt haben, es sei sein und seiner Regierung ernstes Bestreben, diesen Noth- ständen mit allen zulässigen Mitteln abzuhelfen. Außerdem enthält jene Andeutung den Vorwurf der Pflichtverletzung gegen die berufenen Rathgeber der Krone. Eine solche Art der Agitation muß von der Regierung bestimmt zurückgewiesen werden." Berlin, 19. April. Am 26. April werden 25 Jahre verflossen sein, seit der Staatssecrelär des Reichs-Postamts, Dr. von Step Han, die oberste Leitung der deutschen Bundes- und späteren Reichs-Post übernahm. Berlin, 19. April. Die „Gazetta bi Venezia" will aus bestunterrichteten italienischen Hofkreisen erfabrecr haben, der deutsche Kaiser habe dem König von Italien formell an- zeigen laffen, daß der Kaiser sich bestimmt anläßlich der 25jährigen Wiederkehr des Tages der Einnahme Roms nach Rom begeben werde. In Berliner unterrichteten Kreisen ist der „Post" zufolge von einer derartigen Absicht des Kaisers nichts bekannt. Berlin, 19. April. Der Kreuzer „Alexandrine", der sich auf der Heimreise auS den chinesischen Gewäffern zur Zeit im Mittclmeer befindet, hat, wie d'.e „Nordd. Allg. Ztg." hört, Ordre erhalten, sich unverzüglich nach Tanger zu begeben. Berlin, 19. April. Die japanische Regierung hat, wie der „Poft" bestätigt wird, ihre auswärtigen Vertreter davon in Kenntniß gesetzt, daß die Friedens-Präliminarien von Shimonoseki von den japanischen und chinesischen Bevollmächtigten unterzeichnet worden sind. Köln, 19. April. Wie die „Köln. Ztg." erfährt, ist zur Gründung der deutschen Bank in Polen zum Zweck des Ankaufs von Gütern und deren Vertheilung unter deutsche Ansiedler ein Capital von drei Millionen Mark gesichert. Gleichzeitig ist die Gründung einer Gesellschaft zur Förderung deutscher Kaufleute und Handwerker dortselbst geplant. Das B.arr erfährt ferner, daß angesichts der Weigerung der Geistlichkeit, einen ausreichenden Gottesdienst in deutscher Sprache zu ertheilen, eine Anzahl deutscher Katholiken sich in einer Immediateingabe beschwerdeführend an den Kaiser gewandt habe, der dieses Schriftstück dem Erzbischof von Stablewski zur Kenntnißnahme mittheilte. Köln, 19. April. Die „Köln. Ztg." will auS gut unterrichteter Quell- erfahren haben, die Regierung werde entgegen dem bisher aufgestellten Arbeitsplan des Reichstags auf baldige Entscheidung über die Umsturzvorlage bringen, sodaß die zweite Lesung vielleicht schon in nächster Woche aus die Tagesordnung kommen werde. Laibach, 19. April. Bei kaltem Regenwetter sanden wiederum Erdstöße statt. Die Häuser in den Ortschaften Vopit und Saga wurden schwer beschädigt. Die Papierfabrik in Josephsthal mußte wegen drohenden Einstürze» geräumt werden und wird abgetragen. Brüffel, 19. April. Die Blätier fahren fort, heftige Artikel über das plötzliche Steigen der Petroleumpreise zu veröffentlichen, in welchen es heißt, daß die Mitglieder des Syndicats größere Feinde des CapitaleS als die Socialdemokraten seien. Pari», 19. April. AuS Havre wird gemeldet, daß von einem anarchistischen Complot nichts zu entdecken gewesen sei. Die Ruhe des Präsidenten und seiner Familie sowie der Minister ist keinen Augenblick durch diese Nachricht gestört worden. Der Polizei-Präfectur ist allerdings das Verschwinden eines Anarchisten aus London Namens Petit Bordeaux fig- nalisirt, doch ist nirgends aus einem englischen Hafen von deffen Einschiffung nach Frankreich etwas gemeldet. Marseille, 19. April. Nächste Woche wird hier ein auS Freiwilligen gebildetes Regiment aus Petersburg, bestehend aus 1500 Mann, erwartet, welches zugleich mir den hiesigen Truppen nach Madagascar abgehcn soll. London, 19. April. Die Polizei Verwaltung ist überzeugt, daß iic von den Anarchisten angekündtgte Verlegung ihres Hauptquartiers nach Brüssel eine einfache Kriegslist war und daß sich augenblicklich eine große Anzahl Anarchffrenführer aller Länder in London aufhalten. Cocale» «ne Gießen, Den 20. April 1895 ** Betreffs Ueberuahwe der Kosten der Volksschulen auf den Staat hat der erste Ausschuß der Zweiten Kammer über die Rückäußerung Erster Kammer Bericht erstattet. Danach beantragt die Ansschuhmehrheit, den Antrag für erledigt zu erklären. Die AuSschußmiaderheit beantragt, die Kammer wolle bei den in diesem Betreff am 16. Januar 1895 von ihr gefaßten Beschlüssen beharren, welche lauten: 1) Großb. Regierung zu ersuchen, Vorschläge zu machen, wie allmälig und planmäßig die persönlichen Ausgaben für die Volksschulen im Lande von dem Staate übernommen und damit die Gemeinden nachhaltig und dauernd entlastet werden können, zu- nächst Vorschläge machen zu wollen, wie unter entsprechender Deckung des Ausfalles für die Gemeinden überall im Lande die Erhebung von Schulgeld für den Unterricht an den Volksschulen bald allgemein beseitigt werden kann. 2) Großh. Regierung zu erluchen, Vorschläge zu machen, damit bis zur völligen Uebernahme der persönlichen Ausgaben sür die Volksschulen auf den Staat, eine gerechte Ausgleichung bezüglich unserer Kosten seitens der Gemeinden unter sich, unter Mitwirkung des Staates herbeigeführt werde. *♦ Recitatiou. Die Recitatorin Baronin O st e n-S a ck e n, in Hessen durch ihre Vorträge von Darmstadt aus bestens bekannt, ist in Gießen angekommen, um einige Vortragsabende zu halten. Sie hat in ihrem Fache England, Schweden und Holland besucht und diesen Winter einen Theil von Süddeutschland. In Darmstadt harte sich der Groß- herzogliche Hof an diesen Abenden betheiligt. Eine schriftstellerische Arbeit von ihr : „Fritz Reuters Leben und sein literarischer Nachlaß" ist kürzlich dem Fürsten Bismarck vorgelegt worden. Bor einigen Tagen ist der Baronin auS FriedrichSruh ein liebenswürdiges Schreib n zugegangen mit der erbetenen Erlaubniß, dem Fürsten das Werk widmen und mit seinem Bilde schmücken zu dürfen. — Es gelingt hoffentlich auch hier in G'eßen eine kunstsinnige und literaturliebende Zuhörerschaar zu finden. — Ueber Saal und Zeit der Vor- rräge werden wir nach einigen Tagen berichten. ♦*-h. Am kommenden Sonntag fahren die Sommerwagen der OmnibuS-Gesellschaft nach dem Schiffenbergerwalde unb Abends wieder zurück. Die Absahrtzeiten find aus dem Jnseratentheil zu ersehen. Der Verkehr von und nach dem Bahnhof wird an diesem Tage in gewohnter Welse von 3 bis 6 Uhr Nachmittags um drei Fahrten reducirr. Vom 1. Mai d. I. ab wird mir dem Erscheinen des neuen Pcrfcbr, Canö- und Volfsroiribfcbaft. bei Äug. ubr 2 1 2 2 3 60 40 44 SPt. pr. rdnn Deo 1t tatitt«, geb Devli Sita, ®eor{ Taidl Neck, gebe tffll 7 »chtei, 3c Dcnii geboren ber Sota, M 23 Pfg 46 , 21 , 22 , 42 , 44 , 19 , 20 „ 18 , 38 , 40 „ 36 , 57 , Kg. (4 Pfb.) Weißbrob bet Aug. Guhr Kg. (2 Pfb.) Schwarzdrob bei Aug. Guhr Roggen-Schwarzdrod bet Ernst Muth Kg. (4 Pfb ) Schwarzbrot) bei Aug. Guhr Roggen-Schwarzbrcd bei Ernst Muth u. W. Amenb . Witternngsbericht Dom 19. April. Der hohe Druck beschränkt sich auf ben Norboften unb Osten des Erdtbeil», während noch das ganze übrige Europa von dem niedrigen Druck beeinflußt wird. Depression» Ernsten befinden sich im 'Jiorbroeften von Schotllanb, dann im Süden beim Golf von Genua und an der äußersten Süd Ost Spitze Italiens. Außerdem sind aber noch zahlreiche Thetl - Minima über dem Kontinent zu erkennen, sodaß die Witterung zunächst einen rasch wechselnden Character tragen wird. voraussichtliche Witterung r Wolkige», ziemlich mildes Wetter, locale Regenschauer nicht ausgeschlossen. • Straßburg i. 6 , 19 April. Die Kaiserliche General- . Direction der ReichSeisenbahnen in Elsaß-Lothrwgen beweist allen gemeinnützigen Unternehmen stets da» bereitwilligste Entgegenkommen, so auch der Industrie- und Gewerbe- Au »stell ung. Abgesehen von den auSgiebigen Transport- Erleichterungen für die AuSstellungSobjecte wird sie besonders besorgt sein, den Besuch der Ausstellung nach Möglichkeit zu erleichtern. So find für die Sonntage während der Auß- ftellungSzeit zahlreiche Sonderzüge auS allen Theilen deS Landes nach Straßburg vorgesehen, welche die Reisenden zum einfachen Fahrpreis her- unb zurück befördern. Weiter sollen an allen Donnerstagen gelöste einfache Fahrkarten auch für die Rückfahrt am gleichen ober am folgenben Tage gelten, wenn der Inhaber die Ausstellung besucht bat, waS durch die Abstempelung der Fahrkarte auf dem AuSstellungS- platz nachgewiesen wird. • Der Gemeiubevorstand in Apolda hat nach einer neulich in der Bürgerschule borgenommenen Untersuchung der Zähne der Schüler unb Schülerinnen für diese 3000 Zahnbürsten unb 20 Dutzenb Schachteln mit Zahnpulver gekauft. (?) * Da» bayerische Bierherz. Dor ber letzten Sitzung beö kürzlich in München abgehaltenen EongresseS für innere Medicin zeigte — so berichtet u. A. die „Frkf. Ztg." — Obermebicinalrath Bollinger im pathologischen Institut einer Anzahl von Congreßmikgliebem eine große Menge von „Bierherzen", wie man sie früher mit bem Namen „Ochsen- Herzen" bezeichnete unb für ziemlich selten hielt, die man in einer Stadt wie München aber bester mit dem obigen Namen benennt, zumal ihre Entstehung auf bem übermäßigen Genuß von „Echtem" beruht,- selten sinb sie leiber auch nicht mehr. ES find ganz riefige Organe, die einen großen Theil beß Thorax einnehmen; sie zeichnen sich durch eine vollkommen gleichmäßige Hypertrophie aus und ermangeln jedes organischen Fehlers. Zugleich sind die Nieren in gleicher Weise hypertrophisch- fein Wunder, wenn man bedenkt, daß bei bem übermäßigen Biergenuß wie an baS Herz, so auch an biefe Organe große Ansorberungen gestellt werben. D>e betreffenden Kranken, im besten Alter stehende Leute (Bierfahrer, aber auch Wäscherinnen, Näherinnen rc.) suchen mit Athemnoth bad Spital auf unb sterben in 4 biß 5 Tagen. Sämmtliche übrigen Organe sind gefunb. Biertrinker sollten baß bebierherzigen. ’ Der „Deutsche Erfinder Verein." Die Zahl ber Vereine ist jüngst burch einen ganz zeitgemäßen, bem „Deutschen Erfinder Verein" vermehrt worben. Derselbe ist auß ber Nothwenbigkeit entstanden, Gewerbetreibende unb Jnbustriclle zur sachgemäßen Ausnutzung ihrer Geisteßproducte zusammen zu schließen unb ein Gegengewicht zu bilden gegen betrügerische Ausbeutung ber „Erfinder" von Setten gewinnsüchtiger unb gewissenloser Rathgeber. Er will nur für thatsächlich neue unb nach gewissenhafter Prüfung auch wirklich Aussicht auf Verwerthung bietende Erfindungen eintreten und sie durch Verschaffung von Patenten schützen. Dadurch werden zu optimistischen Erfindern viele unnöthige Ausgaben erspart. Dem fach- unb sachkunbigen Vorstände steht ein juristisch gebildeter unb practisch erprobter Generalsecretär zur Seite unb ein eigenes Vereinsorgan wirb über ganz Deutschland verbreitet. Daß diese jüngste VereinSbilbung einem wirklichen Brbürsnisse entspricht, beweist ber Umstand, daß ber Verein, obwohl er erst vor bret Wochen gegrünbet würbe, brreitS weit über 100 Mitglieber in allen Theilen Deutschlands zählt. Der Verein rotrb sich auch an der Berliner Gewerbeausstellung von 1896 betheiligen, um aller Welt ein Bild deS heutigen Erfindungswesen» auf allen Gebieten ber Technik zu geben. Wegen weiterer Auskunft wende man fich an ben „Deutschen Erfinber-Verein", Berlin NW. 52. • Ein eigentümlicher Zufall hat, wie bem „Berl. B.-Cour." auS Rom geschrieben wirb, bei ber Ziehung ber „WohlthätigkeitS - Lotterie ber Göttlichen Vorsehung" mit gespielt. Königin Margherita gewann nämlich ben vom Papste gespendeten Preis, eine prachtvolle, bie Madonna darstellende Statuette. DaS gewinnende LooS aber trug die Zahl „1870". Technische Fortschritte. — Wafferdtchte Holzpapp«. Nach einem Berichte ber .Papierzetlunq" flelll nach einem m Amerika vatenttrten Der fahre« Ao Ion wasier dichte Holzpappe wie folgt her DaS Hol» wird unter einem Drucke von 5—6 Atmosphären während 10—15 Stunden mit Zusatz von Petroleum, »rschfalz und Salpeter gekochk. Die Mengen sind in der Patentschrift nicht angegeben- E» fall auf diese Weife ein zäherer Stoff erhalten werden al» wenn mit Wasier allein gekocht wird, auch wird durch ben Petroleurnzusetz die Verbindung de» Harze» mit den Fasern gelockert. Ta» gekochte Hol, wirb in üblicher Weife gefchlifien und der erhaltene Stoff zu Pappe in Bogen verarbeitet. Die getrockneten Bogen werden in ein? heiße Mischung au» 20 Theilen Har, in zerpenlfn gelöst, 30 Iheilen ASvhalt unb 50 Thellen in Leinöl gelöstem Leim getaucht Hierzu löst man zuerst da» Har, mit T rpentin unb bem Leim in Leinöl, fügt bann ben ASphaU zu und läßt die getränkte Pappe vor bem Trocknen durch Walzen geben. Die Zwischenräume der Pappe werden dadurch außgefülli, so daß sie vollkommm wasserdicht tft. Tillenvorg, 18 April. Auf dem heutigen Vieh markte Hierselbst waren aufgetrieben 234 Stück Rindvieh unb 639 Stück Schweine. Der Besuch de» Markte», besonder» au» den benachbarten Landgemeinden, war ein sehr zahlreicher, unb der Handel lebhaft. Gezahlt wurde für fette» Rindvieh (Kühe) 56—65 Mark, Ochsen 70—72 Mark pro Zentner und für junge Schweine, bte grötztrn- tbeil» alle verkauft worden sinb, je nach der Cualltät unb Größe 18 bis 45 Mark pro Stück. Der Auftrieb an fettem Rinboieh — namentlich Ochsen — befriedigte nicht die starke Nachfrage, sodaß bie Beschickung ber nächsten Märkte — 30. Mai unb 15. Juli — besonder» mit Fettvieh, fich dringend empfirhU. Die getroffenen Einrichtungen auf dem schön und geschützt gelegenen Btehmarktplatz haben fich al» zweckmäßig bewährt, und wurde besonder» bie Nichterhebung eines Markistandgelde» allgemein anerkannt. E» hat sich aber auch bei dem heutigen Markte gezeigt, daß ber neueingn testete Marktplatz — selbst bei ungünstiger Witterung und auch in ben Sommermonaten bei groß.'r Hitze, genügenden Schutz gewählt und so geräumig ist, daß an 1000 Stück Rindvieh teq rem und leicht übersichtlich ausgestellt werden können. Schli.ßlich soll nicht unerwähnt bleiben, daß die auf dem Marktplätze errichtete und gut geführte Restauration von den Marktdesuchern freudig begrüßt wurde. aus den Stan&eftamtoregifterB der Stadt ekfcau Qafatbott. April: 13. Jacob Duckschetd, Scheerenfchleifec »u Kleinmaischeid, mit Katharina Weigel daselbst. 17. Ludwig Philipp Rohrbach, Schlosser zu Darmstadt, mit Anna <5 brtstina Held daselbst 17. Wilhelm Eonrad Ludwig Berg. Schlosst dahier, mit llaroltne Therese Giebel zu Rotbendiimold. 17. Otto Michael, Kaufmann zu Elberfeld, mit Clara Elisabeth Helene Dem dahier. 17. Geora Groth, Pfarrverwalter zu Wingershausen, mit Luise Wilhelmine Eharlotte Nowack bierfelbft. 18. Wilhelm Lind 11., Metzzer ,u Ober-Schmitten, mit Anna Maria Jakob daselbst. 18. Heinrich Steinbach, Ingenieur dahier, mit Marie Pauline Hartter zu Darmstadt. April: 13 Wilhelm Moritz Nee», Tapezier dahier, mit 6111« Wallbott hierseldst. 13. Heinrich Stühler, Lackirer dahier, mit Wilhelmine Katharine Elisabeth Pieh bierfelbft. 13 Earl Fritz Woldt, Odermüller zu Dorlar, mit Maria Aff hierseldst. 13. O io Christian Franz Boenke, Werkmeister von Wanzleben, mit Wildelmine Auguste Henriette Marie Prölchold hierseldst. 18. Karl Wilhelm Neurath, Pfarrverwalter zu Bechtolsheim, mit Wilhelmine Karoline Auguste EUsabeth Christine Nattmann hierseldst. Avril 9. Dem Schreiner ^erblnanb Sauer ein Sohn, Ferdinand Ebristtan Johann. 10. Dem Apotheker Fritz Spieß eine Tochter. 10. Dem Seifenfabrikant Peter Josef Möv» eine Tochter. Anna Margarethe. 10. Dem Schreiner August Böcher ein Soho. 11. Dem Handelsmann Friedrich Senner eine Zod)ter. 11. Dem Schneider Heinrich Heinze ein Sohn. 13. Dem Eisenbahn-Schaffner Albert Pascher eine Tochter, Anna Eva. 13. Dem Kaufmann Friedrich Wilhelm P:trv eine Tochter, Anna. 13 Dem Schneider E hristian Betersen ein Sohn, Heinrich Balthasar 15. Dem Kaufmann Alden Scheel eine Tochter, Lola. 18. Dem Schlosser Konrad Pfeiffer ein Sohn. •ettorbene. Avril: 12. Elisadethe Fuhr, geb. Schäfer, 54 Jahre alt, Ehefrau von Oberlehrer Konrad Fuhr dahier. 12. Anna Margarethe Johannette Marx, 9 Monate alt, Tochter von Loeomotioheizer Ehristtan Marr dahier. 13. Eva Knet, 61 Jahre alt, von Schönberg, Oderwesterwaldkrei». 14. Ottilie Gärtner, 1 Jahr alt, Tochter von Schneider Robert Gärtner dahier. 15 Deinand Buckard, 61 Jahre alt, von Mengerskirchen. 15. Kaspar Weih, 45 Jahre alt, Schneidermeister dahier. 16. Wilhelm Schmidt 41 Jahre alt, Taglöhner von LaunSbach. 16. Katharine Reinhardt. 43 Jahre ast, von Weber* Obwen. 17. Heinrich Schmidt II., 45 Jahre alt, Wirth dahier. 17. Anna Marie Müller, geb. Weiß. 59 Jahre «st, Ehefrau von Schreiner Karl Müller III. dahier. 18. Loui» Becker, 23 Jahre alt, Bhotozravb dabier. btt D X, Mllch pr. Liter 16—20 X •StA k x\ lo2i5Öy* unter Net ^.Stunden n- Dir 'Na <Ä®«f diese »ij tzt- Ä Stoff TJW in ’ttbtn in 1 Will, 30®^ ?® ßetQudjt > £t lat«u» V®**® ***< «ÄS' ■ mJ Ä ä« *is6* Sp Diehmarktr ÄS, 639 Stück 7?^bm-barten > der Hmdü lebhaft >6-65 Mark, Ochsen die fliöäten: OualÜflt und Giötze «fettem Rindvieh - e Nachfrage, sodaß die S 15. Juli - be- hu. Die getroffenen legenen ßiebmarltM e besondntz b\t MV lerfannt. Es Hai sich 'B der neueingerichteie 'S und auch in den Schah gewählt und ) bequem und leicht hiich soll nicht uner- errichtete und gut ge- reudig begrüßt wurde. 19. April/ - den Rordostm und J< übrige Europa von sions-Centrm bifindm :m Süden beim Golf pihe Jtaiientz. Außer- i über dem Eontinent einen rasch wechselndm agr le Regenschauer nicht dürste die Pflanzen, ; mtsprechen. Dieselbe n nothwendigm Stoffe i von der Pflanze ou6 o durch ihre Anwendung »er Pflanze entzogenen ldergenäbricn Pflanzen irauch ist ein öchrsi Sramm Salz (also c«. iit welcher Lösung Die eben. - Die kleinen en Boden und ist hier amtettgiftm' hleifeezuKleiMaischeid, SwV-Hg »aroline Ther-seGi^l lann zu IbeM «« Gema G^oid, y‘orI; ^tncEharlotttN^ u Oder-SchmUtm, - h Steinbach, 3WltUt nstadt. KÄ rselbfl. ‘,f. iq £’to m tWitbelmine $*<*«-* elbst. *r*A?'* -w »Äjfe er 54Nrt tfaS 4 SÄ ^abr alt "Z Jahre [Inanb $“5^^ Jahre alt öOn M« Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Getraute. MattbäuSgemeinde. Den 14. April. Otto Christian Franz Boenke, Werkmeister zu Groß-Wanzleben, und Wilhelmine Auguste Henriette Pröschoid, Tochter dcS Schlostermeisters Richard Pröschold zu Gießen. Markusgemeinde. Den 15. April. Wilhelm Decher, Kutscher in Gießen, und Anna Katharine Rau, Tochter des verstorbenen Fuhrmanns Ludwig Rau zu Salzböden. Den 15. April. Karl Fritz Wolett, Obermüller zu Dorlar, und Marie Aff, Tochter des verstorbenen Schuhmachers Eckhard Aff zu Gießen. Den 18. April. Karl Wilhelm Neurath, Psarrverwalter zu Bechtolsheim, und Wilhelmine Karoline Auguste Elisabeth Christine .'tattmann, Tochter deS CtgarrensabltkantenChrtstiansJultusNalrmann zu Gießen. Johannesgemeinde. Den 15. April. Wilhelm Moritz NeeS, Tapezier zu Gießen, und Elisa Wallbott, Tochter deS verstorbenen Ackermanns Jakob Wallbott X. zu Garbenteich. Denselben. Heinrich Stühler, Lacktrer zu Gießen, und Wilhelmine Katharine Elisabeth Pteh zu Gießen. Getaufte» MatthSusgemetnde. Den 14. April. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Diehl ein] Gut mobltrteß Zimmer mit Cabinet zu vermiethen- _____________Bahnhofstraße 28. 3594] Ein aut mödl. Zimmer mit Cabinet, vor dem Corridor, sofort zu vermietben Wiesenstraße 2, III. 3801] Mövl. Ztmmer zu vermiethen. Bleichstraße 11, mi'tl. Stock. 3567] Zwei t- einandergehende Zimmer an eine einzelne Person zu vermiethen. Auf der Bach 4. ____________Bahnhofstraße 61. 3583] 8 Zimmer mit Zubeb. Alice' straße 12, HI per 1. Aug-, 7 ev. 8 Zimmer mit Zub. Südanlage 18, II per 1. Oct. zu verm. Näheres Südanlage 19, II. 3578] Goethestratze 32: 3 Stock, 5 Zimmer, zu vermiethen.________ 357j] Schöne Wohnung, sowie möbltrte Zimmer zu vermiethen. _________ Bahnhofstraße 22. 3590] Kleines Logis zu vermiethen- _________G. Kerber, Steinstraße 43. 3592] Bahnhofstraße 39 r schöne Wohnung, 4—5 Zimmer mit Zubehör (dritter Stock, neu hergerichtet), zu ver, miethen. Näheres Parterre._______ 3597] Logis (3. Stock), 6 Zimmer nebst Gartenanthül und Bleichplatz, bis Juli, auch früher, zu vermiethen. Ludwig Huhn, Bleichstraße 16. 3081] Im Vorderhaus schöne Wohnung, 3 gr. Zimmer mit Zubehör per Juli zu vermielh. Näh. Bleichstratze 12 (liaden). 3565] Eine kleine Familienwohnung zu vermiethen. Schütz enstraße 17. Vermischte Anzeigen. 3582] Eine weiß und grau gefleckte, große «atze entlaufen. 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Der unterzeichnete Vorstand beruft hierdurch eine öffentliche Versammlung aus Mobiliar-Versteigerung. Montag den 22. d Mts., Nachmittags 2 Uhr, werden Lad- wigsplatz 14, I. folgende Mobiliar-Wegeuftände wegen Aufgabe des Haushalts bestimmt versteigerte Tische, Ltühle, Lchranke, LophaS, Bette«, Wasch commoden, Konsole, Spiegel, Bilder, 1 Nähmaschine, 3590 2544 a. et., erbeten. wärtigen Streite voranzuschreiten. 3614 Ein tüchtiger Mschneidtt auf Werkstütte gesucht. 3591 W. Heß, Brandgasse 6. 3605 auSgefübrt von der gesucht von Gebe. Stamm. Anfang 8 Uhr. (Sntree3O Pfg. 3586 Farbenbranclie 1818 3562 W Leyerer. täglich Nachmittag* geöffnet. 3593 Znr Anfertigung Eis Eis Eis 3599 und Gartenarbeit. 3437 1867 4-Vc empfiehlt 3574 3540 Ludwig-Platz t 3Vt% Frankfurter Hyp. Bk. R< i»/e Frki. Hvv. Ered. B. 4ü/0 DeotscheGrdschLi.unk.b.1904 105.10 4"/» Pomm.Hop.«.«k.unkch.l904 4 Brtef 1514» | Oesterr. Srtbh.adkn 331V, Darmst. Bk.-Lctlen 3236 Exped d Bl erbeten- ATechnikum Mittweida \ — ■‘kvrb.m, — \ Neuenweg 36. 3200 104.85 93.70 105.00 10430 105.10 18.22 20.38 4.16 30 Franke»*St. Engi. SoverrtgoS Dollar« tu Gold 85.05 103 20 26 00 81.40 34 90 102 0? 105 60 102 00 Ithjao 106 60 104 JM Cspkllk des 2 Großh. Aeff. Zaf.-Nkgimeats Nr. 116, Laiser Wilhelm unter persönlicher Leitung des Großh. Musikdirectors Herrn C. Krauße. 4V,°/o Oesterr. SUberrente 4Vs Uug. Gold Rente 3ü/c Portugieim 6’/o Mexicaner 4°/: Monopol-Griechen von Fr. Groß, Sattler ioonii. W Spifft), Neuenweg 14. 3517] Ein Lehrling kann unter günstigen Bedingungen etntreten. Karl Hahn, Schretnermetster, Löberstraße 15. Benner & Krumm Vortheilhafte Bezugsquelle aller Artikel der Darmstadt v. 1891. WormS unk. b. 1901 Frau «arte Herbert, MSuSburg 1 Auf sofort gesucht ein tüchttgeS, in Küchen, und Hausarbeit erfahrenes Mädchen. 8V,°/o Deutsche RetchSanl. 3% Preuß. Sonioltz Der Vorstand des Provinzialverbandes der sreistnoigeu Volkspartei für Qberheffeo. Brief 00» - . 20.42 I 4.20 3542] Mädchen zur AuSbülse gesucht. _______Neuen väue 5^Hinterhaus. 3506] Ein braves Dienstmädchen auf 1. Mai gesucht. Hreuzplatz 15, Hl. 3584) Lau ffrau oder Mädchen per sofort gesucht.SelterSwcg : 9. m*wrwn: 1. E»a»ksba. — Dcud ua* McrL*^ her Vrst hl bh« " LncL- rm> CtaakniCnn (Dreesch Gch»oa ta Mittwoch den 24. l. M., Abends 8 Uhr, im Saale des gafe -Leib sGirktaer Jfrllftil) dabier. Einzigen Gegenstand der Besprechung soll die sogenannte Umsturz« Vorlage bilden. Es handelt sich um keine Parteisache, jeder Deutsche, der die geplante Einschränkung der politischen, wissenschaftlichen, künstlerischen und literarischen Freiheit nicht will, ist betheiligt an dem Kampfe, zu dem wir rufen; Jeder hat Zutritt zu der Versammlung, durch deren Seram staltung mir der gemeinsamen Sache dienen wollen. Die Bevölkerung einer Universitätsstadt, einer Stätte deutscher Bildung und deutscher Geistesarbeit ist vornehmlich berufen, in dem gegen« Mein Giswagen gehl vom 1. Mai ab täglich. Jacob Helfenbein Ww.. 81 10 —167 15 —4.15V, Textor’s Terrasse. Die Wirtschaft ist von heute an Kleider, Weißzeug, Haus- u. Kücheugerathe jeglicher An. I. Ä-: Schneider, Gerichts-Taxator. 3o41] Tüchtiger junger lkauimann sucht I dauernde Stellung. Gest. Offerten unter 1 K S. 50 an die Önred. d. Bl erdeten Waise, gesetzten Älter-, auS guter Familie, sucht Auswärts Stell« als Stütze der HouS frau even:. ,ur selbstständigen Führung des HauShaltS. Gest. Offerten an die Bismarckfeier Forderungen müssen binnen 3 Tagen bei Sparkaffenrechner Doering liquidirt werden, gegenfalls sie keine Berücksichtigung finden können.______________________________________________________[3595 Zur kostenfreien Besetzung offener Stellen im Comptoir, Laden, Lager oder für die Reise erbietet «ich der Kaufmännische Verein zu Fraekfurt (Main), beitrag für answürt. ordentl. Mitglieder 5 JL Einschroibgcld für *telleeGebende Steins Garten. Heute Sonntag den 21. 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