Nebenverdienst. UL Ofinn_ jährlich feetes Gehali ;h räihren freienStundenbeschaftl«d Uen, verdienen. Offert, nntW. . -WL- .M- ZMk" W« n- i MM .elaub (Sie&en- DmnWe Anzeigen. WmMDM-. s/ R,ta, Kshmrag 6tfinbd fii y etuttewtt 16. tentin B8brig, ' )t an MkmMwndm.VndWP ihäjt, ^pptttimanßd rc. leiben, if- bttiüd) ßtrnunbttttrtrtflW' sehr ich selbst daran Men itin hiervon befreit wurde. ßoftor a. D. »PPf< f" 6d)rtM; efengebirge). E ^fojort zu vnwiethen SletnftrrieQ J Möbl- Zimmer zn omnlttfrr 557-3--___! «J äwettnetnmiherg.^/Ä Stock zu ntnröfa Petri l. WvL, K-M-.z R 36] 6d)önm6M.Ntrmtt64bintt, e Stübchen mit M aud) mit tofi, 'emtethen. «Lvivurz H] MSbliMMmn zu otnnWbtn __LelUeive, 67, 124] ßml Herren linnen Lost unb :8 trwftn. Wo? sagt die Sfl.d.T Mr. 221 Der #U|e*et Artiger erscheint täglich, ent Lulnahme de- Nonlag». Die Gießener JamikieuStLlter «erden dem Anzeiger »Achenllich »reim«! deigelegt. Erstes Blatt. Freitag den 20. September_____________________ Gießener Anzeiger Kemrat-Anzeiger. 189* vieNeljähriger x AvonncmentrpreiZr 2 Mars 20 Pfg. mit Brmgerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Psg. Redaction. Expedition und Druckerei: ZchukftraßeKr.^ Fernsprecher 51. Zlnrts- und Anzeigeblutt föt den Kreis Gietzen Hratisöeitage: Hießener Jamitienölätter einzelnen Commissionen und Deren Stellvertreter mit dem I Pflanzbeeten werden wiederhol t auf die Bestimmungen de^ 0 ___ ... « i - . r «t r. n x. . _____ CW.. . n !>«» Ztt.f nprnnmt hlPl mr*T I (11! t Pt . Amtlichem Theil Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für den folgenden Lag erscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. Art. 2 des Ges. aufmerksam gemacht, welcher lautet : Niemand ist verbunden, seine Grundstücke zum Schutze gegen Wildschaden einzufriedtgen oder die Erzeugnisse derselben in anderer Weise dagegen zu schützen. Jedoch ist ein Anspruch auf Ersatz von Wildschaden au-- geschloffen, wenn derselbe sich ereignet: an Obstbäumen, deren Eigenthümer unterlaßen hat, dieselben mit dem unter gewöhnlichen Umständen ausreichenden Schutzvorrichtungen zu versehen - an Baumschulen, Saat- und Pflanzbeeten zur Anzucht von Holzgewächsen aller Art. Gießen, den 16. September 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Ansügen zur öffentlichen Kenntniß, daß Ansprüche wegen Wildschadens, bezüglich welcher eine Besichtigung und Abschätzung des Schaden- nicht bereit-stattgefunden hat (Art. 13 d. G.), bei der Bürgermeisterei derjenigen Gemeinde, in deren eigener oder polizeilich zugetheilter Gemarkung der Wildschaden vorgekommen ist, zum Zwecke der Einleitung des Sühne- versahreud (Art. 8 d. G.) anzumelden sind und daß, wenn in dem Sühnetermin eine gütliche Vereinbarung wegen de- erhobenen Ersatzanspruchs nicht stattfindet, dem Beschädigten daS Recht zusteht, binnen einer unerftrecklichen Frist von drei Tagen aus Feststellung, ob und in welcher Höhe Wildschaden vorhanden ist, bei dem Vorsitzenden (Geschäftsleiter) der für den Wildschadensbezirk bestellten Sachverständigen- Commisfion anzutragen (Art. 9 Abs. 1 d. G.). Die Besitzer von Obstbäumen, Baumschulen, Saat- und Deutsch«» Seich. D-rmstadt, 18. September. Prinz Heinrich von Preußen ist heute Morgen in Romrod eingetroffen- er wohnt morgen den Manövern zwischen Lauterbach und Als» selb mit dem Groß Herzog bei und besucht mit seiner Gemahlin und der Großherzoglichen Familie am SamStag die landwirthschaftliche Ausstellung in Gießen. Köln. Ztg. Alle Annoncen-Bureanx deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Umftc Nachrichten. WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 18. September. Der „Nationalzeitung" zufolge 'st dem Prinzen Heinrich der einjährige Urlaub auS der Beranluffung ertheilt worden, weil er einen langjährigen Bekanntmachung, betreffend die Ausführung des Gesetzes vom 1. Juni 1895, den Ersatz deS Wildschadens betr. Nachdem daS in Nr. 196 und 197 des „Gießener Anzeiger" abgedruckte Gesetz vom 1. Juni d. I., den Ersatz des Wildschadens betr., für die Provinzen Starkenburg und Oberheffen in seinem vollen Umfange in Kraft getreten ist, bringen wir nachstehend die im Einvernehmen mit dem KreiS- au-schuß beschloßene Eintheilung des Kreises in Wildschadensbezirke, sowie die für dieselben gewählten Sachverständigen und deren Ersatzmänner mit Angabe der Vorsitzenden der bürg zu einem Monat Gefängniß, außerdem wegen Ungebühr vor Gericht zu einer sofort zu vollstreckenden drei tägigen Haftstrafe. Sproltau, 18. September. Heute Mittag wurde dahier errichtete Denkmal für Heinrich Laube feierlich enthüllt. Profeffor Hänel au- Kiel und die hier lebenden Verwandten Laube's wohnten der Festlichkeit bei. Die Ge- dächtnißrede hielt Profeffor Hänel- außer ihm sprachen noch Bürgermeister Weschke und Director Burghardt auS Wien. Zur Theilnahme an der Feier waren erschienen Proseffor Pfuhl, Recitator Alexander Strakosch, Hofschauspieler Sonntag au- Dresden und eine Deputation der Burschenschaft „Raczek aus Breslau. , Rom, 18. September. Die italienischen Schützen, begleitet von Deputationen der fremden Schützen, begaben sich heute um IO1/» Uhr in feierlichem Zuge mit etwa 300 Fahnen und 9 Musikcapellen nach dem Pantheon, um einen Kranz am Grabe Victor Emanuel- niederzulegen. Auch Abordnungen der Armee und Marine nahmen an dem Zuge theil, der sich von der Piazza di Termini über die Bla netto« nale und den Corso inmitten einer unübersehbaren Menschenmenge fortbewegte. Der Zug dauerte eine Stunde. Rom, 18. September. Crispi sagte bet der Eröffnung de- nationalen Schützenfeste-: Mit Vertrauen in anstrengenden Dienst gehabt hat. Ueber die Art der Ausnutzung de- Urlaubs durch Prinz Heinrich steht noch nicht- Sichere- fest. Berlin, 18. September. Den Abendblättern zufolge wurde über die „Ausstellung Italien in Berlin", Gesell- schäft mit beschränkter Haftpflicht, der Concur- eröffnet. Berlin, 18. September. Die „Nationalzeitung" schreibt: Ueber den angeblich bevorstehenden Rücktritt de-Fürst'en Hohenlohe bringen verschiedene Blätter Mittheilungen, in denen sie bereits über den Nachfolger deS gegenwärtigen Reichskanzlers Combinationen anstellen. Alle diese Mit» theilungen find, wie wir von zuverlässiger Seite erfahren, völlig grundlos. Wenn die „Münchener Neuesten Nachrichten" behaupten, der Kaiser habe sich für ein im Reichstage einzubringendes Ausnahmegesetz ausgesprochen, während Fürst Hohenlohe eine abweichende Haltung verfolge, so daß ein Conflict unvermeidlich sei, obgleich die Stellung deS Reichskanzlers bisher nicht erschüttert wäre, so ist auch diese Nachricht durchaus unbegründet. Der Kaiser habe sich, wie die „Nationalzeitung" hinzufügt, keineswegs im Sinne eines Ausnahmegesetzes ausgesprochen. Berlin, 18. September. DaS Berliner Landgericht 6 er« urtheilte den Reichstagsabgeordneten Stadthagen wegen Beleidigung des Richtercoll-giumS deS Landgerichts in Magde- Gießen, 16. September 1895. Betr.: Wie oben. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen mi He «rm. BftramndfUteit* des «reifes. Die vorstehende Bekanntmachung wollen Sie, soweit dieselben für Ihre Gemeindeangehörigen von Jnlereffe ist, sofort in ortsüblicher Weise publiciren. v. Gagern. Namen der zu den WUdschadensbezirkon gehörenden Gemeinden und Gemarkungen Sachverständige Ersatzmänner der Sachverständigen Vorsitzender der Sachverständigen- Commissionj Stellvertreter deS Vorsitzenden der Sachverständigen- Eommission Namen der zu ben Wildschadensbezirken gehörenden Gemeinden und Gemarkungen Sachverständige Ersatzmänner der Sachverständigen Vorsitzender der Sachverständigen- Commisston Stellvertreter deS Vorsitzenden der Sachverständigen- Commission 1. Bezirk. 1. Gießen 2. Heuchelheim 3. Klein-Linden 4. Allendorfa.d.Lahn 5. Wieseck 6 Großen-Linden 7. Lang-Göns 8. Leihgestern 9. Garöenteich 10. Hausen 11. Watzenborn mit Steinberg 12. Lollar 13. Ruttershausen 14. Staufenberg 15. Mainzlar 16 Daubringen 17. Allendorfa.dLda. 18. Alten-Buseck 19 Trohe 20. TreiS a. b. Lda. Gutsbesitzer Schlenke zu Hardthof. Zorftmeister Amendt zu Trei- a. d. Lda. Pachter Rudolf Güngerich zu Heibertshausen. Friedrich Helfrich zu Gießen. Forstwart Schlag zu Baumgarten. Stadtoerordn. Louis Flett zu Gießen. Gutsbesitzer Schlenke zu Hardthof. Friedrich Helfrich zu Gießen. 4. Bezirk. 1. Hungen 2. Bellersheim 3. Bettenhausen 4. Birklar 5. Inheiden 6. Langd 7. Langsdorf 8. Nonnenroth 9. Muschenheimmil Hof-Gill 10. Obbornhosen 11. Rabertshausen 12. Rodbeim mit Hof-Graß 13. RöthgeS 14. Steinheim 15. TraiS-Horloff 16. Utphe 17. Villingen Bürgermeister Köhler zu LangSdorf. Forstwart Walz zu Hungen. Bürgermeister Roth zu Muschenheim. Gutspachtrr v. Ov:n zu Hungen Fürstlicher Förster Sames zu Langsdorf. Pachter Kammer zu Bellersheim. Bürgermeister Köhler zu Langsdorf. GutSpachter v. Oom zu Hungen. 2. Bezirk. 1 Lich 2. Nieber-Besstngen 3. Ober-Bessingen 4. Ettingshausen 5 Münster 6 Eber stabt mit Arnsburg 7. Ober-Hörgern 8 Grüningen 9. Dors-Gill 10. Holzheim 8. Bezirk. 1. BerSrod 2. Winnerod 3. Hattenrod 4. Reiskirchen 5. Burkhardsfelden 6. Oppenrod 7. Annerod 8. Rödgen S. Steinbach 10. Albach 11. Großen-Buseck 12. Beuern Bürgermstr. Görlach zu Eberstadt. Forstwart Uhl zu Lich. Foh. Georg Görlach zu Ober^ Hörgern. Administrator Herrmann zuWinnerod. Forstwart Brück zu Gießen. Sürger meister Bocher zu BerSrod. Bürgermeister Kuhl zu Dors-Gill, forstwart Dippel zu Dors-Gill. Bürgermeister Heller zu Lich. Bürgermstr. Krämer zu Steinbach. Forstwart Mack zu Hausen. Bürgermeister Horn zu Annerod. Bürgermstr. Görlach zu Eberstadt. Administrator Herrmann zuWinnerod. Bürgermeister Kuhl zu Dorf-Gill. Bürgermstr. Krämer zu Steinbach. 5. Bezirk. 1. Grünberg 2. Harbach 3. Lauter 4. Queckdorn 5. Stockhausen 6. Weickartshain 7. Stangenrod 8. Lumda 9. WeiterShain 10. Saasen 11. Beltershain 12. Göbelnrod 13. Reinhardsbain 14. Lindenstruth 15. Londorf 16. Allertshausen 17. Kesstlbach 18. Climbach 19. Odenhaufen 20. Geilshausen 21. Rüddingshausen Gemeinderath Karl Ritter III. zu Grünberg. Oberförster Schober zu Grünberg. Rechner Schmidt zu Londorf. Karl Dippel zu Grünberg. Forstwart Büttel zu Grünberg. Gutspachter Bert zu Londorf. Gemeinderath Karl Ritter III zu Grünberg. Karl Dippel zu Grünberg. die Wiedererstarkung der italienischen Lebenskraft spreche ich zur Eröffnung deS Wettstreite-, der heute unter Ihrer Patronage, Majestät, beginnt, weil durch diese die bürger« ltche Tradition uuserer nationalen Auferstehung wieder ausgenommen ist. Redner zeichnete dann die neueren Fortschritte in dem Schützenwesen und wie- auf die brüderliche Be- theiltgung der auswärtigen Freunde al- gerechte Huldigung der friedlichen Absichten Italien- hin. Die Regierung ist Ihnen dafür dankbar. Die Welt sieht neuerdings mit Sympathie und Bewunderung, wie die Italiener zu kämpfen verstehen. Unsere Gäste werden hier conftattren: wir wollen die Geschicklichkeit in den Waffen nur, um anderen den Versuch eine- Mißbrauches der Waffen zu unserem Nachtheil zu verleiden, und wollen solchergestalt erreichen, daß jeder Italiener wie geistig so körperlich völlig Meister werde. Erispt schloß seine Rede mit einem warmen Heilgruße an den König, die Königin und den Kronprinzen. Sodann sprachen unter Beifall Advocat Noa-Brescia, der dem Fest- Präsidenten die Fahne überreichte, die die BreScianer Schützen auf dem ersten nationalen Schützenfeste gewannen, und Fortis, Präsident der nationalen Schützengesellschaft. Um 5 Uhr begann der Vorbeimarsch der Schützengesellschaften, Delegationen der Armee und der Marine, welch letztere auf- Lebhafteste begrüßt wurde. Dann begab sich die Königsfamilie nach den Schießständen. Eine große Menschenmenge umgab das Königspaar und brachte ihm Ovationen dar. Der König und der Kronprinz eröffneten dann das Schießen. Um 6y2 Uhr verließ da- KönigSpaar den Fetzplatz, überall jubelnd begrüßt. Rom, 18. September. Der König sagte heute Mittag im Velodrom bei der Begrüßung der deutschen Turner zu deren Führer Hoppe: Ich danke Ihnen für den Kranz, den Sie auf dem Grabe meines Vaters niedergelegt haben, indem ich Ihnen die Hand drücke- ich möchte damit allen Ihren wackeren Gefährten die Hand gedrückt haben. Ich freue mich, Sie unter uns zu sehen, umsomehr, al- Sie einem Lande angehören, mit deffeu Souverän mich innige Freundschaft verbindet. Der herzliche Empfang, den Sie bei uns gefunden, überrascht mich nicht, denn ich kenne die Gefühle meine- Volkes. Der König drückte Hoppe nochmals die Hand. Die deutschen Turner riefen hüteschwenkend dreimal „Gut Heil!" Shanghai, 18. September. Obgleich der englische Co n sul keinen Schwierigkeiten begegnete, um die Hinrichtung der Chinesen aus der Bevölkerung, die an den Morden in Kutscheng betheiltgt waren, zu erreichen, ist es ihm noch nicht gelungen, die chinesischen Behörden zu veranlaffen, gegen den Dicekönig und gegen hohe verantwortliche Beamte mit Strenge vorzugehen. Jedoch gilt es für wahrscheinlich, daß die englische Regierung auf die Bestrafung der Schuldigen bestehen und auf die chinesische Regierung hierzu einen Druck ausüben werde. Depeschen de- Bureau .Herold". Berlin, 18. September. Dem „Berl. Tagebl." geht aus MadagaScar ein Kabel-Telegramm zu, wonach bet Andriba am 30. August ein kleines Gefecht stattgefunden habe. Bei Ankunft der französischen Truppen in Stärke von 2000 Mann ergriffen die HovaS die Flucht. Die Franzosen erbeuteten ein aus einer englischen Fabrik stammendes Geschütz, eine Menge Munition und Lebensmittel. Berlin, 18. September. Ueber das Vermögen der Besitzer der hiesigen italienischen Ausstellung ist daS ConcurS-Verfahren eröffnet worden. Frankfurt a. M., 18. September. Wie der „Frkf.Ztg." aus Braunschweig gemeldet wird, findet die Zwangsversteigerung der Berliner Grundstücke des Frhrn. v. Hammerstein auf Veranlassung der Braunschweiger Hypothekenbank als ersten Hypothekengläubigerin statt. Bonn, 18. September. In den letzten Tagen sind hier und in der Umgegend eine Anzahl Raub anfälle verübt worden. Gestern allein drei. Mehrere Räuber, darunter Zigeuner wurden verhaftet. Karlsruhe, 19. September. Durch eine Feuersbrunst wurden in dem Orte Geschwend innerhalb drei Stunden 14 Gebäude eingeäschert. DaS Schul- und Rathhaas, sowie die Kirche find mitverbrannt. Das Feuer wurde durch starken Wind verbreitet, so daß fast zu gleicher Zeit sämmtliche Häuser brannten. Müucheu, 18. September. DaS Ehrengericht hat nunmehr in Sachen des Premierlieutenant a. D. Krafft wegen der bekannten Broschüre: „Glänzende- Elend" seinen Spruch gefällt. Nach demselben wird Krafft de- Offiziers- titel- für verlustig erklärt. Im Uebrigen wird bereits in den nächsten 14 Tagen eine neue Broschüre des gleichen Verfaffer- erscheinen, welche sich unter dem Titel: „Kasernen- Elend" mit den Verhältniffen der Unteroffiziere und Mannschaften beschäftigen wird. Wien, 18. September. Die Blätter besprechen lebhaft da- Resultat der Gemeinderathswahlen. Die liberalen Blätter fordern die liberale Bevölkerung auf, alle Anstrengungen zu machen, um wenigstens die Sitze des ersten und zweiten Wahlkörpers zu retten. Gleichzeitig verlangt ein Thetl der liberalen Preffe, daß die liberalen Gemeinderäthe beim Zusammentritt des GemeinderatheS so lange sich abstinent verhalten, bi- eine neuerliche Auflösung des GemeinderatheS und eine neuerliche Uebernahme der Communal-Verwaltung durch den RegierungScommiffar herbeigeführt worden ist. Die Regierungsblätter sind jedoch der entgegengesetzten Ansicht, und der Umstand, daß sie die Liberalen auffordern, die ihnen zugefallenen Mandate auch wirklich auSzuüben, deutet darauf hin, daß die Regierung die Hoffnung der Liberalen, einen antisemitischen Gemeinderath nicht anzuerkennen, nicht erfüllen wird. Die antisemitischen Blätter jubeln über die Niederlage der Liberalen. Bern, 18. September. AuS Frutigen wird gemeldet, daß von dem AltelSgletscher in der Nacht vom Montag zum Dienstag abermals SiSmaffen abgestürzt seien. Auch sei ein neuer Gletscherbruch entdeckt, wodurch daS Sasterthal bedroht ist. Um staatliche Hilke ist nachgesucht worden.______________ Sitzung -er Stadtverordneten am 18. September 1895. Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, die Herren Beigeordneten Wolff, Georgi und Grüneberg, von Seiten der Stadtverordneten 'die Herren Adami, Brück, Emmeliu-, Faber, Flett, Dr. Gutfleisch, Habenicht, Helfrich, Heyligenstedt, Hom- berger, Jughardt, Keller, Löber, Perri, Dr. Ploch, Scheel, Dr. Thaer, Vogt und Wallenfels. Bor Eintritt in die Tagesordnung widmete Herr Oberbürgermeister Gnauth dem am heutigen Tage zur letzten Ruhestätte gebrachten Stadtverordneten Herrn Gg. Conr. Simon ehrende Worte des Andenkens, den Dahingeschiedenen als schlichten Vertreter der Stadt und treuen Mitarbeiter am Wohle derselben und freundlichen Collegen bezeichnend. Die Versammlung ehrte das Andenken de- Herrn Simon durch Erheben von den Sitzen. Dem Gesuch des ComitvS für die landwirthschaft- liche Ausstellung um Ermäßigung deS Preises für daS zum Braten eines ganzen Ochsen erforderliche Gas, (circa 300 Cbm.) auf die Höhe deS für KochgaS berechneten, ferner dem Gesuch desselben ComitsS um unentgeltliche Wasser- abgabe für die Zwecke der Ausstellung wurde stattgegeben- desgleichen soll von Erstattung der Kosten für die Zuleitung abgesehen werden. DaS Gesuch deS Herrn I. H. Jhring um Erlaubniß zur Aufstellung von drei Wegweisern nach der LtebigShöhe an zwei Stellen der Grünbergerftraße und am Philosophen- walde wird auf Widerruf und mit Festsetzung einer jährlichen Anerkennungsgebühr von 20 Pfg. für jeden Wegweiser genehmigt. Die Verhandlung über daS Gesuch deS Herrn Th. G e i l s u s um Erlaubniß zur Anlegung eines Plattenbelages vor seinem Hause in der Marktftraße wurde ausgesetzt, da daS Gesuch noch nicht der Baudeputation vorgelegen. Die Rechnungsergebnisse deS GaS- und Wasserwerks für 1894/95 find nach Mittheilung des Herrn Oberbürgermeister- als günstige zu bezeichnen- die günstigen Ergebnisse kommen zum Ausdruck in der vermehrten Gaserzeugung (837,000 Cbm. gegen 785,000 des Vorjahre-), in der procenmalen Mehrausbeute an Gas und CokeS infolge der verbefferten Betriebseinrtchtungen, in dem Mehrerlös für Gas und Nebenproducte, der Vermehrung der GaSeinricht- ungen u. s. w. Ziffernmäßig stellen sich die hauptsächlichsten Zunahme-Positionen wie folgt: Verkaufte- Gas an Private 110,807.71 Mk., für die Straßenbeleuchtung 24,614.57 Mk., für Cokes Selbstverbrauch 11,264.44 Mk., Verkauf an Private 29,693.23 Mk., für Theer 4009.72 Mk., für Amoniak- wasser 2603.35 Mk., für GaSeinrichtungen 47,045.14 Mk. — Die Ausgaben haben sich gegen den Voranschlag vermindert bet Pos. Anschaffung von GaSkohlen um 2634.62 Mk., Cokes für Unterfeuerung der Retortenöfen um 1477.64 Mk., Unterhaltung der Retortenöfen 1227.57 Mk. Auch dieBetriebSergeb- niffe des Wasserwerks werden als günstige bezeichnet. Der Zufluß auS der alten Quelle betrug 500 Cbm. täglich, aus der Kasernenleitung wurden aushilfsweise entnommen 2119 Cbm., auS der Queckborner Leitung in der Zeit vom 1. December 1894 (Betriebsübernahme) bis 31. März 1895 36 091 Cbm. Für 124000 Cbm. an Private abgegebenes Wasser wurde erlöst 35,060.48 Mk. Der Betrag deS für öffentliche Zwecke verbrauchten Wassers beläuft sich auf 11,280 Mk., für Wafferetnrtchtungen wurden vereinnahmt 22,212.75 Mk. Als hauptsächlichste Poften der Ausgaben erscheinen Betriebs- und Unterhaltungskosten mit 7508.30 Mk., Waffereinrichtungen 14,881.12 Mk., Gehalte 7790 Mk., allgemeine Unkosten 3414.93 Mk., Zinsen 27,880.94 Mk., Amortisation 9238 Mk., Anschaffungen 21,750 Mk. — Die Schulden beziffern sich für daS Gaswerk auf 478,641 Mk., für daS Wafferwerk auf 1,153,620 Mk. Der Antrag der Deputation für daS GaS- und Wafferwerk auf Ueberführung des BetriebS- überschuffes des Gaswerks im Betrage von 38,776.13 Mk. auf die Stadtkaffe und Verwendung deS BelriebsüberschuffeS deS Wafferwerks von 2217 Mk. zur Schuldentilgung, ferner auf Bewilligung einzelner Creditüberfchreitungen wurde angenommen. Herr Oberbürgermeister Gnauth nahm hierbei Veranlassung, den Beamten des Werkes, insbesondere dem Director den Dank der Stadt für ihre erfolgreiche Thätig- keit, die zu so günstigem Abschluffe führte, abzustatien; es sei angesichts dieser Ergebniffe auf wettere Gaspreis- Ermäßigung zu hoffen. — Herr Dtrector Bergen dankte NamenS seiner Mitarbeiter für die Anerkennung und spricht die Zuversicht auS, daß auch für die Folge günstige Ergebniffe erzielt würden. Die CokeSpreise für die städtischen Anstalten wie für Prwatabnehmer pro 1895/96 sollen beibehalten werden. Die Wasserleitung soll fortgesetzt werden in der Dammstraße bis zum Euler schen Doppelhause, in der Ritter- gaffe und in der Lindengaffe. Die hierfür erforderlichen Aulagekosten im Betrage von 720 Mk. werden, da deren lO procentige Verzinsung durch die Wafferabnehmer garanttrt ist, genehmigt. DaS Gesuch deS EiSvereinS um Anbringung dreier Hydranten auf der Eisbahn zu allabendlichen Besprengungen wird genehmigt, desgleichen die auf 1000 Mk. veranschlagten, zu Lasten des EiSvereinS zu bringenden Kosten- von Aufstellung eines besonderen WaffermefferS soll abgesehen werden, wenn die Bedienung der Hydranten durch Angestellte deS WafferwerkeS erfolgt. DaS B äuge such deS Herrn Johs. Häuser XIII. von Kleinlinden war wiederholt beanstandet worden, weil daS Bauwesen an einer zur Bebauung noch nicht vorgesehenen Stelle errichtet werden sollte. Die Versammlung beschloß zu dem bei Großh. Ministerium eingereichten DiSpensationS- gesuch Uebergang zur Tagesordnung. Die Herstellung erhöhter Trottoirs in der GSthe- stra ße war zu zu 1300Mk. veranschlagt. Da aber seitens des StadtbauamteS der Zustand des zwischen Südanlage und Seltersweg belegeneu Tbetles gen. Straße ein mißlicher ist, wurde beschlossen, auch die Nordostseite mit erhöhte« Trottoir zu versehen und dafür 400 Mk. mehr in den Voranschlag einzustellen. teeeU* tt*6 Wietze», den 19. September 1885. PrsvinzialaiSfchaß-Sihuug. Freitag den 20. d. Mrs., Vormittags 8 Uhr, findet eine öffentliche Sitzung deS Pro- vinzialau-schuffeS der Provinz Oberhrssen mit folgender Tagesordnung statt: 1. Die Baugebrechen an den Gebäude, der H. Wagner I. Wittwe und der Dorothea Weber Wittwe zu Friedberg, hier: RecurS gegen einen Polizeibefehl de» Großh. KreiSamtS Friedberg. 2. Gesuch des Ferdinand Lenhard zu Petterweil um Erlaubniß zum Betrieb einer Gaftwirthfchaft. Landwirthfchastliche Ausstellung. Unsere Stadt befindet sich wieder einmal in Feftstimmung und zwar im Zeichen der landwirthschaftlichen Ausstellung für unser Großherzogthum. Rastlos wurde in den letzten Wochen in all den Gewerben, welche mit dem Arrangement de- Ganzen zu thun hatten, geschafft und gearbeitet und diese Thätig- keit wurde fieberhaft gestrigen, als man mit Sicherbeit erfuhr, der LandeSberr werde unser schöne- Gießen besuchen. Schau find viele öffentliche Gebäude mit Tannengrün und Fabnen geschmückt. Die WirthShäuser und Hotels haben sich den nunmehr zu erwartenden fremden Gästen zu Ehren auf da» Vortheilhafteste herauSgeputzt. Der dekorative Theil bei Festplatzes ist so gut wie fertig. Fünf Reihen Stallungen für allerhand Vieh stehen längs des Oswald» Garten bereit. Die Aussteller von Maschinen und Geräthen hatten dieselben bereits gestern Vormittag wohl geordnet placirt. Auch daS Geflügel, welches hier seine Stallungen hat, schnatterte und gackerte schon vom frühen Morgen an, sehnsüchtig auS den vergitterten Käfigen nach dem Weiher blickend, den man seinetwegen angelegt hat. Um die Altceschule summen die ausgestellten Bienenschwärme. In der Schule hat die Bienenzucht Platz gefunden. Die Turnhalle mußte der Ausstellung für die kostbaren Obstsorten ihre Thore öffnen. In der Stadtknabenschule hat man in deren Keller eine Fischerei- Ausstellung geschaffen, die an sich eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges ist. Schon schwammen gestern in dem Aquarium Forellen, Karpfen und Salmfische munter herum. Dieser Theil der Ausstellung wird mittels Spiritus - Glühlampen erleuchtet und wirkt in Verbindung mit seinem Arrangement wundervoll. In den zu ebener Erde liegenden Räumen der Schule hat sich das landwirthschastlich ■ technische Gewerbe (Molkereiwesen) eingerichtet, dem sich die Lehrmittelsammlungen der verschiedenen hessischen Lehranstalten für Acker- bau 2C. anschließen. Ferner sind hier die ganz großartigen Collectionen von Produkten deS Pflanzenbaues schon fertig gestellt. Auch die Aussteller der landwirthschaftlichen HtlfS- stoffe haben hier dieselben ausgestellt. Die bedeutende wissenschaftliche Abthetlung der Ausstellung nimmt einen breiten Raum ein. Der Thierschutz, das Forstwesen, ist allem Anschein nach vorzüglich verttrten. Die große Festhalle, welche vom Turnfest her noch steht, ist auf daS Prächtigste decorirt. Die Festwirthschasl liegt in den bewährten Händen be» Restaurateur» Herrn W. Reinhold vom „Katserhof"-Gießev. Für vorzüglichen Stoff sorgt außer einer Münchener Brauerei die Actienbrauerei Gießen, deren Helle- Pilsener Bräu zu» Verzapf kommt. Für vorzügliche Weine hat der Wirth- schaftSauSschuß Sorge getragen und außerdem hat der ProvinzialauSschuß der Provinz Rheinhessen unter den bärtigen Vorräthen einen guten Tropfen auSgewählt, welcher hier probirt unb beurthetlt werben soll. Ein herzliches Sill- kommen ruft daher heute am Eröffnungstage der Ausstellung die Feststadt all Denen zu, welche sich hier einstellen al- ihre lieben Freunde und Gäste. * Die Laudwirthschaftliche Ausstellung wurde heute Mittag 121/« Uhr nach einer votauSgegangenen Ansprache deS Herrn Provinzialdirector Frhr. v. Gag er n durch den Präsidenten des landwirthschaftlichen Verein- der Provinz Oberhessen, Se. Erlaucht den Herrn Grafen zu Solm-«Laubach, feierlich eröffnet. Nach der Eröffnung sand ein Rundgang der Ehrengäste durch die Ausstellung statt. — Dte Ausstellung ist reich beschickt und gewährt in ihren einzelnen Abtheilnngen ein schönes Bild landwirthschaftlicher Thätigkeit unserer Provinz Oberhessen. Die Ausstellung ist stark besucht und herrscht in der Stadt ein rege« Leben, begünstigt durch herrliches Wetter. Eingehender Bericht folgt. ♦* Die Generalversammlung der drei laudwirthschaftliche» Proviuzialvereiue sand heute Vormittag im Saale des Gesell- schaft-oereinS unter Vorsitz des Herrn KreiSrath Haas- Offenbach statt. Wir werden auf die Verhandlungen bet Versammlung demnächst zutückkommen. •• Siu ganzer Ochse am Spieß mittel» Sa» gebraten! Einen ber größten Anziehungspunkte bet Volksfeste be» Mittelalter» bildete da- Braten eine- ganzen Ochsen am Spieß und dessen PreiSgebung oder Bertheilung an da» Volk. Wir wissen z. B. au» der Geschichte, daß bei der Krönung Kaiser Maximilian» I, zu Aachen im Jahre 1486 während deS Festessen» an der Kaisertafel den Armen Fischo gebratene Hasen und Lämmer rc. zugeworfen wurden up6 ein ganzer Ochse auf öffentlichem Platz am Spieße gebraten wurde. Er enthielt ein fettes Schwein, sowie Gänse, Hühner und andere Vögel. Dem Kaiser wurde von dem Erbnuchseß daS erste Stück davon servirt und dann wurde da» Volk davon gespeist. Dasselbe Schauspiel wiederholte sich bet anderen Kaiserkrönungen, doch würde es hier zu weit führen, auf die mannigfachen bezüglichen Ueberlieserungen Zurück- zukommen, damals waren zum Braten mehr al» 36 Stunden nothwendig. Am nächsten Samstag wird den Besuchern der hiesigen landwirthschaftlichen Ausstellung diese» Schauspiel ebenfalls vorgesührt werden. Während man früher zu bac Braten Holzkohlenfeuer anroonbte, wird hier all Heizquelle □oooooooooooooooooooo 0 0 Restauration Robert Meuter 200 in 70 150 20 7774 können Die Lieferungsbedingungen auf den Bahnhof Friedberg, sowie von Muffenröhren, 0,15 m weit, gußeisernen 141,0 lfdm. 7771 Kliniken. 7765 7776 54 17 10 2 8 2 2 10 40 150 400 200 350 170 SO 120 Zrdarbeiten Maurerarbeiten Muffenröhren, 0,30 m weit, Muffenröhren, 0,40 m weit, Muffenröhren, Die 92,0 33,5 6,0 94,0 Londor cbm Geilshausen cbm 12 38 9,5 27,0 g 5,0 , Adolf Geisse, Seltersweg 2. Rob. Hecker, Brandgaffe 4 C. Lehrmund, Neuenweg 36. C. Roth II., Wallthorstraße 5. C. Schulze II-, Schillerstraße 7. Rob. Stuhl, Neustadt 23. ■ Lumda cbm 14 45 // ff n H n // H Stück // // // werden: Für 100 Ctr. 0,30 m weit nebst 50 Kopfstücken 0,40 m wett nebst 18 Kopfstücken 0,50 m wett nebst 22 Kopfstücken Schäfer VII. zu Annerod stammt und ausgeschlachtet gerade 5 Gentner wiegt. Die Herrichtung deS Bratens, bei welcher auch Herr Schlachthausverwalter Möhl hilfreiche Hand leisten wird, geschieht in den Räumen deS Schlachthauses. Jedenfalls Freitag Abend wird der Ochse in den vom hiesigen Gaswerk oufnwntirten Bratapparat eingesetzt. Samstag beginnt bereits ganz Früh das Braten, sodaß Herr Festwirth Reinhold jedenfalls bereits um >/,4 Uhr in der Lage fein wird, seinen Gästen den schmackhaften Braten zu serviren- Sroßh. Hksßsche Ztalltseiskübahlttll Verdingung der Lieferung von gußeisernen VrusfenrShre« für die -reubaulinie Friedberg-Hungen. Bassins mit Grottensteine und Waffe: pflanzen trägt wesentlich zur Hebung deS Ganzen bet. Die Ausstellung lägt dre Entwickelung der wichtigsten Ftfcharten in den verschiedenen Lebensaltern vom kleinen Thterchm bis zum prächtigen Tafelsisch verfolgen. - Es dürfte wobl keiner der Besucher ^diese so interessante Ab« thetlung unbefriedigt verlassen. Corset - Spezial - Geschäft Neuenweg Xr. 30. "‘Mn. 0,30 m weit nebst 62 Kopfstücken 0,40 m weit nebst 26 Kopfstücken 0,50 m wett nebst 28 Kopfstücken Die Mitglieder werden gebeten, sich zahlreich an der gelegentlich des Einzugs Ihrer Kgl. Hoheiten stattfindenden Spalierbildung zu betheiligen und sich dazu am Samstag um 10 Uhr Vormittags bei Mitglied Kleiß, im Felsenkeller, zu versammeln Der Vorstand. Krotzh. tzeMe Staatseifeubahukli. Verdingung der Bauausführung der Rampenrnauer« auf den Bahn- hSfen Lumda, Geilshausen «nd Londorf. Die nachgenannte Arbeiten umfassende Bauausführung soll im Ganzen ober nach Bahnhöfen getrennt öffentlich verdungen Eingesandt. Gieße«, 18. September 1895. Di« Fischerei - AbtheilvNg auf hiesiger landwtrtbschaftlicher Ausstellung verspricht naö Den dts jetzt eingetroffenen Sendungen recht interessant und belehrend zu werden. Die Decortrung bet Leuchtgas benutzt werden. Wir wollen uns auf eine Betreibung nicht einlaffen, zumal der Bratapparat bereits am Donnerstag und Freitag von Schaulustigen gegen ein geringes Entree besichtigt, sowie ebenfalls am Sonnabend der ganze Borgang — ebenfalls gegen einen geringen Eintrittspreis — verfolgt werden kann. Nach Vollendung des Bratens wird der Ochse zerlegt und portionenweise an daS verehrliche Publikum abgegeben. Nach den seitherigen Erfahrungen ist daS gebratene Fleisch außerordentlich wohlduftend, zart und saftig gewesen und wird wohl auch hier daS Vorunheil einer großen Anzahl Leute besiegt werden, die bis jetzt noch nicht davon zu überzeugen gewesen sind, daß mittelst Gases gebratenes Fleisch nicht nach Gas riecht. Nach dem einstimmigen Urtheil Sachverständiger hat Herr Metzgermeister LoutS Vogt ein ganz vorzügliches junges Stück Vieh besorgt, welches auS dem Stalle des Landwirths Philipp Großh. Helßlcht Staatskiskllbllhutll Verdingung der Lieferung von «ementrShre« für die Nenbaaltnte Friedberg—Hungen. Die Lieferung von circa: 20 lfdm. Cementröhren 0,25 »> weit nebst 4 Kopfstücken Ctr. Spätrosa), Kartoffeln, sogenannte Mäuschen, untererdigeKohlraben, obererdige Kohlraben, Zwiebeln, rothe Rüben, Meerrettig, Gelberüben, Weißkraut, Rothkraut, Wirsing, Lauch, Sellerie. Der beste Beweis für die Vorzüglichkeit des echten Dr. Dhompson'S Teifenpulver ist der täglich zunehmende Verbrauch. D« augenblickliche tägliche Production beträgt 25000 Pfund, gleich 50000 Oliginal-Packetchen. 7616 Man achte genau auf die Schutzmarke, den »Schwan*. Samstag den 21. Septbr.: Frühstück ä 35 Ptg. nach Auswahl. Mittagstisch ä Mk. 1.20 ■mbb Speisenfolge: Kraftsuppe. Roastbeef nach Art Battenberg mit Kartoffelschnitten. Geflügel. Salat. — Früchte. Nachtisch. Abends: Spansau. in nächster Nähe des Ausstell,mgsptatzes. Bringe hiermit verehrlichem Publikum meine WirthschaftSlocalitäten empfehlende Erinnerung. Liederkranz. Samstag, den 21. I. Mts., Bormittags 10 Uhr, Sammlung im „Hessischen Hof". „78 Der Vorstand. auf dem Verwaltungsbüreau der neuen Kliniken an den Wochentagen, Nach- inittags von 3—5 Uhr, eingesehen werden. Offerten sind verschloffen, mit ent Iprechender Aufschrift versehen, bis 311m Samstag, 5. Oktober 1895, Mittags 12 Uhr, .auf dem oben erwähnten Büreau einzureichen. Zuschlag erfolgt am 11. Oktober 1895. Gießen, den 18. September 1895. Gr. Verwaltungs-Direction der neuen An der am Samstag Vormittag ftattfindenden Spalierbildung wird auch unser Verein theilnehmen. Die Mitglieder werden um recht zahlreiches Erscheinen ersucht. Versammlung Vormittags 10 Uhr im Vereinslocal. Vereinsabzeichen. 7779 Der Vorstand. Während der Ausstellungstage besonders reiche Auswahl in anerkannt vorzüglichen warmen und kalten Speisen. Ausschank der so beliebten Pfungstädter Biere. Original - Rheinwein- Ausschank ---------- »/io Liter 30 Pfg. ---------- bis zu den besten Marken erster Firmen. £ ;.^ssäeb Heute Donnerstag und morgen Freitag: ■ vorzüglicher, reichhaltiger ~ ~ ~~ Mittagstisch ä Gedeck Mk. 1.20. Abends: Ab das so beliebte Stamm - Abendessen in bekannter Güte. Concordia. Zur Betheiligung an der Spalierbildung bei der Ankunft Ihrer Königlichen Hoheiten des Großherzogs und der Großherzogin werden fämmtliche Mitglieder gebeten, sich nächsten Samstag pünktlich um i/210 Uhr Vormittags in dem Vereinslocale einzusinden. 7769 Der Vorstand. Lieferung von lfbm. gußeisernen Muffenröhren, 0,15 m weit „ „ Muffenröhren, 0,s0 m weit „ „ Muffenröhren, 0,40 m weit , „ Muffenröhren, 0 50 m wett, Margarine FF aus der Fabrik von A. L. Mohr in Altoua-Bahrenseld besitzt nach dem Gutachten des Gerichts-Chemikers Herrn Dr. Bischoff in Berlin denselben Nährwerth und Geschmack wie gute Naturbutter, und ist bei jetzigen steigenden Butterpreisen als vollständiger und billiger Ersatz für feine Butter zu empfehlen, sowohl zum Aufstreichen auf Brod, als zu Ausschank der fiert der Aktien-Aranem Gießen prämiirt mit der Goldenen Medaille bei der Internationalen Brer- 7761 Ausstellung 1895, München. ^.MMänner-Turnvereln ^Veleranen-Verein Giessen.^ Die Mitglieder werden gebeten, sich zum * Zwecke der Spalierbildung Samftag, den 21. l. Mts., Vormittags 10 Uhr, im Cafe Leib pünktlich und Zahlreich einzufinden. Orden und Ehrenzeichen find anzulegen. 7773 Der Borstand. auf ben Bahnhof Hungen ober auf die Lagerplätze bei Berstadt unb bei Inheiden. oll öffentlich verdungen werben- Die Bebingungen sammt Zeichnung der Kopfstücke stnb im Bureauzimmer Nr. 3 btr unterzeichneten Behörbe tn Gießen (Frankfurterstraße 64) eiiizuseben, können auch von ba tnsgesammt gegen postfreie Einsenbung von 1 «X 30 ober tbeilwetse gegen Entrichtung von 10 für jeden Actenbogen, bezw. für jedes Actenblatt, und von 50 für die Zeichnung der Kopfstücke bezogen werden. Angebote sind postfret und unter ent- prechender Aufschrift an die unterzeichnete Behörde bis zum Eröffnungstermin SamStag den 5- October b. I-, Vor» mittags 11 Uhr einzureichen. Zuschlagsfrist brd Wochen- Großh- Baubehörbe für Nebenbahnen tn Oberhessen. 7783 Versteigerung. Montag den 30. Septbr. d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen de zum Nachlaß des Gastwirths Karl Zulaus zu Angenrod ge. hörige Hosraithe und circa cif Morgen Aerker und Wiesen, zuerst im Einzelnen und dann im Ganzen, öffentlich meistbietend versteigert werden, wobei bemerkt wird, daß die Gebäude neu erbaut, an der Staatsstraße Alsfeld—Marburg gelegen, und worinnen ein sehr frequenter Wirthschaftsbetrieb stattgefunden hat. Falls sich Liebhaber im Ganzen finden, dann können aus Wunsch die Wirthschafts- und Deco» nomiegeräthe mitverkauft werden. Angenrod, den 17. Septbr. 1895. Großherzogl. Ortsgericht Angenrod. —Obermann. 7758 Submission. Für die Großh. neuen Kliniken in Gießen soll die Lieferung nach- henannter Producte auf dem öffent- 'ichen Submissionswege vergeben verden und zwar: 20 Ctr. Aepfeln, 600 „ gute Speisekartoffeln ‘ (500 Ctr. magnum-bonum, Steinhauerarbeitcn 11 Die Bedingungen nebst Zeichnungen -u 18«i »3 r» ’bet 18 irh*6 » Sa* * - ÄSS« "ft'*'*! 1! «»ObMbieattw b!T8tu iU®"* Hm bteftlb« N d°i ... n#I" liwttit nnl Wattie «ui ta ” blidtnb, btn » Mi McMi iiiwm |f, JnbitStuli ;«tbt, ®* bir üeM™ 1 l9re Thore öffnen, flota 1 dem Keller ei« Mei ltl fid) eine rammen gestern irkm Äquanu® nstiche munter ^rum. Dfis« mittels SMS. GMmprn mdung mit /«'nem Änangnnrm '-er Ette l/egmderi Wäinntn der irlhsi-sstlitz . technische ©ttotibt hm stch die Lthmitttfimw- istfchrn Lehranstalten für Ailir- finb hier bk ganz großartigen btb UaozenöaueS schon fertig btr /anhwirthschastlichen Hilft' lestellt. Die bebeutenbe mlffen» ftelluug nimmt einen bxutt- dns i\t vkrm h n. Dir Lrv^e Frsthalle, ad* ist auf daS Prächtigste becoiir i den bewährten Händen nhold vorn„Kaiserhos"'M auster einer Münchener Brat' deren Helles Pilsener Bräu ii Kgliche Weine hat der M' ■agtn und außerdem hak to snz Rhemhesten unter btnbn- Tropfen au6ge» * leiden soll. ^tbffnuW^Wfluni M/k-t M kinstellen ali chrr ssS ms Jul«» &&&** >® 81* 2 «tMrÄ l"®'1 siaif« < ®»< w auf ben Bahnhof Kriebberg ober auf bte Lagerplätze bei Dorheim unb bei Melbach, sowie von ca. 70 lfbm. Cementröhren 0,25 m weit nebst 20 Kopfstücken In ben nächsten Tagen gelangt ber am 1. October i>. I. tn Kraft tretende Wtnterfabrplan be8 diesseitigen Direc- tiontzbezirks zur Ausgabe Derselbe liegt in der Zeit vom 18. d. Mis. bis 1. Oktober d. I in den BÜreaus der dies- setttgen Stationen zur Einstchtnahme offen- Die wichtigeren Abweichungen gegen den seitherigen Fabrplan find daraus tn einer Zusammenstellung angegeben. Frankfurt a. M, den 15. Septbr. 1895. 7772] Königliche Eisenbahn,Direktion. SM. SchlMMS. S r e i b a U r. [7747 Heute und morgen: Schweilieffeisch nicht ladenrein, pr. Psd. 4üPsg. Zluhhecht und Karpfen per Psd. 60 Pfg. empfiehlt 7782 Koch Nachfolger. sind im Büreauzimmer Nr. 3 der unterzeichneten Behörde in Gießen (Frank- furterstraße Nr. 64) ober im Büreau ber Neubau - Abtheilung HI in Grünberg (Gasthaus zum englischen Hof) einzusehen, zu beziehen jeboch nur von ber erstgenannten Stelle tnsgesammt gegen postfreie Einsenbung von 2 JL 60 ober theil- wetse gegen Entrichtung von 10 A für jeden Actenbogen, bezw. für jedes Acten blatt, unb von 50 H für jebe Zeichnung. Angebote stnb postfrei und unter entsprechender Aufschrift an die unterzeichnete Behörde bis zum Eröffnungstermin Montag den 7. Oktober d. I, Vormittags 10 Uhr, einzureichen. Zuschlagsfrist drei Wochen. Großh. Baubehörde für Nebenbahnen in Oberhessen. 7786 0,50 m weit, auf den Bahnhof Hungen, soll öffentlich Großh. tzesfischk Staatselsellbahlltll. Brrdinguvg der Lieferung von Portland-Cement für die Renban« linie Friedberg—Hungen. Die Lieferung von circa 90 000 kg Portland-Cement auf den Bahnhof Friedberg, sowie von circa 40000 kg Portland-Cement auf den Bahnhof Hungen, soll öffentlich verdungen werden. Die Bedingungen sind im BÜreau- »immer Nr. 3 der unterzeichneten Behörde in Gießen (Frankfurterstraße 64) einzusehen, können auch von da inSgesammt gegen postfreie Einsendung von 80 4 ober theilweise gegen Entrichtung von 10 H für jeden Llctenbogen, bezw. für jedes Actenblatt, bezogen werden. Angebote sind postfrei und unter entsprechender Aufschrift an die unterzeichnete Behörde bis zum Eröffnungstermin Montag den 7. Oktober d. I., Vormittags 11 Uhr, einzureichen. Zuschlagsfrist drei Wochen. Großh. Baubehörde für Nebenbahnen in Oberhessen. 7785 Schellfische aus Cis eingetroffen bei 1014 A. & G. Wallenfels. Restauration POSTKELLER (an der Stadtpoet) von Anton Koch. verdungen werden. Die Bedingungen sind im Bureauzimmer Nr. 3 der unterzeichneten Behörde in Gießen (Frankfurterstraße Nr. 64) einzusehen, können auch von da insge- sammt gegen postfreie Einsendung von 90 H ober theilweise gegen Entrichtung von 10 H für jeben Actenbogen, bezw. für jebes Actenblatt, bezogen werben Angebote sind postfrei und unter entsprechender Aufschrift an die unterzeichnete Behörde bis zum Eröffnungstermin SamStag den 5. Oktober ds. IS., Vormittags 10 Uhr einzureichen. Zuschlagsfrist drei Wochen. Großh. Baubehörde für Nebenbahnen in Oberhessen. 7764 allen Küchenzwecken. In Giessen zu haben b«: Sonntag den 22. Septbr.: Frühstück ä 35 Pfg. nach Auswahl. Mittagstisch ä Mk. 1.20 Tomatensuppe ä la Royal. Kalbskopf en tortue mit Kartoffeln oder: Zungenragout mit Kartoffeln. Reh- oder Hasenbraten. Salat. — Früchte. Nachtisch. 7791 Abends: Spansan. Postkeller. Heute Donnerstag Abend: C! m w a e n s Zur Decoralion. Hessische Wappen, Coburger Wappen, Willkommen «nd Rosen re. empfiehlt Z Wilhelm Klee, MarMraßk. g Corsetten in reichster Auswahl von den einfachsten bis zu den elegantesten empfiehlt Iran Anna Roth, sanft verschieden ist. 7780 Die trauernden Hinterbliebenen. Gieswen, Poppelsdorf, den 19. September 1895. Die Beerdigung findet Freitag, den 20. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, vom Sterbehause, Brandgasse 3, aus statt. 7762 Danksagung Ohr. Riegelmann, II. Vorsitzender. 7781 Familie Simon Gasmotoren - Fabrik Deutz Entree frei! Entree frei! Landwirthschaftliches Fest Giessen 7790 7777 an die Erped. d. Bl. 7766 Die Beerdigung findet Freitag, den 20. d. Mts., Nachmittag» 4 Uhr, statt und werden die Mitglieder gebeten, fich vollzählig zu betheiligen. Zusammenkunft 31/i Uhr bei Ja«kowSly. Für die uns gewordenen zahlreichen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem uns betroffenen schmerzlichen Verluste sagt innigsten Dank Louis Treff & Cie. Tnchhandlnng. 7738] Ein MLVche« zum sofortigen Eintritt verlangt. 1, I. 7775] Tüchtiger Schreinergeselle für dauernde Arbeit gesucht. Saplaneigasse 5. Mädchen, w. selbstständig einen Haushalt führen kann, z. Pflege einer älteren Dame gesucht. Erf. Seltersweg 52, 2. 7788 Aermlelpungen. 7768) Schön möblirleS Zimmer zu »mnktben. »irchenplatz 2 Ul Gesucht «tu relnl. MLdche«, das die Hansardeit gründlich »er» steht und lache« lan«. «Lheres 7770__________rdranttnrterstrah« 5. foM in Köln - Deutz baut seit 30 Jahren nur Gasmotoren von Va bis 200 Pferdekräften und hat mehr als 43 OOO Otto s neue Motoren Verein der Gastwirthe von Giessen und Umgegend. Unseren Mitgliedern die traurige Nachricht, daß Mittwoch Nachmittag unserer langjähriger Vorsitzender Herr Heinrich Schnell Todes - Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, dass unser lieber Gatte, Vater, Schwiegervater, Schwager und Onkel Herr Heinrich Schnell nach kurzem, aber schweren Krankenlager gestern Nachmittag 4 Uhr sanft verschieden ist. Nestauration. Eine gutgehende Wirtschaft wird zu pachten gesucht. Caution kann gestellt werden. Angebote erbitte unter V. K. 586 an G. L. Daube 85 Co., Frankfurt a. M. 7767 Commis Stellung. Gest. Offerten unter Ehiffe K. 7 an die Erped. d. Bl. erb. s7si' 2 7721] Müdche« von außerhalb suchen für gleich oder fpflter Stellen. Bermiethfrau Sparr, SelterSweg t'. | FlnKftrtkr MSbel-MePD ?, Inh.: Auo. Ossmann, Giessen, 89 Seltersweg 89, B Billigste und reellste Bezugsquelle in Betten, 3 Polster- nnd Rastenmöbeln, sowie Uebernahme 3 compl. Ausstattungen. 7703 Turnverein. Unseren werlhen Mitgliedern die Mttbeilung von dem Hinscheiden unseres langjährigen Kneipwirth» und früheren Vorstandsmitgliedes Heinrich Schnell. Die Beerdigung findet Freitag Nachm-ttag 4 Uhr statt und bittet um recht zahlreiche Betheiligung 7763 Der Vorstand. Redackion: «. Scheyd a. — Druck und -erlog der Brüht'ichcn UniDrrfitö*£ud|. und Srnndruckrrei »Pirkich