Nr. 82 Der Hiehener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montag- Die Gießener > Gratisbeilage: Gießener JamilienMtter. Aintlichsr Therl. Gießen, den 18. April 1895. Betr.: Die Sonntagsruhe in Industrie und Handwerk von M. Werner. DaS Grotzherzogliche Kreisamt Gießen an die Grostherzoglichen Bürgermeistereien. Die abschriftlich nachstehende Ministerial« Verfügung IheUen wir Ihnen zur Beachtung mit. v. Gagern. Darmstadt, den 11. April 1895. Betr.: Die Sonntagsruhe in Industrie und Handwerk von M. Werner. Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Kreisämter. Im Verlage von Carl Heymann in Berlin ist erschienen: „Die Sonntagsruhe in Industrie und Handwerk" von M. Werner, Kaiserlicher Negierungsrath im Reichsamt des Innern. Die knappe und präcise Bearbeitung, welche die umfangreiche Materie in diesem Buche gefunden hat, läßt das letztere für die Bedürfnisse der Praxis besonders geeignet erscheinen und dürfte das Buch allen mit der Ausführung der einschlägigen Bestimmungen befaßten Behörden gute Dienste leisten. Das stagliche Werkchen, welches einzeln 1.60 Mark, Lei Bezug von 10 Exemplaren 13 Mk., bei Bezug von 25 Exemplaren 30 Mk., bei Bezug von 50 Exemplaren 55 Mk., bei Bezug von 100 Exemplaren 100 Mk., bei Bezug von 200 Exemplaren 150 Mk. kostet, kann deßhalb allen beteiligten Behörden zur Anschaffung empfohlen werden und beauftragen wir Sie, auch die Großherzoglichen Bürgermeistereien und Ortspolizeibehörden durch eine geeignete Veröffentlichung im Kreisblatt auf das Erscheinen desselben hinzuweisen. __________________I. V.: v. Knörr. Gießen, den 18. April 1895. Betr.: Erlaß einer Polizei-Verordnung für den Kreis Gießen, betr. den Verkehr der Radfahrer auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Unter Bezugnahme auf den Schlußsatz unseres Ausschreibens vom 29. December 1893 (Gießener Anzeiger Rr. 2 von 1894) sehen wir, insoweit Sie hiermit noch im Rückstände sind, der Vorlage eines Verzeichnisses der in der Zeit vom 1. Juli bis 31. December v. Js. stattgehabten und in Ihren Registern gewahrten Ab- und Zugänge von Fahrradbesitzern mit den zugehörigen Nummern entgegen. _________________v. Gagern. _______________ Bekanntmachung, betreffend die Maul- und Klauenseuche. Die zu Obermockstadt, Kreis Büdingen, ausgebrochene Maul- und Klauenseuche ist erloschen und die Gehöftsperre aufgehoben worden. Gießen, den 18. April 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ___________________v. Gagern.____ Bekanntmachung, betreffend die Maul- und Klauenseuche. Zu Hof-Rummelsvurg, Gemarkung Lißberg, Kreis Büdingen, ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen und die Gehöftsperre angeordnet worden. Gießen, am 18. April 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. _____________ v. Gagern. Aus den Verhandlungen der Ersten Kammer der hessischen Stande. Darmstadt, 18. April 1895. Zweiter Präsident Graf zu SolmS-Laubach Erl. eröffnet die Sitzung um 9 Uhr 40 Minuten. Nach Eintritt in die Specialdebatte über den Einkommen- steuergesetzeotwurf werden die Beschlüsse der Zweiten Kammer wegen der zu erwartenden allgemeinen Steuerreform debatte- Io8 einstimmig angenommen. Ein Zusatzantrag der Ausschußmajorität, „die Großh. Regierung zu ersuchen, bei der künftigen Reform zugleich eine Umgestaltung der Eommunal- steuer ins Auge zu fassen, wonach auch die Objectsteuern der Communalsteuern überlassen werden," wird angenommen, nachdem Freiherr H e y l zu Herrnsheim lebhaft dafür eingetreten. Der Antrag der Ausschußminderheit, den Schlußpassus mit den Objectsteuern wegzulassen, wird mit 11 gegen 12 Stimmen abgelehnt. Im Sinne dieses Antrages hatten sich die Herren Oberconsistorialpräsident Dr. Goldmann Exc., Geheimer Commerzienrath Michel, sowie Finanzminister Weber Exc. ausgesprochen, und davor gewarnt, der Regierung sür die künftige Reform die Hände zu binden. Der zu Art. 1 des Entwurfs gestellte Antrag der Ausschußmajorität, die Zahl 500 durch 900 zu ersetzen, ruft wieder eine lebhafte Debatte hervor, in der vielfach auf die gestrige Generaldebatte zurückgegriffen wird. Geh. Commerzienrath Michel weist auf den auf der Verschiedenartigkeit des Wahlrechts beruhenden Unterschied zu Preußen hin, dort wählten die Nichtsteuerzahler eben nur in der dritten Klasse, während sie bei uns von den g e s a m m t e n Wählern 62 pCt. auSmachen würden. Die nothwendig werdende Herabsetzung der Steuercapitalien werde einen solche» Steuerausfall in der Communalbesteuerung nach sich ziehen, daß er von vielen Gemeinden überhaupt nicht getragen werden könnte oder die ungerechteste Bedrückung einiger Wenigen herbeiführe. Man müsse mit jeglicher Steuerbefreiung warten, bis die Gesammtsteuerreform vorliege. Freiherr Hehl zu Herrnsheim tritt für den Majoritäts- autrag ein und schließt sich den gestrigen Ausführungen Sr. Erlaucht deS Grafen zu Solms-Laubach an. Wirk!. Geheimerath Dr. Freiherr v. Starck Exc. warnt dringend vor Annahme des Majoritätsantrags, wodurch die Masse das Uebergewicht über Besitz und Intelligenz erhalten werde. Obersteuerrath Sittel weift nochmals darauf hin, daß die Steuerbefreiung der drei untersten Klassen zur Folge haben werde, daß vielen Landgemeinden ein geordnetes Budgetwesen unmöglich werde. Finanzminister Weber Exc. warnt dringend vor An- nähme des Antrags aus den von Excellenz Starck angeführten Gründen und weist zahlenmäßig die bedeutende Verminderung der Communalfteuercapttalien nach. Vor der dadurch nothwendig werdenden Ueberlastung des Mittelstandes müsse die Regierung ihre Beamten unter allen Umständen schützen. Geh. Commerzienrath Freiherr Heyl zu Herrnsheim betont, daß eine Mehrbelastung der Beamten mit Steuern unmöglich sei. Hierauf wird die Debatte geschlossen. Seine Erlaucht der Graf zu Solms-Laubach wendet sich als Berichterstatter des Ausschusses gegen die von Herrn Staatsminister a. D. Freiherrn v. Starck Exc. vertretene Ansicht. Es folgt nunmehr die Abstimmung. Art. 1 der Regierungsvorlage vorbehältlich des Ab- änderungSantrages der Majorität des Ausschusses wird einstimmig angenommen, während der Antrag der Ausschußmehrheit, die Zahl 500 in 900 hierbei abzuändern, mit 12 gegen 11 Stimmen angenommen wird. Die Art. 2, 3, 4, 5 und 6 werden in Uebereinstirnrnung mit den Beschlüssen der Zweiten Kammer einstimmig angenommen. Zu Art. 7 ergreift Geh. Commerzienrath Michel, als Berichterstatter der Minorttät des Ausschusses, das Wort und spricht sich zu Gunsten der Regierungsvorlage aus, während Geh. Commerzienrath Freiherr Heyl zu Herrnsheim, als Vertreter der Mehrheit des Ausschusses, sür wünschenswerth hält, daß die Grenze der DeclarationSpfiicht auf ein Einkommen von 3000 Mk., statt wie es die Regierung will, auf 2600 Mk., festgesetzt werde. Finanzminister Weber Exc. und Obersteuerrath Sittel ersuchen das hohe Haus, an der Regierungsvorlage festzuhalten. Daraufhin wird Art. 7 der Regierungsvorlage, vorbehältlich des Antrags der Majorität des Ausschusses, einstimmig angenommen. Der Antrag der Majorität wird mit 13 gegen 10 Stimmen angenommen. Die Art. 8, 9 und 10 werden in Uebereinstirnrnung mit den Beschlüssen der Zweiten Kammer einstimmig angenommen. Zu Art. 13 spricht sich Geh. Commerzienrath Michel im Sinne des von ihm erstatteten Berichtes aus. Freiherr Heyl zu Herrnsheim betont, daß durch die von der Majorität des Abschusses vorgeschlagene Scala die Hochbesteuerten eine sehr große Mehrbelastung erfahren sollten und daß daher seiner Ansicht nach auch die mittleren Steuerklassen zu Gunsten der Befreiung der ärmsten Klaffen eine Mehrbelastung auf sich nehmen könnten. Obersteuerrath Bitte! hebt hervor, daß sich gerade in den mittleren Steuerklassen sehr viele Elemente befänden, die der äußersten Schonung bedürften, und daß die hessische Scala bedeutend besser sei als die preußische, waS er an einzelnen Beispielen veranschaulicht. Graf zu Solms-Laubach Erlaucht entgegnet, daß die Majorität des Ausschusses ja durchaus nicht die preußische Scala adoptirt habe. Einige Aehnlichkeiten seien rein äußerlich und gäben zu keinem Bedenken Anlaß. Freiherr Heyl zu Herrnsheim nimmt die preußische Scala in einem speciell getadelten Punkte in Schutz. Nach einigen kurzen Bemerkungen deS Geh. Commerziem- raths Michel und deS Obersteuerraths Sittel schreitet man zur Abstimmung und wird zunächst Art. 13 der RegierungS- Vorlage, vorbehältlich der Abstimmung über den Abänderungsbeschluß der Zweiten Kammer und der AuSschuhanträge der Ersten Kammer, einstimmig angenommen. Hierauf wird der Abänderungsbeschluß der Zweiten Kammer einstimmig angenommen. Der Mehrheitsantrag des ersten Ausschusses der Ersten Kammer wird mit 13 gegen 10 Stimmen angenommen. Auf Vorschlag deS Präsidenten, des Grafen zu SolmS-Laubach Erlaucht, wird hierauf Art. 45 des Entwurfs zur Berathung und Abstimmung gestellt. Nach lebhafter Diseussion zur Abstimmung wird, ohne daß eine Debatte zur Sache selbst entstand, einstimmig b e- schlossen: Annahme deS Art. 45 der Regierungsvorlage, vorbehältlich der Abstimmung über die Beschlüsse der Zweiten Kammer und der Ausschußanträge und Zu ft im mung zu dem Beschluß der Zweiten Kammer, betreffend die Eingangsworte des Zweiten Satzes des zweiten Absatzes. Gegen große Minderheiten wird ferner beschlossen, den letzten Satz des ersten Absatzes „Tritt" bis „fretgegeben werden" zu streichen, die von der Ausschußmehrheit vor- geschlagene Scala anzunehmen, und der von der Zweiten Kammer beschlossenen Abänderung des letzten Absatzes des Art. 45 zuzustimmen. Bezüglich der DeclarattonSgrcnze und der ersten Ab» theilung der Einkommensteuer wurde mit 13 gegen 10 Stimmen beschlossen, diese mit 3000 Mk. statt wie beantragt, mit 2600 Mk. beginnen zu lassen. Die von der Zweiten Kammer beschlossene Scala wurde hierauf mit 13 gegen 10 Stimmen abgelehnt und die Scala der AuSschußmehrheit angenommen. Dasselbe Schicksal erfuhr die Scala für die zweite Abtheilung. Auch hier wurde der Antrag der Ausschußmehrheit angenommen und die Scala der Zweiten Kammer ab gelehnt. Nachdem die weiteren Capitel deS Gesetzes durchberathe«, wird das Gesetz im Ganzen mit 9 gegen 8 Stimmen ab- gelehnt. Ebenso wurden bann in Consequenz dieses Resnl- tates die Abänderungen zum Capitalrentensteuer- Gesetz ab« gelehnt. Hierauf vertagt sich das Haus. Darmst. Ztg. Deutscher Leich. Berlin, 18. April. Der Kaiser tritt am SamStag die angekündigte Jnlandsreise an, die ihn zunächst nach der Wartburg führt, woselbst der Monarch einen mehrtägigen Aufenthalt behufs Ausübung der Auerhahnjagd in den Forsten der Umgebung nimmt. Hierauf wird er dem Grafen Görtz auf Schloß Schlitz einen Besuch abstatten, um dann noch die Höfe von Darmstadt und Karlsruhe zu besuchen. Die Rückkehr des Käfters nach Berlin soll am 1. Mai erfolge*, im Anschlüsse hieran ist die Uebersiedelung des Kaiserliche« Hofes nach dem Neuen Palais bei Potsdam geplant. — Im Befinden der Kaiserin, welche sich eine starke Erkältung zugezogen hatte, ist eine erhebliche Besserung eingetreten, so daß die hohe Frau voraussichtlich in den nächsten Tagen baß Zimmer wirb roieber verlassen können. — Die österliche Ruhepause für ben Reichstag wie für baß preußische Abgeorbnetenhaus naht sich ihrem Ende, am 27. April treten beide Parlamente wieder zusammen. Die parlamentarischen Ferien haben über ben Ausgang ber hauptsächlicheren im Reichstage noch schwebenben | Fragen so gut wie gar keine Aufklärung gebracht, was spe- ■ ciell von der „Umsturz-Vorlage" gilt. Allerdings hat ! eS auch während der Vertagung des Reichsparlamentes nicht 1 an Kundgebungen aus ber Mitte ber Bevölkerung gegen die von bet Reichstags Commisüon beschlossenen Verschärfungen her „Umsturz Vorlage" wie gegen die letztere überhaupt ge- fehlt, eß scheint aber nicht, alß ob durch derartige Proteste seitens der öffentlichen Meinung daß Schicksal der Vorlage wesentlich beeinflußt werden würde. Jedenfalls hängt daffelbe davon ab, inwieweit sich die Regierung mit jenen Parteien, welche in der Commission die bemerkenswerthesten Abänderungen des RegierungSentwurses beschloffen haben, mit dem Tentrum und den Conserdativen, verständigt. Wie die „9?orbb. Allg. Ztg." in einem Leitartikel ziemlich beutlich zu verstehen giebt, wünschen bie oerbünbeten Regierungen in verschiebenen Punkten eine Beseitigung der verschärfenbeu CommisfionSdeschlüffe; die beoorstehenbe zweite Plenarlesung der „Umsturz-Vorlage" wird ja zeigen, ob Zentrum und Rechte sich hierzu bereit staden lassen werden. WaS im Uebrigen das Arbeitspensum deS Reichstages in dem nachösterlichen Sessionsabschnitt anbelangt, so ist daffelbe noch ein so umsangreicheS, daß zu seiner vollständigen Erledigung die ReichSboten oermuthlich über Pfingsten hinaus versammelt bleiben müßten, ^Hieran ist aber gewiß nicht zu denken, der Reichstag dürfte sich höchstens bis Pfingsten zusammenhalten lösten, was biß dahin von dem schwebenden Arbeußmaterial nicht zur Erledigung gelangt, daß wird eben einfach unter den Tisch fallen. — Noch während die Parlamente ihre Osterruhe hielten, Haden in Deutschland zwei neue Parteien baß „Licht der Welt" erblickt. In Leipzig wurde die antisemitische Bolkßpartei von den Herren Ahlwardt und Dr. Böckel pegründet, und in Berlin constituirte sich die deutsche Mittelstandßpartei, die hauptsächlich von den Innungen pcotegirt wird. Ob die beiden neuen Parteischöpfungm wirklich einem „dringenden Bedürfnisse" entsprechen und dem- nach eine Zukunft haben, das wird wohl noch abzuwarten sein. Arrslaia-. — Das bedeutsamste Tageserei gniß auf dem Gebiete bet W e l tb e g e be n h e t re n ist unstreitig ber A lisch l u ß des Friedens zwischen Japan und China. Die von ben beiberfettigen Bevollmächtigten in Schimonosekt vereinbarten FriebenSbedingungen haben sehr rasch bie Zustimmung ber japanischen wie der chinesischen Regierung gefunben, eß hanbelt sich also um keinen provisorischen FriebenSschluß mehr, sonbern um einen befinitiven Frieben. Die Hauptpunkte des FriebenSvertrageS sinb nach den neuesten authentischen Informationen folgende: Unabhängigkeit Koreas, China zahlt an Japan eine Kriegsentschädigung von 200 Millionen TaelS (ca. 800 Millionen Mk), tritt ferner an Japan die Insel Formosa, sowie die Halbinsel Liao Tong bis zum 40. Grad nördlicher Breite ab, gestattet die Eröffnung von neuen chinesischen Häfen, darunter Peking, für ben auswärtigen Hanbel, willigt ein, daß bie Likin-Abgaben 2 pCl. nicht übersteigen bürfen und gesteht den Japanern die Berechtigung zu, Baumwollenfabriken und andere Industrie-Zweige in China zu gründen. Eine weitere Meldung präcisirt die Bestimmung über die Abtretung der Liao-Tong-Halbinsel, auf deren Südspitze bekanntlich der wichtige KriegShafen Port Arthur liegt, dahin, daß die Besetzung Port Arthurs durch die Japaner, um eine europäische Einmischung zu vermeiden, nur für einen gewissen Zeitraum erfolgen soll. Die ursprüngliche fernere Abmachung, betr. den Abschluß eines Schutz- und Trutzbünduistes zwischen Japan und Chino, scheint wieder fallen gelassen worden sein. Japan heimst also als materielle Erfolge aus seinem Kriege mit dem „Reiche ber Mitte" eine Vergrößerung seines territorialen Besitzes, eine immerhin nicht unbeträchtliche KriegSentschäbigung unb erhebliche wirthschastliche Zugestänbnisse seitens des besiegten Gegners ein. Außerbem kann aber Japan als weitere Vortheile eine bebeutsame Stärkung seiner gesammten politischen, militärischen unb wirthschaftlichen Stellung in Ostasiev, unb schließlich eine gewaltige Steigerung seines Ansehens in der ganzen Welt burch seine Siegesthaten verzeichnen. Eö erhebt sich aber nun bie Frage, was bas Ausland, soweit eS an den Vorgängen in Ostasien interesfirt ist, zu den Friedensabmachungen zwischen den bisherigen kriegführenden Parteien sagen wird, eß fehlt schon jetzt hierüber nicht an allerlei Nachrichten und Gerüchten, die eS sehr wahrscheinlich machen, daß die fremden Mächte den japanisch-chinesischen FriebenSvertrag keineswegs in allen Punkten als eine vollendete Thatsache hinnehmen dürften. Dann wird für bie japanische Diplomatie bie Zeit gekommen sein, zu beweisen, daß sie ebenso auf ber Höhe der Situation steht, wie dies von der Heeres- und Flottenleitung Japans so glänzend bewiesen worden ist. • Neueste Hacbricbicn. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berti». 18. April. Die „Kreuz-Zeitung" veröffentlicht den Wortlaut des am 15. April in Schloß Neudorf batirten Protestes be« Grafen zur Lippe-Biesterfelb an ben Bundesrath, worin für jede Eventualität der Schutz des BundcSrathes zur Wahrung ber Rechte Biesterfeld« an- gerufen wird. Berti», 18. April. Der Verein der Brauereien beschloß in seiner heutigen Sitzung, jede« Anfinnen auf Freigabe de« l.Mai al« Arbeiterfeiertag abzulehnen. BreSlau, 18. April. Der Verein zur Förderung de« Deutschthum« in den O st marken beschloß die Gründung einer Landesbank mit einem Grundkapital von 3 Millionen Mark in Posen. Zweck der Bank ist Deutsche au» Mittel- unb Westbeutschlanb anzufiedeln. Die Organisatiou des Verein« soll auch auf Oberschlesien ausgedehnt werden. Lübeck, 18. April. Die feierliche Grundsteinlegung zum Elbe - Trave - E anal findet am 31. Mai in Lübeck statt. Wien. 18. April. Btt den Ziegelwerken am Mienerberge sand heute Vormittag ei» Zusam menstoß von etwa 500 Arbeitern unb Arbeiterinnen, welche ihre Genoffen an der Fortsetzung der Arbeit hindern wollen, mit der Sicher- heitßwache statt. Die Lache, welche von der erregten Menge thätlich angegriffen wurde, mußte von der Waffe Gebrauch machen. Dabei wurden, wie amtlich festgestellt ist, drei Personen, darunter zwei Frauen, leicht verletzt. Zwölf Personen wurden verhaftet. Wie», 18. April. Der Kaiser hat für bie durch baß Erdbeben in Laibach Geschädigten 10,000 Gulden und für die be» dem Brande in Teplitz Geschädigten 1000 Gulden gespendet. Paris, 18. April. Der „Gauloiß" erzählt, daß ein ehemaliger französischer Offizier eine Patrone erfunden habe, fnittelß welcher eine außerordentlich große Anfangs- schußgeschwiudigkeit erzielt werde- die des GraSgewehrs sei hierdurch ans 800 Meter, die be« mobifkkten Lebelgewehr« aus mehr al« 1000 Meter erhöht. Ein weiterer Bortheil bestehe darin, daß die Soldaten, da bie neuen Patronen um bie Hälfte kleiner unb leichter feien, eine doppelt so große Menge mit sich tragen könnten. Die Regierung habe sich, wiewohl bisher keine amtlichen Versuche gemacht wurden unb zwei höhere Offiziere die Erfindung nur in privater Weise geprüft hatten, entschloffen, bie begonnene Ausmusterung ber GraSgewehre zu fußpenbiren. Newyork, 17. April. Nach einem Telegramm ber „Worlb" au« Tokio habe China zugestanben, bie auf ben Verkauf von Maaren gelegte Likinabgabe nicht mehr zu erheben. Ferner soll ein gleichmäßiger WährungS-Tael al« LanbeSmünze durchgeführt werben. Allen Ausländern soll e« gestattet sein, Fabriken zu errichten, Maschinen einzuführen ober Waarenhäuser im Innern zu pachten. Die Zugestäubniffe auf hanbelSpalitischem Gebiete sollen allen Nationen in gleicher Weise zu Theil werben. Depeschen be« Bureau „Herold". Berlin, 18. April. Der Kaiser entsandte gestern seinen General-Adjutanten, den Chef de« Militär-CabinetS v. Hahnke, an bas Krankenlager deS Herrn v. Kotze, besten Befinden so gute Fortschritte macht, baß er früher al« ursprünglich beabsichtigt war, also etwa in drei Wochen, entlasten werben kann. Die Theilnahme ber Hof- unb aristokratischen Kreise ist noch immer sehr lebhaft. Selbst von auswärtigen Höfen sinb viele Anfragen an Herrn v. Kotze gelangt. Das Duell mit Herrn v. Reischach fand, wie jetzt gemeldet wird, in der Nähe von Halensee bei Berlin statt. Berlin, 18. April. Der Zollbeirath für bie deutsch- japanischen Handelsvertrags - Verhandlungen hat seine Berathungen abgeschlossen. Die deutschen.Forderungen sind formulirt worden und werden der japanischen Regierung zur Kenntniß gebracht werden. Berlin, 18. April. Der „Post" wird auS Dresden gemeldet, daß zu Königs Geburtstag am 23. d. Miß. der Kaiser in Dresden erwartet wird. Berlin, 18. April. In der heutigen Abendnummer der „Kreuzztg." veröffentlicht Freiherr v. Hammer ft ein eine Erklärung, in welcher er die „Kleine Preste" in Frankfurt a. M. auffordert, entweder selbst die Namen derjenigen conservatioen Persönlichkeiten zu nennen, welche ihr daß Material für ihre Verleumdungen angeblich geliefert haben sollen ober diese Herren zu veranlasten, selbst mit ihren Namen hervorzutreten. Erst wenn dieser Aufforderung in der einen oder anderen Weise entsprochen sei, würde er sich veranlaßt sehen, der Angelegenheit noch weiter Beachtung zu schenken. Berlin, 18. April. Reichskanzler Fürst Hohenlohe begibt sich heute Abend auf einige Tage nach Schillingsfürst. Berlin, 18. April. Die „Kreuzztg." meldet au« Halle: Bei dem Geheimbund-Proceß vor der Strafkammer des hiesigen Landgerichts gegen 21 Mitglieder des hiesigen CommunistenclubS wurde auf Antrag des ersten Staatsanwalts die Oeffentlichkeit auSgefchlosten. Marburg, 18. April. Fürst Bismarck wird am Sonntag den Rector der hiesigen Universität, Professor Fischer, und sieben andere Herren al« Deputation der Vereinigung alter Burschenschafter Deutschland« zur.Entgegen- nähme einer Adreste empfangen. Kiel, 18. April. Zum Präsidenten der Verwaltung b eß Nord-Ostsee-CanalS ist ber Vorsitzende der Canalbau-Commission, Geheimcath Loewe, in Aussicht genommen. Der Kaiser beabsichtigte zuerst, die Stelle mit einem höheren Marine Offizier zu besetzen, entschied sich jedoch auf Anrathen de» Minister« v. Boetticher für die Wahl eine« Verwaltungsbeamten. Wie», 18. April. Heute Nachmittag findet unter dem Vorsitz des Kaisers eine gemeinsame Minister-Confer enz statt bebuf6 Feststellung be« gemeinsamen Budget« pro 1896. Die Vermehrung bes Offiziercorp«, bes Bestaube« ber Unteroffizierpferbe bei ber Felbartillerie, bie Erhöhung einzelner Posten be« außerorbentlichen KriegSbubget«, darunter Anschaffung von 170000 Repetirgewehren, ergeben eine Mehr forbernng von 4 Millionen Gulden. Wie», 18. April. Da« „Neue Wiener Tageblatt" meldet auS Brüffel: Im südlichen Belgien ist ein vier Secunden dauernde« Erdbeben beobachtet worden. Die Stadt Nimy ist besonder« heimgesucht. Die Kirche, sowie mehrere Häuser find beschädigt. Drei Menschenleben sind zu beklagen. Laibach. 18. April. In ber letzten Nacht erfolgten abermals brei leichte Erbstöße. Die Aufregung bauert fort. Die Bevölkerung brachte die Nacht im Freien zu. Heute trat Regen ein. Bi« jetzt zählte man 66 Erdstöße. Brünn, 18. April. Eine von unbekannten Thätern gestern Abend auf bie Thürschwelle bes Bereinshause» des Arbeiter-Gesangverein« ValeSlavin gelegte Bombe explo- bitte und zertrümmerte mehrere Fenster deS Baron Prazak- schen PalaiS. Belgrad, 18. April. Für die hier übermorgen statt- findenden Wahlen sind umfassende Sicherheitsmaßregeln getroffen worden. Die Präfecten find mit weitgehenden Vollmachten außgeftattet worden. Militär und Gendarmerie halten bie ganze Stadt besetzt. Cafia, 18. April. Wie bestimmt verlautet, wurde Zaukow com Czaren in Petersburg empfangen. Pari«, 18. April. Gestern wurde ein flrbetterbelegtrter des Becken» von Decazeville verhaftet unter ber Anschuldigung, Dynamit versteckt zu haben. Degen deffelben Vergehens wurde ein Jnünvtduurn in einem andere» Orte verhaftet. Man glaubt, daß Beide mit Anarchisten in Verbindung stehen. Pari«, 18. April. Da« Ende bes Ausstandes der Zündholz-Arbeiter ist bevorstehend. Die Wiederauf- nahme der Arbeit wird in den nächsten Tagen erwartet. Paris, 18. April. „Petit Journal" meldet aus auto- rifirter Ouelle, die Sicherheitspolizei sei einem gegen den Präsidenten der Republik geplanten anarchist ischen Attentat auf die Spur gekommen. Der Plan sollte während deS gegenwärtigen Aufenthalts des Präsidenten m Havre auSgeführt werden, wo der Letztere gestern Abend etntraf. Ein sehr gefährlicher Anarchist, deffen wirklicher Name unbekannt ist, verließ Vonbon, um sich nach Havre zu begeben. Allen Polizeicommiffaren in ben Häfen unb auf den Bahnhöfen der Rorbgrenze find telegraphisch strengste Weisungen gegeben worden. Madrid, 18. April. Marschall Martinez LampoS ist gestern auf Cuba eingetroffen unb wurde von ber Menge begeistert empfangen. Der Marschall forberte die Insurgenten sofort auf, Delegirte zu ihm zu enticn|en, damit er mit ihnen über die Lage beratben könne. Die Rebellen haben jedoch diesen Vorschlag abgrlehm. Lonboa, 18. April. Nach einer Nachricht der „Times' auß Shanghai würden die Friedensbedingungen erst nach drei Wochen, wenn die Ratification ftattgefunben habe, officiell bekannt gegeben. London, 18. April. Die „Times" meldet au» Shanghai, daß in Canton die Revolution bevorstehe. Morgen werde sich die ganze Stadt erheben, um die Abschannng der chinesischen Dynastie zu proclamiren, welche bie Zergliederung be» chinesischen Reiche» zugelassen hat. Warschau, 18. April. Die Nachricht, baß auf Anorbnung be» Czaren allen Polen, welche beim Aufstanbe von 1863 beteiligt gewesen sinb, bie seiner Zeit confi»cirten Güter zurückerstattet werben sollen, ist unrichtig. CoctU* ntiö ptoühikOr» Gieße», ben 19. April 1895 • * Empfang. Seine Königl. Hoheit ber Großherzog empfingen gestern Mittag nach 12 Uhr Se. Durchlaucht ben Fürsten zu Asenburg-Birstetn, Sc. Erlaucht ben Grafen von Schlitz genannt von Görtz und Se. Durchlaucht ben Prinzen zu SolmS-Braunfel», welche baß in einem Bechstein schen Flügel bestehende HochzeitSgefchenk der StanbeSherren überreichten. * * Zur Steuerreform. Die Erste Kammer beschloß gestern die Freigabe der unteren Steuerstufen biß 900 Mk. Einkommen (f. Bericht über die Verhandlungen), den Beginn der Declaranonspflicht bei 3000 Mk. und eine bl« 4,7 pCt. steigende Scala für die Steuerpflichtigen erster Abtheilung. Hierdurch werden die mittleren Einkommen stark belastet. Bei Schlußabstimmung wurde baß Einkommensteuergesetz und ebenso bie Abanberung be« Capitalrentensteuergesetze» abgelehnt. * ♦ Neue« Theater. Herr Director Pollak eröffnet, wie au« dem Jnseratentheil ersichtlich, am 1. Mai em Opern - Ensemble-Festspiel im Gießener Feftsaal. Da« Ensemble weilt zur Zeit in Hanau und führte sich bort am Sonntag Abenb mit ber Scrida Halevy'schen Oper „Die Jübin" nach Berichten dortiger Blätter recht Vortheilhaft ein. Diese Oper, die auch zur Eröffnung ber hiesigen Spielzeit zur Aufführung kommt, ist da» bedeutendste Werk des Componiften Halevy unb übt neben voll gehäuftem äußeren Effecte burch bramatische Kraft, originellen Melobienreichthum unb burch geschickte Behandlung der Singstimmm sowohl wie be« Orchesters (al« welches bie Capelle unsere» Jn- fanterie-Regtrnentö mitwirkt) seine packende Wirkung auf die Zuhörer au«. Durch diese Aufführung hat sich Herr Director Pollak in Hanau mit seiner Künstlerschaar auf» Beste ein- geführt. Hoffentlich wird Herrn Pollak hier ber gleiche Empfang zu Theil, der Spielplan weist eine Reihe vorzüglicher Schöpfungen auf, so daß dem Publikum bei Verhältnis mäßig niedrigem Preise ein sehr schöner Kunstgenuß ge boten wird. • • Anläßlich ihrer silbernen Hochzeit»feier wurden gestern Abend den Herren Schuhmachermetster C. Berg (MäuS- bürg) und Univ.-RentamtSbiener I o h S. Re eh Ständchen gebracht, ersterem von dem „Sängerkranz", letzterem von ber „Conco rbia". • • TaS Rauchen im Walde betr. Im zweiten Blatte ber heutigen Nummer bepnbtt sich eine Bekanntmachung be» Großh. KreiSamt», nach welcher bi» auf Weitere» da» Rauchen von Cigarren, Cigarretten und au» ungebetfelien Pfeifen im Walbe verboten ist. KreiSvorfechterßundc. Am Sonntag Vormittag findet in ber Turnhalle be» Turnvereins bie erfte diesjährig e KreiSvorfechter stunde unter Leitung deS Kreis Turn- unb Fechtwart» Fritz Heydecker auß Wiesbaden statt. ES werden u. A. die Maffenübungen mit krummen Säbeln, welche auf dem KreiSturnfest im Juli b. I. zur Aufführung kommen, eingeübt werden. ES wird daher Freunden ber Fechtkunst Gelegenheit geboten, da auch mit Floren und Korbschläger gefochten wird, zu sehen, wie da» Fechten tm Mittelrheinkrei«, der bekanntlich allen anderen Kreisen hierin voransteht, gepflegt wird. Anfang der Fechtstunde um 10 Uhr. * • Die»stjubilä»mSkreuz. Im Schaufenster ber Hos-Silber- waarenfabrik Bieter zu Darmstadt liegen mehrere üremplcre deS Diploms und des goldenen Kreuze», welches Ihre König!. Hoheit die Großherzogin für weibliche Dienstboten gestiftet hat, die 25 Jahre ununterbrochen bei einer Herrschaft bedienstet, zur Ansicht au». DaS Kreuz, in Mattgold hergestellt, zeigt einen erhabenen Ring, in dem bas -kö'l kN rV'W r00 W 3«^'' 8»i‘* • ffBit * ffritbbi °a 10= M oi ab 1P #• ßab» > halt.' Soffiglk 3rralfn io Ser! Bdtferei tavtimr tnlbnt lotttem, unb Int a Sh-r borg, M borg, < Sirlitzi rttkehr R. ij i«n I Berban tofltm @ ■tbriftt |t»il|lt, H8 1 Aame 8b ber gemeldet fteuieß, JhnbeS, bo roten j l'N eint Ciredori r tit tie bei Tut höheren, in ihren her Ale 8 Uitctn rrreüerte M afie Bi m Steig Mann u A wn fin Wung k B E iti u 1 £•5^1 hin. \ So jHHettig, i Ä€e ©t NkÜer N 19. April 1895. it der Grotzherzoz t Se. Durchlaucht den laucht den Grasen von Durchlaucht den Prinzen einem Lechstem'schen StandeShrrrcn über« verlaut« «»fangen.’ """ d. Dl, e.1* ver Xagener^M‘ i Äm w *■ Qnn ® ßefltn btn “na^fti|d)tn s,wt! i« ,, üf« unb «ul “**» ta* ""°-I 6«mP0l J»e vov der 2»fnge «Ubk Insurgenten 'ek,N.^?E ihnen tbetttn Haden iedoch bricht der „Timet" Bedingungen erst Mgrsuudrn habe« weidet au- Shwghai, bevorstehe. Morgen a die Abschaffung der :lche die Zergliederung st, da^ aus Anordnung !m Ausstande von IM it confitcirten Ater g. te Kammer beschloß euerftusen bis M Ml. iblungtn), den Beginn und eine bis 4,7 p&t. tn erster Abteilung, arnmen \to.xt dünstet. Lammutstrnrrgestiz und entensteuergesetze- ab- :tor Pollak eröffnet, litt), am 1. Ma> em im Gießener Festsaal, m und führte sich dort alevy'schen Oper „Die tter recht Vortheilhaft irössnung der hiesigen ba6 bedeutendste Der! voll gehaustem äußeren «,I!rnW-l°d>!»r->chh"-' ■t WM«" i Siptllb unfnii 3«' „ftube MM «"fbk Hirt H#*®"* K°r auf« 8-1“, loüaf V« »» W >ft °m° * '°Ä .Mm btiW’W1™ chsm »fe«s* l'*'XtniC $S- <*r , «w ztveiien W“ 'ne 1®X« «*■ MNK statt. au» *5@abtln/ u b. J’ der tb unt . au» w „ M 10 »'• erg'**^,^®116“’ *#*Ä«*K IW“ ’f »(!»'»$ Kreuzes Dienst' ,tu M "L bei e>- w- Monogramm der Allerhöchsten Stifterin, von einer Krone überragt, angebracht ist. DaS Etui auS blauem Dämmt ist ebenfalls mit einer Krone geziert. *♦ Der Sommerfahrpla» für den Bezirk der Königl. Eisenbahndircction Hannover, welcher am 1. Mai d. I. in Kraft tritt, ist, wie auS einer diesbezüglichen Bekanntmachung in heutiger Nummer hervorgeht, bereits jetzt bei den Stationen emzufehen. Der Fahrplan weicht, abgesehen von geringfügigen Zagverschiebungen, bezüglich der für Gießen zunächst in Betracht kommenden Strecken in folgenden wichtigen Aenderungen von dem bisherigen Winterfahrplan ab: Personenzug 408 Gießen-Franksun a. M., Gießen ab 81S in Anschluß an die Züge 408 bezw. 76D von Marburg (Gießen an 7*7 bezw. 757), sowie 207 von Betzdorf (an 7M) und 2 von Fulda (an 757), Friedberg an 9n (Anschluß nach Hanau), ab 9", Frankfurt an 1030. Zug 404 Friedberg ab 929, Frankfurt an 1045 fällt aus. — Personenzug Nr. 102 Gießen Friedberg: Gießen ob 11M Abends, Friedberg an 1248 Abends fällt aus. *• Ansstellungeu in 1895. Folgende Ausstellungen finden im laufenden Jahre innerhalb des deutschen Reiches statt: Für Gewerbe und Industrie in Alsfeld (Hessen), Königsberg in Preußen, Marienburg, Posen, Schönebeck, Stralsund, Straßburg- Jagd- und Forstwesen, Sport usw. m Berlin - Kochkunst und Volksernährung in Bochum- Bäckerei in Braunschweig- für Maler und Anstreicher in Dortmund- Kinderpflege, Ernährung und Erziehung in Dresden, Baufach in Düffeldorf; für Electricität in Kaiserslautern, Karlsruhe - für die Blechindustrie in Leipzig - Handel und Industrie in Lübeck, für Landwirthschaft und Gartenbau in Eharlottenburg, Chemnitz, Dresden, Gitzßen, Magde- ' bürg, Mistelbach, Straßburg im Elsaß- für Kunst in Hamburg- GaS >Installation in Würzburg- Photographie in Görlitz, für BolkSernährung, Gesundheitspflege und Fremden- Derkehr in München. K. AuS Lollar wird uns geschrieben: Die Vorbereitungen zu dem hier in Lollar stattfindenden 16. Oberhessische'n BerbandStag freiwilliger Feuerwehren sind in vollem Gange. Außer dem Vorstande der freiwilligen Feuerwehr ist ein größeres Festcomit^ angesehener Bewohner Lollars gewählt, daS die Vorbereitungen für einen würdigen Empfang unserer oberhesflschen Feuerwehr-Kameraden zu treffen hat und können wir über deffen Thätigkeit einstweilen verrathen, daß daS Fest zwei Tage dauert und zwar wird am ersten Tag, dem 16. Juni, der 16. Verbandstag oberhessischer freiwilliger Feuerwehren, am 17. Juni das 20. Stiftungsfest der freiwilligen Feuerwehr Lollar gefeiert. AIS Festplatz ist etne große Gemeindewiese in Aussicht genommen. Die Wirth- schast auf dem Festplatze soll an zwei leistungsfähige Wirthe vergeben werden. Als Festmusik ist die Capelle deö l l.Jäger- bataillonS in Marburg engagirt. DaS Commando der freiwilligen Feuerwehr ist bei der Königl. Eifenbahndirection in Frankfurt um Einlegung eines E;trazugeS für den 16. Juni von Gießen Vormittags gegen Vjll Uhr nach Lollar abgehend und Abends gegen ,/a8 Uhr nach Gießen zurückfahrend, ein- gekommen, damit die Kameraden aus Oberheffen an die letzten Züge der Oberhessischen Bahnen Anschluß haben. Wünschen wollen wir gutes Wetter und rege Betheiligung an den Festtagen unserer wackeren Feuerwehren, denen auch bei ihren edlen Bestrebungen ein Tag der Freude zu gönnen ist und auch gewiß gerne gegönnt wird._____________________________ kirchliche Anzeige« der Stadt Gietzen. Evangelische vemetnde. Gottesdienst. SamStag, den 20. April. I« der Stadtttrch«. Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer Schlosser. Sonntalg den 21. April. Ouaslmodogentti- Sn der Etadtkirche. 6r: Pfarrer Schlosser. Konfirmation der Kinder aus der MatthäuSgemeinde. Feier des heiligen Abendmahls. Abends 6 Uhr: Pfarrverwalter Dr. Grein. Collecte für die Armen. ES wird gebeten, die zehn vorderen Bankrethen für die Angehörigen der Confirmanden frei zu lassen. Nächsten Sonntag, den 28. April Nachmittags 2 Uhr, findet die Prüfung und Vorstellung der Kinder aus der Markußgemeinde statt- 3n der JohanneSkircha. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dinge ldey. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche der LukaSgemeinde- Pfarrer Dinge ldey. Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Confirmanden auS der IodanneSgemeinde Pfarrer Dr. Naumann. Künftigen Sonntag, den 28. April, findet Vormittags die Con- firmatton der Kinder auS der JohanneSgemeinde und im Anschlüsse daran Feier sdeS hell- Abendmahl- statt. t)ie Beichte hierzu wird am Tage vorder, SamStag. den 27. April, Nachmittags 2 Uhr, gehalten- Am ConfirmaticmStage wird eine Collecte für die Armen erhoben. Kaltzalifche Gemeinde. Sonntag, den 21. April Weißer Lonning. SamStag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegen heit zur bL Beichte, Sonntag: vormittag« von 6 Uhr an Gelegenheit zur HI. Beichte; , um 6Vi Uhr erste hl. Meste; w um 7Ve Uhr AuStbeilung der hl. Lommunion; „ um 8 Uhr zweite hl. Messe; „ um 940 per Pfd. vonflyf. Qulltit Probepaekete W PL und 1 Mk. Halls tum lOtinbrmohntn I Gesucht 3524 mit Preisangabe unter A. 2. 15 an die Exped- d. Bl- 3543 : xxxxxxxxxxxti ver- :IIXXX: Nähere- bet 1. I. ausgeltehen werden. 3464 LudwtgSplatz 4, 3. Stock. mietben miet hen. Westanlage 45. 3540 LndwigOplatz i CftanUflt 9. miethen- 3518 Löwengasie 26, 3. Et Pferdedünger abulgcben Vrandylah 6. Ire heutige '•Kummer umfaßt 6 Kertea Wt. «ohne, SelterSwcg 26. Näheres bet Kreiskasserechner Santz, Bahnhofstraße 2. Slnt Grobe 35441 der regen Theilnahme dee Publikums 3536 32221 einen Gesellen sncht Ang. Schneider, Spenglermeister Ederstraße 5- 2162] Lehrling gesucht. Wilh. vohling. Tapezier. __________ Aliceftraße 24. alle anderen gerösteten Kaffoes Niederlagen in stets frischer Wnaro zu dun Preisen von 80, 85, 90 und 95 Pfg. pro */» Pfd. Paquot bei Adolf OeiMe. S«>lterawi2. Emil Orblg. Bahnhofstrasse 30. Carl Petri, Marktplatz. 3525 Gesunde Amme sucht sofort Stelle. Nähert Hotel Einhorn. 2185] Laden alsbald zu vermtethen- 2982] Schöne Wohnung. 3 Zimmer I mit Zubehör. Havrmstraße 27._ Fritz Borggracfc, Uhrmacher, Wanne i. W. sondere« Corridor und allem ftn» behör) ,nm 1. Juli l. 3#. ,n »er- miethen. Rechtsanwalt Holzapfel. 3545) Schön möbltrtes Zimmer zu vermiethen. Selter-weg 6. 3546] Gesucht tüchtige Waschfrau oder -Mädchen gegen hohen Lohn nach auswärts. Frau Schmidt, Neustadt 59. Farben, Lacke und Firnisse aller Art liefert in bester Qualität billigst' [2178 August Noll, Bahnhofstraße 51. 3240) Ein möbltrteS Zimmer zu ver» miethen. -ermann Vogt, Seltersweg. 3449] Ein gr. möbl. Zimm, nach vorn und ein kl. nach hinlen gel- sofort zu ver» Vermischte Anzeigen. Gesucht zum 1. oder 15 Auaust für zwei ältere ruhige Leute freundliche Wohnung von 5-6 Zimmern in guter Lage de» südl. oder sudwestl- StadtthetleS. Gest Offerten unter 8833 an die Exped- d Bl. 3333 3457) Durch Versetzung des Herrn LehramtSastessor Bader sind zwei möb» lirte Zimmer anderweitig zu vermtethen- Frau RechnungSralh Kaidsteisch, _____________Ludwtgstraße 7, III. mit Gartenanthetl per sofort oder per englische «onversation gegen fran- 1. Juni au miethen gesucht. Lage zöstsche. Offerten unter Nr. 8524 an außerhalb der Stadt bevorzugt. Offerten die Exped. d- Bl. erbeten. Die Anion. Allgemeine Deutsche Haael-Berncherungs-Gesellschaft zu Weimar ------ gegründet im Jahr« D5<------ mit fink» Umhifitilr en 9 JKiliiiri Wirk, wovon 5,019 Actten mit..... 7,528.500 Mark begeben smd Reserven nlt. 1894 ........ 3,645,699 , Gesammtgarantie-t» ipttal .... 11,174,1^9 Mark Tie Union versichert Feldfrüchie ,u fefteu Prämien ohne NachzahlunA. Bei Versicherung auf mehrere Jahre wirb ein namhafter Prämien «adatt gewährt- Besondere Srleichtemngen werden für kleine Versicherungen bewilligt, namentlich für Lommeldolizen. 3537 Die Vergütung der Schilden gelangt spätesten- Vinnen Monatsfrist, in der Reget aber früher, zur rollen und vaarrn «»»zahlnng. Weitere Auskunft wird ertheitt und Versicherungen werden vermittelt durch die Agenten: LouiS Wittich- Kaufmann in Gießen, Jnlin» Waller, Kaufmann in Großenlinden, Heinrich Walz, Lpenglermeiffer tn Lich, -eine,« v-lzel 11., Kaufmann in Wiefeck, Julina Sari Sparkasienreckner tn Grünverg. sowie Loni» Sein Vachs- «ei» * »genolf. General-SeeMen «r SarmSaht In Gienaen bei Hofconditor Lind und in den darob Plakate erkenntlichen Verkaufsstellen. 1336 Eine Lauffran gesucht (8 «art monatlich) 3478) Liebigftraße 58, Hinterhaus. Reinliches Jausmädchen gesucht. KrankfurterAraße 52. (3493 Lauffrau gesucht. 3548)Wilhelmftraße 2, I alt, sucht bei rincr jüdischen Familie Stelle als Mädchen allein oder Kindermädchen. Nähere Auskunft er» thciU Gedalie Jacob tn Grebenau. 3519 Oberbessen. mit dem — ;um D. N. Patent angemeldeten Iiuhn’s Wasch-Extract gewaschene Stoff, ob Baumwolle, Leinen, Wolle re. (tzarantirt frei von allen der Wasche schädlichen Substanzen. Billig und sparsam? — Macht Nasenbleiche nnnötftig? Aus L ll h N s Lalmiak'Terp.-Kernseife nach eigenem Benähten hergestellt. — schont jede Wäsche? 3521 Höchste Auszeichnung? — (t-oldcuc Medaille? Erfinder: Ang. Luhn &■ Co., Barmen. In (tziesten bei: (Oberst. Dort, A Sf G Wallenfels. NB. Fabrikate ähnlichen Namens sind Nachahmungen. — Tüchtige Vertreter gesucht. — MksWNg. Im März 1889 entstand bei mir eine Entzündung am linken Auge. Ich con- sulttrte einen Augenarzt, der mich äußer» lich 40 Mal behandelte, jedoch ohne Erfolg, deswegen begab ich mich in anderweitige spezial-ärztliche Behandlung und zwar tn eine Auaenkltntk. Daselbst wurden meine Augen 6 Wochen lang gebrannt mit einem electrischcn Glühdrabt Eine kurze Zeit lang waren nun meine Augen vorübergehend ein klein wenig bester. Nach einigen Monaten mußte ich wieder zur Klinik, wo die Lugen so schlimm wurden, daß mein linkes Auge ganz verloren war, und ich damit absolut nichts mehr sehen konnte. Auch war jetzt das rechte Auge mit angegriffen- Ich erhielt nunmehr daselbst 13 Einspritzungen mit «och'scher Lnmphe, jedoch ohne irgend einen Erfolg- Gleichzeitig wurde daselbst, und zwar gegen meinen Willen, durch eine Operation die Pupille verlegt, wodurch leider daS Augenlicht noch schlechter würbe. Ich verließ also ungeheilt die Anstalt. 14 Lage später nun wandte ich mich tn meiner Noth und Verzweiflung (ein Dtenstmann mußte mich an der Hand nach der KönigSallee führen, da ich nicht sehen konnte), an den homöopathischen flrit Herrn Dr. ned. Voldeding, Düsseldorf, S-nigSallee 6, der mich innerhalb 4 Wochen durch innerliche Arznei so schön heilte, daß ick mein Augenlicht und meine Sehschärfe, die dock, wie all meine Mitbürger tn Wanne bezeugen können, fast ganz verloren war, aus dem rechten Auge vollständig wieder erlangte, und jetzt alles wieder gut sehen kann, sogar die feinste Sckrtft- Dem Herrn Dr. Volbeding meinen tiefgefühltesten, > innigsten Dank- Wer schnell und mit geringsten Kosten Stellung stnden will, verlange per Postkarte die «Deutsche Bacanzen- Post" in Winten o. N. (508 Material-und Farb-Waaren Fussboden-Anstriche aller Art 1 av stnden gute P. 1720 an Hudoll Mo«se, Krank. w Q S* A e * Pension, fnrt a. [3455 3514] «ttieestraße 28 ' Gute Pension ----------- stnden 1—2 Schüler- Näheres , «g 3460_________Bergstraße 22, 2. Stock I TCltCatCffChfltf 3448) Schülerinnen, welche b. hies- höh. wird ein mit guter Schulbildung Lehranstalten besuchen wollen, finden sehener kräftiger freund!. Aufnahme und Nachhülfe bet, nr. „ — ihren Aufgaben. > JUXlgCT JxLÖÜMk Näh Ausl. LudwtgSplatz 4 3 Stock. ' gesucht. Schriftliche Offerten unter ggy Parquetboden-Wlchee, Stahlepähne -MG Trockene, in Ool, in Lack und Vophofl Käsig oder Wasser geriebene * 4U Uvll Streichfertige Oelfarben Leinöl. Lelnölflrniee, Sicoatlf, Terpentinöl, Oel- und Weingeistlacke Broncen, Beizen, Politnr. Pinsel etc. etc. emptiehlt die Adler-Drogerie 39. Mittwoch, den 1. Mai 1895: Opern-Ensemble-Gastspiel unter Leitung des Theaterdirectors Ignatz Pollak aus Cassel. Ober-Regie: Director J. Pollak. — Regisseur Theodor Rieck. Max Wolfheini, erster Capell meister am KgL Kurtheater in Kissicgen und Wünbarg. Musik von der Capelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116. gf* In Aussicht genommen sind folgende Opern: Die Jüdin, Die lustigem Weiber von Windsor, Czar and Zimmermann, Don Juan. Freischütz, Zanberflöte, Der Trompeter von SÄkkingen von Kessler, Waffenschmied, Vogelhändler Operette Martha, Undine, mit neuen Dekorationen, ant^fertict in dem Atelier des Dekorationsmalers Stoff gen in Trier etc. etc ------- Alles Nähere kommt auf die Tageszettel. -------- Preise der Plätze: Abendkanne: I. Parquet Mk. 2.50, II. Parqnet Mk. 2.—, Estrade Mk. 1 »0, Gallerie Mk. —.50. Im Vorverkauf: I. Parquet Mk II Parqnet Mk- 1.50, Estrade Mk. 1.20 Im Abonnement: 1. Parqnet, 12 Billette Mk. 21.—, II. Parquet, 12 Billette Mk. 15. Der Vorverkauf, sowie Anmeldungen auf Abonnement* werden m der Musikalienhandlung des Herrn Ernst ( ballier, Rudolphs Nachfolger, entgegenge- nommen. ausserdem wird eine Liste sur Einzeichnung circuliren. Den geehrten Abonnenten steht das Recht zu. mehrere Billette an einem Al>end su benutzen. l'nterxeichnete empfiehlt das Unternehmen dem freundlichen Wohlwollen und 3541] Tüchtiger junger Kaufmann sucht dauernde Stellung. Gefl. Offerten unter R 8, 50 an die Exped- d. Ll- erbeten- unter 9. B. 11 an die (?xped. I d. BI. erbeten.__________3490 2097 3476) Ein möbltrtes Zimmer zu ver, miethen- Selter-weg 85, 3. Stock. 3475] MöblirteS Zimmer zu ver- 1105] Die seither von Herrn Fabrikant Barnaß innegehabte Wohnung ist ander» weitig zu vermtethen- Martin Dörr, Nordanlage 18- Ö446I Logis von 3 Zimmern mit allem Zubehör zu vermtethen per 1- Mat- __________________vrandplatz 12. 3538) -frantfurterstr. 28 Famtlten- Iogt« zu vermtethen.______________________ 3481] LogtS mit Werkstatt und Lager» räume zu vermiethen. Neustadt 11. 1856) MöblirteS Zimmer zu vermtethen L. AfrohnhLnser, MäuSburg 7. *2990] Möbltrtes Zimmer mit Eabtnrt zu verm- Ioh. Hamel, Südanlage 7, __NebenhauS links U St. 2995) Schön möbltrtes Ztmmer zu vermtethen- Strchstraße 2, 3- St. 3424) Möbltrtes Zimmer zu vermtethen. ________Bahnhofstraße 51, St. 3473) Ein möbltrtes Ztmmer zu ver» mtethrn- «iteestraße 28, Niansarde. 2766) Schön möbltrtes Ztmmer zu vermtethen. Asterweg 9, Nebenhaus. 8532] MöblirteS Ztmmer zu ver» Schüler finden gute Pension und Familienanschluß ganz tn der Nähe der höheren Schulen. Näheres tn der Exped- d. Bl.3549 8539] Zwei Schüler finden freundliche Aufnahme und gute Pension in der Nähe der Schulen- Näheres in der Exp d- Bl- OOOO Mark können auf erste Hypothek per 1. Mat 1911] Westamage 26: Bel-Etage (5 Ztmmer rc ) an kl. Fam. ,u vermtethen- 1052) Ein Logt« (2- Stock) mit 6 ge» räumigen Zimmern, Wasterlettung und allem Zubehör per sofort zu vermtethen. Näheres daselbst. ___vahrthofstratze 58. 2938] Hammstraste 12 freundl. LogtS, 3 Ztmmer mit Zubehör, per 1- Juli zu vermiethen. Näheres Lahnstraße 11. 2924] Wegzugshalber ist Parterre- Wohnung, Grünbergerstraste 48, be» Äb auS 5 Zimmern nebst Zubehör serleitung, Bletchplatz und Garten- äntheil), zum 1. Juli zu vermiethen- 2816] 3n meinem Hanse, Arank» Zj*in fein möblirtes Wohn- nebst Schlafzimmer, an freundlicher ^age, von «ciudft. Offerten mit Preisangabe der Deutschen Kaffee lmport-Gesellacliail ”erU5i Willy Schwab & Co.K8lB “ Rb übertrifft un Wohlgeeohmaok, Kraft und Arena, bei ganz • rheblicber Ordentlicher, gewandter junger Mann als Hausbursche gesucht.^ ..r-riSMSMMa l _______Bahnhofs-Restauration Ein solider, ordentlicher Hausdiener, welcher gute Zeugnisse aus» zuweisen hat, zum baldigen Eintritt gesucht. 3523 Hotel Schütz. 3506] Ein braoeS Dienstmädchen auf 1. Mat gesucht, «renzplatz 15, Hl. 3283] Ordentliches Dienstmädchen gesucht. H. Kühn, SelterSweg 36. 3542] Mädchen zur AuSbülfe gesucht. _______Neuen Bäue 5, Hinterhaus. Auf sofort gesucht ein tüchtiges, in Küchen- und Hausarbeit erfahrenes Mädchen. (Sclegeuheitskauf in Elsässer Hemdentuchcn Posten la. Ere'onne, per Mir. 30 Pf., früherer Preis 40 Pf- „ schwer bo. „ , 35 , , . 45 . , extra schwer do , „ 45 , M . 55 . , Renforc' „ , 50 , , 63 „ 3520 Fritz Nowack, «uSstattungS Geschäft und Wäsche-rtzabrit.