Rr. 246 Der chietzener A«»eiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Damilien k kälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal brigelrgt. Erstes Blatt. Samstag den 19. October 1895 (<>icßcncr Anzeiger Kenerat-Ztnzeiger. vierteljähriger Avonne me«t»,ret» I 2 Mark 20 Psg. mit vringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Psg. Rebaction, Lxpcditio» und Druckerei: Kchulstrahe Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und rlnzeigeblatt für den Kreis Gieren. Hratisöeikage: chießener Aamikienötätter Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de« folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. (Vogtland), Crimmitschau, Glauchau, Meerane (Sachsen), Plauen (Vogtland), Reichenbach (Vogtland), Werdau und Zwickau (Sachsen) eröffnet worden. Dte Gebühr für ein gewöhnliches Gespräch bis zur Dauer von 3 Minuten betragt Alle Lnnoncen-Bureaux de- In« und Lu-lande» nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung, betreffend den Schutz junger Obstbäume gegen Hasenfraß. Wir machen die Landwirthe unseres Kreises darauf aufmerksam, ihre jungen Obstbäume in gehöriger Weise gegen Haseusraß zu schützen. Das Umwickeln der Bäume mit Stroh oder Ginstern, wie es vielfach üblich ist, ist nicht genügend, da der Hase diese beiden Schutzmittel leicht durchnagt- auch nisten sich im Stroh gern Obstbaumschädlinge ein. Einen wirklichen Schutz gewährt vielmehr nur ein dichtes Umbinden der Bäume mit Dornen. Bet der großen Bedeutung, welche der Obstbau zur Zeit hat, liegt es im dringenden Jntereffe der Landwirthe, ihren Bäumen diesen leicht und billig zu beschaffenden Schutz angedeihen zu laffen. Besonder- bemerken wir hierzu noch, daß nach Art. 2 des Gesetzes vom 1. Juni 1895, den Ersatz des Wildschadens betreffend, Wildschaden nicht ersetzt wird, wenn derselbe sich ereignet an Obstbäumen, deren Eigentümer unterlaffen hat, dieselben mit den unter gewöhnlichen Umständen ausreichenden Schutzvorrichtungen zu versehen. Gießen, den 16. October 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Deutsches Reich. Berlin, 17. October. In den Meldungen über die Vorbereitungen für den parlamentarischen Winterfeldzug liegt noch nichts wesentlich Neues vor, offenbar sind an maßgebender Stelle noch keine endgiltigen Entschließungen über die spectell dem Reichstage zu unterbreitenden gesetzgeberischen Aufgaben getroffen. Immerhin kann es bereits jetzt als gewiß gelten, daß dieser und jener Gesetzentwurf dem Reichsparlamente bestimmt zugehen wird, wie z. B. dte Vorlage über die Reform des Börsenwesens. Das preußische Staat-Ministerium hält fleißig Berathungen ab, auch am Mittwoch war es wieder zu einer Sitzung vereinigt. Noch immer wird in der TageSpreffe hie und da das Thema eines etwaigen erneuten gesetzgeberischen Vorgehens gegen die sozialdemokratischen Ausschreitungen erörtert. Besonders hat die Ermordung des Fabrikanten Schwartz in der elsässischen Fabrikstadt Mülhausen durch einen von ihm entlaßenen Arbeiter dazu beigetragen, diese Erörterungen in Fluß zu erhalten, dies um so mehr, als ja der Kaiser in seinem Beileidstelegramm an die Wittwe des Ermordeten die entsetzliche That als einen Ausfluß der sozialrevolutionären Propaganda ckaracterisirt har. Zunächst wird indeffen die eingeleitete Untersuchung zu zeigen haben, welchen Charakter dte Blutthat von Mülhausen eigentlich besitzt, dann erst dürften sich weitergehende Folgerungen an den Vorgang mit Recht anknüpfen laffen; inzwischen sind sechs Freunde deS Mörders Meyer unter dem Verdachte der Mitwiffenschaft an dem von ihm verübten Verbrechen verhaftet worden. — Im Königreich S achsen haben am Donnerstag die ErneuerungSwahlen zur zweiten Kammer stattgefunden, ihre Ergebnisse dürften zur Stunde wohl vollständig bekannt geworden sein. Norieste WolffS telegraphisches Corrrspondenz-Bureau. Berlin, 17. October. Die „Berl. Corresp." schreibt: Das Bestreben, namentlich auch den Handwerkern die preußische Centralgenossenschaftskasse nützlich zu machen, veranlaßte deren Präsidenten, eine Besprechung mit Vertretern deS Handwerkerstandes herbeizusühren. Die Vorbereitungen sind im Gange. Auch der Handelsminister hat bereitwillig seine Mitwirkung zugesagt. Der Geschäftsbetrieb der Kaffe ist schon lebhaft geworden. Eine Anzahl größerer und kleinerer Verbände hat sich bereit erklärt zu festen Abkommen, so daß ein Credit in laufender Rechnung eröffnet wird. Die Kaffe erklärt sich bereit, Darlehen auf Anweisung der Verbände an Einzelgenoffenschaften direct zu zahlen und Einlagen in laufender Rechnung deS Verbandes von Einzelgenoffenschaften direct anzunehmen. Auch der Giroverkehr ist eingesührt. In den an die Verbände mit- geteilten Geschäftsbedingungen sind auf laufende Rechnung für Darlehen vorläufig 3 pCt., für Einzahlungen 2!/2 pCt. zugesagr. Für den Depofitenverkehr find bereits erhebliche Engagements eingegangen. Pofe«, 17. October. Auf dem Territorium des Rittergutes Leng wurde die Leiche eines vermutlich von Schmugglern getvdteten russischen Grenzsoldaten aufgefunden. München, 17. October. Die Kammer der Abge- ordneten erklärte nach langer geschäftlicher Debatte gegen die Stimmen der Socialdemokraten, Bauernbündler und Demokraten die Berathung des Antrages Grillenberger bezüglich Erthetlung eines Mißtrauensvotums an die Regierung hinsichtlich der Fuchsmühler Vorgänge für unzulässig. Straßburg i. 8., 17. October. Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen mit Gefolge sind um 5 Uhr hier etngetroffen. Sie wurden am Bahnhofe von den Spitzen der Militär- und Civilbehörden empfangen. Sie begaben sich sodann in den Kaiserpalast, wo sie in dem Kron- prinzenzimmer Wohnung genommen haben. Die Stadt trägt reichlichen Flaggenschmuck. Die öffentlichen und Privatgebäude sind mit Kränzen, Guirlanden und Fahnen geziert. Der Fremdenzudrang ist groß. Eine festlich gestimmte Menschenmenge wogt in den Straßen der Stadt. DaS Wetter ist trübe und kalt. Straßburg i. E., 17. October. Heute Abend findet beim Statthalter zu Ehren des Prinzen und der Prinzessin Heinrich von Preußen ein Diner statt. Straßburg t. 6., 17. October. An der Feier der Enthüllung de» Kaiser-Friedrich-Denkmals auf dem Schlachtfelde von Wörth werden außer dem Kaiserpaare nachfolgende Fürstlichkeiten theilnehmen- sie werden auch Straßburg besuchen: Kaiserin Friedrich, der König von Württemberg, das Großherzogspaar von Baden, Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen, der Fürst von Hohenzollern, der Erbprinz und die Erbprinzessin von Sachsen Meiningen, Prinz Friedrich Carl von Heffeu mit Gemahlin, Prinz Adolf zu Schaumburg-Lippe und Gemahlin und der Fürst Wied. Kürzel, 17. October. Bet der Einweihung der Kirche hatte sich eine ungeheure Menschenmenge angesammelt. Die Schüler des Metzer Lyceums, Kriegervereine qu» Kürzel, Metz und der Umgegend, die Feuerwehren, die Radfahrervereine aus Metz und andere Corporationen bildeten Spalter die Dorfstraße entlang und begrüßten mit lautem Jubel das Kaiserpaar auf der Hin- und Rückfahrt. ES eß* cortirte den Katserwagen eine EScadron deS 9. Dragoner- Regiments. DaS Wetter war von früh ab herrlich. Der Festpredigt lag als Textwort Psalm 21, VerS 24 zu Grunde, der französischen Festpredigt Psalm 85, VerS 11. Auf der Rückfahrt von der Kirche wurde abermals Spalier gebildet. Tausendstimmige HochS erschallten. Paris, 17. October. Wie der Correspondent deS „Figaro" in Carmanx seinem Blatte versichert, wurde bei einer gestern an dem Sitze deS StrikecomitvS vorgenommenen Haussuchung eine Quittung über einen auS Deutschland an daS Comitv gesandten Geldbeitrag beschlagnahmt. Koufiautioopel, 17. October. Dte Botschafter beschlossen, den armenischen Patriarchen gemeinsam aufzufordern, in eindringlicher Weise für die Beschwichtigung der Aufregung zu wirken, dte durch das aufrührerische Comit« genährt wird und in der Bevölkerung Widerhall findet. Die Dragomane der österreichisch-ungarischen, russischen und englischen Botschaft werden heute dem Patriarchen eine dahin gehende Mittheilung machen. Gleichzeitig werden der italienische, deutsche und französische Dragoman die in den armenischen Kirchen gefundenen Waffen dem SeraSkierar zuftellen. Depeschen deS Bure»« »Herold". Berlin, 17. October. Der „ReichSanzetger" veröffentlicht mehrere Ordensverleihungen an russische und österreichische Offiziere. Berlin, 17. October. Der Polizeirath v. Mauderode, der langjährige Chef der hiesigen politischen Polizei, ist nach langer Krankheit heute früh in seiner hiesigen Wohnung g e st o r b e n. Berlin, 17. October. Dte gestrige Sitzung des StaatSminifteriums dauerte fünf Stunden. Es dürften ReichSverhältniffe zur Berathung gestanden haben, da an der Sitzung außer sämmtlichen Ministern auch die Staatssecretäre des Reichsschatzamtes und der Justiz, Graf Posadowßky und Nieberding theilnahmen. Berlin, 17. October. Gegen den ReichStagsabgeordneten Dr. Böckel ist jetzt durch Beschluß des ObcrlandgerichtS Naumburg die Anklage wegen Beleidigung des Offizierstandes erhoben worden. Berlin, 17. October. Wie der „Reichsanzeiger" bekannt macht, ist der Fernsprechverkehr mit Erfurt, Gotha, Friedrichroda, Eisenach, Arnstadt, Weimar und Jena, sowie mit Altenburg (Sachsen-Altenburg), Aue (Erzgebirge), Auerbach eine Mark. Berlin, 17. October. Wie verlautet,wird der Reichstag zwischen dem 20. und 26. November zusammenberufen werden. Berlin, 17. October. Dte „Nordd. Allgem. Ztg." bemerkt tn einem Leitartikel gegenüber einigen Blättern, die, anknüpfend an dte kaiserlichen Worte: „Wenn unser Volk sich doch ermannen würde", zuerst eine Erwarmung der Regierung forderten im Kampfe gegen die Umsturzbestrebungen, daß dte Einbringung der Umsturzvorlage vor fünf Monaten bewiesen habe, daß eS keineswegs an der Initiative der StaatSregierung fehlt, sondern an einer Volksvertretung, die dieser Initiative folgt. Die Regierung habe damals mit ihren Erklärungen der Vorlage dte Wege practisch gezeigt, auf denen dem kaiserlichen Aufruf entsprochen werden könne. Die Behauptungen, daß eß nut eineß Voranschreitens der StaatSregierung bedürfe, um einen Erfolg zu erzielen, haben sich als irrthümliche erwiesen. Man werde also nicht in Abrede stellen können, daß eS nun erst Sache deS Volkes fei, sich zu ermannen und Sache der Blätter, nach ihrem besten Vermögen auf eine Beseitigung der Hemmungen und Frictionen bedacht zu sein und auf diesem, wie auf allen Gebieten Gleichgewichte an die Actionen der Regierung hängen. Eine neue Initiative sollte man von der Regierung erst In dem Augenblicke fordern, wo man eine einigermaßen verläßliche Bürgschaft dafür übernehmtn könne, daß sie, voran- schreitend, nicht abermals von der Volksvertretung im Stich gelassen wird. Barteuhetu, 17. October. Der Musiker Horn au» Schippenbeil wurde von der htefigen Strafkammer wegen Majestätsbeleidigung zu einem Jahre Gefängniß ver- urtheilt und sofort verhaftet. Mannheim, 17. October. Der Bankdieb Mayer, welcher bei der deutschen Unionsbank 150000 Mark unterschlagen hat, ist heute Vormittag in I cerlakcn verhaftet worden. Bet demselben wurden drei Werthpapier-Packete vorgefunden. Straßburg, 17. October. Durch Verfügung des kaiserlichen Statthalters vom heutigen Tage ist die in Offenburg erscheinende Zeitung „Volksfreund" für das elsaß lothringische Gebiet verboten worden. Wie die amtliche Straßburger Correspondenz meldet, ist dieses Verbot erfolgt, weil der „Volksfreund" bestimmte industrielle Fabrikanten verunglimpfte und verdächtigte und es sich heraußgestellt hat, daß der Arbeiter Meyer in Mülhausen, der Mörder deS Fabrikanten Schwartz, Leser beß „Volksfreund" war und den Entschluß zu seiner Mordthat zweifellos unter dem Einfluß dieser planmäßigen Hetze gegen die Fabrikbesitzer gefaßt hat. DaS amtliche Blatt schreibt dann weiter: Die Regierung, welcher der Schutz der persönlichen Sicherheit der Landesbewohner anvertraut ist, hat die Pflicht, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Machtmitteln für diesen Schutz einzu- treten. Auß diesem Grunde sei daß oben erwähnte Verbot erfolgt. Straßburg, 17 October. Anläßlich beß für morgen Nachmittag in Aussicht stehenben KaiferbesuchS ist bie Stadr und namentlich der Bahnhofsplatz festlich geschmückt. Von dem Central - Bahnhof biß zum Kaiser - Palast ist eine Via triumphalis errichtet. Der Fremden - Zudrang ist un geheuer. Man glaubt, daß morgen zu der Feier in Wörth mindestens 50 000 Personen reisen werden. Heute Nachmittag sind die ersten fürstlichen Persönlichkeiten angekommen. Kurz nach 5 Uhr kam Prinz Heinrich von Preußen mit Gemahlin an. Der Prinz trug Admirals > Uniform, die Prinzessin ein marineblaues Reisekleid. Das Prinzenpaar wurde auf der Fahrt nach dem Kaiserpalast, wo eß abstieg, von der Bevölkerung mit jubelnden Zurufen begrüßt. Zum Empfang am Bahnhofe batten sich außer der Generalität der Staatssecretär von Puttkamer, der Bürgermeister Back, der Präsident der Reichseisenbahnen, Geheimer Ober- Regierungsrath Mebes und andere höhere Beamte finge- funben, welche zum Empfang bet später eintreffenben hohen Herrschaften auf bem Bahnhofe verblieben. Um o1/^ Uhr kamen an: der Erbprinz von Sachsen-Weimar, Prinz Friebrich Karl, Prinz Adolf von Schaumburg-Lippe nebst Gemahlin, sowie ber Reichskanzler Fürst Hohenlohe mit seinem Sohne, Prinz Alexander unb Anbere. Der Reichskanzler würbe mit stürmischen Hochrufen begrüßt. Währenb bie übrigen Herrschaften bie Wagen bestiegen, begab sich ber Reichskanzler mit seinem Sohne zu Fuß nach bem nahe elegenen Hotel National, wo er Absteige-Quartier nahm. Eine verunbeilt. Darmst. Ztg. kirchliche Anzeige« der Stadt Gietzen. große Menschenmenge gab ihm unter stürmischen Hochrufen da- Geleit. Die Straßburger Dichterin Anna Hesselbach überreichte dem Reichskanzler einen Blumenstrauß. Derselbe war über die ihm dargebrachte Ovationen sehr gerührt. Da- Wetter ist unfreundlich und unbeständig. Paris, 17. October. Die Blätter besprechen je nach ihrem Parteistandpunkte das vom Kaiser Wilhelm an den Statthalter von Elsaß-Lothringen gerichtete Teleg-amm. Konstantinopel, 17. October. Die Situation bleibt andauernd ernst. ES finden sortdauerod Zusammenstöße zwischen Christen und Muhamedanern statt. Es ctrculiren uocontrolirbare Gerüchte über neuerliche MaffacreS in den Provinzen. Auf der Pforte find Meldungen eingelaufen, daß große russische Truppenmassen im Kaukasus concentrirt werden behufs Einmarsch in Armenien. Im Palast befürchtet man stündlich den Ausbruch eines allgemeinen Aufstandes der Muhamedaner. Auch die Situation auf Ereta verschärft sich. Die Cretenser fahren fort, bewaffnete Versammlungen ab- zuhalten. Die Ermordungen zwischen Christen und Muhamedanern nehmen erschreckende Dimensionen an. aufgeschlagen waren, al- in den letztvergangeneu Jahre«, doch klagten auch hier die Verkäufer über schlechte Geschäfte. Wie gewöhnlich, hatte sich besonders die Jugend au- der näheren und weiteren Umgebung recht zahlreich eingefunden, um sich nach beendigter Herbstarbeit Vergnügungen aller Ätt Lu verschaffen. Darmst. Ztg. § Crainfeld, 16. October. Nächsten Sonntag findet die Einweihung der neuen Orgel in der neu test aurirten Kirche statt. Lindenßrnth, 16. October. Um sich für da- bevorstehende Pfingstfest einen guten Braten -u verschaffen, durchstreifte seiner Zeit ein hiesiger Einwohner ein an den Wald grenzeudes Kornfeld nach einem Wild. ES gelang ihm auch, ein ganz junges Reh aufzufivden, dem er die Kehle durchschnitt. Im Begriffe, eS unter seinem Rocke verborgen nach Hanse zu tragen, begegnete ihm der Waldhüter, der ihn unbemerkt beobachtet hatte und nun zur Anzeige brachte. In der heute ftattgehablen Verhandlung deS Schöffengerichts in Grünberg wurde der Thäter zu einer Gefängnisstrafe von einem Monat Setyiffsnaebriri^em Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten 6«tl Loos und I. M. Schulhof. Bremen, 17. October. (Per transatlantischen Telegraph./ Der Schnelldampfer Havel, Capt. Th. Jüngst, vom Norddeutsch« Lloyd in Bremen, ist gestern 6 Uhr Nachmittag« wohlbehalten ta Newyork angekommen. I tung werden wird, sagen uns die Namen drr Mitwirkeuden, die u. A. Frau Pfeifer-Rißmann, Herr Riech mann, Thate und Weber sind. Indem wir hiermit also gern enpfehlend auf das Concert Hinweisen, bemerken wir noch, daß eine Vormerkung von Sperrsitzen schon jetzt in der Musikalienhandlung von Ernst Challier bewirkt werden kann. ** Ehrung. In der vorgestern im Darmstädter Bahn- Hoss-Hotel abgehaltenen AuSschußfitzung des Thierschutz. Vereins für daS Großherzogthum Heffeu wurde dem nach langjähriger, segensreicher Thätigkeit als Vereinsvorsitzender von diesem Amte zurücktretenden Herrn Geh. Oberschulrath Gretm als Zeichen des Dankes und der Anerkennung die höchste Auszeichnung deutscher Thierschutz Vereine, die große silberne Pevner«Medaille überreicht, womit auch die Ehren- Mitgliedschaft deS Vereins verbunden ist. In derselben Sitzung wurde Herr Oberschulrath Dr. Eise nhuth zum DereinSpräfidenteu ernannt. Darmstadter Herbstpferdemarkt. Bei der vorgestern Nachmittag 3 Uhr begonnenen Verloosung fielen der Reihe nach die ersten (lebenden) Gewinne auf folgende Nummern: 9242, 25333, 30857, 39831, 9135, 7968, 6462, 15701, 31416, 36115, 12335, 39825, 11772, 18839, 995, 3722, 6350, 15654, 31040. ** Der Gießener Cigarrendieb und Einbrecher Pütz vor Gericht. In der Strafsache gegen den Bergmann Johann Peter Pütz und Genoffen wegen Diebstahls rc. wurde gestern mit der Beweisaufnahme fortgesahren. Den Einbruch in daS AmtSgerichtSgebäude in Offenbach, wo nahezu 70 Mark baares I Geld und mehrere Gegenstände entwendet wurden, gab Pütz zu, behauptet aber auch hier wieder, daß er allein gewesen sei. Einen Diebstahl in Biebrich haben Pütz und Hock zusammen verübt. Damals kam eine große Parthie Wäsche hinweg, welche später bei Hock, bet der Katharina Hock und bet der Frohnhöfer gefunden wurde. Die Brandscheid bekam auch ihr Thetl. Sie behauptet, sie habe zwei Betttücher erhalten, die sie in den Rhein warf. Der Gesammtwerth der gestohlenen Wäsche wird auf 120 Mark angegeben. In Amöneburg wurde auS einem Keller von Pütz und Hock Wein und Käse gestohlen. Die Feststellung, welche Sorten Wein | es waren, vereinfachte Pütz, indem er frei erklärte: ES war । „Kupferberg-Gold" und „Silber". In der Nacht vom 26. zum 27. März wurde in daS KreiSamtSgebäude in Dieburg eingesttegen. Dabei wurde der Betrag von etwa 40 Mark aus der Kaffe des KreiSkafferechnerS Geißler entwendet. Eine verschloffene Cassette wurde dabet erbrochen. Auch kam da« maiS ein Säckchen weg, welches bet Pütz später gefunden wurde. Dieser gesteht nunmehr diesen und den Groß- Umstädter Diebstahl ein. Da sich jedoch auch in anderen I Pulten und Tischschubladen Geldbeträge befanden, fielen im Ganzen über 100 Mark in die Hände deS Diebes. Derselbe nahm auch eine Reisedecke an sich. Pütz fragte, ob in dem KreiSamtSgebäude, welches zugleich Rathhaus ist, sich eine Nachtwache befinde. Dieselbe ist in einem anderen Bau untergebracht. Im AmtSgerichtSgebäude in Groß Umstadt wurden die Pulte erbrochen und im Ganzen 131 Mark erbeutet. Als der Criminalschutzmonn Daniel wegen des Verbleibs gestohlener Sachen Ermittelungen anstellte, wurde ihm von mehreren Leuten bestätigt, daß die Zimmermanns und Frohnhöfer zweifellos längst wüßten, daß Pütz kein reicher Cigarrenhändler, sondern ein Dt b war. Die rechte Hand deS Pütz bei der Vertheilung der gestohlenen Sachen war die Brandscheid. Diese betheuert, daß dabei lediglich ihre Jugend und Unerfahrenheit mißbraucht worden sei. Sie will von keinem LiebeSverhältniß mit Pütz und nichts davon wiffen, daß derselbe gestohlen habe. Die Katharina Hock beschwerte sich darüber, daß sie der Brandscheid gegenüber zurückgesetzt wurde, mit dieser sei Pütz sehr intim gewesen. Letzteres bestritt Pütz. Der Brückeuwärter in Kostheim hat I den regen Verkehr zwischen Pütz und Zimmermann beobachtet. Er fragte Letzteren einmal, ob er nicht mehr Cigarrenretsen- der sei, worauf dieser anwortete, sein Prinzipal habe Alles. Dem Metzger Büttel in Friedberg fehlte Morgens Wurst. Dieselbe konnte nur durch Uebersteigen geholt worden sein. ES wurden etwa 15 Pfund Blutwurst und 15 Pfund Fletsch- wurst im Werthe von etwa 21 Mark entwendet. Pütz ge- steht diese Thal nunmehr zu, er will eS früher Unterlasten haben, Geständniffe abzulegen, weil er unmenschlich behandelt worden. Den Diebstahl im AmtSgerichtSgebäude in Friedberg, der in derselben Nacht wie der Wurstdiebstahl begangen wurde, gab er noch nicht zu. In dem Gerichtsgebäude war eine Fensterscheibe mit Schmierseife beschmiert und dann ein- gedrückt worden. ES kamen im Ganzen etwa 174 Mark weg. Pütz gestand den Diebstahl nachträglich ein. N. H. B. Grünberg, 16. October. Der heutige erste GalluS- markttag war durch die Ungunst der Witterung sehr be- etnträchtigt. Schon im Laufe deS gestrigen Tages hatten sich eine große Anzahl Handelsleute mit Rindvieh und Schweinen hier eingefunden, sodaß der Viehmarkt heute äußerst stark befahren war. Etwa 1500 Schweine und 500 bis 600 Stück Rindvieh waren aufgetrieben. Die Nachfrage stand jedoch in keinem Verhältniß zu diesem Angebot. Die Landwirthe konnten ihre zu Markt gebrachten Thiere vielfach nicht loswerden oder mußten sie zu unverhältnißmäßig geringen Preisen absetzen. Je nach Qualttät der Ferkel wurde das Paar mit 20, 25 und 30 Mk. bezahlt, während z. B. auf dem vorjährigen Gallmarkte für dieselbe Qualität das Doppelte erzielt wurde. De Landwirthe übertreiben jetzt auch häufig, verführt durch die vorjährigen hohen Preise, die Ferkclzucht. So hält ein uns bekannter Besitzer, der früher ein oder zwei Mutterschweine hielt, jetzt deren fünf. Auch der Handel mit Rintvieh, von welchem meistens jüngere Thiere verkauft wurden, war ziemlich flau. Die Nachfrage war sehr gering und infolge besten waren die Preise niedrig, viele zogen eS daher vor, ihre Thiere nicht abzusetzen. — Weit lebhafter war eS Nachmittags auf dem Krammarkt, auf welchem diesmal mehr BerkaufSstände GotteSdtenft Sonntag den 20. Otto der. 19. nach Trinitatis. An btt Ctdbtfirdx. Vormittags 9Vt Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Vormittags 11 Ubr: Kinberkirche. Pfarrer Dr. Grein. Ab-ndS 6 Ubr: Pfarrer Schlaffer. Beichte und heil, ilbmbmabl für die Matthä uSgemttnbe. Sie» melbunacn werben TagS zuvor bei bem Pfarrer b^rGemttnbe erbeten- Die nächste für beide Gemetnben gemeinsame Atter de- heil. Abendmahl- wird am Reformation-fest (3 November) achalte» werden. Cscele« um£ pre&injUCU*. Gieße«, den 18. October 1895. ** Kirchliche Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem Pfarrverwalter Jakob Wagner zu Partenheim, Decanat Wöllstein, die evangelische Pfarrstelle daselbst, dem Pfarrer Gustav Wtndhaus zu Klein-Umstadt die evangelische Pfarrstelle zu Langstadt, Decanat Groß Umstadt, zu übertragen und den von Seiner Erlaucht dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau auf die zweite evangelische Pfarrstelle zu Michelstadt, Decanat Erbach, präsentirten Pfarrverwalter Hermann Bernd eck zu Michelstadt für diese Stelle zu bestätigen. **nn. Denkmal für Großherzog Ludwig IV. In den unteren Räumen deS Neubaues der Großherzogltchen Centralstelle für die Gewerbe zu Darmstadt find feit gestern die Modelle für daS hier zu errichtende Laudesdenkmal für Großherzog Ludwig IV. derjenigen drei Künstler ausgestellt, welche im vorigen Jahre unter den 14 Bewerbern jetzt zur engeren Concurenz ausgewählt wurden. Die sämmt- llchen Künstler, Profeffor Fritz Schaper, Georg Eberle in und W. v. Bümann find dem gestellten Programm in meisterhafter Weise gerecht geworden. Die Modelle stellen den geliebten Landesfürften auf fernem Leibpserd in kleiner Uniform und Feldmütze dar, fo wie er den Veteranen von 1870—1871 als siegreicher Führer unserer hessischen Division -ruS der Schlacht von Gcavelotte bekannt ist. Die Züge deS Großherzogs sind mit frappanter Aehnlichkeit getroffen, und zeugen von der Meisterschaft der Künstler. DaS Denkmal wird sich auf einem Marmorsockel erheben, welcher mit Allegorien und Emblemen geziert ist. Die Enthüllung deS Denkmals ist für das Jahr 1900 geplant. Seine König!. Hoheit der-Großherzog nahm gestern eine Besichtigung der । Modelle vor und sprach sich derselbe sehr anerkennend I über dieselben auS. ** Verein von Freundinnen junger Mädchen. ES ist wohl für weitere Kreise von Jntereffe, daß, toie in vielen anderen Städten, so auch hier ein Localverein der sogen. „Freundinnen deS jungen Mädchen-" besteht. Diese fast über ganz Europa ausgedehnte Vereinigung will jungen Mädchen, besonders Ladnerinnen u. dgl., welche aus der Fremde hier- Herkommen, thunlichst mit Rath und That beistehen und sie vor Gefahren zu bewahren suchen, denen sie durch ihre Jugend oder ihr Alletnstehen auSgesetzt sind. Seine Wirksamkeit ist zunächst eine mehr aus Einzelne gerichtete, soweit von fremd her hier etngezogene Mädchen den einzelnen Mitgliedern durch Empfehlungen fettens auswärtiger „Freundinnen" bekannt wurden. Nunmehr will der Verein diese Mädchen auch zu gemeinsamer Unterhaltung sammeln, die ihnen mindestens einmal in der Woche nach des Tages Mühe geboten werden soll. Diese Unterhaltung wird etwa in geselliger Besprechung, in Gesellschaftsspielen, Gesang und dgl. bestehen, und an festlichen Tagen, wie etwa Weihnachten, für die treuen Besucherinnen auch festlicheren Schmuck annehmen. Hierbei ist zugleich Gelegenheit geboten, mit Gleichgesinnten näher bekannt zu werden. Derartige Vereinigungen sind in fast allen größeren Städten Deutschlands mit Erfolg eingerichtet. Wir zweifeln nicht, daß auch hier von dieser Einrichtung, über die heute im Jnseratentheile Nähere- bekannt gegeben ist, vielseitig Gebrauch gemacht wird, und wollen hiermit alle sich dafür Jnteressirende zur Förderung des Unternehmen- ermuntern. ** Hause» Vortrag. Gestern Abend wurde von Prof. C. Hansen auS Kopenhagen über Hypnotismus nebst Experimenten im Cafü Leib vor zahlreich erschienenem Publikum Vortrag gehalten. Der Hypnotiseur verstand eS, seine Experimente zur vollen Geltung zu bringen. Es ist nicht angängig, alle Experimente hier aufzuzählen, eS genügt zu constatiren, daß denselben durchgängig großer Beifall gezollt I wurde. ** Lahnthal - Zitherbund. Im Anschluß an die s. Zt. gebrachte Notiz, betreffend Gründung eine- Lahnthal-Zither- bundes, können wir weiter rnittheilen, daß im nächsten Monat die erste Hauptversammlung mit einem größeren Concert hier in Gießen stattfindet und eS hat der Gießener Zitherkranz daS Arrangement der Versammlung und I deS ConcertS übernommen. Bei dem BundeSconcert werden zwei Gesammtchöre (ca. 40 Zithern) zur Aufführung gelangen und dürfte, da ein größerer Z'therchor hier noch nicht gehört worden ist, da- Jntereffe hierfür ein regeS sein. •• Concert von Mitgliedern de- Darmstädter HostheaterS. Eine Anzahl hervorragender Klüfte des HoftheaterS werden am Montag, den 4. November, ein Concert im Club- fasle veranstalten. Daß dasselbe von besonderer Bedeu- I Verkehr, £an£- und Volksrvirthschäft. S Seder«, 15. October. Der heute hier abgehaltene letzte diesjährige Vtehmarkt war in Schweinen stark befahlen, in Rindvieh dagegen sehr schwach. ES kosteten ttnjährtge Rinder daS Stück 140 bis 160 Mk, zweijährige 150 btS 180 Mk. Kühe 220 bi« 250 Mk., frischmelkende Kühe 300 bi« 350 Mk. ES würbe f«ft AlleS verkauft. Die Preise in Rindvieh sind etwas zurückgegangen. An Schweinen waren 760 Stück auigetrieben, meistens junge Ferkel und Etnlegeschweine. Obwohl die Preise hierin sehr billig, so war doch der Handel ein sehr bewegter. Das Paar 6 bis 7 Woche» alte Ferkel kostete 4 bis 8 Mk., ältere dagegen das Paar 20 di- 30 Mk. Etnlegeschweine (Frühjahrsferkel) wurden mit 50 biS.6 Mk. daS Paar verkaust, beffere mit 60 bi- 70 Mk. Zuchtschwttne kosteten das Stück 50 bis 60 Mk. Fette Schweine waren nur wenige vorhanden; die Preise sind lriertn zurückgegangen, bat P,und Schlachtgewicht wurde mit 46 bis 48 Pfg. verkauft. Der Handtt in Schweine» war trotz der niedrigen Preise doch ziemlich lebhaft und wurde viel verkaust. Dermifdytese • Marburg, 17. October. Wegen epidemischen Auf. tretens der Maul« und Klauenseuche untersagte der RegierungSpräsioent von Caffel bi- auf Weitere- die Abhaltung von Diehmärkten in den greifen Caffel (Land), Eschwege, Fritzlar, Hanau, HerSfeld, Homberg, Hünfeld, Melsungen, Rothenburg, Schmalkalden, Witzenhausen, Ziegenhain. * Berlin, 17. October. Während auf der Gewerbe- Ausstellung 1896 überall gemauert, gefügt, gehämmert । wird, bittet die Gartenbau-Au-st ellung bereit» ein ! in sich ziemlich abgeschloffenes Bild deffen, was sie im nächsten Jahre zur Anschauung bringen wird. Es lag in der Natur der Sache, daß, ehe ein sonstiger Spatenstich auf der An», ftellung gethan wurde, die Gärtner an die Arbeit gingen, brauchten sie doch diese lange Zeit, um der Sonne Gelegenheit zu geben, ihre Anpflanzungen sprießen zu laffen. Die herrliche Witterung dieses ganzen Sommers hat nun weit über alles Hoffen hinaus Gehölze, Strauchwerk und Blume» gedeihen und blühen laffen. D e Blumenbeete, vor allem die Rosen, hatten sich zu entzückender Pracht entwickelt. Auch der Formobstgarten hat überraschende Entwickelung gefunden. Unter der Leitung des Herrn OcconomierathS Späth ist eine Baumschule angelegt worden, die ein Bild der von ihm selbst geleiteten großartigen Anlagen darbietet. Auch voll- ständig losgelöst von der Gewerbe-AuSstellung würde diese Gartenbau-Ausstellung vom Jahre 1896 weit und breit Aufsehen erregen. Sie wird mitten in dem Getriebe der Industrie auch den Freunden der Natur im Jahre 1896 außerordentliche Befriedigung gewähren. * Görlitz, 17. October. Die „Görlttzer Nachrichten" melden: Infolge schlagender Wetter erstickten in dem Schachte der „Kaiser Wilhelm-Grube" bei Lichtenau, Krei- Lauban, zwei Bergleute- zwei andere wurden rechtzeitig gerettet. * Renomage. Gast: „Ist die Zunge auch ganz frisch?" — Wirth. „Natürlich, mit der können Sie sich beinahe noch unterhalten!" * 6in Ausweg. Reisender: „WaS? Mich wollen Sie Hinauswersen laffen? Meine Firma ist Hoflieferantink" — Chef: „Johann, dann werfen Sie den Herrn zur Hof- thür hinaus!" — Der Poftdampfer „Southwark* der „Red Star Linie* ta Antwerp en ist laut Tttegramm am 16. October wohlbehalten i» Newyork angekommen. Bei der Redactiou eiugegangene Bücher re.: — Woher — wohin? Von Professor Dr. H. Settegaft. Geheimer Regterunasraih, Ehren-Großmetster der Großen Loge von Preußen, gen. Kaiser Friedrich zur Bande-treue. Preis 50 Pia. Verlag von Emil Goldschmidt, Berlin W. ________- ■ XXWER® yWfrtt Nachricht^' erstickten in frei btl Vitytnau, Ärell t wurden $td)tjeitlg x^t M W* \vx SU btbaji „WaS? Mich tootttu rmo ist Hoflirfnantink' ie den Herrn zur h,>- >tem durch die Zßmta! 6n ulhos. Asatlantischen W*j inßft vom NordWM hmittags woMM» v« M Stax Linie' * . Dctobfi wvhidchrUrv i 7?.****» u «eitere- m, ‘ "f ta bereit« ei, m wje in, n6d,ft, in der Nair patevstich aus der Att °° die Arbeit ginge-, 16 der Lonne Telegen. * i« lassen. sommers hat nun »eit mauchwerk und diMu imenbeete, vor aOtnilt ^°cht ?nfoiMt, Such Entvickcksg gesunden, nomierch Spath ist ' tin Ad der von iHv darbietet. Auch vvll- isstelluvg würde diksr >6 weit und breit Aust dem Getriebe der Ja« im Jahre 1896 achr- •?Ä* ”8*6» «u ' y«« -ÜÄ btt 1, Ä?.‘? __81g. ngetIe Büch" nfnifli Dr. h. SettrSlbt M d-r andeStreue. w S____=__========:5 '»’f'Ä«»®" Ä w* VS 'FS ® ®i? N 1WSÄ# i*5> Ä rsÄ-ss ,Iich lebhail w* e-eiodt- ^•Sr. »'t1*' KÄZ Am Donnerslaa, den 24. October. Abends 8 Uhr, im Turnsaal der Stadtknabenschule: Missionsfiunde. Pfarrer Schlosser. In bet Iobanneskirche. Vormittag? 9*/s Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gcmeinde. Pfarrer Dr. Naumann Nachmittags 2f1*24/4, Schutzmarke „Pfeilrlog“. ( )J*in Blechdosen ä 20 und 10 Pf . 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Wegen vorgerückter Saison verkaufe ich zu Fabrikpreisen; auch 96r Modelle sind schon eingetroffen. 3286 Für die vielen Beweise herzlicher Theil- nahme, die mir und den Meinigen anlässlich des Todes meiner lieben Frau zu Theil geworden sind, sage ich wärmsten Dank. Dr. Gg. Clemm. Giessen, den 18. October 1895. 8687 Danksagung. Meine in den sechsziger Jahren stehende Frau Ult schon über 20 Jahre an den gräßlichsten Kopfschmerzen und konnten dieselben trotz aller angewandten Mittel nicht beseitigt werden- Nun wurde meine Frau von der Influenza befallen, welche Husten und Autzwurf mit sich brachte. Durch den Husien war die Nachtruhe gestört, da meine Frau beständig durch die Schmerzen nach Hilfe schrie; auch wurden die Augen so entzündet, daß wir da- Krankenzimmer finster halten mußten- In meiner größten No>h wandte ich mich an Herrn Dr. Volveding, homSo« path. Arzt in Düsseldorf, «Snigd» aller 6. Dieser Herr stellte sofort den Grund deS Leiden- fest und sandte Me- dicamcnte, welche auch anschlugen- Nach zweimaliger Sendung von Medikamenten, war die Krankheit beseitigt, wofür wir nächst Gott Herrn Dr. Voldeding unseren herzlichen Dank öffentlich au-sprechen und der leidenden Menschheit denselben besten- empfehlen Moritz Buscheudorf n. Fran. 8538 Invalid, Leipzig Guter Schneider '• gesucht. 18683] Reinhard «red. 200 Ctr. Heu, prima Qualität, zu kaufen gesucht. Dasselbe kann auch abgeholt werden. Offerten mit Preisangabe an Gebr. Röhrle, 8658 Erportbierbrsuerei. 8664] Für den Allein »Au-schant unsere- prima dayr. Exportdiere- „Storchenbräu“ suchen wir einen tüchtigen Wirth. Auch mietden wir in frequenter Lage ein desseres Loeal. Offerten an Louis Goebel, Siorchenbräu, Arantfnrt a« Main.___________ Gesuch. 86161 Junger Mann mit Prima» Zeugnissen, seit Jabren in hies. Bank» ‘MtÄ Comptoirist, gleichviel welcher Branche Offerten sub. X. 100 an die Erped. d. 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