«v: '-«'») f6tba "WA '■ “• >&Ä£ i W Ms n9 3.50 V)k. Sv» $»«, f 7 Kühn, SeltnsNg' trittskarten Ww ii n II 4 M. L- n „ 0.50 ii « 1.— h « 0.50 -/ „ 0.50 n n 0.25 ff ff 0.50 ff h 0.25 Rnb frisch eingetroffen bei C. Roth II. en ä Mk. i,io ju 70 tember I8S5 stattÄr^ Iftafl in W litten u. AM ien ein. M t, hankiurt a. I. dings-Emährung nach en System von Dr. Soxhlet äSSY^X WtXBB Wb a\xr nütteXßt Abb vvv ^AfctBeWjSteTtaidenen teirk^Mite ndruckverschluss . R.-P. Mr. 57524 jen. Wer sich vor Miss- Dützen will,weisealleAb- DrnbenifeneroderAach- zurück and verlange den Ml-Mi menszug des Erfinders;I e achte man darauf,I schediesenNamenszugl e=en Apparaten'Stemel braucheanweisunghevl ftlBkf«t e. ®-1 Zeil 47. der Firma: München. * „ . r.hpr. w. Hosch; ] i: C.‘Brüder s’chn't b ier9 ’,B in Friedberg ?pie8hPi- R Schwab. 11 Giinberg *■ .. wZk VW. b jrtt 220 Erstes Blatt. Donnerstag den 19. September 189R Der fU|e«er A-ieiger «scheint täglich, grit Ausnahme deS Montag«. Die Gießener P«»ttie«örL1ter werden dem Anzeiger Wöcherttlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Kenerat-Unzeiger. vierteljähriger JlfonnrrnentipreU: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: SchukaraheAr.1. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Areis Gieren. Hratisöeitage: Gießener Ilamittenökätter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de, folgenden Lag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. Nenefte Nachrichten. WolffS telegraphisches Corresponden,-Bureau. verlt», 17. September. Das „Militärwochenblatt" veröffentlicht die Ernennung deS Oberstlieutenants und Com- ist heute Vormittag hier gestorben. Bern, 17. September. Internationaler thier- ärztlicher Congreß. Ueber die Bedeutung des Tuberkulins für die Diagnostik der Tuberkulose sprachen: Bang- Kopenhagen, Heß-Bern, Hutyra-Budapest, Mahn-Christtania, Nocard-Alfort, Guilbeau Bern. Der Congreß beschloß, die Regierungen möchten den Gebrauch des Tuberkulins überall, wo Tuberkulose constatirt werde, begünstigen. Rom, 17. September. Zu der morgigen Eröffnung des Schützenfestes sind Tausende von Vertretern der Schützenvereine aus der Provinz hier eingetroffen. Unter den ausländischen Schützen werden auch fünf Newyorker erwartet. Vertreter der italienischen Colonien iunb des Auslandes find bereits avgekommen. Gestern und heute trafen über 15,000 Personen hier ein. Rom, 17. September. Das Köuigspaar ist hier eingetroffen und aus dem Bahnhofe von Behörden und Vereinen empfangen worden. Auf der Fahrt zum Quirtual wurde es von der Bevölkerung mit begeisterten Ovationen begrüßt. Der König und die Königin erschienen auf dem Balcon, um für die Jubelrufe zu danken. Rom, 17. September. Gestern gab der deutsche Künstler- verein zu Ehren der deutschen Turner einen CommerS, zu dem auch sämmtliche in Rom anwesenden Mitglieder der deutschen Botschaft erschienen waren. Nach dem Toast auf Kaiser Wilhelm, den Herr Trog in Vertretung des Präfi. I denten auSbrachte, und nach einer Rede des Senators Trodaro in italienischer Sprache, sprach Herr Hoppe, der Vorsitzende der Berliner Turoerschaft, für die freundliche Aufnahme durch die Bevölkerung Roms, insbesondere durch den Küustlerverein, Freude und Dank aus. Beim Gesang deutscher patriotischer Lieder nahm die Feier einen höchst anregenden Verlauf. Haag, 17. September. Die Königin-Regentin eröffnete heute die Generalstaaten mit einer Thronrede, in der es heißt: Der allgemeine Zustand des Landes und der Bevölkerung ist befriedigend. Die Beziehungen zum Auslande find sehr freundschaftlich. Land- und Marinetruppen in Indien geben neue und leuchtende Beweise von Muth und Ausdauer. Die Ernte ist in mehrfacher Beziehung gut zu nennen. Die unter dem Vieh grasfirende Maul- und Klauenseuche ist fast verschwunden. Was den auswärtigen handelspolitischen Einfluß betrifft, so ist die Lage des Handels und der Industrie nicht ungünstig. Die gegenwärtige Session ist in erster Linie bestimmt zur Fortführung der gesetzgeberischen Arbeiten, zur Revision der Personalsteuer und des Wahlrechts. Stockholm, 17. September. König Oscar toastete gestern bei Gelegenheit eines Diners auf die Staatsoberhäupter sämmtlicher bei den schwedischen Manöver» ver- mandeurS Mackensen vom 1. Leibhusarenregiment Nr. 1 unter Belassung in dieser Stellung zum Flügeladjutanten des Kaisers und Königs. Affen a. R., 17. September. Die allgemeine deutsche SittlichkeitS-Conferenz faßte wichtige Beschlüffe in Betreff ihrer Organisation, der SittlichkeitSgesetzgebung, der Ueberwachung der WohnungSverhältniffe in Stadt und Land, der Verbreitung von Flugschriften unter der Heranwachsenden Jugend beiderlei Geschlechts und des BerhältniffeS der Con- ferenz zur britisch kontinentalen Conföderation, sowie der Beetnfluffung der studentischen Jugend im Sinne der Keuschheit. Kiel, 17. September. Marineoberpfarrer Langheld Alle Annoncen-Vureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. Bekanntmachung. Anläßlich der Anwesenheit Ihrer Königlichen Hoheiten des Großherzogs und der Großherzogin am Samstag den 21. d. M. werden in der Zeit von 11 bi8 iP/a Uhr Bormittags folgende Straßen für den Fuhrwerksverkehr ge- sperrt: Die Ltebigstraße zwischen der Bahnhofstraße und Frankfurterftraße, die Frankfurterftraße vom Bahnübergang abwärts, der Seltersweg, Kreuzplatz, MäuSburg, Marktplatz und die Neustadt. Die während der genannten Zeit zwischen dem Wallthor, der Marburgerstraße und dem SelterSweg und in umgekehrter Richtung verkehrenden Fuhrwerke nehmen ihren Weg durch die Ostanlage und Südanlage bezw. über den Brandplatz oder Wallthorstraße, die Schulftraße, Neuen- Baue, BtSmarckstraße, Ludwigstraße und Wilhelmstraße. Dieselben Straßen in umgekehrter Richtung. Diejenigen Fuhrwerke, welche von der Lahnbrücke Herkommen und nach len nördlichen und östlichen Stadttheilen fahren wollen,haben ihren Weg durch die Westanlage, Südanlage und Ostanlage zu nehmen. Für Fuhrwerke, welche nach den Bahnhöfen fahren wollen, bleiben die Westanlage und die Bahnhofstraße frei. Gießen, den 18. September 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth. tretenen Mächte. Petersburg, 17. September. Der Ukas des Kaisers Nikolaus, gegeben iu Peterhof am 1./13. September, über die Einrichtung eines Arbeitscuratoriums lautet wie folgt: „In beständiger Fürsorge um das Wohl unserer getreuen Unterthanen, haben wir unsere Aufmerksamkeit auf daS bittere LooS derjenigen unter ihnen gelenkt, welche äußerste Noth leiden und vergebens nach Arbeit und Unterkommen suchen. Indem wir bestrebt find, daS LooS der Unbemittelten durch Beschaffung von geeigneter Arbeit für dieselben als das einzige Unterpfand eines gedeihlichen, auf christlichem Principe beruhenden Lebens zu erleichtern, haben wir eS für gut befunden, ein besonderes Curatorium für Arbeitshäuser und Anstalten der Arbeitsamkeit einzusetzen, dazu bestimmt, dem Bestand derartiger Institutionen die nöthige Unterstützung und Hilfe zu gewähren und deren Vermehrung im Reiche zu fördern. Unsere liebe Gemahlin Kaiserin Alexandra Feodorowna theilt diese unsere Fürsorge und hat, getrieben von dem Drange ihres liebreichen Herzens, behuss ersolgretcher Verwirklichung unserer Vorschriften, den Wunsch geäußert, das erwähnte Curatorium unter ihr directeS Pro- tectorat zu nehmen. In der festen Ueberzeugung, daß die hochherzige Bereitwilligkeit Ihrer Majestät, diese Mühe zum Nutzen der Nothleidenden zu übernehmen, in allen Thetten unseres ausgedehnten Vaterlandes mit Rührung begrüßt werden wird und indem wir den Segen deS Allerhöchsten auf die dem Curatorium bevorstehende Thätigkeit herabflehen, befehlen wir, die von uns am heutigen Tage bestätigten Statuten deS bezeichneten CuratoriumS zur Ausführung za bringen." Petersbarg, 17. September. Zu dem Ukas über die Errichtung eine« ArbeitscuratoriumS wird bemerkt, die Kaiserin habe schon als Braut lebhaftes Interesse für die russische Armenpflege gezeigt- ihrer Initiative wird die gemeldete Institution, sowie die bevorstehende Reorganisation der russischen Armenpflege verdankt. Der Kaiser gab freudig den Bitten der Kaiserin Folge, und diese entwarf selbst die Statuten deS CuratoriumS und übertrug sie ins Russische. Depeschen deS Bureau »Herold*. Berlin, 17. September. Die „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt heute officiöS: Verschiedene Blätter haben in letzter Zeit die Nachricht verbreitet, eS bestehe an maßgebender Stelle die Absicht, die 4procentigen Staatsanleihe- papiere in Zi/zprocentige zu convertiren. Wie wir hören, hat das Staatsministerium sich mit der ConvertirungSsrage neuerdings überhaupt nicht beschäftigt. Alle Mittheilungen der Preffe über eine etwaige Convertirung beruhen daher aus willkürlichen Combinattonen. Berlin, 17. September. Verschiedene Blätter haben unter Ansühruug von Einzelheiten die Nachricht von einer bevorstehenden Abberufung des franzö,tschen Bot- schafterS Herbette mitgetheilt. Ein aus guter Quelle schöpfender Berichterstatter der „Nordd. Allgem. Ztg." weiß dagegen zu melden, daß diese Nachricht mit allen Einzelheiten in daS Gebiet seiner Erfindung gehört, die aus französischen Blättern, welche dem Botschafter feindlich gesinnt find, ihren Weg auch in die deutsche Preffe gefunden hat. Berlin, 17. September. Es bestätigt fich, daß Prinz Heinrich durch Cabinetsordre vom 15. d. MtS. zum Coutreadmiral befördert worden ist. Berlin, 17. September. Heute Vormittag war hier daS Gerücht verbreitet, es sei ein Dampfer deS Norddeutschen Lloyd gescheitert, wobei 150 Personen ihr Leben verloren hätten. Eingezogenen Erkundigungen zufolge scheint aber diese Meldung unbegründet zu sein, denn bis jetzt ist an zuständiger Stelle von einem solchen Unfall nichts bekannt. Berlin, 17. September. Zu der gestrigen Meldung der „VolkSztg.", betreffend den Fall H a m m e r st e t n, schreibt heute das „Volk", dieselbe sei im Wesentlichen zutreffend, nur handle es fich nicht um einen Wechsel über 200000 Mark, sondern um fünf über je 40000 Mark. Die Wechsel laufen schon seit 1890. Als Graf Finckenstein vor einigen Wochen davon erfuhr, habe er die Sache sofort der Staatsanwaltschaft übergeben. Berlin, 17. September. Infolge der Beschlüsse aus dem letzten Bundestage in Graz, wonach der deutsche Radfahrer-Bund keine Berufsfahrer in seiner Mitte dulden darf, hat sich der Vorstand entschloffen, sämmtliche hervorragende deutsche Renn- und Distanz-Fahrer, 166 an der Zahl, aus dem Bunde auözuschlteßen. Berlin, 17. September. Durch Beschluß des Landgerichts in Halberstadt ist die seiner Zeit von der Staatsanwaltschaft gegen den Reichstagsabgeordneten Dr. Böckel wegen Beleidigung des Offizierstandes erhobene Anklage abgelehnt und die Kosten der Staatskaffe zur Last gelegt worden. .. Berlin, 17. September. Der Hofprediger a. D. Stocker beginnt in der deutsch-evangelischen Kirchenzeitung eine Serie von Artikeln. Der erste ist betitelt: „Die falsche Cartell- Politik, Deutschlands Verhängniß." In demselben gibt Stöcker die versprochene Darlegung über seine Theilnahme an den jetzt vielfach erwähnten Vorgängen aus den Jahren 1887/88. Stöcker erzählt darin, die bekannte Waldersee- Versammluvg am 28. November 1887 sei in ihrer Entstehung und Abficht nichts anderes gewesen, als eine rein christliche Liebesthat zur Unterstützung der Berliner Stadt- Mission und zwar der Abschluß einer seit dem Jahre 1884 diesem Werke gewährten Hilfe. Es entstand der Plan, angesehene Männer zusammenzurufen, um ihnen die ßeifHße und sittliche Noth der Residenz ans Herz zu legm. Alle diese Dinße waren frei und selbstständig aus dem Entschluß des Prinzen Wilhelm (heutigen Kaisers) und seiner erlauchten Gemahlin hervorgegangen. Nie habe die StadtmiMon aus fich heraus einen Schritt gethan, um fich an die Güte oes privzlicheu Paares Heranzudräugen. Alle Anregungen und Aufforderungen gingen ohne Ausnahme vom Hofe aus. Graf Waldersee, der damalige Minister v. Puttkamer, v. Goßler, Amtliche* Tyeil. Nächsten Samstag, den 21. September 1895, bleibt da» Orisgericht geschloffen. Gießen, den 16. September 1895. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Gros. Bekanntmachnng, betreffend: Die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. Auf Grund des § 105b Abs. 2 der Gewerbeordnung nnb des § 2 der Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 26. März 1892 wird anläßlich der dahier stattfindenden landwirthschastlichen Ausstellung für ~ Sonntag, den 22. September 1895 die Verkaufszeit für das Handelsgewerbe auf die Stunden von 11 Uhr Vormittags bis 7 Uhr Nachmittags ausgedehnt. Gießen, den 17. September 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V. Roth.__________________ Bekanntmachung. Während der Ausstellungstage vom 19. bis 24. L M. bleibt die Nordanlage zwischen Neustädterthor und Wetzstein- Kraße sür den Fuhrwerks- und Personenverkehr jeden Tag von Morgens 8 bis Abends 7 Uhr gesperrt. Gießen, den 18. September 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. D.: Roth.___________ Deutsches Reich. Darmstadt, 17. September. Ihre Kaiserliche Hoheit die Großfürstin Sergius von Rußland begaben Sich heute mit Ihrer Großherzogltchen Hoheit der Prinzessin Ludwig von Battenberg von Jagdschloß Wolfsgarten zu einem längeren Aufenthalt nach Schloß Heiligenberg, wo | auch der Besuch Seiner Kaiserlichen Hoheit des Großfürsten ; Sergius und später der des Großfürsten Paul er- wartet wird, während Ihre Königlichen Hoheiten der Größter zo g, die Gro ß h erz o gi n nebst Prinzessin.Tochter iund Prinzessin Heinrich von Preußen heute Nach- mittag 3 Uhr von Langen ab fich nach Romrod begeben, wo Allerhöchstdieselben Abends 6 Uhr eintreffen werden. Im Gefolge der Allerhöchsten Herrschaften befinden fich die Schlüffeldame Freiin v. Grancy, die Hofdamen Fräulein v. Colomb und Freiin v. RotSmann, Generaladjutant Generallieutenant Wernher, Excellenz, und Mr. WymeS. Oberst- Hofmarschall General der Infanterie z. D. v. Westerweller, Excellenz, Oberstallmeister Frhr. v. Rtedesel, sowie die Großherzoglichen Flügeladjutanten Oberstlieutenant Frhr. v. Grancy and Major Frhr. v. Röder find bereits nach Schloß Romrod vorausgegangen. Graf Hochberg und Graf Stolberg-Wernigerode waren die Männer, welche dem Prinzen zur Seite standen. Jeder Kundige wisse, daß diese Namen grade in ihrer Zusammen« setzung ein irgendwie politisches Nachwirken ausschlossen. Don ihnen gar ein hoch-conservativeS, hoch kirchliches, reactionäreS Camarillatreiben zu fürchten, wäre völlige Thorheit gewesen. Berlin, 17. September. Zur Rückkehr des Reichskanzlers aus Rußland schreibt man der „Volkszeitung" von unterrichteter Seite: Fürst Hohenlohe ist sehr befriedigt aus Petersburg zurückgekehrt. Kleine Verstimmungen und Mißverständnisse bezüglich der ostasiatischen und bulgarischen Frage sind zur Sprache gekommen und beseitigt worden. Der Czar hat mit dem Fürsten Hohenlohe von der beabsichtigten Besuchßreise an die Höfe in Darmstadt, Berlin und Coburg gesprochen, deren Zeitpunkt von dem im russischen Kaiser« hause zu erwartenden Familien«Ereigniß und der Krönung in Moskau abhänge. Gleichzeitig wird der „Volkszeitung" mitgetheilt, daß die gemeldeten RücktrittSabfichten des Fürsten Hohenlohe falsch seien. Dagegen sei der Rücktritt des StaatS- secretärS Freiherr« von Marschall zu erwarten. Za seinem Nachfolger dürfte Herr von Kiderlen-Wächter, derzeitiger preußischer Gesandter in Hamburg, auSersehen sein. Berlin. 17. September. Zu dem Maurer-AuS« stand auf den Kasernen «Neubauten am Tempelhofer Felde wird der „Boff. Ztg." mitgetheilt, daß den Ausständigen 50 Pfennig Stundenlohn, Beschaffung einer zweckmäßigen Baubude im Laufe des gestrigen TageS bewilligt wurde, Lnhnentschädigung für den Sedantag dagegen nicht. Am Nachmittag kam es zu argen Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Au-ständigen, die in großer Menge die so« genannten Strikebrecher erwarteten und nur durch die zahlreiche Schutzmannschaft von thätlichen Angriffen abgehalten werden konnten. Danzig. 17. September. Die Reise des Kaisers zur Jagd nach Rominteu ist nur verschoben worden mit Rücksicht auf die gegenwärtig ungünstigen Pürsch-AuSsichten. Der Kaiser wird am 20. September in Rominten eintreffen. München, 17. September. Die „Münch. Reuest. Nachr." melden aus Berlin: Wie hier verlautet, ist Freiherr von Hammerstein nach Amerika abgereist. Wien. 17. September. Die Gemeinderathswahlen haben sich bisher in aller Ruhe vollzogen. Soweit schon ein Ucberblick möglich ist, dürften die Antisemiten einen Vorsprung haben. Krakau, 17. September. Der Erzbischo f von Warschau, Telinki, welcher auf der Durchreise hier erkrankte, ist heute im Alter von 74 Jahren gestorben. Paris, 17. September. „Echo de Paris" veröffentlicht eine Serie von Telegrammen und Briefen, welche seit 1884 zwischen König Leopold, Bismarck und Kaiser Wilhelm II. bezüglich der Beziehungen zwischen Belgien und Deutschland gewechselt worden seien. Das Blatt will dadurch beweisen, daß König Leopold und ganz Belgien vollständig in Diensten Deutschlands stehen. Unter den Veröffentlichungen befinden sich Briefe zwischen König Leopold und Bismarck in der Angelegenheit des Professor Geffken, ferner Glückwunschtelegramme zwischen dem König und dem Kaiser, indeß meistens bedeutungslos. London, 17. September. Gestern früh brach auf dem Dampfer Jloma, welcher sich auf der Fahrt von Leith nach London befand, Feuer aus. Fünf Damen, ein achtjähriger Knabe und ein Matrose verloren dabei ihr Leben. Der Krieg von 1870|71, geschildert durch Ausschnitte aus ZeitungS-Nummern jener Zeit. (Nachdruck verbotm.) 19. September. Der alte ThierS ist, obwohl ihm die in London gemachten Erfahrungen den Mnth zu weiteren Verhandlungen benommen haben sollten, doch am 18. nach Petersburg weitergereist. Will er die Welt täuschen über die Erfolg« losigkett seiner Bemühungen oder dehnt er seine Rundreise gern so lange wie möglich hinaus, um nicht so bald wieder nach Paris zurückkehren zu müssen? Der General der Infanterie von Steinmetz ist seiner Stellung als Commandtrender der 1. Armee enthoben worden. Ein schauriges Vergnügen der Pariser ist jetzt, von der Butte Montmartre die Feuersbrünste zu beobachten, welche in der Umgegend von den Mobilgardisten angelegt werden, um einen Wüstengürtel um Paris zu schaffen. Man wird an diese Frevel noch lange zu denken haben, während der Schaden, den man den „Preußen" dadurch zufügt, wenig oder nicht- zur Entscheidung beiträgt. Gießen, de« 18. September 1H95. ♦ * Bom Polizeiamt. Mit Versetzung der Geschäfte eines Vorstandes des Grobherzoglichen Polizeiamtes Gießen ist vom Großh. Ministerium des Innern und der Justiz der Großh. Regierungsassessor v. Bechtold, seither in Mainz, beauftragt worden. • • Das Hanpttreffen am 19. d. Mts., von dem wir gestern bereits meldeten, daß Se. Kgl. Hoheit der Groß- Herzog mit seinen hohen Gästen demselben beiwohnen wird, findet bei Wallenrod statt. Für Diejenigen, welche dem militärischen Schauspiel beiwohnen wollen, möge der Hinweis dienen, daß sie den ersten, an dem Tage nach Oberhessen gehenden Zug noch benutzen können, um rechtzeitig auf dem Manöverselde zum Haupttreffen dort zu sein. * * Die Feststadt Gießen hat begonnen, Schmuck anzu legen, um die in großer Anzahl erwarteten Gäste würdig zu empfangen. Besonder- wird an den öffentlichen Gebäuden fleißig gearbeitet. Wir möchten der verehrl. E-nwohnerschaft empfehlen, nun auch da« Möglichste zur Schmückung der Stadt beizutragen und zwar so zeitig, daß die Arbeit morgen beendigt ist. ES gilt nicht nur, unseren Großherzog und unsere Großherzogin würdig zu empfangen, sondern auch unsere sonsttgen Gäste, vor Allem die Land wirt he und Aussteller, und da dieselben, soweit sie noch nicht ein« getroffen, schon morgen ankommen, so möge sie bei ihrem Eintreffen ein festlich geschmücktes Gießen begrüßen. Also, schleunigst schmücken! • * Landwirthschaftliche Ausstellung. Lrnnibnsuerkehr Wie aus dem Jnseratentheil ersichtlich, richtet der Vorstand der Omnibusgesellschaft während der Dauer der landwirthschaft- ltchen Ausstellung eine regelmäßige Omnibusverbindung von Morgens 8 bis Abends 10 Uhr zwischen de« AuSstellungS« platz und dem Bahnhof ein. Die Fahrten von und nach dem Schiffenbergerwald werden während dieser Zeit ganz eingestellt und späterhin an Wochentagen nur auf einen Wagen beschränkt werden. Der fahrplanmäßige Betrieb in der Stadt wird während dieser Zeit unverändert aufrecht erhalten. * ♦ Verkehr auf den Oberhesfifchen Eisenbahnen wahrend des Landwirthschaftlichen Festes. Wir machen unsere ge« schätzten Leser auf eine Bekanntmachung der Großh. Direc- tion der Oberhesfifchen Eisenbahnen aufmerksam, nach welcher in den Tagen vom 19.—22. September (landw. Ausstellung in Gießen) der Abendzug 8" Uhr nicht nur bis Nidda, sondern auch bis Büdingen gefahren wird. Es wird hierdurch den Interessenten dortiger Gegend der Besuch der landwirthschaftlichen Ausstellung in Gießen sehr erleichtert werden. * ♦ Zum Besuch des Großherzogs. Während der Anwesenheit deS Großherzoglichen Paares ist die Capelle des 116. Jnf.-RegtS. „Kaiser Wilhelm" vom Manöver nach hier commandirt, um in der Landwirthschaftlichen Ausstellung zu concertiren. Am Sonntag, dem letzten Tage der Ausstellung, wird die RegimentScapelle Morgens, Nachmittag- und Abends je ein Concert geben. * • Mit der Besorgung von Münchener vürgerbran für die Hofhaltung in Romrod während der dortigen Anwesenheit Sr. Kgl. Hoheit des Großh erzogS mit Gefolge wurde die hiesige Firma Emil Schmal! betraut. • • Hübsche Eriuuerungsgegenstaude an das landwirth- schaftliche Fest in Gießen hat die Firma Ernst Balser hier in Form von Postkarten und Fächern hergestellt. Postkarten und Fächer fanden bekanntlich während deS Turnfestes seitens des hiesigen und auswärtigen Publikums wohlverdiente Aufnahme, und so werden anch diesmal die mit auf daS landwirthschaftliche Fest bezüglichen hübschen Bildern geschmückten Andenken gern grkauft und damit besonders außerhalb wohnenden Angehörigen der Besucher Freude bereitet werden. * * Auf dem Zuxplatz an der Lahn ist während der Landwirthschaftlichen Ausstellung ein Kunstwerk des großen amerikanischen Erfinders, Professor Edison, An sog. Wunder- bett ausgestellt. Dieses Bett mit seinen Vorrichtungen wurde zum ersten Male auf der Weltausstellung in Chicago gezeigt, und hat den Zweck, den Schläfer zur bestimmten Zeit zu wecken, und ihm sonst nützlich zu sein. Ertönen nämlich zwei Glocken, so entzündet sich ein Licht, dem Schläfer wird die Mütze vom Kopfe gezogen, eine SpirituSlampe wird entzündet, es ertönt Musik, die Glocken läuten zum zweiten Male, dann erscheint eine schriftliche Aufforderung zum Auf- stehen, und hilft alles nichts, so wird der Schläfer in unsanfter Weise aus dem Bett geschleudert. DaS alles geschieht mittelst electrischer Vorrichtungen. Wer nicht Willens ist, sich ein solches Bett selbst zu kaufen, sollte wenigstens nicht versäumen, dieses Bett in Augenschein zu nehmen. • * Kunstbau. Gestern Nachmittag erhielt die Fatzade deS Bach'schen AusstellungS-Baues in der Plock- straße den eigentlichen Abschluß. ES wurde in einer Nische eine 22 Centner schwere Gruppe auS Terracotia aufgebracht. Man hatte hierzu ein besonderes Gerüst aufschlagen müssen, und erforderte die Arbeit sehr viel Umsicht. Hunderte von Menschen sahen diesem ungewöhnlichen Schauspiel zu, so daß ein Schutzmann die Ordnung aufrecht erhalten mußte. — Heute steht nun das prächtige Kunstwerk seiner Hülle und Verpackung entkleidet an derjenigen Stelle des Baues, welche dazu ausersehen war, dem Vorübergehenden durch figürliche Darstellung zu zeigen, daß hier im Hause die Kunst und das Kunsthandwerk seine Maaren zum Verkauf ausstellt. DaS Bild stellt einen den Schüler im Zeichnen unterweisenden Meister dar. Zu Füßen der beiden sieht man vorn Werkzeuge der Bildhauerei und Schnitzkunft. Im Hintergrund sind fertige Bildhauerarbeiten wirkungsvoll untergebracht. Wundervoll sind die GesichtSzÜge der beiden Personen wieder- gegeben, auch der Faltenwurf der Gewänder wirkt vorzüglich. u. Lollar, 16. September. Vor einigen Tagen fand im Gasthaus zum Einhorn dahier eine Versammlung zur Besprechung und Gründung eines „Radfahrer-BereinS Lollar- statt. Nachdem Herr A. Simon, welcher die Einladung zur beregten Versammlung veranlaßt, den Zweck und die Ziele des Vereins kurz erwähnt hatte, meldeten ca. 20 Personen ihren Beitritt zum neuen Verein. Hierauf erfolgte die Wahl eines Vorstandes, welchem eS nun obliegt, die Statuten des Vereins zu entwerfen, die dann in der, nächsten Freitag abzuhaltenden Versammlung mit den übrigen VereiuSmitgliedern besprochen werden sollen. AlS VereinS- local wurde daS Gasthaus zum Einhorn bestimmt. n. Grüuberg, 16. September. Schon vor mehreren Jahren tauchte in Lehrerkreisen der Gedanke auf, eine eigene Feuerversicherungskasse zu gründen. Nun scheint man der Angelegenheit endlich näher treten zu wollen, denn der hiesige Bezirkslehrerveretn hat beschlossen, einen diesbezüglichen Antrag der nächsten Delegirtenversammlung deS hessischen LandeSlehrerveretnS zu unterbreiten. ES bedarf keiner Frage, daß eine solche Gründung lebensfähig wäre, denn die bis jetzt bestehenden Kassen haben noch immer die günstigsten Jahresabschlüsse erzielt. n. Son der Nidda. 16. September. Der Herbst hat sich ganz unvermittelt mit einigen leichten Regen bei uns eingestellt. Diese waren indessen lange nicht hinreichend um dem Boden die fehlende Feuchtigkeit zuzusühren. Rur verschwindend wenig Roggen wurde darum diS jetzt gesaer. Da bei dem gänzlich au-getrockneten Boden auch daS Ackern vielfach unmöglich ist, haben die Leute bereit- mit dcm KartoffelauSmachen begonnen. Mir dem Ertraa ist man frieden. Man haue ihn geringer geschätzt. Die Qua stät ist tadellos. Es finden sich nur verschwindend wenig an» gefaulte Knollen vor. Die Kartoffeln kommen auch im Gegensatz zu vorigem Herbst sehr trocken und rein in den Keller und werden darum nicht so stark faulen wie im l-tztea Vorwinter. Darmstadt, 17. September. Der hessische Ferienverband der Vereine deutscher Studenten hielt gestern sein VerbandSfest hier ab. Nachdem in den Be athungen des Nachmittag- innere DerbandSangelegenheiten besprochen waren, fand am Abend in der „Alten Poft" ein FestcommerS statt, an dem die Alten Herren, Active und Gäste, zahlreich theil- nahmen. Herr RegierungSaccesfist Mahr begrüßte im Namen de» Präsidiums die Erschienenen, worauf Herr Redakteur Stein an- Heidelberg die Festrede hielt, in der er die Grundsätze deS Vereins „Christenthum, Dentschthum, Monarchie" darlegte. Herr*I)r. v. Petersdorf gedachte sodann in längerer, stürmisch aufgenommener An'prache deS Fürsten BtSmarck. Der Commers verlief in wohlgelungener Weise. D. T. A. A Mainz. 17. September. In einer gestern Abend stattgehabten General-Versammlung der Schuhmacher von hier und der Umgegend wurde beschlossen, in Anbetracht der fortgesetzt steigenden Lederpreise für sämmtliche neue Schuhwaaren und Reparaturen die Preise um 10 Procent zu erhöhen. In der Debatte, die sich über diesen Gegenstand in der Generalversammlung entspann, wurde von allen Seiten betont, daß eS bei den gegenwärttgen Lederpreiien absolut unmöglich, guleS Schuhwerk zu den seitherigen Preisen zu beschaffen und die theilweise zu Spottpreisen in den Handel gebrachten Schuhwaaren der reinste Schund sei, der nur von heute auf morgen halte. A Aus Rheinhessen, 17. September. In einzelnen Theilen der diesseitigen Provinz herrscht eine fürchterliche Mäuse- und Hamsterplage. Die nicht sehr große Gemeinde Ober-Flörsheim hat zur Vertilgung dieser gefräßigen Nagethiere bis jetzt allein Mk. 8000 verausgabt. Der Anschluß der Blitzableiter an die Gas- und Wasserleitungen. In einem „Eingesandt" der Nummer 181 d. Bl. kommt Herr Professor Dr. Buchner wiederholt auf vorstehenden Gegenstand zurück, indem er u. A. erklärt: „In Brüssel und, irre ich nicht, in ganz Belgien „müssen" die Blitzableiter an GaS- und Wasserleitung angeschlossm werden." Nachdem wir in unserer etften Erklärung nachgewiesen haben, daß die in einem vorhergegangenen „Eingesandt" behauptete ander wärtige „anstandslose Genehmigung des Anschlüsse» der Blitzableiter an die GaS- und Wasserleitungen" nicht besteht, war e» unS von Interesse, unsere Erhebungen nunmehr auch auf Belgien auSzu- dehnen. — Der hiermit verbunden gewesene Zeitverlust möge e- rechtfertigen, wenn wir erst heut« erwidern. Die Verwaltung des Gaswerks der Stadt Brüssel schreibt uns: „Wie (hier) keine Gemeindeverordnung bezüglich der Blitzableiter besteht, so verlangt auch keine amtliche Vorschrift den Anschluß der Blitzableiter an die Wasser- oder Gasleitung." (Die Verwaltung selbst hat gewisse Bedenken gegen diesen Anschluß.) — Die Direction des Gaswerks Lüttich schreibt, daß erwähnter Anschluß „in Belgien nirgends vorgeschrteben" ist. — In Antwerpen find wohl Blitzableiter eines besonderen System» ohne Zustimmung der WasserwerkSdirection an ihre Rohrleilungw und gleichzeitig an alle wich igeren Metalltheile der Häuser an- geschlossen, die Direction selbst würde eS aber für klüger gehalten haben, den Anschluß an die Rohrleitungen nicht zu gestatten. — In Gent besteht keine Verpflichtung zum Anschluß. — In Brügge befindet fich ein einziger Blitzableiter an die Wasserleitung angeschlossen, alle anderen Blihableitungen führen in die Brunnenschächte. — Auch in VervierS kennt man keine Vorschristm über den Anschluß, die Direction deS Gaswerks weist derartige Ansinnen zurück rc. Der abermalige Jcithum des Herrn Gegners nicht allein bezüglich Brüssels, sondern ganz Belgien», ist durch Vorstehendes wohl erwiesen. Wenn Herr Professor Dr. Buchner ferner nicht glauben kann, daß in Darmstadt die unter besonderen Bedingungen gestaltete Erlaubniß des Anschlusses der Blitzableiter an die Wasserleitung nicht benutzt werde, so vermögen wir ihm einen besseren Beweis albte „amtliche Erklärung deS städtischen Ti-fbauamtS Darmstadt" allerdings nicht zu geben. Wenn Herr Professor Dr. Buchner endlich noch behauptet, „die Gas- und Wassersachmänner in Stettin (wo der den Anschluß der Blitzableiter betreffende ablehnende Beschluß gefaßt wurde) und Gießen fragen nach Wissenschaft nichts" und wetterfragt, „ob denn dte Herren von der „Blthcommission" etwas von der ausgedehnten wissenschaftlichen Literatur über dtefeSTHema wissen", so verweisen wir dagegen lediglich auf daS Mitglieder» verzeichniß und die 37jährige rühmliche Geschichte de» deutschen Gas- und Wasserfachmänner-VereinS, dem zu jeder Zeit Träger glanzender Namen, zahlreiche Gelehrte, Professoren deutscher Hochschulen, namhafte Naturforscher, berühmte Denker und Erfinder all Mitarbeiter angehört haben. — WaS dabei insbesondere die Wissenschaftlichkeit der „Blitzcommission" diese« Verein« anlangt, so haben an deren Bcrathungen Männer Theil genommen, wie v. Siemen«, v. Bezold, Dr. Schilling und andere mehr. Angesicht» dteser Thatsachen und Namen beneiden wir Herrn Professor Dr. Buchner wahrlich nicht um die Sicherheit, mit welcher seinen wiederhallen sachlichen Jrrthümern e r nunmehr auch noch den Zweifel an der Wissenschaftlichkeit Anderer htnzufügt. Gießen, 17. September 1895. Städtsches GaS- und Wasserwerk Gießen. Vermißtes. ♦ Mannheim, 16. September. In Bruchsal wurde ein Rechtsanwalt aus Luzern verhaftet, der eine Heidelberger Familie um 32,000 Mk. betrogen haben soll. ♦ Nürnberg, 17. September. Johann Siegmund Schuckert, der Begründer der hiesigen Electricität- Actien« Gesellschaft, ist in Wiesbaden an Gehirnerweichung gestorben. Er war am 18. October 1846 zu Nürnberg geboren. * WaS die Männer nicht wissen. Die M^nnn wisse», wie viel Liter Wasser der Getan faßt, wie viele Jahre e« noch dauern wird, bis der Erdball vergletschert sei» wird, 1 1 Summa: 2 Obstversteiqerunq. ^HberheAtzEiseMhnen (•_. L, ’ , .«J, AuS Anlaß der Landwirthschaftlichen Dienstag den 24. d. Mts Meine Wohnung- befindet sich jetzt X Gr. Direktion. 7729 X Der Vorstand. 7739 7757 für Deutschland in Gotha. KXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX^ 7724 Klotz. 7667 7618 Haus „Lahnstein 7748 Krofdorf, den 18. September 1895. 7754 Dr. med. Hermann Hahn. • A. Kilbinger, Seltersweg 19. 7364 1 1 TS sterben en: Gehirnschlagfluß Krämpfen durchgeführt werden. Gießen, den 17. September 1895. während der Ausstellung aufgestellt. Um gütigen Besuch bittet Tuch lag er, 87 Seltersweg 87 Heinrich Hochreuther, Vertreter der Lebens- und Feuerversicherungsbanken Eingang sämmtlicher Neuheiten in Cheviots, Kammgarns und Paletots. Scheel & Comp., Irau M Geilfus Marburgerstrahe 44. Ausstellung zu Gießen wird der Zug 19 (812 Abends ab Gießen) am 18., 20. und 21. September bi- Büdingen Die Mreinkrarbliten zur neuen Oberförsters-Wohnung in Homberg a. d. O. werden hiermit wiederholt zum öffentlichen Verding gestellt und liegen die Verdingsunter- lagen bei unterfertigter Stelle in den Vormittagsstunden zur Einsicht offen; die Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen können auch gegen postfreie Zusendung von 1 Mk. 50 Pfg. von da bezogen werden. Termin zur Einreichung postfreier Angebote ist auf Montag den 7. Octbr., Vormittags 11 Uhr, festgesetzt. Die Zuschlagsfrist beträgt 4 Wochen. Alsfeld, den 17. September 1895. Großherzogl. Hochbauamt Alsfeld. Kranz. 7733 — Deutsche Lebrerzeitrrng Wr. 76, 7. Jahrgang, Berlin, Dienstag, 3 April 1894: Den Hohen Preisen musikalischer Compo- fUionen gegenüber ist es stets mit Freuden zu begrüßtn, wenn ein unternehmender Verleger eS wagt, zu möglichst billigen Preisen in einheitlichem Format eine größere Reihe von Musikstücken aus den Markt zu bringen. Nachdem die ^Musikalische Universal Bibliothek mit ihrer 20 Pf.-AuSgabe vorangegangen ist, erscheint nunmehr im Verlage von Adolf Kunz in Berlin eine „Musikalische Volks- bibltothek", von der jede Nummer nur 10 Psg. kostet. Das Format ist größtes Notenformat, also weit größer alS daS dtx erst erwähnten. Es ist erstaunlich, wie eine so schöne AuSgabe für einen derart billigen Preis geliefert werden kann. Die Auswahl der bisher erschienenen Stücke bietet wohl für Jeden etwas, und in buntem Wechsel sind da die Classiker, wie Mozart, Beethoven, Bach rc. k. neben den bekannteren alten und neueren Saloncompo- sitionen, Tänzen, Märschen, Liedern rc. vertreten; neben dem Clavier und Gesang mit Claoterbeglettung sind auch die Violine, die Flöte und die Zither berücksichtigt. Bisher sind über 600 Nummern erschienen. Dieselben sind sämmtlich in der Papierhandlung «ud Buchbinderei vo« Heinrich »oll, Mar« 1, zu bab«. Eatalog gratis. 7726 Die Directiou. Gottesdienst der israelitischen ReligionSgrsellschast. Donnerstag den 19. und Freitag den 20. September: Neujahr-fest. Vorabend 6" Uhr, Donnerstag Vormittag 7 Uhr, Predigt 9 Uhr. Nachmittag« 4 Uhr, Abends 7« Uhr. Freitag Vormittag 7 Uhr, Nachmittags 615 Uhr. «ach Gießen: 7.60 Vorm. 8.64 „ 9.30 „ nach Gießer»: 9 35 Vorm- 9.50 „ 10.20 „ _ ••••••••••••oeeeeeeeeeee® An Stelle des von Krofdorf wegziehenden X Arztes, Herrn Dr. Rendtorff, habe ich mich q । hier als practischer Arzt niedergelassen. £ Mein Ausstellungs-Pavillon auf der Landwirthschaftlichen und Obstausstellung befindet sich in der Turnhalle. A. Sturmfels, Frankfurt a. M., Hkideldtertttweill-Kelterei nun Kchaumweiu-Kellkrei. Probir-Stube bei Herrn C. Kruse, Coneert- Jagdgewehre und sämmtlilhe Iagdutenfilien in großer Auswahl zu billigen Preisen. Fertige und sorgfältig geladene Jagdpatronen. Jtal. Rothwein, garautirt rein, pr. Fl. 60 Psg., bei 12 Fl. 55 Pfg. empfiehlt 3035 Louis Lind, Kirchenplatz 10. T anz-Unter richt. Theile ergebenst mit, daß am 1. October mein Cursus wieder beginnt. Ersuche höflichst, Anmeldungen in meiner Wohnung, Wetzftein- gasse Nr. 31, S. St., abgeben zu wollen. Honorar 12 Mark. Privatunterricht zu jeder Tageszeit. Hochachtend 7742 Ferd. Schmidt. Md!. SchlaWaus. Freibank. (7747 Heute und morgen: 8chmemeffeffch nicht ladenrein, pr. Pfd. 40 Pfg. flUygp* IWaih 2^tofinehmen, JM.em VUrSUd Musterzeichnen, Zuschueiden und Kleidermacheu beginnt wieder am 1. October. Montag den 23. Septbr. l. I soll das Gemeindeobst, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschen, versteigert werden. Anfang Morgens 9 Uhr am Roßweg. Holzheim, den 17. Septbr. 1895. Großh. Bürgermeisterei Holzheim. Das Leiterhaus zu Lützellinden, welches noch sehr gesundes Eichenholz hat, wird Montag den 23. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, an Ort und Stelle öffentlich auf den Abbruch verkauft. Groß-Rechtenbach, 17. Sept. 1895. 7734 Das Bürgermeister-Amt. Südanlage 5 Ricker’sche Buchhandlung, Gartenhaus, Einwohnerzahl: angenommen zu 22 400 (tncl. 1600 Mann Militär) Sterblichkeitsziffer: 4,64 o/«>. Kinder Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.-15. Jahr: Gr.ObtthtMe Eisenbahnen AuS Anlaß der Landwirthschastltchen Ausstellung werden GamStag den 81. September d. I. folgende Sonderpersonenzüge, welche auf sämmtlichm Zwischenstaltonen zur Aufnahme von Reisenden für die Fahrt nach Gieße« 1 1 GirßenkrOmnibnsgeseiischast E. iS. m. b. H. Während der Landwirthschaftlichen Ausstellung vom 19.—22. d. M. rtgelmäßigerOmnibusverkehr zwischen Bahnhof u. Ausstellung von Morgens 8 bis Abends 10 Uhr. Linie C von und nach dem Schistenberger Wald wird eingestellt. Der fahrplanmäßige Verkehr in der Stadt wird aufrecht erhalten. anhalten, abgelassen: 1) vo« AlSfeld ab AlSfeld „ Grünberg an Gießen 2) vo« Hurrge« ab Hungen „ Lich von Nachmittags 1 Uhr an, soll das Obst in den Freiherrlich von Rabenau'schen Gärten bei Alten-Buseck versteigert werden. Londorf, den 17. Septbr. 1895. Der Rentmeister: Schmidt. 7725 8 Velour, Kammgarn, Cheviots und Buxkin g Q ä Mk. 1.35 pr. Mtr. D O doppelbreit, nadelfertiff, in eolider Qualität, versenden in O □ einzelnen Metern portofrei in’s Haue Q O Tuchversandtgeschäft Oettinger&Co., Frankfurt a M. y ~ -----Muster-Auswahl umgehend franco. —— 66,6 Q Samstag Vormittag 8 Uhr, Predigt 9 Uhr, Nachmittag» 4 Uhr, Sabbathausgang 7,s Uhr. WochengottrSdlenst Morgens 5 Ubr, Abends 6 Uhr. Witterungsbericht vom 17. September. Im äußersten Norden ist daS Barometer sebr stark gefallen und liegt heute dortsclbst daS Eentrum einer ziemlich tiefen Depression, welches sich in südöstlicher Richtung ausdebm. Hoher Druck bedeckt dagegen die centralen Theile Europas, doch bat das barometrische Maximum an Intensität sowohl wie an Raum etwa« verloren. Unter seiner Herrschaft besteht meist heiteres Wetter. Die Morgentemperaturen liegen aber ziemlich lief. Witterung i Vorläufig noch unwesentliche Aenderunaen. der Herbstdüngung die Phosphorsäure in Form von Superphosphat zu verwenden, indem man glaubte, nur im ^uperphosphat finde fick die PhosphoriSure in einer genügend löslichen Form, um die Pflanzen zu befähigen, sich noch vor Winter genügend zu kräftigen. Die practische Erfahrung hat aber überall den Beweis geliefert, , daß die Anwendung guter Thomasschlacke im Herbste hierzu ebenfalls nicht nur vollständig ausreicht, daß dieselbe im Gegentbeil sogar günstigere Erfolge sichert, wie Superphosphat. Denn man weiß heute, daß sich die PhoSphorsäure in guter Thomasschlacke in cmcr für die Pflanzenwurzeln sehr aufnehmbaren Form befindet, und waS besonders wichtig ist, daß sie im Boden in dieser leicht aufnehmbaren Form verbleibt, während hinsichtlich der Löslichkeit der PhoSphorsäure im Superphosphat das Gcgentheil der Fall ist. — Herr Prof. Dr. Märcker sagt hierüber ganz richtig: Die wasierlösliche PhoSphorsäure der Superpbosphate ist im Boden einem starken Zurückgehen ausgesetzt, und dieS setzt sich in der Weise fort, daß nach einem gegebenen Zeiträume nur noch ein kleiner Theil der gegebenen PhoSphorfäure wirksam bleibt. DaS Thomasphosphatmehl zeigt dagegen diese Eigenschaft nicht, weshalb dasselbe auch überall eine bestere Nachwirkung hat wie das SuperphoSphat. Kostet aber im Superpbosphat die wirksame PhoSphorsäure mehr als in guter Thomasschlacke, so ist es angezeigt, daß sich jeder Landwirth die Frage vorlegt, welchen Phosphorsäure-Dünger er bei seinen Herbstsaaten anwenden soll, in welchem Dünger er die wlrksamePhoSphorsäure am billigsten kauft. Die Antwort kann nur lauen: Bei allen Herbstsaaten ist gute Thomasschlacke der gegebene Phosphorsäure- Dünger, indem sie nicht nur der sofort, vielmehr auch nachhaltig wirksamste, dabei bei weitem billigste Dünger ist. Wöchentliche llederstcht der T-deSMe in Gießen. 37. Woche. Vom 8. September bis 14. September 1895. auSgegeben. Gießen, den 17. September 1895. 7730__________________Gr. Direction Gr.BderheMche Lisendshnrn. Die Lieferung von 3000 Eichenschwellen und 10000 Kiefernschwellen soll vergeben werben- Angebote, mit bezüglicher Aufschrift versehen, sind bis zum 1. Octoder d I. hier einzureichen, die Beding ngen können bet unserer Magazinsoerwaltung, sowie den Stationen Grünberg, Alsfeld, Lauterbach und Hungen eingesehen, auch gegen francirte Einsendung von je 20 H pro Exemplar durch unser Secretariat bezogen werden. Gießen, den 16. September 1895. '7731 Gr. Direction. an Gießen ----- Nach Zwtschenstattonen werden Fahrkarten bet diesen Sonderzügen nicht Zur Decoraiion. Hessische Wappen, Coburger Wappen, Willkommen und Rosen rc. empfiehlt Z Wilhelm Klee, Marktstraße. Auf der vom 19. bis 22. September 1895 stattfindenden Ausstellung in Gießen sind wir mit einer reichhaltigen Collection Landwirthsckaftl. Maschinen u. Geräthe vertreten und laden zur Besichtigung derselben ein. 7562 __________Ph. Mayfarth & Co., Frankfurt a. M. Auf dem Juxplatz an der Lahn! Neu und interessant Prof. Edisons Wunderbett das gröfite Kunstwerk der Electricität ob die Staatspapiere steigen werden, wie viel Getreide in der Welt geerntet wird, rote die sociale Frage zu lösen, wie der Dalat Lama über Bismarck denkt, aber nicht — waS He ihrer Frau zum Geburtstage kaufen sollen. Citerotur und Knnft — Einen Jubiläums-Jahrgang nennt bie »SRobmu (Verlag von Rich. Bong, Berlin, h Heft 60 Pf.) mit berechtigter G-mugtbuung ihre zehnte Jabresausgabe, deren erste? Heft und vor- Itegt. Den Umschlag schmückt eine hoch ausragende weibliche Gestalt in antikem Gewände, die mit ttiumphirenbem Ausdruck eine Palme mit beiden Armen über ihrem Haupte erhebt. ES liegt eine Art stolzer Bescheidenheit in diesem einfachen Titel, der auf den bedeutsamen Abschnitt in der Entwickelung dieser vornehmsten deutschen illustrirten Wochenschrift hinweist. In zehn Jahren ist es der „Modernen Kunst" gelungen, alle Schickten der Bevölkerung für sich zu interefsiren, im wahren Sinne deö Wortes volksthü^ich zu werden und doch ohne Concesston an dem Modegeschmack dem Banner der wahren und edlen Kunst treu zu bleiben. Das erste Hest des Jubiläums-Jahrganges bietet ein schönes Zeugniß für die Anerken nuna, die das Streben der .Modernen Kunst" selbst an Allerhöchster Stelle gefunden. Das Blatt kann stolz fein aus die Ehre, den Deutschen Kaiser zu seinen künstlerischen Mitarbeitern zählen zu dürfen. Als doppelseitige Kunstbeilage bringt eS daS Bild von der Hand Kaiser Wilhelms II.: „Kampf der Panzerschiffe", das der Monarch für eine Wohlthätigkeits - Ausstellung in der Berliner Akademie der Künste gemalt hat unb besten Journal-Abbrucksrecht mit ber Genehmigung des Kaiser« ausschließlich der „Modernen Kunst" gestattet worden ist. Durch Text unb Illustration beS Blattes weht ein echt beutscher Geist, ber alle Bethätigungen nationaler Empfindung in sich aufnimmt unb bem Volke übermittelt. Verkehr, taub» unb Vottrwirlhschaft. — mit welchem PhoSphorsLirredstnger soSen wir i« diesem Herbste dünge«! Immer wieder erscheint eS nöthig, daran zu mahnen, bei der Auswahl ber anzuwendenben künstlichen Dünge mittel vorsichtig zu sein, unb nur auf Grunb sicherer Erfahrung zu laufen. Geschieht solches nicht, so liegt bie Gefahr nahe, baß ein größerer ober geringerer Theil ber gemachten Ausgaben nutzlos ist. — Obgleich hinsichtlich ber im Herbste anzuwenbenben Phosphorsäure-Dünger durchaus sichere, genaue wissenschaftliche Grundsätze gegeben sind, deren Richtigkeit durch reiche practische Erfahrungen bestätigt ist, so lohnt es sich bennodb, wiederholt die Frage zu beantworten: Welchen Phosphorsäuredünger sollen wir für die Herbstsaaten verwenden? Bisher wurde noch vielfach empfohlen, auch bei 1 Uten N Um dis l.hl tu 8eu'“'" ’“«i mS". 'S» '?=unb 4*3«^ W Mch btatisf 1*^1 ? b. " to, i« 0« tf9[b*ttiunar4k‘ d°' tat> i ^ml"ung"der^?btn>> Ä? '-«tt *’*-*::: * inbtS «°»-T^!-i,bttm,°,. ' ®Wir. 3n timtii« ■i imltt eine «<■ Dü nitjtftjt g„jl9, 1 ,“'ll|un9 h,|l“ »iga • oOOO verausgabt. Blitzableiter n die 'afferleituuM. Nulluna 181 i. 51. tommt hm aus üor^mbtn Qtgtsftwb int ich nichi, in ganz Belgien leit« an Sa«.- unb Wassnlckung lm Etklanwg nachgewiesm haben, m ,Eingesantt" behauptete anber ng bei ffnfiflufiti bet Whadltiln " nid)t befiehl, war ei uni non nehr auch auf Belgien auSju-- m gewefene ßeitoedufi möge twidnn. iU \>tx Wi %xix\\t\ Wck Inbmxoxbming dezügttch tc uch Itint amtlicht Darschtü! an dir Wassn- ober sse schenken gegen diesen Ansiblr i Lüttich schreibt, daß erM nds oorgeschritben" ist. ibleiter eines besonderm epfteri nksdirection an ihre RohrleituW itren MetaAheiie der Mr -°- würde es aber für llüger gtbalto »Wettlingen nicht /a MM >ilichtung ium er WMeiter an^MsMtMg MtMenMnindieVxMva. SJ35S‘ assäss ,„4ntl tauet nWtWjft ’ “n? fiettn Profe^l nitptuuw »s...» Eröffnung der Herbst- und Winter-Saison w jp ■r W’ ay -< w &-4»'^ A 1895 96. Wir beehren uns zur Besichtigung unserer reizenden Neuheiten ergebens! einzuladen. Ang. Montanas Nachfolger, Giessen, IO Markt IO. 7625 Special-Geschäft in Herren- und Knaben-Confection, Bahnhofstraße, Ecke Neustadt. Den Eingang sämmtlicher Neuheiten in Herren- und Knaben Harderoöe für die Herbst- und Winter-Saison ............. " Carl Frensdorf. $ Landwirthschalfl. Ausstellung. Festhalle. D Festwirth: Restaurateur W. Reinhold. Einem verehrlichen Publikum die ergebene Mittheilung, dass mir die Restauration der Festhalle übertragen wurde. Ich empfehle im Ausschank: • Münchener Augustiner-Bräu und £ Preisgekröntes Pilsener-Bräu aus der Actien-Brauerei Giessen. O Diners von 12 Uhr ab zu 1 Mk. 50 Pfg. und 2 Mk. Abendkarte mit reichhaltiger Auswahl. 7755 W 3MF* Reichhaltige exquisite Weinkarte. ~1R£ Lebende Barben, alle Sorten Lahnbackfische ru baden [7728] Tiefenweg 18. Fische und Geflügel in großer AuSwabl, empfiehlt 7753 «. ®. PUinbron. 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