189» Mittwoch ben 19. Juni » Gratisbeilage: Gießener Iamikienöläiter. Personen, die voraussichtlich nach ihrer V°rh°ir°'hnng weiter J _ , .. i x_k__»mrttpnl PTteTnCTID lli, IClHt-H en rck ib bköiibiLhka An bett. rstaud. Btt »ich. len Herrn il ng 8 Uhr. lug. Boigt, L LllldeaplLh: - Au der 5180 I Volks- % Nverth wgs- «nnahmr von Anzeigen zu der Nachmittag- für Da Mgenben Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Erledigung derselben, v. Gagern. 85.46 103.65 26.90 8860 1887 39.00 102.00 001.00 Großherzoglicheö Kreisamt Gießen, v. Gagern. des Haushalts der Schutzgebiete für bas (Stator 1894/95. Vom 9. Juni 1895. m Nr°.2Od-sR-ichs.Gef-tzblaits, ausgegeben ben 14. b. M., Däuser. Aetzgtr, stabt LZ. 5371 enthält: mit Oesterre^Ungarn 'abgeschlossenen Zollkartells. Vom Vierteljähriger Kkonnemeutspretsr 2 Mart 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Siebaction, Expedition unb Druckerei: Schutstraße Wr.7. Fernsprecher 51. Nr. 141 Zweites Blatt Der Gießener Anzeiger «rscheint täglich, mit Ausnahme beS Montags. Die Gießener Ilnmiki-ndkätler werben dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigclrgt. enthält^ro. 2234). Gesetz, betreffend die Feststellung eines zweiten Nachtrags zum Reichshaushalts-Etat für das Etat - * IWÄSi 8W ft» Nachtrags jum tzauShalts-Etat für die Schutzgebiete auf das Etatjahr 1895/96. Vom 9. Juni 1895. sNro. 2236). Gesetz, betreffend die Controls des Reichs § 30. Weiblichen Personen, welche eine Ehe eingeher^ bevor ' . h fstpnufe einer Rente gelangt sind, steht em Anspruch auf Erstattung der Hälfte der für sie geleisteten Beiträge zu, wenn die letzteren für mindestens fünf Beittagszahre entrichtet Dieser Anspruch muß binnen drei Monaten nach der Verheirathung geltend gemacht werden, iviit der Erstattung erlischt die durch das frühere Versicherung-, vrrhältniß begründete Anwartschaft. § 31. Wenn eine männliche Person für welche mindesten» sm Mf Beitragsjahre Beitrage entrichtet worden sind, verstirbt, 9‘ I(Nro. 2240). Gesetz, betreffend die Kaiserlichen Schn^ truppen sür Südwestasrika und für Kamerun. Vom Der Weg führt etwa zehn Minuten durch Wald und trifft auf die vorhin bezeichnete Kreisstraße Dauernheim» Bl^eld welcher Ort in weiteren fünf Minuten langsam $ u'nT und Mvh-im di- rPV«n ^Llich7n ®ÄenbeSUBL^^ liegt ^i^GastLhschaft Lum ^"-^d^.^S^en und ^ Viertelstunde vom Wirthshause entfernt - der Pfad ßWWUtz beutiaen Tag im Volksmunde der „Wahn- oder Olafe" Der Steinblock heißt „der welle Fraa Gestaul (Stuhl der wilden Frau). Wahrscheinlich war der Platz vor Urzeiten heilig oder eine heidnische Gerichtsstatte. Jetzt wird 9 ^Nro. 2238). Gesetz, betreffend Abänderung des Zucker- ftCUe^r662239T®efeTüber18ben Beistand bei Einziehung von Abgaben und Vollstreckung von Vermögensstrafen. Vom rfJ).19O5 102.(0 d“8 »«-***• rptti« Femllrton. hat, die wir ihm in N • lz g3 Blatt) über Ltndheim—Ronneburg u - EschUdert haben, war WidderSheim—Bingenhei Stück der fruchtbaren ihm G°legenhe t gebot«., ein ch ne- Siüü Wetterau zu sehen. Un tre geut ge ö s angenehmer, y&'S'ÄÄi» * ««» diesem Zwecke nimmt man sich ein elnMeS Siüet - OäS’ 6ä LÄ Ä FÄeuS «SB« Bie'e Ätere Mahsteine stehen an die Friedhofsmauer gelehnt, Bekanntmachung, die Erstattung von Beitragen gemäß § 30 unb 31 ' des Invalidität-- und Allersversicherungsgesetzes. _ «u, brinaen hiermit zur öffentlichen Kenntnih der Jn- tereflenten daß End laufenden Monats der Zeitpunkt em- !!L»n n.irh mit dem Anträge auf Erstattung von Beiträgen Amäß 30 und 31 des Jnvaliditäts- und Altersversiche- des Jnvalibitäts- anb Altersverstcherungs-Gefetzes lauten folgendermaße . in der Kirche selbst finden sich noch einige weitere Grabsteine. I cp-c-t- hpr ©irrhe steht das freundliche Pfarrhaus. An der vordw-stlichkn Ecke d7s Pfarr'gartens steht eiu woMha teuer alter BesestigungSthurm, der einen romantischen Eindruck ""°°B°n"Dauernheim führen zwei Wege nach dem Höh^n. ruoe welcher daS Nidda- und das Horloffthal scheidet. Der £■»• WÄSfeÄ» S welch? durchschritten oder umgangen werden kann. Eh m gehäude von Ranstadt, darauf folgen Dauern °im, dann Db« °ls° Gießen, den 14. Juni 1895. • Die Erstattung von Beiträgen gemäß § 30 und § 31 des JnvaliditätS- und ÄlterSverficherungS« i 9. 2241). Bekanntmachung, betreffend die Anzeig^ pflicht für die Schweineseuche, die Schweinepest und den Rothlauf der Schweine. Vom 12. Juni 1895. Gießen, den 17. Juni 1895. Großherzogliches KreiSamt Gießen. p v. Gagern. Amtliche- Tbeii. • Nrv. 19 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben ben 13. d.M., Gießemr Anzeiger Kmeral-Mzeiger. Amts- unb Anzeigrblatt für ben Ureis «Siesten. Alle Annonce^Bureaux beS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für ben „Gießener Anzeiger" entge^ x bevor sie in den Genuß einer Rente gelangt ist, sostader t Phnarbeit verr°ichten werden, empfehlenswerth ist, keinen hinterlassenen Wütwe oder, falls eine solche nicht h I 9 Erstattung der Beitrage zu stellen. L LU - ..,3- . . ... fünf Beitragsjahre Beiträge entrichtet rootben ftnb wrjitbt, I bevor sie in den Genuß einer Rente gelangt ist, so steht den I hinterlaffenen vaterlosen Kindern unter fünfzehn Jahren ein I Anspruch auf Erstattung der Hälfte der für die Verstorbene I .... . »WZSSNBWW ®efeb, betreffend Me »ung^n | fc, ^rsichert Siefen L & W&ÄÄS _ sicherten: _ , i Gießen, den 17. Juni 1895. k.....»waÄ** 3 EMW», b.,™. «mb., am.«. 1 _ Kttitzami Glehn» 5. daß den Hinterbliebenen aus Anlaß des.Todes des I Soweit Sie unserer Auflage vom 2. M | Versicherten auf Grund der Unfallversicherung «n 105 _ noch nicht entsprochen haben, ermner Rente nicht gewährt wird bezw. daß der ^rod mcht 8 3ie an erteb die Folge eines Betriebsunfalls gewesen ist. IN Bei Anträgen von hinterlaffenen, vaterlosen, noch nicht 15 Jahre alten Kindern einer verstorbenen, versichert gewesenen weiblichen Person: 3.' daß und"welche Kinder hinterlaffen wurden, Di-Mchw-'ift zu ”1, II 1 und UI 1 sind durch Be. (Äßiniaunaen der zuständigen Standesbeamten, der Nachweis U I 2 II 2 III 2 durch Vorlage der letzten Quittungs« karte unb der Ausrechnungsbescheini»ungen über gegangenen Quittungskarten, die Nachweise zu N, 3 5 un IN, 3—5 durch Bescheinigungen der zuständigen Burger ^Ä^atoÄ können unmitte»ar bei dem Vorstand der JnvaliditätS- und Altersoersicherungsanstalt oder bei den zuständigen Bürgermeistereien gestellt werden. Sollten die Anträge bei den Großherzoglichen Burgermeiste- ^en gestellt werden, dann haben diese die Anträge franürt L1I Qnften der Antragsteller an die Anstalt emzusend^i. 8U w-ff-n Ä besonder- daraus hin daß der Anspruch weiblicher Personen, die eine Ehe emgehen, binnen 3 Monaten nÄ Satzung S°U-nd g-macht werdm mu . und daß mit der Erstattung dte durch das frühere Verstqeruugs verhältniß begründete Anwartschaft erlischt, sodaß e- für Bekamttmachuna. Die landwirthschaftliche «ns»°lluug in Gießen vom 19. bis 2? September 1895 umfaßt di-Abthe>lungen i l. TH>-r Haltung; tbeüunaen - nut Bewohner des Großherzogthums Heffen “ äffi ÄS & s ä» Ber schäftssührenden Ausschüsse in Gießen, sowie von den der landwirthschaftlichen Provmzial- und B-z>rkS,V-r-m- unentgeltlich bezogen werden kann. Gießen, den 4. Juni 1895. Der geschäftsführende Ausschuß. WWWBWWB--MW crfcuf. ___b"Ehemaligen Klosterräuwlichkeiten zum angesehene Stellung ein- im ^abre 1711 nffiftirtp i Ausverkauf wegen Umzug! 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Der 30 jährige Krieg mit seinen Greueln schlug dem Kloster tiefe Wunden, die Kirche blieb von Verwüstung und Brand verschont und ist uns daher in ihrer Schönheit erhalten geblieben, wenn auch gegenwärtig die Vorderfront durch unschöne Wirthschafts- Wenn der Wanderer das schöne Gotteshaus angeseh hat, versäume er nicht, sich den Pavillon zu betrachten, d als Thoreinfahrt zu dem Platze vor dem ehemaligen Klost dient. Er ist im Barokstil, einfach, ohne Ueberladung g halten, stammt aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts ui Zeigt uns jenen Stil in trefflicher Form. Auch die Müh des Dorfes sei der Aufmerksamkeit des Wanderers empföhle! weil auf der Langsette des Gebäudes einige bübscl Jnschriftsteine, mit bildlichen Darstellungen versehen, eil gemauert sind. angesehene Stellung ein- im Jahre 1711 assistiere Pro Andreas Brandt bei der Krönung Kaiser Karls VI. Frankfurt a. M. unter den Aebten. betreffend M Gemeinden Bo Bei einem ffietta, >ß d>- Gemeinde W RauMano fei Hießen, Grl Sportwagen, Kasten- und Leiterwagen, Klappstühle, Kinderstühle gesetzte zu jedem Preis empfiehlt I. H Fuhr, Sonnenstr. 25. ta der Nähe das Himmelfahrt- und Frühlingsfest gefeiert. In jenem Walddistrtcte, besonders aber in demjenigen, der sich etwas nordwestlich gegen das Dörflein Le.dhecken hinzieht, gedeiht die herrlich duftende Maiblume in solcher Menge und Schönheit, wie sie Einsender nirgends int lieben, deutschen Vaterlande, das er nach mancher Richtung durchwandert hat, wieder fand. ES sind Stellen vorhanden, wo man die Mai- glöckchen buchstäblich mit der Sense abmähen könnte, wenn man sich diese Barbarei gestatten wollte. Mit riesigen Sträußen beladen, daß sie die Hände kaum zu fassen vermögen, kommen die Kindex an Sonn- und Feiertagen aus den Wäldern gezogen, ohne daß der Nachwuchs bis jetzt gelitten hätte. ES ist sehr wahrscheinlich, daß der Maiblumen- reichthum einmal ein schönes Stück Geld einträgt, wenn die Bahn Friedberg—Salzhausen—Nidda ferliggeftellt ist. Vom „Stuhl der wilden Frau", der wegen seiner Ein- fachheit und großen Unbequemlichkeit bet manchen modernen Touristen ein recht unbefriedigtes Gefühl zurücklaflen wird, führt der Weg steil abwärts nach dem nur eine halbe Stunde entfernten Städtlein Staden, dessen weißes Kirchlein mit abgestumpftem, viereckigem Thurme hell im Sonnenscheine herüberwinkt. Ein guter Sauerbrunnen, etliche alte Befestig- ungsüberrefte und das hübsche, freundliche, aber nicht mehr bewohnte Schloß der Herren von Stein verdienen beachtet zu werden. Der Weg führt weiter in einer halben Stunde zuerst über Nieder Flvrstadt, in einer weiteren halben Stunde nach Wtckstadt und von da wieder in einer halben Stunde nach Ilbenstadt, wo man sich etwas länger aufhalten muß. (Auch das Städtchen Assenheim, Sitz des Grafen von SolmS- Affenheim) verdient wegen seines Schlosses und seines hübschen hölzernen Rathhauses einen Besuch.) . kehren wir nach Ilbenstadt zurück. Im Jahre 1803, als die Franzosen das linke Rhetnufer von Deutschland wegrissen, wurde eine stattliche Anzahl kleiner, reichsunmittelbarer Fürsten und Grafen ihrer Güter und Besitzungen jenseits des Rheines beraubt. Sie wurden dadurch 3^^ Große Parthien unseres Lagers sind im Preise bedeutend herabgesetzt. Wer für 10 Mark kauft, erhält eine Bloufe nach Wahl gratis! 5291 Hamburger Cngros-Lager: KjchrnMH 11. Betreffend: 1 m Aß Sw an die ®n Unter Hi machen wir C Einsendung be' entgegen sehen Iadewarmm zu verleihen, sowie in allen Größen vorräthig bei 485e Wilh. Kohlermauu, Neustadt 15. 11 Neuen Baue II befindet sich jetzt das [4926 Ligarm-Spttial-GesW von Richard Ruchacker früher Bahnhofstraße 48. Verlag von Emil Roth in Gießen. Jührer W Laljnthak. 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Ilbenstadt ist aber so interessant und bet dem Touristenpublikum so wenig gekannt, daß wir diesmal eine Ausnahme machen und einige kurze Nachrichten hier folgen lassen wollen. Das Dorf Ilbenstadt erscheint schon zur Zeit Kaiser Ludwigs d. Fr. (814-840) in der Geschichte. Wahrscheinlich im Jahre 1122 stifteten die Grafen Otto und Gottfried von Kappenberg, zwei Brüder, in Westfalen und auch in der Wetterau begütert, das Prämenstratenser Kloster Ilbenstadt. Im 12. Jahrhundert war man sehr baulusttg- dte Prämenstratenser, denen reichliche Mittel zuflossen, besaßen tüchtige Baumeister und wetteiferten mit anderen Orden in der Errichtung großartiger Kirchenbauten. Im Jahre 1159 wurde die Kirche eingeweiht, wenn sie auch wahrscheinlich noch nicht ganz — vielleicht zunächst nur die östlichen Theile — vollendet war, sie ist im romanischen Stile gehalten. Der Grundriß zeigt die Anlage einer kreuzförmigen Pfeiler- basilica. Das Schiff wird von acht Paaren engstehender starker Pfeiler getragen, welche auf den vier Setten mit Halb- saulen besetzt sind. Zum Be bas 3. Vier ein. Wie b Tügesereigir Weise zur Ke Nachrichten b ten-Bmms engeren uti stets über b senden. Unt Vberhesie- Anzeiger" 1 Vorgänge r Mr Kennst toüb den 9 gebührende ftp® zu t Merger bu !?erthen au< Wgung x ^e Beobai ^rthschq ? den Krei vMes s* “Sn J* >°öL «in; bringen n wa Der ’S«”’1” „tä"6"*' Montag»- *** btigelegt. Snnlitiiten, von den grStzte« bis zu den kleinste« Packungen aus der Weinbrennerei von Jacob Stack Naehf. in Hanau a. JL __empfiehlt 4758 M. Krause, Kirsch-Apotheke. Moritz Gregor! & Sohn. 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Von Ilbenstadt erreicht man die Main-Weserbahn-Statione Nieder-Wöllstadt oder Bruchenbrücken in 8/t Stunden, vo wo der Tourist fast stündlich einen nach Gießen oder Fran! furt abgehenden Zug benutzen kann, je nachdem er sein Parthie auSzudehnen oder abzukürzen Lust hat. Wer not Wegfertigkeit genug besitzt und sich ordentlich auslaufen wtv kann auch von Bruchenbrücken über Fauerbach nach Friedberg ca 1 y2 Stunden, marschiren und sich die Stiftskirche daselbst ein Meisterstück der Frühgothik, anschauen. Es dürfte nidr Idd)t auf dem Lande der Fall wieder Vorkommen, daß man Bauwerke des romanischen Stils (die Jlbenftädter Abtei 1 Arche), des besten Baroksttls (den Jlbenftädter Pavillon) und i i>er Frühgothik (die Friedberger Stiftskirche) so naht 1 beieinander findet- daneben hat man ein schönes Stücklein \ deutschen Landes durchmessen, kann um billiges Geld erhalten, was zu des Leibes Nahrung und Nothdurft gehört und rechtzeitig wieder zum häuslichen Heerde zurückkehren. Quod felix, bonum, faustum, fortunatumque sit! Eiserne Gartenmöbel billig zu verkaufen. Stallung und Lagerraum per erst en Juli zu vermiethen. ö'iqq Näheres bei Architect Kvikerbeö f. , Die au8 Vorder- und Hir,ter- Haus bestehende Hofraithe L « d W f*- or«S*e unter äußerst günstigen Zahlungsbedingungen bMtg z« kaufe«. Auch würde sich das Objecr .u einer vo»theUhaft-« Eapitalanlage sehr eignen. Näheres durch I. »oe