Kutscher, kann und sehr sucht etrllung ltßm, Bahnbas- 5819 lerika. rk. ach imore. ceanfahrt b Newyork -8 Tage. I billige enheit. ch:t essen, Jter, Berstadt. 9'.ReizbärhiF jwhemfände’ fr. D|rm- "freund er.*D Itter- über Eigenart ---28g» »in. lt; .^^J>838 4N Ä oetlon» SBeft. l4;schle. Platz. mer vn. ctA.Zhn. Wch 61 wir 85.35 103.70 26.85 8850 von 1887 39.00 U 10L0L 10230 Ä5.1905 102.(0 mtb.190510L20 ntb.l9W 10550 heb. 9t 103 ti) 34ä‘/i Stuf »a -H 8110 -.-1168.35 4.15 158 97.- 2523t 185.80 140.50 141.40 94.- 86.20 965/, 253’/, 187.90 140.60 140.30 94- 85.- e-arst Dost I 8./6. 6). 1 n. :ol -st 0 .. 00 00 >60 40 00 00 146.- 155.1b 119.40 146.- 155.20 119L0 142.80 47.- 142.90 135.20 131.50 99.40 46.90 142.35 47.- 142- 135.20 130.10 99.25 46.05 61.- 14.10 LlO 25^ 25^° 4SLO 27.40 109.15 27.10 »5.90 il'.GO 109.05 I« lt 7 , 7 20 10 .15 ,1° . 7 j 444 Erstes Blatt. Mittwoch dm 18. Jmi Der Steuer Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme drS Montags. Dir Gießener MnmilienVtLtter werde» dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Meßmer Anzeig er Keneral-Ztnzeiger. 1899 Bierteljähriger Aösnnementspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Txpeditiol und Druckerei: Kch»tstr«ß-Kr.7. Fernsprecher 51. Amts- und Auzeigeblatt für den Kreis Gieren Hratisöeitage: Gießener Iamilienötätter. Deutsches Reich. Depeschen des Bure«u Alle Annoncen-Bureaux deS In« und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» folgenden Lag erfcheinenden Nummer bi» Borm. 10 Uhr. Berit», 17. Juni. Der „Post" wtrd aus Kiel gemeldet: DaS französische Geschwader wird in Kiel keine Besuche entgegennehmen. Die Absperrung wird so streng durchgesührt, daß auch dem Corresondenten des „Temps , dem bereits gestattet war, an Bord des „Hoche dem Admiral einen Besuch abzustatten, diese Erlaubniß nachträglich w eder Eine Beurlaubung von Osfizieren Schwurgericht. W. Gießen, den 18. Juni 1895. Heute verhandelte das Schwurgericht gegen den am 9. März 1867 zu Gießen geborenen Metzgergesellen Paul Plank, zuletzt in Marburg wohnhaft. Es dreht sich genau wie im gestrigen Fall um ein Verbrechen auS 2 177 des R.'Str.'G. Die Anklagebehörde vertritt Herr Staatsanwalt Zimmermann, die Vertheidigung führt Rechtsanwalt Grünewald. Sechsundzwanzig Zeugen nebst medtcintschen Sachverständigen find geladen. Die Oeffentltchkeit ist auS- geschlofien. 17. Juni. Heute Vormittag ist in dem hiesigen Hafen eine große Anzahl fremder Schiffe zu den bevorstehenden Festlichkeiten eingelaufen. Zuerst kam die portugiesische Panzer-Corvette Vasco de Gama. Sodann kam das dänische Geschwader und der niederländische Kreuzer Atjeh angedampft. Etwas später näherte sich das englische Geschwader in imposanter Stärke. Um 12 Uhr kamen die russischen und französischen Kriegsschiffe, welche geschloffen in doppelter Kiellinie fuhren. Gegen halb 2 Uhr näherten sich die italienischen Schiffe. Sämmtliche fremden Schiffe wurden mit Salutschüssen von den deutschen Schiffen und Hurrahrufen Seitens der Matrosen begrüßt. München, 17. Juni. Der Kaiser ist heute Morgen hier eingetroffen und in der preußischen Gesandtschaft ab- Kroksürst AleriS hat sich gestiegen. Er stattete zunächst dem Prinzregenten einen Großfürst Alexis ya tu b q6 worauf sämmtliche hier anwesenden Prinzen am 1 Gesandtschaftshotel vorfuhren. Um halb 11 Uhr begab sich der Kaiser an der Seite des preußischen Gesandten im offenen Zweispänner, von dem zahlreich anwesenden Publikum lebhaft begrüßt, nach der Schack'schen Gallerte, wo auch alsbald der Prinzregent eintraf. ....c Wien, 17. Juni. In dem Stande der politischen Krisis ist noch keine Besserung eingetreten. Wahrscheinlich dürfte es bereits heute oder morgen zur EabinetS-Demtsston kommen. Der Kaiser wird dieselbe aber vorläufig noch nicht annehmen, sondern den Fürsten Windischgrätz mit der Weiterführung der Geschäfte betrauen, da sich bei der Besetzung des Postens eines Ministerpräfidenten Schwierigkeiten ergeben. Budapest, 17. Juni. Da trotz aller Bemühungen ein Zuzug fremder Bäckergesellen nicht erfolgt ist, »erden heute dieBäckermetster alle Forderungen der Gehilfen bewilligen. Infolgedessen werden die Brodpreise um 10pCt. erhöht werden. , . P Toulon, 17. Juni. Der socialistische Gemeinde, rath beschloß anläßlich des Eröffnungstages des Nord-Ostsee- CanalS alle öffentlichen Gebäude zum Zeichen der Trauer Madrid/1°7? Juni. Nach einer Meldung aus Havana haben die Rebellen in Cuba mehrere spanische Gefangene gehängt und die Leichen schrecklich verstümmelt. Madrid, 17. Juni. Gestern beschloß der Ministerrath, den Marineminister zu autorisiren, in der Zeit von: zwei Monaten 20 Kanonenboote mit je 300 T°E"gehalt z kaufen. Der Minifterrath beschloß ferner, 25000 Mann nach Cuba abzusenden, unabhängig von den 10000, welche nächste Woche abgehen. Localer rrnd Provinzielles, Gießen, den 18. Juni 1895. ♦♦ Steins Garten. Das Programm, welches uns die Banda Municipale di Pratola“ aus den Abruzzen morgen Mittwoch Nachmittag in SteinS Garten vorsühren wird, ist durchaus nicht gleichlautend mit dem, welches am Abend zur Aufführung gelangt. In beiden Concerten sind Compositronen italienischer und auch deutscher Meister vertreten, und ver- weisen wir namentlich auf die Jntroduction und die Reminis- cenzen auS „Cavalleria Rusticana“, deren Compositionen bekanntlich den berühmten Landsmann der Capelle Pietro- MaScagni so rasch populär gemacht hat. Auch die große Fantasie auS „Faust" von Gounod und die Carmen- Neminiscenzen stehen auf dem Programm. ♦» Der 16. Oberheffische Feuerwehrtag fand, wie schon mitgetheilt, am Sonntag in Lollar statt. Der Vorsitzende, Verbands-Vertreter Feller-Lollar, begrüßte vor Eintritt in die Tagesordnung die Vertreter der einzelnen Wehren, sowie die Herren Regierungsrath Hechler als Vertreter der Brandverficherungskasse, Kreisamtmann Dr. Wallau als Vertreter der Provinz in Verhinderung des Herrn Provinzial- Directors. Herr Bürgermeister Geißler-Lollar nahm Namens seiner Gemeinde an den Verhandlungen Theil, denselben im Interesse der Feuerwehrsache guten ®erlauf wünschend. Aus dem vom Vorsitzenden erstatteten Bericht ist ersichtlich, daß zwar in Oberheflen in der letzten Zeit neue Feuerwehren sich bildeten, daß aber noch viel zur Förderung der Sache zu thun bleibe, die Schwierigkeiten zur Aus- breitung des freiwilligen Feuerlöschwesens glaubt Redner in dem Verhalten der Gemeindevertretungen zu erblicken, die sich vielfach weigerten, die Kosten aufzubringen. Hier muffe vor allen Dingen belehrend vorgegangen werden, an der Unterstützung der Regierungsbehörden fehle es ja nicht. Ein Antrag der Freiw. Feuerwehr Lang-GönS, den Sinn für Förderung der Feuerwehrsache durch Anerkennung event. Belohnung thatkräftiger Brandhilfe zu wecken, 1 führte zu einer anregenden Besprechung, doch wurde ein Petersburg, 17. Juni. I----- , - heute zur Theilnahme an den Festlichkeiten anläßlich der Er- I Öffnung des Nord-Ostsee-CanalS nach Kiel begeben. Berlin, 17. Juni. Der Kaiser und die Kaiserin gedenken an diesem Mittwoch Varmittags 11 Uhr aus dem Dammthorbahnhofe in Hamburg einzutreffen. Eine Deputation des Senats, an ihrer Spitze die beiden Bürgermeister Dr. Lehmann und Dr. Mönkeberg, wird die Majestäten begrüßen, welche alsdann, begleitet von den genannten Herren, in Galawagen des Senats eine Fahrt durch die Stadt nach dem Hafen unternehmen. Auf einem Theil deS Weges bilden die Truppen der Garnisonen Hamburg, Altona und Wands- . . _ beck Spalter, außerdem werden die Schüler und Schülerinnen I entzogen werden mußte. --- ----- - , Hamburger Schulen an geeigneten Punkten Ausstellung I oder Mannschaften an Land oder auf andere Schiffe fi . während der Vorbeifahrt der allerhöchsten Majestäten nehmen. I ebenfalls nicht statt. _ Zur Stunde sind jedenfalls die fremden Ge-I Berlin, 17. Juni. Der Kaiser zum Bau einer schwader sämmtlich in Kiel eingetroffen. Ihren Reigen I evangelischen C ^"nftHonXnJ bet der I 1 eröffnete bekanntlich das österreichisch-ungarische Geschwader, | ©etroße bon 48000 auö t>em J welches allen anderen fremden Flottenabtheilungen um mehrere I Generalstaatskasse bewilligt und ^nehmigt, daß di G ch w Tage bis zu einer Woche voraus in dem Festhafen anlangte. I ktrche zur Erinnerung an die Vollendung des Roro.^st, Als nächstes der fremden Geschwader kam jenes der Der- I Canals Dankeskirche genannt ^erde. einigten Staaten in Siel an. Alsdann folgten die schwedische »erlitt, 17. Juni. Der "£* « Flatille, der rumänische Kreuzer „Elisabetha" u. s. selbst- I morgen, begleitet bom Ches d°r Reich-IauM, Freiherrn verständlich sand allen sremdländischen Geschwadern und I oon Wilmow-ky und dem Rittmeister Grasen Schönborn nach Kriegsschiffen gegenüber deutscherseits die genau sestgestellte I Hamburg begeben. oeMacn Begrüßung statt. Die Arbeiten am Canal find am ver-I Berlin, 17. Juni. Nach Beendigung der gestrigen gangene« L’nabenb aus der ganzen Linie zum Abschluß ge- I Regatta in G-Ünan beiwelcherderMainzer Rüber langt, sodaß nur noch die letzte Hand an die sestliche Aus- I Verein den Kaiserpreis errang, hat fich der Kai r schmückung des CanaiS gelegt zu werden brauchte. Hoffem- I die beiden Kaiserpreise an ®or»bringen!affen'u"bbteS^‘" " Uch passiren bei der Eroffnungssahrt am Donnerstag keine I Kaiser-Mannschast zu sich besohlen. Mit herzlichen Wo fatalen Zwischenfälle mehr, wie ein solcher Zwischenfall der I beglückwünschte er die Letzteren, bie er a‘6 oor^9ll*c Vackt Kaiseradler" dadurch zustieß, daß sie bei der Canal- I schäften anerkannte, indem er hinzufügte, daß wohl das Rudern wt oon Siel nad) Brunsbüttel'bei Rendsburg auf den I im Strom ihre Kraft gestählt habe. Die Mainzernahmen Grund gerieth und stundenlang fitzen blieb. I sodann hochbeglückt den Preis au8 bett Händen des Kaisers Leipzig, 16. Juni. Eine heute von 1200 M aurern I entgegen. „ abgehalteneVersammlung hat mit allen gegen zwei Stimmen be- I Berlin, 17. Juni. Der "Localanzeiger meldet au schloffen, den vom Einigungsamte gefällten Schiedsspruch I Kiel: An Bord deS französischen Kriegs chiffeS an zu erkenn en. Der Maurerstrike kann danach als be-I „Hoche" wurde bei der Einfahrt in den Hasen die deutsche endet" betrachtet werden. Nationalhymne gespielt, während auf der' deutschen Schiffen —______________-— I die Marseillaise intomrt wurde. Der Kieler Hafen bietet I schon jetzt ein farbenprächtiges Bild. Zahlreiche fremde Nerrefte I Kriegsschiffe mit Fahnen in ihren Landessarben haben im Wolffs telegraphisches Correspondenz-Burecm. I Hafen Anker geworfen und weitere werden heute noch erwartet. umgehend anİ-u,' in welchen Orten ihres Verwaltung-. Asyls hierfelbst wurde heute Morgen ein elf-ahriger KÄkÄÄÄ I 'um ^ndesrath-bevollmächtigten b7r'"Zu7desrath-fitzung daß d^"Präsidenkde- Abgeordnetenhauses,°M Geh^Rath bom ?4 JÜni wuäe der Gesetzentwurf über die Abänderung ! v. Kd 11 er, an deu>EräfsnungSfeierUchkeiteiitarn Nord-Ostfee- ^P5ln, 17. Juni. Privatmeldungen auS der Eifel und I sondern seien lediglich aus der Initiative des Hamburger de« f»ock'walde zufolge hat der Frost in den beiden letzten I Senats hervorgegangen. und^Rheingeb^ten Ven SBH«b"er^gen^seh! Behang, daß d?d« Etsenbahn^vermattung' entgegen der Kiel 17 ^uni Die Mannschaften der Schiffe „Sachsen" I bei der Post- und Telegraphen-Verwaltung gehandhabten und « ?9. in der Wald- Praxis die noch nicht festangestellten Beamten s-s' die sranzbfischen Marine. \ Graz, 17. Juni. In Cilli wurden gestern um 12 Uhr 45 Mtn. früh mehrere leichte Erdstöße verspürt. Paris, 17. Juni. Der Minister des Auswärtigen erhielt folgende Depesche des Admirals Menard: „Wir trafen die russische Escadre bei der Ausfahrt aus dem Belt; die Schiffe tauschten Signale aus und vereinigten sich zu gemeinsamer Fahrt." Wie verlautet, ist dieses Zusammentreffen in den dänischen Gewäffern vorher verabredet worden; die zuerst Kommenden sollten die andern erwarten. Die Franzosen, die zuerst kamen, erwarteten die russischen Schiffe. Laudon, 17. Juni. In der Untersuchung des Handels- amtS, betreffend das „Elbe"-Unglück, entschied der Gerichtshof dahin, daß der Steuermann der „Crathte in erster Linie an dem Zusammenstöße Schuld trage und entzog demselben das BefähigungSzeugniß. Beschluß nicht gefaßt/ eS wurde von der Mehrheit der Redner die Ansicht vertreten, daß die freiw. Feuerwehren weder für Anerkennung noch Belohnung arbeiteten, ihr Wirken sei lediglich auf Ausübung der Menschenliebe gerichtet/ ganz außerordentliche Leistungen aber würden jedenfalls von den Behörden öffentlich anerkannt. — lieber Punkt 3 der Tagesordnung: „Wie soll daS Verhalten einer freiw. Feuerwehr auf dem Brandplatz sein, wo sie mit Pflicht- Feuerwehren gemeinschaftlich Brände bekämpfen muß", referirte der Vorsitzende. Er empfahl in jedem Falle, wo die Rivalität sich besonders bemerkbar mache, daß sich die freiw. Feuerwehren nicht in Auseinandersetzungen einlassen sollten. In der Discussion wurde besonders das Fehlen einer Dienst- Anweisung für Pflichtfeuerwehren erwähnt, andererseits aber auch darauf hingewtesen, daß sowohl der Bürgermeister wie der Vertreter des KreisamtS ausschlaggebend seien, falls Differenzen zwischen den Commandanten der freiwilligen und denjenigen der Pflichtfeuerwehr entstehen sollten. — lieber den folgenden Punkt der Tagesordnung: „Welche Erfahrungen wurden bisher mit dem die Vergütung bet Brandhtlfe betreffenden Artikel 17 des neuen Löschgesetzes gemacht?" refertrt ebenfalls Herr Feller. Derselbe bemerkte, daß der Paragraph zu Mißständen Anlaß gegeben, weil bet Brandhtlfe nach auswärts nur für eine bestimmte Anzahl von Mannschaften Vergütung gewährt würde/ ihm sei eS sympathischer, wenn keine Vergütung gewährt würde, denn eine Belohnung liege nicht im Sinne der freiw. Feuerwehren. Herr Amtmann Dr. Wallau bemerkte hierzu, daß man bei Festsetzung von Vergütungen nur die Pflichtfeuerwehren im Auge gehabt habe/ er würde eS begrüßen, wenn die Feuerwehren das, was sie vergütet erhielten, nicht unter die Mitglieder vertheilren, sondern im allgemeinen Jntereffe der Corps verwendeten (die Feuerwehr zu Nidda verwendet, wie Herr Vetzberger bemerkte, die Gelder zur Vervollständigung der Geräthe). Die letztere Art der Verwendung bezeichneten auch die folgenden Redner (Damm-Friedberg und Kurtz-Alsfeld) als ihnen sympathisch. Herr Feller erklärte schließlich, die Frage dem Großh. KreiSamt zu unterbreiten und dahin zu wirken, daß vorhandene Mängel abgestellt werden. — Punkt 5, betreffend die Verwendung von Strafgeldern für Versäumniffe bei Bränden, wurde zurückgestellt und empfohlen, denselben dem nächsten hessischen Feuerwehrtag zu unterbreiten. UebrigenS bemerkte Herr Kreisamtmann Dr. Wallau, daß die erkannten Strafgelder recht minimale Erträge ergeben. — In Betreff deS Antrags Butzbach über a) das Verhalten der Spritzen im Winter, b) die Beleuchtung des Brandplatzes wurde, nachdem die Versammlung die diesbezüglichen Vorschläge des Referenten entgegengenommen, empfohlen, durch Veröffentlichung geeigneter Mittel, welche daS Einfrieren der Spritzen verhüten und eingefrorene Spritzen rasch gebrauchsfähig machen, in den Kreisblättern den Wehren an die Hand zu gehen. Was die Beleuchtung betrifft, so wurde den Magnefiumfackeln vor den Petroleum- und Pechfackeln der Vorzug gegeben. — Der Referent über den folgenden Punkt (Herr Feller): „Welchen Werth und Bedeutung hat das Abhalten von Kreisfeuerwehrtagen für die Entwickelung des Löschwesens, insbesondere für unsere Provinz" betonte, daß namentlich durch dieselben die Bürgermeister für die Errichtung freiw. Feuerwehren erwärmt werden könnten/ es müsse etwas geschehen, denn Oberhessen sei noch weit zurück. Die folgenden Redner sprachen sich für besondere Versammlungen der Bürgermeister und Commandanten aus / es soll bei Großh. Provinzialdirection dahin gewirkt werden, daß derartige Versammlungen mindestens alle drei Jahre stattfinden. — Dem Antrag auf Aufstellung einer Statistik der hessischen Feuerwehren in Zeiträumen von je 5 zu 5 Jahren wurde zugeftimmt, desgl. dem Antrag auf Einführung einheitlicher Gradabzeichen für Befehlshaber und Führer auf dem Verordnungswege. — Heber das Verhalten der Feuerwehr bei einem Brande gegenüber electrischer Lichtleitungen gab Herr Damm-Friedberg in Berücksichtigung der zunehmenden Verwendung des electrischen Lichts einige werthvolle Winke, dabei die Gefahr hervorhebend, welche z. B. einem Schlauchführer droht, der mit einem Wasserstrahl die Leitung trifft, vor allem müßten aber Vorkehrungen getroffen werden, welche die rasche Entladung der Leitung bei einem in Brand gerathenen Gebäude ermöglichen. Die Frage wird dem Vorsitzenden zur weiteren Behandlung überwiesen. — Als Verbandsvertreter für die Provinz Ober- heffen wurden die Herren Feller-Lollar und V etzber g er- Nidda, obwohl beide von ihrer Wiederwahl abzusehen baten, einstimmig wiedergewählt. Die Versammlung übte scharfe Kritik an der Geschäftsführung des Vorsitzenden des Landesverbandes und sprach die Erwartung aus, daß die wieder- gewählten oberhessischen Verbandsvertreter gegen eine Wiederwahl des Landesvorsitzenden wirken würden. — lieber die Wehr, welche den nächsten oberhesstschen Derbandstag zu übernehmen hat, soll im nächsten Jahr abgeftimmt werden/ gemeldet hatten sich Nidda und Bad-Nauheim. — Der Vorsitzende schloß hierauf die Verhandlungen mit einem Hoch aus den Protector des Verbandes, Se. Kgl. Hoheit den Großherzog. Das hierauf abgesandte Begrüßungstelegramm wurde von Sr. Kgl. Hoheit durch ein Danktelegramm er* wiedert, welches gegen 6 Uhr auf dem Festplatz eintraf. W. Sommerfest des Kaufmännischen Vereins. Am Sonntag feierten unsere Kaufleute ihr Sommerfest im Schloß-Hotel zu Braunfels, zu welchem Zweck man von hier aus Musik mit nach dort genommen hatte. Das Wetter war überaus günstig, wenn auch gegen 5 Uhr ein schwacher Regen fiel, so ließ sich hierdurch die aus ca. 100 Personen bestehende Gesellschaft in ihrem Vergnügen nicht stören. Abends wurde tüchtig getanzt, und um 10 Uhr brach die ganze Gesellschaft in langem Zuge, die Musik an der Spitze, zur nahen Station auf, um von dort aus die Heimkehr anzutreten. t. Schützeuvereiu. Gestern Abend tagte im Schützen- hauS eine General-Versammlung des Schützen- Vereins, um darüber zu beratheu, in welcher Weise man sich beim Festzug der Turnerschaft betheiligen soll. Wir können nur so viel verrathen, daß die Versammlung beschloß, sich am Zug in glanzvoller Weise zu betheiligen. — Ferner wurden wegen deS Wormser Schießens Beschlüsse gefaßt. * * Die Wauderversammlnug des Oberhesstschen Bienenzüchter-Vereins, welche laut Beschluß der vorjährigen Versammlung in diesem Jahre in Nidda stattfinden sollte, wird in Nidda nicht abgehalten, sondern nach Meldung der „Darmft. Ztg." mit der großen landwirthschaftlichen Hauptausstellung zu Gießen verbunden werden. Um den Verein schadlos zu halten, werden demselben 1000 bis 1500 Loose der landwirthschaftlichen Ausstellung übergeben und von demselben vertrieben werden, deren Erlös theilweise zur Beschaffung von zur Verloosung bestimmten Gegenständen aus dem Bereiche der Imkerei wird verwendet werden, wie auch der entsprechende Thetl deS Reingewinns dem Verein zufallen wird. * * Selbstmord-Versuch. Gestern Abend gegen 9 Uhr fand ein Arbeiter im hiesigen Stadtwalde einen Schneidergesellen mit einer Schußwunde im Kopfe vor. Der Verletzte war bei Besinnung und vermochte den Weg zur Klinik in Begleitung eines Schutzmannes zu Fuß zurück- zulegen. Er gab an, daß er sich wegen eines unglücklichen Liebesverhältniffes habe erschießen wollen. Nach Aussage der Aerzte steckt die Revolverkugel noch im Kopfe und ist die Möglichkeit vorhanden, daß der Selbstmordcandidat am Leben erhalten bleibt. * * Zu Ohnmacht gefallen. Am Seltersweg stürzte gestern Nachmittag eine Frau ohnmächtig zusammen. Eine vorübergehende Schwester erkannte dieselbe als eine Kranke aus der Klinik, die einen Ausgang unternommen hatte und ließ sie mittelst Chaise wieder zur Klinik bringen. * * Ernannt wurden am 11. Juni die Gefangenwärter an der Zellenstrasanstalt Butzbach Heinrich Berner, Johann Heinrich Köderer und Johann Konrad zu Gefangeu- aufseheru an dieser Anstalt mit Wirkung vom 23. bezw. 24. Juni 1895 an. ♦ * Das Präsidium der „Hasfia" macht bekannt, daß im Hinblick auf die nöthig werdenden baulichen Vorarbeiten bei der Festhalle die Anmeldelisten am 20. Juni geschlossen werden. Nach diesem Termin kann für die betreffenden Veteranen auf Platzsicherung beim großen Festbankett in der Festhalle nicht mehr mit Bestimmtheit gerechnet werden. Aus 8 Bezirken haben sich allein schon 1000 Mann zum Festesten angemeldet — 37 Bezirke gehören zum Verbände. * * Erledigte Lehrerstelleu. Erledigt sind: An der Volksschule zu Darmstadt sechs mit evangel. Lehrern zu besetzende Lehrerstellen mit einem Anfangsgehalte von je 1350 Mk. Eine Lehrerstelle an der evangel. Schule zu Kastel, Kreis Mainz, mit einem AnfangSgehalt von 1200 Mk. Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kostheim, Kr. Mainz, mit einem nach dem Dienstalter fich^bemeffenden jährlichen Gehalte von 1000 bis 1500 Mk. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Langsdorf, Kr. Gießen, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organiftendienst verbunden. Dem Herrn Fürsten zu SolmS-Braunfels steht daS Präsentationsrecht zu derselben zu. * * Zu Amerika verstorbene Hessen. New-York-City: Dr. Georg C. Stiebeltng, 64 Jahre alt, aus Gedern/ Jaeob W. Windecker, 53 Jahre alt, aus Butzbach; Magdalena Sauer geb. Sachs, 63 Jahre alt, aus Alzey/ Christian Theodor Bickel, 46 Jahre alt, aus Bensheim. Crestline, O.: Philipp Bauer, 69 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. New- Athens, Jll.: Wilhelm Stahl, 64 Jahre alt, aus Griesheim. New-Orleans, La.: Margaretha Wiegand geb. Reis, 67 Jahre alt, auS Hessen-Darmstadt. Town Rhine, Wis.: John Eckelmann, 68 Jahre alt, auS Guntersblum. Trenton, N. I.: Valentin Bechtel, 71 Jahre alt, auS Worms. * * lieber amerikanische Fleischwaarea berichtet die „Deutsche Fleischerzeitung": Diese Maaren sind äußerst milde gesalzen, so daß eher von Conservieren als von Pökeln die Rede sein kann. Nun ist dem genannten Fachblatt die Mittheilung geworden, daß, um diese Fleischwaaren sicher vor dem Verderben zu schützen, die Amerikaner ein sehr sicheres, aber auch höchst gefährliches ConservierungSmittel, nämlich Arsenik, anwenden. Wenn dieses Mittel auch nur in denkbar kleinsten Dosen zur Anwendung kommt, so können die Folgen doch für Manchen verhängnißvoll werden. Mit Recht wird gewünscht, daß das Reichs - Gesundheitsamt sein Augenmerk darauf richte, mit welchen Stoffen die amerikanischen Fleischwaaren conservirt werden. - n. Großeu-Liudeu, 17. Juni. Die Berufs- und Gewerbezählung hat ergeben, daß die hiesige Gemeinde 1533 Einwohner hat, das ist im Vergleich mit der letzten Volkszählung eine Zunahme von 107 Personen. E. Echzell', 14. Juni. Gestern fand dahier eine Versammlung der Herren KreiSräthe von Friedberg und Büdingen mit ihren Bürgermeistern, deren Gemeinden von der Bahnlinie Friedb erg—Nidda durchschnitten werden, statt. Die Pläne dieser Linie sind fertig- gestellt und liegen zur Einsicht auf den Rathhäusern offen. Das Beitragsverhältniß der Gemeinde Dornassenheim, welches schwierig war, ist nun auch befriedigend geordnet. Als Rechner für die Geländeerwerbungskosten wurde auf Vorschlag des Herrn Kreisrath K lt et sch - Büdingen Herr W. Reitz von hier ernannt, welcher für seine Bemühungen eine einmalige Remuneration von 500 Mk. erhalten wird. Die übrigen Arbeiten gehen ebenfalls rasch voran, wir hoffen mit Sicherheit, daß wir die Bahn bis zum Herbste 1896 benutzen können, da das Terrain durch die Wetterau keine Bauschwierigkeiten bietet. A AuS dem Ohmthal, 14. Juni. Bei den gegenwärtig stattfindenden HeugraS-Versteigerungen ist der Preis für das Heugras fast um die Hälfte billiger wie im vorigen Jahre. Dabei gibt es mehr als das Doppelte des vor- jährigen Quantums. Gaaz besonders reichen Ertrag liefern die Feldwiesen, auf denen man sonst gewöhnlich weniger Heu als in den Grundwiesen machen konnte. Die Qualität deS Heues ist ebenfalls eine recht gute, nur dürfte das Wetter etwas beffer sein. Nachts ist essempfindlich kalt, so daß an exponirten Stellen Kartoffeln, Bohnen und Gurken thatsäch- lich erfroren sind. Diese Kälterückschläge im Juni find eine öfters wiederkehrende Erscheinung. c? Groß - Eichen (Kr. Schotten), 17. Juni. Den Bundesfesten des „Ohrn-LurndathalSänger- b u n d e S" scheint Jupiter Pluvius, der alte Festderderber, nicht besonders günstig gestimmt zu sein/ denn fast stets begleitet er sie mit seinem feuchten Segen. So auch das gestern dahier abgehaltene 5. Bundesfest. Regnerisches und dazu empfindlich kaltes Wetter beeinfluffen ein Fest stets sehr ungünstig, wie auch gestern ersichtlich. Die sehr geräumigen Wirthschafts- hallen auf dem recht hübsch hergerichteten Festplatz blieben fast zur Hälfte leer. Der Festzug, welcher der Einweihung der Fahne vorausging, zählte 13 Bundes- und andere Ge- sangvereme. In bekannter Ordnung durchzog er die festlich geputzten Ortsstraßen. Auf dem Festplatz angekommen, fand nach BegrüßungS- und Festrede die Einweihung der neuen Fahne unter den üblichen Formalitäten statt. Dann ertönten die Gesänge der einzelnen Gesangvereine, worunter manche ganz nette Leistungen boten. Hiernach kam der Tanz zu seinem Recht, von dem bei den Klängen der recht guten Capelle Köhler bald fleißig Gebrauch gemacht wurde, bis leider ein durchweichendes Regenwetter gegen 6 Uhr demselben ein zu frühes Ende bereitete. Die Vereine, denen daS böse Wetter den heiteren Muth nicht genommen, rückten zur Heimkehr ab und die Feftgäfte suchten ein schützendes Dach im Festort, da es bald durch die Leinentüchter der Wirthschaftshallen hindurchregnete. Nach dem Regen ent» wickelte sich bald wieder ein festliches Treiben auf dem Festplatz, das auch anhielt, bis der Tag graute, aber Jupiter pluvius hatte doch manchen Festgast zu Hause gebannt und manchen frühzeitig heimgeschickt. Von der Bergstraße, 16. Juni. Die Kirschenernte ist im vyllen Gange und bringt den Orten Seeheim, AlSbach und Zwingenberg hübsche Einnahmen. Das Pfund wird gegenwärtig mit 10—12 Pfg. bezahlt. Vermischter. * Frankfurt a. M., 17. Juni. Thurmeinsturz im Zoolo gischen Garten. Erschrecken Sie nicht, verehrte Leser, es ist nichts passirt, kein Unglück, aber der Zoologische Garten wird am nächsten Samstag der Schauplatz eines großartigen Sommerfestes sein — wenn es dem Himmel gefällt, bis dahin es wieder Sommer werden und nicht regnen zu lassen. Das reichhaltige Programm, an dessen Vorbereitung ein besonderer Festausschuß schon seit Wochen arbeitet, bietet Aussicht auf sehr gute Unterhaltung. Doppel-Concert zweier tüchtiger Capellen von halb 5 Uhr an bis Mitternacht, am Abend spielen sogar vier Capellen. Illumination mit Tausenden von farbigen Ballons, Gläsern und offenen Lämpchen. Ein Feuerwerk, das mit dem Bombardement der Burgruine anfängt, durch welches die Gebäude scheinbar in Brand gesetzt werden, darauf soll eine Explosion im Thurm diesen zum Einsturz bringen, wonach zur Beruhigung der geängstigten Zuschauer die ganze Burg mit ihrer Umgebung in bengalischer Beleuchtung wieder erscheinen wird. — Am Bärenzwinger gibt eS eine oberbayrische Gebirgsschänke mit Wurftelbraterei und Bockmusik / vorn im Wäldchen einen Bal champetre und für die Liebhaber schöner Sachen und Sächelchen eine Tombola, in der man kaum anders kann, als etwas Nützliches gewinnen. * Den Gipfel bet Findigkeit in der Einführung von Steuern hat wohl die Stadtgemeinde Mühlheim a. Rhein . erklommen. Dort ist ein von dem Bezirksausschuß genehmigtes Ortsstatut erlassen, das es unternimmt, für Balkone und Erker, welche in die Luftsäule über der Straße hineinragen, eine Gebühr zu erheben. Auf Grund dieses Ortsftatuts wurden die EigenthÜmer eines Hauses nach der straßenwärtS erfolgten Anbringung von zwei Balkonen und einem Erker mit einer Abgabe von 1236 Mk. belastet. Dagegen wendeten sich die EigenthÜmer nach fruchtlosem Einspruch mit der Klage. Der Bezirksausschuß zu Köln wleS sie ab / auf die Revision der Kläger sprach aber der zweite Senat des Ober- Verwaltungsgerichts unter Aufhebung der Vorentscheidung erstere von der eingeforderten Abgabe frei. * Bielefeld, 15. Juni. Der Arbeiter Wilhelm Schlottmann, der am 19. November 1894 vom Bielefelder Schwurgericht zum Tode verurtheilt wurde, weil' er Mitte Juli im Stadtpark eine ledige Frauensperson ermordete, ist heute früh durch den Scharfrichter Reindel aus Magdeburg hingerichtet worden. ♦ Breslau, 14. Juni. Am gestrigen Nachmittag um 6 Uhr fand das Mafsenbegräbniß der Opfer des Grubenunglücks von Antonienhütte statt. 17 uniformirte Belegschaften Waren auß ganz Oberschlesien mit 16 Fahnen zu der Bestattungsfeier erschienen, an der sich Gesang-, Kriegerund Turnvereine beteiligten. Fürst Hatzseldt ließ durch den Landrath von der Goltz einen prachtvollen- Kranz niederlegen. Das Begräbniß erfolgte auf Kosten deS Grubenbesitzers Grafen Henckel von Donnersmarck. Es wird mit Aufbietung aller Kräfte gearbeitet, um die noch vermißten elf Bergleute zu Tage zu fördern. * Militärische Eisenbahnen. Während die Reserven eingezogen sind, in der Zeit vom Juli bis zum 'September, wo die Ausgedienten entlassen werden, wird die Eisenbahn- brigade eine große Hebung vornehmen, bei der alle drei Regimenter betheiligt fein sollen. Die Brigade wird eine schmalspurige Feldbahn vom Schießplätze Jüterbogk nach Magdeburg bauen. Dabei kommen auch große Brückenbauteu vor, und zwar nach dem System des Hauptmanns Lübbecke von der Brigade. In Dienst werden auch 120 Feldbahnmaschinen gestellt werden, die für die Kriegsbereitschafk in den Schuppen der Versuchsabtheilung Klausdorf stehen. * Ein Landtagsfitz zwangsweise zu versteigern! Wo das ist? Natürlich in Deutschlands politisch fortgeschrittenstem Winkel, in Mecklenburg — so schreibt man der „Franks. Ztg.": Eine große Hamburger Tageszeitung brachte dieser Tage die Anzeige, daß ein genau bezeichnetes Rittergut zwangsweise zum Berkaus gelange. Schließlich, nach einer Beschreibung des Gutes, wird in der Anzeige — gibt es wohl eine schönere Empfehlung des KaufobjecteS? — gesagt: „Mit dem Besitze des Gutes ist ein Sitz in der Land es - Vertretung verbunden. Die Besteuerungsverhältnisie sind in Mecklenburg für Capitalisten besonders günstig." * Erinnerungen au Reisen, die man gemacht, Erinnerungen au angenehme Theaterabende — das sind die Thema, die an der table d’höte so oft den Unterhaltungsstoff abgeben müffen, und die in der That bester als andere geeignet sind, unter einander fremde Menschen auf einem neutralen Gesprächsgebiet zusammen zu führen. Es war deshalb auch ein glücklicher Gedanke der Liebigs Fle isch - Extract- Compagnie, diese beiden Motive für die den vornehmeren Hotels in Bade- und Gurorten zur Verfügung gestellten neuen Serien von Menukarten zu benutzen. Rom mit dem Forum, .Florenz und Palermo werden uns auf den ersten drei Karten im vollen Glanz ihrer südlichen Schönheit ge- boten, während die drei anderen Scenen uns bekannte Opern darstellen: Figaro bearbeitet sein Opfer mit dem Rasirmester, indeß im Hintergründe daS Ltebespärchen süße Worte tauscht. Der friedlich schlummernden Deedemona naht sich der eifersüchtige Mohr- den letzten Act aus Don Juan mit der Erscheinung des Gomthur behandelt das letzte Bildchen. Daß die Landschaften sowohl als die figürlichen Darstellungen mit der ganzen Feinheit und dem Reiz der Farbe auSgestattet sind, womit uns die Darbietungen der Liebig - Compagnie schon seit Langem verwöhnt haben, bedarf kaum der Erwähnung, und so werden auch diese Menukarten überall als willkommene Gabe entgegengenommen werden. — „Sttttdic Erfindungen und Erfahrungen« auf den Gebieten der practischen Technik, Elecirotechnik, der Gewerbe, Industrie, Chemie, der Land- und Hauswirthschaft rc. (21. Harllebens Verlag in Wien). Pränumerationspreis ganzjährig für 13 Hefte franco 7.50 Mark. Einzelne Hefte für 60 Pfg. in Briefmarken. — Diese gewerblich technische Zeitschrift,welche in ihrem zweiundzwanztgstm Jahrgang erfchetnt, verfolgt nur rein practische Zwecke. Die Mitarbeiter sind nur Männer der Praxis, welche am besten die wirklichen Bedürfnisse der Techniker und Industriellen zu ermesten verstehen. Die Zeitschrift, reich an Orlginalbeiträgen und constructiven Abbildungen, bietet einen vollständigen Ueberblick über alle Fortfchrttte im gewerblichen Leben. Besonders werthvoll erscheint es, daß in dieser Zeitschrift immer practifche Wege zu neuen Erwerbsarten, verbesterte Arbettsetnrtchtungen und practifche Anleitungen zur Erhöhung der Concurrenzfähigkeit gegeben werden. Dadurch empfiehlt sich dieselbe von selbst für jeden Vorwärtsstrebenden. Bei der Redaktion eiugegangene Bücher rc.: - Da« zweite Heft der -Handschrift", Blätter für wissenschaftliche Schriftkunde und Graphologie. Verlag von Leopold Voß in Hamburg. Bezugspreis vierteljährlich 2 Mk. — Die ÄHtit, Wochenfchau des öffentlichen Lebens. Herausgegeben von Karl Schneidt. Verlag von Hugo Storm, Berlin^., Gleditschstr. 35. Abonnement vierteljährlich 5 Mk. Einzelne Hefte 50 Pfg. Heft 35. — rfiobetattj*. Ein Singspiel von Otto Julius Bierbaum. Mit Titelzeichnung von Th. Th. Heine. Preis: In grünem Büttenpapierumfchlag 2 Mk., in Ltverty-Setde gebunden 4.50 Mk. Verlag der Genoffenschaft Pan, Berlin W., Schtllstraße 4. In dieser Dichtung ist der Versuch gemacht, ein feit langer Zeit nicht mehr gepflegtes lyrisch-dramattscheS Genre in künstlerisch volks- ihümlichem Sinne neu zu beleben. — Die Wahrheit. Beiträge zur Vertiefung in die Fragen und Aufgaben des Menschenlebens. Herausgeber: Ehst. Schrempf. Monatlich zwei Heste 8 . Preis vierteljährlich 1.60 Mk. Heft 41. Fr. FrommanS Verlag (E. Hauff). 10—11 4, »äse pr. St 5-8 4, «fetnette Dt. 6t 8 4. «rb'-n pr. Liter 15 4, Lüsten pr. Liter 26 4, Tauben pr. Paar X 06) bis 0,75, Hühner pr. Stück X 0,80 618 1,10, Hahn^ pr. Stück x 1,00—1.30, Enten pr. St- X 1,50-1,80, Ochseusteisch pr. Pfd 72—78 4- Kuh-u Rindfleisch pr. Md. 66-684, Schwei",fleisch pr. Md. 60-70 4, Kalbfleisch pr. Md. 60-64 4, Hammelfleisch pr. Md. 60-70 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 6,60-7,50 X, Weißfr pr Stück —.— A, Zwiebeln pr- Centnrr 9.00—10,00 X, Milch pr. Liier 16—20 4, Kirschen pr. Pfund 20—25 4- — Bremer LebenSverfichernngS-Bank. Der vorliegende Geschäftsbericht constatirt, daß das Resultat des stebmundzwanzigsten Geschäftsjahres (1894) etn zufriedenstellendes gewesen ist. Die Zahl der vorliegenden Versicherungsanträge stellte sich auf 5422 mit 13140 700 Mk. Versicherungssumme Der Versicherungsbestand der Bank erhöhte sich auf 35 401 Policen mit 60 886 508 Mk. Versicherungssumme. An fälligen Versicherungssummen wurden auü- gezahlt 490 396 Mk. Die Sterbefallauszahlungen gestalteten sich um 149 300 Mk. günstiger, als nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung zu erwarten stand An erzielten Ueberschüssen, welche als Dividende den Versicherten zuzuflteßen haben, weist die Gewinnreserve 454 817 Mk. auf. Die Prämienreserve ist im B rtchttzjahre um 1 264 224 Mk. angewachsen und bezifferte sich mit Jahresschluß auf 11181845 Mk. Der Herr Minister der öffentlichen Arbeiten in Preußen hat, um nicht nur den fämmtltchen äußeren Dienststellen und Beamten der StaatSetfenbahn-Verwaltung, fonbern auch den die Staatsetsen- bahn benutzenden oder sonst zu der Verwaltung in geschäftlicher Beziehung stehenden Personen, Werken, Anstalten, sowie Organen anderer Staats- u. s. w. Verwaltungen Gelegenheit zu geben, sich in einfachster Weise über die Zugehörigkeit der Bahnstrecken und Stationen zu den Bezirken der einzelnes Königlichen Eisenbahn- Dtrecttonen und Jnspectionen sowie über die Zuständigketlsoerhält- ntsse btr neuen Eisenbahn - Verwaltungsorgane zu unterrichten, folgende Drucksache« herausgeben lasten: a) in Placatform eingerichtete Karten der Eisenbahn - DireetionSbezirke und b) ein alphabetisches Stattonsverzeichntß. Die zu a) erwähnten Placatkarten umfassen je mehrere Etsenbahn-Directtons-Bezirke — unter farbiger Unterscheidung der Etnzelbezirke — und enthalten zugleich eine übersichtliche Aufzählung der zu ben einzelnen Betriebs-, Verkehrs- und Maschtnen-Jnspectionen gehörigen Bahnlinien, der Hauptwerkstätten und der zu den Maschinen-Jnfpecttonen gehörigen Nebenwerkstätten und find außerdem mit „Bemerkungen für den geschäftlichen Verkehr mit den Behörden und Dienststellen der Königlich Preußischen Staatseifenbahn - Verwaltung" versehen. Exemplare dieser Placatkarten werben bei allen Dienststellen, sowie auf den bedeckten Bahnsteigen, in ben Wartesälen, Vorhallen unb in anberen geeigneten Dienst- räumest ausgehangen unb können von den Fahrkarten - Ausgabe- stellm zu bem Selbstkostenpreise von 10 Pfg. für bas Stück käuflich bezogen werben. In dem alphabetischen StationSverzeichniste sind sämmtliche Stationen — auch Haltestellen unb Haltepunkte — dec Preußischen Staatsetsenbahnen unter Angabe tbrer Zugehörigkeit zu ben einzelnen Eisenbahn - Directtons- unb Jnspectionsbezirken aufgeführt unb sinb auch die oben angeführten Bemerkungen über den geschäftlichen Verkehr u. f. w enthalten. Auch von bieser Drucksache können Exemplare zum Preise von 40 Pfg. für bas Stück von ben Fahrkarten - Ausgabestellen bezogen werben. Sämmtliche Dienststellen haben auf alle bie Karten unb bas Stations-Verzetchniß betreffenden Anfragen Dritter bereitwtlligst Auskunft zu ertheilen. Verkehr, tmfc Vottrwrrthschaft. 18. Juni. Marktbericht Auf bem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr Md- X 0,80—0,90, öühneräer pr. St- 5—6 4, 2 St. 00 4, Enteneier pr. St. 6 4, Gänseeier pr- St. ____HZ! 8 S2. L iiinmiiiiiiii Thermometer: min. 4- 6° R., max. + 210 R. Hygrometer: Gewitterbilbung. am 18. Juni Mittag« 12 Uhr (Wetterhäuschen in der Sübanlage). Barometerstand. |1 Witterungsbericht vom 17. Juni. Das Barometer ist in ganz Central-Europa ^war gesunken, doch bedeckt noch immer relativ hoher Druck den größten Theil des Continenls. Derselbe hat seinen Kern über Subbayern, bem Alpen- Gebiet unb Italien. Auch ein zweites intensiveres Maximum liegt im äußersten Narben. Von bem Biscaya-See her dringt langs-m niederer Druck gegen Westsrankreich vor. Auch über der Nordsee liegt ein flaches Minimum, welches durch eine 'über Skandinavien laufende Furche geringen Druckes mit einem zweiten flachen pressionsgebiete im Osten Europas verbunden ist. In Süddeutschlond ist unter bem Einfluß bes Maximums über ben Alpen bas Wetter meist heiter. Durch bie ungehinberte Ausstrahlung ber Sonne waren Nachts die Temperaturen erheblich gesunken, nahmen jedoch im Laufe bes Tages wieber rasch zu. BoranSfichtliche Witterung r Nur vorübergehenb Aufklärung. Dann, zumal im nörblichen Bayern, wieber Zunahme der Bewölkung. Temperatur der Lahn und Lust nach Reaumur gemeffen am 18. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags Wasser 15°, Luft 17° im Schatten. Rübsamen'sche Bade- und SchwimmanstaU. Edictalladung. Die der „Lohgerberzunft" im Grundbuche der Gemarkung Lich in Folge gerichtlich bestätigten Allodi- ficationsvertrags vom 31. Juli 1851 zu freiem Eigenthum zugeschriebene sogenannte Lohmühle nebst dem hierzu gehörigen Wiesengelände, mit welchem gegen Ende des 17. Jahrhunderts die ritterschaftlichen Stifts- .häuser Kaufungen und Wetter die damalige Lohgerberzunft nach Landsiedelrecht beliehen hatten, soll von angeblichen Rechtsnachfolgern jener Zunft veräußert werden. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an genannte Immobilien erheben wollen, aufgefordert, diese so gewiß innerhalb zwei Monaten zu begründen, als sonst die Rechtsnachfolge der Verkäufer als erwiesen betrachtet rind dem Verkaufe die Bestätigung ertheilt würde. Lich, den 11. Juni 1895. Großherzogliches Amtsgericht. Süffert. 5249 Mittwoch dm 19. Juni l. I., Nachmittags 2 Uhr, Werden im Bieker'schen Saale — Neu» stabt 55 — versteigert: Möbel aller Arten, Betten, Bilder, Spiegel, 1 Oelgemälde, 20 leinene Tischdecken, 1 Kaiser büste, 1 Wasch- mangel, 1 Pianino, 3 schw. Wagen, 1 Sommerwagen u. a. m. 5359 »eitler, Gerichtsvollzieher. ObtthMche Eisenbahntli. Anstrich von Dochpoppdächern. Der Anstrich, sowie Reparatur von ca. 3000 qm Dachpappdächern im hiesigen Bahnhof soll im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Die Bedingungen sind im Bureau des Unterzeichneten, Frankfurterstraße Nr. 24, bis jum Eröffnungstermin Montag den 24. d. Mts., Nachmittags'5 Uhr, zur Einsicht offen gdegt. Zuschlagsfrist 8 Tage. 5355] Roth. Großh. Eisenbahnbauinspector. Briefmarken Geldbriefcouverts von 1873 zu verkaufen. .Näheres in der Exped- d. Bl. 5348 Sbrrhesßslhe SisenbahUk«. Die Lieferung von braunem Plüsch für Wagen, von Wachsbarchent, von brauner Naht und Plattschnur, sowie non leinen Gardinenstoff soll vergeben werden Angebote sind bis zum 23. d. M. an die unterzeichnete Dienststelle — Frank- surterftraße 20 — portofrei einzusenden. Muster und Bedingungen können bei uns eingesehen werden. 5349 Die Großh. Magazinsverwaltung. Mdt. SchliuhthMS. Freibank. [5362 Heute und morgen: Ochsenfleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 50 Pfg. Schweinefleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 45 Pfg. 6295] Stachelbeere« zum Einmachen zu verkaufen, Grünbergerstraße 31. i 5370] Stachelbeere« zum Einmachen i abzugeben. Grünbergerstratze 42. j Mermietpungen. 5360] Ostanlage 30, III: große Wohnung, 6—9 Zimmer, zu vermiethen. Näheres daselbst Parterre._____________ 5357] Bergstraße 9 Parterre, 7 Zim- mer, Veranda, Garten, in Folge Wegzugs des Herrn Prof. Dr. Reischle, auf 1. Sept. zu vermiethen. K. KleeS, Südanlage 18. 183] Ein Familienlogis, 3 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen. _____________Bahnhofstraße 61. 5350] Wohnung, 6 Zimmer mit ©arten» antheil, zu vermiethen. Näheres ________Lndwigstraße 22, II. 4957] Freundliches Logis, 3 Zimmer mit allen Bequemlichkeiten, an ruhige Leute auf 1 September zu vermiethen- Näheres «lieestraße 27 bei Frau Stadtbaumeister Stief. Aechte holländische Büttenpapiere (Handpapier) sowie Pergamente für Drucksachen in altdeutscher Manier geeignet, empfiehlt 5345 Curt v. Miinchowj Grossh. Hof- u. Universitätsbuchdrucker. ZE II । L/ 6g. Scherer & Co. Langen, Hessen. Aerz flieh empfohlen. Amtliche Analysen decken sich vollkommen mit solchen ächt franz. Cognacs. Liter-Flasche Mk. 2 — Grosse Flasche von Mk- 1.80 an. Alleinige Niederlage: 1000 Adolf Geisse, am Kreuz. Gemüse- und Obst- 2543 Conserven, Sleischextraet, Suppenwürze, Suppeneinlagen u. s. w. empfiehlt Heinrich Wallach. 2177] Eine Familienwohnung von vier Zimmern mit allem Zubehör, im 1. 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Lindenplatz 7. 5268] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. __________Bahnhofstraße 62, in 5352] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. __Bahnhofstraße 56. 5346] Zimmer und Lagerräume zu vermiethen. Neustadt 11. Zoologischer Garten zu Frankfurt a. M. Samstag den 22. Juni 1895: Grosses Sommerfest. Nachmittags und Abends: Doppel - Concert ausgeführt von der Musik des 1. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 81, unter Leitung des Herrn Musikdir. A. Kalkbreuner, und der verstärkten Gartencapelle, unter Leitung des Herrn Capellmeister Louis Keiper. Abends: Grosse Illumination des Gartens durch viele Tausende Beleuchtungskörper. 4 Musik-Capellen. _____ Feuerwerks - Bombardement *"W£ der Burgruine und des Aussichtsthurms. In Brand - Setzung der Gebäude. Explosion und Einsturz des Thurmes. Wiedererstehung desselben bei —Bengalischer Beleuchtung. . -.......— Vor dem Bärenzwinger: Oberbayerische Bierschäuke und Würstelbraterei mit Bockmusik. Reich ausgestattete Tombola mit 500 schönen Gewinnen und süns werthvollen Prämien. Von 101/2 Uhr an Tanz im Freien, später im Saal. Das Abonnement ist an diesem Tage aufgehoben. Eintrittspreis 1 Mark, Kinder 50 Pfg. Im Vorverkauf bis Freitag, 21. Juni, Abends 75 Psg. bei den Herren G. M. Holz, Schillerplatz 2, Katharinenpforte 9, Zell 6, Opernplatz 2, Vilbelerstraße 4, Wilh. Fuchs, Zeil 9, Firma Lina Schott, Theaterplatz 10, im Universal-Reise-Büreau (I. Schotteu- sels St Cie.), Kaiserftraße 17, und im Uhrthürmchen, am Bocken- heimer Thor, sowie an der Gartenkasse.__________________________________ Adler ■ Fahrräder von Heinrich Kleyer in Frankfurt a. M., gediegenstes deutsches Fabrikat, liefert sehr preiswerth 4754 H. Krast, Mechaniker, Neuenweg 46, eigene Reparaturwerkstätte. Suppenwürze ift MM b°- I, Xalkboi, Westanlaqe. tbäs.xs* 65 merben ,u465pfenn*g und d'-i-^n oiciiis uancn ä M 1.10 zu 70 Pfennig mit Maggi's Suppenwürze nachgefüllt. 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Bolbeding, Homöopath. Arzt in Düsseldorf, «SrrigSallee 6, und stellte mich dieser Herr binnen 3 Wochen wieder her, so daß bis jetzt kein Rückfall eintrat und ich meinem Berufe wieder ungestört nachgehen kann, wofür ich demselben meinen Dank ausspreche. Meine Mutter litt an heftiger Augen- Entzündung (Thronen, Giern und unerträgliche Schmerzen). Herr Dr. med. Volbeding heilte sie davon durch nur einmalige Konsultation binnen 3 Wochen, was vorher kein Arzt zu Stande brachte. Auch hierfür Herrn Doctor besten Dank. Neheim-Hüsten, Reg.-Bez. Arnsberg. 4255 Heinrich Voß, Klempner. Rentengüter. Für mein Rentengüter - Anfied- lungS-Bnrean, welches sich damit beschäftigt, strebsamen und unbescholtenen Landwirthen, Vorarbeitern, Handwerkern K auch bei geringen Mitteln ein eigenes Grundstück und sichere RahrnngSstelle im Osten kostenlos zu vermitteln, suche ich unter soliden Bedingungen geeignete Vertreter, die mit den betreffenden Kreisen engere Fühlung haben. 5266 Louis Krouheim in Samotschin (Posen). 5227] Ans daS Comptoir einer grossen Fabrik am Rhein wird ein jüngerer Commis (Christ) anS guter Wamilie zum sofortigen Eintritt gesucht. — Gprachkenrrtniffe, gute Zeugnisse und gute Empfehlungen Bedingung. Bewerbungen unter Beifügung von LebenSlauf, Zengnitz • AvfMriften und Aufgabe von Referenzen nimmt die Annoneen • «rpdition von Baasen stein & Vogler, A.-G., iu Frankfurt a. M., unter Chiffre A. E. 981 entgegen.____________ Um Jrrthum zu vermeide», theile ich ergebeuft mit, daß ich vor wie nach bei Sterbefällen die Commissionen besorge und als Marschall bei Beerdigungen sungire. Friedrich Berg, 4896 Kaplaneigasse 11. FkchtmbM Gjchu-Mr. Sonntag, den 23. Juni, Nachmittags 3 Uhr, in den Anlagen der Pulvermühle“ Gkoßks Sonmirrfcll und Volksbelustigung jeder Art verbunden mit Abends 3W GROSSEM *WE Brillant - Wasterfeuerwerk auf der Lahn. ohne Charge 10 Pfg. 5279 Wieseck, 18. Juni 1895. 5366 KL •~co mit Heute Dienstag Abend: Speisenfolge mit Tim C u 11 o. a Couvert 90 Pfennig. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem uns betroffenen Verluste sagt innigsten Dank Familie Döriuger. 5354] Perfecte Taillen- und Rockarbeiterin, sowie eine Maschinennäherin sofort gesucht. Soeihestraste 40, pari. Samstag, den 22. Juni, Abends 7 Uhr, Vorfeier bestehend in Concert und Volksbelustigung. Eintrittspreis an jedem Tage pro Person 20 Pfg. 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Tüchtige Arbeiter ß finden dauernde Beschäftigung in mehren Steinbrüchen bei Großen- Linden. Pari Haas jr, Cin Pferdeknecht sofort gesucht bei 5338 Maurermeister LangSdorf» 4969] Einen Lehrling sucht JnvnS Benner, Schuhmachermeister. 5367] Schlofferlehrling gesucht. __Hammstratzel. Stellensuchende jeden Berufs plactrt schnell Beuter’s Bnreau, Mittwoch den 19. Ium: zwei große Concerte ausgeführt von der 53 Manu starken, zum 1. Mal auf -er Kuustreife iv Deutfchlaud befindliche» Banda Municipale di Pratola. I. Concert Anfang 4 Uhr. II. Concert Anfang 8 Uhr. fffittfriff♦ JlN Vorverkauf bei den Herren Ang. Voigt, . Seltersweg, und Friseur Gerhardt, Liadeuplatz: Familienbillets (4 Personen) 3 Mk., Einzelbillets a 1 Mk. — Au der Kasse: 1 Mk. 20 Pfg. 5180 KrWmlo Wirt. Sonntag den 23. und Montag den 24. d. M. feiert der Krieger-Verein sein Wjiihriges Stiftungsfest im Garten des Gastmrths Adam Ziegler. PROGRAMM: 1. Samstag den 22.: Grosser Zapfenstreich. 2. Sonntag den 23.: Tagreveille. 3. Von 12 Uhr ab: Empfang der fremden Ver* A > eine. 4. Um 2V2 Uhr: Zug durch den Festort. 5. Festrede. 6. Von 4 Uhr ab: Concert, Tanz und Volksbelustigung. 7. Abends 9 Uhr: Feuerwerk. 5343 Der Vorstand. Conrsbericht von J. Kurz & Co., Giessen, Kahllhofstratzt 63. Frankfurter Börse vom 17. Juni 1895. 3Vt% Deutsche Reichs*«!. 30/0 Preutz. EonsolS 8Vs°/o Gr. Hessische Obl. 4o/o Stobt Darmstadt v. 1891. 4Q/0 , WormS unk. b. 1901 104.00 99.85 104.00 104.60 105.40 4V6°/o Oesterr. Silberrente 4% Ung. Gold-Rente 3% Portugiesen 6% Mexikaner 4°/q Monopol-Griechen von 1887 85.46- 103.65 26.90 88.60 39 00 30/0 Oesterr. Staatsbahn v. 1885 91.80 4»/0 Eismb. Renteub. Obl. 102 00 30/0 Jtal. staatSgar. Sisenb.! 54.30 5o/o BuderuS Obl. 000.00 3Vi% Frankfurter Hyp. Bk. 101.60 3Vi% Frkf. Hyp. Cred. V. 101.20 40/0 DeutscheGrdschLSmnkch.1904 105.00 3«/e°/o dto. 101.20 3Vs°/oH»mbrgr.Hyp.Bk.unk.b.l905 102.60 3Vi o/oPreuß. Hyp. A. Bk. unk.b.1905 101.50 4o/o Pomm.Hyp.A.Bk.unkch.1904 105.50 4Vi°/o Franks. Landw. Cred. Bk. 103 40 Darmst. Bk^Actie» 20 Franken-St. Engi. Sovereign- Dollars tn Gold Adondeourser 159.001 Oesterr. Credtt-Actten Brief 16.22 20.42 4.20 Geldsorten Geld 16.18 I Franz. Banknoten 20.38 Oesterr. dto. 4.16 l Americ. 341.'/, Brief Geld 81 05 168 30 4.15 Fahrpreis 10 Pfg. Bon und nach dem Bahnhof. Fahrpreis 10 Pfg. 6 Uhr Morgens. Omnibus-Verbindung 10 Uhr Abend«, von und nach dem Schiffenberger Wald Sonn- und Feiertags Nachm. 2« alle 20 Mtn. ( Fahrpreis Werktags Nachm. 3 und 3« 1 20 Pfg. An Wochentagen Fahrkartenvorverkauf bei A. äi G. Wallenfels (Telephon 46). WAaettaB« U. — ttzntf an* Nr qprnLhl'htz« sah SMetön»ftsrri 4 Gchehb») to -Sbch». Ire Heutige Dummer nrnfaht 0 Seiten.