1893 Dienstag den IS. Februar Erstes Blatt Nr. 42 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis <6ieszen Gratisbeilage: Gießener Kamikienßkätter. ML UMN iowlt 48. Lanahmr von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgmden Tag erscheiumden Nummer bis Barm. 10 Uhr. »sseg, k»fc. neh)» rrfitzC. jiücait*» ren'ä 40 Pfg.. ffc »en Hrrrcii D Helf KIrstg, StllttSvkz Nrumbäue, zuhrk» 5 Pfg. M R. ab, Mittag;m g genommen werJa a Vorstand eibNich er Vorstand. deS CongostaateS. Als Gründe der vorzeitigen Annec- tirung wird die Nothwendigkeit, dem Congostaat eine feste innere Organisation zu geben und die begonnenen Eisenbahnbauten zu vollenden, angeführt. WB. Berlin. 18. Februar. Der Kaiser empfing heut« Dormittag die Deputation deS Bundes der Landwirthe. Der Audienz wohnten bei der Chef des CivilcabinetS, der Land» wirthschaftSminister und der Minister deS Innern. △ Mainz, 18. Februar. In der hiesigen „Stadt- Halle" brach heute Morgen Feuer aus. Dasielbe zerstörte einen Thetl der Carnevalödecoration und der Decke. 40 Pfg. bei Hem Serrenfarten 1 Ak, / 1371 Sodann soll folgender Absatz angefügt werden: „Hat der Thäter in der Absicht gehandelt, auf den gewaltsamen Umsturz der bestehenden Staatsordnung hinzuwirken oder darauf gerichtete Bestrebungen zu fördern, so tritt Zuchthausstrafe bis zu fünf Jahren ein; auch kann auf Zulässigkeit von Polizeiaufsicht erkannt werden." Abg. Spahn (Ctr.) erklärt, für das Centrum sei der neu vorgeschlagene Absatz unannehmbar. Abg. Dr. Barth (frs. Bgg) constatirt, daß der Paragraph in der Fasiung der Regierungsvorlage zu den ungeheuerlichsten Consequenzen führen müsie. Absatz 2 müsse abgelehnt werden. Staatssecretär Nteberding beklagt die Stellungnahme deS Centrums, die einer großen und ernsten politischen Partei nicht entspreche. Die Regierung müsie mit der Thatsache rechnen, daß im Verfolg der politischen und social-wirthschaft- lichen Entwickelung sich eine innere Revolution vollziehe, die zum gewaltsamen Ausbruch führen könne. Abg. Munckel (frs. Voiksp.) bezeichnet es als unerhört, eine bloße ungehörige Sprache mit Zuchthaus zu bestrafen. Abg. Zimmermann (Antis.) führt aus, die bestehende Gesetzgebung reiche völlig aus. sie müsse nur, wie im Königreich Sachsen, gegen die Socialdemokratie richtig und entsprechend auch im Reiche angewendet werden. Die wettere Berathung wurde sodann auf Mittwoch vertagt. Bremen, 16. Februar. Mit den hier gesammelten 119000 Mk. sind für die Hinterbliebenen der mit der „Elbe" Verunglückten ca. 260000 Mk. eingegangen; es ist aber noch mehr dringend Wünschenswerth. Metz, 16. Februar. Infolge von Schneewehen sind große Verkehrs st örungen, namentlich auf,den französischen Grenzbahnen und der Strecke Basel-Ostende eingetreten. Der Großherzog von Luxemburg war aus der Heimreise letzte Nacht zu sechsstündigem Aufenthalt auf der Strecke Mvrchtngen- Remilly'Metz genöthigt. CkrHiä^rigec Avouncmetttsvrcis: 2 Mart 20 Pfg. mit BriNgkrloisN. Durch bie Pop bezogen 2 Mark 50 Pfg. ÄeboctioM, krptditto» und Druckerei: Kchutflrahe Ar.7. Fernsprecher 51. Deutscher Reich. Berlin, 16. Februar. In der RetchStags-Commission für die Umsturzvorlage begann heute die Berathung deS von der Regierung beantragten § 126 des Strafgesetzbuches. Gegenwärtig hat der Paragraph folgende Fasiung: „Wer durch Androhung eines gemeingefährlichen Verbrechens den öffentlichen Frieden stört, wird mit Gefängniß bis zu einem Jahre bestraft." Zu der vorgelegten Novelle ist zunächst beantragt, das Wort „gemeingefährlichen" zu streichen. tocafc* unb ^provinzieller. Sieben, den 18. Februar 1895. *» Empfang. Se. Königliche Hoheit der G r o ß h e r z o g empfingen am 16. Februar u. A. den Pfarrer M u h l von Dodenhausen bet Ulrichstein; zum Vortrag den Staatsminister Finger, den Cabinetsrath Römheld. ** Ruhestaudsversehung. Se. Königliche Hoheit der G r o ß ° Herzog haben Allergnädigst geruht, den Vortragenden Rath bei dem Ministerium des Innern und der Justiz, Abtheilung für Schulangelegenheiten, Geheimen Oberschulrath Friedrich Greim, auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen und vorzüglichen Dienste, mit Wirkung vom 1. April d. I. an, in den Ruhestand zu versetzen und demselben das Comthurkreuz zweiter Klasie des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen. •* Ernennung. Se. Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den Dtrector der höheren Mädchenschule — Victoriaschule — zu Darmstadt, Dr. Heinrich Eisenhuth zum vortragenden Rath bet dem Mintstertum des Innern und der Justiz, Abtheilung für Schulangelegenheiten, unter Verleihung des Amtstitels „Oberschulrath", mit Wirkung vom 8. April d. I. an, zu ernennen. *♦ Sitzung des KreisausschuffeS. Am verflossenen Sams- tag fand eine öffentliche Sitzung des Kreisausschusses statt, in welcher über zwei Gesuche zum Betriebe von Schauk- wirthschaften verhandelt wurde. Die C. Dräbing Wittwe dahier will die in der Klinikstraße Nr. 2 bestehende Schank- wtrthschaft weiterbetreiben und har sich in der öffentlichen KreiSausschußsitzung von dem Rechtsanwalt Grünewald dahier vertreten lassen. Nachdem mehrere Zeugen vernommen worden waren und der Vertreter der Gesuchstellerin seine Anträge vorgebracht und ausführlich begründet hatte, wurde der Frau Dräbing Wittwe die Erlaubniß zum Weiterbetriebe der betreffenden Schankwirthschaft ertheilt. — Wilhelm Meyer zu Gießen, vertreten durch Rechtsanwalt Jost dahier, suchte Ende vorigen Jahres darum nach, in dem Hanfe Neustadt 1 neben seinem Ladengeschäft auch Wein, Bier und Branrnwein auszuschänken. Das Gesuch wurde im De- cember v. I. vom KreisauSschuß abgewiesen, weil ein Be- dürfntß zum Ausschank von Branntwein nicht vorlag und auch das Local an sich nicht ganz geeignet und polizeilich schwer zu controliren sei. Der Vertreter des Gesuchstellers erklärte in der Verhandlung, daß W. Meyer daS Gesuch um Branntweinverzapf zurückziehe und nur Wein, Bier und Obstwein ausschänken wolle, und suchte zu erläutern und zu begründen, daß das Local allen Anforderungen entspreche. Der Kreisausschuß beschloß hierauf, dem Antrag entsprechend, die nachgesuchte Concession zu ertheilen. ** Knustverein. Die permanente Kunstausstellung im ThurmhauS am Brand hat sich anhaltend eines lebhaften Besuches zu erfreuen, und die aufltegende Liste der neu ein» getretenen Mitglieder gibt weiteres Zeugniß dafür, daß der Kunftveretn Anklang findet mit seinem Bemühen, eine seither recht fühlbare Lücke im geistigen Leben unserer Stadt auS- zusüllen. — Die gegenwärtige Ausstellung, welche uns voraussichtlich noch im Laufe dieser Woche verlaffen soll, weist neben Recht Gutem und Gutem erstmals auch einige Stücke auf, denen wir dieses Prädikat nicht zuerkennen möchten, welche aber darum für Bildung und Prüfung des künstlerischen Geschmacks keineswegs ohne Werth sind: gibt es ja doch im Genuß und Verständniß der Kunst keinen besseren Lehrmeister als den Vergleich. — „Alte Bekannte" zeigt uns ein größeres Genrebild von Carl von Scholten (Berlin) in der halb ehrfurchtsvollen, halb schalkhaften Begrüßung, welche drei Stromer auf der Landstraße dem preußischen Gendarmen zu Theil werden lassen; von dem seinen Humor und der sorgfältigen Behandlung dieses Bildes sticht grell ab ein Farbenscherz von Heilig (Karlsruhe) mit dem Titel „Gnomen- leiben" und der etwas unwahrscheinlichen Preisangabe von 500 Mk. — Eine „Ftschhalle in Amsterdam" von Hans Her- mann (Berlin) zeigt eine meisterhafte Behandlung und nicket. Md aiißtt I« Id Bekanntmachung, betreffend Feldbereinigung in der Gemarkung Ruttershausen. In der Zeit vom 21. dss. Mts. bis 7. März 1895 liegen 1) Die Zutheilungskarten, 1 Band Vesitzstandsverzeichniß, 1 Band Gütergeschosse und deren Zusammenstellung auf dem Amtszimmer der Großherzogl. Bürgermeisterei Ruttershausen zur Einsicht der Betheiligten offen. Termin zur Entgegennahme von Reclamationen gegen die Besitzstandsaufnahme, welche schriftlich einzureichen sind, wird auf Freitag den 8. März er. von Vormittags 10^2 bis 11% Uhr in dem Rathhause zu Ruttershausen anberaumt. Indem ich die Betheiligten hierzu einlade, bemerke ich, daß in dem Termine Nichterscheinende mit Hinwendungen ausgeschlossen sind. Hieran anschließend wird von Vormittags 11% Uhr bis 12V2 Uhr Termin zur Entgegennahme der Wünsche bezlglich der Zutheilung der neuen Grundstücke des I. Feldes mbr. Gemarkung anberaumt. Die Wünsche sind schriftlich einzureichen, müssen Flur und Nummer der zusammenzulegenden Grundstücke enthalten und vom Eigenthümer unterschrieben sein. Ausdrücklich hervorgehoben wird, daß diejenigen Wünsche in erster Linie Berücksichtigung finden, welche auch ein that- sächliches Zusammenlegen der Grundstücke eines Besitzers bezwecken. Gießen, den 16. Februar 1895. Der Vollzugs-Commisiär Dr. Wallau, Großherzoglicher Kreis-Amtmann. Alle Annoncen-Bureaux btS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. WBäue, Ä «w <8, ??°r e«; W 1 Mk. . . 120t teriuin. ntateln* uret, einuse. ane und ie“, da M * * *' Der tzteßener Anzeiger erscheint täglich, wM Ausnahme deS Montag». Die Gießener ^«mitten b kälter werden dem Anzeiger wSchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Kenerat-Anzeiger. Arrslarrd. Wien, 16. Februar. Die Einfuhr von Rindvieh nach Oesterreich aus folgenden Gebieten ist bis auf Weiteres unbedingt verboten worden: auS den Regierungsbezirken Magdeburg, Merseburg, Hildesheim und Posen, aus den KreiShauptrnannschaften Leipzig und Zwickau und aus dem Herzogthum Anhalt. Diese Verbote treten an Stelle des Ministerialverbotes vom 11. Januar d. I. Budapest, 16. Februar. Aus verschiedenen Landestheilen werden starke Schneefälle gemeldet. Der Eisenbahnverkehr ist auf mehreren weiteren Linien eingestellt ober äußerst erschwert. In Temesvar ist der Schneefall ein derartiger, daß die Nachbargemeinden von der Stadt gänzlich abgeschlossen sind. Arco, 16. Februar. Das Befinden des Erzherzogs Albrecht, welches in voriger Nacht recht befriedigend war, hat sich heute Vormittag wieder wesentlich verschlechtert. Lugano, 16. Februar. Aus Befehl des BundesrathS verhaftete heute die Polizei die italienischen Anarchisten Bacini, Bianchi und Majoccho. Dieselben werden ebenso tote der schon früher wegen einer Contravention gegen das Alkoholmonopol verhaftete Anarchist Bossa ausgewiesen. Fünf weitere Anarchisten werden noch gesucht. Loudon, 16. Februar. Nach einer bei Lloyds eingegangenen Depesche auS Deal wurden dort gestern Abend am Strande 46 gestempelte, an Adressen in Newyork und Umgegend gerichtete Briefe aufgefunden. Dieselben find nicht im Geringsten beschädigt und wurden der Postbehörde Übergeben. Kurz darauf wurde dortselbst auch ein mit „Elbe gezeichneter Rettungsgürtel anS Land gespült. Petersburg, 16. Februar. Heute Morgen traf hier die außerordentliche chinesische Gesandtschaft ein und wurde ans dem Bahnhofe von dem Personal der hiesigen chinesischen Gesandtschaft, sowie dem Vertreter deS Hofes und deS Ministeriums des Innern empfangen. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 17. Februar. Das Befinden deS Kaisers hat sich so gebessert, daß derselbe heute das Bett verlassen konnte. Berlin, 17. Februar. Die königliche Akademie der Künste hat den Fürste'n Bismarck zum Ehrenmitglied gewählt. Rom, 17. Februar. Das nächste Consiftorium soll in der zweiten Hälfte des Monats März stattfinden, ein weiteres wird in der ersten Hälfte deS Junt abgehalten werden, im ersten sollen neue Bischöfe, im zweiten neue Cardinale und Nuntien ernannt werden. Brüssel, 17, Februar. Die Blätter veröffentlichen heute die Begründung deS Gesetzes, betreffend die Uebernahme Amtlicher Theil. Gießen, den 16. Februar 1895. Star.: Die Vertilgung der Raupennester. DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien bezw. Loeal- polizeibeamten des Kreises. Wir beauftragen Sie, in Ihren Gemeinden unter Hinweis auf § 368 pos. 2 des Reichsstrafgesetzbuchs, Art. 80 des Feldstrafgesetzes zur Vertilgung der Raupennester an Bäumen, Sträuchern und Hecken unter dem Bemerken öffentlich aufzufordern, daß gegen Diejenigen, welche dieser Aufforderung nicht längstens bis zum 1. April l. I. entsprochen haben werden, auf Grund der genannten Gesetzesstellen Anzeige erhoben, sowie daß die Vertilgung auf Kosten der Säumigen angeordnet werden würde. Wir erwarten, daß Sie die Feldschützen bei Erfüllung ihrer Obliegenheiten in dieser Beziehung überwachen und die bezüglich der säumigen Baumbesitzer auzuordnende Reinigung alsbald nach Ablauf des Termins anordnen, so daß die Säuberung bis zum 15. April überall vollständig auSgesührt ist. Außerdem ist gegen die Säumigen Anzeige zur Feldrüge nach § 368 pos. des Strafgesetzbuchs zu erheben. Auf den der Gemeinde gehörigen Grundstücken wollen Sie die Säuberung von den Raupennestern auf Gemeindekosten alsbald veranlassen. Wenn hiernach auch jeder Baumbesitzer selbst zur Vertilgung der Raupennester verpflichtet erscheint und dieselbe gegen ihn erzwungen werden kann, so empfiehlt es sich doch viel mehr, wie es in manchen Gemeinden Üblich ist, daß die Gemeinde die Vertilgung in die Hand nimmt. In den be- tteffenden Gemeinden, welche diesen Weg eingeschlagen haben, werden taugliche Personen bestellt, welche auf Kosten der Gemeinde und unter Aussicht des Ortsvorstandes die Säuberung der Bäume vornehmen, wodurch eine bedeutend größere Garantie für eine gründliche Reinigung geboten wird. Wir können Ihnen dieses Verfahren nur empfehlen. Ihrem Berichte, daß in Gemäßheit vorstehender Ver- sügung die Vertilgung der Raupennefter erfolgt ist, sehen wir bis zum 15. April d. I. entgegen. v. (Sagern. Gliederung des eigentlich etwas einförmigen Stoffe» und bildet in ihrer zarten Farbengebung und luftigen Perspective der langen Halle einen doppelt wohlthuenden Gegensatz zu ' den harren Tönen und steifen Formen eine» daneben Hangenden : „Stilllebens" von Bictorine Wolf (Dresden). Auch der Vergleich de» Letzteren mit dem Stillleben von H. Rinck (Weimar) bestätigt diese» Unheil. — Da» Master und seine Wiedergabe sind in der gegenwärtigen Ausstellung in den verschiedensten Varianten vertreten: dem „Kieler Hafen" von Arp (Kiel) und seinen etwa» gewagten Tinten ziehen wir unstreitig den „Mondaufgang" und die „Marine" von Petersen.Flensburg (Düffeldorf) vor. Auch unsere ' Binnenwäffer find mehrfach vertreten durch liebenswürdige Bodenseebildchen von Rettich (München- und ein größeres Bild von Dillmann (Berlin) „Am Rhein bei Constanz", welches anmuthig und wahr das durchsichtige Blaugrün des jungen Rheins wiedergibt. — Welcher Eontrast von da zu den fast schmutzig trüben Tönen einer „Abendftimmung an der Trave"; wenn das Bild auch, von e«em weiteren Standpunkt aus betrachtet, etwas wahrscheinlicher wirkt, so ist doch der Geschmack Ihres Referenten noch altmodisch genug, solcher „Wahrheit" die freundlicheren Farben vorzuziehen in M. von RaejkoS (Weimar) „Stillem Weiher am Hay" oder in einer „Landschaft auS Dachau" von Gertrude Staats (Berlin) oder in der „Abendruhe" von Hardt (Düffeldorf.) Daneben kann uns auch der „Abend am Kanal" von Karl Piep ho (Stuttgart) wieder nicht entzücken. Sehr gute Sachen haben gesandt die Geschwister Lobedan aus Berlin: dem großen „Flieder" von Clara Lobedan gebührt un» । streitig der Preis unter den ausgestellten Blumenstücken - auch Emma LobedanS Aquarell „Dom zu Würzburg" ist eine für eine Dame doppelt lobentwerthe Leistung auf dem Gebiete der Architecturmalerei, wenn schon die eine oder j andere Linie der schwierigen Innenperspective nicht ganz richtig conftruirt scheint. Auch HeffenS Malerei ist gut vertreten : ein „Flieder" von Emmy Dingeldein läßt uns wünschen, bald weiteren Proben des Talentes unserer Gießener Künstlerin in der Ausstellung zu begegnen- neben wetteren Studien von Otto Fritz (Gießen) finden wir HernMn Diez (jetzt in Mainz) wieder mit einer gut gemalten Pariser „Blumenverkäuferin". Neu hinzugekommen sind Bilder verschiedenen Genres von Richard Hölscher (Darmstadt), unter welchen wir dem dunkel gehaltenen „Porträt" und dem kleinen Aquarell den Vorzug geben möchten. Auch die Federzeichnung ist vertreten durch zwei, etwas mühsam gearbeitete, im Ganzen aber doch wirksame Landschaften von Jeanna Bauck (München.) * * Pr. Buff-Coucert. Zu dem am Sonntag im Clubsaal abgehaltenen Concertdes Herrn Carl Buff-Gießen hatte sich eine sehr zahlreiche Zuhörerschaft eingefunden. Hatte schon der Umstand, daß Herr Buff ein geborener Gießener ist, ein erhöhtes Interesse für das Unternehmen erweckt, so ließ die Thatsache, daß kein Geringerer als der Großherzogliche Hoscapellmeister Dr. Eduard Lassen aus Weimar, einer der bedeutendsten Liedercomponisten der Gegenwart, die Clavierbegleitung übernommen hatte, noch viel mehr darauf schließen, daß uns ein hoher Kunstgenuß geboten werden würde. Außerdem wirkte die Großherzogliche Hosopernsängerin Frau P feiffer-R ißma nn auS Darmstadt mit, eine Künstlerin, die hier bisher nicht bekannt war, die sich aber durch ihre gestrigen Borträge bei unserem Musik liebenden Publikum sehr vortheilhast eingesührt hat. Es ist immer ein Wagniß, ein Concertpublikum zwei Stunden lang nur mit Liedern und Opernsragmenten zu unterhalten, und eS gehören außer einem geschickt zusammengestellten interessanten Programm vor allen Dingen ausgezeichnete Künstler, die des Erfolges ; von vornherein sicher sind, dazu, die Aufmerksamkeit der Zuhörer von Anfang bis zum Schluß zu fesseln. In dem gestrigen Concert waren diese Factoren sehr gut vertreten - das Programm war vielseitig und intereffant, und die auS- fübrenben Künstler entledigten sich der Aufgaben, die sie sich gestellt, mit großem Geschick und vielem Erfolg. Frau Pfeiffer-Rißmann verfügt über einen sehr ausgiebigen und wohl ausgeglichenen Sopran. Ihre Textaussprache ist musterhast. Von ihren Borträgen gefielen namentlich die Duette aus „Carmen" und „Tell", sowie die Arle auS: «Der Barbier von Sevilla". Letztere bot ihr schöne Gelegenheit, sich als tüchtige Coloratursängerin zu zeigen. In den Liedern von Schubert und Lasten vermißten wir die den übrigen Borträgen innewohnende Leidenschaft, doch mag Anfang« eine Indisposition die Künstlerin verhindert haben, auch in den Liedervorträgen daS Gleiche wie in den späteren Nummern zu leisten. Herr Buff hat den Rus, der ihm voranglng, glänzend bewährt. Sein Tenor ist namentlich in der hohen Lage von seltenem Wohllaut und wunderbarer Klangfülle- seine Vorträge zeichnete ebenfalls eine mnster- giltige Textaussprache in hohem Maße auS. Er ist nicht nur ein tüchtiger Opernsänger, wie der Vortrag deS PreiSliedeS aus den Meistersingern und der Duette aus „Carmen" und „Tell" deutlich erkennen ließ, sondern auch ein ausgezeichneter Liederinterpret, der den Anforderungen der einzelnen Corn- ponisten wohl gerecht zu werden versteht. Von seinen Lieder- Beiträgen wurden namentlich die vier Composittionen von Lasten durch reichen Beifall ausgezeichnet, der zum Theil auch dem begleitenden Componisten galt. Herrn Buff sowohl, wie Frau Pfeiffer-Rißmann wurden Lorbeerkränze und Blumenspenden dargebracht. Herr Hoscapellmeister Dr. Lassen begleitete sämmtllche Vorträge mit außerordentlicher Frische; seine Mitwirkung hat nicht wenig zum guten Gelingen deS Ganzen beigetragen. Hoffentlich bereitet uns Herr Buff gelegentlich durch ein gleiches Unternehmen einen ähnlichen Genuß. • • WohlthötigkeitSvorflelluug. Wie bereits angekündigt worden ist, wird Freitag den 22. d. M. im Gießener Fest- faale (Casö Leib) zum Besten bedürftiger Hinterbliebener der mit der „Elbe" verunglückten Mannschaften und Pastagiere eine WohlthätigkeitSvorstellnng stattfinden. Bon der Auf- führung eine» längeren Stücke» Ist auS verschiedenen Gründen abgesehen worden. Dafür wird Kotzebues Eiuacter: „Der gerade Weg der beste" gegeben werden, woran sich eine Reihe wirkungsvoller lebender Bilder, „Im Reiche deS WafferS" betitelt, anschließen wird. Zu den Bildern, die zu dem Schönsten gehören, wa« aus diesem Gebiete geleistet worden ist, gibt ein begleitender, von Johanna Baltz gedichteter Text die nähere Erläuterung. Musikalische Darbietungen werden die Zwischenpausen au»füllen, so daß für reiche Abwechslung besten» gesorgt ist. Die in bewährten Händen ruhende Inscenirung deS Stückes sowohl wie der Bilder verspricht einen in jeder Beziehung genußreichen Abend. — Mit dieser Vorstellung folgt Gießen dem Beispiel anderer Städte, die in Veranstaltung von Vorstellungen und Sammlungen zum gleichen Zwecke bereit» vorangegangen find. In frischer Erinnerung ist und allen noch das gräßliche Un glück, von dem die „Elbe" betroffen wurde, und daS an 500 Menschen da» Leben kostete. Welche Lücken find hierdurch in Hunderte von Familien gerissen worden, wie viele von ihnen haben ihre Ernährer verloren! Die Mildthätig- feit der Menschen kann die Lücken nicht anSfüllen, aber lindern kann fie die äußere Noth, in die jene Familien durch den Verlust der Ernährer geratheu sind. Und deßhalb wenden wir uns an unsere Mitbürger mit der Bitte, den guten Zweck eifrig zu unterstützen, damit auch wir im Stande find, unser Scherflein beizusteuern. * * Vom Circus Lorch. Zu der in Nr. 39, 1. Blatt, von uns veröffentlichten Mittheilung, daß die Gebrüder Lorch infolge Unglücksfällen ihr ganzes Vermögen verloren Hütten, wird uns von der Direction Lorch, die sich eben mit CircnS imWinterquartier zu Eschollbrücken befindet, geschrieben, daß die Mtttheilung von Anfang bis Ende unwahr sei. Der Circus habe bi» jetzt weder Verluste an Material, noch an Pferden gehabt, auch befänden sich beide Directoren nebst ihren Familien gesund und wohl. — So viel wir bis jetzt in Erfahrung * bringen konnten, wurde unser Berichterstatter von einem den Namen der Gebr. Lorch mißbrauchenden, leider noch ntcht ermittelten Schwindler mystlficirt. Der Unbekannte, der sich für Director Louis Lorch ausgab, hat u. a. auch hiesige israelitische Familien gebrandschatzt. DieHerren Gebr. Lorch haben an die hiesige Polizeibehörde ein Schreiben gerichtet, in welchem sie alle die über fie verbreiteten Nachrichten als erfunden bezeichnen und bitten, den falschen Lorch wegen Betrugs zu verhaften. Jedenfalls hat ein früher bei Lorch angestellt gewesener Mensch fich durch die falschen An gaben auch anderwärts Mittel zu verschaffen gewußt. Hoffentlich gelingt die Festnahme und gebührende Bestrafung des Schwindlers. * ♦ Relief der Umgegend von Gießen. In der am letzten Mittwoch abgehaltenen Versammlung der „Oberhesfischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde" hielt, wie bereits kurz rnttgetheilt, Herr Lehramtsaccessist Hoffmann (Darmstadt) einen Vortrag über die Herstellung von Reliefkarten unter gleichzeitiger Vorführung eines von ihm gefertigten Reliefs der Umgebung von Gießen. Der Vortragende führte aus, daß eS wesentlich zwei Methoden der Reliefherstellung gibt, von denen die ältere sehr ungenau ist, weil dabei nur die wichtigsten Höhen als Anhaltspunkte für das Modelliren gegeben sind, und also der Phantasie des Arbeitenden ein großer Spielraum bleibt. Dagegen liefert das jetzt mehr gebräuchliche Verfahren, wobei das Relief auS einzelnen Höhenschichten aufgebaut wird, vollständig getreue Nachbilder der Wirklichkeit. Auf diese Art sei auch daS Relief unserer Umgebung entstanden - Redner konnte die Art deS Schichtenaufbaues an einem noch in Arbeit befindlichen Modell deS DünsbergS erläutern. Nach einigen kurzen Bemerkungen über das Vervielfältigen und Coloriren der Reliefs legte derselbe noch seinen Standpunkt zur UeberhöhungSsrage dar. DaS vorliegende Relief sei mit vierfacher Ueberhöhung gearbeitet, er halte aber eine solche Uebertreibung der Höhen für nothwendig, damit kleinere Anhöhen überhaupt noch erkennbar werden und auch im Ganzen die Unebenheiten fich deutlicher herausheben und so auf das äuge kleiner Schüler, für welche daS Relief in erster Linie berechnet ist, mehr Eindruck machen. — Der Längenmaßftab des Reliefs beträgt 1: 20 000, das dargeftellte Gebiet erstreckt fich etwa auf eine Stunde im Umkreis von Gießen. DaS Relief ist in dieser Woche im geographischen Institut (Brandplatz 18) zur Ansicht ausgestellt, der Preis deffelben wird etwa 60 Mk. pro Exemplar betragen. ♦ ♦ Wechselstempelsteuer Im OberpostdirectionSbezirk Darmstadt betrug die Einnahme an Wechsel ft empelsteuer im Monat Januar 1895: 13,133.30 Mk., zusammen mit dem Betrag in den Vormonaten (ab 1. April 1894) 115,511.30 Mk. ober 1781 Mk. mehr als im gleichen Zeiträume von 1893/94. Neue Offiziersfabel. Die an daS Königin Augusta- Regiment zur versuchsweisen Tragung auSgegebenen neuen Offiziersäbel unterscheiden fich von dem im Jahre 1891 zur Einführung gelangten Muster nur hinsichtlich der Scheide. An Stelle der blinkenden und schon auf sehr weite Entfernungen sichtbaren Metallscheide soll eine solche von Holz mit einem Ucberzug von Kautschuk eingeführt werden, wie solche auch bei der russischen Reiterei getragen wird. * • Von hessischen Behörden werben steckbrieflich verfolgt: Barbiergehilfe Hermann Alexander auS Nieder-Ohmen vom Amtsanwalt in Gießen wegen Diebstahls - Johannes Euler auS Nösberts, zuletzt in Landenhausen, vom Amtsgericht Lauterbach wegen unentschuldigten Ausbleibens im Hauptverhandlungstermin - Hch. Oskar Julius Felke auS BreSlau vom Amtsgericht Friedberg wegen Strafvollzug» ; Carl Ernst Hugo Koch auS Berlin von der Staatsanwaltschaft in Gießen wegen Diebstahl»- die Korbmacherin Elisa- detha Weißbeck, verehelicht an Hch. Müller aus WeckcrS- heim, von der Staatsanwaltschaft in Gießen wegen Diebstah». -V Treis e. d. Lda., 16. Februar. Unvorsichtiger Umgang mit einem geladenen Gewehr bat gestern hier wieder ein Opfer gefordert. Ein Baier, deffen 16jähriger Sohn fich setther viel mit dem Wegichießen von Spatzen beschäftigte^ versteckte die Schießwaffe in einem Bund Stroh- der Sohn fand dieselbe aber wieder und wollte sie an» dem Stroh ziehen, wobei fich der Schuß entlud und den Unglücklichen inS Herz traf, so daß er alSbald starb. H. Aus dem tzorloffthale, 14. Februar. In dem ver- floffenen Jahre 1894 sind mehrere kleine Landwirthe an« hiesiger Gegend nach Preußisch Polen und Posen auSgewan- bert, um fich dort billige Rentengüter anzulegen. Die erworbenen Grundstücke find ertragfähig und sehr billig, aber die klimatischen und gesellschaftlichen Verhältniffe taffen viel zu wünschen übrig. Bon der Familie de» einen Ausgewanderten, E. in Diffe», trifft sccben die betrübende Nachricht ein, er sei in schrecklicher Weise um» Leben gekommen. Durch die langanbauernbe Kälte und den hohen Schnee habe sich ein Rudel von 4 Stück Wölfen auf dem Gute gezeigt. Um die Bestien zu verscheuchen, ergriff E. da» Schießgewehr und verfolgte die Raubthiere ein Stück Weges, worauf sie sich stellten. E. schoß, hat aber wahrscheinlich gesehlt und ru» stürzten die Raubthiere über ihn her und riffen ihn buchstäblich in Stücke. DaS tragische Schicksal der Familie und de» Mannes, der sehr fleißig und intelligent gewesen, erregt die allgemeinste Theilnahme. § Bom höheren DogelSberg, 15. Februar. Der gestrenge „Winter" scheint nicht weichen zu wollen, da sich wieder Schneeverwehungen eingestellt haben, mit 18 und 19 Grab R. Obwohl von Seiten mehrerer Jagdpächter das Wild gefüttert wird, so leidet doch der Wildstand diesen Winter bedeutend Noth. Rehe und Hasen werden vielfach halb erfroren aufgefunden, sie gehen bi» in die ein« gefriedigten Hofrailhen der Landwirthe, um Nahrung und Schutz vor der Kalte zu suchen. Die Hasen haben in den Obstgärten bedeutenden Schaben angerichtet, indem fie an den jungen Obstbäumchen die Rinde abgefressen haben. Der Schaben ist um so beklagenSwerther, da gerade in letzter Zeit, infolge der Dortrage und Anregungen des Oberhesfischen Obstbauvereins, viele Obstbäurne angepflanzt worden sind, die in unserem höheren Gebirg sehr gut fortgekommen waren. A Mainz, 17. Februar. Auf der Eisdecke de» Rhein» läng» der hiesigen Stadt herrschte heute im Laufe des Tage» ein tolles Leben und Treiben. Durch da» herrliche Wetter in das Freie gelockt, zogen Tausende und aber Tausende auf gebahnten und ungebahnten Wegen nach beiden Richtungen über den zugefrorenen Strom. An den beiderseitigen Ufern gaben Schlittschuhbahnen, EiScarousselS u. A. einer tausendköpfigen Menge Gelegenheit, sich dem Eissport hin- zugeben. Glücklicher Weise ist bis jetzt von einem vorgekommenen Unfall nichts bekannt geworden. A Vom Rhein, 17. Februar. Da fich bei den starken Schneefallen dieses Winters beim Eintritt deS Witterung»- umschlags durch Eisstopfungen große Ueberschwemmung»- gefahr befürchten läßt, so hat daS Commando de» elften Pionier-BataillonS angeordnet, daß von jeder Compagnie 30 Mann in Bereitschaft gehalten werden, um bei eintretendem Thauwetter sofort mit EiSsprengungen zu beginnen Diese Sprengungen sollen sowohl an den engen Stellen del Rhein» wie auch an dem unteren Maingebiet und wenn nöthig auch an der Lahn betätigt werden. Neben den Sprengungen ist angeordnet,'daß auch die Pioniere in Actio» treten, um den Bewohnern ^burdj Hochwasser bedachter Gegenden hilfreich zur Seite zu stehen. Vermischtes. • Marburg, 14. Februar. Dem heutigen Schweinemarkt waren trotz deS sehr kalten Wetter» 250 Stück Schweine zugetrieben. Die Preise waren sehr hoch- ab- gesetzt wurde alle». Einem Acker»mann, Menge! au» Roda, war sein Schwein, als er es au» dem Wagen Heden wollte, erfroren. Der Werth deffelben war 20 Thaler. ♦ Wesel, 16. Februar. Der Militärballon „Albatros" ist gestern nach Ö^gfiünblger Fahrt bei Wesel jenseits de» Rheines gelandet. Jnsaffen waren der Major Nieder, der österreichische Hauptmann Trieb und der Premier- lieutenant Groß. • Leipzig, 14. Februar. Die Burschen, die den Geldbriefträger Breitfeld hier überfallen haben, find der 20jährige Sohn der WohnungSindaberin, der Handarbeiter Albert Ott, Werner, und der gleichalterige Kellner Schmidt. Wohin sie entflohen, ist noch nicht festgestellt. Die beiden Bursche» waren schon seit längerer Zeit eng befreundet und hatte» zweifellos den Ueberfall von langer Hand geplant. • Brauuschweig, 16. Februar. Gestern und heute fanden vor der Strafkammer de» hiesigen Landgericht» die Verhandlungen gegen 15 Rangirer, Wagenschreider, Hilf»- rangirmeifter u. s. w., sowie drei Frauen statt wegen der großen umfangreichen Diebstähle, welche in den letzte» Jahren auf dem hiesigen Güterbahnhose der Staatseisendah» verübt wurden. E» waren namentlich durchgehende Wage» nach Beseitigung der Plomben bestohlen worden. 10 Angeklagte wurden zu Zuchthausstrafen von 1 Jahr bi» S1/, Jahren, sechs Angeklagte zu Gefängnißstrafen bi» zu einem Jahre verurtheilt. Zwei Angeklagte wurden frei- gesprochen. * Die ambulanten Astronomen, welche auf den Plätzen der Großstädte ihre Tele»cope aufstellen und jedem gegen Erlegung eine« Nickels einen aufklärenden Blick in» Weltall zulaffen, erfreuen fich im allgemeinen eines ziemlichen Zuspruches. Auch in London find dergleichen Astronomen nicht selten, von denen besonders einer durch ein anscheinend sehr gute», den Mond und den MarS in verblüffender Vergrößerung und mit allen Detail» sehr deutlich zeigende» TeleScop alle Concurrenz ausstach. Die» ging eine Weile ganz gut, bi« eines Tage» ein ftuöirter College, ein Professor der Astronomie der berühmten Sternwarte zu Greenwich, zufällig auch einmal bei seinem Collegen holpitine, d. h. einen Blick durch da« besagte Fernrohr that und darin den M,nd in ziemlich merkwürdiger verfaffuug erblickte^ h et w h£ln Stroh Lbft” ber- Qü6 ule8'u. Dt, ?!* bitl «>on. 6t Nachrj^ Durch ’öbe N litt f Um bi( 'WW uut ? M khlt unb Mn büch. '»Ule und der :d' erregt die Der gestrenge s>4 wieder mit 18 und HukdyLchter >er Wildstand Haien werden 's in die ein- Nahrung und haben tu btn. indem fie an n haben. Der in letzter Zeit, Oberhessische, rden sind, die aen warn, e bt6 3ti)dn6 x\t des Lager rrttche Welter aber Taulende । beiden Rich- i beiderseitigen 8 u. A. einer Eissport hin- n einem vor- >ei den starlen 1 WillerungS- vemmungs- ndo des elften ?r Compagnie Sei tintttttn* \\x brginmv. ,a TM» der oiri unb wenn n. Reben den mit« in Action asser bedachter j Schweine« rs 250 W ehr hoch; ab« agei aus Roda, in heben wM, der. llon »Albatros .sei jenseits der >Major Rieber, > der Premier' die den Geld« d der 20Mrige tet Albert Olts midt. W°h-° beiden Burschen ibet und hatten jtdbtt, M Itt w!«!" «« ta d-° w» 5ta»t8tlie"'l«w r?? 1 Jahr, bl8 Wasen biN» » wurden ft" aus den Mn S'L 'S-- ein ow je» deutii^ ^ Aiile 8« ‘’(it •W„' ,a ®«t“! >" it «MÜ*' „wLS für ein schief Gesicht, Mond, machst denn du" hätte der Professor ausrusen mögen, obgleich er nicht „gerat aus öem WirthshauS" kam. Bei näherer Besichtigung fand der Gelehrte denn, daß daS Eonterfei des guten Mondes, so im TubuS zu erblicken, nur eine Zeichnung auf einer blauen Glasplatte war, die durch eine geschickt im Fernrohr angebrachte Lampe so beleuchtet wurde, daß wohl Hunderte mit großem Interesse dem Pseudomond in sein feistes Antlitz gesehen und seine Berglandschaften bewundert haben mögen, ohne den Schwindel zu merken- der Schausteller hatte noch eine ganze Menge Platten bet sich, mit welchen er je der Toustellation der Gestirne Rechnung trug. Die Construction bet dazu nörhigen Vorrichtung soll so geschickt und zweckmäßig gewesen sein, daß man wohl annehmen kann, daß irgend ein speculativer Optiker die Anordnung getroffen und mit dem fahrenden Gesellen gemeinschaftliche Sache gemacht hat. — (Milgetheilt vom Internationalen Patentbureau Carl Fr. Reichelt, Berlin N.W.) Eingesandt. Gießen, 18. Februar 1895. Geehrter Herr Redacteur! Gestatten Sie, wenn ich mit nachstehenden Zeilen Sie belästigen sollte. Zur Winterszeit und namentlich in diesem Winter entstehen allerlei Mtßhelltgketten und Unzuträglichkrtten, namentlich aus Straßen and an öffentlichen Brunnen. So z. B. an einem der letzteren hinter der Stadtkirche. Dieser Brunnen läuft nun genau schon 14 Tage, ohne daß man ihn abstellen kann. Das ablausende Wasser bildet tagtäglich einen Eisberg um den Brunnen und spiegelglattes Eis dem abschüssigen Weg nach „der Bach" zu. Zwar ist das Eis schon des öfteren weggeschafft worden. Aber wenn der Brunnen immer weiter läuft, hat das Eis-Wegschaffen keinen Werth. Ich gestatte mir die Anfrage: Gibt es kein Mittel, diesen Brunnm zum Stillstand zu bringen? x x Verkehr, Land- nnd VoUswirthschaft. Mainz, 16. Februar. Durchschnittspreise der am 15. Februar verkauften Früchte (pro 100 kg): W izen 13 Mk. 65 Pf., Roggen (Korn) 11 M. 00 Psg., Gerste 13 M. 70 Pf., Hafer 13 M. 70 Pf., Heu 5 M. 80 Pf. bis 6 M. 80 Pf., Stroh 3 M. 60 Pf. bis 4 M. 00 Pf., Kartcffel 5 M. 00 Pf. bis 6 M. 00 Pf. — Auf dem Viebmarkt zu Mainz vom 9 bis 15. Februar 1895 wurde folgendes Vieh verkauft und nachstehende Preise (alles per 50 kg Schlachtgewicht) erzielt: 1 Farren 60 M, 118 Ochsen, 1. Qual. 68 bis 70 M., desgl. 2. Qual. 64 bis 68 M., 189 Kühe und Rinder, 1. Qual. 60 bis 64 M., desgl. 2. Qual. 56 bis 60 M., 183 Kalber 72 bis 76 M., 681 Schweine 54 b's 58 M. — Das Technik«»* Mittweida, eine unter Staatsaufsicht stehende höhere Fachfchule im Königreich Sachsen, verbunden mit dem neuerbauten electrotechnischen Institute, zählte im 28. Schuljahre 1606 Besucher, welche die Abtheilungen für Maschtnen- Jngenieure, Electrotechntker, Werkmeister und Monteure des Maschinenbaues und der Electrotechnik, Gewerbtreibende und Electromechaniker besuchten. Unter den Geburtsländern der Besucher bemerken wir beinahe sämmtliche Staaten Europas, sowie Länder der Erdlhetle Asien, Amerika und Afrika. Durch den Neubau des electrotechnischen Institutes, welches eine größere Zahl Hörsäle, Laboratorien, Sammlungs-, Werkstatt und Maschinen'äume enthält und mit allen etforbcilicutn Normal - Instrumenten, Meßapparaten, Dynamomaschinen und Electromotoren ausgestattet ist, ist es möglich geworden, den Unterricht in der Electrotechnik erheblich zu erweitern und den Bedürsniffen der Praxis vollständig anzupaffen. Der Unterricht für das nächste Sommersemester beginnt am 18. April und der unentgeltliche Vorunterricht dazu bereits am 25. März 1895. Der Besuch des Borunterrichtetz dient als Vorbereitung auf den Unterricht im ersten Semester, Nähere Auskunft über das Ziel und Wesen der verschiedenen Lehr pläne, die Ausbildung in der Eietrotechnik u. f. w. giebt daS Programm, welches nebst JahreS- Bertcht unentgeltlich von dem Secrelariat des Technikum Mittweida abgegeben wird. — Die Pammersche Hypotheken «etien-vank in Berlin übersendet uns ihren GefchästsveNLl pro 1894 und stellt von demselben laut Inserat in unserer heutigen Nummer jedem Psandbitef- Besitzer ein Exemplar kostenlos zur Verfügung. 1442 Füttert die Vöglein bei Frost, Reis, Cis und Schnee! Sie dankens im Sommer, der Hunger thut weh! AirchUche Anzeigen der evnng. Gemeinde. Montag den 18. »Februar, Abends 8 Uhr: Bibelstunde im Eonfirmandensaal der Johannen ktrche. Erster Brief des Johann , Gap. 5 (Schluß): Die Hauptwahrheiten, bei denen jede Gemeinde bleiben soll. Pfarrer Dr. Naumann. M Seidenstoffe - direkt aus der Fabrik von von Elten & Keussen, Crefeld, in jedem Maaß zu beziehen Schwarze, farbige u. Weibe Seidenstoffe. Sammt^ Plüsche und Belvet«. Man verlange Muster mit Angabe bc5 Gewünschten. Stetig steigender Absatz seit 1880 findet der berühmte Holland. Tabak bet 8. vcekcr tn Seesen a. H. 10 Psd. fco. acht Mark. 7830 Bekanntmachung. In dem Handelsregister des unterzeichneten Gerichts wurde heute folgender Eintrag vollzogen: Herr Eduard Silbereifen von hier, Inhaber der Firma Frankfurter Transport-, Unfall- und Glas-Versicherungs-Actlen-Gesellschaft in Frankfurt a. M. Gegründet 1865. ftraße 1, in Empfang nehmen. pro 31. December 18» 4. in JL 1. Ausstände bei Genoffen 3856 Ende 1893 61 2 0 329 400 3831 884 1368 667 1. 2. 3. 4. Abgang in 1894 Zugang in 1894 401 3046 177 2. 3. 4. 5. 6. Reservefonds Reingewinn herzlichsten Dank. 1052 Summa 7481 58 Mitgliederstand 68 43 09 38 // 1455 gegr: 1846 Grund-Kapital: 5,000,000 Mark, gewährt: Passiva. Geschäftsguthaben der Genossen Verzinsliches Capital Waarenschulden Roch zu deckende Unkosten *6b. Silbereis en" zu Gießen, hat seinen Sohn und seitherigen Pro- curisten Robert Eduard Silbereisen dahier als Gesellschafter in sein Geschäft ausgenommen. Diese beiden führen das Geschäft jetzt als offene Handelsgesellschaft unter der seitherigen Firma und zwar mit Wirkung vom 1. October 1894 an weiter. Jeder der beiden Gesellschafter ist zur Zeichnung und Vertretung der Firma berechtigt. Gießen, den 16. Februar 1895. 91 : 1220] Schöne Wohnung, zwei Zimmer 15 mit Zubehör, per 1 April an ruhige Leute 64 zu vermiethen Lahnstraße 11. Grobherzogliches Amtsgericht. Seeger. Für die mir persönlich und schriftlich erwiesenen Aufmerksamkeiten aus Anlaß meiner 30jährigen activen Dienstzeit in der ^Freiwilligen Gail'schen Feuerwehr" sage ich meinen Hochachtungsvoll Martin Loos. Activa. Kaffenbestand Waarenvorrath Inventar Wir haben für etwa 200 Kinder in unserer Anstalt zu sorgen. Gießen, den 14. Februar 1895. Der Borstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann, Pfarrer. Carl Nowack, Modewaaren und Damenconfection Einzel-Ünfall-Versicherung gültig für Unfälle aller Art in und äusser dem Berufe, auf Land- und See-Reisen, beim Reiten, Fahren, Radfahren etc. mit oder ohne Ruckgewähr der Prämien. billige, feste Prämien. Kinder haben keinen Zutritt. Sonntag den 24 Februar von Nachmittags 4 Uhr an Karnevalistisches Koncerl unserer Turnhalle. Eintritt für Mitglieder 30 Psg. Der Vorstand. K. m. u. K. 1443 Adam Kehr, Rendant. in unserer Turnhalle statt. Eintrittskarten nur für Mitglieder Mk. 1.— nebst Bei-Karten wolle man bis Samstag, Abends 6 Uhr bei Herrn Otto Schmidt, Markt- Turnverein Gießen. Samstag, den 23. Februar er., findet von Abends 8 Uhr an der Vereins- Maskenball 1448 Heute i Kuhfleisch, j nicht ladenrein, pr. Psd. 54 Psg 1. Vierteljahr d. I., mit denen zugleich der Gesammt-Jahres-Beitrag ge-1 zahlt werden kann, erhoben werden durch unsere Anstaltsdienerin Elise Indem wir dies den Wohlthätern und Freunden unserer Anstalt »L Schlachthaus autlheilen, richten wir an dieselben die herzliche Bitte, uns auch m diesem s •. » iT A ri453 Jahre freundlichste Unterstützung gewähren zu wollen. " * - • L J Aechter s Trampler-Kaffee ist anerkannt der beste Kaffee-Zusatz. C. TRAMPLER. Lahr i. Baden. Gegründet 1793. Mit der goldenen Medaille prämllrt Dresden 1894. jchwar^Cachcmirc a -.80 Mk, 1— Mk. und 1.10 Mk, garantirt reine Wolle, reinwollene Fautasiestoffe ä 80 Pf., IM., 1.10M., 1.25 M. Zur Confirmation schwarze reinwollene Cachemire in nur soliden Qualitäten, schwarze reinwollene Fautasiestoffe in großartiger Auswahl, schwarzeMohairs, reizende Neuheit für das Frühjahr, in wundervollen Dessins, empfiehlt Carl Nowack, “ts Modewaaren und Damenconfection, Vortrag: Herr Proseffor Dr. Buchner über die hessische Schellfisch n. Cabliau Franzosenzeit 1806 bis 1814. ; stets frisch [164J im Rebstock. T^NVon Mitgliedern eingeführte Gäste sind willkommen. > Wermietyungen. — ] 646] Schöne Wohnung, 3 Zim- nebst o, Zubehör, im 4. Stock per April zu vermiethen. -lug. Noll, Bahnhofstr. 51, 871] Schanzenstratze Rr. 4 schöne Wohnung, 4 Zimmer und Zubehör, vom — 1. April an zu vermiethen.■ 88 । 755] Bel-Etage, 4 gr. und 2 kl. Zimmer mit allem Zubehör, Bleichpl. u. Trocken» Summa 7481 58 bot.ni, auf 1. April zu vermiethen. I Frau Stadtbaumeister Gtief, Alicestr. 27 Stand Ende 1894 59 Treis an der Lumda, den 29. Januar 1895. «jaubw. Konsumverein Treis a. d. <£., ß. Der Vorstand: Heinrich Alheit, Adam Schick, Director. Stellvertreter des Directors. Oberhesfischer Geschichts-Benin. Sitzung stets frisch und billigst bei Donnerstag, den 21. Februar, Abends 8 Uhr, im Saale des A. & G. Wallenfels Cafe Balzer. —__Marktplatz^______ ; 3m Wilbraud'schen Hause Marbnrgerftratze 9, ist die Parterre» i Wohnung, 9 Zimmer nebst Zubehör, zu vermiethen und am 1. April z. beziehen. 1083 67ö] Schöne Wohnung im mittleren Stock, 5 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen._________Krofdorferstraße 2. 1105] Die seither von Herrn Fabrikant I Barnaß innegehabte Wohnung ist anderweitig zu orrmietben. Martin Dörr, Nordanlage 18. 144] Das von Herrn Forstmstr. Block bewohnte Logis, 6 Zimmer, Badez. und Zub, ist pr. 1. April 1895 anderw. zu vermiethen. Näh. im Hause Nordanlage 27 und bet Architekt Stein.________________ j 1084] Das seitherige Atelier des Herrn Maler Fritz, als Bureau geeignet, sowie I Logis von 3 Mansardenzimmern an ruhige Person zu vermiethen. __________________Bletchstratze 24. 1098] Schön möbl Zimmer, sep. Etn- gang, zu vermiethen. Wallthorstr. 2 II. 47] Logis, 5 Zimmer mit Zubehör und Gartenanibetl, zu vermiethen. 8. Kohlermann Bleichsiraße 12. Haftpflicht-Versicherung gegen die Folgen der gesetzlichen Haftpflicht ’ derindustriellenund gewerblichen Betriebs- I Unternehmer, Hausbesitzer, Landwirthe, Fuhr- f 1447 wer^8^es^zer’ -Merzte, Apotheker, Jäger, Radfahrer. ---' Liberale Bedingungen, ft Zur kostenfreien Ertheilung jeder Auskunft, Abgabe von Prospecten, Bedingungen und Antrags- * ... ’ r , formularen erbietet sich der Vertreter: 144^ $on b,cfer an roetbcn b,e ae,,ra9C fflr un,cre ainftQlt pt0' Adolf Bieler, Westanlage 44, Giessen. Um stille Theilnahme bitten Blessen« 17. Februar 1895. Die Beerdigung findet nach vorhergegangener Trauerfeier im Hause, Mittwoch den 20. Februar, Vormittage 11 Uhr, vom Trauerhause, Südanlage 17 in Giessen, statt. 1440 für Sachs n und Thüringen gesucht von Frühere Schneiderin freu Hehler, Sonnenstroße 24. „Hessischer Hof/ Frankfutter Börse vom 16. Februar 1895. 4% Stadt Darmstadt v. 1891. Worm« unk. b. 1901 4°/° 1887 1418 Georg Soch, Uhrmacher- 3Vte/o Franksutter Hyp. Bk. 1430 Btsmarcküratze. 7 iw etm*mi. an die Exped b. Bl [1372 104.80 98 60 103 35 104.10 104.20 101 60 115.06 3% Oesterr. StaatSbahn o. 1885 3% Jtal. staatSgar. Eisend. *V#°/o Oesterr. Silberrmte 4°/o Ung. Gold«Rente 3% Portugtefm 6e/c Mextcaner 4°/o Monopol-Griechen von 1373] LarrsmLdchen so'oN gesucht Licbigstraße 55, II. 1485] Dienstmädchen gesucht- ___Neuenweg 30. Katharina Kraemer, geb. Kirch, Jean Kirch, Marie Kirch, sreb. Wallenfels. 1434] Tücht. jünfl. Reitender welcher bereits Kundschaft hat u, d E folge nachweisen kann, z. bald Eintr. ges. Auss Off. m. Ang- d. Tour, deS Umsatzes u. der G h Ansor. sab. II. M. 636 an 1120] Ltgarren'Retsender o Agent f.Renaur u P io geg. hohe v-rgüt ges. Bew u. D 6067 an Helnr Eisler, H unberg alter, großer, gut etngeführrer Firma. Meldungen an Haafensietn & Vogler. A G Leipzig, unter L. 745 | i433 92 9f)|4o/o Eisenb. Rentenb. ObL 66.25 1 5 o/o BuderuS ObL Neues Theater Giessen (Direction: Adam Reinere.) ruf i olactrt schnell 8t ru Uri »ex r «mi Dresde«, Permoserstrahe. 11095 Vermischte Anzeigen. Wolfsspitz [entlaufen. Wiederbrtnger gute Belohnung. Vor Ankauf wird gewarnt. Mein der Gastnmthe von Gitßrn nndllmgeglnd. Unseren Mitgliedern die traurige Mittheilung von dem Ableben unseres lieben College« Herrn Christian Kraemer. Kaffeerösterei (Seeplatz), sehr letstungi« fähig, sucht einen gut eingeführten Vertreter für dm Ligen Platz. — Offerten mit Prima-Referenzen unter 1372 Meil'haöer gesucht. Ein Bautechniker, im Hoch-, besonders Tiefbau reich erfahren, sucht zur Begründung eines Baugeschgftes in seinerHeimathstadt (22000 Einw.), woselbst in Kürze mit Kanalisationsarbeiten begonnen wird, einen Theil- haber mit 10—15 Mille Einlage. Gefl. Offerten unt. W. 111 Haupt« postlagernd Marburg, Hessen. f1431 Hänsel und Gretel ' Oper in 3 Acten von E. Humperdink. Coursbericht von j. 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SovereegnS 20.42 20.38 Oesterr. dto. 164 W Dollar» in Gold ■ -- x —-« 4.20 4.16 Americ. —.— 4-15«* Coursbericht von Conrad Dietz, Bankgeschäft, Gießen, Schttlstraße 10. Itcbectlo*: ä. Scheyda. — Druck und Verlag der »rühl'schen Druckerei (Fr. Ehr Pietsch) In Äietzeu. u Course vom *1 Eourse vom = 1 <5onrse vom o w Eourse vom ,D (. 89»/« 89.— Teutfdx. 4 Russ.Obl. v.80 102.80 102.75 4 Rom H—VIII 86.60 85.60 3 Raab-Oed.v.91 76.40 76.- 4 Pr.H.-Act.neue 104.60 104.6t Oest.Rdw.Ut.L 2337, 2317, 4 D. Reichs'Anl. 106.15 105.90 4 Echwed. Obl. . 102.— 101.70 4'/, Buenos - Aires 4 Rubolfb. Gold 103.75 103.80 37, do....... 101 20 101.20 t'toichardbahn. 183.40 3'/, do....... 104.80 104.70 31 , do....... 102.10 102.11 v. 1888. . . 72.30 73.80 3 Jtal. gar.E.B. 56.25 56.05 t Goth.unk. 1903 105.20 105.70 Schwj. Central 134.50 135.5« 3 do....... 98.40 97.90 5 Serb.Gld. Rie. 78.50 78.41 3ltnbeeljrl.2iil. do. S.-Brauns, do. Solms-Lich do.Jsnb.-Birst. Grfl. S.-Laub. 3 Lworneser. . . 58.90 58.65 liierfe Htl. Buderus E.W. Eisenb. Rtenbk. ->ik Aciiei. Schwz. Rordost Jtl. Mittelmeer Pr.Henri'Lxb.) BeniiiL liefe 136.20 136.2« 4 37, 3 4 Preuß.ConsolS do....... do....... «ad. St.'Obl. 105.60 104.80 98.60 105.60 104.70 98.— 5 4 5 1 do. Tab. Rie. Spanische Rie. Türk. Zoll Obl. bo.cotwJjit.C. 78.30 78.10 1C2.— 29.30 78.30 76.8. 101.50 29.15 100.30 101.— 90.30 100.10 101.— 90.20 4 5 4 Sicil. v. 1891 ToScanifche. . Russ. Südwest Rjüsan Urals! 85.90 94.20 102.85 85.4( 93.50 103.30 103.35 > 4 105.05 101.50 105.— 101.50 95.— 99 50 95.2« 100.— D. 1886. . . 107.15 107.20 1 do. Lit.D. 26.70 26.45 101.— 101.— 5 Anatolische B. 93.50 93.70 DischeReichsbk. 160.90 159.70 Bad. Th. 100 . Bayer. Th. 100 Donau Reg. . 14«.— 150.1« 118.— 4 Bayr. St Obl. 106.85 106.70 4 Ung. Gld. Rie. 102.65 102.70 sisellb.-priirii. l Poriug. v. 86 . 65.75 64.8t Frankftr. Bank 163.— 162.90 150 10 3’/, 8'/, do. Lisb Obl. Brem.El.'Anl. 105.— 104.75 4 *7, do.Kron.-Rte. do.E.B.Gold 97.10 96.65 4 Deutsch«. Hess. Ludw. v. 1868/69 . . bo.D. 1874 . . bo. 0.1875 78 bo....... 4' , 3 do. v. 1889 . . Salon.-Mon. . 36.60 62.90 35.40 62.85 Berl.Hdlsges.. Darmst. Bank. 155.30 153.10 154.- 153.30 5 3 V, 119.80 4 ».1892. . . Hamb.St. Rie v. 1893 . . . Hess. 6t. -Obl 103.20 103.20 106.— 103.25 103.40 105.70 5 47, 5* 2 v. 1889 . . . Arg. mn. Anl do äuß.v.1888 llhinesischeAnl. 106 JO 55.25 45.70 102.60 106.1C 55.45 44.70 102.90 4 4 103.60 103.55 103.50 103.80 103.35 103.65 103 05 4 4 gl |finibritfr. D. Grndschuld- bank V-Vl bo i-n bo....... Fkf.Hyp-Bk.M do....... do. Hyp. Cred. 105 — 101.— 101 20 104.90 101.05 Deutsche Bank Disci - Eomm. Dresdner Bank MiUeld.Er.Bk. 176.50 207.10 159.— 110.80 174.90 206.— 158.— 109.50 3377/» Th. 100 Madrid .... Mem Th. 100 Oesterr. v 1860 Lldenb. Th. 40 142.55 54.75 141.90 142.5« 53.5« 141.M 132.5« 128 6« 87, do....... 103.35 104.10 l ägyptische unis. 105.70 105.95 47, Homburger!. . Oest.Crd. Anst. 340*/g 3 128.50 5 «ulianblfdie. Gricch. E B v. 1890 .... 32.90 6 3 Mexic. v. 1890 do. Eisenb. . do. Silber. . 79.80 68.50 22.40 76.7t 69.20 22.25 4 4 Pfälzer Rorbb. Ausländisch«. Elisab.-B. stsr. 104.65 104.40 104.85 104.75 4 SV, 4 105.— 101J20 102.50 104.90 101220 102.50 ^■Hlrie-Xrtifi Rordd. Lloyd . HochsterFarbw. 87.20 417 — 86.— 418.— 1*/, Raab-Graz 100 Türk frs. 400 98.50 35.45 95.— 35.— do Mon Ani. Jtal. 9Ue. 6t 1000—4000. 36.45 89.6c 34.20 88.5t Bochumer Guß Dortm. Union . Gelsenk. Brgw Harpen. Brgw. Per. Königs u. Laura . . . 136.50 61.35 156- 184.20 136- 60.80 156.50 lirrpul feefr 4 5 3* i SlÜtf-ebL Franks, v. 1893 Darmst. 88 94 102.90 102.91 4 4 staschau Oderb. v. 1891 . . . Lombarbische . 103.— 102.90 4 do. 1905 unk. S 27 ... S 28 ... 105.20 100.70 »er Afll m vkk Ansbacher fl. 7 Augsburg. , 7 44.40 27.76 43.55 27.2« 3 do. . . 5 1.1 54.— t 102.30 3 Lombarbische . 72.55 72.80 ^dw.Cred. Bk 104 — 103.80 vrschw.Thlr 20 HnmlLnd. , 10 Freiburg, ss.15 107.— 106.7« 4 47. 47, Oest Gold-Rie. Otl. t Worms .... 104.20 102.— 3 do. o. 1885 . . 92.90 93.20 1 do. neue 105.15 105.— Esac. Agram . 216»/« 98'/. Pappenh. , 7 25.50 25.7® do Worms . — - __ _ 3 be. Lrg.-Retz . 93.90 93.4ul 137. do....... 101.60 101.501 Lest. Etaatsb. 332»/. 330?/, Benedtger L. 30 24.50 23 6« — - - __ _ Die öeutige Kummer umfaßt 6 Sette«.