Nr. 27l Erstes Blatt. Sonntag den 17. November 189» Gst i6 nin h » hitje "U Z> 1 fejenit it Hit mt zu M Leltersweg 67 in in allen \ UTARIS e-Fefi-Seifi. 9624 marckhering? Rollmöpse, Heringe, $ »QU, Ederstrahe ches^ Tauerkrm bsen, seu, hneu 9L Noll, Edersiraße 1 ftenog* bt htvt SchmLv' (fiter als M «J , 50 3 K. Schell Inyj.WSW.l mhonig, '5 Fljf das Ml ’.ile für Hiutpllig tlkim Hitübte! aumann, 'buh i N, Pufaictrv-nrt. Mungen. ZUM liSwV»*» J tttUl ä b-n- *** nsss#«*. iSGi^N Mrt3*B,Die 1 5n «hk. wf.’w «KaZÄKii^ ,ztiamtt'Woh««rn Iskunst ertheilt ^Leolivg, Architw r®ö6twnTSi3i™s [in tu oermldotn. •'•Äi sE Amts- und rlnzeigeblutt für den Ureis Gieren. Hratisöeitage: Hießmer Jamirienökätter Amtlichem Theil 1 1 1 1W - 1 * - ------ Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Dorm. 10 Uhr. vierteljähriger Abo«»cments»relO» 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Nedaction, Expedition und Druckerei: -ch»cgratzeSr.7. Fernsprecher 51. Gefunden : 4 Portemonnaies, 3 mit, 1 ohne Inhalt, Taschenmesser, Geld, 3 Damenschirme, 1 Rehfell, 1 Mütze, Düte mit Drahtstiften, 1 Peitsche, 3 Stearinlichter und Laterne. Sietzen, den 16. November 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gietzen. I. E. v. Bechtold, Regierungs-Assessor. wurf eine Reihe wesentlicher Erleichterungen und Verein- fachungen biete. ES bestand kein Zweifel darüber, daß, wenn das Marken-System beibehalten würde, die vorge- sehenen Erleichterungen und Vereinfachungen als wesentliche Verbesserungen zu begrüßen seien. Gegen den Vorschlag, an Stelle der QuittungSkarteu Beitragsbücher für einen längeren Zeitraum einzuführen, wurden manche nicht von der Hand zu weisende Bedenken geltend gemacht. Bezüglich des Marken-Systems wurde festgestellt, daß dessen Beseitigung mir Freuden begrüßt werden würde. Die Beseitigung empfehle sich aber nur, wenn wenigstens etwa» GleichwerthigeS an die Stelle des Marken-SystemS gesetzt würde. Die bis- herigen Vorschläge konnten noch nicht als bedenkenfreie Ver- besserungen angesehen werden und erfordern zunächst eine eingehende Prüfung ihrer Zweckmäßigkeit und Durchführbarkeit. Am Schlüße der Berathungen wurde hervorgehoben, daß die vorliegenden Reform-Vorschläge noch nicht als ge- nügend ausgereist zu betrachten seien. Eine eingehende Prüfung und Durchberathung erfordern auch die Vorschläge des Geheimraths v. Woedtke und deS badischen Ministerial- Directors Dr. Schenkel. Im Lause der Verhandlungen constatirte der Vorsitzende, daß die Dr. Bödiker'schen Vorschläge trotz deS Hinweises, daß die Verhandlungen über die Vorlagen vertraulicher Natur seien, ohne Wißen und gegen den Willen des Verfaßers anscheinend infolge einer JndtScretion ihrem wesentlichen Inhalte nach ihren Weg in die Presse gefunden hätten. Ebenso seien auch die Freund schen Grundsätze in verschiedenen Blättern zum Abdruck gekommen. Frattsurt a. M., 15. November. Die „Franks. Zeitung meldet aus Konstantinopel: Durch energische Vorstellungen NelidowS beim armenischen Patriarchen ist die geplante armenische Demonstration in Pera verhindert worden. Nach Diarbekio gehen 15000 bewaffnete Armenier. Die Situation wird für gefahrdrohend gehalten. Nach osficiellcr Bekanntmachung ist der größte Theil der Reserven eingezogen worden. Die Armee erhält KriegSauSrüstung. Kiel, 15. November. Das hiesige Landgericht ver- urtheilte heute den Redacteur der soctaltstischen SchleSwig- Holsteintschen Volkszeitung, Poller, wegen Majestät», beletdtguug, begangen durch die Preffe, zu 9 Monaten Gesängniß. München, 15. November. Die socialdemokratische „Münchener Poft" hält trotz deS Dementis der „Berliner Corresp." ihre Meldung über die Abänderung deS GereinSgesetzeS aufrecht. Wien, 15. November. Nach dem Wiener „Vaterland wird die Chefredaction der „Kreuzzeitung" vom 1. April ab Graf Klinckowström übernehmen. Wie», 15. November. Heute erschoß sich der Chef einer Wechselstube, Namens Friedrich Freund. Paris, 15. November. Der Unterausschuß der Weltausstellung im Jahre 1900 hat den Präsidenten der Rechnungskammer gestern über daS Finanz-Programm der Ausstellung gehört. Demzufolge sollen 20 Millionen vom Staate, 20 Millionen von der Stadt und 60 Millionen vom Publikum betgesteuert werden. Sobald der Unter» Ausschuß dieses Projekt genehmigt hat, wird der Kammer ein diesbezüglicher Gesetzentwurf zugehen. Paris, 15. November. Gestern Abend sind in mehreren Bankgeschäften alle Schriftstücke beschlagnahmt worden, welche sich auf Operationen des Baron Retnach bei der Süd- bahn-Affatre beziehen. Paris, 15. November. In letzter Nacht wurden in ver- schiedenen Finanzinstituten die Haussuchungen bezüglich der Südbahn-Affatre fortgesetzt. Paris, 15. November. Der Staats anwalt hat sich gestern in Begleitung von zwei Finanzdtrectoren und mehreren Polizeicommissären nach dem Sitz der Süd bahn-Gesell« schäft begeben. Er hat drei Stunden lang die Corre- spondenzen durchsucht und ein Register beschlagnahmt. Toulon, 15. November. Trotz des Ausladens der Kohlenvorräthe und der Geschoffe fitzt der Panzer „Baudiu" noch fest. Das Flottmachen des Panzers ist deßhalb so schwierig, weil durch den ungenügenden Wasserstand ein Kahn zum Abheben der Rtesengeschütze nicht an daS Schiff herangebracht werden kann. Constantinopel, 15. November. Eine kaiserliche an den Großvezier gerichtete Verordnung fordert denselben auf, mit de» Reformen in den armenischen VilajetS unverzüglich zu beginnen. Der Großvezier hat infolge deffen sofort die einleitenden Maßnahmen ergriffen. — In hiesigen, der Pforte nahestehenden Kreisen erwartet man von einem einmüthigen Vorgehen der Mächte unter Führung Oester- reich-UngarnS eine gute Wirkung. Sie befreie den Sultan von dem gefährlichen Einflüsse M»”** -- > r Depriam de» Bure»» „Herold'. verlt«, 15. November. Die Abberufung des preußischen Gesandten in Hamburg, v. Kiderlen-Wächter, von diesem Posten, behufs anderweiter dienstlicher Verwendung wird heute amtlich publicirt. Berlin, 15. November. In dem ehrengerichtlichen Verfahren gegen den Ceremontenmeister v. Kotze liegt, wie der „Loc.-Anz." meldet, das gefällte Urtheil an höchster Stelle zur Bestätigung vor. Dem äußeren Eindruck nach, den die Schrift macht, scheint die Angelegenheit einen für den Angeklagten ungünstigen Gang zu nehmen. Der oberste Kriegsherr hat das Recht, das Urtheil umzustoßen und die Sache einem anderen wilitärifchen Gerichtshöfe zur Aburtheiluug zu übertragen. , /f , v Berlin, 15 November. Dem „Localanzeiger" wird aus Kopenhagen telegraphirt: Der große englische Dampfer Leo ist, wie verlautet, aus feiner Reife von Odeßa hierher im Kattegat mit der gefammten Mannschaft unter» gegangen. Berlin, 15. November. DaS „Berl. Tagebl." meldet auS Konstantinopel: Auf Chios fand gestern gegen Mitternacht ein äußerst heftiges Erdbeben statt. Nähere Nach- richten fehlen noch. • Berlin, 15. November. Die Handelskammern beschäftigen sich, wie die „Poft" erfährt, auf Anregung deS deutschen HandelStages bereits jetzt mit den Forderungen für den neuen deutsch-chilenischen Handelsvertrag. Berlin, 15. November. Der „Vorwärts" meldet aus Breslau, daß gegen das Urtheil wider Liebknecht sofort Berufung eingelegt werden wird. Der „Vorwärts" bemerkt dazu, daß die Verurtheilung Liebknechts, sowie die UrtheilSgründe über das hinausgegangen sind, was man bisher für möglich gehalten hätte. Erlange dieses Unheil RechtSgÜltigkeit, dann werde vogelfrei, wer bei irgendwelchen mißtrauischen Patrioten in' den Verdacht einer Majestätsbeleidigung gerathe. Berlin, 15. November. AuS der Commission für das bürgerliche Gefctzbuch wird noch berichtet: Bei den Berathungen Über daS Erwerbsrecht für bäuerliche Be- sitzungen wurde der Antrag Goldschmidt, diese Bestimmungen zu streichen abgelehnt und die Landesgesetzgebung für die Regelung dieser Frage bestimmt. — Nach dem Diner hat sich der Kaiser mit dem Director der Disconto-Gesellschaft unterhalten und sich Über den Börsenkrach verbreitet. Der Kaiser ist auch auf die vorhergegangene Conserenz mit dem Reichskanzler und dem StaatSsecretär Marschall zu sprechen gekommen und hat zur Erläuterung seines Zuspätkommens in der Commission hinzugesügt, daß zwar keine beunruhigenden Nachrichten auS Constantinopel eingegangen seien, daß die Depeschen aber keinen Ausschub geduldet hätten. Nachdem der Kaiser die Commission verlaffen hatte, hat er vor seiner Rückkehr nach Potsdam noch den österreichischen Botschafter empfangen. Berlin, 15. November. Für den Truppenübungsplatz deS Gardecorps in Döberitz bei Spandau haben sich hinsichtlich des Grunderwerbs größere Kosten herausgestellt, als von vornherein anzunehmen war. Wie die „Post" hört, wird daher im nächsten Etat eine Nachforderung von 870 000 Mk. zu stellen sein. Berlin, 15. November. Dem „Berl. Tagebl." wird auS Petersburg gemeldet, daß Großfürst Wladimir, der als Gast deS deutschen Kaisers die Hosjagd in Letzlingen mitmacht, der Träger eines kaiserlichen Handschreibens an Kaiser Wilhelm sei. Der Brief deS Czaren sei in einem überaus herzlichen Ton abgefaßt und thue in überzeugender Weise den Wunsch Rußlands dar, mit Deutschland die besten Beziehungen zu unterhalten. In Petersburg werde daher dem Briefe eine sehr hohe Bedeutung beigemeffen. Berlin, 15. November. Im nichtamtlichen Theile des „ReichSavzeigerS" wird gegenüber ungenauen und unrichtigen Zeitungsberichten eine gedrängte Darstellung der sechstägigen Berathungen der Sachverständigen-Confercnz behufs Abgabe von Gutachten über eine Revision der Arbeiter- Versicherungsgesetze veröffentlicht. Danach wurde ein umfaßender, aber unverbindlicher Gesetzentwurf deS Reichsraths deS Innern vorgelegt, welcher auf Grund der jetzigen Bestimmungen Vereinfachungen und Erleichterungen des Alters- und JnvaltditätS - Versicherungsgesetzes bezweckt. Der Präsident des Reichsversicherungsamts, Dr. Bödiker, schlägt durch die Zusammenlegung des Unfall- mit dem Alters- und JnvaliditätS - Berficherungsgesetze eine Abänderung der grundlegenden Bestimmungen des letzteren Gesetzes vor. Es wurde allseitig anerkannt, daß daS Gesetz vom 22. Juni 1889 mancher Verbesserungen bedürftig sei I und daß der im ReichSamt deS Innern ausgearbeitete Ent- Alle Annoncm-Bureaux be» In- und 8u»Ianbe» nehme» Anzeigen für ben „Gießener Anzeiger" entgegen. Bekanntmachung, betreffend die Maul- und Klauenseuche in Babenhausen. Zu Babenhausen, Kreis Schotten, ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen, und Gehöftsperre angeordnet. Gießen, den 15. November 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. (Sagern. Der chlehener Anzeiger erscheint täglich, -mit Ausnahme be» Montags. Die Gießener I«mtlie«StL1ter werben bem Anzeiger ndchmtlich dreimal bcigdegL Gichmer Anzeiger Kenerat-Anzeiger. Nerrefte WolffS telegraphisches Correfponbenz-Bureau. verlt», 15. November. Für die Neuordnung der vekletdungsämter werden auch im Etatsjahre für 1896/97, wie die „Post"- erfährt, weitere Forderungen gestellt werden. ES sollen danach zwölf Stellen im Range der KegimentScommandeure, zwölf für sonstige Stabsoffiziere, fünf für Hauptleute 1. Klaffe, drei für Hauptleute 2. Klaffe, endlich fünfzehn Stellen für Assistenten neu geschaffen werden, und zwar, wie früher mitgetheilt, active Stellen, während eine entsprechende Zahl noch bestehender inactiver Stellen in Wegfall kommt. Die Handwerkerabtheilungen der Corps- | bckletdungsämter werden bedeutend verstärkt, wofür eine I entsprechende Zahl von Oeconomiehandwerkern der Truppen In Wegfall kommt. Berlin, 15. November. Die Unteroffizierschule in Bartenstein soll, wie die „Post" erfährt, bereits im nächsten Sommer eröffnet werden, während eine zweite Schule derselben Art in Greifs en berg i. S. -um 1. April 1897 geschaffen werden soll. Die Forderungen für daS Personal der Bartensteiner Sckule werden im Etat der Marine-Verwaltung für daS kommende Jahr bereits erscheinen. Wie», 15. November. Das Geschwader, welches | Oesterreich Ungarn nach der Levante entsendet, besteht auS । den Schiffen: „Kaiserin Elisabeth", „Tegeihoff", „Donau" und „Meteor". Daßelbe fteht unter dem Commando des Tontre-Admirals Seemann. Außerdem befindet sich der Sebenico" in Smyrna und der „Taurus" in Konstantinopel. ** Loudon, 15. November. Eine der Admiralität aus Chemulpo vom 14. d. M. zugegangene Depesche bestätigt die Nachricht, daß eine zu dem Panzerschiffe „Edgar" gehörige Schaluppe untergegangen ist und 48 Mann von der Marine Infanterie ertrunken find. Konstantinopel, 15. November. Die türkischen Blatter veröffentlichen amtlich die Einberufung von 28 Rebif- Bataillonen im Bereiche des 4. und 5. ArmeecorpS als erfte Maßregel zur Unterdrückung des Aufstandes in Anatolien. Der erste StaatSrath, Samin Effendi, zwei Justiz- Äeamte und ein Verwaltungsbeamte find zur Durchführung aller Maßregeln nach Anatolien entsandt - Die gestern seitens de» GroßvezierS den Provinzbehorden ertheilte In- siruction geht dahin, allen Consuln die Einholung von Informationen über die Vorgänge zu erleichtern, damit die Rapporte der Consuln mit den officiellen Rapporten über» einstimmen. - Nach einem in türkischen Kreisen verbreiteten Gerüchte stände ein theilweiser Wechsel der Mitglieder der Controlcommission bevor. Der Vorsitzende der Com» rnifsion, Schafir Pascha, würde wahrscheinlich diesen Posten tierlQnen. — DaS Kriegsministerium entfaltet eine reae Tätigkeit: die Ausbringung der Geldmittel bereitet jedoch ^ch Schwierigkeiten. Zwei Divifionsgeneräle deS General- kiabeS find zum 4. Corps abgegangen. Washington, 15. Nov-mber. Marinesecretar Herbert erklärte, der in Marseille befindliche Admiral Selfridge habe den Befehl erhalten, sofort abzureifen und fich mit dein Kreuzer „Marblehead" nach demjenigen Theile der Türkei zu beaeben, wo Unruhen am wahrscheinlichsten seien. Die ame.itanlfcien Schiff- bürften K°nst°n,in°p°l nicht d-such-«, werden fich jedoch unter allen Umstanden in der Nahe deS britischen und franzöfischen Geschwaders halten. Druck, den ganz Europa auf ihn auSübt, ermögliche ihm eine größere Nachgiebigkeit, als ihm durch das brüske Vorgehen der englischen Diplomatie gegenüber möglich war. WB. Petersburg, 16. November. Cffie eiell. Die Kaiserin ist gestern Abend 9 Uhr von einer Tochter glücklich entbunden worden. WB. Petersburg, 16. November. Die neugeborene Großfürstin erhielt beim heiligen Gebet den Namen Olga. Nach dem auSgegebenen Bulletin ist der Zustand der Kaiserin und der neugeborenen Großfürstin durchaus befriedigend. CecedUs uub profrtasWUs. Gieße», den 16. November 1895. Der Oberhesfische SeschichlSvereiu wird Donnerstag, 21. November seine Wioterthätigkeir aufnehmen, und seine erste Versammlung halten. Von den in Aussicht gestellten Vorträgen wird der von Herrn Dr. Frttzsch über F. G. Welcher in Gießen die Reihe eröffnen. Da in dieser Hauptversammlung auch Berichterstattung über die Sommerthätigkeit deS Vorstandes und eine Neuwahl desselben stattfinden wird, so ist ein zahlreicher Besuch der Mitglieder und solcher, die Mitglieder werden wollen, sehr erwünscht. * * Oberhesfische Gesellschaft für Natur- und Heilkuude. Ja der am 13. d. M., Abendfl 6 Uhr im Hörsaal deS Chemi- scheu UniversitätSlaboratoriumS stattgehabten Sitzung hielt Herr Privatdocent Dr. Finger einen durch Experi- mente unterstützten Vortrag über „Einiges aus der gerichtlichen Chemie". Redner ging nach einigen einleitenden Worten zunächst zur Besprechung der Vergiftungserscheinungen über, welche durch Blausäure und die Metallcyouide hervorgerufen werden und besprach dann die Verfahren, welche bri einer gerichtlichen Untersuchung zum Nachweis genannter G fte einzuschlagen sind. Unter den vorgeführten Reactionen waren von besonderer Schärfe: die Bläuung deS Kupfersulfat— GuojakharzpapierS, die Bildung von Berlinerblau, die Rhodanetsenprobe und die durch Schwefelalkalien hervor- 9 rusene Violettfärbung deS aus Blausäure gebildeten Nitro- p ussidkaliumS. Im wetteren Verlaufe seiner Ausführungen lrhrte Vortragender die wichtigsten Untersuchungsmethoden in Fällen von Phosphorvergiftungen kennen. Von Experimenten seien genannt die Schwärzung deS Silbernitrat- p. pterS durch PhoSphordämpfe bei der Vorprobe, welche indessen nicht allein als beweisend gelten darf, daS Leuchten deS PhoSphorS beim Uebertreiben mit Wafferdämpfen nach dem Verfahren von Mitscherlich, und schließlich die Grün- fäcbung, welche der durch Reduktion von Phosphor und dessen niederen Oxyden erzeugte Phosphorwasserstoff der nichtleuchtenden Wasserstoffflamme ertheilt. * e Die Gemälde-Ausstellung deS KuustvereiuS ist im Laufe der Woche wieder durch Aufstellung von 58 neuen Gemälden bereichert worden. * * Dresdener Gefammtvorstelluog. ES fei nochmals auf daS so sehr günstige Bon-Abonnement für die noch stattfindenden vterDreSdener Vorstellungen, welche am Dienstag mit „Die berühmte Frau" beginnen, aufmerksam gemacht. 4 BonS, die in ganz beliebiger Anzahl zu den 4 Gastspiel-Abenden getauscht werden können, kosten im Sperrfitz nur 8 Mk., im Parquet, der Estrade nur 5 Mk., während die Kaffcnpretse in Anbetracht der Bedeutung des Gastspiels wesentlich erhöht werden müssen. * * Circus Althoff. Auf die heute Abend und morgen staltfindenden letzten Vorstellungen im (Streufl Althoff machen wir hiermit aufmerksam. Morgen Abend großes Eselreiten. • • Postalisches. Bei Weihnacht- - Packetsendungeu nach den Vereinigten Staaten von Amerika, die mit der deutschen Packetpost den Adressaten rechtzeitig zum Fest zugehen sollen, ist eS zweckmäßig, dieselben vor Ablauf defl Monats November zur Post zu liefern,- bet späterer Absendung kann wegen der in New-Uork mit der Verzollung verknüpften Umständlichkeiten und Stauungen auf eine rechtzeitige Zustellung der Packete nicht sicher gerechnet werden. * * Nichtraucher Coup^S. In letzter Zeit find wiederholt Beschwerden darüber etngegangen, daß Reisende mit brennender Cigarre in Nichtraucher-CoupöS eingesttegen find und dort weitergeraucht haben. Eine preußische Eisenbahn- Direction hat deshalb n nachahmenSwerther Weise Veranlassung genommen, die Stationsbeamten, Zugrevisoren, Zugführer und Schaffner auf die genaueste Beachtung der bezüglich defl Rauchverbotfl in Nichtraucher-Coups- erlassenen Bestimmungen aufmerksam zu machen. Reisende, welche mit brennender Cigarre in Nichtraucher - Coupöfl angetroffen werden, werden unnachsichtlich der nächsten Station zu weiterer Veranlassung zugesührt. Dafl Rauchen in Nichtraucher - CoupöS ist auch dann nicht gestattet, wenn sämmt- liche Insassen damit einverstanden sind oder ein solche« Coups nur von einem Raucher besetzt ist. * * Der Getreidemarkt. (Berichtflwoche vom 8. btfl 15. November.) Die sehr rasch in den letzten Tagen ein- getretene bedeutende Vermehrung der Wetzenvorräthe auf den nordamerikantschen Märkten und entsprechend erfolgte Angeboten auf den Märkten in London, Parifl, Amsterdam, Berlin, Leipzig u. s. w. haben einen bedeutenden Druck auf die Weizen- und Roggenpreise auSgeübt, doch war der Preisrückgang gegenüber dem großen Angebot nicht enorm, sondern die Preise waren nur mäßig nachgebend bet allerdings flauer Marktstimmung. In Berlin und Leipzig wurde gekauft: Weizen per 20 Centner für 135 bis 147 Mk Roggen für 115 bis 121 Mk., Gerste für 113 bis 175 Mk. und Hafer für 115 dis 148 Mk. Lehnhei», 14. November. „Glück im Unglück" hatte einer der beiden Einwohner, die, wie berichtet, in der Nacht vom Montag zum DlenStag durch Brandunglück heim gesucht wurden. Derselbe hatte erst wenige Tage vorher mit der FeuervetsicherungSgesellschast „Providentia* in Mainz den Verfichcruugflvertrag abgeschlossen und erst Tag» vorher war ihm durch den Agenten die Poliee zugestellt worden. Auch der andere Abgebrannte ist bei genannter Gesellschaft versichert. A Mainz, 15. November. Die von dem hier ein- gestürzten Hause stehen gebliebenen Mauerreste werden morgen durch die P oniere niedergelegt. Da die Arbeiten mit großer Gefahr verknüpft find, erfordern dieselben die größte Vorsicht. — Der Rhein ist seit gestern um 80 cm gestiegen und wird gleichfalls starkes Steigen vom Oberrhein gemeldet. Die Schifffahrt ist im vollsten Umfang wieder ausgenommen und beeilen sich die Schiffer die gute Conjunctur auflzuoützen, da io Folge defl Witterungflumschlagefl eine längere Dauer defl günstigen Wasserstaodefl sehr zweifelhaft erscheint. ♦ Berlin. 14. November. Die Leiche defl Doppelmörderfl Schriftsetzers Behrenfl aufl Groß-Lichterfelde ist gestern im Teltower See aufgefunden worden. * Berlin, 15. November. Die Morgenblätter melden: Der als sehr vermögend geltende hiefige Kaufmann und Grundstücksmakler Paul Lindenau hat sich gestern Nachmittag auf dem Kirchhof in Weißensee bei dem Erbbegräbniß der Familie Lindenau erschossen. Er soll ein Vermögen von 2 Millionen besessen haben. Der Anlaß zum Selbstmord ist unbekannt. Seit einiger Zeit ging in kaufmännischen Kreisen dafl Gerücht, daß Lindenau in Folge großer Engagements in Schwierigkeiten sei. * Berlin, 12. November. Schon früher hat die Deutsche LandwirthschaftS - Gesellschaft auf ihren Ausstellungen darauf Bedacht genommen, daß die Ausfuhr landwirthschaftlicher Fabrikate in Form von Dauerwaaien berückfichtigt wird. Die betreffenden Wettbewerbe sind s. Z. gut benutzt worden und eS läßt sich mit Sicherheit annehmen, daß der Fortschritt auf diesem Gebiet dadurch angeregt worden ist. Für die nächstjährige Ausstellung zu Stuttgart - Cannstatt ist, den süddeutschen Verhältnissen entsprechend, besonders Obst in dem betr. Preisausschreiben berückfichtigt worden. Es find Preise ausgesetzt für frisches, eingemachtes und getrocknetes Obst und ebensolches Gemüse, auch Obstwein und Obstbeerenweiu ist berücksichtigt. Die betr. Gegenstände werden einer Prüfung unterworfen, die aus einer viermonatlichen Seereise über den Arquator hinaus besteht, sie werden dann geprüft und hiernach die Preise vertheilt. ES bildet dies eine hervorragende Gelegenheit, die eigene Leistungsfähigkeit zu erproben und dieselbe dann auf der großen Wanderausstellung zu Stuttgart-Cannstatt zur allgemeinen Kenntniß zu bringen. Da die Seereise dieser Gegenstände bereits Mitte December angetreten werden muß, sollte die Anmeldung schon am 15. November geschlossen werden. Nachträglich ist gestattet worden, dieselbe bis zum 1. December herauSzurücken. * Hirschberg, 12. November. Drei große Feuersbrünste, die zu Beginn dieser Woche im Bereiche deS Riesen- gebirgeS wütheten, haben drei Menschenleben zum Opfer gefordert. In Neu-Flachseiffen verbrannte die 55jährige Wittwe Güntzel, als sie aus dem brennenden Wohnhause einen kleinen Geldbetrag retten wollte. In Gottesberg kam beim Brande der Herbft'schen Mühle die 10jährige Tochter de« Müllers in den Flammen um. In dem Dorfe Rohrlach fiel die 22jährige Tochter des Gutsbesitzers Leufchner den Flammen, die zwei Gehöfte einäscherten, zum Opfer; sie wurde als verkohlter Klumpen aufl den Trümmern hervor- gezogen. „ * Lobau, (Sachsen), 12. November. Ueber ein in HerwigSdorf stattgehabtes Unglück wird wie folgt berichtet: Der Förster Riedel beschäftigte sich mit seinem Gewehre, um einen sogenannten „Versager" herauS- zunehmen, ließ aber, da seine Bemühungen erfolglos waren, davon ab und verbarg die Büchse, damit Niemand sie finden sollte, hinter der Thür eines Gewölbes. Am nächsten Morgen entdeckte der 12jährige Sohn defl Försters daS Gewehr und hantirte in Anwesenheit zweier Arbeiterkinder damit umher. Die Büchse entlud sich plötzlich und der Schuß drang dem einen Shtaben in den Kopf, sodaß der Tod sofort erfolgte, dem andern wurde Ober- und Unterkiefer zerschmettert und daS linke Auge auSgeschoffen, sodaß er bald darauf im Krankenhause starb. Der Förster stellte sich sofort der Polizei, wurde aber auf freiem Fuß belassen. * Zweibrücken, 15. November. Die Grundmauer deS Neubaufl des evangelischen VereinShausefl ist eingestürzt; zwei Arbeiter kamen dabei ums Leben. * Metz, 8. November. Geplagt von schwerem Heimweh, meldete sich gestern in aller Frühe durch Scharren an den Stallungen defl Dragoner-Regimentfl auf dem Fort Mose' ein Pferd, da« kürzlich bei der Versteigerung an einen Bauersmann in der Nähe von Bolchen verkauft worden war. Dem Ausreißer mochte wohl das Cwilleben nicht gefallen haben; er hatte sich Nachts In feiner neuen Behausung loSgerissen und hatte die etwa 36 Kilometer betragende Strecke in der Nacht zurückgelegt, ein sicherer Beweis dafür, daß unsere Cavalleriepferde in der Umgegend sehr gut Bescheid wissen. * Mit dem Sammeln von Curiofitäteu, die auf dem Meeresboden gefunden werden, beschäftigen sich bereits die Bewohner von Hafen- und Fischerdörfern sehr lebhaft. Diese gesammelten Gegenstände find für die im nächsten Jahre in Berlin stattfindende Fischerei Ausstellung, die u. a. eine Ab- theilung von Meeres Curiosiiäten enthalten wird, bestimmt. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch di» Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof. Bremen, 14. November. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer H. H. Meier, Eapk. R. Nierich, vom Notdd«rttchen Lloyd in Bremen, ist gestern 1 Uhr Nachmittag« wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 15. November. (Per transatlantischen Telegraph^ Der Postdampfer Roland, Eapt. W. o. Bardettben, vom Stordbeutschea Lloyd m Bremen, ist hcute 9 Uhr Bormiuagfl wohlbehalten tat Baltimore angekommen. Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Hießen. »vfltltu. November. 10. Christian Wagner, Wirth dahier, mit Lina Ftllmann hierielbst. 15. Johann Ludwig Appei, Schuhmacher dahier, mit Elisabeth Heidelbach Hierselbst. 15. Adam Bolz, Schneider dahier, mit Elisa Hahn von Lehnheim. GHasOUaßnAOam. November: 9. Karl Oskar Weißbach, Schlosser dahier, mit Elisabethe Btetz von Harbach. 9. Hermann Georg JuliuS Karl Christian Prölchold, Schlosier dahier, mit Raroline Marie Jendt hierielbst. 9. Reinhard Johann Wilhelm Ferdinand Koch, Division«, Auditeur zu Bromberg, mit Helene Sline ©erhöbe hierielbst. 11. Andreas jtelb, Schirmmacher dahier, mit Ottilie Henriette Emilie Karoltne Elisabeth Flick hierielbst 15. Michael Bayersdorf, Kaufmann zu Hanau, mit Jeanette Löser hierseldst. Gadoeewa. November: 5. Dem Maurer Andrea« Krug ein Sohn. 5 Dem Wirth Carl Bauer ein Sohn, Christof Karl. 8. Dem Kaufmann Georg Mootz eine Tochter. 8. Dem KteiSamtSgehülfen Philipp Schneider eine Tochter. 10. Dem Weißbinder Johann Georg Laucht ein Sohn, Ernst Georg. Dtstv rdena November: 11. Gustav Schmidt, 55 Jahre alt, Landwtrth von Niederroßbach bei Rennerod. 11. Christian Gleiß, 40 Jahre alt, Schäfer von Usenborn. 12. Adolf Friedrich Schnaub. 14 Jahre alt, Hüttenarbeiter von Donflbach, Amt Dillenburg 13. Carl Schull, 47 Jahre alt, Bäcker von Hihkirchen. 14. Caroline Elisabeth Müller, geb. Walter, 51 Jahre alt, Ehefrau von Bergmann Martin Heinrich Müller dahier. 15. Katharine Zeidter, geb. Schopbach, 74 Jahre alt, Witlwe von Schneidermeister Ludwig Zeidter dahier. Auszug au» den Kirchenbüchern der Stadt «Siebe». Eia ugelisch e Gemeinde. BttxauU. Mattbäusgemeinde. Den 9 November. Reinhard Johann Wilhelm Ferdinand Koch, Divisions-Auditeur zu Bromberg und Helene Adeline Gerbode, Tochter de« Ober-Postsecrelär i. P. Karl Gerbode zu Gießen. MarkuSgemeindr. Den 10. November. Hermann Georg JuliuS Karl Christian Pröschold, Schlosser zu Gießen, und Karoline Marie Jendt, Tochter de« Privatmanns Jakob Jendt zu Gießen. Lukasgemeinde. Den 9. 'November. Karl OSkar Weißbach, Schlosser, ein Wittwer, und Elisabeth Bietz, Tochter de« Ackermanns Georg Bietz von Harbach. JohanneSgemeinde. Den 11. November. Andrea« Kolb, Schirmmacher zu Gießen, und Ottilie Henriette Emilie Karoline Elisabeth Flick, Tochter bei Heilgehilfen Carl Flick zu Gießen. •«tauft«. Matthäusgemeinde. Den 10. November. Dem Händler Karl Johanne« Born eine Tochter, Emilie Dorothea Auguste, geboren den 26 August. Denselben. Dem Knecht Hktnrich Opper ein Sohn, Karl, geboren den 23. September. Denselben. Eine uneheliche Tochter, Anna Marie, geboren den 28, October. Denselben. Dem Lackirer Friedrich Pausch ein Sohn, Wilhelm Karl August Johann, geboren den 14. October. Denselben. Dem Packer Ludwig Peter Bingel ein Sohn, Emil "LLvnhard Heinrich, geboren den 9 October. Denselben. Dem Locomrtiobetzer Laut« Bierau ein Sohn, Adolf Karl Balthasar, geboren den 5. October. Denselben. Dem Straßenkehrer Ludwig Schmidt eine Tochter, Elisabeth, geboren 17. September. MarkuSgemeinde. Den 10. November. Dem Fuhrmann Heinrich Hofmann eine Tochter, Paula Marie Bertha, geboren den 21. September. LukaSgemeinde. Den 10. November. Dem Hilfsbremser Johann Peter Fackiner ein Sohn, Ernst Lout« Heinrich, geboren den 9. October. Militärgemeinde. Den 10. November. Dem Sergeant Johanne« Ortstadt eine Tochter, Anna Margarethe Elisabeth, geboten den 2. October. VesrdtHU. Job anneSgemeinde. Den 9. November. Eleonore Rinn, geb. Wittich, 78 Iahte alt, Wittwe de« Rentner« Ludwig Wilhelm R mn, starb dm 7. November. Auswärtige aus den Kliniken. Den 14. November. Christian Gleiß, Schäfer, verheirathet, aus Usenborn, Kreis Büdingen, starb den 11. November. Briefkasten. E. A. Sie erhalten genaue Auskunft in der Anstalt selbst und zweifellos Erfüllung Ihre« Wunsches. Witterungsbericht vom 15, November. Der hohe Druck hat sowohl an Raum wie an Intensität gewonnen und bedeckt den größten Theil von Europa. Sein Kern liegt über Süddeutschland. Zugleich ist das Minimum in östlicher Richtung abgezogen, doch waten in den Gebietm de« barometrischen MaximumS am Morgm noch verschiedene kleinere Untegelmäßigkeitm zu ernennen. vsraaSstchtlich« »itKren WÄ »Itne 3)|lrL Erbsen pr. Liter 18 H Linsen pr. Liter 28 3t, Tauben pr. Paar A 0,60 bis 0,70, Hühner pr. Stück 1,00 big 1,20, Hahnen pr. Stück A 0,75—1,00, Enten pr. Stück A 1,60—2,(0, Gäuse pr. Piund A 0,45-0 52, Ochsenfletsch pr. Pfd. 72-76 3t. Kub- und Rindfleisch pr. Pfd. 66—68 3t, Schweinefleisch pr. Pid. 56 bis 68 Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 72 3t, Kalbfleisch pr. Psd. 60—64 3, Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 3l, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4.(0 bis 5.00 A, Weißkraut pr. Siück 8—16 3t, Zwiebeln pr. Centner A 3,00—4.00, Milch pr. Liter 16—20 3t, Zwetschen pr. Centner A 5,00-0,00. = A. Gretscher, Giessen Neustadt 78. Giessen empfiehlt Loose aller genehmigten Lotterien. —Prompte Zusendung der Gewinnliste. = ’ANn. b.Dw |o^@cor9VQ büchmr "n Martin Hetnrtt ’M, 14 3afcrt alt It. Wilhelm Serbin öl ent äbellne ©eibobt öe zu Gietzm. ulluß Karl Lhristio Harte Jendt, Lochte doch, Schlosser, ei» rmanna Georg Sltj rmmaäer zu Gleha ) Flick, kochltr M 3o$annt6 8otn ei» 26 Hugufi. n Sofa, Hari, gr- Dlartt, geboren den Ml ein Sohn, W } Binau ein Soin, Schmidt eine Ma, inrich Hofmann dtt September. Zobinn Peter Faäira >. Cctober. Hannes Ortfiadt ein en 2. Oclober. L« l895' 25 $* - ' 50. ' - 1 23 - • ' 46 - • 21 ’ ' 20 ' • 42 • • 40 ' fluicJ’b • 68 » 1. i E sicher ;£&•** S’««*» *** Mitch, 783-hle^ stmd dm 7- November- SchA. ver^raM November. pemi^pSrnprtti^ sü> V Einladuug. Die Mitglieder des Spar- und Vorschutzvereius E. G. m. uub. Haftpflicht zu Daubringeu werden hiermit auf Sonntag den 24. d. Mts., Nachmittags halb drei Uhr, zu einer General-Versammlung bei Wirth Al buch daselbst, freundlichst ein- geladen. Tages-Ordnung: 1. Wahl zweier Aufsichtsraths-Mitglieder. 2. Wahl eines Controleurs. 3. Vorlegung des Revisionsberichtes pro 1895. Daubringen, den 15. November 1895. 9657 Der Director: Alb ach. Höerhesfischer Heschichlsverein. Hauptversammlung Donnerstag den 21. November, Abends 8 Uhr im Saal des Cafe Balzer. Tagesordnung: 1) Vorstandswahl. 2) Vortrag: Herr Dr. Aritzsche über F. G. Welcker in Gießen. Fandwirthschastliche Wand er- Ausstellung Stuttgart-Lannflatt 11. bis 15. Juni 1896. Pferde, Rinder, Schafe, Schweine, Ziegen, Geflügel, Fifche, Bienen, Samen und Pflanzen, Molkereierzeugnisse, Wein, Obst- danerwaaren, Dünge- und Futtermittel, Maschinen und Geräthe. Der Anmeldetermin ist eröffnet, Anmeldepapiere ausschließlich zu beziehen durch: 9680 Berlin sw., Mutsche Faudmlthschafts-GtsMchast. Kochstr. 73. Das Direktorium. Photographie. Hierdurch bitte höflichst, gefl. Aufträge für das Weihnachtsfest mir recht bald zu übermitteln, um dieselben sorgfältigst ausführen zu können. Hochachtungsvollst Emil Giessow, Photograph l678 ________________Bahnhofstrasse 34. äüd-Weine und Spirituosen Eigener Import von Friedrich Leo, Giessen pr. Fl. A 2.50 1 8.- 2.- i.ec 2.66 1.10 1.30 1.40 Alicante Mnscateller Burgunder California (Rieeheg) Samos Marsala Bordeaux Medoc Chateaux Margeuux Menescher Ausbruch Rüster Ausbruch Tokayer Ausbruch A li. Capwein 1.40 i.ec 1.66 i.eo Span. Roth wein Aragon pr. „ Cötes w Priorato (herb u. mild) „ ,, (bübb) A 1.50 u. „ Portug. Gebirgswein * Tarragona * Valdepennai ■ Malaga Xeree * Pajarete • Malaga A 2.50 u. , Madeira A 2.50 tu B Portwein * Sherry • -.95 1.— 1.80 1.40 1.20 1.40 1.60 1.50 Frans. Cognac, p. •/, Literfl. AI -a. 4.— I Batavia-Arac, p. lA Literfl. A 3.50 Deutscher Cognac „ •/< „ „ 1.40 ,, 2.— | Jamaica-Rum „ Vt n « 4 ~- Ferner empfehle ich mein Lager in [8593 Deutschen und lelbatbereiteten Beer en-Weinen. Wir empfehlen unser reich ausgestattetes Lager in [2746 Gasbeleuchtungs- Gegenständen, als Kronleuchter, Ampeln, Suspensions, Lyren, Wandarme u. s. w., Auer’sche Gasglühlichte, Gas-Koch- und Heizapparate in den zweckmässigsten Ausführungen. Anfertigung von Gas- und Wasserleitungs-Anlagen jeder Art. Städtisches Gas- und Wasserwerk Giessen. a» G. F. F. — F. G. F. ■jMT 40jähriges Stistungsscft Samstag, den 23. d. M., Abends 8 Uhr in 9665 Steines Saalbau. Citßcncr Zithrrllnb (llfoljliljätiglteiteuttrin.) . Heute Sonntag, den 17. November, Abends in Lony’s Bierkeller Gemüthliche Zusammenkunft (Concert u. f- w ) jP Anhänger des Vereins sind freundlichst eingeladen. 9688 Der Vorstand. Lenz'fcher FelsenkeAer. Heute Sonntag, den 17. November, nm 4 und 8 Uhr CONCERT des feit Jahren hier beliebten Liederdichters und Componisten Nanz mit seinen Kindern Wanda und Heinrich, welche das Künstlerzeugniß vom Raff Conservatormm in Frankfurt besitzen. 9678 iW Eintritt 20 Pfennig, Westauration zum Lahnthak He ute Sonntag: *W£ ; "■ Grosses humoristisches ^$s:968i Frei-Concert unter Mitwirkung des Humoristen HASSO. Es ladet ergebens! ein Ch. Wagner. Fainilien-Driictaclien (Geburts-, Verlobung»-, Vermählnngs-Anzeigen, Trauerbriefen etc.) •Mpfiehlt sich ehe X. BrühPsche Druckerei Scbsittrasee 7. Suppenwürze in Original - Fläschchen von 65 3t an findet bet Allen, welche auf eine schmackhafte, gesunde Küche und Sparsamkeit sehen, die größt Ane-kennung. Zu haben bet C. G Kleinhenn, Bahnhofstr. Bestens empfohlen werden Maggi's praktische GietzhLhnchen zum sparsamen und bequemen Gebrauch der Suppen-Würze.9184 9405] Ein Münsterländer Fohlen zu verkaufen. Näheres in der Exped. d. Bl. Lackirte Möbel aller Art stets vorräthig, sowie tannene lackirte und eichene polirte Särge zu haben bei Schreiner Steller, Schiller, straße 9. 2107 9214] Die Alaschenvierhandlung von K. Hch. Loeberich, 71 Li-bigstraße 71 empfiehlt sich zur Lieferung von qtlafdienbter auS hiefigen und auswärtigen Brauereien zu mäßigstem Preis. eil ÄVtza a. Gr, für Geschäfte Ölw Oö, und Haushalt. 9297 L. Kohlermaun, Blcichstraße 12. MAGGI5 Telegraphischer Coursbericht von Conrad Dietz, Bankgeschäft, Giessen. Frankfurt a. M., den 16. November 1895. AnfangSeourfer Schlutzcourfe: Oesterr. Credit 313.25 Oesterr. Credik 315.25 Disconto komm. 209.10 Disconto Comm. 21050 Darmstädter Bank 164.10 Darmstädter Bank 164.50 Dresdner Bank 162.50 Dresdner Bank 164.00 Türkenloose 34.25 Tüikentoose 34.30 rendenr: fest. Delicatessenhandlang mm A. Koch Nachfolger, 2t Reuenoäurn 21 empfiehlt: 9662 la. ächten vollsaft Schwcizerkäsc, „ (Edamer, „ Camcmbarts, „ Neufchütrler, „ Gervais, „ Münsterkäs (Elsässers, „ Roquefort (Lurchotx), „ Kräuterkäs, Schloßkäs, Deffertkäschen re. und Westph. Pumpernickel. Zum Todtenfest. GroßeslagkrtttGrakkräuskt» Friedr. Bilger, 9642___________«renrplatz 4. Biberbetttücher und Bettkolter grotzer Posten in allen Afarben zu außergewöhnlich billigen Preise«. Seuling, 9640 Wetzsteinstratze Rr. 4S. Mildeste Veilchen- Rosen- Pflrsiohblüthen- Seile in vorzüglicher Qualität empfiehlt a Packet (3 Stück) 40 Pfg. 9844 Heinrich Wallach. Beste und billigste Bezugsquelle für garantirt neue, doppelt gereinigt u. gewaschene, echt nordische Bettfedern. Wir versenden zollfrei, gegen N>ichn. (>edeS be- llet:g-Quantuii!)tSttte ttcuc Beitfedern per Psd. für 60 Pfg., 80 Pfg., 1 M. und 1 Pc. 25 Pfg.; Keine prima fcatb» vaunen 1 M. 60 Pfa. u. 19)L 80 Pfg.; Weiße Polarfed. 2 M.u. 2 M. 50 Pfg.; Silberweiße Bettfedern 3M., 8 M. 50 Pfg. u. 4M.; ferner «cht chtnefische Ga^zvauncn (sehr füüfräft.) 2 M. 50 Pfg. und 3 M. Verpackung zum Kostenpreise. — Bei Beträgen von mindestens 75 M. 6°/0 Rabatt. — NichtgefallriibeS bereitw zurllckgenommenl Peeher 4 Co. in Herford i. Wesif. [9638] Thürvorlagen größte Auswahl. 9327 A. Welz, Lindenplatr. 9296, AlaschenkSrbe, a. Gr. g. Lkohlerman«, Bleichstraße 12. 9379] Meinen am Nahrungsberg gelegenen Garten, circa 1000 qm, mit bewohnbarem Gartenhaus, bin ich willen« zu verkauf««. Georg Pfaff, SelterSweg 1. Ein Pianiuo mit schönem Klang und gut erhalten, preißwürdig zu verkaufe«. Näheres in der Exped. d. Bl. 9527 Montag, den 18. November trifft aus dem Bahuhof der Mai«- Wefer-Bahn eine toung Gelderiidm ein. Der Verkauf ist von 9 Uhr Morgend ob Billiger Preis. 9641 Täglich frische Milch bei Gg. Lampas II., 9677_____________Seltersweg 75.______ 96671 Ein noch brauchbarer Herd. = billig zu verkaufen. Bahnhofstraße 89, patt. Bermietßungen. 9654] Kleine Wohnung im NebenhauS zu vermieihen.________H. Wtnther. 9643] Ein kleines Familienlogis. «reuzplatz 4. 9651] Der zweite Stock ist sofort zu vermiethen. Schützenstraße 1. Auch können mehrere Arbeiter daselbst. Kost und Logis erhalten. uer’sche Gasglühlicht-Prozess. Der 71 Di- non einiacn Eoncutrem.Xirmen gegen die Auer Sesellichast angestrengte Nichligkeitdllage in Bezug auf die Herstellung von Slühlichlstrümpfen hat di- tfeUweife »er nichtnng bei Punk, 3 bei Hanptp-t-nt.» f.wie die g.oze «a,h,d»°g bei P.°I, 3 bei Tb-rin-Zai-H Patentei m M> «ebabl. Der Auer-Zesellfchatt bleckt sonach nur e.ue be„..,e Mischung von Eoelerden geschützt. (Nach dieser patentrechtlich geschützten Mischung arbeitet aber die Luer-Gesellschaft bekanntlich nicht, ebensowenig rote Jemand And«». Iuer stellt vielmehr seine Mischung nach einem FabrikationSgeheimnitz her.) Die Imprägnirung der Strümpfe geschieht überwiegend (zu über,98—99 vCt.) bnrch Thon»«, was ^e Auer-Gesellschaft durch ihr Patent bisher geschützt glaubte. Die Verwendung von Thorium, ohne das die Herstellung eines Glühstrumpfes überhaupt unmöglich ist und das somit deu Hauptbestandtheil der Imprägnirung von Glühstrümpfen bildet, ohne Beimischung der pateutrcchtlich geschützten Grdeu, ist nach dem gestern gefällten Richterfprach aber, durch die Anullirung oben erwähnter Punkte, freigegebeu. Die Herstellung unserer mit Thoriumoxyd imprag- nirten Glühlichtstrnmpfe ist hiernach vollkommen unabhängig von dem in seiner jetzigen Form bestehenden Auer.Patente. Wir werden nunmehr wegen der in den Warnungen" ^um Ausdruck gelangten unlauteren und unerlaubten Concurrenzmcmöver der Aner-Gesellschaft aus bie rigoroseste Weise vorgehen, da damit nicht nur lammt- liebe GaSglühlicht (Konsumenten, die gezwungen werden sollten, Auer'sche Fabrikate zu unmotieitt horrende» Preisen zu kaufen, sondern auch die Producenten stark geschädigt worden sind. Das von uns gegen die Auer-Gesellschaft wegen Unterlassung ihrer „Warnungen" angestrengte und auf den 6. er. festgesetzte Gerichtsverfahren wurde auf Antrag der Luer-Gesellschaf^ die den Gerichtshof nicht als zuständig aoerkenneu wollte, vor eine andere Kammer verwiesen und damit leib'r ein Aufschub der Berhaudluug Verursacht. Der von der Auer-Gesellschaft hierbei verfolgte Zweck btdi sich sonach vollkommen mit ihren sonstigen Reklamemanöoern. — Der starke (Konsum unseres Fabrikate» spricht am deutlichsten für dessen Vorzüglichkeit, da» tu Bezug auf PriiS uud Güte um 200 pCt. billiger al» „Auer" ist uud somit jederzeit deu ersten Rang aus dem Gebiet der GaSglühlicht-Zudustrie eiauehmeo wird. Ein completer «asglühlicht - Apparat (Glühkörper, Brenner, Cylinder) kostet S Mark. Ein Glühstrumpf ohne Brenner und Cylinder kostet 1,50 Mark. Continental Gasglühlicht-Actien-Gesellschaft „Meteor66, vor in. Kroll, Berger & Co. Hauptgeschäft: Berlin, Brunnenftr. 25 (Amt III. 234 und 8533). — Berliner Stadtgefchäft: Jerusalemerftr. 17 (Amt I. 7817 und 795). Verkaufsstelle für Giessen bei Peter Walter. Kroßer Men hochmdernc Ai»tcr-Ioqi>ets für Hk. 5, s. <> und 10.50, reeller Werth Mk. 15 bis Mk. 25. Biodewaaren. Bemann Katz, Damen-Confection. 9018 SX 5 Mäusburg 5. TWE Oeffentliche Erklärung. In der am vergangenen Donnerstag Abend gegen uns stattgehabten Volksversammlung wurde von dem von mir wegen Achtungsverletzung entlassenen Schriftsetzer und Annoncensammler Magnus von der Walde die Behauptung aufgestellt, dass ich der Grossh. Bürgermeisterei die Auflage meiner Zeitung auf 2400 Stück angegeben habe, während sie in Wirklichkeit nur 1200 Stück betragen habe. Wenn ich zu diesem schweren Vorwurf in der Versammlung selbst nicht das Wort ergriff, so geschah es einestheils deshalb, weil ich keine Lust hatte, von Herrn Redacteur Scheidemann, der dem pp. von der Walde mehr glauben zu müssen erklärte, als mir, noch einmal der Unwahrheit geziehen zu werden, und andererseits deshalb, weil mir kurz vor der Versammlung das Blatt, auf welchem ich mir die Notizen über die der Bürgermeisterei angegebene Auflage gemacht, merkwürdiger Weise abhanden gekommen war. Bemerken will ich noch, dass die Notizen sich in einem gewöhnlich verschlossenen Fache meines Schreibtisches, in welchem ich die wichtigeren Papiere aufzubewahren pflegte, befanden und dass dieselben am Samstag früh sich in demselben weder vorfanden, und zwar nicht mehr bei dem mit der Bürgermeisterei abgeschlossenen Vertrag, sondern an ganz anderer Stelle, ein Zeichen, dass die Papiere von unberufener Hand durchwühlt worden sind. Wie sehr pp. Magnus von der Walde die Glaubwürdigkeit des Herrn Scheidemann verdient, geht aus folgendem Briefe hervor, den ich an die hiesige Bürgermeisterei richtete und der sich in den Acten daselbst befindet. Giessen, den 28. April 1895. Grossherzogi. Bürgermeisterei in Giessen theile ergebenst mit, dass die Auflage der „Giessener Zeitung“ in der Stadt Giessen im Sommer 1120 Exemplare stark ist. In unmittelbarer N&he hat die „Giessener Zeitung“ noch ca. 150 Exemplare, so z. B. in Klein-Linden 30, Grossen-Linden 12, Lollar 35, Heuchelheim 30, Watzenborn-Steinberg 15, Wieseck 18, Grünberg 85 Stück. Im Winter beläuft sich die Auflage in der Stadt Giessen auf ca. 1400 und auf dem Lande auf ca. 4—500 Stück. Hochachtungsvoll Verlag der „Giessener Zeitung“ Emil Bommert. Erklärend bemerke hierzu, dass obige Angaben von mir Ende April 1894 gemacht wurden und dass die Auflage der „Giessener Zeitung“ für den Winter nach dem Durchschnitt des kurz vorhergegangenen Winters angenommen wurde. Aus obigem Briefe geht hervor, dass pp. von der Walde in der Versammlung gelogen hat. Der Bürgerschaft Giessens wird es nun klar sein, dass ein unerhörter Vertrauensmissbrauch gegen mich begangen worden ist, wem derselbe zur Last fällt, dürfte nach obigen Ausführungen wohl erwiesen sein. Die geehrten Leser können nunmehr auch beurtheilen, was für einen Werth die Versammlung, in welcher der oben gekennzeichnete Magnus von der Walde als Hauptbelastungszeuge gegen mich auftrat, gehabt hat. 9682 Emil Bommert, Verleger der Giessener Zeitung (Tageblatt). 9860] Logt». 2 S'ubk" Jtücbe nebst Zu. behör, zu verm Wetzlletngafse 10. 9672] Ein kleine» LogiS fofort zu oer mtetben-_______________chderstraste 6 9663] Ein schön möbllrtce Zimmer sosort zu verm. vahnstofss». 01, m 967b) Stübchen mit Bett zu ver- müihtn reufet»lustgllrtch»n 9. 9673] MoblirteS Zimmer mit Äofi |u vermiethrn. rinden platz 7. 9650] Zwei anständige Arbeiter können schöne« Legi» erb. Näb. rtndeuplatz 4. Kin gröhttls tMiplocal ß sofort abzugcden. »Wiener ftof.* Vermischte Anzeige». Vorlnron rlM Kundenbuch» von V DFlUl vll O»wald»gart. bi» Rod- beimerstraße 56. Gegen gute Belohnung abzugeben in der Sxped. d. Bl. GO. ittnt. Heuser, Bäcker. 9655 Grohen-Ltnden. 9664] Möblirte» Zimmer, nahe dem Neustädte, thor, von anständigem Herrn g,sacht. Offerten mit Prei» unter ti. L. 100 (in die Srved. d Bl. Montag Abend r Guter. Gk Fe Fe 9659 Montag den 18. November, Abend» 8', Uhr: bet Grün («eustadt) Versammlung. Da» Sommando. Wohnungsgcsuch. 9649] Eine einzelne Dame sucht per Januar eine Wohnung von 2 Zimmern u Zubehör Nord—Westanlage oder deren Nähe. Off mit PrecSana- unt L. G. 17 in der Exped d Bl. baldigst niederzulegen- Verkäuferin für ein Manufactur- und Soufec 1ion»-GeschLft in einer Kreisstadt am Rhein zum baldigen Eintritt gesucht. Eefl ko. Offerten mit Zeugnihadschristen und Photographie erb aob. 8. H. 716 durch Haaseuslet« & Vogler, «t. G . Kraukfurt a. M._____________9t58 96531 Ein filtere» Mädchen, welche» flut kochen kann, sucht Stelle. Nähere« «tteeftra-a 19, 1 Geübte fnuiprnfortircrinnrn gesucht. 9652 Alexander Mayer. 96821 ein Schneider empstehlt sich zur «nserttgung aller Sarren« Garderobe, sowie im Uu»bess«rn solcher in und außer dem Hause. Näber S Wetzveingasse 10, IH. POSTKELLER ■ Heute Samstag. ■■ ■ V26 Uhr: Metzelsuppe. Morgen Sonntag von */29 Uhr früh: Wellfleisch mit Kraut. Abends: Reichste Auswahl auf der Abendkarte.S67S 9666] eine tüchtige Waschfrau I 9670] Einige Mädchen vom Lande, welch« aus sofort gesucht. länger gedient, suchen Stelle« aui Weih» Lahnftratze 10, II. 1 nachten. FrauHüttenberger, Selter»w.67. 9674 Der trauernde Gatte: Georg Lchmidt. Gießen, den 16. November 1895. Die Beerdigung findet Sonntag, den 17. November, Rach mittag» 4 Uhr, vom Trauerhause Gröhe Mühlgasse 10, au» statt. nach längerem Leiden sanft entschlafen ist. Um stille Teilnahme bittet Statt besonderer Anzeige theile ich hierdurch mit, daß meine liebe Frau Helene Schmidt Rr6action: «. Schkyda. — Druck und Brrlaq der Brühllchen Umversttät-Vuch- und Etemdruckerei (Pietsch * Echrydi) in Lichrn. Die tzcntige Humwtt umfaßt 12 Bcttnu