:et« ft’"'" ^efi6* ^«arisch Nbte Jlttt l <|(fe teiü. Mlung. VH. 3en Zahrktrechn«»» inet dafür, h^lngshem. - das Geschäftlich Z 50 der Satzungen lung dm Borftach Borstaub. । 'N, icheus; [3255 i traten M Vud m A 30 Pf. deofen rieb alt eeuen ee Badl *BG mng u. QawrepwniM. sheizöfen, franco, 2919 Carl) Aachen. Gas- und Wasserwerk L Betrieb n »eben. eße der Welt icwsbroooeit. L Nieren- und Blase»- fffl« und Gallensteine, irleidm, HLmonh-tden, veisung, Änaly'm nnb nnenvervsttoa« m lneralwafferhandlungen «V trift« m igea vaellm ieIit toM1 tlch, find schöne 2198 jorgiöltis hrnd >r W-i- nur die Kühnst it ule“ ml LEZ und 189$ Nr. 89 Zweites Blatt. Mittwoch den 17. April Der friefcener -«teiger crschemt täglich, mit Lusnahmk bt« Montags Die Gießenrr I«mikie«ökit1er werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal bigelegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Vierteljähriger -Soa«eme»t»,retF r 2 Mark 20 Psg. ant Bri«gert»^i. Durch die Poft bezog« 2 Mark 50 Ptg. Ätb«toon, Expeditio« unb Druckerei: Schukstraße Kr.7. Fernsprecher 51. Amts- und Airzeigeblatt für den Ureis Gietzcn. Annahme vo» Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Lorm. 10 Uhr. ] Gratisbeilage: Gießener Aamilienblätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes oehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Deutsche» Reich. Berlin, 13. April. Heute früh hat unweit eines Berliner Vorortes ein Zweikampf zwischen Herrn Won Kotze und einem anderen hohen Hof- beamten stattgefunden, bei welchem Herr v. Kotze einen Scduß in den Oberschenkel erhielt. Er wurde in das Kgl. Klinikum übergeführt- sein Zustand ist nicht besorgntßerregend, erfordert aber die größte Schonung. Zweifellos war das Duell vorher in der Gesellschaft bekannt, denn bereits heute früh liefen Nachfragen nach dem Schicksal der beiden Gegner ein. Gestern Abend hatte sich noch der „Union-Club", dem der Verwundete angehört, mit der Angelegenheit des Herrn von Kotze beschäftigt. Die Sitzung fand unter dem Vorsitz beö Bice-Präsidenten Fürsten von Fürstenberg bet verschlossenen Thüren statt- an derselben nahmen u. A. Prinz Heinrich XIX. Reuß und der Hofmarschall Freiherr von Reischach Theil. Berlin, 13. April. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt gegenüber anderen Nachrichten, daß die Uebersiedelung des Kaiserlichen HofeS nach dem neuen Palais kaum vor Beginn des Mat erfolgen dürfte. Berlin, 13. April. Die „Post" schreibt gegenüber dem vor einer Woche vom „Hamb. Corresp." veröffentlichten Programm derEinweihungSfeier desNordostsee- canals, daß ein Programm überhaupt noch nicht festgestellt sei und schon auS diesem Grunde bisher die Genehmigung des Kaisers nicht erhalten haben könne. „Es findet vielmehr", so schreibt die „Poft", „heute Nachmittag 3 Uhr im Hofmarschallamt eine Besprechung darüber statt, zu der der Reichskanzler, die sämmtlichen StaatSsecretäre der ReichS- ämter, die Minister und als Vertreter der kaiserlichen Canalbau-Commission, der Geh. Reg.-Rath Loewe und der Geh. Baurath Fülscher aus Kiel Einladungen erhalten haben. Erst in dieser Sitzung wird ein detaillirteS Programm vorgelegt werden, wofür die Vorarbeiten für heute Vormittag abgeschloffen sind, nachdem noch am Donnerstag die damit beauftragten Herren an Ort und Stelle Erhebungen gemacht haben." Breslau, 13. April. Der „Breslauer General-Anz." hält seine Meldung über die Aeußerung deSCardinals Kopp zu einem schlesischen Magnaten wegen der BiSmarck-Feter vollständig aufrecht. Eisenach, 13. April. Eine nationalliberale Vertrauen Sm änner Versammlung beschloß, für die Stich- Wahl Stimmenthaltung zu empfehlen. Hamburg, 11. April, lieber den gestrigen Empfang der Deputation auß Odessa und der Directoren des Norddeutschen Lloyd beim Fürsten Bjismarck in FriedrichSruh berichten die „Hamburger Nachrichten": Die Deputation, bestehend aus den Herren Dr. Grabbe, Feuilleton. Wochendriese ans der Nrsiden;. (Originalbericht beß „(Siebener Anzeiger".) Charwoche. — Dom Großherzoglicheu Hofe. — Geschenk der Stabt Darmstadt zum Geburtstage des Fürsten Bismarck. Z. Darmstadt, 11. April. Endlich ßiebt es etwas Ruhe, was die Fastenzeit keck verweigerte, das bringt nun doch die Charwoche, die Stille nach dem lärmenden Treiben der an Vergnügungen aller Art wirklich überreichen Wintersaison. Und bis zum letzten Augenblick geradezu hat man sie ausgenutzt diese in sonstigen Jahren, wo Ostern später fällt, gewöhnlich schon viel ruhigere Zeit- im vorigen Briefe berichtete ich Ihnen von großen öffentlichen Concerten, in denen Kunstkräfte bedeutenden Rufes mitwirkten, die noch in die allerletzten Tage der vergangenen Woche fielen und doch stets stark besucht waren, ja im Großh. Hoftheater hatte man sogar noch den SamStag Abend vor Palmsonntag mir Beschlag belegt durch die Aufführung von Wolffs „Preziosa". Auch diese Vorstellung, die nur für Kinder berechnet war, hatte sich eines sehr lebhaften Besuchs nicht nur kleinerer, sondern auch vieler „größerer" Kinder zu erfreuen. Jetzt endlich stehen die Concertsäle verödet, das Hoftheater hat seine Pforten geschlossen und nur im Innern lärmt es weiter, nämlich in den zahlreichen Proben, die besonders in dieser Woche stattfinden für verschiedene Premieren, die unS die Zeit bald nach den Feiertagen noch bescheeren wird. Nur eine musikalische Darbietung großen Stils bringt uns die Charwoche, der Musikverein führt, wie alljährlich ein der Zeit entspreckendes Werk am Charfreitag auf, diesmal die „Matthäus-Passton" von Joh. Seb. Bach. Zu dem Concerte haben mehrere hervorragende auswärtige Kunstkräfte Cornelius und Liebmann, wurde in einem Zimmer des Erd- geschoffes empfangen und überreichte dem Fürsten eine Adresse der Deutschen in Odessa, in welcher die Gründung einer Bismarck-Stiftung mit bisher 3000 Rubeln zur Erziehung hilfloser Waisen der deutschen Reichsangehörigen mitgetheilt wird. Fürst Bismarck wechselte mit den Herren verschiedene Gespräche über die Herkunft, Heimath, Beschäftigung, Kriegsbetheiligung u. s. w. und hielt dann folgende Ansprache: „Meine Herren! Mir ist Ihre Begrüßung besonders werthvoll in Erinnerung an die Beziehungen, die ich jahrelang mit den Deutschen in Rußland gepflegt habe. Ich bin Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft in Petersburg gewesen, die sie dort etablirt haben, tch bin noch immer in Corre- spondenz geblieben mit den Herren und habe an der Spitze der Deutschen in Petersburg mit ihnen freundschaftliche Beziehungen gehabt, Familienbeztehungen auch, und ich freue mich immer, wenn, wie dies in Rußland doch geschieht, die Deutschen im Auslande zusammenhalten, und ich sehe, wie sie im Ganzen proSperiren. Dazu gehört mit, daß sie mit den Institutionen der russischen Regierung nicht in Opposition und Friction treten, sondern daß sie sich immer erinnern, daß sie im Auslande und unter der Herrschaft deS russischen Kaisers lebens Das ist mir politisch auch immer erwünscht gewesen und dient dazu, die guten Beziehungen zwischen Rußland und dem Deutschen Reiche zu cultiviren, da wir gar keinen Grund haben, mit den Russen zu zanken. Wir wollen nichts von ihnen, wir haben Polen genug und die Russen auch, sie können weder Königsberg noch Posen brauchen- also wir sind in der für Großmächte wünschenSwerthen Lage, daß wir einander nicht zu beneiden haben, und daß keiner von uns beiden etwas besitzt, was dem Nachbar begehrenSwerth erscheint, ein seltsamer Fall in der Politik. Auch außerdem ist kein Grund zur nationalen Antipathie. Der Russe macht sich wohl zuweilen darüber lustig oder ärgert sich mitunter darüber, daß der Deutsche mehr arbeitet, wie er- aber ein Streitgrund besteht nicht. Solche Verhältnisse muß man pflegen und sich darüber freuen, und ich möchte auS meinen politischen Erinnerungen an Sie die Bitte richten, pflegen Sie die politische Freundschaft, die uns und auch der russischen Regierung ein Bedürfniß ist. Wir haben Gegner genug im Auslande und im Jnlande, um nicht für geboten zu halten, daß wir keinen Gegner muthwillig aufsuchen. Im Jahre 1848, zur Zeit der Märzrevolution, da bestand der allgemeine Ruf in Berlin darin: nur vorwärts gegen Ruß« land I Ob nicht der Zweck des ganzen Aufstandes gewesen wäre, daß damit erreicht werden sollte, Rußland anzugreifen, daS weiß ich nicht. Rußland ist jedenfalls ein besserer Nachbar, als mancher anderer- jedenfalls ist mit Rußland als Nachbar leichter zu leben, als eß mit Polen fein würde. ihre Betheiligung zugesagt, so die Sopranistin Fräulein Joh. Meyerwisch aus Frankfurt, die Altistin Fräulein L. ManifargeS aus Rotterdam, der Tenorist N. Dörter auS Mainz u. a., außerdem wirkt dabei die Großh. Hofmusik und die gesammte eöang. Chorgesangschule mit. Die Leitung deS Ganzen liegt in den bewährten Händen des Herrn Hof- capellmeisters Willem de Haan, lieber den Verlauf der Veranstaltung werde ich Ihnen im nächsten Briefe berichten. Am Großh. Hofe herrscht fortwährend reges Leben, fast täglich treffen auswärtige Fürstlichkeiten zum Besuche hier ein. Ihre König!. Hoheit die Großherzogin hat sich wiederum vollständig erholt und unternimmt seit Dienstag vor acht Tagen, wenn die Witterung eß irgendwie gestattet, an jedem Nachmittag an der Sette Ihres hohen Gemahls Ausfahrten in einem neuen offenen, prachtvollen Schimmelgespanne in die Umgegend der Stadt. Die hohe Frau steht sehr frisch und rosig aus und wird, wo sie sich zeigt, von den Bewohnern der Residenz freudig begrüßt. Auch die kleine Prinzessin soll sich eines ausgezeichneten Wohlbefindens erfreuen. Seit einigen Tagen ist in der Ausstellungshalle des Kunstvereins das Geburtstagsgeschenk, welches die Stadt Darmstadt ihrem Ehrenbürger, dem Fürsten Bismarck noch nachträglich nach FriedrichSruh übersenden wird, zur öffentlichen Besichtigung ausgesetzt. Dasselbe besteht, wie bereits früher kurz berichtet ward, aus einer Reihe von Aquarellen, die Ansichten von Darmstadt und deffen Umgebung darstellen. Professor Hermann Müller hat vier solcher gemalt: Einen Blick von der Residenz nach dem Frankenstein und der Bergstraße, das Jagdschloß Kranichstein mit dem prächtigen Teich davor, das romantische Forsthaus Einsiedel mit dem Zugang zum Großherzogl. Saupark und den prächtigen Landsitz weiland des Prinzen Alexander von Deßhalb bleiben Sie gut deutsch, aber schädigen Sie die russische Freundschaft nicht." Ausland. Wien. 13. April. Der deutsch-nationale Turnverein „Germania" in der Wiener Neustadt pflanzt in diesen Tage« auf einem Hügel eine Bismarck-Eiche zum Andenken an den 80. Geburtstag des Fürsten. Venedig, 13. April. Einer Meldung der „Gazetta di Venezia" zufolge hat die schweizerische Bundesregierung der italienischen Regierung mitgetheilt, daß alle in der Schweiz weilenden italienischen Anarchisten auß- gewiesen werden würden. Paris, 13. April. Nach einer Nachricht der „Libre Parole" hat Casimir Peri er gestern die Bürstenabzüge seiner Broschüre, betitelt: „Zehn Monate Präsident", zur Durchsicht mit nach seiner Wohnung in Pont-sur-Seine genommen. Daß Interesse Perierß bei der Bearbeitung der Broschüre läßt Enthüllungen über die wahrhaften Demisfionß- gründe erwarten. Paris, 13. April. Bei einer Haussuchung, welche die Polizei bei verschiedenen Kohlenarbeitern vorgenommen, wurden sieben Dynamitpatronen in einem Garten aus- gesunden. Dieselben waren von einem belgischen Arbeiter versteckt worden. Bordeaux, 13. April. In der nächsten Woche wird die royalistische Jugend Frankreichs hier einen Congreß abhalten. Auf demselben soll dem Herzog von Orleans ein Ehrendegen angeboten wrrden. London, 13. April. Die „Daily News" meldet auß Marsch au, die Polizei habe ein Complott gegen daß Leben Schuwalowß entdeckt. Die Polizei nahm drei Verhaftungen vor. Unter den Verhafteten befinden sich zwei Frauenspersonen. — Ferner wird gemeldet, daß in Warschau ein General wegen Hochverrathß verhaftet worden sei. Madrid, 13. April. Die Königin-Regentin begnadigte anläßlich des Charfreitageß fünf zum Tode verurtheilte Verbrecher. Petersburg, 13. April. Hiesige Blätter berichten, vom nächsten Schuljahre ab solle an denjenigen Universitäten, an denen medicinische Vorlesungen gehalten werden, auch weiblichen Personen der Zutritt gestattet werden. Warschau, 13. April. Wie verlautet, hat General- Gouverneur Graf Schuwalow den ihm angetragenen Posten als Minister beß Innern ab gelehnt. Krakau, 13. April. Hier herrscht Schneesturm und starke Kälte. Auß der Provinz wird bedeutender Schneefall gemeldet. Battenberg, Schloß Heiligenberg bei Jugenheim. Maler A. Schlegel hat vier Ansichten auß der Stadt hergestellt: den Luisenplatz mit dem noch von der alten Stadtmauer stehenden weißen Thurm, daß Postgebäude und daß „Ständehaus", daß Monument Ludwigs I. mit dem Residenzschloß im Hintergründe, den Marktplatz mit dem altehrwürdigen RathhauS und den umliegenden Geschäftshäusern, so wie sie sich zur Zeit, wo Fürst Bismarck in Darmstadt war, präsen- tlrten, ferner den sogenannten Glockenhof im Residenzschloß mit dem eigenthümlich geformten Thurme, der das Glockenspiel trägt und einem Blick vom Hoftheater aus nach dem Schlosse, besonders die sogenannte Theaterbrücke desselben mit dem Wappenhäuschen, das sie wirkungsvoll abschließt. Sämmtlicke Bilder sind sehr hübsch ausgeführt und finden den Beifall aller Besucher der Ausstellung. Die Adresse, welche mit nach FriedrichSruh, geht, entstammt einem Entwurf des Professors König. Sie zeigt oben links in der Ecke das wohlgetroffene Brustbild beß greifen Fürsten, umrahmt von einem Eichenkranz, ber bie Namen ber berühm- testen Darmstäbter Bürger: Merk, Liebig und GervtnuS trägt, barunter einen Blick auf Darmstabt aus ber Vogelperspective, rechtß baß Wappen ber Stabt unb unten baß beß Laubes, alles in reicher Verzierung. Die prachtvoll ausgeführte Schrift preist Bismarcks Verbienste um baß deutsche Reich unb spricht bie Hoffnung aus, baß er burch die mitgesandten Silber „an unsere Stabt unb an vergangene Tage des Aufenthaltes baselbst freunbllch erinnert werde." Unterschrieben ist die Adresse von ber Bürgermeisterei und dem Ausschuß der Stadtverordneten - Versammlung. Eixe kostbare, in braunem Leder, in baß bas Stadtwappen in raichem Schmucke eingepreßt ist, gehaltene Mappe dient als Hülle für baß hübsche GeburtStagsangebinbe. Möge der Empfänger noch lange sich baran erfreuen! troffen B0 ttt #♦" -Jülich bt x kigdtit u Seifig. ä S* 8,Äh4' ött ^[ j, feI(,fi Ä> Ä 16. bt Uq.. Htlnß bi ' b ’ ylnit«6l ja4ttObOl< : jionWä5' Pttlii. 1( c^L-dauftvlhal' tzchlitzM 1E btn Sroßh jn Darmstadt voa England, »u'ammtntrkstr 1 - DaS btiXor^C1 Zazev fest- ■ vier Lage ui Untren Bun secretäre, der l 19. Juni begii Ul 22. Juni ul ,H-henjollt ß.ßgiammeö n ttt Angaben, ir Mnvychin 1 grügtlW gl fcu Elawtlhnn ordentlich gla den bevorstehe nur da- wettg auch de- HiK rLstet man fid Kieler Festlid daß der Herzo nische Geschwa roamaaiiren n IVameminlfter ich« KrlrgLschif r^mtn. " W tfltion der T. waren erwa 7( ®«i, erschiene« feiner waren drarschen Sind Friedrich-ruh g kästen an der »n diejenige bt werteste. Jn ^itaaid aU b bttomt bann, iJ® ilterreichjs tiinouimjg l Sehdri-ktil mit Der Seiner Iq -'■'tnddjilte B un6 ®tfinnuogn ®fDibtruni b« btrnid).öfter ita Dr^nd ; Eusbrvck, daß b 3 zu ö «■iUe« Oester « «rabtrbtTtd t4l*u einer, I? vteiermarke 7'" gefüllter ( *7 "»e fuaftt) 7^'S"°S der 3* * anderen !^ie W,ed ^ekls-ek prämiirt 3 24 90 79 versichert.) 2643 2 Saale de» versteige in 3032 Staucnftaler, 2425 141 Seltersweg 43, Iuslizrath Dr. Braden, Großh. Notar. Sämmlkiche Schuköücher Cognacbrennerei Langen, liessen. V unter 3373 Bor«, Gerichtsvollzieher. Dr. Kübel empsiehlt 2703 C. Roth II., Wallthorfir. 5. empfiehlt zumAusverkaus. 2903 2793 Rodheimerstratze. 2973 3392 2977 A. Kröll Lager fertiger schwedischer zurück. 3397 Niederlage bei 3187 Herrn arl Pctri am Marti. bsr »rMlWn Uawerfit-ta.Vuch. und gifcrrUeaduu (Pretsch * m e«*a_ Watzenborn, den 13. April 1895. tkeorg CchneidNvVer Ehefrau. Prima Sauerkraut Salz- u. Esfiggurken Chili - Salpeter, Thomas-Wspiiatmhl, M. 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Die Anmeldungen neu aufzunehmender Schüler werden Samstag, den 20. April, Vorm. von 9 bis 12 Uhr in dem Realschnl- gebämde entgegengeuommen. 3325 Der Unterricht beginnt Dienstag, dez, 23. April, Corrn. 8 Uhr. Die Direktion. Hainit empfiehlt in frischer Waare E Bester mail—Fussbodenlack (an* Bernsteln-Oellack), hart und rasch trocknend, mit hohem Glanz, div. Nüancen, in Patent-Büchsen b 1 -ko. ^iejeiigen, welche an die unten e zeichneten Kliniken ix da» Rechnungsjahr 1894/95 fallende Fordernngex l» stellen haben, wollen die betr. Rechnungen alsbald bei der Ber- »altung abgeben. 3224 Gießen, den 8. April 1895. Großh. Verwaltungs-Direction der chirurg.-ophthalm. Univ.-Klinik. Bose. Vossius. Freitag de« 19. April 1895, vormittag» 10', Uhr, im Concerthause», Große Bleiche 56 in Mainz, läßt Herr Carl Brass k^a» Garniren von Damen- und ~ Kinderhüten wird prompt und billigst ausgeführt. Nähere» in dauerhaften Einbänden hält vorräthig die S. Verschiedene Möbel. 8. 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Donnerstag den 18. April 1893 Der Gießener Anzeiger rrfdjrint täglich, nut Ausnahme deS Montags. Die Gießener Iramikienvkälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeiger Kmeral-Mnzeiger. Vierteljähriger Avonoementsprrisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Stcdaction, Expeditw» und Druckerei: Kchutgratze Wr.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblntt für den Kreis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Darin. 10 Uhr. chratisöeikage: Hießener Kamitienötätter. Alle Annoncen-Bureaux de- In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Deutsche» Reich. Berlin. 16. April. Der Kaiser beabsichtigt, nach seinem Jagdausenthalt auf der Wartburg dem Grafen Görtz in Schlitz (Oberhessen) einen Besuch abzustatten und sich hieraus an den Grobherzoglichen Hof von Darmstadt zu begeben. In Darmstadt wird Kaiser Wilhelm mit der Königin Victoria von England, gelegentlich ihrer Heimreise aus Südfrankreich, Zusammentreffen. — Das Programm für die Einweihungsfeier deßNord-Oft see-C anales steht jetzt in seinen allgemeinen Zügen fest. Hiernach werden die gejammten Festlichkeiten vier Tage umfassen, mit dem Besuch des Kaisers, der deutschen BundeSsürsten, des Reichskanzlers, der Staats» secretäre, der preußffchen Minister u. s. w. in Hamburg am 19. Juni beginnen, und mit den Galadiners, die am Abend deS 22. Juni an Bord der kaiserlichen Yachten „Kaiseradler" und „Hohenzollern" stattstnden, enden. In den Einzelheiten des Programmes widersprechen sich allerdings selbst jetzt noch die Angaben, waS namentlich von der Zahl der an der Eröffnungsfeier theilnehmendeü deutschen wie fremdländischen Kriegsschiffe gilt. Aber doch steht bereits soviel fest, daß die Einweihungsfeier des Nord Ostsee CanaleS einen außer- ordevtlich glanzvollen Character tragen wird, infolgedessen den bevorstehenden Festtagen in der deutschen Nordmark nicht nur das weitgehendste Interesse Deutschlands selbst, sondern auch des Auslandes sicher ist. Auf Seiten des letzteren rüstet man sich hie und da schon zur Theilnahme an den Kieler Festlichkeiten. U. A. wird aus Rom gemeldet, datz der Herzog von Genua, welcher bekanntlich das italienische Geschwader bei Eröffnung deS Nord-Ostsee-Canales commandiren wird, eingetroffen sei, um vom König und vom Marineminister die Instructionen für den Besuch der italienischen Kriegsschiffe tn Kiel und in England in Empfang zu nehmen. — Fürst Bismarck Hal am Ostermontag die Deputation der Deutschen Steiermarks empfangen. Es waren etwa 70 Herren und Damen aller Stände, meist aus Graz, erschienen, darunter auch eine Anzahl Grazer Studenten, ferner waren mit den Steiermärkern noch Vertreter der deutschen Studentenschaft aus dem übrigen Oesterreich nach Friedrichsruh gekommen. Unter den von den österreichischen Gasten an den Fürsten gerichteten Begrüßungsansprachen war diejenige des Dr. Ritters v. Planner die bemerkenS- wertheste. In derselben feierte der Redner den Fürsten Bismarck als das Vorbild eines echt deutschen Mannes und betonte dann, wie die Steiermärker bei aller ihrer Treue zum österreichischen Herrscherhause und ihrem österreichischen Patriotismus doch auch treu an der geistigen Zusammengehörigkeit mit ihren Stammcsgenossen in Deutschland hingen. Der Redner schloß mit einem Hinweise auf das deutsch- österreichische Bündniß, welches Werk Bismarcks den Gefühlen und Gesinnungen der Steiermärker so sehr entspreche. In seiner Erwiderung ging der Altreichskanzler von der Geschichte deS deutsch - österreichischen Bündnisses aus, kam dann auf den Dreibund zu sprechen und gab hierauf der Meinung Ausdruck, daß die deutsche Nation an ihrer einheitlichen Zukunft nicht zu verzweifeln brauche. Der Fiust empfahl den deutschen Oesterreichern Nachsicht und Duldung gegenüber den minderberechtigten Nationalitäten des Kaiserstaates und schloß mit einem Hoch auf den Kaiser Franz Josef. Von den Steiermärkern wurde dem Fürsten ein mit steirischem Wein gefüllter Ehrenpokal, von der studentischen Deputation aber eine kunstvolle Adresse mit zweitausend Adressen überreicht. Die Führer der gesummten Deputation nahmen nach Beendigung der Ansprachen das Frühstück im Herrenhause ein, die anderen Gäste wurden im Parke bewirthet, bann erfolgte die Wiederabreise der Besucher. Neueste Nachrichten- Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 16 April. Der „Berl. Eorresp." zufolge lud der LandwirthschaftSminister die Vertreter der Landschaften der sieben östlichen Provinzen nach Berlin ein behufs Be- rathung der Verbesserung des Kreditwesens, namentlich der Erweiterung des Kreises der beleihungSsähigen Besitzer auf selbstständigen Ackernahrungen, der Erweiterung der Beleihungsgrenze, Verbilligung des EreditS, größerer Nutzbarmachung der Landschaften, sowie der Prüfung der borgeschlagenen Suspendirung der Amortisationszahlungen der Pfandbriefschuldner. Berlin, 16. April. Die offictöse „Berliner Eorresp. schreibt: Bon den bei der Revision des Civilproceß- v erfahrens der hauptsächlich in Betracht kommenden Fragen sollen zunächst der Commi'sionsberathung unter Mitwirkung öffentlichen Arbeiten. gesetzt hat. Arbeiter ist dieser Tage Staat hat gewonnen. sich der groß, sodaß voraussichtlich die Zündholzfabrikation dennoch wieder ausgenommen werden wird. Der durch die Zündholzeinkäufe in Belgien 33 pCt. bewährter Praktiker unterzogen werden die Fragen betr. bic Zustellungen, Ladungen, Termine, mündliche Verhandlungen, das Verfahren vor dem Landgerichte, Amtsgerichte, Rechtsmittel, Urkundenproceß, Mahnverfahren, Ehesachen, Entmündigungssachen, Zwangsvollstreckungen, schiedsrichterliches Verfahren, ZuftellungSkosten. An den am 18. April im Reichsjustizamte unter dem Vorsitze des StaatSfecretärS beginnenden Berathungen nehmen Theil: Reichsgerichtsrath Petersen, AmtSgerichtSpräfident Beseler Bcrltn, Oberlandes- gerichtSrath Sprecher von Buneck-Franksurt a. M., Amtsgerichtsrath Ktrchgeßner - Würzburg , Ministerialrath Otto« Dresden , OberlandesgerichtSrath Pfizer - Stuttgart, Ober- landesgerichtsrath Schember-KarlSruhe, Geheimer Justizrath Wilmowsky Berlin, die Justizräthe Bloom-Düffeldorf und Kleinschroth ■ München und Rechtsanwalt Schröder jun., Hamburg. Wien, 16. April. Die Geologen sind der Anficht, daß der Herd des Erdbebens im Karst liege und sie befürchten, daß im Karstgebiete eine Erdbebenperiode ein- getreten sei, die vielleicht noch wochenlang dauern wird. Am meisten litten Laibach unb Cilli, für welche staatliche Hilfs- action eingeleitet wird. In Laibach lagern die Einwohner unter Zelte", in Wagen, Sauerkraut Bottichen und auf Plätzen, wohin während des gestrigen Tages Matratzen und Betten geschafft wurden. Der LandeSpräfident Baron Hein und viele hohe Beamte unb Militärs mit ihren Familien übernachteten in Waggons, welche bie Südbahn beigestellt hatte. Offiziell wird gemeldet, daß tn der Umgebung von Laibach sieben Personen durch Einsturz getödtet wurden. Laibach, 16. April. Heute Nacht wurden zwei leichtere und heute Vormittag ein ebenfalls leichter Erdstoß verspürt. Ncnnenswerther Schaden wurde nicht angerichtet. Die Bevölkerung ist beruhigter und kehrt in dir Wohnungen zurück. In allen Ortschaften der Umgegend wurden im Ganzen sieben Personen durch Häuseretnstürze getödtet. Mehrere Kirchen und Schulen wurden wegen Baufälligkeit Stuttgart, 16. April. In der gestern stattgchabtea socialdemokratischen LaudeSversammlung waren 82 Mitgliedschaften durch 175 Deleg'rte vertreten. Aus dem Bericht zum Parteiorgan war zu entnehmen, daß die „Schwäbische Tagwacht" sich günstig entwickelt. LandtagS- abgeordneter Glaser erstattete den LandtagSbericht. ES entstand eine längere Debatte über die Abstimmung der socialdemo- kratischen Fraction über die Adresse. Reichstagsabgeordneter i Blos sprach über die Umsturzvorlage. Zum Landesvorftand I wurde Dietrich gewählt. Ueber das Resultat der Verhand- ' langen des Schiedsgerichts über die bekannten Streitigkeiten i der Heilbronner Parteigenoffen wurde Bericht erstattet. Daß ' Schiedsgericht ist zu der Ansicht gekommen, daß das Verhalten i der Heilbronner Parteigenossen auf persönliche Reibereien ' zurückzusühren sei, deren Schuld zum größten Theil auf bic । sogenannten Alten (Rittler unb Röhrle) solle. Für den ! LanbeSvorstanb beantragte 8aS Schiedsgericht ein Vertrauens- I Votum, womit sich die Versammlung einverstanden erklärte, i Demnächst soll in Heilbronn in Anwesenheit deS LandeS- I Vorstandes eine öffentliche Parteiversammlung zum Zwecke der Verschmelzung der beiden feindlichen Organisationen statt- finden. Wie», 16. April. Der gestern hier abgehaltene Berg- unb Hüttenarbeitercongreß verlief stürmisch. Die czechtschen Delegirten erklärten ihren Austritt, weil sie sich ! nicht ben Beschlüssen über bie Bruberladen, sowie über bie i Agitation, betreffenb das allgemeine birecte Wahlrecht anschlteßen geschloffen. Paris, 16. April. Der Präsibent der Republik ist heute Vormittag 11 Uhr nach Rouen und Havre ab« gereift. Eine zahlreiche Menschenmenge begrüßte den Präsidenten am Bahnhofe. In der Begleitung desselben befinden die Minister des Innern, des Handels, der Marine unb zu können erklärten. Laibach, 16. April. Der Anblick ber Stadt ist ein wahrhaft erschütternder. Viele Häuser sind förmlich entzwei gerissen- eine große Anzahl von Schornsteinen ist eingestürzt. Zahlreiche Häuser, die von armen Leuten bewohnt sind, find in Schutthausen verwandelt. In der letzten Nacht fanden zwei neue Erdstöße statt, sodaß abermals unter ben Einwohnern eine unbeschreibliche Panik entstand. Paris, 16. April. Das Generalsynbtkat ber Zündholzfabriken kam zu der Einsicht, daß der AuSstand für die Arbeiter ein großer Fehler gewesen ist und wird derselbe daher beute zur Arbeit wieder auffordern. Die Arbeiter weigern sich jedoch, ihre Tätigkeit wieder aufzu- nehmen, weil ber Arbeiterrath weder die versprochene Lohnerhöhung, noch die Beseitigung deS weißen Phosphors durch- Das Elend unter den Familien der strikenden Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 16. April. Wie die „Nordd. Allg. Ztg." meldet, überraschte der Kaiser ben Reichskanzler am Oster- morgen mit einem wunderschönen Geschenk, einem Osterei. Dasselbe ist auS der Königlichen Porzellanmanufactur hervorgegangen, mit einer Frühlingslandschaft und Arabesken bemalt und oben mit einer Oeffnnng zur Aufnahme von Blumen versehen. Das Ei wird von einem Engel emporgehalten. Am Ostermontag beehrte der Kaiser ben Reichskanzler mit einem längeren Besuche. Berlin, 16. April. Der „Reichsanzeiger" schreibt gegenüber einer Mmheilung ber „Conserv. Eorresp.", wonach bie sogenannten Kanitz'schen Anträge in anberthalb Sitzungen des Staatsrathes erledigt worden seien und eine ungenügende Beachtung im StaatSrathe gefunden hätten, daß über die betreffenden Anträge an vier Sitzungstagen unb außerdem in einer besonderen Commission berathen worden sei. Die Behandlung der Anträge sei demnach als correct, rücksichtsvoll und, bet der den Mitgliedern des Staatsrathes beiwohnenden Sachkunde, als ausreichend zu bezeichnen. Berlin, 16. April. Das deutsche Kreuzer-Ge- schwaher in Ostasien wird der „Nationalzeitung" zufolge unverzüglich bedeutend verstärkt werden. AuSersehen ist für diese Verstärkung das Panzerschiff 2. Klasse „Kaiser", welches in Ostasien die Rolle eineß Flaggschiffes übernehmen wird. Außerdem ist die Entsendung deS Kreuzers 2. Klaffe „Prinzeß Wilhelm" wahrscheinlich. Berlin, 16. April. Die Mitglieder des Ausschusses vom Bunde der Landwirth e sollten mit ihren Damen in der ersten Woche nach Ostern vom Fürsten Bismarck empfangen werden. Aus FriedrichSruh ging nun der Geschäftsleitung des Bundes am 11. d. M. die Mittheilung zu, daß Fürst BiSmarck erst im Mai ben Bundes-Ausschuß zu empfangen in der Lage fei. Vom Bundes-Vorsitzenden wurde der 13. Mai als EmpfangStag vorgeschlagen. Hamburg, 16. April. Wie verlautet, soll jetzt die Leiche des CapltainS der „Elbe", von Gössel, aufgefunden worden sein. München, 16. April. Auf die Einladung des deutschen I Kaisers wird der Prinzregent an den Eröffnungsfeierlichkeiten des Nord Ostsee-Canals theilnehmen. H. Darmstadt, 17. April. Der „Darmst. Ztg." zufolge trifft der Kaiser am 27. April Nachmittags zu eintägigem Besuche hier ein. WB Yokohama, 17. April. Der Friedensv ertrag ist unterzeichnet. Ein kaiserlicher Erlaß ermächtigt Li Hung- Tschang, den Frieden gemäß dem japanischen Ultimatum zu unterzeichnen. In die Bedingungen sind eingeschloffen eine Kriegsentschädigung von 200 Millionen Taels, Abtretung der Halbinsel Siantong biß zum 40. Grad, bie Abtretung For- mosas, bie Eröffnung von fünf neuen Häfen, einschließlich Peking, ferner bie Bestimmung, baß bie Abgaben 2 pCt. nicht überfteigen. Die Japaner erhalten bie Berechtigung, Baumwollfabriken und andere Industrien tn China zu be- gründen. un6 ptMttajtelk» Gießen, bett 17. April 1895 ** Ernennung. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 9. März ben Oberlehrer an ber Wöhlerschule zu Frankfurt a. M. Dr. Adolf Störiko zum Director an ber höheren Mäbchenschule zu Gießen, mit Wirkung vom 8. April an, zu ernennen. ** Aus dem Iustizdieust. Durch Entschließung Großh. Ministeriums beß Innern und ber Justiz wurde der Rechtsanwalt Dr. Ferdinand Stein in Gießen nach erfolgter Aufgabe der Zulassung zur*Rechtßanwaltschast bei dem Land- geriet ber Provinz Oberhessen zum Gerichtsassessor ernannt und mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eineß Amtsrichters bei dem Amtsgericht Offenbach mit Wirkung vom 18. I. M. beauftragt. ** Kirchliche Dienstnachrichteu. Seine Königliche Hoheit ber Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 2. April dem Pfarrverwalter Gustav Naumann in Schaafheim die evangelische Pfarrstelle zu Hetdelbach, Decanat Alsfeld, — an demselben Tage dem Pfarrverwalter ÄmU Fritsch zu Grebenau, Decanat Alsfeld, die evangelische Pfarrstelle daselbst, — an demselben Tage dem Pfarrverwalter Carl geschästß- verschafft. L. A. At hm ung«-Organe 2 3 (1) A Kretscher, Hießen 4 (2) 1 CD Neubildungen Sonstige benannt: Krankheiten Selbstmord 1 (1) 4 (2) 2 (l) 1 1 3 (1) 3 (1) 2 (1) Diphthertii« Lungentuberkulose Tuberkulose anderer Organe Lungenentzündung Influenza und andere entzündliche Erkrankungen der empfiehlt Loose aller genehmigten Lotterien. Promote Zusendung der (Gewinnliste. 1119 *♦ 22. Mittelrheinisches Turnfest 1895. Der — rhe-kenner leien hierdurch auf Meßmer» THea. Englisch« »tfch«««. » «r. r•80 pr. Pid., ganz besonder» auimcrkiam gt» mach'. Diese Sorte steht in Folge günstiger Marktlage beim Einkao, diese» Jahr aus einer außergewöhnlich hoben OoalttLisstuie und wird überall von Kennern lehr gelobt. PeobepaFeie -in Dlg bei Eonditor Halter. 2(>»H wohnhaft- er war sein gekleidet uud reichlich mit Geld Der sehen. «Line bisher Vorgefundene Fahrkarte ließ daraus schließen, daß er aus Wiesbaden gekommen war, und dort wurde auch sein Gepäck mit Beschlag belegt. Diese- bestand I-doch nur in einer Reisetasche, die nicht« verdächtiges ent- hielt. Außerdem batte er eick paar Nummern bei New« Uork Herold" bei fick. Daß der angegebene Name falsch war, ist bereu- festgestellt. Dagegen entdeckte Eriminal- Commissar Meyer in dem hier befindlichen Londoner Ber- brechcralbum da» Bild eine» Mannes, da» eine auffallende Aehnltchkeit mit dem Verhafteten hat und der an ähnliche» Diebstählen in Hamburg betheiligt war. Die Feststellung der Persönlichkeit wird also nicht lange auf fich warten lasten. Weniger günstig liegt die Sache bei dem muthmaßlichen Mitschuldigen- zu besten Ermittelung fehlt eS bis jetzt an allen sicheren Anhaltspunkten. * Karlsruhe. 16. April. Am ersten Osterfeterrag rempelte der Buchbmderlehrling Robert Müller aus Heidelberg auf dem Schloßberg den 14 Jahre alten Schüler August Heinz an. Als dieser sich da» verbat, zog der Buchbinder einen Dolch und verletzte den Schüler deraN durch einen Stich in den Magen, daß derselbe gestern Abend gestorben ist. * Mauchen, 16. April. Gestern Nachmittag fuhr in der Arnulsstraße ein Zug der Dampft ramb ah n seitwärts in einen anderen, ihm entgegenkommenden Zug hinein, wodurch zwei Wagen demolirt und mehrere Passagiere verwundet würben. * Augsburg. 16. April. In Nervenheil, einem bekannten Ausflugsorte, wurde heute Vormittag die schrecklich verstümmelte Leiche eine- ermordeten jungen Mannes aufgesunden. Die Leiche weist ungefähr 25 Stich, und Hiebwunden auf. Der Schädel ist durch Schläge mit emem wuchtigen Instrument zu Brei zermalmt. Ueber die Person de» Ermordeten und de» Thäters ist noch nichts bekannt. △ Mainz. 16. April. In der Zeit vom 9. bis 11. Juni hält der Verband deutscher Kaufmännischer Ver» eine hier seinen diesjährigen Der band Stag ab. Don den Gegenständen der Tagesordnung find die Krankenversicherung der Handlungsgehülfen und Lehrlinge, die Ausdehnung der Unfallversicherung auf das HandelSgewerbe, die Versicherung . gegen Stellenlosigkeit und die Errichtung kaufmännischer Schiedsgerichte hervorzuhe en. — Seitens der hiesigen Bürgermeisterei ist den Stadtverordneten der Entwurf eines OrtSstatnts vorgelegt worden, durch welches die Krankenverficherungspflicht auf HandlungSgehülfen und Lehrlinge ausgedehnt werden soll. Das OrtSftatut entspricht einem dringenden Bedürfniß. A Vom Rhein, 16. April. Der Berkeh r auf dem Rhein ist gegenwärtig ein ganz außerordentlicher, indem man schwer belastete Schleppzüge in fast ununterbrochener Reihenfolge den ganzen Tag über steht. Der Hauptartikel, der befördert wird, sind Kohlen, die in Folge der langandauernden Kälte überall knapp geworden find. Besonder- gehen ungeheuere Kohlensendungen in den Hafen nach der GustavSburg, wo dieselben umgeladen und nach Süddeutsch- land weiter befördert werden. Dermifd?tes« * Frankfurt a. M, 16. April. Zum Bankraub- Versuch. Der mißglückte Diebstahlsversuch im Schalter- Vorraum des Frankfurter ReichSbankgebäudeS hat die Criminalpolizei während der Osterfeiertage lebhaft be- schäftigt. Darüber, daß der ergriffene Engländer eS war, der dem Ausläufer der Gold- und Silber- scheideanstalt die Banknoten im Betrage von 20,000 Mk. aus der Rocktasche gezogen hatte, konnte kern Zweifel sein, aber räthselhaft blieb, daß man da- Geld trotz der sofortigen Festnahme nicht bei dem Bankräuber vorfand. Die Annahme, baß er selber es hinter die Säule, wo eS schließlich vollzählig gefunden wurde, gelegt habe, war nach Lage der Dinge völlig auSgeschloffen. Es bleibt deshalb nur die Annahme übrig, daß der Festgenommene einen Genoffen hatte, dem er nach Art der englischen Taschendiebe rasch die Beute zusteckte und der sie dann ebenso rasch bei Seite schaffte, da der Diebstahl zu früh entdeckt wurde. Verschiedene Personen wollten auch gesehen haben, daß der Engländer mit einem anderen Manne sprach, der nachher tn der entstandenen Verwirrung verschwunden ist. In der Regel gehen ja die internationalen Gauner — und mit solchen haben wir eS hier zu thun — paarweise auf Raub auS. So war eS auch bei dem seinerzeit vielbesprochenen und auch jetzt wieder häufig zum Vergleich herangezogenen Bankraub am SalzhauS. Am 1. Juli 1892 lauerten zwei dieser Hochstapler, die auf der Rückreise von Wien nach London begriffen waren, ebenfalls an ber hiesigen Reichsbank auf Beute, folgten bann bem Lehrlinge ber Gebr. Wolff, der 227,000 Mk. in Scheinen erhoben hatte, bis vor die Thüre feines Geschäftshauses und entriffen ihm das Geld. Aber der Streich mißglückte auch ihnen. O'Connell, ber bas Gelb trug, würbe, trotzdem er mit bem Gebrauch seines Revolvers nicht geizte, noch auf dem Roßmarkt bingfest gemacht unb am 7. November 1892 zu zwölf Jahren Zuchthaus verurtheilt, die er in Halle a. S. verbüßt. Sein Genoffe (Surtin enttarn zwar nach London, aber unter Zurücklassung seine» Gepäck», unb diese» führte auf seine Spur, so baß er ein Jahr nach O'Connell ebenfalls vom Frankfurter Schwurgericht abgeurtheilt werden tonnte. Was den jetzt am Ostersamstag Festgenommenen betrifft, so nannte er sich „Henry Beston", in London sührende Ausschuß für taß vom 6. bis 10. Juli in Gießen abzuhaltende 22. Mittelrheinische Kreis Turnfest hielt am 9. April wieder eine Sitzung ab, in der Seiten» ber Einzeln auSschÜsse über Fortschritte unb Ergebnisse bezüglich der Vorbereitungen zum Fest berichtet wurde. Der Bauausschuß hat feine Arbeiten auf« eifrigste gefördert. Don den eingelaufenen Entwürfen zum Festhallenbau hat die PrüfungScommisfion ben der Herren Architekten Stein & Meyer al» den besten anerkannt. Der geschaftSführende Ausschuß genehmigte diese Entscheidung und erkennt den ersten Preis vorgenannten Herren zu. Den zweiten Preis erhält Herr Architekt Hamann und den dritten Herr Bauaspirant No Id. Der Finanzausschuß wünscht die Beschleunigung ber Garantie- Zeichnungen in den Gießener Turnvereinen und berichtete über (eine gefaßten Beschlüffe, die sämmtlich die Genehmigung deS siefchäftSführenden Ausschusses sanden. Darnach beträgt der Preis einer Familienkarte für daS ganze Fest, einschließlich der Borfeier am 30. Juni, 4 Mk., für Einzel-Dauerkarten 2.50 Mk. Auswärtigen Turnvereinen sollen auf Dorher- beftellung Turner-TageSkarten für von ihren Mitgliedern ciuzuführende Damen verabfolgt werden. Die Eintrittspreise für Einzelkarten, die nur zu einmaligem Besuch deS Fest- platze- berechtigen, find für Vorfeier, SamStag und Dienstag auf je 50 Pfg., für Sonntag und Montag auf je 1 Mk., für Mittwoch auf 20 Pfg. festgesetzt. Der Vorschlag deS TurnauSschusseS, Herrn Maler Fritz die Herstellung eines Entwurfes zu einer Ehrentafel in Auftrag zu geben, wird g.-nehmigt. Ebenso finden die Vorschläge de« WirthschastS- o.iSschuffeS Annahme. Hiernach soll während des Festes baß Vier in 0,3 Liter Gläsern zum Maximalpreis von 12 Pfg., während der Errichtung und Beseitigung ber Festbauten zu höchstens 10 Pfg. auSgefchenkt werden. Wein wird in ber Weinhalle in 0,3 Liter-Gläsern zu 35 Pfg. verzapft. — Auf Vericht des Vorsitzenden des Musik- und DergnügungSauS- fchusses wurde dieser seitens deS geschästSführenben Ausschusses bevollmächtigt, mit ber Capelle beS Regiments Nr. 115 in Darmftabt unb öe« Regiments Nr. 116 in Gießen, sowie mit der „Bauer'schen Livilcapelle" in Gießen enbgiltige Verträge abzuschließen. — Spielbuden werben beim Fest nicht zugelaffen. - Die Vorschläge ber übrigen Ausschüsse würben wegen vorgerückter Zeit unb weil keine Dringlichkeit vorliegt, auf eine spätere Sitzung verschoben. •* 8000 Mk. Belohnung Der „ReichSanzetger" gtebt bekannt: ES werden fortgesetzt falsche Fünfzig-Ma rk- ReichS kaslenscheine angehalten. Die ReichSschulden- verwaltmig sichert eine Belohnung bis zu 3000 Mark Dem- zenigen zu, welcher den Verfertiger oder wissentlichen Verbreiter zuerst derart ermittelt unb nachweist, daß er zur Untersuchung unb zur Strafe gezogen werben kann. ** Petroleum • Ausschlag. DaS Petroleum hat, wie Zeitungsberichte besagen, einen namhaften Aufschlag erfahren, indem ber Preis des Liters von 16 auf 30 Pfennig, also fast auf baß Doppelte gestiegen ist. Man bezeichnet bieten Aufschlag alß eine Folge beß amerikanisch russischen Petroleum- rings. ** Verhaftet. Gestern würbe ein Postschaffner von hier wegen Diebstahls verhaftet. Derselbe hatte einen 'm Packraum befindlichen Schlicßkorb erbrochen und einen Theil beß Jnhaltß sich angeeignet. ** Vogelschutz. Wie auß Pariß gemelbet wird, beabsichtigen die französischen Minister für Landwirthschaft und be« Auswärtigen, am 25. Juni eine internationale Commission zur Berathung einer gleichmäßigen Gesetzgebung zum Schutze ber ber Lanbwirthschaft nützlichen Vögel einzuberufen. Da« wäre sehr am Platze, unb ben Arbeiten ber Commission ist ber beste Erfolg zu wünschen. W. Eine Affenjagd in Sicht. Die beiden Affen Joko unb Minka vom Thierpark ber „Schönen Aussicht" haben sich die Osterseiertage zu Nutze gemocht, unb sinb in die flolbene Freiheit gegangen. Den gestrigen Tag trieben sich bic beiden Thiere in der Gegend der Margarethenhütte herum und schwebten mehrfach in Gefahr, von ben bort passirenden Sisenbahnzügen überfahren zu werden. Ein Menge Leute, welche bort in ber Gegend spazieren gingen, amüsirten sich köstlich über da« Treiben ber Affen. Verflossene Nacht logirten Joko unb Minka auf einem Speicher in der Nähe ber katholischen Kirche. Die beiden Affen gingen vor zwei Jahren schon einmal Ihrem Besitzer durch unb verursachte e« bamalß große Mühe, sie wieder einzufangen. •* Erledigte Lehrerstelle. Erledigt ist: Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinde- fdjule zu Büche«, Kr. Bübingen, mit einem jährl. Geholte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Lectorendienst verbunden. Dem Herrn Fürsten zu Ulenburg unb Büdingen in Büdingen sieht da« Präsentation-recht zu derselben zu. ** Reich»gefetzllcheS. Nach dem neu zur Ausgabe gelangten Reichsgesetzblatt Nr. 13 wird im Jahre 1895 eine Berufs- unb Gewerbezählung für ben Umfang deS «eiche- vorgenommen. Die statistischen Aufnahmen werben von ben einzelnen Vanbeeregierungen bewirkt. Die vor- zulegenden Fragen dürfen fich, abgesehen von bem Personen- und Familienstände unb der Religion, nur auf die Berus«- Verhältnisse und sonstige regelmätzigeErwerb-thatigkeit beziehen. Jede» Eindringen in die Vermögen», und EinkommenSverhält- nifie ist ausgeschlossen. TraiS Horloff. 13. April. Ein bedauernSwerther Unfall hat sich gestern auf der nahen Braunkohlevgrube unb Brikettfabrik „Friedrich" ereignet. Einem Arbeiter ex- plodirte daß Grubeulicht, bas er an seinem Hut befestigt hatte. Die Flamme ergriff bic Kleider unb oerb rannte fast ben ganzen Körper des Unglücklichen. Der lebensgefährlich Der- letzte würbe in bic Klinik noch Gießen verbracht. D. Ztg. Freiensteinau, 12. April. Heute wurde die älteste Frau von hier unb mit ihr wohl eine ber bejahretesten Personen beß Kreiseß zur letzten Ruhe bestattet. ES war bieß ble Wittwe beß Casp. Köhler I. Dieselbe w rbe im September 1799 geboren, wäre also kommenden September 96 Jahre alt geworben. Geistig noch völlig rüstig, wollten in ben letzten Jahren ble Beine sie nicht mehr tragen. Wa»' aber unser Mitgefühl besonders herau-fordert, Ist der Umstand, baß sie seit einigen 20 Jahren daS Augenlicht entbehrt. Furcht vor einer Staroperation hat ihr biefe lange Nacht Michel zu Nieber-Ohmen, Dekanat Grünberg, die evangel. Pfarrstelle daselbst, — an demselben Tage bem Pfarr- verwalter Wilhelm Krämer zu Seckmauern, Decanat Reinheim, die evangelische Pfarrstelle daselbst zu über» tragen. * Parlamentarische». Die Zweite Kammer ber Stände tritt Dienstag den 23. April, Vormittags 9'/-Uhr, zu ihrer 43. Sitzung zusammen. •* 22. Mittelrheinische» Krei» - Turnfest. Der Termin zur Bewerbung für den Wirthschasisbetrieb in ber Festhalle läuft Freitag ben 19. d. M. ab. Bedingungen rc. find von Herrn BahnbofSrestaurateur Kirch zu beziehen. l.Vdxnliebt: 2.-15. Jahr-. 1 (1) Thermometer: I f • 9 t min. + 3’ R.. | 8 J h J f S I max. + 19’ R. j > J ■ I Hygrometer: I J I r, | Trocken. I w * * ■■Miteeft XAt yoetürti 8tint M kt 8etew«tert<«le |tb< Sten» M w*t|*e*m Tee* a. Witterungsbericht vom 16. April. Der Kern be« barometrischen Maximum« erstreckt sich heute von der Nordküste Irland« über Schottland gegen Norwegen. Da- (Sefammlgebiet be« hohen Drucke« hat im Allgemeinen Lage und Ausdehnung hetbehalten. In Süddeu'.schlanb herrscht anhaltend heitere», aber kühle« Wetter bei lebhafter östlicher Luftströmung. Indessen bereitet sich eine Aenderung vor, indem einerseits läng« der Südseite der Alpen ein Theil de« hohen Drucke« von Osten her oorbrtngt und anderer seit« über ttentralfrontreiä» ein THeilminimum in ber Ausbildung begriffen ist, da« an dem Nordsuße der Alpen hinziehen dürfte. Die sämmtlichen Hochsiaiwnen von der Schweiz bi« ,um Wendelstein weisen bereit« südöstlichen bi« westlichen Wind auf Voraußstchtliche Wiiterun« r Allgemein heitere«, wieder wärmere« Wetter. M Seidenstoffe direkt aus der Fabrik von V0I1 Elten & KtUMM, Crifeld, N"'kk Zf.bfnflefle, Sonrmtt, Mu'che und Leivas Man ocrlanfle Dtuflrt mit finaabt des Summe: 19 (7) 14 (6) 2 (1) .< Anm. Die in Klammern gefetzten Ziffern geben an, wie viel« der Todesfälle in der betreffenben Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen •• WechfelsteMpelsteuer. Im Cberpoftbirectionßbejirfe Darmstadt wurden im März 1895 an Lechseistempelsteuer 12,469.50 Mk. vereinnahmt. Mit der Einnahme in den Vormonaten (ab 1. April 1894) ergibt fich ein Geiammt- betrag von 153,390.50 Mk. ober 3014.30 Mk. mehr alß im entsprechenden Zeiträume von 1893/94. * 3u Amerika verstorbene Heffeu. Newyork City: Ferdinand Heinrich, 46 Jahre alt, auß Mainz. — Arlingt on, £).: Johann Blasiuß Böhm, 77 Jahre alt, au« Raidelbach. — Baltimore, Md.: Johann A. Büttner, 76 Jahrr alt, auß Darmstadt, Adalbert Nickel auß Grünberg. — BeNeville, Jll.: Elisabeth Heidelberger, geb. Schannel, 86 Jahre alt, auß Sauer- Schwabenheim. — Chicago, Jll.: Thereie Linde, geb. Kilian, au» Biebelnheim. — Chillicothe,O.: Elisabetha, Wittwe von Nikolauß Dorn, 82 Jahre alt, auß Lampertheim. — Erte, Pa: Henriette, geb. Volkmann, 78 Jahre alt, Ehefrau von Valentin Haußmann, au« Esselborn. — Madison, Jnd. Maria Kersch, geb. Wetzel, 81 Jahre alt, au« Groß Rohrheim. — Pittßburg, Pa.: Jacob Flath, 76 Jahre alt, au« Heffen-Darmstadt. — Portß- mouth, O.: Margaretha Rau, Ehefrau von Johann Peter Rau, 64 Jahre alt, auß Ober-Schmitten. — Syra- cuf e, N.-A. : Barbara Mohr, 88 Jahre alt, auß Oppenheim. Schisf-nachrichtestz. NorddeuHcher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Car» Loo« unb I. M. Schulhof. Bremen, 16. April. (Per transatlantischen Telegraph. I Der Postdamvfer Braunschweig, Eapt. H.. Wewpe, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 14. April, 9 Uhr Vormittag«, wohlbehalten in Newyork angekommen. am 17. April Mittag» 12 Uhr (Wetterhäuschen tn der Südanlagc) Barometerstand. Wöchmlltche lleberstcht der LodeSsaüe tn Vietze». 15. Woche. Vorn 7 April bi« 13. April 1895. Einwohnerzahl: angenommen ,u 22 400 (incl. 1600 Mann Militär). Tterblichkeitßztffer: 44,llo/«bezw. 27,85nach AuSschl. der Ortlhemlm. Kinder E» starben an: Zusammen: Erwachsene: hn vom Manvkhme für tah-jlofen § Corsus am kleider ongef Da Weidenga _ ,9« dorisch«^ &<■« Bä Sferrarabe ßbdtlduag-) • S-nn-l Äleir ?60fil 1 Sn Sass' 2. Ix Laa 3. In M sjttlbU»! 4 Kn Utens schreibunc 5. In Mbit M Lams Hoehelhe SmbsW u ■aftine, aüi oersseigern. 'Jlai m 1 Beginn ■tibimgen nei 4460 X N= 3470 mpficht 11 in baue Nettg, iiimii 50 3480 Ak- Hoffman». 141 33 1893 zureichen. 3472 68 Mühlenverkauf Nachmittags 3 Uhr bei Wirth Ph. Jung. zurück. 3397 4 Neuen Weg 4 (am Kreuz) 2430 — Auch Unterricht daselbst. — 2400 3460 Goethestraßt 46, Atelierhaus Otto Fritz, Kuuftumler. Kochet mit Gas! bei Heuchelheim, 3542 Angnst Gabriel jr., Giessen. Aechter 8 74 968 09 64 97 94 26 83 28 Watzenborn, den 13. April 1895. Georg Schneidmüller Ehefrau. Zur sofortigen Abfuhr von ea. 100 Doppelwaggons ä 200 Gentner Kalksteine aus den Steiubruchen bei Bieber uach dem Kalkwerk /? // H Per Original- */e Liter- flasche. Ausgetreten sind in 1894 . . . Demnach Bestand Ende 1894 . . Chr. Riegelmann, Giessen Conr. Gengnagel. Grossen-Buseck Chr. Faber, Leihgestern Balth. Schneidmüller, Steinberg Heinrich Voelzel II., Wieseck. [2937 34 38 lien Per n 3253 von (Preise :.tat | Mk. 2.— 1 " 2 — f . 2.10 / „ 2.10 \ ouf Formosa. Von Reinhold Werner, Contre Admiral a. D. — Aus fremden Heeren: Die Italiener bet Kanela am 17. Juli 1894. Bon unserem italienischen Correspondenten. (Mit Abbildungen.) — Das Pferd von der Mutter bis zur Arbeit. Hivpologtsche Skizzen von A. Herse. (Schluß.) — Vermischtes: Gebräuche am Palmen- «onntag. — Der Hauptmann unter dem Kreuz. (Zum Cbarsreitag.) Ostergebrauche im alten Berlin. - Anno dazumal. (Mit Abbild)- Vaterländische Gedenktage. - Literarisches. - Splitter und Funken. — Kameradschaftliches Plauderstündchen. - Räthsel. - Briefkasten. - Inserate. - Alle unsere Leser, die sich für das im Erwerbsleben der Gegenwart eine so überaus wichtige Role spielende Patentwesen interessiren, wollen wir nicht verfehlen, auf einen sehr instructiven Aufsatz aufmerksam zu machen, der soeben in dem bekannten »Buch für «lle- erschienen ist. Der Artikel „Im deutschen Reichspatent- amt von A. O. Klaußmavn macht uns mit all den Schwierigkeiten bckannt, mit benen die Verleihung eines Patentes verknüpft ist, zeigt uns aber auch die großen Vorthetle, die wichtigen Erfindungen aus der errungenen Patenttrung erwachsen. Der Aufsatz ist bet besonderen Aufmerksamkeit namentlich der kleineren Gewerbetreibenden angelegentlichft zu empfehlen. Erklärung*. Die von mir gegen Herrn Johann Georg Jung I. in Watzenborn ausgesprochenen Beleidigungen, dahingehend „derselbe habe seine Scheuer in Brand gesteckt und habe mir die Dickwurzeln gestohlen", nehme ich hiermit als unwahr und unter Bedauern Beginn des Kindergarten Donnerstag, den 18. April. Anmeldungen nehme ich jederzeit in meiner Wohnung, Westanlage 9, entgegen. Forderungen an den Nachlaß des Geometer Haas sind innerhalb 14 Tagen bei dem Unterzeichneten einzureichen, widrigenfalls dieselben keine Berücksichtigung finden können. Gießen, den 16. April 1895. 3. An Mobilien nach Abschreibung . . . . 4. An Utensilien nach Abschreibung . . . . 5. An Debitoren . . . haben in vier verschiedenen Marken: Old Cape Sherry..... „ „ Madeira .... Dry Constantia..... Old Cape Frontiguae . Gießen, den 17. April 1895. Großh. Universitäts'Rentamt. Weimer. Klein-Linden, den 31. December 1894. Konsum-Verein E. G. m. H. Klein-linden. 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Rechnungen alsbald bei der Verwaltung abgeben. 3224 Gießen, den 8. April 1895. Großh. Verwaltungs-Direction der chirurg.-ophthalm. Univ.-Klinik. Bose. Vossius. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Trampler-Kaffee ist anerkannt der beste Kaffee-Zusatz. C. TRAMPLER, Lahr i. Baden. Gegründet 1793. Mit der goldenen Medaille prämllrt Dresden 1894. Jeder Raucher versuche Nr. 23: Mexico-Cigarre mild und aromatisch (3447 ä 6 Pfg., 100 ©t. Mk. 5,50. PH. Weiler, T Havanna - Haus. ÄT CAPWEINE incl. Zinsen . . 2.485 Mitgliederguthaben 740 Reservefonds. . 651 Betriebsrücklage. 589 Creditoren . . 2.944 Geschäftsunkosten 481 Reingewinn . . 1.693 P- Jung IX., Gg. Jung II., Wilhelm Jung II. Director. Rechner. Literatur unb Knnft . -Deutscher Soldatenhorf, illustrirte Zeitschrift für daS veuifche Heer und die Marine. Herausgeber: General-Lieutenant z. D. 0. ». Below. Preis pro Quartal 1.80 Mk. Verlag von Karl Stegismund. Berlin W., Mauerstraße 68. VI. 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