75 40 ■ wettere Qual, Mn -rgeliL3vnsch.tziLrk, Grotten und (Hfm, Gemüse TellowerMbrn, ,n 3 Dtrid) Göttin, Morcheln, trüffd, Io. lattnpur^t, ner sämmtliche Konserven KlWin&itibtn, Birnen, toti) und weih, , K"lcken, Melange, ", Nüsse, Pflaumen, Preiselbeeren, Reine, ■ s- w., empfiehlt In den istrn Marken billigst il Orbi». ihe/etrMie 30. wen KW MM^r-se 6Onr J“*' Brech,, Mach,, IZ^iMDose „65 35 heiles Scuit J14"' «rf ->n» ien echiet 8»' ,e\m^-Telseü(|Up' tes Mittel ger.. •! YerschJeim > und Verdr - -"8- e Nach?’ -o^ rn erlebte man, dass jede mit einer Plombe verwund verlange ausdrücklich ,er Pastillen nit Plombe. ig in Giessen bei: J» in der EojelapotW* ,Hirschapotheke. _ ^5^' »2,00 »** 6frfr.ifiWaunbRiaft qu haben in Glchev ti J. L Schulhof. «auptnieberlage, L Valhhof, N buch Nachf, i* wigSplak. I 1S95 Sonntag den 17. März Erstes Blatt. Nr. 65 Gießener Anzeiger General-Anzeiger. Hutts» und Jtnjeiaebtatt für den Krete Gieren. Rtbaction, Expedition und Druckerei: Kchutgraße Kr.7. Fernsprecher 51. vierleljähriger ^onnementspret»: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Der Lietzener Znzeiger erlcheint täglich, nu Ausnahme des Montags Die Gießener ItnmikienvlLlker »erden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gratisbeilage: Gießener Jamilienblätter Amtliche- Theil 1 Alle Annoncen-Bureaux des In» und Auslandes nehme« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgeger Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. (Wirsitz), Graf v. Roon, Rother, Sachße, v. Salisch, Freiherr Saurma v. d. Jeltsch, Schall, Scherre, v. Schöning, Schwerdtfeger, Dr. Sigl, v. Sperber, v. Slaudy, v. Stein, Srephann (Torgau), Steppuhn, Strob, Uhden, v. Viereck, v. Werdeck-Schorbus, Werner, Will, v. Winterseldt-Menkin, Zimmermann. — Der nationalliberale Reichstagsabgeordnete . Dr. Bötticher, Vertreter für Waldeck und Pyrmont, hat sein Mandat niedergelegt, da die Wahlprüsungs- commijfion dasselbe für ungültig erklärt hat. Dr. Böttcher führte bekanntlich den Vorsitz in der „Umsturz Commission. Frankfurt a. M., 15. März. Wie der „Frkf. Ztg." mit. getheilt wird, sind bet den Jnteresienten Nachrichten eingetroffen, wonach feit der letzten Sitzung der CentrumS- fraction die Ablehnung der Tabakfabrikatsteuer bestimmt zu erwarten fei. Die Nachrichten stützen sich auf Aeußerungen des Abg. Fetzen. Deutsche» Reich. Berlin, 15. März. Die Unterzeichner des Antrages Kanitz. Der Antrag Kanitz ist jetzt an die Abgeordneten verthetlt. Er ist vorläufig von folgenden Herren unterzeichnet: Holtz, Graf von Kanitz Podangen, von Kardorff, Gras zu Limburg Stirum, Lotze, von Ploetz, Graf vonSchwerin- Löwitz, Graf von Arnim, Bachmeir, Bauermeister, Gras von Bernstorff (Lauenburg), Bindewald, Gras von Bismarck- Schönhausen, Bohtz, Bruckmaier, Dr. v. Buchka, Fretherr v. Buddenbrock, Graf v. Carmer, von Colmar, von Dallwitz, von Dewitz, Graf zu Dohna Schlodien, Graf Douglas, von Dziembowski-Bomst, Dr. Förster (Neustettin), Dr. von Frege, Gamp, von Gerlach, Gräfe, von der Giöben-Arenstein, B^'vn v. Gustedt-Lablacken, Haake, Dr. Hahn, Freiherr v. Hammerstein, Hauffr-Dahlen, v. Herder, Hilgendorff, Hilpert, Himburg, Hirschel, Erbprinz zu Hohenlohe Oehringen, v. Hol- leuffer, Graf v. Holstein, Hüpeten, Jacobskötter, v. Kleist- Retzow, Klemm (Dresden), Klemm (Mühlhausen), Graf zu Inn- und Knyphaufen, Köhler, Dr. v. Komierowskt, Dr. Kropatscheck, Graf Kwileckt, Dr. Freiherr v. Langen, v. Leipziger, Lieber (Meißen), Liebermann v. Sonnenberg, v. Loefewitz, Lutz, Fretherr v. Maltzan-Molzow, Freiherr v. Manteuffel, v. Maffow, Mertz, Meyer (Danzig), Graf v. Mirbach, Nauck, v. Normann, v. d. Osten, Pauli, v. Pod- bielSki, v. Puttkamer Plauth, Rettich, Rickehof-Döhmer, Ritter Neueste Nacheichten» Wolffs telegraphifches Correspondenz-Bureau. Berlin, 15. März. Der Magistrat beschloß nach der gestrigen Ablehnung der Stadtverordnete^, nunmehr selbstständig eine Adresse an den Fürsten Bismarck abzusenden. Berlin, 15. März. Zum beabsichtigten Achtuhrschluß aller Ladengeschäfte erklärten die versammelten 93er* ireter von 20 Gewerbszwetgen sich gegen die gesetzliche Einführung eit.er einheitlichen Ladenschlußzeit als einer schweren Schädigung des gesammten Erwerbslebens und beschloffen, dagegen anzukäwpsen. Berlin, 15. März. DaS „Deutsche Colonialblatt" theilt mit, nach biS Ende Januar in Windhoek eingetroffenen Nachrichten ist Hendrik Witboi mit seinem ganzen Stamm in Gideon angekommen. Er verhält sich daselbst völlig ruhtg und lebe mit der dortigen Garnison in den besten Beziehungen. Berlin, 15. März. Die Meldung, die C ent rums - sractio n des Reichstages hätte den Antrag Kanitz einstimmig abgelehnt, ist unrichtig. Das Centrum hat in dieser Session mit dem Anträge Kanitz sich überhaupt noch nicht beschästigt. Köln, 15. März. Nunmehr haben auch die Köln- Düsseldorfer Dampfschlfffahrtsgefellschaften die Fahrt:n wieder ausgenommen. Berlin, 15. März. Wie die „Nordd. Allgem. Ztg." hört, ist Freiherr von Schorlcmer-Alst ernstlich er. krankt. Infolge einer Lungenentzündung ist fein Zustand sehr bedenklich. ~ „ Witten, 15. März. DaS Befinden deS Freiherr» von Sch orlemer-Alst hat sich sehr verschlimmert. Der Kranke wurde gestern Mittag auf feinen Wunsch mit den Sterbe- sacramenten versehen. Mailand, 15. März. Diese Nacht schossen in Vige- vano zwei Carab int eri auf ihre Vorgesetzten, Soldaten und C'vilisten, verwundeten zwei leicht und einen schwer. Schließlich wurden sie überwältigt, nachdem einer von ihnen durch einen Schuß tn den Unterleib schwer verwundet worden war. Die Ursache dieses ExcesieS ist noch nicht aufgeklärt. Paris, 15. März. Der Präsident Felix Faure empfing heute Nachmittag den auf der Durchreise hier ein- getroffenen Großsürsten Alexis in feierlicher Audienz. Lens, 15. März. Die Vertreter der Arbeiter sämmtlicher Kohlenbergwerke Frankreichs werden sich zwtfchen dem 20. und 23. d. M. in LenS zu einem Con- grefse vereinigen. Mehrere soclalistische Deputirte werden dem Congreffe beiwohnen. Loudon, 15. März. Heute Nachmittag wurde an dem Fenchurch-Street-Bahnhofe em Mann, vermuthlich durch Explosion einer Sprengmaffe, die er bei sich trug, plötzlich in Stücke zerriffen. Lowestoft, 15. März. Durch eine Fischerbarke wurde heute abermals die Leiche eines mit der „Elbe" Verunglückten aufgefunden, welche sich als die eines Moses Leiston herausstellte. Bei der Leiche fanden sich eine goldene Uhr mit Kette und 25 holländische 5 fl.-Noten vor. Sie wurde wieder in die See versenkt. Petersburg, 15. März. Die „Nowoje Wremja" hatte darauf aufmerksam gemacht, daß ein Kreuzer einer ausländischen Flotte im Juni v. I- Vermessungen im Bottnischen Meerbusen vorgenommen und Karten von gewiffen Theilen des Meerbusens angefertigt hätte, deffen Beschaffenheit ein Geheimniß des russischen Staates btlöe. Die Generalverwaitung der hydrographischen Abtheilung im Marineministerium veröffentlicht nun im „Regierungsboten eine Mtttheilung, in welcher es heißt, der deutsche Avtso Deutscher Reichstag. 61. Sitzung. Freitag, den 15. Mär- 1895. ?anäck,st^we> den nach den Vorschlägen der Commission 400 000 Mk. statt der aeforberten 660 000 Mk. für einen Kasernendau tn SBormS genehmigt. Die Forderung für einen Äafernenbau tn Straßburg Qriib abgd Vergrößerung des Feldartillerie-SchlktzplatzeS in Lockstedt stimmt daS HauS noch längerer Debatte dem Vorschläge der Commission auf Streichung zu. SDtV(£ommlfflon beantragt die Bewilligung von drei Directoren, die Abaa. Veipxlfler, Lieber u. Gen. wollen den Unterstaaisiecreiar und zwei Direcioren. In Verbindung hiermit steht die Resolution der Commission um Erhöhung der Gehaltsstufen für verschiedene Beamtenklassen zur Be.athung, ferner ein Amendement Singer um Bräciston dieser Beamtenkiassen. ..... Abg. v. Leipziger (cons.) empfiihlt feinen Antrag und die Abg"'Hammacher (ntl.) stellt den Antrag, sämmtliche GehaltS- Positionen, auf welche die Einführung des Altersstufen - Systems einen Eii fluß übe, an die Budget - Commiffion behufs erneuter Beraihung zurückzumrweisen. Siaaivseclriär v. Stephan führt aus, daß die Postbeamten bester gestellt seien als die Beamten anderer Ressorts und bittet um Bewilligung dcS Unterstaaisfecretärs. Nachdem Abg. Niüller-Sagan (frf. Dp.) sich für den Antrag Hammacher ausgesprochen hat, Abg. Rickert (fif. Vg.) dagegen, wird die *g°, Lieber u. Gen. um Bewilligung eines Snterstaatsfecreiäis und zweier Directoren wird anoenommen, ebenso bet Antrag Hammacher. Die Resolution ber Commission wird hierdurch einstweilen binsällig. . Bei dem Titel „Hülfeleistungen von Unter beamt en erklärt auf eine S.m6nedun9 de» Abg. Singer > Minift-ri°i - Dir-cwr Fischer, daß es sich nur um eine vorübergehende Einstellung von HulfÄUäsien^handele.^ra^t warum ^ie Telephonverbindung nach SSniasbera nicht bergistellt worden sei. , Staats!'cretär v. Stephan und Ministerial-Director Fischer neben ihm auftlärenbe Antworten. Abg. Müller-Sagan wünscht leichte Sommerkleidung für die Uh .er bf amten. F^nbahn. und Sch ff-Unternehrnungen" bringt Abg Habn eine Resolution ein, betr. Erhebungen über den Dienst auf Reich? postbampfern. Abg. Frese (frf. Vg.) bekämpft diesen Antrag. Hierauf lehnt daS Haus ihn ab. Der Rest des Ordinariums wird bewilligt. Die Berathung des Extra-OrdinariurnS führt zu Klagen über die kostspieligen Postbauten. ein Antrag Schmidt'Warburg (Centr.), die Neuforderungen für ein Posioebäude in Forst an die Commission zurückzuoer- welsen, wird abgelehnt. Weiterberathung morgen 1 Uhr. Außerdem Etat des Aus- öirttflen Amtes. „Grille" sei in der Thal im Juni v. I. in den Scheeren des Bottnischen Meerbusens bemerkt worden- dtefe Tbatsache ei alsdann zum Gegenstand eines diplomatischen Schriftwechsels gemacht worden. Die Karten der Scheeren seien aber nicht geheim gehalten worden, da der Verkauf a« Privatleute gestattet fei' Petersburg, 15. März. Die russische Telegraphen- Agentur ersährt aus competenter Quelle, die Vorbesprech, ungen der japanischen und chinesischen Bevollmächtigte» werden in Simonosaki auf der Insel Ripon stattfinden. Li- Hung Tschang ist bereits unterwegs. Es werde weder em Waffenstillstand noch die Einstellung der Feindseligkeiten vor der Unterzeichnung deS Friedensvertrages durch die Bevollmächtigten eintreten. _1C1 Tanger, 15. März. Ein marokkanisches Schiff ist mit dem Secretär der spanischen Gesandtschast an Bord von hier abgegangen, um längs der Küste bis Laroche Nachforschungen nach dem Verbleibe der Fregatte „Königin Regentin anzustellen. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 15. März. Gestern Abend ist in dem Befinde» deö Prinzen Jnnch'm, des jüngsten Sohne, dkS Kaiser«, eine Besserung eing-lr-t-n. SS handelt sich bei dessen Er krankung nicht, wie gemeldet wurde, um Blinddarm Eut. zitndung, sondern um UnterleibSstö,ungen. Die beunruhigende, Gerüchte find übertrieben. Di- A-rzte hoffen, den Prinzen in wenigen Tagen wieder h-rzust-ll-n. Berlin, 15. März. Der engere Ausschuß deS Staats- ratheS erledigte heute, wie die „Post" erfährt, dieWährungS- frage. Dem Vernehmen nach hat gestern nur der General- conful Ruffel als Referent gesprochen und in mehrstündiger, sehr eingehender Rede die einschlägigen Fragen behandelt. Morgen wird die Sitzung deS StaatSraths ausfallen, dieser dagegen am nächsten Montag in einer weiteren Sitzung zu- sammentreten. Dann dürste eine längere Pause folgen, um der Unter-Commission Zeit zu geben, sich über den Antrag Kanitz zu äußern. Berlin, 15. März. In der heutigen Sitzung deS Herrenhauses theilte der amtirende Viceprasident v. Manteuffel dem Hause mit, daß er den gesammten Vorstand zusammenberufen habe, um über eine besondere Ehrung des Mitgliedes deS Hauses, des Fürsten BiSmarck zu dessen 80. Geburtstag, zu beraihen. Der Gesammtvorstand ist dahin schlüssig geworden, dem Hause vorzuschlagen, de» größten Staatsmann deS Jahrhunderts dadurch zu ehre», daß der Gesammtvorstand an einem noch zu vereinbarende« Tage in corpore in Friedrichsruh die Glückwünsche bei Hauses abstatte. Darüber hinaus regte Herr v. Psül die Ausstellung der Büste deS Fürsten im Saale an. An Stelle deS verstorbenen Oberbürgermeisters Bötticher-Magdeburg wurde durch Zuruf der Oberbürgermeister Becker Köln zum zweiten Vicepräfidenten gewählt. . m Berlio, 15. März. In der wtrthfchaftltchen Ver- eintgung des Reichstages wurde heute der Antrag Mayer-Danzig auf Absendung einer Petition an den Staats- rath auf Einbringung eines Antrags im Reichstage, welcher die Convertirung sämmtlicher Reichs- und Staatspapiere in dreiprocentige herbetführt, mit großer Mehrheit ab- Berlin, 15.März. Der Reichskanzler gibt morgen Abend ein größeres Diner, wozu außer den Staats- Ministern sämmtliche an den gegenwärtigen Beratungen del Staatsraths theilnehmende Herren geladen fiud. Auch der Kaiser hat fein Erscheinen zugesagt. Berlin, 15. März. Der bisherige Oberprasident von Ostpreußen, Graf Stolberg, hat gestern Königsberg °"'°»7rttu. 15. März. Ww dir „P°st" --jährt, ist zuständiger Stelle von dem Ersuchen der chinesischen Regierung an sämmtliche Großmächte um deren Mitwirkung und Unterstützung bet den Friedensoerhandlungen mit Japan nichts bekannt. Auch aus Paris wird gemeldet, die fran- zäsische Regierung wiffe nicht! von einer erbetenen Vermitte- lung der Großmächte. Weiter meldet die „Post , die «»- nähme, daß es sich bei dem jüngsten Besuch des britischen, iapanischen, französischen und chinesischen Vertreters am hie- sigen Hose beim Staatssecretär v. Marschall um Conserenze» über die chinesisch japanischen Friedensverhandlungen gehandelt habe, entbehren jeder Begründung. .... Berlin, 15. März. In der Budget-Commisston des Reichstags wurden heute die Etats für die Schutz' gebiete von Kamerun (1,219,000 Mk.), von Togo (265 000 Mk.) 1 und für das füdwestafrikanische Schutzgebiet (1,727,000 1Jit., Gesunden: 1 gold. Ring, 1 Zwicker, 1 Brille mtt Äutteral, 1 Tafchenmeffer, 1 Brieftasche, 1 Psandschem, ' Brecheisen, 1 Wagenkette, 1 Scheere und 40 Pfennig. Zugelaufen: 1 Dachshund. Zugeflogen: 2 Lachtauben. Gießen, den 16. März 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Wolff, RegierungS - Affeffor. genehmigt, womit die Berathuog de- Etat- de- Auswärtigen AmrrS zum Abschluß gebracht ist. Morgen steht der Etat des Reichsjustizamt« auf der Tagesordnung. Berlin. 14. März. In der WahlprüfnogS-Eom- misston deS Reichstags wurden heute die Wahlen der Abgeordneten Engel- (RetchSp.), Frhr. v. Langen (cons.) und Den ringe r (Ctr.) für giltig erklärt, dagegen wurde da- Mandat deS Abg. Dr. Metz er-Halle (frf. Bereinigung) b e a n st a n d e t. Berlin, 15. März. Die Schuhmacher Berlin- beschlossen in verschiedenen Versammlungen, den 1. Mai durch gänzliche ArbettSruhe zu begehen. Lübeck, 15. März. Die Schifffahrt ist heute wieder eröffnet worden, nachdem dieselbe sechs Wochen wegen des EiseS eingestellt war. Triest, 15. März. Dem „Piccolo" zufolge beabsichtigt eine italienische SchifffahrtSgesellschast, eine neue Dampferlinie Triest-Genua mit Berührung aller wichtigen Adria- und Mittelmeerhäfen zu errichten. Amsterdam, 15. März. Die Jes utten werden in nächster Zett hier eine katholische Universität errichten nach dem Muster der Universitäten in Löwen und Freiburg. Die katholische Presse hat die Ankündigung mit außerordentlicher Befriedigung ausgenommen.\ Pari-, 15. März. Gestern Hbend fand hier der Kongreß der Zuckerfabrtkanten statt. Der Präsident eröffnete die Sitzung mit einer großen Rede, in welcher er von den großen Gefahren sprach, welche der französischen Zuckertnduftcie infolge der Vorlage im deutschen Reichstage, betreffend die Erhöhung der Zuckerprämie, drohe. London, 15. März. Der „Newyork Herald" meldet aus Shanghai, daß Li-Hung.tschang Instructionen habe, über die Kriegsentschädigung sowie über Abtretung der von den Japanern besetzten Gebiete in der Mandschurei zu j unterhandeln. Ferner soll China an Japan den übrig bleibenden Theil seiner Flotte abtreten. CocoXcs und ^provinzieller, Gießen, den 16. März 1895. * * Empfang. Seine Königliche Hoheit der Groß- Herzog empfingen am 15. d. M. den Geheimen Baurath Professor Dr. Wallot von Dresden. • *W. UniversitätSnachricht. Herr Dr. Sticker, pract. Arzt in Köln a. Rh, wird sich mit Beginn des Sommer- Semesters an unserer Hochschule als Plivatdoccnt für innere Medictn habilitiren. H. Neue» Theater. Zum dritten und letzten Male wurde gestern Abend „Der Herr Senator" von Schönthan und Kadelburg gegeben. Diese Aufführung deS sehr hübschen Lustspiels war im Ganzen betrachtet viel flotter als die beiden ersten und macht der Regie des Herrn Otto alle Ehre. In der Besetzung war insofern eine Aenderung eingetreten, als Herr Niemeier den Senator und Frl. Patutschka die Stephanie spielten. Ersterem kam der Umstand, daß er geborener Hamburger ist, sehr zu statten. Er stellte demgemäß in Matzke und Spiel eine Figur von überzeugender Lebenswahrheit auf die Bühne. Fräulein Patutschka-, die sehr niedlich auSsah, erfreute durch Frische und Munterkeit. Die übrigen Darsteller gaben ihr Bestes, allen voran Herr Otto, der den Doctor Gehring mit überlegener Ruhe und Sicherheit und mit warmem Humor spielte. Das ziemlich große Publikum war in bester Laune und dankte durch lebhaften Beifall. — Fräulein Egger, die uns gestern Abend recht gut gefiel, wird demnächst ihr Benefiz mir SchönthanS ,Daß Mädchen aus der Fremde" geben, wie der Theaterzettel ankündigte. Dieses Lustspiel gehört zu den beffcren Stücken deS Verfasser«. ES zeichnet sich durch eine Reihe humorvoller und prächtig wirkender Scenen aus. Hoffentlich findet eS guten Anklang. • • Humoristische Soireen finden Montag und Dienstag Abend im „Cafü Leib" statt, lieber den Veranstalter derselben, Herrn H. Sebelin, äußert sich u. A. die „Danziger Ztg.": „Die Recitationen des Herrn HanS Sebelin, welche gestern auf der Westerplatte stattfanden, bestätigten durchaus das günstige Urtheil, welches ihnen au- anderen Orten vorauSgegangen war. Herr Sebelin stammt aus Neustrelitz, derselben Stadt, die auch die Heimath de- berühmten Reuter-Interpreten Karl Kräpltn gewesen ist. Er beherrscht also vollständig die Mundart, welche die Reuter- schen Dichtungen erfordern. Seine Vorträge find durchdrungen von einem kräftigen Humor, der sich nach der heiteren, wie nach der ernsten Seite wohlthuend bemerkbar macht. Ferner besitzt er entschieden dramatisches Talent, er weiß die einzelnen redenden Gestalten im Tonsall der Stimme scharf und deutlich zu characterisiren, wobei ihn die entsprechenden Geberden, die ihm der frei aus dem Gedächtniß gegebene vorrrag gestattet, sehr wirksam unterstützen. Sein Sprachorgan ist markig und ausdauernd. Auch die Zusammenstellung deS Programms war eine sehr glückliche. Daß Publikum nahm die Recitationen mit lebhafter Anerkennung »iif, wir können dieselben namentlich den Freunden der Reuter'schen Muse besten- empfehlen. • * ArbeitSbeschraakuag in der Eigarrenfabrikation. Den Arbeitern deS größten TheilS der hier und in den umliegenden Ortschaften bestehenden Cigarrenfabriken wurde heute folgende Bekanntmachung eingehändigt: „In Folge deS dem Reichstage vorliegenden TabaksteuergesetzentwurfS hat sich die Geschäftslage so unsicher gestaltet, daß nicht vorauS- zusehen ist, wic lange ich mit Vollbetrieb arbeiten lassen kann. Ich muß deshalb meinen Arbeitern, unter Bezugnahme auf § 9 meiner Arbeitsordnung hierdurch bekannt machen, daß ich voraussichtlich gezwungen bin, nach Ablauf der nächsten zwei Wochen, ohne nochmalige Ankündigung, die Arbeitszeit bi« zu 6 Stunden per Tag einzuschränken, be- ziehungSweise die Prodnetioa entsprechend zu vermindern." (Unterschrift.) * • Zur Fenerbeftattang in Hessen. Der Au-schußbericht de- Grafen von Görtz al- Berichterstatter der Ersten Kammer bezüglich der von der Zweiten Sammer befürworteten „Zulaffung der Feuerbestattung in Hessen" erblickt in dieser einen Ausfluß derjenigen Tendenz, welche christliche S tte und Ordnung untergrabe und allmählich aufzulösen drohe, und beantragt, dem Beschluß deS andern Hause- nicht beizutreten. Uebrigen» waren drei Mitglieder deS Ausschusses dafür, drei dagegen. Der evangelische Pfarrverein hat auch in dieser Sache eine Vorstellung an die Erste Kammer gerichtet und darin die Leichenoerbrennung „eine schnöde Verletzung der mit dem Glauben innig verwachsenen Sitte" genannt. • • Ordensverleihungen. Den Oberförstern der Oberförstereien Jugenheim und Düdelsheim, Forstmeister Her- mann Theobald zu Jugenheim und Julius König er zu Büdingen, wurde au- Anlaß ihrer Versetzung in den Ruhestand die Krone zum Ritterkreuz 1. Klasse d-S Verdienstordens Philipps deS Großmüth gen verliehen. * * Auszeichnung. Dem Freiherrlich Riedesel'schen Forst- amtSgehülfen Georg Grünewald zu Lauterbach wurde das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für 50jährige treue Dienste" verliehen. * * Frühlingsboten. Don geschätzter Seite wurde unS heute ein Strauß der ersten Frühlingsblumen aus dem Freien übersandt. ES ist ein Ranunkelgewächs aus Süd-Europa, Eranthis hiemalis, zu deutsch Winterling genannt. In diesem Jahre öffneten sich die ersten Blüthen am 12. März, während dies in den beiden letztvergangenen Jahren volle vier Wochen früher der Fall war. Auch die Schneeglöckchen zeigen sich feil Anfang dieser Woche. Ihre Blülhen sind aber noch geschlossen. • * Während der Pfingstseiertage wird in Darmstadt die siebente Wanderversammluug deS BetbaudeS deutscher Gewerbe fchulmänner statifinden. ES wird beabsichtigt, mit dieser Versammlung eine Ausstellung von Lehrmitteln für den gewerblichen Unterricht, soweit solche im Großherzog- thum Hessen hergestellt werden, zu verbinden. Der betreffende Ausschuß richtet daher an alle hessische Firmen, welche sich mit der Herstellung von Unterrichtsmodellen, Vorlagen, Lehrbüchern rc. für den gewerblichen Unterricht, sowie mit dem Verlage technischer Werke befassen, die Bitte, sich an dieser Ausstellung zu betheiligen. Vorläufige Anmeldungen mit Angabe der erforderlichen Wand- oder Tisch- fläche nimmt die Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe entgegen. * • Der Getreidemarkt. (BerichtSwoche vom 7. bis 14. März.) Das mildere Wetter hat einen Theil der Befürchtungen in Bezug auf den künftigen Ausfall der zu erhoffenden Getreideernte beseitigt und deshalb ist in dec Aufwärtsbewegung der Preise wieder ein Stillstand eingetreten. Doch blieb» die Kauflust ziemlich rege, denn bei den immer noch verhältniß- mäßig sehr niedrigen Getreidepretsen sorgen bitte Händler und Müller dafür, gegenüber den oft unberechenbaren Zwischenfällen in der nächsten Ernte wenigstens einen guten Theil ihres Bedarfes zu decken. Außerdem wird auch aus Rußland bis in die südlichen Gouvernements hinab wieder Frostwetter gemeldet, sodaß der wiederholte schroffe Wetterumschlag möglicher Weise den russischen Saatfeldern doch größeren Schaden zugefügt hat und deshalb mit einem nicht unwahrscheinlichen ErnteauSsalle zu rechnen ist. Die Preise für die wichtigsten Getreidearten sind deshalb so ziemlich auf der Höhe der Vorwoche geblieben und hat nur die letzte Steigerung sich nicht halten können. In Berlin und Leipzig wurden gekauft: Weizen per 20 Centncr zu 123 bis 143 Mk, Roggen zu 115 bis 120 Mk., Gerste 94 bis 165 Mk. und Hafer 106 bis 138 Mk. * * Zn Amerika verstorbene Hessen. Freeburg, Jll.: Anna Maria Hild, 83 Jahre alt, aus Heubach i. O. Milwaukee, WlS.: Philipp Lüft, 62 Jahre alt, aus Sörgenloch. Georg Müller, 64 Jahre alt, aus WormS. St. Louis, Mo.: Adam Dietrich, 59 Jahre alt, auß Groß-Umstadt. Darmstadt, 15. März. Unter den Geschenken rc., welche I. K. Hoh. der Großherzogin in den letzten Tagen anläßlich der Geburt der Prinzessin dargebracht worden sind, befand sich u. A. ein solches der v. Heydenreich-Siebold'schen Stiftung in Gestalt eines mit rosa Seide auSgeschlageiien und mit Spitzen reich und geschmackvoll gorntrten Babykorbes, dessen Inhalt lt. „D. T." aus denjenigen Sachen bestand, welche der Verein seinen Pflegebefohlenen zu geben pflegt. AnS dem Weschnihthal, 15. März. Eine eigentümliche Lieferung hat ein Bauersmann in R. übernommen. Derselbe war dieser Tage in Weinheim, wo in einer Wirth- schäft behauptet wurde, bet dem anhaltenden Thauwetter würden selbst die großen Schneemassen deS Odenwaldes bi« 1. April vollständig geschmolzen sein. Der Bauersmann aber erklärte, er werde noch Schneelieferungen für den April übernehmen. ES kam darauf zu folgendem endgültigen Abschluß: der Bauersmann auß R. hat am 15. April eine Fuhre Schnee nach Weinheim zu verbringen, wofür ihm der betreffende Abnehmer 50 Mk. zu bezahlen hat. Kommt diese Fuhre Schnee nicht an, so hat der betreffende Bauerßmann 50 Mk. Strafe zu entrichten. Der Handel ist schriftlich ab» gemacht worden. A Mainz. 15. März. Der hiesigen Polizei ist eß gelungen , hier eine Falschmünzerbande festzunehmen. Dieselbe besteht auß mehreren nahe verwandten und verschwägerten Personen, worunter ein Frauenzimmer, daß mit großem ^Raffinement die Verausgabung de- falschen Gelbe« betätigte. Besonder- wurden Bauersfrauen aus dem Markt alß Opfer auSersehen und wollte e» der Zufall, daß eine solche nicht genügend kleines Geld zum HerauSgeben hatte und daher daß eben zur Zahlung erhaltene falsche Siück einem Passanten -um Wechseln gab, welch letzterer die Fälschung aber sofort erkannte und die Festnahme der verau-geberln veranlaßte. Die verhaftete gestand alsbald, daß sie die falschen Stücke von einem in Flör-Heim wohnenden Schreiner erhalten habe, den man allbann auch festnahm und gleichzeitig bei demselben viele Gegenstände beschlagnahmte, die zur Anfertigung von falschem (Selbe benutzt wurden. — Der Rhein ist in den letzter. 24 Stunden hier wieder 25 Ctm. gestiegen. Bi- auf wenige« Saumeis ist da- Ei- voll- ständig verschwunden, neben den großen Personen- und Schleppdampfern haben die Localboote ihren Betrieb wieder vollstänbig ausgenommen und herrscht auf dem Strome Überhaupt gegenwärtig ein außerordentlich rege- Leben. Für die Schifffahrt sehr störend find die vielen Sandschwellen, die an verschiedenen Stellen be« Strome- durch das EiS angetrieben worden find. Trotz angestrengter Thätigkeit find die Bagger- Unternehmer kaum in der Lage, die Hauptstellen tn dem Strome von dem Sande zu beseitigen. A AUevhain, 15. März. Gestern Abend kurz nach 8 Uhr brach in der Wohnung de- hiesigen Landwirth- G. Feuer auß. Trotz rascher Hilfe auf der Brandstelle sank baß Wohnhau- in Asche. Dermifd>tc». • Berlin, 15. März. Heute früh hat der Besenbinder Scheffter, in der Pallisadenftraße 4 wohnhaft, anscheinend nach einem Wortwechsel feine in gesegneten Umständen befindliche Frau mit einem Beile erschlagen. Die Leiche weist eine klaffende Wunde an der einen Schläfe auf. Der Mörder, der die That angeblich in einem Anfall von Geisteß- störung begangen Haden soll, hat sich durch Erhängen selbst gctödtet. • Elbing. 15. März. In der Nachbarstadt Tiegenhof wurde der Stadtkämmerer Ruhm wegen Unterschlagung amtlicher Gelder verhaftet. Der Fall erregt großeß Aufsehen. Die veruntreute Summe beträgt 27,000 Mk. * Heidelberg, 12. März. Ein Mann auß Viernheim brachte ein Kind in die hiesige Augenklinik, baß ohne Augen geboren ist Daß Kind ist sechß Wochen alt und ist sonst gesund. Eß fehlt ihm auf beiden Seiten jegliche Spur eineß Augapfelß. So berichtet roenigftenß die „Reue Bad. Ldßztg." • AuS Bayern. 12. März. Daß Schwurgericht in Amberg (Oberpfalz) hat eine Taglöhnerßsrau wegen Vergiftung ihreß Ehemannes zum Tode verurtheilt, daß zweite TodeSurtheil wegen Gattenmordes in dieser Session der bayerischen Schwurgerichte. Der Mord wurde schon vor 10 Jahren verübt. Die Gemeinde wußte darum, unterdrückte die Sache aber, weil sie fürchtete, die Kinder der Mörderin ernähren zu müssen, wenn sie angezeigt würde. Erst jetzt ist ein dahin versetzter Gendarm dahintergekommen. * Monte Carlo. 15. März. Hier erschoß sich ein durch Roulettespiel ruinirter Deutscher. Während beß Todes- tampfeß fiel ein brennenbeß L cht auf sein Bett und entzündete eß, wodurch der Leichnam verkohlte. Wann wird baß civilisirte Europa ber Spielhölle, diesem Schandflecken unserer Cultur, ein Ende machen? Auszug aus den Standetamlntgiftcm der Stadt •Ufcau ttofatbote. März: 9. Karl Wilhelm Neurath, P'arrverwalter zu vechtol« heim, mit Wilhelmine Karol'ne Auguste Elisabeth Christine Naumann hierselbst. 11. Carl Fritz Wölbt. Obermüller zu Dorlar, mit Morte Aff hierselbst. 11. N colau« Karl Schw intzberger, Secretariaitt Assistent zu Cassel, mit Anna Auguste Susanne Eliiabelh Mootz bierselbst. 11. Leon Adbor, G-schäst« Reisender zu Zürich, mit Anna Maria Faber daselbst. 11. Ludwig Weber, Schlosser dahier, mit Marte Wilhelmine Johannette Weitz »u Miehlen. 12. Heinrich Ernst Mulh, Böcker dahier, mit Maria Horst zu Klein Eichen. 13 Wilhelm Kelsebach, Güterbodenarbeiter dahier, mit Luise Krug hierselbst. 13. Georg Scharbt, Schlosser dahier, mit Katharina Schmidt von Langsdorf. 15. Earl Ludwig Barbaß, Lacktrer dahier, mit Katharine Lepper von Großen-Buseck. etbOTMM. März: 3. Dem Postschaffner Heinrich Reining eine Tachter, Lina. 5. Dem Taglöhner Friedrich Menz ein Hohn, Adam. 6 Dem Stationszehülsen H inrich Sonntag eine Tochter. 6. Dem Schirm- sadrikanten Mosetz Levi Zwilltngtztöchter. 6. Dem Schloster Heinrich Müller ein Sohn. 7. Dem Hüttenarbeiter Johann Georg Zinn ein Sohn, Rudolf Wilhelm. 7. Dem Schneider JoiS Weler eine Tochter, Marie. 7. Dem Kutscher Wilhelm voipel eine Tochter. 7. Dem ©d) off er Emil Bernhard Weidenhau« eine Tochter. 8. Dem Metzger und Wirth Johann Georg Kraft ein Sohn, Georg Heinrich. 8. Dem Metzger Gustav Klein ein Sohn, Theodor Martin Friedrich 8 Dem Schneider Friedrich Bosold eine Tochter, Wilhelmine. 9 Dem Dachdecker Georg Wilhelm Lanz eine Tcch'er, Anna Marie. 10. Dem Schneider Georg Wilhelm Lotz eine Tochter, Frieda Luise. 11 Dem Schmied Heinrich Gemmer eine Tochter, Marie Katharine. I I. Dem Locomotivhefter Max SadowSki eine Tochter, Martha Elisabeth Franzitzka. 12. Der Bierbrauer Michael Theiler Wittwe eine Tochter, Johannette Marie Lulle Philippine. 14. Dem Gerber Heinrich Schulz eine Tochter, Marie. •tflorMiu. März: 8. Gustav Heinrich Valentin, 6 Jahre alt, Sohn von Taglihner Friedrich Valentin dahier. 9. Georg Michel, 74 Jahre alt, Hoepttalit dahier. 9. Earl Wildelm Friedrich W nhetm, 45 Jahre alt, Kaufmann dahier. 9. Herz Walldorf, 65 Jahre alt, Handel«- mann dahier. 9. Christian Stocke, 77 Jahre alt, Privatmann dahier. 11. Georg Ferdinand Emil Laichinger, 2 Jahre alt Sohn von Schuhmacher Gustav Laichinger dahier. 11. Seite Rotendaum, geb. Rosenst'in, 59 Jahre alt, dahier, Wittwe von Handelsmann JIaak Rosenbaum I. 13. Wilhelm Ludwig Rinn, 81 Jahre a't, Zugführer i. P. dahier. 14 Katharine Reuschling, geb Spieß, 76 Jahre elf, Hospitalitin, Wittwe von Joh«. Reuschling dabier. 15. Katharine Karoline Auguste Schmidt, 17 Jahre all, Tochter von F'sch- und Gemüsehändler Jakob Sdmidt dahier 15. Ludolf Lynker, 83 Jahre alt, Großh. Rentamtmann i. P. dahier. 15. Jobann Jaeod Rühl, 63 Jahre alt, Octroi Erheber dahier. 15. Rosa Nußbaum, lü Jahre alt, Tochter von Häulehändler Simon Nußbaum dahier. Auszug au» den Kirchenbüchern der Stadt Giessen. Eiaagelifche Bteetili. reute. Markußgemeinde. Den 10. März. Konrad Di-tz, Bankier in Gieße», uni «Udelwine Henriette Johanna Lina »arte Faß, Tochter M Bäcker »elfter« Christian Haß. Bankgeschäft 8. Klein Barometerstand. Sä S 2298| Eine gar- neu folgendes Holz zur Versteigerung: | *Dien©nhömS' 12 Buchen Stämme mit 17,72 fm, /P , .7» ^^77,7 .t Schmandt, Stadtbaumeister. 2274 ( in für hiesiges Klima urdBodenbeschaff n- heit sich eignenden Sorten in WirthschaftS- und Tafelobst, brt abjugeben 2^09 2263 empfiehlt billigst Vermischte Anzeigen - LelteeSweg. 2322 2320 kaufspreis. 2295 6 Uhr einzurcichen. Gießen, den 14. März 1895. Rodheimerstraße 6. 2304] Eine 6 Monate alte Gg. Koch, W nicht ladenrein, pr. Pfd. 45 Pfg V Zm lifaoifteljfiibcn friilijalin* Sack ab Seligenstadt Mk. 4. größere Partieen billiger, Der Gchützenstratze 11. Costümk, Suns- und KindtlKlki-lhen 2291 2316 1549 630 35 55 2000 Marktstr. 4 Giessen. H n Uhrmacher und Optiker, Neuen Bäue 5 Giessen. Louis Lony, 27 Bahnhofstraße 27. Bürgermeister Germer Klein-Linden. 184 130 42 sonnen in meiner Wohnung (Lahn7 Kraße 11 dahier) eingesehen werden. > sr.. --(.aIa fiwk hi» 9R h 1 v. Jk , JL ■ 2283 Wottteg, 18. Mürz, AbrndS 8 Uhrr Versammlung bei Elges, Seltersweg 79. ßnu Pianverwolln zu Lechtolk- stisabrlhChristi»tNalt»mi lüller zu Dorlar, mH M-Nt bw.-iosberger, EmetartatS- t Sus-mit 61W M ismder zu Zürich, mit anno ber, Schlosser dahier, mit Rteblen. 12. Heinrich rnist I0d»«*ou 13.W mit Luise Kluz MM. it Katharina öchmA m ackirer dahier, «it «ch-m Der Besitzer einer alteren, besseren Restauration 2311] Ein vollst. Belt, sowie 2 Paar neue Lenste'läden dillia abzngeb. Sreuftadt7S Wobnung 4 große Zimmer Zubeb., Wasserl, adgesch'. Eorridor per sof. ob. später zu verm LouiS Lotz, Badnbo'stroße 22. 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Euteneier pr. St. 6 Gänseeier pr. St. 10-12 H, Käse pr 6t. 5 8 X Mleuirt-e or- et 8 X. Erbsen pr. Mrer 20 X. Linsen vr. Liter 32 H Tauben pr. Paar X I W bis 1.30, Hübner pr. Stück X 1 30 bis > 50, Habn^ pr. Stück j». 1 60-2.C0, Enten pr. St. X 1,80-2,20, Ochsenfleisch vr. Pfd- 74—78 X- Kuh- u Rindflcsch pr. Md. 66-70 X, Schweu> fleisch pr. Pfd. 61-72 X, Kaldsteiich pr. Md 64- 66 X, Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 X, Kartoffeln vr. 100 Kilo 5,00-6.00 X, 2^0*™' pr Siück —.— A, Zwiebeln pr. Eentner 6,00— 0,00 X, Milch pr Wer 16-20 X•______________________________ - ZZau- und Werkhokz- Dersteigerung. Z-reitag, den 22. März d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll im Alten Busecker Gemeindewald in verschiedenen Districten nachstehen- Sonnenschirme, empfiehlt M. Zufall, Marktstr. 7. (2314 Sroßh. Bürgermeisterei Beuern. Otto. 2326] . (auch mit Kost) zu Dermietb'n. I ________________Müusburg 9. | Kunst-Ausstellung, n«bme des Samstags, von 11 bis 1 Uhr, am Mittwoch und Sonntag auch noch von 3 bis 5 Uhr. Eintrittspreis für Nlchtmttglieder an Werktagen 50 Pfg-, an Sonnlagen 20 Pig. Die Rentabilität jeder maschinellen Anlage wird bedeutend erhöht durch Ausstellung eines ökonomisch arbeitenden Betrtedsmotors. Als sparsamste Betriebsmaschinen sind die Locomobtlen mit ausziehbaren RSHrenkesseln von ». Wolf in Magdeburg-Buckau bekannt u. zu Tausenden in allen Zweigen oer JndustrieundLaidwirtbschaitverbreitet. Gering er Brenn materiai- verbrauch, große LetstungSsäbigkeit u. Dauerhaftigkeit sind di. Haupt vorzüae dieser Maschinen, vermöge deren sie nicht nur aus allen deulUven LocomobitEoncurrenzen stets den Sieg daoongetragen haben, sondern auch auf zahlreichen Ausstellungen (u. a. in Chicago) mit den bötbltcn Preisen ausgezeichnet sind. 1 an, kommt im Beuerner Gemeinde- Wald in verschiedenen Districten werden rasch und billig angefectigt. 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Dnn Zchloßer Heimich S» * Ä rbeodor Martin TrlM SÄ?« Tochter, beehre mich in Lieferung und Anfettigung von Gartenspalieren, Hütten, Hallen, Waschpflöcken, Baum- und Rosenstangen, sowie allen in dieses Fach einschlagenden Artikeln bestens zu empfehlen. Holzversteigerung. Rapskuchen Ä>>. $ toutben ' c iUt u L Toton ^eQ, ®i6 voll. b4 ,eb Webet :e6t8 fyu* über. 1 ^anbldito.n ^ür die iittn , 1 faf feinster selbstgezücht-ter, per Pfund L .... 1 Mk.. in Partieen über 5 Pfund zu miethen- Näheres 80 Pfg., zu baden bei i 1409 Bürgermeister Germer, 2310 Klein Linden- •Hdttfit. MatthäuSgemeinde. Den 10. März. Dem Packmeister Heinrich Hof eine Tochter, .Marie Anna Lina, geboren den 22. Januar. Den 10. März. Dem Schuhmacher Valentin Röhrig eine Tochter, Dorothea Barbara Katharine Johanna, geboren den 3. Januar. Denselben. Dem Taglvhner Karl Jakob Rinderknecht eine Tochter, Anna Minna, geboren den 24. December. Denselben. Eine uneheliche Tochter, Katharine, geboten Den 25 Januar. _ , . Denselben. Dem Heizer Rudolf Schweitzer ein Sohn, Richard WUhelm, geboren den 9. Januar. MarkuSgemeinde. Den 10. März. Dem Taglöhner Eberhard Schmidt etne Tochter, Elisabeth, geboren den 10. Januar. Luka sgemeinde. Den 10. März. Dem Prof-ssor Dr. Arthur Benno Schmidt ein Sohn, Wolfgang Anhur, geboren den 5. Januar. JohanneSgemeinde. Den 10. März. Dem Posth'lssboten Hermann Jlgner eine Tochter, Auguste Luise Elisabeth, geboren den 26 Januar Denselben. Dem Schneider Wilhelm Hamel eine Tochter, Katharine Elisabethe Carola, geboren den 27. December 1894 FettbiflU. MatthäuSgemeinde. Den 12. März. Christian Stocke, Oeconom, 77 Jahre alt, starb den v. März. MarkuSgemeinde. Den 10. März. Karl Emil Johann Rühl, Sobn von Spengler- meister Gustav Rühl, 18 Jahre alt, starb den 8. März. LukaSaemeinde. Den 10. März. Margarethe Martin, Tochter des Locomotio- ührerS Ferdinand Martin. 22 Jahre alt, starb den 7. März Den 11. März. Friedrich Minheim, Kaufmann, 44 Jahre alt, starb den 9. Mäiz. tmfoeintn fr“« HÄ ™ Die Lei», ‘nt\*eaut boneelS 1 Uld) Erhängen selbst schabt Tiegenhos vrgtn Unterschlagung '? großes Aus- ^gt 27,000 Mk. aus Vietuhei« lagenklinlk, das ohne sechs Wochen aft und ’ beiden Seiten jegliche wenigstens die „Neue Das Schwurgericht io ^nersfiau wegen Ber- verurtheilt, da» ordes in dieser Session c Mord wurde schon vor iu&te darum, unterdrückte ile Kinder der Werts hl würde. Erst jetzt ist rgekommen. )ier erschoß sich ein . Während des Todes- lus sein Bett und entkohlte. Wann wird daS m ^anbfhdtn unfair in Gietzen sucht dieselbe aus freier Hand an eine Brauerei oder solventen Wirth zu verkaufen. 2287 Attgebote find bis 25. d. M., Abends Daube & Eo , Alrankfurt a. M. Hausen. Beuern, den 15. März 1895. Mr Einjährige. I Zwei möbl. Zimmer. 2319 Vrandgafse 8. 2318] Möbltrtes Zimmer zu ver, miethen. Bleichstratze 2. 2.91] Werkstätte, Eandgaffe 42, so- wie eineWohnuvgdorts-lbst zu vermiethen. -£oJ, Näheres Lchützenstraße N. 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