Donnerstag den 16. Mai Nr. 114 Erstes Blatt 189$ Amts- und Anzeigeblutt fiiv den Tkveis Gieren. chratisöeikage: Hießener Jamikienßtälter. Amtliche» Theil im 1) 'M ' sammeu; 2) 3) 4) .5) v. Gagern. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de» folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. Redaktion, Erpeditta» und Druckerei: -«Lukstraßc ^r.7. Fernsprecher öl. vierteljähriger llvonnemeulspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post or;oge» 2 Mark 50 Pfg. Sie wollen in Ihren Berichten genau nach vorstehendem Schema mit Anführung der Lrduuugsnummern -verfahren. Die Gießener A«mikieu vtäller werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal deigrlegt. den Geldbetrag der Schulstrafen und deren Verwendung in den drei Jahren; die Durchschnittszahl der Schulversäumniffe aus den letzten drei Jahren und zwar 1. der Volksschule, 2. der Fortbildungsschule, a. unerlaubte Versäumnisse, b. erlaubte, c. wegen Krankheit. Die Zahlen sind in Prozenten auszudrücken und zwar für jede Schulklasse besonders. Bei der Berechnung der Prozenten ist genau nach unserem Amtsblatt Nr. 2. vom 7. Mai 1879 zu verfahren. Die Berechnungen sind mit einzusenden; das Resultat ist nicht in gewöhnlichen, sondern in zweistelligen Dezimalbrüchen auszudrücken; eingetretene Veränderungen in den drei Jahren durch Abgang, bezw. Versetzung und Neuanftellung von Lehrern, Schulverwaltern oder Gehülfen, ebenso durch Errichtung neuer Schulklasien; Kosten, welche in den drei Jahren für Schulhausbauten (Neubauten und Umbauten) aufgewendet wurden. Kosten für kleinere Reparaturen sind nicht aufzuführen. e Gießen, den 15. Mai 1895. Betr.: Darstellung über den Zustand der Volksschulen Kreis Gießen in den Schuljahren 1892/94. Die Der chtetzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. ehrlos, unwütdtg, feig vor dem Feinde benommen haben. Die Be- fürchtung ist unberechtigt, daß solche Jnvaltdenpensionen aus politischen Rücksichten versagt werden könnten; diese Befürchtung widerspricht ja auch schon der bisherigm Handhabung des Jnvaltdensonbsgesetzes. Das Wort „unwürdige Lebensführung" soll nur bedeuten: Personen, welche sich eineS unordentlichen Lebenswandels befleißigen. Abg. Bachem (Ctr.) glaubt, daß hierdurch die Bedenken des Abg. Singer wohl erledigt sein könnten. Aber auch die Forderung Singers nach Pensionen von 360 Mk. könne er nicht unterstützen, weil erstens durch Annahme eines solchen Antrages das Zustandekommen dieses Gesetzes sicher aufgehalten werden würde, und weil sich alsdann auch andere Personen finden würden, welche ähnlich hohe Ansprüche erheben würden. Seine Freunde sttmmlerr der Vorlage zu. Abg. Lenzmann (frs. Vg.): Unter den gegenwättigen finanziellen Verhältnissen, wo wir eben erst eine Tabaksteuervoilage haben ablehnen müssen, hat die Woblthätigkeit des Herrn Singer, der die vorgeschlagenen Pensionen gleich verdreifachen will, für mich denselben Werth wie etwa die Wohlthätigkeit des Herrn Schädler mit seinem warmen Abendbrod. Ob man nicht eine geringe Erhöhung über 120 Mk. hinaus bei der zweiten Lesung beanttagen solle, wäre freilich noch zu überlegen. Gegen das Wort „ehrenvoll" können wir wohl nach der gegebenen authentischen Auslegung alle Bedenken fallen lqssen. Die unwürdige Lebensführung ließe sich vielleicht besser durch „Lebenswandel" ersetzen, und zwar durch unsittlichen oder lüderltchen oder anstößigen Lebenswandel. Generallieutenant v Spitz erklärt. mit dem Ausdruck „anstößiger Lebenswandel" würden die Regierungen vielleicht einverstanden sein, nicht jedoch mit einer Erhöhung der Pensionen über 120 Mk. hinaus. Er bitte Alle, die am Zustandekommen der Vorlage ein Interessen hätten, an der Höbe der Summe nichts in ändern- Abg. v. Leipziger äußert sich Namens der Conservativen zu Gunsten der unveränderten Vorlage und aus financiellen Gründen gegen Singers Wunsch betr. Erhöhung auf 360 Mk. Abg. Pachnicke (frs. Vg.) spricht sich für die Vorlage und gegen alle wettergehenden Wünsche aus, da hier jeder Schritt Hunderttausende kosten könne. Abg. Förster erklärt, daß die AnlisemitUt der Vorlage zustimmen. Es erfolgt sofort die zweite Lesung. Abg. Richter (frs. Vg.): Bei der nächsten Etattzberathung werde er beantragen, einen höheren Betrag als 400000 Mark aus dem allgemeinenPensionssonbs auf den Jnvaltdenfonds zu übernehmen. Ferner empfehle eS sich, zur Unterstützung der Invaliden auch die Gemeinden heranzuztehen. Abg. o. Kardorff pflichtet diesen Gedanken bei. Eine kurze Debatte entsptnnt sich dann noch über den inzwischen etngebrachten Antrag Singer, im S 1 das Wort „ehrenvoll" zu streichen Minister v. Bro ns art bittet um Aufrechterhaltung dieses Wortes. Ausgeschlossen von dem Bezüge von Pensionen müsse beispielsweise sein, wer etwa geplündert habe oder Marodeur gewesen sei. Abg. Singer (Soc) zieht schließlich seinen Antrag zurück und S 1 wird genehmigt. Der Antrag Singer, die Beihilfe von 120 auf 360 Mark zu erhöhen, wird adgelehnt, nachdem der Antragsteller denselben befürwortet und Abg. v Karboifi denselben bekämpft hatte. Ebenfalls adgelehnt wird ein Antrag Lenz mann zum S 3, statt unwürdiger Lebensführung zu sagen „anstößiger Lebenswandel". Ohne bemerkendwerthe Debatte wird der Rest der Vorlage angenommen. Es folgt die zweite Berathung des Gesetzentwurfs, betr. die Fürsorge für Militär- und Marine-Reltclen Ein Antrag Harm will die Bestimmungen stretchen, wonach 1) nur eheliche Kinder zu berücksichtigen sind, und wonach 2) die Fürsorge nur eintreten soll, wenn die den Tod herbetführende Beschädigung im Dienste „ohne eigenes Verschulden" erlitten worden ist. Abgg. Bachem und Hammacher erklären sich gegen diesen Antrag in seinem ersten Theil, als insoweit derselbe auch für die unehelichen Kinder gesorgt wissen will, dagegen für Streichung der Worte „ohne eigenes Verschulden". Nachdem auch Schatzfecretär Graf Pofadowsky kurz bemerkt, wie er glaube, würdm die Regierungen gegen die Streichung dieser letzten Worte wohl keinen Einwand erheben, wird der Antrag Harm in seinem zweiten Theil angenommen, in seinem ersten dagegen ab gelehnt. Ein fernerer socialdemokrattscher Antrag Stadthagen (Soc), die in der Vorlage aufgeworfenen Reliclenbezüge zu erhöhen, wird nach Bekämpfung desselben durch Generallieutenant v. Spitz und die Abgg. Bachem, Förster (Antis ), welche letzteren auf die Gesahr eines Scheiterns der Vorlage Hinweisen, abgelehnt und sodann der Rest der Vorlage debattelos unverändert angenommen. Zur dritten Berathung steht die Vorlage betr. Ausführung des Zollcartells mit Oesterreich. Die definitive Annahme erfolgt debattelos. Zur zweiten Berathung steht der Gesetzentwurf über den wechselseitigen Beistand der Bundesstaaten bei Einziehung von Abgaben und Vollstreckung von Vermögensstrafen. Nach einer unerheblichen Debatte wird die Vor'age mit einer geringen Aenderung angenommen. Es folgen Wablprüfungen. Die Wahlen der Abgg. Graf Limburg-Stiruw, Rimpan, Hammacher, Bohm, v. Malhan werden debattelos für gütig erklärt. Den Beschluß bildet die Berathung von Petitionen. Morgen: Antrag Rickert, betr. Abänderung des Reichswahlgesetzes; Antrag, betr. Heimstättengesetz und Centrumsantrag, betr. Abänderung der Concursordnung. Netteste Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 14. Mai. Für die Pfingstserien des Abgeordnetenhauses ist die Zeit vom 29. Mai bis 7. Juni oder 11. Juni in Aussicht genommen. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 14. Mai. Im Abgeordnetenhause wurden heute die Interpellation Ring, betreffend Maßregeln gegen die Einschleppung der Klauenseuche, und hierauf Petitionen erledigt. Nächste Sitzung Samstag. Tagesordnung: Antrag Heeremann, betreffend Wiederherstellung der §§ 15—18 der Verfassung, und Petitionen. Berlin, 14. Mai. Die „Nordd. Allg. Zrg." schreibt: Die Nachrichten verschiedener Blätter, daß der Reichstag schon am SamStag geschloffen werden soll, beruhen auf Erfindung. Dagegen ist ein Schluß der Session vor Pfingsten wahrscheinlich. Der Schluß der Landtagssession ist nach der Geschäftslage nicht vor dem 1. Juli zu erwarten. Berlin, 14. Mai. Der Minister des Innern, v. Köller, ist, wie die „Post" erfährt, nach Straßburg abgeretft und gedenkt acht Tage der Erholung auf seinem Gute in den Vogesen zu verbringen, wohin ihm alle wichtige Sachen nach- gesandt werden. Berlin, 14. Mai. Gestern ist, wie die „Poft" erfährt, zwischen Vertretern der verschiedenen in Betracht kommenden Reichsämter und preußischen Ministerien die Betriebsordnung für den Nord-Ostsee-Canal festgestellt worden. Daffelbe Blatt hört aus BundeSrathskreisen, daß angenommen werde, daS Plenum des BundeSrathS werde sich in dieser Woche u. a. auch mit dem Börsenreformgesetz beschäftigen. Berlin, 14. Mai Ein Kabel-Telegramm meldet dem „Berl. Tagebl." auS Madagaskar: Die französischen Truppen auf Madagaskar erbeuteten in Marovoay sämmt- liche Geschütze der HovaS und massenhaften Proviant. I« Kampfe ist ein Offizier und vier Soldaten der französischen Colontaltruppe gefallen. Die Hovas find in wilder Flucht geflohen. Sechs Indier wurden dabei gefangen genommen. Berlin, 14. Mai. In der heutigen Sitzung der Justiz- Commission des Reichstages erklärte der Vorsitzende Abg. Rtntelen, der Reichskanzler habe rhm gestern in einer Unterredung mitgetheilt, daß der BundeSrath über den Schluß der Session sich noch nicht entschieden habe. Unter diesen Umständen einigte man sich in der Commission dahin, bis auf Weiteres dreimal wöchentlich Sitzungen abzuhalten. . Berlin, 14. Mai. In der Angelegenheit der verhafteten Anarchisten Krebs und Töbs haben bereits wiederholt vor dem Untersuchungsrichter lange Verhöre stattgefunden. Auch der Tanzmeister S., zu welchem die Kellnerin Paula Flügel Alle Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. schule aus den drei letzten Schuljahren und zwar nicht von den einzelnen Klaffen *er Abheilungen getrennt, sondern von der ganzen Schule zu- Srotzh Kreis-Schulcommisfion Gießen au die Schulvorstände des Kreises. Wir sehen Ihren Berichten innerhalb 8 Tagen entgegen über: die Durchschnittszahl der Schulkinder der Volks- Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Detttscher Reichstag 92. Sitzung. Dienstag, den 14. Mai 1895. Eingegangen: Zuckersteuer - No thgesetz und zweiter Nachtragsetat. ZurBerathung steht zunächst die Novelle zum Invaliden- fondsgesetz. Schatzfecretär Graf Posadowtzky: Der Zweck der Gesetzes ist aus diesem selbst ersichtlich Die Zinsen de4 Jnva'idenfonds sollen für Kriegsteilnehmer verwendbar gemacht werden, und zwar auch für solche, welche eine dirrcle Schädigung, eine körperliche, durch den Krieg nicht nachweisen können. Allerdings soll das Gesetz nur denen zu Gute kommen, welche dessen bedürftig sind und sonst der öffentlichen Wohlthätigkeit anheimfallen würden. Man ist bei diesem Gesetz auch infofern von einem neuen Princip ausgegangen, als hier eine Decentralisation statt finden soll. Die einzelnen Bundesstaaten «erden selber am besten in der Lage sein, über die Bedürftigkeit zu entscheiden. Abz Graf Oriola (ntl.): Meine Freunde stehen dem Ent- wurf mit Wohlwollen gegenüber und halten ihn für so einfach, daß wir eine commrssarische Berathung nicht für nöthig erachten. Wenn in 8 3 von „ehrenvoller" Theilnahme am Kriege gesprochen werde, so letzen wir voraus, daß damit nicht etwa gemeint sei, daß nur der Besitz von KriegS-Ehrenzeichen zu Bezügen aus Grund dieses Gesetze« berechtige. Allen berechtigten Forderungen wird mit dieser Vorlage sreilich nicht genügt. So beobachte man in Elsaß - Lothringen, daß frort wohnhafte Wittwen von französischen Müitärs höhere Bezüge genössen, als Wittwen von Personen, die unter deutschen Fahnen gefallen seien. Abg. Singer (Soc.) erklärt ebenfalls die Zustimmung seiner Partei zu der Vorlage und tritt auch ben wettergehend,n Wünschen des Vorredners bei, so betreffs Belaffung der vollen Jnoalrdenpenfion an die in Staats- oder Reichsdienft befindlichen Invaliden. Was dieser Gesetzentwurf biete, ser unzureichend. In zweiter Berathung »erde er beantragen, daß bei dauernder ErwerbSvnfäbig'eit und UnterstützungSbedürstigkeit die Beihilfe 360 Mk., statt 120 Mk., betragen solle. Auch müsse in 8 2 die Bestimmung gestrichen werden, wonach die Gewährung der Beihüfe abhängig sein solle von einer Würdigen „Lebensführung". Denn dadurch gebe man es den Behörden in die Hand, etwaige politische Erwägungen in die Sache hineinzurragen und aus politischen Gründen die Beihilfe zu verweigern. Schatzfecretär Graf Pofadowsky stellt aus Rücksichten auf frie Hohe der Müitär- und Cioilpensionen die Möglichkeit in Abrede, frie Jnvaltdenpensionen in der Weise zu erhöhen, wie der Vorredner «ÄSJT WenMlul, [£» mehrfach pramilrt w- ohne jede meialW - raickrtunfchMch. LeiM rr-MMM, einer Ersatz für Haaröl ir und sehr beliebt, i 70 Piz C. D. Wunderlich'? echtes 12 Mdes LaariSrbe-Mel - bt § existirt - In garten I und LuWr i 1,20 ÜZf.ir M M Ä ?inr. Wallach, Marktplatz. t-eru. Hastedt. Iben Sie HipW'S >S Mal die Mm so pwl litttriff >» ■ ÄwU «August «oll die Aeußerung über ein Attentat gemacht haben soll, wurde al» Zeuge geladen. Wie e« heißt, soll die Flügel ihre früher gemachten Aeußerungen nicht aufrecht erhalten können. Sie beschuldigt jetzt TöbS nur noch der schweren Kuppelei. Berlin. 14. Mai. Die „Verl. Lorresp." meldet' Der Kaiser hat bestimmt, daß für diejenigen Schüler der Ober» feuerwerkerschule, welche im Verfolg der im September v. I. eivgeleiteten Untersuchung wegen Ungehorsams gegen einen Befehl in Dienstsachen, durch welchen ein erheblicher Nachtheil verursacht wurde, mit 6 Wochen und 1 Tag Gefängniß oder einer geringeren Strafe belegt worden sind, lediglich auö dieser Bestrafung ein HinderungSgrund für die Erneuerung der Capitulation nicht hergeleitet werden soll. Ferner soll bei sonstiger Geeignetheit den Betreffenden der Eintritt in die Feuerwerk«», bezw. Zeug-Laufbahn nicht versagt bleiben. Berlin. 14. Mat. Heute Mittag empfing der Staatssekretär Dr. v. Stephan den Senator Dr. Pauli aus Bremen, sowie eine Deputation de« Magistrats und der Stadtverordneten aus Köln, bestehend aus dem Oberbürgermeister Becker, Geheimen Rath Michels und Rechtsanwalt Dr. Trimborn, welche unter bezüglichen Ansprachen die Ehrendürg erbrt efe der Städte Bremen und Köln überreichten. Wiesbaden, 14. Mai. Heute Vormittag um 11 Uhr erfolgte die Eröffnung des Wiesbadener Inhalatoriums. Anwesend waren zahlreiche Vertreter der medi- cinischen Wissenschaft, der städtischen Behörden, sowie zahl- reiche Journalisten, welche hiesige und auswärtige Blätter vertraten. Der dirigirende Arzt der Anstalt, Herr Dr. Georg HeuSmann, geleitete die Anwesenden durch die JnhalationS- räume und hielt einen instructiven Vortrag über die wissen- schaftliche Grundlage des BehandlungS - Systems. Hieran reihte sich eine Besichtigung der in den Kellerräumen der in der Frankfurterstrabe befindlichen Besitzungen aufgestellten großartigen maschinellen Einrichtungen. Der Ruf des leitenden Arztes birgt für die Gediegenheit des Unternehmens. Mährisch Ostrau, 14. Mai. Die Bergwerksbesitzer verständigten die Arbeiterschaft, daß ihre Forderung, betreffend achtstündige Arbeitszeit, abgelehnt worden sei. Man befürchtet einen partiellen Strike. Lemberg. 14. Mai. Zwischen hiesigen und von der Bahnverwaltung engagirten 500 masurischen Bahnarbeitern kam e« bei der Stadt Klebaro zu einem Kampfe, der mehrere Stunden dauerte und erst durch ein starkes GenSdarmerie-Aufgebot unterdrückt werden konnte. Auf beiden Setten gab es viele Verwundete. Brüssel. 14. Mat. Dte Bewegung gegen die Schutzzoll«Vorlage ist im ganzen Lande groß. Die Delegirteu der Handelskammern haben in einer Versammlung gegen dieselbe protestirt. Loudon. 14. Mai. Die Blätter melden aus Petersburg, der Ezar habe dem Grobfürsten Michael Michaela- witsch den Zutritt zum Hose wieder gestattet. Großfürst Michaelowitsch wurde bekanntlich vom verstorbenen Czaren wegen seiner morganatischen Ehe auSgeschloffen. Er kehrt nächsten Herbst auS Südfrankretch nach Petersburg zurück. H . Darmstadt. 15. Mai. Der Großherzog und die Großherzogin werden erst am 22. Mai nach England «Kreisen. CocaU* rrnd LroVi«rielle-, Gießen, den 15. Mai 1895. * * Kirchliche Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großhcrzog haben Allergnädigst geruht, am 5. Mai dem Pfarrverwalter Georg Ritter zu Grünberg die evangelische Pfarrstelle zu RüffelShetm, Decanat Groß-Gerau, zu übertragen. • • RohestaudSverfehuug. Seine Königliche Hoheit der Grobherzog haben Allergnädigst geruht, am 11. Mai den KreiSveterinärarzt det KreiSveterinäramtS Alsfeld, G u st a v Kolb in Alsfeld, in den Ruhestand zu versetzen. * * Parlamentarisches. Die Erste Kammer der Stände tritt am 27. d. MtS. zusammen. * • ProvinzialauSschuß. Am 11. d. MtS. fand im Re- gierungSgebäude hier eine öffentliche Sitzung des ProvinztalauSschusfeS statt, über welche wir daS Folgende berichten können: Adolf Vogt dahier erhielt im Sommer v. I. einen Poltzeibefehl zugestellt, nach welchem er innerhalb einer kurz bemeffenen Frist eine von seiner Hof- raithe in den Stadtbach gehende Treppe entfernen sollte. Bogt erhob hiergegen RecurS an das Großh. KretSamt und der KreiSauSschub hob den Polizeibesehl auf, da nicht erwiesen wurde, daß daS Vorhandensein der Treppe während der langen Zett threS Bestehens — über 40 Jahre — zu Klagen Beranlaffung gegeben hatte und etn Einschreiten im öffentlichen Jntereffe nicht geboten erschien. Dte Grotzh. Bürgermeisterei Sieben glaubte gegen diesen KretSauSschußbeschluß RecurS erheben zu müssen, da daS von Vogt an daS Großh. Kreis- amt Gießen gerichtete Ersuchen um Belasten der Treppe al« RecurS gegen den Polizeibefehl nicht angesehen werden könne, da etn solcher bet dem KreiSauSschuß hätte vorgebracht werden müffeu und somit da« KreiSauSschußerkenntniß unveranlaßt gewesen sei. Der ProvtnzialauSschuß hat nun nach der mündlichen Verhandlung den RecurS Großh. Bürgermeisterei Gießen zurückgewiesen und die RecurSschrtft des Bogt al« form- und sristgerecht eingereicht angesehen. — Dem Gesuch des Heinrich Christian Roth in Rieder- Florstadt um Erlaubniß zum Betriebe einer Sch ank- wirthschaft, bezw. dem RecurS gegen den abweisenden Bescheid deS KreiSauSschuffeS des Kreises Friedberg wurde insofern stattgegebcn, als die Bedürfnißfrage bejaht und daS für die Wirthschaft vorgesehene Zimmer für genügend be- zeichnet wurde, doch ist die Ertheilung der Concesfion von dem Nachweise der sonstigen räumlichen Einrichtung deS HauseS, insbesondere deS Wohn und Schlafzimmers, abhängig gemacht worden. — Gegen die Bürgermeisterwahl zu Nieder- Florstadt war Reclamation erhoben worden, welche vom KreiSauSschuß zu Friedberg als unbegründet verworfen wurde. Die Verhandlung vor dem ProviuztalauSschuste als RecurS- iostanz harre die UogültigkeitSerkläruug der Wahl zur Folge, da auch im vorliegenden Falle vor und nach der Wahl da« Freibier eine nicht unbedeutende Rolle spielte. Wenn auch dem wiedergewählten Großh. Bürgermeister Alle- nicht der Vorwurf gemacht werden konnte, daß er vor der Wahl Getränke und Speisen spendirte, so that er dieS nach der Wahl in reichlichem Maße. Einige seiner Anhänger aber legten bereit- vor der Wahl in verschiedenen Wirtschaften Fäßchen Bier auf und Schmied Kliehm feierte sogar schon am 25. Januar (acht Tage vor der Bürgermeifterwahl) seinen Geburtstag mit etwa 50 Personen, Anhängern und Gegnern vom Bürgermeister Alles, obgleich besten Geburtstag erst auf den 4. Mai fällt. Eine auf diese Weise zu Staude gekommene Wahl konnte der Provinzialausschuß nicht als gültig ansehen und wird, dem Vernehmen nach, auch ferner mit aller Schärfe in ähnlichen Fällen ebenso entscheiden, um dem Unfug deS Spendens von Freibier :e. vor und nach der Wahl zu steuern. -g-ee Reue« Theater. (Direction Pollak). Ein zahlreiches Publikum hatte die gestrige Aufführung des „Freischütz" von C. M. v. Weber in daS Theater gelockt. ES hieße Master in die Lahn tragen, wollte man auf den Inhalt des Werkes eingehen, denn die darin behandelte Freischützsage ist uralt und altbekannt. Durch die geniale Bearbeitung als Oper von E. M. v. Weber wurde der Stoff weltberühmt und allüberall mit Begeisterung ausgenommen. Die Compofition, welche daS volkSthümliche Element verkörpert, bringt abwechslungsweise bald anheimelnd-schlichte, bald urkräftig-frische, hier melancholisch-ernste, dort neckisch-über- müthige Weisen zu Gehör, die sich rasch in Herz und Gemüth zu dauernder Erinnerung festhalten. Ueber die Aufführung selbst können wir berichten, daß dieselbe aufs Bortheilhafteste durch die tadellose Wiedergabe der Ouvertüre eingeleitet wurde, wofür Herrn Capellmeister Wolfheim reicher Beifall zu Theil wurde. Der Verlauf der Handlung ließ nach mancher Seite, besonders aber im Zusammenspiel, zu wünschen übrig. Herr Becker als „Max" konnte seine Stimme nicht zur Geltung bringen, es fehlte die Frische, nur stellenweise war solche bemerkbar. Sein Spiel hätte entschieden durch lebhaftere Darstellung gewonnen. Bester wurde die Partnerin deS Herrn Becker, Frl. Ranco, ihrer Aufgabe als „Agathe" gerecht. Einzelne Parthien, wie das herrliche „Leise, leise", wurden gefühlvoll im Au-druck und guter Stimme durchgeführt, abgesehen von dem unvermeidlichen Tremoliren. Im zweiten Act wurde ihr besonderer Beisall zu Theil. Ganz allerliebst war das „Aennchen" des 'Fräulein Neumann. Sie repräsenttrte mit Erfolg die Schalkhaftigkeit - ihr lebendiges Spiel, die frische, Helle Stimme verdiente volle Anerkennung. Herr Island als „CaSper" hätte mit seisen Stimmmitteln und in der Darstellung noch Besteres leisten können. Herr Rieck als „Erbförster Cuno" war passabel, Herr Gröll als „Samiel" im Ausdruck der Stimme ungenügend. Herr Eilers führte feinen „Fürst Ottokar" in Gesang und Spiel vortrefflich durch. Obwohl seine Parthie klein war, zählte sie doch zu dem Besten deS Abends. Die übrigen Rollen waren leidlich besetzt. Volles Lob verdient daS Orchester, daS den schwierigen Anforderungen, Dank der energisch-musterhaften Leitung deS Herrn Wolfheim, mit wenig bemerkbaren Störungen aufs Beste gerecht wurde. Die Chöre befriedigten nicht in gewünschtem Maße und seither gewohnter Weise, sie waren matt und ausdruckslos. Dte Wolfschluchtscene entbehrte der Vision deS Geheimnißvollen, Grauenerregenden, die Scenerie war in Rücksichtnahme auf die hiesige mangelhafte Bühnen-Einrichtung leidlich durchgesührt- zum Mindesten hätte jedoch auch im Zuschauerraum daS Licht bei dieser Scene gedämpft werden müssen. * * Neunter (Mitlelrheiu )Krei« der deutschen Turnerschast. ES dürfte wohl allgemein interesfiren, daß d-r 9. (Mittelrhein-) KreiS der deutschen Turnerschast nach der neuesten Statistik auS 17 Turngauen mit 547 Vereinen, welchen 52,000 über 14 Jahre alte Mitglieder angehören, besteht. Kommen hiervon nur 10 pCt. zum Turnfeste im Juli nach Gießen, so Haben wir über 5000 Gäste zu erwarten. * * Maikäfer Mafseufaug. AuS Muschenh eim wird unS gemeldet, daß in dortiger Gemarkung an einem Waldsaume an drei Morgen und einem Abend durch die Schul- kinder 182 Mesten — 66 Stmmer Maikäfer gesammelt worden sind. * * Spaziergängern zur gefl. Beachtung. Der „Darmst. Tägl. Anz." schreibt: „Unsere Anlagen in Feld und Wald werden von den Spaziergängern durch die Üble Gewohnheit verunstaltet, das Einwickelpapier liegen zu laffen. Niemand sollte die geringe Mühe scheuen, gebrauchte« Papier wieder einzustecken, damit nicht umhergestreute Blätter und Fetzen anzeigeo, daß Menschen hier gerastet haben, die keinen Sinn für Ordnung und Schönheit besitzen." Ist auch auf Gießens Umgebung anwendbar. Schreibzeug in den vahuhoflrestauratiouen. Nach einer neuerdings getroffenen Anordnung find von den Bahnhofs- restaurateuren den Reisenden auf Verlangen Briefpapier, Couvert-, Freimarken, Postkarten, Postanweisungen, sowie Feder und Tinte zur Verfügung -u stellen. Für einen Bogen Papier mit Couvert einschließlich Benutzung deS Schreibzeugs werden 10 Pfg. vergütet, die Postwerthzeichen haben den üblichen Preis. ____ Laubach, 12. Mai. Maikafferflug in diesem Jahre wie noch nie! Auf den Buchen der bewaldeten Südabhänge unserer Berge verschwindet da- junge zarte Grün. Angeregt von hiesiger Großherzoglicher Obersörfterei sammelt man | eifrig. Bei Feldschütz vourrö kann da- Liter mit 10 Psg. I etngelöst werden. Bekanntlich geben Maikäser zerstampst und I mit Erde und etwa« Knochenmehl gemischt ein gute- Dung- mittel ab. — Die Gräflich SolmS sche Bibliothek dahier^ die jetzt einen Bestand von fast 39,000 Bänden aufweist, wurde im verfloffenen Jahre 1894 von 261 Personen benutzt, die zusammen 510 Bände entliehen. DaS Ausleihen der Bücher findet Mittwoch von 2 bis 3 Uhr stau. § Lom höheren Vogelsberg, 13. Mai. DaS Hafersäen ist beendet, auch die Rartoffcln sind gesetzt, und wird bereit« mir der Gersten-AuSsaat begonnen. Roggen und Weizen stehen bi« jetzt ziemlich gut, da die feuchte und warme Wure- rung der letzten Zeit diesen Wintersaaten sehr zu Stauen gekommen, der Klee har sich edenfall« prächtig entwickelt. Kirschen- und Birnbäume stehen im schönsten Blürheoschwuck, an Hecken und Gebüschen hat sich da« Laub schön entwickelt. Die Knospen der Aepfelbäume beginnen hervor zu brechen, ebenso daS Laub der Eichen und Eschen, von einem Mafien- austreten der Maikäfer kann bi« jetzt noch nicht gesprochen werden. Die Wiesen zeigen einen GraSansatz, wie eS Jahre lang zuvor nicht zu beobachten gewesen- eine treffliche Heuernte ist zu erwarten. Durch diese günstigen Aussichten, sowie auch durch daS verhälrnißmäßig reichlich vorhandene Grünfutter find die Preise für da« Rindvieh gesneaen. Gundersheim, 13. Mai. Bei dem gestern in unserer Gemeinde abgehaltenen Sänger feste ereignete fich ein Zwischenfall, der trotz dem Ernste der Situation unwillkürlich die LachmuSkeln reizte. Wegen des bedeutenden Menschenandrangs und deS herrschenden Raummangels juchte man nämlich im Hofe eines Gasthauses dadurch Sitzplätze zu gewinnen, daß man eine Mist- und Jauchecisterne mit Brettern überdeckte, und hierauf die Tische und Stühle aufftellre. Plötzlich krachte der Boden unter den reichbesetzten Tischen, und die ganze Festgesellschaft, Männlein wie Weiblein und Kinder, lag in der Miftjauche. Man hatte viele Mühe, fich unter den Gläsern, Tischen und Stühlen auS dem übelriechenden Bade hervorzuarbeiten. Außer den beschmutzten Festgewändern hatte zum Glücke Niemand weiteren Schaden genommen. —---1 » 1. ------ vermischtes. * Frankfurt a. M, 14. Mai. Gestern Abend gegen 8 Uhr ist in dem Hause Schäfergaffe 18 zum vierten Male Feuer ausgebrochen. Diesmal war eS unter der Treppe entstanden, die bei Ankunft der Feuerwehr au« der Münzgafie bereits bis zum ersten Stock in hellen Flammen stand. Wenige Zeit später, und den Bewohnern de« dichtbewohnten fünfstöckigen HauseS wäre der RettungSweg über die Treppe abgeschnitten gewesen. Bei den AufräumungSarbeiten nach dem Löschen deS Feuers stellte t« sich heraus, daß Maaren auS dem Nußbaum schen Schuhwaaren- geschäft unter dieTreppe geschafft und angezündet worden waren. Die sofort eingeleitete Untersuchung lenkte den Verdacht der Thäterschaft auf den Lehrling Adler im Nußbaum schen Geschäft. Von verschiedenen Zeugen wurde auSgesagt, daß sie bemerkt hätten, wie Adler sich vor dem Brand wiederholt an dem späteren Herd deS Feuer« zu schaffen gemacht habe. Adler ist 16 Jahre alt und geistig etwas beschränkt. ES hat den Anschein, al« hätte fich bei ihm ein Zug von Pyromanie ausgebildet. * Leipzig, 13. Mai. Ein entsetzliche« Unglück ereignete fich im Bororte Paunsdorf, wo auf dem Hofe des GutSbefitzerS Körner die Senkgrube entleert werden sollte. Nach und nach stürzten der 18jährige Arbeiter Becker, deffen zur Hilfe eilende Mutter, sowie ein Stallschweizer und der Schulknabe Heyer,, betäubt durch die au«strömenden giftigen Gase, in die Grube hinab, und als die Verunglückten herauSgezogen wurden, da war Frau Becker eine Leiche und ihr Sohn starb nach wenigen Stunden. Den schwer krank darniederliegenden Schweizer und den Schulknaben Heyer hofft man am Leben zu erhalten, ebenso den GenSdarmen, der sich hervorragend an dem RettungSwerk betheiligte und der ebenfalls schwer krank darniederliegt. * Metz, 13. Mai. In der Garnisonktrche predigte gestern Vormittag der DivisiouSpfarrer Schmidt mir gewohnter Frische. Am Schluß der Predigt, nach einer Mahnung an die Soldaten zu rechtem Tode-murh, sah man, wie den Geistlichen die Krast verließ. Er schloß schnell mit Amen, vermochte aber nicht mehr die Kanzel zu verlafien. Bewußtlos wurde er in die Sacristei getragen und von dort in das Mathildenstift- hier starb er gegen Abend. Eta Schlagfluß hatte seinem Leben ein Ziel gesetzt. ♦ In der Nähe von Gabe« an der algerischen Küste strandete dieser Tage ein gewaltiger, über 18 Meter langer Walfisch. Die Eingeborenen kamen alsbald hinzu, lösten Fleisch und Fett loS und führten in zahlreichen Labungen ihrer Karren die willkommene Beure davon. • Sine barbarische That uatz ihre Sühne. Fünf Ziegelarbeiter überfielen in der Nacht vom 8. zum 9. Februar bei Köln einen Collegen, mißhandelten ihn mit Stöcken und Lederriemen zu Tode, luden ihn auf einen Karren und ichodea diesen in den brennenden Ringofen. Am anderen Morgen wurde die verbrannte Leiche von Arbeitern auigejuuden. Gegen die Thäter erkannte da« Schwurgericht in Köln auf Zuchthausstrafen von sechs bis fünfzehn Jahren. • Ej, „Neophilologe" hatte ein Empfehlungsschreiben in einem guten Pariser Hause abgegeben. Bald darauf erhielt er ein Billet: ... Je vou* prie de venir diner ce »vir avec quclques ami» (ich bitte Sie, heute mit einige» Freunden bei mir zu diniren). Er kam — und brachte einige Freunde mit. Darfebr, £anb» unb E. Gchzell, 13. Mai Bom herrlichsten Maiwetter begünstigt sand heute der diesjährige Vieh- und «rämermarkt statt, der «uj der Umgegend zahlreich besucht war. In vorderster Linie stand heute Vormtttag der Schwetnemarkt; Zuiuhren waren zahlreich und der Umsatz ein sehr lebhafter Äm meisten gelragt waren Ferkel im Aller von C. bi« 8 Wochen, welche 36, 38 unb 40 Btt. pro Paar erzielten Die stärkeren Sortimente, al« Läufer und Springer, sanden weniger Liebhaber und blieben daher gegen Ferkel etwa^ im Preisg 3 1 $ « M ä denen Items: e Marttstratze 8. zu verkaufen. Jermielhungen. 3219] im ,»ebsto»E ■ 2 1 1 (1) (1) (2) Cfl T. to Thermometer: mio. 4- 9° R., max. 4- 16° R. Vermischte Anzeigen. Warnung. Esten, 4. Mat In der heute Watfcmittag tm Geschässhaufe der Westdeutschen Derstcherunas-Actt en-Bank Hierselbst unter dem Vorfit, deS Herrn Heinrich Waldthausen abgehaltenen ordentlichen Generalversammlung waren anwesend 18 Aktionäre, die für sich und in Vollmacht 396 Actien mit 73 Stimmen vertraten. i 4273] Zum 1. Juni freundliches, möb- ltrtes Zimmer zu vermiethen. !_______________Dammsiratze 82, I- I 4417] Freundlich möbltrteS Zimmer Hygrometer: Feucht. Ehefrau gemeinschaftlich zugeschrie- i Zitherunterricht wir» »«Hit«. 2752 Zu erfragen in der Musikalienhandlung Ernst Shallter (Rudolphs Nachf.) 3194] In schöner, freier Lage ist der mittlere Stock, 6 Zimmer nebst Zubehör, per Juli zu vermiethen. Liebigsiratze 57, pari. Sestern Abmd g(fl(n 18 zum nittttn al war es untre btt : Feuerwehr aus btt od in hellm Flammeu Bewohnern deS dicht- der Rettuogsioeg o gewesen. Lei den i btS Feuers stellte kS mschen Seduhwaaren« ezüvdet worben waren, tht den Verdacht der er im Nubbamn'ichen irie auSgesagt, daß sie Sranb nitberfjolt an -affen gemacht habe. twaS dtschriinit. bt\ tto w Flur18Nr.1«-/E;1bVi°°;7°/i°; 96Vioo; l8e7iooo; 8,2; 9,4; 14; 21; 22Vie; 23,5; 243»/100; 16,7; Flur 25 Nr. 42; 43; 44; 45; 51; 52710 > Flur 31 Nr. 90; Flur 23 Nr. 149; 157; 158; Flur 24 Nr. 68; 105; 106; 48; Flur 25 Nr. 49; 50; 117; 149; 159; Flur 18 Nr. 10; 11; 12; 18,7; Flur 31 Nr. 91; Flur 25 Nr. 102,5; Flur 18 Nr. 13 sollen bei unterzeichnetem Gerichte Donnerstag b. 13.3uni 1895, — The-kmner seien hierdurch auf Meßmer» Thee, «Nglische Mischung, ä Ml. 2.80 mach? Diese Sorte steht in Folge günstiger Marktlage beim Einkauf dieses Jahr auf einer außergewöhnlich hohen Qualitatsstuse und wird überall von Kennern sehr gelobt. ProbepaSete 60 W- bei Eonditor Heltler. AM,y Gartenkies aus meiner Kiesgrube am Leihgesterner Weg kann täglich abgefahren werden. 4386 Ja Nickel« Braunkohlen. Hiermit bringe ich zur Erinnerung, daß die von Herrn Flett betriebene Kohlenhandlung von mir weiter betrieben wird und werde ich stets bemüht sein, an mich gelangende Aufträge mit der größten Pünktlichkeit zu besorgen. Offerire Heffenbrülker Braunkohlen per Gentner 80 Pfg., wie Briketts, bei Abnahme von 5 Ctr. frei ins Haus; bei Bestellung auf Wagenladung bedeutend billiger. Heinrich Koch, 4428 28 Wallthorstraste 28. ohne Geschäft zu verkaufen. Näheres bei Wilhelm Mayer, Ulttctl Arauen zur Beachtung empfoble«: Friedberg, 18 April 1895. Die Patent - Murrholin - Seife habe tch an mir felbst erprobt und ich kann nur sagen, daß mir die Seife sehr gut gefallen hat. Dr- Nicolai. Die Patent-Myrrholtn-Seife, welche als Specialseife für bte Pflege der Haut unübertroffen und einzig in ihrer AN. ist -» 50 Pfg. in den Apotheken, guten Droguen- und Parfümerie-Gefchaften erhältlich und muh jede» Stück die Nummer 63 592 tragen. 4346 J-t a 73 * 7 Verkauf. Täglich frische Treber, per Zuber 34 Pfennig. 4366 Actien-Brauerei Gießen. Temperatur der Lahn und Lust nach Reaumur gemeffen am 15. Mai, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags. Master 15°, Luft 12° im Schatten. Rübsamen'sche Bade- und Schwimmanstalt. 4418] Eine Partie mittlere Kisten Summa: 6 (4) 5 (4) 1 — An m. Die in Klammern gesetzten Zistern geben en, wie Diele der Todesfälle in der betreffenben Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke tommen. Stobt. Schlachthaus. Freibank. [4410 Heute nab morgen: Ochsenfleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. 54 Pfg. Nachmittags 4 Uhr, öffentlich meistbietend versteigert werden.' WW Gießen, den 29." April'1895. Großherzogliches Amtsgericht. Neuenhagen. 3966 Kinderwagen- decken in jeder Preislage empfiehlt Ernst Bloedner, 4329 Seltersweg. Bekanntmachung. Die Holzversteigerung vom 7. Mai l. I. ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 20. Mai ab auf Freiherrlicher Rentei zu Londorf in Empfang genommen werden. Ueberweisung: Dienstag, den 21. Mai. Papiermühle, den 14. Mai 1895. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. 4423 Schwörer. deS Abschlußes, Verwendung deS Ueberfchusfts und Ertbeilung der Entlastung werden einstimmig angenommen und die Dividende von 10 pEt. — 60 Mark aus die Aktie sofort zahlbar gestellt, lieber den bisherigen Gang deS diesjährigen Geschäfts wurde mftgetheilt, daß die ersten 4 Monate günstiger verlausen find alS im Vorjahre. Reisszeuge von 2 bis 50 Mk. empfehlen LiebridisNgM Gebr. Schmidt '.Neuenweg 16. Mäusburg 1 Gesang- \ iaüch.er L„liek.nnt.nbUU».-f-«l»eo' B [3860] Nach dem Berichte der Direktion ist das Jahr 1894 günstiger verlausen, alS feine letzten Vorgänger; der GeschäftSumfang ist wiederum gestiegen und die Brandschäden haben einen geringeren Betrag erfordert, sodaß sich ein verfügbarer Ueberschuß von 200,259 95 Mk. ergiebt. Die am Jahresschlüsse in Kraft befindliche Versicherungssumme betrug 1,475,179,249Mk., die Prämien-Einnahme 2,253,418 Mk., ist also gegen das Vorjahr um 75,562,710 Mk. bezw. 96,439 Mk. gestiegen. Die Brandschäden erforderten, bei einer Zahl von 3467 fleaen 3146 tm Vorjahre, für eigene Rechnung den Betrag von 547,374.12 Mk. gegen 717,224 17 Mk.iw Jahre 1893 und 747,865.62 Mk. ,m Jahre 1892. Die Anträge der Verwaltung auf Genehmigung Witterungsbericht vom 11. Mai. Dom nördlichen atlantischen Cceen zieht heute eine vorläufig noch ziemlich flache und breite Furche geringen Druckes nach dem Innern von Rußland hin. Das Haupt-Maximum liegt heute über dem Canal und westlich von demselben , auch über den Ostalpen und deren nördliche» Vorland hat sich relativ hoher Druck erhalten. Heber ganz Central-Europa ist daS Barometer etwas gesunken und jeigen sich zahlreiche kleine Tblitminima. Die Unregelmäßigkeiten haben auch gestern wieder in Süddeutschland Gewitter gebracht. Die Temperaturen sind hn Allgemeinen wenig verändert. Voraussichtliche Witter««-: Vorerst noch warmes Wetter mit Neigung zu Gewitterbildungen. Später allmälige Zunahme der Bewölkung überhaupt. Bekanntmachung. Strohhüle !61 "«fotift, S>, W»fe,5en el"e heffUAt Z sqtiejen. ! uütznrtr sich De6 bebWtnMtn, 3 ^tzplShe zu 6l> tejietne mit Brettern bellte, /^besetzten Tsicheu, i" Weiblein uni 'E viele Mühr, sich ?lcn aus dem übel. den beschmutzten id weiteren Schaden ifetzUche» Unglück rj, wo aus dem Hose kgrubc entleert werden »jährige Arbeiter Becker, ein Stallschweizer und die auSffrömenden gif- als die Verunglückten Becker eine Leiche urch n. Den schwer ,n Tchulknaben benio den GrvSdam^ betheiligte un* Garuisonkirchk predigte rer "Vt* rebigt, nai einer Mäh' JeÄ M * schloß schnell mit Kanzel zu w*’ .,ttaQen und von dort tt ®” . liker 18 Meier 88'13* 8; .»st* ■“"K i«»*” TS • L auisesundv in W« a vurgerlcht w in galten. 5.5- s S •t tarn ** folgen der Geburt 1 (1) Lungenschwindsucht 1 (1) Sonstige benannte Krankhettm_______4 (2) 40^8] In meinem neuen Hause, Asterweg 58, ein Mansardenlogis, 4 Zimmer, 1 Cabinet, Bodenraum, Wasserleitung, Bleichplatz ic-, zu vermiethen. Näheres Wallthorstratze 1«» zurück, bieten aber dem Züchter immer noch einen schönen Gewinn, denn 70, 80, 90 bis 110 Mk. pro Paar, je nach Qualität, lasten die Schweinezucht immer noch als rentabel erscheinen. — Für die Imker, denen die Stände durch den barten, langen Winter in bedauerlichster Weise gelichtet wurden, bestem sich die AuSfichten täglich; blühende Cbftbäume und blumige Wiesen bei trockenem warmen Frühlingswetter liefern eine reiche, treffliche Weide. Der Maikäferflug, welcher etwa drei Wochen dauerte, kann alS beendigt angesehen werden. Man ist dem gefräßig« Jnsecte mit aller Energie entgegengetreten und hat Hunderitausende vernichtet. a. M., 15. Mai. An dem gestrigen Hauptmarke im städtischen Viehhof standm zum Verkauf: 471 Ochsen, 35 Bullen, 643 Kühe, Rinder und Stiere, 220 Kälber, 158 Hämmel, 947 Schweine, außerdem 4 Schaflämmer und 7 Ziegenlämmer. Aus Oesterreich waren 66 Ochsen vorhanden Die Preise waren für Hornvieh wieder billiger und stimmten mit denen vom Ende vorigen Monat«: Ochsen erster Qualität 64 bis 66 Mk., zweiter Qualität 56 bis 60 Mk., Bullen erster Qual. 55 bis 57 Mk., zweiter Qual. 51 bis 53 Mk., Kühe, Rinder und Stiere erster Qual. 55 bis 57 Mk., zweiter Qual. 45 bis 49 Mk. für 100 Pfund Schlachtgewicht. Die übrigen Viehaattungen wie am vorigen Montag - Hauptmarkt: Kälber erster Qual. 65 bis 70 Pfg., zweiter Qual. 55 bis 60 Pfg., Hämmel erster Qual. 62 bis 64 Pfg., zwetter Qual. 58 bis 60 Pfg.; Schweine erster Qual. 49 bis 50 Pfg., zweiter Qual. 47 bis 48 Pfg. für daS Pfund Schlachtgewicht. jfien 0 ’ zegev J Bekanntmachung. Betreffend: Absperrung der Gasleitung. Wegen Ausführung einer Arbeit an der Fabrikrohrleitung sind wir genöthigt, Tonutag den 19. d. M , von Morgens 7V,Uhr an, die Gasabgabe aus voraussichtlich 1 bis P/2 Stunden zu unterbrechen, was wir zur gefl. Kenntnißnahme unserer Consumenten bringen. Gießen, den 15. Mai 1895. Städtisches Gas und Wafferwerk Gießen. Otto Bergen. 4422 2537] srorda«la-e 27: mittl. Stock, 6 Zimmer, Badezimm- u. Zubeh , zu oerm. und kann alsbald bezogen werden. Näheres das- und bei Architett Etei«. 2862 Kleine Wohnung zu vermtetben- Marburgerstraße 29. 2964] Der zwette Stock, "6 Zimmer, Wasterleitung und allem Zubehör, per 1. Juli zu vermiethen. Bahnhofftr. 58. Näheres bafelbft •__ 3195] Eine Mansardenwohnung per 1. Juli zu vermiethen. LtÜckrath, Ederstraße 8. Warne hierm. Jedermann, meiner grau, geb. Hoffmann, etwas zu leihen oder zu borgen, da ich für nichts hafte ob Zahlung leiste. Karl Seng, Schloßgafse 19. 4228] Einige Herren können noch billigen Privat-MUiagtztisch erhalten- Wetzsteingasse 44, früher Sonnenstr. 3. Gr. Gärtenwiese'S°,°«sN Anmerkung: Die punktirte Linie bei der Barometerscala gibt den Stand deS vorhergehenden TageS an. WöchmMche Ueberstcht der TodeSsalle in Gietzen. 19. Woche. Vom 5 Mai bi« 11. Mai 1895. Einwohnerzahl: angenommen zu 22 400 (tncl. 1600 Mann Militär). SterblichkettSziffer: 13,92°/« bezw. 4,64 nach AuSschl. der Ortsfremd«. Kinder ES starb« an: Zusammm: Erwachsene: im vom l.LebmSjahr: 2.—15. Jahr: Geschäftshaus. 4338] Ein «eschäfttzha«» in Wetzlar,, — » g,——. ! «MrÄMp zu jedem Geschäfte eignet, ist mit ober vermiethen._________Weserstraste 15* 4089) Mittlerer ober unterer Stock, 6 Zimmer rc., neu hergerichtet, mit Gartenaniheil, Wafferl. und Bleichpl, per 1. Aug. auch 1. Juli, billig zu vermiethen- Bautechniker Altvater, Sieinftr. 69- 4091] »ründergerstratze 1 ist der zweite Stock, 5 Zimmer nebst Zubehör, an eine ruhige Familie zu vermiethen- 4204] Ein Logis zu vermiethen. Bahnhosstratze 26, H. 4298] Ein Logis zu vermiethen- I. Benner, Rittergaffe 16. Mittwoch den 5. Juni, Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Trau» Schirmer in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 25 Nr- 1698/to — 406 qm Hofraithe am Leihgesterner Weg und der Chauffee auf dem Seltersberg, Flur 25 Nr. 170 4411] Ein fprungfäljiger Vogelsberger Bulle,:»ww. Vlo Jahr alt, steht zum Verkauf bei 2938] Freundliches Logis, 3 Zimmer 1 ' lNlt Zubehör, per 1. Juli zu vermiethen. Bullenhalter Heinrich Jocylm i-, NäheTes___________Lahnstratze 11. Stockhausen bei Mücke.--1 mit oder ohne an- ! liegenden größeren Ausftcllungs- oder Lagerraum ist nebst Wohnung zu ' vermiethen. Neuenweg 9. 373, am 15. Mai Mittag« 12 Uhr (Wetterhäuschen in der Südanlage). Barometerstand. 44091 1 H'°'-rh°us,2.S. Im Wilbrand'scheo Kauft vermietben^^^^^^ ^Ävwenplatz 7? Marbnrgerstratze 9, ist die Parterre- 4262] Zwei möbltrte Ztmmer (Wohn- Wohnung, 9 Zimmer nebst Zubehör, iu und Schlafzimmer) zu vermiethen- vermiethen und sofort zu beziehen. 1083 , Professor Lhaer, Neuenbäuen 43. »enhergerichtete Wohnnng, Bel, 3230] Zwei ineinand-rg- möbl. Zimmer vt- Etage, 7 Zimmer mit Zubehör, zu im mittleren Stock zu vermiethen vermiethen. «licrstraste 18. L. Petrt I. Wwe., Neuenweg 39. Näßeres daselbst 3. Stock._______11110 3794] Freundlich möbltrteS Zimmer, 2087] Der 2. Stock meines Hauses, mit oder ohne Pianino, zu vermiethen. Asterweg 40, Ecke der Nordanlage, be-_________ginbenplaMj». stehend aus 6—7 Zimmern, Bleichplatz rc-, 1856] Möblirtes Zimmer zu vermiethen per sofort zu vermiethen. 1______L. KrohnhLnser, MäuSburg 7. __ Ehr. Echwall». 3698] MSblirtes Zimmer sofort zu 2351] Freundliche Wohnung im zweften vermiethen- Bahnhosstratze 28, H. An und Berkans von getragenen »leider«, Weitzreng, Mädeln, Bette«, Sold- und «Uder- fache«, Bücher«, Zeitungen, Bete«, Papier, «npfer, Messing, Zinn, Blei und Eisen. Ebenso werden 2««U)eti und »Noche« auf Verlangen jederzett abgeholt durch 137 l-oui8 Notstsndsrgsr s^ws 1893er Bordeauxwein. Von den so sehr gut geratenen 1893er Bordeauxweine« habe ich eine größere Parthte leichter angenehmer Sorten auf Flaschen gelegt, und offerire in garantirt reiner Waare: [3723 1893er Laterlingae Amb6s, bei Abnahme von 25 Flaschen die Flasche einschließlich Glas und Packung Mk. 1.—, bet 50 Flaschen Mk- 0.90, in Wetzlar genommen. Proben stehen zu Diensten- Flaschen nehme ich zu 10 Pfg. das Stück frei zurück. Georg Orlenbach, Wetzlar. Italikner Rothwem, zu 70 und 90 Pfg. die Flasche, empfiehlt 2519 C. Both II., Wallthorstr. 5 Prima Akpfelmm empfiehlt 2518 C. Roth II., Wallthorstr. 5. Neue Malta Karloffelu eingetroffen, empfiehlt 4398 H. Klotz, MäuSburg 17. Kartüffelll(magnum bonum) verkauft SpieS, Frankfurterstr. 78. w Feinste eingemachte 2351] Freundliche Wohnung im zweften vermiethen- Stock, 6 event. 5 Zimmer mit allem Zu- —“ behör, am 1. Juli event-15. Juni, billigst zu vermiethen. I. M. Schulhof. 3231] Der dritte Stock, 7 Zimmer mit Zubehör, ist zu vermiethen. __ L. Petri I Wwe., Neu«weg39. 3583] 8 Zimmer mit Zubeh. «lte- siratze 12, m per 1. Aug., 7 ev. 8 Zimmer mit Zub. Südanlage 18, II per 1-Oct. zu Perm. Näheres Südanlage 19, ll 3847] Schöne Wohnung, mittl- Stock, 5 Zimmer mit Zubehör, alsbald zu ver- miethen. «hr. Hanbach>11., Krofdorserstraße 2. Prima Aepfelwein empfiehlt 3963 Ferd. Felfing, Neuenweg. Grotze Schellfische in Eispackung ftisch zu haben per Pfund 18 Pfg. empfiehlt 4066 Hch. Arnold, Marktstr. 28. Tagt, frische Ziegenmilch zu verkaufen. Schottsiratze 19. [4355 737 (X @1 4426 Turnverein Gießen 4427 sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. 4412 Die trauernden Hinterbliebenen [4406 Neuester vervollständigter «tueLb.1906 10&00 SM. 101-20 */••/• »reeft. Land». Lred. Bk 103 60 bin. 155 401 Ckftcrr. 6rebtt«Äcticn 336.^1 Dermft. Bk.-Ictie» 16.18 20.42 | 20.38 tu haben. 4461 ♦.20 4.16 Dollars bi Gold Aie öeuiige '-Nummer tucfafif 0 Seiten, SCHUT UM 108 JO 106.15 98.80 104 86 104.25 106.10 84.96 102. «5 25 JO 8830 38« B enthalt, die Fahrzeiten der auf den Stationen Oieooen, Frankfurt a. M., Cassel, Marburg, Friedberg. Lollar, Fronhausen, Wetzlar, Coblenz, Deutz, Fulda, Alsfeld, Gelnhausen, Nidda, Stockheim, Gedern, Schotten und Laubach ankommenden und abgehenden Eisenbahnzüge, zum Preise von 20 Pf. m der Expedition des „Giessener Anzeiger“ vorräthig. — Der Fahrplan kann auch durch die Austräger des „Anzeiger* bezogen werden. 4*/»*/o Dtflerr. 6Uberrtat< 4®/e Ung. Wölb«Motte 3°/o UortuflWcn 6*/c Mericaner 4»/: UlonopoWlrtobcn een 1887 4«/o Doris y/i«/e Betel 16222 I GCSR; 1846 6 000000. — 2 374 358. 99 2 396 305. 97 L e 3 = gebient, Nähen und Bügeln gelernt, wünscht Stelle all Hausmädchen für sogleich ober später Sin ältere, Mädchen wünscht Stelle für sogleich zu kleiner Familie. Frau Schmidt, Neustadt 59. Aoh. tllt. Kaufmann in Laulrrbach. Earl Roth, Schuhmachermeister in Sich. 92.1014»/. Eisend. Martaib. CH. 64.201 5 °,o «übern, ObL Die Gesellschaft versichert Gebäude, Mobilen, Maaren, Maschinen und Borräthe, sowie Gegenstände der Landwirthschast gegen Brand», Blitz» und Explosionsschäden. 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