Samstag den 16. März 1893 Erstes Blatt Nr. 64 Bitrttfjdfjrigft wiaren. Amts- und Anzeigeblutt ftw den Tireis Gieren. Hralisöeitage: Hießener Jamitienbtätter heel, Mc Annonrrn-Burcaux deS In- und Auslandes nehine» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. a «eit 2* Jahren TOD rtt em»toMen Reiben- «Mit m MtmM 58. wir 13i Wxw in unseren Deutscher Reichstag. 60. Sitzung. Donnerstag, den 14. März 1895. Fortsetzung der Berathung des Antrages Heyl. Abz. Möller (ntl.) tritt entschieden dem Anträge entgegen, dessen eventu.ll- Annahme einen Zollkrieg nach sich führen wurde. Dieser brächte der Industrie und den Rhedereien große Schaden. Die Regierung lhäte besser, einen Tarifvertrag mit Argentinien zu ^"^Staatssecretär v.Marschall stellt die Folgender argentinischen Ausfuhr nicht in Abrede, steht jedoch in der Kündtaung des Vertage» nicht die geringste Hülfe für die Landwtrlhschaft Redner stndet, daß der Antrag eine große Aehnlichkett mit den bekannten amerikanischen Strömungen habe, welche auf den Ausschluß aller europäischen Vroducte gerichlet sind, kommt spectell auf den argentinischen Wetzen zu sprechen und schließt, daß die Annahme des Antrages Tausenden von deutschen A beitem die Existenz nehmen wurde. Abg. Schumacher (Soc.) bekämpft den Antrag sowie das Verlangen nach einem Quedrachozoll. Abg. Werner (Antts.) tritt vom Standpunkte deS deutschen Bauern für den Antrag ein. (Der Redner, welcher die Handelsverträge im Verlauf seiner Ausiührungen alS miserabel bezeichnet, wird hierfür zur Ordnung gerufen.) Abg. v. Frege (conf.) pfl ch'ct dem Vorredner bei. Abg. Barth (frs. Vp.) erklärt sich gegen eine CommisstonS- Berathung.^^af Ariola (ntl.) verspricht sich von der Annahme deS Antrages Vortheile für die LandDiitbichaft und den Bauernstand. Nachdem Abg. Ehni (südd. Vv.) sich gegen, die Abgq. Hilpert jbayer. Bauernd.) und Graf Arnim (Rp.) sich für den Antrag ausgesprochen Haden, wird, nach einer kurzen Replik des Slaats- lecret&ii die Debatte geschlossen. , .. In feinem Schlußwort bezeichnet der Abg. Heyl die Nicht- kündtauna des Vertrages als eine politische Schwäche. Sodann wi.d der Antrag auf Commtssionsberathung mit 146 gegen 78 Stimmen angenommen. Nächste Sitzung: morgen 1 Uhr. Rechtsposttionen; Extra- »rdinarium; Milltäretat; Postetat. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 14. März. Der ^ReichSanzeiger" meldet : Die Verhandlungen deS StaatSratbS über den ersten Gegen- stand der Tagesordnung, die Maßregeln zur Hebung der Getreidepreise, wurden am gestrigen und vorgestrigen Lage fortgesetzt. ES wurde beschlosien, die Aöstimmung über Lie Vorschläge der Referenten bis zum Schluffe der Verhandlungen auSzusktzen, um durch besondere Commissionen all- fettig zu berücksichtigende Vorschläge vorbereiten zu können. — Betreffs deS zweiten Gegenstandes der Tagesordnung: Maßregeln zur Hebung der Zuckerpreise, wurden die Anträge der Reserenten angenommen, welche dahin lauten: 1) Der außerordentlich niedrige Stand der Zuckerpreise ist eine Folge der übermäßigen Erzeugung, welche veranlaßt ist durch große Ernten und Erweiterung deS Betriebes. Die Bekämpfung des Zuckerpreises auf internationalem Gebiete ist aussichtloS. Eine Hebung des Weltmarktpreises sei erst durch kleine Ernten oder eine Verminderung der Production zu erwarten. 2) Die Hebung der Zuckerpreise Deutschlands ist, abgesehen von der Besserung der Weltmarktpreise, nur durch Erhöhung der Ausfuhrvergütung möglich, welche theils durch Erhöhung der Verbrauchssteuer, tbeilS vielleicht durch eine für größere Betriebe steigende BetrtebSabgabe zu erreichen ist. Die Erhöhung der AuSfuhrvcrgütung erfordert unumgänglich, die Production einigermaßen einzuschränken. — Betreffend die Maßregeln zur Hebung der SpirituS- preise wurden solgende Anträge deS Berichterstatters angenommen: Die Grundzüge der zwar noch nicht im Wortlaute veröffentlichten Novelle zum Branntweinsteuergesetz, nämlich die Einführung einer fünfjährigen ContingentirungS- Periode, die Aufhebung deS Zwanges, das Conttngent jährlich abzubrennen, eine von fünf zu fünf Jahren eintretende Reduktion des Höchstcontingents um x/25 bis zu 15,000 Liter Maximum- die Beschränkung neuer Conttugente auf 80,000 Liter Maximum, die Abwehr der Gefahr einer gesteigerten Melaffe- und Spiritusproduction für landwirthschaftliche Brennereien - die Einführung einer besonderen, mit Freilassung der kleineren chWckch. 1879 Schneiden Brennereien progressiv aussteigenden Betriebssteuer, deren । Ertrag lediglich im Interesse der Spiritus-Industrie zur Hebung des Exports zu verwenden ist, die Steuererhöhung der Sommerbetrirbe, erscheinen geeignet, durch die Ein- | schränkung der Production und Hebung der Ausfuhr die Lage deS Brennereigewerbes zu verbeffern. Wegen der Gefahr > eines demnächstigen enormen Steigens der Melaffe- und ; Spiritusproduction ist das Inkrafttreten des zu erwartenden , Gesetzes womöglich zum 1. Juli dss. IS. erwünscht. Der Verkehr mit denaturirtem Spiritus ist möglichst freizugeben. Berlin, 14. März. Die Wahlprüfungs- Commission. des Reichstags beantragte, die Wahl des Abgeordneten Meyer-Danzig (2. Danzig) für giltig zu erklären und die preußische Staatsregierung zu ersuchen, die in Aussicht steht. Venedig, 14. März. Durch den stürmischen Nordostwmd entstand gestern eine heftige Sturmflut h. Das Waffer der Lagunen überfluthtte die ganze Stadt, sowie sämmtliche Keller und Kaufläden. Die Theaterbesucher fanden die Straßen unpassirbar. DaS Meer ist stürmisch bewegt und die Ausfahrt auS dem Hafen gefährlich. Paris, 14. März. Ein Freund des Herzogs von Orleans bat diesen in Stow House interv iewt. Der Herzog äußerte sich, daß er nur allein Frankreich die Freiheit wiedergeben könne und daß der Papst ihm, wenn er auch die Republik anerkannt habe, seinen Segen nicht verweigern würde. Pari?, 14 März. Der Generalausstand ist von allen Zündholzfabriken Frankreichs beschlosien worden. Bringerlohn. Durch die Post bezog« 3 Mark 50 Pfg. TtAection, Expedition und Druckerei: KchulstraßeAr.7. F«nspr cmtT W' bitten Ml * öS.“ Itidt» dieser Das Se tut nnbringu stden „Hl beonftanl Za 6adi Imt die Lni Havdach!■< Der -reistllltt zu Aiuwe nacht gtbü anftofit etübihobenic -ratze und Ri »ch derselbe auf OSwaltt KairmgenilM Glichen Snd. Mo. SS-r zolragel 51t lassen, doch so bleiben auf zw str die Dow ysianzanzen \t Sch-, ferner sofern eine ' außschüssen n Ftsibauien u im für das licht tzest ve Achten Omnibuig tkmeb bnbei aufrecht zu t ttnflabt an t läufigen Weit Ungtn 6ti in znl g ootylie mebtlosien fl inlr,t!ammt 1 15,625 ÖL, verbleibt. D Btmtbl bis HO <3 Kont-g ; 1 Ubr, fm istchen- • n» Üdxnnv 151 tm 8u&c J m E'Mt, ,N Tieusta, "schwüler GenitinkD Lahn, an [ ■riilbietenb 1 Eiche I. Mhlw nischen' "4 cm *.ib r, 18 kchen *.801 1S3 Men: 01 - .«y? ---Sit 9 Hem Mn ilt tvird h,: w,*' s-° *£ 8*» ^.°»L ,5&i Äft ä * t„ eJ'1«fa» wtiotn tonnte tintti hitr.0,n ■nn,c/ wSee 17°.-' Ä ^a6en in letzter VQßttn aber \x^it ^'ld. DieStraben doch klingt mQJJ das gewohnte ameamatag bemerkte ! ” ziehen. Dn »gsverheihend. Noch laus der vierzig Rittn. 'vuntag gewesen. Mit 1 an dem Glauben sest, / "ach 40 Frostnächte "lgten. Nun, in der es war überhaupt bit 7 in der das Thermo« ie Bienen konnten nui autflug bewerkstrPgeu. J es stlll, da das 8olf ergangenen Mittwoch der der Provinz Oberhessen Gießen abgehalten Hal isprechung des Antrag» hatte, fand gestern hier r den 3. oberhessischei 3 ftatt. Gegen 400 Mit« ren erschienen, so daß fassen vermochte. Den lrnburg. Herr Lulke« lerS von lebhaftem Bei- btt bit Hufgabtn M rag Kanttz. Die Ser« . „Dir Mr w\w ioÄ^xoVi^t des Ä. vdrr» tchdrnngrn von der wach- itttebeS, erblicken in der Modischem Getreide bal t Niedergang der Land- Der Glaube, daß in der «i: fiten, «l» «»fd« kommen doch auS dieser ebaitszusätze oder höhere tm8a*. ®l‘fir®«ii6« infoternte«»«*“1'. -*ÄÄ Ar: 8i,;rote»«38ft -i »«* v, £:\t das Land ge"V xbe J* fmhe Ladenmie'lie 60 J* Sanbe cl . ! StM* ää t SfaSäi 16t ®*V„ fiijm ?£“*>• SSStfS ‘Quollt, Jun««' pp An ! 10« S»2* . Sitznng der Stadtverordneten am 14. März 1895. Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herren Bei« geordneten Georgi und Grüneberg, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Brück, EmmeliuS, Faber, Flett, Dr. Gutfleisch, Habenicht, Helfrich, Heyligenstaedt, Jughardt, -Löber, Orbig, Dr. Ploch, Dr. Schäfer und Schmoll. Herr Oberbürgermeister Gnauth gedachte vor Eintritt in die Tagesordnung der am 11. d. Mts. erfolgten Geburt einer Prinzessin- an der Freude des hoben E ternpaares hätten aufrichtigen Antheil genommen die Stadt Gieren wie da- ganze Hessenland; er habe sich deshalb für befugt gehalten, in einem Telegramm an Se. König!. Hoheit der Gesinnung der Gießener Einwohnerschaft Ausdruck zu geben und ersuche die Anwesenden, sich zur Genehmigung des AuS« druckeS dieser Gesinnung zu erheben. DaS Gesuch des Kaiser!. Postamts Gießen um Erlaubniß zur Anbringung eines BrteskastenS am G-tter der Koch- fchen Hofraithe (Ecke der Liebig- und Ludwigftraße) wird nicht beanstandet, da daS Bedürfniß hierzu anerkannt worden. Zu Sachverständigen bei Ausführung des Bestimmungen über die Berttlgung der Blutlaus werden die Herren Ehr. Haubach I., L. Flett und C. Steinberger gewählt. Der Festausschuß für daS 2 2. Mittelrheinische SretSturnfest har unter Hinweis auf den im Verhältniß zu früheren Festen erhöhten Äesuch um Ueberlassung folgender Räume nachgesucht: Oswalds Garten, Gerälhehaus daselbst nebst anstoßendem Schuppen und Hofraum, Turnhalle der Stadtknabenschule, Schulgarten daselbst, Platz zwischen Steinstraße und Nordanlage, einen Theil der Kirchstraße. Ferner weist derselbe in Anbetracht des benöthigten großen Raumes auf Oswalds Garten auf die Nothwendigkeit hin, zwecks Raumgewinnung für die Fcsthalle eine Reihe der am nordöstlichen Ende von Oswalds Garten stehenden Bäume zu fällen. Es wird beschlossen, im Sinne des Baudeputationsantrages die genannten Räume dem Festausschuß zu überlasten, doch soll die Entfernung von Bäumen nur beschränkt bleiben auf zwei, nach der Kirchstraße zu stehende- die Kosten für die vorzunehmenden Planirungen, Bekiesungen, Verpflanzungen im Schulgarten rc. fallen dem Festausschuß zur Last- ferner behält sich der Stadtvorstand das Recht vor, sofern eine Verständigung zwischen den beiderseitigen Festausschüssen nicht errreicht würde, zu entscheiden, inwieweit Festbauten und sonstige Veränderungeu bestehen bleibeu sollen, um für das im September stattfindende große landwirthschast- liche Fest verwendet werden zu können. Nachdem vor einiger Zett seitens des Vorstandes der Omnibus gesellschaft beschlosten worden, den vollen Betrieb beider Linien wenigstens für die Dauer eines Jahres aufrecht zu erhalten, hat der Vorstand in einer neuerlichen Eingabe an die Bürgermeisterei mitgetheilt, daß die zur vorläufigen Weiterführung deS Betriebs vorgenommenen Sammlungen bei der Bürgerschaft beendet seien. Aus dem gleichzeitig vorgelegten Geschäftsbericht ist ersichtlich, daß an Betriebskosten für 317 Tage (bis 15. Febr.) erforderlich waren inSgesammt 19,625 Mk., an Einnahmen erzielt wurden nur 15,625 Mk., so daß ein Fehlbetrag von rund 4000 Mk. verbleibt. Die Finanzdeputatton, welche eine Fortsetzung des Betriebs bis 31. December d. I. wünscht, um daraus einen sicheren Schluß auf die Ergebnisse eines vollen Jahres ziehen zu können, hat beantragt, der Gesellschaft die fehlenden 4000 Mk. zur Verfügung zu stellen auf Grund der Bedingungen deS Vertrags vom 11. September 1894. ES wird, nachdem von mehreren Seiten der Deputationsantrag befürwortet, im Sinne desselben beschlossen. Vermischtes. * Wetzlar, 13. März. Der Oberlahnsängerbuud hielt gestern zu Löhnberg eine sehr stark besuchte Delegirten- Versammlung ab. Hauptzweck derselben war die Wahl deS Ortes für das diesjährige Bundesfest und Regelung der damit zusammenhängenden Fragen. DaS Fest findet nach Beschluß der Delegirtenversammlung am 16. Juni auf dem Ktrschenwäldchen bet Wctzlar statt. Die Generalproben zu den Massechören werden zu Essershausen am 19. Mat und BurgsolmS am 26. Mai abgehalten. * Wetzlar, 13. März. Die Wittwe D. auf dem Kirschenwäldchen wurde gestern daselbst ertrunken aufgefunden. Näheres unbekannt. • Berlin, 14. März. DaS Schwurgericht sprach Leng- ltng von der Anklage des vollendeten Mordversuchs frei. Lengling hatte am 9. November vor. IS. zwei Kinder ins Wasser geworfen und war dann selbst nachgesprungen. • Insterburg, 11. März. Ein Druckfehler vor Gericht. Dor einiger Zeit war in einem Jnsterburger Blatt, das von einer Rede des Kaisers sprach, durch einen Druckfehler aus „damalig" — „damlig" — geworden und gegen den verantwortlichen Redacteur jenes Blattes auS diesem Grunde wegen Majestäisbeleidigung Anklage erhoben worden. Wegen dieses Druckfehlers ist in d esen Tagen vor der hiesigen Strafkammer verhandelt worden. DaS Gericht hat den Redacteur als unschuldig angesehen und fretgesprochen, dagegen die Vernichtung des Zeitungsblattes angeordnet, das jenen Druckfehler enthalten hatte. * Aachen, 14. März. Die Tuchfabrik von Schüller Söhne in Düren ist bis auf die Umfassungsmauern abgebrannt. * Bentheim (Westfalen), 14. März. Bei Gildehaus erschoß ein Grenzaufseher im Kampfe mit Schmugglern einen jungen Bauer. * Breme», 10. März. Wie daS Centralbureau des Norddeutschen Lloyd mitlheilt, ist die von einigen Blättern verbreitete Meldung, daß acht Taucher von der Direction zur Aufsuchung der „Elbe" engagirt seien, unrichtig. Es sind überhaupt keine Taucher engagirt worden, da nach Lage der Verhältnisse Taucherarbeiten bei der „Elbe" nicht vor- gcnommen werden können. Freiburg t. Br., 14. März. Wegen der Vergiftung deS Studenten Bötticher wurde ein zweiter Lehrling Dorns, der der Verwechselung sehr verdächtig ist, verhaftet. * München, 12. März. In der Artilleriewerkstätte haben größere Arbeiterentlassungen stattgefunden. Die „Münchener Post" spricht von 200. * Venedig. 14. März. Der im' hiesigen Hotel Bauer abgestiegene Buchdruckereibesitzer Michael Durst aus Kempten ist gestern Abend ertrunken. Er war im Besitz eines großen Geldbetrages. Barometerstand. & % B « ? Tausendfache- Lob, notariell bestät., über den Holl. Tabak von ; B. Becker in Seesen a. H. Ein 10 Pld. - Beutel fco. 8 Mk. : hat die Exp. d. Bl. eingesehen. 7830 mnx. 4- 8Vs" 8. Hygrometer: Neig. f. irock. Wetter. »moerkong: Die pimtttrte Linie »ei der Varvmeterseala gibt dm Stand M vorhergehenden Tages an. Thermometer: min. + 1° R., Unstreitiger Uortheil. Nebel und gesundheitsschädlicher Witterung zu schütten, bediene man sich auf feinen Pflichtweaen ober tm Promeniren der Fays ächten Sodener Mineral-Pastillen. Schwere Krankyeiten, insbesondere „Jnftuenzatrankhett^ — werden dadurch verhütet, j'be catarrhamche Entzündung ferngehalten, i 85 Pfg. überall erdalttlch. nr-chllche Anzeige« 6e* Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Sonntag den 17. März. Oculi. In der Stadtkirche. Vormittags 9Vt Ubr: Pfarrverwalter Dr. Grein. Vorm 11 Ubr: Miliiärgotteedienst: Pfarrer Dinaeldey Nachm 21/? Uhr: Kii derkirche. Psarroerwalter Dr. Grein. Abends 6 Ühr: siehr Johanneskirche. In der Iohaune-kirche. Vormittags 9«/, Uhr: Pfarrer Tingeldey. Nachmittags 2'/, Uyr: Ktnderkirche der LukaSg:meinde: Pfarrer Dingeldey. Abends 6 Ubr: Pfarrer Dr. Naumann. Beichte und heil. Ab-nbmabl für die JohanneSgemeinde. Montag den 18. März, Abends 8 Ubr: »ivelftunde i« Eonfirmandensaal der Johanneikirche. Markus Cap 14, von VerS 5 t an: Die Hoheit des leidenden He rn in feinem Schweigen vnb Reden: Verleugnung des PetruS. Pfarrer Dr. Naumann. Mittwoch den 2). März, Abends 6 Ubr: IV. Passtonsand t in der Johanneskirche: Pfarrer Dr. Naumann. Die 3 letzten Passtonsandachten werden in der Johannesr o#e gehalten. Katholische Gemeinde. Sonntag den 17. März. 3. Fasten-Sonntag. Samstag: Nachmittags um 47, Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. S"nntag: Vormittags von 67, Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; „ um 67» Uhr erste hl. Messe; , um ?V2 Uhr AuStheilung der hl. Communion; „ um 8 Uhr zweite hl. Messe. Militärgotlesdienst mtt Predigt; , um 97» Ubr Hochamt mit Predigt. Abends um 6 Uhr Fastenanducht. Mi'twl-ch Abend 6 Uhr Fastenandacht. ,, Montag Nachmittag von 2—6 Uhr Osterbelchte der Soldaten, wobei auswärtige Priester im Beichtstuhl au-Helsen werden. Verein für jüdische Geschichte und Literatur» Steinstraße 15, Nachmittags 2 Uhr- witterungsaiissichten am 15. März Mittag« 12 Uhr (Wetterhäuschen in der'Südanlage). jS____S » « 2___i si Holzversteigerung am Montag den 18, d. M1S., Nachmittags 1 Uhr, im Gemeindehaus dahier: 1,33 fm Sichen-, 1,43 fm Birken-Stämme, 5 rm Etchennvtzbolz, 28 rm E chen- und 157 rm Buchen-Scheit- und Knüppelholz, 70 rrn Stöcke, 530 rm Reiser. Distrtct Leschewald und Schinnhecken, Gemeindewald Krofdorf-Gletbfrg. Krofdorf, den 14. März 1895. 2225_________Der Bürgermeister. Holzverkauf. Dienstag, den 19. März, Nachmittags 1 Uhr, sollen in der Gemeinde-Waldung von Fronhausen, Lahn, an Ort und Stelle, öffentlich meistbietend versteigert werden: 1 Eiche I. Klasse, geeignet zu einer Mühlwelle, sowie zu jeder technischen Verwendung, 11 m lang, 74 cm mittl. Durchmesser — 4,73 fm, 39 Eichen II. und V. Klasse — 38,80 fm, 133 Fichten Abschnitte IV. und V. Klasse — 33,96 fm, 21 Fichten-Stangen I.—HI. Klasse. Der Verkauf beginnt im District „Lichteiche". 2226 Fronhausen, den 14. März 1895. Main-Weser-Bahn. Ruth, Bürgermeister. Ä. Schlachthaus. Freibank. [2247 Heute und morgen: Schweinefleisch nicht ladenrein, pr. Psd. 50 Pfg. Irische Kalbskeule U % Vorderviertel (Brust u. CoteletteS) i 37, bis 4 Jt, per 9 Pfund franco Nachm 1733] 8. de Beer, Emden (OstftieSl). Samstag den 27. April, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Heinrich Krtev in Gießen gehörige Hofraithe: Flur 1 Nr. 360 — 44 qm tm Tiefen«eg offen'llch meistbietend versteigert werden Gießen, 15. März 1895. Großh. Ortsgericht Gießen. ____________I. A.: Bogt. 2255 Holzverfleigerung in Gräflicher BbersSrflerei Laubach: Donnerstag, den LI. März d. I., in den Districten Süsiekops und.Hausplatz (bei Weickartshain]: 700 rm Buchen-Scheiter, 230 rm -Prügel, 179 rm -Stöcke, 550 rm -Reiser; 195 Fichten-Derbstangen = 17,21 cbm (8 bis 14 cm Durchmesser). Zusammenkunft im Süßekopf bei Holznummer 1, Vocmitt. 9y2 Uhr- Die im Hausplatz vereinzelt sitzenden Holzstöße werden während der Ver- steigerung nicht vorgezeigt werden. Laubach, den 14. März 1895. Gräfliche Oberförsterei. [2224 Versteigerung. Dienstag den 19. Mär;l.I^ Nachmittags 2 Uhr- versteigere ich im Hotel „Einhorn^ dahier die daselbst r« dem früheren Bier- u. Wein-Restaurant gehörige noch vollständig neue Movtliar- Sinrichtung, bestehend in: 36 Rohlfiühlen. 12 Tischen, 1 Zapfapparat, 1 Büffet, 1 Etagere, vier Bärten, 8 Vorhängen u. 1 Portiere, 8 Rouleaux, 2 Lüftres, 1 Regulator, 2 kleinen Sophas u. 1 Schirmständer gegen Baarzahlung. Die Versteigerung stndet bestimmt statt. m Born, 2249 Gerichtsvollzieher. Montag den 18. und Mitt-1 woch den 20. März 18951 und die folgenden Tage, jedesmal von Nachmittags 2 Uhr an, zu Stelle« im »Hotel Einhorn^ versteigere ich tbeils zwangsweise, theils auf freiwilliges Anstehen der Concurs-Verwaltung der Fiau I. Müller Wwe. allda, öffentlich gegen Baarzahlung: eleg. und gewöhn!. Betten, ganze Garnituren und einzelne SophaS, Polstermöbel, Kleider- und sonstige Schranke, Commoden. Wasch- und Nachttische wie andereMöbel.WirthS- tische u. -Stühle, barunter mehrere Dutzend von Eich.nholz, ferner LüstreS und Lampen, Teppiche und Vorhänge, Spiegel, Bilder, eine große Partie Tisch«, Hand- und Betttücher, Servietten, Bettbezüge, Glas, Porzellan u. s. w. Am ersten Derfieigerungstag kommen namentlich zum Ausgebot: die eichenen Stühle, das Weißzeug, Vorhänge u.s. w. Bersteigernng brstimmt. 2243_________Engel, Gerichts Vollzieher. Aechter Weftphälifcher Pumpernickel stets frisch und billigst bei A. & G. Wallenfels, 1450 Marktplatz 21._________ Täglich frische, hochfeine billigst bei 2094 H. E. Jughardt. Fst. Messina-Orangen, Citronen, Feigen empfiehlt [1596] Heinr. Wallach. .Zwiebel nächste« SamStag auf dem Livden- platz zu haben bei I. Rühl. 2222 Silber-Gartenkies ! Neueste 1659 Adolf Bieler, Westanlage 44. 3 Gartenhülten sofort zu verkaufen. Ludwtgstraße 26. I 1490] Eine schöne Wohnung von sechs „ x ( cl Zimmern mit allem Zubehör, im 2. 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Ich litt lange Zeit an Magen, und Darmcatarrfi verbunden mit Rücken, schmerzen, und konnten alle consu t rten Aerzte mich von meinen Leiden nicht be» freien. Da erfuhr ich durch Zufall die 8Ve*/o Deutsche RetchSonl. 3% Preutz. EonfoiS 8 7] Gut möblirteS Wobn- u Schlaf' zimmer für sofort ober später zu oer» «iethen Vletchstratze 16, 111._ 1856) MöblirteS Zimmer zu vermieihen L. MrohnhLnser,. MäuSburg 7. 15( 8) MSvltrtes Zimmer ,n ver- miethen. Nächst der neuen «aserne. Wolsstratz« 21. 2128) Zwei möblirte Zimmer, mit oder ohne Kost, zu oermietben. Lelteröweg 65. 1985) Ein gut möblirteS Zimmer zu sagen unseren herzlichsten Dank. Oie trauernden Hinterbliebenen. »Cf" selben Bahnhosstrotzr 15, ll unter L. Z. Hotel Kühne abzugebens 2252 Fahrrad Zu Ehren des geschästssührenden Ausschuffr» befindet TamStag den IG. ds. Mts., Abends Tnrnhalle des Turnvereins ein Eommers statt, wozu die Mitglieder der Einzel-Ausschüsse und vereine cingeladen werden. Gut Heil! Herbert. der beiden Turn« 2140 Dr. Pitz. —--- Vortrag: Herr Pfarrer Änab von Bruchenbrücken über „Wetter- auer Kriegsereignisse und Kricgsleideu im 17. und 2158) Ein möblirteS Zimmer, in der j^e Jahrhundert". btr ditne.fmitjjMjmnl.iten. Bo,. Mitgfied.rn emgeführt« Gäste find wiatommen. Eine goldene Aamrnuhr------------™ gefunben. Abiubolen: Dreibäuserg^sse 7. [ g“ fiLEa hn «m.n Sonntag, 17. März, Abends 8 Uhr: »a »»nnb. 8d,6nun8 Vortrag des Hrn.PfarrerWenck von Darmstadt 5641 y erth ilt gründ! chn Unterricht i fw ‘ " ** 1‘!1“ *^•■1 in doppelterBuchführnngl Gefl. Off rten beliebe man bet der "* ° Exo d d- Bl- abzugeb n. 2<32 j LiedeHcraraz.. Der lt. Karte sür Samstag den IG. er. bestimmte Aamilienabeud sällt bis aus Weiteres aus. 2257 Der Vorstand. Adresse de4 Herrn Dr. Voldebing, Homöopath. «rzt in Düsteldors, «ö> nigtzalle« 0, und wandte mich nun in! (Sin Lehrling gesucht. 2217 Lackirer Vog l, Dammstrahe 8- ! 3y,e/o Frankfurter HvP. Bk. ! 8>,% Frkf.Hop.Ered B. ! 4°/n DeutscheSrdsch.B im 84 Lebensjahre aanft entschlafen ist. Die Beerdigung findet Sonntag don 17. März. 7j4 Ubr Nachmittags, vom Sterbehause. Wpserstraase 2, statt. Die trauernden Hinterbliebenen.1 Heute Morgen 4 Ubr verschied nach langem schweren Leiden unser einzig geliebtesteS Töchterchen Flosa Flutzöaum im 16. Lebensjahre. Nit tieftranernben tjintfrblifbrifi. Gietzen, den 15. März 1895. vom Lande gefi ch:. 2146 Brandplah 18. Iieitziges Mädchen per 1 April oder spater gesucht. 2'2201 Möbl. »Zimmer an soliden Ht-rrn sofort zu perniietben. Stobbeimerftr. 2. 1509) Arbeiter können Kost und LogiS erhalten Neustadl 48. Darmst. Bk.-Selten fouue tuueine i OmnibusVerbindung 6 uh. »...'N.. FrohrÄr:u uh. «»..H Linie A HelteKweg-rkreuz—Markt! WaUldot —Ma, burgerstrotze. Lin«e B Bahnbo'st'a«e—Martistrane—Neuen Bäue—Mrünberserttrotze. Als Lehrling , findet Stellung junger Mann aus guter Familie. 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