whte hier t »-Kaffee lnt der beete ■Zusatz, j Lahr i, Badin det 1793. SraPhie. vursis®*- * t,’"«"* ö; WMskll. Julien Mit |er> StlfersipeD 19. und M h'm'M ten Vogd, ä Packet fie Schiffers Nachti- sseln-, Papageien-, I Prachtfinkenfutter, sand, Sepiaschalen, räparat und Fisch- r empfehlen ils$ Markt 21. ogenhandlung. läuser ärztlicher Seite aufe Berte Weine ?reise. reine, desgl. feind en Cognac kommende Ingelheimer Rothwe» leimer Weisswein» ei ine. Bohner, - Tücher, ” / Wolltesen. schinen 5, Lindenpla«- 6.) j Nr. 13 Der fUftenet >»|el«tt «rfihkiot täglich, eit Ausnahme des Montags. Die Gießener -amitteuStLiter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigrlrgt. Mittwoch den 16. Januar 1895 Wchener Anzeiger Henerat-Wnzeiger. Vierteljähriger ^vonnemenlspreis: 2 Mark 20 Pjg. eit vringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Expeditior «nd Druckerei: Kchnkstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieße»» Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. chralisöeitage: Gießener Iamitienötätter. Alle Annoncen-Bureaux de» In« und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Theil. Bekanntmachung, brirrffend Abhaltung landwirthschaftlicher Vorträge in den Gemeinden des Kreises Gießen. Herr Landwirthschastslehrer Leithiger von Alsfeld wirb Sonntag den SO. Januar l. I., Nachmittags 3 Uhr, zu Grünberg im Gasthaus zum Englischen Hof einen Vortrag über „Fütterung de» Rindviehes und der Schweine" halten. Zu diesem Vortrage werden alle Mitglieder des land- wirthschaftlichen Vereins und des landwirlhschafllichen Kränzchens und alle Freunde der Landwirthschaft hierdurch ergebenst eingeladen. Die Herren Bürgermeister von Grünberg und der benachbarten Gemeinden werden hierdurch ersucht, auf möglichst zahlreichen Besuch der Versammlung hinzuwirken. Gießen, den 12. Januar 1895. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. ___________________Carl Jost. Aus den Verhandlungen der Zweiten Kammer der hessischen Stände. nn. Darmstadt, 12. Januar 1895. Die heutigen Berathungen beginnen um 1/210 Uhr und wird mit dem Antrag des Abg. Pitthan und Genossen auf tzrbauung von Nebenbahnen im südwestlichen Theil von Rheinh.sstu die Debatte eröffnet. Die Regierung verkennt nicht die technischen Schwierigkeiten und will erst nach re sltcher Prüfung der geplanten Projekte auf die Sache ein- gehen. Abg. Hirsch tritt in warmer Weise für die Durch- sithrung der beantragten Strecken ein. Die Kammer beschließt, , die R gierung um Vorlage eines Projektes für obige Bahnen ju ersuchen. Dasselbe geschieht mit dem Antrag des Abg. Wolz auf Herstellung einer Bahnverbindung von Seligenstadt mit der Rodgau-Bahn. Die Vorlage Graßh. Ministeriums der Finanzen, den Gesetz-Entwurf, die Anrechnung pensionsfähiger Dienstzeit für die von der früheren Ob er Hess. Eisenbahngesellschaft übernommenen Beamten und Bediensteten betr., wird ohne Debatte genehmigt. Zwei Vorlagen der Großh. Regierung um Abtretung tiner den Staat entbehrlichen Straßenstrecke, sowie die Veräußerung von in Folge einer Dammverlegung entbehrlich gewordenen Geländes aus dem Landeseigenthum an die Hessische Ludwigs Bahn wird einstimmig genehmigt. Eine lebhafte Debatte rufen die Anträge der Abg. Dr. Schmitt und Genoss.n, Steuerbefreiung von neu angelegtem Rebgelände, sowie der des Abg. Euler, die Gewährung von 6 Jahren Steuerfreiheit nach stattgehabtem Aushauen und Roden von Weinbergen betr., hervor. Die Antragsteller wünschen die Vorlage eines Gesetzentwurfs, vonach Rebgelände, auf denen die Rebanlagen vollständig erneuert werden, von dem Jahr an, in dem die Neupflanzung soweit vorgeschritten ist, daß das Gelände wieder als Reb« mlage erscheint, 5 Jahre lang von der Grundsteuer frei sein oll. Abg.Euler wünscht eine Steuerfreiheit bis zu 6 Jahren lnd weiter, daß den betroffenen Winzern mit entsprechenden Mitteln, wenn auch nur vorlagsweise, an die Hand gegangen rerde. Der Ausschuß beantragt Ablehnung der Anträge. Ibg. Schmitt führt aus, daß in Baden und Württemberg idjon seit längeren Jahren ein derartiges Gesetz bestehe und n< dort mit gutem Erfolg durchgeführt sei, müsse doch auch in Hessen möglich sein. Abg. Wernher kann sich nicht für lcn Antrag Schmitt aussprechen. Erst wenn die Grundsteuer ^geschafft sei, lasse sich über diesen Gegenstand reden. Abg. Hirsch kann den Ausführungen deS Collegen Schmitt wohl ^stimmen, glaubt aber, daß die ganze Frage mit der Regelung des Gesammtsteuersystems zusammenhängt. Er Hürde dem Antrag gerne zustimmen, wenn er annehmen könnte, icc einem neuen Steuersystem zu stehen. Abg. Wasserburg »ire bereit, mit dem Abg. Hirsch Arm in Arm das Jahr- smdert in die Schranken zu fordern, wenn er nur wüßte, man in Hessen endlich vor einem neuen Steuersystem Ahe. Er glaubt aber noch nicht daran. Auch er hält den Antrag Schmitt für zeitgemäß durchführbar, und Finanz- mnister Weber erwidert, es sei nicht in Abrede zu stellen, log der Antrag Schmitt und Genossen etwas bestechende» |abe. Die Ausführung desselben ruhe aber auf dem Princip rnserer Grundsteuer. Bezüglich der Steuerreform war 8it Regierung der Meinung, daß mit der Reform der Hukommensteuer die Sache nicht zu Ende geführt sei. Sie war aber auch der Meinung, daß es richtig fei, hier nur schrittweise vorzugehen und die einzelnen Steuer-Reformen nach und nach zu bringen. Die Gründe, welche die Regierung dazu leiteten, waren lediglich diejenigen der Taktik, um den etwaigen Gegnern irgend einer Steuer-Reform die Gelegenheit zu nehmen, sich zu coaliren und so die ganze Reform zu Fall zu bringen. Wünsche jedoch die Kammer, daß die geplante Steuer-Reform im Ganzen dem Hause vorgelegt werde, so sei er auch hierzu bereit. Nack erfolgter Abstimmung wird der Antrag Schm'tt mit allen gegen 17 St. abgelehnt. Hierauf zieht auch der Abg. Euler seinen An- trag zurück. Nunmehr tritt die Kammer in die Berathung des Antrages des Abg. Pennrich und Genossen auf Errichtung einer StaatSklass en-Lotterie. Abg. Pennrich führt auS, daß es erfreulich sei, daß man im Gegensatz vor fünf Jahren heute im Finanzausschuß in der Majorität fei, eine Staatslotterie einzurichten. Weder von moralischem noch ethischem Standpunkt aus könne man ihn überzeugen, daß Lotterien verwerflich seien. Wäre dies der Fall, so müßte es in Preußen doch sehr unmoralisch aussehen, da die Anzahl der Loose zu der Klassenlotterie von 400000 auf 600000 erhöht wurde. Die Spiellust sei vorhanden und dagegen könne auch die Polizei nicht helfen. Schon vor fünf Jahren sei beschlossen worden, zu beantragen, sämmtliche Lotterien im Deutschen Reich auszuheben Wo fei aber der Eifolg. Die Regierung werde sich gehütet haben, bei den anderen Regierungen einen derartigen Antrag einzubringen. Das Bankhaus Merzbach in Offenbach habe bei einem Umsatz von nur 25000 Loosen eine garantirte Einnahme von 500000 Mk. dem Staat in Aussicht gestellt. Das sei doch eine Summe, mit der sich etwas anfangen lasse. Abg. Wasserburg spricht sich ebenfalls entschieden für eine Lotterie au6. Abg. Kramer (Soz.) erklärt sich NamenS seiner politischen Freunde gegen den Antrag, weil man nicht auf Kosten vieler Unglücklicher nur Einen glücklich machen wolle. Auch die Abg. Pfannstiel und WolfSkehl sind auS Gründen der Moral gegen den Antrag. Finanzminister Weber erklärt, die Regierung fei, wie in früheren Jahren noch in derselben ablehnenden Haltung, weil sie alle derartige Lotterien für unmoralisch und zum wirthschaftlichen Ruin des Einzelnen führend betrachten müsse die Finanzlage sei in Hessen noch nicht so verzweifelt, als daß man zu solchen Einnahmequellen schreiten müsse. Der vorgerückten Zeit wegen wird die Berathung abgebrochen. Nächste Sitzung am Dienstag. Deutscher Reichstag. 14. Sitzung. Montag, bett 14. Januar 1895. Am BundesrathStische: der Reichskanzler, v. Böttiche'r, Graf PosadowSky, v. Marschall u. A. Das Haus erledigt zunächst einige Rechnungssachen, wobei der Abg. Richter (f. Vp) die Höhe der Etat-U-berwetsungen rügt. ES folgt die Interpellation Paasche u. Gen., betr.ffend den mangelnden Schutz der Deutschen im Auslande, insbesondere in Centralamerika. _ Abg. Haise (natl.) erinnert an die Zeiten Bismarcks, wo die Deutschen im Auslande geichützt waren. Bismarck schritt selten ein, wenn aber, dann in energischster Weise, sodaß die Wirkung nicht ausblieb. Seit 1890 scheint das von Bismarck geschaffene Ansehen geschwunden zu sein, worunter unsere Stellung im Auslande sehr gelitten bat. Seit Jahresfrist haben sich die Fälle gemehrt, wo es unteren Landsleuten an Schutz fehlte. Redner zählt mehrere Falle auf, in denen Deutsche im Auslande in grober und gewaltthät'ger Weise bebandelt wurden und kommt dann auf die bekannten Vorgänge in Centralamerika zu sprechen, deren Resultat eine Schwächung des deutschen Ansehens gewesen fei. W iter belvricht Redner den Fall Mathis in Guatemala. Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen macht Redner dem Grafen Caprivi den Vorwurf, sich mit dem nationalen Empfinden in Widerspruch gefitzt zu haben. Röthig ist zunächst die Aenderung des Gesetzes von 1870 (Erwerb und Verlust der Reichsangehörigkeii) und vor allen Dingen eine sorgfältigere Auswahl unserer Vertreter. Ich hoffe daher, daß besonders Herr Peyer abberufen wird. Frhr. v. Marschall sucht im ersten Theil seiner Rede die Vorwürfe gegen den Grafen Caprivi zmückzuweisen und betont, daß fett dem Jahre 1870 die Instructionen der auswärtigen Vertreter keinerlei Aenderung erfahren hätten. Auf die vom Interpellanten näher angeführten einzelnen Fälle eingehend, muß der Regierungsvertreter zugeben, daß der deutsche Gesandte Peyer seine Schuldigkeit nicht gelhan habe; jedenfalls habe sich derselbe allzu passiv verhalten. Der Deutsche im Auslande kann allerdings nur dann auf deutschen Schutz rechnen, wenn er sich danach benimmt. Für die Bequemlichkeit der Deutschen im Au»lande können wir allerdings nicht sorgen. Die würdige Vertretung Deutschlands dürfte aber allein nicht immer in der Lage sein, allen Nebeln abzuhelfen, man müßte aber ab und zu die deutsche Flagge zu sehen bekommen, was leider in den letzten 10 Jabren nicht geschehen ist. ES folgt die Interpellation Heyl, welche der Interpellant sehr ausführlich begründet. Nach längeren Ausführungen deS Ministers v. Bötticher schlägt dieser die Gründung von Handwerke, kammern vor analog den in Preußen bestehenden Landwirthschaftskammern. Auf Antrag des Abg. Hitze (6tr.) beschließt das Ha»S die V rtagung über die Berathung dieser Interpellation auf morgen 2 U-ir, . . Deutscher Reich. Berlin, 14. Januar. Der schon feit einiger Zeit in Aussicht gestellt gewesene Besuch deS Reichskanzlers Fürsten Hohenloh e beim Fürsten Bismarck in Frtedrichsruh hat am Sonntag stattgefunden. Der Reichskanzler traf, begleitet von seinem Sohne, dem Reichstagsabgeordneten Prinzen Alexander Hohenlohe, 1 Uhr Mittags in FriedrichSruh ein, wo er auf dem Bahnhofe vom Grafen Herbert Bismarck und vom Grafen Rantzau empfangen und später nach dem Schlöffe geleitet wurde. Hier empfing Fürst Bismarck feine Gäste und begrüßte fie, namentlich den Re-chskanzler, in sehr herzlicher Weise. Es fand hierauf Frühstück und später ein Familiendiner statt. Um 5 Uhr Nachmittags reiften Fürst Hohenlohe und Prinz Alexander nach Berlin zurück. — Der Vorgang besitzt selbstverständlich keine hervorragende politische Bedeutung, dennoch wird er gewiß in allen patriotischen Kreisen unseres Volkes freudige» Widerhall finden. Denn das Ereigniß bekundet, daß der jetzige leitende Staatsmann des Reiches es nicht verschmäht, den erprobten staatsmännischen Rath des Fürsten Bismarck einzuholen, und gerade in der gcgnroärtigcn kritischen inneren politischen Lage werden die Anschauungen und Rathschläge des Fürsten Bismarck den Männern des „neuesten C urses" zu statten kommen. Neueste Nachrichten. Wolff« telegraphisches Corresp, ndaq-Bure«. Berlin, 14. Januar. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht das vom kaiserlichen Dieeeonsul in Casa Bianca aufgenommene Protocoll über die Hinrichtung des Marokkaners Abdel- Kader wegen Ermordung Neumanns. Budapest, 14. Januar. Die Budapester „Correfpondenz" versichert, Szilagyt fei bereit, eine eventuelle Wahl zum Präsidenten des Abgeordnetenhauses anzunehmen. Die neue» Minister werden am kommenden Mittwoch vereidigt. Aw Samstag stellt sich das neue Ministerium den beiden Häusern deS Reichstages vor. Am Freitag entwickelt Banffy daS Programm der Regierung in der Conferenz des liberalen Clubs. Der König bleibt bis nächste Woche hier. Paris, 14. Januar. Der Director der Zeitung „Voie Ferree", Ferrier, gegen den wegen der Südbahnangelegen- heit Verhaftsbefehl erlassen war, begab sich heute Nachmittag zum Untersuchungsrichter, der ihn verhaftete. Paris, 14. Januar. Die Morgens eingeleitete Untersuchung über die Explosion in der Rue Monceau ist bisher resultatloS geblieben. Die Polizei hat noch keine Anzeichen, die auf die Spur des Urhebers der Explosion führen könnten. In der Polizeipräfectur glaubt man, daß es sich eher um einen gefährlichen Scherz, als um ein anarchistisches Attentat handelt. Die vom Chef deS städtischen Laboratoriums vorgenommene Untersuchung ergab, daß die Bombe eine mit Chloratpulver gestillte Sturzbombe war. Die Wirkung der Explosion zeigte sich hauptsächlich in der Höhe, auf den Dächern wurden Bruchtheile der Bombe gesunden. Wäre die Explosion auf dem Fenster erfolgt, so hätte fie großen^Schaden angerichtet. Birmingham, 14. Januar. Der „Birminghamer Poft" zufolge ist zwischen dem Lord der Admiralität Spencer und dem Schatzkanzler Harcourt über die Verstärkung der Flotte im nächsten Finanzjahr ein Vergleich zu Stande gekommen, wonach, um die von Spencer verlangte Ausführung des MarineprogrammS zu ermöglichen und einer Demission des einen oder anderen Ministers vorzubeugen, eine Anleihe beschlossen wird, welche die Form von kündbaren Annuitäten annehmen dürfte. Den Wählern gegenüber dürfte die Anleihe damit gerechtfertigt werden, daß das Geld größtentheilS für permanente Bauten verwendet werden solle. Depeschen de« Bureau» .Hersld*. Berlin, 14. Januar. Die Gesch äftsordnun gs - Commission des Reichstags tritt heute Abend um 8 Uhr zur Berathung über die Erweiterung der Disciplinar- befugniffe des Präsidenten zusammen. Berlin, 14. Januar. Nächsten Mittwoch findet beim Reichskanzler Fürsten Hohenlohe ein parlamentarischer Herrenabend statt, wozu Reichstags- und Landtags-Ad- geordnete, die Minister und die Chefs der Reichsämter geladen find. — OsficiöS wird gemeldet, daß der Kaiser den Landtag morgen im weißen Saale des königlichen Schlaffes persönlich eröffnen wird. — Gestern ist hier in der Dreisaltigkeitskirche der bekannte Graf Paul Hoens- brnch zur evangelischen Kirche übergetreten. — DaS StaatSminifterium tret heute vormittag im Reichstags, gebäude zu einer Sitzung zusammen, worin, wie verlautet, der Text der Thronrede ftr die Eröffnung deS Landtages festgesetzt wurde. Berlin, 14. Januar. DaS Gerücht über den Rücktritt deS Minister- Berlepsch und die bevorstehende Ernennung deS Grafen Herbert Bismarck zum Nachfolger ist nach Mittheilungen aus guter Quelle aus der Luft gegriffen. Berlin, 14. Januar. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine Bekanntmachung, wonach Derjenige, welcher den Verfertiger oder «lffentlichen Verbreiter von falschen Reichst assensch et neu nachweift, Belohnungen bis zu 3000 Mk. erhält. Berlin, 14. Januar. Wie verlautet, soll an die Spitze des 1. Armeecorps an Stelle des zurückgetreteneu Generals v. Werder der Generallieutenant Graf Fink v. Finken« stein und an die Spitze des 8. ArmeecorPS an Stelle des Generalobersten v. Los der Generallieutenant v. Bülow berufen werden. Berlin, 14. Januar. Wie nachträglich gemeldet wird, hat der Kaiser aus dem Abschiedsfest deS Alexander Regt« mcntß dem Grafen Schuwalow ein Eigarrer.etui mit seinen Initialen „Wllhelm II." in Gold überreicht mit den Worten: „Dies schenke ich Dir als Freund, nicht als Kaiser". DaS Regiment der Gardekürassiere hat dem scheidenden Botschafter einen Helm geschenkt, in dem die Namen sämmtlicher Offiziere eingravtrt find. Berlin, 14. Januar. Der „Reichsanzeiger" veröffent« licht die Ernennung des früheren Gesandten in Oldenburg, LegationSrath Kammerherrn Grafen von der Goltz zum außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigen Minister in Buenos AhreS. Karlsruhe, 14. Januar. In der Gegend von Zell und Wiesent Hal wurde gestern Abend gegen 5 Uhr ei« ziemlich heftiger Erdstoß verspürt, welchem ein donner« artiges Rollen folgte, und zwar in der Richtung von Osten nach Westen. Wien, 14. Januar. Nach einer Meldung der „Wiener Allgemeinen Zeitung" haben fich die Profefloren Wider- Hos er und Nothnagel zu dem.kranken Erzherzog Albrecht nach Arco begeben. Budapest, 14. Januar. Bisher ist es immer noch nicht gelungen, für das Handelsportefeuille eine geeignete Persönlichkeit zu finden. Es werden verschiedene Namen, so der ehemalige Minister des Innern Hierrnymi, Graf Batthyani und Ernst Daniel genannt. Jedenfalls dürfte das neue Ministerium erst morgen gebildet werden. Dasselbe dürste sich am künftigen Donnerstag der Kammer vorstellen. Brüssel, 14. Januar. Bei der gestrigen Kammerwahl in Thuin erhielt der socialistrsche Candidat Berlo 22,668 Stimmen, obwohl für seinen katholischen Gegner 20,951 Stimmen abgegeben wurden. Der Sieg der Social^ demokraten ist dadurch hervorgerufen worden, daß sich die Liberalen der Abstimmung enthielten. — In einer stark be« suchten Versammlung suchten die drei focialistischen Abgeordneten van der Velde, Bertram und Defuet darzulegen, daß die Annexion des Cong ost aates dem Lande durchaus schädlich sei. Sogar von den katholischen Blättern wenden sich einige mit Entschiedenheit gegen dieses Unternehmen. Die einzige Lösung dieser Frage wäre die, das Unternehmen einem Volksreserendum zu unterbreiten. Paris, 14. Januar. Hier geht mit ziemlicher Bestimmtheit das Gerücht, daß eine Mini ster krifis bevorstehe. Der Präsident Casimir Perier soll nämlich einem Ministerium Bourgeois geneigt sein, doch soll der Minister des Aeuheren, Hannotaux, wegen der damit verbundenen Schwierigkeiten noch im Amte verbleiben. Mit der jetzigen Kammer glaubt der Präsident der Republik seine Zwecke nicht erreichen zu können.tat-2- Londons 14. Januar. Die „Times" meldet aus Tientsin, daß die militärischen Befehlshaber in der Mandschurei beschloffen hätten, wegen Unthätigkeit der chinesischen Behörden die S e lbstv er thei digun g in der Mandschurei gegen die Japaner in die Hand zu nehmen. Loudon, 14. Januar. Die „Daily News" melden aus Kairo, daß zwischen Derwischen und italienischen Posten, 80 Kilometer westlich von Waddi Halsa, ein Gefecht stattgefunden hat, dessen AuSgang noch unbekannt sei. Petersburg, 14. Januar. Herr v. Giers befindet sich bereits wieder so wohl, daß er in der letzten Woche mehrere Botschafter empfangen konnte. Petersburg, 14. Januar. Die Czarenwittwe wird wahrscheinlich in ZarSkoje-Selo für längere Zeit Wohnung nehmen- die Reisen nach dem Kaukasus und nach dem AuS- lande hat dieselbe aufgegeben. Belgrad, 14. Januar. Die erste officielle Börse wurde heute hierselbst in den im Hotel Bosna befindlichen Localitäten abgehalten. Der größte Theil der Börfen- mitglieder widmete sich dem Valuta- und Getreidegeschäst. nn. Darmstadt, 15. Januar. Die Zweite Stammet genehmigte den Antrag Pennrich, Einsührung einer Klass enl ott erie, mit 30 gegen 17 Stimmen. £ocafcs und prooitnteBe*, Gieße«, den 15. Januar 1895 Sitzuug Grobh. Handelskammer Gießen vom 11.Zauuar 189b. Anwesend die Herren Scheel, Gail, Heichelheim, Katz, Kling- spor, Kraatz und Wortmann. Zunächst reseriren Herr Com- merzienrath Heichelheim, sowie Herr A. Katz über die ihnen in der vorigen Sitzung zugewiesenen Gegenstände. Zu den zwecks Begutachtung mttgetheilten Beschlüffen der Börsen- Enquete Commission definitiv Stellung zu nehmen, ist die Kammer noch nicht in der Lage- sie wird fich noch eingehender mit der Frage befaffen. Entsprechend dem Reserate deS Herrn A. Katz beschließt die Kammer, daS Vorgehen der Handelskammer für OstfrieSland und Papenburg, wegen der erst neuerdings wieder kund gegebenen Vorschrift, wonach die Proviantämter Berpflegungsmittel, die im Jnlande erzeugt werden, soweit irgend möglich, von Producenten kaufen müssen, zu unterstützen. — Ein Rundschreiben des veretnS deutscher Großhändler in Dünge- und Kraftsntrermittel», welches von der Gründung eines Schiedsgerichts M'«Heilung macht, liegt, cbemo wie die diesbezüglichen Schiedsgerichts- Bestimmungen, den Interessenten auf dem Bureau der Kammer zur Kenntnißnahwe offen. — Der deutsche Handelstag unterbreitet der Kammer einen von dem Reichstagsabgeordnete« Freiherrn Hehl zu Herrnsheim u. Gen. im Reichstag eingebrachten Antrag, die verbündeten Regierungen zu er« suchen, „den Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrag mit der Argentinischen Republik vom 19. September 1857 auf Grund deS Art. 14 dieses Vertrags zu kündigen", und bittet unter gleichzeitiger Mittheilung eines die einschlägigen Derkehrsbeziehungen betr. Berichts um Zusendung von Material, welches die Prüfung deS Antrags ermöglichen soll. Die Kammer beschließt, die Schriftstücke zunächst bei den Interessenten zur Aeußerung etwaiger Wünsche circuliren zu lassen. — Der Central-AuS- schnß kaufmännischer, gewerblicher und industrieller Vereine in Berlin bittet die Kammer um Unterstützung einer a« den Herrn Reichskanzler gerichteten Eingabe, die Abänderung der §§ 55 und 56 des Gesetzes über die Gewerbegerichte betr. Die Abänderungsvorschläge lauten: - vi 1) daß in Abänderung des § 55 qu. Gesetzes für sämmt- liche von den Gewerbegerichten ergehenden Urtheile, unabhängig von der Höhe des StreitobjectS, das Rechtsmittel der Berufung zugelaflen werde - 2) daß in Abänderung des § 56 qu. Gesetzes die vorläufige Vollstreckbarkeit der Urtheile der Gewerbegerichte nur gegen Sicherheitsleistung für zulässig erklärt werde. — Man erachtet diese Vorschläge für gerechtfertigt und wird dieselben an maßgebender Stelle vr terstützen. — Die Kammer beschließt den Antrag des Stadtvorstandes zu Friedberg bei Kaiser!. Oberpoftdirection Darmstadt auf Errichtung einer Fernsprechlinie Gießen, Butzbach, Bad-Nauheim, Friedberg, Frankfurt, nachdem sie selbst schon wiederholt an maßgebender Stelle in gleicher Richtung vorstellig geworden ist, ebenfalls zu unterstützen. — Eine der Kammer von zuverlässiger Seite gewordene Mit« theilung veranlaßt uns, Diejenigen, die im Begriffe sind, Mustersendungen nach Lille zu senden, zu bitten, vorher sich an das Bureau der Kammer zwecks wichtiger Auskunfts- ertheilung, zu wenden. — Auf diesseitige Anregung ist der Anschluß der ersten Post nach Homberg in Nieder- gemünden an Zug 3 der Oberhessischen Eisenbahnen wieder hergestellt worden. Die Personenpost zwischen Homberg und Niedergemünden verkehrt nunmehr wie fo gt: §30 120 ah Niedergemünden, Bahnhof an 645 l5 94<> l30 „ „ Ort ab 635 1265 10" 235 an Homberg „ 530 11M Von dem deutschen Handelstag ist der Kammer ein Fahrplan-Entwurf der Handelskammer in London — Norddeutschland-London und umgekehrt— zur Begutachtung zugegangen. Interessenten können denselben zwecks Aeußerung etwaiger Wünsche auf dem Bureau der Kammer einsehen. Der Vorstand Deutscher Handlungsgehilfen in Leipzig verwahrt sich entschieden gegen eine von socialdemokratischer Seite gebrachte Notiz im „Vorwärts", worin die heftigsten Angriffe gegen die Leistungen genannten Verbands, namentlich hinsichtlich der Kaffenführung, gemacht sind. Die Notiz hat auch ihren Weg in nicht soc>aldernokcatische Blätter gefunden und wir benutzen als Wunsch besagten Vereins gern die Gelegenheit, die Angriffe als durchaus un« berechtigt und die ganze Notiz als tendenziös entstellt zu bezeichnen. ** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten-Ber- sammluug Donnerstag den 17. Januar 1894, Nachmittags 4 Uhr pünktlich. 1. Vorlage der Rechnung der Stadt Gießen pro 1893/94 und Erstattung des Verwaltungsberichts. 2. Vorlage der Rechnung des Gas- und Wasserwerks pro 1893/94. 3. Den Voranschlag des Großh. Realgymnasiums und der Realschule pro 1895/96. 4. Gesuch des Robert Rodewald um Erlaubniß zur Ausstellung einer Gartenhütte in seinem Garten am alten Steinbacher Weg. 5. Gesuch des Louis Hahn zu Gießen um Erlaubniß zur Errichtung einer (Santine am untersten Riegelpfad. 6. Unterhaltung der städtischen Thorhäuser. 7. Ausbau der Schanzen- ftraße im Anschluß an die Westanlage. 8. Reinigung der Locale für die Fortbildungsschule und für den Handfertigkeitsunterricht. 9. Errichtung von BedürsnißhäuSchen bei der Johanneskirche und bei der Stadtkirche. 10. Gesuch des Georg Atzbach zu Gießen um Concession zum WirthschastSbetrieb im Hause Wetzsteingaffe 21 (früher Arnold). 11. Gesuch des Karl Lenz zu Gießen um Concession zum WirthschastSbetrieb im Hause Grünbergerstraße 30 (alter Schützenhof). 12. Gesuch des Wilhelm Gerhardt zu Gießen um Concession zum Wirth- schaftSdetrieb im Hause Licherstraße 21 (früher GroS). 13. Gesuch des LouiS Bourgeois zu Gießen um Concession zum WirthschastSbetrieb im Hause Nordanlage 38 (Röhrles Brauerei). 14. Gesuch des Joseph Baues zu Gießen um Conceision zum Wirthschaftsbrtrieb im Hause Marktstraße 32 (bisher Noll). H. Neue« Theater. DaS Philippi'sche Stück „Wohl- thäter der Menschheit", von dem wir in der vorletzten Nummer eine ausführliche Inhaltsangabe brachten, bedeutet in der gestrigen Aufführung für das Reiners,che Ensemble einen vollen künstlerischen Erfolg. DaS Hauptinteresse beanspruchte natürlich der Gast, Herr Dr. Max Pohl von Berlin. Aber daß trotzdem unsere einheimischen Darsteller zur Geltung kamen, daS gerade beweist, daß sie auch höheren Ansprüchen zu genügen im Stande find. WaS zunächst Herrn Dr. Pohl 1 angeht, so bäuchte uns im ersten Moment seines Auftretens fein Dialect etwas allzu „prononcirt" süddeutsch. Aber bald schwand dieses Gefühl und vo« Minute zu Minute wurde«: wir vo« der Natürlichkeit seines Spiels mehr gefangen genommen und hinger ssen. Herr Dr. Pohl stellte uns den freidenkenden, biderbea und unerschütterlich ehrlichen Arzt so lebenswahr hin, daß wir jeden Augenblick glaubten, einen alten Bekannten vor uns zu sehen. Ihm gegenüber hatten natürlich die übrigen Darsteller einen besonders schweren Stand. Aber wir dürfen auch diesen rückhaltloses Lob zollen. Fräulein Ronneberg als Frau Dr. MariiuS hat uuS nicht überrascht. Wir hatten von ihr eine tüchtige Leistung erwartet und waren in keiner Weise enttäuscht worden. Ihre Katharine wurde in allen Zügen dem vom Dichter gewollten Character gerecht. Ihre Liebe und ihr unerschütterliches Vertrauen zum Vater, ihr Stolz auf dessen Bedeutung, die Erkenntniß ihres Irrens und schließlich die Rückkehr ihrer Gefühle zum Gatten, all dieS kam in überzeugendster Weise zum Ausdruck. Die dritte Rolle, deren Durchführung den Erfolg deS Stückes bedingt, ist die deS Geheimraths von Fortenbach. Sie wurde von Herrn Niemeier in glänzendster Weise wiedergegeben. Schon die Maske und das Auftreten zeigten, in welcher Weife Herr Niem ei er feine Rolle aufsaßte. Wir müssen dieser Auffassung unsere volle Zustimmung geben. Da fehlte nichts an dem vollendeten Hofmann, nichts an dem um feine Ehre spielenden Manne, nichts an dem auss äußerste vor seine« Kindern gedemüihigten Vater. Wir können angesichts dieser Leistung unbedenklich wiederholen, was wir früher einmal andeuteten, daß wir froh fein dürfen, Herrn Niemeier zu den Mitgliedern unserer Buhne zu zählen. Wenn wir noch erwähnen, daß Herr Otto zu unserem Erstaunen den Major mit echt soldatischem Ehrgefühl in gerade so trefflicher Weise als seine Liebhaber und Bonvivants verkörperte, daß er in der großen Familieuscene des dritten Actes durch fein temperamentvolles Spiel überzeugende Wirkung erzielte, sind wir mit unserer Kritik zu Ende. Alle übrigen Rollen wurden wie gewöhnlich zur vollsten Zufriedenheit erledigt. — Noch ein Wort über den Besuch deS Theaters. Wenn ein Schauspieler von der Berühmtheit des Dr. Pohl nach Gießen kommt, dann wird er billig ein volles Haus erwarten dürfen. Was Herr Dr. Pohl gestern fand, wollen wir nicht sagen, nur soviel: Zur Ehre hat der gestrige Theaterbesuch unserer Vaterstadt wahrhaftig nicht gereicht. Es wäre betrübend, wenn Herr Dr. Pohl ein derartige- Andenken an Gießen mitnehmen sollte. Herrn Director Reiners ist eS nach vieler Mühe gelungen, ein zweites Gastspiel deS hochbedeutenden Künstlers (Montag den 21. d. M.) zu ermöglichen. Möge das Publikum dann gut machen, waS es beim ersten versäumt hat. Wir hoffen, damit keine Fehlbitte gethan zu haben. • * Coocertvereiu. Am Sonntag den 20. Januar wird das Streichquartett Heermann, Bassermann und Genossen nach längerer Pause wieder einmal in Gießen con- ccrttren. Wir fürchten ja mit dieser Nachricht in den beteiligten Kreisen nicht allgemeine Zustimmung zu finden, eine Gesellschaft wie der Concertverein hat aber die Pflicht, daS Streichquartett, diese vornehmste und edelste Gatlung auf dem Gebiete der Musik, zu pflegen, und jeder wirklich Musikalische wird ihm Dank dafür zollen. DaS MufeurnS- Quartett Heermann und Genossen wird augenblicklich mit zu den vornehmsten gezählt, es hat nicht bloß in den letzte« Jahren mit wachsendem Erfolge in den bedeutendsten Städten concertirt und Erfolge erzielt, sondern ist selbst in Berli« von der dortigen Kunstwelt einstimmig dem berühmten Joachim- Quartett als gleichwerthig bezeichnet worden. Frau Basser- mann, welche neben einigen Solovorträgen den Clavierpart zum Schumann'ichen Clavierquiuteit op. 44 übernehmen wird, zählt zu den bebeutenöften Pianistinnen, ihre Richtung ist eine entschieden classische, so daß uns der Concertabend diesmal nur lauteres Gold bringen wird. * * Kuustoerei«. Wir machen auch an dieser Stelle darauf aufmerksam, daß die Gemälde-AuSstellung im Thurmhaus am Brand zur Zeit erneuert wird und daher Mittwoch und Donnerstag dieser Woche geschlossen bleibt. • • Deulfch-Oesterreichifcher Alpeuverei«. Schön ist'S, wenns schön ist im Sommer ipazieren zu gehe» und thut's auch, im Winter ist's manchmal sehr kalt. Dieses wahre und unwiderlegbare Citat mag für gewöhnliche Sterbliche recht passend sein, die Sectio« Gießen aber des obengenannten Vereins läßt sich durch solche Hexameter nicht imponiren, sie dichtet sich benfelbe« um, indem sie Sommer mit Winter vertauscht, waS kamt einem Alpenverein, der so gut zu Fuß ist, ein kranker Versfuß gentren. Darum fand sich auch, als die Parole für de« 13. Januar „Besteigutch deS DünSberges" hieß, ein statt- liches Häuflein in früher Morgenstunde an der Lahnbrücke ein. 16 wohlgerüstete Männer, keiner ouß der Zeit der Flügelkleider, aber manch älterer sehniger Bursch wollte de« Eise und dem Schnee trotzen und die Ersteigung vo« der Fellingshausener Seite erzwingen. Die Vereinsstratege« hatten die Tour Gießen BetzbergDünSberg-Gleiberg a»f ca. sechs Stunden taxirt und die Zett wurde innegehalte«, trotz fußhohem Schnee, der jungfräulich Eben? und Berge bedeckte, trotz Glatteis. AIS erste Aufgabe wurde mit Stader Vetzberg genommen, neugierig schauten Männlein un> Weiblnn der auf engem Pfade im Gänsemarsch dem Dorfe zusteuernden (Solenne entgegen. Die Befürchtung innerhalb der marschirenden Sette, daß die hohe Obrigkeit von Vetzberg und später von Fellingshausen zur Sturmglocke greifen würde, war bei der verzweifelten Echtheit einiger Gestalten der Bergsteiger ebenso berechtigt, als nicht zutreffend. In Vetzberg selbst wurde kein Hall gemacht, aber auch in Fellingshausen nur auf kürzeste Zeit, um die nothwendigsten Vorbereitungen zur Ersteigung deS DünSbergeS zu machen. Muthig fdjri» die Schaar daran höher und immer höher und wenn sich auch die Kette bei be ouderS steilen oder vereisten Punkten etexrf löste, wenn auch «»freiwillige Referenzen dem Schnee gemacht werden mußten, zurück blieb Niemand, Keiner fehlte, als kurz vor 1 Uhr Mittags a»f der höchsten Spitze deS BergeS, I* i ify-ri Worbe 1*111111 «n bie . il4” bem in i ft' »ran81n V M* tob, i . ' m buiie ab i I -r^Ager ' ■ M., 5}, Ä'b' «SÄi ritt' st. „gt । ä* ; I 1 itn. $t* i« *“ । it-.f erwartete ; "* -nwmft* jUirie« ” ’ s « : t4tn ;f„. ,(tr Uli««1 ■t ke in I -'■■jttn Mröwelt Schn z»r^- ichlichll/ Ohne mMr nod) W (Siebenen ihre Er" *» giietrtie. Tjirb nddiftro Donn pje bitsizr Sefltafi " Uater „6teni , S.enographie V tvlchgreifrabe Äerbre rLM'gktit btiklben. ft* bim Mverk Ifcbrt, ba8 ist dir 6te luten Leben unb untl ;(ttn Gtbildkikll ist d 'M qttttttn. Dir ; 1) dah man das tzch rkbnfd>«lbt, dah xr hnn - 2) dah sie al h'trbtu kamt. Dirfi i b i mtifttn ®i)[time ; 3 seife jugefdinitten, i o:tr müssen auf ßö( liiiinung auf bii prt 'ici fitm -kr vereinsachi i-HCrittn Stufe, der ^io6t|nlld)t Schrift, ILafnehmen von Reden ’.unt rationiöt Zeichen öorfommenb •xibmbua^faf)i^ten P fli rvrrd ^irrdurch d i W Anzahl tzstzü ( üiiter lern- und Itßl 1 >sicher die Stenogros 11 dies von sehr hoh :r^wand das $$ti - mchen kann. 11,4 "ne zeitgemäße V u b können vir di, öJtpfeblen. Regent in hiesiger 51 ■ W und Del hat. Mit dir ! ',ult'tior taiim für zerriss. | ötnn ein Abstieg zu nennen? Dieses Herabsausen auf sie dichtet stch drvselbo Mossenen Arrangement gemeldet! ' tu mnfi U® "inh rtttprfntint fitrh vtorFinIk Sm« kochen von heute ab bei dem Unter-1 bahnen. 622 Markt 21. Mobiliar- ^uuijuyimiy vetjieigen : ao. aus oem vauoureau vcr ^l-r.N'KNiitr L d . , t Tleider- und 1 ®'c en, Frai k'urlerstraße Nr. 103 zur I ^arlaran jeder Farbe. Einsicht offen gelegt und können auch,' « . -_______«. S A. Fangmann Wwe weise empfiehlt billigst 256 «arpertheilen, die man sonst zu derartiger Beschäftigung nicht !vählt, dieses Hopsen, Springen, Schleifen? — Ohne Mühe mürbe jetzt der Gleiberg, nach dem Marsch von einer starken Stunde, im tiefsten Schnee von der Krofdorfer Seite erstiegen. II. Hof, Bahnhofstr. 33. Alles. Schulbücher end. Itum (3 Loose), sollen auf dem Wege öffentlichen Angebots oe'geben werden Die Arbeiten oertheilen sich bei den Schretnerai beiten auf 9, bei den übrigen preis — Meter 50 Psg. — und alle Putzartikel. ^ber, Spiegel, Lampen, l Petroleuwheerd, Damen- '»einer, Borhänge, Bett- u. Weißzeug, Kücheugeräthe der Verehrung blicken und wöge es ihm noch recht lange vergönnt sein, an der Spitze der be>sikchen Regierung zu stehen. Versammlung des Laudwirthschaftlichen Vereins Gießen. (Schluß.) Herr Sch lenke, sortfahrend, bemerkt, daß es besonders die in den Kleinbetrieben gebräuchlichen senkrecht stehenden Steigleitern sind, welche viele Unfälle herbeisührten, sowie das in das Scheunengebälk gelegte Knüppelholz, welche Einrichtung aber auch in den größeren Betrieben theilweise noch vorhanden sei. Gutsbesitzer Schuchardt vom Neuhof bemängelt die rund Mk. 57 000 betragenden Unkosten der Genossenschaft, die in auffallendem Mißverdälmiß zu den in Höhe von circa Mk. 137 000 gezahlten Renten ständen, und meint, die Sacke müsse sich bedeutend billiger machen lassen, wenn man nicht nur das ganze Unfallwefen, sondern überhaupt die ganzen Wohlfahrtskassen in einen Topf werfe d. h. gemeinsam verwalte. Provinzial-Director Freiherr v. Gogern wieS darauf hin, daß kürzlich in Dresden eine Anzahl von Fachmännern sich mit der Ausführbarkeit derselben Idee befaßt hätten. Auch er halte die Möglichkeit der gemeinsamen Verwaltung aller Wohlfahrtskassen für durchführbar,- allerdings müßten erst noch Erfahrungen auf diesem Gebiete gesammelt werden und ließe sich später wohl eine dahin gehende Gesetz änderung machen. Gutsbesitzer Güngerich-Heibertshänser Hof kann sich mit der Aufspeicherung eines so großen Reservefonds, zu dem 75—100 % der Renten pro Jahr be- nöthigt werden, nicht befreunden. ES würde dadurck mit der Zeit ein riesiges Capital dem Verkehr entzogen,- man solle doch den jährlichen Bedarf wie bei der Landesbrandkasse durch Umlage erheben, wozu brauche man da noch einen Reservefonds. Gutsbesitzer Scklenke bemerkt, daß die B ldung deS Reservefonds durch das Gesetz bestimmt werde. Provinzial- Director Freiherr v. Gagern erklärt, daß der Reservefonds nölhig sei, weil die Leistungen der Genossenschaft zum Theil laufende seien,- denn die bewilligten Remen seien doch immer wieder zu zahlen bis der Rentenempfänger mit dem Tode ab- gehe, soweit sie dauernd sind. Dadurch erhöhen sich die Aus- gaben der Anstalt auch von Jahr zu Jahr, und erst nach 30—40 Jahren, wenn die ältesten Rentenberechtigten absterben, könne man sich ein rechtes Bild machen, welche Beträge man unbedingt benöthige, um die Verpflichtungen den Berechtigten gegenüber erfüllen zu können. Herauf nahm Oberverwalter Erb das Wort, um darüber zu sprechen, welche Kartoffelsorten sich am besten bewährt haben und empfahl nach kurzer Darlegung als die empfehlenswerthefte Sorte Magnum-Bonum, ferner Amerikaner oder die englische Sone, auch die Prinz Horn sei nicht schlecht. Bon letzterer Sorte habe Prinz Ludwig von Lich auf 1 qm 1 Pfd. ausgesetzt und 28 P,d. geerntet. Gutsbesitzer Sch lenke empfahl die Germania, mit der er einen Versuch gemacht, als gut und lohnend, und von seinen älteren So.ien Juno. Es wurde in der Versammlung noch mitgetheilt, daß Georgi Gießen Bestellungen auf Eggendorfer Rübensamen entgegennehme, den die Vereinsmitglieder gemeinsam beziehen wollen, weil sie dadurch eine Preisermäßigung genießen. Auch regte der Vorsitzende an, etwa den Mitgliedern gemachte Offerten für Kraftfuttermittel ihm mitzutheilen, weil der Artikel von verfchiedenen Seiten mit wesentlichen Preisdifferenzen angeboten werde, damit die billigsten Offerten be» nutzt werden können. Zum Schluß unterhielt man sich gegenseitig mit seinen Ersah ungen über künstliche Düngemittel. j empfohlen gegen Haut-Aussohläge, Hautjucken, Flechten, Grind, Kopf- und Bartschuppen, Frostbeulen, Schweissfüsse. 455 Verbesserte Theer-Seife,a35Pf. Theer-Schwefel-Seife, * so pf bei Heinr. Wallach, Marktplatz tiefsten Schnee ein Punsch improvifirt wurde und dem einzigen Unzufriedenen, dem Magen, kalte Küche in des Wortes verwegenster Bedeutung gereicht wurde. Herrlich war die Fernsicht über die meilenweit verfchneite Landschaft, großartiger noch der Wald; war es doch, als ob das Christkindchen den ganzen, ganze« Wald zur Bescheerung hergerichtet hätte. Stämme, Aeste, Nadeln, auch die grünen Blätter des Brombeerstrauches waren zierlich mit Schneebällchen bedeckt, D-e im scharfen Froste glitzerten. Jedoch die Januarlüiterl' □erboten, sich zu lange an der imposanten Winterlandschaft r>u erfreuen, hinunter ginge nach Fellingshausen zurück. Hatte der Ausstieg mehr als eine Stunde in Anspruch genommen, Io erledigte sich der Abstieg in 12 Minuten. Ja, war es einmüthigen Erhebung des deutschen Volkes, wo vielfach in den wirthschaftlichen Nölbeu der Gegenwart das Bewußtsein von .der Größe des damals Erreichten verloren zu gehen droht, ist es mehr denn je das Bedürsniß jedes Pairioten, sich die ganze gewaltige Arbeit zu vergegenwärtigen, die damals geleistet werden mußie, um einen 18. Januar und damit die wirkliche staatliche Zusammenfassung der deutschen Stämme zu ermöglichen. W-e anderwärts, wird auch hier beabsichtigt, die Wiederkehr des Tages, der uns das neue Reich brachte, festlich zu begehen. Wie wir hören, soll die Feier Sonntag, den 19. Januar, in Steins Saalbau stattfinden. ** Zur Beachtung. Bei dem jetzt eingetretenen Thau- tt) etter machen wir unsere verehrten Leser darauf aufmerksam, daß bei dem Aufeisen der Cement- und Asphalt» Trottoirs Instrumente zum Hauen und Stoßen nicht verwendet werden dürfen. Zuwiderhandlungen sind straffällig und etwaige Belchäd-gungen hierdurch fallen dem betr. Haus- eigentbümer zur Last. ** Bei den im December v. I. abgehaltenen Prüfungen im Hufbeschlag haben folgende Personen bestanden und sind damit befähigt, gewerbsmäßig den Husbeschlag selbständig auszuüben: Heinrich Papst aus Oberselters, Kreis Unter taunus irr Preußen, Michael Schwarz aus Nieder - Olm, Karl Martin aus Wa d - Uelversheim, Johann Jakob Burk aus Gonzenheim, Kreis Obertannus in Preußen, Konrad Heinrich Schmidt aus Habitzheim, Heinrich Seibert au6 Babenhausen, Heinrich Laut aus Wilmshausen, Peter Friedrich auS Böllstein, Adam Lautenschläger aus Wersau, Leonhard Ludwig Rexroth aus Michelstadt, Heinrich Ackermann, aus Groß-Umstadt, Adam Falter aus Winterkasten, Ludwig Schmidt aus Allendorf a. d. Lumda, Johann Georg Peter Mörschel aus Büdingen, Johannes Ludwig aus Ulrichstein, Heinrich Hilß aus Lerdhecken, Georg Emil Ludwig Frank aus Grünberg, Adam Güldner aus Uetzhausen. ** Eon hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Schlosser Heinrich Christ aus Oberzwehren von der Staatsanwaltschaft in Gießen wegen Diebstahls und Unterschlagung- Weinhändler Theobold Deister aus Gau- AlgeSheim von der Staatsanwaltschaft inMainz wegen Bankroils. E. Schotten, 14. Januar. Hier starb gestern Herr Oberamtsrichter Fresenius im 68. Lebensjahre. nn. Darmstadt, 14. Januar. Seine Exce l lenz der Staatsminister Finger beging, wie bereits gemeldet, gestern seinen 70. Geburtstag und wurde dem Jubilar aus allen Theilen des hessischen Landes, sowie auch aus dem Reiche eine große Anzahl Beweise der Liebe und Verehrung, welche derselbe allenthalben genießt, durch Ueberreichung zahlreicher Geschenke u. s. w. dargebracht. Als erster der Glückwünschenden sandte Kaiser Wilhelm dem Jubilar ein sehr huldvoll gehaltenes Telegramm, während Seine Königliche Hoheit der Großherzog persönlich seine und die Glückwünsche seiner hohen Gemahlin überbrachte und dem Jubilar fein Bild in prachtvollem Rahmen und eigenhändiger Widmung überreichte. Auch Ihre Kgl. Hoheit die Großherzogin sandte ein sinniges Geburtstagsgeschenk. Der Großherzog weilte längere Zeit im Hause des Staatsministers und gab demselben in seinem Glückwunsch zu erkennen, daß er denselben noch recht lange in derselben körperlichen und geistigen Frische als seinen Minister und Berather bet sich zu sehen wünsche. Auch vom Großherzog von Baden sowie von sämmtlichen preußischen Ministern waren Glückwünsche eingetroffen. Die Stadt Worms sowie seine Geburtsstadt Monsheim haben ihn zum Ehrenbürger ernannt. Die Militär- und Civilbehörden erschienen bet dem Jubilar durch Deputationen und brachten ihre Glückwünsche dar. Seitens der Ständekammern überbrachten die' Präsidenten der beiden Häuser die Gratulationen, und die nationalliberale Fraction ließ dem Gefeierten ein prachtvolles Blumen- Arrangement überreichen. Auch aus der Bevölkerung wurden demselben viele herzliche Glückwünsche zu Thetl. Mit Stolz kann daher unser Staatsminister Finger auf die Zeichen Berichtigung. In den Aussatz „LandwirlhschattUche Winke und RathschlLge" (couf Nr. 11, zweites B alt vom 13. Januar) hat sich ein sinnentstellender Drucksehler etngeichltchen. Es heißt in Absatz 2, Zelle 5 denn das Ausüben der Jagd durch die Bauern ist der allererste Punkt 2C. — Es muß aber heißen: ist der allerletzte Punkt. -- Weinberg, i. Liq. F. Hoffmann. [410 I BerUn-Südwkstdkuischer Glycerin-Zchlvkfklmilch-Zrift .AIS es Güterverkehr. 35 Pf„ aus der Königl. Bayer. Hof- »Ä »Ä»». «Tbreit, MFarben zumEn,«. Spiegel! Spiegel! in großer Auswahl empfiehlt billigst J. Hirz 23__Seltersweg 22. 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Januar wird Bassermann und Gk> :r einmal in Giehen con> dieser Nachricht in iw ne tfuftiininung ju finden, tein bat aber bie Michl, ifie unb ebelfle Gattung sützen, unb \tbtx wW 1 -Mu. 'M MustumS- Toitb auynWM) mit zi nicht bloß in den letzt» i bin bedeutendsten ©tobt« andern ist selbst in Berlii mig dem berühmten Joachim inet worden. Frau Basset« oDoiiiöflen den ClavierM tt op. 44 übernehmen 'M »°°°°. iD« Mchm« » uns btt (Soncertabcnb °» * * lälde-AuSstellung m Lhuni rt wird und daher Mittm schlossen blei^ ÄL MiachthMS. Freibank. [608 Heute Stiersieifch, nicht laoenrein, per Psd. 51 Pfg. : MliskmMmW schwarz u. farbig, 70 Pf., Jr E ar farbigen Atlas 3 I Dort erwartete bereits die muthigen Kämpen ein ebenso 2 rugales als kräftiges Mahl, bestehend in einer famosen L ^rbswurst>uppe und gutem Sckwarzbrod. Aus dem intensiven § Vertiefen in die wiederholt nachgefüllten Teller konnte man ätlich echten deutschen Hunger, aber wahrlich keine Ueber- • miibung oder Ueberanstrengung erkennen. Der finkende Tag führte die Schaar in freudig gehobener Stimmung, ein schönes I Stückchen Gotteswelt im Winterschlaf überrascht zu haben, äuirch Gießen zurück. Als gewissenhafter Chronist darf ich nicht schließen, ohne zu berichten, daß eine Anzahl Unver- i toüstlicher noch Abends nach 10 Uhr im Kaiserhof den Zurück- gebliebenen ihre Erlebnisse m'ttheilten. ** EiSverein. Bei anhaltender günstiger Witterung wird nächsten Donnerstag Nachmittag von 2 Uhr ab die ganze hiesige Regimentscapelle auf der Eisbahn concettiren. ** Unter „Stenographisches" wird uns geschrieben: Die ^Stenographie hat sich in dem letzten Jahrzehnt eine dm chgreifende Verbreitung, eine Geltung verschafft, die die Wichtigkeit derselben, deutlich erkennen lassen. Was die Telegraphie dem Weltverkehre, die Telephonie dem localen Ver- kchre, dos ist die Stenographie dem privaten und geschäftlichen Leben und unter die allgemeinsten Anforderungen an jeden Gebildeten ist die Kenntniß der Stenographie in erster Linie getreten. Der Nutzen der Stenographie besteht darin: 1) daß man das gesprochene Wort im Fluge erfaßt und so nicdersckreibt, daß man es zu jeder Zeit sicher wieder lesen kann/ 2) daß sie als allgemeine Gebrauchsschrift- verwandt werden Fann. Diesen beiden Anforderungen entsprechen nun bie meisten Systeme nicht sie sind entweder lediglich zu dem Zwecke zugeschnitten, Reden wörtlich aufnehmen zu können, oder müssen auf Kosten der Einfachheit und genauen Bezeichnung auf die praktische Brauchbarkeit verzichten. Das 'System der vereinfachten Stenographie bezeichnet in seiner untci ft en Stufe, der Schulschrift, ebenso genau wie unsere gewöhnliche Schrift, eignet sich aber auch zum wörtlichen Aissnehmcn von Reden in besonders hohem Maße, was durch stmc rattonelle Zeichenauswahl in der Weise, daß den am hüt,fitsten vorkommenden Lauten die sckreibflüchtigften und ^rrbindungSsähigsten Zeichen zugetheilt sind, erreicht wird. iS wird hierdurch die in anderen Systemen vorwiegend große Anzahl Sigel (Kürzungen) überflüssig und dif Schrift lliärter lern- und lesbar. Für den Kaufmann, Beamten usw., welcher die Stenographie neben feinem Berufe erlernen muß, ist dies von sehr hohem Werthe, da er bei geringem Zeit- anfiDanb das System praktisch beherrschen und für sich Milch machen kann. Das System der V. St. kann somit als eine zeitgemäße Vollendung der Schrift bezeichnet werden ii!ib können wir die Erlernung desselben angelegentlichst ivip fehlen. Gelegenheit hierzu bietet sich laut heutigem Inserat in hiesiger Stadt durch den Verein, welcher sich ?raaeÄi,SrahatCt"‘rre6t bcr mil 8™««™ Erfolg eingeführt seit 1863, Näh-r- Sluefenft übet dessen Inhalt S°-°dEüig ertbeuen die (Süterabfertigungen. ■ und blendend reinen Teints, von Aerrten Gießen, den 12. Januar 1895. Gr. Dwection der Oberhessischen Eisenl >t Dt 1 de. * ! Wr eh, 11 thhU* Ä« *f« tu4 hie ile» tu '“'ieto i. 11'1’ ’M- «itin, ,lsS«bDt. in 'dl In aQen S?' «■ -recht, cv. bem iree Inen« «f ■Utf, ä.VlM '•» ft' Ä? Ws * 5« n" “« leine "? Httfte Bor (ei«, ’««« «njefmu * Itlh, einmal den ™ bin ,9 lriffliitir SBeijt »‘tfärperte, d-j „ (, . ä“lS b"<4 liin tem. BSntung etjielte, W ftlt "brijin Solen tnurtieo Wt erledigt. - Nach MrS. Wenn ein Schav- Dr- Pohl nach Gießen :6 Haus erwarten dürfen, sollen wir nicht sagen, 'ige Theaterbesuch unserer Ü- TS toäxt bthübtnb, fttft Anbeuten an Gntzen ReinerS ist eS nach Mt stlpiei beS hochdebeutendei !.) zu ermöglichen. Möge was es beim ersten bei- keine Fehlbitte gethan zu . Arbeit-n auf 11 einzelne Gebäude und io. d. M., Nachmittags kann jede dieser Arbettsgattungen für alle' IV2 Uhr, i Gebäude zusammen oder nach Loosen ge-i »iben Neustadt 55 im Bieker 1 trc^?t °^ebe'r werden, flim I Die dingebotunterlagcn werden von . wn ^aale nachverzerchnete Gegen-' Donnerstag, den 10. Januar 1895 » Xnae gegen Baarzahlung versteigert: ab, auf dem tiaubüreau der Ji-r.n Klinik rrlnuckt orten gelegt und tonnet «opQa nut Kiffen, Kommode, Zeichnungen ausgenommen, von -k-ftche, Stühle, eine Näh- eberba bezogen we,den. maschine, eine Svandnkv ! Die Angebote sind bis fvätesiens stzrei« . ^anouyr, J)rn L F.vruar 1895, Bormit tagS 10 Uhr bet oorßc !k ^^[nefe 8* m L iW*®T «5 I :u nx ivenn P . Ä;.»- Aprjkostn-Marllikllidk per Pfund 40 Psg. wieder eing^roffen bei Ph. Herrmann 606___________SecterSu»,- SS. Syndetikon! m QD De» 41» Abhanden gekommen ein braungetigerter Iagdhoud mit I. Dittert Wetzlar- Der Ausschuß tzet« Lenenl empfiehlt 136 X. 30 an die Erped d. Bl 456 J. M. Schulhof 449 empfiehlt täglich frisch Karl Germann frische Krcppcln P. 8. 621 562 empfiehlt Fritz Schreiner, Lindenplatz. 546 emttgatt. 603 Frankfurter Börse vom 14. Januar 1895 4Vs°/o Oesterr. Silberrente 104.70 1887 empfiehl« fich in und außer dem Hanse. 4% HamburgerHyp B!.unk.b.I900 412 Kirchenplatz 2 »ieihen- Seltersw-'g 53. 4,/i°/o Frankf. Landw. Creb. Bk. 338^9 15i.5Ö | Oesterr. Crebit-Actien Darmst. Bk.-Actten 269] Logis, 2. Stock, 5 Zimmer mit r mit m ■ Hausirer ı‘"“JnU"‘ 11 *P,U für Aut gehenden Artikel gesucht. Nähere» Exped d. Bl. 414 G. Hauboch. Westanlage 27. Rebecttew: Ä. Vcheyd«. — Druck unb Verlag brr B rühl'schen Druckerei (Fr. 66r. Pietsch) h® Pietz en. MAGGI5 CD C 09 97.70 103 8> 104 30 104.20 83.31 102 30 25.90 7140 32.90 101-60 105.10 104.30 100 60 105 50 103 50 4J/0 Ung. 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