könne,, ttllfjj Besserung. ,c. m des w er sich fit weniger Ws nicht M wählen Mn. WipfleStt * dem foult W»dn-1 ' A ’W vf«riv. rtttstratze 78,1. >d)tn sucht Stellt ober Hausarbeit. plaueigasse 5. U für gleich und f etrllm dur-b arr, Asterweg 1. in Gießen. 6. November, * Uhr, W Hit Till Leib. ml, Kthll. I. SoVbr. 1896: edbnct zzz: att-GaftsPiel «dtth. T)W tjweW/ Miud WG Mter in Berlin. iLeomreii n von P. Linda:, n heute ab bei Hem udolphSM: 0, Abcndkaße 3 X 0, Abendkaffe 2 X, rtrt, * 1.60, ludirenden 1 *, . - Anfang 8 W. p/rühr. 8g sncertverein. Goncert ireinsjahr) 17, Xov. 1895, desGesellschafts- Grotihenogl. Carl Krau*»e' irkende: --fat ßode«Ä FrÄnJeÄ^ :iOfOtt^er' •5.1*** . mit lljL ^.Vienxtemp« rbegV i 8cbaw»°° ie mit j g, Bach toll»- - ^ienia^ lavier • ierbegl- on g Riedel . ' R, Goeto #**«5*4 er.'ö " Nr. 269 Der #k|e*er Anzeiger erscheint täglich, ■rit Ausnahme bei Montag». Die Gießener MamttieuStätter werdm dem Anzeiger »vchentlich dreimal brigelegt. ZweitesBiatl. Freitag den 15. November ' ' --————■———— — ■ - 1891 Gießener Anzeiger Kmerat-Unzeiger. vierteljähriger >. Avonncmentsprels t 2 Mark 20 Pfg. mit Lringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: K-SurstraßeMr.r. Fernsprecher 51. Anrts- und Anzeigeblntt für den Ureis Gietzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» sür bei folgmben Tag erscheinenden Nummer bi« Borm. 10 Uhr. Hratisöeikage: Gießener Kamikienbtälter. .! ..... ■ ' '■'■3 Alle Annoncen-Bureaux de« In- und AuSlande« nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 2lmtlid?er TKeil. Nr. 39 deS ReichS-GesetzblattS, auSgegeben den 9. d. M., enthält: (Nr. 2272.) Bekanntmachung, betreffend bte bem internationalen Ueberemkommen über den Eisenbahnfrachtverkehr beigefügte Liste. Bom 30. October 1895. (Nr. 2273.) Bekanntmachung, betreffend die JnvaliditätS- und Altersversicherung von Hausgewerbetreibenden der Textilindustrie. Bom 9. November 1895. Gießen, den 13. November 1895. GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen. ___________________v. Sagern.___________________ Bom deutschen Arbeitsmarkt. Die seit einiger Zeit in den wirthschaftlichen Verhält- niffen Deutschlands nach jahrelangem schweren Drucke zu bemerkende Besserung, eine Folge der auf dem Weltmärkte wieder eingetrerenen günstigeren Conjuncturen, hat erfreulicher Weise angehalten und in den jüngsten Monaten sogar eine weitere Steigerung erfahren. Die Berichte vom deutschen Arbeitsmarkte bekunden fortgesetzt, daß sich unser Erwerbsleben im Großen und Ganzen wieder stetig, wenngleich langsam, in aufstetgender Linie bewegt, selbst die politischen Alarmnachrichten, welche die letzte Zeit aus dem türkischen Orient gebracht hat, vermochten diesen WiederbelebungSproceß nicht zu beeinträchtigen. Vor Allem tritt derselbe in einem unserer umfaffendsten und wichtigsten industriellen Zweige, in der Textilindustrie, hervor, welche in einzelnen Theilen, wie z. B. in der Weberei und den hiermit zusammenhängenden Specialbranchen, mit Aufträgen geradezu überhäuft ist, sodaß die Fabrikanten vielfach zu erheblicher Vermehrung ihrer Arbeitskräfte und infolge deffen auch zu Lohnerhöhungen genöthigt worden find. Auch in der Wirkwaarenindustrie herrscht zur Zeit ein außerordentlich lebhafter Geschäftsgang, der hauptsächlich den massenhaft auS Nordamerika etngegangenen und noch immer einlaufenden Aufträgen zu danken ist. Dieselben sichern den Arbeitern dieser ebenfalls ausgedehnten Branche mindestens den Winter hindurch hinlänglich Beschäftigung und Verdienst. Die günstige Lage der Textilindustrie wirkt insofern befruchtend auf die Maschinenindustrte zurück, als derselben auS der nothwendig gewordenen Vergrößerung vieler Textil- anlagen und auS der Neuanlegung solcher eine nicht zu unterschätzende Beschäftigung erwächst. Daneben gehen auch bei den Werkzeugmaschtliensabriken fortgesetzt bedeutende Aufträge ein, z. B. auS Nordamerika und aus Rußland, ebenso nimmt der Locomotivenbau einen neuen Aufschwung. Die Eisenindustrie Deutschlands spürt nach langem Darniederltegen den begonnenen Wandel zum Befferen gleichfalls, besonders besitzen die Werke sür Herstellung von Puddeleisen und von Stabeisen umfangreiche Aufträge, desgleichen die Eisenwalzwerke- allgemein ist freilich die wirthschaftliche Befferung in der Eisenindustrie noch lange nicht. Begreiflicherweise florirt unter diesen Verhältniffen auch die Montanindustrie, wobei allerdings die anhebende winterliche Jahreszeit mit ibrem bedeutend gegen den Sommer vermehrten Bedarf an Kohlen mit einwirkt. Ungünstig auf die glatte Abwickelung der Geschäfte der Berg- und Hütten- Industrie wirkt indessen der in manchen Verkehrsbezirken hie und da ganz empfindlich hervortretende Mangel an Eisenbahnwagen ein. Weiter erfreuen sich noch die Möbelindustrie, die Wagenbauerei, die Glasfabrikation usw. einer regen Ge- schästSperiode, die eine längere Dauer verspricht. Für das wichtige Baugewerbe beginnt jetzt naturgemäß die stille Jahreszeit, obschon bei der augenblicklich herrschenden milden Witterung noch flott an den angcsangenen Bauten gearbeitet wird- für nächsten Sommer sind die Bauausfichten ziemlich günstige. Schließlich darf nicht unerwähnt bleiben, daß im deutschen Schiffsbau ebenfalls rege Thätigkeit herrscht, fast sämmtltche Werften sind reichlich beschäftigt. Dagegen will sich gerade bet demjenigen Hauptgewerbe, welches mit daS Fundament unseres productiven Lebens bildet, bei der Land- wirthschaft, die wirthschaftliche Befferung der anderen er» werblichen Gebiete noch nicht in dem wünschenswerthen Maße Widerspiegeln, noch immer sind die Verhältnisse in unserer heimischen Landwirthschast vielfach gedrückte und schwierige. Hoffentlich kommt aber nun auch für diesen so überaus bedeutsamen ErwerbSzweig baldigst eine durchgreifende Wendung zum Befferen, deren die um ihre Existenz ringende Landwirthschast wahrlich auch dringend bedarf. Deutsche» Reich. Darmstadt, 13. November. Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin empfingen heute Ihre Excellenz die Frau Generallieutenant v. Goßler und geruhten, das Protektorat deS Milttär-FrauenvereinS anzunehmen. — Seine Königliche Hoheit Prinz Heinrich vonPreußen sind gestern Abend von Herrnsheim hierher zurückgekehrt und begeben Sich heute Abend zur Theilnahme an den Kaiserlichen Hofjagden nach Letzlingen. — Ihre Kaiserliche und Königliche Hoheit die Herzogin von Sachsen«Coburg und Gotha werden dem Vernehmen nach mir der Prinzessin - Tochter Alexandra gegen Ende der Woche zu Besuch des Groß- herzoglichen Hofes hier eintreffen. Berlin, 13. November. Der Kaiser empfing am Dienstag Mittag den neuernannten Gesandten Chiles für den Berliner Hof, Francisco a Pinto, wobei der Staatssekretär deS Auswärtigen v. Marschall zugegen war. Später nahm der Monarch an einer Parforcejagd im Grünewald Theil. Im Lause des nächsten Tages beehrte der Kaiser die mit der zweiten Lesung deS bürgerlichen Gesetzbuches betraute Commission, welche gegenwärtig das Einführungsgesetz berath, mit seinem Besuche und wohnte der gesammten Sitzung bei. — Noch läßt sich nicht bestimmt beurtheilen, ob die Bcschlüffe der in Berlin versammelt gewesenen Sachverst ändigen-Commission für die Revision unserer Arbeiterversicherungs-Gesetzgebung bereits in der bevorstehenden ReichStagssesfion zur praktischen Verwerthung gelangen werden. Es find eben doch in den Verhandlungen der Commission mancherlei verschiedene Anschauungen über die ihr zur Erörterung unterbreiteten socialpolitischen Fragen hervorgetreten und hinterlassen überhaupt die Berichte über diese stattgehabten Berathungen den Eindruck, als ob daS Projekt einer reformatorischen Umgestaltung der socialpolt- tischen Gesetze doch noch nicht ganz reif sür die parlamentarische Behandlung sei. Im Uebrigen wird ein bedauerlicher Nachklang zu der stattgefundenen socialpolitischen Conferenz gemeldet. Es heißt, deren Ergebnisse hätten die schon bevorstehenden persönlichen wie sachlichen Differenzen zwischen dem Staatssekretär im Reichsamte deS Innern Dr. v. Boetticher und dem Präsidenten deS ReichSversicherungSamteS Dr. Bödiker noch weiter verschärft. Der Kaiser soll über diese Meinungsverschiedenheiten bereits unterrichtet sein und die SitzungS- protocolle der Conferenz verlangt haben. — Der längst signalisiere Gesetzentwurf über die Errichtung von Handwerkerkammern ist dem BundeSrathe nebst einet ausführlichen Begründung jetzt zugegangen. Mit dieser wichtigen Vorlage, die in ihren hauptsächlichsten Punkten ja schon bekannt war, erfährt der Kreis der den Reichstag zu feiner neuen Seffion erwartenden Aufgaben abermals eine bedeutsame Erweiterung. Hoffentlich wird das Parlament zu einer Erledigung dieses zur Stärkung des Handwerkerstandes bestimmten Gesetzes gelangen. — Der GreifSwalderProfefsorderHygteine, Geheimrath Dr. Löffler, hat die kaiserliche Genehmigung zur Anlegung des ihm im vergangenen Sommer verliehenen Großkreuzes der französischen Ehrenlegion erhalten. Letztere hohe Auszeichnung ist dem genannten Gelehrten wegen der von ihm gemachten Entdeckung des specifischen Erregers der Diphtherie, des Löffler'schen Diphtherie'Baccillus, zu Theil geworden. Der Krieg von 1870|71, geschildert durch Ausschnitte «u8 Zettungs-Nummern jener Zeit. (Nachdruck verboten.) 15. November. Da's mit dem Brod in Paris knapp hergeht, probirt man'S mit den öffentlichen Spielen, um das Volk bet guter Feuilleton. Hochjkitsgeblächk, Sitten und Trachten im Odenmlbe nnd im Rieb. (5. Fortsetzung.) Inzwischen haben fich in den oberen Räumlichkeiten zahlreiche eingeladene Gäste versammelt, welche sich die guten Sachen, die schon auf den Tafeln stehen, trefflich schmecken loflen. — Drei Wochen nach der Verlobung fand die wein- käufliche Trauung statt. Die Brautleute begaben fich kurz vor Nacht in daS Pfarrhaus und wurden hier wetnkäuflich eingesegnet, d. h. der Geistliche gebrauchte die Trauungsformel, nur mit dem eingeschalteten Worte „weinkäufllch". Drei Wochen nach dieser weinkäuflichen Trauung fand die eigentliche Hochzeit statt. Die Einladungen hierzu, er- gingen durch einen Pathen, die Zuchtknechte und Zuchtmägde. Erstere begaben fich vor allem anderen in daS Pfarrhaus, um den Geistlichen einzuladen. Letzterer erhielt hierbei zu- gleich zwei Krüge Wein, einen Kalbsbraten, einen Korb mit einem großen Stück Ochsenfleisch, einen Aepfelkuchen, einen Radankuchen, einen Kringel oder Kranz und einen Laib Brod. Die Einladungsformel, welche nicht blos bei dem Geistlichen, sondern überall gesprochen wurde, bestand auS folgenden Knittelversen: Hier schickt uns her der Herr Hochzeiter, Die Jungfer Braut, Vater und Mutter von beiden Seiten, Die laffeo Euch bitten und laden auf ihren Ehrentag, Auf ihren ehrlichen fröhlichen Hochzeitstag. Daß Ihr den Kirchgang sollt helfen zieren und vollführen, Die Jungfer Braut zum Altäre führen, »ach verrichteter Trauung und Gebet do.lieb nehmen, Watz Küche und Keller thun bescheeren. Da wirds auch etwas geben zu essen, Sollt Eure Meffer und Gabeln drum nicht vergessen,*) Da wird eS auch geben ein Gläschen Wew, Wobei wir wollen fröhlich sein. Und eine gute Tasse Kaffee, Dir thut mir und meinen Kameraden nicht weh. Auch wird kommen ein Schweine- und Kalbsbraten, Die thun uns Allen gar nichts schaden. Habt Ihr nun meinen Spruch recht vernommen. So sollt Ihr (... . hier werden die Namen der Einzuladenden genannt) Morgen Mittag um ein Uhr kommen, Sollt in der Wohnung des Hochzeiters N. N. Und der Jungfer Braut erscheinen." Waren Personen mit einer Einladung bedacht, aber nicht gerade anwesend, so wurde zum Zeichen für fie ein Rosmarinzweig mit Kreide an die Stubenthüre gemalt. Der RoSmarin spielte auch in der Rheinebene, wie im Odenwalde, eine Rolle bet den Feierlichkeiten. Während die Pathen und Zuchtknechte die männlichen erwachsenen Mitglieder einer Familie einladen, ist es Ausgabe der Zuchtmägde, die jungen Mädchen und Kinder zu der Feier zu entbieten. Sind alle E nladungen richtig auSgerichtet worden, so kehrt die EinladungScommisfion in das Hochzeitshaus zurück, allwo sie der HockzeitSvater empfängt und an welchen folgender Spruch gerichtet wird: „Alle haben wir geloben, Jedes sprach: wir kommen fehl, Schicket Euch auf hundert Braten •) tzhema's war es Sitte, daß die Gäste bei Hochzeiten und Metzelsupp nL wozu oft hundert und mehr Personen eingeladen wurden, Messer und Gabeln selbst mitbrachten, »eil die ©aftgeter so viel Tischgeräthe nicht besaßen. In jedem Hause befanden sich Etuis, worin 10 bis 12 Bestecke ausbewahrt wurden, die den Zweck hatten, bei E nladungen mitgenommen zu werden. Und auf fünfzig Ohm voll Wein, Ich hab nun meine Sach gethan, Fangt Ihr j.ht nur Hochzeit en." Ein gemeinschaftliches Abendessen im engeren Kreise, die Hochzeitsfamilien und die EinladungScommisfion umfassend, beschließt den Tag. Am Hochzeitstage wird um halb 1 Uhr vom Kirchthurme ein Zeichen mit einer Glocke gegeben, worauf die eingeladenen Gäste nach dem Hochzeitshause gehen. Der Pfarrer wird von den Zuchtknechten, welche reich mir bunten Bändern geschmückt sind, irs HochzeitshauS abgeholt. Hier find alle Tische bereits mit Bergen von Kuchen beloben; mau spricht ihm eifrig zu und trinkt warmen süßen Wein dazu. Sobald der Pfarrer im HochzeilShause eintrifft, beginnt daS Geläute mit allen Glocken vom Kirchthurme, geschaffen wird nicht. Der HochzettSzvg ordnet fich. Zu- erst kommt der Pfarrer, begleitet von den zwei Vätern des Brautpaares oder von ganz nahen Verwandten, wenn die Väter nicht mehr am Leben find. Auf den Pfarrer folgt der Bräutigam, begleitet von den Zuchtmägden; daran schließen fich die übrigen männlichen Gäste nach Verwandtschaft und Alter. Der rheinische Humor zeigt fich, sobald der Pfarrer außer Sicht ist. Einer von den Aufwärtern sucht alsdann jedem männlichen Gaste mit einem neuen Handbesen den Rücken abzukehren, waS fich aber keiner gefallen lassen soll. ES ist uns nicht gelungen, herauSzubringen, waS mit dieser Operation bezweckt werden soll oder waS für eine symbolische Bedeutung fie haben könnte. (Fortsetzung folgt). Laune za erhalten. Die Theater find geöffnet, die Eintrittspreise außerordentlich ermäßigt worden- eS dürfen aber nur Schauspiele und Heldenstücke gegeben werden. Die Schau» spielerinnen treten in dunkeln Kleidern auf, die bis an den Hals reichen und statt des Gases brennen Kerzen. Zum Schluffe wird die Marseillaise gesungen. Paris steht am Borabend des Bombardements. Man stelle sich nur einmal ein Bombardement von acht Tagen vor, wodurch ganze Straßen und Stadttheile zertrümmert und in Asche gelegt werden und die Leute gezwungen sind, Tag und Nacht auf den Beinen zu bleiben — ist es da zweifelhaft, daß die ganze Bevölkerung, erdrückt von diesem Jammer und nieder» geschmettert von der gänzlichen Hilfs- und RettungSlosigkeit, einstimmig nach Erlösung schreien und ihren ganzen Groll gegen Diejenigen wenden wird, welche ihnen einen baldigen und leichten Steg über den Gegner versprochen und nun all diese- Elend über die Stadt verhängt haben? Der Pariser wird rasch dazu kommen, auch wieder rechnen zu können; denn wenn die schönsten und besten Stadtviertel dahin sind, wenn Läden, Magazine, Werkstätten und Werkzeuge zertrümmert ouf dem Boden liegen, wo und wann kann denn da die Möglichkeit ersichtbar sein, die Arbeit wieder aufzunehmeu, die Familie zu erhalten und sich von dem Verluste wieder zu erholen? Selbst wenn die Leute also in der nächsten Zett auch gerade nicht verhungerten und deshalb nicht auf die Uebergabe drängten, müßte in dieser Weise bald genug die Kraft gebrochen sein und als einziger Rettungsanker die Uebergabe erscheinen. Man träumte bisher allerdings tn P^rtS, die deutschen Geschütze reichten nicht bis tn's Innere der Stadt, aber auS diesem Wahn werden Sie bald gründlich herauSgeriffen sein, und die Ernüchterung wird rasch ein- treten. Man glaube auch nicht, daß die FortS die deutschen Batterien zum Schweigen bringen werden, mehrere der Forts ftnb schwach, und wenn man z. B. im Besitze deS FortS Jssy ist, so kann man sogar die gegen das Boulogner Wäldchen gerichtete Stadtumwallung von hinten bestreichen. (Allg. Ztg.) CocoUs und provinzielle-. Nidda, 11. November. Heute sind eS 50 Jahre, daß Herr Engelhard Ferro, Barbier und Heilgehülse, sich hier niederlteß. Er hatte damals 90 Kunden, von denen jedoch nur noch fünf am Leben ftnb. Vilbel, 12. November. Daß ber berühmte Selzer» brunnen bei Groß-Karben schon zu Zetten ber Römer- Herrschaft bekannt war, würbe von fachmännischer Seite schon verschiedentlich bestritten. In verfloffener Woche wurden in der Nähe des Brunnens behufs einer nothwendigen Reno» virung Erdarbeiten vorgenommen. Die Arbeiter stießen dabet auf Ueberreste einer Mauer, die nach Aussage des an Ort und Stelle berufenen ReichSlimeScommissar Herrn Dr. Wolf römischen Ursprungs sind. Man ordnete deshalb im Laufe dieser Woche noch weitere Nachgrabungen an. Schotten, 11. November. Am nächsten Sonntag, 17. November, findet hier unter entsprechenden Feierlichkeiten die Einweihung des neuen Schulhauses statt. § Vom Vogelsberg, 12. November. Wie die Fleisch» preise Überhaupt, so stehen auch die Preise für daS Wild- pret aus einer recht tiefen Stufe. Obwohl die Höhe der letzteren durch den Stand der ersteren hauptsächlich bedingt wird, erscheint es mit Rücksicht aus die Ergebnisse der Jagd doch auffallend. So bezahlt man für einen feisten Hafen, der hier im Gebirge an Gewicht dem der Ebene überlegen ist und durchschnittlich ein Gewicht von 7 bis 8 Pfund besitzt, nur Mk. 2.50. Rechnet man den Balg ab, wofür 25 Pfennig bezahlt werden, so bleibt ein Fleischprets von 28 bis 32 Pfennig für das Pfund Hafenfleisch. Gewiß eine erstaunlich billige Bezahlung für etn solch ebenso schmackhaftes, wie gesundes Fleisch. Das Rehfleisch ist nicht viel theurer. Man zahlt Seitens ber Händler dem Jäger 40 Pfennig für das Pfund Rehfleifch. Da die Rehe in diesem Herbst durch daS reichlich wachsende Futter ganz be» sonders gut genährt find, so ist auch dieS vorzügliche Fleisch äußerst billig. Jntereffant wäre eS, zu erfahren, welchen Preis man in den Städten für Hafen und Rehfleifch zahlen muß. Osthofen, 11. November. Ein bedauerlicher UnglückS» fall ereignete sich heute Nachmittag tn der hiesigen Kahn'schen Papierfabrik. Die 15 jährige Eoletta Hornemann brachte ihrem Vater, dem Fabrikarbeiter (Holländer-Müller) Heinrich Hornemann, fein Vesperbrot. Dabei kam sie tn unmittel» bare Nähe ber Holländer-Mühle, ein Riemen derselben erfaßte daS Mädchen, schleuderte dasselbe in die Höhe wider einen Balken, von wo aus eS mit zerschmettertem Schädel tobt jur Erbe nieberfiel. Der Fall erregt allgemeine Theilnahme. △ Mainz, 13. November. Die HauSetnsturz» Katastrophe vom verflossenen SamStag kam in ber heutigen Sitzung ber Stabtverorbnctenverfammlung sehr eingehend zur Sprache. Der soctaltstische Stadtverordnete Jöst rügte ^arf bie Art, wie die RäumungSarbeitert betätigt worden flnb, denen jede Direction gefehlt, indem sowohl der städtische Branddirector, rote auch der städtische Bauinspeclor alle 83er» antroortung abgelehnt. Nach ber Ucderzeugung dcS genannten Stadtverordneten hätte ber verschüttete Dachbecker gerettet werben können, roenn die Räumungsarbeiten richtig unb recht» zeiUg vorgenommen worben waren. Um eine Wiederholung etnefi solchen traurigen Falles zu vermeiden, beantragt Herr Jöst, einen Beamten zu ernennen, der die Verantwortung zu tragen, unb schlägt er als solchen den stäbtischen Brand» director vor. Stadtverordneter N. Racke griff die Art des eingeftürjten Neubaues an, indem er eine strengere Eontrolle und die Vorlage der Berechnungen verlange. Hoffentlich werbe die zu erwartende neue Bauordnung Wandel schaffen. A Mainz, 13. November. Mit Rücksicht aus die Volks» zählung finden hier die ErgänzungSwahlen zu der Stadtverordnetenversammlung erst den 5. Decemder statt. — Der HauSetnsturz am verflossenen SamStag hat zur Folge gehabt, baß die hiesige Baupolizei auf verschiedene Neubauten ein schärferes Auge richtete. Diese strenge Aufmerksamkeit hat dazu geführt, daß die Baupolizei die Ntederlegung eines zweiten bedenklichen Neubaues angeordnet hat, der von dem gleichen Bauunternehmer, der das eingestürzte HauS erbaut, errichtet worben. — Die 500jährige Gutenbergs» feier soll nach einem gestern gefaßten Beschluß beS hiesigen Journalisten» unb SchriftstelleroereinS in zwei Jahren — 1897 — gefeiert werben. Der genannte Verein will bie Feier in die Wege leiten. — DaS hiesige Stadtverordneten» collegium machte gestern in Begleitung des Gouverneurs der Festung Mainz, mehreren Technikern unb Vertretern der Presse in corpore unter strömendem Regen per Wagen einen Ausflug nach dem etwa 4 Stunden entfernten Rüffels» heim, um die zur Wafferverforgung ber Stadt Mainz im dortigen Stabtwalde gegenwärtig stattfindenden Pumpverfuche in Augenschein zu nehmen. Nach Ansicht der Fachleute ist das in dortiger Gegend gefundene Waffer, sowohl bezüglich seiner Qualität als auch seiner Quantität trefflich zur Waffer» Versorgung von Mainz geeignet. • Esten, 12. November. In Mellinhoven bei Mühlheim stürzte eine Mauer bei einem Bau ein, wobei ein Arbeiter getöbtet, zwei schwer verletzt wurden. * Dortmund, 10. November. Sin Sittenbild fin de siöele entrollt folgende Notiz der „Dortmunder Ztg.": Der erst 10 Jahre alte Knabe Leo Benke von hier wurde am Donnerstag in die Erziehungsanstalt HauS Hall abgeführt. ES klingt fast wie ein Märchen und doch ist eS Thatsache, daß der Junge fast hundert Taschendiebstähle auSgeführt hat. Zu seinen Helfershelfern gehörten etwa ein halbes Dutzend gleichalterige Knaben. Die Tafchendiebstähle werden meist auf den Jahrmärkten auSgeführt, über die der geriebene Knabe einen besonderen Kalender führte. e Ein entsetzliches Bild des Großstadt-Elends giebt eine amtliche Zusammenstellung über die Nebenbeschäftigung schulpfl ich tiger Kinder in Lharlottenburg. Es waren von den 10,993 Kindern (5552 Knaben und 5441 Mäd» eben) der 14 Charlottenburger Gemeindefchulen nicht weniger als 979 erwerbsmäßig beschäftigt (675 Knaben unb 304 Mädchen). Don diesen standen 8 erst im Alter von 6—7 Jahren, 49 im Alter von 7—8 Jahren, 77 im Alter von 8—9 Jahren, 112 im Alter von 9 — 10 Jahren, 136 im Alter von 10 biß 11 Jahren, 176 im Alter von 11—12 Jahren, 256 im Alter von 12—13 Jahren unb 165 im Alter von 13 bis 14 Jahren, mit 246 ober 25,1 pLt. erst im Alter von noch nicht 10 Jahren. Der Art des Erwerbes nach waren be- schäftigt: beS Morgens unb Nachmittags 169 Kinber, nur deS Morgens ober Nachmittags unb Abends je 394, zu» fammen also 788, an einzelnen Tagen Nachmittags 15, unb nur an Sonntagen 7 Kinber. Unb zwar begannen mit ihrer Arbeit bereits um 3y2 Uhr Früh 14 Kinber, barunter ein Knabe, der außerdem schon in der Zeit von 12 bis 1 Uhr Nachts Frühstück ausgetragen hatte, während ein anderer um V/i Uhr Nachts mit den Eltern zur Markthalle fahren mußte. 239 Kinder begannen dann ihre Arbeit Morgens schon zwischen 4 unb 5 Uhr, 292 zwischen 5 und 6 Uhr, und nur 68 zwischen 6 und 7 Uhr. Und Nachmittags mußten auf Erwerb gehen von 12—2 Uhr 133 Kinder, 2—4 Uhr 224, 4—6 Uhr 89 unb von 6 Uhr ab 117 Kinber. Die tägliche Dauer ber erwerbSmäßlgen Beschäftigung aber betrug bei 21 Kinbern 9—10 Stunden unb mehr- bei 20 Kinbern 8 bis 9 Stunden, bei den anderen kürzere Zeit. — In Berlin, wo derartige Erhebungen nicht veranstaltet werden, sind die Verhältnisse unzweifelhaft noch viel schlechter. * Die Ceutralbahnhöfe, welche in den letzten Jahrzehnten an den Hauptoerkehrsplätzen geschaffen worden sind, haben folgende Aufwendungen gefordert: Frankfurt a. M. 24,850,000 Mark, Köln 24,500,000 Mark, Hannover 19,700,000 Mk, Düffeldorf 16,300,000 Mk., Halle a. d. S. 10.000,000 Mk., Bremen 9,500,000 Mk. und Erfurt 6,200,000 Mk. Der neue Centralbahnhof für Hamburg übertrifft nach dem Plane alle vorstehenden beträchtlich: die Kosten deffelben werden auf 34,000,000 Mk. beziffert. * Aos Baden, 10. November. In Sauldorf bei Mcßkirch hat sich ein fünfzehnjähriger Knabe auS „Lebensüberdruß" an einem Baum aufgehängt. • Esten, Trinken, Rauchen — 10 Pfg! Mehr kann man wahrhaftig nicht verlangen. Ein Schankrotrth in der Ackerstraße in Berlin liefert diese Genüsse und liefert für einen Nickel eine Taffe Kaffee, eine „Schrippe" unb eine „hochfeine^ Cigarre! So weit hats bie Eoncurrenz bereit» gebracht. Unb trotzdem besteht der Mann. * Moderne Dienstboten Commis (im Schnlttwaaren- laben zum Dienstmädchen): „Fräulein, nehmen Sie diesen Stoff. So einen hat Ihre Gnädige auch." — Dienstmädchen: „Haben Sie nichts Bessere»?" titeratar «nd Attnst. — liebet die klecttischen Eisenbahnen, ihre Entwickelung von dem ersten Versuch an, den Werner von Siemens 1881 In Berlin machte, b»S zu den neuesten Systemen, handelt ein mit großer Sachkenntniß geschriebener Aussatz von Franz Bendet im eben erschienenen vierten Heil der illustrirten Halbmonatsschrift Wtl» lom Meer" (Union Deutsche VcriagSgesrllschaft in Stuttgart. Preis des Hefte» 75 Pf ). Fri ch unb anregenb schildert L'eon Treptow seine Besteigung deS Win*elthurmS in den Dolomiten, deren wildzerklüftete Gipfel unS in eine Reihe höchst gelungener Aquarelldiucke vor Augen treten. Die vollendete ReproduciionS- technik tritt auch in den Bildern aus der Studienmapve HanS FechnerS, dem tn der .Kunst der Gegenwart" ein geistvoller Effay gewidmet ist, glänzend zu Tage, unb nicht minder tn den übrigen Kunstblättern dieses HefteS, von denen hier nur die beiden dopprl- fetttgen .Rendezvous bei der Parforcejagd" von Th. Rocholl unb _®ie unsere Großmütter reisten von A. Pere, erwähnt seien. Sehr originell und vielversprechend läßt sich die biographische Artikelserie »Bühnengrößen a. D." an, die mit einer reizenden P.änderet von Ludwig Hevesi über Pauline Lucca beginnt. Reben den sich immer spannender entwickelnden Romanen „Moderne Jugend" von Bianca Boöertaz und die .Die PoggenpuhlS" von Theodor Fontane finden roif Rudol' PreSdcr mit einer stimmungsvollen Rovelei.r. »Alexei" vertreten, und schließlich vervollständigt der bilderreiche „Sammlet- den Eindruck gediegener Vornehmheii, dem diese Zeitschrift ihre stets wachsende Verbreitung verdankt. — Die am 2 November 1895 im Verlag von I. I. Weber in Leipzig erschienene Nr. 3731 der »Allustrirlr« Aettong" enthS t folgende Abbildungen: DaS am 21. October enthüllte Kaiserin- Augusta-Denkmal in Berlin. Modellirt und in carrarischem Marmor auSgeführt von Prof. Ftitz Schaper. — Die am 21. October ein« geweihte Kan r-Friedtich Gedächlnißkirche in Berlin. Original« Widmung vm A. Dressel. — Die Feier der Schlußsteinlegung am ReichsgerichtSgedäude zu Leipzig am 26 Ociober. Zwei Abbildungen: Einzug de» T «rischen Kaiser» und des König» von wachsen durch die Triumphpiorte auf dem AugustuSplatz. Originalzeichnung von O. Gerlach. Die Feier in der Großen Halle. Originalzeichnung von E. Limmer (doppelseitig). — Kaiser Friedrich al» Student. — Herzog Elimar von Oldenburg, j am 17. Ociober. — Der Eisen bahnunfall auf dem Bahnhoie Montparnasie in Pari» am 22. October. — Karl Theodor Wilhelm Weiersttah. Zu seinem achtzigsten Geburtstage, u. A. — Einzelpreis dieser Plummer 1 Mark. — Bestellungen auf die „Jllustrirte Zeitung" (vierteljährlicher Abonne» mentSp'eiS 7 Mark) werden von allen Buchhandlungen, Postämtern unb ZeitungSerpeditionen, sowie von der Expedition der „Illustrirten Zeitung- in Leipzig entgegengenommen. — Äotblan» • Lagen. Nordisch»germanische Lieder unb. Märchen für daS deutsche Hau», bearbeitet von Emil Engelmann, Mit vielen Bildern nach Zeichnungen von G. E loß, E Häder lin Th. Hoffmann, R.E. Kepler u. a. Vollständig in 12Lieferungen ä 50 Pf. (Stuttgart, Paul Neff Verlar. — Die Denkmale und Trümmer einer fast ,-vritausendjährigen Vergangenheit wurden von dem Derfaffer durchsorscht und au» den kostbaren Funden dieser Forschungen die hervorragendsten Schätze der alten Sagendichtung an» Licht gezogen für alle Diejenigen, welche nicht selbst Muße otcr Gelegenbeit haben, sich in dem Dunkel dieser Trümmer well umzusehrn und da» Rechte zu finden. E» wurde hierbei zurückgegangen bi» auf die ehrwürdigen Sagenstoffe, welche lang vor dem Beginn unserer beglaubigten VolkSgeschicht- biS in das heidnische Germanen- thum zurückteichen und hieraus ein Helle» und klärende» Licht werfen. DieSagen von dem Lchiff Ellida (AegitS G«d), Sigrun und Hel^i, der Walküre Swawa u s. w. sind Perlen der Sagendichtung, die in die Lehrbücher der Jugend ausgenommen zu werden verdienen. Diese Nordlandsagen dielen so eine Auswahl de» Besten von jenen Stoffen, in welchen unser Volk herein ft sein ganze» Sein und Wesen zur dichterischen Darstellung brachte. Mözen fie Eingang finden im deutschen Hau»! E» sind unserer PL e- Thaten. Es ist Leben unseres Leben», Geist untere» Geist ». Es ist der deutsche Volksgeist, ber au» biefen Sagen quillt, der Heldengeist, der auch in unseren Zeiten die Feinde niederrang. Das Buch will ihn in unserem Volke lebendig erhalten. — Xcmeta, ®rnf!e und heitere Erinnerungen eine» Ordounanz-Offieter» im Jahre 1870 71. Jlluftrirt von Zimmer. JubelauSgade zur 25. Gedächtntßfeier de» Feldzug« 1870,71. E. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung Oscar Beck in Münch-n (22 Lieferungen i» 50 Pf.) Von dem obigen Werke sind unS die Lieferungen 9—12 zugegangen. Tanera schildert un» den Marsch durch die Perche, während dessen bei schmaler Kost und schlechten Quartieren fortgesetzte Zusammenstöße mit Frarctireur« und Mobilgarden den deutschen Truppen das Leben sauer machten, in einer Reihe von Einzelbilbern, die für den eigentbümlichen Ebarakter diese« Theil«- des Feldzugs geradezu klassische Typen schaffen, und der Stift bi* Malers folgt der Erzählung in allen ihren Einzelheiten und ernste» wie heiteren Momenten. Schlechte und üppige Quartiere, komische Marschscenen, abenteuerliche unb romantische Patiouillenritte in Nacht unb Nebel, Zusammenstöße mit Franktireurs, da« Sauve-qui- peut bet Moblot», verwegene Reiterstücke unb nächtliche IhbcxiäUc werden unS mit der ganzen packenden Frische de» ^>elbfterlebten er zählt und ebenso auch vom Maler illustrirt. Ein ergreifende» Doppel Vollbild führt unS eine Episode au» dem Rücktug ber Bayern bti Eoulmiers am 9. November mit wuchtiger Anschaulichkeit vor. Den Schluß macht ein großes Bild, melde» daS Eingreifen ber 17. Divi sion, voran der hanseatischen Brigade, bei Lotgny zum Gegenstand hat. Diese» Eingreifen brachte dem schwer bedrängten 1. bayerischen ArmeecorpS General von d r Tanns die et sehnte Hilfe und entschi-d den siegreichen AuSgang der blutigen Schlacht vom 2. Decemder. für Oettinger Ä Co., Frankfurt a. H. Master franco Ins Haus, grösste Auswahl. für versenden MMMWI I iC r'i'll—■ Verlag von J. F. Schreiber In Fi«Ungen bet Stuttgart. Buxkin einen ganzen Anzug zu Mk. 4.05 Cheviot einen ganzen Anzug zu Mk. 5.85 franco direct an Jedermann 9332 Schiff-nachrichten. — Der Postdamvfer „5dc»lanbe der „Red Star titnie* tir Antwerv en ist laut Telegramm em 12. November wohlbehalten In Newyork angekommen. Dr. G H v Schuberts' Matunjeschirhte der drei D p;pLn mit der Anatomie des Menschen llvlvllv 2500 Abbildungen auf 205 FarbdrackUfeln end 375Seit« Text IL Abteilung: Das Pflanzenreich y M Tafeln mit 650 farbigen Abbildungen. UL Abteilung: Da» ♦t Tafeln ult 6X3 farbigen Abbildungen, IV Abteilung. Itos, bin hm Körpers. > Tafeln mit 1« Abbildungen. I. Abteilung: Das Tierreich 91 Tafeln mit 860 farbigt Abbildungen. Unübertroffenes naturgeschichtlichPK Werk für Schule und Familie. Be...ödere ' - i/. ce di-»aturir<»rhlchte rind die aatarrelreaen farbigen illurirationen. Bilder and Texte riehen auf der Höhe der Zelt. Aatoren traten Hanert haben daran ns 1terarbeitet. VollgtAndl« In 96 Lieferungen ä 50 Pfennig. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen. . Jede Buchhandlung ist im Stande das Werk zur Ans.Jit vorzulrqen n 21ft®«»« &rin: 3Äfc von SaiuT ' ,7 WB ^‘Ubttlt. 2 SÜJT ?u atn 22. rv ,u leinnn oAhtflfti ni SRaiCÜV AHtch-r Sb°^' J»p. *n£ n ibtobor L B:’ ’Wöotten H?onn,.“r'‘ fr «te '■ d-» d^K S*Äu s*Ä Denkmilr uni ^beit mürben non S? |unbe" Mellt »en Sagmblchiun' t ftlbft fflufif oll" neweft umju^fn ^uckgegangm bis t L°m Beginn ''äl0'un MfyM S°seMchtuns, btt 1 werben onblaitr. iS Beilm von jenen Ueg ©ein unb Wej-n fie Eingang finbtn iot*pank^l» 80Pf. und 1 Nk. und Big vierter, selbständiger teil der „«llgemeinen Naturkunde" erschien soeben: Herren-Confection. Tuch und Buxkin & Markus Bauer Giessen Herren-, Knaben- und Kinder-Anzüge Pente Preise! Lokomobilen 00 in grosser Auswahl. W. & G. Schuchard 94IT diele NmKe. von 2—150 Pferdekräften. Lied 8191 nur diele fflnrh. 1 Einzige höchste Auszeichnung für Lokomobilen lür industrielle Zwecke Uvttr taSRi.259 Welt- Ausstellung Antwerpen 1894 „Grosser Preis" fonoP Ghenden In Giessen bei Hofl. Carl Schwaab, Hofconditor Conditorei von H. ilettler. »eiter führen. Unseren Geschäftsfreunden halten wir uns auch fernerhin bestens empfohlen. w Stieb' ta,s Lr O^tln di (Itttrum) 6tts| Nachrichtk morbtn Raiferb Rarh bringt eint ernte im tanaibetn 'i.8orj. 326 (i. B«v W ttx Ute Ouantnati bezeichnet ,®nt bis {Bien, Veiersbi begibt ßch Vas Geschi Gomwanbo zunächst Ronftai viikilcher Q •üt btt|tm haru^n \\ fetaatlt Men. tz keh-rbrn । Ronffi Senter. 5 bttrtffaib l um btt N Uotnhtnst, ^norbnuntr GtoU« mib Grosse Weimar-I^otterle !,* Haupt- und Schlnß-Zicbung am 7. bis 11. Dtccmbcr 1895 _ Hauptgewinne 50000, 20000, 10000 Mk u. s. w Z8W Zusammen 5000 Gewinne tm Werthe von 200000 Mk Loose ä Mk. 1.10 empfiehlt 10 Schachteln nur 10 Pfg. (tadellos). Käuflich bei: a.-Brauchen Sie Hndhichtt? L.: Natfirlieh jeden Tag. D.R.-P. d No.46021. Avenarius A.: Nun wo kaufen rr. a. — Ttuck nnv Verlag der Vrübl f»eu Uawerftkät-.Buch. und Eietndruderet PtetsL L €d>rnba) in Gießen. Erdgeschichte Prof. Dr. M. Neumayr. Zweite, von Prof. Dr. A. Ahkig neubearbeitete Auslage. Dit 873 Texlbildern, 4 Dnrlrn u. 34 Tafeln in Farbendruck, u.Holffchnitt. 28 Lieferungen zu je 1 Mark oder 2 Halblederbänd« zu je 16 Matt. BoNständlg liegen von der „Mgemeinen Naturkunde" vor Brehm, Tierleden. lO Haldleber bände zu ,e 1.5 Mk. — Haakke, Schöpfung der litrwrlt. ?n fviibkbfr 1 , '\'t «ante. Ter Menfch. 2 tmlblcbnbänbe zu r >5 i'?t Natzel. Polterkunde, 2 talblcberbänbe zu je 16 Mk. - Kerner, PNanzenleben. 2 1>alblcdcrbSude zu jr 16 Mk. Erste Lieferungen durch jede Buchhandlung zur Ansicht. Prospekte kostenfrei. Verlag des Bibliographischen Insiiluts in lerpsig und Wien. > 3