Äkllds M- SU s“' -B® ’• °b, Mittags ^ genommen wnL schänd rrhLltW c v°r«and. w' tilgen ou Bl cijwa,)« chn-Viaduet, K «s, Marktplatz 14, skirung und zwar: rrn Herrn Friseur »fstraße und Herr, U 1 WH. eben. mb der Ratkeradr Vorstand. rg schäft. ^9 M fZ VOH Rad- indes. hrt iflssij ut. itur itien angesielli* ‘borg?1W. ieselhcb;^ .Gesellt ittu Wen fcmilit deS W'ße°r- ein Keft K1' .3.60 = ®'®' k°st" ' AVonnementspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. 1 Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schutftraße Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Vorm. 10 Uhr. chratisbeitage: Hießener Aamilienbkätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehme« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtliche* Theil. Gießen, den 11. Februar 1895. Betr.: Die Einführung des neuen preußischen Hebammen- LehrbuchS für die Hebammen des Kreises. DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. DaS von Ihnen bestellte neue „Preußische Hebammen- Lehrbuch vom Jahre 1892" ist eingetroffen und wird Ihnen ,n den nächsten Tagen k. H. zugehen. Die Kosten find von der Kreiskaffe vorgelegt worden und beauftragen wir Sie, die Gemeinde Einnehmer anzuweifen, die nach dem nachstehenden Verzeichniß auf Ihre j Gemeinde entfallenden Betrag? gelegentlich der Ablieferung : des KreiSkaffebeitrags pro 1895/96 an den Rechner der KreiSkuffe abzuführen. Das Buch selbst ist in das Inventar der Gemeinde • einzutrogen, den Hebammen gegen Empfangsbescheinigung । einzuhündigen und dafür zu sorgen, daß bei einem Wechsel in der Person der Hebamme die Nachfolgerin in den Besitz tes BucheS gelangt. v. Ga gern. Anzahl Gemeinden plare 1 Albach 1 2 Allendorf a.d. Lahn 1 3 Allendorf a. b. Loa. 1 4 AllertSbausen 1 5 Alten Buseck 2 6 Annerod 1 7 Bellersheim 1 8 Beltershain 1 9 BerSrod 1 10 Bettenhausen 1 11 Beuern 2 12 Birklar 1 13 Bmkhardsselden 1 14 Climbach 1 15 Daubringen 1 16 Dorf G'll 1 17 Eberfladt mit Arnsburg 1 18 Ettingshausen 1 19 Garbentetch 1 20 Geilshausen 1 21 Göbelnrod 1 22 Großen-Buseck 2 23 '«roßen-Linden 2 24 Grünterg 2 25 Grüningen 1 26 Harbach 1 27 Hattenrod 1 28 Hausen 1 29 Heuchelheim 2 50 Holzheim 2 31 Hungen 2 32 Jnbetden 1 33 Kesselbach 1 34 Klein Lmden 2 35 Langd 1 36 Lang-Göns 2 37 Langsdorf 1 38 Lauter 1 Anzahl But°0 Ort.-- @tmtlnhtn JC * Ware 307 39 Leihgestern 2 3 07 40 L ch 2 3 07 41 L'ndenstruth 1 3 07 42 Lollar 1 6 14 43 Londorf 1 307 44 Lumda 1 3 07 45 Mainzlar 1 3 07 46 Münster 1 3 07 47 Muschenheim 2 3 07 48 Rieder-Bessingen 1 6 14 49 Ronnenroth 1 3 07 50 Obbornbosen 1 3 07 51 Ober-Bessingen 1 3 07 52 Ober-Hörgern 1 3 07 53 Odenhausen 1 3 07 54 Oppenrod 1 55 Queckborn 1 3 07 56 Reiskirchen 1 3 07 57 ReinhardShain 1 3 07 58 Rodheim 1 3 07 59 Rödgen 1 3 07 60 RölhgeS 1 6 14 61 RüddtngShausen 1 6 14 62 Ruttershausen 1 6 14 63 Saasen 1 307 64 Stangenrod 1 3 07 65 Staufenberg 1 307 66 S'einbach 2 3 06 67 Steinheim 1 6 14 68 Trais-Horloff 1 6 14 69 Treis a. d. Lda. 1 6 14 70 Utphe 1 3 06 71 Wllingen 1 3 06 72 Watzenborn mit 614 Steinberg 2 306 73 Weickartshain 1 6 14 74 Weitershatn 1 3 06 75 Wtes.ck 2 3 06 Summe 91 Betrag Jt » 6 14 6 14 3 06 3 06 3 06 3 06 306 3 06 614 3 06 3 06 3 06 3 06 3 06 306 3 06 3 06 306 3 06 3 06 3 06 3 06 3 06 3 06 3 06 3 06 3 06 614 3 06 3 06 3 06 3 06 3 06 614 306 3 06 614 279 — Gießen, den 12. Februar 1895. Betreffend: Die den jugendlichen Arbeitern-gemäß § 136 der G.-O- zu gewährenden Ruhepausen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen arr Großh. Polizciamt Gießen und die Großh. Bürgermeistereien derLaudgemeinden des Kreises. DaS nachstehend abgedruckte AuSschreiben Großh. Mi- : nisteriumS des Innern und der Justiz vom 31. v. Mts. theilen wir Ihnen zur Kenntnißnahme und Nachachtung mit. v. Gagern. Darmstadt, den 31. Januar 1895. Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherzoglichen Kreisämter. Mehrere auswärtige Handelskammern haben einen Fall zur Sprache gebracht, in welchem nach ihrer Ansicht die Vorschriften deS § 136 der Gewerbeordnung über die Regelung der Arbeitszeit und der Arbeitspausen für jugendliche Arbeiter Bekanntmachung. Nach § 118, 3 der Wehrordnung vom 22. November 1888 können Reservisten, Landwehrleute und Ersatz- Reservisten wegen dringender häuslicher und gewerblicher Verhältnisse eine Zurückstellung hinter die letzte Jahres- klaffe der Reserve, der Landwehr, bezw. der Ersatz-Reserve in Anspruch nehmen. Es werden daher Diejenigen, welche eine solche Zurückstellung zu beanspruchen beabsichtigen, aufgefordert, ihre Gesuche bei der Bürgermeisterei ihres Wohnortes alsbald einzureichen. Die fraglichen Gesuche unterliegen der Entscheidung der verstärkten Ersatz-Commission. Die Entscheidungen behalten ihre Gültigkeit bis zum nächsten Zurückstellungstermine und sind alsdann im Falle des Bedürfniffes die früheren An- träge zu erneuern. durch den Strafrichter eine der Billigkeit widersprechende Auslegung erfahren haben. Der Sachverhalt ist folgender: In einem Fabrikbetriebe war für die erwachsenen und die jugendlichen Arbeiter eine Arbeitszeit von 71/« Uhr Morgens bis 71/3 Uhr Abends mit Pausen von 8 bis 8J/a, 12 bis 1 und 4 bis 4J/t Uhr festgesetzt. Im Winter des JahreS 1889/90 ordnete der Fabrtktnhaber an, daß die jugendlichen Arbeiter erst nach der Vormittagspauie um d^/z Uhr zur Arbeit kommen sollten. Nach feiner glaubhaften Versicherung bezweckte er mit dieser Anordnung, daß den jugendlichen Arbeitern im Winter eine längere Nachtruhe und genügende Muße zur Einnahme ihres Frühstücks gewährt würde, und daß sie ferner die Fabrikräume erst zu betreten brauchten, nachdem diese genügend durchwärmt wären. Nachdem der Betriebsinhaber von einem anderen Fabrikanten denuncirt war, weil er seinen jugendlichen Arbeitern keine Bormittagspause gewährt, wurde er zunächst durch das Schöffengericht und die Strafkammer des Landgerichts frei- gesprochen, alsdann aber, nachdem das Reichsgericht die Vorentscheidungen ausgehoben hatte, zu einer Geldstrafe ver- urtheilt. Das Reichsgericht gründet seine Entscheidung aus die Erwägung, daß nach § 136 der Gewerbeordnung den jugendlichen Arbeitern an jedem Arbeitstage regelmäßige Vormittags-, Mittags- und Nachmittagspausen zwischen ' den Arbeitsstunden zu gewähren seien, daß es also unter allen Umständen unzulässig sei, die VormittagSpause | üoj den Beginn der Arbeitszeit zu verlegen. In dem oben erörterten Falle wäre dem Fabrikinhaber die Bestrafung erspart geblieben, wenn er, der Vorschrift im § 139 Absatz 2 der Gewerbeordnung entsprechend, die Genehmigung der höheren Verwaltungsbehörde zu der von ihm im Interesse der jugendlichen Arbeiter getroffenen Anordnung nachgesucht hätte. Immerhin hat dieser Fall gezeigt, daß der § 136 unter besonderen Umständen zu Bestrafungen führen kann, die der öffentlichen Meinung unverständlich erscheinen- auch erscheint es nicht 'auSgeschloffen, daß Arbeitgeber, um sich einen unbequemen GenehmigungSantrag bei der höheren Verwaltungsbehörde zu ersparen, von einer den Arbeitern günstigeren Arbeitseintheilung, die sie sonst einführen würden, absehen. Um diesen zwar voraussichtlich nicht häufigen, immerhin aber möglichen Unzuträglichkeilen abzuhelfen, wird bet sich darbietender Gelegenheit auf eine entsprechende Abänderung deS § 136 der Gewerbeordnung hingewirkt werden müffen. Inzwischen ist es Sache der Ortspolizeibehörden und der Gewerbeaufsichtsbeamten, thunlichst dahin zu wirken, daß ähnliche Bestrafungen, wie die oben erörterte, vermieden werden. — Die Ortspolizeibehörden können aus den ihnen gemäß § 138 der Gewerbeordnung von den Arbeitgebern erstatteten Anzeigen ersehen, ob eine dem Gesetz entsprechende Anordnung der Pausen stattfindet. Sie werden, sofern nicht Thatsachen vorliegen, die auf eine bewußte Gesetzesverletzung schließen taffen, häufig schon durch Hinweis auf die Anforderungen der Gewerbeordnung den Arbeitgeber zur genauen Befolgung deS § 136 oder zu einem auf den § 139 gegründeten Antrag an die höhere Verwaltungsbehörde ver- anlaffen können. Ein gleiches Vorgehen ist den Großherzoglichen Fabrik-Jnspectoren durch die §§ 6 und 7 der Dienst- 22. April 1879 anweifung vpm 3 zur Pflicht gemacht. Wir empfehlen Ihnen, den Ortspolizeibehörden Ihrer Bezirke, denen die Ueberwachung von Fabrikbetrieben obliegt, die vorstehenden Ausführungen zur Nachachtung mitzutheilen. In Vertretung: Emmerling. Außerterminlich können Gesuche um Zurückstellung durch schriftliches Uebereinkommen der ständigen Mitglieder der Ersatz - Commission nach § 124,2 der Wehrordnung nur dann berücksichtigt werden, wenn nach dem allgemeinen Ent- loffungstermin der Reserven dringende Verhältniffe die sofortige Zurückstellung einzelner der entlaßenen Mannschaften gerechtfertigt erscheinen laßen. Gießen, den 13. Februar 1895. Der Civilvorsitzende der Ersatz-Commission Gießen. Dr. Melior. Deutscher Reich. Darmstadt, 11 Februar. „Die Reichsfinanzreform und ihre Bedeutung für Hessen", so lautet ein Artikel in der „Darmst. Ztg.", der zu dem Schluß kommt, daß im Falle des Scheiterns der Reichsfinanzreform eine Betr.: Die Ausführung des Gesetzes vom 1. Juli 1893 über die polizeiliche Beaufsichtigung der Mieth« Wohnungen und Schlafstellen. Bekanntmachung. In den letzten Wochen find behufs Ausführung rubr. Gesetzes an eine Anzahl von Hausbesitzer und Vermiether von Schlafstellen Polizeibefehle erlaßen, welche denselben aufgeben, seither benutzte Wohn- und Schlafräume entweder gar nicht mehr oder nur in beschränktem Maße und nur nach entsprechender Herstellung zu verwenden. Da sich nun herausgestellt hat, daß in vielen Fallen die dermaligen Verhältnisse andere geworden sind, als zur Zeit der im April v. I. erfolgten Besichtigung der Woh- nungen, auf Grund derer die Polizeibefehle erlaßen wurden, so wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß vorerst die Polizeibefehle, selbst soweit sie rechtskräftig sind, nicht zur Vollstreckung gebracht werden, daß hingegen auf Verlangen der Interessenten eine nochmalige Revision der Räumlichkeiten stattsinden wird. Die Vermiether von Wohnungen und Schlafstellen, sowie die Hausbesitzer, welche glauben, daß der ihnen zugegangene Polizeibefehl als mit den dermaligen Verhältniffen nicht im Einklang stehend zu Unrecht erlaßen sei, wollen deshalb bei uns alsbald schriftlich oder zu Protocoll die Nachrevision beantragen. Gießen, den 12. Februar 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Wolff, Regierungs-Assessor. Deutscher Reichstag. 36. Sitzung. Mittwoch, den 13. Februar 1895. Zweite Berathung der Anträge Auer und Colbus über die Aufhebung des Dictatur - Paragraphen in Elsatz- ^o^Abg^Bueb (Soc.) erklärt, die Forderung auf Aufhebung der Dictatur sei allgemein als richtig anerkannt worden, mit der Statt- gedung derselben gebe man den Ersatz Lothringern nur ihr gutes Recht. Aba. Kuchly (Elsaß-Lothr.) beklagt fick über den Sprachm- zwang in Elsaß Lothringen. Der Absicht des Redners, die Sprachen- srage weiter zu erörtern, tritt der Präsident als nicht zulässig entgegen. Redner bittet, den Antrag Colbus anzunehmen. Sodann werden beide Anträge gegen die Sttmmm der Conseroattoen und Rational- liberalen angenommen. i . , , „ . Berathung der Anträge Pachnicke, Ancker und Auer, betreffend obligatorische Durchführung einer Volksvertretung in allen Bundes- Richter (srs. Dp) erklärt, die Eompetenz deS Reiche« in dieser Frage sei nicht zu bezweifeln und fährt fort: Unser Antrag zielt auch auf Preußen, für welches wir das Retchswahlrecht wünschen. Wird unser Antrag abgelebnt, so werdm wir natürlich für den Antrag Pachnicke stimmen. Redner bezeichnet die mecklenburgische Verfassung als eine Zwangsjacke, die dem Lande von der früheren Reichsgewalt ausgezwungen worden fei, dieselbe widerspräche dem gesammten modernen Staatswesen und bedürfe der Abänderung. Abg. Bebel (Soc.) tritt für den Antrag Auer etn, schildert den völligen Mangel an Vereins- und Versammlungsrechten in Mecklenburg und verwahrt sich gegen den Vorwmf, der soc'aUflische Antrag schädige die Selbsiftändigkeit der Etnzelstaaten. R bner wirft dann einen Blick auf die Wahlsysteme der verschiedenen Etnze- floaten, besonders auf Preußen und platdirt dem Antrag«entsprechend für Herabsetzung des Wahlmundlgketts-Alters auf da« vollendete 21. Jahr, sowie für das Wahlrecht der Frauen. Abg. Rettich (cons.) will von Veränderungen in Mecklenburg "^Abg^Lieber (Centr.) hält den Reichstag in dieser Frage für nicht competent und erklärt RamenS des Centrums daß seine gegenüber dem vorliegenden Anträge auf ihrem alten Standpunkt flehe. 6 0 Abg o Marquardsen (ntl.) ist für den Antrag Pachnicke; auch er will Mecklenburg eine Verfassung geben. Abg. v. Frege (cons.) bekämpft den vorliegenden Antrag. Rach einem Schlußwort des Abg. Pachnicke wird der Antrag Ancker (Reueinthetlung der Reichstagswahlkretse) abgelebnt. Nächste Sitzung: Morgen 1 Uhr. Etat beS Reichsamts des Erhöhung der directen Steuern für Hessen unvermeidlich ist. Für den Fall, daß auch der Tabaksteuergesetzentwurf nicht genehmigt würde, habe Hessen circa 660,000 Mk. mehr an da- Reich abzultefern, als es erhält und das Defic t pro Jahr der Finanzperiode 1894/97 würde dadurch aus 1,511,155 Mk. 89 Pfg. steigen, welcher Betrag in Zukunft durch Erhöhung der directen Steuern mehr als bisher aufgebracht werden müßte = 15,6 Procent. — Dem Artikel fei noch Folgende- entnommen. Für Hessen beliefen fich in die Matricular Seiträae auf Mk. die lieber Weisungen aus Mk. die reinen Heraus-adlungerr auf Mk. 1883/84 1,541,500 1,769,900 228,400 1884/85 1,383,300 2,174,100 700.800 1885/86 2,149.800 2,896,900 147,100 1886/87 2,433,400 2,798,200 364,800 1887/88 3 813,200 3,606,200 193 000 1888/89 4,258,000 5,697,600 1,439,600 1889/90 4,536,400 7,248,400 2,712,000 1890/91 6,181,800 7.734,300 1,552,500 1891/92 6,445,800 7,705,100 1,259,300 1892/93 6,359,000 7,209,600 850,600 Seitdem haben fich nun aber die Verhältnisse leider vollständig geändert. Auf der einen Seite sind die Ausgaben des Reichs enorm gestiegen- es sei hier nur an die Ausgaben wegen der Alters- und Jnvalidenversorgung, an die wachsende Schuldztnsenlast und insbesondere an die Kosten der HeereSverstärkung, welch' letztere sich allein auf circa 57 Millionen Mark pro Jahr belaufen, erinnert, aus der anderen Seite roinbcn durch die mit verschiedenen Staaten abgeschlossenen Handelsverträge die Einnahmen aus Len Zöllen um circa 30 bis 40 Millionen Mark verringert. Diese Umstände hatten zur Folge, daß daS Reich wieder in den ersten Jahren nach seiner Gründung Kostgänger der Bundesstaaten werden mußte. Der Zweck der 1879er Reform und insbesondere der Frankenstein'schen Klausel wurde damit illusorisch gemacht und die Bundesstaaten in eine schwierige finanzielle Lage versetzt. Für Hessen war die Wirkung die, daß eS im Etatsjahre 1893/94 rund 542,700 Mk. baar an die Reichskasse "herauszahlen mußte, indem sich feine Ueber- weisung auf 6,812,000 Mk., die Matricularbeitrüge aber auf 7,354,700 Mk. in runden Zahlen beliefen. Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlm, 13. Februar. Der „Post" zufolge ist an Stelle des Frriherrn v. Stumm Abgeordneter M erb ach zum Mitglied der Umsturzcommission gewählt worden. Lübeck, 13. Februar. Der mehrere Tage überfällige Dampfer „Trave" ist in Libau angekommen. Wien, 13. Februar. Der Festversammlung anläßlich des 25jahrigen Jubiläum- der Wiener Anthropologischen Gesellschaft wohnten bei: Herzog Wilhelm von Württemberg, Ministerpräsident Fürst Windischgrätz, die Professoren Virchow, Waldeyer, Voß und Bartels aus Berlin, Grempler auö Breslau und v. Rancke auS München und zahlreiche andere in» und ausländische Vertreter der Wissenschaft und Kunst. Der Präsident Baron Andrian begrüßte die Gäste, gedachte alsdann der Unterstützung der Regierung und sprach die Dankbarkeit der Gesellschaft für den Kaiser auS. Professor Waldeyer beglückwünschte die Gesellschaft NamenS der Deutschen Anthropologischen Gesellschaft. Hierauf übermittelte Professor Birchow, stürmisch begrüßt, die Glückwünsche der Berliner Anthropologischen Gesellschaft und wieS auf die Zwecke der Gesellschaft hin. Professor v. Rancke überreichte eine Adresse NamenS der Münchener Gesellschaften. AuS fast allen Hauptstädten Europas find Glückwunsch-Telegramme eingetroffen. Wien, 13. Februar. Die „Polst. Corresp." ist von competenter türkischer Seite ermächtigt, die Meldung der „Daily NewS" von einer Einberufung einer beträchtlichen Anzahl Reservetruppen durch ein Jrade des Sultan- für unbegründet zu erklären. Rom, 13. Februar. Angesichts der Bewegung unter den Studirenden beschlossen die akademischen Behörden von Rom und Palermo, die Universitäten gleichzeitig zu ch ließen. Heute herrscht an beiden Universitäten vollständige Ruhe. Pari-, 13. Februar. Bei dem Zweikampf zwischen dem Lieutenant Eanrobert und dem Dtputirten Hub bart wurde letzterer an der Brust ziemlich schwer verletzt. Paris, 13. Februar. Auch die Premiöre von Sudermanns „H eim at h" hatte einen großen Erfolg. Bi-zum dritten Act erfolgten zehn Hervorrufe. Paris, 13. Februar. Der Kaiser von Oesterreich dankte dem Präsidenten Felix Faurc telegraphisch für den Willkommengruß. In der Depesche heißt eS: „Die Kaiserin Mnb ich nehmen wieder mit großem Vergnügen Aufenthalt iu dem schönen Lande." Da- Telegramm schließt mit dem Ausdruck der Hochachtung und ausrichtigen Freundschaft für den Präsidenten. London, 13. Februar. Der Eapitän de- in Margate eingetroffenen Dampfer- „Eommerciat" hat eine Frauen- leiche mit einem „Elbe" gezeichneten Rettungögürtel aufgefunden, bei der sich eine Gold und Silber enthaltende Umhängetasche befand. Die Leiche, bei der auch noch eine aus den Warnen ausgestellte Fahrkarte erster Klaffe Bremen» Newyork vorgesunden wurde, ist vermuthlich die der Frau Hauptmann Klipfel. London, 13. Februar. Der gerettete Lootse der „Elbe", Greenham, begab sich aus Einladung de- Prinzen Heinrich von Battenberg nach OSbornehouse, wo sich der Prinz längere Zeit mit ihm über den Untergang der „Elbe" unterbiklt. Petersburg. 13. Februar. Im Finanzministerium sind Vorbereitungen getroffen worden, um die Einsührung dc» Branntweinmonopols in den Gouvernements volhynien, Bessarabien, JekateriuoSlaw, Kiew, Bodoliev, Pultawa, ' Taurien, Cherson und Czeruigow zum 1. Juli 1896 vorzn- . 1 bereiten. Uakohama. 13. Februar. Rach einer amtlichen Depesche des Eommandirendeu der zweiten japanischen Armee betragen deren Verluste vom 29. Januar bis 1. Februar 83 Todke, darunter 5 Offiziere, und 219 Verwundete, darunter Generalmajor Otera und drei weitere Offiziere. Auf chinesischer Seite beträgt die Zahl der Tobten 700 Mann. Hiroshima, 13. Februar. Eine amtliche Depesche des japanischen Seecapiläns Muro- an das Hauptquartier, datirt Weiheiwei vom 12. d. M., berichtet: Ein chinesisches Kanonenboot mit weißer Flagge hat die Mittheilung des Admirals Ting überbracht, daß er bereit sei, sich zu ergeben unter der Bedingung, daß da- Leben der Offiziere und Mannschaften der chinesischen Schiffe, sowie der chinesi'chen Soldaten in den Forts und der Ausländer garartnt werde. Die formelle Uebergabe soll später vereinbart werden. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 13. Februar. Der Kaiser trifft Ende Juni zur Eröffnung deS Nordostsee EanalS in Kiel ein. Berlin, 13. Februar. Die Nachricht auswärtiger ölättqr, daß Graf Caprivi unter dem Namen eines Grafen Eabra auf einer Reise nach Egypten begriffen sei, trifft nicht zu. Der Ex-Kanzler befindet sich noch in Montreux und dürfte erst später eine größere Reise antreten. ES verlautet noch nichts darüber, wann er nach Preußen zurückkehren wird. Berlin, 13. Februar. Wie die „Berliner Neuesten Nachrichten" melden, hat die im Herrenhause in der Bildung begriffene wirthschaftliche Vereinigung unter den Mitgliedern deS Hauses großen Anklang gefunden, was sich aus den sehr zahlreichen Beitrittserklärungen bekundet. Auch Fürst BiSmarck hat als Mitglied des Hauses seine Sympathie für diese Bestrebungen bekundet und sein Bedauern auSgedrückt, durch seinen Gesundheitszustand an der direcren Mitwirkung verhindert zu sein. Er betrachte sich jedoch als Mitarbeiter an den Bestrebungen der neuen Vereinigung. Gegenwärtig finden Erörterungen darüber statt, wer zum Vorsitzenden der Vereinigung ernannt werden soll. In erster Linie soll Freiherr v. Schorlemer-Alst in Betracht > kommen. Berlin, 13. Februar. Unter dem Vorsitz deS Fürsten Hohenlohe fand heute im Reichstagsgebäude eine Sitzung deS Staatsmini st eriumS statt. Berlin, 13. Februar. In der Budget-Commission deS Reichstags wurde heute die Berathung des Extra- OrdinariumS und des Militäretats fortgesetzt. Bewilligt wurden 300,000 Mk. als erste Baurate für eine zweite bombensichere Gefrieranlage in Metz, 300,000 Mk. erste Rate zum Ausbau der Ulanenkaserne in Saarburg i. L., ferner 400,000 Mk. erste Baurate für eine Jnfanteriekaserne in Straßburg, 150,000 Mk. für erste Baurale der katho lischen Garnisonkirche in Straßburg, 400,000 Mk. erste Baurate für eine Jnfanteriekaserne in Diedenhofen. Abgelehnt wurden 14,000 Mk. für den Entwurf zum Neubau eines Generalcommando-Gebäudes. Berlin, 13. Februar. Der „Nationalzeitung" werden die Betrachtungen der verschiedenen in- und ausländischen i Blätter über den Dreibund, insbesondere über angebliche § Modalitäten, unter denen er erneuert werden würbe, als durchaus gegenstandslos bezeichnet. Es liege überhaupt kein Grund vor, jetzt die Frage der künftigen Erneuerung des Dreibundes zu erörtern. Berlin, 13 Februar. In einer gestern in Rixdorf abgehaltenen, zahlreich besuchten Versammlung wurde das allgemeine Wahlrecht und die Drei-Klassen- Wahl besprechen. Referent Bebel äußerte sich dahin, daß bet den letzten Wahlen eine Menge Postunterbeamte und Hunderte von Polizeibeamten für die socialdemokratifchen Candidaten gestimmt hätten. Bei den öffentlichen Wahlen sei das nicht möglich, da die Stimmenabgabe zu controliren sei. Eine Resolution, welche fich für da- Wahlrecht der Frauen aussprach, wurde einstimmig angenommen. Rom, 13. Februar. Die Blätter besprechen die Unruch en in Acera und an der Universität in Rom und fragen, ob CriSpi noch behaupten wolle, daß die Ruhe in Italien nicht gestört sei. In allen Schichten der Bevölkerung, so führen die Blätter weiter auS, bedürfe eS nur eines ganz geringen Anlasses, um ernste Unruhen hervorzurufen. Rom, 13. Februar. ES verlautet, der General Fesfefo begebe sich deßhald in besonderer Mission nach London, weil er der geeignetste Offizier sei, um bei den strategischen Vorbereitungen für eine im Herbste geplante italienisch englische Action in Afrika mitzuwirken. Brussel, 13. Februar. Die Socia listen drachken in der heutigen Kammerfitzung den Antrag ein, daß der Betrag von 6 Millionen, der bei der Conversion der 3*/,procentigen Rente gewonnen werde, der Pension-kaffe für die alten Arbeiter einzuverleiben fei. Der Antrag wurde jedoch ab* gelehnt. Paris, 13. Februar. Aus Saint Malo wird gemeldet, die anhaltende Kälte habe den Fischern einen Schaden von ungefähr einer Million Franken zugefügt. Eine Anzahl von Fischen sind in Folge der Kälte,ungcnieß» bar geworden. toalon, 13. Februar. Der Dampfer „Notre Dame" ist gestern mit zahlreichen Oifizieren, sowie Jnsanterie- und Marinesoldaten nach Madagaskar abgegangen An der s Absahrtsdrücke brachte das zahlreich anwesende Publikum । patriotische Kundgebungen aus. Madrid, 13. Februar. In Folge der fürchterlichen Kälte find in den letzten Tagen zahlreiche Erkrankungen und Todesfälle vorgekommen. Man hat bis jetzt 30,000 Erkrankungen an Influenza festgestellt. Die Todesfälle be» 1 -iffern fich täglich auf 20. Coealts nnb prwhtsUDes Sietes, den 14. Februar 1895 ♦ ’ Srneansng. Seine König!. Hoheit der Großhertog haben Allergnäsigst geruht, den Hofbtbliothekstcretär Dr. Adolf Schmidt zum Hofbibliothekar bei der Hosbibliothek, den Gerichi-affessor Ada« Schmitt au- Finthen zum Notar mit dem Amt-fitz in Az»y zu ernennen. Die evangelische Landers,node ist zum 5. März einberufen. • • Geheimralh Jaup f. Gestern früh verstarb in Darmstadt nach längerem Leiben der Großherzogl. Geheimrath Jaup. Vierzig Jahre lang hat er mit Eifer und Treue dem hessischen Staate gedient. Die neuere landwirthschast- ltche und LandeSkulturgrsetzgebung, die wesentliche Erhöhung der staatlichen Fond- für Hebung der Landwirth» schast, die staatliche Anstellung der LandwirthschastSlehrer und Uebernahme der landwirthschaftlichen Winterschulen, die Gründung und Unterstützung zahlreicher neuer landwirth- schastlichen Unterrichtsanstalten sind dauernde Merkmale seiner Wirksamkeit, wie er auch bet der im Jahre 1888 erfolgten Reorganisation der landwirtksichastlichen Verwaltung und Vereine mitgewirkt und als Vorsitzender der Großherzogl. Obern landwirthschastlichen Behörde eine reiche Tdätigkeit entwickelt hat. Herr Jaup hat em Alter von 67 Jahres erreicht- er wurde im Jahre 1858 KreiSaffessor in Mainz, war kurze Zeit als KreiSrath in Scholten lhätig und wurde 1872 in das Min fterium berufen. • * Unfall. Auf der Eisbahn fiel gestern Nachmittag ein 10 Jahre alter Junge beim Schlittschuhlaufen so un» glücklich, daß er nach Hause getragen werden mußte. Der herbeigerufene Arzt constatirte Muskelzerrung am Fußgelenk. * • Vom Circu- Lorch. Es wird dem Publikum noch hinreichend in Erinnerung sein, daß die Gebrüder Lorch im Juli v. I. in Ohlau (Schlesien) ihr gefammtefl Vermögen verloren haben, indem der ganze Thierbestand, bestehend aus 56 Pferden re., von der Rotzkrankheit ergriffen und am 16. Jult, etwa ein viertel Jahr nach der Gießener Vorstellung, geröbtet werden mußte. Zugleich wurden sämmtliche Geräthschasten, die mit den Pferden in enger Verbindung standen, vernichtet. Herr Adolf Lorch konnte diesen Verlust nicht überleben und machte seinem Leben ein gewaltsames Ende. Sein Bruder, Herr Loui- Lorch, ist soeben mit seinen minderjährigen Kindern auf der Durchreise begriffen und wollte, um seine Weiterfahrt zu ermöglichen, hier» selbst mit seinen Kindern eine gymnastische Vorstellung geben, waS ihm aber, weil letztere noch schulpflichtig, von der Behörde nicht gestattet wird. Wie wir hören, haben einige Herren die Absicht, für die schwer betroffene Familie, die eben in großer Nolh sich befindet, da eS ihr an Dem allernöthigsten Lebensunterhalt mangelt, in den nächsten Tagen eine WohlthätigkeitSvorstellung zu veranstalten, die hoffentlich den gewünschten Erfolg haben wird. Die zweijährige Dienstzeit, lieber die Einwirkung der zweijährigen Dienstzeit auf die DtSciplin der Soldaten rnach'e die Militärverwaltung in der Budgetcommission deS Reichstag- am SamStag eine interessante Mitthei- lung. Abg. v. Rarborff bemerkte, daß man vor Einführung der zweijährigen Dienstzeit die Befürchtung ausgesprochen habe, eS möge der Umstand, daß jeder Soldat künftig, auch abgesehen von der Führung, der Entlassung nach dem zweiten Dienstjahr sicher sei, nachteilig auf die DiScipl'n zurückwirken, da die Dispositionsbeurlaubung bisher auch al- eine Prämie für gute Führung gegolten habe. ES sei deshalb von Interesse zu erfahren, welche Wahrnehmungen die Regierung nach Einführung der zweijährigen Dienstzeit gemacht habe. Darauf wurde von der Militärverwaltung die Mittheilung gemacht, baß nach Einführung der zweijährigen Dienstzeit in Berlin die Zahl derjenigen Soldaten, die in die zweite Klasse deS SoldatenstandeS versetzt und einer DiSciplinarabtheilung überwiesen wurden, ganz erheblich abgenommen habe. W. Frühzeitige Einberufungen bet Reservisten für den Sommer und Herbst. Die Militärbehörde hat wegen der Einberufung der Reservisten zu den Sommer» und Herbst- Übungen eine dankenSwetthe Neuerung getroffen, indem die Ordre- hierzu den Betreffenden schon jetzt zugestellt werden. Die Leute haben in Folge dessen Zeit, ihre Dispositionen rechtzeitig zu treffen, damit eventuelle Nachtheile in den Erwerb-Verhältnissen deS Einzelnen thunlichst gemildert werden. In Gießen haben dieser Tage ca. 200 Reservisten die bezüglichen Ordre- zur Herbstübung erhalten. E. Echzell, 12. Februar. Wenn man den Schlittschuhläufern zusieht, rote sie zuweilen unter den Brücken der zugefrorenen Flpsse hinsausen und da- Mauerwerk streifen, kommt einem der Gebaute: eS fei besser, die Passage unter den Brücken her zu vermeiden. Gestern vergnügten sich die jungen Leute von hier, Gettenau und Umgegend auf der Horloff. Ein Junge sauste unter der Brücke weg- er traf mit dem Kopfe auf eine hervorragende Eisenklammer und wurde von dieser förmlich ein Stück skalpir t. Die gerissene Wunde war ca. 6 (Sentimtler lang, ca. 3 Zentimeter breit und so t ef, daß die Hirnschale bloS lag. Es mußten sechs Nadeln eingelegt werben, wobei der Bursche keine Miene verzog. — In der vergangenen Nacht hatten wir wieder Schneefall, die Kalte will aber immer noch nicht weichen. Die Holzhauereien m den Forsten wollen nicht mehr recht voran, wer' Erdboden und Äalbdäume so fest gefroren find, daß die Schlag- und Grabwerkzeupe: Aexte, Sägen, Bickel u. dgl. m. abspringen, wie von Granitfelsen. Die Feldhühner werden durch den langanhaltenben Frost und Schnee leider sehr decimirt, denn man findet bei einem Gange durch die Felder häufig durch Raubvögel und sogar durch Raben gemordete Thiere- sie finden bei dem Schnee schlechte Deckung und sind durch den Futtermangel sehr geschwächt, wodurch ihnen das Einkommen aus den Krallen der Feinde sehr erschwert wird. — Man sürchtet, daß den Landleuten großer • 2ie msdjte gtsl ßch in bm auf btm Lj 9rfr trfflnntt 1 tlnigtn Toy ®-»" »lldto, H W ® efttti *• tlttr von io snstrm ttmltlbtr kafstn Un eines In sthnikl L fftgfiunbt S-Ita d practM bteiclbfli geworben krnztKtiS ■nlere# R wirb, ist t Kaiser Burfd; littflerit’S VrbSrdt bi ju arm fti zo Honen, er noätna'l ßc bit L’tidt not beiden, tibnmt au teilt tn ft Itj ftauitra Haiti lon 16 6t .»■er red Stiti] tzetjchiebent Zweimai 0»r» I twHbtati Ibfrrannt ui fit aas btt öinl wube tat »en tiDjtlnu bxa^tt nnl btt «za« KV MV J*m »'S“: tamii 81 BW. {* le,. bt“»> 1865 &***•! I'j'ffelät Dr ‘hl»«4r "5' ®«i lbat künftig, auch । nach dm zweiten DiScipl'n zuri!5 !her auch als eine Es sei deshalb mngen die Regie« )ienstzrit gemacht Haltung bie Mit« btt zwriDirrn Soldaten, bie in ersetzt unb einer ganz erheblich ab« rservistea für de> t Hal wegen der tret» und Herbste (twffen, «t»111 iu«e(ttllt jhl! gtaiHiile i" k" ItaewWettW* n. int Stüde» der >»' ne.»«! f«* ile «’S1 “"2 eraWe» W b de »Hi ", J *'Ä > w** 5 1T^e miedet noch ntd| , rEdjt 's^A ar bul^ Deck^S ee A* >5 Schaden an Wurzelsuiter und Kartoffeln erwachsen wird, weil der Frost nicht bloS anfängt, in die Keller, sondern ganz besonders in die auf den Feldern eingegrabenen Borräthe etuzudringen. L. Londorf, 13. Februar. Gestern Abend 8 Uhr ent- stand in der Wohnung der Daniel Appel Wtwe. dahier ein Ztmmerbrand. Obgleich die Nachbargemeinden allarmirt wurden, brauchten dieselben doch nicht zu Hilfe zu eilen, ba der Brand (selbst ohne die hiesige Spritze) rasch gelöscht werden konnte. Der größte Schaden besteht im Verbrennen eines Bettes. — Vor acht Togen starb der älteste Mann unseres Dorfes, der v. Rabenau'sche Gärtner Bach, im Alter von 93 Jahren. § Aus dem Kirchspiel Crainfeld. Man sagt, daß sich in unserm Kirchspiel demnächst ein Arzt niederlaffen werde. Demselben sollen von Seiten der Gemeinden und Kranken- kaffen Unterstützungen zu Theil werden. Die Niederlaflung eines Arztes in unserem Kirchspiel ist ein schon lang ersehntes Bedürfniß, haben doch die Bewohner zwei bis drei Wegstunden zurückzulegen, um ärztlichen Rath herbei zu holen. Vor einigen Jahren hatte sich in Bermuthshain der praktische Arzt Dr. Stern au« Frankfurt niedergelassen, demselben sollen jekoch zu geringe Unterstützungen zu Theil geworden sein, so daß dieser gezwungen war, seinen Wirkungskreis zu verlaffeu. In welcher von den drei Gemeinden unsere« Kirchspiel» der neue Arzt seinen Wohnsitz nehmen wird, ist noch unbestimmt. Mainz, 12. Februar. Vorige Woche starb im Lazareth der Bursche des Herrn Obersten Mertens vom 27. Feld- Ariillerie-Regiment. Auf eine Depesche an die Heimath- Brhvrde de« Verstorbenen kam die Antwort, daß bte Eltern zu arm seien, um die Reise nach hier zum Begräbniß machen zu können. Kaum hatte der Herr Oberst dies erfahren, als er nochmals bei den Eltern telegraphisch anfragen ließ, ob sic die Leiche gerne dorten begraben wüßten, und als hierauf eine bejahende Antwort kam, ordnete derselbe die lieber» sührung a u f seine Kosten nach dem Heimathorte, einem Dorfe in Kurheffen, an und gab drei Mann mit, welche dem Kameraden in der Heimath die letzte Ehre erweisen sollten. Mainz, 13. Februar. DaS Rheineis hat eine Stärke von 16 ötm. angenommen. Das Betreten der Eisfläche ist immer noch polizeilich untersagt. Mainz, 11. Februar. Verschiedene Personen haben an verschiedenen Orten gestern die Verausgabung falscher Zweimarkstücke versucht. Worw«, 13. Februar. Eine alte Frau, die ein scheu gewordenes Pferd mit einem Besen aufhalten wollte, wurde überrannt und so unglücklich von dem Pferde getreten, daß sie auf der Stelle tobt liegen blieb. Worms, 13. Februar. Trotz des polizeilichen Verbotes «u de das noch sehr schwache Rhein eis gestern bereits von einzelnen Personen überschritten. — Die letzte Nacht brachte unS von Neuem ganz ungeheure Schneemassen, der Schnee liegt fußhoch. DaS Wasser des RheineS beginnt jetzt allmählich wieder zu fallen. vermischtes. • Limburg, 11. Februar. Einen grausigen Fund machte gestern Morgen ein Maurer von Seck. Er wollte sich in den Wald begeben, um Reiser zu holen, und sand auf dem Vicinalwege zwischen Seck und Westerburg die Leiche eines Erfrorenen, die er alsbald als die seines Vaters erkannte. Dieser, ein Mann von 53 Jahren, war vor einigen Tagen von Hause weggegangen, um mit irdenen Maaren hausiren zu gehen. Da er bei seinen Touren gewöhnlich mehrere Tage fortblieb, so hegten feine Angehörigen keinerlei Besorgt, sie. Der Verstorbene hatte sich offenbar auf dem Heimweg befunden, da er keine Maaren mehr bei sich führte. * Köln, 12. Februar. Die f. Z. vom „Wolff'schen Telegr. Bureau" verbreitete Nachricht, die Wtttwe des auf der „Elbe" verunglückten Fabrikanten Sch üll-Düren habe die Verficherungsfumme von 100,000 Mk den Hinterbliebenen der übrigen Verunglückten vermacht, entbehrt der Be- gründ nng. l * Dresden, 11. Februar. Eine ^.reiche Russin, Frau 'Kovrzinowskh, ist in dem nahen Loschwitz das Opfer eines Raubmörders geworden. Die That ist schon im Anfänge der vorigen Woche geschehen, aber erst jetzt entdeckt worden, da die Ermordete sehr zurückgezogen lebte. Werth« Papiere und Geld fehlten. Der Mörder scheint die ganze Vtlla durchsucht zu haben. * Mannheim, 11. Februar. In Oppenau wurde der Raubmörder Staudt verhaftet. * Mannheim, 13. Februar. Im Villenviertel hat sich auf offener Straße in Gegenwart seiner Schwester heute Mittag ein junger Lebemann, Dr. Ege Ihaaf, erschossen. * Nürnberg, 11. Februar. Der am 23. Januar im i hiesigen Bahn Pofthofe verübte große P oftd i e b-st ah l ist noch immer unaufgeklärt. Von den bald nach der That verhafteten beiden Postbediensteten ist jetzt einer aus der Haft entlassen worden. Die Postbehöide hat nunmehr 1000, die am Verlust beteiligten Versicherung««Gesellschaften haben inSgefammt 3500 Mark Belohnung für Ermittelung des Thäters und Wiederherbeischaffung der entwendeten Effecten ausgesetzt. * Straßburg i. 6„ 10. Februar. Run ft und Kunst- Gewerbe haben in dem geographischen Gebiet, dem Elsaß- Lothringen angehört, seit dem frühesten Mittelalter stets eine Heim- und Pflegestätte gefunden und auf hoher Stufe gestanden. Zahlreiche und reichhaltige Sammlungen, öftent- liche und private, die eine Fülle von Erzeugnissen älterer Kunst und älteren Kunstgewerbefleißes aufweisen, legen dafür Zeugniß ab. DaS hat zu dem Plan geführt, während der bevorstehenden Industrie- und Gewerbeausstellung eine besondere Ausstellung für Kunst und Alterthum zu veranstalten, die Anfang Juli eröffnet wird und bis zum Schluß der großen Ausstellung dauern soll. Innerhalb des AuSstelluugs- platzes ist dieser SonderauSstellung das große städtische Orangeriegebäude zur Verfügung gestellt worden. Die Auswahl soll auf solche Werke beschränkt sein, welche entweder auf dem Boden des ElsaffeS und Lothringens entstanden sind, oder, wenn anderwärts hervorgebracht, doch nahe Beziehungen zu den einheimifchen Werken aufweisen, und ferner auf Erzeugnisse, die hier HeimathSrecht erlangt haben. Sie soll sich erstrecken auf archäologische Gegenstände, auf kirchliche unb profane Werke der Sculptur, der Malerei und vervielfältigenden Künste, des Buchdrucks, der Metallarbeit, der Keramik, der Gewebe, der Möbel. Diese Kunst- unb Alterthums-Ausstellung wirb bei dem, wie schon erwähnt, in reichster Fülle vorhandenen Material hoch intereffant werden. * Straßburg. 12. Februar. Ein hier eingegangenes amtliches Verzeichniß verstorbener Fremdenkegionäre enthält wiederum tie Rumen von neun Elsaß Lothringern. * Geschenk für Fürst Bismarck. Die Kristall-Gläser mit den Wappen der deutschen Universitäten und technischen Hochschulen zur Ehrengabe der deutschen Studentenschaft für den Fürsten BiSmarck zu dessen 80. Geburtstage sind der Glas- und Wap.penmalerei der Herren Gebr. Goedecke, Hannover, Sreinthorstraße 18, von der Commission der gesummten deutschen Studentenschaft übertragen worden. * Zum Untergang bet „Elbe". Der Werth der durch den Untergang der „Elbe" in Verlust geratenen Waareu kann von der Direction des Norddeutschen Lloyd nicht genau bestimmt werden, da die Versicherungen von den Absendern oder Empfängern der Waaren genommen worden sind. So viel steht indeß fest, daß der Hauptbestandtheil der Güter Textilwaaren bildeten. Der „Confectionär" hat Ermitte« langen angestellt, die wenigstens einen ungefähren Ueberdlick gestatten. Wir entnehmen den betreffenden Mittheilungen, baß der Gesammtwerth der aus Berlin abgesandten unb mit dem Schiffe untergegangenen Waaren etwa 300,000 Mk. beträgt. Sie waren durchweg versichert, so daß die Absender ein Verlust nicht trifft. Es befanden sich unter den Waaren ungefähr 60 Stiften mit Confection, die von den Firmen Mannheimer, Gerson, Benjamin u. Caspari, Meyer Jonasson u. Co. zum Versandt gebracht waren und einen Werth von 120000 Mk. hatten. Ferner befanden sich auf der „Elbe" Waaren von der Firma Jfeubvrg im Betrage von 5000 Mk., von der Firma M. I. Meyer 16 Kisten, die nach Canada gehen sollten. Der Herren-Confections-Firma Hopp u. Kurzweg ist eine nach Canada bestimmte Sendung verloren gegangen. Außerdem befanden sich einige Kisten mit Karzwaaren auf der „Elbe". Die aus dem Chemnitzer Jndustriebezirke mit der „Elbe" znm Versandt gebrachten Waaren repräsentiren ca. 46 000 Mk. Es sind daran mehrere Exportfirmen be- theiligt, wie Wex u. Söhne, Kummer u. Oppelt, Hermann Stärker, Köbke Göppersdorf re. Geraer Firmen verloren zusammen ca. 300 000 Mk. Von der Firma Weißflog in Gera sind 37 Kisten im Werthe von ungefähr 60000 Mk. untergegangen, ferner sind betroffen die Firmen Focke u. Luboldt (20 Kisten mit 30 000? Mk.), Marand u. Co. (14 Kisten mit 20000 Mk), Ernst Weber (10 Kisten mit 26000 Mark), Focke und Co. (9 Kisten mit 30000 Mark). Außerdem befand sich auf der „E be" eine größere Sendung der Firma Bruhms Söhne. Aus dem Bezirke des amerikanischen ConsulatS in Plauen waren Güter im Werthe von 30000 Mk. auf der „Elbe". In Meerane sind mehrere Fabrikanten durch den Verlust größerer Waarensendui g n betroffen. In Glauchau hatte die Firma Otto Boeßneck und Co. eine Anzahl Kisten mit Kleiderstoffen re. auf der „Eibe". Aus Krefeld hatten folgende Firmen Waaren auf der „Elbe": Wm. Schroeder u. Co. für 20 000 Mk. / Krahnen unb Gobbers, 7 Kisten Seidenwaaren, Schopen u. ter Meer, Schirmstoffe Rd. Scheidges u. Co., Seidenwaaren,- E. Thum Söhne, Dülken, 9 Kisten Sammet. Aus dem Jndustriebezirk sind im Ganzen 24 Kisten mit einem Werthe von 60 bis 70000 Mark untergegangen. Aus Elberfeld und Barmen befanden sich, wie verlautet, ca. 48 Kisten mit Besatzartikeln, Knöpfen, Seidenwaaren, Seidenplüschen im Betrage von 200000 Mk. auf der „Elbe", die iämmtlich verloren gegangen sind. Aus Annaberg befanden sich 180 Kisten mit verschiedenen Besatzartikeln im Werthe von 200000 Mk. auf der „Elbe". In Hahnau ist die Firma Thomaß mit einer Sendung im Betrage von 30000 Mk. (Handschuhe) behelligt. Außerdem befanden sich von der Firma Helmselle eine für Amerika bestimmte Sendung Handschuhe auf ,bem Schiffe. Jede Sendung war versichert. Aus Solingen wird gemeldet, daß sich von dort eine große Parthle Stahlwaaren In bedeutendem Werth auf der „Elbe" befand. Wie bereits bemerkt, waren die meisten Sendungen versichert. Viele Aufträge sind telegraphisch erneuert worden. • Zur Erwarmung in kalter Winterszeit, besonders nach längerem Aufenthalt im Freien, dienen der Menschheit verschiedene Getränke. Je nach der Individualität werden Spirituosen ober nervenanregende Flüssigkeiten gewählt. Vor alkoholhaltigen Stimulantien warnt schon seit Menschen- gebenLn die Wissenschaft eindringlich. Sie erhitzen wohl momentan das Blut, aber der Rückschlag folgt nur zu bald. Harmloser sind Kaffee unb Thee. Die empsehlenswertheste Labung aber ist unzweifelhaft ein Täßchen Bouillon, wie man sie au« kochendem Wasser, Liebigs Fleischextraet unb Salz in allbekannter Welse rasch herzustellen vermag. Hier wird Erwärmung und Stärkung in wohllhuendster Weise beschafft, ohne baß die Nerven asfieirt werden, und deshalb seien hieraus besonders Alle aufmerksam gemacht, die anstrengender Geistesarbeit obliegen und denen starker Kaffee ober Thee nicht dienlich ist. Verkehr, Canfc- «nd VoUswirthschasi. Arankfvrta. M., 13. Februar. Viehpreise. Es stellten sich: Ochsen erster Qualität 70 bis 71 Mk., zweiter Qual. 62 bis 65 Mk; Bullen erster Qual. 57 bis 59 Mk, zweiter Qual. 54 bis 56 Mk; Kühe, R'nder und Stiere erster Quak. 62 bis 64 Mk., zweiter Qual. 50 bis 53 Mk. für 100 Pfund Schlachtgewicht. Kälber erster Qual. 70 bis 73 Pfg., zweiter Qual. 60 bis 65 Pfg., Hämmel erster Qual. 62 bis 64 Pfg., zweiter Qual. 56 bts 60 Pfg.; Schweine erster Qual. 56 bis 57 Pfg., zweiter Qual. 54 bis 55 Pfg. für da« Pfund Schlachtgewicht. Mttrsdtenst in der Synagoge. SamStaa, den 16. Februar. Vorabend 5»° Ubr, Morgens 9C0 Uhr, Nachmittags 3°° Uhr, SabbathauSgang 6>o Uhr.__________ Füttert die Vöglein bei Frost, Reif, Eis und Schnee! Sie dankens im Sommer, der Hunger thut weh! Bekanntmachung. Damit die zum weiteren Ausbau der Stadlsernsprecheinricytung in Gießen erforderlichen Vorbereitungsarbeiten rechtzeitig in Angriff genommen werden; Dunen, werden diejenigen Personen, welche ihre Wohnungen bezw. Geschäftsräume rc. im Lause dieses Jahres mit der vorbezeichneten Stadtfernsprecheinrichtung verbinden laffen wollen, ersucht, ihre Anmeldungen recht bald, spätestens bis zum 1. März d. Js., an das Kaiserliche Postamt in Gießen einzusenden. Nur für die bis zu diesem Zeitpunkt eingegangenen Anmeldungen kann die Herstellung der Änschlüffe für den ersten Bauabschnitt des laufenden Jahres in Aussicht gestellt werden. Verspätet angemeldete An- fchlüffe gelangen erst im nächsten Bauabschnitt zur Ausführung. Darmstadt, 5. Februar 1895. Der Kaiserliche Ober-Postdirector. ___________________________Clav el.____________________________ Bekanntmachung. Sonntag, den 17. Februar, Nachmittags 2«/, Uhr, veranstaltet der Pserdezucht-Verein im „Solmfer Hof" in Hungen eine Wander- Versammlung. Tagesordnung: Zucht und Haltung des kalten Schlags. Referent: Herr A. Fülberth- Utphe. Die Mitglieder und Freunde unseres Verein« werden hiermit zum Besuch der Versammlung ergebenst eingeladen. Darmstadt, den 5. Februar 1895. Für den Vorstand: v. Westerweller. Samstag den 30. März, Nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiesigen OrtSgericht die dem Freiherr« Bietor von Nordeck zur Rovena« in «teste« gehörigen Immobilien: Flur 18 Nr. 18»/1(n - 206 qm Acker zwischen dem Mittelweg und der Chauffee, Flur 18 Nr. l^/ioo - 312 qm Acker daselbst, Flur 18 Nr l686/^ — 41 qm GraS- garten daselbst, Flur 18 Nr 7®/10 — 2049 qm Acker daselbst, Flur 18 Nr. 8»/i« — 3398 qm Hofratthe daselbst, Flur 18 Nr. v'/.o — 2731 qm Acker daselbst, Flur 18 Nr. 9Via — 2256 qm Acker daselbst, Flur 18 Nr 10 — 1663 qm Acker da selbst, Flur 18 Nr. 11 - 1663 qm Acker daselbst, Flur 18 Nr 12 — 1662 qm Acker ba» selbst, Flur 18 Nr. 13 - 2494 qm Acker daselbst, Flur 18 Nr. 16’/ie - 29C0 qm Acker daselbst, Flur 18 Nr. 18V,« - 6242 qm Acker daselbst, Flur 18 Nr. 14 — 3825 qm Acker ba» selbst, Flur 18 Nr 21 — 3400 qm Acker daselbst. Flur 18 Nr. 22r. L«walb 7r-----7 r 77;—— dab'i außerordentlich nahrhaft und bei 47] Logis, 5 Zimmer mit Zubehör 11 >am9iag Otn lo. ^fbr. loUD. gleicher Güte billiger ol« die bolländiichen Gartenan'beil, zu oermiethen. Nachmittag» 2 *r Fabrikate Zu haben in «le**en in __L. Äobltrean*. Bieichstraße 12 w, 47] LogiS, 5 Zimner mit Zubehör und der Vogel- u d Hirsch «pothele, sowie bei Holcondiior V. ^tad. Diefenweg 18, V- Dort Walltbostraße 45. Fermischke Anzeigen. 1355 geläufige j [1H2J f. Sirncnlionig, : 1326 Wetzstringasse. pedition d. Bl. 789 Nähere» Afterweg 2, 1. Stock. 1244 einzulenden. 1344 1887 101.50 .unLb.1904 105.(0 4»/» Pomm Hyp.A.Bk.unk.b 1904 gesucht. 1(1.00 4«/|0/e Franks- Landw. Ered. 8t I Oesterr. Credit'Actien 3S9JT Darmst. Bk.-Actien 16.19 | Fr« 20.31 O« 4.16 | An ranz. Banknoten Americ. Heinrich Wallach. 1270 gesucht Eietnfiaaße 15 186 104.70 98 30 104 35 104(0 104.20 181J» 164 36 4.15'4 Große wähl 20 Franken "St. En gl. Sovereign» Dollar« in Gold 104.90 101.20 106 M 104 00 On<« 16J23 20.42 4.20 Pb. Beeer II., Bahnbo'str., Gießen- 101.20 4% HamburgerHyp.Bk.unk.b.1900 100.70 3'/i% Preuß Hyv. A. Bf. 4Vs°/o Oesterr. SUberrente 4°/o Ung. Gold-Rente 3% Portugiesen 6°/o Mexicaner 40/0 Monopol-Griechen von 1351) Ein b-aver Junge kann tn die Lebre treten bei 89. Stumpf, Schneider, meister, Sonnenstraße 9 88.7» 102 70 28 00 77 20 344 46 • elMorte* frühere Hchneiderin sucbt Arbeit, Schneidern, Weißnäben und Flicken. Wolsstr. 21 ob. Bahnbosstr 56.1086 Empfehlung. Als Masseuse und Privat Krankenpflegerin bei allen Krankheitsfällen mit besten Zeugnissen empfiehlt sich den geehrten Herrschaften von Gießen und Umgebung stcrr. bto. 3<>/o Oesterr. Gtaal-bahn v. 1885 30/0 Jtal. staatsgar. Eisend. lebend lul IukcI gut u billig betieben will, vsrlenut« Fnlehete von Maas Maler in Ulm U. 0. Croeier hnpo.t Hat, Produkte. 1287] Eine shraa empfiehlt fich^ zur Krankenpflege. ____________Garteaftrafle SO. 176) Der 2. 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