5« hegend brino?1. Jss*.«c uen Qegrünbet legunz. und Gönnern zur meinem Neubau Äfis* D-rL -Mchcrraume. '’H.P-Witai, JbÄ“"9 Mietet ™ TH°I behilflich feit 341 »el&tle. allen in mein Fach eil# M iraphen. »[ voll Ätz Meilnng, daß ich unten >ster I. Kreiling übet« ich einfchlagenden Arbeitei sichere gute und prompte M tungsüoll teyerzapf. tta w AhmM«. D. O. en versehenes Lager nstblätter ch^±UJ" IG!) solide^ Ausführung. ien wird bestens besorg. tätter BahrMWe,^ Häuser XRTeis® Preise- iveine? de-gi. ien Cog"al kommende Rotbwe: jgs**' m. 12 Der -leßener -«»elger «rschkint täglich, mit Ausnahme des AonlagS. Die Gießener A>a«itie«dtälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal deigelegt. Erstes Blatt. Dienstag dm 15. Januar Weßener Anzeiger Generat-Mnzeiger. 1895 Vierteljähriger • Aöonuementspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, Expeditio« und Druckerei: Schutstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Zlints- nnd Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Norm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Iamitienökätter. Alle Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 2lmtHd?er Theil. Bekanntmachung, betreffend die Mathildenftiftung für Oberhessen. Nach dem Voranschlag der Mathildenftiftung für Oberhessen sind für das Jahr 1895 etwa 1150 Mk. vorhanden, welche zu wohlthätigen Zwecken verwendet und womit in erfter Linie die in der Provinz bestehenden Kleinkinderschulen bedacht werden sollen. Es werden hiernach die Vorstände solcher Schulen, für welche eine Subvention gewünscht wird, aufgefordert, ihre ' desfallsjgen Gesuche, mit welchen eine möglichst ausführliche , Mittbeilung über Ausdehnung, Mittel und Bedürfnisse der ; betreffenden Anstalt zu verbinden ist, bis zum 10. Februar l. Js. an den unterzeichneten Vorstand der Stiftung ge- ! langen zu laffen. Gießen, den 12. Januar 1895. Der Vorstand der Mathildenftiftung für Oberheffen. v. Gagern, Provinzmi-Director. Deutsches Reich. Berlin, 12. Januar. In der heutigen Reichstagssitzung erregte es Aussehen, daß der Reichskanzler kurz nach bem Eintritt in den Sitzungssaal den Reichstagsabgeordneten Grafen Herbert Bismarck zu sich bat und sich mit ihm längere Zeit unterhielt. Auch die Minister v. Köller und Bronsart v. Schellendorf halten mit dem Grafen Herbert eine lebhafte Unterhaltung. In parlamentarischen Kreisen ! verlautet, der Graf werde baldigst wieder in den Staatsdienst eiatreten. — In politischen Kreisen wird der auffällige Umstand cowmentirt, daß Minister v. Bötticher nicht i in die Reichstagsdebatte eingriff. Man glaubt allgemein, daß sein Rücktritt bevorstehe. — Wie verlautet, wird daS : diesjährige Botschaftsdiner am Dienstag den 15. Januar ! Abends im hiesigen Königlichen Schlöffe stanfinden. — Bei der in den letzten Tagcn erfolgten ersten Lesung des Tabak- I steuer-Gesctz n wurfß in den Ausschüffen deS Bundesratbs I find einige Punkte offen gehalten worden. Sie werden ihre j Erledigung erst in der zweiten Lesung finden. ES wird angenommen, daß fich das Plenum des BuodesrathS noch in der nächsten Woche mit der Vorlage beschäftigen und sie zur Erledigung bringen wird. — In der Budget-Commission des Reichstags wurde nach längerer Debatte folgender Antrag deS Abg. Dr. Schädler mit großer Mehrheit angenommen 1) die Commandantenstellen in Frankfurt a. M. als „künftig wegfallend" zu bezeichnen, 2) die Stelle in Rastatt wieder einzustellen mit dem Vermerk „künftig wegsallend", 3) in Hannover zu streichen, 4) die Stelle in Altona ebenfalls zu streichen, 5) bei den Stellen in Frankfurt, Rostock und Altona im Dispositiv des Etats zu bemerken: „Das Bureaugeld einschließlich Schreibzulage von 900 Mark wird nach dem künftigen Wegfall der Stelle, bet Altona bereits jetzt, für die Wahrnehmung der Geschäfte weitergezahlt. Berlin, 12. Januar. Im Reichstage ging heute das Gerücht, daß Staatssecretär v. Marschall in allernächster Zett als Nachfolger des Grafen Hatzfeldt, welcher neuerdings erkrankt ist und von seinem Posten zurücktreten soll, nach London gehen wird. — Der Prediger D. Lisco in Rummelsburg ist wegen seiner mit der Kirchenbehörde nicht übereinstimmenden Ueberzeugung über die Agende auf seinen Antrag vom Amte suspendirt und in DtScipltnar- Untersuchung gezogen worden. Berlin, 12. Januar. Von den verhafteten Oberfeuerwerkern sind heute Mittag dreizehn Mann, welche in einem besonderen Wagen des Schnellzuges von Magdeburg ankamen, in das Festungsgefängniß zu Spandau eingeliefert worden. Zwölf Oberfeuerwerkern waren die Treffen abgeschnitten, nur einer befand fich noch im Besitze derselben. — Die ReichStagSbaucommtssion ist nunmehr osfictell etnberusen worden, um in der Frage der Anbringung der Inschrift: „Dem deutschen Volke" an der Vorderfront des neuen ReichßtagShauses die Entscheidung zu treffen. Berlin, 12. Januar. Ein zweiter Besuch des Kaisers beim FürstenBismarck gilt als bevorstehend- man vermuthet, daß derselbe im März und zwar in Schloß Schönhausen, stattfinden werde. Als Vorbereitung auf dieses erwartete Ereigniß betrachtet man vielfach die am Freitag stattgefundene Reise des kaiserlichen Flügeladjutanten Grasen Moltke nach Frtedrichsruh, deren äußerlichen Zweck die Ueber- brtngung eines prachtvollen Arrangements lebender Blumen im Auftrage des Kaisers an den Fürsten Bismarck bildete. Zu Weihnachten hatte der Kaiser dem Fürsten einen herrlichen GlaSpokal mit starkem Goldreifen übersandt. — Major Leutwein, der Besieger des rebellischen Hottentotten-Häuptlings Hendrick Witboi, ist definitiv zum Eommandanten der deutschen Schutztruppe in Südwe st-Afrika an Stelle des Majors v. FrantzviS ernannt worden. Berlin, 12. Januar. Der „Socialist" ist heute Abend nochmals in einer einseitigen Nummer erschienen und nennt fich „Organ deutscher Anarchisten". Das Blatt enthält nur einen Artikel, der die Ueberschrift trägt: „Noch weiter haben wir's gebracht!" und mit den Woiten schließt: „Der anarchistische „Socialist" ist tobt! Es lebe der anarchistische Socialtsmus!" Der besagte Artikel, der fich mit den Maßnahmen des Staatsanwalts Benedix beschäftigt, gibt zu verstehen, daß der „Socialist" weiterhin im Auslande erscheinen werde. Es heißt darin wörtlich: „Deshalbbrechen wir unsere Hütten in Deutschland für diesmal ab. Wir erwarten aber von den Genoffen des Auslandes, daß sie etwas von unserem Häuserbau gelernt haben." Halle, 12. Januar. Der Landtag ber Provinz Sachs en ist aus ben 29. b. Mts. zu einer auherorbentlichen Tagung einberufen, um, wie bie „Haüeiche Zeitung" melbet, über bie Errtchiung einer LanbwinhschaftSkammer für bie Provinz Sachsen zu berathen. Erfurt, 12. Januar. Das Project ber Erbauung einer Bahn quer burch ben Harz von Nordhausen nach Wernigerobe ist durch bie Betheiligung großer Banken gesichert. Mit Beginn des Frühjahrs bürfte die Ausführung der Bahn erfolgen. Hamburg, 12. Januar. Der „Hamburgische Corresp." kann bie Nachricht, baß Fürst Bismarck seinen achtzigsten Geburtstag möglicherweise in Varzm feiern würbe, als burchaus irrig bezeichnen. Der Fürst habe noch vor Kurzem Feuilleton. „frankfurter Theaterbrief. (Originalbertcht für den „Gießener Anzeiger".) (Nachdruck verboten.) Goethes „Werther" als Oper. Dr. II. Was I. Maffenet in dem lyrischen Drama .Werther" in Musik gesetzt hat, das ist die Geschichte einer unglücklichen Liebe, das leidvolle Geschick eines empfindsamen Heizens, das an dieser Neigung zu Grunde geht. WaS der Kranzoie aber nicht geben konnte und überhaupt jede dramatische Behandlung deS Stoffes schuldig bleiben muß: das ist die jpec fische Wertherstimmung, bie für uns gleichbedeutend mit einer verflossenen Periode deutschen Gemüthsledens. Werther ist nicht bloß ein unglücklich Liebender, er ist der Repräsen- tant der Sentimentalität deö 18. Jahrhunderts und will iilS einem gewißen Culturzusammenhange heraus begriffen treiben. Goethes Roman ist eine psychologische Stubie von un- tndlicher Feinheit unb Tiefe. Es ist ganz unmöglich, baß haß, waS eben an ihr daß Characteristische unb Bestimmende ist, in theatralisches Leben umgefetzt werden kann. Die außer- »rdenllich feinen Uebergänge, das allmähliche Werden unb Lachsen ber tobtbringenben Neigung, die erst nach und nach wf ben Punkt geräth, wo sich dem beklommenen Herzen ber kusschrei entwindet: „Meine Augen sinb trocken unb meine Sinne, die nicht mehr von erquickenden Thränen gelabt werben, ziehen ängstlich meine Stirn zusammen. Ich leide riel, denn ich habe verloren, was meines Lebens einzige Lonne war: die heilige, belebende Kraft, mit der ich Welten im mich schuf- sie ist dahin . . ." alle solche Stimmungen Nb Reflexionen entziehen sich den Ausdrucksmitteln ber bühne. Am ehesten könnte fich die absolute Mufik dieser Innenwelt bemächtigen. Und so ist es denn auch das Vorspiel mit seinem träumerisch - elegischen Adagiocharacter, Kelches in der Maffenet'schen Oper bem Hörer zuerst bie «gemhümliche Wertherstimmung vermittelt. Zu Den großen poetischen Schönheiten des Romans gehört u. a. das tief shmbolifche Eingreifen ber Natur in bie Aekesphasen des Helden. Wir sehen, wie fich bie Geschichte »erläuft vom grünen Frühling bis zum weißen Winter, wie Aerthers Herz in Liebe aufblüht, reift, herbstlich welkt und Mich vom Baume deS Lebens abfällt. Da kann kein DecorationSpinfel milkommen. Unb so schön auch bie Winter- lanbschaft ist, das Bild der Stadt Wetzlar, in der Christnacht aus ber Vogelperspective gesehen, welches zusammen mit einem instrumentalen Zwischenspiel zur letz'en Scene überleitet — es bleibt boch immer Theatermalerei. Die große Schwierigkeit, welche vor Allem darin lag, den Inhalt des Werthertagebuchs, diese wechselnden Stimmungen, die ber Liebende nur fich selbst und dem verschwiegenen Freunde der- : traut, in Monologe und Dialoge zu verthetlen, ist übrigens so glücklich gelöst worden, als es der Natur der Sache nach irgend möglich war. Dramatische Steigerungen konnten die Textdichter Ed. Blau, Paul Mllliet und Georges Hartmann, die sich ja im Schweiße ihres Angesichts abgemüht haben, das Original thunlichst wenig zu entstellen, allerdings nicht herbeizaubern, und ihr Fehlen ist es hauptsächlich, was bie Actschlüffe so mott erscheinen ließ unb auch im Frankfurter Opernhaufe ben Beifall mehr als nothwenbig war dar- > niederhielt. E.ne gewisse Monotonie der Vorgänge war eben nicht ! zu umgehen. Die musikalische Eifindungßkraft, die aber für • alle ©eenen bis zum Ende vorhält und namentlich am Schluß ' einen Strom reicher, Sinn und Gemüth gleich entzückender Melodien daherfluthen läßt, schafft hierfür einen Ausgleich. Es ist nichts Gestückeltes, Gequältes ober künstlich An- empfunbenes in dieser Werthermusik- sie schöpft aus dem tiefen Born ächten Gefühls unb sagt uns, daß der Componist vornemlich der Mann ist, jenen zarten, weichen, träumerischen Empfindungen Töne zu leihen, bie etwas Knospenhaftes, Frühlingsartiges an sich tragen. Wie Flieber- unb Mai- blumenbuft steigt es aus diesen Melodien auf! Im Vergleich zu dem viel heißeren und sinnenfälltgeren Gounod । nimmt Maffenet sich in seiner Tonsprache aus wie der i Lenz zum Sommer. Zu ben musikalischen Höhepunkten rechne ich entschieben . die Scene bes dritten Actes, in welcher Werther mit Lotten bie Ossianlecture wieber aufnimmt unb in den Vortrag der J düsteren nordischen Poesie sein eigenes Weh legt. Die ernste Skaldensprache ist textlich nun zwar, und dies besonders durch den Endreim, bedenklich auf ein alltägliches Niveau herabgestimmt worden, aber wenn sich von ben Lippen WertherS in heißer Inbrunst die Worte losringen: „ . . . der Tag des Welkens ist nicht weit!" Zu bald nur wird der Sturmwind tosen! Was bin ich aufgewacht, du schöne Frühlingszeit?" — dann überfällt auch jeden einigermaßen zugänglichen Hörer die ganze Gewalt dieser todttraurigen Hiebe, die unaufhaltsam bem frühen Grade zubrängt. Um eine wirkiame Schlußscene zu haben, mußte ber Textdichter Lotte zu dem sterbenden Werther citiren. Die Goethe'sche Dichtung weiß bekanntlich von diesem theatralischen Zuge nichts. Der Maffenet'schen Musik gewährt er natürlich die günstigsten Anhaltepunkte. Trotz der vielen tonltchen Schönheiten des Finales möchten wir aber doch die Ansicht ausiprechen, daß wir bas Sterben WertherS für viel zu breit angelegt unb ausgesponnen halten. Man ist es ja wohl feit lange gewöhnt, baß ben Opernhelben in ber Tobesstunbe ber Äthern zum langen Abschiedsliebe nicht ausgehen barf, selbst Wagner läßt den fterbenben Siegfried noch den vollen Kamps mit den Wogen des Orchesters aufnehmen — aber Alles mit Maß und Ziel! Das Zeitmaß des Sterbens Werthers ist überschätzt, unb wenn Siegfried, der Wäisungensproß, kraft seiner halbgöttlichen Natur, noch mit sterbender Lippe jenen erschütternden „Weckruf" anstimmen kann, so ist das schließlich auch noch ein anderer Fall als bet dem empfindsamen Träumer des vorigen Jahrhunderts! Als einen Cardinalsehler der Oper mögen es Viele, und nicht mit Unrecht, ansehen, daß Lotte so ziemlich von Anfang an in den Gefühlsaufruhr des Helden mit hineingezogen wird, wodurch ihr das schöne Gleichmaß des Originals verloren geht. Eine freie Zuthat, die aber keinen Tadel weiter verdient, ist ferner die zarte, kindliche Zuneigung der jüngeren Schwester Sophie für Werther. Der Componist hat diesem fröhlichen Kinde ein sehr hübsches, frisches Liedchen in den Mund gelegt: „Ganz in der Früh, als fich erhoben im Osten fern bie Sonne kaum, flog burch ben blauen Raum ein Vöglein hinauf nach oben . . ." Der Applaus setzte am Donnerstag an dieser Stelle zuerst ein und richtete sich an die Adresse von Frl. Schacko. In hochpoetischer Weise verkörpert Herr Rav al unb Frl. Jäger die beiden Hauptpersonen, auch Herr Na- wiawsky gibt der musikalisch keineswegs undankbar behandelten Partie des „Albert" den ihr zukommenden Character. Vorzügliche Arbeit leistete das Orchester unter der Führung Dr. Rottenbergs. mit großem Nachdruck davon gesprochen, daß er nun in FrtedrichSruh ständig zu bleiben gedercke. Reisen in der schlechten Jahreszeit seien jedensall- ausgeschlossen, wenn nicht eine drinaende Veranlassung eine Ausnahme fordere._______ Ausland. Belgrad, 12. Januar. In Hof« und Regierungskreisen werden die Gerüchte über eine bevorstehende Verlobung deS Königs Alexander mit der Prinzessin Sibylle von Hessen als völlig unbegründet bezeichnet. Der verlängerte Aufenthalt deS Ministers deS Aeußeren, Boghitschewitsch, in Berlin soll andere Motive haben. Bukarest, 12. Januar. Infolge plötzlichen Eintritts warmen RegenwetterS haben große Ueberfchwemmungen stattgefunden. Tleulfin, 12. Januar. Meldung des Reuter'ichen Bureaus. Die Japaner rücken energisch gegen Tsin-r'chou vor, während sich die Chinesen langsam nach der Großen Mauer zurückziehen, wo sie, wie man erwartet, Halt machen und dem Feinde entgegentreten dürften. Der Schnee er« schwert den Marsch der Truppen. Mehrere kleinere Gefechte haben stattgefunden, bet denen die Chinesen zahlreiche Ver- mundete hat»en. Neueste Nuchetchten. Depeschen bei Bure«« »Herold*. Berlin, 13. Januar. Am nächsten Mittwoch wird Graf Schuwalow vom Kaiser in feierlicher Audienz empfangen, um das AbberufungSschreibeu za überreichen. Belgrad, 13. Januar. In radicalen Kreileu ruft die Derha ftung tablettier Notablen in Uz ca und Pirot große Aufregung hervor. Unter den Verhafteten befinden sich der Bürgermeister deS erstgenannten Ortes, der Buchhändler Triste, ein Realschulprofessor, ein GerichtSadjunet und zwei Reserveoffiziere. H. Berlin, 14. Januar. An der Berliner Börse cir- culirt das Gerücht, der Handelsminister v. Berlepsch habe demissionirt, Graf Herbert BiSmarck sei zum Nachfolger ernannt. WB. Paris, 14. Januar. Der Pförtner des Hauses 65 Rue Moneeau sah um Mitternacht vor dem Fenster eine Maschine und warf dieselbe auf die Straße. Die Maschine explodirte, Fensterscheiben und Straßenlaternen wurden zertrümmert. Niemand wurde verletzt. Der Schuldige ist unbekannt. „Matin" zufolge war die Maschinerie eine luntenlose Stürzbombe, eine große Blechbüchse, ähnlich einem BiScuitkistchcn- sie enthielt wahrscheinlich zu wenig Dynamit und viel Gewehrpulver und war gleich der Vaillant'ichen Bombe mit Eisenstiickchen, vielleicht Kugeln, geladen.________ Versammlung des Landwirthschastlichen Vereins Gießen. Am Freitag spät Nachmittags tagte in Lonys Blerkeller eine sehr gut besuchte Versammlung des Landwirihschaftl'chen Bezirks-Vereins Gießen. Der Vorsitzende, Gutsbesitzer Sch lenke, frug vor Eintritt in die Tagesordnung an, ob unter den Mitgliedern des Vereins Geneigtheit vorhanden, ihre Betriebe gegen diejenigen Unfälle zu versichern, für die die Berussgenossenschast keinen Ersatz leiste. Nach kurzer DtSeufsion wurde beschlossen, über die Bedingungen und Prämienfätze, unter denen die Mitglieder des Vereins solche Versicherungen eingehen können, in einer der nächsten Versammlungen einen hiesigen Agenten und später den General« Agenten Schneider von Mainz zu hören. Gutsbesitzer Schienke referirt nun über den Stand der land- und forstwirthschaftlichen Berussgenossenschast im Großherzogthum Hessen. Mit feinem Antrag, die Unfallrente für Betriebsunternehmer im Interesse der kleineren Land- wirthe bis auf 2000 Mk. zu erhöhen, hat der Referent bei der Genossenschaft keine Gegenliebe gefunden, doch wird der Antrag im laufenden Jahr wieder zur Diseussion kommen und ersucht Redner seine Berussgenossen für die Annahme dieses Antrages im Lande zu wirken, besonders die zur Genossenschaft zu wählenden Vertrauensmänner müssen be- j stimmt werden, für diesen Antrag einzutreten. Zum Vcr- waltungSbericht der Genossenschaft übergehend, bemerkt der Redner das Folgende: ES kamen für 1893 zur Anzeige 820 Unfälle, von denen verhandelt wurden 476 Fälle. Der Rest wurde auS rechtlichen Gründen zurückgewtesen. Don diesen 476 Unfällen betrafen 436 die landwirthschastlichen, 40 die forstwirthschaftlichen Betriebe. Nach Alter und Geschlecht vertheilen sich diese Unfälle auf 365 männliche, — 104 weibliche, — 4 jugendlich männliche, und 3 jugendlich weibliche Personen. Durch Dampfkessel, Dampfleitungen und Dampfkochappa« rate (Explossion re.) passirte pro 1893 1 Unfall in der Ge« nossenschaft. Durch Explosion von Pulver, Dynamit re. und durch feuergefährliche, heiße oder ätzende Stoffe re. (Gase und Dämpse) kamen im Ganzen 4 Personen zu Schaden. Die meisten Unglücksfälle ereigneten sich durch Heruuterfallen von Bäumen, Böden, Leitern, Treppen und Gallerien sowie auS Lucken re. in Vertiefungen und Bassins, nämlich 126 Fälle, sowie ferner durch Fuhrwerke (Ueberfahren durch Wagen, Karrens Pflüge, Eggen re.), beim Herunterfallen von Wagen rc. 178 Fälle. Durch Reitunfälle, einschließlich der Fälle durch Stoß, Schlag, Biß :e. bei Th eren, verunglück'en 44 Personen. ES gab in der Genossenschaft pro 1893: 36 Todte, 3 Völlig, 336 theilweise dauernd erwerbsunfähige und 101 vorübergehend erwerbsunfähige Personen, welche unterstützt werden muhten. Bei der Rentenzuweisung re. ist man mit der Zeit zu Gunsten der Verunglückien immer liberaler verfahren. Im Jahre 1893 sind an Renten bewilligt, ferner Lösten deS Heilverfahrens für Verletzte, Beerdigungskosten, Abfindungen im Falle der Wiederverheirathung, sowie Kapital» > Zahlungen an Ausländer, wofür gezahlt sind im Ganzen Mk. 136516,63. ES gingen während dieses Zeitraums bei der Genossen« : schäft an Sch'iflstuckcn ein 9525 Stück, also pro Tag tm : Durchschnitt 27, welche bearbeitet und beantwortet werden mußten. ES entstanden Mk. 3468,08 Portokosten. Zur Anschaffung von Schreibmaterialien, Drucksachen, Formularen re. wurden Mk. 4595,32 auSgegeben. Die Beamten und Bediensteten erhielten an Gehältern und Remunerationen Mk. 10797,33 (darunter der höchst besoldete Seerelär mit Mk. 2700 pro anno). Zur Fortführung der Kataster, deren Anlegung s. Zt Mk. 31000.— kostete, sind pro 1893 an die Geoßh. Steuercommissariate Mk. 3468,57 für die Fortführung der Kataster H, Aufstellung der Heberollen, AuS« schlag der Steuerzettel Mk. 7857,20, zusammen also Mk. 11325,77 bezahlt. Die gesummten Kosten der Verwaltung incl. der Kosten der Unfalluntersuchungen, Festsetzung der Entschädigung, an Schiedsgerichtskosten, Kosten für das LandeSversicherungSamt rc. betrugen pro 1893: Mk. 57234,12. Hierbei find die Reisekosten und Tagegelder der Vertrauensmänner und der Verletzten mit rund Mk. 10000,— und die Honorare der Aerzte mit der gleichen Summe einbegriffen. In den Reservefond find pro 93 nur 75 % der gezahlten Renten rc., gegen früher 25% weniger gethan, derselbe beträgt Mk. 277 910,65 und ist zum g'ößten Theil in 3% % Großh. Hess. Staatsobligationen der Landes Credilkasse angelegt, darunter Mk. 600000 Hess. Staatsobligationen zur Erbauung von Nebenbahnen. Im Ganzen sind Mk. 28000 zu 4 % in Obligationen der Stadt Darmstadt und der König!. Bayerischen StaatSschuld'Etienbahnanleihe untergebracht. Der Voranschlag der Genossenschaft pro 1894 beträgt in Einnahme Mk. 454 205 — wovon für Unfälle vorgesehen find Mk. 250000. Gutsbesitzer Sch lenke verweist darauf, daß auch nach seiner Ansicht bei einzelnen Posten der Verwaltung gespart werden könne, z. B. sei der ErhebungsmoduS der Beiträge von den Mitgliedern zu theuer, er habe eine Verbilligung desselben auch in der Genossenschaftsoersammlung angeregt, doch wolle man erst die Novelle zum Unfallgesetz abwarten, ehe an der bestehenden Einrichtung etwas geändert werden solle. Ferner bemerkt Redner, daß, wenn erst für daS Großherzogthum Unfallverhütungs-Vorschriften erlassen seien, würden auch die Unfälle im landwirthschastlichen Betriebe weniger werden. ES sei im Kleinbetriebe, besonders auf den Böden und in den Scheunen, mitunter wi: zu einem Unfall eingerichtet und müsse Jeder wünschen, daß diese Verhältnisse verbessert werden. (Schluß folgt.) Füttert '.die Vöglein bei Frost, Reif, Cis und Lchnee! Sie dankens im Sommer, der Hunger thnt weh? Cocalt* rrnd p*or>rirzteLe» Vießev. den 14. Januar 1895. ** Empfang. Seine König!. Hoheit der Großherzog empfingen am 12. Januar den Major Freiherrn Schenck zu SchweinSberg, persönlichen Adjutanten Seiner Groß« herzoglichen Hoheit des Prinzen Heinrich, den Major Bender, BezilkSosfizier beim Landwehrbezirk WormS, den Geheimen Hofrath Professor Dr. Streng von Gießen, den Ober- landesgerichtsrath Jost, den Oberförster Heyer von Beer- seiden - zum Vortrag den Staatsminister Finger, den Cabinetsrath Römheld. »* Ee. Excellenz Herr Staatsminister Finger beging gestern in Darmstadt die Feier seines 7 0. Geburtstages. Wie vorauszusehen, gestaltete sich dieser Tag zu einem Ehrentage- zahlreich waren die Zeichen der warmen Sympathie, deren sich der Jubilar im ganzen Hessenlande und darüber hinaus erfreut. Herr Staatsminifter Finger konnte den gestrigen Tag in voller Körper- und Geistesfrtsche begehen. Es dürste für unsere Leser von Interesse fein, Einiges aus der ehrenvollen Laufbahn deS hochverdienten ersten Staatsbeamten zu erfahren. Staatsminister Finger ist am 13. Januar 1825 in MonSheim geboren und bestand nach abfolvirtem Studium in Gießen und Heidelberg im Februar 1845 mit Auszeichnung die juristische Facultätsprüfung in Gießen, ebenso daS juristische Staatsexamen im Frühjahr 1848. Unterm 3. August 1850 zum Ergänzungsrichtcr bei dem Großberzogl. Friedensgericht Ober-Ingelheim, unterm 10. Juli 1851 zum Referendar an dem Grotzherzogl. Kreisgericht zu Alzey, unterm 12. August 1854 zum zweiten Ergänzungsrichter am Großherzogl. Frtedensgericht Oppenheim ernannt, wurde Herr Finger durch Deeret vom 5. November 1855 als Advokat-Anwalt beim Bezirksgericht Alzey zugelaffen. Er verblieb in der Advokatur bis zu seiner unter dem Ministerium Hofmann am 21. September 1872 erfolgenden Ernennung zum Ministerialrath im Großherzogl. Ministerium deS Innern und der Justiz. Unterm 1. April 1879 zum Geheimen StaatSrath ernannt, wurde er am 28. Mai 1884 unter Ernennung zum Präsidenten des Ministeriums des Innern und der Justiz an die Spitze der Geschäfte berufen und noch am 30. Juli desselben Jahres zum StaatSminister ernannt. Eine größere politische Tätigkeit entfaltete Herr StaatSminister Finger vom Jahre 1862 an, indem er in diesem Jahre in den Landtag gewählt wurde. Damals der liberalen Kammermehrheit angehörend, welche sich die Bekämpfung des Ministeriums Dalwigk als Ziel gefetzt hatte, zeichnete er sich zu jener Zeit schon durch sei» weiseS, staatsmännisches Maßhalten aus, ohne dadurch in der [ Energie seiner politischen Haltung Einbuße zu erteilen. Das ! Vertrauen, welches Herr StaatSminister Finger bei dem 1 Höchstseligen Großherzog Ludwig IV. genoß, wurde ihm auch 1 seitens unseres jetzt regierenden Großherzogs seit Höchstdessen | Regierungsantritt zu theil. •* DaS Großh. Ministerium der Finanzen^ Abtheilnng für Bauwesen, bringt zur Sennmiß der Interessenten, daß für die Folge, um Denjenigen, welche sich znr Prüfung eU AreiSbauanffeher (Hochbauausseher, Gtraßeumeifter und Damm- meifter) vorbereiten, Gelegenheit zum Besuche eines während der Sommermonate an der Großh. Landesbaugewerkschule eingerichteten Schlußcursus zu geben, die vorgenannten Prüfungen im October eines jeden Jahres abgehalten werden. Dle nächste Prüfung findet daher, anstatt im Mai, im October d. I. statt. Die Gesuche um Zulassung sind unter Anwendung des gesetzlichen Stempels (1 Mk. 10 Pfg ) sechs Wochen vor Beginn der Prüfung bei der genannten Mtniste- rialabtheilung unter Beifügung der erforderlichen Papiere einzureichen. Die Bewerber um Zulassung zur Prüfung müssen zur Zeit des Beginn- derselben da- 20. Lebensjahr zurückgelegt haben. In der Anmeldung ist eine genaue An« gäbe der Adresse beizufügen, sowie auch von der Zeit der Meldung an Anzeige über etwaige Veränderungen des Wohnortes schriftlich zu erstatten. ** 'Gießener Omnibnsgesellschaft. Die am SamStag den 12. dS. Mts. im Restaurant Feidel abgehaltene außerordentliche Generalversammlung der hiesigen Omnibus- Gesellschaft war ziemlich gut besucht, und waren namentlich die Mitglieder, welche an der Erhaltung der Linie B. (Bahnhofstraße—Grünbergerstraße) interessirt sind, zahlreich vertreten. Den Vorsitz führte Herr Commerzienrath H c i ch e l h e i m, das Protocoll Herr Hanau in Vertretung der durch Krankheit verhinderten Herren Rechtsanwalt Grünewald und Jean Kirch. Der R-chner Herr Ed. Hanau berichtete in ausführlicher Weise über den Stand der Gesellschast, wonach sich leider eine Unterbilanz ergiebt und daS Unternehmen vorläufig wenigstens nicht rentirt. Der erstattete Rechenschaftsbericht schließt mit dem 31. December v. Js. ab und betragen die Passiva Mk. 28930.—, die Activa Mk. 24273.85, wonach sich also eine Unterbilanz von Mk. 4656.15 ergiebt. In die,er Unterbilanz sind für einmalige Handlungsunkosten Mk. 1061.90, feiner für voraurbezahlte Versicherungen Mk. 236.20, Mk. 1298.10 zusammen enthalten, so daß sich die eigentliche, auS dem Betrieb resultirende Unterbilanz auf ca. Mk. 3858.05 stellt oder pro Tag auf Mk. 21.94, hierzu die seitherige täglich: Durchschnittseinnahme Mk. 54.76, für die verflossene» fünf Monate Mk 76.70, welche den Betrag für die erforderliche tägliche Einnahme repräfentiren. In diesem Betrage sind allerdings die gesetzlich noihwendigen nicht unbedeutenden Abschreibungen enthalten. Zur Bestreitung der Löhne, Futter- kosten u. s. w., ohne fragliche Abschreibungen, würde sich die täglich erforderliche Durchschnittssumme auf Mk 60.61 stelle». Da nunmehr noch ein Kassenbestand von ca. Mk. 1600 vorhanden ist, so kann unter den seitherigen Verhältnissen bei 1 einer täglichen Durchschnittseinnahme von Mk. 42 der ' Betrieb nur noch kurze Zeit, höchstens einen Monat, fort« j gesetzt werden und die Genossenschaft müßte liquidiren. — Zur Beschlußfassung hierüber hatte der Vorstand den Auf- sichtsrath veranlaßt, in der abgehaltenen außerordentliche» Generalversammlung die Meinung der Mitglieder zu hören, während der im Vorstand befindliche Vertreter der Stadt gleichzeitig die Angelegenheit dec Stadtverordneten-Versamm- lung unterbreitete. Die Stadtverordneten Versammlung sowohl als die Generalversammlung haben nun einstimmig beschlossen, nach Möglichkeit daS Unternehmen der Stadt z» erhalten. Der gemeinnützige Zweck, sowie daß das Unternehmen allen Streifen der Einwohn-.rschaft zu Gute kommt, außerdem ein thatsächliches Bedürfniß und eine zeitgemäße Neuerung ist, weiche für unsere Stadt nur nutzbringend und deren Ansehen und Emporblühen als Provinzial-Haupt« und Universitätsstadt entspricht, hat die Stadtverordneten-Versamm- lung in richtiger Würdigung der Verhältnisse in Aussicht gestellt, eventuell einen weiteren Zuschuß zu bewilligen. Die Bürgerschaft Gießens wird gewiß diesen Beschluß mit Freude» begrüßen und bereit sein, auch ihrerseits ein Opfer zu bringen, wenn eß gilt, ihrer Vaterstadt ein Verkehrsunternehmen zu erhalten, welches von Einheimischen und die Stadt besuchenden Fremden mit Freuden und Genugthuung begrüßt und anerkannt wird. Der Vorstand wird Liste» etreuliren lassen mit der Bitte, entweder 1) der Gesellschaft (Genossenschaft) als Mitglied beizutreten durch Zeichnung von Anteilscheinen k Mk. 100, 2) durch einen bestimmten drei Jahre lang jährlich praemunerando zu zahlenden freiwilligen Beitrag oder 3) durch einen einmaligen ä fond perdu zu zeichnenden Betrag das Unternehmen zu subventioniren. — Wir werden morgen Weiteres in unserem Jnseratentheil zur Kenntniß unserer Leser bringen, gestatten uns aber heule schon darauf aufmerksam zu machen, daß wir auch in unserer Expedition eine EinzeichnungSliste auflegen werden, für be» Fall die clrculirenben Listen nicht überall vorgelegt werde» sollten. ♦* Moltkesttaße betreffend« Da die Moltkestraße noch nicht auSgebaut, sondern vorläufig nur ein schmaler Fußweg für Fußgänger hergestellt ist, so dürfte eS wohl jedem Ordnungsliebenden klar fein, daß dieser schmale Weg zur Zeit des SchlittschuhlaufenS, und zumal an Sonntagen, <» der Nähe der EiSbahn durch stehenbleibende Zuschauer nicht versperrt werden darf. Denjenigen aber, welche sich gefter» durch die fie in dieser Beziehung zurechtweisenden Schutzmänner für belästigt erachteten, fei gesagt, daß fie bei derartigen Gelegenheiten, und insbesondere wo eß den öffentlichen Verkehr betrifft, den polizeilichen Anordnungen Unweigerlich Folge zu leisten habe». *• Kaminbrand. I» der Nacht vom SamStag auf Sonntag gegen 1 Uhr entstand im Hause eine- Bäckers tun Kreuzplatz ein Kaminbrand. Einem herbeigrrufenen Kaminfeger gelang eß, baß Feuer zu ersticken, ohne daß weiter» Schaden entstand. Ernannt wurde» zu Steuerassessoren die Finanz- accesfisten: Octo Drescher auß Gießen, Georg H o»S auS Alsfeld, Otto Müller und Wilhelm Schar mann ; auß Darmstadt, Heinrich Schäfer auß Gieße», Ernst Schenck auß Nidda und Ludwig Scrida auß Wimpfen an 4. dS. Mrs. Martin Schmidt tuß Hutzdorf ant 7. dß. Mts. h 25 ^itOn.;895 Vc WM ft’S bi q;,. ■ 3 !« bin r Brei im A.r Dounck tej Wridei 90 Nm, 3 4; ■13» Nm, 8( W’Merfloh I2 hader fü Vt *"U«rz,d< stinkt und V" . L' .»(Muer 3 »U 2dUU iril U. Äbl ist ®!t< ’ 1 Siifb" il( ««nwi** giiitiirt»1’"" # *•« ,4 «t|r «b«/ .....Qtnlantiiüft M ’ fUnfüffe nicht ab, die sich f zu ausstdaö , ,ffl 6mipW w ' ? brr in * 8° ilDtnbang »ach dem unistel und ®it w •. caöe» JahalttS t n« durch ein Sund 5i(itttn weiter und tkarbuigtiftra&t verf r!?bet auß dem Sc . int nur die kritische " Der Sießeuer 'Er in Willen > Handlung sprach «i Dr. med. Di LsiberfianbSfahi . ab tmtjnit dabei r xen Museen zu D v^nschcnichädel. D> nannte ift ein Du feinen ftauptpartien 2er Siegeoer Schad, W Icäger wurde b tinntn Spazierftock ül Id)( Schläger wurde s um Tobt veruriheilt Snlinrr PrvsesfvrS il " Siovs-oerjichl Matteo 1893 im Großhe iarmftabt 59032, ! Btibbtim Ml, »tim 6088, Pfuogsl "riln 5315. Zmische -iröße Weisenau, K< Äooseoheim, Oppenh -'vien, Bretzenhain ur " LenoogeoSver fluer Gemeinden im ( Unm Gesammlbetrag ?’ * X,'"1*"1' P Mk. lo der sechs °r> L° ®l«lfe. SJ*. ,ln d», 20 v.r.'-rr ränbt'*°eÄ‘" ?JS«a 4,efiä'" v»°,b7« fl“"11 »«rmnamtnt. Hy* *i ter h;, Hanau in Rlrd); Der R-chuer Macher Weisx sichere' ^dmcht Wltit M V"* »ie P°M. -<3.85, eonad) % nli, *• 3« bitter Um«.- ^mosten Mk. 1061.90 cheruligm Mk. 236.2ö' 0 sich die eigentlich^ lanzauf ca. Mk. 3858.05 /. hierzu die seitherige 1-76, für die verflösse«« 'Betrag für die ersorder- 'v- Ä" diesem Benage 'digen nicht unbedentevdm -eitung der Löhne, Falter, ireibungen, würde sich die me auf Mk. 60.61 stell«, d von ca. Mk. 1600 vor« herigen Berhältuiffen bei bme von Mk. 42 der cns einen Monat, sonnst mühte liguidiren. - r der Vorstand den Aus- halteneu nutzer ordeailicha der Mitglieder zu hören, iche Vertreter der Stadl tadtvcrordneteu'Ver/a««' rdneten Versamminng \»» tzaden nun einstimmig de- atnnechmen tu Stadt z» 4, sowie daß das Unter- sn-.rschaft zu Gute kommt, ifniß und eine zeitgemötz! Ziadt nur nutzbringend uni als Provinzial-Haupt' uni Siadtverordneten-Vkrsamm- Verhälinisse in Aussicht ge- aschuß zu bewilligen. Dii diesen Bes-bluh mit Freude, erseils ein Opfer zu bringen, in Berkehrsunternehmeu z« schkN »°d di! W * „ uni> fo 11 b!i®Ä muntitn durch Zeichn durch einen beD- ° Mr»»do I ff-»»-*! /SÄ’“ S fe Ä’rfS «I p 6-1 * fei M- „ de° ifi"* •*£•***’' olize'liche" n. uilrtl KawstaS 9 “°Lj SS«"’" Äff* -■ss. Sii ’u*-‘ ’*•* )ch-idt •* A.D.C.'SoMHteri. SamStag de» 19. d. M. findet ar Hotel ^Zur Traube" zu Darmstadt anläßlich des Gedenktages der Wiederaufrichtung des deutschen Reiches ein Fest- CommerS alter und junger A.v.0.-Burschenschafter ratt. Den folgenden Tag wird sich ein Musik Frühschoppen im weißen Saale der „Stadt Pfungstadt" anschlteßen. Die Gießener und Heidelberger Burschenschafter werden sich an den Feierlichkeiten betheiligen. ** Gießener Zither-Club (Wohlthätigkeitsverein). Inder s-.hr stark besuchten General-Versammlung am 7. Januar wurde, nachdem der Jahresumsatz der Vereinskasie pro 1894 mit 2300 Mk. festgestcllt war, zur Neuwahl des Vorstandes geschritten. Es wurden wiedergewählr: die Herren F. Ne bl zum ersten, R. Rödiger zum zweiten Vorsitzenden, F.Cou- c a d zum Rechner, ferner die Herren D. Misker, I. Sorger- neugewählt wurden F. Hebel, F. Becker und L. Decker. Dirigent ist Herr Ph. Brand, Gründer des Vereins. *♦ Wo ist der Gaul? Eine bessere Schlittenbahn wie gegenwärtige können sich die Verehre-des Schlittensports faum wünschen- besonders der gestrige Sonntag wurde eifrig Schlittenpartien benutzt, und was nur einigermaßen das usfehen eines Schlittens hatte, wurde hervorgeholt, um uurch mehr oder weniger feurige Renner in die herrliche Winterlandschast hinausgezogen zu werden. Daß es da auch ohne Unfälle nicht abgeht, mußten zwei Schlitteusahrer wahr- - hmen, die sich eine Fahrt in der Richtung nach Lollar oder Wieseck zu ausgedacht hatten. Beide passirten gerade mit einem Einspänner die Ecke von Wallthor und Nordanlage, 316 der in voller Fahrt befindliche Schlitten eine so wuchtige Wendung nach dem rechtsseitigen Trottoir machte, daß er »mfiel und mit einer Geschwindigkeit von 0,0 sich seines l-rveuden Inhaltes entledigte. Das Pferd raste mit dem wie durch ein Wunder wieder auf die Kufen gebrachten Schlitten weiter und war rasch an der nächsten Biegung der Marburgerstraße verschwunden. Als die Schlittenfahrer sich wieder aus dem Schnee ewporgerafft hatten, brachte der eine nur die kritische Frage hervor: „Wo is der Gaul?" •* Der Gießener Schädel. In einer vor der Straf- 'aanncr in Wittenberg verhandelten Strafsache wegen Mißhandlung sprach der als Sachverständiger vernommene Arzt Dr. med. Dieckmann aus Schweinitz über die Wider st andsfähigkeit eines Menfchenjchädels und erwähnte dabei erläuterungSwcise zweier in den anatomi- schen Museen zu Darmstadt und Gießen aufbewahrten Menschenschädel. Der Darmstädter Schädel, der eines Fuhrmannes, ist ein Dickschädel allerersten Ranges - er hat in seinen Hauptpartien eine Knochenstärke von 39 Millimeter. Der Gießener Schädel ist ein Schädel so dünn wie Papiersein Träger wurde durch einen leichten Schlag mit einem dünnen Spazierftock über den Kopf getödtet. Der unglückliche Schläger wurde s. Z. für den verhängnißvollen Schlag zum Tode vcrurtheilt und nur durch das Gutachten eines Berliner Profesiors in der Revisionsinftanz gerettet. ** Einwohnerzahl der Städte. Ueber 5000 Einwohner batten 1893 im Großherzoglhum folgende Orte: Mainz 75 024, Darmstadt 59 032, Off-nbach 36827, Worms 27 319, Gießen 21 382, Kastel 7883, Bingen 7881, Lampertheim 6905, Bensheim 6581, Neu-Isenburg 6295, Alzey 6135, Viernheim 6088, Pfungstadt 5893, Friedberg 5474, Heppenheim 5315. Zwischen 5000 und 3000 kommen nach ihrer Größe Weisenau, Kostheim, Alsfeld, Mombach, Nierstein, Gonsenheim, Oppenheim, Lauterbach, Ober-Ingelheim, Ostbosen, Bretzenhain und Bad Nauheim. *♦ Vermögeusverhältuifse der Gemeinden. Die Schulden oller Gemeinden im Großherzogthum Hessen beliefen sich in ihrem Gesammrbetrag am 1. Januar 1869 auf 19 643 630 Mk. und am 1. April 1893 auf 80 931663 Mk.- die Schulden haben sich also innerhalb 24 Jahren vervierfacht. Es kamen 1869 auf einen Einwohner 23 Mk. 61 Pf., 1893 aber 80 Mk. Gemeindeschulden. Im Jahre 1869 gab es schuldenfreie Gemeinden 120, im Jahre 1893 noch 100. Keine Communalsteueru wurden erhoben 1869 in 24 Gemeinden, 1893 in 11. Unter diesen Gemeinden ist nur eine mit etwas über 1000 Einwohnern, die anderen find kleiner- keine befindet sich im Kreis Lauterbach. ** Zn Amerika verstorbene Hesse». New-Dort City: Elise Schröder geb. Weber, 43 Jahre alt, aus Glashütten. Ballwin, Mo.: Sebastian Bopp, 72Jahre alt, aus Darmstadt. Day ton, O.: Michael Olt junior, 65 Jahre alt, aus Breitenbrunn i. O. J ohnstown, Pa.: John Gerbardt, 80 Jahre alt, aus Langd. Terre Haute, Jnd.: Nicolaus Stein, 86 Jahre a't, aus Zotzenbach. ** Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Scklossergeielle Heinrich Koch aus Niederrad, zuletzt in Bockenheim, von der Staatsanwaltschaft in Gießen wegen Diebstahls - Paul Regler aus Döbern, Provinz Brandenburg, vom Amtsgericht Oppenheim wegen Unterschlagung- Bandagist Iwan S uroff aus Rußland vom Amtsgericht Darmstadt I. wegen Strafvollzugs. ** Getreidemarkt. Der Getreidemarkt in ganz Europa hat jetzt wieder eine schwankende Tendenz, denn auf die Steigerung der Kauflast und der Preise folgte wiederum größeres Angebot und Abbröckeln der Preise. Doch ist das Angebot keineswegs drängend, also ein Beweis dafür, daß die Weizen- und Roggenvorräthe doch bedeutend abgenommen haben und viele Landwirthe und Händler eine Preissteigerung erwarten. In Berlik und Leipzig wurde gehandelt: Weizen per 20 Ckntner 122 bis 142 Mk., Roggen 113 bis 117 Mk., Gerste 92 bis 175 Mk. und Hafer 106 bis 140 Mk. (Bertchtswoche 3. bis 10. Januar.) Darmstadt, 11. Januar. Die Stadtverordnetenversammlung lehnte die Errichtung eines Gewerbegerichtes gegen nur 2 Stimmen ab. A Mainz, 13. Januar. Der Rhein, welcher gestern Abend hier fast vollständig eisfrei war, geht in Folge der in der Nacht bedeutend gestiegenen Kälte seit heute Morgen wieder schwer mit Eis. Ebenso bringen .Main und Neckar bedeutendes Treibeis, so daß der Strom in seiner ganzen Breite mit Eis geht. Bei dem herrschenden niederen Wasser- stand dürfte bei andauernder Kälte sich das Eis an einer engen Stelle des Stromes bald festsetzen. Außer den sich mühsam durch das Eis bahnbrechenden Trajectboote sind alle Fahrzeuge von dem Strom verschwunden. — Ein aus Kastel stammender Taglöhner wurde von seinen Angehörigen seit dem zweiten Weihnachrsfeiertag vermißt. Gestern fand man denselben in einem Garten auf dem Weg zwischen Kastel und Kostheim erhängt. Die Raben hatten die Leiche bereits bis zur Unkenntlichkeit angefressen. — Mit Hinterlassung bedeutender Verbindlichkeiten ist der in Gau-Alges- herm domicilirre Weinhänder Theobald Deister spurlos verschwunden. Die Staatsanwaltschaft hat einen Steckbrief gegen denselben erlassen. vermischtes. * Preßburg, 13. Januar. Der Honved Commandant Feldmarschall Lieutenant Jelentsik stürzte bei einem Jagdausflug, bei welchem er von zwei Herren begleitet war, mit dem Schlitten in den hoch angeschwollenen Donauarm. Die Jagdgesellschaft konnte sich nur mit großer Anstrengung durch Schwimmen retten. Der Schlitten mit den Pferden ist in den Wellen verschwunden. Literatur ttttö Annst — Die Kritik, Wochenschau des öffentlichen Lebens Heraus- gegeben von Kart Schneid t. Verlag von Hugo Storm, Sctlin W., Glkdtlschstr. 35. Abonnement vierteljährlich 5 Mk. Einzelne Hefte 50 Pfg. Heft 15 vom 12. Januar 1895 enthält: Prozessor Pie,sch. V.rglcichende Rechtswissenschaft. Von O. Brta. Künstler oder Dienstboten? Von Mephisto. Der Pantheismus als E'kiärer des Mynischen. Von Hans von Gumppenderg. Der Diner-Wolf. Von Karl Krüger. Leipziger AU-rlet. Von JustuS. Das Hrirgotts- Telephon. Ein Märchen von Martin Hildebrandt. Diplomatie und Politik. Von Figaro. Unser Ehkfcheidungsrecht. Von Mar Wundike. Vom Büchertiich usw. Verkehr, Lanv. und volkrwirthschaft. Grünberg, 11. Januar. Auf den wurden im J-bre 1894 verkauft: 3636,5 Gentner Weizen 1656 „ Korn 637 „ Gerste 2985 „ Hafer 31 „ Erbsen 376 „ Samen 3957 „ Kartoffeln hiesigen Wochenmärkten zu 24026.52 Mk. „ 10908.02 „ „ 3935.10 „ „ 17971.78 „ „ 255 45 „ „ 3670 91 „ ,, 8262.18 „ 13278,5 Centner zu 69029 94 Mk Im Jahre 1893 wurden vertäust: 16606 Eenlner zu 118589.80Mk. Es wurden gegen das Jabr 1893 3328 (Zentner weniger veikauft7und 49559.86 Mk. weniger erlöst. Weizen 1893 1894 8.- 6 88 Durchschnittspreise pro Centner: Korn Gerste Hafer 1893 1894 1893 1894 1893 1894 7.30 6.68 7.15 6.12 810 7.03 Samen Kartoffeln 1893 1894 1893 1894 9 90 9 89 2 25 2.36 Erbse» 1893 1894 8.70 8.88 Brodpreise vom 13. Januar bis 27. Januar 1895. Der hiesigen Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod bet Carl Wallenfels II. 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod .' bet Carl Wallenfels II 1 Kg. (2 Pfd.) Weitzbrod 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot» 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot» „ „ Roggen-Schwarzbrot» bei Ernst Muth 2 Kg. (4 Pfd.) « „ Roggen-Schwarzbrvd bei E'nst Muth V ff .... Der auswärtigen Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod bet Aug. Deibel von Wieseck 2 Kg. (4 Pfd.) Wechbrod bet L Schmidt und Gg. Ant. Heuler von Gl. Linden W. We tzck v. Lang-Göns 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot» bei L. Schmidt und Gg. A. Heuser von Gr.-Linden Joh. Kd. Belte v. Ktrch-GönS W. Weitzel v. Lang-Göns u. F. Schön v. Ruttershausen Aug. Deibel von Wt.seck W. Stetnmüller v. L (Sort§ u. G. Jacoby v. Alten-Buseck 40 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot) b. Bastd. Christ Ww. d Wieseck u. G. Jacoby v. Alten-Buseck 60 „ Der Deodverkäufer. Dieselben Preise wie bet den Bäckern. Gießen, den 12. Januar 1894. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth. TNrchlkcheAnzergen der evang. Gemeinde. Montag den 14. Januar, Abends 8 Ubr: Bibelstunde im Confirmandensaal der Johanneikirche. Erster Brief des Johrnnes, Cap 3 von Vers 19 an: Die Frucht der Liebe im Verkehr mit Gott. Pfarrer Dr. Naumann. 24 Pfg. 25 „ 48 , 50 „ 22 , 44 , 20 , 19 „ 40 „ 38 „ 60 , 22 Pfg. 36 „ 40 „ 34 „ 36 „ 38 , L. Süß, MmMr. 9 CG Syndetikon! 589 90 45 rm Elchen- und 25 rm Nadelholz-Stockholz, 3 574 578] U. s. TD. 584 582 tragen. 576 L. Süss, Marktllr. 9 Meßen, 13. Jan. 1895. 590 Alleinige Niederlage Ph. Schlatter 365 Wagrafavrik. 90 300 Prügelholz, rm Buchen-, rm Buchen- und 1 rm Weichholz-Scheitholz, rm Buchen , 35 rm Eichen-, 6 rm Nadelholz- und 4 rm Weichholz- Gießen, dm 10. Januar 1895. Grobherzogliche Direktion. Großh Ortsgericht Gießen. I. A: Bogt. Geißler, Großh Gerichtsvollzieher. am Leihgesterner Weg und der Chaussee auf dem Seltersweg, Flur 25 Nr 170Vio: 2u94 qm Hof- raithe am Leihgesterner Weg Gießen, den 12. Januar 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. Brennholzversteigerung im Arneburger Walde Donnerstag, den 24. Januar I. I. Bekanntmachung. Betr.: Die Löber'sche Stiftung. Aus obiger Stiftung ist eine Pfründe von 260 Mark jährlich an nnen in Gießen geborenen, verwittweten Handwerker zu vergeben, welcher linen guten Ruf besitzen fortwährend einen gesitteten Lebenswandel geführt haben und wahrhaft dürftig sein muß. Anmeldungen werden von heute an binnen 8 Tagen auf dem Armen« Mt Zimmer Nr. 3 entgegengenommen. Mobiliar- Versteigerung. Am 16. d. 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RomeiSCr 585 138J Bahnhofstraße 57. — “ iwirthtchaften re. zu verpachten zu verkaufen. C SttaSnt). I. A.: Schneider, Gerichtstaxator. Restaurants, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 14. Januar 1895. Großh. Ortsgericht Gießen. ____________I- A.: Bogt. 586 Mittwoch d. 16. Jan. 1895 Nachm. S Uvr werden im Biekerschen Saale zwangsweise verneigert: Mehrere Zimmereinrichturgen, 3 ein» Keine Sophas (neu), 3 vollst. Betten, 7 Spiegel, ooolc T'sche, 1 Claoier, 1 Büffet in Eich nbolz, 4 Kühe, 3 Wagen, 1 Sommerwagen, 1 Oelgemalde, Stahlstiche, Btlderrahmen u. dergL Vo88’sohe Vogelfutter zu haben in Giessen ____bei Emil Fischbach._____ Bauplatz mitten de: Stadt, 225 qm Flächeninhalt, sofort zu verkaufen 579 Näheres durch 6. StiaSny. Prima englische Gummischuhe. Gr. GkrWsihk EiseMhiirn. I Montsg den 25. Februar, ' I|ÄI™ÄÄL..LÄ Es roh d hierdurch bekannt gegeben, daß ! 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N EW n bie Großh ~ . gew Soweit Sie m ^feiger Nr. 28( ™ 68 deren Erleb Todes Anzeige. Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß es Gott gefallen hat, unfern einzig geliebten Sohn und Neffen Heinrich Müller im Alter von 16 Jchren nach kurzem aber schweren Leiden zu sich zu nehmen. MS Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Johannes Müller. Gießen, den 13-7Januar 1895., __ Die Beerdigung findet Dienstag 15. Januar, Nachmittags 2Vethen. jRSbrtS Likbillstraße 71 II.____ 88, Ein Logis von 6 Zimmern nebst allem Zu ebör in schönster Lage der Sladt per 1. Avril zu vermtethen Näheres zu erfragen bet Agent R. KleeS, Cübanlnge.__ lö»l Die Wohnung im mittleren Stock der «leinktnberschvle, 5 Zimm-, eine Mansarde, Keller- u, d SpcicherrSume, ist zu vcrmtetben für jährlich 480 Mark. Der Dorstand d. ftletnfu derbewahranstalt. _______Dr. Naumann, Pfarrer._______ iJöOJ Ziver schöne Wohnungen in der Näbe des Dtaduc's bet Klein-Linden per 1. April zu vermachen. Adam Lang. 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