m. 267 Der Wbtutx A«»eiger erscheint täglich, eit Aufnahme bei Montag». Die Gießener v kälter werben bem Anzeiger ^Wöchentlich b reim al beigelegt. ErftcZ Blatt. Mittwoch den 13. November 18»» Gießener Anzeig er Generak-Mnzeiger. vierteljähriger ZvonnemeutrpreiOr 2 Mark 20 Pfg. mit Vringerlohn. Durch bie Post bezogee 2 Mark 50 Pfg. Rebactian, LxpebitioO unb Druckerei: Kchnkstratze Ar.I. Fernsprecher 51. Aints- uii6 Anzeigeblirtt für den Ureis Gieren. Annahme von Anzeigen zu ber Nachmittag» für den folgenben Tag erscheinmben Nummer bi» Corrn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Jamitienblätter. Alle Annoncen-Bureaux be» In- unb AuSlanbe» nehm« Anzeigen für ben „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtliche» Theil. Statut betreffend die Vertretung der Gemarkung Schiffenberg als OrrSarmenverband. In Gemäßheit des Art. 3 des Gesetzes vom 14. Juli 1871, bie Ausführung des Reichsgesetzes über den UnterstützungS- wohnfitz betreffend, und des Art. 48 V pos. 4 der Kreis- unb Provinzial-Ordnung wird hiermit nach Anhörung der Betheiligten und mit Genehmigung Großherzogltchen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 5. November 1895 zu Nr. M. I. 30 600 unter Zustimmung deS KreiSauSschusseS bestimmt, daß die in der Gemarkung Schtffenberg erwachsenden Kosten der öffentlichen Armenpflege von den Einwohnern und den Grundbesitzern dieser Gemarkung nach Maßgabe ihres ber BeitragSpflicht zu den Gemeindeumlageu zu Grunde liegenden SteuercapitalS zu tragen find. Die Vertretung der Gemarkung Schtffenberg als OrtS- «rmenverband geschieht durch die Großh. Oberförsteret Schtffenberg und werden die Kosten, vorbehaltlich des Ersatzes durch die hierzu Verpflichteten, von dem Großh. Rentamt Gießen verrechnet. Die Beitreibung der Kosten erfolgt auf Grund der für bie Einbringung der Umlagen maßgebenden Gesetze, Verordnungen und Instructionen durch das Großh. Rentamt Gießen. Gießen, den 9. November 1895. Großherzogltches Kreisamt Gießen. v. Gagern. WolffS telegraphisches Correspondmz-Bureau. Berlin, 11. November. Bei den heurigen Stadt- Verordnetenwahlen der ersten Abteilung siegten die liberalen Candtdaten in sämmtlichen Bezirken. In einem Bezirke findet Stichwahl mit Candidaten der Bürger- Partei statt. Köln, 11. November. Wie die „Kölnische Volkszeitung" meldet, wurden heute in der Grube „Schwabach" an der Saar zwei Bergleute durch fallendes Gestein erschlagen. Metz, 11. November. Das Kaiserpaar stiftete an- läßlich deS ersten gemeinschaftlichen Besuches der Lothringer Besitzungen in der Gemeinde Kürzel 60,000 Mk. für ein Asyl zur Aufnahme Hochbetagter beiderlei Geschlechts ohne Unterschied der Confesfion. Ein weiteres Geschenk für die Einrichtung ist Vorbehalten. Wien, 11. November. Meldungen aus Konstantinopel zufolge dauern die Kämpfe in Kleinasien fort. Die von den Consuln etngegangeneu Berichte stimmen mit Nachrichten auS zuverlässiger Privatquelle darin überein, daß sich die Anzahl der armenischen Opfer auf mehrere Tausend beziffert. Neuerdings wird bestätigt, daß in einzelnen Fällen die Provocatton von türkischer Seite ausgegangen wäre, waS daraus yervorgehe, daß die Behörden und Truppen sich passiv verhielten und mitunter an den Ausschreitungen theil- genommen haben sollen. Es scheine übrigens, daß die Ausschreitungen sich auch gegen andere Christen zu richten beginnen. Madrid, 11. November. In Sabadell explodtrte im Speisesaale des KnabenpenfionatS St. Jose eine Bombe. Zwei Zöglinge wurden schwer verletzt. Im Nonnenkloster Zordejuela bet Bilbao platzten drei Dynamit- Petarden, ohne jedoch einen Verlust an Menschenleben zu verursachen. Die Urheber deS Attentats sind verhaftet. In demselben Kloster hat letzthin schon eine Dynamit-Explosion stattgefunden. Depesche» bei Bureau .Herold". Berlin, 11. November. In der Deutschen Tageszeitung war im August in einem Artikel über unser Offizier- CorpS u. A. gesagt worden, daß, wenn der Commandeur eines Regiments anderer Ansicht sei als die höhere Instanz, so müsse er nach dem herrschenden Brauch seine Entlassung nehmen, auch dann, wenn seine Meinung mit der allgemeinen übereinfttmmt. Vor einigen Jahren hätten in einem nicht- preußischen Armeecorps ein General und ein Oberst auS diesem Grunde ihren Abschied nehmen müssen. Dem gegenüber theilt der „RetchSanzeiger" mit, daß die Ermittelungen nicht die geringsten Anhaltspunkte dafür ergeben haben, daß der angedeutete Fall vorgekommen fein könne. Berlin, 11. November. Die Verhandlungen über die Beleuchtung der Ausstellungshalle derBerliuer Gewerbe-Ausstellung für 1896 kamen in der heutigen Berathung zwischen dem Ausschuß der Ausstellung und dem elektrotechnischen Syndikat zum Abschluß. Die Installation übernimmt daS Syndikat. Die Gebrüder Naglo sind zurückgetreten. Berlin, 11. November. In dem Entwurf der M i l i t ä r - ftrafproceßordnuug soll, wie verlautet, die Oeffentlich- kett deS Verfahrens von der Natur der Delikte abhängig gemacht werden, sodaß also die Oeffentlichkeit thetlS zugelaffen, theilS ausgeschlossen wird. Berlin, 11. November. Verschiedene Blätter hatten berichtet, daß der Katser-Wilhelm-Canal bis auf Weiteres nur von Schiffen bis 7,5 Meter Tiefgang befahren werden könne, was mit der Auffindung eines großen Steines bei Kilometer 38 in Verbindung gebracht wurde. Wie die „Nordd. Allg. Ztg." mittheilt, ist diese Nachricht nach den Erklärungen des kaiserlichen CanalamtS irrthümlich. Berlin, 11. November. Der Kaiser, Prinz Heinrich und Großfürst Wladimir von Rußland begeben sich am Donnerstag zur Jagd nach Letzlingen. Berlin, 11. November. Wie von zuständiger Seite mit- getheilt wird, wurde am SamStag bei dem hiesigen Corre- spondenten des Newyork-Herald Haussuchung gehalten, angeblich wegen Verdacht» der Majestätsbeleidigung. Berlin, 11. November. Nach einer hiesigen Correspondenz bewerben sich um baß Landtagsmandat im vierten Berliner Wahlkreise, daS durch die MandatSniederlegung deS bisherigen Abgeordneten Hugo Hermes frei geworden ist, neben dem zweiten Vicepräfidenten des Reichstages, Fabrikbesitzer Reinhold Schmidt, der Stadtverordnete Kreitling, Chefredakteur Vollrath, Redakteur Perls und die beiden Schulrectoren Patzke und Kopsch. Außerdem soll Seitens der Freisinnigen Bereinigung der LehreS TewS vorgeschlagen werden. Stettin, 11. November. Gegen den verantwortlichen Nedacteur deS hiesigen socialdemokratischen VolkSblatteS ist Anklage wegen Majestätsbeleidigung erhoben worden, weil derselbe den Artikel des Vorwärts: „Sedan und kein Ende" zum Abdruck gebracht hat. Venedig, 11. November. Die Regierung hat Befehl ertheilt, die Ausrüstung für daS nach der Levante bestimmte Geschwader zu beschleunigen. Pari», I I. November. Auch mehrere Directoren hiesiger Zeitungen fielen der seit SamStag etngetretenen Börsen- krisiS zum Opfer, darunter die Directoren deS „Journal", deS „Sotr" und vom „Gil BlaS". Diese verloren 800 000 bezw. 500000 bezw. 400000 Frcs. und wurden an der Börse execurirt, da die betreffenden Summen nicht gezahlt werden konnten. Part«, 11. November. Heute Vormittag wurde Hierselbst, 23 Rue Ballu, unter Anwesenheit zahlreicher Aerzte und Vertreter der Behörden ein Inhalatorium nach dem System Schm eifer, wie solche bereits in Wiesbaden, Badenweiler und Brüffel bestehen, eröffnet. Das Etabliffe- ment steht unter der ärztlichen Leitung des Dr. Thomas, welcher bei der Eröffnung einen Vortrag über die Methode und die seitherigen Erfolge des Verfahrens hielt. Marseille, 11. November. Der Kreuzer Courbeu erhielt Befehl, fich zur Abfahrt nach der Levante fertig zu machen. London, 11. November. Zwischen hier und Aberdeen stieß ein Expreßzug mit einem Güterzug zusammen. Fast sämmtliche Reisende wurden verletzt. Bier derselben find bereits ihren Wunden erlegen. Sofia, 11. November. Zwei armenische Mitglieder deS ExecutionS Comitäs find hier angelangt, um mit dem mace- donischen Comtts behufs gemeinsamer Action gegen die Türkei zu verhandeln. Athen, 11. November. Der armenische Patriarch in Konstantinopel äußerte sich einem Mitarbeiter der „Akropolis" gegenüber bezüglich der Reformfragen sehr skeptisch. Er glaube nicht, daß letztere in der Türket durchgeführt werden. Seiner Meinung nach dürfte das Drama noch lange nicht beendet sein. Konstantinopel, 11. November. Unter der muselmännischen Bevölkerung herrscht große Aufregung infolge eines Gerüchts, wonach die Großmächte die Absetzung des SultanS beschlossen hätten. H, Darmstadt, 12. November. Auf directe Petersburger Nachrichten bezeichnet die „Darmstädter Zeitung" die ungünstigen Gerüchte über den Zustand der Kaiserin von Rußland für erfunden. Der Krieg von 1870|71, geschildert durch Aulschnitte aus Zettungl- Nummern jener Zeit. (Nachdruck verboten.) 13. November. Die Regierung zu Tours hat die Taubenpost eingerichtet und dieselbe auch zur Benutzung deS Publikum» retgegeben. Jeder französische Bürger hat da» Recht, auf >cm Wege der Taubenpost Nachrichten in die belagerte Stadt gelangen zu lassen. Ein Brief kostet 50 Centime», muß in französischer, klarer und lesbarer Sprache abgefaßt sein, ohne Zeichen und Chiffre und darf nur private Mittheilungen enthalten, mit Ausschluß politischer oder Kriegsnachrichten. Nachrichten aus Lille zufolge hat fich Gambetta nach Orleans begeben und daselbst eine Proclamation an die Loire-Armee gerichtet, der wir folgendes entnehmen: „Die Einnahme von Orleans mit dem Ungestüm alter Truppen zeigt, daß Frankreich, weit entfernt, von einem in der Geschichte unerhörten Unglücke niedergebeugt zu sein, e» versteht, demselben durch eine allgemeine kräftige Offensive zu antworten. Vorkämpfer des Landes, Ihr seid auf dem Wege nach Paris, vergessen wir nicht, daß Paris uns erwartet. Erkennet jetzt, daß die Feinde ihre Ueberlegenheit der Zahl ihrer Geschütze verdankten, als Soldaten kommen sie Euch weder an Muth noch an Hingebung gleich. Findet die franzöfische Kriegswuth wieder, welche daS Vaterland retten muß. Mit Soldaten, tote Ihr seid, wird die Republk siegreich auS dem Kampfe hervorgehen." „Wenn alle die guten Phrasensprecher daS Leben führen sollten, daS unsere Pariser Soldaten seit der Belagerung aushalten müssen, — sie würden vielleicht das Ende herberwünschen- ein Tag Wachtdienst, den andern Arbeit in den Lausgräben, und dabet Lagerstätte auf schlammigem Boden, — so lebt man unter den Mauern von Paris. Parts kann sich nicht selbst befreien, davon ist Jedermann überzeugt. Es hilft nicht, wenn man unö sagt, daß unsere Besatzung den Belagerern an Zahl gewachsen sei. Stellen wir auf diese Sette hundert Zwölfpsünder, auf jene hundert Krupp'fche Kanonen, — so stehen auf beiden Seiten hundert Geschütze, unb doch sind bie Kräfte nicht gleich. Wir können ber preußischen Armee mit Erfolg entgegentreten, aber wir können nicht hoffen, baß wir sie zur Aufhebung ber Belagerung zwingen. Selbst bie Lintentruppen und bie Mobilgarden, so sehr sie auch den Nationalgarben überlegen finb, können sich boch hinfichtlich ber festen Maffe unb ber DiSciplin mit ben brutschen Soldaten nicht meffen. Setzen wir selbst ben Fall, baß wir bie Etnschließungs-Linte burchbrächen, — wissen wir nicht, baß das Land auf fünfzehn Meilen im Umkreis verheert ist unb baß wir baher burch biese» blutige Opfer uns auch noch nicht für einen Tag bie Verproviantirung verschaffen könnten, bereu Paris bedarf? Die ganze Frage beruht also darauf, ob eine Hilfs Armee besteht, auf die wir unS verlassen können. Ohne eine solche find alle unsere Anstrengungen unnütz." Figaro. tzieß«, den 12. November IWb ** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Donnerstag, den 14. November 1895, Nachmittags 4 Uhr: 1. Veranstaltung einer landwirth- schaftlichcn Ausstellung im Jahr 1895 zu Gießen, hier Frst- setzung deS Preises für verabfolgtes Holz. 2. Vergebung der Waldculturlöhne. 3. Verwerthung deS Eichenstawmholz s im Stadtwald pro 1896/97. 4. Reparatur des Wehrs bei den Obermühlen; hier Decretur einer Kostenrechnung. 5. Die Rechnung der Vorschule des Gymnasiums pro 1894/95. 6. Prüfung der Rechnung der Armenkasse pro 1894/95. 7. Voranschlag der Armenkasse pro 1895/96. 8. Grund- eigenthum des städtischen Hospitals und des Plockischen StiftS; hier einheitliche Bezeichnung der Eigenthümer. 9. Die „Commerzienrath Heichelheim-Stiftung". 10. Errichtung eines BedürfnißhäuschenS bei der Johanneskirche. 11. Wahl der Beigeordneten. 12. Gesuch des Philipp Bob zu Gießen um Erlaubniß zum WirthschastSbetrieb auf der Hardt. 13. DeSgl. der Karoline Hoß um Ausschank von Branntwein über bie Straße im Hause Steinstraße 78. *♦ Spruchliste für bie am 3. December 1895 beginnende Sitzungsperiode des Schwurgerichts: 1. Johannes Klein, Wohnbach. 2. Johannes Diefenbach X., Berstadt. 3. Ludwig Hanner, Bübingen. 4. Ludwig Klinkel IV., Ruttershausen. 5. Karl Friebr. Wilh. Keller, Offenheim. 6. Gernanb Wtlh. Küchel, Butzbach. 7. Heinrich Sehrt I., Bernsfeld. 8. Konrad Hammerschmidt, Bindsachsen. 9. Karl Grünewald II., Alsfeld. 10. August Theoder Krämer, Alten-Buseck. 11. Heinrich Rau III., Wieseck. 12. Heinrich Bender V., Dors-Gill. 13. Theodor Kübel, Herbstein. 14. Karl Wilh. Berobeck, Friedberg. 15. Georg Geck II. in Melbach. 16. Kaspar Ranft, Grünberg. 17. Heinrich Stephan VI., Gerrenau. 18. Heinrich Schudt, Görbelheim bei Bruchenbrücken. 19. Nikolaus Möller, AngerSbach. 20. Ernst Zimmer, Lauter. 21. Jakob Koch, Hof Ronneburg. 22. Johann Betz, Friedberg. 23. Gustav Vogt, Butzbach. 24. Adolph MauhefiuS, Hirzenhain. 25. Adam Köhler, Lich. 26. Heinrich Hahn, Hartershausen. 27. Gustav Hahn, Schellnhof bet Schotten. 28. Christian Guth I., Gedern. 29. Ludwig Wilhelm Plank, Gießen. 30. Friedrich Heinrich Strauch, Bönstadt. •• Concert • Verein. Am kommenden Sonntag beginnt der Concert - Verein sein DereinSjahr mit einem Orch est er-Con cert, zu dem noch zwei Solistinnen als Mitwirkende geladen sind. Schon lange vorher hat der Vorstand seine Thätigkeit begonnen und so Mancher, der im Concert mühelos genießend den Tönen lauscht, weiß nicht, welche Schwierigkeiten zu besiegen find, ehe der erste Tact erklingt. Gerade daS vorliegende VereinSjahr hat sich 6c* sonders schwierig einführen lasten, Zwischenfälle aller Art, unter welchen die höchst bedauerliche Erkrankung des Musik- directorS, Herrn Felchner, nicht zu den kleinsten zählte, erschwerten die Vorbereitungen- trotzdem ist Alles wohl in Ord- nung und musikalische Genüste hervorragender Art warten unser. Gleich im ersten Concert, am nächsten Sonntag, werden wir eine liebenswürdige Geigenfee, Frl. Minna Rode aus Frankfurt, begrüßen, zu der sich noch eine uns zwar unbekannte, aber tüchtige Sängerin, Frl. Hayden aus Mannheim, gesellen wird. Mit der großen O-äur-Symphonie v. Schubert wird das Eoncert beginnen und mit der Ouvertüre zu „Hänsel und Grethel" v. Humperdinck, für Gießen eine Novität, schließen. Herrn Mufikdirector Krauße ist die Direction d 4 ersten Concerts übertragen worden und dürfte die Wahl di-seö tüchtigen, einheimischen Musikers gewiß Befriedigung c wecken. Für daS zweite Concert, welches ebenfalls ein Symphonieconcert sein wird (1. December) sind wieder zwei Solisten erwählt, Frl. Ni eßen, eine Sängerin, die durch Frau Wittich empfohlen, also ausgezeichnet ist und der bekannte Pianist F. Dreyschick. Die beiden folgenden Concerte werden der Kammermusik gehören, für den 12. Januar sind die Herren Zajtc (Violine), Grünfeld (Cello) und Pouer (Piano) gewonnen, alle drei vortreffliche und bekannte Künstler, für den 26. desselben Monats ist das berühmte Münchener Streichquartett Walther u. Genossen verpflichtet worden. DaS fünfte Eoncert findet orn 23. Februar statt - für dasselbe hat daS Holländische Fcauenterzet t, der Angelpunkt aller befferen Concert- Unternehmen, definitiv zugesagt, daS Weitere für diesen Tag mußte späteren Beschlüsten Vorbehalten bleiben. An einem noch nicht festgesetzten Tag ist dann alS sechstes Concert die Aufführung deS Oratoriums „Josua" v. Händel unter Mitwirkung des Akademischen Gesangvereins vorgesehen, zu der jetzt schon unter Leitung deS Herrn Franz Bauer Proben stattfinden. ** Dresdener Gesammt Vorstellung. Die Dresdener Gäste begannen gestern in Marburg vor nahezu ausverkauftem Hause ihr auf zwölf Abende berechnetes Gastspiel mit „Die beiden Leonoren". Die Vorstellung fand im Museumö-Saal vor dem feinsten Publikum Marburgs statt, und fand stürmischen Beifall. — Da hier in Gießen voraussichtlich nur diese eine Vorstellung der Dresdener Gäste ftattfinden kann, so können wir den Besuch der glänzenden Vorstellung nur angelegentlich empfehlen. BilletS sind bei Herrn Challier bis zum Abend der Vorstellung zu haben. • • Postperfoualuachrichteu Ernannt sind der Postsecretär Neutze in Darmstadt zum Ober-PostdirectionSsecretär und der Postassistent Jacoby daselbst zum Canzliften bei der Ober-Postdirection. — Dem Ober-PostdirectionSsecretär Drees in Darmstadt ist die Postkasfirerstelle bei dem Postamte I daselbst probeweise übertragen. — Versetzt sind der Postkasfirer Hoffmann von Darmstadt nach Posen behufs Uebernahme einer Postinspectorstelle, der Postsecretär Frenzel von Frankfurt (Main) nach Darmstadt behufs Uebernahme einer Bureaubeamtenstelle 1. Klaffe bet der Ober-Postdirection Darmstadt und der Postassistent Kadel von Wallendorf (Sachsen-Meiningen) nach Darmstadt. * * Die Reichsbank hat den DiScout auf 4 pCt. und den LombardzinSfuß für Darlehen gegen auSjchließltche Verpfändung von Schuldverschreibungen deS Reichs oder eines deutschen Staats auf 4*/, pCt., gegen Verpfändung sonstiger Werthpapiere und Maaren auf 5 pCt. erhöht. * Mit fremden Lotterieloosen uud Offerten wird gegenwärtig das Publikum förmlich überschwemmt. Vielfach ver- fenden auswärtige Collecteure Loose in geschloffenem Umschläge und bitten um Rücksendung, falls daS Spielen nicht beliebt. Die Empfänger derartiger Sendungen find zur Rücksendung nicht verpflichtet, können vielmehr die Briese und Drucksachen Offerten, nachdem solche geöffnet find, an jeden Briefträger oder am Postschalter zurückgeben. Eine gesetzliche Bestimmung lautet dahin, daß „Sendungen, die Loose oder Anerbieten zu einem Glückspiele enthalten, an welchem der Empfänger nach den Gesetzen fich nicht betheiligen darf, als unbestellbar zu behandeln find, wenn solche Sendungen sogleich nach geschehener Eröffnung an die Poft zurückgegeben werden. Geschieht dieses, so veranlaßt di Post alles Weitere." • • Sitzplatz in Eisenbahnwagen vierter Klaffe. Bekannt- lich find die Personenwagen vierter Klaffe seit mehreren Jahren mit Bänken ausgerüstet. Ueber die Berechtigung auf einen Sitzplatz darin hat sich nun öfters ein Streit zwischen den betheiligten Paffagieren entwickelt, so daß fich die Eisenbahnverwaltung veranlaßt gesehen hat, hier ordnend etnzugretfen. In einer soeben erlaffenen Bestimmung an daS Zugpersonal wird darauf hingcwieseu, daß wiederholt zwischen den Reisenden der vierten Wagenklaffe Streitigkeiten darüber entstanden, daß Einzelne berechtigt zu sein glaubten, einen bestimmten Sitzplatz für die ganze Dauer der Reise ür fich in Anspruch nehmen zu können. Ein Anspruch auf dauernde Besetzung eines Sitzplatzes in der vierten Wagen- klaffe besteht nicht, auch ist ein Belegen der Plätze unftatt- >aft. Nun heißt es ausdrücklich, daß die Sitzplätze lediglich deßhalb angebracht find, um allen Reifenden ohne Unter» chied Gelegenheit zu geben, sich theilweife auSzuruhev. Petterweil. 10. November. In einfacher, schlichter Weise wurde heute der gelegentlich der Feldbereinigung wieder auf- ;efundene und jetzt wieder aufgerichtete Gedenkstein ein- geweiht, den die hiesige Gemeinde zum Gedächtniß einer großen Versammlung errichtet hatte, in der Robert Blum im Jahr 18$8 vor der auS der ganzen Gegend herbei- zeftrömten Bevölkerung eine seiner zündenden Reden gehalten -atte. Der Ortsgeistliche, Herr Pfarrer Allwohn, hielt die Gedächtnißrede, der hiesige Gesangverein sang als Ein- eitung und Schluß der Feier einen Chor. Von Seiten der Redactionen der „Franks. Zeitung" und „Kleinen Presse" war der Stein mit einem prachtvollen Kranz geschmückt worden, deffen schwarzrothgoldene Schleife die Inschrift trug: „Dem wackeren Kämpfer für Freiheit und Recht." Von Seiten der Socialdemokrateu wurden später in den Wirth- chaften und am Gedenkstein Ansprachen gehalten. -b- Melbach. 8. November. Beim Fischen in der Wetter machten die Leute gestern zwischen Offenheim und Bauernheim einen grausigen Fund: Sie zogen eine menschliche Leiche an S Land, deren Angesicht von Fischen und anderen Mafferthieren ganz zerfleischt war. Der Verunglückte wurde als ein Arbeiter der Nebenbahn identificirt, welcher längere Zeit als Knecht hier arbeitete und dann zum Bahnbau überging. Vor vier Wochen wurde er mit einer Geldsendung nach Friedberg geschickt, die er auch richtig ablieferte. In Dorheim lieh er sich eine Laterne und einen Regenschirm- von da an fehlt jede Spur. Man vermuthete sogleich, daß dem Mann ein Mißgeschick zugestoßen sein müffe und stellte unverzüglich die umfangreichsten Nachforschungen an, die jedoch vergeblich waren. Bei der Leiche fand man noch die Taschenuhr und etwa- Geld, was beweist, daß eine Beraubung deS Unglück.ichen nicht stattgefunden hat. Er besitzt auf der Sparkaffe ein Guthaben und war ein nüchterner Mann, der daS Seine zusammenhielt. Der Verunglückte ist daher aller Wahrscheinlichkeit nach in der Dunkelheit vom rechten Wege abge- kommen, gerieth in die Wetter und mußte ertrinken, weil Hülfe nicht zur Hand war. vleicheubach, 11. November. Gestern Abend um 8/<12 Uhr brannte die Scheuer des LandwirthS Velten nieder. Durch das rasche Einschreiten der Ortsfeuerwehr, sowie der benachbarten Wehren gelang eS, daS Feuer auf feinen Heerd zu beschränken. H. Von der Horloff, 11. November. Das Schweinefleisch ist auch bei unS abgeschlagen und man begreift den Rückgang der Preise auf dem Schweinemarkte, wenn man ficht, wie die Zuchtsauen in den letzten Jahren vermehrt wurden. Kleine Bäuerchen legten nach und nach vier bis fünf Zuchtsauen ein, jetzt haben fie die Ställe voll Ferkel und wiffen nicht wohin damit. Selbst solche Leute, die kaum drei oder vier Morgen Acker bebauen, hielten eine oder mehrere Zuchtschweine. Viele Zuchtsauen wandern jetzt nach Frankfurt, um als Frankfurter Würstchen weiterzureisen. DaS Pfund Lebendgewicht dieser Sauen wird mit 28 Pfg. bezahlt. — Unsere Kartoffelpreise find sehr anständig. Man zahlt 3 Mk. 25 Pfg. für den Doppelcentner und liefert sie dafür noch nach Friedberg. — Den Hausfrauen rathen wir, nicht bloS nach den Kartoffelvorräthen zu sehen, sondern auch ganz besonders eine Revision des Obstes vornehmen zu wollen. ES wurde schon zur Obfterntezeit über Wurmstichigkeit geklagt, welches Uebel jetzt stark in die Erscheinung tritt. Die Jnsecten haben die Stiche entweder unten am Stiel oder in dem sogen. Butzen, welcher dem Stiele entgegengesetzt liegt, angebracht. Hier find die Stiche leicht zu übersehen, denn in den meisten Fällen untersucht man diese Stellen nicht, die Früchte fangen an zu faulen und verderben rasch die Vorräthe. — Die in unserer Nähe liegenden Orte Ober- und Nieder-Mockstadt, Ranstadt, Dauernheim, welche fich durch treffliche Zwieb el cultur en auSzeichnen, haben ihre Erzeugnisse fast ganz geräumt- eS scheint, daß dar sehr trockene Vor- und Nachsommer die Zwiebel anderwärts wenig begünstigt hat. — Unsere Land butt er ist auf eine Mark pro Pfund hiuaufgegangen, während sie im Vogelsberge noch zu 75 Pfg. erhältlich ist. Die Molkereien in unserer Gegend treiben den ButterpreiS in die Höhe. — Eier find gegenwärtig zu 7 Pfg. sehr gesucht- die Leute gedenken aber 8 Pfg. zu erzielen und halten daher zurück, weßhalb man italienische Eier kommen laffen will, wie holländisches Kraut und belgische Aepfel hereinkamen. ES lebe die Concurrenz! — DaS feuchtwarme Wetter in den letzten vier Wochen hat vorzüglich auf daS Gemüse gewirkt. Leider haben die meisten Leute daS ihrige schon vor 3—4 Wochen abgehauen und eingekellert, natürlich sehr zu ihrem Nachtheile, denn Weißkraut, Rothkraut, Wirfing, Rosenkohl und Winterkohl waren nur sehr bescheiden entwickelt, sehen aber jetzt prachtvoll auS. ES ist sonderbar, wie die Leute in unserer Provinz so hitzig mit ihren Herbstarbeiten find. Bor dreißig Jahren war die- anders. Man wußte auch damals, daß sehr heiße trockene Sommer (1834, 1857, 1859, 1865) sehr günstige Herbste im Gefolge zu haben pflegen, welche manches ergänzen, was die Sommer verdarben. Auch die auf solche heißen Sommer folgenden Winter pflegen milde zu sein. Wollen sehen, ob fich diese- anno 1895 bestätigt. A>8 dem Weschnitzthal, 8. November. Da die Vieh- preise in letzter Zeit nicht unbedeutend zurückgegangen sind, so haben sich auch die Fleischpreise merklich rebucirt, so daß gutes Rindfleisch jetzt verschiedenen Orts nur noch 60 Pf. pro Pfund kostet. Die Schweine werden per Schlachtgewicht von den Bauersleuten je nach Waare zu 45 bis 48 Pf. pro Pfund verkauft, sodaß also die Metzger gleichfalls daS Pfund Schweinefleisch für 60 Pf. geben könnten. Gewiß aber ist zu bedauern, daß manchen Orts die Herren Metzger nur durch den Zwang der Umstände zum Prei^ abschlag gezwungen werden können. D. A. Darmstadt, 10. November. Gestern starb der Geheime Oberschulrath Dr. Theodor Becker, in weiteren Kreisen durch seine langjährige Thätigkeit in der früheren Oberftudien- Direction, später als Mitglied der Ministerial-Schulabtheilung bekannt. Mainz, 6. November. Bitte Herr Präsidentl' In der gestrigen Sitzung des Gewerbegericht» klagte ein Fuhrmann gegen seinen Herrn auf Entschädigung wegen kündigung-loser Entlaffung. Die Entlaffung gab der Beklagte zu, er meinte aber, dazu ein Recht gehabt zu haben, weil der Kläger in seinen Kleidern Thierchen Aufenthalt ge- währe, wie solche von den deutschen Kriegern im französischen Feldzug, besonders bei den Belagerungen von Metz und Paris, in großen Mafien gezüchtet worden seien. „Bitte Herr Präsident", bemerkte der Beklagte auf einen abwehren- den Einwand deS Klägers, „bitte lassen Sie den Mann da sich einmal ordentlich schütteln, zehn biß zwölf von den Thierchen fallen sicher zu Boden." „Hören Sie auf," erwiderte unter allgemeiner Heiterkeit der Vorsitzende, „e< beißt mich jetzt schon vom Hören?" △ Mainz, 11. November. Kurz nach 12 Uhr heute Mittag wurde die Leiche des am SarnStag bei dem HauS- einsturz verschütteten Dachdeckers au» den Trümmern hervorgezogen. Man fand dieselbe in ganz zusammen gefeuerter Stellung und zwar in der ganz entgegengesetzten Richtung des Kellergewölbes, auS welcher man am SarnStag von dem Unglücklichen noch yüiferufe vernommen hatte. Am Kopf zeigte die Leiche eine Verwundung und waren die Finger an den Spitzen vollständig abgekratzt, woraus hervorgeht, daß der Arme nach der Katastrophe noch lange Zeit lebte. In dem hiesigen Publikum herrscht eine große Erregung, indem man allseitig der Ansicht ist, daß die Bbräumungflarbeiten viel rascher hätten bethätigt werden und man dadurch vielleicht den Verschütteten hätte retten können. Nach Auffindung der Leiche wurde die ganze Unglücksstätte polizeilich abgesperrt und wurde alsbald die gerichtliche Untersuchung aufgenommen. Der materielle Schaden, der dem Bauunternehmer durch den Einsturz erwächst, beläuft sich auf annähernd 50,000 Mk. Derart ♦ Raffel, 11. November. DaS Schwurgericht verur- theilte den Dienstknecht Jacob Licht auS Landershausen wegen Ermordung feiner Geliebten zum Tode. * Auf dem Truppenübungsplätze von Diiberitz ist j'yt eine militärische Ackerbaucolonie eingerichtet. In dem von allen früheren Bewohnern vollständig geräumten Dorfe sind 150 Mann von verschiedenen Regimentern dauernd einquartirt- eS sind Landwirthe und Handwerker, die alle vorkommenden Arbeiten zu verrichten haben. Von ihnen werden sämmtliche Baulichkeiten in Ordnung gehalten, gärtnerische Anlagen hergestellt und Ländereien, die nicht bittet zum Uebungßgebiete gehören, beackert. AIS Winterung ist jetzt Hafer und Roggen gesSet worden. Das bei der letziea Ernte gewonnene Getreide wird von Soldaten gedroschen. — In Spandau wird bei der Garnison eine militärische Feuerwehr eingerichtet, für die kürzlich ganz neue Feuerlöschgeräthe beschafft worden sind. Von jedem Truppentheil wird zu diesem Zwecke eine Anzahl Mann- schäften von einem Inspektor der Berliner Feuerwehr ausgebildet. • Eine Portierstelle zu besetzen. Durch eine Zeitung-- Anzeige suchte ein Grundbesitzer in Berlin für sein Hau- kinderlose Portiersleute gegen freie Wohnung und kleine Baarvergütung. Zu dieser Stellung gingen 134 Anerbietungen, von denen die wenigsten auS den Kreisen kamen, auß denen früher die Porticrßleute hervorgingen. Unter Ander» meldete sich ein ehemaliger Gutßinspector mit Schwester, und versprach die letztere gern die Haußreinigung mit übernehmen zu wollen. Ferner befindet sich unter den Bewerbern ein Eisenbahn-Assistent a. D. nebst Gattin und drei Kindern- da diese nicht mitverlangt werden, so erboten fich die Leute, die Kinder zu den Eltern der Frau nach Pommern zu bringen. AIS Curiosum verdient noch die Meldung eine- sich „Director a. D." nennenden ManneS erwähnt zu werden. Der Herr Direcior birigkte vor einigen Jahren eine Schauspielertruppe in der Provinz und behauptete, durch die Treulosigkeit seiner Künstler, die ihm mit der Kaffe nebst Büchern burchgegangen seien, ruinirt worben zu sein. AIS besonder- geeignet für diesen Posten empfiehlt er fich durch die Mittheilung, „daß er vor Beginn seiner künstlerischen Laufbahn schon mehrere Jahre Portier gewesen sei." Verlockend ist auch der Schlußsatz dieses Briefes, in dem der Stellungsuchende sich erbietet, „falls der Herr Hausbesitzer Kinder habe, ihnen dramatischen und gymnastischen Unterricht unentgeldlich zu geben." Ein so vielseitiger Portier dürste selbst In heutiger Zeit nur selten vorkommen. • Das kaiserliche statistische Amt veröffentlicht jetzt He vorläufige Zusammenstellung der Ergebniffe der Berufs- und Gewerbezählung für das ganze Reich. Danach zählte die ortSanwefende Bevölkerung am 14. Juni dS. I». 51,758,364 Personen gegen 49,428,470 am 1. Decemder 1890. DaS ist eine durchschnittliche jährliche Zunahme von 10,14 pro Mille der mittleren Bevölkerung. Don diesen Personen waren 25,405,934 männliche und 26,352,430 weibliche. LandivirthschastSkarteu wurden 5,601,809, Ge- werbebogen 1,317,878 gezählt. Ball-Seidenstoffe v. 60 Pfg. bi» 18.65 p. Met. — sowie schwarze, weiße und farbige Henneberg- Leide von 60 Pi. bi» Mk. 18.65 p. Met. glatt, gestreift t«xUxt, gemustert, Damaste rc. (ca. 240 versch. Qual, und 2000 versch.Farbm, Delfin! ic). porte end eteierfrel Ins Heul Muster umgehend. 18151 Seiden-Fabriken 6. Henneberg (k k.Me«.), Zürich. frt «*#» SD fnt ?I'oal Httiilsabre Ba Jo Gen Ann 1 empl in ’ teai Kl- 8 ‘"bt * H K Ä-» 9 9Qf) der Ä i“ s«blg, , '“MWte ?" «>» °°d । °b«-thn«. 5lt d-° m«gu b, » K?lf b™ bl" " «ff ,r. MHi. * J2 Uh- tat 1 bti dem Haus, . kt« itümmtn IQmmcn g«kaumer ätzten Nichts -amstag von bcm °"e. Am Kops en die Finger an Ergeht, daß t W Wt. 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Wir empfehlen Euch zur Wahl nachstehende Männer, die tüchtig und unabhängig, am geeig- letsten sind, das Amt eines Stadtverordneten zu iekleiden: Martin Dörr, ßchtoffermeiSer, Lonis Hanbach, Werkführer, Carl Hein, Gattivirth, Louis Huhn, Architect, Johannes Klein, Metzgcrmeister. la. La«db«tter, Zum Einkochen, so lange Vorrath, ^er Pfund SO Pfg. 9507 H. F. Nassauer. Tonntag den 17. November, Abends S Uhr Iur Aeier des Stiftungsfestes: Ruff, und Oel-Sardinen, Bücklinge, Rollmops, Ural-Caviar, Kronen Hummer, i Salm, \ Ounge«, t - orned-Beef, Werheffifche Gesellschaft für Natur- u. Heilkunde. Sitzung am Mittwoch den 13. November, 6 Uhr, im Chemischen Institut: Herr Privatdocent Dr. Fiuger: „Einiges aus der gerichtlichen Chemie" mit Demonstrationen.9856 1896/97 liegt vom 13. I. Mts. ab acht Tage lang zur Einsicht der Betheiligten auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier offen. Garbenteich, den 11. November 1895. Freibank. [9514 Heute und morgen: 8chweinesieisch acht ladenrein, pr. 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Alle ,u Raihc gezogenen Aerzte konnten mir nicht helfen, man machte schließlich Morphium einspritzungen, um wenigstens die Schmerzen zu stillen. Ich wandte mich in meiner Roth an Herrn Dr. med. Boldeding tzom-opath. «rzt in Tüffeldorf, tidniftiaö« 6, und schlugen die mir verordneten Mtt-el derart gut an, daß ich biß heute (e- find jetzt 3 Jahre oer, stoffen) noch nicht- wieder von meinem Leiden verspürt habe. Jedem ätrnlich Leidenden möchte ich daher Herrn Dr. med. Bolbedtng auf- Wärmste empfehlen- Hochachtungsvoll Streu Gustav Kranz. 95101 Ein mflfrlirM Zimtiur zu per» miethen. Plockstratze 1_______________ 9504] Gut möbl- Zimmer mit Cadinet ifjll Indjligtt tioufprnglrr sofort auf dauernde Stellung gesucht. 94H1______Nähere« Lswenaaffe 13 V485> Tüchtiger, junger <0iami der Colon'alwaaren» ob«r Landesproducten» brauche für Comptoir und kleinere Reisen gesucht. Off- m. Referenzen u. Ang der Anspr. bef. eub. D. 10 dü Exped. d. 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