?tetu ,,w'n «iti ^lcklmiischen Telegraf uns, Dom NorddeMw M°rgms mohlLchalla h nsallMtWn ArGffelS, oom W M Morgens woKchrliw Mittwoch dm 18, Kirj; LonnnStag dm 14. »esMm. 6om4lai den Leusel im Wonat. Uhr: Der Oberst,iarr, )cn 18. MSr, geschlsssm. K|tt ^«LüV. nal Lied. il» l Bilüiz. Wttaoä da )omerStag dm 14. Whr. in: voccaccts. Samitag ihn 17. Mi, Nechmitt-r« Monlrz Dr. H bot be® ej? 3n ^8 Sinh $ltbttlet «in mit \, ?rn'blttb StSÄt Itue Äi™ b.n nnieo »SS '«XtÄ.“*" W-VtFZ lkrwitt^chaft. dem amb.undS. d. MS. rutmd, Reste Jinkaufspreis. jcheel- r 651 ' 63. auf w Mittwoch den 13. Erstes Blatt. Nr. 61 Gießener Anzeig er Kenerat-Mzeiger. Der Hießener -«»eig«r tel Hoheit erhalten. n Wien, 11. März. In Hofkreisen verlautet mit aller Bestimmtheit, dast Kaiser Franz Joies an den Eröff. nung4feierüd)teiten des Nordostseecanals persönlich theilnehmen Wien, 11. März. Zu der Meldung, Kaiser Franz Josef werde ben Feierlichkeiten in Kiel persönlich beiwohnen, wirb hinzugefügt, daß sich in beffen Begleitung ber Erzherzog Franz Ferbinanb b'Este befinben werde. Fiume, 11. März. Hierselbst wurden die Spuren emeS im großenMaßstabe betriebenen Kaffeeschmuggels entdeckt. Die Untersuchung ist eingeleitet. Rom, 11. März. Die Influenza nimmt in ganz I Italien in erschreckender Weise zu. In Rom allein find gegenwärtig 70000 Personen an der Influenza erkrankt. Venedig, 11. März. In einer gestrigen äußerst zahlreich besuchten Versammlung wurde von ber Majorität ber hiesigen monarchistisch-constitutionellen Partei bte Erklärung abgegeben, I sie protestire gegen baß Gabi n et Crispi. Paris, 11. März. Heute Nachmittag wirb der Gouverneur Saussier die nach Madagascar gehenden Truppen Revue s ^Paris!^ 11. März. Die Nachricht, daß der Präsident Fan re in Sothonay am 25. März ben nach MadagaScar abgehenben Truppen selbst bie Fahnen überreichen wird hat im ganzen Lande den besten Eindruck gemacht. Die Blatter stell-n Vergleiche an und conftatiren, daß em folger ©djntt von' Seiten Casimir Periers demselben nur Schmähungen eingebracht hätte, während die Popularität des fetzigen Präfi- benten daburch bebcutenb erhöht werbe. Madrid, 11. März. Trotz der von der Regierung überall verbreiteten optimistischen Auffassung oon ber Sage au Cuba hat bie Absenbung von Truppen bis setzt nicht aus- aebört Die Bevölkerung von Madrid und Barcelona bereitete ben abgehenben Solbaten mehrfach Ovationen. Die Königin begrüßte bie Truppen beim Defiliren vor dem Palais. Loudon, H. März. Infolge eines Strikes hat die Genoffenschast ber Tuchfabriken ben Arbeitern uütgethellt, daß am 16. März die Fabriken in der ganzen Gegend von 1 Northampton geschloffen werden. Dadurch werden 200 00 dem Leichenwagen schritten ber Kaiser unb die Mitglieder ber kaiserlichen Familie. In Wagen folgten bie Kaiserin, die Kaiserin-Wittwe unb bie Großfürstinnen, die Hofdamen unb Hofchargen. Auf ben Straßen, wo Cavallerie und Infanterie Spalier bllbete, hatte sich eine große Menschenmenge an- Berlin, 11. März. An ben unter bem Vorsitz beß Kaisers morgen beginnenben Verhaudlun gen des engeren Ausschusses deS StaatSratheS werden, wie die „Nordd. Allg. Ztg." ersährt, theilnehmen der Minister- Präsident unb sämmtliche actltic Staatsminister, Staatsiecretar beß StaatßratheS Geheimrath Brefelb unb folgenbe Mitglieber für Lanbwirthschaft, Domänen unb Forstverwaltung: Amtsrath von Dietze-Barby, öberlanbeßforftmeifter Donner, Gras von Frankenberg, Präsident Glatzel, Staatsminister von Heyden, Kammerherr von Helldorf Bebra, Geheimrath von Köller, Präsident des Abgeordnetenhauses, Regierungspräsident a. D. Freiherr von Maffenbach, Majoratsbefitzer Freiherr von Innige- rode, Staatsminister Zedlch-Trützschler, Rittergutsbesitzer Graf von Zieten-Schwerin. Außerdem noch folgende Mitglieder wurde der Sarg auf den Leichenwagen gehoben und n g ß fitz F hrgrath Leuschner, Reichstagspräsident v. Levetzow, «»■ - “f"2?'= rath von Kaufmann, AdmiralilatSrath Ritzhaupt, rZrelyerr con Sch°rl°m-r-Alst, Freihrrr °°N Stummch°lb-rg md AmtSrath von Zimmermann find durch Krankheit verhlnde , Bekanntmachung. Samstag den 30. März d. I, Vormittags 10 Uhr, findet im Regierungsgebäude dahier eine öffentliche Sitzung des Provinzialtages der Provinz Oberheffen mit folgender Tagesordnung statt: . , , 1. Prüfung der Rechnung der Provinzialkaffe und Er- stattung des Rechenschaftsberichts für 1893/94. 2. Feststellung des Voranschlags der Provmzialkasse 3. Ersatzwahl zum Provinzialausschuffe für die Ende 1895 ihrem Dienstalter nach ausscheidenden Mitglieder Oberbürgermeister Gnauth-Gießen, Rechtsanwalt vr. ®ub fleisch-Gießen, Bürgermeister St öpler-Lauterbach und Landgerichtsrath Dr. Schäfer-Gießen; sowie die Ersatzmitglieder Commerzienrath Hey li g e nsta edt- Gießen und Profeffor Dr. Frank-Gießen. Arbeiter brodlos. Die Arbeiter sehen aber der Zukunft ruhig entgegen, da sie sich für unentbehrlich halten. Am SamStag haben bereits 1200 Arbeiter die Arbeit eingestellt. London, 11. März. Die .Times" meldet aus Washington, daß die Regierung der Bereinigten Staaten gegen diejenigen Länder, welche Einfuhrverbote gegen amerikauischesFleisch erlassen haben, Repressalien au«- üben werde durch Zoller Höhungen auf von den be- treffenden Ländern emgeführre Waaren. London, 11. März. Nach einer Meldung auö Tokio ist die japanische Kaiserin nach Hiroshima abgereist, wo sie japanische und chinesische Verwundete besuchen wird. — Der japanische Kaiser hat dem General Nodzu für ge- leistete Dienste ein Glückwunschschreiben zugesandt. — Die japanischen Truppen bereiten sich zur Landung auf der Formosainfel vor. Petersburg, 11. März. Die Krönung des Czaren soll in der zweiten Hälfte des Mai in Moskau statlfinden. Newyork, 11. März. .World'' veröffentlicht ein Tele. gramm auS Tokio, wonach die chinesische Regierung sich bereit erklärt hat, aus die von Japan gestellten Bedingungen ein. zugehen und den Friedensvertrag zu unterzeichnen. Brand geboten wurde. Die anregende Wirkung dieser ver- ; anstalrung hat sich sofort durch die sehr erfreulich erhöhte Zahl der Mitglieder in Gießen bethätigt. — Am 1. Januar 1895 betrug die Zahl der dem Verein angehörigen Mitglieder: in Darmstadt 483 Mitglieder mit 513 Antheil- scheinen, Gießen 179 resp. 193, Mainz 128 resp. 128, Offenbach 171 resp. 186, WormS 50 resp. 50, anderen Orten deS GroßherzogthumS 37 resp. 43, Orten außerhalb des Großherzogthums 26 resp. 26, zusammen 1074 Mitglieder mit 1139 Aniheilscheinen (gegen das Vorjahr mehr 67 Mitglieder mit 78 Antheilscheinen). — Die Ausstellungen deS KunsiveretnS in der Kunsthalle zu Darmstadt haben im Jahre 1894, mit einer Unterbrechung vom 15. Juli bis 25. August, in thunlichst rascher Folge stattgehabt, warrn von in- und ausländischen Künstlern ungewöhnlich zahlreich beschickt und von Vereinsmitgliedern und Fremden fleißig besucht. ES waren ausgestellt: 725 Oelgemälde, 90 Aquarelle und Pastellbilder, 54 Zeichnungen, 36 Radierungen, 5 GipS- modeüe, zusammen 910 Nummern. An der Ausstellung der für den Turnus bestimmten Kunstwerke haben nach Maßgabe der verfügbareu AuSstellungsräumlichketten auch die Städte Gießen (mit 160 Oelgemälden und 33 Original- Radierungen), Mainz (mit 152 Oelgemälden und 10 Aquarellen) und der Sunstverein in Hanau mit 287 Oelgemälden, 26 Aquarellen und 33 Original Radierungen) theilgenommen. Bei der am 8. December 1894 stattgehabten Verloosung der im Laufe deS Jahres angekauften Kunstgegenstände find 13 Oelgemälde und 24 Aquarelle, Kupferstiche rc. unter den Mitgliedern verloost worden. Die Anschaffungskosten der verloosten Gegenstände betrugen 3015 Mk. — Als DereinS- blatt für 1894 wurde eine Radierung „Römerin" von Doris Raab nach Kaulbach in 450 Exemplaren unter die Vereins- Mitglieder, mit Ausnahme derjenigen zu Darmstadt und Mainz, vertheilt. Nach der von dem Schatzmeister aufgestellten Rechnung für daS Jahr 1894 stellen sich die Ge- sammt-Einnahmen auf 19,522 Mk. 96 Pf. und die Gesammt- Ausgaben auf 16,751 Mk. 69 Pf., so daß ein Kasseoorrath bleibt von 2771 Mk. 27 Pf. Der Voranschlag für 1895 berechnet sich in Einnahmen und Ausgaben auf 18,550 Mk. Nach § 13 der Statuten haben in diesem Jahre ErgänzungSwahlen zum VerwaltungSrathe stattzufinden und zwar in folgender Weise: in Darmstadt treten auS: Geheimer Staatsrath Hallwachs, Proseffor Hofmann, Ge- heimerath von Marquard, Geheime Commerzienrath Merck, Proseffor Noack- in Gießen treten aus: Provinzialdirector Freiherr von Gagern, Oberbürgermeister Gnauth- in Mainz tritt aus: Director Dr. Belke und ist zu ersetzen Oberbürgermeister Oechsner; in Offenbach treten aus: Fabrikant Ludo Meyer, Baurath Raupp- außerdem ist bis 1899 zu ersetzen der verstorbene Gutsbesitzer Brücks in WormS treten aus: Fabrikant Fritz Dörr und Kreisamtmann von Homdergk zu Vach. Die Mitglieder des Verein« werden zum Besuch der auf Samstag, den 16. März d. I., Nachmittags 3 Uhr, in der Kunsthalle in Darmstadt anberaumten Hauptversammlung eingeladen. • * Herbstübungen 1895. Nach einer allerdings noch unverbürgten Nachricht werden die diesjährigen Manöver der Großh. Hess. 25. Division (Brigade- und Divisionsübungen) in der Provinz Oberhessen und in Theilen der preußischen Kreise Kirchhain und Marburg (nördlich der Linie Gießen— Schotten) von etwa Mitte September ab statlfinden. Die Corpsmanöver (25. gegen 22. Division) spielen sich zwischen Lauterbach und Fulda ab und endigen am 24. September. ♦ * Fürst Bismarck als Ehrenmitglied der Krieger- । kameradschaft „Hassia". Auf die Anfrage deS Präsidiums I des Landeskriegerverbands „Hassia", ob Fürst Bismarck i die Ehrenmitgliedschaft anzunehmen geneigt sei, ist am | Samstag lt. „D. T." die nachstehende Antwort des Fürsten ; eingegangen: „DaS gefällige Schreiben vom 5. d. M. habe ich mit verbindlichstem Danke erhalten und werde mich durch die Verleihung der Mitgliedschaft deS Landesverbandes Hassia hochgeehrt sühlen. FriedrichSruh, 7. März 1895. gez.: v. Bismarck." • * Perfoualnachrichteu. In den Ruhestand wurde ver- setzt: der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Nidda Adolf Kuhn auf fein Nachsuchen bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit. — Ernannt wurde der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Ortenberg Karl Leonhard Vetzberg er zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Nidda mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts seines Dieustnach- I folger« an. * Zur Unterstützung der armen Weber des Vogelsberger I hat, wie auswärtige Blätter melden, daS Großh. Mtnisterium I des Innern und der Justiz Deranlaffung genommen, wegen I Uebertragung von entsprechenden Lieferungen sür die Truppen- I lhetle mit dem Generalkommando deS 11. ArmeecorpS ins I Benehmen zu treten. ~ * Wann schließt das Jahrhundert 1 Angesichts des naher- I rückenden neuen Jahrhunderts hat die Frage, wann ein I Jahrhundert schließt, ein gewiffeS actuelleS Jntereffe. Die I Kopenhagener „Rat. Tidende" erinnert daran, daß am I 31. December 1800 am weimarischen Hof auS Anlaß deS I Schluffes des 18. Jahrhunderts ein große« Fest mit einem I Aufzug in Costüm stattfand. Um Mitternacht zogen sich I Goethe, Schiller, Schelling und Henrik Steffen« in einen I Nebenraum zurück, wo diese großen Geister unter Geplauder I den Champagner sprudeln ließen. Steffen« berichtet hierüber I und erzählt, wie schon am vorhergehenden Jahrestage, am 31. December 1799, verschiedene da« Ende deS Jahrhundert« I gefeiert und mit stimmungsvollen Gefühlen dem mitter- 1 nächtlichen Glockenschlage gelauscht hätten, während sich andere I über diese Fehlrechnung lustig machten. Steffen« sprach I damals qu«, daß man wohl bei jedem Wechsel de« Jahr- I hundert« den Streit darüber erneut hören werde, ob man | nicht mit Null anfangen solle. Es ist doch seltsam, sagt er, j daß man immer von Neuem auf Grund der Veränderung der Zahlen den Schluß für den Anfang betrachtet und ver- * gißt, daß die Rull doch nur durch die Einheit, die voran- CocaUs und Provinzielles. Gießen, den 12. März 1895. •» Das frohe Creigniß, dem man in unserem Fürsten- [ hause, wie im ganzen Großherzogthum Hessen entgegensah, I ist in den gestrigen Abendstunden eingetreten. Ihre I Königliche Hoheit die Frau Großherzogin Victoria Melita ist gestern Abend gegen Va? Uhr von einer [ gesunden Prinzessin glücklich entbunden worden. I Die gewiß im ganzen Vaterlande freudige Theilnahme her- I vorrufende Kunde theilten wir unseren verehrlichen Lesern I in der Stadt bereits durch Extrablatt mit. Aus Darmstadt I wird uns geschrieben: Die hohe Mutter sowie die neu- I geborene Prinzessin befinden sich soweit wohl. Im Hof- I theater, wohin die Nachricht zuerst gebracht wurde, fand das | Hofrnusikconcert bei festlicher Beleuchtung statt- Hoftheater- I Director Werner theilte die freudige Nachricht dem Publikum | mit, und brachte ein dreifaches Hoch auf den Großherzog I und die Großherzogin aus. Die Musik spielte die National- I Hymne, die das Publikum stehend mit anhörte. Allgemeine j Freude herrscht hier in der Stadt über die glückliche Geburt. | Z Von der Universität. Den Prüfungen für das höhere | Lehramt unterzogen sich im Winterhalbjahr 1894/95 I 16 Candidaten, von diesen haben 7 bestanden, darunter 3 j mit Zeugniß ersten Grade«, 4 haben bedingt bestanden. ♦* Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Groß- | Herzog haben Allergnädigst geruht, am 9. März den i Director der höheren Mädchenschule zu Gießen Dr. Friedrich j Landmann zum Director der höheren Mädchenschule — I Dictoriaschule — zu Darmstadt und des damit verbundenen I Lehrerinnenseminars, mit Wirkung vom 8. April l. I. an, I zu ernennen. •* Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- I Versammlung Donnerstag den 14. März 1895,1 Nachmittags 4 Uhr. 1. Anbringung eines Briefkastens am I Gitter der Koch'schen Hofraithe on der Liebigstraße. 2. Ver- I ttlgung der Blutlaus, hier Wahl der Sachverständigen. I 3. Das Kreisturnfest im Jahre 1895, hier Eingabe des I Festausschusses um Überlassung von Räumen der Stadt. I 4. Errichtung einer regelmäßigen Omnibusverbindung zwischen I den Bahnhöfen und der Stadt zur Personenbeförderung. "Neues Theater. Frl. Nuscha Butze, die heute I Abend uns mit ihrer Künstlerschaft erfreut, hat während I ihrer Abwesenheit von Berlin eine unangenehme Neber- I raschung erlebt. Frl. Nuscha Butze bewohnt in Berlin in I der zweiten Etage eines Hauses eine größere Dorderwoh- | uung, deren Küche und Rebengelaffe sich in dem anstoßenden | Seitenflügel befinden. Aus demselben Treppenflur des Seiten- I flügelS liegt auch der Eingang zu einer kleinen, auS zwei I Stuben und einer Küche bestehenden Wohnung, die von der I Künstlerin zur Unterbringung ihrer in neun Schränken und I mehreren Eommoden verschlossenen Garderobe gemiethet war. I Als Frl. Butze am letzten Sylvestertage eine längere Gast- I spielSreise antrat, übergab sie ihre gejammten WohnungS- I schlüssel dem Portier deS Hauses, dem 62 jährigen Schuh- wacher ©affte. Freitag Nachmittag bemerkte nun Frau Gaffte, daß sich in der zur Butze'schen Vorderwohnung süh- renden Corridorthür ein nicht gar großes Loch befinde. In I den Stuben waren alle Schränke, deren Schlöffer man ausgeschnitten hatte, erbrochen und ebenso wie die Eommoden I völlig auSgeleert. Nur in der Küche, deren Fenster nicht verhängt war, wurde von den Einbrechern nichts angerührt. Die alsbald benachrichtigte Polizei suchte sich zunächst über die Zeit deS Einbruches einige Sicherheit zu verschaffen. Ein im Hause wohnender Kaufmann erinnerte sich aller- dingS, gesehen zu haben, vor etwa zehn Tagen, daß zwei | Männer, welche blaue Schürzen angelegt hatten, mit großen Säcken am Hellen Nachmittage vom Hose nach der Straße gegangen feien; da aber an demselben Tage neue Miether in daS Hau« cingezogen, so hatte er jene Leute mit diesem Umzüge in Verbindung gebracht. Ein Mädchen hatte etwa um dieselbe Zeit gesehen, daß ein junger Mann baß Delo- ziped des Frl. Butze ebenfalls Nachmittag« auf den Hof brachte, dasselbe bestieg und fortsuhr; man hatte damals geglaubt, daß der Bräutigam der Künstlerin daS Instrument habe adholen lasten, und deshalb dem Vorgang keine weitere Beachtung geschenkt. Der Verdacht der Thäterschaft wird allgemein auf einen jungen Mann gelenkt, dem die sehr wohl- thätige Künstlerin vor ein paar Jahren nicht nur Kleidung, sondern auch für einige Zeit Beköstigung zukommen ließ. Dte Polizei ist in eifrigster Thatigkeit. •• Vom Knastverein. Im soeben veröffentlichten Rechen- schaftSdericht de« AuSschuffe« gebeult derselbe auch beS Gießener ZweigvereinS, bem mit Ende de« Jahre« 1894 eine bleibende Stätte für feine Ausstellung im Thurmhau« am geht, Bedeutung erhält. Jetzt, wo sich da« 19. Jahrhundert dem Ende nähert, wird man wieder verschiedene Meinungen darüber hören, wann in Wirklichkeit der neue Zeitabschnitt eintritt. Um Mißverständnissen vorzubeugen, hat die Universität m Kopenhagen in alle dänischen Kalender für 1895 die Bemerkung emgeschaltet, daß da« lausende Jahr „da« 95. im 19. Jahrhundert ist, da« mit dem 31. December 1900 endet." Diese Auffassung sei auch im Srei'e der Chronologen niemals bestritten worden. Da« erste Jahr der chnft.ichen Zeit- rechnung heiße 1 und ein Jahr 0 habe e« nicht gegeben. Folglich gebe da« Jahrhundert auch erst mit dem letzte« Tage de« Jahres 1900 zu Ende. Rechnungsmäßig ist da« durchaus richtig, und dennoch ist eß sehr erklärlich, wenn die wohlbegründete Theorie durch die thatsachliche Erscheinung der neuen Ziffer in den Hintergrund gedrängt wird, wenn also der Beginn befl Jahrhundert« sich in unserer Vorstellung mit dem Hervortreten der Zahl 1900 verknüpft. Am 1. Januar 1901 wird un« baß neue Jahrhundert schon recht alt vorkommen; noch auffallender aber wird e« unsere» Urenkeln sein, wenn sie daß neue Jahrhundert erst beginnen sollen, nachdem sie schon zwölf Monate lang die Jahreszahl 2000 geschrieben haben werden. In der theoretisch richtige» Rechnung steckt etwas ähnliche« wie in summurn jus summa injuria. ____________ E. Echzell, 11. März. Unser Frühjahrsschweine, markt war heute von sonnigem Märzwetter begünstigt. Nun scheint endlich, nach siebzigtägigem Winter, eine Wendung zum Befferen eingetreten zu sein, die um so mehr auf an- haltende Besserung hoffen läßt, alß die gestern vorübergegangenen vierzig Witter mtlbeß Tbauwetter vorfanden. Die Schweinepreise sind in allen Sortimenten um 10 bis 15 Procent gewichen, mitunter noch mehr, denn die Kartoffel- preise gingen seit Anfang dieses Monat« bedeutend aufwärt«. Man bietet 4 Mk. 50 Pfg. biß 5 Mk. pro Doppelcentner gegen 3 Mk. 50 Pfg. btß 4 Mk. zu Ende Februar. Die Frachtpreise sind bei uns noch fast die gleichen wie vor einem Monate. nn. Darmstadt, 9. März. 5. ebangel. Lande«- synode. Die Verhandlungen beginnen um */,10 Uhr und steht zunächst alß dringl'cher Antrag derjenige der Syno- balen Brand und Genoffen gegen die Wieberzulas - fung der Jesuiten zur Berathung und Beschlußsaffung. Synodale Weiffenbach, dem die Berichterstattung Namen« deS dritten AußschuffcS obliegt, empfiehlt denselben der Synode zur einstimmigen Annahme, indem er daran erinnert wie die Jesuiten dem deutschen Volk und der evangeltschen Kirche ftctß die empfindlichsten Schäden zugesügt haben.' Die (Erinnerung an diese, für bit evangelische Kirche so schwere Zeit werde daher im deutschen Volk niemals verlöschen. Der Antragsteller Synodale Brand erinnert an den gleichen, im Vorjahre gestellten Antrag und besten einstimmige Annahme. Durch bie neuerliche Haltung be« Deutschen Reichstage« i« dieser für baß deutsche Volk so eminent wichtigen Frage sei die Gefahr der Jesuiten im Reiche eine akute geworden, und dagegen müsse mit energischem Protest Front gemacht werden. Der Reichßr egierung müsse durch den Protest de« eoangel. Volke« gezeigt werden, daß daß deutsche Volk und die ganze evangel. Kirche einig sei in dem Kampf gegen den JesuittSmu«. Ei» großer Theil der vorurtheilsfreien Katholiken stehe auf demselben Standpunkt. Synodale Dr. Breidert glaubt, daß der Antrag Brand nicht zur Competenz der Synode gehöre. Der Antrag wird gegen die Stimme de« Dr. Breidert angenommen. Hieraus tritt bie Synode in die Weiterberathung de« Gesetz Entwurf«, betr. die geistliche Wittwen- und Waisen- kaffe. Die Synode nahm sämmtliche vom Ausschuß empfohlene und vom Kirchen-Regiment gebilltgten «bänberuege» an, unb vertagte sich hierauf btß zum Montag. Verhandlungen des Schwurgerichts. W. Gieße», 11. März. vormittag« um 9 Uhr eröffnet der Vorsitzende Herr LandgerichtSrath Dr. Best die Sitzung und wird nach Au«- loofung der Geschworenen in die Verhandlung gegen die Tagelöhner Wilhelm Zimmer, 16 Jahre alt, au« Nieder- Eschbach, beschuldigt beß Meineib« und Hilariu« Wiegand auß Nieder Eschbach, 43 Jahre alt, beschuldigt der Verleitung zum Meineid eingetreten. Die Anklagebehörde vertritt Herr Staatsanwalt Koch. Al« vertheidiger sind für Zimmer Herr Rechtsanwalt Holzapfel, für Wiegand Herr Rechtsanwalt Dr. Stein erschienen. Der Vorsitzende, Herr LandgerichtSrath Dr. Best, erläutert vor der Vernehmung der Angeklagten zum bestere» verständniß für die Geschworenen kurz den Sachverhalt, an« dem die heutige Anklage zurückzusühren ist. Im vergangene» Jahre machte der Angeklagte Wiegand gegen seine Ehesra» unb seinen Stiefsohn Schüttler von Nieber-Eichbach beim Amtsgericht Vilbel Anzeige, von der nur die Angelegenheit gegen Schüttler heute hier in Frage komme. Im Er- mittlungSversahren wurde Wiegand vernommen unb bestätigte er, indem er sich hierüber auf bafl Zeugniß des heute Mitangeklagten Wilhelm Zimmer bezog, daß fein Stieffoh» Schüttler ihn am 11. Juli 1894 mittel« eine« gefährliche» Werkzeuge« on Brust und Händen verletzt habe. Hierauf kam die Sache gegen Schüttler vor bem Schöffengericht Vilbel zur Verhandlung und soll nun Zimmer, durch Verleitung bei Wiegand dazu bewogen und unter seinem Eide im Termin am 9. Januar 1895 in mehreren wichtigen Punkten wissentlich die Unwahrheit gesagt haben. Der Angeklagte Zimmer ist geständig, einen falschen Eid in Vilbel abgegeben zu habe» unb zwar auf mehrfache« Zureden beß Wieganb, welcher ihm gesagt habe, ber Schüttirr müsse auch ein Mal in« Loch, Wiegand habe ihm eine Uhr versprochen, wenn bie« geschehe, auch habe er ihm mehrere Male eine Wurftstulle gegeben, um ihn gefügig zu machen. Zimmer erklärt, er wäre erst ängstlich gewesen unb hätte Bebenken wegen ber Sache gehabt, boch habe der Verführer ihm gesagt, eß könne ja Nieman« ' baß Gegentheil vo» dem wiffe», »aß er auSsage» fett. Äfät 'ft; 3? *bM 85. » L7->- "»«hVp* tsg 5?Ä wVJf« «6er M-ÄC 8ummumju88utnma Alahrsschwrinr, RhUwtttt btflünftifit. Btntn, tlneötnbuna \um s° wehr auf ün8, Jte gcherv vorüber. ^Wetter boifanben. ’oxtimenten um 10 die ehr, btnn die Kartoffel- 18 bebeutenb aufwärts. 110 Doppelcentner zezru ruar. Die Fruchlpreije >e vor einem. Monate, evangel. Länderen um VilO Uhr und derjenige der Ehno- dre Wiederzulas« >g unb DrschWafsung. trichrnffattung Namens hlt btnitlbtn der Thnobe daran erinnert wie bir der evangelischen Sich gefügt haben.' Die 6t- lische Kirche so schwere 'itmalS verlöschen. Der rt an bin gleichen, im einstimmige Annahme. lutschen ReichLtagrS iw nt wichtigen Frage sei it atnte geworden, unb Front gemacht werden. Mto6wmyLW6 l M bvt W ttnngü. n btn ^rsumimur. Tiw batholiken flehe auf dem- Breibert glaubt, daß der enz der Synode gehöre, ne deS Dr. Beeidest an« de in die Weiterberathung ,e Wittwen- und Waisen- E vom Ausschuß empsoh- ebilligten Abänderungew m Montag. echwurgerchti. ff. glrjii. u. M» 'ult »er ung u"6 »1'6 , IrrWdlMS E 6 =Mti alt, au«W» Sw SÜt*’ erichtsrath Dr' chren ist- J . { tzhefrav iegand bei» °°° »liÄ* »er »»^'”3« f $raje t beftJtfä« > “"”5 «nlt le« p" »«- 3*1 Stiel» mittels eine » L(rQ6| fn veE h.^tLilbel M», d°'A -r»x,K ■Sät!**" •*S * W* »ft* iSV jfi - ■** Verlag von Walther Fiedler, Leipzig. Lehrerin str einen Mädchenhnr. xsnchi. Sonnenschirme ao Co rset^Lp ec.-Kesck äf t.Lelt, rs w. 25 1955 rm Buchen Scheitholz, rv- CD 3" 3 u rrrrchttcheAnzeigen der evang. Gemeinde. Mittwoch den 13. März, Abends 6 Uhr, in der Stadtkirche: III. Passtonsandacht: Pfarrer Dingeldey. 4 compl. Betten, darunter zwei französische, I Ber'icow, ein« «. 21hürtge«leiders. M. sollen im hiesigen Gemeindewald im Diftrict Gesang und Helgenwald versteigert werden: Eichen-Durchforstungswellen, Fichten-Stämme von 15 bis 18 cm Durchm., 14 m Länge, 21 fm, Fichten-Derbstangen von 8 bis 14 cm Durchm., bis 13 m Länge, 80 fm; zu Sparren geeignet, Fichten-Reisstangen; zu Leiterbäumen geeignet. Der Anfang ist Morgens 91/2 Uhr im Gesang. Ferner tommt von Nachmittags 2 Uhr an im District Heegdeck zur Versteigerung, zunächst der Kreisstraße Steinbach—Annerod: 40 rm Kiefern-Knüppelholz, 1060 Kiefern-Reisholzwellen, rj U • -0 Der Gerichtshof verurtheilte den Angeklagten Zimmer zu der niedrigsten zulässigen Strafe 1 Jahr Gefängmß, den Angeklagten Wiegand zu 2 Jahren Zuchthaus, Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre und dauernde Unfähigkeit Beider, vor Gericht eine eidliche Aussage zu machen oder als Sachverständige zu fungiren. deutend herabgesetzten Preis n, offerlrea Geschwister Aron, aller Art. Sämmtliche Sachen sind sehr gut erhalten. I. A.: Schneider, Ger.,Taxator. 2137 Mittwoch den 13. Mär? I. I., Nachmittags 2 Uhr. werden im Bieker'schen Saale — Neu- tadt — versteigert: t t Sophas, Commoden, Klerderschränke, 11 vollst. Betten. 1 Brandkiste, 1 gr. O-lgernälde, versch. Stahlstiche und Oelbtlder, 1 Partie Specerei» und Wollenwaaren, Cigarren u. a. 2126 Geitzler, Gerichtsvollzieher. Kaffee-Essenz in Dosen. Anerkannt bester und ausgiebigster Kaffeezusatz. Cetera!! vorrätbi». Vor J'iehannungen wird gewarnt Zimmer erklärt weiter, der Wiegand habe ihn schon früher ein Mal In einer anderen Sache zu einem Meineide verleiten te011 '©et Angeklagte Wiegand schildert den Streit, den er am fraglichen Abend mit seinem Stiefsohn und seiner Ehefrau gehabt, wobei die Körperverletzung, welche vor dem Schöffengericht in Vilbel unter der Anklage stand, ihm von Schüttler beigebracht worden sein soll, er bestreite t, den Zimmer zur Abgabe eines falschen Eides verleitet zu haben, bestreitet ferner das Versprechen der Uhr. D'eWurst- stullen habe er ihm ebenfalls nicht gegeben. Zimrmr habe ihm mitgetheilt, er habe die Vorgänge wahrend des Streue mit angesehen. Ferner sei es unwahr, daß er den Z mmer schon früher wegen der Abgabe eines falschen Zeugnisses.angegangen^habe. Auf Antrag deS Verthetdigers, Herrn Rechts anwalt Dr. Stein conftatirt der H-rr Vorsitzende aus den Acten, daß Wiegand zwei Mal nut 5 und 7 Tagen im Jahre 1894 vorbestraft ist. Herr Staatsanwalt Koch geht nach erfolger Zeugenvernehmung kurz auf das Ergebniß der Beweisaufnahme ein. Es sei fraglos, daß der kaum eidesmündige Zimmer gleich das erste Mal, wo er Gelegenheit hat, vor Gericht eine Bekundung mit einem Eide zu bekräftigen, wissentlich einen falschen Eid leistet- ganz abgesehen von dem eigenen Gestand, uiß deS Angeklagten sind alle Beweise dafür erbracht. Der öffentliche Ankläger bittet die Geschworenen, die drei an sie gerichteten Schuldfragen zu bejahen. Der Vertheidiger Herr Rechtsanwalt Holzapfel ist mit der Anklagebehörde der Meinung, daß die Geschworenen die wegen deS Zimmer an sie gerichtete Schuldfrage wegen wissentlichen Meineides bejahen müßten. . Aber für die Verneinung der zweiten Schuldfrage seien doch entschieden günstige Beweismomente vorhanden, nach der Aussage des Pfarrer Lühl habe sein Client seit seiner Confirmation nicht mehr den Einfluß der Religion empfunden, er sei in seiner häuslichen Beziehung auch vernachlässigt worden und dann habe sein Client auch nicht geglaubt, wenigstens behaupte er dies, daß er vom Schöffengericht Vilbel vereidet werden würde, er sei also dort mit seiner Vereidigung überrascht worden und habe nun nicht anders aussagen können, als er vorher schon auf der Bürgermeisterei zu Nieder-E'chbach ausgesagt hatte. Der Vertheidiger giebt den Geschworenen anheim, die zweite Frage zu Gunsten des Zimmer, der damals kaum eidesmündig gewesen, zu verneinen. Der Vertheidiger, Herr Rechtsanwalt Dr. Stein plaidirt für die Verneinung der wegen des Angeklagten Wiegand gestellten Schuldfrage. Herr Staatsanwalt Koch präzisirt seinen Standpunkt noch ein Mal wegen der an die Geschworenen gestellten zweiten Frage in Betreff des Angeklagten Zimmer und kommt zu dem Ergebniß, daß diese Frage entschieden bejaht werden müßte. Er widerspricht der Ansicht des Herrn Rechtsanwalt Dr. Stein, als wenn sich die Anklage lediglich auf die Aus- Neu! Dünger. Neu Wir empfehlen den Herren Landwirthen, Garten- und Wiesenbesitzern den neuen vorzüglichen Dünger der Friedberger Fabrik, und ertheuen beiüalich Preis, Analyse u. V w. bereitwilligst Auskunft. Aufträge werden des beschränkten Quantums halber, rechtzeitig erbeten Gießen, im März 1895. 2090 Gebr. Kaufmann, Marburgerftraste 44. Brehms T"L''wB-S°L erhalten, Anschaffungspreis 160 X, für 100 X zu verkaufen. Näheres in der Txped. d. Bltts. 2116 Qur Leitung eines Mädchenhortes, in welchem schulpflichtige Mädchen ihre freien Stunden mit Spielen und Spaziergangen , sowie mit Anfertigung von Schulaufgaben und Handarbeiten verbringen solle", wird -ine entsprechend vorgebildete Lehrerin gesucht. Die Annahme erfolgt 'unäckst auf Kündigung, jedoch ist spätere feste Anstellung nicht ausgeschloffen. ° Bewerberinnen wollen ihre Meldungen unter Beifügung von Lebenslauf und Zeugnißabschriften, sowie mit Angabe des beanspruchten Gehaltes bis 1 April d. I«. hierher emreichen; ,u p-r!önlrch°r Vor- stellung bleibt besondere Aufforderung vorbehalten. Gießen, den 5. März 1895. . Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. _____ „ Knüppelholz, „ Stöcke, Wfte die not-leidende Familie in Neuer« I gingen ferner in der ßtpMton M ' Don unserem ^. Korrespondenten Mk. 5 —, — --- ~ *■* •** J,—, 2n. JJii. o.ov* Flur I Nr. 783 — 381 qm in der Sonn öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, 27. Februar 1895 Großh. Ortsgericht Gießen. I A-: Bogt. 1691 Waschtöpfe rosten nie! von 3 Mark an. 1959 Theodor Waldschmidt, 8. Wallthorstraße 8. Frische Kieler MliM empfiehlt [2121] I. M. Schulhof. Saat-Kartoffeln. 2113] Arührosen, 100 Psd. mit L>ack ab Seligenstadt JL 4.—, größere Parlieen billiger, versendet A. J. Kleeblatt. Seligenstadt (H.ffen). Bekanntmachung. D°r Hebregister ?io 1895 liegt bei dem Unterzerchnelen für leben Interessenten 8 Tage zur Einsicht offen und können nach Ablaus iueser Frist spätere Reclamationen nicht mehr berücksichtigt werden. Gießen, 12. März 1895. Der Vorstand der israelitischen Religwnsgesellschast. 2130 I. Grünewald. Heute: Spritzkuchen. Wilh. Amend, 2132_______Bahnhofstraße 58. 1473] Hecht, Zander, Schleie und Schellfische stets frisch. Martin Simon. Wolkenaasie 28. NawmittagS 2 Uhr, werden Wallthorstraße 46, I (Refiau- — - ratton Hebstceit) uachvcrzeichnete Mo- zu den billigsten Preisen. - Ferner ein biltar-Gegenstände wegzugshalber gegen । Posten einzelner und im »enfUt Baarzahlung versteigert: . d.sect gewordener E-rl-ts, zu. be^ Bekaantmachaag. Der Voranschlag der Gemeinde Lumda für 1895/96 ist nochmals fluf dem Bürgermeisterei-Local 8 Tage lang, vom 14. d. M. zur Einsicht offen gelegt. Lumda, 11. März 1895. . Großherzogl. Bürgermeisterei. _______________Schultheiß._________________ Obstverwerthungs Genofsenfchast. Nachdem die Einzel-Ausschüffe und der Gesammt-Ausschuß chre Arbeiten erledigt haben, findet am Sonntag den 17. März 1895, Nachmittags 2 Uhr im Saalbau zu Friedberg die k°nstttmrende unb I General-Versammlung statt, zu welcher alle Jnterestenlen hiermit eingeladen werden. DerAusschuß. % A. Georg Falk, Landwirth in Friedberg; Feuerbach, Landwirty in Ockstadt; Philipp Keller IV., Landwirth m Melbach; Bürgermeister Steinhäuser in Friedberg._________ Steinbach, am 9. März 1895. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. 2072 Gebote auf die diesjährige Lohernte diess. Gemeindewaldungen sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, hierhin bis ein« schließlich 25. d. MtS. einzureichen. Nachweisung über die geschätzten Erträge, Verkaufsbedingungen, Karte, über Lage rc. der Schläge können hier eingesehen werden. 2117 Groß-Rechtenbach, 11. März 1895. Das Bürgermeisteramt. sage deS Zimmer stützte, um die Ueberführung der Schuld des Anstifters herbeizusühren. Kein Richter der Welt würde den Wiegand von dem ihm zur Last gelegten Ver- ««.. «...——x * m » brechen freisprechen, m int der Herr Staatsanwalt. ES sei J '6enft ®gjlL 5.-, P. K. Mk. L-, der dritte Fall von Meineideverbrechen und morgen komme UnbekanM,Mk. 1.50^ Frau E. Hensti ber vierte an die Reihe, der die Geschworenen beschäftige Ferner gingen bei Herrn R-Lner Doering-in: und eS sei Pflicht der Geschworenen, zu richten wie es gt ».Ml.-. Ungenannt Mk^ 3-^T- S. daS Gesetz verlangt. Der Staatsanwalt wiederho t seinen N. N. ta Lch 2 _ u^nmint Mk. 2-, N. N. Antrag, die drei Schuldfragen zu bejahen. Herr Rechtsanwalt Dr R. Mk. 2.—. Anonym 50 Pi., Pir. H. Holzapfel verzichtet auf das Wort. Nach dreiviertelsiündtger 2.-/ Frl. S. Mk. 2-, F'°u Sck. Mk. 3-, N. N. in Sich Berathung verkündete der Obmann, Herr Langsdorf-Friedberg Mk. 2.-, Frau H. P. Mk. 150, S. U^Mk. 2^-, Bürgermeister den Wahrspruch der Geschworenen dahin, daß alle drei an | Leschhwm,^^ e^erh n t;if ,n'a«nrnarnnmmen. sie gerichteten Fragen von denselben bejaht seien. —-- Mlr 1Q QH Herr Staatsanwalt Koch beantragte hurauf gegen Aod86Lä6U6 BaStKleKler AL. IO. OU. Zimmer V/2 Jahr Gesängniß, gegen Wiegand Jahr I gg50 p»r S off z. compl. Robe Taasore unb Shantung-Pongee» Zuchthaus und fünfjährigen Verlust der bürgerlichen Ehren- _ forole schwarz., weiße und 'arbiae -eva-berg-Seide von 60 Pf. «*te Dl° fetten SerUjeiblger ptaidir.en für ein m.tderes | und steuerfrei ins Haus. Btuster umgehend. Saiden-Fabrik 6. Henneberg (k- k. Hoti.), Zurich. - Eme gesunde T°sse Koff -e. w'e man sie verne wünscht, voll und krästig «m (Sei*mo(f unb Jft3n nnn ^arbe erji.lt ^n durch Gebrauch von Pfeiffer & DillerS Kaffee YffenS in Dofen, Dte ollen anderen mnrdo wer.hiaen Nachodu.ungen vo.ruzichen und in den meisten Colonial- und Mote'ia"enwaa,engeschaf en zui Haden ist. Preisgekrönt Welt - Ausstellung Chicago mit Medaille und DWiom . (böckste Auszeichnuna) Vermischtes. 1 ♦ halle a. d. S., 11. März. Heute früh halb 8 Uhr wurde der Frauenmöcder Wetze st ein durch den Scharf- richter Reindel hingerichtet. * Sin probates Mittel gegen die Influenza wurde kürz.icv von einem Abgeordneten einem Collegen, als derselbe über Gliederschmerzen klagte, anvertraut: ^Wenn Sie zu Bette gehen, so stellen Sie auf die Bettdecke Ihren Hut, lassen sich einen heißen Grog brauen und trinken so lange, bis Sie den Hut - doppelt sehen. Mir hats stets geholfen, hoffentlich schlägt eS auch bei Ihnen gut an." Na! na! Verkehr, CanO» unö VoLksrvirthschaft. 12. März Marktbericht Auf dem heutigen «ochmmnrtt kostete: Butter pr. Md- •* 0.80 ^85f' ,^bnergtr 2 Stück 11—13 A, Enteneier pr. St. 7—8 Ganseeier pr. ©t ir q, ftaf* dv »t. 5-8 .A, ^äfeme^e or. , Zinsen or. Liter 32 A. Tauben pr. Paar 1.10 t.;a i 3Q Hübner pr. Dtück 1,30 bis > 50, Hahnen pr. ^tfief 1 60—2,00, Enten pr. St- «4t 1,80—2,20, Ochsenfleisch pr- Psb. 74—78 Kuh- u Rindfleisch pr. Md. 66—70 Schweti' fleisch pr. 64—72 4, Kal fleisch pr. Md- 64 -66 A. Ha^nrelfleisch pr. Dfd. 60 -70 A, Kartoffeln pr. 100 ^ila 6,50—7,00 JM*. Weißen, pr Eck Zwiebeln pr. Centncr 6,50—7,00 JL, Milch pr- Liter 16—20 _ GiyttriuHchMsctniilch-Zeise ä 35 Pf., aus der Künigl. Bayer. Hof- Parfümerie - Fabrik C. D- Wunderlich, Nürnberg (prämiirtB. Landes-AubsL 1882), mit grossem Erfolg eingeführt seit 1863, zur Frzielung jugendfrischen, geschmeidig und blendend reinen Teints, von Aerzten empfohlen gegen Haut-Ausschläge, Hautjucken, Flechten, Grind, Kopf- und Bart- sohuppen, Frostbeulen, Schweissfüsse. 455 Verbesserte Theer-Seife,a35Pt Theer-Schwefel-Seife, * so Pf. bei Ileinr. Wallach, Marktplatz. Geschäftshaus, fenstern und schönen Wohnräumen per bald zu verkaufe«. Näheres durch 1922] «. StiaSnv, Bahnhofstr-11. 21011 Eme kleinere, gut gehende in bester Lage der DdUlLvl CI, Stadt, ist wegen Aufgabe des Geschäftes billig zu verkaufe» oder zu verpachten. Näheres __ ______________Neustadt 16» “Schreibpult, 2,50 Meter lang, verkaufe« 2120 Gebrüder Scheel. aut c h o 5 v c 3 Frau J. Rosenbaum 1. Wwe in Kenntniss zu setzen. Die trauernden Hinterbliebenen Giessen, den 11. März 1895. Die Beerdigung findet Mittwoch den 13. März, Nachmittags 2 Uhr. vom Sterbchause, Steinstrasse Nr. 15 aus statt Blumenspenden dankend verbeten. 1108 Vermischte Anzeigen Neustadt 15. Undr. »uler 1980 Spülen gesucht. 2129 mie'hen- Südanlag« 7. Danksagung verwichen Kapiantgaffe 10 an die Exped. d. Bl. 1960 Asterweg 2, 1. Stock. . Näheres Danksagung Geschäft. Offerten CH ff re A. D. an die Erv>d b- Bl. ei beten. 2i'tl die Exped. b- Bl erbeten. 1978 zu vermtethen Marktstratzr 8. W. Läder, Branbgaffe. mteibeii brill. Adschikbs = DorßrUnng. $ T 1887 Bum Schluß: 101.80 4°/e HemdurgerHyp Lk.unkch.1900 3Vte/o Preus, Hvv. A. Bk. 101.00 Die Direktion. 2123] 1( 120 blo. 3«/.% Exoed. d Bl. Rcbachon: A Ccheqda. 101.50 105.00 104.40 101.20 105 50 104.00 Carl Bieler, Kreuzplatz 6. 104.80 95 55 105.85 104.10 104.20 sucht. 2138 4V»o/o Oesterr. Silberrevie 4°/o Ung. Gold-Rente 3°/c Portugiesm 6g/c Mexikaner «o/g Monopol-Griechen von 84.16 102 90 26.46 79.00 34.90 FL»MMMgaben all Art werd- geschrieben Will 2140 Echützenstratze 17, II Mk. 12 bis 15 Mille gegen la. Bürgschaft u. Kaufbrief gesucht. Offerten unter Chiffre 7395 Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme an dem mich betroffenen schmerzlichen Verluste sage ich meinen tiefgefühltesten Dank. Ligueur- und Esfigsprit - Fabrik s cht jungen Mann für Reise und Comptoir- Offerten «ub. C. K. 197' an Für Lonn- und Feiertage eine unabhängige, saubere Person zum Seit längerer Zeit litt ich an einer offenen Wunde am Bein, so boft ich fast ! kaum geben konnte. Die zu Ralhe ge- ! zogen»n Aerzie konnten mir ntcht Helsen unb halten auch angewandte Hausmittel keinen Erfolg. Da erfuhr ich bte Abreffe des Herrn Dr. voldeding in Düffel» darf, bomöopath. Arzt, König«, alle« 6, unb wandte ich mich in me r er Roth an diesen- Demselben gelang e« in 1849] Ein kräftige^ J inge in die lle^re gesucht. Ehr. 3i*eut, Kupferschmied. 30/g Oefterr. StaaiSbahn o. 1885 30/0 Ital. ftaetlflei. Eilend. 3Vie/o FrankfuNer Hyp. Bk. 31 i°/n Frkf^op.Ered.B. 21.011 TÜchiiger Schuhmacher findet dauernde Beschädigung. PH Lub^Lübellinden. 1792] Einen Lehrling sucht Wilh. Kohlermann, Küfer. Große Ausstattung- * Pantomime, genannt Wilhelm Dell. Zu dieser letzten Vorstellung ladet er* gebenst ein 2114] BiSdltrtes Rimmer sofort zu vermiethen. vahnhofftratze 28, III 2107] Gut mSblirte« Wobn- u. Schlaf, zimmer für sofort ober später ju ver- mtetben.________Bl«tck»stratze 16, III 2113] Gut möMtrt-8 nimm r fofort zu vermittben. Vabnhoffir. 61 HI Neues Theater Giessen (Direction: Adam Heiner*.) <*ie**ener Fe*t*aal 1036 (Cafe Leib). 2118] Ein goldner Trauring ge- funben. Abzubolen Vstanlage 8. 92.101 4o/e Sisenb. Renienb. ObL 55.05 | 5®/o BuderuS CbL Kncipiimmcr, schön, geräumig, abzugeben. Neustabt 11. 1019] SMSne Wohnung von vier 5 immer« uno Küche, wafferlettung. rockenboden und Iubehär, in «einem Beuvau zu verrnietben. A. H. F u^tz r^Konneustratze 25. 269] Vogte, 2. Stock, 6 Zimmer mit Zubehör, per 1. Juli l I zu vermtethen- Nähere« Liebigltrahe 71 II. — Druck unb «erlag brr Lrühl scheu ll«,verftläl-Buch» unb Strinbruderei (P'ttsch * Scheqda) in flirre*. Pie beutiste '-Nummer umfaßt 6 Seitru. Agentur. 2136) Von einer der ältesten und best» funblrten Leben«» und Unfall« Der» stcherungs .'Instolt weiden Herren als Agenten eoent General - Agenten unter febv günstigen Uebernahme-Bedingungen gesucht Offerten un'er O. N. 7674 an die Anno cen-Expedition ®. L. Daube & Co. in Köln erbeten. Fcüerbnslallniig. Heidelberg, ß Auskunft erthelltdieFrledhof-Commiailon. Dermielyungm. 2133] MansardenlogiS, 3 Zimmer mit allem Zubehör, per 1. Juni zu vermittben. Bahnhofstraße 41. 21221 Wohnung, 6—«Zimmer, ist zu vermiethen «sterweg 39, Ecke der Nord, anloge. Näbere« Asterw^g 43. 2102] reliertzweg 05, vierter Stock (früher Cafü Leppla), 4 Zimmer, Küche rc., per 1. April zu vermiethen. Näheres bei <• SB. Nawack, Babnbofstr. 38. 937] Zweiter Stock, neu hergerichtet, 8 Zimmer und Zubehör, alsbald zu oer- 2058] Einen Lehrling sucht B. Echneider, Spenglermstr.. Ederstr.5. Lustspiel in 4 Acten von Ludwig Fulda Danksagung. Für die vielen Beweise inniger Tbeilnahme bei dem Hin» scheiden und bei der Beerdigung unsere« unvergeßlichen Sohne«, Bruders, Schwager« und Onkel«, Herrn Friedrich Winheim, sagt tiefgefühlten und aufrichtigsten Dank Die trauernde Familie. Gießen, den 10. März 1895. 2141 Hugo Engel. Großen»Linden, den 11. März 1895. 2189 Fünfziger! Im Falle durch die circulirende Liste einer oder der andere der Herren übersehen sein sollte, laden wir hiermit alle i ?109 1845 geborenen Giessener zu einer Generalversammlung auf Mittwoch den 13. März, Abends 8V2 Uhr im Caf6 Ebel ein. gif* Zahlreiche« Erscheinen ist erwünscht. Metzgerei zu erlernen, wird sofort i ober auf später gesucht. Wo? faflt bte . ffroeb. b- Bl. nutzer Abonnement. Erhöhte «rette. 2o7d] Für einen jungen Mann mit Dienstag den 12. Märzr den nöthigen Vorkenntniffen wird in einem ! lkillmailgrs Ganiptkl bl, d-° Irinkin Nuscha Butz-: Die wüde Jagd. ’ S»/.o/a Deutsche SieichSanl. Heute Dienstag. Abends 8 Uhr: , 3/ P„uh. ConiolS 3LB Letzte 'Xfr | si/,o/0 Gr. Hesfische ObL Jur Norstirr dksZtiftungsfkges: Mittwoch, 13. März, präciS 8 Uhr, im Cafe Leib: Theater-Aufführung: Datterich. 21<'4] Zum Beitragen von Büchern und führen von Korrespondenzen emvfikhlt fich ein tüchtiger Kaufmann. Offerten unter Z. K. 2104 an die Exped. b Blatte«. Coursbericht voll Je Kurz €>Oe^ Giessen, HahllhofArgßk 63. Frankfurter Börse vom 11. März 1895. , ganz Furier Zeit mich von meinem L iden zu befreien, so bah ich heute wieder gänz, ~ lich bergestellt bin. * ndlt (yrbdrbcitcr 3* rann b0^er ntc6t unterlaffen, ge, . . «LU. nonntem Herrn Dr. Volbeding hierfür flnben Beschäftigung am Haupt» meinen besten Dank auszusprechen •ffÄ«. ' °""W 8BalbmHn4tn In Sägern. 2097 Anmeldungen daselbst. ; VtarU Urda». KaufmonnS-Gattln. 2128] vürschche« von 15-16Jahren, GrfiCQPFC PH 1 -fll T PT1Q vorn Vanbc. tu leichter Arbeit auf sofort Vümidl UllbUd 40'n DeutscheGrdschL.unk.d.1904 105.00 4»/0 Pomm.Hyp.A.Bk.unr.b.1904 •' * M 4l,ie/o Frankl. Land». ttreb. Bk. gesucht. Näheres bet der Exped- d Bl Tüchtiger Pferdcbursche ge» 20001 Kleine Familienwohnung zu oen mtetben, Bernh. Wolf Babnbofstr 32. 871] Schanzenftraste «e. 4 schöne Wohnung, 4 Zimmer und Zubehör, vorn 1. April an zu vermtethen. 2u6ü Stube mit Cabtnet zu vermiethen- ______________Krofdorferstraße 17 r7 1 Laden mit Wohnung zu ver- 1988] Ein tüchtiger unb zuoerläistger junger Mann sucht bauernde Stellung als Maschinenheizer mit sofortigem Eintritt. Offerten unter I. K. A. an die Expeb. b- Bl-_________________________ 1287] Eine -tzrau empfiehlt sich zur Krankenpflege. 018 ®tr’ wGmmiS läufer u.Lagerist für ein auswärtiges Manuiacturwaaren« - Zur Anfertigung von Bauplänen, fiofttiiiinfiiiliigm tlr. empfiehlt fich 784 G. Hamann, Architekt, Bahnhofstraße 2. Todes-Anzeige. Hiermit erfüllen wir die schmerzliche Aicht, Verwandte und Freunde von dem heute Mittag erfolgten Hinscheiden unserer lieben Mutter, Schwiegermutter. Grossmutter, Schwester und Schwägerin 28] Partei re.Wobnung, 6 Zimmer, Badezimmer mit allem Zubehör, auf 1. April zu vermiethen^ Näheres Luowigftraße 40 l.__________ 183] Etn FamillenlogiS, 5 Zimmer nnb olle« Zubehör (zweiter Stock), zu beziehen. Bahnhofstraße 61. 1970] Ein kleines FamilienlogiS zu Omnibus Verbindung dem Bahnhof. 6 Uhr Morgen.- AÄÄ »hr «benH. Linie A Eeltereweg—Kreuz-Martl-Walltdor—Marburgnstroße. Lln'e B Bahnhoistrahe—Marklstrahe—Neu n BLue—Gründerserstratze. Der Gesammtauflag: der heutigen Ne. liegt eine Grtxa' beilage des Heern D. Lprinqmann, betr. Ausverkauf, bei. 2131 DM" Der heutigen Nummer liegt eiue Extrabeilage des Herrn A. tireticher bei.-2142^ 2111] Beamter sucht eine kleine 2öoh» 91971 rn» nurg, 2-3 Zimmer, mit Wasfirl rc., per 1. April zu miethen. Gest- Offerten T iif♦ bittet man mit Angabe deS Preise« unter t8n'