r,"ebst Garten, r Kutten und alle n ,en u. 2c,, unter k asati. ^ude zu aOt,eti «« Grundstück /E '• Bad»« ' 1793. ”n' fflDrydin I8g^ >5 k»» ’ Pahr8asse 93. j« SiqiribatwM, fr. Gans. iuser eher Seite aufs Ber eine lv) dflggl, fehs Cognac nde 1 ebner Rothweii Weisswein) und k rei M-ttNS geringe, mar'N'rt^ . Kalkh?L * ”* 1 Irchüect 1893 Mittwoch den 13. Februar M. 37 vierteljähriger Zl>nts- und Zlnzeigsblatt für den Ureis Gieße» Amtlicher Theil Unnahmc von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» vorm. 10 Uhr. 11 Abonuementspreisr ,9 2 Mar! 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge« 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expcditios und Druckerei: KlKuküraße Ar. 1. Fernsprecher 51. Alle Annoncen-Burcaux deS In- und Ausland«» nehmni Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Bekanntmachung. 66 wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die nach § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Auf« schlags von Fünf vom Hundert pro Monat Januar 1895 für den LieserungSverband Gießen pro 100 Kg betragen: Hafer Mk. 13,40, Heu Mk. 5,78, Stroh Mk. 4,46. Gießen, den 11. Februar 1895. GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend die Prüfung der Läufe und Verschlüsse der Handfeuerwaffen. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß der Interessenten, daß die Reichsdruckerei in Berlin eme Darstellung derjenigen ausländischen PrüfungSzetchm für Handfeuerwaffen veranstaltet hat, welche vom Bundesrath als den inländischen gleichwerthig anerkannt worden sind. Die Herstellung der bezüglichen Tafeln wird in nächster Zett beendet und die Direction der Reichsdruckerei alsdann in der Lage sein, Bestellungen auf diese Tafeln auszuführen. Der Preis stellt sich auf 50 Pfennig für das Exemplar etnschl. der Verpackungskosten. Porto oder sonstige Beförderungskosten fallen den Bestellern zur Last. Gießen, den 11. Februar 1895. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Der Hteßever -«Zeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener P.mikienvrLIter werden dem Anzeiger wächentlich dreimal beigelegt. Abg. ». M-nteujs-l (conf.) th-UI mit, d°tz H-" Pl°ch in ber letzten Woche In ber W-Ichtoiiette einen »rief d-s Herrn °°n Woeben-Arnst.in liegen Ht6, welcher turj baraui In ber foclallftlfdten Leipziger „Volkkztg." abg^druckt wurde. Redner balt einen Dieb, stahl für vorliegend und bittet den Abgeordneten Dr. Schönlank um StuftEunft. @(j)5nIanf (Soc.) erklärt, daß der Redaction während seiner Abwesenheit eine Abschrift dieses Briefes anonym zuging; weder der R-dactton noch ihm sei der Schreiber bekannt. Nach weiteren Wünschen der Abgg. M-yer-Halle (Fr- Vp.) und Werner (Antis.) betr. Abhilfe von Uebelständen, wird da» Capitel bewilligt. Berathung der Resolution Ancker u. Gen. Abg. Richter (Vp.) befürwortet die Annahme unter anderem auch, well hierdurch der wiederholten Beschlußunsähigkeit vorgebeugt Holleuser (cons) erklärt sich ebenfalls für Gewährung In gleichem Sinne sprechen sich die Abgg. Kroeber (südd. Vp.), Lieber (Eentr.) und Förster (Antis.) aus. m Nachdem Graf Limburg - Stirum (cons.) seine Bedenken geäußert hat, erfolgt die Annahme der Resolution Ancker gegen die Stimmen der beiden confervatioen Parteien und eines Thetles der Nationalliberalen. Die übrigen Titel werden bewilligt. Es folgt der Etat des Reichskanzlers und der Reichskanzlei. _ H Abg. Siegle (ntl.) verlangt von der Regierung Auskunft über die Grundeigenthums - Verhältnisse der deutschen Kolonisten tn ^Äaatssecretär v. Marschall schildert die türkischen^Grund- eigenthums- Verhältnisse und erklärt, daß die Regierung alles thun werde, um den deutschen Eolonisten zu ihrem Rechte zu ""helfen. Abg. Molkenbuhr (Soc.) will wissen, rote es mit den Arbeiten der Commission für die Ärbeiterstatistik stehe Staatssecretär v. Bötticher antwortet, daß die Commisston nicht unthäiig war, inzw'schen vielmehr die Arbeiten fordert habe und daß der Gesetzentwurf sich gegenwärtig in der Ausarbeitung bt^n^libfl. Richter (frs. Vp.) macht einige Bemerkungen über die garantirte Gegenzeichnung des Reichskanzlers bei kaiserlichen Erlassen und kommt auf die Erlasse von 1890 (Arbeiterschutz) und den Fall ^^°Fürst^Ho^enlohe erklärt', zur Zeit noch nicht Reichskanzler gewesen zu sein und bemerkt zu dem Fall Natzmer, daß eine Anstellung nicht erfolgt sei. Da sich der Abg. Richter mit die er Aus- tunft nicht einverstanden erklärt, entsteht zwischen ihm und dem Staatssecretär v. Bötticher eine längere Auseinandersrtzung, in deren Verfolg Richter das Fehlen der Gegenzeichnung als einen Verfastungs- btUd) an £t?erfeiben Debatte betheiligien sich noch Stumm und ° ^AbmÄafs'el (ntl.) bringt einen Vorfall in San-Salvador zur Sprache, bei welchem ein Deutscher nicht genügenden Schutz flCfUn6to?t°8bfC/cret6r v. Marschall erklärt, die b-tr. Persönlichkeit habe sich politische Umtriebe zu Schulden kommen lassen. Nach weiterer unwesentticher Debatte wird der Rest des Capitels „Reichskanzlei" genehmigt und die Weiterberathung auf morgen 1 Uhr ""^Außerdem: Etat der Post- und Telegraphenverwaltung. Meßmer Anzeiger chmeral-Anzeiger. Deutscher Reichstag. 34. Sitzung. Montag, den 11. Februar 1895. In dritter Berathung wird zunächst der Gesetzentwurf betr. die Gebühren bei den Konsulaten des Reiches unverändert angenommen. Zweite Berathung des Etats. Dieselbe beginnt mit dem Aal des Rerchtztages. Hierzu liegt eine Resolution Ancker u. G en. (Fr. Vp.) vor, wonach die Abgeordneten künftig Diäten und Reisekosten erhalten sollen. , m Referent Abg. v. Burl (Gentr.) erstattet einen kurzen Bericht. Abg. Richter (Fr. Vp.) hält die Bezeichnung »Reichstagsgebäude" für allein nchtig, schon deswegen, um falsche Eindrücke zu vermeiden. Redner glaubt, daß die weitere Ausschmückung des Hauses unter die Competmz des Reichstags fällt, rügt die mangelhaften Verhältnisse auf der Journalistentribüne und wünscht hier Lbhülfe. Staatssecretär v. Bötticher will die Ausstattungsfragen von der Reichstagsbau-Commission erledigt wissen und hält nach Ablauf diefer Session eine Untersuchung auf vorhandene Mängel für noihig. Abg. Rickert (Fr. Vp.) ist der Meinung, daß Anordnungen über Neuerungen der Präsident zu heften hat. Den Journalisten gibt Redner den Rath, sich mit ihren Wünschen vertrauensvoll an den Präsidenten zu wenden. Abg. Singer (Soz.) wünscht ausreichende Räume für die Portiers des HauseS, Anstellung von mehr Beamten mit höheren Gehältern sowie die Honorirung der Kellner in den Restaurationsräumen. Abg. Pachnicke (Fr. Vp.) verlangt ein ©eneralregifter Iber He Verhandlungen der Baucommisston. Berlin, 11. Februar. Der „Nat.-Ztg." zufolge bestimmte der Kaiser für die an dem im Bau besindlichen Göttinger Bismarck-Thurm anzubringende Gedächtnißtaf el die Worte: „Dem großen Kanzler, Kaiser Wilhelm II. 1895." Berlin, 11. Februar. Die halbamtliche „Berl. Corr, schreibt: DaS „Leipziger Tageblatt" vom 9. d. M. enthalt die Nachricht, Frhr. v. Berlepsch sei mit dem Vorschläge, den Berufsvereinen Corporationsrechte zu ver- leihen, durchgedrungen, und eine diesbezügliche Gesetzesvorlage werde in der Staatsministerialfitzung am SamStag erörtert werden. Die Nachricht ist unrichtig- eine Gesetzesvorlage der vorbezeichneten Art ist weder im Princip noch überhaupt verhandelt worden. Müucheo, 11. Februar. Nach den „N. N." bringt der Sommerfahrplan unter Anderem Zugsvermehrungen, um die internationale Schnellzugsverbindung durch den Ostende-Wiener Expreßzug durch Anschlüsse auf den bayerischen Haltestationen für den internen Verkehr nutzbar zu machen. — Die „Fliegenden Blätter" sind in der Türkei wieder ^gelStettin, 11. Februar. ES ist gelungen, durch Eis« brech er die Fahrt zwischen Stettin und Swiuemünde offen zu halten. Die Eisbrecher sind auch angewiesen, Schiffe ans Verlangen nach und auS See zu bringen. Lübeck, 11. Februar. Der seit acht Tagen überfällige Dampfer „Sr raß bürg", Capitän Hintze, ist »ach Il/.wöchiger Reise heute Nachmittag 3 Uhr auf der Rhede von Reval angekommen. In der Ostsee ist viel Eis, vor Travemünde sestes Eis mit einer Fahrrinne. Im Trave- revier steht daS Eis sest. Messina, 11. Februar. In der vergangenen Nacht wurde ein heftiger Erdstoß verspürt, welcher vier Secunden dauerte. t r Amsterdam, 11. Februar. Den Schleppdampfern rst er gelungen, die Durchfahrt bei Anstcuwee für den Augenblick frei zu machen. Die meisten der vom Eise eingeschloffea gewesenen Dampfer haben absegeln oder in den hiesigen Hafen einlausen können. London, 11. Februar. Der Poftdampfer von Ostende, der um Va3 Uhr in Dover fällig war, ist zur Stunde noch nicht angelangt. Halifax, 11. Februar. Der amerikanische Schuner „Friend" ist in der Nähe deS Hafens von Liverpool durch Schneesturm auf den Strand getrieben worden. Die gesammte, aus 16 Personen bestehende Mannschaft ist ertrunken. Harwich, 11. Februar. Heute sand die Besichtigung der Leiche eines von der Smack „Lady Montefiore" nordöstlich des GalloPer-SandeS aufgefundenen Mannes statt, welcher mit einem „Elbe" gezeichneten Rettungsgürtel versehen war. Man glaubt, daß es die Leiche des Schiffsarztes ist, da alle Kleider mit H. G. gezeichnet sind. Greenock, 11. Februar. Der überfällige Dampfer „Grecian" ist aus Newyork eingetroffen. Derselbe hatte eine sehr stürmische Uebersahrt und verlor während derselben 19 Pferde und 46 Schafe. WB. Newyork, 12. Februar. Der französische Dampfer „Gascogne" ist wohlbehalten bei Fire Island, in der Nähe von Newyork, eingetroffen- er figualifirte: Steuerapparat in Unordnung. _____ Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 11. Februar. Zu dem Vortrag, den der Kaiser am letzten Freitag im Saale der Kriegsakademie hielt, wird der „Post" noch mitgetheilt, daß er nicht vor der militärischen Gesellschaft gehalten wurde, sondern vor einem Kreise besonders dazu commandirter Offiziere, unter denen sich die gesammte Generalität, die Stabsosfiziere der hier garnisonirenden Regimenter befanden, auch waren etwa 15 Marineoffiziere zugegen. Der Kaiser begann den Vortrag mit Bezugnahme aus den Krieg in Korea, worüber der Redner ebenfalls außerordentlich gut unterrichtet war. Im Lause deS Vortrags berührte der Monarch auch das kürzlich im Reichstage besprochene Thema: Der Schutz der Deutschen im Auslande, der bei der gegenwärtigen Stärke der Kriegsmarine gar nicht in dem Maße wahrgenommen werden könnte, wie dies im Interesse des Reiches wünschenswerth erscheine. Der Kaiser sagte noch, daß infolge der bedeutenden Vermehrung der deutschen Handelsmarine die Stärke der Kriegsmarine in gar keinem Verhältnisse zu unserer Kauffahrtei« schtffsahrt stehe und auch aus diesem Grunde eine Vermehrung ' sehr wÜnfchenSwerth erscheine. Berlin, 11. Februar. Im preußischen Landtage wurde heute der Rest des Eisenbahnetats angenommen. Bei Gratisbeilage: Hießener Kamilienbtätter Deutsches Reich. Berlin, 11. Februar. Die Rede, welche Professor Psslei derer, der Rector der Berliner Universität, kürzlich bei' dem „Wagner-Schmoller"-Commers gehalten hat, ist auch in weiteren Kreisen sehr bemerkt worden. Dies namentlich deshalb, weil Prof. Pfleiderer in seiner Rede eine andere Auffassung von der „Umsturz Vorlage" bekundete, als die gegen letztere gerichtete Erklärung einer Anzahl Gelehrter. Pros. Pfleiderer besürchtet keineswegs eine Beeinträchtigung der Freiheit der Wissenschaft von der geplanten neuen Gesetzgebung, wohl aber von der unwissenschaftliche Behandlung wissenschaftlicher Fragen Seitens der Dilettanten, und diesen Dilettantismus bezeichnete der Berliner Rector als eine ernste Gefahr für die Gesellschaft. Auch die gefeierten Pro- fessoren Wagner und Schmoller hielten bei der erwähnten Gelegenheit bemerkenswerthe Ansprachen, sie galten der Ber- theidigung der Freiheit der Wissenschaft und des sogenannten KathedersocialiSmus. — Beider Nachwahl im Reichstagswahlkreise Rees-Mörs ist der Eentrumscandidat Fritzen mit 12787 Stimmen gegen 10432 Stimmen, die der frei- conservative Landrath Hantel erhielt, zum Abgeordneten gewählt worden. Hiermit hat das Centrum diesen bei den Wahlen von 1893 verlorenen rheinischen Wahlkreis wieder- gewonnen. Neueste Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 11. Februar. Die osficiöse „Berliner Corresp." meldet: Die durch die Zeitungen verbreitete Nachricht, daß der Kaiser das Protocoll über die Berathungen der sogenannten Umsturzvorlage, sowie ein Gutachten über die von der Commission beschlossene Erweiterung deS Re- gierungsentwurfes sich habe vorlegen lassen, beruht ans Erfindung. Bekanntmachung, betreffend Ertheilung der Erlaubniß zum Betrieb einer Ber- sicherungsanstalt im Großherzogthum Hessen. Durch Verfügung des Großherzogl. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 30. v. M. ist der Direction des Nordischen Lloyd, Allgemeinen Versicherungsgesellschaft m Hamburg, die Concession zum Geschäftsbetrieb im Groß« Herzogtum Hessen für die Unfalloersicherungsbranche auf Widerruf ertheilt worden. Gießen, den 11. Februar 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Rro. 4 des ReichS-GefetzblattS, ausgegeben den 7. d. MtS. enthält: (Nro. 2210). Verordnung, betreffend das völlige Inkrafttreten der auf die Sonntagsruhe bezüglichen Bestimmungen der Gewerbeorduungsnovelle vom 1. Juni 1891. Vom 4. Februar 1895‘. (Nro. 2211). Bekanntmachung, betreffend Ausnahmen von dem Verbote der Sonntagsarbeit im Gewerbebetrieb. Vom 5. Februar 1895. Gießen, am 11. Februar 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. btt Frage der Gehaltsaufbesserung einzelner Beamtenkategorieu entstand eine lebhafte Debatte. Zum Schluffe wurde der Retz der ordentlichen Ausgaben bewilligt. Berlin, 11. Februar. Bet dem StaatSsecretär deS Reichsjustizamts, Dr. Nteberding, findet am 16. d. MtS. ein Diner statt, zu welchem die Minister, Mitglieder deS VundeSrakhS und deS Reichstags und die Cowmtffare, welche ie der Umsturzvorlage-Lowmtifion thä'ig sind, Entladungen erhalten haben. — Auf dem Postamte in der PotSdamerftraße «Spandau ist ein mit Geld gefülltes Kistchen, welches für die Garnison Spandau bestimmt war, spurlos verschwunden. Der Inhalt betrug Mk. 10,720.79. — Die „Nordd. Allg. Ztg." sagt zu einem vom „Matin" veröffent- lichten Artikel, welcher angebliche Aeußerungen des Deutschen Kaiser» über die französische PräsidentschaftSkrisiS »ieeergibt, derselbe beruhe seinem ganzen Inhalte nach aus Erfindung. — Die „9?orbb. Allgem. Ztg." warnt, in den optimistischen Schlüffen, welche auS der loyalen und wohlwollenden Haltung der Regierung zu dem Antrag Kanitz gezogen werden, zu weit zu gehen. Bet allen Sympathien für die Bestrrbungen zur Hebung deS GetretdepreifeS ließen fich vielmehr Zweifel an der Möglichkeit einer practischen Ausführung der Kanitz schen Vorschläge schon jetzt nicht nbweisen. Berlin, 11. Februar. Die „Nationalzeitung" erfährt, von der Post deS Dampfers „Elbe" seien bisher im Ganzen fünf Postsäcke an die Küste gespült und der deutschen Reichspost übergeben worden. Darunter befindet sich ein erheblicher Theil Werthsendungen. Wien. 11. Februar. Wie auf der hiesigen Börse heute verlautet, soll der Abschluß einer Anleihe von fünfzig Millionen Gulden vierprocentiger österreichischer Gold- rente zum Paricurse mtt einer Vergütung für die Kosten der Goldbeschaffung nahe bevorstehen. Die Anleihe soll von der Roihschildgruppe übernommen werden. Paris, 11. Februar. Der Abgeordnete Denis verlangte in der heutigen Kammersitzung eine Interpellation an die Regierung über die Rolle, welche die Juden in der französischen Verwaltung spielen. • Auf Ersuchen RibotS wurde die Interpellation um einen Monat vertagt. Madrid, 11. Februar. An der spanischen Nordküste ivüthen fortwährend heftige Stürme. Im Golf von Biacaya sind zahlreiche Schifferboote und kleine Segler zerschellt. Eine große Anzahl Schiffer sind ertrunken. Nom, 11. Februar. Mit großer Bestimmtheit tritt das Gerücht auf, Kaiser Wilhelm und die Kaiserin hätten dem König Humbert bestimmt mitgerheilt, daß sie im Frühjahre die Reise nach Rom antreten werden. Im Quirinal werden bereits alle Vorbereitungen zum Empfange getroffen. Mailand, 11. Februar. Mehrere jocialiftische Abgeordnete in Modena haben beschloffen, eine Versammlung sämmtlicher Socialisten einzuberusen, um über die gegenwärtige Lage zu berathen. Cocafcl tinö prot>ittiUae»> Gießen, den 12. Februar 1895. ** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Donnerstag den 14. Februar 1895, Nachmittags 4 Uhr: 1. Chausfirung der Feldwege im Neustädterfeld. 2. Herstellung erhöhter Trottoirs in der Garten- tzraße, Löwengaffe und Brandgaffe. 3. Herstellungen in den öffentlichen Anlagen. 4. Ausbau der Hammstraße. 5. Gesuch des G. Birkenstock um Erlaubniß zur Errichtung eines Anbaues an einem Arbeitsschuppen. 6. DeSgl. des Ph. Schwan,I. zur Erbauung einer Scheuer im Neustädterfeld. 7. Die Anschaffung einer Straßenwalze für Pferdebetrieb. 8. Erbauung eines Schlachthauses- hier: Anbau an den Großvieh- tzall und Verbesserung der Gasbeleuchtung. 9. Errichtung einer Waschküche im Hofe deS Thurmhauses am Bland. 10. Errichtung einer Fernsprechlinie Gießen—Butzbach—Bad- Nauheim—Friedberg—Frankfurt. 11. Decretur von Kostenrechnungen. * * Die Sitzung des Provinzial-AnöschnffeS der Oberheffe» Provinz am S. Februar wurde von dem Großh. Provinzialdirector Herr» Freiherrn v. G a g e r n als Vorsitzender geleitet. Den ersten Gegenstand in der öffentlichen Verhandlung bildete daS Gesuch der Karl Spam er Eheleute zu Ruppertsburg um Erlaubniß zum Betriebe einer Gastwirthschaft. Der Gesuchstrller war bei Großh. KreiSamt Scholten um Genehmigung zum genannten Gewerbebetrieb eingekommen, wurde von dem Kreis- ausschuß daselbst jedoch abgewiesen, weil ein Bedürfniß zur Errichtung einer weiteren Wlrthfchast in Ruppertsburg nicht vorliege. Gegen dieses abweisende Erkenntnih ergriff Spamer RecurS an den Provinzialausschuß und ließ sich bei deffen Verhandlung durch RechtSanwalt Labroiffe vertreten. Dieser führte insbesondere aus, daß Spamer eine Metzgerei betreibe, und daß die Errichtung einer Gastwirtschast neben dem Mctzgergeschäst ein Bedürfniß nicht nur für die Einwohner, fvndern speciell auch für die in Ruppertsburg verkehrenden Fremden sei, da von den übrigen bestehenden Wirthschaften nur zwei in Betracht kommen könnten. Obgleich diese Annahme durch eine mit 66 Unterschristen versehene Eingabe, worauf sogar diejenige eine» Kaufmannes auS München zu finden war, bekräftigt wurde, konnte der ProvinzialauSschuß das Bedürfniß zur Errichtung der gedachten Gastwirthschaft dach nicht anerkennen, und wieS den Reeur» deS Antragstellers kostenfällig ab. — Der zweite und letzte Gegenstand betrifft die Wildschadensklage deS Großh. Rentamtmanns Schäfer zu Bingenheim gegen Jagdpächter Nie» zu Frankfurt a. M. — Schäfer entdeckte im Juli 1894 auf »einem mit Dickwurz-, Blumenkohl-, Wirsing-, Weiß- und Rothkraut-Pflanzen bestellten Acker einen ziemlich beträchtlichen, durch Hasen verursachten Wildschaden. Er bat Herrn Lahm, welcher neben feinem Grundftückeinen Acker besitzt, sich denSchaden einmal anzusehen und dieser constatirte, daß ttroa 168 Gemüsepflanzen mehr oder weniger stark beschädigt seien, nnb schätzte den Schaden auf 15—20 Mk Hierauf meldete Schäfer alsbald bei dem AmtStoxator, Bürgermeister Lind zu Geiß- Nidda, einen Schaden von nur 12—14 Mk. an. Die» war angeblich am 10. Juli v. I. Da Schäfer bi» etwa Mitte August noch nichts von einer Abschätzung wahrgenommen hatte, schrieb er nochmals an den Taxator Lind, worauf dieser 'mit der Eommisfion am 20. August den Schaden besichtigen wollte, einen solchen jedoch nicht mehr vorsinden konnte, da von beschädigten Pflanzen nichts mehr zu sehen war. Bei dieser Eiklärung der Commission beruhigte sich Schäfer nicht, sondern reichte förmliche Klage gegen den Jagdpächter NieS der dem KreiSauSschusse zu Büdingen ein und erwirkte daielbst einen Beschluß, wonach der Jagdpächter in einen Schadenersatz von 12 Mk. und in sämmiliche Kosten verunheilr wurde. Gegen dieses Elkenntniß deS SreiSauSschuffes zu Büdingen richtet sich nun der RecurS deS Beklagten Adolf NieS zu Frankfurt a. M. an den ProvinzialauSschuß. NieS ist bei der Verhandlung durch Rechtsanwalt Freund auS Offenbach a. M. und Schäfer durch RechtSanwalt Dr. Gutfleisch zu Gießen vertreten. Frau Sargk sagte auS, sie habe da» ca. 4 Morgen große Grundstück zum Hacken übernommen. Sie befand sich bei dieser Arbeit etwa Mitte Juli auf dem Acker und habe daS ganze Grundstück, auch den mit Gemüse bepflanzten Theil desselben, durchgehackt. Von Gemüsepflanzen will sie nichts mehr gesehen haben, als höchstens Stumpfe, sonst habe sie nur Unkraut vorgesunden. Durch den Zeugen Ad ol f Lahm wurde festgestellt, daß derselbe zu Anfang Juli, einem Ersuchen deS Schäfer entsprechend, dessen Acker besichtigt, Spuren von Hasen vorgefunden, und fast sämmrliche Gemüsepflanzen, er zählte 168 Stück, angesnssen sah. Er schätzte den Schaden viel höher, als solcher von Schäser angenommen war. Zeuge Forst wart Lohsink, welcher die Wildschadensangelegenheit des Jagdpächters NieS regulirt und auch deffen Sohn haben in der zweiten Hälfte des Juli den Acker ebenfalls einer Besichtigung unterzogen, wollen aber nur gute, nicht angefressene Gemüsepflanzen, etwa 90 Stück, gesehen haben. Einige Lücken waren auf dem Acker vorhanden, Spuren von Hasen nahmen sie nicht wahr. Rentamtmann Schäfer erklärte diesen Widerspruch mit den bestimmten Aussage» des Adolf Lahm und der Frau Sargk dahin, daß der Acker inzwischen durch Frau Sargk von den abgefressenen Pflanzen gereinigt worden sei. Der Sachverständige Oberförster Hallwachs-Nidda erklärte, daß die Besichtigung seitens der Commission Mitte August stattgefunden habe. In Folge des nassen Wetters waren Losungen von Hasen nicht zu bemerken. Gemüsepflanzen waren auf dem Grundstück nicht vorhanden, sondern nur Dickwurzpflanzen. Hasen gingen zuerst an die jungen Gemüsepflanzen, während sie Dickwurzpflsnzen erst dann anfressen würden, wenn dieselben sich mehr entwickelt hätten. Nachdem die Vertreter der Parteien ihre Anträge gestellt, und dieselben in längeren Ausführungen begründet hatten, wurde von dem ProvinzialauSschuß der RecurS deS JagdpächterS Nies als unbegründet zurückgewiesen, unter Verurtheilung deS Recurrenten in die Kosten auch dieser Instanz und zur Zahlung eines Aversional- betragS von 30 Mk. in die Provinzialkasse. • * Von der Universität. DaS VorlesungS-Verzeichniß für daS Sommer-Semester 1895 ist erschienen und zum Preise von 10 Pfg. in sämmtlichen Buchhandlungen und bei Herrn C. v. Münch ow zu haben. * ♦ W. Sitzung de8 Landwirthschaftlichen LoralvereinS Gießen. Am Freitag Nachmittag hielt der Landwirthschast- liche Localverein unter Vorsitz des Gutsbesitzers Schl en ke in Lovys Bierkeller eine zahlreich besuchte Versammlung ab. Vor Eintritt in die Tagesordnung bemerkte der Vorsitzende, daß ihm Offerten in neuen Grünfutterarten zugegangen seien, nämlich eine Waldplatterbse, welche in Pflänzlingen daS Mille zu 9 Mk. zu beziehen ist und sich sehr gut zur Ausnutzung und zum Anbau auf leichten Boden eigne, auch sei für nassen und sumpfigen Boden Salachin-Knöierich angeboten, derselbe soll für diese Bodenart leicht anbaufähig fein. Ferner bemerkte der Vorsitzende, daß ihm einige Nummern der Zeitung „Der Soctaldemokrat" übersandt feien, in welchem ein Artikel von Dr. David enthalten fei. Man ersehe aus diesem Artikel, wie es gemacht werden solle, um die Männer deS kleinen Bauernstandes für die Socialdemokratie einzufangen. Davids Artikel feien schon um deswillen lehrreich, um danach die Abwehr gegen diese Agitation einrichten zu können. — Hierauf wird in die Tagesordnung eingetreten und zunächst beschlossen, durch den Localverein in Norddeutschland gezogene Kartoffeln, Frührosen, für die VereinSmitglieder zu beziehen. Von gemeinsamer Bestellung von Saat-Hafer wird wegen ungenügender Betheiligung abgesehen. — Bevor der Vorsitzende dem Referenten zum zweiten Punkt der Tagesordnung, Versicherung gegen die gesetzliche Haftpflicht, daS Wort ertheilt, bemerkt derselbe, daß in der letzten Sitzung ein Vertreter der Gesellschaft „Wilhelma"-Magdeburg die Prämiensätze und Bedingungen dieser Versicherungsgesellschaft den damals Anwesenden auSeinan)ergesetzt habe. Zwar berechne die „Wilhelms" die Prämien für die Uebernahme des RisicoS gegen Haftpflicht- schaden nur nach der Größe deS Areals der Versicherungsnehmer, ohne an und für sich einen Zuschlag für Pferde in Ansatz zu bringen, jedoch weife die „Wilhelma" in ihren Bedingungen eS ausdrücklich von der Hand, Ersatz für Haft- pflichtfälle zu leisten, welche durch Pferde außerhalb des landwirthschaftlichen Betriebes entstehen, wenn der Versicherungsnehmer nicht hierfür eine besondere Bonification pro Gespann Pserde, die im Nebengewerbe oder gegen Lohn benutzt werden sollen, zahlt. Dieser Vorbehalt könne leicht die Klippe werden, auS der fich eventuell Differenzen herleiten lassen. — Hierauf nimmt Generalagent Schneider- Mainz daS Wort, um darauf hinzuweisen, daß er schon im vergangenen Jahre über die Nolhwendigkeit der Versicherung gegen Haftpflichtschäden auch im landwirthschaftlichen Betriebe im Localverein einen Vortrag gehalten habe und dessen Mitglieder die Nothwendigkeit, solche Versicherung abzuschließen, wohl einsehen. Die von ihm vertretene Geielljchaft „Alliances- Berlin Übernehme diese Affecuranz gegen jeden Haftpflichtschaden in und außerhalb de» Betriebes deS Unternehmers, soweit der Versicherte dafür haftbar zu machen ist. Ob der Unfall im landwirthschaftlichen Betriebe oder etwa in einem Nebenerwerb bei ArbeilSauSführungen gegen Lohn paffirt, bleibt sich gleich. Redner sühn die» an einig n Beispielen näher auS. Nach einer sehr lebhaften Debatte und nachdem Schneider vom Oberverwalter Erb-Ltch interpellirt wurde, stellte der Vorsitzende durch Umfrage fest, daß von den Anwefenden eventuell 1000Hcctar versichert werden würden. ES wurde eine Commission von fünf Mitgliedern gewählt, welche die Bedingungen, Prämiensätze, Garantien rc. der ver- verschiedenen in Frage stehenden Gesellschaften prüfen soll und welche eventuell berechtigt fein soll, dabei einen Juristen zu Rathe zu ziehen. Nunmehr referirt Gutsverwalter Schuch Hardt-Neuhof über die Frage „ob der Zuckerrübenbau bei den heutigen Preisen der Ruben und de» Zucker» noch rentabel zu gestalten ist" und bejahte derselbe diese Frage voll und ganz. Die Preise für Oetreibe und Futter feien augenblicklich 33*/,pCt. gesunken, die Preise für Zucker seien aber nur 25pCt. heruntergegangen. ES fei Aussicht vorhanden, daß in diesem Jahre im Allgemeine» weniger Rüben gebaut würden al» seither, auch würde die Fabrikation eingeichrankt werden, sodaß mit der Zeit der Preis des Zucker» und der Zuckerrübe wieder in die Höhe gehen wird. ES empfiehlt sich durchaus nicht, ben ßörnerba» im Lanbe zu forciren ober Kartoffeln statt Rüben zu bauen. Oberverwalter Erd - Lich^ theilt ganz die Meinung de» Referenten, schon in Rücksicht auf daS benöthigte Biehfutter sollten Rüden gebaut werden, nur achte man darauf, ausschließlich gute Rübensorten anzubauen, bann sei deren Eultur auch einträglich und lohnend. Der Vorsitzende stimmt dem zu und theilt seine Erfahrungen und Beobachtungen, die er bei der Rübencultur gemacht hat, den Verfammelten mit. Auch Oeconom Sitz theilt manches Interessante hierüber mit. Er wünscht, daß die Fabriken die Rüden einfach pro Gentner für einen bestimmten festen Preis übernehmen und nicht noch der Zuckergehalt zur Werthberechnung herangezogen werde. Oberverwalter Erb-Ltch tritt dieser Ansicht entschieden entgegen, denn sonst brauche man ja nur Kohlrübe» zu bauen, wenn eS nicht gerade bei der Werthschätzung der Rübe auf die Procente deS Zuckergehaltes ankomme. Auch Professor Dr. Thaer nimmt zu dieser Frage da» Wort und setzt auseinander, wie eS nicht immer die starke Zuckerproeente haltenden Rüden find, die bei der Fabrikation den größte» Werth Haden, es kommt darauf an, daß die Rüde auch möglichst wenig sogenannten Nichtzucker enthalte. In Belgien habe man die» längst erkannt und habe dort auch dementsprechend einen dahingehenden BewerthungSmoduS für Rüben Seiten» der Zuckerfabriken eingeführt. Der Referent Schuch Hardt bemerkt noch, um nicht mißverstanden zn fein, daß er den Rübenbau hauptsächlich um beßwille» empfehle, um dadurch ben Acker zu demjenigen Culturzustand zu bringen, um^nachher Körnerbau darauf treiben zu könne». Damit ist die Tagesordnung erschöpft. * • Concerl Buff-Gießen am Sonntag den 17. Februar 1895. Dem „Wiesbadener Tageblatt" entnehme» wir nachstehende Kritik, die jedenfalls unseren Musikfreunden von Interesse fein wird: „Der Großherzoglich Sächsische Kammersänger Herr Buff Gießen, feit Kurze« Mitglied unserer Hofbühne, veranstaltete am Samstag unter Mitwirkung des Hof-CaPellmeisterS Eduard Lassen au» Weimar einen Lieder-Abend, der ihm allgemeinen und ehrenvollen Beifall eintrug. Nicht weniger alS zwanzig Lieder — von Herrn Lassen mit bewundernSwerther Frische und Regsamkeit begleitet — brachte der Goncertgeber zu Gehör. Herr Buff-Gießen ist schon von feinen Bühnenleistungen her als ein stimmbegabter und kunstgebildeter Sänger wohl bekannt, der besonders durch fein individualisirenden Vortrag daS Interesse an feinen Darbietungen wirkfam zu steigern weiß: ein Vorzug, der im Gonc:rtfaal naturgemäß in erhöhtem Maße zur Geltung kam. Die zuerst gesungenen Lieder von Schumann und Sommer ließen zwar noch etwa» kühl- erst mit dem sehr ergreifend vorgetragenen Schubert- fchen „Nachistück" gewann der Sänger die rechte Fühlung mit seinen Zuhörern, die er nun mehr und mehr für sich z» erwärmen wußte. Die Lieder von LiSzt und Jensen waren voll der wirkungsreichsten Nüancirungen im Vortrag - ebenso zwei Lieder deS hier lebenden Tonküustler» Alb. Fuchs, btt von nobler Erfindung, wenn auch nicht ganz ungesuchter Empfindung zeugen und großen Beifall fanden. Die mehr im älteren Stil gehaltenen Lieder von Eduard Lassen brachte Herr Buff Gießen mit sichtlicher Begeisterung zur Wieder- gäbe, gewiß aufs Freudigste angeregt durch die Gegenwart des berühmten Componisten. Dieser würdige und allbeliehte Tonmeister, der durch seine melodiösen Lhebergaben die Herzen von so viel Tausenden und Abertausenden gewonnen hat, war auch bei dieser Gelegenbeit Gegenstand besonderer Huldigungen Seiten» der froh bewegten Zuhörermenge. E» sei noch erwähnt, daß Herr Buff-Gießen auch die Bedeutung der verschiedenen Liedertexie überall tief erkannt und voll in sich aufgenommen hatte, ohne durch absichtliche Künsteleien die Wärme und Natürlichkeit feine» Vortrag« zu stören.- • • Wohlthätigkeil» Aufführung am 28. Februar in Stein» Saal. E» liegt im Zuge der Zett, daß die Frau bestrebt ist, es dem Manne gleich zu thun. Wollten wir hier ein Capitel über die Frauenbewegung schreiben, dürfte e» nicht uninteressant sein, dieser Frage näher zu treten- wir wolle» unß aber nur der Wohlthätigkeit dienstbar machen und in tiefem Falle gestehen wir ohne weitere Beweisführung da» Uebergewicht der Frau zu. Unter Wohlthun versteht man nun nicht allein, einen armen Menschen vor Hunger z» schützen und ihm da» Noihwendigste zu schaffen, fast edler ist da» Wohlthun, wenn man einem Schwächeren gleichzeitig lehrt, seine geringe Kraft nicht zu unterschätzen, selbst daz» beizutragen, durch weise Sparsamkeit, durch Achtung de» geringsten Werthe» sein sociale» Loo» zu verbeffern. Eine Vereinigung, die sich diesem Liebeswerke gewidmet hat, nennt fich „Nähabende für Unbemittelte." Geleitet wird .J' der th " ,h,"n "hn p-sfirt „? bi, t,n »itbin. t,n NM, ?«• d» L "Mw f0Q J?"'" Mw übtn lind bei * derselbe uni * “ AllMekeo ^uch würde dir 1 d« Zeit der \in Höhe denKörnerba« iden zu bauen. Meinung der M Nluttcr » daraus, aus- Ui deren Eultur >de stitnint dem Hunger., die er sammelten mit. "e hierüber mit. sach pro Gentner men und nicht ; berangezoge, ier Ansicht ent- nut Sohlradrn cMnhnvg der inlommt. Auch ,e daS Wort und ke Zuckerproeente Hon den glüht» die Rübe auch lte. In Belgien >rt auch dement« uodus für Rüb» Der Referent lißverftanden zu um dehwillu |tn Lulturzustaui reiben zu könne». den 17. geb« xtt“ uW« Mnen Musik- i Grvhherzogltch Ben, seit Kurze» n SamSlag unter id Lassen suk »einen und ehre,- S zwanzig Lieder ■tyt Frische und igeber zu Gehör, nenleistungen her bänger wohl be« senden Wat itjam zu W™ aturgewäh in er« zuerst gesungenen zwar noch etwa» oflenen Schuberi- e rechte Mhluuz mehr für sich z« od Jensen waren । Vortragi 1 M. Fuchs, dir ganz ungesuchter ««!*»* ■tM9 !»' ®'*" ich ii, Mf , «iwonet« »« > Ufonbertt 6ul* trmenß'- unb e«1,” günftiUl« W tu (»««;’ BtlW r£-* bM L »M rs* ■? j «-’S#* * 'JW“ itw"'X«8 d-° Ä .5 ?$5* diese» ebenso edle als praktische Unternehmen, welches einen Zweig der Thätigkeir des Allgemeinen Verein- gegen Ber- ermung bildet, von einer Anzahl Damen, an deren Spitze Baronin v. (Sagern steht. ES ist eine Lust mitzuzusehen, mit welchem Eifer Frauen und Mädchen auS den frag» würdigsten Bekleidungs- und WirthschastSgegeuständen, im Anfang zweifelnd, aber bald arbeitSfroh wieder Brauchbares schaffen. Die schrecklichsten Wunden, die Zeit und Unachtsamkeit in Wä che und Kleider geschlagen, werden durch die fleßigeu Hä»de der lernbegierigen Schüler und durch die Anweisungen opferfreudiger Lehrerinnen geheilt. Fleiß und Geschicklichkeit allein thutS aber leider nicht, Leinwand, Stoffe und vieles Andere gehören auch dazu und damit e» an diesem sehr Nothwendigen nicht fehlen möge, hat sich eine Anzahl von Freunden und Gönnern zusammen- gethan, um durch einen heiteren, fröhlichen Abend weitere Mittel für den gedachten, so schönen Zweck zu schaffen. Eine Theatervorstellung, von Dilettanten ausgeführt, wird der Kern sein, um welchen sich andere begehrte Unterhalt» ragen gruppiren sollen. Alle Mitwirkenden stellen sich selbstlos zur Verfügung, um die Gesammteinnahme dem schönen Zweck unverkürzt überweisen zu können. Ausführliches Programm wird jedem Besucher eingehändigt und bemerken wir noch, daß die Preise für I. Parquet eine Person 3 Mk., zwei Personen 6 Mk., drei Personen 7 Mk. sind; das II. Parquet kostet per Person 1,50 Mk. Den Billetverkauf hat rr Ernst Challier gütigst übernommen, wo auch der SttuationSplan ausliegt. ** Neues Theater. Vor ausverkauftem Hause fand gestern Abend das erste Auftreten der Fräulein Theffa Klinkhammer als Gast in der Titelrolle tion* Sardous Gastspiel „Madame Sans Gßne" statt. Heute Abend wird Kräulcin Klinkhammer in „Niobe" zum zweiten und letzten Male hier gastiren. Es sei unS daher gestattet, in der I nächsten Nummer auf beide Vorstellungen einzugehen. Für I heute wollen wir nur erwähnen, daß das ausgezeichnete Spiel deS verehrten G-steS alle Welt entzückte und im Verein mit den guten Leistungen unserer einheimischen Künstler dem an und für sich schwachen Stück zu einem hübschen Erfolg verhalf. ** Daß 18. Stiftungsfest der Gießener Ruder-Gesellschaft, welches morgen Mittwoch Abend im Festsaale dcS „Ca e Leib" stattfindet, wird, wie wir bereits berichtet haben, durch die Mitwirkung der Herren Grün und Strohecker vom Stadttheoter in Frankfurt a. M. ganz besondere Kunstgenüsse heiteren CharacterS bieten und möchten wir nicht verfehlen, die zahlreichen Mitglieder der Gesellschaft hiermit nochmals darauf aufmerksam zu machen. Auch die übrigen Vorbereitungen zu dem Feste laffen erkennen, daß unsere Ruderer in gewohnter Weise auch dieses Jahr Alles aufbieten, um ihre Meisterschaft wie in sportlicher so auch in gesellschaftlicher Beziehung von Neuem zu betätigen. ** Waisenschutz. Der hessische Fechtverein „Waisenschuh", Verband Gießen, hält seinen diesjährigen Maskenball am Sonntag den 24. Februar im Cafü Leib ab. Die Veranstaltungen dieses Vereins sind immer sehr gut besucht, da einerseits Tüchtiges geboten wird, andererseits ein löblicher Zweck, Errichtung eines Waisenhauses für hessische Kinder, damit verbunden ist. Wir wünschen deshalb eine recht rege Betheiligung und machen schon jetzt darauf aufmerksam. Der Fechtverband Gießen-Lahr erzielte von seinem am vorigen Sonntag stattgehabten Maskenbälle einen Reinertrag von 66 Mk. 8 Psg. ** Der Landesverband der hesfischen Kriegervereine beab- , fichtigt, die 25jährige Wiederkehr des Tages der Errichtung ! deS Deutschen Reiches festlich zu begehen. Zu diesem Be Hufe findet am Sonntag den 17. ds. Mts. in Darmstadt im RathhauSfaale eine Besprechung der Comitvmitglieder statt. * Frankfurt a. M., 11. Februar. Der mit der „Elbe" untergegangene Capltän v. Gössel war bei der Frank- furter LebenSversicherungS- Gesellschaft versichert. (Genannte Gesellschaft ist, wie wir hier anführen wollen, in (Sieben durch einen Hauptagenten, Herrn W. Herbert, Marktplatz, vertreten. Red.) Derfctyr, Land- nnd Dolfswuu?5d?aff, Gießer», 12 Februar. Marktbericht «ut hem heutigen Wochemnarkt kostete. Butter pr Pst>. x 0.80 -0,90, Hühnereier 2 5türf 14—17 4. Eäie pr 6t. 4-9 4/ lernet e ot 8 4, Erbsen pr. Liter 17 4, Sinsen vr. Liter 32 4, Tauben vr. Baar < 0,80-1.10, Hübner pr Gtück V 1.00 -1 30, fcahner pr. Stück x 1 20-1,40. Enten pr. St- * 1,50-1 80, Ochsensteisch pr. Pfb 74 bi« 78 4 Kuh- u Rindfl pr. Md. 68-70 ^,6<6rortr fleisch pr. Md- 64 -72 4, Kalbfleisch pr. Md 64 - 66 4, Hammelfleisch pr. Psd. 60—70 4, Kartoffeln pr 100 Kilo 5,00 X, Weitzkr'r'rt r-- k^tück —.— 3i, Zwiebeln pr. Centner 5,00—5,50 X, Milch per Liter 16—20 4- □ooooooooooooooooooco 0 Schönste Collection Q in Herren- und Knabenkleiderstoffen von Mk. 8 95 per Q 0 Meter bis Mk. 13.75 nur solideste und beste Fabrikate * versenden in beliebiger Meterzahl franco in’s Haus V Oversandtgeschäft Oettinger & Co., Frankfurt a. M.0 Q —Muster umgehend franco. ----- Q 1 000000000000000000000 I A- Hretscher, Hießen ixr* Neustadt 55 empfiehlt Loose aller genehmigten Lotterien. Prompte Zusendung der Gewinnliste. 1119 Bekanntmachung. Sonntag, den 17, Februar, Nachmittags 21/, Uhr, veranstaltet der Pferdezucht-Verein im „Solmser Hof" in Hungen eine Wander- Versammlung. Tagesordnung: Zucht und Haltung des kalten Schlags.', Referent: Herr A. Fülberth-Utphe. Die Mitglieder und Freunde unseres Vereins werden hiermit zum Besuch der Versammlung ergebenst eingeladen. Darmstadt, den 5. Februar 1895. Für den Vorstand: v. Westerweller. Nutzholz-Berkaus aus der Oberförsterei Ellnhausen. Es kommen zum öffentlichen meistbietenden Verkauf: a. am Freitag den 15. Februar d. Js., von Vormittags 11 Uhr ab, in der Gastwirthschaft des Conrad Grüsch in Damm aus de« Schutzbezirk Lohra: District 14 Brächterftrauch. Eichen: 17 Abschnitte III.—V. Gl., 5—11 m lang, 22 — 45 cm m. D. — 11,17 fm, 2 rm Nutzscheit II. El., Nadelholz: 100 Fichten Abschnitte II.—V. Cl., 7—17 m lang, 13—39 cm m. D. — 44,09 fm. District 15 Hättenloh. Eichen: L Abschnitte IV. Cl., 10 m lang, 31 cm m. D. — 0,75 fm. Erlen: 4 Abschnitte III. — V. Cl., 2—15 m lang, 33—44 cm m. D. — 2,97 fm. Nadelholz: 301 Abschnitte III.—V. Cl., 7-18 rn lang, 13—35 cm m. D. ----- 131,83 fm, 15 rm Nutzscheite II. Cl., 3,3 m lang, 10 rm ^tutzknüppel, 4 m lang. b. am Sonnabend den 16. Februar d. I., von Vormittags 10 Uhr ab, im Quentin'schen Saale (Steinweg) Marburg: 1. aus dem Schutzbezirk Ellnhausen: District Schneiste. Eichen: Stämme 5 St. IV. und V. Cl. mit 2,07 fm, Stangen 10 St. II. Cl. Nadelholz: Stangen 22 St. III Cl., 345 St. IV. und VII. Cl. District Große und Kleine Lummersbach. Eichen: Stämme 6 St. III. Cl. mit 6,75 fm, 210 St. IV. und V. Cl. mit 104,25 fm. Mtzscheit in Rollen 54 rm, 3 m lang. Buchen: Stämme 1 St. III. Cl. «it 2 fm, Stangen L—III. Cl. 55 St., Nutzscheit LE Cl. 10 rm, 2 m lang. Weißbuchen: Stämme 12 St. IV. und V. Cl. mit 7 fm, Rutzscheite II. Cl. 6 rm, 2 m lang. District Gäuseei. Eichen: Stämme (Anbruch) 12 St. I.—III. Cl. «it 28 fm, 1 St. IV. Cl. mit 0,74 fm, Stangen I.—III. Cl., 140 St. Rutzscheite in Rollen 6 rm, Nutzknüppel 4 rm. Buchen: Stangen L—HL Cl. 75 St. 2. aus dem Schutzbezirk Caldern: District Alte Kirche. Eichen: Stämme 4 St. III. Cl. mit 4,44 fm, 156 St. IV. und V. Cl. mit 49,10 fm, Nutzscheite in Rollen 16 rm, Nutzknüppel 20 rm. District Bernert und Totalität. Nadelholz: Stämme V. Cl. 16 St. mit 2,03 fm. Die betreffenden Herren Bürgermeister werden ersucht, das Vorstehende im Interesse ihrer Gemeinden zu veröffentlichen. Die Herren Schutzbeamten sind angewiesen, die Hölzer auf Ansuchen r-orzuzeigen. Specielle Verzeichnisse können gegen Erstattung der Schreibgebühren bezogen werden, hinsichtlich des Schutzbezirks Lohra vom Herrn Reoier- strster Reiß in Lohra, hinsichtlich der Schutzbezirke Ellnhausen und Caldern von der Oberförsterei. Ellnhausen, den 22. Januar 1895. 815 Der Forstmeister: Simon. Monlsg den 18 Frdr 1895, Mittwoch den 13. März, Nachmittag? 4 Uhr, I Nachmittags 3 Uhr, sollen auf hiesigem Ortsgericht die dem soll auf dem biefigen OrtSgericht die der »riebti» Wilhelm Reufchling in Wilhelm -ist man« WUtwe in Gießen Klein-Linden gehörigen Immobilien: gehörige Hofraithe: Flur I Rr. 356«/J0 — 148 qm Grab- Flur I Nr 110b — 69 qm bei der Kirche garten, die große Pfingstweide, öff-ntlich meistbietend versteigert werben. 8^ 1 ^sb568/n> - 155 qm Hofraithe Gießen, den 29. Januar 1895. Stur I Nr. 348 - 256 qm Grasgarten Ortsgericht Gießen- vor dem Dorf 3- A.: Bogt. öffentlich meistbietend versteigert werden. h f wegzugShalber Klein-Linden, den 6. Februar 1895. Lll vklKaUseN verschiedene Großh. OrtSgericht Klein-Linden. StutzdauM'MSdel noch fast gant neu. Schau«. 1171 1151 Wieseck-r Weg 8. Die auf Donnerstag und Freitag, den 14. u. 15. Februar, anberaumte Holzversteigerung im Gemeindewald wird vorerst nicht abgehalten. Lang-Göns, den 11. Februar 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei. 1286 Brückel. 1299) Im hiesigen Provinzial- Arresthause ist die Stelle einer Gefangenwärterin sofort zu besetzen. Verbunden mit dieser Stelle ist eine JahreSrenumeration von600Markmit freier Wohnung, Heizung und Beleuchtung. Bewerberinnen, nicht unter 30 Jahre alt, unverheirathet oder verwittwet ohne Kinder, wollen ihre Gesuche unter Vorlage von Zeug niffen alsbald bei dem Unterzeichneten einreichen. Gießen, den 31. Januar 1895. Der Großh. Erste Staatsanwalt. Dr. Güngerich. Mittwoch den 13. Fedr. d. I., Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale — Neu ftabt — versteigert: 1- Salon- und Zimmereinrichtungen, einzelne Sophas, Tische, Kleiderschränke, Glasschränke, Spiegel, Bilder, 1 Pianino 1 Buffet in Eichen 11 vollst B tten, 3 schwere Wagen, 1 Sommerwagen, /e Buderu» Obl. Suppenwürze ist frisch cinqetroffew bei: W Lchomber, «evendäue 10. die Convertinlng in 3*/,%ige mit Wirkung vom 1. Januar 1897 atz unter der Beo.ngung offerirt, daß die Pfandbriefe zu entsprechender Abstempelung bi» zum 6. Februar 1895 uns eingereicht würden. Die daraufhin eingereichten Stücke stnd abgestempelt und mit neue» Couponsbogen in der Zeit vom 20. bi» 30. März 1895 wieder ie Alte Weinflrma in Borr-raux mit Kundschaft sucht bestempsoh eneBertreter. Offerten an M. B. 4557. Agence Havi», Erand Lheatre, Bordeaux [1040 1297] Eine leistungsfähige, ältere Lack fabrik sucht einen tüchtigen Sompioi- riften, sowie einen jüngeren Reisenden, evangel., znm alsbaldigen Eintritt und erhalten Brauch.kundige den Borzug. Offerten »ub. F. R. 51 an die Exped. d. Bi erbeten. 1305 Der Vorstand. Lehrling Ferd. Burk, Kunstmühlen. frankfurter Hypothekenbank. 4 °/o i q e Pfandbriefe Serie XII Jahrgänge 1882, 1883 und 1884 betreffend. Ju unserer Bekanntmachung vom 15. Januar 1895 hallen wir für Theater-V er ein. Gastspiel von Mitgliedern des Residenztheaters in Wiesbaden. Freitag, den 15. Februar 1895, im Featsaal (Leib’scher Saal, Wallthor*tras*e). Ausnahmsweise M Anfang 6 Uhr präcis M Ausnahmsweise. Die Fledermaus. Operette in 3 Acten von Johann Strauss. Theaterzettel 10 Pfennig. *>96* Textbuch 50 Pfennig. Billets in der Musikalienhandlung Ernst Challier Rudolphs Nachf.), sowie an der Abendkasse: 1. Parquet M. 3.50, 2. Parquet und Balcon 1. Reihe M. 2.25, für HauSarb it gesuch'. Kreuz 14. Bürgergescllschast. Samstag, den 16. Februar, Abends 8 Uhr: Maskenball Dauklagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnabme bei der schweren Krankheit und dem frühen Tode unsere» unvergeßlichen Sohnes und Bruders Carl Vetter, stud. med., Abends: M Metzelsuppe. PH. Bauer II. St/,«/, Srenffurter Hov. Bk. I 8« eo/e Frks.Hvv.kred v. 4o/. DcutscheGrdich.B.uuk.b.1904 1304 3 1271] Saubere», anständige« Laaf« Offerten ^ub. K. P. 2608 an die Exp d Bl wüdchen gesucht für leichte Hausarbeft 1295) Mödltrtc» Zimmer nut iu 980Ju "ft^gen J tn der vrped. d- Bl. Cabmet in guter Aumtue von j. n /— L-hr-rm gesucht; am liebsten mit btm ^u(,e*”‘"’^S^?a,,t,fiJ1rau26er Pension. Offerten mit Preisangabe ~ Die leeren Original-Fläschchen von 65 Mennig werden zu 45 Menni» u-tz diefenigen h Mk. 1.10 zu 70 Pfennig mit Maggi'« Suppenwürze nachgesüüt. 10« Conrsbericht nm J. Kurz & Co«, Giessen, Kahllhofstraft 63. Frankfurter Börse vom 11. Februar 1895. GksuWkrkin Kküttkrit. Die (Aesangstunde findet Freitag Abend statt. 1310 Heute Mittwoch XII. Lit. H. No. 701-2000 // N. „ 2601—8900 0. „ 2901—11 600 P. „ 2401-10 100 R. , 2401—9700 ff n Q. „ 2801 — 10 700 Utfcetiefl. Ä. vcheydck. — vrnck und 8aU» tzer «rühl'schev Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) ta Gietzen Hotüi fit •*’ ■vtfk *gflnde Üad) können f Neservis Serdältnifi klasse der: ti Änfprud 64 wt ieünng iu bei de iiiti&tn. Die si oerstarkün ihre 6ültii find al4b( träge ;u t Auße ichrütlichei frfol-ßom dann btrüd lujsnngllern sosortige j schasten ger Sieß Der 6i 8