Nr. 60 Erstes Blatt. Dienstag den 12. März 1895 Der Hkhener Anzeiger . äirint täglich, un. Ausnahme deS Montags. Die Gießener KamitienölLlter «erden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Meßmer Anzeiger General-Anzeiger. Lierteljädviger Aßonnementsprei«: 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Post oezoge» 2 Mark 50 Pfg. Rcdaction, Expedition und Druckerei: -chutgraße Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt für den Tireis Gieren. Gratisbeilage: Gießener Aamilienblätter Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Corrn. 10 Uhr. Deutschlands die Entschädigung der Gemeinde und der fremden Staatsangehörigen zu. Ein orthodoxer Priester wurde suSpendirt. Köln, 9. März. Wie die „Köln. Volksztg." meldet, wurde gestern Abend kurz nach 10 Uhr fast in der ganzen Rheinprovinz eine Erderschütterung verspürt, die von Südost nach Nordwest ging. Hannover, 9. März. In der heutigen Verhandlung des Meineidprocesses gegen Frau Dr. Schnutz und den wegen Meineids bereits zu Zuchthausstrafe verurtheilten Leuß erhielt der Letztere eine Zusatzstrafe von 4 Monaten wegen Verleitung zum Meineid und Frau Schnutz 9 Monate Ge- sängniß wegen Meineids. Dresden, 9. März. Oberbürgermeister Dr. Stübel, der zu Anfang dieses Jahres aus Gesundheitsrücksichten seine Pensionirung nachsuchte, ist heute Nachmittag gestorben. Neueste Nachrichten» WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Leipzig, 10. März. Der Ausschuß der deutschen Turnerschaft beschloß, dem Fürsten Bismarck anläßlich deffen 80. Geburtstages ein Ehrengeschenk in Form eines silbernen Eichenkranzes zu überreichen. Der Kranz ruht auf einer eichenen Platte, die mit dem Lebensspruche des Turnvaters Jahn und einer Widmung der deutschen Turnerschaft versehen ist. Aachen, 10. März. Die alle sieben Jahre stattfindende Aachener HeiligthumSfahrt ist durch Beschluß deS Stiftscapitels auf die Zeit vom 10. bis 24. Juli festgesetzt worden. ___________ Deutscher Reichstag. 66. Sitzung. SamStag, den 9. März 1895. Sinmalige Ausgaben des Militär-Etats. Abg. Gröber (Eentr.) motivirt als Referent die von der Kommission beantragte Streichung von 10'/» Millionen Mark. BtS aus diese Summe ist der ordentliche Etat bereits erledigt, daS HauS erkennt demgemäß. f Nach anstandsloser Bewilligung der ersten neun Titel folgt Titel 10 (erste Rate für einen Magazin-Neubau in Langfahr), welcher nach Wunsch der Commission gestrichen wird. Nach einer Reihe weiterer Streichungen resp Abstrichen an den geforderten Summen stimmt daS Haus debatteloS zu. . Ferner werden dann, nach dem Anträge der Commission, 150 000 Mt. für einen Neubau und die Ausstattung einer Kaserne tn Halberstadt als geforderte erste Rate, sowie 150 000 Mk. für eine Kavallerie Kaserne tn Torgau gestrichen, 660000 Mk., welche für den Grunderwerb und als erste Baurate für eine Infanterie-Kaserne in Worms gefordert werden, empfiehlt die Commission zu streichen Auf Antrag Hammacher (ntl.) wird dieser Titel behufs nochmaliger Prüfung an die Commission zurückverwtesen. Für Vergrößerung des Feld - Artillerie - Schießplatzes Lockstedt zu einem Corps-Uebungsvlatz find 1 221000 Mk. gefordert, ledoch von der Commission gestrichen worden. Auch dieser Titel wird an die Commission zurückverwiesen. Bei der von der Commission genehmigten Forderung für Arbeiter-Wohnungen bet den Milttär-Werkstätten in Spandau wirft Abg Schall (cons.) den Socialdemokraten vor, daß sie tn der Commission diese Forderung trotz ihres für die Arbeiter wohlthältgen Zweckes bekämpft haben. _ _ . „ Abg. Singer (Soc.) legt demgegenüber feine Gründe klar, indem er ausführt, daß diese Wohnungen ja doch nur den Ordnungsarbeitern zu Gute kämen. . Krtegsminister v. Bronsart will die politische Freiheit der Arbeiter nicht antasten, erklärt jedoch, er würde pflichtvergessen handeln, wollte er Socialdemokraten anstellen. Abg. Pachnicke (frf. Vp.) bedauert das soeben kundgegebene Verfahren des Kriegsmintsters. Nach einer Schlußbemerkung deS Abg. Singer wird die Position bewilligt.^ lißn E000 Mk., erste Rate für eine Kaserne in Straßburg, wird auf Antrag Richter an die Commission zurück- Derrolej5"‘ Rest des Etats wird nach dem Anträge der Commission Nächste Sitzung: Montag 1 Uhr. Resolution Podbielski und Schädler zum Milttäretat. Postctot. Deutsches Reich. Berlin, 9. März. Im preußischen Landtage wurde heute der Etat der Bauverwaltung, sowie das Gesetz betr. die von der Umgestaltung der Kaffen im Bereiche der direkten Steuern betroffenen Beamten erledigt. Berlin, 9. März. Die Nachricht mehrerer Blätter, daß der Ches deS Militär-Cabinets, General-Adjutant General der Infanterie v. Hahnke, demnächst von seinem Posten zurücktreten werde, entbehrt, nach zuverlässigster Information, jeglicher Begründung. — Die verstärkte Justizcommisston beendigte die zweite Lesung deS Gerichtskostengesetzes mit einigen Abänderungen, ferner die zweite Lesung der Gebührenordnung für Notare wesentlich nach den Beschlüffen der ersten Lesung. — Die CentrumSfraction brachte heute im Abgeordnetenhause eine Interpellation ein, ob die Staatsregierung geneigt sei, die 1875 aufgehobenen Artikel 15, 16 und 18 der preußischen Verfassung über das Verhältnis der Kirche zum Staat wiederherzustellen. Berlin, 9. März. Am heutigen Sterbetage des Kaisers Wilhelm I. war das Mausoleum in Charlotten- bürg mit einem herrlichen Blumenflor decorirt. DaS Kaiserpaar hat heute Vormittag einen kostbaren Kranz am Sarkophag niedergelegt. Unter den weiteren Blumenspenden fanden sich Kränze des Großherzogs und der Großherzogin von Baden, sowie der erbgroßherzoglichen Herrschaften mit Schleifen in den badischen Farben. Berlin, 9. März. Der Verband der Schneider Deutschlands kündigt eine in diesem Jahre in großem Maßstabe vorzunehmende Lohnbewegung an. Es soll Verkürzung der Arbeitszeit, Erhöhung der Löhne und Beschränkung der Hausindustrie gefordert werden. Die Lohnbewegung soll am 6. Mat beginnen. Der 1. Mai soll noch besonderen Anlaß geben, unter den Collegen zu agitiren. An einem bestimmten Tage sollen in ganz Deutschland Versammlungen abgehalten werden, in welchen Beschlüffe gefaßt werden sollen. Berlin, 9. März. Der Antrag Lenz mann, in die zweite Lesung der Umsturzvorlage nicht einzutreten, sondern dieselbe en bloc abzulehnen, wird dem „Berl. Tgbl." zufolge am Schluß der ersten Lesung eingebracht werden. Kol», 9. März. Die „Köln. Ztg." meldet aus Sofia: Wegen des Angriffs auf die protestantische Kirche in Lornpa- lanka sagte die Regierung den Vertretern Englands und treten nur gefestigt hat. Wenn Herr Spengel auch nicht zu den phänomenalen Virtuosenerscheinungen wie etwa d'Albert und Rosenthal gehört, so hat seine Technik doch einen hohen Grad der Vollkommenheit erreicht. Was aber sein Spiel besonders auszeichnet, ist ein fein ausgearbeiteter Vortrag, der die feinsten Nuancen mit großem Geschick hervorhebt und allen diesbezüglichen Anforderungen der Campo- nisten gerecht wird. Dies zeigte sich sowohl in dem hier seit langer Zeit nicht gehörten C-molhGonccrt v. Beethoven als auch in Schumanns „Carneval", mit deren Vortrag er reichlichen wohl verdienten Beifall erntete. Erwähnt sei noch, daß in dem Clavierconcert der Orchesterpart unter Herrn Mufikdirector Felchners Leitung in Bezug auf Prä- cifion der Einsätze und Decenz der Begleitung vorzüglich durchgeführr wurde, und kaum etwas zu wünschen übrig ließ. Den Schluß deS Concertes bildete eine „Wanderung" betitelte Orchestersuite von Bernh. Scholz, dem verdienstvollen Leiter des Hoch'schen ConservatoriumS zu Frankfurt, die besonders dadurch interessant wurde, daß der Componift selbst erschienen war, um sein Werk dem Gießener Publikum persönlich vorzuführen. Wir hatten somit den Doppelgenuß, Herrn Scholz als Componiften und Dirigenten zugleich kennen und schätzen zu lernen. In Bezug auf das Werk selbst sei kurz erwähnt, daß gleich der erste Satz mit seinen markigen Rythmen einen gewaltigen Eindruck machte. Seltsam contrastiert zu ihm der zweite, der im JnftrumentationS- colorit seines ersten Thetles vielleicht an Mendelssohns Ouver- ture zum „Sommernachtstraum" erinnert, in der Erfindung aber durchaus originell ist. Der dritte Satz ist im elegischen Stil gehalten und bietet namentlich den Holzbläsern, speciell den Clariuetten und dem englischen Horn, schöne Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. Der vierte Satz zeigt unS die aus- gelaffenen Freuden des Tanzes, und im fünften wird dem Hörer die feierliche Stille des Abendfriedens und mitten tn demselben die fröhliche Heimkehr der Dorfbewohner vorge- führt. Unter des Componiften belebender Leitung spielte das Orchester ganz ausgezeichnet und brachte das formen- und klangschöne Werk äußerst wirkungsvoll zu Gehör. Dar Publikum kargte nicht mit seinem Beifall und applaudtrte nach jedem Satze, namentlich aber nach dem zweiten und am Schluß des Werkes, auf das Lebhafteste. So hat die Winter-Saison 1894/95 mit dem fünften Concert einen t cdigeu Abschluß gefunden. Möge es dem Concertverein t-rgönnt sein, in Zukunft noch viele ähnliche Erfolge den bereits vorhandenen hinzuzufügen. H.** Neues Theater. Gestern Abend verabschiedeten sich die Herren Hartmann mit der dritten Aufführung der „Kinder des Capitän Grant" vom hiesigen Publikum. Die Darstellung war im Vergleich mit der ersten Aufführung um vieles flotter. Frau G e r l a ch s und Herrn N i e m e i e r 8 Leistungen haben wir letzthin schon erwähnt. Heute möchten wir noch besonders die Herren Otto, der überall, wo man ihn hinstellr, seinen Posten ausfüllt, Heyne (Burck) und Häcker (Bob) hervorheben. Auch die Herren Hartmann (Grant), Geisel (Ayrton) und Walther (Thalcave) erwarben sich Verdienste um das Stück. Von den Damen verdienen Frl. Nerges als JameS und Frl. Patutschka als Robert Lob. Das Spiel der ersteren im Verein mit demjenigen Herrn Heynes wirkte im letzten Bilde ergreifend. Frl. Küsel war ein frischer Schiffsjunge, schade, daß wir nicht Gelegenheit hatten, diese Dame in ähnlichen und etwas größeren Rollen zu sehen. — Das Fulda'sche Stück „Die wilde Jagd", tn dem morgen Abend Frl. Nuscha Butze auf- tritt, geißelt im liebenswürdigen Gewand des Lustspiels das überhasttge Treiben unserer modernen Gesellschaft. Cs gehört zum Besten, was Fulda geschrieben hat, so daß unS ein genußreicher Abend gesichert ist. Neues Theater. Wir wollen nicht unterlaffen, nochmals auf das morgen Dienstag stattfindende Gastspiel deS Fräulein Nuscha Butze aufmerksam zu machen. Die berühmte Künstlerin, welche soeben ein sehr erfolgreiches Gast- spiel am Hoftheater in München absolvtrt hat, ist berestS von Mittwoch den 13. d. M. ab an das Hoftheater in Mannheim verpflichtet. ES findet also nur dies eine Gast- 'piC" »*QltQUt Tabaksteuerfrage. Gestern fand im PalaiS- Restaurant zu Frankfurt a. M. eine Versammlung der Tabakinteressenten statt, die außerordentlich start besucht war und nahm dieselbe einen von vollster Einmüthtg- keit getragenen Verlauf. Herr Ludwig Georgi (^ßtt>)/ der die Versammlung Namens des Vorstandes der Av- theilung III deS deutschen TabakoereinS einleitete, wurde zum Vorsitzenden gewählt. Nach einem Vortrage deS Herrn Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehme« Anzeigen für den .Gießener Anzeiger" entgegen. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 10. März. Heute Vormittag tagte in Kellers Festsälev eine Versammlung der in der Lederindustrie beschäftigten Arbeiter, die von etwa 2000 Personen besucht war. Nach dem Referat deS RetchStagsabgeordneten Wurm wurde eine Resolution angenommen, worin die in der Lederindustrie beschäftigten Arbeiter gegen die geplante Einführung eines QuebrachazolleS protestiren, weil hierdurch die deutsche Lederindustrie und die mit ihr zusammenhängenden Berufe außerordentlich geschädigt und somit ganze Industriezweige vernichtet würden. Berlin, 10. März. Die Parteileitung der freift n n t g e n Bolkspartei hatte auf heute Vormittag nach dem Wintergarten eine Versammlung gegen dieUmsturz- vorlage einberufen, zu der sich ungefähr 2000 Personen eingefunden hatten. Zunächst sprach in längerer Rede Abgeordneter Träger, der die Umsturzvorlage als Attentat auf die Freiheit des deutschen Volkes bezeichnet. Alsdann erhielt Abgeordneter Langerhans daS Wort, nach deffen Ansicht die Umsturzvorlage mit der Verfaffung in directem Widerspruch steht. Redner kommt noch auf die Vorgänge im Reichstage bei der Judendebaite zu sprechen, wobei er bedauert, daß der Abgeordnete Ahlwardt derartige Angriffe gegen deutsche Bürger, ohne vom Präsidenten zur Ordnung gerufen zu werden, auSftoßen durfte. Zum Schluß gelangt eine Resolution zur Annahme, in welcher sich die Versammlung mit aller Entschiedenheit gegen die Umsturzvorlage ausspricht und erwartet, daß der Reichstag dieselbe ablehnen werde. Venedig, 10. März. Wie ein hiesiges Blatt berichtet, wird hier im Laufe deS Sommers eine Zusammenkunft des deutschen Reichskanzlers mit Crispi statt- finden. _________ totale» un» Provinzieller. Gieße», den 11. März 1895. Pr Soncertverei». Mit dem gestrigen fünften Concert des Concertvereins, zu dem die Leitung wieder ein sehr interessantes Programm zusammengestellt hatte, fand die Winter-Saison 1894/95 ihren Abschluß. Der Besuch war, wie wir gleich voraus bemerken, ein guter, und der Clubsaal war, wenn auch nicht ausverkauft, so doch gut besetzt. Das Concert wurde eröffnet mit Mozarts lieblicher Ouvertüre zur „Zauberflöte", welche, von Herrn Mufikdirector Felchner sorgfältig einstudiert, durch die hiesige Regimentscapelle unter Mitwirkung einer Reihe namhafter hiesiger und auswärtiger Künstler eine ausgezeichnete Wiedergabe erfuhr. Als Solist war diesmal Herr Mufikdirector Julius Spengel aus Hamburg gewonnen worden, der sich hier bereits im vorigen Jahre durch ein eigenes Concert den Ruf eines gediegenen Künstlers erworben und denselben durch sein gestriges Auf Schloßmacher (Offenbach) und einer daran sich knüpfenden lebhaften DiScussion wurde nach Mittheilung der »Franks. Ztg." folgende Erklärung einstimmig genehmigt: Die am 10. Mär, 1895 in Frankfurt a. M. tagende, stark be- Lesuchte Tabakinteressentm-Veriammlung, welche sich auSFabrikanten aller Zweige de« TabakgewerbeS und au« Händlern mit Cigarren und sonstigen Tabakfabrikaten aus der Rhetnprovinz, der Provinz Hefsm-Nassau und dem Großherzogthum Hessen zusammensetzt, erkttirt aus Grund ihrer Erfahrungen und Sachkenntntß, sowie nach eingehender Prüfung des dem Reichstag vorliegenden Ent- wurseS eines Tabaksteuergefehe«: 1) Die Erhöhung der ReichS- nnnahmen aus dem Tabak vom Jahre 1879 hatte einen wesent- nchen Rückgang deS Tabak-Derbrauches zur Folge, welcher zum Thetl heute noch nicht ausgeglichen ist. 2) Die jetzt geforderte, wertere erheblich höhere Vermehrung der auf dem Tabak ruhenden Belattung, welche eine Steigerung der Einnahmen des Reiches aus dem Tabak um ca. 66»/z Procent deS jetzigen Tabak-Zoll- und Steuer Erträgnisses bedeutet, wird gleichfalls einen entsprechenden und zwar wesentlich größeren Rückgang des Tabakverbrauches zur Folge haben und deshalb die Entlassung vieler Tausende von Arbeitskräften und Lohndruck für vie Verbleibenden unausbleiblich machen. 3) Die Erhebung der Tabaksteuer von Fabrikanten vor Aebergang der Fabrikate in den Handel würde eine Vermehrung der BeiriebScapttalten für die Unternehmer erforderlich machen und dadurch zum Ruin der Wirthschaftlich - Schwachen führen; in gleicher Weise, wird die Steuer auf den Handel mit Cigarren und anderen Tabaksfabrikaten wirken und auch hier zahlreiche bis dahin selbständige wtrthschastliche Existenzen vernichten. 4) Die zur Sicherung des SteueretngangeS erforderlichen Eontrol- maßregeln, welche sich in der oorgrschlagenen Form zum Theil als unhaltbar und auch zum Theil als undurchführbar erweisen werden, schlagen das bis dahin in der Fabrikation freie Tabaksgewerbe in umengende, erschwerende und auf die Dauer die Kleinbetriebe oer- nichtende Fesseln und ebnen im Zusammenwirken mit den unter Ziffer 3 angeführten Folgen dem Tabakmonopol die Bahn. — Von diesen Erwägungen ausgehend und angesichts der Thatfachc, daß die andauernde Beunruhigung deS TabakgewerbeS und die Unsicherheit darüber, was die Zukunft bringen wird, schon jetzt eine vollständige Stockung im Absatz verursacht haben und deshalb bereits heute umfassende Arbeiterentlafsungen und Arbeitsein- schränkungen nicht mehr zu vermeiden sind, richtet die Versammlung an den hohen Reichstag in aller Ergebenheit die Btite, derselbe wolle jede weitere Belastung d-s Tabaks und das System der Fabrikalwerthsteuer ablehnen, sowie die Entscheidung in diesem Sinne mit thunlichster Beschleunigung herbeiführen. * * Einen guten Fang machte am vorigen SamStag die hiesige Polizei. Bei der hier bediensteten Dorothea Höfler aus Friedberg hatte sich der Schuhmacher Johann Fetk aus Bockenheim eingefunden und dieselbe überredet, sofort aus dem Dienst zu treten, wobei er ihr gleich eine goldene Uhr und zwei Paar Stiefel zum Geschenk machte. Die Herrschaft ließ sich den sofortigen Dienstaustritt nicht gefallen und protestirte beim Großh. Polizeiamt, woraufhin daS Pärchen nach der Polizei fistirt wurde. Hier beschäftigte vian sich etwas eingehender mit demselben. Der Umstand, daß Feit sich über den Erwerb der Uhr und der Stiefel nicht genügend auSwetsen konnte, ferner, daß er vor Kurzem noch in der Uniform deS Infanterieregiments Nr. 97 gesehen worden war, legte den Verdacht nahe, daß er nicht allein gestohlen haben, sondern auch desertirt sein könne. Bevor dle telegraphische Antwort über diese beiden Punkte eintraf, gelang es dem Feik, von der Polizeiwache zu entlaufen, er wurde aber bald nachher wieder ergriffen und machte einen wiederholten Fluchtversuch, wurde nun aber geschloffen. Daraufhin legte er das Geständniß ab, daß er von seinem in Saarburg stehenden Regiment desertirt sei und daß er in Rödelheim gemeinsam mit dem Schuhmacher Ludwig Roos aus Bockenheim einen EinbruchSdtebstahl verübt und so in den Besitz der Uhr und Stiesel rc. gekommen sei. Der RooS, welcher sich ebenfalls in hiesiger Stadt befand, hat nach der Verhaftung des Fetk das Weite gesucht, man konnte seiner noch nicht habhaft werden. Roos ist 18 Jahre alt, von kleiner, schmächtiger Statur, blond, hat vorne eine große Zahnlücke. Er ist bekleidet mit dunkelblauem Sackanzug und Hellem weichem Filzhut. — Nach einer Notiz des „Frankfurter Generalanzeigers" vom 9. dS. MtS. haben die beiden Gauner das Kleidergeschäst von Gustav Schönfeld in Rödel- hkim gebrandschatzt. ES wurden gestohlen: Eine goldene Damenuhr mit Kette, eine Taschenuhr mit Kette, zwei Paar goldene Ohrringe, acht Gutscheine der Rödelheimer Sparkaffe, etwas Baargeld, sechs neue Anzüge und sechs neue Tuchhosen. * * 22. Miltelrheiu. Turnfest. Der WirthschaftSauSschuß Hat in seiner ersten Sitzung zwei hochwichtige Fragen, die Lieferung der Biere und der Weine betreffend, entschieden- erstere sollen ausschließlich von hiesigen Brauereien, letztere nur durch hiesige Weinhändler bezogen werden. Mögen diese Beschlüffe des WirthschaftSausschusseS Nachahmung finden, nicht nur bei den übrigen Ausschüssen deS Mittelrheinischen Turnfestes, sondern auch bet allen Industriellen, Geschäftsleuten und Privaten zum Wohle unserer Vaterstadt. • • EircuS Straßburger. Die gestrigen SonntagS- Dorstellungen erfreuten sich guten Besuchs und fanden die mit Bravour auSgesührten Darbietungen deS Programms stets reichen Beifall. Wir machen auf die heutige, sowie auf die Abschiedsvorstellung deS morgigen Abends aufmerk- fam, einen intereffanten Abend versprechend. * * Zum 80. Geburtstage des Fürsten BiSmarck am 1. April d. I. ist daS Erscheinen zahlreicher Vereine, Ver- bände und sonstiger Abordnungen auS allen Theilen Deutschland» in FriedrichSruh zu erwarten. Damit die rhunlichst regelmäßige Beförderung der hierbei beteiligten Personen rechtzeitig vorbereitet werden kann, empfiehlt eS sich dringend, etwaige Anträge auf Gewährung von Fahrpreisermäßigungen für größere Gesellschaften, Ge- stellung von Sonderzügen und dergleichen möglichst bald zu zugleich möglichst eingehende Angaben über die ötäife der in Aussicht stehenden Betheiligung, sowie den Tag und die Stunde, für welche die Hin- wie Rückfahrt in planmäßigen ober Sonderzügen gewünscht w,rds zu machen. • • Eine besonder, festliche Veranstaltung der B t S m'a r ck - Feier wird für den 31. März am Mittelrhein geplant. Auf eine von RüdeSheim gegebene Anregung haben sich auS zahlreichen Städten, wie Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, Darmstadt, Heidelberg, Kreuznach, Bingen, Oberlahnstein, Eoblenz, Crefeld, EmS, Duisburg ufw. Männer verschiedener Parteirlchrungen vereinigt und einen Aufruf zu einer großen, allgemeinen Huldigung für den Fürsten am Fuß de» „NarionaldenkmalS- erlassen. Der Gedanke ist in weiten Kreisen freudig ausgenommen worden, und eine umfassende Theilnahme der Bevölkerung rheinauf- und rheinabwärts schon jetzt der Feier gesichert. Ihren Mittelpunkt bildet ein Festact am Denkmal, für den der als hervorragender Redner und als Bismarckkenner bekannte Professor Dr. Oncken auS Gießen die Festrede übernommen hat. Am Abend findet ein Fest-CommerS in der unmittelbar über dem Rhein gelegenen „Rheinhalle" statt mit Illumination der Rheinstrahe, Beleuchtung der umliegenden Höhen (deS Niederwaldes, RochuSbergeS ufw.) und einem Feuerwerk auf dem Rhein. •• Frühling! Gestern Sonntag Nachmittag wurde uns der erste lebende Schmetterling (kleiner Fuchs) gebracht. " Gebrauchsmuster Eintragungen. An Gasöfen bewegliche Reflector-Dorhänge, welche zum Auf- und Niederschieben ein- gerichtet find: Hugo BuderuS, Hirzenhain, 18. 1. 95. Ofen- thür-Hängegriff auS Porzellan rc. mit Hakenfcharnier: Der- selbe, 7. 1. 95. Ofemhür-Hängegriff au« Porzellan rc. mit Stiftscharnier: Derselbe, 7. 1. 95. Ofenthür-Hängegriff auS Porzellan rc. mit Kugelscharnier: Derselbe 7. 1. 95. * Za Amerika verstorbene Hessen. Belleville, Jll.: Margaretha Geidel, 83 Jahre alt, auSOberklingen- Free- port. Jll.: Maria Müller geb. Obenauer, 46 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt- Louisville, Ky.: Frau Kmppen- berg geb. Storck, vorher verehelichte Stieglitz, 82 Jahre alt, aus Oberrosbach - Springfield, O.: Carl August Pfeiffer, 51 Jahre alt, aus Groß-Gumpen- Stapleton, S. I.: Alfred Kröber, 56 Jahre alt, aus Michelstadt- Town P olk, Washington Co., Wis.: Friedrich Kissinger, 78 Jahre alt, aus Dexheim. • * Der Getreidemarkt. BerichtSwoche vom 1. bis 7. März. Auf dem Getreidemarkt hat sich in letzter Woche eine ziemliche Preissteigerung geltend gemacht, aber dies geschah richt etwa dadurch, daß die großen Vorräthe erheblich zu- sammengeschmolzen sind, sondern weil man in Frankreich, Spanien, Italien, Rumänien und einigen Theilen Rußlands Frostschäden befürchtet. Natürlich werden durch die Fortdauer der Kälte diese Befürchtungen verstärkt. In Berlin und Leipzig wurde gekauft: Weizen für 123 bis 143 Mark per 20 Centn», Roggen für 115 bis 120 Mark, Gerste für 92 bis 165 Mark, Hafer für 105 bis 138 Mark je nach Qualität. K. Lindheim, 9. März. Der im vorigen Jahre bereits schon todt gesagte Schriftsteller Leopold von Sacher- Mas och ist heute Morgen um 8 Uhr auf seinem Schlößchen dahier gestorben. Wie wir erfahren, wird der Leichnam in Heidelberg verbrannt. nn. Darmstadt, 8. März. 5. evangel. Landes- synode. Die Berathungen des Voranschlags des'Central- ktrchenfondS für 1895/1900 werden heute mit dem Capitel 5 der Einnahme, „Ueberschüsse der verschiedenen Stiftungen" fortgesetzt. Hierfür werden 11000 Mk., für Capitalzmsen 28000 Mk., für zurückempfangene Capitalien 1400 Mk., für den Ertrag des Gesangbuchs, der biblischen Geschichte, deS Choralbuchs und des Katechismus für die unirten Gemeinden 5000 Mk., sowie Beitrag verschiedener Fonds zum Gehalt deS Rechners mit 8338 Mk. ohne wesentliche Debatte einstimmig eingestellt. Der ganze Voranschlag wird am Samstag zur zweiten Lesung gelangen. Hiernach gelangt ein Gesetz-Entwurf, die Abänderung deS Art.,99 der Kirchenverfassung und des § 3 der Geschäftsordnung für die Landes- synode nebst Motiven zur Berathung und Beschlußfassung. Der Ausschuß beantragt Annahme deS Gesetz-Entwurfs. Nach längerer Debatte, an der sich die Synodalen Wahl- Schlitz, Hallwachs, Breidert, Weber u. A. betheiligen, gelangt derselbe gegen 14 Stimmen zur Annahme. Die Synode tritt nunmehr in die Berathung eines Gesetz Ent- Wurfs „die allgemeine geistliche Wittwenkasse" betr., insbesondere die Revision der über diese bestehenden Vorschriften, mit welcher zugleich die Festsetzung von Erziehungsgeldern für Kinder verstorbener Mitglieder der Wittwenkasse verbunden werden soll. Präsident Goldmann Exellenz btmerkt hierzu, die Noth der Hinterbliebenen der Geistlichen habe die hohe Synode eingehend schon beschäftigt, und habe auch dem Oberconsistorium am Herzen gelegen. Das halte den jetzigen Zeitpunkt für den richtigen, etwas zu thun, und insbesondere eine Erhöhung der Erziehungsgelder in Vorschlag zu bringen. Diese Veränderungen erfordern nach dem dermallgen Stand muthmaßlich einen Mehraufwand von 16 000 Mk., ein Opfer, welches der Centralkirchrnfond jetzt und für die Folge bringen muß. Für eine weitere Erhöhung der Wittwen- Pensionen kann das Kirchenregiment keine Verantwortung übernehmen, weil eine Vermehrung der Wittwen und Pension», berechtigten Kinder eintreten könne. Die Berathung des § 1 wird eröffnet und derselbe einstimmig genehmigt. Die Verhandlung wird um 7,2 Uhr abgebrochen. Morgen früh Fortsetzung. GeruSheim, 6. März. Zehn arme Kinder von GernS. heim haben auf der gestrigen Biedesheimer AuSstellungS- Lotterie den ersten Haupttreffer gemacht, und über dieser Freude der Kleinen mögen die Großen ihre Nieten vergessen. Der BiebeSheimer Markt selbst war gut besucht. Verhandlung des landwirthschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhefsen über den Antrag Canitz. (Schluß.) Der Vorsitzende, Herr GrafFriedrich von SolmS- Laubach, ist mit den Ausführungen deS Vorredner» ein- verstanden. In feinen weiteren Ausführungen erklärte er, daß auch für die Industrie zu sorgen sei und gesorgt würde, sie fei zu viel auf daS Ausland angewiesen, er weist ferner ' auf die steigende Unzufriedenheit In allen Berufsarten hin, die große Gefahren für den Staat habe. Der Staat sollte deshalb überall seine bessernde Hand anlegen, der Handel mir Getreide in Privathändev habe schwere Schäden im Gefolge gehabt. Die Herren Meinert und Köhler sprachen sich für Beibehaltung der Worte »im Princip" au», doch erklärte Letzterer, daß sein Ideal viel weiter ginge. Herr Lucke gibt eine Characterisirnng des Capital», der Beherrscher der Welt fei der Feudalismus de» Capital» und er könne schwer begreifen, daß e» Landwirthe gäbe, die gegen den Antrag Kanitz stimmen könnten, da» käme ihm vor, wie wenn man Juden bei den Antisemiten sähe. Der Wohlstand eine» Volke» werde durch dessen Rohstoffproduction erhalten und durch deren Verarbeitung, deßhalb wollten auch die Landwirthe die Erhaltung der Industrie anstreben, nicht nur für den Export, sondern man müsse auch dahin streben, daß die Industrie im Lande selbst ihr Auskommen finde. Er versichere, daß die Socialdemokraten für den Antrag Slar.if} stimmen würden, weil dies, tm Vergleich zum Sinken der Arbeitslöhne, das kleinere Uebel fei. Der Mittelstand müsse erhalten werden, denn er bilde den Damm gegen die goldene und rothe Internationale- er appellire nochmals an daS Zusammenhalten der Bauern, denn ein kräftiger Bauernstand verbürge die Einheit de« Vaterlandes. Herr RegierungS- und KreiSrath Dr. Braden- Fried- berg erklärt sich mit der Resolution einverstanden und auch keinen anderen Abstand als den Antrag Kani» zu finden, doch lasse eS sich bei demselben nicht übersehen, welchen Einfluß er auf die Handelsverträge habe. Der Vorsitzende glaubt, daß die Socialdemokraten nicht für den Antrag Kanitz stimmen würden, denn ihre Abstimmung richte sich nach der Frage: „Wie richte ich den meisten Schaben an." Die Socialdemokratie stehe auch im Dienste deS Capital» und für den Umstand, daß die Social- bemokratie sich unter die Führung eine» kapitalistischen Singer, von dem er nicht sagen wolle, welcher Nation er angehöre, gestellt, könne nur Verachtung aufkommen- zwischen ehrlichen Menschen und Socialdemokraten sei da» Tischtuch auf immer zerschnitten. Herr Meinert brachte hieraus zur Resolution ein Amendement in der bereits mitgetheilten Fassung ein. Herr Köhler bittet die Resolution auch an die Zweite Kammer der hessischen Stände zu richten, damit die Regierung dieselbe zur Vorlage an den BundeSrath bringen könne. Der Vorsitzende hielt letzteres für zwecklos, da die Zweite Kammer erst in einigen Wochen zusammentrete, mal solle die Resolution direkt der Großherzoglichen Regierung unterbreiten. Die Resolution wird, wie bereits mitgetheilt, einstimmig angenommen (auch Herr Dr audt, welcher gegen den Antrag Kanitz gesprochen, stimmt für dieselbe)- die Annahme de» Amendements Meinen erfolgte nahezu einstimmig. Hierauf wurde die Versammlung geschloffen. * ^8- Kassel, 8. März. Grubenunglück. In dem Kgl. Bergwerke am Meißner, in den Gruben de» Wilhelm»- stollenS ereignete sich ein schwere» Unglück. Mehrere Berg- leute waren in der Nachtschicht mit Anlegen eine« BremS- berges beschäftigt, al» plötzlich Triebsand in großen Massen und großer Wucht hervorbrach und drei Bergleute verschüttete. Ein Bergmann kam mit heiler Haut davon, dagegen ist leider der Steiger Bormann tobt und der Bergmann Gunckel tödt- lich verletzt, sodaß er nicht daoonkornmen wird. * Mit alten schmiedeeisernen Brücken, die neulich in der Schweiz nach 35 jähriger Benutzung abgebrochen wurden, machte man Versuche, ob sich die Festigkeit de» Eisen» durch dle wechselnden Belastungen im Laufe der Zeit geändert haben möchte. AuS vielen, an den verschiedensten Theilen angestellten Zerreißungsproben ergab sich, daß die Zerreißung«- festigkeit im Mittel 35 Kilogramm pro Quadratmillimeter betrug, also ein Resultat, welches beweist, daß da« Eisen noch dieselbe Festigkeit wie neue» besaß. — Mitgetheilt vom Internationalen Patentbureau Earl Fr. Reiche lt, Berlin NW. Schiff-Nachrichten. Der Postdampser „Illinois" der „Red Star film' in Antwerpen ist laut Telegramm am 9. März wohlbehalten In Philadelphia angekommen. »ör die notyleivende Familie in Bevern gingen bei der Expedition de« „(Siebener Anzeiger" ein: Von fi. F. Mk. 1.-, Frau Stadtbaumeifter Stlef Mk. 3 Anonym Mk. 5.—, A. fi. R. Mk. 1.50, I. unb E. T. Mk. 4. Zusammen 14 Mk. 50 Pjg. Weitere Gaden werben dankend entgegengenommen. Verkehr, CanO» rrnd Volk-wiethschaft. — Mainz, 9. März. Durchschnittspreise der am Markttage vom 8. Mär, verkauften Früchte (pio 100 k<): Wetten 14 Mk. 20 Pfg., Roggen (Korn) 11 Mk 30 Pig., Gcrste 13 Mk 75 Pfg-, Hafer 13 Mk. 80 Psg., Heu 5 Mk. 80 Pfg. bl« 6 Mk. 80 Pfg., Stroh 3 Mk. 60 Pfg. bi« 4 Mk., Kartoffeln G Mk. 50 Pf. bi« 7 Mk. — Aut dem Viehmarkt vom 2 dis 8 März 1895 wurde folgende« Vieh verkauft und nachstehende Preise (alle« per 50 kg Schlachtgewicht) erzielt: 1. Farren 60 Mk.. 135 Ochsen 1. Qual. 68—70 Mk., deSgl. 2. Qual. 64-68 Mk., 245 Kühe unb Rinder, 1. Qual. 56-60 Mk., de'ql. 2. Qual. 50-56 Mk., 206 Kälber 65—70 Mk., 616 Schweine 53—57 Mk. AirchlicheAnzeigen der evang. Gemeinde. Montag den 11. März, Abend« 8 Uhr: Videtstunde i« Confirmandensaal der Johanne*, kirche- Marku« 6ap. 14, von ver« 32 an: De« Herrn Seelenleiden in Gethfewane und feine Gefangen, nähme. Pfarrer Dr. Naumann. Meßmer » Dhee > Mk. 2.80 und 3.50 pr. Psd. in HSchsten Kreisen eingeiühn, genießt Weltruf; der beliebteste und verbreitetste Thee. Pr odepackete 60 und 80 Pf. bei Eonditor Hcttler. 206» 2060 verpachtet werden. Verwaltungs Büreau der neuen Älv 113 2096 an 924 greifen. Gnauth. 2070 fm 65 fm 15 2014 2065 Meyer. 2062 Schober. rm Buchen-Scheitholz, Aechter 8 2064 Otto. 690 1887 158 101.50 4o/<> HamburgerHyp.Bk.unk.b.1900 104.40 81/j°/o Frkf.Hyp.Cred.D. Krämer. 2072 Londorf. 2012 dto. 1C 1.20 4Vi% Franks. Landw. Cred. Bk. 3«/,% Darmst. Bk.-Actten 321.62 dto. 2046 •BROCKENSEIFE- 464 108 101.80 101.00 101.20 105.50 104.00 154 9050 Steinbach, am 9. März 1895. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. 700 52 104.75 98.85 104.60 104.10 104.20 130 12 59 16 60 3900 2300 Nadelstämme mit 41,42 von 30—50 Durchmesser, Buchenstämme mit 12,86 von 30—65 Durchmesser, 134 148 54 2860 20 1050 16.21 20.42 4.20 84.15 102.80 26.40 79.00 34.80 20 Franken-Sl Lngl. Sovereign« Dollar» in Gold // it n mitgetheilt, einstimmig •icher gegen den Antrag be); die Annahme der : einstimmig. gtfdllofjtn. Eichen« und Aspenholz, Buchen-Knüppel, Eichen« und Nadelknüppel, Buchen- und Eichenstockholz, 4V6°/o Oesterr. Silberrente 40/0 Ung. Gold-Rente 3% Portugiesen 6% Mexikaner 40/0 Monopol-Griechen von Geldsorte« Holzversteigerung rmSteinbacher Gemeindewald. Nächsten Donnerstag den 14. >. M. sollen im hiesigen Gemeindewald im District Gesäng und Helgenwald versteigert werden: Uberrdeorrrser 153.801 Oesterr. Credtt-Actten Die Zusammenkunft ist links der Kreisstraße Beuern — Geilshausen (District Heegwald.) Beuern, den 9. März 1895. Großh. Bürgermeisterei Beuern. Buchen- und EicheN'Wellen, Nadel-Wellen. Der Anfang ist Morgens 9^/z Uhr im Gesäng. Ferner kommt von Nachmittags 2 Uhr an im District Heegheck zur Versteigerung, zunächst der Kreisstraße Steinbach—Annerod: 40 rm Kiefern-Knüppelholz, 1060 Kiefern-Reisholzwellen, Krofdorf, den 9. März 1895. Der Bürgermeister: Kleine. Holzversteigerung. Freitag, den 15. ds. Mts., von Bormittags 9 Uhr an, kommt im Beuerner Gemeindewald, in den Districten Heegwald rc. nach- verzetchnetes Holz zur Versteigerung: Bestes Mittel zum Brühen und Kochen der weissen und farbigen Stoffe, zum Reinigen der Fussböden, Geschirre etc. Erzeugt blendend weisse, geruchlose Wäsche, ohne die Stoffe oder Farben anzu- Holzversteigerung am Samstag, den 16. d. M., von Vormittags 10V» Uhr ab, im Gemeindehaus zu Dutenhofen, 1 46,20 fm Eichen- und 2 fm Nadelholz-Stämme, 4rm Lärchen-Schicht- nutzholz, 29 rm Eichen- und 12 rm Nadel-, Scheit« und Knüppelholz, 170 rm Reiser. Das Holz liegt im Gemeindewald von Dutenhofen. Schriftliche Angebote auf das ganze Stammholz können bis zum Freitag, den 15. ds. Mts., Vormittags, mich eingereicht werden. Krofdorf, den 9. März 1895. Holzversteigerung in den zur Freiherr!, v. Nordeck zur Rabenau'schen Nachlaß- Verwaltung gehörigen Waldungen des Reviers Friedelhaufen sollen Donnerstag den 14. d. Mts. in den Districten Spieß und Stangenwald versteigert werden: M Resolution ein ■w ün. ■°n auch an btt Zweite hüll, damit die Regie« lldeörath bringen könne, s für zwecklos, da die en zusavMntrete, mai -herzoglichen Regierung Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. EicheN'Durchforstungswellen, Fichten-Stämme von 15 bis 18 cm Durchm., 14 m Länge, 21 fm, Fichten-Derbstangen von 8 bis 14 cm Durchm., bis 13 m Länge, 80 fm; zu Sparren geeignet, Fichten-Reisstangen; zu Leiterbäumen geeignet. teiu M Star Line' in M- Wrz wohlbehalten in Der Anfang ist am Reichskirchener Weg. Großen-Buseck, am 11. März 1895. Großh.Bürgermeisterei Großen-Bus eck. Holzversteigerung. Montag den 18. März !. I werden aus den Districten Steinkaute, Steinweg, Hain, Neuer Heegwald, Neuhofsheege, Beltershainerwald und Börningerberg der Forstwartei Rein« hardshain sowie aus den Districten Kälberftall, Hainheege, GünterSgraben, Breiteloh, Zeileichen, Großer Seng, Sengkopf und Saaser Heegwald der Forstwartei Saasen versteigert: Scheiter rm: 198 Buche, 4 Birke, 76 Eiche, 652 Nadelholz (hierunter ca. 300 rm Rundscheit), 4 Aspe; Knüppel rm: 73 Buche, 63 Eiche, 322 Nadelholz; Reifig rm: 217 Buche, 391 Eiche, 360 Nadelholz; Stöcke rm: 21 Buche, 72 Eiche, 113 Nadelholz. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr im District Steinkaute bei Reinhards- Hain auf dem sog. Lumdaer Kirchenpfad bei Holznummer 1491. Nur das in District Steinkaute Abth. 1 sitzende Holz wird bei der Versteigerung vorgezeigt, alles übrige Holz wird unvorgezeigt verkauft. Dasselbe ist mit Kalk bespritzt. Grünberg, den 9. März 1895. Großh. Oberförsterei Grünberg. Gießen, den 8. März 1895. Großh. Amtsgericht Gießen. Seeger. Submission. Für die Großh. neuen Kliniken zu Gießen soll die Lieferung des Bedarfs an Nutz- und Mafchincnkohlen, sowie Holz für das Rechnungsjahr 1895/96 auf dem Submissionswege vergeben werden. Die Bedingungen können auf dem Bekanntmachung, betreffend: das Beschneiden der Hecken. Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Garten- und Feldbesitzer die ihren Grundbesitz an öffentlichen Fahr- oder Fußwegen einsriedigenden Hecken in jedem Frühjahr bis zum 1. März auf 1,25 Meter Höhe und 0,50 Meter Breite zurückzuschneiden und im Laufe des Monats September die neuen Schößlinge wiederholt zu beschneiden oder zurückzubinden haben, wird mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Zuwiderhandlungen auf Grund des Art. 31 des Feldstrafgesetzes mit Geldstrafe von 1 bis 10 Mark be- straft werden. Gießen, den 7. März 1895. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. stücke und noch Verschiedenes. I. A-: Schneider, Taxator. abzugeben. Glaswaaren hierzu, wie Schirme, Tulpen u. s. w., je nach Auswahl zu verschiedenen Preisen. Die Glühkörper werden bei uns auf dem Preßgasapparat vorbereitet, wodurch größere Haltbarkeit und hohe Leuchtkraft erzielt wird. 1516 Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Jagdverpachtung. Am Samstag, deulO.März, Vormittags 10 Uhr, sollen auf meiner Amtsstube die Jagden der Gemeinden Wißmar (Waldjagd) Launsbach, Odenhausen, Atzbach und Dutenhofen öffentlich meistbietend neu 2U57J «in Stück Land zu verkaufe«. Näheres »aplaneigasse 11. 92.20140/0 Eisenb. Rentenb. Obl. 55.1015<>/0 BuderuS Obl. Zuschlagsfrist bis zum 28. März 1895. Gießen, den 2. März 1895. Großh. Verwaltungs - Direktion der neuen Kliniken. 1811 Dirnstsg den 12. Msy, Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 57 (bei Bieker) wegen Aufgabe eines Putzgeschäfts: 1 große Partie fertige und unfertige Damen- und Kinderhüte, Bänder, Federn, Hutstöcke u. dgl., 1 Regulator, 1 Wecker, einige gute Möbel- Holz-Versteigerung. Nächsten Donnerstag, den 14. März, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Großen-Busecker Gemeindewald, District Schlieberg nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Verkauf auf den Abbruch. Dirnstag den 19. Wär? 13, Vormittags 9 Uhr anfangend, soll in dem Pfarrhof zu Londorf eine entbehrlich gewordene Scheuer unter den alsdann bekannt zu gebenden Bedingungen öffentlich versteigert werden. Das aus starkem Eichenholz und Ziegeldach bestehende Gebäude ist 131/« m lang, 81/* m breit, 4,7 m hoch bis ans Dach, enthält mitten die Tenne, beiderseits hieran 2 Ställe und Viertel. Näheres zu erfragen bei Bauverwalter Unger zu Restaurant „Zum Löwen“. Auf vielseitigen geehrten Wunsch «findet heute Montag 8 Uhr noch ein Concert der Frau Alma Richter ft“6 Neueste Menstrual - Binde aus bester gebleichter Baumwolle. 1 verstellbarer Leibgürtel 60 H 1 waschbare Binde 40 H 1 C. Röhr & Co. Die Deutsche GaSglühlicht - Actien - Gesellschaft in Berlin hat ihre Preise für Auer'sche Gasglühlicht-Brenner herabgesetzt und sind wir daher in der Lage, den vollständigen Brenner mit Glühkörper und gewöhnlichem Cylinder von jetzt ab zu zu verkaufe«. Ludwigstratze 26. Bekanntmachung. Die Firma „Brühl'sche Universitäts-Buch- und Stein- btuder ei* zu Gießen ist durch Vertrag und Erbgang aus Adam Scheyda zu Gießen und Martha Pietsch von da mit allen Aktiven und Passiven übergegangen. Diese beiden Personen führen das Geschäft als offene Handelsgesellschaft unter der Firma: „Brühl'sche UniversitätS«Buch« und Stemdruckerei (Pietsch & Scheyda) weiter. Adam Scheyda hat allein das Recht der Geschaftslnttmg und der Zeichnung der Firma. Hierdurch ist auch die dem Herrn Adam Scheyda ertheilte Procura erloschen. Eintrag im Firmenregister des unterzeichneten Gerichts ist erfolgt. tuuu^üä. hm Grudtu bt6 Wilhelms« nglilck. Mehre« Berg« Anlegen eines BreoiS- >sand in grohen Maßen ei Bergleute verschüttete, rbon, öagegen ist leider Bergmann &undtl töbt» len wird. keo, die neulich in btt abgebrochen wurden, M bt6 W durch ust btt tW 1 verschiedensten THW ich, daß die ZemihonzS« ÖI0 Quadratrniüiweter , wfi, taS »«* ■M. - mitgetliilt garl gr. Reich-lt' 3*/«°/o Deutsche RetchSanl. 30/0 Preutz. Consols 3Veo/o Gr. Hessische Obl. 40/0 Stadt Darmftedt 0. 1891. 4% „ Worms unk. b. 1901 3% Oesterr. StaatSbahn v. 1885 3°/o Jtel. staatsgar. Etsenb. 3Vao/o Frankfurter Hyp. Bk. Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß der städtisch.' Friedhof in der Zeit vom 16. März bis 15. August 1895 von Morgens 6 bis Abends 8 Uhr geöffnet bleibt und daß die auf dem Friedhof Verweilenden eine Viertelstunde vor Schluß desselben auf diesen durch ein Glockenzeichen aufmerksam gemacht werden. Gießen, den 7. März 1895. I 16.18 I Franz. Banknoten 20.38 Oesterr. ' 4.16 I Americ. Die Zusammenkunft findet Vormittags 91/2 Uhr an der Hoheitsgrenze (Marburgerstraße) im District Spieß statt. Friedelhaufen, am 9. März 1895. Schneider. 2055 rm Buchen-Scheitholz, , „ Knüppelholz, „ u Stöcke, Buchen-Reisholz, rm Nadel-Stöcke, Nadel-Wellen. «Js«.* 'm ft? *tte ''ä j» '«en, Mt i •* ihr ^e6tn, iten für VeroiM ft 7^% be„ 3?er Mlttchvü) 81n 111 Soclalbemottaieu denn ihre Ab- "Wie richte ich den "okrttie stehe auch im daß die Social. , k'"es capitaWschea le, welcher Nation tr 1 auskomnm- zwischen len sel das Tischtuch Preis pr. Pfd.-Packet 22 Pfge. Zu haben bei Gebr. Adami. 924 Carl Schulze II. Wohnhaus, @7rteÄm"Äsr Bauplatz, in bester Lage der Südanlage, Verhältwsseh. bald zu verkaufen. [1923 Näh. durch E. Stiasny, Bahnhofstr. 11. ^btr Stabt* Omnibus-Verbindung dem Bahnhof. em- Morgen». Ermäßigung. 10 «bendS -inie A Seltertzweg—Kreuz—Markt—WaUtbor—Marburgerstraße. rivie B Bahnhofstraße—Marklstratze—Neuen Baue—Grünbergerstraße. Coursbericht MB J. Kurz & Co., Giessen, Kahllhofstllltze 63 Frankfurter Börse vom 9. März 1895. rm Buchen- und Eichen-Scheit, n 11 u n -Nadel- Knüppel, rm Buchen- und Eichen-Stöcke, Buchen, s Eichen- und Nadel- Wellen. M 3 £ ist anerkannt der beste Kaffee-Zusatz. ib-i?5 C. TRAMPLER, Lahr i. Baden. JKEnni W' Gegründet 1793. Mit der goldenen Medaille prämllrt Dresden 1894. - _____.... ____ ______ 3Vs°/o Preuß. Hyp. A. Bk. 4o/0 DeutscheGrdsch.B.unkch.1904 105.00 4o/o Pomm.Hyp.A.Bk.unk.b.1904 1914] Eine schöne Mansardenwohnung, zwei große Stuben, drei CablnetS, Küche und Zubehör, ist sofort oder bis zum 1. April zu vermietben. ___________«. Rüstng. Babnböfe 46. 1490] Eine schöne Wohnung von sechs Zimmern mir allem Zubehör, im 2. Stock, in der Stadt, nächster Nöh: der Anlage, billig zu oermiethen. Näheres in der ^ped. d- Bl.___________________________ 755] Bel Etage, 4 gr und 2 kl. Zimmer mit allem Zubehör, Bleichpl u. 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P. 2083 an die Ex- pebttion dieses Blattes erbeten. Slnmetduu-en daselbst.__ Zu Ostern wird nach Wetzlar ein Änabt mit guter Schulbildung als Fkin-MechaniKerlchrüng Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem schweren Berluste unseres lieben, unvergeßlichen Sohnes, Bruders und Schwagers sagen wir unseren innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: 2085 Familie Rühl. nach kurzem Krankenlager im 78. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: I. Georg Wittwe. Gieße», Kindenheim bei Grünftadt, Et. Louis, Chicago, tieidenN, 9. März 1895. 2076 M. I^evi und Kinder. (fin hotelhausbursche pw.6'’ Heute Nachmittag 21/, Uhr verschied unser lieber Vater, Großvater und Urgroßvater Christian Stocke Giessener Festsaal 1036 (Cafe Leib). Nutzer Abonnement. Erhöhte Preise. 1* Heute Dienstag den 12. März r Einmaliges Gastspiel des Zräuleill Nuscha Butze: Die wilde Jagd. Lustspiel in 4 Acten von Ludwig Fulda. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Hinscheiden unseres innigstgeliebten unvergeßlichen Kindes Heinrich Ludwig sowie für dir zahlreichen Blumenspenden sagen wir Freunden und Bekannten auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Die tieftrauernden Eltern: (Direktion: S. Etratzburger). Heute Montag r Große Vorstellung mit neuem Programm. Zum Schluß: Große Pantomime. Morgen DteuStag, Abends 8 Uhr: letzte brillante vorgellnng. Zum Schluß: Große AuSstattungS-Pantomime, genannt Wilhelm Dell. Es ladet ergebenft ein 1859] Die D Danksagung Für die so zahlreiche und herzliche Theilnahme an dem uns betroffenen herben Verluste sagen innigsten Heute Abend 8*/, Uhr verschied nach langem Leiden meine liebe Frau, unsere theuere Mutter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante Auguste Roethemeyer, geb. Sel;er, IM Alter von 41 Jahren. Die» zeigt schmerzerfüllt Namens der Hinterbliebenen ans Gottfried Roethemeqer, 2075 Kgl. Eisenbahn-Stat.-Vorsteher. Bahnhof Nendza, Q.S., den 8. März 1895. Todes Anzeige. Heute Morgen 3 Uhr entschlief nach kurzem Leiden unser innigst geliebtes Kind Georg Ferdinand Emil im Alter von 2 Jahren. Die tiestrauernden Eltern: Gust. Laichingen u. Frau, 26011 Tüchtiger Schuhmacher findet bauernde Beschädigung. Ph. Lrrh, Lützellinden. Lehrling. Sch'iftl Off. u. H. 14 a. d. Exped. d. Bl. ilnen mit nöthigen Vorkenntntssen Aus Oswalds Garten, Kietzen^ Grosser Central-Circus; 207b) Für einen jungen Mann mit den nöthigen Vorkenntniffen wird in einem EngroS,Geschäft Lehrstelle gesucht. Gefl. Offerten unter D. 6 an die Exped. d- Bl. | Gesucht Mädchen, im Kochen erfahren (Lohn 18—20 v* pr. Monat), sowie ein Mädchen, welche» mit n. Berlin geht,; durch Frau SeyviSe, Babnhofstr. 43. 192b , 1974] Gut empfoblenrS Mädchen für Küche und Haus auf 1. April gesucht. Südanlage 15, III. WxZfÄZ 2058] Einen Lehrling sucht AvUL lEL ! 0. 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Neues Theater Giessen finden Beschäftigung am Haupt- «vllvp lUtSdlUl UlvSdvll wertvättengebäud. der Oberhest. (Direction: Adam Reiners.) Eisenbahnen. 2056 — 1105] Die seither von Herrn Fabrikant Darnaß hmegebabte Wohnung ist a»der- weitig zu o-rmietben- Martin Därr, Nordanlage 18. 144] Das von Herrn Forftmstr. Block bewohnte LogiS, 6 Zimmer. Babez. und Znb, ist pr. 1. April 1895 anderw. tu vermiethen Näh. im Hause Nordanlage 27 und bei Architect Stein._______________ 871) Schanzenstratze Br. 4 schöne Wohnung, 4 Zimmer und Zubehör, vom 1. April an zu oerm'etben._____________ 1841) Ein kleines Familten-Logis im L Stock zu vermiethen. __«lsterweg st. , 20831 Ein LogiS vermiethet _____Schreiner -etz, Kaplan-gaffe 25. I 2087] Der 2. Stock meine» Hause-, Asterweg 40, Ecke der Nordanlage, bestehend au» 7 Zimmern, Bleichplatz u. s.w, »er 1. April zu vermiethen. ___Shr. Schwalb. 2079] Kleine Wohnung in vermiethen. _______ Schützenstratza 11« 2067] Wohnung 3 Zimm. m. 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Brem.St-Anl. v.1892 . . . hamb.St. Ate. v. 1893 . . . -est. St. CM. 105.55 104.75 98.60 105.50 104.75 98.85 107.15 106.85 104.70 102.40 105.80 106.10 104.75 98.70 105 7t 104.75 98.70 107.10 107.- 104.91 103.10 103.20 105.9' 5 4 4 Rum. am. Rte. Ruff. Obi. o. 80 Schwed. Obl. . do....... Serb.Gld.Rte. do. Tab.-Rte. Spanische Rte. Türk. Zoll Obl. bo.coiw.Lit.C. do. Lit. D. Ung. Gld. Rte. dollron-Rte. do.E. B.Gold v. 1889 . . . Arg. inn. Anl. do. auf).0.1888 LhinefischeAnl. 98.95 102.60 101.45 98.90 102.75 101.50 4 4 4' , Liffabon. . . . Rom II—VIII Buenos - Aires 75.60 75.70 85.20 > 3 4 Prag Dux 1891 Raab-Oed.v.91 Rudolsb. Gold Ital. gar.E.B. Lworneser. . . Sicil. v. 1891 ToScanische. . Ruff. Südweft Rjüsan UralSk Anatolische B. Portug. 0. 86 . do. v. 1889 . . Salon.>Mon. . Ifultotfr. D. Grndschuld' bank V-VI do. I-H do....... Fkf.Hyp^k Ist do. Hyp. Cred. 103 75 77.— 104.30 104.— 76.50 104.20 4 V Pr.H. Act. alle Pr H.-Act.neue do....... 101.50 104.60 101.20 101.80 104.60 101.20 do.Sudb.(Lb). Oest.Rdw.Ut.8. Gotthardbahn. Lchwz. Central Schwz.Rordost Itl. Mittelmeer Pr.henrilLxb.) •eqiiil. (ufr in Tre.niice. Bad. Th. 100 . Bayer. Th 100 Donau-Reg. . CölN'Minden. Th. 100 Madrid .... «ein. Th. 100 Oefterr.v 1860 91.— 231.- 181.HO 91 — 2327, 182 — 8*/, 5 5 4 1 1 1 4 4' , 5 102.— 78.— 78.— 78.85 102.30 27.30 102.80 97.25 105.50 53.35 42.85 102.60 101.80 77.31 77.30 76.8' 101.85 26.95 102.65 97.15 105.75 54- 45.10 102.60 3'/, 37, 37, 37, 4 1 v. 1888 . . . Aiaodketzrl.Ail. do. S. Brauns, do. SolmS-Lich do.Jsnb. Birst. Grfl. S.-Laub. Siseob. ßrierii. Deutsch«. Heff. Ludw. v. 1868/69 . . do.v. 1874 . . do. v. 1875 78 do....... 71.70 100.50 101.— 91.— 101.— 103.60 103.45 103.20 73.- 100.25 101.— 91.25 101.— 103.60 103.50 103.21 3 3 4 5 4 4 5 47, 47, 3 4 t 8 7, 4 55.10 58.— 86.— 93.35 103.55 93.80 67 95 3>< - 64.70 105.— 100.55 105.10 105 20 101.80 102.50 55.— 58.15 86.31 98J( 103- 103.6( 93 50 67.9t 38.- 63.90 105.- 100.60 101.20 105.30 101.70 102.50 4 5 l Goth unk. 1903 liitrfe •bl. BuderuS E W Eisenb. Rtenbk. •eih'Xriifi. DtscheReichSbk. Frankftr. Bank Berl.HdlSgei.. Darmst. Bank. Deutsche Bank D'dct.^ 60mm. Dresdner Bank Mitteld Er.Bk. Oest. Crd. Anst. iiliirir-ldiri Rordd. Lloyd . HöchsterFarbw. 101.50 159.90 165.— 156.80 153.80 181.10 219.40 159.50 108.90 3287, 86 30 418.50 105.- 101.50 160 — 163.70 152.60 151.50 178.80 204.50 158.10 108.95 325.— 86.80 417 80 1 4 5 87, 3 1 5 133.50 133.80 94.30 99.80 145.90 149.90 120- 143.55 52.90 140.70 132.30 133.50 183.10 93.95 98 80 146.50 150.15 119.20 143.05 53 — 141.10 182.35 87» b do....... Nulllndttch«. Sriech.E « v 1890 . 104.60 32.30 104.90 32.70 4 6 5 3 Egyptische unis. Mexic. v. 1890 do. Eisenb. . do. Silber. . 105.50 79 — 66.— 22.40 105.60 79.- 66.30 22.80 47, 4 vomburgerl. . Psslzer Rordb. NuvILndttch«. Elisab.-V. flfr. 103.- 103.80 104.60 108.- 104- 104.80 2'„ Oldenb. Th. 40 Raab-Gra, 100 lürf. fr». 400 129.85 97.80 w 97’95 36.30 Bochumer Gutz Dortm. Union. Gelsenk. Brgw. Harpen. Brgw. Der. Königs u. Laura . . . 139.— 61.30 159 50 139.40 124 80 136.90 59 50 157.— 136 50 122.50 stiirfiiel. (ufr 4 5 3 4 4'/, do. Mon -Aul Ital. «te. St 100V—4V00 do . Ceft.lMb Nie. Oest Cilb..Rte. 34.80 98.95 53.80 81.15 35.45 88.1: 52.60 1 105 45 84 - 3* , 3* , Sihlr-mi. Franks, v. 1893 Lärmst. 88 94 Kietzen .... Mainz..... Ostend, d.1892 WieSb. , 1887 DormS.... j Worm4 .... 103.15 102.20 101.80 102.05 102.85 102.15 101.81 102.15 4 4 i 4 llaschau Odcrb. v. 1891 . . . Lombardische . Lombardische . Oest. StaatSb. do....... 102.60 103.20 72.70 120.50 104.60 102.60 102.90 73.15 118.- 104.40 4 3' . 1 4 do. 1905 unk. S 27 ... S 28 ... Ldw.Ered. Bk. Hamburg. Hyp do.unk. b. lUuü 105.20 101.— 104- 101.06 104 40 105.20 101.— 104- 100.90 104.55 rcr etütf tx Kt An-bacherfi. 7 Augsburg , 7 Brschw.Thlr 20 FmnlLnd. , 10 Freiburg iS 15 Maüünder. 10 Meimnger fi. 7 Pappenh. . 7 Venediger L. 30 45.ee 28.— 109 50 29 60 44.40 27 H IlS.rS 56 50 •9 40 47, 4V, 3 Oesterr.Localb. vetflaatl. . Port. St. Kni. do....... 83.90 38.50 82.30 38 55 26.20 4 3' 104.— 102.— 104.20 104- 102.- 104.21 3 i 3 do.I.-VIII.Em. do. IX. Em. . do. v. 1885 . . 1 do. Erg -Retz . 93.50 92.95 I 93 - 93.45 92.90 92 33 93.30 i 3* , do....... Mein. Hpp. alte do. neue do....... 101.— 102.20 104.90 102.— 101.— 102.25 104.95 102.— Afeit-^rtin. Heff.Ludwiasb Csac. Agram Oest. StaatSb. 117.90 218.— 332»/, 118.10 218.— 3301/, 14.50 24.75 24.80 14.05 24.95 25M 24.75 Redaktion: A. Scheyda. — Druck und Vertag der Brühl scheu llnloersitäil-Buch- und Steindruckerei (Pietsch 4 Scheyda) in Gießen. Die heutige '-Nummer umfaßt 6 Seiten.