1893 Dienstag den 12. Februar Erstes Blatt Sir. 36 Vierteljähriger Amts- und Anzeigeblatt für den Avers Gieren ir, poseo 6etib§ 1.50 1035 mn essen. ch 59 W: Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de« folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. heute 10 Grad. München, 9. Februar. Die große Kälte hält immer noch an. In Oberbaiern erfroren vier, in der Oberpfalz drei Personen. Im bayrischen Walde find mehrere Dörfer ganz eingeschneit und vom Verkehr ganz abgeschnitten. lebet platz, N fort, ■vcett reiche Unterschriften. Berlin, 9. Februar. Das preußische Abgeord- «etenhaus beschäftigt sich augenblicklich mit der Special- berathung des Eisenbahnetats. Im Verlaufe der FreitagS- debatte hob der CentrumSabgeordnete Pleß die Nothwendigkeit einer endlichen Reform der Personen- uud Gütertarife im Sinne einer Verbilligung der bestehenden Tarife hervor. In wiederholten Erklärungen sprach sich indesien Finanzminister vr. Miquel unter Hinweis auf die mißliche Finanzlage des Staates gegen die angeregte Reform aus, es wird also mit derselben noch gute Wege haben. Berlin, 9. Februar. DaS „Berl. Tagebl." meldet aus Rom, die kürzlich der deutschen Preffe übermittelte Nachricht von dem Einsturz der Domkirche in Marsala, wobei 45 Personen getödtet und 35 verwundet worden seien, sei von Anfang bis zu Ende erfunden. Berlin, 9. Februar. In der Justiz-Co mmts sto n des Reichstages wurde heute die in der Novelle zum GerichtS- verfaffungSgefetz von der Regierung beantragte Verweisung des Verbrechens des Meineides zur Competenz der Straf- kammern mit 14 gegen 8 Stimmen angenommen. Berlin, 9. Februar. Der „Vorwärts" theilt mit, daß die Cadettenschüler, die am 2. Februar nach bestandener Prüfung nach ihrer Heimath beurlaubt wurden, um als Fähnriche eingestellt zu werden, schon am folgenden Tage Nom Kaiser telegraphisch hierher zurückberufen worden, weil Psg. sind zu habe» Neuen-Näue, Fritz nbenplafc, Wahl, । in der CiMen- Me 1 Ml. ichaselbst. An der 1203 Bringrrloh«. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Sßffr Redaction, Expedition und Druckerei: Schulsiraße Ar.7. Fernsprecher 51. Anstand. Wien, 9. Februar. Der bekannte Finanzier Baron Hermann Springer ist gestorben. Budapest, 9. Februar. Die Arbeitslosen veran- stalteten hier wieder mehrere heftige Straßendemonstrationen. Fiume, 9. Februar. Hier herrscht fortdauernd sürchter- licheS Sch nee wetter. Bei Novi zerstörte eine Schneelawine ein Wohnhaus, wobei eine ganze Familie unter den Trümmern begraben wurde. Drei Leichen wurden hervorgezogen - die übrigen Jnsaffen konnten gerettet werden. Antwerpen, 9. Februar. Die Schifffahrt ist der Eisverhältnisie wegen nach wie vor sehr gefährlich. Den großen Dampfern werden Lootsen nur auf Gefahr und Verantwortlichkeit der Capitäne mitgegeben. Seit gestern find hier zwei große eiserne Dampfschiffe eingelaufen. Amsterdam, 9. Februar. Trotz der außerordentlichen Kälte ist der Nordsee-Canal noch immer schiffbar. In Folge desien ist der Hafen von Amsterdam noch zugänglich. Paris, 9. Februar. General Jamont, Commandant des 6. Armeecorps, ist an Stelle GallifetS zum Armeeinspector, General Herde, Commandant deS 19. CorpS, zum Commandanten des 6. Corps, General Larchey, Commandant des 18., zum Commandanten des 19. Corps uud General BaraigueS, Commandant der Bogesendivision, zum Commandanten des 18. CorpS ernannt worden. Paris, 9. Februar. „Figaro" veröffentlicht ein Telegramm aus Rom, wonach Big er seine Unterredung mit sich herauSstellte, daß die Cadetten trotz strengster Clausur die Arbeiten in unerlaubter Weise hatten abschretben uno allerlei Hilfsmittel benutzen können. Der Kaiser war außerordentlich entrüstet über die Vorkommniffe und soll auch die strengsten Maßregeln angeordnet haben gegen die Offiziere, welche die Aufsicht hatten. . Hamburg, 9. Februar. Fürst Bismarck hat sich bereit erklärt, einen ihm zu Ehren vom Reichstagswahlverein von 1884 geplanten Fackelzug am 1. April "nzunehmen. Wiesbaden, 9. Februar. Der Chefredacteur des „Wles- badener General-AnzeigerS" hatte eine Unterredung mit dem Admiral Werner über den Untergang der „Elbe . Werner hat hiernach gesagt: Die alleinige Schuld an dem Unglück trägt zweifellos der englische Dampser „Crathie . Der Steuermann desselben habe ausgesagt, er wäre am.Ruder I gewesen, waS doch allen seemännischen Vorschriften widerspreche. Wäre der Steuermann auf seinem Platze gewesen, so hätte das Unglück nie passtren können.' Wenn englische Blätter behaupten, die Mannschaft der „Elbe" sei nicht aus dem Posten gewesen, so ist daS lächerlich. Die „Elbe hatte die „Crathie" gesehen und sich durch Raketenfeuer bemerkbar gemacht. Der Steuermann der „Crathie" hat aber nichts gesehen, weil er eben nicht auf seinem Posten stand. Daß die „Crathie" noch zwei Stunden nach dem Zusammenstoß gewartet habe, sei eine kühne Lüge. Es wäre Pflicht des Capitäns gewesen, sich von dem Zustande der „Elbe zu überzeugen. Der Fall sei ganz ähnlich wie beim Untergange des „Großen Kurfürsten"- dieser versank auch schon nach 15 Minuten, aber der schwer beschädigte „König Wilhelm I rettete doch noch 200 Personen das Leben. Die Frage, weshalb die „Elbe" so schnell sank, könne nur dahin beant- wortet werden, daß von den sieben Lufträumen, den Schotten, zwei gleichzeitig durch den Stoß beschädigt wurden. Ein Hauptfehler läge in der Gesetzgebung, welche bet Nebel nur eine ermäßigte Geschwindigkeit verlange, aber keinerlei nähere I Vorschriften gäbe. Werner verlangt hierfür die Festsetzung auf fünf Knoten, wie sie bei den Kriegsschiffen vorgeschrteben I sei und ferner, daß auch die Rheder mit zur Haftpflicht I herangezogen werden können. Den Schiffen des „Norddeutschen Lloyd" stellt er ein glänzendes Zeugniß aus. Köln, 9. Februar. Die „Köln. Ztg." meldet aus MörS: Die heutige '.Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise Mörs-ReeS hat bisher folgendes Ergebntß: Landrath Haniel erhielt 9750, AmtSgerichtsrath Fritzen (Centrum) 12 458 Stimmen. Elf Landbezirke von ReeS, welche überwiegend für Fritzen stimmen, stehen noch aus. Fritzen wird voraussichtlich mit 3000 Stimmen Mehrheit gewählt. Swtnemunde, 9. Februar. Die Schifffahrt zwischen Stettin und Swinemünde ist geschlossen. DaS Eis in der Bucht ist undurchdringlich. Gestern betrug die Kälte 20, t ton 31 St«" nb"* - M 11 HW uniS offtoS* “nb iiziM -end d-r »** Der Hietzener -«zeig» erscheint täglich, mit Ausnahme bei Montag!. Die Gießener Iirnmilienkkätter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. ---■ -----" '-------T Alle Annoncen°Bureaux des In. und Auslandes nehm« Gratisbeilage: Hleßener Aammenolaner. | Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. wurden 19 gerettet. . Loudon, 9. Februar. Die Kaiserin Friedrich bat das in Portsmouth weilende Fräulein Anna Böcker eingeladen, sie am Montag in Osborne zu be- suchen, um ihr die G-Ichicht- ihrer LebenSretiung bet dem Untergang der „Elbe" zu erzählen. Loudon, 9. Februar. In den westindischen DockS brach ein großes Feuer auS- mehrere große WaarendepotS und einige in Reparatur liegende Schiffe geriethen in Brand. Der Dampfer „Germania" wurde stark beschädigt. London', 9. Februar. „Standard" veröffentlicht ein Telegramm, dem zufolge die Chinesen in Chefoo die Europäer angegriffen haben, trotzdem sich im Hafen von Chefoo europäische Kriegsschiffe befinden. London, 9. Februar. Wie aus Shanghai gemeldet wird, hält die japanische Cavallerie alle Wege und Straßen in der Nähe von Chefoo besetzt. Die Fremden sind bereits von dem bevorstehenden Angriff der Japaner auf die Stadt in Kenntniß gesetzt worden. London, 9. Februar. Den „Times" wird durch eine Meldung aus Yokohama bestätigt, daß die japanisch- chinesischen Friedensunterhandlungen im März wieder ausgenommen werden sollen. Odessa, 9. Februar. Wegen Absendung von Droh- briefen an den Czaren wurden hier und an anderen Orten mehrere Personen verhaftet. Belgrad, 9. Februar. In Folge der großen Schneefälle ist der Bahnverkehr bis Constantinopel unterbrochen. nri*?, Wil uar: (ALL Jhningen *afe Leib. ',Wir»ig. Selterm, ur Damen a 30 Pf. m ä 20 Pf. (Brauerei FSrUchf, VoreUnd. zum Ball Gießener Anzeiger Kenerat-Mzeiger. Deutscher Reichstag. 38. Sitzung. Samstag, den 9. Februar 1895. Einaeaanaen ist ein Gesetzentwurf betr.das Verbot desSclaven- handelS und Sclaoenraubs, Interpellation Stumm- Manteuffel ersuch die verbündeten Regierungen, MaßregeNl zu ersreisen, E den durch den Untergang von Seesch.sten verursachten Verlust an Menschenleben mehr als wie bisher gelungen ist, zu oerbüten. Abg. v. Stumm (Rp.) begründet die Interpellation, kommt auf die Katastrophe der „Elbe" zu sprechen und macht ganz besonders daraus aufmerksam, daß bei diesem Unglücksfall zwei Schotten eine Rolle spielten. Hieraus zieht Redner den Schluß, daß in der Herstellung derselben eine Reform ergriffen werden muß. Kürst Hohenlohe erklärt, die verbündeten Regierungen feien «ach drei Richtungen hin thätig gewesen, Sicherstellung der Seetüchtigkeit der Schiffe, Regelung des internationalen See-Straßen- Recht«, verbesserte Ausrüstung der Seeschiffe mit RettunflSapparaten «nd -Booten. Der Reichskanzler hofft, daß im nächsten Winter alle Schifffahrt treibenden Optionen gemeinsame Vorschriften über das See-Straßen Recht treffen werden, welche größere Sicherheit gegen Schiffsunfälle gewähren werden; was die Ausrüstung mit RettungS- avparaten und -Booten anlangt, verweist der Kanzler auf die See- I BerusSgenossenschast. Die Vorwürfe, welche in der ausländi^en Preffe gegen die Besatzung der „Elbe" gemacht worden find, weist I ^°^Äg. JeÄen (na?I ist der Ansicht, daß das SchiffSwesen einer veausstchiigung von Reichswegen nicht bedarf und glaubt, daß durch Vorschriften sich Unglücksfälle, wie sie sich bei der „Elbe zugetragen, schwer vermeiden lassen. , Abg. Singer (Soc.) tritt den Ausführungen Stumms bei, inbem er für eine staatliche Beaufsichtigung platdirt. Staatssecretär v. Bötticher erklärt, die Regierung erkannte ein Bedürfniß für die Reichscontrolle noch nicht an. Die BerusS- genossenschast will sich mit dem Germanischen Lloyd in Verbindung setzen, hoffentlich werde dieser Weg zu einer ausreichenden Controlle । führen. Sollten sich jedoch wider Erwarten dennoch Mängel zeigen, so kann die Regierung immer noch eingreifeu. Abg. Lieber (Cmtr.) giebt sich mit der Erklärung des Reichskanzlers zufrieden, will den Verkehr auf den Seestraßen international geregelt wissen und drückt sein Bedauern aus über das Schicksal der Staatssekretär v. Bötticher erklärt, daß internationale Abmachungen übet den Verkehr auf See bestehen. Redner meint, wenn sich der Kapitän der „Elbe" im umgekehlten Falle, wie der der „Crathie" benommen hätte, so wäre ihm sicher daS Schistspatent entzogen worden. Nach weiteren Ausführungen der Adgg. Manteuffel (cons.), Möller (natQ, Rickert (Fr. Vg.), Bebel (Soz.) Stumm (Rp.) und Habn (Wild) wird die Debatte geschloffen. Die Vorlage betr. die Confulatsgebührm wird in erster und zweiter Lefuna debattelo« angenommen. Nächste Sitzung: Montag 1 Uhr. Dritte Lesung dieser Vorlage, ^weste^ Deutsches Reich. Berlin, 9. Februar. Der „Localanzeiger" meldet: Zu seinem gestrigen Vortrag in der Kriegsakademie über das Zusammenwirken von Heer und Flotte mit Berücksichtigung des chinesisch-japanischen Krieges war der Kaiser mit dem Prinzen Heinrich fast zwei Stunden vor der festgesetzten Zeit erschienen und ordnete das Kartenmaterial. Der Vortrag, bet dem der Kaiser in freier Rede daS aufgestellte Material erläuterte und die Bedeutung der Marine, insbesondere der Panzerschiffe, darlegte, dauerte 2 Stunden. Etwa 500 Offiziere waren anwesend. Berlin, 9. Februar. Der Compromißantrag Roereu (Centr.), betreffend die Aenderung der Geschäftsordnung, erhielt von den Fractionen dxr Conservativen, der Reichspartei, der Nationalliberalen und der Centrumspartei zahl- dem Papste eigenmächtig erweitert habe. In Wirklichkeit habe Viger dem Papste nur beiläufig eine Frage über die Socialdemokratie vorgelegt- der Papst habe hierauf m einigen Worten auf di- Gefahr g-wifl-r Doctrinen und die Nothwendigkeit betont, in Frankreich die soctaltsttschen und atheistischen Theorien zu bekämpfen. Paris, 9. Februar. Gestern Nachmittag ging über der Stadt Paris ein Schneesturm von solcher Gewalt nieder, daß der Pferdebahn- und Omnibusverkehr vollständig eingestellt toCrb8ati8?9. Februar. Der Agent der transatlantischen Gesellschaft in St. Jean, Neufundland, telegraphrrte hierher, daß in der Nähe von Halifax während des Sturmes ein Viermastergesehen worden ist, der wahrscheinfich die Gascogne" war. Trotz dieser beruhigenden Nachricht Hal sich die Panik hier und in Havre nicht gelegt. Loudon, 9. Februar. Der „Standard" veröffentlicht Telegramme, wonach die Chinesen in Chefoo Europäer angegriffen hätten, trotz der Anwesenheit europäischer Panzerschiffe vor Chefoo. Loudon, 9. Fcbruar. Der Dampfer „Fastadeta , von Java nach Lissabon unterwegs, ist 100 Meilen vor Durban untergegangen. Von den 28 Personen der Besatzung Nerrefte Nachrichten» Wolffs telegraphisches Correspondmz-Bureau. Berlin, 10. Februar. Nach amtlicher Bekanntmachung ist der Verkehr auf den Strecken Slargard-Ltppehne und Glasow Berlinchen der Stargard-Cüstriner Eisenbahn wegen Schneeverwehungen auf unbestimmte Zeit gesperrt. Berlin, 10. Februar. Wie die „Post" von gut unterrichteter Seite hört, ist der Gesetzentwurf, betreffend die Abänderung des Branntweinsteuergesetzes vom 24. Juni 1887, nunmehr fertiggestellt. Der Bundesrath dürfte sich in der nächsten Sitzung damit beschäftigen. — *5* einer Anarchisten - Versammlung wurde gestern der Tischler Schlächter verhaftet und sofort abgeführt, als er sagte: Friedlich oder durch List werde die Umgestaltung schwerlich gehen, daher werde man den Kampf aufnehmen "^«iantenfee, 10. F-bruar. Amtlich wird Mannt g-- macht, daß wegen Schneeverwehungen der Betrieb auf der Sir ecke Blankensee-Woldegk-StraSburg der Mecklenburgische« Friedrich-Franz Bahn von heute bis auf Weiteres eingestellt ist. Die Dauer der Betriebsstörung ist un- bestimm , io Februar. Der am Donnerstag Abend aus Hanggö nach Siockholm abgegangene Paffagierdampfer Erpreß" ist bis jetzt nicht an seinem Bestimmungsorte angelangt. Man befürchtet, daß der Dampfer im Eise stecken I geblieben ist. , . , , Lissabon, 10. Februar. Achthundert Arbeiter haben in den Werkstätten der königlich portugiesischen Eisenbahn Gesellschaft die Arbeit eingestellt. Die Polizei hat -sicher- heitsmaßregeln getroffen. Petersburg, 10. Februar. Die „Industrie-Zeitung" ' enthält Hinweife auf den Veredelung-Verkehr mit jenem Lande. — Die Kammer ist aufs Neue für die Er- A. Katz. fanden, da man nicht erkennen konnte, daß diese Personen Die da» die die- Wni Monk auf dem Tta Pb«, 1 1t. b wtyw ^otmUt, fo Sießi Tie l Infanterie f inb äiefenifi der Roggen 11,50 Mk. für den Doppelcentner. — Butter ist eben ,ehr billig. Für 60 bi» 70 Pfg. ist Pfund erhältlich. Z\ Bon der Ohm, 7. Februar. Abermals hat Kälte eingesetzt und zwar mit einer Heftigkeit, welche Die durch die amtliche Versetzung des ft richtung einer Fernsprechverbindung mit Frankfurt a. M. ewgetreten und beschließt, gemäß einer an sie ergangenen Aufforderung der Ober-Poftdireclion Darmstadt, Erhebungen darüber anzuftellen, zu welchem annähernden Betrage die Post und Telegraphie-Verwaltung auf Einnahme aus diesem Betriebe rechnen könnte, event. bi» zu welcher Höhe von Seiten hiesiger Jntereffenten Garaotiezeichvungev dargeboten werden. Die verlangte Garantie-Summe beträgt Mk. 8000. — Da nun Friedberg, Nauheim und Butzbach sich ebenfalls um jenen Anschluß beworben haben, so ist eS nicht ausgeschloffen, daß jene von Gießen allein nicht leicht aufzubringende Garantie-Summe pro rata Dertheilung finde. Jedenfalls ist nur bei größter Opferwilltgkeit Seitens der Jatereffenren daraus zu rechnen, demnächst diese große Verkehrs-Erleichterung eingeführt zu sehen. Zur Vornahme gedachter Enquete und fernerer Behandlung dieser Angelegenheit wurde eine Commission erwählt, bestehend aus den Herren Commerzienrath Gail, Commerzienrath Heichelheim und theilr mit, der scharfe Temperaturwechsel verursacht Befürchtungen einer Schädigung der Wintersaaten. Im Centralgebiet und im Südwesten bilder der abgegangene Schnee theilS Lachen, theilS wird durch wiederkehreade Fröste eine Eiskruste gebildet. Im Süden droht durch die zu frühe Wärme Gefahr. Herrn Assessor St ein berg er eingetretene Dacanz der Stelle des Handelskammer - SecretärS fand durch die Wahl de» Herrn GerichtSaccesfisten Schwarz ihre Erledigung. ** Parlamentarisches. Bei der Zweiten Kammer der Stände sind u. A. folgende Anträge emgegangen: 1) Ein Antrag der Abgeordneten Schräder u. Gen., die Kammer wolle beschließen, Großh. Regierung zu ersuchen, bei allen Staatßstellen und Staatsbehörden dringlich darauf hinzuzuwirken, daß bei »Der gebung von staatlichen Arbeiten streng und genau nach den Bestimmungen des ErlaffeS Großh. Ministeriums vom 16. Juni 1893, das Verdingungswesen betreffend, verfahren werde und insbesondere, soweit nur immer angängig, der einheimische und inländische Gewerbebetrieb hierbei Berücksichtigung finde. — 2) Ein Antrag deS Abg. Muth, an Großh. Regierung daS Ersuchen zu richten, eine Revision deS Normallehrplans der Volksschulen eintreten zu lassen und die Kretsschulcommissionen, nach Anhörung der Schulvorstände, zu ermächtigen, den örtlichen Verhältniffen entsprechende Stundenpläne zu genehmigen. — 3) Ein Antrag des Abg. Ztnßer, die Kammer wolle beschließen, Großh. Regierung zu ersuchen, den Ständen baldmöglichst eine Vorlage zwecks Errichtung einer Fachschule für Leineweberei in Lauterbach zu machen. * • lieber die Verhandlungen der ProvinzialanSschnß Sitzung vom 9. dss. Mts. werden wir in der nächsten Nummer berichten. * * 50 Mark Prämie. Der Dampfkeffel-UeberwachungS- verein für Süd- und Mitteldeutschland mit dem Sitz in Offenbach hat kürzlich Herrn Balth. Winter von Neu>Hof eine Geldprämie im Betrage von Mk. 50 für langjährige, treue und gewissenhafte Wartung von Dampskeffeln gewährt. * • Bon hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Die Korbmacher Heinrich Herd und Christian Fäll er aus Gedern vom AmtSanwalt in Büdingen wegen Unterschlagung- Eduard Ludwig aus Atzendorf, Kreis Calbe, von der Staatsanwaltschaft in Gießen wegen Diebstahls- Karl Steuernagel aus Nieder - Ohmen, zuletzt Maurer in Mühlheim a. Rh., vom Amtsgericht Grünberg wegen Unter- schlagung- die Dtenstmagd Julie Zinsheimer aus Unter- Schmitten vom Amtsanwalt in Gießen wegen Diebstahls. ** Militärdieustuachrichten. Kuri, Lazarethinspector in Gießen, zum Lazareth - Verwaltungs - Jnspector ernannt. Wegner, Lazareth-Jnspector in Darmstadt, nach Stettin, Rieth, Lazarethinspector in Erfurt, nach Darmstadt versetzt. ** Schuldienst-Nachrichten. Am 29. Januar wurde cti von dem Herrn Fürsten zu SolmS-Ltch auf die zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ltch, Kr. Gießen, präsentirte Schulamtsaspirant Jacob Schneider aus Ost- Heim für diese Stelle, — am 30. Januar wurde der von dem Kreisrath des Kreises Offenbach, dem Gemeinderath und dem katholischen Pfarrer zu Froschhausen, Kr. Offenbach, auf die erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Frosch- Hausen präsenttrte Schullehrer Bernhard Steinemann für diese Stelle bestätigt. ** Erledigte Lehrerstellen. Erledigt ist: Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Jugenheim, Kr. Bingen, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist ein Theil des Organistendienstes verbunden. ** EiSfest auf dem Rhein. Für den Fall der Fortdauer des Frostes plant der Mittelrheinische Eislauf- Bezirk des Deutschen und Oesterreichischen Eislauf-Der- bandeS eine Zusammenkunft aller EtSlauf-Vereine und EtS- freunde deS weiteren Umkreises auf dem Rheineise bei RüdeSheim. DaS großartige Bild des im Banne deS Winters erstarrten mächtigen Rheinstromes soll dem Zusammensein aller Gleichgesinnten, aller Freunde deS köstlich erfrischenden Eislaufes die rechte Weihe geben und darf man — die Wettergunst vorausgesetzt — ein schönes Gelingen und einen genußreichen Tag erwarten. Da am deutschen Rhein die deutsche Frau nicht fehlen darf und sie überhaupt eine eifrige Gönnerin deS Eislaufes ist, soll der AuSflug mit Damen sein. Alle Freunde deS Eissportes sind willkommen, nicht nur die Verbands - Angehörigen. Die Veranstaltung liegt in den bewährten Händen deS Herrn O. Simon vom Bonner EiSclub, an welchen alle Anmeldungen zu richten sind. *• Zur Beachtung fnt Aageuletdende und Krankenkassen- Vorstände. Die Großherzogl. Provinzial-Direction Oberheffen hat an daS Großherzogl. Krcisamt Friedberg folgenden Erlaß gerichtet: ES ist seither öfters vorgekommen, daß Patienten, deren Behandlung in der UniversitätS Augenklinik erfolgen sollte, irrthümlicher Weise, namentlich soweit sie in Gießen ortsfremd waren, in die „Augenheilanstalt" der Bal- ser'fchen Stiftung gewiesen wurden und dort auch Aufnahme lungen nach Möglichkeit vorzabeugen, ersuchen wir Sie er- gebenst, einem diesbezüglichen Ersuchen der Großherzogl. Landes Universität entsprechend, die Vorstände der Kranken- kaffen Ihre» Kreises gefälligst dahin instruiren zu wollen, allen Patteuten, welche die Krankenkaffen in die Universitäts- Augenklinik ausuebmen lassen wollen, ein ausdrücklich auf die Univerfilät» Augenklinik lautende» Einweifung»schreiben mit- zugebrn, sowie cS ebenso zu halten bezüglich der Einweisung in die Augenheilanstalt der Balser'schen Stiftung. jenige der vorigen Woche noch bei weitem übertrifft. Sank damals daS Thermometer bis zu 18° R. herab, fo war fein Stand heute Nacht noch tiefer. Noch Morgens nach acht Uhr zeigte dasselbe — 19° R., es ist somit vor Sonnenaufgang ein Kältegrad an exponirten Stellen von — 25 0 R. nicht ausgeschlossen. Das sind fo ungewöhnlich hohe Kältegrade, wie sie in unserer Gegend nur selten im strengen Winter vorkommen. In den Wohnstuben find die Fensterscheiben trotz stärkster Heizung der Oefen nicht eisfrei zu bekommen. Der Hauch des Mundes gefriert sofort. Alle Arbeit im Freien ruht. Die wieder aufgenommene Arbeit im Walde, daS Holzfällen, da» Hauptverdienst vieler Leute im Winter, muß abermals eingestellt werden. Die Ohm ist wieder zugefroren. Im Felde findet man erfrorene Vögel, besonders KramnietSvögel, die ausnahmsweise in diesem Winter sich hier aufhalten. In den Schweineställen sind mehrfach die Saugferkel erfroren. Auch in manchen Keller ist nun die wahrhaft sibirische Kälte eingedrungen; Dickwurz und Kartoffeln sind hierin erfroren. Daß der Kälte auch viele Bienenvölker zum Opfer fallen, ist zweifellos anzunehmen. Ein Glück ist es, daß die Wintersaat durch den hohen Schnee vollen Schutz vor der grimmigen Kälte hat, anders wäre hier der größte Schaden unausbleiblich. A. Darmstadt, 10. Februar. Nach einer in der letzten Monatsversammlung des GartenbanvereinS vom Vorsitzenden gemachten Mittheilung sind für die im Juni d. I. hier statt- findende Gartenbau- und RosenauSfiellung bereit» 18 namhafte Ehrenpreise angemeldet worden. Stifter dieser Preise sind: Se. Königl. Hoheit der Grvhherzog, Se. Großh. Hoheit Prinz Wilhelm, I. Großh. Hoh. Prinzessin Victoria von Battenberg, I. Durchlaucht Prinzessin von Battenberg, Se. Erlaucht der Graf von Erbach Schönberg, die Herren: Rentner Konrad Appel, Ober-RechnungSrath Dr. Frank, G. Hipp und Fr. Schmitt, Kaufmann Karl Will, Fabrikant Benuleth, Fabrikant W. Merck, Geh. Oberbaurath v. Hügel, Rentner Müller, der Gartenbauverein, der Handel»verein, in Darmstadt, die Herren Conkmerzienrath Ulrich in Pfungstadt, Freiherr v. Gremp in Homburg v. d. H., der Rhetn- preußtfche Gartenbauverein in Geisenheim. Weitere Meldungen stehen noch in sicherer Aussicht. Lampertheim, 8. Februar. Infolge der grimmige» Kälte sind hier viele der schönsten und dicksten Obst- bäume, insbesondere Kirschbäume zersprungen. Die zeigen am Stamm weit auseinander stehende Rtsse, Spalten und Sprünge. Seligenstadt, 8. Februar. Die Neuwahl eine» Gemeinde- Oberhauptes an Stelle des verstorbenen Bürgermeisters Wolz hat bereits angefangen, die GemÜther zu erregen. Es werden ein halbe» Dutzend Candidaten genannt, von denen aber wahrscheinlich nur zwei ernstlich in Betracht kommen werden. Wegen dieser beiden, die wir vor fest aufgestellter Candidatur nicht nennen wollen, wird dem Anschein nach ein hitziger Wahlkampf entbrennen. Da nun in den Landgemeinden der Bürgermeister von der gesammten wahlfähigen Bürgerschaft gewählt wird und dadurch die Stimme eine» jeden Wahlberechtigten von Werth ist, so lassen eß bte Candidaten bekanntlich schon vor der Wahl nicht an Freitrunk und Freiesten fehlen, um sich Sympathien resp. Stimmen zu erwerben. Gewöhnlich wird von jedem Candtdaten ein bestimmter Wirth beauftragt, den Wählern — wobei auch Weib und Rmb nicht auSgeschloffen sind — mitunter schon wochenlang vorher, nur recht tüchtig aufzutischen auf Rechnung deS splendiden Streber» nach einer amtlichen Würde. Freilich sollen schon in manchen Gemeinden derartig beaus- CocaUs ttttö proohtiUde# Gießen, den 11. Februar 1895. * Sitzung der Großherzoglichen Handelskammer Gießen vom 7. Februar 1895. Anwesend die Herren Koch, Gail, Heichelheim, Katz, Klingspor, Kraatz und Wort- mann. Die Handelskammer Straßburg i. E. theilt der Kammer abschriftlich ihre Eingabe an das Ministerium für Elsaß - Lothringen mit, in welcher sie die Bestimmung der Proviantamts-Ordnung vom 9. Februar 1893, der zufolge: „die Proviantämter Verpflegungsmittel, welche im Jnlande erzeugt werden, soweit irgend möglich, von Producenten kaufen müssen", in ihren Consequenzen auf den Getreide- Handel, den kleinen Landwirth und daS fiscalische Interesse einer eingehenden Beleuchtung unterzieht. Nach gründlicher Berathung dieser Angelegenheit schließt sich die diesseitige Kammer der Resolution Straßburg an: „daß jene Bestimmung neben der Schädigung des Getreidehandels zugleich in vielen Fällen nachtheilig sei für den kleineren Landwirth, zudem für den Staat auf die Dauer keine Vortheile biete", und sie wird sowohl bet dem Ministerium für Elsaß-Lothringen die Eingabe der dortigen Handelskammer unterstützen, wie auch unter eingehender Mottvirung bet dem Reichskanzleramt vorstellig werden. — Sodann wurde beschlossen, nachstehende Anträge der Handelskammer Offenbach an den deutschen Reichstag zu unterstützen: a) Ablehnung des ihm vorliegenden Antrages aus Er Höhung deS EingangSzollS vonBaumwoll- samenöl von 4 Mk. aus 10 Mk. für 100 kg; und zwar au» Rücksicht auf die Schädigung der Consumtions'Jnteresten durch Deriheuerung der Herstellung von Margarine und schmal-artiger Fette; b) Herabsetzung diese- Ein- ® «f dtir uran, ( Ä« Damit ÄS tr'orterlidjen! tonnen, werb VWixmrat recht halb, j Postamt in fo f; tarn Utto tti'« Mi *Wt zÄlz Tannfta Sä1? «f&'fr.K: N △ Reiskirchen. 10. Februar. Heute hielt Herr Land- wirthschaft»lehrer Leit Higer von Alsfeld einen Vortrag über die „Errichtung von Stammzuchtvereinen." Redner schilderte die Nachtheile, die der Viehzucht durch Kreuzung verschiedener Rassen entstanden seien und betonte, daß durch Reinzucht der für die hiesige Gegend wohl am besten geeigneten Vogelsberger Raffe recht befriedigende Resultate erzielt werden könnten. Nachdem er ausführlich erläutert, wie die Reinzucht einer Rasse zu erzielen sei, ersuchte er die Anwesenden durch Gründung eine» Stammzucht. Vereins seinen Ausführungen Verwirklichung zu verschaffen. Griedel, 9. Februar. AIS seltenes Dorkommniß dürfte zu erwähnen fein, daß die Kuh deS Landwirth» Heinrich Andreas Reuhl dahier kürzlich drei vollkommen ausgebildete Kälber zur Welt brachte, welche aber alsbald wieder verendeten. Nieder-Weifel, 7. Februar. Durch die Unsitte, Petroleum ins Feuer zu gießen, zog sich der Wirth »zum Adler", K. Häuser Hierselbst, schwere Brandwunden zu, namentlich find die Augen schwer verletzt, sodaß er in bte Augenklinik nach Gießen verbracht werden mußte. Bon der Nidda, 7. Februar. Heute Nacht sank da» Thermometer biß zu 191/*0 R Mit der herrschenden Kälte hängt es auch zusammen, daß der Kartoffelhandel eben voll- ständig ruht. Dagegen ist seit einigen Tagen daS Geschäft in Getreide, bei schwach steigenden Preisen, lebhaster geworden. Man sieht jetzt doch ab und zu wieder einmal hoch- beladene Fruchtwagen auS den Dörfern fahren. Der Weizen gilt eben 12,25 Mk , die Gerste 12 Mk., der Hafer 11 Mk., Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 10. Februar. Wie die „Poft" hört, ist der Gesetzentwurf betreff» Abänderung des Branntweinsteuergesetzes vom 24. Juni 1887 nunmehr fertiggestellt. Der BundeSrath dürfte sich in feiner nächsten Sitzung damit . beschäftigen. Berlin, 10. Februar. Der „Post" wird auS Thorn gemeldet: Wie in Schippenbeil in Ostpreußen ein Schwager des Capitän v. Gössel mitgetheilt hat, hat letzterer am Unglücksmorgen, auf der Commandobrücke stehend und den Untergang der „Elbe" vor Augen, noch Zeit gefunden, ein paar Abschiedsworte auf ein Stück Papier zu werfen und sie dem Lotfen, der gerettet wurde, mit dem Auftrag zu übergeben, den Zettel persönlich seiner Gattin zu überbringen. Berlin, 10. Februar. Heute Vormittag sprachen die Abgeordneten Ahlwardt und Dr. Böcke! vor etwa 600 Personen über die letzten Vorgänge innerhalb der Fraction. Beide recapitulirten wesentlich die Reden au» der letzten Versammlung, wobei sie erklärten, daß sie von ihren Aeuße- yiingen über die Abgg. Liebermann von Sonnenberg und Zimmermann kein Wort zurücknehmen. Böckel tadelt besonder», daß die Fraction lediglich nach „oben" schiele, die Adgeord- nrten die Diners bet den Ministern besuchten und nach Orden und Titel strebten. Die Versammlung nahm schließlich folgende Resolution an: „Die Versammlung mißbilligt entschieden baß Verhalten der Fraction den Abgg. Ahlwardt < und Böckel gegenüber und ersuch^ sobald als möglich einen Parteitag zur Gründung einer freiheitlichen antisemitischen Partei einzubrufen. Die Versammlung nimmt mit Begeisterung bte von den Bayern gereichte Bruderhand auf und verspricht für die Zeitung „Deutsches Volksrecht" mit allen Kräften einzutreten. Zudem wurde eine 15 gltedrige Commission gewählt, der u. A. Ahlwardt, Böckel und von Mosch angeboren, welche die Vorarbeiten zum Parteitag und Gründung der neuen Partei sowie die Durchberathung des Programms übernimmt. Köl», 10. Februar. Bei einem in der verflossenen Nacht in einem Schuhwaarengeschäft auSgebrochenen Brande ist eine 24jährige Dame verbrannt. Drei Personen sprangen von der obersten Etage in die Tiefe und wurden schwer verletzt ins HoSpital befördert. Bei der ungeheuren Kälte waren die Lösch- und Rettungsarbeiten sehr erschwert. Die Feuerwehr rettete die übrigen im Hause befindlichen Leute und verhütete ein weiteres Umsichgreifen des Brandes. Pari», 10. Februar. Bis heute früh 9 Uhr war noch keine Nachricht über den vermißten Dampfer „GaScogne" eingelaufen. Die fechStägige Verzögerung über die Normal- Reisezeit von neun Tagen steigt die Panik aufs höchste. Petersburg, 10. Februar. Nach hier vorliegenden zuverlässigen directen Nachrichten ist die Meldung, daß der Kaiser von China abzudanken gedenke, als vollständig unbegründet zu bezeichnen. eine» Musterlager» deutscher Handelsartikel an eigentlich in die UniversitätS Augenklinik wollen. Um nun einemHandelScentrum der Schweiz hm, der andere für die Zukunft derartigen Mißverständniffen und Berwechfe- gtltt l le? 8 » ““fS l*,1" utl »W‘ 5# iü «* irr *** HesM' jMcn Rek jnwaltung fabti- im "N 8 zwar ttprn Aeveralversi lirftt - I' 10 Setten i ßj der ftH intti Mi 10 Serien n tu dkl Vtd $?enf»tnanj mißte bade, General «Le tüit Genera A M- bal Raeineil Räl« batten Kheioarv bh lemmengcfdol tztrouseite bt Ibtnb batte f W btt MtU gangSz olles auf 2 Mk. per 100 kg für diesen Import in benaturirtem Znstand im Interesse der deutschen ©elfen« Industrie; c) Ablehnung deS beantragten EingangSzollS auf Quebrachoholz im Interesse der deutschen Lederindustrieen. Der Hessische Handelskammertag wird am 17. d. Mt». eine Sitzung an dem Vororte Mainz abhalten, um in eine Borberathung der Fragen einzutreten, welche auf der Tagesordnung der am 22. und 23. d. MtS. in Berlin stattfindenden Plenarversammlung dc» deutschen HandclStagS stehen. Als dieSseitlge Dclegirte werden der Vorsitzende und Herr Commerzienrath Heichelheim erwählt. — Großh Ministerium deS Innern und der Justiz .heilt der Kammer zwei Consularberichte deS Kaiser!. Consuls in Genf mit. Der eine derselben weist auf die Bortheile der Errichtung b®'*w der ov ö.nu «'S L51" r«°d. 4|'” ®»nra( Sbei'i»en/- **• M tnbnö betonir, rLjy ^^rdigende -a-w “ »--Ich»,. Wt|tt “WI)8 H-i-iich mmcn auögebii- ^bald wieder *t, P-tr«. "M Adln", 1 iu/ nomtnilii ble Augenklinik Nt sank baß senden Kälte °"drl eben voll- !kn das Geschäft ni lebhafter ge, der einmal 11 Der Welzen Hafer 11 M, nturr. - Dir W ift baß ermalß hat die itiit, welche die- lbenrisft. Tank herab, so war Morgens nach nult vor Sonnen- von — 25°B. !ich hohe Kälte- en im strengen nd die Fenster- nicht eisfrei zu rt fofort. nie wmmene Arbeit st vieler ftrnt in. %\t Qhrn man r^rorrnt isnahmsweise in i Schweineftällm such in manchen te eingedrungen- löten. Daß der en, ist zweifellos Wintersaat durch grimmigen Kälte \ unausbleiblich, in in dn lebten vom MW i d. 3. hier statt' stellung bereits Stifter dieser rw, et.0* dnylfl« von Battenberg, era, die Herren: ea?h Dr. Frank, l Wiü, Fabrikant daurath v. Hügel, )ei HandelSverew, Ulrich in $fun8: d. H, der Ms n, 2ßeifere 9A - *” 0 git l'Ä-, SP«'"" dntf®«”*: nmch-'i ®?1 ES werden U««bir®5' nach tu ’ bet je e» nne« >7.. be- :ttrt ,n 1U lV ®ti®Bien ein be' - -.Lt 1»°» - ««’S «* zutis^^ Mrde- näßte Wirthe nach der Wahl mitunter ihre Rechnung bei de» durchgefallenen Candtdaten nicht gefunden haben oder »ar mit vielen Schwierigkeiten und nach langer Zeit zu chrem (Selbe gekommen sein. Bei dieser Sitte oder vielmehr Unsitte des FreizechenS kann der Würdigste und Tüchtigste oom Beschränktesten Überboten werden. Um besagten Hebet« ständen und unvermeidlichen ärgerlichen Vorkommnissen vorzubeugen, haben sich sämmtliche hiesige Wirthe vereinigt und den löblichen Beschluß gefaßt: vor der Wahl in ihren Wirth- schäften durchaus keine Speisen und Getränke an eine An« zahl Gäste für Rechnung eines Dritten zu verabreichen. Dies ist nur anerkennenSwerth und es steht zu hoffen, daß dadurch unsere Bürgermeisterwahl in würdiger, nur das Wohl der Gemeinde berücksichtigender Weise vor sich gehen wird. △ Mainz, 10. Februar. Bezüglich der Verstaatlichung der Hessischen Ludwigsbahn werden bekanntlich nächster Tage zwischen Regierungsvertretern und Mitgliedern der Bahnverwaltung commissarische Verhandlungen stattfinden. Selbstredend haben bei einem Verkauf oder Hebergang der Bahn die Actionäre das letzte Wort zu reden und zwar repräsentirt bei einer Abstimmung hierüber in der Generalversammlung — was Manchem nicht bekannt sein dürfte — jede einzelne Actie schon eine Stimme und nur 10 Actien dürfen durch eine Person vertreten werden. Da sich der Actienbestand auf 186,000 Stück beziffert, so hätten unter Hmständen 186,000 Actionäre ober wenn immer 10 Actien in einer Hand, 18,600 Personen bet einer even- wellen Verstaatlichung mitzureden. Säle, die eine solche Menschenanzahl faffen, gibt es bekanntlich nicht viele, und müßte daher, wenn sämmtliche Actien zu der entscheidenden General-Versammlung angemeldet würden, die Verwaltung eine General Versammlung unter freiem Himmel abhalten. △ Mainz, 10. Februar. Seit verflossener Nacht bildet das Ryeineis eine geschlossene Eisdecke. Bei mäßiger Kälte hatten sich im Laufe des Nachmittags im rechtsseitigen Rheinarm die Eismaffen bis oberhalb der „Petersaue" zu- fammengeschoben, wodurch das Zulaufen auf der linken Stromsette beschleunigt wurde. Gegen 11 Hhr am gestrigen Abend hatte sich das EiS schon bis gegen die Straßenbrücke in der ganzen Strombreite festgesetzt, von wo ab sich längs der Stadt bis zur Mainmündung in Folge der bis zu 20 Grad Reaumur steigenden Kälte während der Nacht eine blanke Eisfläche bildete. Oberhalb der Eisenbahnbrücke schoben sich die Eismaffen rasch zusammen und schon am Vorm ttag waren dieselben bis Nierstein zugelaufen. Wag« halsige Personen versuchten schon den ganzen Tag über an verschiedenen Stellen die Eisdecke zu überschreiten und haben die Polizeiorgane der beiderseitigen Ufer alle Mühe die liebe Jugend von diesem unvernünftigen Treiben abzuhalten. Im Laufe des TageS ist die Kälte bis auf 8 Grad zurückgegangen, nahm aber gegen Abend wieder rasch zu. Bingen, 10. Februar. Durch die letzte kalte Nacht (12 Grad R.) hat die Rheineisdecke eine solche Festigkeit und Stärke erlangt, daß sie heute ohne Gefahr überschritten werden kann. Schon gestern unternahmen einzelne Personen Fußwanderungen zwischen hier und RübeSheim- heute ist die Paffage allgemein. Worms, 9. Februar. Das Rheineis steht geschloffen bis Rheindürkheim. Das Stauwaffer beträgt hier 112 Centimeter. vermischter. A * Köln, 9. Februar. Im Laufe deS Tages wurden die Brückenköpfe, sowie die Landungsstell en der Dampfschifffahrts-Gesellschaften in Sicherheit gebracht. Speziell in der Eifelgegend herrscht fortgesetzt scharfer Frost und starker Schneefall. * Wafhington, 7. Februar. Das Wetterbureau macht bekannt, daß heftige Stürme und statker Frost zu erwarten seien. In Nebraska konnte gestern wegen deS Schnees keine Schule abgehalten werden. An vielen Orten sind die Brunnen zugefroren und es herrscht deshalb Wasser- mangel. In Texas sind Tausende von Stück Vieh zu Grunde gegangen. * Hochherzige That. Wie die „Oldenburger Nachrichten für Stadt und Land" erfahren, verzichtete die Wittwe des Fabrikanten Schüll, der mit der „Elbe" umkam, auf die Lebensversicherungssumme ihres Mannes im Betrage von 100,000 Mark zu Gunsten der Hinterbliebenen der 93er- unglückten. • Eine gepfefferte Versammlung. In Roubaix, dem Gentrum der französischen Arbeiterbewegung, ereignete sich dieser Tage während eines Meetings Folgendes: In der Mitte deS Saales niest plötzlich Jemand- dann niesen zwei, zehn, zwanzig und mehr Personen, in allen Ecken und Enden des Raumes und schließlich niest Alles ohne Ausnahme; Weiber und Kinder niesen mit und beginnen zu schreien und man hört von Niesen unterbrochen Ruse. Was ist (Ahi!) geschehen? (Allgemeines Ahi!) Endlich ruft Jemand: „DaS ist ja (Ahil) Pfeffer! (Ahi!)" — Hnb richtig war eS so. Jemand hatte ein Packet mit etwa einem halben SMo Pfeffer anfgeriffen und mitten in den Raum geworfen, und nun ertönt eS auch von der Präfidententribüne: Ahi! und der Commiffär erhebt sich und ruft: „Ich schließe die Versammlung! — Ahi!" Universität- - Nachrichten. Jena, 9. Februar. Zar Feier des 100. Geburtstages d 4 Proseffors Friedrich Gottlob Schulze, des Begründers d. ■ landwtrthschattltchen Instituts an der Universität Jena und bec Academie zu Elbena fand heute Mittag in dem geschmückten Saale bes Deutschen Hauses ein Festact statt, zu welchem zahlreiche Universitätslehrer, ©tubtrenbe, Vertreter lanbwirthschaftlicher Vereine und Institute, practisch.' Landwirthe und Angehörige anderer Beruss- kreise, unter ihnen auch auswärtige Schüler, Verehrer und Freunde Schulzes erschienen waren. Der Director des landwirthichastlichen Institutes, Professor von der Goltz, hielt die Festrede. Musik eröffnete und schloß den Festact, dem ein F stmabl folgte. Verkehr, Land, nnd Volk-Mirthschaft. Mainz, 9. Februar. Aus dem Viehmarkt zu Mainz vom 2. bis 8. F vruar 18*45 wurde Folgendes verkauft und nachstehende Preise (alles per 50 Kilo Schlachtgewicht) erzielt: 144 Ochsen, 1. Qual. 66 bis 70 Mk., desgl. 2. Qual. 62 bis 66 Mk., 172 Kübe und Rinder, l.Qual. 60 bis 64 Mk.. desgl. 2. Qual. 58 bts62Mk., 161 Kälber 70 bis 80 Mk., 634 Schweine 53 bis 58 Mk. ^kirchliche Anzeige« der Stadt «Sietzen. Montag den 11. Februar, Abends 8 Uhr: Bibelstunde im Confirmandensaal her Johanne?kirche. Erster Brief des Johanne;, Cap. 5, von Vers 6 an: Der feste Grund deS Glaubens. Pfarrer ' Dr. Naumann. Monlsg den 25. Februar, Nachmittags 3 Uhr, soll aus dem hiesigen Ortsgericht die der Wilhelm Fillmann Wittwe in Gießen gebSiige Hosraithe: Flur 1 Nr. 1108: 69 qm bei der Kirche Öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 13. Jan. 1895. Großh. Ortsgericht Gießen- ___________I- A-: Bogt._________585 Ä Mchthaus. Freibank. [1281 Heute 8chwemeffeisch, nicht labenrein, pr. Pfd. SvPfg. Verdingung. Die zum Neubau eines Kasernements für 2 Compagnien Infanterie für das Mannschaftsgebäude weiter erforderlichen Arbeiten »nd Lieferungen, wie: 1) Zimmerarbeit, 2) Dachdeckerarbeit, 3) Spenglerarbeit, 4) Lieferung von Guß- und Walzeisen, 5) Schreinerarbeit und 6) Schlosserarbeit sollen Montag den 18. Februar d. I., Vormittags 11 Uhr, auf dem Stadtbauamte vergeben werden. Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen daselbst in Zimmer Nr. 5 während der Dienststunden offen. Angebote, auf vorgeschriebenem Formular, sind bis zu genanntem Termine dorthin einzureichen. Gießen, den 6. Februar 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __Gnauth. ________________1198 Bekanntmachung. Damit die zum weiteren Ausbau der Stadlfernsprecheinrichtung in Gietzen erforderlichen Vorbereitungsarbeiten rechtzeitig in Angriff genommen werden können, werden diejenigen Personen, welche ihre Wohnungen bezw. Geschäftsräume te. im Laufe dieses Jahres mit der vorbezeichneten Stadtfernsprecheinrichtung verbinden laffen wollen, ersucht, ihre Anmeldungen recht bald, spätestens bis zum 1. März d. Js., an das Kaiserliche Postamt in Gießen einzusenden. Nur für die bis zu diesem Zeitpunkt eingegangenen Anmeldungen kann die Herstellung der Anschlüsse für den ersten Bauabschnitt des laufenden Jahres in Aussicht gestellt werden. Verspätet angemeldete Anschlüsse gelangen erst im nächsten Bauabschnitt zur Ausführung. Darmstadt, 5. Februar 1895. Der Kaiserliche Ober-Postdirector. C1 a v e l. Bekanntmachung. | Die Holzversteigerung vom 31. Januar ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 11. lf. Mts. ab aus Freiherrlicher Rentei zu Londorf in Empfang genommen werden. Heberweisung Dienstag den 12. Februar. Papiermühle, den 5. Februar 1895. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Schlotterer. 1256 Pferdedecken zu herabgesetzten Preisen empfiehlt 1270 Heinrich Wallach. Fackheu s kaufen Benner & Srnmm Wermietßungen. 765] Bel-Etage, 4 ar und 2 kl- Zimmer mit allem Zubehör, Bletchpl. u. Trockenboden, auf 1- April zu vermiethen. Frau Stadtbaumeifter Sties, Alicestr.27 1084] Das seitherige Atelier des Herrn Maler Fritz, als Bureau geeignet, sowie Logis von 3 Mansardenzimmern an ruhtge Person zu vermiethen. __________________»leichftratze 24^ 3m Wilbrand'schen Hause Marburgerstraße 9, ist die Parterre- Wohnung, 9 Zimmer nebst Zubehör, zu vermiethen und am 1. April z. beziehen. 1083 hörigen Immobilien: Monlsg den 25. Februar, ; Samstag den 16. Febr Nachmittags 21/, Uhr, stück: Flur 25 Nr. 158 — 1187 qm Acker auf der Rodhohl versteigert. Großh. Ortsgericht Gießen. I 53.: Hoffmann. 1211 Flur 2b Nr. 1698/10: 406 qm Hofraithe am Leihgesterner Weg und der Chaussee auf dem Seltersweg, Flur 25 Nr 170u »ernteten. W°M°rsir. 2 » Frau Schmitt, I 155] Möbl. Zimmer mit ob. ohne Pension Wolkengasse 26, 2. Stock, zu verm. Nordanlage-Wcserstr. 11. 67o] Schone Wohnung im mittleren Stock, 5 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermiethen._________Kspfdorserftraße 2. 1105] Die seither von Herrn Fabrikant Barnaß innegehabte Wohnung ist anderweitig zu vermiethen. Martin Dörr, Nordanlage 18. 1092] Mittlerer Stock, 4—5 Zimmer nebst allem Zubehör, wegzugshalber zu vermiethen.Löberstraße 14 Mittwoch den 13. Febr. d I., Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'fchen Saale — Neustadt — versteigert: I. Salon- und Zimmereinrichtungen, einzelne Sophas, Tische, Kleiderschränke, Glasschränke, Spiegel, Bilder, 1 Ptanino, 1 Buffet in Eichen. 11 vollst. B.tten, 3 schwere Wagen, 1 Sommerwagen, 4 Kühe, 1 Kiste Ungarwein Todes-Anzeige. Gestern Nachmittag V/g Uhr entschlief sanft nach kurzem, schweren Leiden, unsere innigstgeliebte, gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Johannette Roloff geb. Gärth t’-aas im Alter von 71 Jahren, welches wir Verwandten und Bekannten mit der Bitte um stille Theilnahme mittheilen. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen, den 11. Februar 1895. Die Beerdigung findet Dienstag Nachmittag 4,/4 Hhr vom Sterbehaus, Wallthorstraße 58, statt. 1260 Todes Anzeige. Seinen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser langjähriger Arbeiter Dominik Marlin I "V35$, am Sonntag Nachmittag nach längerem Leiden sanft entschlafen ist. 1282 Georg Leib & Sohn. Danksagung. Für die zahlreichen Beweise innigster Theilnahme, sowie für die überaus zahlreichen Blumenspenden und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Dr. Naumann am Grabe meines geliebten Mannes sage ich hiermit meinen aufrichtigen Dank. 1273 Frau Belloff Wwe. Omnibus Verbindung MS 7 nw Hirimf Fakrprete 10 Pfennig. 10 Uhr TSTTe rft—w eg M 1 »ahnhofstnchi Biril—Wmew Btae— Steins Garten 1*61 Heute Dienstag LamoaMlch - UMalWr und Detail- Weit über 1282 12141 Ein braves, reinliches Uermischte Anzeigen. für HauSarb tt gesucht. «reo» 14. NöbereS Marktplatz 8. 1274 1266 Börse vom 9. Februar 1895 1887 33900 Darmst. Bk.-Actten der auf Station 101 50 10500 104.70 98.00 104 10 104 00 104.20 101.20 100.70 104.90 101.00 83.45 102 70 25 80 77.10 34.20 104.65 101.20 105.50 103 80 WerkmelBter-Sohele Oettroteohnleohee Prekflkim, 4*/b°/o Oesterr. Silberrente 4o/c Ung. Gold-Rente 3®/0 Portugiesen 6 ®/G Mextcaner 4°/o Monopol-Griechen von mtd 16L4 20.41 4.20 4% HamburgerHyp Bk.unk.b.1900 3Vt°/o Preuß Hyp. A. Bk. 4% PommHyp.A.Bk.unk.b 1904 4t/>% Franks. Landw. Ered. Bk. Adettdeoueser 153.20 s Oesterr. Credtt-Actien Laufmädchen oder Ara» tagsüber gesucht. 1.38 LSberstrahe 15. Orchester-Verein. Die Probe für heute Abend fällt aus. S 3°/o Oesterr. Staatsbahn v. 1885 3% Jtal. staatSgar. Etsenb. Geldsorte« Ernte« und einzigen wirkliche* Fabrik-Geschäft am Platze, welchen äusser an Grossisten listen aneh direct an Private versendet und zwar alles zu engros-Dntzendpreiacn 1000 Mark Demjenigen, welcher mir nachwoist, dass ich nicht wirklich Fabrikant bin. 100 Arbeiter. 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TageS-Ordnung: Rechnungslegung pro 1894, Ergänzungswahl des Vorstandes. Vereinsangelegenheiten. Nr. 58, fein hohlgeschliffen, von prima englischem Silberstahl, abgezogen, zum Gebrauch bereit, und verpflichtet sich,'das Messer innerhalb 8 Tagen zu retourniren oder Mark 1,75 dafür einzusenden. Ort u. Datum (recht deutlich.. Unterschrift -leserlich). 6ricl • b Bitte unterschreiben, ausschneide* und einsenden. sonst Versand ur gegen Nachnahme oder vorherige Einsendung des Betrag0? An die Stahlwauren- and Waffenfabrik C. W. Engels in Graefrath bei Solingen. Unterzeichneter Abonnent des „Giessener Anzeiger“ ersucht um portofreie Zusendung eines Probe-Rasiereessers wie Zeichnung mit schwarzem?Heft. ItÄft- EteUerrsucherrde jede« Bt» rat# vlacirt schnell «enter-Vnrean DreSden, Permoserstraße.__11093 Nenes Theater Giessen (Direction: Adam Reiners.) Giessener Festsaal 1036 (Cafe Leib). DieuStag den 12. Februar 1895 Letztes Gastspiel des Fräulein Thessa Klinkhammer. Außer Abonnement. 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Klaffe). chronhause« (Localz.) 2io (führt 2.-4. Sktaffe) 1220 ßcO 703 943 1148 1200 jUt 412 467 718 706 #36 1211, Wetzlar 524 662 #14 IU1Z 1026 121« 1238 2" 500&2 622 8 J.110.1 - 1211 943 1 200 106 412 718 836 G«»- Tab len, Ö24 «1,101212*0 2«t>5-* 6_0 8»i "Vl 1220 1148 457 766. Deutz-TSlu 652 1026 12« 610. 758 H 64 465 1022. jtzulda 816 121V 52U (bis Äterdb) 8JJ. 9Ö0 326 721. Gelnhausen 736 1225 146 (bifl Hungen) 50b 8±H- gbu 326 722. tOottm bc,ro.«idda 7« 500 822±t- 728 (Montags und Dienstags aus Stockheim, sonst autz Wtbba) y-o 32d 721. Gedern, Laubach bezw. Stockheim 7» 1225 506 815ff. D't Nacht,cUrn von 6 Uhr Adenb, bi« 6* Uhr IrSH flnb barch Untrnirrtchrn b«r 7^rnuUU,«hl»i ee«g'yi 1 E -V --- vourse vom V*r -- Conrse vom s r* Course vom Ä (fourfe vom 'S r-v «our 9./2 r vom 2 t. W h Ärtbfti. 9/2. | 2/2- 1 9./2. | 2. 2. 9/2. 1 2/2. 9./2. 2/2. 9. 2. 2. 2. äleelopapitrr Rum. am. Rte. 1 98.75] 98.50 4 Lissabon. . . . 74.50' 71.70 4 Prag-Dux 1891 104.50 J03.50 4 Pr.H. Act. alte 101.85 101.80 do.Südb.(Lb). i oS’.r 86«/4 Rust. Obl. o.80 1 102.751 102.40 4 Rom II—VIII 85.60 84.05 3 Raab-Oed.v.91 76.— 76.- 4 Pr.H.-Act.neue 104.60 104.60 Oest. Ndw üLl 1 231V, 231 4 D. Reichtz'Anl- i 105 90 105 45 Schwed. Obl. . 101.70 102.101 101.70 47, Buenos - Aires 4 Rudolsb. Gold 103.80 103.80 37', feo....... 101.20 101.— Gotthardbahn. 182.70 182 50 »Dtntte 01 ’ 1 6 104.70 104.80 31/, do....... 102 — v. 1888 . . . 73.80! 68.80 3 Jtal. gar.E.B. 56.05 55.60 4 Gothunk. 1903 105.70 105.40 Schwz. Central 135.50 mhi 8 4 31/, do....... Preuß LonsolS । do.......I 97.90 105.60 104.70 97.70 105.15 104.80 5 5 l Serb.Gld.Rte. do. Tab. Rte. Spanische Rte. 78.40 78 30! 76.85 78.40 78.20 74.40 3liibteljrl.£nl. do. S.-Brauns, do. Solms-Lich do.Jsnb.-Birst. Grfl. S.-Laub. 100.10 100.10 5 Lworneser. . . Sicil. v. 1891 ToScanische. . 58.65 85.40 93.50 57.80 83.90 91.80 5 liierfr ibl. Buderus E W. Eisenb. Rtenbk. 105.— 101.50 105.20 101.50 Schivz.Rordost Ftl.Mlttelmeer Pr.Henri 'Lxb.) 95.20 100.— 137 20 94 25 100 - ^grißnug d hielt. 4 do.......j Bad. St. Obl. D 1886 98.— 107 20 98.15 106.95 ? 1 Türk. Zoll Obl. bo.cono.Lit.C. do. I.it I' 1( 1.50' 29.15, 26.45 101.80 26.10 co co c 90.20 101.— 90*95 101.— 4 4 5 Rust. Südwest Rjäsan Uralsk Anatolische B. 103.30 103.35 93.70 103.25 102.10 93.30 $nb'|rtifi. DischeReichsbk. 153.70 159.55 Imiiil- fssfr In Urectnlai. Bad. Th. 100 146.- 144 50 Da- U «Nachher H noch ein 4 Bayr. St Obl. 106.70 106.30 4 Ung. Gld.-Rte. 102.70, 102.70 fifrsb.-lriorit. 47, Poriug. v. 86 . 64.80 64.70 Frankstr. Bank Berl.HfelSges.. Darmst. Bank. Deutsche Bank 162 90 154.50 152. — 178.70 205.40 Bayer. Th. 100 150.10 149.— co ec . do. Eisb.-Obl. Brem.St.-Ank. v. 1892 . . . 104.75 103 25 105.20 103.20 4 do.Kron.-Rte. do.E.B.Gold 96.70 106.10 96.65 106.— 4 Deutsche veff. Ludw. v. 1868,69 . . *103.80 47, 3 do. v. 1889 . . Salon.-Mon. . Ufanbbrirfr. 35 40 62.85 34.50 153.30 174.90 206 — 5 »•/.l Donau Reg. . E-ln-Minfeen. Th. 100 118.— 142.50 116 50 139.50 »Ebuarb . »9n dies von Hg **• i» hin 3* , 4 damd St Rte. v. 1893. . Hess. St. Obl 103.40 105.70 103.60 105.75 r . 5’ 2 Arg. mn. Anl. do. äuß.v.1888 LhinesischeAnl. 55.45 44.70 102.90 42.50 102.— 4 4 3 . do.v.1874 . . do. v. 1875 78 do....... 103.35 103.65 103.05 103.30 103.65 11-3.15 4 4 D. Grndschuld- bank V-Vl 104.90 101.05 104 60 101.20 Dresdner Bank MiUeld Cr.Bk. Oest. Erd. Anft. 158.- 109.50 337" t 158.20 108.30 337»/b 3 4 5 Madrid ... Mein Th 100 Oesterr v 1860 53.50 141.50 182.60 50 60 139 — 131.30 31 do....... 104.10. 104.75 4 Egyptischeunif. 105.95 105.90 47, Homburger I. . _ — _ 101 100 90 3 Llfeenb. Th. 40 128 60 127 20 . »schrei 7 5 4 5 Ausländisch«. Grlech.EB.v. 1890 .... do. Mon Anl. Jtal. Rte. St 1 34.2C 33.65 6 8 Mexic. v. 1890 do. Eisenb. . do. Silber. . Sthtr-ebl. 22.25 73.— 63.30 21.50 4 4 4 Pfälzer Rordb. «uSltndlsche. Elisab.-B. stfr. Kaschau Oderb. v.1891 . . . 104.85 104.75 104 60 104.90 104.- 4 37, 4 1 Fkf.Hyp-Bk.Hs do....... do. Hyp. Grefe, do. 1905 unk S 27 . . 104 90 101.20 102.50 105.20 105 - 101.20 102.50 jslstrir-Jldiri Nordd. Aoyd HdchsterFarbw. Bochumer Guß Dortm Union Gelsenl. vrgw. Harpen. Brgw. $ 4 Wörme .... 102 — 102.50 3 : do. v. i88.>. . 93 20 92.90 4 do. neue 105.— 105.1' Gsac. Agram . 987/, 216« 4 Par»penh „ 7 25.60 3 1 bo . . 25.80 25 6 ,* Worms.... —.— _ 3 1 do. Erg Retz . 93 40 93.45 3' , feo....... 101.50 101,50] Oest. SlaatSb 330ie 330»/. Benefeiger L. SO 28.50 23.70 Nebckctt» *. H 1. G