189» Mittwoch dm 11. December Erstes Blatt Nr. 291 Gießwer Anzeiger Kenerat-Mzeiger. Rcbaction, Txpc-ditto» und Druckern: Zchulstratze Ar.». Fernsprecher 51."^ vierteljährtger A5oune«ent»pretAr 2 Mark 20 Pfg. mit Lringerlohn. Durch die Post bezog» 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener A«m1tte«5lLt1er werde» dem Anzeiger »Scheuttich dreimal veigelrgt. Der -ietze-er Anzeiger ,n'cheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. «anahme von Anzeigen zu der Nachmittag« für de« folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Norm. 10 Uhr. chralisöeitage: Gießener Jamitienökätter. Alle Annoncen-Bureaux de« In- und Ausländer nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlichen Theil. Bekanntmachung. Vas Befahren der Lahnbrücke bei Rutters- haufen mit Ladungen von mehr als 25 Centner Gewicht wird hierdurch verboten. Sießen, den 6. December 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend die Maul- und Klauenseuche. Nachstehende Bekanntmachung des König!. Landraths- amteS Wetzlar bringen wir hiermit zur Kenntniß der Interessenten. Sießen, den 9. December 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Wegen der in der Stadt Wetzlar und in mehreren Gemeinden des Kreises und auch in sämmtlichen angrenzenden Rachdarkreisen herrschenden Maul- und Klauenseuche wird auf Grund der mir Seitens des Herrn Ministers für Landwirth« schäft, Domänen und Forsten gemäß § 1 der Instruction deö BundeSratheS vom 27. Juni d. I. ertheilten Ermächtigung der auf den 18. Decrmber d. I. in der Stadt Wetzlar an« stehende Biehmarkt hiermit aufgehoben. Die Herren Gemeinde Vorsteher des Kreises ersuche ich, vorstehende Anordnung auf ortsübliche Weise in der Gemeinde bekannt machen zu lassen. Wetzlar, den 5. December 1895. Der Königliche Landrath, gez. Stackmann. Bekanntmachung, betreffend: Ausbruch der Maul- und Klauenseuche. Die in Rodheim v. d. H. und Nteder-Weisel, Kreis Friedberg, ausgebrochene Maul und Klauenseuche ist wieder erloschen und die angeordneten Sperrmaßregeln sind wieder aufgehoben worden. Sießen, den 9. December 1895. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend: Rothlaufseuche. I« einem Gehöfte zu Altenstadt, Kreis Büdingen, ist die Rothlaufseuche bei zwei Schweinen festgestellt worden. Gießen, den 9. December 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Deutscher Reichstag. 8. Sitzung. Montag, den 9. December 1895. Der Reichstag genehmigte mit Beginn der heutigen Sitzung »mmtltche schleunige Anträge, betreffend die Einstellung schwebendes Strafverfahren gegen verschiedene Ab- Am Ministertisch befinden sich: Der Reichskanzler, Graf Posa- dowSky, der KrtegSmtnzster, Staatssecrerär v. Bötticher, Ftnanz- mtntster Miquel. Die Rede zum Etat hielt der StaatSfecretär des Reichsichatzamtes, Graf Pofadowsky. Das Haus ist gut besucht Bet der ersten Lesung des Etats nimmt Schatzsecretär Graf Posadowsky das Wort. Er bezeichnet den der Regierung gemachten Vorwurf, sie habe bei dem Etat-Voranschlag vro 1894/95 die Einnahme-Ansätze zu gering bemessen, als unbegründet und tendenziös. Der günstige Abschluß für 1884/95 sei überdies nicht nur höheren Einnahmen, sondern auch den geringen Ausgaben zu verdanken. Ferner hätte die erhöhte Börsensteuer sehr große Mehreinnahmen, und zwar ganz unerwartete gebracht. Die wirtlichen Einnahmen hättm die etatsmäßigen, abgesehen von denjenigen, die die Börsensteuer gebracht, nur um 12 Millionen überschritten. Das bedeute doch bet einem so großen Etat nicht viel. Auf den Etat von 1895/96 übergehend, betont der Regierungs-Vertreter, daß das Ergebntß für daS laufende Jahr von sehr schwankenden C ssficienten abhängig sei. Im auswärtigen Amte rechne man mit 21/» Millionen Mehrausgaben über den Etat, abgesehen von einer Mehrausgabe pro 1894/95 für Ostafrtka im Betrage von 760 000 Mk. Ferner seien Mehrausgaben zu erwarten beim Reichsamt des Innern (V/e Millionen), bet der Marine (Vs Millionen), dagegen stehe eine Minder-Ausgabe beim Heer (2 rU-tlltonen) bevor. Bei der Zuckersteuer sei auf ein PluS von l8/6 Millionen zu rechnen Wettere Mehreinnahmen würden die Salzsteuer und die Postverwaltung bringen. Dagegen sei bet der Branntweinsteuer ein Minus zu erwarten. Jnsgesamwt dürfte aus Mehr- und Minder-Einnahmen und Mehr- unh Minder-Ausgabe» auf ein Mehr von 11 Vr Millionen für das Reich gegmüber dem Etat zu rechnen sein. Betr.ffend die Hebe, Weisungen an die Etnzelstaaten führt Posadowsky aus, eS stehe eine Mehr-Ueberwetmng von tnvgesammt 30 Millionen gegen den Etat zu erwarten. (Rufe links- Hört, hört.) Die Einzelstaaten würden also statt deS etats- mätztgen Uebeischusses an Matiicularbetträgen von 10 Millionen eine Herauszablung von 20 Millionen zu erwarten haben. Redner wendet sich sodann zu dem neuen Etat an Mehr-Ausgaben für das Heer, den JnoalidenfondS, zu den Forderungen für die Marine und sodann zu den Einnnahmen und weist auch bezüglich letzterer den Vorwurf zurück, als habe die Regierung die Etnnahme-Anfatze zu niedrig bemeffen Die sogenannte Spannung zwischen Matrtcular- Bettiäaen und Ueberweifungen stelle sich in diesem Etat aus 122/. Millionen. Aus den Nachrichten, die hierüber in die Presse gegangen seien, hätte man geschlossen, die Regierung suche diese Spannung im Interesse der Ftnanzreform noch zu erhöhen; die Regierung habe aber sogar diese Spannung um eine Kleinigkeit gegen die ursprüngliche Ziffer verringert. Aus Befürchtungen neuer Steuern hieraus brauchten also die Einnahme-Ansätze diesmal nicht erhöht zu werden. Schließlich führt Posadowsky aus, die verbündeten Regierungen seien der Ansicht, daß die Gedanken, welche sie bet der Ftnanzreform geleitet hätten, richtige gewesen seien. Die Regierung glaube jedenfalls, diesen Etat nach der Steuerkraft des Volkes zu- geschnitten und allen Verhältnissen Rechnung getragen zu haben. Abg. Fritzen (Centr) ist mit den Voranschlägen des Etats durchaus einverstanden und erklärt, die Ftnanzverwaltung könne sich ein großes Verdienst erwerben, wenn sie die laufenden Ausgaben ohne Anleihe decken würde. Redner äußert sich sodann ungünstig über die Handhabung des Klebegesetzes und ist, auf die Ftnanzreform übergehend, der Meinung, daß bet derselben weniger das Interesse der Einzelstaaten als vielmehr eine planmäßige Schuldentilgung in den Vordergrund gestellt werden müßte. Bemerkenswerth für unseren Handelsverkehr mit dem Auslande sei die Aeußerung des Präsidenten Eleveland gewesen und es wäre wohl erwünscht, vom Herrn Staats- secreiär des Aeußeren hierüber eine Mttthetluna zu vernehmen. Redner wünscht dann noch von der Regierung Auskunft über die Bewährung der neuen Heeres-Organisatton, namentlich der vierten Bataillone. Außerdem hat Redner den Wunsch, die Milttär-Straf- prozeß-Ordnung möge etwas beschleunigt werden; auch sei eine strenge Prüfung der Colontalausgaben zu empfehlen. Die Deutschen müßten, wie andere Nationen, für die Verbreitung von Eultur und Gestttung in fremden Welttheilen eintreten. (Gelächter bet den Soctal- demokraten) Redner schließt mit den Worten: Die Lage ist ernst genug, so daß wir allcn kommenden Eventualitäten gegenüber stets bereit sein müssen. (Beifall.) Staatssecretär v. Marschall erklärt sich sofort bereit, dem Abgeordneten Fritzen Auskunft zu geben über die Aeußerungen deS Präsidenten Cleoeland und führt aus: Der Congreß der Vereinigten Staaten habe beschlossen, auf deutschen Zucker einen Zuschlaaszoll zu erheben. Die Regierung habe aber dagegen protesttrt und der Präsident habe sich demgegenüber durchaus loyal verhalten, während der Senat eine ablehnende Stellung einnahm. Unter diesen Umständen überrascht es, wenn Cleoeland nun den Vorwurf erhebt, Deutschland habe Amerika in der Frage des Fleisch-Exports und in der Frage der Versicherungsgesellschaften oexatorisch behandelt. Diese Behauptung entbehrt jeder Begründung. Die Einfuhr von amerikanischem Rindfleisch sei verboten worden, nachdem in amerikanischen Exporten sich Fleisch von verseuchtem Vieh befunden hätte. Bezüglich der Versicherungsgesellschaften erklärt Redner, die deutschen Bestimmungen seien dieselben für in- und ausländische Gesellschaften und denselben müßten sich die Gesellschaften fügen. Zum Schluß gtebt Freiherr von Marschall die Versicherung ab, daß das Auswärtige Amt stets mit Festigkeit, aber auch mit Ruhe und Mäßigung die Interessen Deutschlands wahnehmen werde. (Beifall.) Abg. Kardorff (Rp.) dankt dem Vorredner für seine Ausführungen und geht sodann ausführlich auf die Einzel Etats ein. Bei Besprechung des Marine-Etats hält Redner daS Bauen von modernen Schlachtschiffen für sehr nöthig. Auf die Socialdemokratie eingehend, behauptet Abg. Kardorff, dieselbe erhebe auch jetzt kühn ihr Haupt und sei in Wirklichkeit eine sehr starke Macht, die über gewaltige Mittel verfüge. ES sei jetzt gerade, wie zur Zeit Jean JacqueS Rousfeaus, wo auch vornehme Kreise mit Der Revolution spielten. Es sei jetzt bei uns soweit, daß Professoren und Leute in ähnlichen Stellungen mit der Socialdemokratte spielten. Ein Ministerium Hetze gegen das andere, die Männer in den leitenden Kreisen befehdeten einander. Es fehle überall an Einheitlichkeit der Anschauungen und in den Zielen der Politik. Redner hofft schließlich, daß es der Regierung gelingen werde, die nöthige Einheitlichkeit und Energie zu sichern. Hierauf vertagt sich das HauS. Weiterberathung morgen Dienstag 1 Uhr. Deutsches Reich. Köln, 8. December. Nach telegraphischen Berichten, welche der „Köln. Ztg." über London ans Konftantinope zugegangen find, bestätigt eS sich, daß die englische Botschaft fortgesetzt von Spionen und starken Patrouillen umgeben ist. Die „Köln. Ztg." nimmt an, daß der Argwohn deS Sultans, Said Pascha zum Verschwörer gestempelt und die Flucht deffelben eine Bestätigung sei, daß die vielen über den Sultan und deffen Palastwtrthschaft umlaufenden Gerüchte auf Wahrheit beruhen. Die in Konstantinopel eingetroffenen Weisungen der französischen Regierung betreffs der StationSschrffe find mit denen der anderen Mächte gleichlautend. Hierüber fand eine erneute Botschafterconferenz statt. Konstanz, 8. December. Auf dem Bodensee ist infolge deS Sturmes die Schifffahrt unmöglich geworden. Das Unwetter hat großen Schaden angerichtet, auch mehrere Dampfer stark beschädigt. Auslaud. Wien, 8. December. Die eiserne Kasette de» zweiten Kaiser-Jäger-Regiments wurde im Hofe der Renn- weger Kaserne erbrochen und ihres Inhalts — 1800 Gulden n baar und ein hoher Betrag in Werthpapieren — beraubt aufgefunden. Der Thäter konnte bisher nicht ermittelt werden. Luzern, 8. December. In der ganzen Schweiz herrschen heftige Stürme mit Schneefall, Gewitter und Hagel- cblag. In Zermatt hat der Sturm mehrere Oeconomie- gebäude umgeworfen. f London, 8. December. Aus Konstantinopel hier eingelaufene Depeschen besagen, daß der Sultan die Durchfahrt der zweiten Stationsschiffe gestern genehmigt habe. Von anderer Seite liegt bisher keine Bestätigung dieser Nachricht vor. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 9. December. Der Reichstagsvorstand beschloß, zur Feier der Kaiserproclamation am 18. Januar Abends im ReichStagShause die ReichStagSmitglteder zu einem Festbanket zu vereinigen. Berlin, 9. December. Die „Poft" hört: Die vom Prinzen Gikwakin geführte coreanische Gesandtschaft dürfte etwa Anfang Januar eintreffen. Berlin, 9. December. Die „Vosfische Zeitung" vom 4. d. M. enthält in ihrer Nr. 568 die Mittheilung: der KriegSminister habe angeordnet, daß beurlaubte Offiziere, die nicht länger als 48 Stunden in einer Garnison oder Festung verweilen, von jetzt ab nur zu einer einmaligen Meldung verpflichtet und daß diese Meldung entweder persönlich oder schriftlich erfolgen darf. Diese Mittheilung 6c* darf der Richtigstellung dahin, daß es nicht in der Competenz des Kriegsministers liegt, eine derartige Maßregel anzuordnen - dieselbe ist vielmehr, wie auch daS „Armee-Verordnungsblatt" Nr. 31 vom 4. d. M. kundgiebt, von Sr. Maj. dem Kaiser und König auf Vortrag der Kriegsministers genehmigt. Ferner ist die Mittheilung sachlich insofern unrichtig, als es fich bei der betreffenden Verfügung um beurlaubte Offiziere handelt, welche länger als 48 Stunden in einer Garnison oder Festung verweilen. Bei kürzerem Aufenthalt besteht nach § 27 der Garnisondienstvorschrift überhaupt keine Verpflichtung zur Meldung. Potsdam, 9. December. Die Verhandlung gegen Asseffor Weh lau vor der DiSciplinarkammer ist vertagt worden. Hamburg, 9. December. Der „Hamburgische Corresp." meldet: Ein dänischer ViehtranSportdampfer von ESbjerg, der schon für verloren gehalten worden war, ist gestern nach viertägiger, äußerst gefährlicher Reise hier eingetroffen. Der Dampfer wurde bald nach dem Abgänge von ESbjerg von einem gewaltigen Sturme überrascht. Der Capitän konnte den Enrs nicht halten, sodaß das Schiff der englischen Küste zutrieb. Nun ließ der Capitän die Luken schließen. Die Seeleute hatten während der Fahrt schwer an dem Mangel an Proviant zu leiden. In dem von der Luft abgesperrten Viehraume waren 255 Rinder, von denen viele erstickt, andere zerdrückt oder schwer verletzt wurden. DaS Brüllen der Thiere übertönte, wie die Bemannung erzählt, selbst das Heulen des Sturmes. Nachdem der Wind abflaute, gelang eS, das Schiff wieder in den richtigen Cur- zu bringen. Bei Oeffnung der Luken, die unter Aufficht der Veterinärpolizei erfolgte, bot fich ein entsetzlicher Anblick. 124 Rinder konnten lebend nach der Quarantäneftation gebracht werden. Etwa 100 lagen tobt umher- die übrigen, die schwer verletzt waren, wurden unter thierärztlicher Aufficht an Bord geschlachtet. Leipzig, 9. December. Das Reichsgericht verwarf die Revifion des RedacteurS Jllge von der „Leipziger Volkszeitung", welcher wegen MajeftätSbeleidigung zu fünf Monaten Gefängniß verurtheilt worden war. Kopenhagen, 9. December. Bei HirtShalS auf Island wurden gestern mehrere Schiffskisten von dem Stettiner Barkenschiffe „Nestor" gefunden. Das Schiff ist wahrscheinlich bei den Stürmen der letzten Tage untergegangen. Paris, 9. December. Die Akademie der Wiffenschaften erkannte den Albert-Levy«PreiS von 50000 Francs, je zur Hälfte, Behring und Roux für das Diphtherieheilserum zu. Depeschm birtl>ichaf« «Uten, 10. December. Marktbericht. Aus dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. JL 0.85-1,00, Hühnereier pr. St. 0 2 St. 14-15 4, Enteneier pr. St. 00 H, Gänse- der pr. St. 00-00 Käse pr. (5t. 4-8 Ä. Käsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 18 H, Linsen pr. Liter 28 4, Tauben pr. Paar X 0,70 bis 0,80, Hühner pr. Stück 1,00 bis 1,20, Hahnen pr. Stück X 0,75-1,00, Enten pr. Stück X 1,60-2,00, Gänse pr. Pfund X 0,44-0,54, Ochsenfletsch pr. Pfd. 72-76 4- Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 66-68 Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bttz 68 Schweine-, fletsch, gesalzen, pr. Psd. 72 A, Kalbfleisch pr. Psd. 60-64 4 Hammelfleisch pr. Psd. 60-70 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,50 bis 0,00 X, Weißkraut pr. Glück 8-16 Zwiebeln pr. Centn« X 3,00-4 00, Milck pr, Liter 16-20 H____________________ Hosenstrecker (System Nürnberger Scheere) bringt unansehnliche Beinkleider wieder in elegantes Facon, erzeugt scharfe oder nur angedeutete (Plätte Längsfalten, ersetzt das Plätten der Beinkleider voUständig, ist blitzschnell in und außer Betrieb zu setzen, bildet ein einzige« zusammenhängendes Ganzes. Preis Mk. 2.50: fein polirt und ncr nickelt Mk. 5.-. Von 2 Stück an fcattttfte Zusendung überall hin; von Va Dtzd- an 20 pCt. Rabatt. Briefmarken in Zahlung. ^0326 Hermann Hurwitz & Co., Lettin C, Klosterstr.49. Special-Geschäft für Patent-Artikel- Seltene (Belegenbett für vrtefmarkenfrennv^ Echte Japan-Briefmarken. 6, Von einem Freunde in Japan ist mir ein Posten sehr -V rv schöner abgestempelter, thetls alter Japan-Briefmarken und Postkarten, sowie ein sehr originelles Geduldspiel übersandt roorben. Ich gebe dieselben fast ohne Nutzen ab, und zwar 15 verschiedene, sehr gut erhaltene, garantirt echte Japan-Briefmarken, 3 Japan Postmarken und 1 Japan-Geduldsptel, ferner 1 Dtzd. Wunderbleististe, welche nie angespttzt zu werden brauchen, sowie 1 Gesundhetts - Cigarrenspitze zum nicottnfreien Rauchen (durch Filter auS Glaswolle», zusammen Mk. 2.—. Porto 20 Pfg. Max Borchardt, Berlin N, WSrtherstraße L Gr.MrhkMk Eisenbahnen Der Arttkel-Kalkmehl auS Muschel« Ist in den Ausnahmetartf sür gering- werthige Massenartikel, in den Düngekalktarif und tn den Nothstandstartf sür Düngemittel ausgenommen worden. Gießen, den 6. December 1895. 10328 Gr Direction Stadt. MaWaus. Freibank. [10281 Heute und morgen: Schweinefleisch nicht ladenrein, pr. Psd. 48 Pfg. Anis und Buttergebackenes in bester Qualität empfiehlt billigst Bäckerei Aug. Guhr, 10308 Steinstraße 33. PrimCknMmrß sowie feinste Salami empfiehlt 9237 Fr. Schreiner, Seltersweg 65. Haarketten fertigt gut und billigst an 9734 Max Rüger, Wollthorstr. 6. Ueberraschend ^Haarnhrketten J6 Sä’ ^paffend zuWeihnachtsgeschenken, / ('/fertigt billigst an X H. Tichy 141 Seltersweg 43. schnell vernichtet Natten u. Mäuse Egerländer Meerzwiebel- Pasta sHauSihieren unschädlich) von Oscar Tietee, Nams lau. Dosen ä 25 und 50 H bei Gustav Walter, Giessen. MäuSburg 13. 8788 Man verlange ausdrücklich «gerlLnder Meerzwiebel Pasta. Kieler Fett-Bücklinge, „ Brat- „ per Stück 5 Pfennig, Dutzend 50 Pfg-, frisch etvgetroffen bet 10322]_______J. M. Schalhof. 10317J ®nU, reine Harzer Kanarienvögel verkauft «dolf Laudon, Neustadt 11 Für Rettung von Trunksucht! 1 versend. Anweisung nach 18jähriger ML approbtrter Methode zur sofoitigen RR radicalen Beseitigung mit, auch ohne Ä Vorwissen, zu vollsiehen, tttF" keine Berufsstörung, ui ter Garantie Briefen sind 50 Pfg in Briefmarken betzufügen. Man adress.: „Prlvat-Anstalt Villa Christina bei Sioklnflen, Baden " 10203 Vottd t Gänse, eign Hafermast,gerpft., 4 vllv 8-10 Pf. schw., ä Pf. 47 Pfg.frco. H. Kropat,Gtsbes., Pokraken.Ostpr. [10300 Schweizerörod feinstes Tafelbrod (ungesäuert), leicht verdaulich, daher sehr nahrhaft. Kranken und Magenleidenden besonders empfohlen. PreiS 25 und 50 Pfg. Bäckerei Aug. Guhr, 10309 Steinstraße 33.____________ 10304) Kin gebrauchter Heerd wird billigst abgegeben. Gchloßgaste 19. Patent-H-Stol len Stets scharf! Kronentritt unmöglich. Das einzig Praktische für glatte Fahrbahnen. Preislisten und Zeugrjese gratis und franco. « Leonhardt & 0° Berlin, Schiffbauerdamm 3. Schönes Weihnachtsgeschenk. 10223] Papagei, sprechend, buntfarbig, mit werihoollem Käfig, pretswerth zu verkaufen- Bahnhofstraße 4, Hl Bernhardiner,E großes und schönes Thier, billig zu om kaufen. Näheres Bahnhofstr. 4, Hl. ' asr Bulle, Simmenthaler Raste, l1/» Jabr alt, zur Zucht, steht bei Ludwig Hoff. mann IV., Lollar zu verkaufen-10234 Für Steinhauer, Bäcker k. ~WG 10325] HauS Hof und Garten tn günstiger Lage billig zu verkaufe«. Schrift!- Offerten unter L. S. 1» besorgt die Exped- d- Bl. Hans mit Garten, nächster Nähe der Stadt, zu verkaufen. Näheres in der Ezped. d. Bl- [10321 Uermietyungen. 10303] Zum 1. Januar 1896 zwei kleine Familienwohnungen zu beziehen in meinem Neubau, Waagengasse. Earl Berg. 10316] Stübch n mit Bett billig zu vermiethen. Marktplatz 5, Htnterh. Vermischte Anzeigen. An Herrn Dr. Bolbeding Düsseldorf, «SntgSallee 6. Sehr geehrter HerrLDoctor! Anläßlich der Krankheit meiner Gattin, deren harlnäckig-sMaaenleiden jeder Cur spottete, wendete ich mich an Sie, geehrter Herr Doctor, und bat Sie, meiner Frau Ihre Behandlung angedeihm zu lassen. Ich faßte das letzte Mal Vertrauen, obwohl meine Zuversicht durch den kläglichen Zustand meiner Frau sehr herabgestimmt wurde. Mein Vertrauen in Ihre Kunst wurde auf die schönste Weise belohnt, denn nach jeder Arzneisendung besserte sich der Zustand der Patientin zusehends, so daß dieselbe im Zeiträume von drei Wochen vollständig hergestellt war und jetzt allen häuslichen und Feld-Arbeiten wieder oorstehen kann. Sie haben sich durch diese gediegene Behandlung, deren Erfolg auffallend war, meinen und den innigsten Dank meiner Gattin verdient, den ich hiermit abstatte. Auch finde ich die Kosten für Medicin und Honorar so gering bemessen, daß selbst der Aermste sich Ihrer Behandlung unterwerfen kann. Ich kann daher mit vollem Rechte Ihre menschenfreundliche, edle und dabei gediegene und erfolgreiche homöopathische Behandlung allen Magenleidenden auf daS Wärmste anempfehlen. HochachtungSoollst Josef Mohr, Wagnermeister und Oeconom, 10302] Draschen bei Dauba, Böhmen. JsR Pferde M Schichten während zu den höchsten Preisen ioai5 Phil.Molter,Friedberg(heffen). 25—30 000 Mark auf gute erste Hypothek gesucht. Offerten beliebe man unter M. S. 2 in der Exped. d. Bl. niederzulegen. 10318 6® A. Welz ®O Elke Lindenplatz - Wallthvrstratze. T&fg Besen- und grobe Bürstenwaaren. Kleider-, Haar- und Zahnbürsten. Toilette-Artikel in allen Preislagen. 1020« Emil Koch ®°\TU Frankfurt a. M. “•‘.T“ Telephon 1099. Reichhaltiges Lager in: Mas, Siirifriininirrkronrn, Ampeln, fatrrura tn jeder Sttlart und Preislage. Gasöfen, engl. Kamine nach besonderen Entwürfen mit selbstthätigear Wärmeregler (System Siemens). Vatenlglllhlichlbrenner Ä“«. Schmiedeeiserne Rühren Fittings, engl. Fayencewaaren en groa & en detail. Uebernahme vollständiger Einrichtungen von AnftallationSarbeiten, «loset- anlagen, Warmwastereinrichtnngen, Dampfleitungen in StaatSgebäuden, Krankenhäusern, Villen rc. rc. Mast-nbransebLder sür Anstalten und Fabriken. Prospecte und Kostenanschläge gratis. 10081 Hohenlohe"* *68 «OMMMMstMNWMoWWWWWWWWWW» Hohenlohe6' Hohenlohe6" Hafermehl beste Kindernahrusg, Haferilocken, Hafergrütze, Haterbiscuits, Suppeneinlagen, Suppentaleln Erbswurst. Dörrgemuse Julienne werden wegen ihres Wohlgeschmacks und Nährwerthes und leichten Bekömmlichkeit ärztlich empfohlen. Man achte genau auf den Namen „Hohenlohe“, da minderwerthige Fabrikate extstiren Niederlagen durch Placate kenntlich. 9978 F. E. Winter W allthorstrasse 16. Walltliorst rasse 16. --- Spezial-Geschäft zz: aller Sorten Bürsten-, Besen- und Pinsel-Waaren sowie Toilette- und Haushaltungs-Artikel. Gegründet 1857. 9646 Billigste Preise. Beeile Bedienung. Aensserst reichhaltiges mit den neuesten Erscheinungen ausgestattetes Weihnachts- Gesammtwerke.) Gedichte, Dramen, Erzählungen u. Romane, Geschichte, Litteratur und Kunst, Naturkunde u. Reisen, Religiöse und philosophische Schriften, Pracht- und Bilderwerke. 9952 verkaufen wtr eine Wieseck, December 1895. 10329 10323 ämintllchk Ktliüten empfiehlt in besten Qualitäten zu billigsten Preisen Robert Stuhl, Neustadt 23. 10220 M. Scheel, Marktplatz 5. 10160 letxxo Ky Südanlage 5. TM Metzelsuppe. Kirchenplatz Jugend* | Schriften ® Gießen: Annahmestelle Marktstraße 14, Lade«. MAGGI5 Heute Dienstag == von 5 Uhr Abends an : Durch die Geburt eines kräftigen Knaben wurden hocherfreut Wirklich billig IW Der schnell und mit geringste» kosten Stellung finden will, verlange per Postkarte die «Deutsche Bacanzen- Post" in «stlingea a. JU [6026 empfehle Parthieeu in •/, «nckskin ,u Mk. 1,80 per Meter und höher. Kleiderstoffe, boppelbreit, per Meter von 45 Pfg. an. Herborner Blaudruck zu 40 und 46 Ptq. per Meter. Hemden-Flanrll, Lama-Shawls und olle Sorten Halstücher zu Einkaufspreisen. Auf alle anderen Artikel gewähre bis Weihnachten einen Extra Rabatt. 8278 JC -.70 . -.50 . —.CO Kirchcitplatz 14 Georg* Spies, Kirchenplatz 14 S Uhren- und Koldwanren-handinng empfiehlt als paffende Weihnachtsgeschenke: Goldene und silberne Damen- und Herren Remom toir-Uhren, Regulateure, Wecker- und Ltanduhreu, Ketten in (Sold. Woldchauier, Double, Lilber und Nickel. 10307 Corall und Oranatwaaren in größter Auswahl und neuesten Mustern. Trauringe stets am Lager. Goldwaaren aller Art von den billigsten bi» zu den feinsten Ausführungen. Reparaturen werden prompt u. billigst unter Garantie ausgeführt. Emil Xandry u. Frau 10312 Clara, geb. Schmidt. Büdingen, den 7. Decembnr 1895. i Suppenwürze ist frisch eingeh offen be 6564 Ang. Noll, Bahnhofstr. 1E r-----Die leeren Original,Fläschchen von 6b] Pfg. we'den iu 46 Pfg. und diese igen ä Mk. 1.10 zu 70 Pfg. mit Maggi'S Suppenwürze nachgesüllt. und Bilder- Geschästs-Uebernahme. Einem verehrlichen Publikum zur gefälligen Nachricht, daß ich die von meinem mir leider so jäh entrissenen Mann betriebene Wirtschaft in der seitherigen Weise unverändert weiter führe und wird e» mein eifrigste» Bestreben sem, alle mich mit ihrem Besuch beehrenden Gäste prompt, reell und freundlich zu bedienen. Hochachtungsvoll Parthie zurückgesetzter B«ck»ktns, worunter sich viele Rester zu Knaben-Anzügen passend befinden. Loais Treff & Cie., Tuch Handlung. - Wallthorstr. 17. Beleidigung, welche ich 9^en Frau Reinecke au», gesprochen habe, nehme ich hiermit als unwahr zurück. Frau Valentin, 10313 Gleiberg. Coursbericht B6B JT. JKnrz «L um sofortigen Eintritt gesucht. Arau Dr. Karl Kempff, 1^17_______ Marburgerstraße 6d, Ein brav.s Mäüchrn fflr Hausarbeit sofort gesucht 10242 Näheres in der Expedition d. Bl. Giessener Festsaal (Cafe Leib). Donnerstag den 12. December, Abends 8 Uhrr CONCERT ber unter Protection de» K. K. Kammersänger» und Componinen Th««at ^oschai stehenden Koschut'schen Concertsänger, sowie der bayerischen Jodler und Concertsänger und de» Schuhplatt'ltLnzer Cüors Th. Jacob Damhofer Director und Dirigent. W3WF Zum Besuche der kihnschts-Angstrllung • ladet ergebenst em die 10099 I. Wcker'sche Muchhandkung Oroßer Weihnachts -Ausverkauf. Ausserordentlich preiswürdige Gelegenheitskäufe von BVi°/e Deutsch- Reich Sau - 80/0 Prentz. Eoasolb 8'/,°/» M- vesftsche Ct>L 40/0 Statt Darmstadt 0. 1891 49/o , »crmS tuxf. b. 1901 Bo/o Oester*. StaatldaL^ n. ibtid 8°/o 3t«L fiaartzgar. Eis mb. 10410 99.70 103 80 103 &v 105.60 Oefterr. 6U8crtade 4°/» Ung. Gold«R«ste 3o/o Portugiesen 6% Mexicaner *°/o Monovol-Griechrn ow 1887 89 20 l 4o/y Eisend. Rentenb. Ovl. 63.6C |50/o Budrru» DbL 84.80 102.40 26 75 91 90 32 40 132.80 IC 2.00 1 Kosten Kormat-Wcmden von 75 Wfg. an. 1 „ Jacken und Kosen von 50 Wfg. an. t „ Strümpfe und Socken von 20 Wfg. an. 1 „ Kerren-Westen von Wk. 1,50 Mk. an. Kopf-Mates und -Hücher von 30 Wfg. an 6is zu den Kerren-Sistipfe in größter Auswaöt von 10 ^fg. an. Kragen und Manchetten. 10072 Aeinften. 81/i°/e Sraukftrrter Hyp. Öf. 101.20 8Vi°/o Srks- Hyp. Lred. >v. 101.(0 4o/0 D«tscheGrdsch.B.u,ckch.l804 106.00 8i/|0/| dte untb. 1906 101.40 8 /^/otxmbrgr.ppp.yf.unf,6.1906 101.70 Z^v/oPreutz Hyo.A.Bk.unkch.lSOS 101,60 4o/o Pomm.Hop.».Bkuurr.b.l904 1C660 4°/o Franks. Landw. Lred. Bk. 1031)0 jDermü *f 'Slrttrr__:55^Q | Qrügrr (IrfNteflcHfn________ 3f 2.% I&Ä Omnibus-Verbindung Linie A Sinie B Linie C Linie » Marburgerstraße—Bahnhof und zurück. Srünbergerstraße-Bahnhof und zurück. Markt—Lchiffenbergerwald und zurück Marburgerstraße—Wieseck und zurück. (nur Sonntag» bei günstiger Witterung). — Druck und Verlag brr Brubl'jchen Univrrfität».«nch. und 6trmhnirfern ,Pietsch & edjtDba) in KlWllitz X Kaan jr. Kmrchtz Ärbavtien: L. Scheyda. Der 3taötauflage unserer heutigen Nummer liegt ein Prospect der Buchhandlung K. Krebs, Tchulstrafte, bei. 10314 Der Gesammiauslage der heutigen Nummer liegt eine Extrabeilage des Ausverkaufs der Firma D. Lpringmann, Markt- strafte 32, bei. 10324 Aie öerriille Dummer umfaßt 8 Selten«