jrMZ Wremen 1V IN >0 K Yetii "Sewyotk. 4 4 5 IQ IQ 10 M K 148.- 159.40 tarika. itevideo. Nach Bnenoi Aires. Nach Baltimore. 146- 150 Oceanfahrt nach Newyork 7-8 Ti^ 14!.» 141 • 131 ! 96Vi 252*1 186.» 149.2» 145.il 94.»l 97'/, 251'4 185.90 149.40 146.10 95.80 80 50 Vorzügliche und billige Belsegelegenheit •e Ansknnft durch: hulhof, Giesse^ :g und Wilhelm Acker, Berstet ährmittel. senius ffl0t: Raiiauf « htrgrstellks, rationell brreilk er kigenlhümllchm $or|üge - Rauf & Co., Koblenz. ______________ 7)1 142.60 142*60 134.10 131.40 43*50 pUte» «» frei i„s , * , 8 H»,s. °l=anb titele. liefert rob W Carl Stohr 1 Ludwigsplatz 5. 6is eunrfe w | 7,/8-. 31j8 do.Südb.M Oest-Ndw-^- guttharvbahn. Schwz. Erbost Pr.HenkilLkb-) Sah.»-100' Bayer. ^00 $onau;W9' • Madrid - • ■' Mein. Ä- l00 svr Ansbachers \ Ä Honterlr, »ässe. 4 L'L- - «tto »Ni, ??-» arnie «ä •* 4*S« Statt. Äw,’2” 8 । » 3 2: 20 3 M l( 50 5" 30 Mittwoch den 11. September M. 213 189Ä 8ierfcf|3t»riger Aints- und Anzeigeblntt ffir den Atveis Gieren Hratisöeikage: Gießener Kamitienötätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de« folgenden Lag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Nedaction, Lxpcditio« und Druckerei: S«,tstratzeAr.7. Fernsprecher 51. T Gießener Anzeig er M «erden dem Anzeiger p k • we^,imo‘ General -Mnzerger. Amtlicher Tberl. Gießen, den 7. September 1895. Betr.: Die Herbstübungen der Großh. (25.) Division; hier: die Abschätzung von Flurschäden. Dar Großherzogliche Kreisamt Gießen mi die «rstzh. Vürgermeiftereie« Bei «reifes. 1. In der zweiten Hälfte des Monats September werden voraussichtlich auch die Orte des nördlichen Theiles des Kreises Gießen von den diesjährigen Truppenübungen berührt. Zur möglichsten Verhütung von Flurschäden beauftragen wir Sie, deßhalb die Grundbesitzer alsbald in ortsüblicher Weise auffordern zu taffen, die reifen Feldfrüchte abzuernten und abzufahren. Vorzugsweise zu schonende Felder (Zuckerrüben, Flachs, Samenklee, Samenrüben u. s. w.) sind mittelst zwei Meter hoher Stange mit Strohwisch zu bezeichnen. Bei Kartoffeln, minderwerthigen Rüben rc. bedarf es dieser Bezeichnung nicht; das unterschiedlose Bestecken der Felder mit Strohwischen würde den Truppen das Erkennen der werthvolleren Felder nur erschweren. Die Polizeidiener und Feldschützen der in Frage kommenden Gemeinden werden angewiesen, im Verein mit den Gendarmen-Patrouillen dahin zu wirken, daß durch Zuschauer kein Schaden entsteht, bezw. daß die Schuldigen zur Anzeige gebracht werden. 2. Alsbald nachdem die Uebuugea innerhalb Ihrer Gemarkung beendet find, werden Sie die Grundbesitzer durch ortsübliche Bekanntmachung zur Anmeldung ihrer Flurschäden ausfordern. Zu der von Ihnen zu fertigenden Zusammenstellung der angemeldeten Schäden ist das vorgeschriebene Formular zu verwenden, welches als Beilage E zur Instruction in dem Reichsgesetzblatt von 1887 S. 481 abgedruckt ist. Die daselbst gegebenen Anmerkungen Nr. 1—4 sind genau zu beachten. Das Formular wird Ihnen auf Anstehen durch uns übersandt werden. Sie wollen dasselbe, sobald Schadensanmeldungen bei Ihnen erfolgen, unter Angabe der ungefähren Zahl der beschädigten Grundstücke schleunigst von uns erbitten. In dem Formular sind die erfolgenden Anmeldungen nach Flur und Nummer geordnet durch Ausfüllen der Spalten 1—5 mit Tinte einzutragen, während die Spalten 6—9 mit Bleistift auszufüllen sind. Die Spalte 6 a, Forderung des Beschädigten, ist nur auszufüllen, und zwar mit Tinte, wenn der Beschädigte that- sächlich einen bestimmten Anspruch erhebt. Bei Ausfüllung der Spalte 7 empfiehlt sich Angabe des Verlustes von Körnern, Heu, Kartoffeln rc. in Gentnern. Die Spalten 7 und 8 find so auszufüllen, daß die Entschädigungsbeträge im Wege der Berechnung genau ermittelt werden können. Feuilleton. Aus der Geschichte des Bieres. Wer heutzutage sein schäumendes Glas edlen Gerstensaftes vor sich stehen hat, der denkt wohl kaum mehr daran, daß das Bier, ehe es sein jetziges Aussehen und Wesen erhielt, gar manche Wandlungen durchzumachen hatte und daß eS in seinen Uranfängen in das graue Alterthum zurückreicht. Denn schon die alten Egypter bereiteten einen kühlenden und wohlschmeckenden Trank auS Gerstenkörnern Jahrtausende vor Beginn der christlichen Zeitrechnung, welche Sanft der fabelhafte egyptische König oder Halbgott OstriS seinem Volke gelehrt haben soll. Allerdings bezeichnet die deutsche Volkssage den nicht minder fabelhaften König Gam- brinus von Flandern oder Brabant als den Erfinder des Bieres, aber fie selbst läßt Gambrinus zu einer Zeit leben, in welcher im Pharaonenlande schon flott im einheimischen Gerstensäfte gezecht wurde, eS bleibt demnach Egypten jedenfalls der Ruhm, das Ursprungsland des Bieres zu sein. Das egyptische Bier, Zythos genannt, wurde natürlich ohne Hopfen hergestellt, da die Alten diese Pflanze gar nicht kannten, deren Heimath ja auch heute noch nicht mit Sicherheit genannt werden kann. Die alten Egypter versetzten ihren ZythoS vielmehr mit gewissen aromatischen Zuthaten, besonders mit Gewürzen, wodurch das Getränk nicht nur schmackhafter wurde, sondern sich auch länger hielt. Schon im alten Egypten genossen manche Städte einen besonderen Ras durch ihr gutes Bier, namentlich war die Stadt Pelufium Unmittelbar nach eingetretener Beschädigung haben die Betheiliglen Ihre Entscheidung darüber anzurufen, ob und inwieweit die Aberntung der beschädigten Felder einzutreten hat. Letztere ist anzuordnen, insoweit beim Verbleiben der Früchte auf dem Felde ein höherer, als der durch die Truppen verursachte Schaden .entstehen würde, namentlich also bei Früchten, welche dem 'Verderben ausgesetzt sind. Wird die Aberntung demgemäß vor dem Eintreffen der Abschätzungscommission angeordnet, so haben Sie sofort unter Zuziehung zweier, der Abschätzungen dieser Art kundigen, unparteiischen Personen den Stand der beschädigten und abzuerntenden Felder, das Quantum (Fuder u. s. w.) und die Qualität der übrig gebliebenen Früchte und deren etwaige weitere Verwendbarkeit (z. B. als Viehfutter) und den sich hiernach ergebenden Umfang des Schadens festzuftellen. Es ist hierüber ein kurzes Protocoll aufzunehmen und der Nachweisung beizuschließen, in welcher das Ergebniß der Abschätzung mit besonderer Erwähnung Ihrer Verfügung wegen des Aberntens in Spalte 10 einzutragen ist. Zur Abschätzung sind die Beschädigten zu laden. Für ihre Thätigkeit in Flurschadenangelegenheiten beziehen die Großh. Bürgermeister keine Vergütung. Die Theil- nahme bei der Abschätzung gehört zü ihren Pflichtgeschäften. Indem wir noch auf unser Ausschreiben vom 24. März 1893 (Kreisblcktt Nr. 73) verweisen, wonach die bei Ihnen zur Anmeldung kommenden Schäden in dem Formular einzutragen sind, ohne daß Sie die Feldgeschworenen wie früher zur vorläufigen Abschätzung heranziehen, beauftragen wir Sie, die nach Maßgabe der vorstehenden Bestimmungen ausgefüllten Nachweisungen thun- lichft bald und spätestens bis zum 19. September d. I. an uns einzusenden. Sollte bis dahin die Zusammenstellung noch nicht beendet sein, so ist uns jedenfalls anzuzeigen, daß Flurschäden zur Anmeldung gekommen sind. v. Gagern. Bekauntmachmm. Landwirthschastliche Wiuterschule zu Büdingen. Der Unterricht der landwirthsckaftlichen Winterschule zu Büdingen beginnt in diesem Jahre Montag den 4. No vember 1895, Bormittags 10 Uhr, und wird Ende März des kommenden Jahres geschlossen. Die Anstalt, zunächst für die Befriedigung des Bildungsbedürfnisses des mittleren und kleinen Landwirths bestimmt, wird den Schülern neben der Fortbildung in den Realfächern die Grundlage für den rationellen Betrieb der Landwirthfchaft übermitteln. Der diesbezügliche Lehrplan ist nach dem von Großh. Regierung für die lanbro. Winterschulen festgeftellten UnterrichtSplan entworfen und erstreckt sich auf zwei Winter- curfe. Zum Eintritt in die untere Klaffe sind die Abfolvirung der Volksschule und einige Kenntnisse des practischen Betriebs der Landwirthfchaft Vorbedingung. In die obere Klaffe können nur solche junge Leute ausgenommen werden, welche am unteren Nil durch ihr Gebräu berühmt, so daß in der „Bierologte" des Alterthums daS Pelufiumbrän vermutlich denselben hohen Rang eingenommen hat, tote dies unter den modernen Bieren z. B. mit dem Culmbacher oder gar mit dem Münchener Hofbräu der Fall ist. Von den Egyptern aus verbreitete sich die edle Kunst deS BierbrauenS auch nach den Ländern »der Nachbarvölker, besonders zu den Aethiopern, welche sich auß Hirse und Gerste ihr Bier bereiteten, dieser aethiopische „Stoff" mag freilich schönes Zeug gewesen sein! AlS deS BierbrauenS beflissene Völker deS Alterthums erscheinen ferner noch die Jberier, welche bekanntlich im heutigen Spanien hausten, die Phrygier, die Thraker, die Armenier, dann die Illyrier und Ligurer, sowie die Selten im heutigen Frankreich. Bei den gallischen (Selten war gerade daS Bier, von ihnen korma genannt, das eigentliche Volksgetränk, während doch die heutigen Gallier, wie bekannt, im Allgemeinen keine Biertrinker find, vielmehr den Wein bevorzugen. Wahrscheinlich ist daS Wort korma identisch mit bem caelia oder cerea der Ligurer der Spanier, welches ebenfalls ein bierartiges Getränk bezeichnete, und auS letzterem Wort ist dann die Namensform cerevisia entstanden, als Bezeichnung für Bier, mit welcher namentlich die studentischen „Biergebräuche" zusammenhängen. WaS nun die Germanen anbelangt, so haben dieselben zu Cäsars Zeit vermuthlich noch kein Bier gekannt, dieser das germanische Volksleben so vortrefflich schildernde römische Geschichtsschreiber würde doch sonst sicherlich hiervon etwas erwähnt haben. Aber schon TacituS, der wenig später als entweder bereits im Vorjahre die untere Klaffe einer landw. Winterschule mit Erfolg besucht oder sich doch anderweitig die in derselben zu erwerbenden Kenntnisse angeeignet haben. Der Unterricht wird durch eine Sammlung zahlreicher und werthvoller Lehrmittel unterstützt. Die Unterrichtsstunden find so gelegt, daß Schüler auß solchen Ortschaften, welche nicht weit von Büdingen oder in der Nähe der Oberhesfischen Eisenbahn liegen, zu Fuß oder per Bahn täglich den Weg hin und zurück machen können. Diejenigen Schüler aber, welche in Büdingen Wohnung und Kost nehmen wollen, können solche zu mäßigen Preisen erhalten. Vom Besuche der Fortbildungsschule sind die Schüler der landw. Winterschule entbunden. Daß Schulgeld beträgt für jeden CursuS 12 Mark und ist beim Eintritt an die Anstaltskaffe zu entrichten. Gesuche um Befreiung vom Schulgeld sind schriftlich dem AufstchtSrath zu unterbreiten. Anmeldungen sind schriftlich oder mündlich an den AussichtS- rath oder den Dirigenten der Anstalt, Großh. Landwirth- schaftslehrer Andrae, zu richten. Auch find dieselben zu anderweitiger bezüglicher Auskunftsertheilung gerne bereit. Büdingen, 30. August 1895. Der Vorsitzende deS Auffichtsraths der landw. Winterschule Büdingen. K l i e t s ch. Deutscher Reich. Berlin, 7. September. Am nächsten Donnerstag, den 12. d. M., findet im Stettiner Residenzschlofse ein AbschiedS- diner statt, welchem der Kaiser von Oesterreich und der König von Sachsen beiwohnen werden. Nach dessen Beendigung fährt Kaiser Wilhelm mit der „Grille" nach Swine- münde und besteigt dort die „Hohenzollern", um an deren Bord den Flottenmanövern beizuwohnen. Neueste Nuch^chteiu WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 9. September. Der „Reichsanzeiger" meldet: Der Vorsitzende des pommerschen Provinzial - Landtages, von Köller, erhielt das Großkreuz des Rothen Adler- ordenS. Hambnrg, 9. September. In der vorigen Nacht wurde in der Ritterstraße eine Falschmünzerbande aufgehoben. Der dort wohnende Mechaniker Meyer und sein Gehilfe wurden verhaftet. In der Wohnung wurden mehrere falsche Zwanzigmarkstücke aufgefunden. Bern, 9. September. In Bern begann heute der internationale Physiologen - Congreß. 168 Anmeldungen sind eingegangen. Brussel, 9. September. Der internationale Acker- bau-Congreß wurde heute Vormittag eröffnet. Der Ackerbauminister de Bruyn bewillkommnete die Mitglieder des Congreffes, welche in einer Zahl von etwa 400 auß fast allen Ländern Europas vertreten sind. CartuyvelS van der Linden (Belgien) wurde zum Vorsitzenden ernannt. Cäsar lebte, spricht von einem berauschenden Getränk der Germanen, dem dieselben mit Leidenschaft fröhnten, dem Meth, obgleich letzterer eigentlich mehr ein Honigwein war. Hieraus erhellt, daß das „Bier" unserer Vorfahren wesentlich verschieden von unserem heutigen „Stoff" und auch dem Bier der dazwischen liegenden Zeiten war, wie dies Überhaupt von allen bierartigen Getränken des Alterthums zu gelten hat. Ihnen fehlte, ganz abgesehen von der heutigen wissenschaftlich wie technisch vervollkommneten Bereitung beß BiereS, ein Hauptbestandtheil, ben man zur Erzielung eineß guten Gebräueß für unentbehrlich hält, ber Hopsen. Letzterer kam erst auf ben Wogen ber Völkerwanderung nach den Gauen Mitteleuropas, der Name kommt zum ersten Male in einer Urkunde deS Frankenkönigs Pipin vom Jahre 768 vor, welche der angelegten Hopfengärten erwähnt. AIS Zusatz bei der Bierbereitung wird beß Hopfenß in einer Hanbschrift ber Aebtisfin Hilbegarb beß Klosters Ruperts- berg bei Bingen Erwähnung gethan (1079), offenbar hat man ben Hopfen zuerst in ben Klosterbrauereien angetoenbet und hieraus erklärt eß sich auch, baß daß Klofterbier schon frühzeitig bekannt war. Auß ben Klöstern kam diese Kunst beß Bierbrauenß in die Hände der Bürger und bereits im 14. Jahrhundert gab es in Deutschland die wohlorganifirten Zünfte der Bierbrauer, ein Beweis, daß schon im Mittelalter die Bierbrauerei in deutschen Landen auf einer hohen Stufe gestanden haben muß. (Schluß folgt.) Nach der Bildung von 12 Abteilungen begannen diese ihre Arbeiten. Pari-, 9. September. Der deutsche Reichskanzler trifft morgen DienStag ^Vormittag hier ein und nimmt in der deutschen Botschaft Absteigequartier. Am Abend desselben Tages findet zu Ehren deS Reichskanzlers bet dem Botschafter Fürsten Radoltn ein Abendefien statt. Ferner gibt der Minister deS Auswärtigen, Fürst Lobanow, am Mittwoch ein Diner zu Ehren des Reichskanzlers. Paris, 9. September. Präsident Faure kam heute in Bourbon an und wurde von der Bevölkerung warm begrüßt. Bei der Abfahrt von LangreS drängte sich ein anscheinend Geistesgestörter an den Wagen heran und schrie : „Hoch Portsmouth! Hoch Earnot! Hoch Faure!" GenSdarmen entfernten'denselben. Pari«, 9. September. Die „Ageuce HavaS" meldet au» Tanger, daß trotz der Ableugnung der Aerzte die Cholera grassire. Die Zahl der Verstorbenen betrug am Mittwoch 14, Donnerstag 9, Freitag 7, SamStag 3; am Sonntag erfolgte kein Todesfall. Die Schifffahrt nach Gibraltar und Spanien ist wegen der Quarantäne auf» gehoben. Pari», 9. September. Ein gestern früh vor dem Justiz- palaste gefundener Behälter wird heute untersucht werden. Man glaubt an einen schlechten Scherz. Da» Gerücht, daß beim Elys6e ebenfalls eine verdächtige Büchse gefunden worden sei, hat sich nicht bestätigt. Dijon, 9. September. Heute fand die Enthüllung des Denkmals des ehemaligen Präsidenten Caroot in Nolah, dem Stammorte seiner Familie, statt. Der Unter« richtSminister Potncare hielt eine Ansprache, in der er CarnotS Verdienste rühmte und hervorhob, daß derselbe das Ansehen Frankreichs gehoben und dem Lande werthvolle Freundschaften gewonnen habe. Depeschen bei Bureau »Herold*. Stettin, 9. September. Heute Nachmittag kurz vor 4 Uhr sind hier der Kaiser von Oesterreich und der König von Sachsen mittelst SonderzugeS eingetroffen. Zum Empfange waren Kaiser Wilhelm, Prinz Albrecht von Preußen, sowie die Spitzen der Militär- und Ctvilbehörden auf dem Bahnhofe anwesend. Die Monarchen begrüßten sich durch Umarmung und begaben sich nach dem Schloß. Vor dem GenerallandschaftSgebäude hatte die österreichische Colonie Ausstellung genommen, welche Kaiser Franz Josef mit freundlichen Worten begrüßte. Morgen wird die Colonie dem Kaiser eine Adreffe überreichen. Heute Abend findet im Schloß Gala-Diner statt. Um 8-* ' - '< » * ■ <»■» — Bon d r Verlaashandlung Stephan Geibel in Altenburg erhielten wir die Liderungen 12 bis 16 der billigen Jubelausgabe von Zeitz, KriegSerinnernngen eines Feldzugs» freiwillige«, welche wiederum viel Interessantes enthalten. Auf dem Zuge von Chatres nach Orleans erleben wir mit Zeitz die Gefechte bet Dtgny, bei BrStoncelles, die Schlacht bei Poipry und die große dreitägige Schlacht bet Orleans, an welche sich schließlich als Ansang der mehrfachen Kämpfe bei MarchSnoir die Gefechte bet Ghäteau Layes, bei Villcjouan und Origny anschlteßen. Bald mit köstlichem, dabei unverwüstlichem Humor, bald mit tiefem ergreifendem Ernste schildert auch in diesen Heften Zeitz sriste Erlebnisie, die Biwaks auf den freien, mit Schnee bedeckten Feldern', das Quartier im Todlenhause, die zwar kleineren, aber für die Einzelnen um so gefahrvolleren Gefechte und Schlachten, die überaus großen Strapazen, welche von den dabei oft hungernden Offizieren und Mannschaften mit größtem persönlichem Muthe und völliger Hingebung ruhmvoll durchgeführt und getragen werden; das alles erhält den Leser in athem- loser Spannung. Dem 16. Hefte ist ferner eine hübsche Uebersichts- karte mtt ausgezeichneter Marschroute des 32. Regiments beigegeben, wodurch die Lectüre der einzelnen Episoden sebr erleichtert und noch anziehender gestaltet wird. Auch nach dem Lesen dieser Hefte können wir das Zeitz'sche Werk als eines der intereffantesten und anziehendsten Bücher über den großen Krieg unseren Lesern nur erneut aufs Wärmste zur Anschaffung empfehlen, umsomehr, als der billige Preis desselben (29 Liesen ungen ä 20 Pfg.) die Anschaffung Jedem ermöglicht. Restanration znm Rebstock ®eB3n,a9< Das Erportbter aus der Actie«vra«erei Gieße«, das auf der Inter- nationalen »ter»Ausstellung in «Luche« unter 37 Bewerbern die höchste Auszeichnung: Goldene Medaille und Ghrendiplom wegen seiner vorzüglichen Qualität sich erworben bat, führe stets im Zapf. — Jeden Mittwoch Abend: gesottene Schellfische re., jede« Donnerstag r gebackene Seefische; bürger» licher MittagSttsch; kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit; reine Werne, Kaffee rc. — Zum Besuch lade freundlichst ein- Heinr. Jentzen. Neben Restauration führe Aischhaudel. Freitags stets Zufuhr von fr. Seefischen Obstversteigerung. Freitag, den 13. September l. I., Vormittags um 8 Uhr anfangeud wird das der Gemeinde Allendorf a d. Lumda gehörende Obst, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschen. an Ort und Stelle offent» ’• Die Sctilll-ZüLrr. dleWrtzr fourpagnt l vsrhctychtlld tioitn wji livaS höher jein, alti w er ier des vorigm timet Wäldchen, tinti k- ott In msim Nahe, yd lationattibttaltn Paste! ml .nbeiufcne Bersammluaz abgtorbneter, Herr @ia| ne tyätigteit nn Reichst«; Zusammenkunft am Wirr. Allendorf a. d. Lda., 9. Sept. 1895. Gr. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. Rein. lüe.' Schauspielhaus. 11. (September: Pastor Brose. Donnerstag Außerdem ist mit Zahluugssperre belegt worden: der am 1. Januar 1891 fällig gewesene Zinscoupon zur 4procentigen Staatsrenten Obligation von 1881 über 200 Mk. Nr. 3944. Darmstadt, den 26. August 1895. Grotzherzogliche Staatsschulden-Commission. »piitpla» »er nerriHiqtro frankfurter rtadttheater Opernhaus. Mittwoch ben, 11. September: Armida. Donnerstag den 12. September: Glöckchen deS Eremiten. Freitag den 13. September: Lohengrin. Samtztaa den 14 ©ep'cmber; Die lustigen Weiber. Sonntag den 15. September: Don Juan. Montag den 16. September: Der Obersteiger. Temperatur der Lahn und Luft n«ct|'Jtceumur gemeßen am lO.Septbr., zwischen 11 und 12 Uhr Mittags. Wasser 16', Luft 181 im Schatten. Rübs amen'schc Bade- und Schwimmanstalt. dem 22. und 31. December 1895 gegen Rückgabe der Obligationen und der dazu gehörigen, nicht mehr zahlbaren ZinScoupons nebst Talons bei Großherzoglicher Hauptstaatskasse dahier oder für deren Rechnung bei dem Baukhause M. A. von Rothschild und Söhne zu Frankfurt a. M. um so gewißer zu erheben, als dieselben in Gemäßheit des Art. 3 des Gesetzes vom 16. Juli 1833 vom 1. Januar 1896 an nicht mehr verzinst werden und infolge davon die nach dem Rück« Zahlungstermin noch eingelöst werdenden Zmscoupons von den bereits ver- looften Obligationen an dem Capitalbetrag dieser Obligationen selbst in Abzug gebracht werden. Von den bereits früher verloosten und gekündigten Großherzoglich Hessischen Staatsschuldverschreibuugeu sind noch rückständig: 1. Von den 3> ,procentigen Staatsstraßenbau-Obligationen: Aus der Berloosung pro 1. Januar 1879: Lit. A. Nr. 1483 und 1519 vom 1. April 1838 ä 100 st 2. Von den 4procenttgen Eisenbahn-Obligationen: Aus der Kündigung pro 1. Juni 1880: Nr. 9091 vom 1. Juli 1846 a 500 fl. 3. Von den 4procenttgen Staatsrenteu-Obligationen von 1879: täglich dreimalige Concerte wechseln ab mit Theatervorstellungen, Militärconcerten, declamatorischen und humoristischen Borträgen und Künstlerconcerten. * Reiste, 6. September. Ein Graf aus der hiesigen Gegend, der Vf5 Millionen Vermögen declarirt hat, ver« spielte in Monaco 600,000 Mk., worauf er eine Erholungs- reise nach Kamerun antrat. * Bayreuth, 6. September. In Bayreuth-Altstadt erstach der Steinhauer Küffner seine Frau, Mutter von sechs Kindern. — In Bischofsgrün am Ochsenkopf er« schoß der Perlenmacher Ernst Herold aus Eifersucht seine 17jährige Geliebte. Sein Selbstmord mißlang. Literatur und ICunft. — Der Catalog der Oberhesfische« Industrie- «nd Gewerbeausstellung zu UlSfeld enthält nach einem Vorwort über die Entstehung der Austtellung einen von LehtamtSasseffor G. Schilling bearbeiteten Füh-er durch Alsfeld und Umgebung, der allen Besuchern Al-felds willkommene Fingerzeige bieten wird Sehr ausführlich ist die G-schichte Alsfelds, die Umgebung Alsfelds behandelt. Weiter enthält der Catalog das Wissenswerthefte über die Organifation der Ausstellung, ein Verzetchntß der Aussteller nach Gruppen, sowie ein alphabetisches Verzeichntß derselben. Der Catalog hat sonach dauernden Werth und ist dessen Anschaffung Prima Spfitymirbfln, 5, Kilo mit Sack zu Mk. 2.60 ab Station Friedberg, versenden unter Nachnahme Hai & Krämer, Vermischte». ♦ Frankfurt a. M., 6. September. Die „Franks. Ztg." schreibt: Den heimischen Apselweinproducenten ist eine un- erwartete Concurrenz auf dem Markte erwachsen, die nicht verfehlen wird, auf die Preise einzuwtrken. Auf dem hiesigen Aepfelmarkte erschien nämlich in diesem Jahre zum ersten Mal die Normandie mtt Angeboten. Der dortige Apfel ist bekanntlich ein sehr gutes Kelterobst. Aus den 1. October lieferbar wurde gestern ein Geschäft auf 180 Bahnwagenladungen abgeschloffen; daS Malter zu 9 Mark. Die Hitze wirkt übrigens nachtheilig auf den Stand der Aepfelbäume. Die Früchte fallen in Masse und sind saftlos. Bor dem Etnkeltern müffen die Aepsel deshalb erst gewässert oder, tote, man sich gewählt ausdrückt, „gewaschen" werden. * Köln, 7. September. Am vergangenen Sonntag brachte ein in Sportskretsen sehr bekannter Herr E. W. eine Wette zum Austrag, die auch wettere Kreise interes- firen dürfte. Derselbe legte nämlich die Strecke von Bonn bis Köln auf dem Rheine schwimmend zurück, und zwar ohne Unterbrechung. In etwas mehr als vier Stunden war das Werk vollbracht, das von der ausdauernden Gewandtheit des Schwimmers das beste Zeugniß ablegte. Einige Freunde hatten ihn im Kahn begleitet, theilS zur Controlle, theils zur Hülfeleistung, falls eine solche nölhig werden sollte. Letzteres aber war nicht der Fall.O Herr E. W. langte wohlbehalten in Köln an. Der Betrag der Wette kam hiesigen Armen zu Gute. Der nassen Schwimmfahrt folgte eine ge- müthliche Sitzung, bet der eine feuchtfröhliche Stimmung herrschte. * Lad Harzburg, 6. September. Die Zahl der Kurgäste ist wiederum um ein Beträchtliches gestiegen- die Be- suchSztffer beträgt jetzt 17,568 gegen 15,727 im Vorjahre. Die Preise für Privatwohnungen sind jetzt nach Schluß der Schulferien ganz bedeutend ermäßigt. Der neue ausführliche illustrirte Profpect, herausgegeben vom Herzoglichen Bade- Commiffariate, wird von der Stolle'schen Verlagsbuchhandlung überall hin kostenlos versandt! Am Brunnen wurde heute Morgen aus einem Privatbriefe des bekannten Autors der Wilhelmine Buchholz-Geschichten Dr. Jul. Stinde ein sehr treffendes Urtheil über den Krodobrunnen bekannt- derselbe schreibt: „Die Krodoquelle ist ein Brunnen vorzüglichster Wirkung, sie bereitet für Luftgenuß und Steigen vor, und ich bin überzeugt, daß Krodo mit Terrainkur für Harzburg einst so specifisch werden wird, wie Karlsbader Wasser für bestimmte Leiden für Karlsbad. In unferm Bier-Zeitalter wird Herzentfettung mit Herzmuskelftärkung das Gebiet sein, auf dem Krodo Harzburg allen anderen Bädern den Rang abläuft, wenn die Aerzte erst einsehen, was.Quelle und Umgebung vereint zu leisten vermögen." Für die Unterhaltung der Kurgäste ist auch in dieser Saison auss Beste gesorgt, Lieferungsangebot" versehen — betreffend: Lieferung von circa 24000 kg Gewerbe-AusfteÜung Alsfeld. Das Restaurationsgebäude, 24 Meter lang, 9,25 Meter tief, 50 Tische, sowie circa 400 erstmalig gebrauchte Wiener Stühle sind zu verkaufen. . „ Die Tische und Stühle werden auch im Einzelnen abgegeben. Reflectanten erfahren Näheres durch den Bau-Ausschuß. Unterhaltungen zu Bad-Nauheim in der Woche vom 11. bis 14. September. Die Kurcapelle spielt täglich Morgens von 7^—8^ Uhr andern Kurbrunnen, Nachmittags und Abends siehe unten, bet weniger als 10° R. Wärme im großen Speisesaale des Kurhauses. Mittwoch den 11. September, Nachmittags von 5 bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Von 8 bis 10 Uhr werden Tänze gespielt und kann auf dem nordwestlichen Theile der Terrasse getanzt werden. Abends 8 Uhr im Saale: Theatervorstellung: Jugendliebe. Hierauf: Sein altes Conto. Zum Schluß: Immer schneidig. Donnerstag den 12. September, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr: Conceit der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Skale: Concert Izum Besten der Erbauung der evangelischen Dankeskirche in Bad-Nauheim. Freitag den 13. September, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uür im Saale: Gastspiel der Großh. Hofopeinsängerin Fl. Emma Jungk vom Hof- thealer in Darmstadt. Ich werde mir den Major einleben. Hierauf: Liedervortrag von Frl. Emma Jungk. Dann: Frauenemanctpation. Zum Schlüsse: Liederoortrag von Frl. Emma Jungk. Samstag den 14. September, Nachmittags von 5 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr im Saale: Letzte Theatervorstellung. Un'er vier Augen Bekanntmachung. Anmeldungen zum Bezüge der aus der Ebelstiftung für 1895 an atme Kinder zu verabfolgenden Kleidungsstücke sind bis zum 30. d. M. auf dem Armenamte (Zimmer Nr. 3 des Bürgermeistereigebäudes) vor- 2000 kg. Weißkraut, 600 Stück Wir fing 400 kg. Zwiebel«, 18 Tonnen Heringen und 60 Stück wollener Bettteppiche, bis zur Eröffnungsstuvde: Dienstag den 8. October 1895, Borm. »'/r Uhr. Bezüglich der Kartoffeln sind auch Angebote von Theillieferungen zulässig, deren Kilogrammzahl durch 2h(J0 theilbar ist. Die Bedingungen liegen wahrend der 7'ienftftunben auf der Geschäftsstube des Gr. Oeconomen offen, können auch gegen Zahlung von 70 4 abschriftlich bezogen werden. Zuschlagsfrist 5 Tage. Butzbach, den 9. September 1895. Großh. Direktion der Zellenstrafanstalt. I. V.: Muth. 7496 Verfälschte schwarze Seide. Man verbrenne ein Müfterchen des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. — Verfälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen die „Schußfäden" weiter (wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und hinterlaßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie, die der verfälschten nicht. Die Seidensabrik G. Henneberg (k. u. k. Hoflieferant) Zürich versendet gern Muster von ihren echten Seidenstoffen an Jedermann und liefert einzelne Roben und ganze Stücke porto- und steuerfrei in die Wohnung 197 zubringen. Gießen, den 6. September 1895. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. I. V.: Wolff. Berloosung Großherzoglich Hessischer Staatsschuld- Verschreibungen für 1895|96. cvn Gemäßheit der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen sind folgende Staatsschuldverschreibungen auf den 31. December 1895 zur Rück- Zahlung berufen worden: Die verloosten 4proccntlgen Staatsrenten-Obllgatwnen: a. von 1879: Lit. A. Nr. 3075 bis 3080 ä 1000 Mk., 1036 ä 500 „ 1881: Vergebung Es werden erbeten Angebote — kosten- frei, verschlossen und mit der Aufschrist RuffelSheim, 9. September. Herr Adam Opel, In- I Haber der bekannten Fahrrad- und Nähmaschinenfabrik, ist gestorben. Der Verlebte war der Gründer dieser Welt- irmo und Seniorchef derselben. Er hatte mit kleinen Mitteln und im engen Raume angefanqen, und verstand eß, in verhältnißmäßig kurzer Zeit seinen Namen in die ganze Welt hinauszutragen, dank seiner Schaffenskraft und angeborenen Erfindungsgabe. Darmst. Ztg. Bingen, 7. September. Zwei Knaben im Alter von 8 und 13 Jahren, beide Söhne von Bahnbeamten, ertranken heute Nachmittag beim Baden im Rhein. Die Leichen konnten noch nicht aufgefunden werden. Donjen. „ I ’‘«m folg ’? Ntt. 1 »«schiede? btt C Riichabrt u ber Im, äV'fc« »»k ii J 6oi SelteriÄ’L9®*» i$, Dig,[.l S’ltiti L*»*« mir, bah £? f,gia6‘l Ditt-ch, fit äfrniu* Botfuji „K ’’«> Ift. W, im ltotn “IStatt,, MW» »rlchr aus »ober entipudjtnbtio^ n falb. Dazu wirb ofaM ^unb der 5Reid)8geie$e fitti Uteitoeifidittöng gtintytnt I Möllinger. Bonhard. Pcrfebr, Land- nnd Dolf»wirtbid?aft. Gietzm, 10. September. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmaikt kostete: Butter vr. Pfd. JL 1,00—1,10, Hühnereier pr. St. 6—7 Sf, 2 St. 00 Enteneter pr. St 00 Ganse der pr. St. 00—00^, Käfe pr. St. 5—8 H, Kasematte pr. St. 3 X Erbsen pr. Liter 15 H Linsen pr. Liter 26 H, Tauben pr. Paar JL 0,60 bis 0,60, Hühner pr. Stück 1,00 bis 1,20, Hahnen pr. Siück JL 0,50—0,75, Enten pr. Stück X 1,60—1,80, Ochfenfleisch pr. Pfd. 72-76 Kub- und Rindfletfch pr. Pfd 66-68^, Schwetnefletsw pr. Pfd. 60 bis 70 4, Kalbfleisch pr pfd. 64—00,$, Hammelfleisch pr. Pfd. 60—70 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4 50-7,00 X, Weiß kraul pr. Stück —.— H, Zwiebeln pr. Centner 4,50—5,50 Atk., Milch pr. Liter 16—20 4, Zwetschen pr. Centner 2,75—4,00. Witterrrngsbericht vom 9. September. Der größte Theil Europas steht noch immer unter ber Herrschaft des hohen Druckes. Ein Depi essionSgebiel zieht sich von den russischen Ostseeprovtnzm südwärts nach dem Schwarzen Me-re. Der K-rn detz hohen Druckes liegt über dem Innern Rußlands, woselbst bas Barometer außerordentlich stark gefallen ist. Die östlichen Theile von Deutschland stehen noch unter dem Einfluß deS Gebietes niederen Druckes und sind dort bei nordwlstlichem Winde die Temperaturen merklich zuiückgegangen. Innerhalb detz barometrischen Maximums ist daS Wetter noch heiter und warm, doch zeigen sich fortgesetzt kleine Unregelmäßigkdten, welche bereits stellenweise zu electrischen Entladungen Veranlassung gaben. »oravSfichtltche Witter««« r Noch immer feine wesentlichen Aenderungen. . Segen bit piefige ®e- l bti btm Stü6aul\Mt tttyu 'ooxylommtnit wndtv. Dir Wahl wurbt । wird darum MstoiS jsru. Btttnou, 9. StplWbtr. Ja lebendig zu wtrbtn. 6int abrik gab Auftrag, etliit \ 10 bis 12 Mk. pro W' edellfallS em schöllst M in daS Geschäft brnse- ib, gehen die Leute d st en in der Regel ds Preise hoch einsttzev,vnt ckaufer wollen -am E a8 zu viel ist, zerreißt w Wla8 tm; c« k® !l[ abmtoüti Md * «V Ml Sw » * b,6 fit fch WttrtW ib* 8it stulntj Kauschen kam. 3«« Sin nachahi"""^. *««i d« JJft S egeben, " |B guftli WtibtmlfeWS E i!‘ ,ätn M ”oi fiirt ivar, Ä ü« i* grlsss , n Ieptevder- $ dritte «NN 10. Septbr. Mittag« 12 Uhr (Wetterhäuschen In ber Südanlage) Barometerstand. 3131 „ 3142 } Wir fetzen die Inhaber dieser Staatsschuldverschreibungen . Mit der Aufforderung in Kenntniß, die Nominalbeträge derselben zwischen fitj Programme dar eh die Direction Preussische Baugewerkschule Xaumhurg a. S Architekt P. H Srif, 6991 Gewerbe Ausstellung Alsfeld 7342 Vermischte Anzeigen der Badenburg statt. 750* Handlungen 747* miethen. Kathartnengasfe 10 ß1 Q-z «I H •CT 77 (D CD > Ql N Exped. ds. Bl 6856 SCHEPELEFU"< Frankfurt '/Main. die Exped. d. Bl. 7366 Qualitäten. ---- 7325 in miethen- WoUengaffe 19 MAGGI5 Prima-Qualitäten, unter (Sarantte "Wintersemeeter 1. November. Sommersemester 1. Mai. gnnaim Agenden Niederlagen in Original-Packeten mit Schutzmarke L 1 Pfd. und % Pfd- bei: K. Metzger, Gießen, Georg Koch, Wetzlar. Nathan Aoseutyat, Braunfels. K. H. Mögt, Butzbach. Louis Auch, Hungen. Louis Molk, Grünberg. Turnverein Gießen. Sonntag, den 15. 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Danksagung. Ich Unterzeichneter Anton Ott litt schon über zwanzig Jahre an heftigen und plötzlichen Schwtndelanföllen, die sich von Jahr zu Jahr steigerten und ich zu Boden fiel, wenn ich mich nicht augenblicklich an einem Gegenstand festhielt. Derartige Anfälle hielten nicht lange an, aber ich fühlte mich niemals wohl- Alle ärztliche Behandlungen nützten mir nichts, denn lein Arzt konnte constatiren, was mir fehlte. In meiner traurigen Lage wandte ich mich an Herrn Dr. med. Bolbebing. Prakt. und Homöopath. Arzt in Düsseldorf, Köntgsallee 6, durch dessen Behandlung ich nach kaum drei Wochen wieder so hergestellt war, dah sich keine Spur von meinem Leiden mehr zeigte und fühlte ich mich Gott Lob und Dank recht wohl und rote neu geboren, auch das beständige Angstgefühl ist mit der Krankheit verschwunden. Herrn Dr. Bolbeding sage ich hiermit meinen wärmsten Dank. Allen ähnlich Leidenden kann ich denselben nur aufs Beste empfehlen. Pfullendorf (Baden). 6885 Auto« Ott, Dampfziegelei. 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