rl. Patent- BI «chützt. Fen, Bonn! hu fflajetit I tioigii frirtrii Bl ößte Tamps Bl ti in Sonn. B ise: 3175 B »und lOosyig.B d.HackU. Gießm bei: LubwigsstraheB Muburgnfil.B Selinsweg. B Seliersihor. ■! Kteutplah Wlra&t M jieuflabi. M Eammftrafct- ■■ Neustadt. Bfl WWM Ml taW. B ^nsvohe. M BahnboiftraßeB Maiki. Neuenweg. bf.,LudwigSviah. ■ Ederstrahe. ■ Neumbaue. ■ SchilleisKahe.W Wehsteinstr. | LudwiMaße» Seliersweg. I Llicenstr-He. D fimctftenbfln u, Jigflet natut~ eu-Mffte tären iiu I »SUf ? Neu, 1 Mhmen. 61^ Winwft®«1“’“ ifl 1U vermietben. 9 * ss^ggr. ÄZZM ■ jji gnberaint Sonntag den 10. November 189« Erstes Blatt M. 265 Gießener Anzeiger Kmerat-FOizeiger. Rrdaction, LxpcdiNo» und Drucker«: SLulNrahe Ar.r. Fernsprecher 51. vierteljäbriger 's jMonnementsprctof 2 Mark 20 Psg. mit Bringcrlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener K««ilieabsälter ■erben dem Anzeiger »öchmtlich dreimal beigelegl. Der ^iete*er Anzeiger erscheint täglich, eit Ausnahme drS Montag». Anrts- und Anzeigeblatt für den Aveis Gieren. I"MI» .......... .......J— P ■■- ' ------------- — ' ' ■■■ '--- °°» «n,.,,.» d-r Nochminag, str dn. dkrrt ft flirt «>• l-»il'ssi'N?r ^ÄrtMtfil'nKfrtffl'r M‘ *nnont=n.8ureaut ki 3"- unb «»tonbe« n^m« <°>,n,bm r°, -I,ch-inmb.n Mumm,, bi, 8°rm. 10 Uhr, j Grarisonrage. Vlk^encr ^ttminenvlallkr. «n,°ig-n fil-b„ „«i,ß.n,r «n,-ig-r- Amtlichem Theil. Bekanntmachung, betreffend Maul- und Klauenseuche. Nachdem in je einem Gehöfte zu Gießen und der Gemarkung Schiffenderg, sowie in zwei Gehöften zu Ruttershausen die Maul- und Klauenseuche amtlich festgestellt worden ist, wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die verseuchten Hofratthen unter Sperre gestellt find. Gießen, den 9. November 1895. Großherzogltches KreiSamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend Maul« und Klauenseuche. Bet einer Kuh des Salomon Stern zu Rodheim vor der Höhe ist die Maul- und Klauenseuche festgestellt worden. Gehöftsperre ist angeordnct. Gießen, den 9. November 1895. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Betr.: Die Volkszählung im Jahre 1895. Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntniß, daß Grobherzogliches KreiSamt Gießen den Unterzeichneten zum Vorsitzenden und die Stadtverordneten Adami, Keller, Bogt, Brück, Habenicht, Schmoll, Jughard und W a l l e n f el S zu Mitgliedern der hiesigen ZählungScommisfion ernannt hat. Gießen, den 8. November 1895. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. E. v. Bechtold, Regierungs-Affeffor. Gefunden: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Broche, 1 Plüschkragen, 1 Mantel-Rad, 1 Mhklffen, 3 Regenschirme, 1 Ktnderkragen, 1 Taschentuch, 1 Buck, 1 Metermaß, 1 Kette und 1 Stelscheid. Gießen, den 9. November 1895. Grobherzogliches Polizetamt Gießen. I. E. v. Bechtold, RegierungS-Asiessor. UeucHc Nachrichten. WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 8. November. Bei der heutigen Wahl von 14 Stadtverordneten der dritten Abtheilung wurden gewählt: 6 Liberale, 3 Candidaten der Arbeiterpartei/ 3 Stichwahlen sind erforderlich und 2 Wahlen stehen noch aus. Ellifchau, 8. November. Nach unruhiger, schlafloser Nacht ist das Allgemeinbefinden des Grasen Taaffe heute weniger befriedigend. Eonstantinopl, 8. November. Das in der Caserne von Zettun von 3800 Armeniern cernirte türkische Bataillon soll von Mustapha Pascha mit 10 Bataillonen entsetzt worden sein. Hierbei wären 28OO Henry Martinigewehre, 12OO Revolver und Munition in die Hände der Türken gefallen. Depeschen deS Bureau .Herold" Berlin, 8. November. Der Kaiser ist gestern Abend in PieSdorf eingetroffen, brach dort heute früh zur Jagd auf und gedenkt heute Abend die Rückreise anzutreten. — Der Kaiser hat zugesagt, der EtnwethungSfeier des Kyff- HSuser-DenkmalS beizuwohnen. Berlin, 8. November. Der „Reichsanzeiger" publicirt die Ernennung des Oberstaatsanwalts, Geheimen Ober- JustizrathS Rassiga in Colmar zum Unterftaatssecretär von Lothringen und zum Vorstand der Abtheilung für Justiz und CultuS im Ministerium für Elsaß Lothringen. Berlin, 8. November. DaS Organ der Anarchisten, „Der Soctalist", ist heute Morgen, noch bevor ein Exemplar verausgabt werden konnte, durch die politische Polizei in der hiesigen ZeitungScemrale wegen eines aufreizenden Artikels beschlagnahmt worden. Berlin, 8. November. Nach dem „Berl. Tageblatt" äußerte sich der Cultusminifter Dr Bosse bezüglich der von ihm verfolgten Schulpolitik in einer Unterredung, daß er hoffe, in diesem Winter dem Landtage daS Lehrer Besoldungsgesetz vorlegen zu können. Der Entwurf sei bereits ziemlich fertiggestellt und werde demnächst dem StaatS- ministerium zugehen. Auch dieses Gesetz werde zwar durchaus nicht alle Wünsche befriedigen. Er müffe aber schon ganz zufrieden sein, wenn ihm der Ftnanzminister dafür 21/2 Millionen auswerfe. Berlin, 8. November. Nach dem „Berliner Tageblatt" fand am Mittwoch Abend in Konstantinopel im Palais des Sultans ein großer Minifterrath statt, welcher so lange dauerte, daß sämmtliche Minister im Palais übernachten mußten. Berlin, 8. November. Gegen den Redacteur des antisemitischen Witzblattes „Der deutsche Michel" ist auf Grund des Artikels „Ein Monarchen Diner bei Cohn und Rosenberg" Anklage wegen Beleidigung der Kaiserin Friedrich erhoben worden. Die Verhandlung wurde auf den 14. d. M. vor dec Brausewetter-Kammer anberaumt. Berlin, 8. November. In der Conferenz zur Revision deS Alters- und JnvaliditätSgesetzeS dürfte die Einzelberathung der Vorlage heute zu Ende gehen. Morgen wird unter dieser Voraussetzung die Berathung der Frage nach Verschmelzung der Arbeiter-Dersicherungsgesetz' gebung auf Grund des vom Präsidenten Dr. Bödiker aus« gearbeiteten Entwurfes, der am Dienstag unterbrochen worden ist, wieder ausgenommen werden. In diesem Entwürfe find folgende Punkte auSgeführt: Rentenversicherung, Angliederung der Krankenversicherung, Beseitigung der Beitragsmarken, Verminderung der CapitalSansammlung, Concentration der Verwaltung, Abrechnung unter den Versicherungsanstalten, Minderung der Zahl der Vorstände, Schiedsgerichte und Vertrauensmänner, Vereinfachung des Verfahrens, Ermäßigung der Kosten. Wie«, 8. November. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wird von antisemitischer und cleri- caler Sette der Dringlichkeits-Antrag etngebracht werden, die Regierung aufzufordern, die Gründe der Entscheidung in der Frage der Bürgermeisterwahl bekannt zu geben. Wien, 8. November. Im Abgeordnetenhause kam eß heute anläßlich der Beantwortung der Interpellationen, betreffend die Lueger-Frage, zu stürmischen ©eenen, da den Deutsch Nationalen, Antisemiten, Jungtschechen und Cleri- calen die Antwort des Grafen Badeni, daß die Regierung Lueger deßwegen nicht zur Bestätigung vorgeschlagen habe, weil fie einen Mann wie Lueger für den Bürgermeisterposten nicht für geeignet halte, nicht convenirte. Außerdem sei die Regierung, sagte Graf Badeni, Niemand anders für ihre Schritte verantwortlich, als dem Kaiser. Sämmtliche Redner, darunter Dr. Pattay, Prinz Liechtenstein und Dr. Lueger, griffen in längeren Reden die Regierung an und richteten heftige Anklage gegen da» Ministerium. Prinz Liechtenstein besonders schloß seine Rede mit einer Drohung und sagte, daß die treue Bevölkerung Wiens durch das Vorgehen der Regierung arg geschädigt würde. Die Gallerte, welche fortwährend applaudirte, mußte schließlich geräumt werden. Der Dringlichkeitsantrag wurde mit großer Majorität abgelehnt. Paris, 8. November. In dem Keller eines Backerei- geschäftö fand eine Explosion statt, durch welche zwölf Personen schwer verletzt wurden. tseeile« «ui Gieß?«, den 9. November 1 ?S5. Schwurgericht. Die vierte Tagung des Schwurgerichts für die Provinz Oberhessen beginnt mit dem 3. December d. I. Der Vorsitz ist dem Landgerichtsrath Dr. Schäfer übertragen. ** Kirchliche Dieustuachrichten. lieber den Besitz der zur Uebernahme eines Kirchenamtes nothwendigen Eigenschaften ist der Nachweis erbracht worden bezüglich der Candidaten der evangelischen Theologie: Olto Ausfeld aus Schlitz, Ludwig Freitag auß Heuchelheim, Daniel Greiner aus Worms und Wilh. Köhler aus Steinbach. *♦ Erledigte Lehrerstellen. Erledigt find: Die zweite Lehrerstclle an der evangel. Schule zu Dielbrunn, Kreis Erbach, mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Dem Herrn Fürsten zu Löwenstein-W-rtheim Rosenberg uno dem Herrn Grafen zu Erbach Schönberg steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Eine mit einer evangel. Lehrerin zu besetzende Lehrerinnenstelle an der Gemeindeschule zu Roßdorf, Kreiß Darmstadt, mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 1000 bis 1150 Mk. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Dietersheim, Kreis Bingen, mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Jubiläum. Heute feiert der UniversitätS-Forftgärt- ner Karl Dörmer im Forstgarten baß 25jährige Jubiläum im Dienste unserer Landes-Universität. Die ehemaligen und jetzigen Forftacademtker haben dem Jubilar auß diesem Anlaß einen werthvollen Schreibsecretär mit Seffel geschenkt. Herr Geheimrath Prof. Dr. Heß übersandte dem verdienten Beamten sein extra zu diesem Zweck aufgenommenes Bild, und begab sich heute Nachmittag in Begleitung seiner Schüler nach dem Forstgarten, um dem Jubilar zu gratuliren. *♦ Nachträgliche« vom Laudwirlhschaftlicheu Fest. Für weitere Kreise dürfte eS intereffant sein, waS bei dem Braten des ganzen Ochsen beim Landwirthschaftlichen Fest her- auSgekommrn ist. Der Ochse selber wurde für Mk. 350 gekauft, die Einrichtung des BratapparatS incl. Gasverbrauch kostete Mk. 190; zusammen also betrug der Selbstkostenpreis des RiesenbratenS Mk. 540. An Eintrittsgeld wurden eingenommen Mk. 275. Für verkaufte Portionen betrug der Erlös Mk. 305, fünfzig Pfd. Fleisch wurden in ungebetenem Zustand dem Festwirth in die Küche geliefert, und find diese mit Mk. 30 nicht zu hoch veranschlagt. Da die Eintrittskarten bei dem starken Andrang des Publikums in die allerdings hier selten zu sehende Küche bald vergriffen waren, so läßt sich mit Sicherheit nicht angeken, wieviel Personen sonst noch die Küche gegen Bezahlung besucht haben, doch schätzt man deren Zahl auf mindestens 500, so daß zu obigen Beträgen noch Mk. 50 hinzukommen, es ist also an diesem Braten ein Reingewinn von Mk. 120 erzielt worden. ♦♦ Eine recht praktische Reklame macht die Actien- Brauerei Gießen, indem fie seit heute in den Wirth- schaften, wo ihr Bräu verzapft wird, Biergläser-Untersatze, aus Papierstoff hergestellt, benutzen läßt. Der Untersatz stellt eine Filz-Imitation dar und befindet sich auf demselben in farbigem Prägedruck eine Empfehlung des Stoffes der Brauerei. Anerkennung. Der Rath der Stadt Leipzig hat, wie der „Darmst. Ztg." geschrieben wird, an den kaiserlichen Baurath Hoffmann,* den Erbauer des Reichsgerichts- gebäudeS, folgendes Schreiben gerichtet: „Nachdem Ihr Werk vollendet ist und Leipzig durch Ihren erhabenen Prachtbau eine einzig dastehende Zierde erhalten hat, um welche ganz Deutschland unS beneidet, drängt es unS, Ihnen von ganzem Herzen dafür zu danken. Sie haben sich in Leipzig einen unvergänglichen Denkstein gesetzt und mit der Heimstätte des obersten deutschen Gerichtshofes wird der Name seines genialen Erbauers bis in die sernsten Zeiten unzertrennlich verbunden bleiben." Jedenfalls darf Darmstadt und Heffen stolz sein auf seinen so viel und so hoch gefeierten Sohn. ♦* Der 25. WintercursuS an der Sroßh. Obstbanfchnle und landwirthschaftlichen Winterschule Friedberg wurde am Montag eröffnet, der erste seit Verstaatlichung der Anstalt. Es hatte sich eine große Schülerzahl (40 waren fest angemeldet) zum Theil mit ihren Vätern ober Vormünbern in bem geräumigen Lehrsaal cingefunben, wo ber Leiter bet Anstalt, Dr. v. Peter, bie Versammelten begrüßte, der Großh. Regierung für die Verstaatlichung der Schule und die Anstellungen der verschiedenen Lehrer bankte und ber Hoffnung Ausbruck verlieh, baß bie Schule unter ben neuen Verhältnissen in bisheriger Weise sich weiter entwickeln möge. Der starke Besuch ber Schule, ber stärkste seit 25 Jahren, beule baraus hin, baß bie Schule in Aufschwung sei, aber auch bie Gießener Ausstellung habe jebenfallß den Land- wirthen klar gemacht, daß die heutige Landwirthschaft mit anderen Mitteln und Kenntnissen betrieben werden müsse als früher; diese Anregung werde sicher auch für ben ge» summten Betrieb von segensreichster Wirkung sein. Nach einem längeren Rückblick und Vergleich zwischen ber Lage deS Gewerbestandes. ber sich in seinen Handwerker- und Industrieschulen besser vorzubereiten suche und der sich ia Vereinen und Innungen zusammenschließe, und derjenigen der Landwirthschaft, welche von genossenschaftlichem Zusammenschluß noch lange nicht genug Gebrauch mache und Vortheil ziehe, ermahnte der Redner die jungen Schüler, die Ehre ter Anstalt hoch zu halten, sich musterhaft zu benehmen und mit Fleiß ihren Aufgaben gerecht zu werden. •• Eine Warnung für den nahenden Winter, die sich auf ärztliche Rathschläge gründet, sei hier allen Menschenkindern ans Herz gelegt. Die Warnung lautet: „Mund zu? Athmet durch die Nase?" Die Natur hat Alles weise eingerichtet- wir haben Schutzmittel gegen vielerlei Gefahren, freilich ohne daß wir fie oder ihre Bedeutung oft selbst kennen. Solch ein Schutzmittel ist auch die Nase, die keineswegs dazu da ist, daß wir allerlei schöne Gerüche mit ihr ein» * Wie bedeutend ein Radfahrer auf seinem federleichten Stahlrad neuester Lonstruction mit Kugellagern, Pneumatic- Reifen u. s. w. gegenüber einem Fußgänger im Bortheil ist, wird durch eine kleine Berechnung in der illustrirten Familien- Zeitschrift „Für Alle Welt" veranschaulicht. Mit einer bedeutend geringeren Anstrengung, als sie ein Spaziergänger zur Zurücklegung von zwei Schritten, also 4—5 Fuß, gebraucht, macht drr Velocipedist zwei Radumdrehungeu von je 7 — 8 Fuß, überwindet also im Ganzen in leichterer und angenehmerer Weise 14—16 Fuß. Tin Mann, der in ge- wohnlichem Gange mir dem Fahrrabe Schritt halten könnte, müßte etwa dreiundetohalbmal so groß wie ein gewöhnlicher Die • Mensch sein, also eine annähernde Höhe von 17 — 18 Fuß Universität- - Nachrichten. ,, _ Äelpjig, 8. November. Der Professor der Archäologie an der hiesigen Untverfität, Hofrath Dr. Overbeck, ist gestorben. rheinisch haben. Er würde sich zu unS etwa verhalten, wik Gulliver zu dem Volke der Liliputaner. Und doch würde er in einem Match mit dem radfahrenden Liliputaner den Kürzeren ziehen, denn das Laufen erfordert auf die Dauer größere Anstrengungen, als das Prdaltreteu. Auch würde der Riese bei seiner größeren Schwerkraft an sich schon feine Muskeln bedeutend stärker anspannen muffen, als der kleine und leichte Gegner. ziehen, nein, sie hat einen weit nothwendigeren Zweck. Zur Aufnahme fester und flüssiger Speisen ist unö der Mund bescheert worden, zur Aufnahme der Lustspeise dient die Nase. Die Luft, die wir alhmen, soll zuerst diesen Respirator durchlausen und wird in ihm vorgewärmt, wrnn sie kalt ist- feucht gemacht, wenn sie zu trocken fein sollte, und außerdem vom Staube gereinigt. Leider Unterlasten Diele, diese natürliche AthmungSvorrichtung zu benutzen, und gewöhnen sich das A'hmen durch den Mund an. Diese Gewohnheit ist nicht schön, und auch nicht für die Gesundheit erforderlich. Wer darunter zu leiden hat, dar ist der Rachen oder der HalS, wie man zu sagen pflegt. TS ist leicht erklärlich, daß ein kalter Luftstrom, der plötzlich in den erhitzten Rachen tritt, Catarrhe zur Folge haben kann, und, abgesehen von Staub und unnöthiger Verweichlichung dürfte der „schlimme HalS" oft auf jenes unvernünftige Athmen zurückgeführt werden. Der Rachencatarrh ist an und für sich etwas Lästiges, er wird leicht chronisch, d. h. dauernd, gehr dann auf den Kehlkopf über und verdirbt die Stimme- er ist schon darum ernst zu nehmen. Für die Kinder ist er aber noch von besonderer Bedeutung. ES steht fest, daß ein gesunder HalS ein treffliches Schutzmittel gegen die fürchterliche Diphtheritis bildet, da die gesunde Schleimhaut keinen günstigen Boden für die Aufnahme des AnsteckungSftoffeS bietet, während die erkrankte ihm keinen Widerstand entgegenzusetzen vermag. ** 3n Amerika verstorbene Hessen. New-York City: Johanna Bertuch geb. Strauß, 64 Jahre alt, auS Hahnheim. — Brooklyn, N. Y.: Franziska P. Schmitlhenner geb. Ficht, 74 Jahre alt, aus Worms a. Rh. — BucyruS,O.: Anna Margaretha Jacobs geb. Roß, 54 Jahre alt, auS Klein-Bieberau. — Howard, WiS.: Ferdinand Neumeifter, auS Nheinheffen. — Tarentum Pa.: Christine, Ehefrau von Johann Götze, 71 Jahre alt, aus Heffen-Darmstadt. Auszug den Stanfcesamtsreaiftcrn der Stadt «Siesten. November: 6. Heinrich Christian Panz, Dawdecker dahier, mit Luise Waldschmtdt hierselbst. 6. Heinrich Rühl, Maurer dahier, mit Katharine Knapp htersclbst. 7. Gustav Biedenkopf, PfariVerwalter zu Reichelsheim i. O., mit Ida Karoline Amalie Luise «indewald bterselbst. 8. Johann Georg Panz, Dachdecker dahier, mit Helene Frey dahier. 8. Wilhelm Ernst Hinz, Sergeant dahier, mit Elisabeth Katharine Stühler hierselbst. •öetoliettmtMi. November: 2. Johannes Karl Schäfer, Musiker zu Inheiden mit Johanna Wilhelmine Voll hierselbst. 2. Franz Berthold Friedrich Möhring, Rechtsanwalt zu Oldenburg, mit Julie Marte Johanna Allvater hierselbst. 6. Heinrich Friedrich Thon, StattonS-Assistent zu Bad-Nauheim, mit Elisabeth Bender hierselbst. 6 Heinrich Etzelmüller, Schuhmacher dahier, mit Anna Elisabeth Lehmann hter- selbst. 6. Georg Strack, Schneider dahier, mit Katharina Marweld zu Laubach. 6. Georg Heinrich Heil, Leinenfabrtkant zu Schlitz, mit Louise Elisa Caroline Leinweber hierselbst. 8. Johannes Wagner Taglöhner dahier, mit Marte Elisabeth Luise Schad, ged. Mer»' dahier, Wtttwe von Dreher Wilhelm Schad. October: 26. Dem KretSkasserechner Adam Kauß ein Sohn, Heinrich Wilhelm. 29. Dem Briefträger August Köhler eine Tochter. 30. Dem Architect Gustav Hamann eine Tochter. November 1 Dem Spengler Heinrich Leih ein Sohn. 2. Dem Lackirer Karl Volz ein Sohn, Hermann. 2. Dem Bierbrauer Franz Günther eine Tochter Katharine Georgine. 2. Dem Bicefeldwebel HanS Heinrich Hahn einUSohn, Paul Wilhelm Georg Peter. 3. Dem Schlosier Gerhard Schepers ein Sohn, Hans Gerhard. 3 Dem Postschaffner Heinrich Carl Ludwig EarlS eine Tochter, Olga Rosalie. November: 3. Ernst Wallenfels, 77 Jahre alt, Rentner dahier. 3. Johann Glatthaar, 49 Jahre alt, Müller von Hadamar. 3. Luise Haussmann, 38 Jahre alt, Ehefrau von Arbeiter Joseph Haufimann zu Wteseck. 3. Marie Katharine Rühl, geb. Diebl, 68 Jahre alt, Wtttwe von Maurer Matthäus Rühl hierselbst. 4. Johann Conrad Otto Fischer, 42 Jahre alt, Kaufmann dahter. 4. Lina Barkel, 18 Jahre alt, Tochtet von Landwtrth Heinrich Ludwig Bartel zm BorSdorf. 7. Eleonore Rinn, geb. Wittich, 78 Jahre alt, Wtttwe von Zugführer t. P. Ludwig Wilhelm Rinn dahier. I Bezirkshauptmannschaft entsendete sofort eine Commission an Ort und Stelle. * Farbige Stiefelwichse erzeugt Anton Zehrn in Wien in der Weise, daß weißgebrannte Knochen im gepulverten Zustande mit Melaffe oder Syrnp angerührr und dem Gemisch ein Fett oder Del zugesetzt und Schwefelsäure zugegeben wird, worauf man der Maffe die entsprechenden Farbstoffe zusetzt. * Innsbruck, 4. November. Auf dem Schießsiand in Pettneu am Arlberg war am Allerheiligen-Nachmittag nach dem Gottesdienst Gabenschießen. Dem Schützen Dicht aus Sprengen versagte das Gewehr- er drehte sich um und wollte auf einem Tisch dem Fehler abhelfen. Da plötzlich ging das Gewehr los und die Kugel fuhr dem 61 Jahre alten Bauern und Altvorstcher Franz Mair durch den Unterleib und drang dann noch in den Köper des dahinter stehenden Bauern Alois Kuchn. Ersterer starb sofort, letzterer nach einigen Stunden. Beide sind au- Pettneu. • • Einer serbischen Räuberbande, die aus dem Kreise Dalewo nach Belgrad eingebracht worden ist und die sammt den Helfershelfern aus 55 Personen besteht, werden 99 Raub- und Mordthaten zur Last gelegt. D r Monstre- proceß wird vor dem Strafgericht in Belgrad stattfinden. * Ueber Soldateu-Aberglaube plaudert die iQuftrirte Familien Zeitschrift „Für Alle Welt" In einem ihrer vielen, die große Zeit vor fünfundzwanzig Jahre schildernden Aufsätze. Jeder Stand hat ja seinen besonderen Aberglauben, und auch in unserer aufgeklärten Zett ist Niemand frei davon. Der Jäger kehrt um, wenn ihm eine alte Frau auf dem Wege ins Revier begegnet, und die Primadonna meldet sich krank, wenn die Karten ihr ein „Hinderniß" weissagen. — Ja, die Karten! — Orakel sind sie und Spielzeug — dem Einen ein harmloser Zeitvertreib, dem Anderen ein verderbenbringendes Höllen - Passepartout. Schon die alten Landsknechte waren ihnen ergeben, nannten sie in richtiger Erkenntniß ihres Werthes: „DeS Teufels Gebetbuch" und unsere heutigen Soldaten kennen diesen Namen noch, denn auch sie verschmähen ein Spielchen während der langen Wacht- stuben- oder Kasernenabende nicht, und es giebt ihrer wenige, die nicht auf dem Marsche und im Manöver das Kartenspiel im Tornister mit sich führen, ohne dabei etwas BöseS zu finden ober zu befürchten. Doch im Kriege, da liegt die I Sache anders! Wenn die eisernen Würfel rollen, wenn's um Tod und Leben geht, dann erwacht der Aberglaube. „Des Teufels Gebetbuch" soll Unglück bringen in der Schlacht! — Bor 25 Jahren in Frankreich, da konnte man'S sehen, wie die Braven, die sonst nicht zitterten und fest auf ihre Kraft und auf ihre Führer vertrauten, doch vor dem Gefecht aus purem Aberglauben die Spielkarten von sich warfen, die sie sorgsam gehütet, bis sie in die Feuerlinie rückten. Dieses Stückchen Soloaten Aberglaube ist aber durchaus nicht zu verdammen, denn es weht ein starker Hauch von Frömmig- fett aus ihm, die ja immerhin ein Grundzug des deutschen ] CharacterS ist- sie glaubten ihr Gottvertrauen beeinträchtigt, wenn sie in so ernster Stunde „De» Teufels Gebetbuch" an sich hatten. * eine hochfeine „Schmiere" gibt jetzt in Edinbnrg, Glasgow und anderen schottischen Städten Vorstellungen und wird sich wahrscheinlich auch in London sehen lassen. Der Director und erste Heldenliebhaber dieser wandernden Truppe, die jedoch nicht auf Theilung, sondern für wohlthätige Zwecke spielt, ist Lord RosSlyn, dem Lady MarjoribankS als erste Liebhaberin und der Earl von Kilmorey als Jntriguant zur Seite stehen. Alle Damen und Herren der Truppe gehören den oberen Zehntausend an und sollen ganz Vorzügliche leisten. Auf ihrem Repertoire stehen: „Romeo und Julie", „Hamlet" und da- Lustspiel „Diplomacy". * «uf dem amerikanischen HeiralhSmarkt find selten mehr große Loose gezogen worden, als in der letzten Saison. Der „London American" gibt eine interessante Liste davon. Hier ein paar der „allerfashionabelsten" Verlobungen nebst Höhe des Vermögens, das sie „übertragen": Miß Edith Rocke- seller — Harold Mc. Cormick 38 Mill. Dollars, Miß Cou- suelo Vanderbilt — Herzog von Marlborough 15 Mill. Dollars, Miß Pauline Whitney — A. H. Pagel 10 Mill. Dollars, M>ß Ethel V. PhelpS-StokeS — I. S. Hoyt 9 Mill. Dollars, Miß gefeite OgleSby — G. M. Pulman jun. 5 Mill. Dollars. Die Hochzeitsgeschenke dieser Paare I repräsentiren allein Millionen von Dollars und find in einigen Fällen von genügendem Werthe, um ganze Gemeinden I „gewöhnlicher" Ehepaare fürs ganze Leben versorgen zu können. Die Newyorker Zeitungen bringen Nachrichten über die am 8. d. MtS. stattfindende Trauung des Herzogs von Marlborough mit Frl. Consu.lo Vanderbilt. Bischof Littlejohn von der englischen Hofkirche, der die Trauung vollzieht, erhält dafür ein Honorar von 12,000 Mk.- da- Orchester, welche- Walter Damrosch dirigirt, bekommt 16,000 Mk. für die Kirchen-, Tafel- und Ballmusik. * Kein weitere» Steigen der Lederpretse. Auf dem Markte in RindShänten macht sich eine allgemein mattere Stimmung bemerkbar. Man verhält sich diesem Artikel gegenüber gegenwärtig sehr reservirt, waS zur Folge hat, daß fich hierin wieder Lager angesammelt haben und die Preise vom ersten Höhepunkt um etwa 23 Procent gewichen find. DermifdyUs» • Au» dem Fürstenlhum Braunfels. Se. Durchlaucht der Prinz Albrecht hatte am 5 d. Mts. die Geistlichen s-ines Patronats um fich versammelt, um mit ihnen eine Neubeleduitg der Armenpflege zu berathen. Seine Vorschläge fanden nach längerer Verhandlung allseitig freudige Zustimmung. Möchten nun diese hochherzigen Pläne des Prinzen Albrecht, wenn sie demnächst an die Oeffentlichkeit treten, allüberall ebensolchen Anklag finden und auch über die Grenzen be« FürstenthumS hinaus zur Lösung der socialen Frage beitragen I • Berlin, 8. November. Prinz Heinrich soll, wie nach einer Meldung au« Kiel verlautet, das herrlich be- legene Gut Himmelmark im SchleSwigschen für die Summe von rund 600,000 Mk. angekauft haben. * DaS „Troße LooS" der preußischen Klaffen-Lotterie ist nach Breslau gefallen und wurde dort znm kleineren Theile von einem Tischlermeister nebst seinen zwei Gesellen g-sptelt. Der andere größere Theil wurde, wie jetzt bekannt wird, in Wüstegierödors und Tannhausen gespielt und zwar von etwa fünfzehn kleinen Handwerkern und Fabrikarbeitern, die meist nur mit kleinen Beträgen an dem Loose beteiligt waren. Auf den geringsten Antheil, den ein Fabrikschloffer mit einer kranken Frau und fünf Kindern spielt, kommen ungefähr 10,000 Mark. AuS einer andern Familie, die ebenfalls von Fortuna bedacht wurde, waren die Kinder schon zur Beschenkung bei der vom dortigen Frauenverein geplanten Weihnachtsbescheerung vorgemerkt. * Gotha, 7. November. Die „Gothaer Neuesten Nachr." schreiben: Ein Original ist der sächfisch-weimarische Lehrer in Wiegendorf, welcher allen Ernstes im Bezirks-AuS- schuß des ersten Verwaltungsbezirks dafür eine Geldentschädigung beansprucht, daß er in seinem Wirkungskreis so wenig Vergnügungen mitmachen könne und den Umgang mit ihm geiftig Ebenbürtigen durchaus entbehren müßte. Der Bezirks- Ausschuß lehnte dieses Gesuch al« „ein starkes Stück Prätension" ob. • Alte Chlipse. Daß auch alte Shlipse zu Versen begeistern können, beweist die Thatsache, daß kürzlich in einer Straße Sonnebergs ein verschnürtes Packet mit ein paar Dutzend abgetragener Shlipse und folgendem originellen Begleitfchreiben gefunden wurde: Diese Shlipse unterm Kragen Hab' ich lange Zeit getragen, In der Kälte, tn der Hitze, Jetzt sind sie zu nichts mehr nütze. Mancher Schoppen unverdrosien Wurde hinter sie gcgofien, Heute sind sie nur noch Fetzen, Muß durch andre sie ersetzen. Finder, stehe still und weine! Diese Shlipse, sie sind deine! * Ludwigshafen, 8. November. Ein schweres Jagd- ani.0?örf 'Tcl0neie R* hier am vergangenen Donnerstag Mittag. Der Holzhändler S. von hier hörte in der Hecke etwa» rascheln und schoß aus der Entfernung von 17 Metern nach der Hecke. Die Ladung traf einen öUjäbrigen aWann, der dort wilde Rosenstöcke suchte, in die hinab ' $CT ^"offene stürzte kopfüber tobt den Bühl November. AuS Tar nopol (an der galizisch, m "dr Fr. Pr." gemeldet: In ein WirthShauS im Dorfe Sieniahowka an der Grenze des Zbarazer Bezirkes kam gestern Nachts ein russischer Soldat °nd verlangte Schnaps. Der Wirth, Linczyc, gab ihm Einige Glaser Schnaps und auch etwas zum Esten Der Soldat verlangte dann Gelb. Als Ltnczyc die- verweigerte, fdnC” ®C0,ct,r °ul ihn. Um fein Opfer ganz unfchdblich zu machen, versetzte ber Soldat dem Wirth einige Bajonnelstiche, fo daß dieser sofort starb. Einen Förster der vorbetkam und Hilfe leisten wollte, er schaß der Soldat ebenfalls. Der Mörder ist, nachdem er die Leichen aus- geraubt hatte, spurlos über die Grenze verschwunden. Citeratur und t — Die jur EinweihungSseier der neu'n Gebäude ber Grotzh. Technischen Hochschule in Darmstadt erschienene Fesischrlfl stellt NW nach Form, Ausstattung und Jnyalt als ein Werk bar, welche« DoOrommai dem nunmehr in daS prächtige Heim Übergestebeite» Institut entspricht. In dem 128 Selten gr. 8» starken Werke sind zunachft enthalten 21 Tafeln in Licht- und Schwarzdruck, darstillend das Hauptgebäude, daS physikalische und eleclrotechntsche Institut, Lr a»11«! ern der eiati «Siesten. EvRNgelifche Gemeinte. Getränte. MatthäuSgemeinde. Den 2. November. Johanne« Karl Schäfer, Musiker zu Gieß«, und Johanna Wilhelmine voll, Tochter des Rechnung«-Revrbente» Philipp Boll iu Wiesbaden. Den 6. November. Georg Strack, Schneider zu Gießen, und Katharine Marweld, Tochter de« verstorbenen Maurer« Jacob Marweld zu Laubach. . Henrich HeU, Leinensabrikant zu Schlitz, und Luise Elise «treUne Leinweber, Tochter detz Schneidermeister« Peter Leinweber zu Greßen. Marku-gemeinde. Den 6 November. Heinrich Friedrich Thon, StationS-Assitteni zu Bad-Nauheim, und Elisabeth Bender Tochter de« SpMnerT desitzerS Adam Bender zu Gießen t Dm 8. November. Johanne« Wagner, Taglöhner zu SteindaG Ebeth Luise Schad, geb. Mer», Wtttwe deS D^«S Wilhelm Schad »u Gießen. ettoa •Sss* ÄZ'KkL k5*s*‘ !rÄu6rtm91am« Etendm Frstlchch. - herausgkgeben oon L',;leS. gtbunba *8. Königs, ÄS Mn b?n &' üntt anbtrtn ^ Niedrig sAm, begrüßt, verdient die Unter ben ^e°i--Ie von Johann, in welchem der -rmann Grimm, die ^895) feiert. Johanna >' allen muß, wenn die die sie nur zum efe der Weltanschauung Mderung und herzliche spricht aus ihnen und esiehender Schöpfungen s-gen uns: hier hat batte, in lichten Höhen alleiniger Herr ist. In it ein Flügelschlag die imt olles Traurige und lt für sie an. Verlust des menschlichen Herzens an, daß es ist, alb ob iichsme, sormoollendele m/iregistern DMeLn dahier, rll hl, Maurer dahier, Lb. »rnlopf, Psarrverwalln Imalle Luise Bindewald fer dahier, mit shelene ant dahier, mil Eltsabech , Musiker zu Inheiden, franz Berthold Friedrich Julie Marte Jobmma hon, Stalions-Assistenl hierselbst. 6. Heinrich Elisabeth Lehmann hier- iit Katharina Marweld abrtkant zu Schlitz, mit 8. Johannes Wagner, jtle Schad, geb. Merz. Ito ft»»*«* inst Köhler eine Tochter, r November: I. Dem Lacktrer Karl I Günther eine Lochtrr, 1 bims Heinrich Hahn Lem Schlv er Grrhvd Ate. s>tter Joseph bettel Ja'epv v al, ^Sier^ ____- enbUche»" k intet. 1,4 @llnM Lukasgemeinde. Den 2. November. Fran, Berth Ib Friedrich Möhriug, Rechts- auwalt zu Dlbcnburg, und Julie Marie Johanna Allvater, Tochter des DtrectorS der Oberhesstschen Eisenbahnen, Geheime Baarath Ernst Allvater zu Gießen. Johannesgemetude. Den 6. November. Heinrich Etzelmüller. Schuhmacher'zu Gießen, und Anna Elisabeth Lehmann, Tochter des verstorbenen Schmieds Wilhelm Lehmann zu Gießen. StiAtifte. Matthüutzgemeinde. Den 3. November. Dem Musiker Johannes Karl Schäfer eine Tochter, Anna Auguste, geboren ben 26. September. Lukasgemeinde. Den 3. November. Dem PottzetamlSgebilfen Lubwig Sier ein Sohn, Otto Erich Wilhelm, geboren ben 11. October. Johannesgemetnde. Den 3. November. Dem Bterhänbler Heinrich fKempf 'ein Sohn, Heinrich Friebrtch Ernst August Carl, geboren den 18. Septbr. Militärgemeinde. Dm 4. November. Dem Secondelteutenant Franz de Rainville ein Sohn, Joachim'^Cäsar Victor Ludwig Emil Udo, geboren den 23. September. BMtbigte« MarkuSgemetnde. Dm 6. November. Marie Katharine Rühl, geb. Diehl, Wittwe tels Maurers Heinrich Rühl, 69 Jahre alt, starb ben 3. November. Lukasgemeinde. / Den 5. November. Ernst Wallenfels, Rentner, alt 77 Jahre, starb ben 3. November. Wst Z Den 6. November. Otto Fischer, Kaufmann, alt 42 Jahre, starb den 4. November. Witterungsbericht vom 8. November.^ Niederer Druck bedeckt noch immer ben Narben des Erdthetls, doch hat sich bas Centrum desselben, welches sich von der norwegischen Küste in östlicher Richtung bis zu den russischen Ostseeprovinzen erstreckt, bedeutend verflacht. Heber Süd- und Central-Europa ist der Luftdruck nahezu der gleiche geblieben. Das Druckgefälle gegen Norden hat sich somit verringert und haben sich infolge dessen die «och gestern ziemlich lebhaften Winde abgeschwächt. Das Wetter ist jedoch meist trübe und sind im südlichen Deutschland Nachts vielfach leichte Niederschläge gefallen. Die Verthetlung der Temperaturen zeigt im Allgemeinen wenig Veränderung. . vorauSstchUtche üBittmmg t Fortdauerndes milden, aber meist trüben WetterS. Verkehr, €anb* rrnd VoLkswirthschaft. Gietzm, 9. November. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,8C—0,90, Hühnereier pr. St. 6—8 4, 2 St. 00 4, Enteneier pr. St. 00 4, Gänse eier pr. St. 00—004, Käse pr. St. 4-8 Ä. Käsematte pr. St. 3 4, Erbsen pr. Liter 18 4, Linsen pr. Liter 28 4, Taubm pr. Paar X 0,60 bis 0,70, Hühner pr. Stück 1,00 bis 1,20, Hahnen pr. Stück X 0,75—1,00, Enten pr. Stück X 1,60-2,00, Gänse pr. Pfund X 0.46—0.58, Ochsenfletsch pr. Pfd. 72-76 4, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 66—68 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bis 68 4, Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 72 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 60—64 4, Hammelfleisch pr. Pfd. 60—70 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4.00 bis 5,00 X, Weißkraut pr. Stück 8—16 4, Zwiebeln pr. Gentner x 3,00—4,00, Milch pr. Liter 16—20 4, Zwetschm pr. Gentner Vollständig In SC Lieferungen ä 50 Pfennig. IV. Abteilung. Der Bau des | Impnst'hlicbeui i Körpers. 110 Tafeln mit 100 Abbildungen. WMtzt »f v' * i 350® Abbildungen aal 205 Farbdrncktafelound 375 Seiten Text■ Unübertroffenes naturgeschichtliches Werk für Schute und Familie. I. Abteilung: Das Tierreich. )«1 Tafeln mit 850 farbigen Abbildungen. II. Abteilung: Das Pflanzenreich, y 54 Tafeln mit 650 farbigen Abbildungen. I HL Abteilung: Das Mineralreich! 42 Tafeln mit 683 farbigen Abbildungen. I Besondere Vorzüge dieser Naturgeschichte sind die naturgetreuen W farbigeu Illustrationen. Bilder und Texte stehen auf der Höhe der Zeit. Ey Autoren ersten Banges haben daran mltgcarbeitct. i7.< Rnn^t-AnQQtplInriH im Tüuimbauv am Brand, nUUÖ1 AllbbieilULig, geöffnet täglich, mit Ausnahme deS Samstags, von 11 bis 1 Uhr, am Mittwoch und Sonntag auch noch von 3 bis 5 Uhr. — Eintrittspreis für Ntchtmttglteder an Werktagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg. — Firr Handel und ^evUcl)r. — 0 Soeben erschien: Weyers Deutsches Derkehrslertkon. Ein Nachschlagebuch über Post-, Telegraphen-, Eisenbahn- und Schiffahrtsstationen. Kartoniert 1 MI. 50 Pf. Zur Ansicht in jeder Buchhandlung. — Prospekte gratis. Verlag des Ltbliographischcn Instttuts in Leipzig. 9 \ Ausführliche Prospekte und Kataloge gratis und franko. Gegen Ausgabe von 10 Pfennig täglich in Teilzahlungen von monatlich 8 Mark oder vierteljährlich 9 Mark liefere ich an solide Leute ohne Aufschlag ru dem von der Verlagehandlung fest geeetzten Preis franko per Post die neueste, mit ca. 10,000 Abbildungen im Text und auf ungefähr 1000 Tafeln, darunter 158 Farbendrucktafeln , und 290 Kartenbeilagen, geschmückte neueste, fünfte Auflage von j ’ 17 Prachtbände zu Je 10 Mark. Die vorliegenden Bände 1 — 8 lie- ’ fere ich sofort, die übrigen nach Erscheinen. Eine vorteilhaftere Erwerbung dieses das gesamte menschliche Wissen umfassenden Universalwerks gibt es nicht. Glaubt jemand Ausstellungen machen tu können, so nehme ich es innerhalb 8 Tagen nach Empfang zurück. Spezialität: Lieferung von Werken aller Art gegen Teilzahlungen. H. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart, I. Meyers Konversations- Lexikon Bekanntmachung. In dem Gesellschaftsregister des unterzeichneten Gerichts, Seite 72, ,Buderus'sche Eisenwerke", wurde Folgendes eingetragen: 1) Am 23. October 1895: Nachdem die Main-Weser-Hütte zu Lollar verkauft worden, ist der Sitz der Actiengesellschaft von Main« Weser-Hütte bei Lollar nach Gießen verlegt worden. 2) Am 25. October 1895: Die dem Herrn Karl Buderus in Gießen erlheilte Procura ist erloschen. Dem Herrn Ludwig Roth in Wetzlar wurde Procura ertheilt. Gießen, den 8. November 1895. Großh. Amtsgericht Gießen. 9406 Neuenh agen. Versteigerung von Grundstücken. Die nachstehenden, zum Straßeneigenthum gehörigen und für dieses entbehrlich gewordenen Parzellen sollen unter den an Ort und Stelle bekannt zu gebenden Bedingungen, wie folgt, öffentlich versteigert werden: Montag den 2. December 1895, Bormittags 11 Uhr, vor dem Ortsgericht Gambach: Flur II. Nr. 111 und 112 = 606 Quadrat-Klaster („Steinbruchgelände")- Montag den 2. December 1895, Nachmittags 1 Uhr, vor dem Ortsgericht Ober-Hörgern: Flur V. Nr. 389 (alt Flurbuch ) = 249 Quadrat- X 01. 04. 03. 04/ Klafter („Steinbruch im Atzenthalsgrund") und Flur V. Nr. 457 (alt Flurbuch =I83 Quadrat-Klafter („Steinbruch im Atzenthal").^ Montag den 2. December 1895, Nachmittags 2V2 Uhr, vor dem Ortsgericht Eberftadt:^ Flur V. Nr. 172 (alt Flurbuch 171) — 234 Quadrat - Klafter („Acker hinter der Kirche"). Dienstag den 3. December 1895, Vormittags 91/, Uhr, vor dem Ortsgericht Langsdorf:H LÄ8 Flur VI. Nr. 715,3 = 1000 qm, Flur VI. Nr. 715,5 ----- 1062 qm („Steinbruch, Acker"). Dienstag den 3. December 1895, Vormittags 11 Va Uhr, aor dem Ortsgericht Hungen: Flur I. Nr. 406 ----- 781 qm („Kirchhofsbaumstück"). y ■' Flur VI. Nr. 487 — 331/787 qm („Acker Hinterm Altenberg") und Flur VI. Nr. 494 ----- 175 qm („Acker stößt auf den Wiesengraben"). Nidda, den 8. November 1895. Großherzogliches Straßenbauamt Nidda. ___Cellarius._____________________941 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Allendorf a. d. Lahn für 1896/97 liegt vom 11. d. Mts. an acht Tage lang zur Einsicht der Betheiligten auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier offen. Allendorf a. d. Lahn, am 8. November 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Mendorf a. d. Lahn. 9407 Volk. Thüringisches Technikum Ilmenau. 1. Höhere Fachschule für: Maschlneu-Ingenleure u. Elektrotechniker. 2. Mittlere Fachschule für: Maschinen- u. Mühleu-Techniker, Werk- meister u. Müller. Auskunft durch Direktor Jentzen. Staatsaufsicht durch Staatskommissan Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Rödgen für das Jahr 1896/97 liegt vom 11. November bis einschließlich 18. November d. I. auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der Betheiligten offen. Rödgen, den 7. November 1895., Großherzogliche Bürgermeisterei Nödgen. Jnderthal. 9408 Samstag den 21. December, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem hiesigen OrtSgericht die dem Adolf Bogt in Gießen gehörige Hofratthe: Flur 1 Nr- 783 — 381 qm in der Sonne öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 9. November 1895. Großh. Ortsgericht Gießen. I A.: Boat. 9429 Spar- und Leihkasse Giessen. Die verehrlichen Mitglieder des Spar- und Leihkaffevereins werden zu der diesjährigen ordentlichen Generalversammlung, welche Dienstag den IO. December 1. J., Nachmittags 3*/? Uhr, in dem Saale der höheren Mädchenschule (Schillerstraße) dahier ftattsindet, ergebenst eingeladen. Tagesordnung: 1. Vorlage der vorgeprüften Rechnung für 1894. 2. Erstattung des Rechenschaftsberichtes. 3. Mittheilung über das Ergebniß der stattgehabten Kassenrevision. 4. Bewilligung von Unterstützungen. 5. Desgleichen von Prämien an Dienstboten. 6. Gesuch der Bureau-Gehülfen um Anstellung mit Pensionsberechtigung. 7. Revision der Statuten. Gießen, am 8. November 1895. Die Direction des Spar- und Leihkaffevereins. I. E.: 9420 Wiener. „Zum Krakshlkasten“ 71 Liebigstraße 71. Heute: Hafeubraten und Rehragont. 9442 K. lieh. Loebericb. ZKleine Salatkartoffeln zu haben. Wolkengaffe 26, Hinterh. tZLnxbaum und fO Ziersträucher sehr schön erhalten, abzugeben. 9438 Frankfnrterftraße 52. 9425] ttifettte «inderbeitstelle mit Zubehör, sowie schöne Hasen zu vertäuten. _______________«aplauSgaffe 5. Zitherunterricht wird ertheilt. 2752 Zu erfragen in der Musikalienhandlung Ernst «hallier (Rudolphs Nachf.) T/erlag und Expedition den Giessener Angeigers ('Eenerat- Angeiger). 'giessen, , l6 —‘ßriilllJoindruckerel al iü/kfo6*1 , Fernsprecher 51. UL"1 halt sich gur Anfertigung aller Drucksachen in einfacher die mehrfarbiger Ausführung bestens empfohlen. Mitbürger! Bei der Auswahl der Mitglieder der städtischen Vertretung kommt es vor Allem darauf tn, daß aus den verschiedenen Kreisen der Bevölkerung unabhängige, praktische Männer gewählt werden, welche auf Grund ihrer Lebenserfahrung in der Lage sind, den Bedürfnissen unseres städtischen Gemeinwesens unbefangen und vorurtheilsfrei gerecht zu werden. Zur Erreichung dieses Zwecks haben sich die unterzeichneten Vereine verbunden. Wir sind überzeugt, daß dies die Billigung der. Wählerschaft finden wird, und hoffen, aus diesem Weg wesentlich dazu beizutragen, daß bei der jetzt erheblich vergrößerten Wählerschaft die dringende Gefahr der Stimmenzersplitterung vermieden wird und daß, wie seither, auch künftig in unserer städtischen Verwaltung Angehörige der verschiedenen Parteien und Berufsklassen in gemeinsamer Anstrengung wirken zum Wohl und Gedeihen unserer Stadt, welches uns über allen Parteiintereffen steht. Aus diesen Erwägungen schlagen wir folgende Herren zur Wahl als Stadtverordnete vor: Faber, Carl, Spenglermeister, Stadtverordneter. Gaffky, Dr., Professor. Gutfleisch, Dr., Rechtsanwalt, Stadtverordneter. Haubach, Theodor, Kaufmann. Hanau, Eduard, Fabrikant. Ju^hardt, H. E., Kaufmann, Stadtverordneter. Kirch, Jean, Bahnhof-Restaurateur. Loos, Carl, Kaufmann. Fetri, Louis II., Weißbindermeister, Stadtverordneter. Floch, Dr. med., Arzt, Stadtverordneter. Wallenfels, Wilhelm, Rentner, Stadtverordneter. Wir bitten unsere verehrten Mitbürger, für die Wahl dieser Herren mit Entschiedenheit einzutreten. Gießen, den 8. November 1895. 9423 per Vorstand per Porstond Steins Saalbau. Heute Sonntag, den 10. November: ouSgefülrt von der 9440 Sipklle des 2 Grsßh. Hess. M.-Lkgimats Ur. 116, Sailer Wilhelm unter persönlicher Leitung de« Großh. Musikdirectors Herrn C. Krautze. Entree 30 Pfg. Bier im Glas. Anfang 5 Uhr. Programm. I. Theil. 1) wkn die Gewehre!- Manch (neu) Lehs- hardt. 2) Ouvertüre zur Operette „Mannschaft an Bord“. Zaitz. 8) Romanze flr Cello. Schreiner. 4) Prolog aus dem Drama „Der Bajazzo*. LooncavaUe II. Theil. 5) Ouvertüre zur Oper eRaimond.* Thomas. 6) Andante und Scherzo, Capriciosa für die Violine. David. 7) eDu und Du'.* Walzer aus der Fledermaus. 8) Potpourri aus der Oper »Der Mikado“. Sullivan. III Theil. 9. Ouvertüre zur Operette »Cagliostro*. Strauss. 10) „Le premier baissesl*" 11) Ballet aus der Oper „Coppelia“. Delibes Puppen-Walzer und Czardas. 12) Wiener Volksmusik! Potpourri. Komzäk. Lenz fcher Felsenkeller. Sonntag, den 10. November, nm 4 und 8 Uhr des seit Jahren hier beliebten Liederdichter« und Con.ponisten Nauz mit seinen Kindern Wanda und Heinrich, welche da« Künsllerzeugnitz vom Raff Conseroatortum in Frankfurt besitzen. 9420 Eintritt 20 Pfennig. Bezirks-Verein Nord Oft. Montag, 11. November 1895, Abends 8Vs Nhr: Nestaaration Sourgeois förauerei Röhrst» Außerordentliche General-Versammlung Tagesordnung: Die Stadtverordnetcnwahlen. 9404 Der Borstand. Der Zutritt ist auch Nichtmitgliedern gestattet. BürgervereinSüPVest- Montag, den 11. November, Abends 81/, Uhr im Laale bed Lenz'schen Felsenkellcrs: General-Versammlung dtö frrilinnigfn Pereins. drs nationflllibfrokn Pereins. Tages-Ordnung: Stadtverordnetenwahl. 9436 Der Vorstand. PlimCmMumß sowie feinste Salami empfiehlt 9237 Fr. Schreiner, Celtersweg 65. Dermlethungen. 94341 Im NebenhauS kleine Wohnung zu oermifttjen. ________3. Winther, Eichgärten 19. 9396] Möblirtes Zimmer mit Pension »u vermiethen. Lindenplotz 7. 94*24| Zwei möbUrie Zimmer, getrennt oder zusammen, zu vermietben _____Wallthorstrastc 23. 9110) Einfach möblirteS Zimmer zu oermieiben. «fterweg S, Ncbrnbauk'. 9431] Stube mit Bett zu vermiethen. __________renfelslnstgürimen 9. 9171] Freundlich möblirtes Zimmer zu vermiethen. Liebigstratze 65. vermischte An-,ei POSTKELLER Speisenfolge: SamNtag den 9. November: Schweser in Körbchen. Gedämpfter Kalbsrücken, garnirt. i Couvert 90 Plennic- Grosses Gänseessen. Sonntag Abend: Ochsenschwanzsuppe. Kalbskopf mit Kartoffeln, a Couvert 90 Pfennig. Has im Topf. Empfehle mein auf das beste eingerichtete Npcitie - Zimmer mit Clavier. 8646 Hochaohtend Anton Koch. STBAUÄ Vi Total usverkauf A. Gretscher, ilcnflaH 78. 9398 84C1 voe 9411 Veltzeug, weiß und bunt. Bettbarchent, roth und gestreift. Drell und Flanell, gute Waare. Halbwollenen Stoff zu Frauenfleidern «lttbüringische Tischdecken mit Sprüchen. «ltthürtngtsche Tischdecken mit der Wartburg. Gestrickte Jagbwesten. fertige Kanten.UnterrScke von Mark 2 bis 3 pro Stück. Wir offeriren: Handtücher, grob und fein. LOtsauücher in diversen DessinS. Küchentücher in diversen DessinS. Staubtücher in diversen Dessins- Taschentücher, leinene. Scheuertücher. Servietten in ollen Preislagen. Tischtücher am Stück und abgepaßt. 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Grübet. 5WT Der Gcsammtauflage unserer heutigen Zeitung liegt je ein Exemplar der „Groß-Industrie", Centralanzeiger für den Weltmarkt, Verlag von Emil Pilger Nacht. Berlin-Pankow bei, worauf wir besonders verweisen. 9401 fämmtlicher Stickereien nnd noch vorräthiqen Liurzwaaren zu jedem annehmbaren Preis. 941s C. Kerber, Bahnhofstr. 8, II. Stock. Ein wachsamer, scharser Hofhund Ernst Lüttich in Oberursel am Taunus empfiehlt in grosser Auswahl kräftige, gut bewurzelte Obnt hoch stumme, ZwergobMtbäume. Beerenob*!- wtraucher etc. in den besten Formen, sowie Rosenhochstämme u. Rosenbüsche. Auf allen beschickten Ausstellungen (Bertie, Frankfurt a. M. etc.) nur Erste Preise. Illustr. Preisverzeiohnlss umsonst und postfret Rffcathou; S. Schryda. — Lruct un> vrrlaq brr jvrühl'schm llnivkrsität-.Bvch- und 6tnnbni(frrn (Pirtsch & Echevda' in Sirßm. An die deutsche» HauSfraueu! Jrde Hausfrau, die ihre Freude daran hat, einm schönen dauerhaften, jedem Haushalt zur Zierde gereichenden Leinen- und Wäsche-Vorrath zu besitzen, wende sich an die Geschäftsstelle des Thüringer Meber-Bereins ju Gotha, die von dem zur Unterstützung der armen HauSweber gebildeten (Somit* ins Leben gerufen morden ist. Mit der Freude an einem statUichev Linnenschatze erwirbt sich die Hauafrau zugleich das Verdienst, zur Linderung de« in der Handweberei herrsch nden Nothftandes beigetrogen zu haben Für die Echtheit und Dauerhaftigkeit der von dem Vereine bezogenen Maaren wird jede gewünschte Bürgschaft geleistet. Auch die Preise sind angesichts der Solidität der Handarbeit keineswegs hoch. 9417] Ein geringes HauSdürschcherr auf fofott gesucht. «rünverGerstratze 20. 9362] BraoeS Mädchen, das Kochen versteht, sofort gesucht. _______ »avlansgaffe 19. wird gesucht Offerten an die Exp. d. Bl. unter A. S.__ Ein Installateur sofort gesucht. 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