ernent tc so kto jälKKUlLLK IM D * 'S'. 187$ Isj A X^mxj§5g/ A J > * 12551 G 381D aller Art. t ier-Werkstätte imMHH ImönMtft, 2788 Bauartikel. r, MM.L Dhocolade ie nicht arik Cie., ir. ’en ffCF« f M- Nr 212 Dienstag den 10. September SS9-X Der HKKener A«reiger erscheint täglich, mit Ausnahme de- Montags. Die Gießmer M«mikie« ö kälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Generat-Mnzeiger. Vierteljäbriger NVouncmcntspret»r 2 Mark 20 Pfg. mH Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Redaktion, ErpeditioO und Druckerei: Schukstr«ße Kr.7. Fernsprecher 5L Amts- und Anzeigeblatt für den Nreis Gietzen. <» ■ ■ ■■ Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für de« folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Corrn. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Kamilienbkätter. Alle Lnnoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. 2tmtiid?er Tbeil. Gießen, den 7. September 1895. Betreffend: Generalversammlung der drei lanbwtrth- schaftlichen Provinzialvereine deS Großherzog. thumS Hessen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen ÄU die Herren Bürgermeister des Kreises Gieße«. Am 19. l. MtS., Vormittags 10 Uhr, findet im großen Saale des Gesellschaftsvereins, Sonnenstraße Nr. 19 dahier, die Generalversammlung der drei landw. Provinzialvereine deS Grohherzogthums statt. Wir erwarten, daß Sie möglichst zahlreich an dieser Generalversammlung fich betheiltgen und auch dahin wirken, daß die Beretnsmitglieder Ihrer Gemeinden solche besuchen. Nach der Generalversammlung, Nachmittags 2 Uhr, soll in der großen Halle deS Ausstellungsplatzes ein Festesten stattfinden; der Preis des trockenen CouvertS beträgt 2 Mk. 50 Pf. Diejenigen von Ihnen, sowie die Vereinsmitglieder, die fich an diesem Festesten zu betheiltgen die Absicht haben, wollen fich schriftlich oder mündlich bis spätestens zum 16. l. Mts. bei dem Vorsitzenden des WirthschaftSauSschusteS, Herrn KreiS- amtmann Dr. Wallau, melden. v. Gagern. Deutsches Reich. Berlin, 7. September. Die Kaisertage in Pom- mern anläßlich der großen Truppenmanöver bei Stettin find angebrochen. Alldeutschland nimmt an ihnen im Geiste den herzlichsten Antheil. Erlauchte Gäste sieht Kaiser Wilhelm auch bei den diesjährigen großen Herbstübungen wieder um fich versammelt, vor Allem seine hohen Freunde und Verbündeten, den Kaiser Franz Josef von Oesterreich und den König Albert von Sachsen, dann den Kronprinzen Victor Emanuel von Italien, die Prinzen Leopold und Arnulf von Bayern und noch andere Fürstlichkeiten. Lenken die herangenahten deutschen Kaisermanöver schon durch diese glänzende Fürstenversammlung, welche die Hauptstadt Pommerns jetzt in ihren Mauern begrüßen darf, die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich, so besitzen sie auch an sich selbst ungewöhnliches Jntereste, da sie namentlich in einem bis jetzt in Deutschland noch nicht dagewesenen großartigen Style vor fich gehen werden. Denn vier Armeecorps, das pommersche, das brandenburgische, das schleSwig-holsteintsche und das GardecorpS, nebst zwei Cavallerte-Dtvtsionen werden bei den pommerscheu Kaisermanövern in Action treten, wodurch die letzteren ein ganz besonders hervorragendes Jntereste erlangen, bet den früheren Kaisermanövern operirten immer nur je ein Armeecorps gegen einander. Natürlich werden bei den Manöoern in Pommern auch die mancherlei neuesten Fortschritte, welche die moderne KriegSwistenschaft nach den verschiedensten Richtungen hin aufweift, zur Practischen Veranschaulichung und Verwerthung gelangen, soweit dies eben bet einem „Kriege im Frieden" möglich ist. Jedenfalls steht schon jetzt von den pommerschen Manövern zuversichtlich zu erwarten, daß sie die kriegerische Bereitschaft Deutschlands für den Ernstfall, die Tüchtigkeit der Truppen und die LerstungSfähigkeit ter Führer aller Welt aufs Neue eindringlich vor Augen führen werden. Daneben aber giebt sich auch die politische Bedeutung der jetzigen deutschen Manöver von selbst zu erkennen, Kaiser Wilhelm und Kaiser Franz Josef drücken sich in Stettin wieder die Hände, und der italienische Thronerbe ist hierbei als vornehmster Repräsen- tant der dritten Dreibundsmacht zugegen, eine Verkörperung des mitteleuropäischen Friedensbündntstes, welche alle Friedens- freunde nur mit tiefer Genugthuung in Scene gehen sehen. Von irgendwelchen „Abmachungen" kann selbstverständlich bei der Stettiner Fürstenzusammenkunft schon in Hinblick auf deren äußeren Anlaß nicht die Rede sein, aber sie bringt den unentwegten Fortbestand des Bündnistes zwischen Deutsch, land, Oesterreich-Ungarn und Italien abermals klar zum Ausdruck, und in diesem Sinne werden die beginnenden Kaiser- und Manövertage in Pommern wohl allenthalben ihre polittsche Beurtheilung finden.IZj^M Berlin, 7. September. Das „Berl. Tagebl." wacht heute die Rede des Kaisers in Stettin zum Gegen- stand einer Besprechung und sagt: „Die neueste Kundgebung Kaiser Wilhelms II. ist eine Ergänzung der Ansprache, die er am 2. September an seine Garden hielt. Zu einer richtigen Interpretation der Ansprache am Sedautage muß man die Stettiner Rede heranziihen. Sie bestätigt, daß der Kaiser sich mcht sowohl gegen die ganze große Partei der Socialdemokraten und ihre allgemeinen Ziele, sondern ganz speciell gegen die von einzelnen Mitgliedern und Organen di ser Partei gegen seinen Großvater, den Kaiser Wilhelm I., gerichteten respektlosen Angriffe wenden wollte. Die Stettiner Rede hat auch gezeigt, daß der Kaiser auch jetzt nicht daran denkt, mit mechanischen Mitteln gegen das Volk, soweit es soctalistischen Ideen anhängt, vorzugehen, daß er vielmehr richtig erkannt hat, auf welchem Punkte man die soctalistischen Agitatoren am besten bekämpfen kann. Wir halten cs für einen Mißbrauch der Kaiserrede vom 2. September, wenn man behauptet, sie solle für ein neues Socialisten- oder Umsturzgesetz Stimmung machen und aus ihr die Absicht des Kaisers herauSlesen will, die Arbeiterschaft unter Polizei- Aufsicht und Sondergesetze zu stellen." Berlin, 7. September. Wie aus Stettin gemeldet wird, stieg der Kaiser heute Früh 9^ Uhr im Stettiner Schlöffe zu Pferde, nachdem am Morgen die bekränzten Fahnen und Standarten vom Schlosse abgeholt worden waren, und begab sich-zur Parade des zweiten Armeecorps nach Kreckow. Die Kaiserin fuhr zu Wagen nach dem Paradefeld und bestteg erst hier das bereit gehaltene Pferd. Die Truppen waren in zwei Treffen ausgestellt- im ersten Treffen die Infanterie, die Fußarttllerie und die Pioniere, im zweiten die Cavallerie, die Feldartillerie und der Train. Der Kaiser und die Kallerin wurden auf dem Wege nach dem Paradefeld von den aus allen Theilen der Provinz Pommern und der Nach- bargebtete Herbetgeströmten dichten Volksmassen enthusiastisch begrüßt. Berlin, 7. September. Die Abreise der deutsche amerikanischen Krtegsveteranen erfolgte heute Vormittag 9 Uhr 40 Min. vom Anhalter Bahnhofe aus. Zur Verabschiedung hatten sich zahlreiche Berliner Kameraden mit ihren Damen auf dem Bahnsteige etngefunden. Noch einmal sprachen die Deutsch-Amerikaner ihren „Brüdern aus dem Mutterlande" ihren innigen Dank aus für Alles, was ihnen die Reichshauptstadt in diesen festlichen Tagen geboten. Berlin, 7. September. Das „Kleine Journal" meldet aus New-Uork: Gestern früh ist hier eine sensationelle Verhaftung wegen Giftmord erfolgt. Der Thatbestand ist Folgender: Robert Liwingston vermachte seiner Gattin eine jährliche Rente von 300000 Dollar, welche bei deren Ableben an ihre Tochter übergehen sollte. Am letzten Sonntag starb die Frau an akuter Magen-Entzündung. Dieselbe erklärte auf dem Todtenbett, fie sei von ihren Angehörigen vergifret worden. Bei der Leichenschau wurde Gift im Magen gefunden. Die Tochter wurde verhaftet. Stettin, 7. September. Der von Sr. Majestät dem Kaiser bei dem heutigen Paradediner ausgebrachte Trink- spruch hatte folgenden Wortlaut: „Der Denkstein, an dem daS zweite Armeecorps heute vorbeizog, giebt Kenntniß von der Zeit, da eß ihm vergönnt war, von Meinem Großvater inspictrt zu werden. Das erste Mal, als Ich daS zweite Corps zusammen sah, war im Jahr 1869; die letzte Parade, die dasselbe unter seinem damaligen commandirenden General, Meinem hochseligen Herrn Vater, vor Sr. Majestät bestand, um zu zeigen, daß es auch in Friedensarbeit kriegsbereit sei, — ein Beweis, den es ein Jahr später auf dem Schlachtfeld führen sollte. — Der heutige Tag hat Mich mit hoher Freude erfüllt und spreche Ich dem Corps Meine vollste Anerkennung aus für die vorzügliche Parade, die es heute vor Mir geleistet hat. Möge der heuttge Tag, der eine Weihe besonderer Art durch die hohe Ehre erhalten hat, welche dem Corps und vor Allem dem Mrrasfierregiment Königin dadurch zu Theil geworden ist, daß Ihre Majestät geruht haben, das Regiment selbst vorbeizuführen, dem CorpS ein Ansporn sein, nunmehr auch im Manöver zu zeigen, daß es vorbereitet ist, jede Abwehr, welche fie auch sei, auszuführen und für daS Vaterland einzustehen, wenn es gerufen werden sollte. — Ich fordere Sie auf, Ihre Gläser zu erheben und auS vollem Herzen zu rufen: Das zweite Corps Hurrah! und nochmals Hurrah! und zum dritten Male Hurrah! Stettin, 7. September. Zum Empfange des Kaisers von Oesterreich wurde solgender CorpS- Befehl erlaffen: Montag, den 9. September, 4 Uhr Nachmittags findet bet der Ankunft Seiner Majestät beß Kaisers von Oesterreich, Königs von Ungarn, auf Allerhöchsten Befehl großer militärischer Empfang aus dem Bahn- Hofe statt. Hierzu stellt das Kaiser Franz - Regiment die Ehrenwache, daS Husaren-Regiment Kaiser Franz Joseph die EScorte, das Grenadier-Regiment Nr. 2 die Ehrenwache vor dem Generallandschaftsgebäude. Hamburg. 7. September. Der „Hamb. Corr." meldet auS Berlin: Mau bringt einen in den letzten Tagen er- folgten Empfang des preußischen JuftizmtnisterS > beim Kaiser mit der Frage in Zusammenhang, ob und wie den Ausschreitungen der socialrevolutionären Propaganda an der Hand der bestehenden Gesetze am besten zu begegne« sei. Unter allen Umständen dürfte für die nächste Zeit eine bet weitem schärfere Ueberwachung der socialdemokratischea Preffe Platz greifen und die Ahndung von Vergehen in der Regel so rasch wie möglich auf dem Fuße folgen. Dies wird ganz besonders als ein Wunsch des Kaisers bezeichnet. Leipzig. 7. September. Die deutsch-amerikanischen Veteranen trafen ungefähr 40 Mann stark Nachmittags um 2 Uhr 44 Minuten auf dem bayerischen Bahnhöfe ein und wurden von Abordnungen der hiesigen Militärvereine empfangen. Der BezirkSvorsteher Hülschner begrüßte die Veteranen, welche alSbald mit Musik nach dem amerikanischen Consulat zogen. Ausland. OSwieeim (Galizien). 7. September. In der letzten Nacht brachen Diebe in das hiesige Poftgebäude ein und stahlen 3000 Gulden. Mailand. 7. September. Seit vier Wochen herrscht ia ganz Ober- und Mittelitalien große Trockenheit, verbunden mit außergewöhnlich hoher Temperatur. Man befürchtet, daß der Schaden, der durch die Dürre den Feldern zugefügt wird, bedeutende Dimensionen annimmt. Paris. 7. September. Auf dem Fenstersims des Polizeibureaus der Mairie in dritten Bezirk wurde in der ver- gangenen Nacht eine Nickel büch se mit halb verbrannter Lunte aufgefunden. London. 7. September. In der vergangenen Nacht gegen 2 Uhr ging über London ein schweres Gewitter nieder. Man befürchtet zahlreiche See Catastrophen im Canal. Die Telephon-Verbindung mit Frankreich ist unterbrochen. Kopenhagen, 7. September. Aus Bernstorfs wird gemeldet: Nachdem die Aerzte Profeflor Leyden, Veljaminoff und Tschtgajeff heute ten Zustand des Großfürsten- Thronfolgers, welcher noch das Bett hütet, um Kräfte zur Reise nach dem Kaukasus zu sammeln, untersucht hatten, wurde beschloffen, daß der Großfürst Thronfolger am 13. September mit dem „Polarstern" nach Libau und von dort via Vilna nach Abastuman reisen solle. Dr. Tschigajeff wird den Patienten begleiten._________________________ Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 9. September. Eine Extraausgabe deS „Reichs- anzetgerS" meldet: Der Kaiser richtete an den Reichskanzler nachstehenden Erlaß: „Die Feier der fünfundzwanzigjährigen Wiederkehr der ruhmreichen Siegestage beß Jahres 1870 hat viele Tausenbe von Festtheilnehmern veranlaßt, auch meiner freundlich zu gedenken und mir auS allen Gauen des deutschen Landes und selbst von fernen Welttheilen her treue Grüße zu senden. Alle diese Kundgebungen patriotischen Empfindens vermag ich zu meinem Bedauern nicht im Einzelnen zu beantworten, ich wünsche aber allen Betheiligten, und besonders den Veteranen der großen Zeit, die freudig Gut und Blut mit in die Wagschale geworfen haben, meinen kaiserlichen Dank auszusprechen und ihnen zu erkennen zu geben, wie herzlich ich durch jene Aufmerksamkeiten erfreut worden bin. Mit Genugthuung hat eS mich erfüllt, mit welcher Begeisterung das deutsche Volk in fast allen seinen Gliedern die Tage der Wiedergeburt des deutschen Reiches gefeiert hat und wie es dabei von neuem allgemein inS Bewußtsein getreten ist, welche wunderbaren Errungenschaften wir nächst GotteS sichtlichem Beistände der weisen Führung deS greisen Helden- kaiserS Wilhelms deS Großen, seinen erlauchten Bundes- genoffen, seinen ausgezeichneten Rathgebern, erprobten Feldherren und braven Truppen zu verdanken haben. Zahllose Kaiser- und Kriegerdenkmäler zeugen von der Pietät und Dankbarkeit unserer Zeit und mahnen unS und ferne Geschlechter an die blutige Saat, aus der erst unser neu geeintes Vaterland hervorgegangen ist. Ein Volk, welches so seine Tobten ehrt unb so seiner Vergangenheit gebenkt, wird — das hoffe ich mit Zuversicht — allezeit treu zu Kaiser unb Reich stehen unb sich auch jener vaterlanhSlosen Feinbe ber göttlichen Weltordnung zu erwehren wissen, bte selbst in diesen Tagen nationaler Begeisterung dreist ihr Haupt erheben und sich nicht gescheut haben, daS Andenken beß großen Kaiserß zu schmähen unb daburch baß deutsche Volk in seinen edelsten Erinnerungen und Empfindungen zu verletzen. Stettin, 8. September. Seine Majestät der Kaiser kehrte um 21/* Uhr zum Schlosse zurück. Um 6 Uhr fuhr Allerhöchstderselbe zu dem commandirenben General v. Blom- 'berg zum Diner, an welchem u. A. theilnahrnen Se. König!. Hohen Prinz Albrecht von Preußen, General der Cavaller'e Graf v. Waldersee, General v. Hahnke, Generallleutenanr v. Plefsen, der KriegSminister Bronfart v. Schellendorf, der Chef des Generalstabs Graf v. Schlieffen, fämmtliche Generäle des zweiten Armeecorps, der Oberpräfident Excellenz v. Puttkamer, sowie die Gemahlin und die Töchter des corn- mandirenden Generals v. Blomberg. Die Zahl der Gedecke betrug 42. — DaS Garde, 2., 3. und 9. Armee-LorpS beginnen morgen in aller Frühe die Märsche im Kriegß- verhältniß, die sogenannten Kriegsmärsche, gegen einander und rücken dann in ihre Manöverstellung für den ersten Manövertag, den 10. cr., ein. Wien, 8. September. DaS „Fremdenblatt", das „Neue Wiener Tageblatt" und die „Neue Freie Preffe" widmen der Reife des Kaiser- Franz Josef zu den deutschen Manövern längere Artikel. DaS „Frewdenblatt" hebt hervor, daß der Dreibund in daS Bewußtsein der Völker übergegangen und Gemeingut der Nationen geworden sei, welche unter deffen Schutz leben. Der Dreibund, schreibt da- Blatt, bedarf keines äußeren Zeichens, daß er in un» wandelbarer Festigkeit fortbesteht. Deffen ungeachtet freuen sich die Nationen jedes Ereignisses, daS deffen Bedeutung aller Welt offenbart. Solche Eretgoiffe sind die Begegnung der beiden Kaiser und die innigen Beziehungen beider Heere. DaS Blatt verweist auf den Besuch des Deutschen Kaisers in Oesterreich und auf die ruhmvollen Erinnerungen und die Kameradschaft beider Heere. In dieser imposanten Verbindung mächtiger Armeen und Reiche werde man auch ein überzeugendes Symptom des Weltfriedens erblicken, als deffen vornehmster Hüter der Dreibund erscheint. — Die „Neue Freie Presse" zieht eine Parallele zwischen den deutschen Manövern, welchen der österreichische Kaiser, und den französischen Manövern, welchen General Dragomirow als Vertreter des Kaisers von Rußland beiwohnen werde. Die Mission Dragomirows zeuge für die Intimität der russischfranzösischen Beziehungen. So lange der Dreibund dauere, brauche man keine russisch • französische Verbrüderung zu fürchten. DaS „Neue Wiener Tageblatt" hebt die Volks» rhürnlichkeit deS Kaisers Franz Josef in den deutschen Landen bervor und meint, die Manöoerfahrt des Kaisers bedeute jedenfalls eine Kundgebung im Sinne des Bündnisse-. Wien, 8. September. Der Kaiser ist heute Abend 6 Uhr 40 Min. mittels SonderzugeS nach Stettin ab- gereist. ______________ Depeschen dc- Bureau .Herold". Prag, 8. September. Der hiesige Stadtrath beschloß, eine Bekanntmachung zu veröffentlichen, in welcher die tschechischen Eltern aufgefordert werden sollen, ihre Kinder nur in tschechische Schulen zu schicken. Solche Eltern, welche ihre Kinder nur in deutsche Schulen senden, seien an den Pranger zu stellen. Antwerpen, 8. September. Au- Australien traf gestern der Dampfer „Hohenstaufen" vom Norddeutschen Lloyd hier ein. Der Dampfer hatte etwa 50 Männer und Frauen von der Samoa-Insel an Bord, welche von Barnum in Homburg und Berlin au-gestellt werden sollen. Paris, 8. September. Die Hitze ist hier enorm, gestern zeigte da- Thermometer im Schatten 37 Grad R. Der Wasserstand der Seine ist sehr niedrig. Seit 20 Jahren soll die Hitze nicht so groß gewesen sein, wie in den letzten Tagen. London, 8. September. Nach einer Meldung aus Shanghai nimmt die Revolution in der Provinz Kansu immer größere Dimensionen an. Die Aufständischen haben bereits 11 Städte erobert. In den RegiernngSkreisen Pekings geht man mit der ernsten Absicht um, zur Unterdrückung des Aufstandes Rußlands Hülfe in Anspruch zu nehmen. — In vielen Provinzen werden die Angriffe gegen Ausländer und eingeborene Christen fortgesetzt. Der Krieg von 1870(71, geschildert durch Ausschnitte aus ZeitungS-Nummern jener Zeit. (Nachdruck verboten.) 10. September. Die Unzufriedenheit über daS glanzvolle Auftreten des gefangenen Exkaisers Napoleon in Deutschland gibt sich überall laut zu erkennen. Wir haben, hört man im Volke, im Gefühle unseres guten Rechtes ohne Murren unsere Kinder in diesen blutigen Krieg ziehen laffen, den allein der Uebermmh dieses Mannes hervorgerufen. Tausende find gefallen und mit schweren Opfern die erfochtenen Siege erkauft worden. Wir haben Gott für den Sieg de» Rechtes gedankt, viele mit blutendem Herzen. Der Mann, der all da» Unheil heraufbeschworen, ist nach göttlichem Recht gerichtet. Er ist schwer gestraft durch den Verlust einer Krone, an der sein ganze« Herz hing. Wie eö in seinem Innern auSfieht, wiffen wir nicht — ob fein Gewiflen erwacht ist oder noch schläft. So soll ihm auch sein Recht bei den Menschen werden. Hundert Faullenzer einem Kaiser laffen, der nicht» mehr zu regieren habe, sei doch über alle Gastfreundschaft, und e» sei kein Wunder, wenn daS Volk irre werde. Und das Volk hat Recht. Der alte Moltke versteht seine Sache meisterlich. Er führt Kriege und erringt Siege nicht nur, wie eß im Buche steht, sondern weiß auch immer auf dem Flecke, wa» zu thun ist. In einem Tage drehte er daß ganze Heer, alß Mac Mahon nach Metz echappiren wollte, und verwandelte den kühnen Schachzug in eine Capitulation, wie sie biß jetzt noch in keinem Buche gestanden hat. Dazu gehören aber auch Soldaten, deren Tüchtigkeit man daß Höchste zumuthen kann, nicht nur auf dem Schiachtfelde, sondern auch auf dem Marsche. Die Märsche bei der Schwenkung von Chalon» nach Sedan waren coloflal. Manchen Tag wurden 12 biß 16 Stunden mit Sack und Pack marfchlrt und bei solcher Elle gab» blutwenig zu beißen und zu brechen. Girardin hat zwei Pläne zur Rettung Frankreichs ersonnen, die er allen Ernste- zur Ausführung in Vorschlag I bringt. Der eine geht dahin, durch Freiwillige, deren jeder zwei Flaschen Petroleum erhalten solle, den ganzen Schwarz- wald in Brand zu setzen. Der andere ist der, alle reißenden Thllre des zoologischen Gartens zu Paris durch Leute in preußischer Ulanenuniform täglich prügeln zu laffen. Nachdem sie auch durch Hunger gereizt, sollten die wilden Bestien au ein öde- Feld bei Paris gebracht — und sodann gegen die deutschen Armeen losgelaffen werden. Jedenfalls haben in diesem Augenblicke Truppen beß Königs von Italien bereilß die Grenze beß Kirchen- statteß überschritten. Dem Papste selbst will, wie eß scheint, König Victor Emanuel nicht sehr wehe thun, er soll in der Außübung seiner geistlichen Gewalt nicht beschränkt und mit allem erforderlichen Glanze umgeben werden. Und Gari- b a l d i? Statt zum Kreuzzuge gegen den stets am grimmigsten gehaßten Gegner, die Priesterherrschaft RomS, aufzurufen, stellt er seinen Degen der — „französischen Republik" zur Verfügung. hetfeß unO prwtttsfceöto» Gießen, den 9. September 1895. Auf der Durchreise nach Darmstadt pasfirten Ihre Kgl. Hoheit Prinzessin Heinrich von Preußen, Se. Kgl. Hoheit Prinz Waldemar und Ihre Durchlaucht Prinzessin Louise von Battenberg nebst Gesolge im Sonderschlafwagen mit dem O-Zuge 757 heute früh die hiesige Station und nahmen daselbst baß Frühstück ein. ** Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der G.roßherzog haben Ällergnädlgft geruht, dem ersten evangelischen Pfarrer zu Büdingen, zugleich Hofpredigrr Seiner Durchlaucht beß Herrn Fürsten zu Asenburg unb Bübtngen, Wilhelm Thylmann, baß Ritterkreuz erster Klaffe beß Verbienstordenß Phllippß beß Großmüthigen zu verleihen. •• Postpersonalnachrichten. Versetzt sinb: ber Post- practikant Baldauf von Berlin nach Mainz behufß lieber» nähme einer Postsecretärftelle bei bem Kaiserlichen Postamt 3 baselbst, ber Ober Postassistent Schwcickerbt von Mainz nach Mombach behufß Uebemahme ber Verwaltung beß Postamts 3 baselbst. Angestellt ist als Postverwalter ber Poft- asfistent Freisens in Nieberwöllftadt. — Angenommen sinb als Postagenten: ber Lanbwirth Ferbinand Jmmelt in Freienseen und ber Betriebsführer Helf in Guftavßburg. — In den Ruhestand tritt der Ober-Postsecretär Riedel in Darmstadt. ** Kaufmännisches. Wie man uns mittheilt, sind ber Vorsitzende des Kaufmännischen Vereins, Herr Carl Orbig, und Herr Lehrer Knauß am Mittwoch poriger Woche in Darmstadt gewesen, um im Interesse der Ent- Wickelung unserer kaufmännischen Kurse zur Fach- eventuell Handelsschule dort bei der Großh. Regierung zu wirken. Sie wurden zuerst vom Herrn Ministerialrath Emmerling empfangen, der ihnen seine Anerkennung aussprach wegen des bisher Geleisteten, aber unendlich bedauerte, daß dem Ministerium jetzt keine Mittel zur Verfügung ständen, um die beabsichtigte Erweiterung dieser vom Kaufmännischen Verein eingerichteten Kurse durch einen staatlichen Zuschuß zu ermöglichen, doch wolle er bei Aufstellung des neuen Etats ber» suchen, Mittel bereit zu stellen. Später wurden die beiden Herren von Sr. Excellenz Herrn Staatsminister Finger empfangen, welcher sich den Ausführungen des Herrn Mmisterialrath Emmerling anschloß und darauf hinwieS, daß ja in erster Linie die Stadt, die Provinz und die Handelskammer das größte Jntereffe daran hätten, wenn in der Provinz Oberheffen für die Ausbildung beß heran- wachsenben HanbelSstandeS Tüchtiges geleistet unb dahin- zielende Lehranstalten begründet würden und daß es Pflicht dieser Behörden sei, die Sache zu unterstützen unb zu förbern. ** Kaufmännischer Verein. Die am Samstag voriger Woche angesetzt gewesene Generalversammlung des Kaufmännischen Vereins behufs Ersatzwahl eines VorstandS- mitgliebeS wurde vertagt und zwar auf Freitag den 13. ds. Mts., Abends 9 Uhr. •* Stenographisches. Der Gabelsberger Stenographen-Verein eröffnet (wie aus dem Anzeigetheil zu ersehen) demnächst seinen Wintercursus unter Leitung deS VereinSlehrerS Herrn stad. Nenstiel, für Anfänger in der Aula ber Universität, für Fortgeschrittene im DereinSlocale 'Cas6 Edel. ES hieße Eulen nach Athen tragen, über baß System selbst etwas zu sagen, deffen guter unb gediegener Aufbau biß jetzt, abgesehen von kleinen Derdefferungen der Schreibflüchtigkeit, noch keiner Aenderung bedurfte, deffen weite Verbreitung, verfügt doch die Schule GabelSbergerS über so viele Anhänger wie alle übrigen zusammen, bei der unaußblclblld) erfolgenden Einführung der Stenographie alß obligatorischen Lehrgegenstand in den Schulen eß in erster Linie zur Wahl gelangen laffen wirb. Alß einen Erfolg auf biesem Gebiete dürfen wir eß bezeichnen, baß auch ber Vorstanb unb die Schulcommission des Kaufmännischen Bereinß die Gabelß- berger'sche Stenographie alß obligatorischen Lehrgegenstand in den Lehrplan seiner Fachschule ausgenommen hat. Der hiesige Stenographen-Derein verfügt über ein gründlich durch- gebildeteß Bureau, deffen Leistungsfähigkeit sich wiederholt bei Vorträgen, Wahlreden u. s. w. und zuletzt bei Aufnahme der hiesigen Verhandlungen eines ProzeffeS erwiesen hat. Der Vorsitzende, Herr Realgymnafiallehrer Alb ach, ist jederzeit zu jeder gewünschten Auskunft bereit. ♦* 6in unfreiwillige- Bad mußte in ber Nacht vom SamStag auf Sonntag ein junger Bursche in ber Wleseck nehmen. Derselbe hatte ein Faß auß einer Hofraithe genommen unb dasselbe in die Wleseck geworfen, wurde aber hierbei von einem Schutzmann betroffen. Um nun einer Strafe zu entgehen, ging der junge Mann mit Stiefeln unb Sporn In die Wieseck, fischte daß Faß auf und verbrachte eß unter Aufficht beß Schutzmannß wieder an den Ort, wo er eß weggenommen hatte. Ruhestörung. Aus dem Marktplatz verursachten am SamStag Abend mehrere Männer ruhestörenden Lärm. Da die Verwarnung beß hinzugekommenen Schutzmann» erfolglos blieb, wurde einer derselben verhaftet. Ein Zweiter, welcher die Freigabe deß Verhafteten verlangte, wurde ebenfalls bei» gesteckt. Eß sei noch hinzugefügt, daß der eine der Verhafteten im Arresthause angab, mit seinem Wochenlohn noch nicht zu Hause gewesen zu sein und baß seine Frau und Kinder nichts zu tjjen hätten. * Im Herbst bieseS JadreS wirb Hierselbst der Ber- baudstag der Metzger Jannngeu für das Gtoßherzogthum Hesse, abgehalten. Die hiesige Metzger-Jnnung wird tn Folge des jüngst gehaltenen Vortrages beß Herrn Prof. Dr. Pflug tm landwirthschaftllchen Bezirksverein Gießen, betreffend bte Impfung beß Rindviehs art Tuberculin, den Antrag stelle,, diesen Gegenstand beim VerbandStag auf die Tagesordnung zu fetzen. In hiesigen Metzgerkreifen geht man aber weiter als ter landwirthfchaftliche Bezirks - Verein gegangen ist. Man beabsichtigt, von ber Großh. Regierung nicht nur die Jnjection der Bullen, sondern auch ber Mutterthiere mit Tuberculin zu forbern, um thunlichft ber Perlsucht burch die Nachzucht den Boden zu entziehen. Zum Vollzug beß Gesetzes über bie Sonntagsruhe im Gewerbebetrieb hat baß Ministerium mit Genehmigung beß Großherzogß soeben eine Verorbnung erlassen, durch welche bie lange vermißten Bestimmungen über bie Feiertage gegeben weiten. Als allgemeine F-sttage tm Sinne der btu Arbeiterschutz bezweck-nben Vorschriften ber Gewerdordnung werden danach NeujahrStag, Ostermontag, Christi Himmel- fahrtßtag, Pfingstmontag wwie ber erste unb zweite Weth» nachtßtag aneitam t; ferner ber Charfreitag und ber Fron» lelchnamßtag für Orte, an welchen diese Tage, den con- sessionellen Verhältniffen unb der Umgebung entsprechend^ bisher schon alß allgemeine Feiertage anerkannt waren. Ob an einem Orte der Charfreitag ober der Fronleichnams» tag oder beide Tage als allgemeine Festtage anzusehen find, entscheidet im Zweifelsfalle bie höhere Verwaltungsbehörde (Krelßomt) nach Anhörung der OrtSpolizeibehvrde und der Gemeindevertretung. Als Festtage tm Sinne deß § 105a Absatz 1 ber Gewerbeordnung, an welchen die Arbeiter nicht zu« Arbeiten verpflichtet werden können, sollen gelten: für Evangelische ber Charfreitag, Jür Katholiken ber Fronleich» namßtag, Maria Himmelfahrtstag unb Allerheiligentag. Für einzelne Orte ober größere Bezirke können einzelne Tage, die bisher schon den confesfionellen Verhältniffen oder der Uebung entsprechend von der Gesammtbevölkerung oder einem überwiegenden Theil als Feiertage anerkannt wurden, im Wege der Polizeiverordnung zu allgemeine« Festtagen bestimmt werden. ** Postsendungen an Soldaten im Manoverfeld. Anläßlich ber jetzt ftattfindenben militärischen Herbstübungen fei barauf aufmerksam gemacht, baß eß sich empfiehlt, Postsendungen für bie an den Uebungen theilnehmenden Offiziere und Mannschaften nicht nach den, in kurzen Zeiträumen wechselnden Marschquartieren, sondern nur nach dem Garnisonort e zu richten. Für die richtige und schleunige Wettersendung dieser Briefe u. s. w. wird dann postfeitig gesorgt. Ferner ist eß dringend nothwendlg, in den Aufschriften der Sendungen an Unteroffiziere und Mannschaften außer dem Familiennamen, dem nach Umständen auch Bor» namen unb Otbnungßnummer zuzusetzen sind, den Dienst- grab unb Truppentheil (Regiment, Bataillon, Corn» pagnte, Schwadron, Batterie, Colonne u. s. w.) genau anzugeben. Ebenso bedarf eß auch bei Sendungen an Offiziere unb Einjährig-Freiwillige ber genauen Angabe des Truppemheils, da bie Regimenter, Bataillone u. s. w. oft auseinander gezogen werden. Mangelhafte Aufschriften der Manöver-Postsendungen können leicht eine Verzögerung In der Beförderung unb Bestellung berfelben zur Folge Haden. Für bie Nach ober Rücksendung der Briefe und Postanweisungen, sowie der gegen ermäßigte» Porto beförderten Soldatenpackete ohne Werthangabe biß zom Gewichte von 3 Kilogramm einschl-eß ich wird kein Porto erhoben. ** Haltet die Taschen zu! Eine Berliner Bankfirma versendet Circulare, tn denen sie die Kundschaft auffordert, durch ihre Vermittelung Actien auf südafrikanische und australische Goldfelder zu erwerben, wobei man schon verhältnlßrnäßig kleine Beträge anlegen könne. — Die Verhältnisse in den Goldfeldern und den Werth solcher Actien vermögen in Deutschland nur einzelne Personen, jedenfalls aber nicht kleinere Capitallsten zu übersehen. Die Einführung solcher Papiere würde ohue jeden wirlhschafl- lichen Nutzen nur ein Börsenspiel im schlimmen Sinne beß Wortes einbürgern. ** Zn Amerika verstorbene Heffen. NewAork City. Catharina Fritz geb. Etting, 53 Jahre alt, auß Alsfeld. Barton Co., Kaß. Peter Schmitt, 73 Jahre all, auß Gernsheim. Neustadt, Provinz Ontario, Can. I. A. Schaefer, 74 Jahre alt, auß Jllerßhausen. Troy, N. U Elisabeth Seewald geb. BooS, 60 Jahre alt, auß Heffen - Darmstadt. •* Der Getreidemarkt. (Bcrichtßwoche vom 31. August bis 6. September.) Da nun die amerikanische Weizenernte doch noch recht reichlich ausgefallen sein soll, so waren die amerikanischen Märkte matt. In England, Holland und Frankreich waren aber die Getreidezusuhren in letzter Zeil nicht sehr bedeutend, weshalb dort die Preise etwas anzogen. Auf den deutschen Märkten waren die inländischen Zufuhren auch nicht bedeutend, sodaß sich die Prelle wenigstens gegen die Vorwoche behaupten konnten. In Berlin und Leipzi- wurden gekauft: Weizen zu 20 Centner für 132 biß 145 Mk, Roggen für 113 biß 118 Mk., Gerste für 108 biß 156 Ak- und Hafer für 118 biß 150 Mk. W. Alsfeld, 8. September Mil unserer Gewerbe» außfteUung ist eine Verloosung verbunden, deren Ziehung am 17. September planmäßig zu erfolgen hat. Eß rnd 30,000 Loose zu vergeben, von denen nur noch ein kleiner Theil nicht verkauft ist. Der Preiß deß Loose» beträgt Mk. 1.— Don den 1500 Gewinnen im Gelammt» wende von Mk. 18,000 ist berxitß der erste Hauptgewinn tm Werthe von 2000 Mark heute angekauft und bestehl der- iW ?Ä‘*Ä5 „»'»n $rof n®° !1 M We» ‘u ' *fl. '«»litt, ’ ’8 auf u. fei- gebt ‘/"«‘•otbnt, ^«'«ereta "’6" »-« «bet bi, e »°rd°»n, ett!®'^ «bet b|! % ■b” fc-Ä": :r erste un?i < *• Ä b t 8,ra' tx Luj' ö(n con. LL» “®*’ ,l® Sinne des 8 iqj. die Arbeiter nichts !dnnt”, '°llen gelten ifc Ät ^lh°liken der Fronle ch, ’Fe Jonnen einzelne Lage, !lIen Verhältnissen oder der awmtbevölkernllg oder dntr W Mrkaont wurden, g » cheoitin« Festtagen b atm im Manöverseld. l llitarischeu Hrrbstübungen r es sich empfiehlt, Petz, ifltn theilvehmenden OsfiMt Öen, in kurzen Zeittäuwni funbern nur nad) dm ?r bie rifrlgi unb Mtuntyt r. W. mirb bann poftfeiug nothwendig, in den Lus- xsfe MMchn ^ach HrWM auch Bvr- sind, den Dienst' Krgimrnt, Bataillon, Coni« (Solenne u. s. w.) genau ruch bei Sendungen m Osfi« lt der genauen Angüe des iter, Bataillone u. s. L. oft Mangelhafte Auffchristentu i leicht eine Verzögerung i> । derselben zur Folge hab: ung der Briese und Pl rmäßigteS Porto beförder. ,abe bis zum Gewichte vn kein Porto erhoben. Eine Berliner Bankfir°-a m die Kundschaft auffordrrt, tu auf fauftilanifii btt zu erwerben, wow ne"$tnält tlbetn uns bl« * aub nur einjelnt jrt»Wr »ürbe otu« i**** ptel im Mm» ©* w *. 5? ?673 3«i« «o**’7» (M*l |W- °?^ßen-Darchau e °lt, W 3L au8öü b"^"" lkaMe Weizevrro'' die ametlWt i!( fallen s^a loll, i „i In letzter ietreidezusuh " g anzogv b.r- »Ä* ten. o".3261814»» 1)6"""',?' 108 W 166" f Gerste P*1 B- tb(, gfiit unfettt jfftn ä •: 6« $«“ . N"""’ =nn @11»'"”^. mu** selbe aus der Speisezimmer-Einrichtung, welche als Prachtstück der Möbelarchuektur die Bewunderung der AuSstellungs- besucher erregte, und von der Firma W. Reiber in Gießen ausgestellt ist. Auch die weiteren Gewinne bestehen auS practischen und gediegenen Gegenständen deS Kunstgewerbes und der Klein-Industrie, welche nur von den Ausstellung-« objecten angekaust werden. Büdingen, 6. September. Für unsere geräumige Stadt- kirche soll eine neue Orgel an Stelle des alten, ab« gängigen Werkes beschafft werden. Durch eine Lotterie find bis jetzt gegen 2500 Mark zu diesem Zwecke zusammen- gekommen- auch kleinere Schenkungen find gemacht worden. Einen Theil der Kosten hat der sogen. Präsenzfonds zu tragen. Immerhin muß bei der Größe des zu beschaffenden Werkes der Kosten wegen mit der Beschaffung der Orgel noch einige Zeit gewartet werden. Darmst. Ztg. Darmstadt, 7. September. Der Fuhrmann Rothenburger aus Mörfelden wurde heute Früh mit feinem zwei- spännigen Fuhrwerk bei Weiterstadt von einem Eisenbahnzug überfahren. Er sowohl als auch die beiden Pferde wurden getödtet. Das Unglück ist darauf zurückzuführen, daß die Barr ere nicht geschloffen war. A Mainz, 8. September. Aus polizeilichen Gründen hat das hiefige KreiSamt wieder eine Anzahl von Personen auf die Dauer von 3 Jahren aus dem Großherzogthum Heffen aus gewiesen. Es find dies der Kellner Berger aus Mriningen, der Taglöhner Hohl aus Remscheid, der Schuhmacher Kanehl auS Treupeukohl, der Lackirer Münz aus Allingen, der Kaufmann Port aus Semmering und der Kellner Schmiedel aus Liegnitz. — Behufs Gründung eines Eisenbahn Beawten-VereinS für Heffen find eine Anzahl Beamte der Hessischen LudwigSbahn zusammengetreten. In einem, von dem provisorischen Vorstand erlassenen Circular wird alS Zweck des Vereins bezeichnet: 1. Gründung einer Unterstützungskasse, 2. Schaffung vortheilhafter Einrichtungen auf wirthschaftlichem Gebiete, 3. Heben deS StandeSbewußt- seins und Pflege der Collegialität, 4. Umlauf von Fachschriften, 5. Schaffung einer Rechtshülfe. Jedes Mitglied hat ein einmaliges Eintrittsgeld von 50 Pfg. und als viertel« jährigen Beitrag im Voraus zu zahlen. Vermehr, Land- nnd VokkrrvrrtbHehaft. Grüuderg, 7. September. Frachtpreise Weizen x 14,48, Korn X 14.84, Gerste X 13.50, Haser X 11.48, Erbsen X 00,00, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0.00, Samen X 19,00. Temperatur der Lahn und Lust nach Reaumur gemessen am 9. Septbr., zwischen 11 und 12 Uhr Mittags. Wasser 17°, Lust 181 im Schatten. Rübsamen'sche Bade- und Schwimmanstalt. B £ W jeder Art. toroie flOi — —V ——,Cfftstß-animtc- Wuiche QMsrone^ BJH WS ■ UW W W rate. Man schreib'- um Muster ■ WM ■ ■ unter Angabe bei Bcwünsckten. von Eiten & Keussen, Seidenwaaren-Fabrlk, CrefekL Bähe für 8 Pfennige erhält man vor Fliegen, Schnaken, Flöhen usw. durch „Dalma". Für 2 Pfennige davon tobtet alle Fliegen usw. eines Zimmers, der Küche oder Stallung in 3 Mumien unter Garantie. Für Menschen und Hausthiere unschädlich. G,aS 30 u. 50 Psg., dazu gehöriger Patentbeutel 15 Pfg. In allen vo* theken aus Lager. In Gießen in der Htrschapotheka. ->664 c Aufruf. In den Tagen vom 19. bis 22. September d. I. wird in unserer Stadt eine Landwirthschaftliche Ausstellung stattfinden, dazu bestimmt, ein Bild zu geben von dem Stand der Landwirthschaft im Großherzogthum, wie insbesondere in der Provinz Oberhessen. Die Einwohnerschaft Gießens, welche dem ernsten Zweck dieser Veranstaltung ein reges Interesse entgegenbringt, wird zunächst auch gerne bestrebt sein wollen, den zahlreichen Besuchern der Ausstellung aus Nah und Fern eine freundliche Aufnahme in unserer Stadt zu bereiten. Am Samstag den 21. September aber wird es uns dabei vergönnt sein, Ihre Königlichen Hoheiten den Grotzherzog und die Großherzogin zu begrüßen, welche zum Besuch der Ausstellung wie unserer Stadt an diesem Tag hier eintreffen werden. Der Einwohnerschaft Gießens ist damit nunmehr die erwünschte Gelegenheit gegeben, mit dem Landesherrn zum ersten Mal auch dessen hohe Gemahlin in der Provinzialhauptstadt Oberhessens festlich zu empfangen; überzeugt, daß alle Kreise unserer Bevölkerung wetteifern werden, unserem Besuch einen herzlichen Willkomm zu bereiten, gestatte ich mir — im Einvernehmen mit der Stadtverordn'eten-Versammlung — schon jetzt die Bewohner unserer Stadt aufzufordern, zum äußeren Zeichen ihrer Gesinnung auf die Festtage vom 19. bis 22. d. Mts. eine allgemeine Schmückung der Häuser mit Flaggen und Grün vorzubereiten. Gießen, den 9. September 1895. Der Oberbürgermeister: Gnauth. Das zur Schmückung erforderliche Fichtenreis wird auf umgehende Anmeldung bei der Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 15, aus den städtischen Waldungen unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.______________7487 Erweiterte Handwerkerschule zu Nidda. Beginn des Winterhalbjahres 1895/96 am 4. Nov. d. I, Vormittags SVa Uhr, Schluß Mitte März. Das Schulgeld beträgt 16 Mk. Anmeldungen sind bis spätestens 15. October an d-n unterzeichneten Hauptlehrer zu richten, an welchen man sich auch wegen Bezug von Schul- Programmen und etwaiger Auskunftsertheilung wenden wolle. Der Aufsichtsrath. Die Anftaltsleitung. C. Ringshausen, F. Meyer, 7474 Vorsitzender.Großh. Hauptlehrer. GabelsbkM Ftknographeu-Verein Gießen. Anfangs -TT n ter richt. Leiter: Herr stud. Nenstiel. Beginn: Donnerstag den 3. October 1895, Abends */z9 Uhr, in der Anla der Universität. Theilvehmerkarten zu 6 Mark, sowie Lehrmittel in der Ferber'scheu Univ.-Buchhandlung (C. Koch), Kirchenplatz. Zu zahlreicher Betheiligung ladet ein Der Vorstand. Fortbildungs-Unterricht: für Fortgeschrittene; */z10 bis V3U Uhr: Debattenschrift. Beginn: Montag den 14. October 1895. Vereinslocal: Cast Ebel.7488 Ulufsler's sterilisirte Aindernahrung Bon den ersten Autoritäten als das vollkommenste aller künstlichen Kindernährmittel anerkannt und empfohlen. Sie enthält beste Bollmilch, Eier und Pflan-eneiweitz. Sie erzeugt gesundes Blut und feste« Fleisch. Sie fördert MiiSkcl- und Knochenbildung. Sie bleibt dauernd steril und ist frei von roher Stärke. Sie verhütet und beseitigt daher Erbrechen und Durchfall. Sie macht Kuhmilch lcichtverdanlich uird ergänzt die in derselben fehlenden Mengen an Blut und Wärme bildenden Stoffen. Sie wird von den Kindern gerne genommen und ist auch ohne Milch- zusat; vollständige, an Nährwerth der Muttermilch gleichkommende .Vindernahrung, daher, wenn Milch nicht vertragen wird, oder zu Zeiten, wo dieselbe leicht in Gährung übergebt, als bester und völliger <6v- Emg. Schutzmarke &tt Muttermilch zu verwenden. Prämiirt 1893 94: 8 goldene Medaillen und 4 Ehren-Diplome. Berkaus in Apotheken und Droguerien per Flasche M. t.35___________ Concursverfahren. In dem Concursverfahren über das Vermögen des Zs. W. Reusch- liug in Klein-Linden ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Ein« Wendungen gegen das Schlußverzeich^ niß der bei der Vertheilung zu berücksichtigenden Forderungen und zur Beschlußfassung der Gläubiger über die nicht verwerthbaren Ver« mögen^stücke der Schlußtermin auf Samstag den 5. Octbr. 1895, Vormittags 9 Uhr, vor dem Großherzogl. Amtsgerichte Hierselbst bestimmt. Gießen, den 5. September 1895. Der Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts. [7466 ________I. V.: Dosch.________ Forderungen an den Nachlaß der Elisabethe Müller sind innerhalb 14 Tagen bei dem Unterzeichneten geltend zu machen, da später deren Befriedigung nicht mehr stattsinden kann. 7397 F. Hoffmann, Nachlaßcurator. Verding. Die vorkommenden Arbeiten und Lieferungen bei Herstellung des Gemeinde - Verbindungsweges von Ruttershausen nach Wißmar sollen Freitag, den 13. ds. Mts., Vormittags 11 Uhr, durch öffentliches Ausgebot in mehreren Loosen oder auch im Ganzen im Saale des Wirths Heinrich Geißler dahier ver« düngen werden: 1. Anfuhr von 1920 cbm Steinmaterial zu 2016 Mk. 2. Anlieferung von 256 cbm Ueber- gründungsmaterial „ 512 „ 3. Aufsetzen rc. von 2176 cbm Steine und Sand . . . „ 544 „ 4. Herstellung von 6400 qm Chaussir- ung.....„ 2880 „ 5. Lieferung und Versetzen von 160 Stück Obstbäumen . . „ 408 „ Voranschlag und Bedingungen können auf Großh. Bürgermeisterei Ruttershausen eingesehen werden. 7420 Gr. Bürgermeisterei Ruttershausen. ___________Klinkel.___________ Obstversteigerung. Der diesjährige Obstertrag der Obstbaumpflanzungen an Staatsstraßen soll unter den an Ort und Stelle bekannt zu gebenden Bedingungen , wie nachstehend, öffentlich versteigert werden: Donnerstag den 12. Septbr. auf der Straße Gießen—Marburg, Vormittags 8 Uhr, oberhalb Lollar bei Abth. Stein 33 beginnend; Freitag den 13. September auf der Straße Gießen—Broms« kirchen, Vormittags 8 Uhr, am Ende der großen Lindenallee bei Abth. Stein 8 beginnend. Grünberg, den 6. September 1895. Großh. Straßenbauamt Grünberg. Schnitzel. 7468 7477] Circa 300 Ctr. prima schwedisches Kleeheu zu verkaufen. Gasthaus zum weißen Roß. Mittwoch den 11. Sept, l I, Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale — Neustadt 55 — versteigert: 1. 1 Kleiderschrank, 1 Commode, ein Regulator, 1 gold. Damenubr, 1 gr. Oelgemälde (Landschaft) von Wegmer, 1 verzierte Spiegelrahme, 3 Spiegel, 1 Nähmaschine, 4 Buchenstämme, eine Partie Magenbitter, Nordhäuser, Kimmel, ord. Branntwein, Roth, und Weißweine, Champagner, 80 Liter Aepfelwein u. a. 2. 1 Partie Bteruntersätze, Biergläser, Weingläser,Aschenbecher, Streichholzständer, 1 elektrische Schelle, 1 Real, 1 Wandschrank u. a. 8. Hierauf die Kartoffelernte von zwei Trieboterteln. Die Versteigerung unter 2 findet bestimmt statt. 7483 Seitzlrr, Gerichtsvollzieher. Gr.Obklhksßsche Eisenbahnen Am 10. d. M. gelangt der Nachtrag in zum Local - Gütertarif zur Einführung, welcher unter Anderem eine anderweite Fassung der Bestimmungen über die Gebühren für die Uebersührung von Wagenladungsgütern in Fulda enthält. Nähere Auskunft ertheilen die Güterabfertigungen. Gießen, den 6. September 1895. 7478___________________Gr. Direktion- Dienstag den 17. Septbr. I. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen im Pfaudlocale zu Gießen — SelterSweg 11 — gegen Baarzahlung versteigert werden: Eichene Bohlen, zwei Wagen, Sovha, Regulator, Kleiderschränke, Küchenschränke und sonstige HauSgeräthe. 7467]Kemmer, Pfandmeister- Karl Krebs Leihbibliothek Schulstrasse IO. Abonnements werden von heute ab angenommen. 6835 Mein Lager in Spitzen aller Art, Hand- und Maschinen« klöppel, Tüll- und Spachtel, Lyoner und sonstiger Seidenspitzen rc., schwarz und weiß und in allen Breiten; sowie große Auswahl in Bändern, Sammeten, Seidenstoffen, Stickereien u. Stickereikleidern rc., in bekannter Güte und neuesten Mustern empfehle zu herabgesetzten, billigsten Preisen. 180e L. Sahlfeld, Ludwigsplatz 14, Ecke Löberstr. tandw. AnsSkünngs-Fotterie in Giessen. Ziehung: 23. September. Haupttreffer: Erntewagen mit vier Pferden 6607 i. W. von Mark 5000. Loose ä 1 Mk. vers. d. alleinige Gen.-Agent. L. F. Ohnacker in Darmstadt = und alle Loose-Verkaufsstellen. = C. 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Burkhardt. 7473 Vetr.: 2 ist Dr.Markwald 7472 «''ü r tK a) i e h e> •••• Geb/ ucl Norddeutscher Lloyd, Bremen t*ieieß Blattes. 7435 Schnelldampferfahrten nach Newyork: Bremen Dienstage and Sonnabende. Von 5699 Näheres 158 H rumerien & Drggüerit Coursbericht von Conrad Dietz , Giesse Schulstraße 10 Von Von Nach Japan. Oceanfahrt nach Newyork 7-8 Tage. Bremen-Südamerika. Nach Montevideo. Nach Buenos Aires. Annahme tarnten 2 so schweren Verluste sprechen wir hiertiefgefühltesten Dank aus. Nach Baltimore. via Gibraltar zweimal monatlich. Bremen-Nordamerika. Nach Newyork. Southampton Mittwoche und Sonntage. Genua bezw. Neapel Bremen-Ostasien. Nach China. M 7465] In einem Kurz' und Weiß, waarengeschäft sucht ein israel. Fräulein I Vorzügliche and billige Rei Hegel egenheit. 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Oesterr.Localb. 102.51 101.95 104.50 3 5 4 3 73.50 118.85 104.70 94 90 73.45 118.70 104.80 ♦7, 4 4 SV, verstaotl. . Port. 6t. «nl. 84.25 42.30 84.80 42.- 3 7« » Wiesb. , 1887 WormS . . . 102.80 102.80 105.80 3 3 do. IX. Em. . do. v. 1885 . . 93.25 91 85 93.20 4 4__ do....... 37.30 27 15 3' , Wonns .... 101.10 3 do. Erg.-Netz . 93.45 93.25 3_7j_ Eourse vom 7./9. | 31./8. li ikvurse vom 7./9. | 31./8. (fourfe vom 7./8. 31./8. 102.25 102.25 4 Pr.H.-Act.alte 101.60 101.80 do.Südb.sLb). 97» 8 96'/. 81.50 81.80 4 Pr.H.-Act.neue 104.30 104.30 Oest. Ndw.titA 251«/, 252»/. 103.9c 103.85 37, 4 do....... 101.2c 101.2C Gotthardbahn. Schwz. Central 185 90 149.40 186.30 149 20 55.50 55.30 Gothunk. 1903 58.25 58.30 hisersr Schwz.Nordost 146.10 145.70 87.95 87.90 5 Buderus 6. W. 101.95 101.— Ist.Mittelmeer 95.80 94.90 94.90 94.40 102.45 103.35 4 Eisenb. Rtenbk. 102.20 102.20 Pr.HenrilLxb.) 80 50 79.— -Lllk-ArtttR. öfqiseL 104.75 104.75 libitrif^rtiMi 27, Raab-Graz 100 87.40 101.60 101.60 Nordd. Lloyd . 113.50 111.20 3 Türk. fr«. 400 43.50 102.10 102.10 105.20 101.20 LöchsterFarbw. 431.20 424.80 105.20 101.20 Bochumer Guß Dortm. Union. Gelsenk. Brgw. 174.70 73.90 184.— 168.10 72.50 183.50 lesniiei. Ittft ver Ctiltf m Ät Ansbacherfi 7 Augsburg. , 7 Brschw.Thlr20 Finnländ. „10 47.50 26.90 49.50 26.95 103.25 101.— 103.25 101.10 Harpen. Brgw. Ber. Königs- u. 170.70 172 30 108.50 108 10 60.20 104.10 Laura . . . 150.80 145.70 Freiburg fs.15 29.20 29 50 102.— 102.— tifrik-Jriüi. Mailänder, 10 14 15 14.25 100.60 100.65 Heff.LudwigSb. 120.80 120.90 Mennngerfl. 7 24.20 24.15 104.50 104.55 Csac.-Agram . 224 - 224» . Pappend. „ 7 — .— 26.50 102.— 102.10, Oeft. Staatsb 346»/. 3427/. Baiediger £.30 24.45