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Alle Annoncen-Bureaux dei In- und Auslandes nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Deutsche» Reich. — Das auf Dienstentlassung lautende Urtheil, welches der Kaiserliche DiSciplinarhos zu Leipzig in dem Revisionsproceffe gegen den Kanzler Leist von Kamerun gefällt hat, dürste den Empfindungen der weitesten Kreise des deutschen Volkes in dieser scandalösen Angelegenheit entsprechen. Der genannte hohe Reichsbeamte hat ganz zweifellos Dinge auf seinem afrikanischen Colonialposten begangen, die sich mit der Würde und dem Ansehen dieser Stellung durchaus nicht vereinbaren und welche zugleich geeignet find, den guten Klang des deutschen NamenS im AuS- lande bedenklich zu diScreditiren. Herr Leist hat sich nach Kräften bemüht, feine mehr als anstößigen Handlungen, sowohl in dem ersten Proceß wider ihn, als auch in der jetzt stattgefundenen zweitinstanzlichen Verhandlung zu beschönigen. Wenn es ihm hierdurch gelang, bei der Potsdamer Dtsctplinarkammer ein verhältnißmäßig recht mildes Urtheil zu erzielen, so ist ihm dasür Seitens des Kaiserlichen DiSciplinargerichtShoseS in Leipzig die wohlverdiente Strafe geworden, und es wird schwerlich Jemand geben, der mit dem nunmehrigen Ex-Kanzler von Kamerun besonders Mitleid empfände. Hoffentlich werden aber die verantwortlichen Leiter unserer Colontalpolitik aus dem „Falle Leist" die Lehren ziehen, die derselbe so offenkundig predigt. — Die Regentschaftsfrage im Fürstenthume Lippe-Detmold beschäftigt gegenwärtig den Detmolder Landtag. Derselbe hat am vergangenen Sonnabend seine Verhandlungen hierüber eröffnet und zunächst das Acten- material über den Geisteszustand des jetzigen Fürsten Alexander an eine Commission verwiesen. Die Prüfung der betreffenden Documente trägt aber wohl nur den Character einer Formalität, denn nach der vor GerichtSstelle abgegebenen Erklärung der den geisteskranken Fürsten behandelnden Aerzte ift an eine Uebernahme der Legierung durch denselben nicht zn denken. Die alsdann begonnene und schließlich abgebrochene Debatte über die Einsetzung der Regentschaft unter dem Prinzen Adolf von Schaumburg - Lippe hat schon hinlänglich erkennen laffen, daß zwischen dem Ministerium und der Mehrheit deS Landtages ernste Meinungsverschiedenheiten über die Berechtigung des Prinzen Adolf zur Führung der Regentschaft bestehen. Wie der Conflict zum AuStrage gelangen wird, läßt sich darum noch nicht mit Sicherheit be- nrtheilen, vermuthlich wird er aber noch auf alle Fälle auch de» Bundesrath beschäftigen. Eisenach, 8. April. Der Stichwahltermin ist auf oen 19. April anberaumt. Neueste Nachrichten» Wolff» telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 8. April. Der geschäftSführende Vorsitzende der Berliner Abtheilung der Deutschen Colonlal-Gesell- schäft, Graf Schweinitz, theilt der „Nordd. Allgem. Ztg." mit, Prinz Arenberg habe die Absicht, den Vorsitz bet der Abtheilung in Berlin ntederzulegen - die eingeleiteten Verhandlungen würden denselben aber voraussichtlich veranlaffen, den Vorsitz weiter zu übernehmen. FriedrichSrnh, 8. April. In zwei Extrazügen trafen Mittags 1 Uhr etwa 400 Lehrer der höheren Lehranstalten Preußens hier ein. Schon über Hamburg waren viele Lehrer eingetroffen. Viele hatten ihre Damen mitgebracht, so daß etwa 700 Personen versammelt waren. Wegen des schlechten Wetters war die große Empfang-Halle von dem Fürsten Bismarck für die Begrüßung in Aussicht genommen und schnell ein Podium für den Fürsten errichtet worden. DaS Wetter klärte sich aber auf und als die Halle bereit- von Menschen gefüllt war, traf die Botschaft ein, der Fürst erwarte seine Gäste im Park vor dem Balcon. Unter den Klängen eines Musikcorps traf der Zug gegen F/z Uh* dort ein. Fürst Bismarck erschien auf dem Balcon in einem langen schwarzen, am Halse geschloffenen Mantel und trug einen großen schwarzen Schlapphut. Nachdem die stürmische Begrüßung vorüber war, forderte der Fürst die Menge auf, die Hüte aufzusetzen. Hierauf überreichte Pro- feffor Jäger-Köln nach einer Ansprache eine Adreffe und eine prachtvolle, künstlerisch auSgeführte Votivtafel. Die Mitte derselben nimmt eine in Emailmaleret auSgeführte Germania ein. DaS Mittrlbild umschließt ein reich ciselirter silberner Rahmen in schwerer Vergoldung. In dem oberen Thetle ift eine Gemme, das Porträt Kaiser Wilhelm I., eingelassen. In dem unteren Theile ift folgende Widmung angebracht: ,Dem Fürsten Bismarck in tiefster Verehrung und Dank- sarkeit die Lehrer der höheren Schulen Preußens." Unter der Widmung ist das Wappen deS Fürsten Bismarck, von einem Lorbeerkranz umgeben, angebracht. Nachdem die Adresse überreicht war, trat der Fürst an die Brüstung des BalconS und forderte die Menge nochmals auf, sich zu bedecken. Er wtffe aus Erfahrung, was es bedeute, bet so kühler, feuchter Witterung barhaupt zu sein. Darauf hielt er folgende Ansprache: Die Ehre, die Vertreter der preußi- chen Lehrerschaft hier vor sich zu sehen, bilde ein weiteres Glied in der Reihe der Auszeichnungen, die ihm zu Theil geworden sei. Er beziehe diese Auszeichnung aber nicht nur auf sich, sondern auch auf seine Mitarbeiter, mit denen er gewiffermaßen in einem Tantieme - Verhältniß stehe. Er habe nichts weiter, als seine Schuldigkeit im Dienste gethan. Aber Gottes Segen habe es gedeihen laffen zu dem, was man als Erfolg bezeichne. In der ihm überreichten Adreffe fei die Rede von dem Dank, den auch die Lehrerschaft ihm schulde. Dieses Gefühl der Dankbarkeit fei ein gegenseitiges,- denn ohne die Vorarbeit der Lehrer durch Heranbildung einer tüchtigen Jugend sei nichts zu erreichen. Durch die Lehrer werde in die Herzen der Jugend der Keim gelegt zur Vaterlandsliebe und zum späteren Verständniß der politischen Situation. Auch deS Einflusses der jetzigen Frauen auf die nationale Entwickelung gedachte Fürst BtSmarck und bezeichnete ihn als einen bedeutenden Fortschritt. Vor 50 Jahren habe keine Frau daran gedacht, in diesem Sinne zu wirken, jetzt aber pflege auch die Mutter bei ihren Kindern schon in jungen Jahren den nationalen Gedanken. Die Hauptzierde des deutschen Volkes sei von jeher die Liebe zur Wahrheit gewesen. Diese Liebe sei auch von den Lehrern den Schülern gegenüber zu pflegen. Er habe, als er in Versailles in Quartier lag, einmal die Schulhefte der Kinder seines Quartierwirthes durchgesehen und sei ganz erstaunt gewesen über die ungeheuere hetzerische Lüge, die, wie aus diesen Heften ersichtlich, im französifchen Schulwesen cultivirt wird und durch die jener Hochmuth von vornherein in die Jugend gepflanzt würde, der, wie baß Sprichwort sagt, vor dem Fall komme. Der Fürst wieS noch auf die mancherlei Erfolge hin, welche nur durch die aufreibende Thätigkeit der Lehrer an den höheren Lehranstalten erzielt werden konnten. Er gedachte auch der schwierigen pecuniären Lage, in der sich mancher Jugendbildner zur Zeit befinde, und sprach die Hoffnung aus, daß auch hierin eine günstige Aenderung eintreten werde. Er stehe am Ende seiner Tage und sehe mit Ruhe die Sonne, welche ihm untergehe, scheiden. Sie zeige ihm aber ein schönes Abendroth. Er als Landmann betrachte das Abend- roth als Vorläufer eines schönen Tages, und so hoffe er, daß auch das Abendroth, daß er an seinem Lebensabend schaue, auf gute Tage für die Lehrer und Heranwachsende Jugend hindeute. Der Fürst schloß mit einem Hoch auf die deutsche Lehrerschaft, welches jubelnd ausgenommen wurde. Nachdem der Jubel sich gelegt hatte, erklärte der Fürst, daß er noch Manches auf dem Herzen habe, daS er gerne aussprechen möchte; er sei aber schon zu alt, um noch lange stehen zu können. — Die Versammelten stimmten darauf das Lied „Deutschland, Deutschland über Alles" an. Nach nochmaligem Hoch auf Bismarck zog dieser sich in das Schloß zurück. Die Delegirten der Lehrerschaft begaben sich später gleichsalls ins Schloß. Vom Himmel letzte ein Regenschauer ein, welcher die Festtheiluehmer zum großen Theil nach dem Bahnhof zurücktrieb. Der Fürst sah heute ausgezeichnet wohl au» und schien sehr gut gestimmt zu sein. Die Hamburger Lehrerschaft hält heute im Restaurant „Zum goldenen Löwen" am Jungferustieg einen Festcommers ab, zu dem die auswärtigen Collegen eingeladeu find. Depeschen deS Bureau „Herold". Setliu, 8. April. Dem commaudireuden General des 9. Armeecorps, Grafen Waldersee, welcher heute seinen Geburtstag hat, hat der Kaiser durch einen Specialabgesandten, welcher auch ein werthvolleS Geburtstagsgeschenk mitgenommen hat, seine Glückwünsche übermittelt. Berlin, 8. April. Der BundeSrath hat heute eine Plenarsitzung abgehalten. Berlin, 8. April. Die „Nordd. Allg. Ztg." beftättgt, daß der Kaiser Franz Josef den diesjährigen bei Stettin abzuhaltenden Kaisermanövern beiwohnen werde. Der Zeitpunkt deS Eintreffens und die Dauer der Anwesenheit in Stettin sei noch nicht festgestellt. Berlin, 8. April. Die Provinz Schleswig- Holstein hatte, wie die „Post" hört, um die Ehre nachgesucht, dem Kaiser während seines Aufenthalts in der Provinz bei Gelegenheit der Eröffnung des Nord-Ostsee-CanalS ein Fest geben zu dürfen. Das ist jedoch ebenso wie kurz zuvor daS Gesuch der Stadt Kiel dankend abschlägig beschieden worden, weil es wahrend der Feier an Zeit fehlt, eine derartige Festlichkeit noch einzuschieben. Berlin, 8. April. Der „Post" zufolge ist die Frage »er Placirung der fremdländischen Geschwader und einzelner Kriegsschiffe im Hafen von Kiel bereit- erledigt. Die Schiffe werden in zwei Reihen placirt, sodaß zwischen hnen der BootSverkehr vermittelt werden kann. Auch die Frage der Verprovianttrung der heimischen Schiffe ift soweit geregelt. Kola, 8. April. Der Petersburger Correspondent der „Köln. Ztg." versichert, die Thatsache, daß der Czar bei dem AbschiedSeffen für den General v. Werder einen Trink- pruch auf Kaiser Wilhelm ausbrachte und die Unter« Haltung durchweg in deutscher Sprache geführt wurde, ferner daß Kaiser N-kolauS und alle Großfürsten in kleiner preußischer Uniform erschienen waren, fei allerorts sehr bemerkt worden. Hierdurch würden auf daS Deutlichste die immer wieder auftauchenden Behauptungen widerlegt, wonach neuerdings sich die Beziehungen zwischen Berlin und Petersburg geändert hätten und wonach Fürst Radolin nicht genehm gewesen sei. Beides sei durchaus falsch. General v. Werder reift am 16. April von Petersburg ab und begibt sich direct nach Berlin. Fürst Radolin wird erst in einigen Wochen in Petersburg erwartet. Aschaffenburg, 8. April. DaS Cenrrum stellt für dadurch den Tod deS Abgeordneten Haus erloschene ReichS- und Landtagsmandat den 1864 geborenen Pfarrer Gerstenberger in Laufach auf. Wien, 8. April. Die hier alljährlich von der socialtsti- scheu Parteileitung herausgegebene Festschrift zum 1. Mal ist bereits fertiggestellt, verfiel aber wegen mehrerer in derselben enthaltenen Stellen der ConfiScation. ES wird deshalb eine zweite Auflage veranstaltet werden. Budapest, 8. April. Im Auftrage des JustizministerS begaben sich dieser Tage zwei Sectionsräthe behufs Studium- der obligatorischen Civilehe nach Preußen und zwar in erster Linie nach Berlin und Breslau. Rom, 8. April. In vaticanischen Kreisen werden die von der liberalen Preffe ausgestreuten Gerüchte über Streitigkeiten zwischen dem Cardinal Rampolla und dem Papst energtsch dementirt. Der Aufenthalt der beiden Cardinäle Schönborn und Vaugran in Rom habe blF Beziehungen beß StaatSsecretärS zum Papst nicht geänbert. Pari», 8. April. Im Senate wurde dem Expräsi- benten Casimir Perier das Recht abgestritten, da- Großkreuz zur Ehrenlegion weiter zu tragen. DaS Ministerin« weigert sich, zu dieser belichten Angelegenheit Stellung zn nehmen. Havre, 8. April. Anläßlich deS Besuchs beß Prä- sibenten der Republik in Havre wird die englische Admiralität ein Kreuzerschiff nach hier entsenden, um bett Präsidenten zu begrüßen. Das Schiff wird während der ganzen Dauer der Anwesenheit des Präsidenten im hiesigen Hafen verweilen. Madrid, 8. April. Zwei Anarchisten, welche Droh- Briefe an mehrere Mitglieder der französischen Colonie gerichtet haben, sind verhaftet worden. London, 8. April. Wie auS Shanghai gemeldet wirb, haben die chinesischen Generäle, welche in der Mandschurei operiren, immer noch nicht die Meldung von dem Waffenstillstand erhalten und führen dort den Feldzug gegen bte Japaner fort. Petersburg, 8. April. Wie aus guter Quelle gemeldet wird, ist von Auslandreisen deS jungen CzarenpaareS in diesem Sommer keine Rede; eß ist sogar noch unbestimmt, ob dasselbe einen kurzen Ausflug nach Finnland unternimmt. toctlts un6 ptoofmUXUs» Sieben, ben 8. April 1895. ** Nachwirkung bet NothstaubSjahre. Die Regierung richtet an die Stände daß Ansinnen, die Zustimmung dazu zu ertheilen, daß eine allgemeine Befristung der der Staatskaffe für Lieferung landwlrthschaftlicher Bedarfsgegenstände geschuldeten Beträge bis zum 1. Juli 1895 zinsfrei und von da ab bis zum 1. December 1895 gegen 2 pCt. Verzinsung bewilligt werde. Mittelrheinisches Turnfest. Die zum Bau der Fest- Halle und des HaupteingangS gefertigten fünf Entwürfe, darunter die drei preisgekrönten, sind Mittwoch und Donnerstag, 10. und 11. April, von Nachmittags 2—6 Uhr zu Jedermanns Ansicht in der Turnhalle deS Turnvereins auSgesteßlt. t (S. Inserat.) • • DtS »ächße mittelrheipffche ÄreiStiriftf findet, eoi einem am Sonntag in Mainz von dem Rrdßturntag gefaßten Beschluß, 1897 in Homburg v. d. H. statt. Dort hat die Bürgerschaft bereit- 76,000 Mk. Garantie gezeichnet. — Au- dem auf dem Kreisturntag erstatteten Bericht ist zu entnehmen, daß dem MrttelrheinkreiS im Jahre 1894 37 Vereine neu zugingen, 29 auSschieden, so daß nach dem vorläufigen Ab« schluß der Bestand deS Kreise- am 1. Januar 1895 ist: 549 Vereine in 17 Gauen mit rund 51,000 Mitgliedern überhaupt, davon nahezu 22,000 Turnende, 7900 Zöglinge und über 41,000 Beitrag zahlende Mitglieder. Bon den glänzenden Erfolgen der fich an 1>en Wettübungen bei dem Deutschen Turnfest in BreSlau betheiligt habenden Mittel- rheiner, sowie von den Ergebnifien der Borturnerübungen im Kreise wurde Kenntniß gegeben, endlich die flotte Abwickelung der Kaffegeschäfte und der gute Bestand der KreiS- kafie berichtet. * ♦ Vogelsberger Hohenelnb. Die diesjährige General- Versammlung findet am 5. Juni in Schotten statt. Da- LlubhauS auf dem HoherodSkopf ist am vergangenen Samstag eröffnet worden. Zwar liegt im Oberwald und in nächster Nähe deS ClubhauseS immer noch ca. 1 Meter hoch Schnee, doch ist der Weg von Breungeshain nach dem HoherodSkopf paffabel. Zur Erleichterung deS Besuches deS BogelSbergeS werden, wie seither, ermäßigte Fahrkarten auch fernerhin au-gegeben. Die durch die schlechte Witterung im vorigen Jahr verzögerte Wegmarktruug mit Farben wird fortgesetzt werden. • • Landwirthschaftliche Ausstellung in Gießen. Bei der Zweiten Kammer haben die Abgeordneten HaaS, Hirsch und Dr. Hetdenretch den Antrag gestellt, als Zuschuß zu den Kosten der im laufenden Jahre abzuhaltenden landwtrth- schaftlichen Ausstellung zu Gießen den einmaligen Betrag von 15,000 Mk. zu verausgaben. • • Einen schweren Ochsen schlachtete heute Metzgermeifter Schlörb. DaS Thier wog auSgeschlachtet 946 Pfund. • • Vorsicht beim Seldeiunehmeu! In der Nachbarschaft sind wieder verschiedene falsche Geldstücke in Umlauf gesetzt worden. So sind bei dem Kaiserlichen Postamte in Butzbach mehrere Ein- und Zweimarkstücke angehalten worden. Kriegerkameradschaft „tzasfia". Nach Erfüllung der satzung-mäßigen Pflichten wurden u. A. folgende Vereine in den Landesverband der Kriegerkameradschast „Hasst a" ausgenommen: Kriegerverein Saasen, 19 Mitglieder, Bezirk Grünberg, Kriegerveretn Heimertshausen, 25 Mitglieder, Bezirk Al-feld. • • DaS Denkmal der hessischen Division auf dem Schlachtfelde bei Metz befindet fich in einem vielfach beschädigten Zustande. Der Abg. Bogt hat daher bei der Zweiten Kammer beantragt, Großh. Regierung um baldmöglichste gründliche Wiederherstellung de- Denkmals zu ersuchen. • • Militärisches. Während des diesjährigen Ofter- NrlaubS tritt eine ganz neue Verfügung über Meldungen beurlaubter Soldaten in Kraft, die Folgendes bestimmt: „Beurlaubte Soldaten haben sich während der Reise nur dann den Offizieren zu melden, wenn sie letzteren an der Landstraße begegnen,- auch haben dieselben an Militärorten nur beim Commandanten bezw. Garnisonsältesten, an Orten ohne Garnison, an welchen sich ein Meldeamt befindet, an den demselben vorstehenden Bezirksoffizier, in sonstigen Orten ohne Garnison bei der OrtSbehörde Meldung zu erstatten. • • Schuldienst Nachrichten. Am 14. März wurde der von dem Herrn Grafen zu Erbach-Erbach auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober Kainßbach präsentirte SchulamtSaSpirant Conr. Wilhelm Carl Rauch aus Rohrbach Pir diese Stelle bestätigt- — am 16. März wurde dem SchulamtSaSpiranten Philipp Bender auS Grllningen die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wettsaasen, Kreis Alsfeld, übertragen; — an demselben Tage wurde die provisorische Zeichenlehrerin an der Bictoriaschule zu Darmstadt Minna Schleiermacher zur Zeichenlehrerin an dieser Schule, unter Verleihung der Rechte einer definitiv angestellten BolkSschullehrerin, ernannt; — am 20. März wurde der SchulamtSaSpirantin Marte Hennemann aus Mainz eine Lehrerinnenstelle an der Gemeindeschule zu Weisenau, Kr. Mainz, — am 23. März wurde dem SchulamtSaSpiranten Georg Appenheimer auS Partenheim eine Lehrerstelle an der evangel. Schule zu Wald-Michelbach, Kr. Heppenheim, — an demselben Tage wurde dem Schullehrer Peter Josef My zu Appenheim, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zn Mombach, Kr. Mainz, — -an demselben Tage wurde der Iehrerin Magdalena Burk zu Finthen eine Lehrerinnen- stelle an der Gemeindeschule zu Mombach, Kr. Mainz, — am 27. März wurde der Schulgehilfin Wilhelmine No öl zu Dieburg eine Lehrerinnenstelle an der kathol. Schule daselbst übertragen. * * Die Volks-, Fortbildung«- und Privatschuleu im Kroß herzogthum Hesse» im Frühjahr 1894. Nach den Mittheilungen der Grobherzoglich hessischen Centtalstelle für die LandeS- statistik bestanden im Frühjahr 1894 in Großherzogtbum Hessen 993 einfache Volksschulen, wovon nach dem Bekenntniß •82 gemeinsame, d. h. keiner bestimmten Confession angehörige, 53 evangelische, 56 römisch-katholische und 2 israelitische Anstalten waren. In 909 dieser Schulen wurden durchweg, tu 56 theilweise — also vermuthlich in den untersten Klaffen — beide Geschlechter unterrichtet, 28 waren nur für je ein Geschlecht bestimmt. Nach der Zahl der Schulklaffen unterschieden sie sich in 522 einklassige, 244 zwei-, 108 drei-, «1 vier- und 58 mehrklassige. In 633 einfachen Volksschulen war der Unterricht gänzlich frei, in 860 wurde noch Schul- geld euttichtet. — Da- Lehrpersonal (mit «u-schlnß der .besonderen Lehrer und Lehrerinnen") setzte fich au- 2272 männlichen und 180 weiblichen, im Ganzen 2452 Personen zusammen. — Die Zahl der Schulkinder, welche diese ein» fache» Volksschulen besuchten, belief fich auf 155 785, darunter wäre» 77 346 Knaben und 78 439 Mädchen; 105 811 Kinder gehötten dem evangelischen. 46 974 dem römisch-katholische», 2574 dem israelitischen und 926 einem anderen Bekenntniß an. — Durchschnittlich kamen auf 1000 Einwohner 156,9 Schulkinder; fast ebensoviel (157) entfielen auf eine Schule, während auf eine Lehrkraft 63,5 Schüler und Schülerinnen kamen. — Außer diesen einfachen gab e- noch 25 erweiterte Volksschulen, nämlich 11 gemischte (für beide Geschlechter), 6 ausschließlich für Knaben und 8 für Mädchen. Dai Lehrpersonal dieser Schulen — wieder mit Au-nahme der besonderen Lehrkräfte — bestand au- 140 Köpfen, darunter 20 Lehrerinnen. Die Zahl der Schulkinder, welche diese gehobenen Volksschulen besuchten, belief fich auf 3693, und zwar 1907 Knaben und 1786 Mädchen. Die Gesammtzahl unterschied fich nach dem Bekenntniß in 2820 evangelische, 598 römisch-katholische, 198 israelitische und 82 sonstige Schulkinder. Neben den öffentlichen Unterrichtsanstalten bestanden zur Berichtszeit noch 63 Privatschulen mit 4116 Schulkindern. Bon letzteren waren 1258 Knaben und 2858 Mädchen, 1795 evangelisch, 1811 römisch-katholisch, 466 israelitisch und 44 gehörten einer anderen Confession an. DaS Lehrpersonal — mit Ausschluß der besonderen Lehrer und Lehrerinnen — belief sich auf 262 Köpfe, darunter 137 Lehrerinnen. Wie fast überall in Deutschland, waren diese Privatanstalten überwiegend Mädchenschulen (36), nur 13 waren ausschließlich für Knaben und 14 für Knaben und Mädchen bestimmt. Die meisten Privatschulen (43) hatten keinen confessionellen Character, 8 waren evangelische, 9 römisch katholische und 3 israelitische Anstalten. — Die Gesammtzahl dieser drei Atten von Unterrichts- anstalten für das schulpflichtige Alter belief sich auf 1081; dieselben wurden inSgesammt von 163 594 Schulkindern besucht, darunter 83083 oder 50,8 pCt. Mädchen; an denselben wirkten 2854 Lehrkräfte, davon 337 weiblichen Geschlechts. — Die Zahl der im Lande bestehenden FottbildungS- schulen betrug 906, davon waren 758 einklassige, 91 zwei- klassige und 57 drei- und mehrklassige. Diese Fortbildungsschulen wurden von 26019 Schülern besucht und zwar von 17 614 evangelischen, 7914 römisch-katholischen, 317 israelitischen und 174 Angehörigen anderer Confesfionen. Auf 1000 Einwohner kamen 26,2, auf 100 Schüler der Volksschule 33,6 FortbildungSschüler, auf eine Fortbildungsschule durchschnittlich 28,7 Besucher. * * Unterstützung hilfsbedürftiger Beteraue». Abgeordneter Dr. Vogt hat bei der Zweiten Kammer den Antrag eingebracht, dieselbe wolle beschließen, Großh. Regierung zu ersuchen: aus paraten Mitteln deS Staates an erwer bS - unfähige, bedürftige und würdige Veteranen auS den Kriegen von 1866 und 1870 — 71 einmalige oder laufende Unterstützungen zu gewähre», auch wenn solche nicht den directen Nachweis des Zusammenhangs ihrer Krankheit oder Erwerbsunfähigkeit mit den Strapazen des FeldzugS zu führen vermögen, und zwar insolange, als nicht von ReichSwegen allgemein für diese Kategorie von Staatsbürgern in diesem Sinne Vorsorge getroffen wird. ES wird dabei u. a. bemerkt: Der hessische Staat ist in der Lage, ohne die ©teuertraft feiner Bürger in Anspruch nehmen zu müffen, bis zu einem gewiffen Grade jetzt schon hier Hilfe zu schaffen, und zwar aus Fonds, deren ursprüngliche Bestimmung von dieser Art der Verwendung nicht sehr weit entfernt liegt und sich deshalb hierfür wohl rechtfertigen läßt. Im Jahr 1871 kam aus der französischen KriegSkosten- entschädigung eine Summe von 8 Millionen Thalern an die Bundesstaaten, nach dem Berhältniffe ihrer mobilen Truppen- contingente zur Verkeilung, um daraus Darlehen gegen geringen Zinsfuß an bedürftige Handwerker, Gewerbetreibende 20. zu gewähren, welche durch die Mobilmachung und Theil- nahme am Feldzuge in ihrem Geschäftsbettied rc. geschädigt worden waren. Diese Darlehen wurden durch die Kreis- ämter vermittelt, und insoweit nicht uneinbringliche Posten niedergeschlagen wurden, find diese Darlehen in die Kreis- kaffen wieder zurückgefloffen. ES ist dem Antragsteller bekannt, daß diese Capitalien, welche in manchen Kreisen eine recht ansehnliche Höhe erreichen, zur Zeit ohne besondere Bestimmung verzinslich auSgeliehe» sind. — Der Vogt'sche specielle Antrag geht daher dahin, hohe Zweite Ständekammer wolle Großh. Regierung ersuchen, die Zinsen dieser Fonds künftighin, im Sinne vorstehender Darlegung, zu Gunsten bedürftiger Feldzugsveteranen verwenden zu wollen. AuS Starkenburg. 8. April. Der Bauer im Oden- walde, welcher gewettet, Mitte April noch eine Wagenladung voll Schnee abliefern zu wollen, kann, wie Darmstädter Blätter melden, diese Wette noch gewinnen, wenn er sich auf den Weg zwischen Vielbrunn und Brem-Hof begiebt, wo noch am Sonntag in einem Hohlweg eine so große Menge Schnee lag, daß man wohl ein paar Dutzend Wagen damit füllen könnte. A Mainz. 8. April. Bezüglich der Feier des ersten Mai hat die hiesige soeialdemokratifche Partei beschloffen, am 1. Mai eine Volksversammlung abzuhalten, eS dagegen bezüglich der Arbeitsruhe jedem Einzelnen zu überlassen, waS er thun will. Ein allgemeine- Arbeiterfest findet am 2. Mai in der „Stadthalle" statt. — Morgen begibt sich eine Deputation Mainzer Kaufleute nach Darmstadt, um wegen einheitlicher Regelung der Sonntagsruhe beim Ministerium vorstellig zu werden. Die hiesige Kaufmannschaft fühlt sich hauptsächlich dadurch beschwett, daß in den anderen rhein- hessischen Städten die Stunden von 11 bis 4 erlaubt sind, während hier die Geschäfte um 1 Uhr geschloffen werden müssen. A Mainz, 8. April. Die heute Abend stattgehabte Generalversammlung der Mainzer Bolksbank (eingett. Genoffenschaft) beschloß, au- dem vorigjähttgen Reingewinn eine Dividende von 5'/,pCt. zur vettheilnng zu bringen. Dermifdttcs* • Berit». 7. April. Fra» Mühling, die Wntter bei Herrn Adolf Mühling, bei vesitzeri bei Hotels bc Rome, vollendet am 15. April ihr hnndertstei Lebensjahr. Di* alte Dame erfreut sich, wie die .Rationalzeitung* hött, et»er für ihr hohes Alter bemerkenSwerthen Rüstigkeit. • Tin seltener Abiturient. Eine Reifeprüfung, wie fte wohl sehr selten vorkommt, hat dieser Tage im Danziger Realgymnasium zu ©t. Johann stattgefunden. Der ehemalige H autb oist DrewS aui Königsberg, welcher dort nur die Volksschule durchgemacht hat, hatte 12 Jahre als Fagottdläfer in der Capelle deS 128. Infanterie Regiments zu Danzig gedient und während dieser Zeit durch eisernen Fleiß sich soweit wiffenschaftlich vorgebildet, daß er vor einem Jahre nach dem Abgang vom Militär die Reifeprüfung für die Prima etnei Realgymnasiums in Danzig ablegen konnte. In den jüngsten Tagen bestand er nun auch die Abiturienten* Prüfung. Herr DrewS gedenkt fich jetzt auf der Technische» Hochschule zu Charlottenburg dem ©tubimn deS Baufaches zu widmen. • Sehr trübe lauten die Nachrichten auS De»tsch-Oß- aftika über die Verheerungen durch die Heuschrecken. I» der Nähe der Küste ist ei noch möglich, Hilfe eintreten zu lassen, aber weiter im Innern ist die HungerSnoih schrecklich und die Berichte auS Dabora wissen von einem großen Elend unter den Trägem, die an der Karawanenstraße verhungern, zu erzählen. Im vorigen Jahre war eS schon schlimm, die Träger kamen zum Theil in erbärmlichem Znstande in vaga- moho an, und manchen Karawanen war eS nur dadurch möglich, die Küste zu erreichen, daß ihnen Lebensmittel entgegengeschickt wurden; in diesem Jahre ist die Lage geradezu trostlos geworden. Citeratnr und Kan ft — Wer den Maßkrug liebt — und welcher Deutsche thäte die- nicht! — wird seine Heue Freude an den in prächtigem Färbern- Squarelldruck vorgeführten Klugen haben, die eu8 dem neuesten 14. Heft der trefflichen Halbmonatsschrift »Born FelS »um (Union Deutsche verlag-gesellschaft in Stuttgart. Preis de- Hefte» 75 Pfennig) dem Beschauer entgegmblinken. Und nicht minder fesselnd als die leuchtenden Farbendilder ist der baiu gehörige leit von dem beliebten Münchener Humoristen Benno Rauchenegger, der mit feuchtfröhlicher Sachkenntniß und die Eigenart und die Vorzüge eine- jeden Kruae-: Münchener Kindl, Et. Florian-krug (au»go- zeichnet zum „Löschen' de- Durste-), Fuchs-, Bauern-, Kater-, Studentenkrug» u. f. w., schildert. Neben diesem stet- z itgemäße» Aufsätze liefert die farbige Reproduktion dreier japanischer Krieg»* aquarelle von Neuem den Bewei-, in wie hohem Maße „tßom Fel» zum Meer" da-Lob, unsere beste und vornehmste Zeitschrift genannt zu werden, oerbient. Hierfür legen noch die weiteren Beiträge: „Verbesserungen tm Eisenbahnwesen", „Die elektrische Küche", .Di« Davoser EportSwoche", „Schlittensahrt de» Kaiser» von Ehina", sowie der militärische Aufsatz „Gesuchte und ungesuchte Eommando»" von Han» Nagel von Brawe vollgültige» Zeugnitz ab. Die trefflichen Romane und die prachtvollen Illustrationen geben jedem Heft» eine Vielseitigkeit und Pracht, die auch den verwöhntesten Leser b* friedigen und entzücken muß. Technische Fortschritte. — eint bedeutende Verbilligung de» elektrischen Sichte»k Die größte Schattenseite de» elektrischen Lichte» ist noch immer beffew tbeuere Herstellung Eine bedeutende Verbilligung de» elektrischen Lichte» steht nun aber nach in allen Staaten angemelbeten Patenten von Dr. Borchu» in Dui-burg a. Rh. in Aussicht. Die Erfindung bezweckt die unmittelbare Gewinnung von ElectrikitLt au» der Kohle ohne jede Maschinenanlage. Die Technik konnte bislang nur 10 pCt. der in der Kohle vorhandenen chemischen Energie nutzbar machen, während die Erfindung de» Dr. Borchu» etwa 27—38 pLt. zu gewinnen im Stande sein soll. Ga» könnte bann mit elektrischem Licht nicht mehr in Wettbewerb treten. Immerhin dürfte die Nachricht mit Vorsicht aufzunehmm sein. — »in neue*, sehr wirksames verfahre« |«t Vertilgung vo« Hau-schwam«. Em neue» «erfahren hierzu bet der RegierungSbaumeister Seemann in Berlin erfunden. Zur Ausführung ist eine Aufnahme der Dielen nicht nothwendig, daher tritt keine Störung bei benutzten Räumen ein. Da- Verfahren beruht auf der Erfahrung, daß der HauSschwamm bei absolut trockener Luft zu Grunde gehen muß, da er nur in Feuchtigkeit enthaltender Lust, fpeciell zwischen Diele und Schalung der Gebäude gedeiht, woselbst sich dem Bauholze anhaftende ober au» der Bauperiode herrührende Feuchtigkeit befindet. Diese letztere wird, wie bte .Electr. Rbsch." schreibt, in sehr energischer Weise durch eigen» co» ftrukte Apparate, ohne Störung der Räume derart vertrieben, bat da« ganze Schwammgebiet absolut au-getrocknet wird. Hierdurch erstirbt der Schwamm zu einem leberartfaen Gebilde, da- nicht mehr leben-fähig ist. Al-dann wird durch denselben Apparat unter frohem Drucke tn die einzelnen Balkenfelder ein Ga- gedrückt, ba» n die feinsten Poren ber Hölzer unb der Au-füllung dringt und alle pflanzlichen OraanUmen daselbst vernichtet. Da- ganze Verfahren nimmt in jedem Balkenfelde nur einige Stunden in Anspruch. Behuf- Erhaltung de- gesunden Bestände» des Holze- wird bona noch eine bleibende Fußbodenventtlatton eingesührt, die einzige bauliche Arbeit dabei, die tn wenigen Stunden beendet ist. Da» «erfahren hat sich bewährt, unb zwar nicht nur für Hausfchwamm- Zerstörung, sondern auch zur Trockenlegung neuer Balkenlagen resp. Zwischendecken. Die Kosten sind gering gegenüber denjenigen, die sonst für Beseitigung bei Hausschwamme» au-gegeben werbe» mußten. ,8. Zig." - Schutzmittel »ege« A«sette«fratz •« Da bie Zeit naht, wo sich der Lanbwirth unb Gartenbesitzer nach wirksamen Mitteln gegen den Insektenfraß an Cbftbäumen umsehe» muß, so sei nach ber Drogisten - Zeitung eine Reihe blefer Mittel empfohlen. Anstrich gegen bie Blutlan«. •> 75 % grüne Seife, 50 r Leinöl unb 25 g Earbolsäure werden gemischt; bann wirb bie Mischung mit 15 Liier Wasser versetzt. Eine Mischung von 4 Ibellen Karbolsäure mit 100 Zbellen Wai'ergla». Kleb- oder Raupenleim. 500 Theil« Harz, 350 Theile Schweinefett und 35t bi- 500 Theile Del werden »uiammengelchmolzen. Die An wen dang bei Leime» geschieht tn ber Weile, daß man sogenannte „Klebgürick* 1 »m den Baum legt, wodurch da» «ufft eigen der In fetten an bee Verkehr, Cant« rrn- VolftwirthfcbafL •Uta«» 9 April. Marktbericht- Auf dem heutigen Vochenmarkt kostete: Butter pr Vst». x 0,90—1" , Hühnereier per Stück 6—6 4, Enteneier pr. St. 6 4, Gänsetttt pr. St- 10—11 4, Käse pr. Vt. 5-8 4b ÄWemcfe or. 8 4, erbte» pr- Liter 18 4, öttffen vr. Liter 30 4, Tauben pr. vaar X 1,00 bi» 1,20, Hühner pr. Stück X 1,30 bi» 150, Hahn*- pr. etibf X 1.50—2,00, Enten pr. St- X 1,80 -2,20, Ochsenfleisch pr. «5- 72—78 4- Äup* u. Rindfleisch pr. Pfd. 66—88ch, Schwere «fleisch pr. Pfb. 60—70 4# Kalbfleisch pr. Md. 56—64 4, Hammelfleisch pr. öfb. 60—70 4, Kartoffeln pr. 100 KUo 5,00—6,00 X, Bett traut pr. Stück —4, Zwiebeln pr- Centn ei 6,00- 0,00 X, Mstch pr. £tter 16-20 4- »ft. Deutsche Mr plSchttgew Fndw * *u8„btm neueft« m gell zum e(tt4 “.MmS Uno nicht mtiibtr T °M Xqt no Aauchuiegan, d« >art und die Vorzüge slorianikrug (-uSgp Baunn-, Later-, em strttz vtWfa x jap-nischn KrittzS- em Alahe «dl nfte Zellfchrist genannt ite wetteren Betlräze: lectrtsche We', Die Kaisers von Chma', igeiuchte ßommanbor Jßnl6 ab. Die treff. nen gebm jedem Hefte erwähntesten Leser t* SL UK n« y**» re aiftcZ nut iie "tM»Ä .bot einem seprüsung ff* t hlbl«!n '"«»tt »r-chq^ lB bi« mZ , a.u8 Deutscho». schrecke? % einttetrn ia 8* eiflii J$?n Witte, dir Snftanbe ^ur dadurch^. ««M entgege!. ° e ^Se gerader» itte. ttaMftonMto! ist noch immer deffm Wz detz electrischv» .vMÜdüm Patent« luW Die Pry» >n Eleciricität au8 der ilt konnte Mana nm tschm Eneraie nutzt« chus etwa 27-38 pH e bann mit declrtschea icrhin dürste die Nach- »erfahrm I#» Verfahren hierzu h« lerltn ersundm. 3« tcht nolhwmdtg, daher i. D°S Verfahren to m bei absolut tro-kener b« Milli« i .1904 IC 120 <*/••/• Franks- Landw Lred. Bk. bto. 3 ■/••/• Kirchenplatz Nr. 21. 3006 152.201 Deftm. Lrebit-Actte» 337% Darrnst. Bk.-Letten 3201 bfefe« Blatte«. ,167 30 MAGGI5 104.80 98.70 101.96 104.10 106.10 101 90 105 Ä) 104 90 20 Frank««St Lngl. Sovereign« Dollar« te «old 86J6 103 26 26 26 Rl 10 36 25 10X00 106.30 Vermischte Anzeigen. 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