Freitag den 9. August 189$ Erstes Blatt M. 185 Hrätisöeitage: Gießener Kamikienötätter. Amtliche^ Tbeil (Eberstadt): 4555 1 Baden-Baden besitzt einen Führer und Annahme von Anzeigen zu der Nachmittags für den folamben Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Bevollmächtigte der Gemeindevorstände M® °°° tab. Obl Sich Albach Hattenrod Ettingsbausen NiederBesfingen Münster thal und die heißen Brunnen in der Stadt Baden zu sehen gewesen. Die fromme Markgräfin deutete das Gesicht richtig. Am anderen Morgen ließ sie die heißen Quellen öffnen und durch die Straßen fließen, so daß ein dichter Qualm die ganze Umgegend verhüllte. Don Stunde an war die Gewalt der Seuche gebrochen und zum Dank dafür weihte die Fürstin ft 1 1881 » B B Vikrlelsäbrigtr ADonncmenlspttU; 2 Mark 20 Pfg. mit Brmgerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Expedition und Druckerei: Schulstraße Ar.7. Fernsprecher 5L ein ift. 895. Merlan' W" DaS Geschick, daS dem Burkard Keller von Yburg widerfährt, der sich von einer Nymphe, einem Nachtgespenst, daS Herzblut auSsaugen läßt und also seiner Braut verloren geht, was ist es anders, als die nordische Mär vom Ritter Olaf?! Und jener Grafensprung, deffen Held Wolf Ebern st ein, ist er nicht ein vollkommenes Seiteoftück zu der Volkssage von Harras, dem kühnen Springer, nur mit dem Unterschied, daß ersterer auf badischem Grund und Boden, letzterer im sächsischen Erzgebirge sich zugetragen haben soll. Der eine hat an August Kopisch, der andere an Theodor Körner seinen Poeten gefunden. Die „Geisterhochzeit zu Lauf", von welcher unS die nächste Freske erzählt, könnte sogar recht gut als eine im mittelalterlichen Geiste vorgenommene Umarbeitung der „Braut von Korinth" erscheinen, und in der Erzählung von dem rauhen Jäger Jmmo, der von der Verfolgung eines Rehes in der Felseugegend, nahe Hohenbaden, durch eine himmlische Erscheinung abgehalten wird, sehen wir die St. HubertuS-Legende wiederkehren. Ausgesprochen localen Character tragen vielleicht nur I die Bilder und Sagen, welche von dem Kloster FremerS- ihre Kinder dem Kloster. Im Gegensatz zu diesem tranScendenten Motiv läßt sich daS Gemälde „Baldrett" ganz auf daS Reale ein. Eine derbe Gemüthlichkeit steckt in dieser Falstafffigur von Markgrafen, der gegen sein Podagra vergeblich alle Kuren ge- braucht, bis ihm die heißen Quellen von Baden wieder zum Gebrauch seiner Glieder verhalfen, so daß er sich zum Erstaunen seiner WirthSleute eines schönen Morgens frohen MutheS mit den Worten: „Wie bald rett ich nun!" auf sein Pferd schwingen konnte. Unter dem Dröhnen des Hufschlags verstand man nur die Worte ..Bald reit" und sie find dem Gasthause, daS seinen Standort am Markt hat, als Schild und Wahrzeichen bis zum heutigen Tage verblieben. Schreiten wir noch die übrigen Fresken ab, so drängt sich unserem Bewußtsein wieder einmal deutlich der Zusammenhang auf, der zwischen den Sagen der verschiedenen deutschen Stämme besteht. Mag eine Sagenbtldung auf den ersten Blick noch so stark an ein bestimmtes Local gebunden sein, prächtigen Trinkhalle zieren und so etwas wie eine abge- Krzte Chronik bedeuten. Der Maler hat sich in jene Zett vnsenkt, da noch Frau Saga geschäftig war, um ragende Argen, schroffe Felsenhänge und murmelnde Gewäffer ihre Bergrauen Gespinste zu weben. In den meisten dieser Socalfagen spielen natürlich die heilkräftigen heißen Quellen em Hauptrolle. Das Bild „Hohenbaden" bringt die Gründung des Bades mit einem Mirakel in Zusammenhang. Agen Ende des 15. Jahrhunderts, als eine Pest verheerend durch die deutschen Gauen zog, soll sich die Markgräfin Katharina mit ihren beiden Kindern vor der Seuche auf den HSchften Thurm der Burg Hohenbaden geflüchtet haben. Hier hätte sich ihr eines Sommerabends die Himmelskönigin, von strahlender Glorie umfloffen, gezeigt, und in den Wolken zu Deutsches Reich. Berlin, 7. August. Am Dienstag, dem 25. Jahrestage der Schlacht bei Wörth, begab sich der Kaiser früh 9 Uhr an Bord des vor Cowes ankernden Panzerschiffes „Wörth", Commandant Prinz Heinrich von Preußen, und hielt an die Besatzung eine die Bedeutuvg der Schlacht von Wörth hervorhebende Ansprache. Der hohe Commandeur der „Wörth" antwortete mit einem Hoch unbp im i Aste Annoncen-Burcaux deS In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gictzener Anzeiger" entgegen. *'/> Uhn “1# Vorstands "Nmii "S Saalbm Amts- und Anzeigeblatt für den Areis Gietzen chütz'fche Uz Vereine wer ____6( N'* Utnbtt. Wen Befallt tat für Giltzrn ti Gießen, Der Gießener Anzeiger crfcheint täglich, ,»it Ausnahme deS Montags. Die Gießener Aamittenvtätter Wftbm dem Anzeiger »ichmtlich dreimal brigelegt. £)LN, 1 MWu! M ehlt und hält 'orräthig: $n Cb- und doppelt' eetitebend oder gliche, £■ |wirthHDC-htn' rerke- W1' p ritzen- BD Eisen oder ZZi Centeeim-- ■ü&s j andere r * V»gk°°' Feuilleton. Acht Tage in Baden-Baden. Reisebriefe für den „Gießener Anzeiger". IV. (Nachdruck verbotm.) Gießener Anzeiger Generat-Wnzeiger. Dr. M. 5______ _____ .. - . Wegweiser durch seine Umgebung, den mit ihm wohl kein runderes Bad theilt. DaS find die vierzehn FreSko- gilbet von Götzenberger, welche die Rückwand der Bekanntmachung, betreffend UuterstützuugSkasse der hesfischeu Lande« Zrrenaustalte«. Gemäß bestehender Vorschrift bringen wir hiermit die Adreffen unserer Vertrauensmänner im Kreise Greßen zur öffentlichen Kenntniß und erinnern daran, daß unsere Vertrauensmänner sich in der Lage befinden, überall da^ wo es sich um die Versorgung eines Geisteskranken handelt, der betroffenen Familie mit »Rath und That beizustehen, sowie daß dieselben bereit sind, sowohl Anmeldungen zum Emtrttt in unseren Verein, als auch Bewerbungen um die Stelle eines Wärters oder einer Wärterin in einer der Landes- Irrenanstalten entgegenzunehmen und weiter zu befördern. Hierzu bemerken wir, daß neben freier Station der Wärter einen baaren Lohn von 350—500 Mk. und die Wärterin einen solchen von 300—450 Mk. bezieht. H epp enheim a. B., 31. Juli 1895. Die Verwaltung der Unterstützungskaffe der hessischen Landes-Irrenanstalten. Dr. Ludwig. Dr. Wittich. Dr. Kratz. Ltstmaun. 1. Albach, Gemeinde - Einnehmer Brück daselbst. 2. Allen dorf a. d. Lahn, Bürgermeister Volk daselbst. 3. Allendorf a. d. Lda., Bürgermeister Rem daselbst. 4. Alten-Buseck, Forstwart Balthaser Volz I. daselbst. 5. Dorf-Gill, Bürgermeister Kuhl daselbst. 6. Eber- stadt, Bürgermeister Görlach dafelbst. 7. Ettingshausen, Pfarrer Ritter daselbst. 8. Geilshausen, Bürgermeister Pfeif daselbst. 9. Gießen, Polizeirath Fresenius daselbst. 10. Großen-Linden, Pfarrer Hepdmg daselbst. 11. Grünberg, Dekan Pullmann daselbst. 12. G rüningen, Bürgermeister Gilbert daselbst. 13. Hause n Bürgermeister Schmand daselbst. 14. Holzheim, Bürgermeister Klotz daselbst. 15. Hungen, Medicmalrath Dr. Rouge daselbst. 16. Inheiden, Gemeinderechner Koch daselbst. 17. Klein-Linden, Schmiedmeister Schaum daselbst. 18. Langd, Lehrer Best daselbst. 19. Loll ar, Bürgermeister C. Geißler daselbst. 20. Londorf, Weber daselbst. 21. Münster, Pfarrer Weber dafelbst. 22. M u s ch e n h e i m , Bürgermeister Roth daselbst. 23. Ronnenroth, Bürgermeister Jacob daselbst. 24. Ober-Bessingen, Lehrer Walz daselbst. 25. Ober- Hörgern, Gemeinderechnec Spieß daselbst. 26. Rödgen, Pfarrer Windecker daselbst. 27. Steinbach, Lehrer Haber- mann daselbst. 28. Stein heim, Bürgermeister Nicklas daselbst. 29. Viklingen, Bürgermeister Koch daselbst. 30. Weitershain, Bürgermeister Faulftich daselbst. 31. Wieseck, Lehrer Katzenbach daselbst. Stadt- vorstand 6 4 2 6 18 >V Sr. 83. sspreäMMaii UtW ii MW ckmßigßeu.bW ten Preisen. «. ick auf Lag«. jQn[t Erb, Zehrer. 6671 Seelenzahl nach der Gemeinden Kreistags- Volkszählung der Wahlbezirke Abgeordnete üom l.Decbr. 1890 I. Wahlbezirk (Gießen-Stadt): Gießen 2 20611 HI. Wahlbezirk (Großen Linden): Großen Linden — 1426 MriN'Linden — ^07 Mendorf a. d. Lahn — 599 aanß‘®ön6 __*42i* Bekanntmachung, Hrtreffeud die Wahlen von Kreistagsabgeordneten durch die Bevollmächtigten der Gemetndevorstände. Von den durch die Bevollmächtigten der Gemeinde- Mstande gewählten 16 Kreistagsabgeordneten scheiden in Gemäßheit des Art. 26 der Kreis- und Proviuzial-Ordnung »ii Ablauf dieses Jahres die Hälfte derselben aus. ES N dteS: , T m . e 1. Oberbürgermeister Gnau th-Gießen,» I. Wahlbezirk 2. Beigeordneter Georgi-Gießen, f (Gießen-Stadt) 3. Gemeinde-Einnehmer Maid-Watzenborn, IV. Wahlbezirk (Watzenborn), 4. Bürgermeister Otto- Beuern, IX. Wahlbezirk (Beuern), b. „ Bals er-Albach, X. „ (Ltch), 6. „ Roth-Muschenheim,IX. „ (Eberstadt). Ferner hat für die durch Tod abgegangenen Kreistags- Mitglieder, deren Wahlperiode ebenfalls abgelaufen ist, eine Neuwahl stattzufinden und zwar: 1. für HetnrichVelten III.-Großen-Linden, III. Wahlbezirk (Großen-Linden), 2. für Bürgermeister Pracht- Grünberg, VIII. Wahlbezirk (Grüuberg). Es sind sonach bei den bevorstehenden Ergänzungswahlen in dem I. Wahlbezirk 2, in dem ID., IV., VIII., IX., X. md XI. Wahlbezirk je ein Abgeordneter zu wählen. Nachstehend wird das Verzetchniß der zu den einzelnen Wahlbezirken gehörenden Gemeinden mit Angabe der Be- wölkeruugsziffer und der von jedem Gemeindevorstand zu wählenden Anzahl von Bevollmächtigten mit dem Anfügen IMnt gegeben, daß Anträge auf Berichtigung dieses Ver- zktchirtffes binnen einer uuerstrecklichen Frist von 4 Wochen, »ach Ausgabe dieses Blattes, bet dem KreiSausschuffe anzu- tzrtazen sind, gegen deffen Entscheidung die Berufung an den HrovinztalauSschuß innerhalb 10 Tagen offen steht. Gießen, den 6. August 1895. Der Kretsausschuß des Kreises Gießen. Namens deffelben: Dr. Meltor. ihren Seiten wären als deutliche Bilder da-Kloster Lichten- I in ihrem tieferen Stern erweist sie sich schließlich doch al« “ - «« ... i. /r-x.vx en.*.— ... r-t— altgermanisches Gemeingut, das nur nach Ort und Zeit gewisse Modtficationen durchgemacht hat. XI. Wahlbezirk Eberstadt mit Arnsbu Ober-Hörgern Holzheim Grüningen Dorf-Gill Muschenheim mit Hof-> Birklar Seelenzahl Bevoll- Kreistags- nach der mächtigte Gemeinden Volkszählung der der Wahlbezirke Abgeordnete vom Gemeinde- l.Decbr. 1890 Vorstände IV. Wahlbezirk (Watzenborn): Watzenborn mit Steinberg — 1471 6 Leihgestern — 1105 4 Garbenteich — 679 3 Hausen — 379 2 Steinbach —— 983 4 1 4617 19 vm Wahlbezirk (Grünberg): Grünberg — 2074 8 Beltershain — 314 1 Stangenrod — 297 1 Stockhausen — 141 1 Weickartshain — 352 1 Lauter — 402 2 Queckborn — 615 2 Göbelnrod — 207 1 1 4402 17 IX. Wahlbezirk (Reiskirchen): Reiskirchen — 767 3 Climbach — 223 1 Allertshausen — 247 1 Beuern — 1044 4 Bersrod — 389 2 Winnerod — 22 1 ReinhardShain ■— 300 1 Saasen — 465 2 Ltndenstruth — 318 1 Burkhardsfelden — 58b 2 Harbach — 362 1 1 4723 19 X. Wahlbezi rk (Ltch): _ 2546 10 — 368 1 — 385 2 — 599 2 — 349 1 — 328 1 1 4575 17 arg — 579 2 343 1 — 1099 4 — 709 3 — 431 2 Gill — 653 3 — 452 2 1 4266 17 auf den Kaiser - gegen 10 Uhr unternahm derselbe eine Segelpartie mir dem „Meteor". Abends wohnte der Kaiser in Begleitung des Prinzen Heinrich einem ihm zu Ehren vom königlichen Aachtgeschwader veranstalteten Banker bei. Der Monarch hatte hierbei seinen Platz zwischen dem Prinzen von Wales, welcher den Vorsitz führte, und dem Herzog von York — Dre ZeituugSmeldung, wonach in Hamburg ein Kind an Cholera gestorben sein sollte, bewahrheitet sich nicht. Die vorgenommene Section der Leiche des betreffen- den KindeS hat als Todesursache eine innere Krankheit, aber absolut keine Cholera ergeben. Hamburg, 6. August. Die hiesige socialistische VeretnSbäckerei ist in ConcurS gerathen, bei dem sich en Deficit von 11,000 Mark ergab. Hauptgläubiger find Dr. Leo AronS, Privardocent an der Universität Berlin, und der Prioatgelehrte Dr. Benedict Friedländer. Im Anschluß hieran meldet die „Post", daß eine anarchistische Consuw' Genossenschaft, die von G. Landauer und W. Wiese ins Leben gerufen werden soll, bereit- 300 Antheile ausgegeben hat, die sich zum größten Theile in den Händen de- Dr. AronS befinden sollen, der wiederholt öffentlich für das Genossen- schaftSwesen eingetreten ist. Dr. AronS erfuhr deßhalb eine abfällige Kritik seitens der foctaldemokratischen Parteileitung, weßhalb er der Parteikasse seinen regelmäßigen monatlichen Beitrag entzog. Norrefte Nachrichten. WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 7. August. Gegenüber dem Drahtberichte des Correspondenten'der Wiener „Neuen Freien Presse" über den Besuch GoluchowSkiS bet dem Fürsten von Hohenlohe, welcher die Begegnung als eine sehr kühle ütnzustcllen sucht und in dem unter anderem behauptet wird, die Verabschiedung habe einen sehr gemessenen Character getrogen, stellt die „Nordd. Allgem. Ztg." ausdrücklich fest, daß die Begegnung selbstverständlich mit derjenigen Herzlichkeit verlaufen sei, die der langjährigen Bekanntschaft beider Staatsmänner und der herzlichen Beziehung beider Nachbarreiche entspricht. RüdeSheim, 7. August. Etwa 800 Bayern, meist Lehrer auS Unterfranken, trafen mit der Capelle deS in Aschaffenburg garnisonirenden Jägerbataillons hier ein und veranstalteten Nachmittags am Nationaldenkmal eine große patriotische Kundgebung. Oberbürgermeister Medtcus-Aschaffen- durg und der Director der Aschaffenburger Kunstgewerbeschule, Dr. R-ber, hielten Ansprachen. Köln, 7. August. Wie der „Kölnischen Zeitung" aus Berlin gemeldet wird, ist auf telegraphische Anfrage des Auswärtigen Amtes in Futsch au heute von dort die Antwort eingegangen, daß fich unter den Opfern des Christengemetzels kein Deutscher befinde und daß das Leben der deutschen Reichsangehörigen nicht gefährdet sei. Köln, 7. August. Wie die „Köln. Volkszeitung" meldet, find in Fraulautern bei Saarlouis auf der Grube „Kronprinz" durch schlagende Wetter fünf Bergleute schwer verletzt worden. Einer wird vermißt. Swiuemuode, 7. August. In Anwesenheit deS Vertreters deS Kaisers, General der Infanterie v. Blomberg, fand heute Mittag die feierliche Enthüllung des Denk» mals Kaiser Wilhelms I. statt, welches Frau Consul Heyse und Professor Calandrelli gestiftet haben. Auf den Weiheact folgte eine Parade der Truppen und Vorüber- marsch der Vereine. Nachmittags 3 Uhr fand im Curhause ein Festdiner statt. Budapest, 7. August. In Marmaroßziger hat gestern ein furchtbares Unwetter mehrere Häuser und Kirchen zerstört. Infolge Einsturzes eines Hauses sind zahlreiche Personen verschüttet und gctödtet worden. Rom, 7. August. Eine Note der „Agencia Stefani" dementtrt entschieden alle Gerüchte, nach denen die Entsendung von Truppen nach Afrika in Berathung gezogen sei oder gezogen werden solle oder Verstärkungen nach Erythräe gesandt werden sollen. Amsterdam, 7. August. Der Oberausschuß des Allgemeinen Niederländischen Diamantarbeiter-VerbandeS berg, der Abtei Allerheiligen, dem Kloster Lichtenthal und der Engels- und Teufelskanzel vermelden. Da haben wir noch nicht die herrlichen Anlagen in der Nähe des ConversationShauseS verlassen und schon find vor unserem geistigen Auge eine Menge der Naturscenen auf- getaucht, welche das Landschaftsbild um Baden-Baden zu einem der herrlichsten auf Erden machen und zu welchen wir die Schritte lenken müssen, wenn ein günstiges Geschick unS den Genuß dieser Gegend bescheert hat. Für solche, die an Fußtouren gewöhnt find und Terrainkur gebrauchen sollen, ließe sich folgende, durch Erfahrung erprobte Stoffeintheilung vornehmen: Trifft man in den Nachmittagsstunden in Baden- ©oben ein, so läßt sich recht gut mit einem Gang durch die Stadt eine Besichtigung des „Neuen Schlosses" ver- binden, zu welchem ein steiler, aber kurzer Weg, hart hinter dem mächtigen „Friedrichsbad" hinansührt. DaS Schloß birgt eine Fülle von Andenken an da« erste deutsche Kaiserpaar. Den zweiten Tag — günstige Witterung natürlich immer vorausgesetzt — widmet man der Besteigung der Korbmattfelsen, von welchen auö der Blick b,S in die Rhein- ebene schweifen kann, und der Besteigung der ybürg. Auf den Trümmern diese- uralten Bergschlosse» erhebt sich jetzt ein wirrdlicheS Restaurant, da- auch Pension gibt. Bei klarem Horizont nimmt man von der Glasveranda au- die Umrisse ocs Straßburger Münster wahr. Noch prächtiger wird die Fernsicht, wenn man auf die Plattform de- Thurmes gelangt. Don der Yburg herabsteigend, kommt man an einen Kreuzungspunkt, wo die Wege fich nach allen Richtungen verkündete den «u-ftand aller in festem Lohne stehenden Arbeiter. , . . CoaeS, 7. August. Der Saier wohnte gestern Abend dem alljährlichen Diner im Clubhause deS Royal Yacht Sauadron Club bei. Heute machte der Kaiser daS Race an Bord der Yacht „Cedonia" des Lord Joeagh mit. DaS Diner nimmt der Kaiser bei der Königin in OSborne em. Depeschen de» Bureau »Herold^. Berlin, 7. August. Dem „Localanzeiger" wird auS Kopenhagen gemeldet: Obgleich eine erneute Gefahr nicht vorliegt und der König gestern Abend bereit- für kurze Zeit da- Bett verlassen hat, wurde die Prinzessin von Wales und der König von Griechenland hierher berufen. Dieselben werden morgen erwartet. Berlin, 7. August. Der Schneider Krebs, der, wie gemeldet, am 26. v. M. aus der Untersuchungshaft entlassen worden ist, hat nunmehr den Beschluß der fünften Straf- kammer deS Landgerichts I zugeftellt erhalten, worin ihm mitgetheilt wird, daß das Verfahren gegen ihn und den Schneider Töbs eingestellt sei, weil nicht nachzuweisen gewesen, daß die nicht aufgefundenen Flaschen Sprengstoffe enthalten hätten. Berlin, 7. August. Gestern sprach der Hypnotiseur Reich old Gerling in der „Magnetischen Gesellschaft" über das Thema „Neue Enthüllungen über deutsche Irrenhäuser". Redner führte etwa 26 Fälle an, in welchen ganz gesunde Menschen, weil sie hohen Personen unbequem gewesen seien, ins Irrenhaus gesteckt wurden. Die Schuld an diesen Zuständen schiebt Redner dem Bureaukraten- wesen zu. Den Laien müßte mehr Einfluß auf daS Irren- wesen eingeräumt werden. Die Ausführungen deS Redners wurden mit großem Beifall ausgenommen. Dem Vortrage wohnten mehrere Aerzte und Juristen bei. Berlin, 7. August. Die Tabakarbeiter beschlossen, Provinzialconferenzen einzuberufen, um über die gegen die neuen Steuerpläne der Regierung anzuwendenden Mittel zu berathen. Berlin, 7. August. In der Strafsache gegen die bulgarischen Studenten Raynoff und Jvanoff wegen Majestätsbeleidigung findet am 10. d. MtS. die weitere Verhandlung vor der vierten Strafkammer statt. Sieben Zeugen sind geladen, die bekunden sollen, daß der Denunciation ein Racheact zu Grunde liegt. Frankfurt a. M., 7. August. Die „Franks. Zeitung" meldet aus Bremen: Der Senat und die Bürgerschaft bewilligten 2 600000 Mark für ein Trockendock in Bremerhaven, welche- auch Kriegsschiffe aufnehmen soll. Der Bau ist auf 5 Millionen veranschlagt, die Reichskasse trägt 2 400 000 Mark. — Dasselbe Blatt erfährt aus Helgoland: Der Salondampfer „Flatningo" der Ballin'schen Rhederei in Hamburg wurde gestern Abend auf offener See von einem Radbruch getroffen, sodaß er die Fahrt nach Wyk nicht forte setzen konnte, sondern nach Helgoland zurückkehren mußte. Frankfurt a. M., 7. August. Die „Franks. Zeitung" meldet au- Wien, Fürst Ferdinand von Bulgarien werde zunächst allein nach Sofia zurückkehren. Die Fürstin werde mit ihrem Sahne später folgen. Karlsruhe, 7. August. Der nächste VerbandStag der Perrückenmacher und Friseure findet im Jahre 1896 in Berlin statt. Wien, 7. August. Das „Neue Wiener Journal" meldet aus Ischl, daß trotz aller officiösen Ableugnungen dortselbst zwischen dem König von Rumänien, dem Minister GoluchowSky und dem deutschen Botschafter Grafen Eulenburg ein formelle- Abkommen getroffen worden sei, nach welchem Rumänien im Kriegsfälle, wenn von Rußland ein Angriff erfolgt, die Defensive Oesterreichs durch daS Zusammenziehen starker Truppenmassen bei den befestigten Grenzpunkten und ferner an der russisch-rumänischen Grenze längs des Pruth unterstützen wird. Ein engerer Anschluß Rumäniens an den Dreibund sei für Rumänien dringend nothwendig geworden, weil.infolge deS zunehmenden russischen Einflüsse- in Bulgarien die ehemalige rumänisch-bulgarische Freundschaft int Niedergange begriffen ist. Die Einladung Kaiser Franz Joseph- sei dem rumänischen KönigSpaare bereits am Tage der Ermordung StambulowS zugegangen. theilen. Der Weg über den „Zimmerplatz" führt unS btrcct und immer durch Wald zu den lieblich gelegenen Gerolds- auer Wasserfällen, wo sich's besonder- in der Julihitze gar angenehm weilt. Der Rückweg führt bann über GerolbSau unb Lichtenthal nach Baben-Baben. Währenb ber Saison halten an den Wasserfällen Nachmittags auch immer Gesell- schaftSwagen, die ben Fahrgast für 1 Mk. beförbern. Den dritten Tag reservirt man sich für daS Alte Schloß ober Hohenbaben, dessen gut erhaltene unb geschickt reconftruirte Ruinen bemLicbhaber mittelalterlicher Burgherrlichkeit werthvolleS Stubienmaterial liefern. Die, welche es mit der Vermehrung ihrer architectonischcn Kenntnisse nicht so eilig haben, werden, bevor sie die Ruinen deS einstigen Rittersaales durchwandern und auf den AusfichtSthurm steigen, eine Erfrischung in dem trefflich bestellten Restaurant zu sich nehmen. Die Preise, obwohl der Tarif amtlich geregelt, find hoch, doch die Qualität des Gebotenen gleicht dies in der That auS, so baß man fich nicht wundern kann, daß der Schloßwirth, während viele Hoteliers unten in Baden und vor allem die Inhaber kleinerer LustkuretablissementS über die schlechten Zetten klagen, immer noch gute Geschäfte macht. Mit dem Besuch des Alten Schlosses vereinigt man einen Gang durch das Felsenlabyrinth, wilde, zer- klüstete Porphyrmassen, die hinter der Ruine ihren Anfang nehmen und an der sogenannten „Felsenbrücke" einen Character gewinnen, der eine gewisse Aehvlichkeit mit dem Prebischthor in der sächsischen Schweiz hat. Ueber die „Felsen" kann man ben Weg zur Ebern- Pilsen, 7. August. DaS fürstlich Tburn unb TaxiS' sche Schloß in Chotinschau steht in Flammen. London. 7. August. Der Kaiser dinirte gestern Abend mit den Mitgliedern deS königlichen Yachtclubs Equadron. Der Prinz von Wales wohnte dem "Diner bei. London, 7. August. „Daily News" commentirt die Rede des Kaisers anläßlich deS Jahrestage-der Schlacht bei Wönb an Bord der „Wörth" und sagt, ber Kaiser hätte sich jeder Anspielung auf den deutsch-französischen Krieg besser enthalten, so lange er in den britischen Gewässern war. Liverpool, 7. August. Die westafrikanische Poft bringt die Meldung, daß die Deutschen gezwungen worden feien, eine Expedition gegen die aufrührerische« Stämme zu unternehmen. Dieselbe sei erfolgreich durchgeführt worden und da- Kanonenboot Soden wieder zurückgekehrt. Belgrad, 7. August. Die türkischen Truppen drängen die macedonischen Aufständischen an die serbische Grenze. Der Oberst im Generalstab, Neschici, wurde deshalb an die Grenze beordert, um die militärischen Operationen zu leiten. Die über die Grenze tretenden Banden werden entwaffnet und internirl. ließen, den 8. August 1896. ** Bon der Universität. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnäbigst geruht, den außerordentlichen Professor zu Marburg Dr. Gerhard Alexander Leist zum ordentlichen Professor in ber juristischen Facultät bet LandeS-Universität, mit Wirkung vom 1. October 1895 an, zu ernennen unb in dieser Eigenschaft zu berufen. ** Empfang. Seine Königl. Hoheit der Großherzog empfingen am 7. August u. A. den LandgenchtSrath Seeger von Gießen, den Kreisarzt Dr. Schwarz von Heppenheim, ben Kreisschulinspector Süß von Friebberg, ben Schulrath Schmidt von Friedberg, ben Pfarrer Michel von Nieder- Ohmen. ♦ * Militärdienstnachricht. Michaeli-, Sec.-Lt. vom 2. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 116, in da- 8. Ostpreuß. Jnf.-Regt. Nr. 45 versetzt. * * Ernannt wurde ber Stationsgahilse bei ben Oder- hessischen Eisenbahnen Heinrich Kratz au» Ruppertenrod zum Stationsassistenten - der Hilf-Heizer Wilhelm Lotz au- Gießen zum Heizer bei diesen Bahnen. * * UniverfitätS Ferien. Wir erhielten folgende Zuschrift: Ihre gestrige Nachricht, baß mit bem erfolgten Schluß ber forstlichen Vorlesungen, wenn auch noch nicht offictell, so boch factisch für unsere Stud'renden btt Ferien eingetreten r.’J* s ( H-citatton »y rW Dor . HOll VS« flut So*"“* - il!« , tnbtt. ' ..taN-8' .„nidlt, W . f Y.uät cingett' ter 5. W u. DnM TvM gkmn° " W' reiütt 3- $ g 1 Mit »urbi iö.lm Rhein. jj't> machte di ••PA. i vcMtß btrfi uktschiedentliche . ber gro iDjd) nitl enbi ijtW "so .a iitofcmbtt S 132 SuiBtm iketeraotn- ibifl @tbid 1 seien, trifft nicht ganz zu. Im chemischen Laboratorium ' -Ml 2 Mk. i wirb wie immer bi- zum amtlichen Schluß gearbeitet. Für tue Erweitert u° Stict । rÄv fteinburg einschlagen, von deren Thurm daS Panorama noch reicher ist als von Hohenbaben auS. Reservirt man den vierten Tag für die Besteigung de» M er kur, deS höchsten Punktes in Baden- Umgebung, er ist seine 150 Meter höher al- unser MelidocuS, so bleibt gegen Ende der Woche noch immer genug Zeit, um kleinere Spaziergänge zu unternehmen und sich auch etwa- um da» Babeleben zu kümmern, baS während ber Nachmittags- unb Abenb Concerte seine Augen aufschlägt. Zwei Theater spielen gegenwärtig in Baden Baden, ein Som mertheater, da- sich in seinem Repertoire mit Schwänken und Possen trivialster Gattung, wie „Die Gigerln von Wien", begnügt, und das Süddeutsche Hoftheater- Ensemble unter Führung des Mannheimer Intendanten I fir bit fflifu viiratltin Dt Ät für baS ®c 'iioattüt unb " Iviöi« M Mrtn am L e» 19. Ddot t.'tfv bkslimw Itr Irain ao nab alle übrif aailkrit, Fu । tiagtfkflt. " legen für Po 'Ä.-rrilflung brr «ngliuze baburt vacht •W 5 P«. V 1 1 tmp straße. Die höchst werthvolle Sammlung wurde von Dr. Boek auf drei Jndienreisen erstanden und bringt uni in ihren CulmSgeräthen, Schmucksachen, kunstgewerblichen Arbeiten, besonder- aber in ihren 276 Co st ü m - F ig ur en, die sämmtlich von indischen Künstlern nach dem Leben in Thon modellirt und mit stilgerecht zugeschnittenen Gewand- stoffen bekleidet worden sind, da- Leben und Treiben der heutigen Inder in anschaulicher Nähe. bas Enbe dieses Semester- find der Director und zwei Assistenten verblieben, um die au-harrenden Practicanten bi» zum 15. August zu unterrichten und zu unterstützen. * * Abonnements Eoncert. Heute Donnerstag Abern findet in „Steins Garten" das 6. AbvnnementS- Concert statt, auf welche» hiermit aufmerksam gemacht wird. Das reichhaltige Programm enthält u. A. die Novitäten „La Czarine!“ Mazurka ruase von L. (Sanne, „Der schneidige Marinelieutenant!" Marsch von KloS und „Abend- ständchen" von Herfurth. * • Vortrag. Den Vorständen bei Gewerbeverein» unb des Kaufmännischen V ereins ist eß gelungen, Herrn Dr. Kinbler vor seiner Abreise von hier noch zur Abhaltung eines für beibe Vereine gemeinschaftlichen Experimental Vortrags über „Anschütz' Biber aus bem Leben und die lebende Photographie" zu gewinnen, um ihren zahlreichen Mitgliedern unb deren Angehörigen ben Besuch biejer sehr belehrenben Darstellungen, welche einen Einblick in bat innerste Weben ber Natur gestatten, zu erleichtern. — Der Vortrag findet morgen Freitag Abend in Stein» Garten statt. * * Gemeinsame Vorträge für den Kaufmännischen uni Gewerbe Verein. Die Vorstände deS Kaufmännischen unb deS Gewerbe-Verein- sind überelngcfommen, in der bevorstehenden Saison einen CycluS von Vorträgen für die Mitglieder beider Vereine gemeinsam halten zu lassen. Zn diesen Vortragsabenden sind gewonnen: 1. Jen» Lützen- "ttS „Sä- !Wrt. . Ae ic atvitlm, als :igtn doi Planier, und ^erdecken bi Lieferung von ^netzen der < ' Jj’Wiflen cor Tiens, 6oaU des all, . Tie @t( M bit wieder A. Prasch, bas natürlich an ein anspruchsvollere-Publikum - appellirt und Gäste wie Carl Schönfeld auS Frankfun angemessen beschäftigen kann. ‘g Eine Neuheit ganz aparter Natur ist in Baden Baden m zur Zeit die ^Indische Ausstellung" in der Sophien- 1,1 *n ftUil|1 Hin, Dozent an der Humbold-Akademie (Ein Ausflug in 2tc i Weltenraum). 2. Gustav Among (Hebet Wärme, die \ 8 Stotk cchantsche Wärmetheorie, Experimentalvortrag). 3. Paul bei. ^^n-Salzburg (Siebt und Schatten im modernen Verkehr). Co,n®tmin Dr. Pohlmeyer Berlin (Die socialen Pflichten der Gesell- knbri, als die Polizei sie entbeefte. Barometerstand. 1544.- Post Niederkleen. 6575 ®{ t "j sraoksS , qairb in der ehemals v. Rabenan'sche« iskld aus v Hfrailhe — Frankfurterstraße — ein größeres Quantum Äow, .a SaM W-izen- und Haferstroh (Hand- : " tci drusch) «eitzler, Gerichtsvollzieher. Aiyt ladenrein, pr. Pfd. SVPfg. // // 1 (1) 1 1 (1) H II // eingestellt. »* «egen die Kohlweißlinge. In Meiningen hat der herein für Pomologie und Gartenbau beschlosien, die Vertilgung der in diesem Jahr massenhaft auftretenden Kohl- Ptißlinge dadurch anzuregen, daß er bis auf Weiteres für je ICO Stück nachweislich in dortiger Flur getödteter Kohlweiß- lir.gr 5 Pfg. zahlen läßt. Gleichzeitig wird Besitzern von - A-> Zimmer-Volidre mit Wasserleitung rc-, wegen Raummangel nebst 5 Insassen billig abzugeben. Näheres in der Exped. d. Bl. 6697 Soft6iibtt* rin u ’Ä“' j: taä o»i i dii M laKni tI «ach»«»,» ' iieserung von Bafaltfteinen „ „ lffsetzen der Steine // »• ^fertigen von Durchlässen » ,, Htlen Dienstag, den 13. ds. Mts., Vormittags 10 Uhr, im Me des alten Rathhauses öffentlich vergeben werden. 6694 Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, Hits durch die Schelle bekannt machen zu laffen. Gießen, den 6. August 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. 23.. Georgi. Schönste Schellfische in Eispackung soeben eingetrosten, per Md 20 und 26 A, im .Rebstock*. [67* 3 51 dluguft 1895 * Hoheit k / auBtrorie • 8tii * gacttltät (e Stober 1895 1 berufen. tr ®r°6l)eri|| ^tsratb Seeg. on Htpyevhriw, t? ttn Schalic u>del von $iiba ia6 8. Dftprt"; •ft bei bm auS SRiwrtann Wilhei» Lotz m tolgevdr Zaschliji olHm Schktz t- i noch nicht ossmri r Fetten rwgetiw scheu Laboratom ttz grnbeittt. K Dinctor und tn $ractic3nttn r Mtr^en. LdovveneF//- mswerki-L ilt u. 1 tu M ion L. ®annt, n ßio6 unb M:- >'■ betör'1*: e®aflern "hrtln w 001 M ■bit ^ft'icha q. ;: "Wöchentliche Uederstch' her Tsdetzsälle in Metzen 31 W^cke. Vom 28. Juli btS 3. August 1895. Einwohnerzahl: angenommen zu 22 400 (tncl. SterbltchkettSztffer für Gteßen: 4,64, etnschl. 2 Ortssremde. 9,39 /oc» K t n 6 11 8» ft“6“ *n; MT- ®nD“6,“1i.8:bei”iil6r; 2.-lT3«6t: ' "^„Billiges" vaumaterial. Einem hiesigen Steinbruch» b r;er wurde vor einigen Tagen aus seinem an dem Hardt- d iae gelegenen Steinbruch eine Parthie fertiger Gesimssteine Werthe von 30 Mk. gestohlen. Als Thäter wurde <■- Lauer von einem benachbarten Dorfe ermittelt. Derselbe K-ite die Steine bereits in einem Neubau zu Ecksteinen ver- -vallerie und Meldereiter, werden am 2. October, der Ausdruck geben, und insbesondere die Gläubigen auffordern, Lrain am 2. November, Oeconomiehandwerker und Kranken^ für die Seelenruhe der in den Krtegsiahren gefallenen Sol- wartet am 1. October und alle übrigen Truppengattungen baten innige Gebete darzubringen. am 19. October eingezogen. Don den für das 11. Armee- A Aus Rheinheffeu, 7. August. Der älteste Mann bestimmten Rekruten werden Cavallerie am 5. October, der diesseitigen Provinz tft gestern m Gaualgesheim hcr Train am 2. November, Krankenwärter am 1. October gestorben. Derselbe, ein geborener Mainzer mit Namen unb alle übrigen Waffengattungen (Infanterie, Jäger, Feld- Martin Kimbel, wurde 1791 geboren. Bis vor kurzer Zeit nlillerie, Fußartillerie und Pioniere) am 19. October erfreute sich der Hochbetagte noch des Vollbesitzes geistiger und 1 körperlicher Frtscke.__ 6704] In meinem Neubau, Damm» «ratze 48/45, sind 6 Wohnungen von je 3 Zimmern, sowie 2 Mansarden, per 1. October l. I. zu vermiethen. __________________Andr. Euler. t>7tö] Wohnung, 3-4 Zimmer nebst Zubehör, an ruhige Leute billig zu vermiethen. G« W. Schneider, __________Marktftraße 30. ebenbaus, Sellersweg 52, 3 Zimmer, 3 Kammern, Küche mit Zubehör sowie Werkstätte relp. Lagerraum, alsbald oder später zu vermiethen. [6707 Neue Hellerlinsen eingetroffen. 6692 J. M. Schulhof. 6700] Gebrauchte Packkisten, Fässer und kleine und große Säcke zu verkaufen. Otto Schaaf, Seltersweg 39. 4545] Dritter Stock, 7 Zimmer nebst Zubehör und Badeeinrichtung, per sofort zu vermiethen. L. Petri 1. Wwe., __________________Neuenweg 39._____ S>erryergeri. 3. M Sttut' >. 38 . 4 ium Steue 8. 38 / : die bag btt edunmrttn f)ü ii')fr auch bim Mm. Ito a^tx ; ss.ichiM vtst i bitt bit btt i W-lche btt ab, : tzirect eivzusei Nach 0r i erllärung abzt 1. fflr mlnbci gestellte Pe .2. für bit Hctl Atrien bereu bei für bit Formulars) - in atttn an! WM b tuntbtnbto ^tnjtuifli •'letten iolchn solche zur hefi Sennt grgtbei ■ nachverzeichne ’B't welchem | ^aUagebenden btn nach b . Erträgen uni :zu kom •■wf fflr Han '^nner Bergn sgabrif feuer, n 'yiHaft Mr ’ Pc Ein Zwicker gelungen Abinbolen St-iastraße üü. 3Vie/i Fraukfirrter Hyp. «k. 3*/s°/o Frts. Hyp. Lred. B. <°/o D«utscheGrdfch.B.unkch' 5^^ KoMgs- T1* Mi «nr- Wallthorstraße: Eberh. Dort, Ludw. Loth, Eonr. Roth II. Westanlage: L. ttalkhos. ****** ****** ************ Zur gefl. Beachtung. Wegen Umbau meines Geschäftslocals verkaufe von heute bk 1. 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