Wn ' ***** ÄoqT-- -Äis'Sg üsiSh ™9t werden. MW! ttrs-L- r'LW «-L« ItoWatatL Einkauf "1 uche erer Preis 40 $f. • 45 r , 55, , 63, M 'ngeinerSutttfyine i Hungen i Sood t Statt. "M trieb für Gießen bä h Wallach, Mack Vtutx M*. tM iuftadtt, WWafo itift RoU, am Kirchmp!» !♦ Gerhardt, Lindenplm fisch n Cabliat [1737] im Red«-«. ’tfrr «Wdifunb|ttM Mttnjt empfiehlt bÄigst B. Dort, WalltHorjirase fc jteten md?tÄ, ro r Pfund 1 Marl, Quantum billiger lauer, BiemzW Sahnhofstraße 57. ognac oh, nnd Franzis .„ich-m»s°hl-» - '. Schott FäS wjjfSS j.w*A ’ss®8" »■ft, S«' ASM swtffe? ■ W' s ta derW^ Nr. 58 Drr Lietzener ^njdger erscheint täglich, ■rit Ausnahme de« Montags D« Gießener A-«mirte»btLlter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Erstes Blatt. Samstag den 9. März Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. 1S95 Bierteljähriger Aöonnementspreisr 2 Mart 20 Psg. mit vvingcrloh». Ditrch die Post bezöge» 2 Mark 50 Psg. Ätbection, Erpoditio» »ad Druckerei: -chutsiratze Zlr.7. Kerajprrcher 51. Anrts- und Anzeigeblntt für den Kreis Gietzcn. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den frtrti** ßfrtffAnnoncen-Vureaux deS In« und Auslandes nehmen folgenden Tag erscheinenden Nummer bi« Corrn. 10 Uhr. HUIIVlUUtl. Anzeigen für den .Gießener Anzeiger" entgegen. Deutscher Reichstag. 54. Sitzung. Donnerstag, den 7. März 1895. Mtlitäretat. (Position: Commandantur in Altona.) Kiegsmtnister v. Broniart, Abg. ©tbäbler (6entr.) und Abg. Masiow (conf.) sprechen sich für Bewilligung der Position, Abg. Pachnicke (irf. Vp.) gegen dieselbe aus. Abg. Richter (tri. Vp.) führt aus, neue Gründe, welche für die Position sprechen, feien nicht oorgebracht worden. Abg. Lieber ((Sentr): Rach der Eik ärung des Ministers und des Schatzsecrelärs fdm die etatrechtltchen Bedenken feiner Freunde geschwunden. Seine Freunde glauben daher die Position dewilliaen zu können. Nachdem Abg. Bebel (Soc.) sich gegen die Position ausgesprochen hat, erfolgt deren Annahme gegln beide freisinnigen Parteien und der Soctaldemokratte. Bet dem Capitel „Geldverpflegung von Truppen" rügt Abg. v. Dollmar (Soc.) die Abcommand'rungen von Mannschaften als Arbeiter im Inter.sie von Gutsbesitzern. Hierdurch wurden die Kioilai beiter ge'ckädtgt und der Lohn gedtücki. KriegSmnister v. Bronf art erklärt, in Preußen fänden Beurlaubungen nur siatt, soweit es die dienstlichen Interessen erlaubten. Don einer Lohndiuckeret könne keine Rede sein. Abg. Manteuffel (conf.) hält die Mcommandirung von Soldaten zu dem vorgedackten Zweck für durchaus richtig. Abg. v. Voll mar (Soc.) bemängelt nochmals die niedrigen Löhne. Kriegsminister v Bronfart erwidert, exclusive R^ife, Unter- klinft und Geschirrlteferung stelle sich' der tägliche Durchschnitttzlohn auf 2,29 Ml. Nach weiterer bedeutungsloser Debatte wird das Capitel genehmigt. Zu demselben liegt noch eine von der Commission beantragte Resolution vor, wonach der erfolgreiche B.fuch eines Lehrer- sewtnarS die Berechtigung zum Einjährig-Fretwilligen-Dtenst in sich schließen möge. Abg. Weiß (frf. Du) will in einem Zufatzantrag, daß bet eventueller Annahme dieser Resolution der Berechtigungsschein nicht enüofltn werden büife. Abg. Weiß begründet seinen Antrag, Mtcht sich für die Resolution flu-3 und erklärt, daß im AllgemettMr die Bildung der Polk-fchuliehrer mit derjenigen der GymnasieM Einjährigen auf einer Stufe stände. Staatsmintster v. B ö t ttch e r erklärt, daß das Staatsministerium bereits diese Frage in Erwägung gezogen habe Und dcß jedenfalls die Entscheidung im Sinne der Wünsche des Vorredners sollen werde. Abg Rästcke (Wtid) schließt sich den Ausführungen des Abg. Weiß an. Abg. Lieber (Centr.) platdirt für die Annahme deS Commissionsantrages. Nach einer längeren, nicht nennenswertben Debatte, in welcher die Vertreter sämmtltcher Froctionen, mit Ausnahme der socialdemo- kraitschen, sich für die Resolution ausgesprochen hatten, erfolgt deren Annabme. Der Abg. Weiß zog während der Debatte feinen Zufatzantrag zurück. Bei dem Capitel „Naturalverpflegung" wünscht Abg. Buol (Centr.), die Militärverwaltung möge ihren Bedarf bei tzrn Produ- itnten (Landwt. ihen) decken. Generalmajor o. Gemmingen erklärt sich zustimmend. Nach p riönlichen Bemerkungen der Abg. Singer und Schall wird die Weiterberothung auf morgen 1 Uhr vertagt. Präsident v Levetzaw ruft den Abg. Ahlwardt nachträglich weaen der oefhioen A> S'älle oeam bie Juden iur O dnung. Deutscher Reich. Berlin, 7. März. Der Kaiser unternahm in den letzten Tagen trotz der rauhen Witterung einen größeren ÄuSflug nach der Nordseeküste und nach Helgoland. Zunächst weilte er in W'lhelmshafen, wo er am Dienstag der Vereidigung der Martnerekruten beiwohnte und mehrere Besichtigungen vornahm. Am anderen Morgen fuhr der Kaiser an Bord des Panzerschiffes „Kurfürst Friedrich Wilhelm", welchem die Schiffe „Fritjof" und „Prinzeß Wilhelm" daS Geleite gaben, nach Helgoland. Hier besichtigte der hohe Herr eingehend die durch die letzte große Sturmfluth verur- sachten Uferbeschädigungen, über welche ihm seinerzeit von einer Helgoländer Abordnung bekanntlich Bericht erstattet worden ist. Am Donnerstag setzte Seine Majestät die Fahrt nach Brunsbüttel, wo der Nord Ostsee Canal in die Unterelbe mündet, fort, und am Freitag gedenkt der Monarch He neuen Hafenanlagen in Bremerhaven zu besichtigen, voran sich ein Besuch der Stadt Bremen schließen soll. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondmz-Burea». Berlin, 7. März. Dem Reichstag ging ein Antrag Möller-Hitze zu, betreffend die Abänderung deS Gesetzes über die Einheitszeit, wonach, wenn der Unterschied zwischen Einheitszeit und Ortszeit mehr als eine Viertelstunde beträgt, die höhere Verwaltungsbehörde für knzelne Betriebe oder BetriebStheile Abweichungen von der Forschrift der Einheitszeit zulafleu kann. Die Abweichung barf nicht über eine halbe Stunde betragen. Berlin, 7. März. Die Wahlp rü su n g s - C o m- Mission b eß Reichstags beschloß, den Beschluß über die Lillligkeit dir Wahl deS Abgeordneten von Rarborff (Kreis Oels Wartenberg) auSzusetzen und Beweis zu erheben. Berlin/ 7. März. De Budget-Commission des Reichstags berieth den Etat des Auswärtigen und erle- : digte die fortdauernden, sowie die einmaligen AuSgabrn bis auf die wegen Zugehörigkeit z> m Colonialetat abgesetzten ! Positionen. Bei dem Colonialerat bemängelte v. Arenberg die Beschaffung der Ausrüstung für den Colonialdienst durch den OsfisierSverein und bat, künftig einen besonderen Etat für die Colonien auszustellen und vollständig von dem Etat des Auswärtigen zu trennen. Der Director deS Colonial- amtS, Kayser, sagt zu, dem Wunsche nach Möglichkeit Rechnung zu tragen. Die Lieferungen deS OsfizierveretnS seien stets sehr besriedigend gewesen. Berlin, 7.März. Die WahlprüsungS-Commtsfion deS Reichstags beanstandete die Wahl des Abgeordneten Wiest ke, Kreis Wefthavelland. Berlin, 7. März. Der La nd w irtHschaf tS rath berieth heute bie Frage: Welches finb bie Wirkungen ber Beseitigung bes Identitätsnachweises, in Verbinbung mit der Frage ber Beseitigung ber gemischten Tranfitläger? Abg. Puttkamer-Piauth sührt aus, bie Aushebung beS JdentiiätS- nachwetses habe sich als burchauS segensreich erwiesen. Nach ber Aushebung erscheine die Beibehaltung der gemischten Transitläger nicht mehr erforderlich. Er beantrage, den Bundesraih zu bitten, eine Beseitigung der gemischten Transit- lager im Bmnenlande herbeizuführen und baß RendernentS- verhältniß bei ber MehlauSfuhr ber wirklichen Ausbeute ent- fprechenb festzusetzen. Die meisten Rebner sprachen sich in ähnlichem Sinne aus. Der Antrag wurde barauf unter Streichung ber Worte: „Im Binnenlande" mit großer Mehrheit angenommen. Wien. 7. März. Die „Polit. Corresp." meldet aus Rom: Die Nachricht, daß die italienischen Schiffe, die zur Eröffnung beß Norb-Ostsee-Canals nach Kiel gehen und England besuchen sollen, auch in den Häsen anderer Staaten erscheinen werden, ist unbegründet. Mailand, 7. März. Hier herrscht eine für die gegenwärtige Jahreszeit ungewöhnliche Kälte. Seit gestern ist heftiger Schneesturm in Venedig, Bologna, Florenz und Pavia. Yokohama, 7. März. Nach einer hier eingegangenen Depesche rückten am 4. d. M., 8 Uhr früh, 10,000 Mann chinesischer Truppen auf Tap ing schang vor, wurden aber schon am Nachmittag durch die japanische Artillerie zum Rückzüge gezwungen. Die Japaner haben keine Verluste erlitten. Depeschen des Bureau „Herold"'. Berlin, 7. März. Der preußische Landtag beschäftigte sich heute mit dem Etat ber Handels- und Gewerbeverwaltung, von dem einige Capitel erledigt wurden. Morgen Fortsetzung. Berlin, 7. März. Die wirthschaftliche Vereinigung beß Reichstages beschäftigte sich heute mit ber ConvertirungSfrage und vertrat die Ansicht, daß bie Herabsetzung beß Zinßfußes aller Staatß- und Reichß-Anleihen auf 3pCt. im allgemeinen wirthschaftiichen Jntereffe nothwendig und wünschenswerth sei. Biß zur nächsten Sitzung soll eine diesbezügliche Resolution an den Staatsrath vorbereitet und demnächst eine Interpellation im Reichstage eingebracht werden. Berlin, 7. März. Als Nachfolger beß zurückgetretenen Grafen Stolberg wird ber „Post" zufolge außer bem Ober- Präsidenten von Westphalen, ©tu b t, auch noch ber frühere Minister von Heyben und Graf zu^Eulenburg- P rass en genannt. Berlin, 7. März. In bem deutschen Reform-Verein Groß-Lichterfelde sprach gestern Abend in einer Volksversammlung Abgeordneter Böckel über bie Umsturzvorlage uub bie Tabaksteuer. Redner ist der Ansicht, bie Regierung werbe bie Vorlage schleunigst zurückziehen. Denn alle bie Concessionen, bie jede maßgebenbe Partei verlange, könne bie Regierung nicht bewilligen. Sodann sprach Pickenbach, welcher antünbigte, er werbe roieber in die Bewegung eintreten. Er bestreitet, daß Stöcker ber Vater beß Antisemitismus sei. Er, Rebner, habe schon 1877 mit Parteifreunben, bie sich heute in hohen Staatsstellungen befinden (Zwischenruf; von Köller), bie antisemitische Bewegung in Angriff genommen. Redner bezeichnet sodann die Trennung ber Partei als Glück. Schließlich wurde eine Resolution gegen bie Umsturzvorlage unb bie Tabaksteue^ongenommen und erklärt, treu zu Ahlwardt und Böckel zu halten. Berlin, 7. März. Die „National-Ztg." schreibt heute: Der Antrag Kauitz, ber im beutschen LandwirthschaftS- rathe mit 36 gegen 32 Stimmen angenommen würbe, habe dabnrch eine schwere Nieberlage erlitten. Die allgemeine Ansicht innerhalb beS LanbwirthschaftSratheß sei, daß der Antrag zum socialistischen Staat führen müffle. Berlin, 7. März. Die Commission zur Vorberathung der Tabakfabrikat steuer ist auf den 14. März ein- berufen worden. Berlin, 7. März. Die Iustizcommission deS Reichstags nahm heute die §8 26, 27, 28 und 29 der Novelle zur Strasprbceßordnung, die von der Ablehnung eines Richter- handeln, nach den Regierungsvorschlägen an. Berlin, 7. März. DaS Kriegsgericht gegen Herr« von Kotze ist heute Vormittag im Miliiärgenchtsgebäude zusammengetreten. Um 2*/a Uhr Nachmittags wurde die Verhandlung auf morgen vertagt. Olfiziere hiesiger Garderegimenter bilden den Gerichtshof. Kol«, 7. März. Die „Köln. Ztg." bementht entschieden die Blättermeldungen über die Demission des preuß schen Kriegsministers Bronfart von Schellenborff. Diese Melbungen, sowie biejenige, baß bie Nachfolgerschast bem commanbirenben General beß 11. Armeecorps, General von Wittich, übertragen werde, seien ebensowenig begründet, wie alle früheren Ausstreuungen über Ministerkrisen cmS derselben Quelle. Wohl habe ber Kriegsminister bezüglich der Reform der Strafproceßordnung eine Gegnerschaft in höheren Stellen, speciell beim Chef des Militärcabinetß General von Hahnke, indessen sei ber Kaiser für eine recht baldige umfassende Reform, worin er durch neuere Erfahrungen bezüglich der jetzigen Mängel deS schriftlichen Verfahrens bestärkt werde. Parchim, 7. März. Die mecklenburgische Creditbank hat plötzlich ConcurS angemeldet, wodurch Diele in Mitleidenschaft gezogen sind. Zahlreiche Existenzen sind vernichtet. ES herrscht große Aufregung. Dte Untersuchung ist eingeleitet. Zwei weitere Firmen sind ebenfalls in Concurs geraden. Wien, 7. März. Der heute Vormittag unter Vorsitz beß Kaisers ftattgesundene Ministerrath wirkte auf bie Börse, obgleich über bie Motive nichts in Erfahrung zu bringen war, höchst ungünstig ein. Von ber Großipeculation und den ersten Bankenfirmen wurden größere Abgaben auf ber ganzen Linie vorgenommen. Olmutz, 7. März. Ein Personenzug der Mährischen Grenzbahn wurde gestern Nachmittag bei Bladowitz völlig im Schnee vergraben. Die Passagiere konnten nur mit großer Mühe auf Schlitten weiterbefördert werden und gelangten nur bis Mährisch-Neustadt. Budapest, 7. März. Aus bem MaroSzthale laufen sehr betrübende Nachrichten ein. Dort, sowie in den Dörfern und auf den Bahnstrecken bat das Hochwasser ungeheure« Schaben angerichtet. Aller Verkehr ist eingestellt. Graz, 7. März. Der in den Ruhestand getretene Oberstlieutenant Bartel S von Bartberg, welcher bas bekannte Buch über ben Krieg von 1859 herausgegeben hat, in welchem er bie politischen Verhältnisse mit seltenem Freimuth schilbert, wurde durch ein vom Reichskriegsministerium ungeordnetes militärisches Ehrengericht dieses BucheS wegen seiner Charge für verlustig erklärt. Brussel, 7. März. Der „Peuple" veröffentlicht einen Aufruf, daß man die Manifestationen am 1. Mai besonders großartig gestalten wöge. DaS Blatt fordert alle Arbeiter auf, daran theilzuuehmen. Paris, 7. März. In den Wandelgängen ber Kammer ging gestern bas Gerücht, Kaiser Wilhelm werbe nach Annahme ber Einladung durch Frankreich daS Datum der Eröffnungsfeierlichkeiten in Kiel um acht Tage verschieben, angeblich um die Durchfahrt durch den Nord Ostsee Canal zu erleichtern, in Wirklichkeit aber, um daS Fest nicht mit bem Jahrestage ber Schlacht bei Waterloo zusammen zu bringen. Paris, 7. März. Der Präsident ber Republik hat bem Ministerrath mitgetheilt, baß er am 20. Mai eUw Versammlung bes Oberkriegsrathes im Elysee unter seinem Vorsitz einberufen werbe. Faure ist ber erste Präsident ber Republik, ber von bem ihm zustehenben Recht Gebrauch macht. Wie verlautet, will er sich in die wichtigsten Angelegenheiten in Bezug auf bie Colonial-Armee, bie Kirchen- Verwaltung, bie Expedition nach Madagascar, bie Reorganisation des Ober-Commandos einen Einblick verschaffen. PariS, 7. März. Wie „Estafette" meldet, hat bie deutsche Regierung die Einladung zur Pariser Weltausstellung im Jahre 1900 angenommen. ES sei zwar noch keine osficielle Zusage erfolgt, aber ber deutsche Botschaster Graf Münster habe bereits dem französischen Minister des Aeußer« eine diesbezügliche Mittheilung gemacht. Pari«, 7. März. Dsroulöbe richtete an seine Freunde in der Kammer ein zweites Schreiben, worin er wiederum gegen die Theilnahme französischer Schiffe an den Kieler Festlichkeiten- energisch protestirt. Ja der tonangebenden fbrcfie wirb diese- Verhalten D^roul^deß al- ein chauvinisti- scheS und zweckloses bezeichnet. totales und provinzielles. Gieße», den 8. März 1895. ** 6i|u»g der Vroßh. Handelskammer vom 5. Marz 1895. Anwesend: die Herren Loch, Scheel, Heichelheim, Homb«rger, Latz, Lraotz, Wortmann. Eine Eingabe der Handelskammer Frankfurt a. M. an den deutschen Reich-langer erstrebt die Errichtung eine- Reich-zolltarifamrS. Die Kammer besch ieht die Unterstützung dieser Eingabe, da die Errichtung einer obersten Reichsbehörde, die nicht nur aus BerwaltungS- »nd Flnon^beamten, sondern auch aus unabhängigen Laufleuten und Technikern besteht, und welche über die zahlreichen Differenzen zwischen den Steuerpflichtigen und den die Steuer festsetzenden Einfuhrzollämtern einheitlich und rechtSverb ndlich zu entscheiden bar, etn unabweisbares Bedürfmß geworden ist. — In gleicher Weise wird die Unterstützung einer Eingabe des Königl. Commerz Collegiums zu Altona an den deutschen Reichstag beschloffeu, in welcher gegen jede weitere gesetzliche Beschränkung der Margarinefabrikation Stellu"g genommen wird. Die Lämmer hat bereit- früher tu fraglicher Angelegenheit den Standpunkt vertreten, daß durch die Margarine der Naturbutter durchaus keine Eon- currenz entstanden ist, und daß die Berechtigung der Margarinefabrikatton anerkannt werden muß, da sie ein billiges Volksnahrungsmittel schafft. — Bezüglich des Antrages Sanitz beschließt die Kammer, in energischer Weise gegen denselben Stellung zu nehmen, an ihrem stet- vertretenen Standpunkt fefthaltend, daß jede Monopolisirung de- Handel-, in welcher Form sie auch auftreten möge, zu den verderblichsten Conseqvenzen führen muß. — Da- Grobherzogliche Ministerium de- Innern und der Justiz theilt der Kammer die von der rumänischen Regierung in Ausführung de- Art. 3 Abs. 4 des deutsch-rumänischen Handelsvertrages er- laffenen Bestimmungen über den Verkehr der Hand- lungSretsenden mit. Auf Wunsch wird auf dem Geschäftszimmer der Kammer in dieser Beziehung Nähere- m,tgetheilt werden, wie dortselbst auch die Namen einer größeren Zahl zweifelhafter Firmen in Amsterdam und Rotterdam zur Lenutnißnahme etwaiger Jntereffenten offen liegen. — Die Handelskammer für OftfrieSland und Papenburg ersucht die Kammer um Unterstützung einer an den Staat-secretär de- Reichspostamts gerichteten Petition, worin die Herabsetzung der Postgebühr für Post-An- Weisungen unter 5 Mark auf 10 Pfennig erbeten wird. Die Unterstützung dieser Eingabe, die eine erhebliche BerkehrSerleichterung erstrebt, wird b.schlossen. — Der am 7. l. M. zu Darmstadt stattfindenden Sitzung b eß Eisen- bahnbetrat hS wird daß Mitglied der Kammer, Herr Com- merzienrath Heichelheim, beiwohnen. — Die dereitß früher von der Kammer gestellten Anträge auf Einführung von Sonntag ßbilletß für Fahrten nach der Provinz und auf Bewilligung von Freigepäck auf Retourbilletß sollen wiederholt in Anregung gebracht werden. — In dem der Lämmer Seitenß der Direction der Oderhesfischen Eisenbahnen zugegangenen Entwurf deß Sommersahrplanß für 1895 ist in weitgehender und dankenßwerther Weise den Wünschen der Kammer Rechnung getragen worden. Eoncert-Verein. Daß am Sonntag den 10. März flattfindende Eoncert wird sich zweifelloß zu einem sehr Inter- effanten gestalten. Herr Spengel auß Hamburg hat sich anläßlich eineß eigenen Eoncertß im vorigen Jahre alß gediegener Elavierspieler auf baß Vortheilhafteste eingeführt. Damals stand dem Künstler kein Orchester gut Verfügung, waß am Sonntag der Fall sein wirb, wir werben daher diesmal den Genuß haben, Herrn Spengel in größeren Rahmen kennen und schätzen zu lernen. Der Künstler hat sich als Hauptwerk das C-molb(£oncert von Beethoven au-gewählt, welches unseres WiffenS in Gießen seit Jahren »icht zu Gehör gebracht worben ist. Mit Freuben conftatiren wir ferner, daß bie Eoncert leitung auch diesmal wieber eine Novität bringen wird und zwar eine Suite von B. Scholz- dieselbe, „Wanderungen" benannt, gibt in fünf Stimmungsbildern: 1) „Gedtrgsgruß", 2) „Libelle und Wafferfei",3) „Erinnern undTräumen", 4) „Tanz", 5)„Abend- frieden, Heimweg" die Eindrücke einer Gebirgßfahrt auf ein erregbares Gemülh. Es handelt sich also nicht, wie bei Programmmusik, um die Darstellung eines GeschehniffeS, sondern um das Aussprechen von GemüthSzuständen, wie sie die Freude an der Natur hervorruft, ganz in dem Sinne, in welchem Beethovens Pastoral-Symphonie gemeint ist. Der erste Satz beginnt mit einem Hornruf, dem Juchzer, wie er in den Berchte-gadner Alpen allgemein gebräuchlich von Berg zu Berg tönt, al- Gruß von der Höhe. Da- Motiv, zum Thema des ersten Satzes ausgebildet und erweitert, tritt m t einem zweiten ländlerartigen Thema in Gegensatz und Verbindung- einige schroffe, fast „zackige" Rythmen deuten an, daß hier nicht immer Friede und Lieblichkeit herrsche, aber brr vorherrschende Eharacter de- Stückes ist Freude und Glück-empfindung beim Betreten deS Hochgebirges. Der zweite Satz ist ein poetische- Bild, das dem Wanderer am Waldbache erscheint. Die zierliche Libelle flattert schwirrend über der kühlen Fluth, auS der die Wafferfei auftaucht und ihrer süßen Stimme lockenden Wohllaut ertönen läßt. In diese Vision de- Wanderer- schleicht leise die Erinnerung an glückliche — vielleicht für immer entschwundene — Stunden, ein Träumen und Sichverlieren, die Stimmung beß 3. Satze-. Ein derber Gebirg-tonz auß den nahen AlmhÜtten entreißt ihn feinen Fantasien und führt ihn in die freudige Realität zurück. Der letzte Satz athmet eine friedlich außtlingenbc Stimmung, der GebirgSgruß ertönt wie zum Abschied; ein lebendige- Allegro, fröhliche- Hetmwandern im Marschtempo begleitend, schließt da- ganze Werk ab, welche-, ungleich den meisten neueren Eompofitionen keine Versenkung in die dunklen Räthsel de- Leben-, keinen verzweifelnden Pesfimiß- »ni- zur Schau trägt, vielmehr Deltfreude »nd Naturgenuß in ein'ücher, allgemein verständlicher Form au-^prichr. Die > Suite, in einer Reihe von deutschen Mufikstädten mit größtem j I Beifall aufgenommen, ist in diesem Winter in mehreren j . Stätten der Schweiz aufgeführt und auch dort alß ein echteß Gebirg-kind freudig begrüßt worden. ** Theater Verei». Von Napoleon Bonaparte, dem Manne, welchen Richard Boß in den Miitelpunkt seineß Drama- „Wehe den Besiegten" stellt, >oll ja wohl daß Wort stammen, baß vom Erhabenen zum Lächerlichen nur ein Schritt sei. Der gute deutsche Dichter hat baß tiefe Wort beß großen Eorsen bei seinen historischen Studien wohl nicht angetroffen- roenigftenß hat er eß sich nicht zu Herzen genommen, und so wirkt sein unreiseß Drama an vielen Stellen komisch, wo eß tragisch sein will. „Frankreich ist Ich, Europa ist Ich, baß Universum ist Ich" — baß ist hohler Bombast und nicht titanenhafter ögoißmuß. Packend ist eigentlich nur eine Szene beß zweiten Acteß. — Daß Stück enthält drei Rollen (nicht Personen, nur Rollen) und mehrere Uniformen. Don diesen drei Rollen kommen zwei nicht auß dem Affecte herauß und eine nicht in den Äfftet hinein - und eß nug keine geringe Aufgabe sein, solchen Schemen Leben und Blut einzuflößen, solche Unnatur alß Natur darzustellen, den Zuschauer am nahen Abgrunde beß Lächerlichen vorüber- zutäuschen. Daß den Künstlern beß gestrigen Abend-, den Mitgliedern beß Darmstädter Hoftheaterß dies gelungen ist, zeigt deutlich die Höhe ihreß Könnenß. Don Herrn Wagner berichtete erst vor wenigen Tagen unser Darmstädter Corte- spondent, daß sein Napoleon in „Madame Sanß-G6ne" ohne Weitereß den Vergleich mit dem Possart'schen außhalten könne, und nach den Erfahrungen beß gestrigen Abenddürfen wir Gießener dem Urtheile voll und ganz beistimmen- denn eine bessere MaSke, eine noch „historischere" Haltung, ein seiner durchdachte- und abgestimmteS Spiel ist wohl kaum möglich. Fräulein Cramer al- Gräfin von SaintAubonne mit der ewigen Aufregung hatte keine leichte Stellung. Aber sie frtzte ihre ganze Kunst für den Dichter ein und gab die glühende Verehrerin ihrer Helden, die leidenschaftliche Frau, die zärtliche und zuletzt heroische Mutter mit der Vollendung, die wir an dieser Künstlerin schon häufiger hier zu bewundern Gelegenheit hatten. Herr M o u n a r d führte den Mario, den bonapartistischen Royalisten, mit den zwei Seelen — ach! — in seiner Brust, wie eö sein mußte, mit jugendlichem Feuer und hinreißendem Ungestüm, in der Sprache mitunter etwas überhastet, aber doch stets wirksam und recht sympathisch durch. Die Nebenrollen waren von tüchtigen Shäften besitzt. Der Theaterverein hat im Feldzuge des letzten Winters eine reiche Abwechselung geboten - die Theater von Frankfurt, von Darmstadt, von Wiesbaden haben hier Gastspiele gegeben - französische, klassische und moderne Lustspiele, deutsche historische Schauspiele heiteren und ernsten Genres, ja sogar eine Operette sind an unS vorübergezogen. Der Theaterverein hat sich in den fünf Jahren seines Bestehen- eine Stellung erobert dadurch, daß er seiner Aufgabe gerecht geworben ist, die künstlerischen Ver- hältniffe Gießens zu Heden. Dank der Opferwilligkeit einiger seiner Mitglieder hat er bie Jahre deS Tastens und der Versuche hinter sich. Er darf getrost in die Zukunft blicken. * • Bürgerliche- Gesetzbuch. Durch baß Großherzogliche Ministerium ist an bie Collegialgerichte die Aufforderung gerichtet worben, sich über ben jetzt oorliegenben ersten Band beß bürgerlichen Gesetzbuch- gutächtlich zu äußern. * * Erhöhung der Kirchensteuer. Die Lanbe-synode beschloß eine Eihöhung der Kirchensteuer um !/10 Pfennig von ber Mark Steuercapital. * * Körperverletzung. In einer Wirthschast der Bahnhofstraße kam eß gestern Abend zwischen einem Händler und einem Haußburschen zum Streit, wobei dem Haußburscheu ein Finger beinahe abgebifflen wurde. nn. Darmstadt, 6. März. 5. Evangelische Landeß- Synode. In ber gestern Nachmittag ftattgefunbenen Sitzung ber Synobe wurde nach fast zweistündiger Debatte die Wahl deß Decanß R6e mit großer Majorität für gültig erklärt und der Antrag Wahl-Schlitz auf Einberufung beß Stellvertreterß Pfarrer Schuster abgelehnt. In ber heutigen Sitzung fanb zunächst bie Verpfl chtung beß Decanß 9?6e sowie seineß Stellvertreterß statt. Sodann wurde in die Berathung des Voranschlags ber Einnahmen unb Ausgaben beß evangelischen Centralkirchenfondß getreten. An Ausgaben werben bewilligt: Cap. 1. Kosten ber Landes- Synode 5000 Mk. Cap. 2. Kosten beß Oberconsistoriumß 62,839 Mk. Cap. 3. Bureaukosten der Superintendenten mit 925 Mk. Cap. 4. Diäten unb Reisekosten der Superintendenten und Decane mit 9000 Mk. Cap. 5. Gebühren der Stiftung-anwälte 500 Mk. Cap. 6. Kosten beß Predigerserninarß mit 22,000 Mk. Cap. 7. Besonbere Belohnungen und Tagegelder 600 Mk. Cap. 8. Druck- und VerkündigungSkoiien mit 700 Mk. Cap. 9. Bureaukosten der Decane 5760 Mk. Cap. 10. Beitrag zu den DecanatSbibliotheken 1345 Mk. Cap. 11. Für Kosten zur Dersehung deS Pfarrdiensteß 1,294,350 Mk. Cap. 12. Pen- sionen 100,000 Mk. Cap. 13. Zur Unterstützung erkrankter Geistlichen 9000 Mk. Cap. 14. Zur Unterstützung ber Studirenden und Canbidaten der evangelischen Theologie beantragte daß Kirchen - Regiment eine Erhöhung von 10,000 auf 11,000 Mk. Synodale Wahl-Schlitz beantragt Herabsetzung dieser Summe auf 6000 Mk., weil der Zudrang zum Stand der Theologen jetzt groß genug sei. Präsident Goldmann kann dem Antrag Wahl und feinen Motiven nicht zustimmen und bittet um Bewilligung. Für ben Antrag Wahl sprechen Synobale Stamm, Diefenbach, Hildebrand u. A. Für bie Bewilligung sprachen die Synodalen Hosch, Stade, Siebeck. Nach erfolgter Adst rnmung wird die Summe von 11 000 Mk. mit ber Wotivirung, daß mindesten- 2500 Mk. für Reisestipendien Verwendung finden sollen, mit giofetr Majorität bewilligt. Verhandlung des landwirthschastliche« Vereins für die Provinz -Lberhcffe» über den Antrag Zranitz. (Fortsetzung.) Der Vorsitzende, Herr Gras Friedrich zu Solmß- Land ach Erl., fügt dem Referate de- Herrn Lucke hinzu: Er halte eß für möglich, iu einer Regelung ber momentan nöthige» Bedürfnisse zu gelangen. Daß bie freieCorcurrenz sich nach ber von Herrn Lucke bezeichneten Achtung so entwickelt, sei bedauerlich, die freie Concurrenz sei bie Wurzel all - Uebel-, unb auf dieser Wurzel gediehen nur Giftpflanzen. Er wünsche, daß baß Manchesterthum durch den Staat bekämpft werde, ber Staat solle nicht zugeben, daß die Dinge zum Schaden der Allgemeinheit au-sallen. Der Gedanke au die fi übern Polizeitaxen verursache vielleicht eine» gelinden Schauer, eß wolle aber auch Niemand, daß die Müller und Bäcker ihre Preise über Gebühr stellten, eß werde nicht schwer sein und er fei Überzeugt, baß ein Zusammenthun aller ehrlichen Vertreter dieser Gewerbe den unehrlichen Licht unb Luft abschneiden. Daß Correlat der Verstaut! chung beß Getreidehandelß sei die staatliche Seeinfflufflung ber Müller, Backer und auch bet Metzger. Er habe dieß erwähnt, weil er meine, baß ein Provinzialverein auch andere Interessen zu wahren habe- die Landwirthe seien verpflichtet, tn gerechter Weise auch de» consurnirenden Ständen Rechnung zu tragen. Denn der Staat dieß Correlat eintreten lasse, könnte die Landwirthschaft beweisen, daß sie anderen Siänden gegenüber ein guteß Gewissen habe, könnte sie zurückweisen ben Vorwurf, daß sie dem armen Mann daß Brod vertheuern wolle. Retchßtag-abgeorbneter Köhler: Er sei seit fünf Jahre» für die Verstaatlichung beß Getreibehandelß eingetreten unb freue sich, daß eß endlich einmal im Lande tage- eß sei Thatsache, daß der cultivirte Bauer mit den Kuli- nicht concurnren könne. Aber sei e- denn absolut n.öth'g, daß wir Getreide auß dem Au-lande bezögen? Die Production im eigenen Lande könnte so gehoben werden, baß wir unseren Bedarf decken könnten- wir schleppten Millonen hinaus, damit der Zwischenhandel seinen Verdienst habe- wir seien noch ein ackerbautreibender Staat, trotz Caprivi selig. Dir sollten sagen: Bi-hierher und nicht weiter, unser Ziel solle sein ein großer Ackerbaustaat, und der solle heißen: Deutsche-Reich. Bürgermeister Joch en-Laubach erklärte, baß heute die Großmüller und Großbäcker mit Hülse de- Capital- die Geschäfte machten. Ec wolle ben Staat nicht mit einem Rohr, aber doch mit einem Baume^vergleichen, der vom Sturme geneigt werde, dieser Baum habe sich aber zu sehr nach der Seite der Capital- geneigt, er müffle sich aber wieder nach der Seite ber Landwirthschaft neigen. Er ermahnte schließlich die Anwesenden zum Zusammenhalt. Der Vorsitzende erwiderte, nicht der Meinung z» sein, daß Deutschland jetzt sich selbst nähren könne, eß würde aber in bie Lage kommen, sich zu ernähren, wenn e- wesentliche Factoren derücksich'ige. So könnte in puncto Intelligenz allerdings noch vieles geschehen- der Ansporn zur Vermehrung der eigenen Production fehle indeß, weil bie Erträgnisse der Landwirthschaft zu schlecht bezahlt würden- viel Land läge brach oder solle ber Forstcultur anheim unb er könne aus eigener Erfahrung mittheilen, daß eS unter den gegenwärtige» Verhältnissen Land gebe, baß besser nicht bebaut werbe, bau» koste eß wenigstenß nicht- - er habe solche- Land einfach als Hutfläche verpachtet, sogar die Bepflanzung mit einem schnell wachsenden Holz sei unter Umständen besser alß bie Bebauung. Recht beträchtliche Flächen seien infolge der schlechten Rente der Landwirthschaft entzogen worden - würden die Erzeugniffe der Landwirtschaft besser dezah t, so könnte eß dahin komme», daß wir unsere Bevölkerung selbst ernähren könnten, unb baß wäre ein großer Vortheil. Seien wir gezwungen, vom Auslände zu beziehen, so seien wir dem Au-lande au-geliefert, in einem Kriege könnte unß der Osten unb Westen unsere Lebensbedingungen abschneiden ohne Schwertstreich. Dir verlangten, daß wir wenigsten- sott würben, tobt könnte ma» uns machen. Die Währung-frage berührend, erklärte Se. Erlaucht weiter, daß geäußert wurde, hierin liege der Ler» ber landwirthschaftlichen Kalamität; auch werbe gesagt, ber russische Handelsvertrag habe diese Kalamität gebracht, dem sei aber entgegenzuhalten, daß Rußland unter denselben Import» Mißständen leide. Herr Erck«Nidda bezeichnet ben Antrag Kanitz als ihm sympathisch, da er geeignet sei zu verwirklichen ben Satz „Jeder Arbeiter ist seine- Lohne- werth". Wenn die Land- wirthschast lahm gelegt werde, so werde auch bie Industrie lahm gelegt, der Antrag kanitz fei ein besserer Regulator alß alle Handelsverträge, bie Zölle übten keinen Einfluß mehr auf die Conjunctur auß, darüber entschieden andere Factoren. Die niedrige russische Valuta verhindere, daß bei hohen Zöllen daß deutsche Reich Nutzen habe, der russische Exporteur sei durch die ungesunde Valuta und die Doppelwährung immer im Vortheil, denn letztere übe einen große» Einfluß auf bie Fruchtpreise auß. Falsch sei bie Annahme, der Antrag Kanitz komme nur dem Großgrundbesitz zu Gute, aber jeder Bauer von 8 Morgen Land an, der von der La»d- wirthichaft lebe und nicht noch ein N-bengewerbe treibe, habe Vortheil davon, ebensowenig fei der Antrag Kanitz ber Lanb- wirthschaft hinderlich. Redner empfiehlt Annahme einer Resolution, in der die Versammlung ihr volle- Einverständniß mit dem Antrag Kanitz zu erkennen giebt. (Fortsetzung folgt). 2Hd>c Anzeige« de* Stadt Gietze». Vvanßelische «emeinbe. (Motteßbtenfi Sonntag den 10. März. Remlniß h Caprivi selig. Dir ln, unser Ziel solle sei» *: Deutsches Reich, nkiilrte, daß heute Hülse der Capital- die at nicht mit einem Rohr, chen, der vom Statut i aber zu sehr nach da e sich aber wieder nach Cr ermahnte W« lt. nicht der Neinuag |i lähren könne, tl würde tyrtn, wenn eS wesent- ' in puncto 'sporn zur Vermehrung tzrvdMe Kdw-, 'M Land läge zeim und er könne an- unter den gegenwärtig» ücht bebaut werde, dann solche- Land einsach all nzung mit einem schnei besser all die Bebauung. Ige der schlechttn Rente würden die Erzeugntsst könnte es dahin komme», ahrrn könnten, und dal ix gezwungen, wW x AuSiandr au-MM, )sten und Westen unsere Schwertstreich. ®1T rürden, tobt könnte mai erührend, erklärte Er. hierin liege der Keri xuch werde gesagt, der Kalamität gebracht, dexter denselben Jmyan- m mtt°« «»»f,I1 nen»«“*"®* fthN Wenn die ßo”? d» bi«-r->E 16M W* ** * ü*' n«*1 M™ »T; k* «* w» b«»- ttiibi,»11' gitbt- .«ei"^ nfr riScere- trA** chloil^Kchlasitl- Wxttx« t* 48) oder vor dem Gottesdienst tn der ©acrtftd tnb ff geigen omnien. Mittwoch den 13. Mär,, Abends 6 Uhr, in der Stadtkirche: Nl. Vassionöar,dacht: Pfarrer Schlosser. Ä« der Iaha««e»ttrch». Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrerve. Naumann. Vormittags 11 Uhr: KindergotteSdienft für die Johannes« •eixinbe. Pfarrer Dr Naumann. Vbend? 6 Uhr: Pfarrer Ding eldey. Montag den 11. Mär-, Äbrnb« 8 Ubr: Bidelftuud- im GoNfirmander'saul der Johanne^ ktrche- Ma'kus Eap '4, oo > Bert 32 en; Des He rn Seel:nleiden in Ge hsemane und seine Grfangen- lahme Pfarrer Dr Naumann. Am Sonntag, Oculi, den 17. März findet tm Abendgo teSdienst ««ichre und bet! Abendmakl statt für die Jobanne-oememde. Man »olle flch hierzu anmelden im Pfarrhaus an d«r L Übanlage. Katholische Gemeinde. Sonntag ben 10. März 2. Fasten-Sonntag. Vegi«« der »Aeriiche« Zeit. „ . SamStag: Nachmittags um 4‘/, Uhr und Abends nm 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag: Vormittag« von 67, 11 Br an Gelegenbeil zur hl. Beichte; , nm 6t/, Uhr erste bl. Mette; • um 71/, Uhr AuStbetlung der hl. Eomnwnis»; , um 8 UV zweite bl. Messe; , um 97, Ubr Hochamt mit Predtat. Nachmittags um 5 Ubr Christenlehre für die Jungfrauen im Kate» chiSmuSsaale. Abend» um 6 Uhr Fastenandacht. Gottesdienst der israelitischen ReligionSgesellschast Freitag Abend 6« Ubr, SamStag Bormtttag 8"Uhr, Nachmittag 3 Uhr, SabbathauSgang 7« Uhr. verei« für iüdifche Geschiedte an» Literatur r Wetzsteingasse 8, Nachmittags 2 Uhr. 238 Vermehr, Land- rind vottsrvtrthschaft. S Geber«, 5. März. Heutewurde der erste diesjährige Vieh- markt adgchalten, derselbe war jedoch in Folge deS Giißener und Schlüchterner BtehmarkteS schwach befahren, auch dürfte der hohe Schnee in hiestger Gegend etwas dazu betgetragen Haden. Aufgetrteben war unr eine Suh, 'welche auch verkauft wurde. An Schweinen waren etwa 200 Stück ungefähren, eS wurde nur wenig verkauft. stnd tn Folge des Barten W'nterS vielen Landwtrth.n dir Start löffeln erfroren, wodurch deS Futtermangels wegen viele Land- wtrthe abgehalten werden, Junglchwetne anzuschaffen. ?i*bttra, 6. März Frachtmarkt. Rother West« X 11.55, weiter Wetzen X 11.30, Storn X 8 35, Gerste 6 3tz, Hafer X 5.45. Vnranrnlinhan Müttern, welche nicht gerne ihre Sinder ¥ Ul DU1 yilUuüll husten hären und ihnen die Qualen einer Jnfluenzaerkrankung ersparen wollen, überhaupt all n, w lche durch die wechselnde Witterung — bald rauh, bald feucht und neblig — an hartnäckstem nnb qualvollem Husten leiden, können nicht dringend genug Fay» ächte Sodener Mtueral Pafillle« emplohlen werden. B züqlich der Sch eimlösuvg finb sie unübertroffen, und unerreicht als VorbeugungSmtttel gegen Influenza. Preis 85 Pig. 1896 Kanst-Ansstellang, amÄ; nähme beS SamstagS, von 11 bis 1 Uhr, am Mittwoch d Sonntag auch noch von 3 bis 5 Uhr. — Eintrittspreis für Ntchtmitglteder an Werktagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg. Holzversteigerung in Lräfl. Bberforfterei Lsubsch. Freitag den 15. März d. I. 1) imSset-kopf (betLaubach): 400 rm yuch'N-Scheiter, 170 rm -Prügel, 65 rm «Stöcke, 54 rm -Reiserprügel; 4 Buchen» Kchnittbolrstämme von 41—46 cm Dchm. — 8,18 cbm; 2) aus Scheppmats- »Ickang r 44 rm Buchen-Stöck«, 53 rrn «Reiserprügel, 20 rm , Stammreifer (Schichten): 3) auS ftotftoitftt 64 rm Suchen Stöcke. 63 rm Reise«prügel,38 rm reift abständige,Ltammreff. r (Schichten); I) aui Weingärtnerlkops r 41 rm «bständtges Buchen»Stammreistg in Schickten. Zusammenkunft Vormittags 97, Uhr -ei der Eselsbrücke auf der Schottener HlaatSstrahe. — DaS Holz unter Nr. 2 Me 4 und einige vereinzelt fitzende Holz- ß8ße im Efdtkopf werden während der Versteigerung nicht oorgeieigt und kommen H|t ben Buchenstämmen im letztgenannten tflfhkte beim Feuer RachmtltagS gegen 3 Uhr zum AuSgebote. EHanbach, den 5. März 1895 1971 Gräfliche Oberförfterei. Bekanntmachung. " I Auf Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 7. und mit' Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 18. ». Mts. ist das Schulgeld für die höhere und erweiterte Mädchenfchule zu Gießen mit Wirkung vom Beginn des nächsten Schuljahres ab, wie folgt festgesetzt worden. A. Höhere Mädchenschule. Klaffe X bi» VIII einschl.......«0 Mk. „ VII , IV , ......84 . , III e 1 , .....: 108 , B. Erweiterte Mädchenschule. Klaffe 8 bis 6 einschl........38 Mk. „ 5 und 4 , 48 , , 3 bis 1 „ 60 , In beiden Schulen ermäßigt fich dabei das Schulgeld für ein -«eite» Kind derselben Familie um ein Drittel, für jedes folgende Kind im die Hälfte. Für begabte Kinder bedürftiger Eltern sind Freistellen bis -u fünf Procent der Schülerinnenzahl zu vergeben. Gießen, den 4. März 1895. Das Curatorium: 1987 Gnauth. Bekanntmachung, betreffend: Den Bauplan für die Stadt Gießen. Die Stadtoerordneten-Verfammlung hat in ihrer gestrigen Sitzung ^schloffen, zur Erbauung kleinerer, höchstens zweistöckiger Gebäude, eine einseitig zu bebauende Straße im Riegelpfad von der Ludwigstraße in südöstlicher Richtung entlang dem Eisenbahndamm und eine beiderseit» zu drbauende Straße, parallel zur Ludwigstraße zwischen Goethe- und Bleich- kraße, in den Ttadtbauplau aufzunehmen. Wir bringen dies mit dem Anfugen zur öffentlichen Kenntniß, daß die bezüglichen Pläne auf unserem Stadlbauamt bis zum 25. d. Mts. e|fc« ltegen und daß Einwendungen gegen dieselben bei Meidung des Ausschlusses binnen gleicher Frist bei uns anzubringen sind. Gießen, den 2. März 1895. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1900 Verdingung. Die für verschiedene Neuanpflanzungen und Umgestaltungen in den ßLdtischrn Anlagen erforderlichen Fuhr- und Plauirarbeiteu, insbesondere die Anfuhr von gutem Mutterboden, Abfuhr von Steingerölle nnb Herstellung von Fußwegen mit Kohlenschlacken und Kies soll Mittwoch den 13. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, auf dem Stadtbauamte öffentlich verdungen werden. Voranschlag, Plan und Bedingungen liegen daselbst zur Einsicht offen, auch sind Formulare für Angebote, die bis zum genannten Termin bei» Stadtbauamt einzureichen sind, dort erhältlich. Gießen, den 8. März 1895. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. 1890 Gnauth. Spar- und Leihkafse Gießen. M* Samstag, den 9. l. Mts., fällt der Zahltag aus. Gießen, den 5. März 1895. 1935 _____Doering. Bekanntmachung. Ladung. 1) Hermann Kaiser, geboren am 5. Oclober 1865 zu Stiepel, Kreis Hattingen, zuletzt wohnhaft in Gießen, mosaisch, ledig, Geschäfts^ gehülfe, 2) Jean Albert Rofenboom, geboren am 5. Mai 1865 zu Norden, Kreis Hannover, zuletzt wohnhaft in Gießen, evangelisch, ledig, Schneider, 3) Heinrich Wentzel, geboren am 26. Mai 1861 zu Lang-GönS, Kreis Gießen, zuletzt wohnhaft in Leihgestern, evangelisch, ledig, Knecht, 4) Emil Karl Steiniger, ge- borm am 16. October 1860 zu Dortmund, Kreis Dortmund, zuletzt wohnhaft in Gießen, evangelisch, ledig, Kaufmann, werd n beschuldigt, zu Nr. 1, 2 und 3, daß sie als Reservisten oder Wehrleute 1. Aufgebots ohne Erlaubniß ausgewandert sind, bezw. nach Ablauf des ihnen ertheilten Urlaubs weder um neuen Urlaub nachgesucht noch fich zurückgemeldet haben, zu Nr. 4, daß er als Wehrmann der Landwehr 2. Aufgebots ohne Erlaubniß der Militärbehörde aus- gewandert sei; Uebertretung gegen § 360 Nr. 3 des Strafgesetzbuchs. Dieselben werden auf Freitag den 17. Mai 1895, Vormittags 9 Uhr, vor da» Großherzogl. Schöffengericht Gießen zurHauptverhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach S 472 der Strafprozeßordnung von dem Großherzogl. Bezirks-Commando zu Gießen ausgestellten Erklärung verurtheilt werden. 1963 Gi-ß-n, den 1895. Der Grobherzogliche Amtsanwalt: Brüel. Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag, den 11. März 1895, Vormittags 9% Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald, District In das Genoffenschaftsregister des unterzeichneten Gerichts ist unter Nr. 40 Seite 117 „landwirthschaft- licher Consumverein, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht zu Staufenberg" Folgendes! eingetragen worden: An Stelle des verstorbenen Vorstandsmitgliedes Ludwig Vogel VI. ist der Heinrich Benzler von Staufenberg zum} Mitgliede des Vorstandes und, zwar zum Stellvertreter de» Directors gewählt worden. Gießen, den 25. Februar 1895. Grobherzogliches Amtsgericht Gießen. Seeger. 1965 Bibliotheken, sowie einzelne, gute Werke kauft Buchhändler Krebs, 270 Schulftr. IO. Hangelstein, versteigert werden: 112 Eichenstämme mit 36,67 Festmeter (bis zu 54 cm. Durchmesser) 38 Fichtenstämme mit 7,53 Festmeter 183 Fichtenstangen mit 7,67 Festmeter 130 Rmtr. Buchen-Scheitholz 90 „ Eichen-Scheitholz 154 „ Buchen-Knüppelholz 66 , Eichen-Knüppelholz 42 n Buchen-Stockholz 56 „ Eichen Stockholz 4055 Wellen Buchen-Reisig 1900 „ Eichen-Reisig Die Zusammenkunft ist auf der Straße nach Daubringen in der Nähe de» Hangelsteiner Steinbruch». Gießen, 4. März 1895. , Großh. Bürgermeisterei Gießen. > Gnauth. 1899 Bekanntmachung. In das Genossenschaftsregister des unterzeichneten Gerichts ist unter Nr. $1 Seite 101 „landwirthschaft- sicher Consumverein Aäendorf a. Lahn, eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht" Folgendes eingetragen worden: An Stelle des aus dem Vorstande ausscheidenden Johannes Lenz III. von Allendorf a. Lahn ist Ludwig Volk XXII. von da zum Vorstandsmitglied gewählt worden. Gießen, den 25. Februar 1895. Großherzogliches Amtsgericht Gießen. _________Seeger.______1966 ML Wachthaus. Freibank. [1986 Heute und morgen: Ochsen- n. Schweinefleisch nicht ladenrein, pr. Pfd. Sv Pfg. Scheuertücher, gute Qual., 90 cm groß 18 Pfg. extra schwere Qualität L8 Pfg. | C. Röhr 8z Co. Zwiebel 1« baden Samstag van 10 di» 2 Uhr auf de« Ltndenplatz.__________1968 1976] Guter Subdünger billig ab- zvgeben Hammflraße 7. Jermietyungen. 2481 Der untere Stock der Villa Pletiok am NabrungSberg ist mit oder ohne Man, färbe (5—7 Z, neu hergerichtet) nebst GartengelSnde ic-, per sofort zu vermieth. Näheres im Nebenbause bei Herrn Hotz. 14751 Ein Logis, 4 Zimmer nebst Zubehör, bis 1. April zu ve miethen. ________________GrÜnbergerstraße 20. 1019] S»S«e Wohnung von vier Zimmern und Süche, Wafferieitung. Trockenboden und ZubehSr, in meinem Sieuvau za vermtethe«. Ä» H« 9«he, Sonneustratze 25. 1970] Ein kleine» Famtlienlogis zu vermieihen_______Sapta«»gaffe 10« 269] LogtS, 2. Stock, 5 Zimmer mit Zubebör, per 1. 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Märe 1895, Abends 5 Uhr, im Saale des Gesellschaftsvereins unter Leitung des Gr. Univ.-Musikdirectors Herrn Ad. Fel ebner und Mitwirkung des Herr« Julius Spengel, Musikdirector in Hamburg (Pianoforte), sowie des durch auswärtige Künstler verstärkten Ver- einsorohesters. Programm. I. 1. Ouvertüre zur „Zauberflöte* von W. A. Mos art. 2. Clavierconcert in C-moll op, 37 von L. van Beethoven. 3. Zwischenaktsmusik zu „Rosamunde* von Frz. Schubert 4. „Carneval", für Pianoforte op. 9 von Rob. Schumann. II. 5. „Wanderung“, Suite von Character- stücken für Orchester op. 74 von Bernh. Scholl. (Vater peraflolloher Leitung des Compo- nlsten) isn Eintrittskarten für Nichtmitglieder ie Mk. 2.50, (Sperrsitz Mk. 3.50) sind ie der Musikalienhandlung von Ernst Cballier (Rudolph’s Nachf.), für Stu- dirende auch bei Herrn Hausverwalter Storck zu ermässigtem Preise zu haben. Heule Samstag: F. B. Gkneral-Nersamml. BorstandSwahl. 1977 1980 B. K. Jur Norfkin dkoStiftougsfeste,: Mittwoch, 13. März, prLet» 8 uh», im Cafe Leibs Theater-Aufführung: Der Datterich. *Section Gießen. Deutsch-Oefterreich. Alpen-Verein eonntag lO MLrzr Tour V: Bteberthal— HobeniolmS—Wetzlar. Abmarsch 8’/< Uhr 1989] __________von der Lohnbrücke. errn JnNttutSvorsteher Dr. AU Kabel spreche ich von ganzem Herzen meinen wärmsten Dank dafür auS, dah mich derselbe, wie so Biele schon, die nur die Volksschule beucht hatten, zu« Sxa«e« der Siutührig-Kreiwillige« mit bestem Erfolg in futar Zeit vorbereitet hat. i Karl Sauer. 1975] Die am 1. April 1895 fälligen Pfandbrief-Coupon» werden vom 15. März a. er. ab in Berlin an unserer Casse und auswärts bei den bekannten Pfandbrief-Verkaufsstellen eingelöst. Deutsche Grundschuld-Bank. 1963 Ne**111 fh< «M01 Scntti* " t« ‘** 1 . gulfloeMt ’ flenta»*- 1981 1731 Die Beerdigung findet Samstag den 9. März, Nachmittags 31/t Uhr, statt. liessen, den ich bieroon befreit wurde. mSopath. Arzt in Düffeldorf, । (Direktion: S Ltratzdurgee). die Exved. d Eil erbeten. 1978 1969 Dio trauernden Hinterbliebenen Die Beerdigung findet statt: Sonnabend den 9. März 1895, Nachmittags 51 4 Uhr. (gebr. Röhrte. Die heutige Kummer umfafii 6 Seife*. nach schwerem Leiden 10 Uhr in ein besseres Eonditorei Heck. in syrtedderg t H. _ Conditorlchrling Sohn achtbarer Eltern, ge'ucht. Ligueur« und Essigsprit - Fabrik sucht inngen Mann für Reise und Comvtoir. Offerten sob. C. K. 1978 an 19671 Ein Pferdeknecht kann ein» treten. Wo- sagt die Esved d Bl. familie gute Pension und sorgfält-ge Ucberwachung der Schularbeiten. Näheres in der Erped. d. Bl Gießen, am 8. März 1895. Die tieftrauernden Eltern: P Nicklas und zfrau, geb. Dbrmer. Die Beerdigung findet Sonntag den 10. d. M., Nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Liebigstrasse 19, aus statt. 1964 in kaum vollendetem 22. Lebensjahre heute früh um Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bitten Die tieftrauernden Familien: Martin und Ferschbacher. 7. März 1895. Im Kleidermachen I empfehle ich mich in und außer de« Hause. Achtungsvoll __Anna Ruhl, Lchonstraße 19, part. Meinen Milmenschm, Todes-Anzeige. Heute Morgen 1 ’/, Uhr entschlief nach kurzem Leiden unser einziges inniaR geliebte« Kmd Heinrich Ludwig im Alter von sechs Monaten. chülcr^finden in einer Beamten» । 17o5j Sin L«hrttug gesucht L ckir-r Vogel D^rnmstrahe 8. Danksagung. Schon seit vier Jahren litt ich an heftigen Magenbschwerden, Uebelkeiten und welche an Magen beschwerten, Verdauung«» schwäche, Appetttmangel re. leiden, tbetlc ich herzlich gern und nnentgeltttch mit, wie sehr ich stlbst daran gelitten und wie Medactt«,: Ä. vcheyda. — »auf und Verla, der »rühl'schen Druckerei (yr. Ehr. vtetsch) t, iMüiau Statt besonderer Anzeige. Heute Nacht verschied sanft nach kurzem Krankenlager Herr Sanitätsrath Dr. mcd. Hermann Wigand im 63. Lebensjahre. Marburg, den 7. März 1895. 19m ] Einen soliden, prr'ecten Schlosser-Anschläger zum sofortigen Eintritt in dauernde und lohnende Stellung suchen Schmidt & Melden, Köln. 1991J Ein HauSbürschchen gesucht. __Marktplatz 18. 1956] Tüchtiger kräntger Bursche wird gesucht. Nähere- in der Exped. d Bl. Aelterer, kräftiger Hausbursche gesucht 1926 Marktplatz 17. wandt und bin durch deffen Hilfe und Behandlung in einigen Monaten völlig geheilt worden, weShalb ich hiermit dem Herrn Dr. Bolbedtng meinen herzlichen Dank für die Rettung von meiner /krank, I heit abff alte. Gröningen bei Magdeburg. 251 Frau Johanne Hecht. Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere innigstgeliebte Tochter, Schwester und Schwägerin Margarethe Martin Omnibus-Verbindung KfJSÄÄ 6 --ÄÄ. *o u». m«H Linie A Seltersweg—lkreu»—Markt-Lallldor—^aburgerstraß'. Linie B BahnbofffraKe—Marktffraße—Reuen Bäue—Grünbergertt aße. Volontär-Stelle ! 1 El >2^ und zuoerläisiger Halb.Invalide für leichte Ar» für e. 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Gestern Abend 9l/4 Uhr verschied sanft nach langem schweren Leiden meine innigstgeliebte Mutter Frau Carl Engel, Anna, geb. Schäfer, im Alter von 44 Jahren, was ich Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Theilnahme hierdurch mittheile. Grossenlinden, den 8. März 1895. ie72 Hugo Engel. __________AufGswal-sGartlll.Aikßtil »Snigsallee s. in Erfahrung. Ich ßrnqqpr flpntraLnirrne habe mich nun sofort an denselben ge. U1UBSC1 UClHrdl-UlrLUS 1846] Tapezterlenrling Lnn sofort event. auch später eir treten bet H. Gnders. tke-plonkgaffe 12. 1974] (gut empfohlene« HIAMiee fftt Rüche und HouS auf 1. Avr'l gelacht. _______________Effdanlage IS, lll. 1930] «Lpchea gesucht «LaUidorftr