8? «"Ä-' 'eSjMd. ^§®L__juw luwer mitallmH u. Bleichvlah, «r 7’ geräumiger Wohnung 'r^. Jan. 1896 raße 15 nach Marktplatz^. ^^Ztmmer,u 15,2 Lr Müa äw« iu Srordanla-r U äge 81, m ttl Stof, Zimmer, vor -m nieihen. löMfrtcS Zimmn iu «hr. Stiftet, ven Stein'? Garten. >L miblirtes Ztmmr, fion, zu veimtelhen. tubergerftraß, 15, iltrtt Zimmer billig zu unsch mit Pension. Sirchstrav 11. te Zimmer im Neben- t. kihal, Neuenweg 39. Zimmer mit Pension Staveaplatz 7. I. möbl. Zimmer ruhigen Herre verwiecheo. 78, eine Treppe, valtyarten.____ möblirtes Zimmer BdttWttV ;U% Zimmer \» W» oVUWflt lV,11 mndrrg- möbl- Zimm k iu vermiethen. Kve., Neuenweg 39 lEoHÄ rttg Zimmer zu m< «Losdor- ?- tiriesZimmer zuver- eeltersveg St-, ruadlt- mövlirtes zu vermttthm. -tordaala-e SU_ iParterrnt»««!» üavergerstr^,«- nöblirleS Zimma per 29« iss*™6 ^arbeiten %SS- "Lü-stea -K" '%»«’41l,p **<*'*•„„ Nlr. 263 Erstes Blatt. Freitag den 8. November ISftfe Der frUfcwt Aozetger «scheint täglich, mit Ausnahme des Montag«. Dir Gießener MckmittenölLlter »«den dem Anzeiger »-chattlich dreimal b «gelegt. Gießener Anzeig er Kmerat-Anzeiger. vierteljähriger AvonnemcutrprelO t 2 Mark 20 Pfg. mit Lringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 60 Pfg. Redaction, LxyedtNog und Druckerei: KäiutstraßeHlr.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Ttveis Gieren. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de» folgenden Lag «scheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. P Gratisbeilage: Hießener Kamilienötätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Au-lande- nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Deutsche» Reich. Darmstadt, 6. November. Aus Worms, 5. November, wirb der „Darmst. Ztg." gemeldet: Zum ersten Mate war eS am heutigen Tage unserer Stabt vergönnt, Ihre Kgl. Hoheit die GrotzHerzogin an der Seite des hohen Landes» fürsten in ihren Mauenr begrüßen zu dürfen. Bormittags kurz nach 10 Uhr zeigten Böllerschüsse die Ankunft der Aller höchsten Herrschaften an, Höchftwelche in Rosengarten von Herrn KreiSrath Dr. Breidert, Regierungsrath v. Hombergk, Oberbürgermeister Küchler, Oberstlieutenant Stichler und Freiherr v. Hryl zu HerrnShetm empfangen worden waren. Der Besuch Ihrer Kgl. Hoheiten galt zunächst dem LudwtgS- denkmal, wo sich Vertreter der Stadt zum Empfang etn- gefunden hatten. Der LudwtgSplatz bot mit seinen Waffer- künsteu und seinen tannengeschmückten Flaggenmasten einen sehr farbenschönen Anblick. Von hier ging die Fahrt zum Paulus-Museum, wo der Vorstand desselben, Herr Major v. Hehl, die Professoren Dr. Weckerling und Soldan, Dr. Köhl und Medizinalrath Dr. Raiser der Hohen Gäste harrten. Nachdem die Sammlungen hier eingehend befichtigt waren, begaben sich die Allerhöchsten Herrschaften zum Dom, dessen wundervolles Geläute die Hohen Gäste beim Betreten und verlassen des altehrwürdigen Gebäudes begrüßte. Gegen 12 Uhr, nach der Besichtigung des Domes, begaben sich die Allerhöchsten Herrschaften in Equipagen am Lutherdenkmal vorüber nach HerrnShetm, wo bei dem Frhrn. v. Hehl daS Dejeuner eingenommen wurde. Im Lause des Nachmittags fand ein gemeinsamer Besuch der Freiherrltch Heyl'schen Fabriken statt, woraus Se. Kgl. Hoheit der Großherzog die Fabrik- etabliffementS des Herrn Commerzienrath Valckenberg besichtigte, während Ihre Königs. Hoheit die Großherzogin die Aliceschule, das DiaconissenhauS, die Barmherzigen Schwestern und das Sophtensttft mit ihrem Hohen Besuch zu beehren geruhte. Nach der Einnahme des Thees bei Herrn Oberbürgermeister Küchler verließ das Grohherzog- ltche Paar, daS auf seiner Rundfahrt überall von dermaßen- haft zufammengeftrömten, namentlich auch der ländlichen Bevölkerung mit lautem Hochrufen begleitet wurde, um 6 Uhr mit Extrazug unsere Stadt. Noch jetzt aber, am späten Abend, wogt die festlich bewegte Menge unaufhaltsam durch die mit Fahnen in hessischen und sachsen-coburg-gothaischen LandeSfarben reich geschmückten Straßen der Stadt. — Der Besuch der Allerhöchsten Herrschaften war vom Wetter bestens begünstigt. Berlin, 7. November. Die am Dienstag in Dortmund vollzogene ReichStagSftichwahl hat den Sieg deS foctaldemokratifchen Candidaten Dr. Lütgenau über den bisherigen nationalliberalen Vertreter des Dortmunder Wahlkreises, Möller, ergeben, es zieht demnach der 47. er- tretet der Socialdemokratie in den Reichstag ein. Bei der Hauptwahl hatten Dr. Lütgenau wie Möller säst genau dieselbe Stimmenzahl erhalten, nämlich ca. 17,200, auf den CentrumScandidaten Lenfing waren etwas über 14,000 Stimmen gefallen, in der Hand des Centrums lag also die Entscheidung für die Stichwahl. Bei derselben ist der Socialtst mit ca. 24,500 Stimmen zum Abgeordneten gewählt worden, während auf seinen nationalliberalen Gegner nur ca. 21,600 Stimmen fielen. DaS PluS von rund 7300 Stimmen, welches Herr Dr. Lütgenau bei der entscheidenden Wahl gegenüber der Hauptwahl aufweisen kann, ist gewiß nicht aus etwaige noch vorhanden gewesene Reserven der Social- demokratie zurückzusühren, dieselbe pflegt nicht so bedeutende Mannschaften ins Hintertreffen zu stellen, wenn sie in einem Wahlkampfe mit ungewiffcm AuSgange engagirt ist. Es muß also ein Theil der Centrumswähler trotz der von der Parteileitung ausgegebenen offiziellen Parole der Wahlenthaltung bei der Stichwahl für den Vertreter der Socialdemokratie gestimmt haben, denn nur hierdurch konnte letzterer siegen. lUuefte Nnchvichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 6. November. Seine Majestät der Kaiser nahm gestern Abend im Neuen Palais die Meldung des Botschafters Grasen zu Eulenburg entgegen, welcher sich auf feinen Poften nach Wien zurückbegibt. Später empfing Seine Majestät den öfterreichisch-ungarischen Botschafter v. Szoegyeny- Martch. Betde Botschafter vliebcn zur Abendtafel im Nenen PalaiS. München, 6. November. Die „Neuesten Nachrichten" halten gegenüber dem Dementi des „Reichsanzeigers" ihre Mittheilungen über Verhandlungen deS preußischen Staats- Ministeriums bezüglich der Militär-Strafproceß-Ord- uung aufrecht. Dem gegenüber ist daS „Südd. Corr.- Bureau" ermächtigt, diese Mittheilungen von hier aus als Erfindungen zu bezeichnen. Rotterdam, 6. November. Heute wurde das Urtheil des Gerichtshofes in dem Proceffe wegen des Zusammenstoßes der „Elbe" und „Crat hie" gefällt. Das Gericht erachtet die Thatfache deS Zusammenstoßes beider Schiffe für erwiesen und erklärt die „Crathie" für allein schuldtg an demfelben. Die „Elbe" habe allen Vorschriften Genüge geleitet und auf die von ihr eingeschlagene Weise fahren dürfen. Es war für die „Elbe" kein Anlaß, Signale zu geben, welche nur bei Nebel obligatorisch find. Daher falle die ganze Verantwortlichkeit auf die „Crathie". Alle durch den Nordd. Llcyd gemachten Angaben feien bewiesen worden, daher müffe desien Anspruch als zu Recht bestehend anerkannt werden, besonders der aus Schadloshaltung für den Gesammtverlust der „Elbe". Der Betrag sei noch festzustellen und 6 pCt. Zinfen dazu zu rechnen. Die Eigenthümer der „Crathie" wurden nach dem Verhältniß ihres Antheils verurtheilt und die Beschlagnahme der „Crathie" bis zur erfolgten Zahlung wurde für zulässig erklärt. Paris, 6. November. DaS Banket der deutschen Colonte zu Ehren des Botschafters Grafen Münster anläßlich seines zehnjährigen Jubiläums als Botschafter in Paris nahm einen glänzenden Verlauf. Der Viceprästdent des deutschen Hilfsvereins, Grub, brachte ein begeistert aufgenommenes dreifaches Hoch auf den Kaiser aus. Kaufmann Rumpf toastete auf den Präsidenten Faure. Die Festrede hielt der Vorstand deS Quartettvereins, Lüders, welcher der Verehrung und Dankbarkeit der deutschen Colonie für den Grafen Münster Ausdruck gab. Pem Botschafter würbe hieraus ein prachtvoller Silber-Pokai mit Reliefbildern deS Botschaster-PalaiS und deS Münfter'schen Schlosses Derneburg Überreicht. Der Botschafter dankte tiefbewegt. Den deutschen Landsleuten hilfreich beizustehen, sei die selbstverständliche Pflicht deS deutschen Vertreters. Bei seinen Bemühungen, zwischen Deutschland und Frankreich gute Beziehungen zu erhalten, sei ihm seitens der französischen Staatsmänner das beste Entgegenkommen bewiesen worden. Der Botschafter wies sodann auf den friedlichen Wettkampf hin, zu dem sich Frankreich für 1900 rüste und schloß seine Rede mit einem Hoch auf die deutschen Coloniften und deren Frauen. London, 5. November. Der König von Portugal traf heute hier ein und wurde vom Herzog von Sachsen- Coburg-Gotha empfangen. Beide Fürsten fuhren, von der Leibgarde escortirt, nach dem Buckingham-Palast. London, 6. November. Der deutsche Schooner „Otto", mit Kohlen nach Bremerhaven unterwegs, ist gestern Nacht bei dem Shonghallfelsen, in der Nähe von North Berwick in Schottland, gescheitert. Ein Mann von der Besatzung ist umgekommen, der Rest wurde gerettet. Newyork, 6. November. Ein großes Feuer, das in der letzten Nacht am Broadway und in der Bleeckerftraße wüthete, verursachte einen Schaden von 3 Millionen Dollar. Biele Feuerwehrleute wurden verletzt. Drei Gebäude, in welchen sich mehrere Kaufläden einer Fabrik, sowie die Manhattan Bank befanden, wurden durch das Feuer zerstört. ______________ Depeschen deS Bureau Berlin, 6. November. DaS „Berliner Tageblatt" bringt zu allgemeiner Senntniß, daß der ehemalige Chefredakteur der „Kreuzzeitung", v. Hammerstein, glücklich bei den Antipoden in Auckland angelangt fei. Sin Parteigenoffe deffelben habe diese Mittheilung an einzelne Freunde hierher gelangen laffen. Berlin, 6. November. Aus Wiesbaden wird der „Berl. Börsen-Zeitung" von angeblich zuverlässiger Seite geschrieben, daß am 1. April Herr v. Hülfen zum General-Intendant der Königlichen Theater Berlins ernannt werde. General- Intendant Hochberg werde Minister des Königlichen HauseS. Berlin, 6. November. Der Vorstand des Bundes der Landwirthe trat heute Morgen hierselbft zusammen, um über die Kundgebung betr. Hebung der Getreidepreise und die Arbeiterfrage, die nach zweitägiger Berathung gestern Rackmittag vom Ausschuß angenommen worden war, zu be- rathen. Diese Kundgebung tritt, wie die „Poft" hört, in energischer Weise für den Antrag Kanitz in der vom Gesammt- auSschuß im vorigen Jahre beschloffenen Faffung und für Beibehaltung der Naturallöhne ein. Auf der Tagesordnung stand außer dieser Kundgebung eine Resolution betreffend Aufhebung der TransitlSger, zur Berathung. Berlin, 6. November. Die heutige Nummer des „Vorwärts" ist confiScirt worden. DaS Blatt hatte eine Nachricht aus Barmen mitgetheilt, wonach zwei Polizei- Sergeanten wegen Körperverletzung im Amte zu je 3 Monaten Gefängniß verurtheilt worden waren, welche Strafe auf ein Gnadengesuch vom Kaiser in eine Geldstrafe von 50 Mark umgewandelt wurde. Diese Notiz erschien unter der Dpitz- marke: „Gnade wem Gnade gebührt." Hierin soll eine Majestät-beleidigung erblickt worden sein. Etwa 500 bis 600 Exemplare wurden beschlagnahmt. Berlin, 6. November. Nach einer Meldung auö R-tibor wurde von der dortigen Strafkammer der Tischlergeselle Franz Kisenki wegen Majestätsbeleidigung zu V/j Jahren Gefängniß verurtheilt. — In Bromberg wurde von der Strafkammer die Arbeiterfrau Nowak aus RoSpentek und der Buchdrucker Robert Müller wegen Majestätsbeleidigung zu zwei Monaten Gefängniß verurtheilt. Berlin, 6. November. Bei den gestern hier abgehaltenen Control-Dersammlungen wurde zum ersten Male ein Befehl zur Verlesung gebracht, wonach der Besitz und die Verbreitung revolutionärer, aufreizender Schriften nicht nur in den Kasernen verboten, sondern daß die bezüglichen Bestimmungen und Strafen auch für die zur Control-Versamm- lung erscheinenden Mannschaften Geltung haben. Die Verlesung dieser Ordre soll auf besondere Anweisung des Kaisers erfolgt fein. Berlin, 6. November. Aus der socialdemokratischen Parteikaffe hat, der „Post" zufolge, der Reichstagsabgeordnete Ewald Vogtherr eine Zuwendung von 4500 Mark als Darlehen erhalten, für welche ein begütertes Mitglied der freireligiösen Gemeinde, deren Sprecher Herr Vogtherr ist, die Bürgschaft übernommen hat. Die „Post" behauptet, die Summe fei dazu verwendet worden, um einen ConcurS des Herrn Vogtherr abzuwenden. Wien, 6. November. Nachdem der MinisterialrathS- Befchluß betreffend die Wiener Bürgermeisterwahl der kaiserlichen CabinetSkanzlei unterbreitet worden ist, dürfte die Bestätigung Dr. Luegers morgen unterzeichnet werden. Rom, 6. November. In die Santa Maria-Kirche drangen Diebe ein und raubten sämmtlichen Altarschmuck. Ferner plünderten dieselben die Capelle der Heiligen und zerstörten mehrere Statuen. Der Werth der geraubten Gegenstände beträgt über 100 000 Lire. Die Diebe wurden bisher nicht ermittelt. Rom, 6. November. Heute früh 3 Uhr wurde hier ein leicht er Erdstoß verspürt. Paris, 6. November. Die großen Finanzgesellschaften, welche sich zu einer Genoffenschaft vereinigt haben, um den für die Weltausstellung im Jahre 1900 nöthigen Garantiefonds von 65 Millionen zu stellen, haben con- statirt, daß sich an der Subscription 5500 beteiligt haben, während zur Stellung der Garantie 3250 mit einer Einlage von je 20000 FrcS. genügt hätten. DaS Unternehmen ist also in finanzieller Hinsicht gesichert. Paris, 6. November. Wie „Libre Parole" mittheilt, werden mehrere Abgeordnete den Dringlichkeitsantrag für ben am Donnerstag einzubringenden Gesetzentwurf bezüglich der Anarchistengesetze stellen. Die Regierung wird sich diesem Anträge nicht widersetzen und sich zur sofortigen Debatte deffelben bereit erklären. Madrid, 6. November. Die Königin-Regentin empfing gestern die Schauspielerin Sarah Bernhard. Die Künstlerin verweilte eine ganze Stunde bei der Königin. Madrid, 6. November. Aus Puerto principe wird berichtet, daß 60 0 Rebellen einen spanischen Armeetrain bei Loma de Salado angegriffen haben. Sie wurden jedoch zurückgeschlagen und verloren fünf Tobte und viele Verwundete. — AuS Santiago wird gemeldet, daß die Spanier ein Rebellenlager zerstört haben. Konstantinopel, 6. November. Die Situation hat sich hier etwas beruhigt, da das Gerücht, die ottomanifche Bank verlange die Decrettrung eines ZwangScurseS, unbegründet ist. Der Rücktritt Vincents wird als sicher betrachtet. Der Krieg von 1870(71, «fcbtlbert durch Ausschnitte auS ZeitungS-Nummern jener Zeit. (Nachdruck verboten.) 8. November. Sharny, 8. November. Verdun hat capitulirt. Herr Gambetta hat folgende Verordnung erlaffrr „Krieg und Inneres an die Präfecten und an General- Anwälte: Verdoppeln Sie Ihre Wachsamkeit., ,et®u/ wo Sie Bazaine ober einem seiner Offiziere bef'^ ' °nca Sie ihn festnehmrn unb augenblicklich mit gar cortc "ach TourS bringen." Den Lnft schisfern eu8 Pari» ist mit dem Befehl deS Oberkommandos der deutschen Armee, derartige Personen vor ein Kriegsgericht zu stellen, eine unangenehme Barriere vorqelegt. SS ist ganz selbstverständlich, daß solche Helden, il-llS ihr Unstern sie vorzeitig zur Erde führt, den Kriegs- b.fetzen nach ebenso wie jeder andere Mensch behandelt werden, der eS versucht, zu Master oder zu Lande durch die Linien der Armer sich durchzuschleichen oder in anderer Weise zu spiontreu. Hamburg, 8. November. Die „Hamburger Börsen- halle" bestätigt da» Kapern verschiedener deutscher Schiffe durch die französische Flotte und räth den deutschen Schiffen eindringlichst von einem Auslaufen ab. Gieße», den 7. November 1896, ** Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. Seine König!. Hoheit der Großherzog haben dem Johanne« R attei und Karl Hafner III., beide zu Weisenau wohnhaft, in Anerkennung des von denselben bei der unter eigener Lebensgefahr ausgeführten Rettung des Philipp Köhler daselbst vom Tode de» Ertrinkens bewiesenen besonnenen und muthvollen Verhalten» eine Geldprämie zu verleihen geruht. •• Hessischer Stadletag. (Fortsetzung), lieber den fol- fl'oben zur Berathung stehenden Gegenstand: „Fürsorge iür die Wittwen und Waisen städtischer Angestellter" referirte Herr Oberbürgermeister Gaßner- Mainz etwa wie folgt: ES seien die Gemeinden gleich wie der Staat verpflichtet, neben der auskömmlichen Besol- düng ihrer Beamten, sich auch deren Hinterbliebenen anzunehmen. An Stelle der mehr als Gnadenbeweise zu betrachtenden Vorkehrungen seien in den meisten Städten besondere Kasten mit allgemein verbindlichen Bestimmungen getreten- der Anspruch der Wittwen und Waisen städtischer Angestellter auf Sicherung ihres Lebensunterhaltes wurde bisher in den meisten Fällen anerkannt durch deren Mitwirkung bei Beschaffung der Mittel hierzu. Meistens wurde dies in der Weise geregelt, daß sämmtliche Beamte Wittwen- > nd Waisengeldbeiträge nach der Höhe ihres Dtensteinkom- menS ober ihrer Pension zu entrichten hatten. In Erkenntniß b-r Thatsache aber, daß die hierdurch den Angestellten auf- gebürdete Last schwer empfunden wurde, ja oft über das von deren Leistungsfähigkeit hinauSging, wurde das Sorgehen bald als verbesserungsbedürftig erkannt- deshalb war man zunächst bestrebt, die BeitragSlaft der Kaffenmtt- giiedcr theilweise zu erleichtern und herabzumindern. Das Vorbild hierzu gaben daS Reich und der preußische Staat, welche die Zahlung der Wittwen- und Waisengelder auf die Staatskasse Übernahmen, während die Aufbringung der Mittel durch Mitglieder und Staat in bestimmtem Verhältniß zu erfolgen habe. Schon bei Berathung der diesbezüglichen Gesetzentwürfe sei der Wegfall der Beiträge der Mitglieder als bas zu erstrebende Ziel bezeichnet worden, und sei im Jahre 1888 für das Reich, wie für den preußischen Staat deren Beseitigung erfolgt. Auch im Großherzogthum Heffeu habe eine Neuregelung der Materie stattgefunden, nur habe man hier, nach Wegfall der Eintrittsgelder, die Mitglieder zur Zahlung von 3°/0 ihre» penfionSfähigen Diensteinkommens verpflichtet. Inzwischen seien eine große Anzahl Gemeindeverwaltungen mit der gänzlichen Beseitigung der Beitrags- pflicht ihrer Mitglieder vorgegangen, und hätten daS Recht ihrer Beamten auf Versorgung ihrer Hinterbliebenen anerkannt, theilweise habe man die Beamten vom Eintrittsgeld entbunden. Im Großherzogthum Heffen seien Gießen und WormS die einzigen Städte, welche gleich dem Reich und Preußen auf jede Bettragsleistung ihrer Angestellten ver- zichreten unv die nothwendigen Mittel vollständig auf die Stadtkaffe übernahmen- Offenbach erhebe ebenfalls kein Eintrittsgeld mehr, dagegen 2 pLt. des JahreS- gehaltS als laufender Beitrag. Mainz und Darmstadt feien die einzigen Städte, in denen die Angestellten für Eintrittsgeld und laufende Beiträge und zwar in verschiedener Höhe aufzukommen hätten. Die in diesen Städten an die Beamten gestellten Anforderungen überstiegen aber weit daS Maß dessen, wa» der Beamte, der in den meisten Füllen Vermögen nicht besitze, zu leisten vermöge und seien fast durchweg mit schweren wirthschaftlichen Schädigungen, die Referent näher darlegt, verbunden. ES fei deshalb nach dem Vorgehen von Reich und Staat, sowie vielen Gemeinden nicht mehr angängig, sich der auf Recht und Billigkeit begründeten Forderung zu entziehen- es fei ein Act auS- gleichender Gerechtigkeit und eine Pflicht der Gemeinden, ihren Beamtenstand in wirthschaftlicher Beziehung zu heben und finanzieller Sorge zu entrücken - nur der der Sorge für fehle Hinterbliebenen enthobene Beamte könne sich bei bescheidenem Einkommen seinen beruflichen Pflichten mit ganzer Kraft widmen- anderseits käme der Gewinn aus einer ausgiebigen und zufriedenstellenden Wittwen- und Waisen- Versorgung nicht zum wenigsten den Städteverwaltungen zu Gute, sie würden dadurch in die Möglichkeit versetzt, eine wohl- geschulte Zahl von Mitarbeitern in brwährter Leistungsfähigkeit und sittlicher Tüchtigkeit heranzubilden und zu erhalten. Referent gestatte sich daher den Antrag zu stellen, daß der 5. hessische Städtetag sich dahin aussprechen wolle, daß den städtischen Angestellten die Versorgung ihrer Hinter- bliebenen Seiten» der Gemeinden zuzubilligen und die hierdurch entstehenden Kosten zu Übernehmen seien. — Herr Ober- bürgermeifter Gnanth führte hierauf in seinem Korreferat qu«, da« da« Lob, welche» der Vorredner der Stadt Gießen ertheilt, etwa» einzuschränken fei; sie sei die letzte gewesen NNtN Kn der Städteordnung unterstehenden hessischen ©tobten, die mit der ätzung-mäßigen Regelung der Dienstverhältnisse ihrer Gemeind-beamten auch deren Wittwen- und Waisen- Versorgung eingesührt zu einer Zeit, in welcher für Hessen die Nothwendigkeit ef ier allgemeinen Aufbesserung der Geholte der Civilbeamten und für Gießen spectell eine neue Bestimmung | der Gehalte der G-meindebeamten mit durchgängiger Erhöhung derselben im Gange war. Wenn Gießen von vornherein auf jeden Beitrag ter Beamten zur Versorgung ihrer Hinterbliebenen verzichtet, so feien dafür ausschließlich Zweckmäßigkeitsgründe maßgebend gewesen, einerseits aus der Lage der Reichs- und Staatsbeamten, anderseits au» der Erwägung, daß die Einrichtung und Durchführung dieser für Gießen neuen Versorgung möglichst einfach und ohne Härte für die Betheiligten gestaltet werden müsse. Er stimme mit den Ausführungen de» Herrn Referenten über das, was er in Bezug auf Gewinnung und Erhaltung tüchtiger Gemeindebeamten gesagt, vollständig überein. UebngenS sei den Städten die Frage, ob sie überhaupt eine Fürsorge für Wittwen und Waisen ihrer Beamten sollen eintreten lassen, gewissermaßen vorgeschrieben durch die Erkenntniß, daß den Städten die Gewinnung und Erhaltung eine» tüchtigen Beamtenstandes nur dann möglich, wenn sie die AnstellungS- bedtngungen derselben wie die Fürsorge für dienstunfähige Beamte und die Versorgung ihrer Wittwen und Waisen zum Mindesten ebenso günstig regelten, wie solche geregelt seien seitens deS Reichs und der Einzelstaaten. ES bleibe, nachdem man die Nothwendigkeit der Einrichtung einer Wittwen- und Waisenversorgung erkannt, noch zu entscheiden, ob dazu von den Beamten Beiträge gefordert werden können- hiergegen sprechen neben der Bedeutung der von Staaten und Städten gegebenen Vorbilder die Härten und Uebelstände deS System» der einmaligen Beiträge wie anderseits die mit Verzicht aus lausende Beiträge gewonnene Vereinfachung und Umwandlung der ganzen Frage zu einer bloßen GehaltSfrage, zu deren möglichst einfacher Lösung auS einer Reihe weiter angeführter Gründe die erste passende Gelegenheit benützt werden solle. Insoweit eS sich um Neueinführung einer Wittwen- und Waisenversorgung in den Städten, wie um daS Ziel jeder Reformarbeit für die vor- | handelten Einrichtungen handle, entspreche der Gedankengang deS Herrn Oberbürgermeisters Dr. Gaßn er dessen Schluß- antrag- er scheine aber zu weit zu gehen und den verschiedenen Verhältnissen der Städte nicht genügend Rechnung zu tragen, wenn er sich ohne weiteres für die Uebernahme aller Kosten auf die Gemeindekassen ausspreche. Er schlage daher vor, einen etwa zu fassenden Beschluß diesen Verschieden- heiten mehr anzupassen und etwa wie folgt zu formuliren: Der Städtetag wolle beschließen: 1. Im Interesse der Ge- winnung und Erhaltung tüchtiger Gemeindebeamten ist eß den Städten dringend zu empfehlen, ihren Angestellten einen satzung-mäßigen Anspruch aus Versorgung ihrer Hinterbliebenen zu gewähren. 2. Die Leistungen einer solchen Wittwen- und Waisen-Versorgung sollten jedenfalls nicht Zurückbleiben hinter denjenigen, welche zur Zeit das Eivildtener- WtttweN'Jnstitut den Angehörigen der hessischen Staats- beamten gewährt. 3. Dagegen sollte Seitens der Städte aus die Erhebung einmaliger Beiträge zur Vermeidung empfindlicher Härten alsbald und auf laufende Beiträge auS Gründen der Einfachheit spätestens dann verzichtet werden, wenn dies gelegentlich ciqer anderweit veranlaßten Neuregelung bezw. Erhöhung deS Einkommens der Gemeindebeamten geschehen kann. — Herr Oberbürgermeister Or. Gaßner gab im Laufe der Debatte die Erklärung ab, daß er den Antrag des Herrn Oberbürgermeisters Gnauth zu dem seinigen mache, während Letzterer den u. A. erhobenen Einwand, daß jedenfalls nicht ohne Weiteres abzuweisende Rückersatz- ansprüche von denjenigen erhoben würden, welche bisher Beiträge und Eintrittsgelder entrichtet hätten, zu widerlegen suchte, ebenso die Ansicht deS Herrn Oberbürgermeister Morn ew eg von Darmstadt, daß eß auß mancherlei Gründen nicht angezeigt erscheine, auf die Bei- tröge der Beamten zu verzichten. Es wurde nach Annahme der Anträge 1 und 2 beschlossen, den Antrag 3 dahin zu formuliren, daß, falls Eintrittsgeld erhoben wird, dasselbe aus einen mehrjährigen Termin in Monatsraten zu vertheilen sei. — Der Antrag des Herrn Oberbürgermeister Küchler- WormS, um Mittheilung deS Staatsbudgets und der Kammer- Verhandlungen an die Slädte vorstellig zu werden, wurde kurzer Hand angenommen. (Schluß folgt.) * ♦ Znlaffang zur Rechtsanwaltschaft. Der vormalige Rechtsanwalt Friedrich Barth auS Gießen, dermalen in Frankfurt a. M. wohnhaft, wurde zur Rechtsanwaltschaft bei der Kammer für Handelssachen in Offenbach und bei dem Amtsgericht Offenbach zugelassen. * * Organisation der Unfallversicherung. Die Besetzung deS Schiedsgerichts für den Geschäftsbereich der Großh. Direction der Oberhefsifcben Eisenbahnen ist folgende: I. Vorsitzender : Die Stelle ist zur Zeit nicht besetzt. Stellver- tretet: RegierungSrath Dr. Wallau in Gießen. II Beisitzer. 1) Von der Direction ernannte Beisitzer: a. Eisenbahnbau- und BetriebSinspector Schoberth in Gießen, Eisenbahn-Bauinspector Simon in Alsfeld (erster Stellvertreter), die Stelle eines zweiten Stellvertreters ist zur Zeit nicht besetzt- b. Eisenbahn - Bauinspeclor Querner in Gießen- Eisenbahn -Bauinspector Ro t b in Gießen (erster Stellvertreter), BetriebScontrolleur Heß in Gießen (zweiter Stellvertreter). Von den Arbeitervertretrrn gewählte Beisitzer: a Vorarbeiter Heinrich Fink in Hausen; Bahnarbeiter Ludwig Spuck in Rödgen (erster Stellvertreter), Bahn- unterhaltnngSvorarbeiter Heinrich Stein in Garbenteich (zweiter Stellvertreter)- b. Werkstättearbeiter Eonrad Bo- nariu» in Gießen; Werkstättearbeiter Daniel Oechsle in Gießen (erster Stellvertreter), Werkstättearbetter Friedrich Müller in Gießen (zweiter Stellvertreter). * * Abtheilung Gießen der D utfcheu Solouialgefellfchaft Wie die Anzeige in dieser Nummer de» Näheren auSsührt, wird Herr Premier-Lieutenant von Fran-oi« am 14. November in der Aula der Universität über „bie wirthschaftlichen Verhältnisse Deutsch-Südwest» afrikaß" im hiesigen Öolonialöereln einen Vortrag halten, auf den wir alle Freunde unserer Eolonien schon jetzt aufmerksam machen, lieber die bisherige ThätigkeU de» Reisenden wird in den nächsten Tagen berichtet werden. Turnerisches en8 dem M'.ttelrheiukrei». Der Kreis turnwart Heidecker erläßt eine E nladung an die Mit- glteber des TurnauSschusse», die Gauvertreter und Gau turnmarte zum 19. November nach Wiesbaden, behufs Theilnahme der Gauturuwarte an der Kreißvorturnerschule. Da bei dieser Hebung daS im zehnten Kreiß in hoher BlÜtde stehende BereinSwettturnln an Stelle der Musterriegenbildung erläutert werden soll und praktische Hebungen hierin vor- genommen werden, ist eß von großer Wichtigkeit, wenn sämmtliche toauturnmarte an dieser Hebung Theil nehmen, damit dieselben diese Turnart kennen lernen. Da» Pro gramm zu diesen Hebungen ist folgende«: 1. Ordnungsübungen, ge eitet vom KreiSturnwart Hei decker, 2. Frei- und Stabübungen nach Regeln de» DereinSwettturnenß, zu- sawmengestellt und geleitet vom Turnaußschnßmitglied Adolph Münch, 3. Je drei Hebungen nach den gleichen Regeln, zusammengestellt und geregelt vom KreiSturnwart Otto Schall, 4. Kürübungen am Reck, 5. Hebung de» Hochweitsprunges nach den Beschlüffen de» deutschen Turntage» in Eßlingen, 6. Turnspiele. E» findet dann eine Berathung statt, worin der TurnauSschuß Bericht über die KreiSturufeste tn Gießen und Straßburg erstatten wird. Außer dem Turnwart de» Gaue» Hessen, Herrn Schneider Marcurg, werden die beiden Turnwarte de« ersten Bezirks diese« Gaue», W i eg an dt- Gießen und Will-Wetzlar, nach Wiesbaden gehen. Angefallen. Ein Fuhrknecht wurde gestern Abend im Großen-Lindener Wald von einem Strolch angehalten mit den Worten: „Da« Geld her oder da« Veben*. Der Fuhrknecht schlug dem Strolch einige Male mit der Peitsche über den Kopf und ergriff bann die Flucht in den Wa während sein Fuhrwerk ohne Führer weiter ging. Aus das Herankommen eine« weiteren Fuhrwerk« machte sich auch der Strolch von bannen. ♦♦ einen Viertransportwaggon hat sich bie Aktien - Brauerei Gießen behuf» Versendung ihre« Bräue« nach den verschiedenen Niederlagen angeschafft. Der Waggon stand gestern auf dem Bahnhof der Oberhesfischen Eifti - bahnen und erregte hauptsächlich das Interesse der Eisenbahn- Beamten. An dem Waggon befindet sich außer einer Spindel- bremse eine Westinghousebremse und kann der Waggon in Folge dessen in Fracht- und E'lgutzügen mitlaufen. Außer Dampfheizung ist auch für ©rtquettfeuerung Vorsorge getroffen Besonders praktisch ist die Kühlvorrichtung untergebracht. Die Brauerei beabsichtigt noch mehrere dieser Waggon« bauen zu lassen. ** Feuerwehr-Revisionen. Vorn April biß November bat Herr Kreiß - Feuerwehr - Inspektor Loo« im ersten Bezirk de« Kreise« Gießen zwanzi-g Revisionen der Feuerwehr vorgenommen. Die Leistungen der Mannschaften bei den vorgeführten Hebungen waren durchgängig zufriedenstellend, in einzelnen Fällen sogar recht gut. Die Löschgeräthe in den einzelnen Gemeinden befanden sich überall, von kleinen Ausstellungen abgesehen, in bereitem Zustand und wurde allenfallsigen Verbesserung-Vorschlägen fetten« de« Kreißfeu-r- wehrinspectors bereitwillig Folge gegeben. Auf Veranlassung deS Kreis-Feuerwehr Inspektor» haben sich in Annerod und Klein-Linden freiwillige Feuerwehren gebildet, ferner sind in ©taufenberg, Birklar, Steinheim und Obbornhofen freiwillige CorpS in Bildung begriffen. nnZur Lage des Gewerbe- und Arbeiterstaude». Boi Seiten der Großh. Regierung werden augenblicklich Er- Hebungen angestellt, um über die Lage de« Gewerbe- und Arbeiterstandes sowie über die Bewegung de» ArbeitsmarkteS Kenntniß zu erlangen. Demgemäß habtn die Kreisämter die Gewerbevereine, Handelskammern u. f. w. zum Bericht aufgefordert, um von dort her zuverlässige Tht» theiluug über Geschäftsgang und die Arbeitsverhältnisse von Gewerbe und Industrie im Großherzogthum Hessen zu erhalten. ES Ist daher von großer Wichtigkeit, daß dazu möglichst genaue Angaben gemacht werden, damit der Großh. Regierung ein möglichst genaues Bild von der tatsächlichen Lage des hessischen Gewerbestandes gegeben werden kann. Zu diesem Zweck hat der OrtSgewerbeverein Darmstadt Fragebogen an den gewerbetreibenden Theil seiner Mitglieder versandt. ** Molkereien. Um zu verhüten, daß da« Aufblühen der Molkerei-Genossenschaften zu Eoncurrenzkämpsen und Preisunterbietungen führt, und um den Absatz der Molkerei Produkte unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der einzelnen Märkte zu regeln, hat der allgemeine Verband der deutschen landwirthschaftlichen Genossenschaften zu Offenbach, dem 650 Molkerei-Genossenschaften angehören, der „Tat. Ztg." zufolge ungeregt: da» Land in Absatzgebiete einzutheilen, Gruppenconferenzen in diesen Bezirken zu veranstalten, einen fortlaufenden Nachrichtendienst über die Marktvorgange zu organiftren und diese Einrichtung in einem Gesamm:ausschus zu centrallfiren. Eine am 16. Oktober d». I». einberufene Versammlung der Interessenten hat den Plan gebilligt und bereit« alle außerhalb des Verbände« stehenden Molkerei- Genossenschaften ?um Blitritt aufgefordert. Die Bildui g von Bezirken hat bereit« begonnen. •• Statistisches aus den Heilanstalten in »roßherzogthum heffen. Im Jahre 1894 betrug die Zahl der öffentlichen Krankenhäuser 29, der privaten 8, die Zahl der Vettin 2143 resp 268, der BerpflegungStage männlicher Kranken 231,097 resp. 23,863, weiblicher Kranken 220,580 reip. 29,265, der verpflegten männlichen Rranlen 9829 resp. 776, weiblichen Kranken 7347 reip. 924; auf je einen verpflegten männlichin Kranken kommen Derpflegung-tage 23,5 resp. 30,7, weiblichen Kranken 30,0 resp. 31,7. — Augen-Heil- anftalten. Die Zahl der öffentlichen Anstalten betrug 1, der privaten 3; Zahl der ©eiten oder Plätze 75 resp. 66, der BerpflegungStage für männliche Kranke 10,988 resp. 5060, jür weibliche kranke 7686 resp. 5502, der verpflegte» männlichen Kranken 452 resp. 266, weiblichen 346 resp. 299. — Irren - Anstalten. Die Zahl der (nur öffentlichen) Anstalten betrug 2, der Betten oder Plätze 1230, der Bet- i bis Nove»ber bat : Im «stet, Bezirk nen bei Feuerwehr inllschasteu bei dev Ig gufriebtnfMtnb, >lt Löfchgeräthe in fraß, tion tttintn M und würbe tz des Sht\tVu»x« .6) \x\ Ävnnvd utt ilbtt, ferner sind in iiornhosen fttiroiOlgc :=« riSvortun, Ms Ä k”' 215111 '«<£? ?“i *•« ** 4* Hebung ^i^dnathuog ’ Net dm ”e be,*cutfl W bitfe« ®aue! ' Attbadkn gestern Abend |m 7°? a°geh°llm 16 8<6en*. Dcr ■alt der PeiW W w den Wald u R- N das Mte fich a^dn sich die Aktien- thres BräueS nad; t- Der Waggon -eriMchen -esse der EiseobaKn- »der einer Spindel, i der Waggon in mitlaufen. Suh« Vorsorge gchofie-i. ang untergebrachi. ! dieser Waggons lrbeiterstandeS. 8of augenblicklich Er« . des Gewerbe» )ie Bewegung dcS Demgemäß haben elSkammern u. s. w. « zuverlässige Mn- eiisverhäitnisie von ium Hessen zu er« Weit, daß dazu i, bannt der Großh. an ber lhatsWAa >geben werden kann, teuetein Darmstadt ^il seiner Mitglieder daß ba8 N* ssoncnrrenzkämpscn Absatz der MoUerev fnffie der einzelnen banb b« bt*c Offenbach, *"* btt »w-to toe -E"' «era«Nl‘j*/ * »«BW««"»' £ , w. eitibttuV*1' «ia„ MW ff Die 8*1 !-hl Ä b„ Sette’ W3,L SW* «* 220,58° * ‘"""oSteip-”6- * ’ite« iS'66- S-S? 55^ 6”>9; in14;",,A«*"’ bet ®"‘ l(ä|e W bei 9331] Bahnhosftraß- 59, Telephon 66. H. Rübsamen 9335 C. Naumann’s 8 vorzüglich bewährte par-Kern-Seife ■ mlihortro ffl ir* h unübertrefflich bet kleinsten Stimmen Wiesenstrasie 4, I. 8373 9329 Ein kleines 9354 Gnauth. Bekanntmachung. I Regierungsbezirk Coblenz Gottschalk Kahn und Leo- oberf^rst^r^Krofdorf werbfn "im ^lau» Krofdorf werden im lau. senden Winter etwa 600 fm Eichen« und 9358 empfiehlt billigst Ph. Schlatter erfolgt. 9333 8403 Muster franco Ins Haus, grösste Auswahl. den Cornelius H bekundete Inte' Arbeit, sowie bedeutungs nttchen auseS, rSb' Hühner re. C. G. Kleinhenn, Hungen, den 5. November 1895. Großherzogl. Amtsgericht. Firma G. Kahn geführte Handels geschäft seit 1. September l. I. unter dieser Firma als offene Handelsgesellschaft. Jeder der beiden Gesellschafter ist zur selbstständigen Vertretung der Gesellschaft berechtigt. Eintrag in das Handelsregister ist i Fabriken in Worms und das dadurch ; Herrscherpaares für die industrielle dnnerung der für die hessische Industrie Eröffnung des Neubaue? der hiesigen >, hat der Chef deS erwähnten Wormser richStagsabgeordnete Frhr. Heyl zu -m Rector der hiesigen Hochschule ein für alle Wasch-Zwecke zu 32 4 per Pfund .(Das 5 Pfund-Packet 1.501- Stets vorräthig bei: Gg. Kinkel, A. Kröll. Ludwig Loth, Gebr. Michel, H. F. Nassauer. Aug. Noll, Bahnhofstr., W. M. Noll, Ederetr. 1, Gust. Walter. Hch. Arnold II., A. &. G. Wallenfels. straße 2) statt mit dem Buchs berm Namen und diejenigen, Zimmer Nr. I Neben dt neten-Versammlu Grund des Stat. Ersatzmitglied zu v inzwischen aber ve genannten auf die die Dauer von sechs pold Nelkenstock dahier betreiben das von dem ersteren unter der Capital von zehntausend Mark zur Gründung eines Stipendiums für hessische Studirende zur Verfügung gestellt. näßigen dreijährigen Ergänzung der Stadtverord- h sechs Mitglieder und deren Verstärkung auf 20. Juli 1889 um vier Mitglieder ist noch ein für einen auf die Jahre 1893/1901 gewählten, n Stadtverordneten, so daß die zehn Erst« von neun Jahren und der Letztgenannte auf (1896/1901) zu wählen sind, wobei der mit wählte als auf die kürzere Dauer gewählt c in dem Bnrgermeistereigebäude (Garten- ar haben diejenigen Stimmberechtigten, deren Namen Ge beginnen, im Zimmer Nr. 10, diejenigen, Buchstaben Gi bis Q beginnen, im Zimmer Nr. 11 Namen mit den Buchstaben R bis Z beginnen, im immen. Gottesdienst der israelitische« Religiousgesellschast. Freitag Abend 480 Uhr, Samstag Vormittag 8" Uhr, Nachmittag 3 Uhr, SabbathauSgang 53‘ Uhr. Wochengottesdienst Morgens 7 Uhr, Abends 8 Uhr. Pfuhlfass (neu) billig zu verkaufen. Neuenweg33. • Frankfurt a. M, 5. November. Die sich jetzt heraus- qestellr hat, ist der Kammersänger Ledürer freiwillig au» dem Leben geschieden. Mit einem Revolverschuß hat er die Leiden beendigt, die ibn, den ehedem so lebenSübermü'higen Mann, peinigten. ES war von iebf LedvrerS Ürr, oen Eingebungen seines ungeduldioei, Z.trpetament» rasch zu folgen. Bekannt ist ja auch, daß er zur Verhaftung deS BiSmarck-AtteutäterS Kullmana tu Klsfingen am 13. Juli 1874 durch sein persönliches Eingreifen wesentlich beigetragen hat. ES steckte zeitlebens etwas Soldatengeist in dem Künstler, der 1859 den österreichischen Feldzug gegen Italien mitgemacht hatte und bei Solfertno verwundet worden war. Und so zog er schließlich dem beginnenden allmaligen Zusammenbruch ein jähes Ende vor. » Berlin, 5. November. Ein Todt schlag hat sich heute Vormittag in Neu«Weißensee, Sedanstraße 69, ereignet, indem ein Geselle seinen Meister im Streite erstach. Fr. Z. ♦ Aus Mecklenburg, 4. November. Der Kassier der Rostocker Gewebebank, Zehl, der wegen Unter» schlagung von 80 000 Mk. zur Haft gebracht war, hat sich im UntersuchungSgefängniß erhängt. (vorzügl. Backfisch), Prima Salm, Hecht, Zander, Cabliau, Schellfisch und schönste Gänse, Enten, Puten, Poularde«, pfiegungstage männlicher Irren 168,477, weiblicher Irren 200,588, verpflegten männlichen Irren 610, weiblichen Irren 683. — Entbindungs-Anstalten (öffentliche): Zu Gießen 69 Plätze mit 319 Verpflegten, zu Mainz 24 Plätze mit 252 Verpflegten. Ernnberg, 5. November. Gestern verschied infolge einer Lungenentzündung nach kurzem Krankenlager Herr Kreispfandmeister Wilhelm Don-Eiff. Derselbe bekleidete seit der Neuorganisation deS Feuerlöschwesens auch das Amt eines Kreis-Feuerwehrinspector-, wie er sich überhaupt um die freiwillige Feuerwehr GrünbergS, deren langjähriger Hauptmann und, nach Ntederlegung dieser Charge, Ehren Mitglied er war, sehr verdien: gemacht hatte. Außerdem gehörte der Verstorbene dem Vorstand des hiesigen Vorschuß und EreditvereinS an und versah mit größter Gew'ssenhastig- keit die Stelle eines Controlleurs genannter Kaffe. D.Ztg. L. AlSfeld, 6. November. Mit dem heutigen Tage har die hiesige landw. Winrerschule ihr Wintersemester eröffnet. Der Unterricht beginnt mit dem morgigen Tag und dauert bis gegen Ende März. Ausgenommen wurden heute 36 Schüler, die sich ihrer Heimath nach auf die Kreise A-.Sfeld, Gießen, Schotten und Lauterbach vertheilen. Die hiesige Winterschule gehört somit mit zu den bestbesuchtesten derartigen Schulen des GroßherzogthumS. Der heutigen Eröffnungsfeier wohnte auch der Vorsitzende deS AufsichtS- ratheS, Herr Kreisrath von Grolman bei, der nach einer Ansprache deS Vorstehers der Schule die Schülcr ermahnte, die verhältnißmäß'g kurze Zeit gut auSzunützrn, damit sie später in ihrem Berufe tüchtige Männer würden. Darmstadt, 6. November. Aus Anlaß des gestrigen BeiuchS des GrißherzogS und der Großherzogin in Die Metzgerei im Ant. Waldfchmidt'fchen Hause in Wetzlar per sofort zu ver- miethen. Näheres bei 9353 Gebr. Röhrte, Gießen. Ernst Lüttich in Oberursel am Taunus empfiehlt in grosser Auswahl kräftige, gut bewurzelte Obsthochstämme, Zwerg obst bäume. Beerenobst« Sträucher etc. in den besten Formen, sowie Rosenhochstämme u. Rosenbüsche, Auf allen beschickten Ausstellungen (Berlin, Frankfurt a. M. etc.) nur Erste Preise. Illustr. Preisverzeichnis umsonst und postfrei. Luxushund, blaue, deutsche Dogge, Prachtexemplar, 70 cm Schulterhöbe, 48 Ko- schwer, sofort zu verkaufen. Näheres 9287 Lttdwigsplatz 4, I. FM. MtaMhM. Freibank. [9355 Heute und morgen: Rindfleisch, nicht labenrein. pr. Pfd. 48 Psg. Ei« Haus in guter Geschäftslage, preiswürdig r« verkaufen. Offerten unter D. K. 38 an die Exped. d. Bl-_____________ 09 Bekanntmachung, Glieder der Stadtverordneten - Versammlung betreffend, len 16. November 1895, von Vormittags 10 Uhr soll die Wahl von elf Stadtverordneten der ommen werden. Echte englische Gummischuhe Einige Herren können an einem gul bürgert Mittagstisch theilnehmen. Näheres 9112 Ludwigsplatz 15, II. Säcke größere Anzahl, zu verkaufen. 9258 Seltersweg 39, .-^Kosen^chule von HotteSdieust in der Synagoge. Samstag den 9. November: Vorabend 4« Uhr, Morgens 9 Uhr, Nachmittags 3 Uhr, Sabbathausgang 5« Uhr. frankfurter 9350 ö Möbetmagazin 87 Seltersweg 87 empfiehlt sein reichhaltiges Lager in Kafte«- und PMermöbeln. Billigste Berechnung, A. Ossmann, Tapezier. Kmps- n. Aich Artikel derlauf’?, um damit zu räumen, zu erstaunlich billigen Preisen. 9334 Je Kaan Jr., Kreujplatz. Holzhauerseile solid und dauerhaft angeftrtigt, liefert billig. Garantie für Zugfestigkeit. H. Bingmann, 9337 Seilerei. — Lich. Buxkin doppelbreit per Meter ä Mk. 1.35 Cheviot doppelbreit per Meter ä Mk 1.95 versenden in einzelnen Metern franco 9332 Oettinger & Co., Frankfurt a. M. Margarine FF aus der Fabrik von A. L. Mohr in «ltona-Bahrenfeld besitzt nach dem Gutachten des Gerichts-Chemikers Herrn Dr. Bischoff in Berlin denselben Nährwerth und Geichmack wie gute Naturbutter, und ist bei jetzigen steigenden Butterpreisen als vollständiger und billiger Ersatz für feine Buttec zu empfehlen, sowohl zum Aufftreichrn auf Brod, als zu allen Küchenzwecken. Vorräthig in allen besseren Colonialwaaren-Handlungen. [8150 zu gelten hat. Alle Stimmberecht.glen werden danach eingeladen, an dem gedachten Termin sich persönlich einzufinden und ihre Stimmen abzugeben. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß diejenigen Stimm- berechtigten, welche mit der Entrichtung der Communalsteuer zur Zeit der Wahl sich länger als zwei Monate im Rückstände befinden, zur Abstimmung nicht zugelaffen werden und daß daher alle Diejenigen, welche bis zum 1. November mit der Entrichtuug von Communalsteuer länger als zwei Monate im Rückstände waren, nur dann zur Abstimmung zugelaffen werden können, wenn sie einen solchen Rückstand noch bis zur Wahl abführen, und, daß solches geschehen, der Wahlcommission durch Vorzeigung ihrer Steuerquittung nachweisen. Gießen, den 7. November 1895. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 500 fm Rothbncherr • Nutzholz ringe schlagen. Die zum Theil starken und werthvollen Sichen sind als Schneide- HSlzer, Schwelle« oder Grubenhslz verwendbar. — Die Rothvuchen sind vorwiegend glattschaftige, weißkernige StarkhSlzer. Abfuhrverbältnisse sehr günstig, Chaussee in nächster Nähe der Htebsorte, Bahnhöfe Gießen, Lollar, Fron- Hausen, Kinzenbach oder Wetzlar etwa 3—9 km. Der öffentlich meistbietende Verkauf des sämmtlichcn Bau- und Nutzholzes erfolgt oorautzfichtlich im März 1896 an zwei auf einanderfolgenden Tagen in Krofdorf bezw. Wetzlar. Kauflustige, welche seiner Zeit unentgeltlich besondere Bekanntmachungen zu erhalten wünschen, werden um Mittheilung ihrer Adreffe an den Unterzeichneten ersucht. Krofdorf bei Gießen, 5. Novbr. 1895. Der Königliche Oberförster: Busold.9339 Prima Kismarckheriugk, Sardellen, Sardinen, Rollmöpse, in bekannter Güte frisch eingetroffen bei Willi. Haas, Mchstr. 21. Für Wirthe billigste Preise. 9294 tW“ PrLmiirter Bienenhonig. Vermischte Anzeigen. Wer hilft | einer armen Wittwe mit 4 Kindern durch Zuweisung von Kletdermachen und Weiß- zeugnähen Verdienst verschaffend Näheres durch Pfarrer Schtoffer, Hier. Mermietyungen. 8720] MöblirteS Zimmer zu vermiethen. Bah« hofstratze 56. 9256] Gut möblirtes Zimmer zu vermiethen._______ReuenbLnen 10, I. 9280] Schön möblirtes Zimmer auf sofort zu vermiethen. Grünbergerstr. 6. 8630] Alieestraße 18 zwei gut möb- lirte Zimmer zu vermiethen. Näheres _______MeeS, Agent, Südanlage 18. 9349, Pferdestall für 1 od. 2 Pferde mit Bodenraum zu oerm. LSderstratze 8. die Wah Sa bis Abends Stadt Gieß< ' Die W Strebel-Tinte £ J.RickerscheBuchhandlung, Giessen. Witterungsbericht vom 7» November. Während über Süd-Europa das Ba'vmeter gestiegen ist und zwei Kerne hohen Druckes mit einer Intensität von mehr als 770 Mm. über Süd-Italien und der Po,Ebene vorhanden sind, hat sich gleichzeitig die Depression im Nordwesten sehr erheblich vertieft und liegt ihr Centrum mit weniger als 730 Mm. Barometerstand heute über den Hebriden. Außerdem sind derselben in südlicher und südwestlicher Richtung dieser Depression Thetlminima vorgelagert, welche Wind und Wetter in Central Europa beeinfluffen. Bet dcm sehr erheblichen Druckgeiälle von Süd gegen Nord ist die Luftbewegung meist lehr l bhast, Vas Wetter gröttevtheils trübe und thrilweise regnerisch. Die Temperaturen haben bet meist südlicher btS südwestlicher Lustzufuhr in Central-Europa zugenommen. eotattWetli« tBittrnm»! Zunächst noch unruhiges und unbeständiges, aber mildes Wetter. verkehr, tanfc» unö V»lk,»virtyichaft. Lf»d«rO, 6. November. Frucht markt. Rother Wtt'm jl 13,00, weißer Weizen X 00.00, Korn X 9.70, Gerste X 8 60, Hafer X 6.10._______ __ Schiff-nachrichten. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agentm Carl Loos und I. M. Schulhof. Bremen, 5. Novber. (Per transatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Fulda, Capitän A. Meter, vom Nordh Lloyd in Bremen, ist gestern 4 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommm.^^ g ^^br. (Per transatlantischen Telegraph.] De, Postdampfer Creseld, Capitän H. Bruns, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist gestern, 7 Uhr Morgens, wohlbehallen in New- york angekommen. ___ Der Dampfer „Kensington" der „Red Star Line" in werpm ist laut Telegramm am 5. November wohlbehalten in Stew- york angekommen. __ Feinster Schellfisch, »3^ Lousol» 8 m , günstiger Witterung). Marburgerstraße-Wieseck und zurück. 3>ie heutige ^umarer umfaßt 6 Setten.